Freitag der 13. - Deshalb ist aus dem 13. Film des Franchise nichts geworden

24.08.2017 - 14:00 Uhr
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Freitag der 13.Paramount
Horrorfilm-Drehbuchautor Nick Antosca sprach in einem Interview über seinen gescheiterten Freitag der 13.-Film und erklärte, warum es mit dem 13. Eintrag ins Franchise nicht geklappt hat.

Seit Sean S. Cunninghams ikonischem Horrorfilm Freitag der 13. aus dem Jahr 1980 wurde Jason mit Maske und Machete bereits weitere 11 Mal auf die große Leinwand geschickt. Fast alle seiner Auftritte wurden noch in der Ursprungsdekade der Figur verzeichnet. Ein die Reihe vorerst abschließender Film mit dem Titel Jason Goes to Hell - Die Endabrechnung kam 1993, danach war erstmal Schluss. Im neuen Jahrtausend schafft es Jason bisher gerade einmal auf 3 Filme und nur Marcus Nispels Beitrag von 2009 ist ein klassischer Freitag der 13.-Film. Davor schickte Jason X den Killer ins All und 2003 musste er gegen den Alptraum-Mörder von der Elm Street in Freddy vs. Jason antreten. 2015 sollte die Freitag der 13.-Reihe jedoch die Chance kriegen, sich unter Drehbuchautor Nick Antosca und Regisseur David Bruckner mit dem 13. Film und damit einem Reboot des Franchise zu rehabilitieren. Warum es nie dazu kam, erklärte Nick Antosca kürzlich in einem Interview mit Bloody Disgusting :

Ich weiß, dass Platinum Dunes bereit war, loszulegen. Sie waren enthusiastisch. Ich habe verschiedene Dinge gehört. Paramount hat es sich bezüglich des 80er-Settings anders überlegt, sie wollten mehr Mythologie. Außerdem gab es bei ihnen einen Wechsel in den Rängen und die Leute, die das Sagen hatten, als ich angestellt wurde, waren nicht mehr da. Die neuen Leute wollten vielleicht ihren eigenen Stempel aufdrücken. Das passiert. Ich war gespannt, die Version zu sehen, die sie machen würden und enttäuscht, als auch diese den Bach hinunterging. Es sollte nicht so schwierig sein, einen Freitag der 13.-Film zu machen.

Der Film sollte neben seinem 80er-Setting außerdem im Winter spielen. Das schien den neuen Chefs bei Paramount nicht mehr gut genug zu gefallen. Wie moviepilot.com  berichtet, dürften die Rechte an der Reihe in ungefähr einem Jahr aber von Paramount zu Warner Bros. wandern, die mit Filmen rund um The Conjuring und der Stephen King-Verfilmung Es gerade erfolgreiche Horror-Franchises auf die Beine stellen. In seinem Interview erzählte Nick Antosca außerdem von seinen Plänen:

Wir wollten einfach einen klassischen Jason-Film machen, mit Kids in einem Camp, die abgeschlachtet werden und tollen Toden und ein paar Charakteren, mit denen du die gemeinsame Zeit echt genießt, bis sie sterben. David Bruckner und ich haben darüber gesprochen, wie wir durchgehend einen konsequenten Jason haben und trotzdem den verschiedenen Jasons zunicken können. Ich persönlich bevorzuge den übernatürlichen Jason. Und ich habe die Darstellung von ihm unter Wasser geliebt.

Klingt Nick Antoscas Vision von Freitag der 13. für euch nach einer vergebenen Chance für das Franchise?

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