Shape of Water - Das sagen die Kritiker zum Oscar-Favoriten

Shape of Water - Das Flüstern des Wassers
© Twentieth Century Fox of Germany GmbH
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Die Filmografie von Guillermo del Toro kann sich definitiv sehen lassen. Für seine Streifen Hellboy, Hellboy II - Die goldene Armee, Pans Labyrinth und Pacific Rim braucht sich der Regisseur nicht verstecken. Seine Vorliebe für außergewöhnliche Kreaturen ist dabei unübersehbar. Bei Shape of Water konnte er diese Leidenschaft erneut ausleben. Für 13 Oscars nominiert, darunter auch als Bester Film, ist er der diesjährige Favorit im Rennen um die begehrte Trophäe.

Shape of Water spielt in Zeiten des Kalten Krieges. Hier entdeckt die stumme Regierungsmitarbeiterin Elisa (Sally Hawkins) zusammen mit ihrer Kollegin Zelda (Octavia Spencer) einen Amphibien-Mann (Doug Jones) in einem Wassertank. Was sich als Experiment der Regierung entpuppt, löst bei Elisa anfangs Abscheu aus, doch diese verwandelt sich nach einiger Zeit in gegenseitige Sympathie. Mithilfe ihres Nachbarn Giles (Richard Jenkins) kann sie den Mann sogar aus dem Tank befreien, da das undefinierbare Wesen aber als gefährliche Waffe angesehen wird, werden die beiden fortan vom Militär gejagt.

Die harten Fakten zu Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

  • 20 Kritikerbewertungen mit einem Durchschnitt von 8,0
  • 239 Userbewertungen mit einem Durchschnitt von 7,4
  • 12 Kritiken und 36 Kommentare
  • 966 Vormerkungen, 2 sind nicht interessiert

Das sagen die englischsprachigen Kritiker zu Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

Olly Richards von Empire Online ist schlichtweg begeistert von Guillermo del Toros neuestem Werk:

Wenn man Shape of Water beschreiben will, hört es sich anfangs sehr seltsam und auch etwas schaurig an. Wie ein mittelklassiger Pornofilm. Sobald man sich den Film aber anschaut, ist er in allen Belangen einfach magisch und absonderlich. Guillermo del Toro ist mit Shape of Water eines der größten Risiken seiner Karriere eingegangen, doch es hätte sich nicht besser auszahlen können.

Cinevue-Autor John Bleasdale lobt vor allem die wunderbar ausgefallene Geschichte und die Leistung der Darsteller:

Verglichen mit der Wärme von E.T.s wortwörtlich glühendem Herzen, hat The Shape of Water ein leuchtend-schimmerndes Gehirn und andere nette Kleinigkeiten. Aber dieser Film ist Filmemachen der zutiefst zufriedenstellendsten Art. Shape of Water ist geistreich, intelligent und brillant gespielt, indem er die untergründige Tiefe unserer Psyche, Geschichte und Begehrlichkeiten perfekt auslotet.

Rex Reed vom Obeserver ist mal wieder schwer zu überzeugen. Er war froh, als Shape of Water vorbei war:

The Shape of Water lässt eine Frage aufkommen: Ein Amphibien-Mann liebt eine Frau, aber wo werden die beiden leben? Ich werde ihnen in Atlantis schreiben. Die Kritiken fliegen derweil hoch oben, auf einer Wolke voller Ekstase. Ihr wisst was ich sagen will: Die Ekstase eines einzelnen Menschen, ist der Quatsch eines anderen Menschen.

Das sagen die deutschsprachigen Kritiker zu Shape of Water

Fritz Göttler von der Süddeutschen Zeitung freut sich, dass mit The Shape of Water das Kino endlich wieder einen Sinn bekommt:

Guillermo del Toros The Shape of Water [...] löst ein, wozu das Kino geboren scheint, und was es in den vergangenen Jahrzehnten mit ihren seelenlosen Blockbusterexzessen vergessen hat. Der Film erzählt ein Märchen für Erwachsene, er beschwört die Kraft der Träume.

Der Autor der Frankfurter Allgemeinen Dietmar Dath ist in The Shape of Water vor allem von Hauptdarstellerin Sally Hawkins begeistert:

Sally Hawkins tanzt bei der alltäglichsten Bewegung, lacht mit verschwiegenen Blicken und macht obszöne Wörter per Gebärdensprache zu heroischen Kampfparolen – wie passend: In seinem bislang besten Film hat Guillermo del Toro seinen größten Star ins klarste Licht gesetzt.

Für Kai Mihm von EPD-Film hat der Streifen alles, was ein guter Film braucht:

Der Kosmos von Shape of Water ist märchenhaft und surreal, finster und lebensbejahend, naiv und grausam. Dabei aber nie zynisch, sondern einem präzisen moralischen Kompass folgend und von einer tief empfundenen Menschlichkeit getragen. Anders gesagt hat del Toros Film alles, was ein gutes Märchen ausmacht. Nicht nur für Erwachsene.

Fazit zu Shape of Water

Bis auf Rex Reed sind sich alle Kritiker einig: Geht ins Kino und schaut euch mit Shape of Water an, das neueste Werk des mexikanischen Regisseurs Guillermo del Toro. Alle Kritiken eint die Meinung, dass ihr dabei eine wunderbare, außergewöhnliche Liebesgeschichte sehen werdet, die seinesgleichen sucht. Getragen von einem wunderbaren Schauspielerensemble dürfte euch dieser Film nicht enttäuschen. 13 Oscarnominierungen sprechen für sich und sollten von euch im Kino auf Herz und Nieren geprüft werden.

Werdet ihr euch Guillermo del Toros The Shape of Water im Kino ansehen?

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