Stranger Things: Peinlicher Fehler in Staffel 3 entdeckt

Gaten Matarazzo in Stranger Things
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Achtung, Spoiler zu Stranger Things, Staffel 3: Fehler passieren und sind menschlich. Dennoch macht es Spaß, sich über Kleinigkeiten wie einen modernen Kaffeebecher in einer mittelalterlich inspirierten Serie wie Game of Thrones zu amüsieren.

Auch Stranger Things ist vor Fehlern nicht gefeit. Der Fauxpas in der Netflix-Serie betrifft jedoch einen essentiellen Teil der Handlung, nämlich die Planck-Konstante (auch Planksches Wirkungsquantum genannt), die im Finale der 3. Staffel als Geheimcode der Russen verwendet wird, zur damaligen Zeit aber in dieser Form noch gar nicht verwendet wurde.

Darum geht es in dem Fehler

Auf den Fehler aufmerksam gemacht hat das National Institute of Standards and Technology in einem Twitter-Post, der die Problematik veranschaulicht. Die in der Serie verwendete Schätzung der Konstante ist erst seit 2014 bekannt, doch Stranger Things spielt im Jahr 1985. Damals war die Zahl noch anders definiert.

Waren die Stranger Things-Charaktere mit der Planck-Konstante (h) ihrer Zeit voraus?
2018: h=6.62607015 x 10^-34 J s
2014: h=6.62607004 x 10^-34 J s

1985: [SPOILER] erzählt der Gruppe h=6.62607004 x 10^-34 J s, dabei war der akzeptierte Wert in diesem Jahr immer noch 6.626176 x 10^-34 J s.

Die Bedeutung des Stranger Things-Fehlers

Gehen wir das Szenario im Finale von Staffel 3 nochmal durch: Hopper (David Harbour) und Joyce (Winona Ryder) wissen, dass die Planck-Konstante der Geheimcode ist, um in die russische Basis vorzudringen. Nur mit Hilfe dieser Zahl können sie das Tor zum Upside-Down zu schließen, den Mind Flayer besiegen und die Einwohner von Hawkins retten. Murray (Brett Gelman) meint erst, die Zahl zu kennen, verzettelt sich aber mit den Nachkommastellen.

Dann kommt Dustin (Gaten Matarazzo) ins Spiel, der mit seinem selbst gebauten Funkgerät seine Freundin Suzie kontaktiert, um die nötige Information von ihr zu bekommen. Doch dazu muss er erst ein quälend langes Duett mit ihr singen. All der Aufwand lohnt sich am Ende und der Code funktioniert. Doch jetzt stellt sich heraus: Weder Suzie noch die Russen hätten die aktualisierte Zahl von 2014 wissen können.

Die Tatsache, dass die Genauigkeit der Nachkommastellen der Planck-Konstante in Stranger Things eine so große Rolle einnimmt und sich der in der Serie verwendete Code dann als Logikfehler herausstellt, beherbergt eine herrliche Ironie.

Letzten Endes ist Stranger Things aber auch nur eine Serie, deren vorrangiger Zweck Unterhaltung und nicht wissenschaftliche Aufklärung ist. Allzu streng sollten wir also nicht mit den Autoren umgehen.

Was haltet ihr von dem Fehler in Stranger Things?

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