Tau - Das sagen die moviepiloten zum Netflix-Thriller mit Maika Monroe

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You want it darker, we kill the flame.

Seit dem 29.07.2018 könnt ihr den namhaft besetzten Science-Fiction-Thriller Tau auf Netflix anschauen, und einige moviepiloten haben die Gelegenheit bereits beim Schopf ergriffen. Für Begeisterungsstürme sorgt der Streifen bei auch allerdings nicht unbedingt. Kritisiert wird etwa die Überkonstruiertheit von Tau, gleichwohl manche von euch zumindest an der Prämisse des Films durchaus Gefallen finden. Die Umsetzung einer an sich spannenden Idee lässt jedoch nach Ansicht diverser User zu wünschen übrig. Dass Tau euch nicht so recht vom Hocker haut, spiegelt sich letztlich auch in der eher bescheidenen Community-Durchschnittswertung von 5.5 wider.

Worum geht es in Tau?

Die Einzelgängerin Julia (Maika Monroe) wird eines Nachts entführt und in ein fremdes Haus verfrachtet, welches eine künstliche Intelligenz namens TAU (gesprochen von Gary Oldman) bewacht. Als sie aufwacht, ist Julia zwar gefesselt, doch immerhin nicht allein in dieser misslichen Lage. Neben ihr werden noch zwei andere Personen festgehalten, wobei alle drei ein Implantat im Nacken haben. Um ihre Freiheit wiederzuerlangen, muss Julia es also mit einem nicht körperlichen Gegner aufnehmen.

Die harten Fakten zu Tau

  • 130 Communitybewertungen mit einem Durchschnitt von 5,5
  • 6 Kritikerbewertungen mit einem Durchschnitt von 4,3
  • 1 Kritik und 11 Kommentare
  • 0 x Lieblingsfilm, keiner hasst Tau
  • 75 haben sich den Film vorgemerkt, 2 sind nicht interessiert

Diese Aspekte von Tau haben euch gefallen

Jordan Belfort (7) findet den Film zwar unausgereift, betont aber auch, dass Tau durchaus spannend ist und den Zuschauer mit einer spannenden Grundidee sowie Gary Oldmans Stimme bei Laune halten kann:

Tau hat eindeutige Schwächen wie unausgereifte Effekte, Logiklücken und teilweise amateurhafte Inszenierung. Auch zwei ordentliche menschliche Schauspieler hätten der Glaubwürdigkeit des Filmes geholfen. Dennoch ist der Thriller spannend genug, kurzweilig und die AI mit Gary Oldmans Stimme wächst einem irgendwie ans Herz. Insgesamt eine tolle Idee und ein netter Plot, welche der Umsetzung leider immer einen Schritt voraus sind.

Bei alexander.konig (8) hat Tau auf emotionaler Ebene voll eingeschlagen. Auf die negativen Kritiken zum Thriller gibt er daher nicht so viel:

Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch. [...] Im Mittelteil wurde ich beim schauen richtig emotional. [...] Gegen Ende [...] waren ja so viel Emotionen von mir an diesen einen Charakter gebunden. [...] Diverse Logikfehler bemerkte ich gar nicht, sondern las hier von ihnen. Und viele Kritiken kann ich schlicht nicht nachvollziehen.

Auch 999CINEASTOR666 (6,5) kann über die Schwächen des Films leicht hinwegsehen und lobt die inhaltlichen Ambitionen von Tau:

Viele Filme über Künstliche Intelligenzen haben einen philosophischen Duktus. TAU auch, aber vielleicht vermittelt er ihn nicht derart subtil und filegran wie andere Vertreter, sodass manche, die die Ambition dahinter nur oberflächlich ankratzen, in manchen Momenten zur Facepalm tendieren, oder es für überkonstruiert halten. Mir hat das nichts ausgemacht bzw. ist es mir nicht unangenehm aufgefallen, da mir schnell bewusst war, dass es hier um Selbstbestimmung geht.

In diesen Punkten konnte euch Tau nicht überzeugen:

Für simslabim (4) ergibt der Film hinten und vorne keinen Sinn:

Sehr peinlicher Film von einen Regisseur der nichts von Technik versteht und seine verschobene Sicht der Realität auf einen Computer überträgt. [...] Wie kommt man damit bloss durch in Hollywood. Für Fans von Science-Fiction: Hände weg von diesem Schrott!

Chionati (4) hält vieles für aus der Luft gegriffen und benennt weitere Störfaktoren an Tau:

Leider frägt man sich, warum es unbedingt nötig ist, für nicht ganz nachvollziehbare Motive, Menschen zu entführen, ihnen Implantate ins Genick zu pflanzen, und ihre Gedanken nachzubilden. Besonders störend ist zusätzlich in der ersten Hälfte, dass alles überkonstruiert wirkt. Weiter wirkt sich die Figur Alex negativ auf das Szenario aus. Er ist nicht nur unsympathisch, sondern taucht auch immer wieder zufällig auf, so dass alles gekünstelt rüberkommt.

knusperzwieback (5,5) berichtet von einem lauwarmen Filmerlebnis:

Weder richtig gut, noch richtig schlecht. Das trifft auf fast alles zu wie z.B. die Story, die Computereffekte und die Schauspieler. Mal denkt man hey, wird interessant, um sich kurz danach mit der Hand auf die Stirn zu hauen. So wechseln sich Spannung mit Facepalmen im Minutentakt ab. Am Ende bleibt ein Film, den man sich anschauen kann, oder auch nicht. Wenn man ihn nicht sieht, verpasst man auf jeden Fall kein Meisterwerk. Für einen halbwegs unterhaltsamen Abend lagts aber schon noch.

Ihr wollt wissen, was sonst noch neu auf Netflix ist? Dann geht es hier weiter

Tau ist natürlich nicht der einzige Hochsommer-Neuzugang bei Netflix. Wir haben für den laufenden Monat eine Übersicht zusammengestellt, die euch zeigt, was es auf der beliebten Plattform im Juli 2018 an Filmen und Serien zu entdecken gibt. Falls ihr euch zudem schon gefragt habt, wie realistisch der Smart-Home-Terror in Tau wirklich ist, erhaltet ihr bei uns eine Antwort.


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