"Will diesen sch**ß Anzug nie wieder tragen": Colin Farrell ging für seine Batman-Rolle durch die Hölle

15.09.2024 - 14:49 UhrVor 7 Monaten aktualisiert
Colin Farrell als Oswald Cobb in The PenguinWarner Bros.
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In der DC-Serie The Penguin bringt Colin Farrell den Bösewicht Oswald Cobb aus The Batman zurück. Die Dreharbeiten haben dem Schauspieler sehr zu schaffen gemacht.

Moment, das war Colin Farrell?! So dürfte es vielen Kinogänger:innen gegangen sein, die vor zwei Jahren unbedarft in einer Vorstellung von The Batman saßen und am Ende im Abspann den Namen des irischen Schauspielers dem Bösewicht Oswald Cobb aka der Pinguin zugeordnet sahen. Ja, das war Colin Farrell.

Für die Spin-off-Serie The Penguin kehrt Farrell in der Rolle zurück und transformiert sich gleich für acht einstündige Episoden. Mit anderen Worten: The Batman war nur eine Aufwärmübung. Jetzt kann er den DC-Schurken so richtig von der Leine lassen. Dazu musste er allerdings sehr viel Zeit in der Maske verbringen.

Traumatische DC-Erfahrung: Der Batman-Ableger The Penguin hat Colin Farrell an seine Grenzen gebracht

In der neuesten Ausgabe von Total Film  spricht Farrell über die Entstehung von The Penguin und wie es aussieht, haben ihm die Dreharbeiten mehr zu schaffen gemacht, als er es erwartet hat. Im Interview gesteht Farrell:

Versteht mich nicht falsch – ich habe es geliebt – aber es hat mich ein bisschen genervt. Am Ende habe ich jedem, der mir zuhörte, vorgejammert, dass ich verdammt noch mal wollte, dass [die Serie] endlich fertig wird. Ich versuchte, sie daran zu erinnern, dass ich 'mürrische Dankbarkeit' empfand.

Farrell hat Leidenschaft für die Rolle, keine Frage. Dennoch ist es nachvollziehbar, dass die Verwandlung in so eine extreme Figur ganz schön kräftezehrend ist. Farrell war sich aber auch stets bewusst, in welche Fußstapfen er tritt:

Ich bin immer noch dankbar [für die Rolle] und fühlte mich geehrt – ich bin damit aufgewachsen, Burgess Meredith [der den Pinguin in der Serie aus den 1960er Jahren spielte] zu sehen, und Danny DeVito [in Tim Burtons Batman Returns von 1992] war dann mein Pinguin. Ich fühlte mich also wirklich privilegiert, weil ich Teil der Geschichte war, die hier erzählt wird.

Wenn man den ganzen Tag als Oz Cobb am Set durch die Gegend läuft, kann es durchaus passieren, dass man in der Figur verschwindet. Aber keine Panik, komplett verloren hat sich Farrell nicht in der herausfordernden Rolle:

Es ist nicht so, dass ich nicht wusste, wer ich war, und ich bin auch nicht losgezogen und habe Autos angezündet und so, aber ... wenn man das nimmt, was [The Batman-Regisseur] Matt Reeves erschaffen hat, und das, was [The Penguin-Showrunnerin] Lauren [LeFranc] und [Prothetik- und Make-up-Designer] Mike [Marino] daraus gemacht haben ... wenn man das alles zusammenfügt, war es eine wirklich starke Erfahrung.

Doch was bedeutet das für die Zukunft? Nicht zuletzt befindet sich die Fortsetzung The Batman Part II in Vorbereitung. Farrell gibt aber Entwarnung. Mit genügend Abstand ist der bereit, als Pinguin ins DC-Universum zurückzukehren.

Lauren fragte mich: 'Wenn ich einen Weg finde, der für dich Sinn ergibt, würdest du darüber nachdenken?' Und ich sagte: 'Absolut.' In einem Jahr werde ich das vielleicht. Aber als [die Dreharbeiten zu The Penguin] zu Ende waren, dachte ich mir nur: 'Ich will nie wieder diesen scheiß Anzug und diese scheiß Maske tragen.

DC-Rückkehr: Wann startet The Penguin in Deutschland?

Lange dauert es nicht mehr, bis wir wieder in die verruchten Straßen von Gotham City eintauchen können. Die 1. Staffel von The Penguin startet in Deutschland am 20. September 2024 bei Sky und dem dazugehörenden Streaming-Dienst WOW und umfasst insgesamt acht Episoden, die im Wochentakt ausgestrahlt werden.

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