World of Warcraft — Blizzard verschärft Strafen gegen Flamer & Troller

13.07.2016 - 12:00 Uhr
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World of Warcraft: Legion
© Activision Blizzard
World of Warcraft: Legion
Wer in World of Warcraft Ärger macht, muss in Zukunft mit härteren Strafen rechnen: Flamer & Trolle werden stumm geschaltet und können nur noch sehr eingeschränkt kommunizieren. Zunächst für 24 Stunden, aber nach oben hin gibt es keine Grenze.

World of Warcraft erhält mit World of Warcraft: Legion bald eine neue Erweiterung. Gewissermaßen zur Vorbereitung darauf führt Blizzard jetzt die neue Schweigestrafe ("Silence Penalty") ein: Wer mehrfach wegen Spam oder Beleidigungen gemeldet wurde, wird zunächst für 24 Stunden stumm geschaltet. Das bedeutet, der oder die Betreffende kann dann nicht mehr an den Instance-Chats teilhaben und auch nicht mehr in globalen Channels chatten, denen automatisch beigetreten wird. Auch die Ingame-Mailfunktion funktioniert dann nicht mehr, wir können keinen Kalender-Events erstellen, keine Einladungen verschicken oder Listen für Gruppen mehr erstellen. Überlegt es euch also gut.

Mehr: Don't feed the troll – Internet-Trolle nur zu ignorieren, reicht nicht mehr 

Was die Betreffenden trotz Silence Penalty noch können, lässt sich an eineinhalb Händen abzählen: Mit Freunden flüstern (sowohl mit Battle.net- als auch mit WoW-Freunden), auf das Flüstern von Nicht-Freunden antworten, an Party- und Raid-Chats teilnehmen (mit eingeladenen Freunden), Parties und Raids erstellen, in globalen Channels chatten, die einen Moderator haben, Quests teilen und einer bestehenden Gruppe beitreten.

Wer zum ersten Mal stumm geschaltet wird, muss die Einschränkungen 24 Stunden lang akzeptieren. Die Dauer verdoppelt sich bei jeder weiteren Science Penalty und es gibt keine Obergrenze. Wer also mehrfach hintereinander durch ungebührliches Verhalten auffällt, wird dies eine sehr lange Zeit nicht mehr an den Tag legen können.

Mehr: Frust im Multiplayer: Wir rauben uns selbst den Spaß 

Flamer und Trolle stellen leider ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Entwickler und Publisher arbeiten fieberhaft an adäquaten Möglichkeiten, der Lage Herr zu werden: Riot Games erzwingt bei renitenten League of Legends-Spielern psychologische Tests, während Ubisofts Bann-Hammer mutwilliges Friendly Fire in Rainbow Six: Siege erkennen soll.

Blizzards Shooter Overwatch scheint es bisher am Besten gelungen zu sein, die Atmosphäre im Spiel freundlich und friedlich zu halten: Mittlerweile nehmen aber wohl auch dort die Beleidigungen zu und es herrscht ein rauerer Umgangston. Sehr zum Missfallen vieler Spieler.

Was haltet ihr von der neuen Silence Penalty in World of Warcraft?

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