Adams Äpfel - Kritik

Adams æbler

DE/DK · 2006 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 16 · Komödie, Drama · Kinostart
  • 7 .5

    Um den Film mit einem Wort zu kommentieren, benutze ich das Wort skurril!

    Und das ist er auch! Einfach nur skurril

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      Bitterböse und pechschwarze Filmperle.

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      • 7 .5
        Troublemaker69 19.03.2016, 13:10 Geändert 19.03.2016, 21:38

        Troupardos Wildes Filmgewusel

        Staffel 2:Arthaus
        Episode 3: Adams Äpfel

        Oder...Trouble ist spät dran...sehr spät! Vor fünf Tagen und ich wollten Shepardo und ich unseren Kommi raushauen, aber ich hatte unheimlich viel um die Ohren und reiche meinen Kommentar nun nach.

        Komik kann auf verschiedene Wege entstehen.
        Jeder empfindet etwas anderes als humoristisch und der Humor an sich hat sich unheimlich gewandelt.
        Das ist auch der Grund, warum ich Klamauk nicht verurteile, im Gegenteil, ich mag ihn sogar, denn letztlich nutzt er einfach nur eine andere Ebene, um einen Überraschungseffekt bzw. eine komische Note zu schaffen.
        Adams Äpfel bedient sich da einer etwas klassischeren Variante. Er nutzt Kontraste: Ein Pfarrer und ein Skinhead.
        Da fängt es schon an.
        Kontraste bestehend aus "Gut" und "Böse", aus "tief" und "flach" bringen einen einfach zum Schmunzeln und das auf höchst interessante wie auch erschreckend innovative Art und Weise.

        Das behutsame, ruhige und fast sanfte Erzähltempo lässt sich Zeit, die Charaktere gut einzuführen, lässt sich Zeit, die Dialoge komplett auszukosten und schafft trotzdem eine gewisse Dynamik.
        Spannung lässt sich auch nicht missen, der Bogen hält vom Anfang bis zum Ende und sorgt mit Beifügung starker Darsteller letztlich dafür, dass bei mir ein sehr guter Gesamteindruck entsteht.

        Aber auch davon abgesehen hat Adams Äpfel seine tiefen Momente und schürft keineswegs nur ein der Oberfläche.
        Es geht ums Schicksal, darum, wann ein Mensch ist.
        Kann ein Mensch überhaupt böse sein oder sind wir nicht alle Gutmenschen?
        Auf böse und dennoch liebe Art und Weise wirft Regisseur Jensen auf genannte Fragen einen skurrilen und unheimlich unterhaltsamen Blick.

        Insgesamt betrachtet handelt es sich bei Adams Äpfel um einen meiner Meinung nach sehr gelungenen Film, der nicht nur sehr unterhaltsam auf mich wirkt, sondern ebenso nachdenkliche Momente schafft.

        Grotesk und skurril-das trifft es wohl am ehesten.

        Und nun schaut bitte noch beim Kommi von dem guten Shepardo vorbei, der wie immer sehr gelungen ist, wie ich finde.

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        • 9
          Shepardo 14.03.2016, 21:29 Geändert 14.03.2016, 21:30

          Staffel 2:Arthaus
          Episode 3: Adams Äpfel
          Nun, nachdem wir uns vor 2 Wochen mit einem doch sehr besonderem Film gewidmet haben sind wir (Trouble und ich) mal wieder zusammengekommen um einen doch eher ''normaleren'' Film zu sichten. Dieser ist jedoch auch etwas ganz besonderes.

          Zum ersten wird der Film fast komplett von seinen Schauspielern und Dialogen getragen, welche alle wirklich super sind und jeder Charakter etwas Tiefe bekommt, der eine mehr, der andere weniger. Man kann sich mit allen vertraut machen und seine Meinung bilden, ob die Figur jetzt sympathisch ist, oder nicht. Ich habe auch keine Figur als störend empfunden und alle haben so hereingepasst. Wie schon erwähnt machen die Schauspieler hier eine prima Leistung und Beeindrucken mit ihrer Leistung. Allen voran Mads Mikkelsen als Chef des Ganzen. Ups, ich sollte wohl erstmal erklären, worum es überhaupt geht.

          Adam ist ein Neo-Nazi und soll in eine Besserungsanstalt, da er ein ''schlechter Mensch'' ist. Darauf trifft er auf andere Leute, die sein, nun ja... Schicksal(?) oder ähnliches teilen. Doch irgendwann verpflichtet sich Adam einen Apfelkuchen zu backen aus Adams Äpfeln.

          Der Film ist jedoch trotzdem etwas besonderes, denn er ist, nicht wie ein paar Blockbuster, eine Gagmaschine, sondern setzt seine guten und lustigen Momente recht behutsam ein, doch die sitzen dann auch.

          Wie schon oben erwähnt sind die Dialoge auch sehr gekonnt geschrieben und geben dem Film eine große Tiefe (sagt man das so?), da die Dialoge hauptsächlich über die Geschichte der einzelnen Personen berichten.

          Schwächen gibt es eigentlich keine, da er die ganze Zeit seine Spannung hält und diese nicht verliert und ich denke mal, dass ich die anderen Punkte genügend beleuchtet habe. Also mit ''Adams Äpfel'' müsste eigentlich jeder etwas anfangen können, der nicht von schwarzem Humor abgeneigt ist.

          Und nun guckt noch schnell bei Troublemakers Kommentar vorbei, dann bin ich glücklich :D

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          • 10

            Geniale Dialoge, Geniales Thema und schwarzer Humor vom feinsten . Mein Lieblingsfilm .

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            • 8

              Herrlich! Dieser Film glänz durch die Komik der Kommunikation. Auf der einen Seite der grimmige brutale Nazi und auf der anderen Seite, der Priester, der nicht im Stande ist Dinge negativ zu bewerten. Die anderen Protagonisten passen super ins Bild, bleiben aber zu häufig im Hintergrund.
              Dennoch habe ich mich köstlich amüsiert und besonders das Ende wurde dann auch noch tiefsinnig und emotional.
              Nur zu empfehlen. ;)

              • 8

                "Ist das ein gut aussehender Mann! Dein Vater?"
                "Das ist Hitler!"
                "Nein, Hitler hatte einen Vollbart. Nein hast recht, hab ich mit dem Russen verwechselt."

                Oft habe ich nun gehört/gelesen, dass ADAMS ÄPFEL wohl sehr gut sein soll, allerdings habe ich, aus mir im Nachhinein unerklärlichen Gründen, den Film unbewusst einige Zeit vor mir hergeschoben. Direkt muss ich dabei mal jeglicher Objektivität entsagen und kann dementsprechend nur behaupten, dass mich ADAMS ÄPFEL komplett für sich gewonnen hat. Ich hatte beim Anschauen dieses ganz gewisse Gefühl. Dieses Gefühl weshalb ich überhaupt angefangen habe mich intensiver mit Filmen zu beschäftigen. Dieses Gefühl das nur ganz besondere Filme hervorrufen. Persönlich hat mich dieser Film komplett in seinen Bann gezogen, was wohl mit das beste ist, was ein Film bei mir schaffen kann.

                Nur, die Frage stellt sich mir dennoch, warum?

                Kultige Zitate, ein Allerlei an interessanten, durchweg auch fehlgeleitete Charaktere bzw. Figuren, die vom Schicksal gebeutelt wurden, eine sehr spannende Symbolik und einen noch bizarreren Ton. Man kann hier wohl so einige Gedanken zusammengetragen, denn immer fühlt sich dieser Film doch recht komisch an. Komisch nicht im "lustigen" Sinne, wenn natürlich diverse Zitate auch für viele Lacher sorgen, sondern eher im im Sinne von "anders". Richtig erklären kann ich das gar nicht, am besten wird dies wohl durch den Charakter "Ivan" verdeutlicht, der eine sehr sonderbare Krankheit hat. Für ihn gibt es nichts Schlimmes, keine Behinderung, keine bösen Menschen und alles ist gut. Er sieht alles im wahrsten Sinne des Wortes mit der rosaroten Brille. Eigentlich wirkt das so absurd und dennoch wird zu jeder Zeit das Gleichgewicht mit der Glaubwürdigkeit gehalten, sodass man es dennoch nachvollziehen kann. Selbiges gilt auch für die titelgebenden Äpfel Adams, die symbolisch für den Werdegang und die Entwicklung eben jenen Adams stehen. Alles wirkt gleichermaßen "weird", ohne je albern zu sein, wie auch ernsthaft, ohne dabei zu langweilig oder seriös zu sein. Der schwarze Humor trifft dabei auch genau meinen Geschmack, wie gesagt, vor allem die Zitate und Sprüche die hier teilweise fallen, haben ein großes Kultpotential. Nicht zu vergessen die Schauspieler, bei denen mich vor allem ein Mads Mikkelsen mal wieder total überzeugt hat. Für mich wohl einer der charismatischsten Schauspieler die ich je gesehen habe und das sage ich, wenn ich auch erst drei Filme mit ihm so wirklich gesehen habe. Er bringt eine so besondere Ausstrahlung mit sich, bei der er gar nicht viel machen muss um die Szene für sich zu gewinnen.

                ADAMS ÄPFEL ist wahrhaftig ein ganz toller Film, den ich wohl noch oft sehen werde. Ein ganz besonderer Streifen, der mich auf anhieb, ich muss es nochmal betonen, persönlich erreicht hat. Und das ist mir, wie gesagt, mit das Wichtigste. Ein Film kann objektiv noch so gut sein, finde ich keinen Zugang zu ihm, dann bin ich in erster Linie enttäuscht. Und dieser Zugang war hier definitiv, in einem riesigen Maße, vorhanden.

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                • 4

                  manchmal dachte ich wann ist der Film endlich aus!!!!!
                  Sicher der Film bietet ein wenig schwarzer Humor, aber das war´s dann auch schon, sonst ist er wie ein Drama!!!!!

                  • 10

                    Mein liebster "nordischer" Film, tiefschwarzer Humor, skurille Charaktere und ein sensationeller Mads Mikkelsen!!!

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                    • 6

                      Mag witzig sein aber ist nicht schön anzusehen, sodass ich mir das kein zweites mal antun würde. Einen Lachkrampf habe ich nicht bekommen.

                      • 8 .5

                        Wer auf rabenschwarzem Humor steht: Ansehen!

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                        • Ein Meisterwerk in meinem Augen.
                          5 Sterne von mir.

                          • 10

                            Einfach genial!

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                            • 9

                              Ich hab Adams Äpfel zum ersten Mal vor ein paar Monaten mit meinem Vater geguckt. Es war wahrscheinlich schon zuemlich spät und vielleicht bin ich zwischendurch eingeschlafen, denn ich hatte nicht mehr wirklich viel Erinnerung an den Film. Bis wir ihn in den letzten zwei Wochen in Religion geguckt haben. Wir haben über die Hiobs-Geschichte gesprochen und da Adams Äpfel einer der absoluten Lieblingsfilme meiner Lehrerin ist, war natürlich klar, was wir zum Abschluss des Themas machen.
                              Ich muss sagen, den Film ein zweites Mal zu gucken, hat mir wirklich gut getan. Der schwarze, trockene, dänische Humor hat mich echt manchmal vom Stuhl gehauen und mit der Hions-Geschichte im Hinterkopf guckt es sich nochmal ganz anders.
                              Es ist alles in allem ein toller Film, absolut gelungen, mit tollen Schauspielern und einer tollen Story, den ich so noch nie gesehen und so auch nie erwartet hätte!

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                              • 7 .5

                                Mads Mikkelsen ist ohnehin ein absoluter Hitgarant. 'Adams Äpfel' ist lustig, traurig, bodenständig, auch mystisch, leichte Kost und doch so berührend mit tieferer Botschaft.

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                                • 7

                                  Ein super Mix aus Humor, Gewalt und absurden Gesprächen. Allein Mads Mikkelsen macht den Film sehenswert.

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                                  • 7

                                    Völlig absurd, makaber und böse aber auch ganz schön witzig.

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                                    • 8 .5
                                      chrischris 05.11.2015, 22:14 Geändert 26.11.2015, 23:01

                                      ein ganz guter Film mit Mega viel Humor. Man kann auch Vögel mit der Pistole schiessen.

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                                      • 7 .5
                                        RolfMuller 14.10.2015, 16:13 Geändert 14.10.2015, 16:14

                                        „Adams Äpfel“ stellt vielleicht wie kein zweiter Film zuvor den Humor des Zuschauers auf die Probe und in Frage. Denn unvergleichlich schwarz und skurril kommt dieser fast schon unverschämte dänische Streifen daher. Da weiß man manchmal gar nicht so recht „Soll ich jetzt lachen?“, „Darf ich jetzt lachen?“. Das schafft der Film tatasächlich wie kaum ein Anderer.

                                        Denn es schwingt fast in jedem Gag auch etwas manchmal auch ziemlich viel Tragisches mit. Da verschluckt man sich fast beim Lachen. Schuld daran ist vorallem Mads Mikkelsen, der den unbelehrbaren Pfarrer Ivam spielt. Für ihn passt einfach alles. Er denkt und redet sich die Welt schön. Obwohl eigentlich gar Nichts um und mit ihm stimmt. Eines Tages nimmt er den Neonazi Adam in seiner Obhut auf. Dieser bekommt den Realitästverlust des Pfarrers mit und versucht nach und nach dessen Traumgebilde zum Einstürzen zu bringen...

                                        Der Film lebt von der Figur des Pfarrers und von der sehr eindrücklichen Performance von Mads Mikkelsen. Ganz stark was der hier unterm Apfelbaum abliefert. Die anderen Figuren sind auch großartig geschrieben.
                                        Khalid „Verfluch mich nochmal“ ragt dabei besonders heraus und sorgt auch für einige Lacher mit seinen laut Pfarrer Ivan immer besser werdenden Deutschkenntnissen.

                                        Adams Äpfel punktet mit skurrilen Figuren, mitunter triple-bödigen Witzen und einer sonderbaren Story. Sehenswert auf jeden Fall. Aber ich empfand ihn als nicht so herausragend wie die meisten hier. Warum auch immer. „Verfluch mich nochmal!“

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                                          Gunnar: "Er hat meinen Kater erschossen."
                                          Ivan: "Nein, wir dürfen uns nicht immer wegen jeder Kleinigkeit gegenseitig beschuldigen. Er war des Lebens überdrüssig und da war unsere kleine Schießerei eine gute Gelegenheit Abschied zu nehmen."

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                                            Mr_Phil 29.09.2015, 17:05 Geändert 15.10.2015, 02:13

                                            Ist einem zum Lachen oder zum Weinen zu Mute?
                                            Genau diese Frage stellt man sich während solcher Tragik-Komödien andauernd. Wenn diese beiden Ansätze dann, so gegensätzlich sie auch erst erscheinen mögen, clever kombiniert werden, ist das Endprodukt meistens ein gelungener Film. "Adams Äpfel" ist genau so ein Beispiel, denn hier geht dieser Drahtseilakt nicht schief.
                                            Die Tragik ist dem Film definitiv nicht von der Hand zuweisen und ist für mich ganz klar der Teil, der überwiegt. Aber auch der schwarze Humor weiß meistens zu überzeugen und wird passend eingestreut, weshalb die Kombination hier für meine Begriffe äußerst gelungen ist. Der Film benötigt zwar anfänglich ein wenig Zeit, um in Fahrt zu kommen, kann dann aber aufgrund der somit ausreichend dargestellten Charakterzeichnung punkten.
                                            Der Film setzt fortan seinen Fokus natürlich auf das Innenleben der Charaktere und füllt diese immer mehr und mehr mit zunehmender Spielzeit aus, weshalb der Film auch abseits des komödiantischen Teils zu überzeugen weiß, weil dadurch ein gewisser Tiefgang in die Geschichte gebracht wird.
                                            Insgesamt muss man festhalten, dass es aber kein Film ist, bei dem man einfach so lauthals loslacht. Der Film versucht stattdessen mit Ernsthaftigkeit und dem dann teils auflockernden schwarzem Humor absurde Gegebenheiten zu kreieren, was in einen gewissen Anspruch an den Zuschauer mündet. Genau das mochte ich aber, da ich plattem und albernem Humor wenig bis gar nichts abgewinnen kann.
                                            Leider bleibt der Film streckenweise dann doch hinter meinen Erwartungen zurück, da er manchmal einfach so vor sich hinplätschert, ohne interessante neue Impulse zu setzen. Sehr sehenswert bleibt er jedoch trotzdem und hat mein Interesse am dänischen Kino geweckt.

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                                                Adams Äpfel handelt von dem Neonazi Adam Pedersen (Ulrich Thomsen), der sich im Rahmen einer Resozialisierungsmaßnahme für drei Monate in den Dienst des Pastors Ivan Fjeldsted (Mads Mikkelsen) stellen muss. In seinem neuen Heim angekommen, macht er sofort Bekanntschaft mit Alkoholiker Gunnar (Nicolas Bro) und dem Tankstellenräuber Khalid (Ali Kazim). Die Eigenarten und Methoden des Pastors gehen auch an dem überzeugten Neonazi Adam nicht spurlos vorbei.

                                                Ich habe von Adams Äpfel nur gehört, dass es sich um eine sehr finstere Komödie mit schwarzem Humor gehen soll. Als ich ihn mir dann jedoch angeschaut habe, musste ich dieses Bild revidieren. Adams Äpfel ist viel mehr als nur ein klassische schwarze Komödie. Der Film setzt nicht auf halbwitzige Dialoge oder Wortgefechte, sondern eher auf den Wahnsinn und die Psychopathie seiner Figuren.
                                                Die Story beginnt so, wie man es sich vorstellt. Ein Neonazi, der sich im Rahmen einer Strafe in die Kirche begeben muss, möchte sich den christlich-frommen Werten und Manieren nicht fügen und rebelliert, wo er nur kann.
                                                [SPOILER:] Die Wandlung Adams finde ich sehr schön dargestellt, ebenso die Idee mit dem Apfelkuchen, dessen Bedeutung wahrscheinlich nicht jeder auf Anhieb erkennt. Adams Sinneswandlung ist in keinem Fall ein billiges Klischee von einem Neonazi, der sich vom Saulus zum Paulus wandelt.

                                                Schauspielerisch überzeugen Mads Mikkelsen, der scheinbar alles spielen kann, und Ulrich Thomsen absolut. Es macht richtig Spaß, sich den Film anzuschauen.
                                                Ich persönlich habe einen etwas anderen Film erwartet, bin jedoch mit dem Film absolut zufrieden. Adams Äpfel ist meiner Meinung nach kein Film für Zwischendurch. Ich bedanke mich hier noch einmal recht herzlich bei Anders Thomas Jensen für den tollen Film.

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                                                • 7 .5

                                                  Dänische Filme sind ja bekanntlich bisweilen abstrus und gewöhnungsbedürftig. „Adams Äpfel“ bildet dahingehend keine Ausnahme. Der bitterbösen Gesellschaftssatire gelingt es, innerhalb einer Gemeinde voll schräger Vögel und Versager, einen Skinhead zum Sympathieträger zu machen. Der Umgang mit Gewalt, Andersartigkeit und der Sturz in eine wahre Glaubenskrise sind Themen, auf die Regisseur Jensen explizit eingeht und den Zuschauer am Ende mit einem fast schon irritierten Gemütszustand zurücklässt.

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                                                    Eine Rabenschwarze Komödie des Dänischen Meisters.

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