Adams Äpfel - Kritik

DE/DK 2006 Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 31.08.2006

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Kritiken (13) — Film: Adams Äpfel

kobbi88: Die Drei Muscheln

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8.0Ausgezeichnet

„Er hat meinen Kater erschossen.“ - „Nein, wir dürfen uns nicht immer wegen jeder Kleinigkeit gegenseitig beschuldigen. Er war des Lebens überdrüssig und da war unsere kleine Schießerei ne gute Gelegenheit, Abschied zu nehmen.“

Schwarz, schwärzer, Adams Äpfel.

Ich finde, es ist sehr schwer, die Handlung dieses dänischen Films adäquat wiederzugeben, darum nur ein paar wenige grobe Sätze:. Ivan, ein dänischer Priester, versucht, verschiedenste Menschen, alles Verbrecher auf Bewährung, wieder auf den rechten Weg zu bringen und gibt ihnen ein Zuhause. Auch dem Neonazi Adam. (Haha, rechter Weg) Adam fühlt sich in dieser merkwürdigen Umgebung beim immer fröhlichen und gütigen Pastor nicht wohl. Er will darum dessen Grenzen austesten und stößt dabei langsam darauf, dass der Pastor selbst wohl am meisten Hilfe nötig hat.

"Hier steht du bist ein Neo-Nazi ... Bist du wirklich einer? ... darauf kommt man gar nicht, wenn man dich so sieht!"

Der Film ist besonders durch seine tollen und extrem skurrilen Charaktere eine Augenweide. Mads Mikkelsen als Pastor ist sowieso der Hammer, aber auch die übrigen Figuren können absolut überzeugen. In den Gesprächen, im direkten Aufeinandertreffen merkt man die Chemie zwischen den Darstellern enorm. Man bekommt sehr schnell Sympathien für sie. Dabei werden nicht nur positive, sondern auch negative Seiten, sie werden wirklich, menschlich dargestellt. Ein simples Schwarz-Weiß-Denken findet hier nicht statt. Und auch das muss man dem Film lassen: Trotz des vielen schwarzen Humors verliert er nie die Ernsthaftigkeit aus den Augen, die Figuren werden keine Witzfiguren.
Man kann sich in die Charaktere wunderbar hineinversetzen, vor allem in Adam. In dieser skurrilen und merkwürdigen Geschichte ist seine Wandlung absolut glaubwürdig. Die Dialoge sind grandios, ein bisschen crazy, aber saukomisch. Der Film gibt auch etwas mit auf den Weg, bewegt und berührt. Und diese Abwechslung von schwarzer Komik und ernsthafter Dramatik machen den Film aus.

„Adams Äpfel“ ist ein kleiner, feiner, gemeiner Film mit liebenswerten Figuren, traurigen und ernsten Momenten aber vor allem genialem und urkomischem schwarzen Humor in Reinform!

„Ist das ein gutaussehender Mann. Ist das dein Vater?“ - „Nein, das ist Hitler.“ - „Nein, Hitler hatte einen Vollbart.“

34 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

kobbi88

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@ Rob: den kleinen Schritt schaffst du auch noch und dann wirst du auch in den Genuss kommen ;)


stuforcedyou

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Dieser Film ist ein Meisterwerk!


SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Zwei Leben, von Grund auf verschieden, verbinden sich und füllen ihre Leere mit Farbe. Das inszeniert Regisseur Jensen in erster Linie so rabenschwarz, das die Lacher manchmal aus einem herausgeschossen kommen und gelegentlich auch im Halse stecken bleiben. Soll man lachen, oder tun einem die Charaktere nun doch viel zu Leid? 'Adams Äpfel' ist skurril und irgendwie seltsam, aber doch so menschlich, gefühlvoll, rührend, schön und verdammt ehrlich. Klischees werden aufgezogen und gerne auf albernen und naiven Wegen verdreht, ohne aber das Niveau zu verlieren oder respektlos zu erscheinen. Ein Film über Wiedergutmachung, Ziele im Leben und die ewige Versuchung. Ein lustiges Drama, eine dramatische Komödie. 'Adams Äpfel' ist beste Unterhaltung, etwas für das Herz und doch tiefgängiger als man es auf den ersten Blick für möglich gehalten hat. [...]

Kritik im Original 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 28 Antworten

stuforcedyou

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Hallo Stefans Postfach. Ich grüße dich. :)


SoulReaver

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Noch ne Beschwerde und wir können unsere Sachen packen! :(


JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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8.0Ausgezeichnet

Schon erstaunlich, dass das kleine, beschauliche Legoland namens Dänemark immer wieder so beachtliche Filme aus dem Hut zaubert. Sehr großen Anteil daran hat Anders Thomas Jensen, der schon mit "Flickering Lights" und "Dänische Delikatessen" kleine Highlights geschaffen hat. Seine Filme sind immer unterhaltsam, schräg, etwas böse aber dabei immer menschlich und verzichten trotz ihrer Skurrilität nie auf ernste Untertöne. Konstant solche Mischungen hinzubekommen, ist große Kunst.
"Adams Äpfel" schafft diese Gratwanderung mal wieder wunderbar. Stellenweise derber, schwarzer Humor wechselt sich gekonnt mit ernsten Szenen ab, was den Film nie zu weit in eine Richtung abdriften lässt.

Dazu kommt ein hervorragendes Ensemble. Ulrich Thomsen glänzt als beinharter Neonazi ebenso wie Mads Mikkelsen als vollkommen unter Realitätsverlust leidender Pfarrer. Mikkelsens Figur scheint zu Beginn schlicht und einfach ein unverbesserlicher "Alles-wird-gut"-Trottel zu sein, entpuppt sich im Verlauf des Films aber als gebrochener Charakter, der vom Schicksal gebeutelt die Scheuklappen angelegt hat. Wenn er in Beisein seines spastisch gelähmten Sohnes dessen Behinderung immer noch krampfhaft versucht zu leugnen, entbehrt das nicht einer gewissen Komik, ist aber auch zu tiefst tragisch.

Ausgerechnet der rassistische Gewalttäter Adam muss dann als Stimme der Vernunft herhalten und sich im Laufe der Geschichte als Hirte der kleinen, kaputten Herde entwickeln. Vom Saulus zum Paulus, klassisch, selten glaubwürdig. Eine Hürde, an der Hollywood Produktionen regelmässig scheitern. Hier nimmt man ihm es tatsächlich ab. Spricht für die Qualität des Films.

Wer eine reinrassige Komödie erwartet wird mit "Adams Äpfel" vielleicht nicht rundum glücklich werden und liegt hier auch nicht unbedingt richtig. Wer auf nicht zwangsläufig massentaugliche Genremischungen steht, dem sei er aber wärmstens empfohlen. Ein wunderbares Kleinod, wie so oft bei Anders Thomas Jensen.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

ihre-herrlichkeit

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Wirklich sehr schön geschrieben. Chapeau!


JackoXL

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Vielen Dank!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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10.0Lieblingsfilm

Wenn Pfarrer Ivan mit der vollen Kraft der Verdrängung und Naivität den Neonazi Adam umwickelt, wenn der ehemalige Tennisprofi, der nun ein kleptomanischer und übergewichtiger Säufer ist, sich in die schwangere Sarah verliebt, dann entfaltet »Adams Äpfel« eine herrliche Art der Unterhaltung: zu gleichen Teilen hintergründig, tragisch, humorvoll, skurill und doch sehr lebensnah. »Adams Äpfel« gehört zu dem besten was das europäische Kino zu bieten hat. Dieser Film verdient es angesehen und geliebt zu werden.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

[...] Pechschwarzer Humor, schwärzer als in zwei Coen-Brüder-Filmen zusammen, das ist das Attribut, in dem sich wohl alle Kritiker einig sind. Auf zauberhafte Weise ist „Adams Äpfel“ zudem vieles nur fast: Fast albern, fast dramatisch, fast unheimlich. Dieses Dubiose macht die Atmosphäre so einzigartig. Elegant verpackt von geradezu steriler Kameraarbeit und hübscher Musik gefallen vor allem die skurrilen Figuren und deren charakterliche Entwicklung, fernab von Hollywood und schelmisch gegen den Strich gebürstet. [...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

Der dänische Film zeichnet sich immer wieder durch einen wirklich pechschwarzen Humor aus, der den Filmen, so auch in diesem Fall, bestens zu Gesicht steht. Wahrlich, es ist schon eine skurrile Geschichte, die uns Regisseur Anders Thomas Jensen, der auch das zugehörige Drehbuch schrieb, vorsetzt. Da ist der Neonazi Adam (Ulrich Thomsen), der nach seiner Entlassung aus dem Knast zu Pfarrer Ivan (Mads Mikkelsen) geschickt wird, der sich auf die Resozialisierung von Straftätern verlegt hat. Adams Aufgabe in neuem Heim: Einen Apfelkuchen aus den Äpfeln backen, die an dem Apfelbaum vor der Kirche wachsen. „Adams Äpfel“ besticht natürlich zunächst einmal durch seine grotesken Charaktere, dort der Pfarrer der kategorisch alles Böse der Welt per se ignoriert, und dort der verblendete Nazi, der eigentlich nichts möchte, als sich aus dem Staub zu machen. Dann sind da natürlich noch Gunnar und Ali, die ebenfalls zur Resozialisierung gerade in der Kirche weilen. Vor dem ganzen schwarzen Humor und den grotesk anmutenden Szenen, die der Film bietet, dessen Drehbuch ebenso exzellent geschrieben, wie umgesetzt ist, sollte jedoch Eines nicht außer Acht gelassen werden: Wenn man sich die ganze Geschichte einmal genauer ansieht, dann ist „Adams Äpfel“ weniger Komödie, denn Drama in christlicher Konnotation. Die ganze Geschichte kann als Parabel auf Versuchung, Erlösung und die Wiederauferstehung gelesen werden. An dieser Stelle wäre dann eine weiterführende Beschäftigung mit der Materie gefragt, man kann dies natürlich aber auch getrost bleiben lassen, und sich stattdessen an einem herrlich skurillen und humorigen Film erfreuen, der jedoch gar nicht mal so einfach ist, wie er sich auf den ersten Blick darstellt. Und so gilt, dass auch „Adams Äpfel“ meine These von der Qualität des dänischen Films zu untermauern weiß

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

[...] Nach "Blinkende Lichter" (2000) und "Dänische Delikatessen" (2003) präsentiert Anders Thomas Jensen einen weiteren Film dänischer Schmiede, der sich dem Grotesken, dem Schwarzhumorigen und dem Skurrilen verschreibt. In "Adams Äpfel" prallen einmal mehr grundverschiedene, an Karikaturen grenzende Charaktere aufeinander, da trifft ein mehr oder
weniger überzeugter, pragmatischer Neonazi auf einen mehr oder weniger gutgläubigen, weltfremden Pastor, ein Araber fungiert als dreister Tankstellenräuber, da gibt es eine hochschwangere Alkoholikern, die selbst in der Schwangerzeit munter drauf los säuft und da gibt es der Komplettierung halber noch einen trotteligen Triebtäter. Eine durch und durch illustre Runde, die zudem geschickt die mit den jeweiligen Individuuen verbundenen Erwatungshaltungen des Zuschauers außer Kraft setzt. Der Araber ist weder Opfer noch hilflos, der Neonazi versucht einen Apfelkuchen zu backen, tja, hier verkehren sich die Rollenklischees und driften ab ins Absurde. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Bei diesem Film weiß man wirklich nicht, ob man lachen oder weinen soll. Allein die Ausgangsposition - Neonazi soll zur Rehabilitierung einen Apfelkuchen backen - ist ziemlich grotesk, und so geht es eigentlich weiter. Dabei ist der Film nicht durchgängig lustig, sondern bietet auch ziemlich ernste, ja sogar ziemlich brutale Szenen. Beispiel: Adam, zu Beginn noch als tumber Nazi dargestellt, führte mal wieder eine sinnlose, aber für den Zuschauer recht lustige Diskussion mit Ivan, kommt aber keinen Schritt weiter. Diese Nicht-Einsicht von Ivan kann er aber nicht begreifen und schlägt ihn in der Folge brutal zusammen, tritt nach wenn noch am Boden liegt. Dies ist dann wiederum nicht mehr witzig, aber für die Charakterentwicklung aller Beteiligten sehr wichtig. “Adams Äpfel” benötigt dafür keine rührenden Szenen, in denen die Personen zur Einsicht kommen. Hier reichen die Situationen, in die sie geschickt werden.

Nach und nach erfährt der Zuschauer, genau wie Adam, was es mit Ivan auf sich hat - Mutter bei der Geburt gestorben, vom Vater missbraucht, die Frau begann Selbstmord, der eigene Sohn spastisch gelähmt und er selbst hat einen Tumor. Und so erklärt sich dann auch sein Verhalten. Sollte er jemals mit seinem eigenen Schicksal konfrontiert werden, würde er zusammen brechen - und genau das setzt sich Adam als Ziel. Dabei ist es die Überraschung des Films, das nicht nur Adam sich wandelt (womit man ja eigentlich seit Beginn des Films rechnet), sondern auch alle anderen Charaktere eine erstaunliche Wandlung durchmachen.

“Adams Äpfel” ist eine Tragik-Komödie, bei der sich urkomische und ernste Situationen konsequent abwechseln und der Zuschauer so nie weiß, was als nächstes auf ihn zukommt. Eine Empfehlung abseits von Hollywood und einen Blick wert ist er so auf jeden Fall.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

"Adams Äpfel" ist ein guter Tipp für weltoffene Filmfans, die nicht nur an den heile Welt Filmen der amerikanischen Großproduktionen interessiert sind. Tolle Charaktere und eine tolle Geschichte machen "Adams Äpfel" zu einem "must see"!

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.5Ausgezeichnet

Mit seiner dritten Regiearbeit "Adams Äpfel" hat das dänische Multitalent Anders Thomas Jensen ein überaus unterhaltsames Erlösungsszenario zurechtgesponnen: eine mit biblischen Motiven aufgeladene Fabel, die bevölkert wird von einem stark angeschrägten Personal, dem bei aller Seltsamkeit nie das Menschliche abhanden kommt. [...] Komisch, brutal und böse ist "Adams Äpfel" in vielerlei Hinsicht geworden – und auch ziemlich außergewöhnlich.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Wenngleich der Film nicht gerade zurückhaltend die christliche Weltsicht durch seine blutgetränkte Handlung dreht und die Person des Pfarrers diverse Tiefschläge einstecken muss, bewahrt sich Jensen stets den Respekt für seine Charaktere und deren Probleme. Adams Äpfel strahlt zu jeder Zeit unmissverständlich den Glauben an ein zutiefst humanistisches Menschenbild aus.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Was Skurril und witzig anfängt wandelt sich irgendwann in "Die Passion Ivans", der als neuzeitlicher Hiob von Gott auf die Probe gestellt wird. Das geht soweit, daß der Film ihm ein Martyium erster Klasser gibt und ihn als Aushilfsjesus kreuzigen und auferstehen lässt. Mit viel Theaterdonner und göttlicher Intervention wird auch der ungläubige Skinhead schließlich eines besseren belehrt und findet zu Gott. Die Figur des Arztes, der den gesamten Film in gewisser Weise der verkommene, moralisch korrupte und schamlose Antipode Ivans ist, gibt sich am Ende geschlagen. Der Teufel Wissenschaft flüchtet und kapituliert vor der Kraft der frohen Botschaft. Diese missionarische Botschaft ist dann doch etwas ärgerlich, zumal dem Film technisch wenig vorzuwerfen ist und auch die Besetzung großartig spielt. Der Film funktioniert dann auch erschreckend gut und erweckt hinreichende Sympathie für den von Mads Mikkelsen kraftvoll gespielten Dorfpfarrer. Schade daß der Film soviel Potential verschenkt, denn am Ende fühlt man sich doch statt in einer schwarzen Komödie doch eher an gottesfürchtige Erbauungsdramen wie "Lilien auf dem Felde" erinnert.

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plomlompom: Filmblogs

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8.0Ausgezeichnet

... Erfreulicherweise scheint jedoch mit "Adams Apfel" diese Vorgabe -- ein bisschen Wahn und Bosheit einfließen lassen, um Kitsch und Versöhnlichkeit auch dem Bourgeois gefahrlos konsumierbar zu machen -- längst zum Selbstzweck verkommen; ein Freibrief, verliehen von der sicheren abschließenden Versöhnung, sich auf dem Weg zu ihr eigentlich jede Derbheit, Geschmacklosigkeit, Hinterhältigkeit, Aggression und Deformation zu leisten, die aus dem angenehm perversen Gehirn von Filmautor Anders Thomas Jensen mal eben lustig heraussprudelt ...

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Kommentare (267) — Film: Adams Äpfel


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buddahsmokah

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Göttlich ...

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doktormovie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Na, Bitte!
Nach dem ich "In China essen Sie Hunde" schlecht fand, ist dieser Streifen Klasse!
Der Film hat sehr viel mehr Tiefgang als "In China essen Sie Hunde", ich finde ihn lustiger und der schwarze Humor hat einfach genau das Timing, dass mir bei dem anderen Film gefehlt hat. Dazu sind die Charaktere gut inszeniert (vorallem Mads Mikkelsen), trocken aber nicht zu sehr, und er übertreibt nicht.
Perfekt.
Und an alle die anderer Meinung sind.
"Verfluch mich nochmal!" ;)

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pischti

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"Lass der Alte auf das Klo, verfluch mich nochmal. Dann kann er ruhe scheissen und können wir Lied anfangen jetzt." :D Der Araber ist soooooo geil! :D


SmooliEntertainment

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Bewertung9.0Herausragend

Anders Thomas Jensen lieferte im Jahr 2005 mit ADAMS ÄPFEL einen sehr sehenswerten Film über Glauben, Vorurteile, Mut und Toleranz ab.

Dass der Film so zu empfehlen ist, liegt weniger an der Inszenierung, die eher nüchtern und zweckdienlich erscheint, sondern zum einen an einem Mads Mikkelsen, der meiner Meinung nach großes komödiantisches Talent beweist, in dem er eine stil- und zielsichere Darbietung zeigt. Vor allem aber liegt das an den vom Regisseur verfassten Dialogen, die sehr frisch und pointiert, zusammengefasst einfach erstklassig geschrieben sind. Dadurch wird dem Zuschauer über die tragischen Stellen des Filmes hinweggeholfen.
Der tiefschwarze Humor wird nicht jedermanns Sache sein und trifft das eine oder andere Mal auf Geschmacksgrenzen, aber das mildert nicht im Geringsten die starke universelle Botschaft oder den Sehgenuss an diesem kleinen aber feinen Film.

_Smooli

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marlasinger.

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Bewertung9.0Herausragend

Habe den Film endlich geschaut und bin begeistert! Mads Mikkelsen war einfach überragend, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten. Die Rolle des Adam war auch sehr gut besetzt; auch wenn er manchmal nicht allzu viel zu sagen hatte, konnte man einfach alle seine Reaktionen und Gedankengänge im Gesicht ablesen.
Der Film war einfach nur makaber, richtig lustig, tragisch und gut durchdacht. Wer auf schwarzen Humor und intelligente Filme steht, MUSS ihn sich ansehen!

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Maxsson

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Bewertung9.0Herausragend

Die Szenen sind einfach Klasse, wenn Adam dem Ivan zuhört und man in seinem Gesicht einfach genau erkennt: "Wo zur Hölle bin ich hier? Was geht eigentlich gerade ab?"
Super groteskes und schwarzhumoriges Werk aus Dänemark!

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Realizator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film hat mir gezeigt, dass wenn man glaubt, in Sachen Kino gibt es heutzutage wenig zu erfinden, liegt man falsch. Der Film ist ein echtes Juwel.

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deevaudee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein paar mal lief der schon in der Glotze. Zufällig mal dran vorbeigezappt. Nicht hängen geblieben. Dann ab und zu in der Com hier den als kleinen Geheimtipp gelesen. Okay.

Und irgendwann dacht ich mir, ach weeste wat, scheiss druff, hol dir dit Teil. Wird schon. Schwarzer Humor, dit jeht immer.
Auch Mitpilotin Suki die ja recht Mikkelsenmäßig angetan ist, blieb mir im Hinterkopf um dann Mikkelsens Rolle in diesen Film besonders zu betrachten. Und das tat ich auch. Und wenn es eine tragische Filmfigur gibt, dann die des Mikkelsen als Ivan in Adams Äpfel.
Man möchte ihn wirklich knuddeln und die Hand zum besseren reichen, aber was passiert? Er kriegt auf die Fresse, blutet aus dem Ohr, wird vom Landarzt als Spinner abgestempelt, weil schwere und schlechteste Vergangenheit von allem, kriegt wieder auf die Fresse und ihm wird in die Fresse geschossen. Und trotzdem kommt nach jeden Krankenhausbesuch auf der Rückfahrt die Take That Kassette mit "How deep is your love" zum Einsatz.

Bitterböser Humor, "Raben"schwarz, suspekte und crazy Filmfiguren, an denen Normal, nicht normal ist. Und darum funktioniert der Film auch so prächtig. Lebt von und mit seinen Charakteren. Und das harmonisch irre. Die Note die der Film hat, sagt mir ja komplett zu. Schade den nicht eher gesehen zu haben; aber froh ihn besorgt zu haben.

Auch die Biblischen und Christlichen Metaphern kommen bedacht, sehr deutlich, und doch nicht zu prägnant zum Einsatz. Gott und/oder Satan testen uns. Nehmen schon ein starken Platz ein, aber nicht um zu sehr andere zu beeinflussen.
Ein paar schicke Lacher hat der Film durchaus, kann aber auch ans Herz gehen. Mikkelsen ist in seiner Rolle wirklich wirklich gut.
Und das alles schlussendlich nur damit Adam seinen Apfelkuchen backen kann.

"Whoa whoa whoa... was für ein schicker Mann das ist. Ist das dein Vater?"
"Das ist Hitler!"
"Nein nein nein, das ist nicht Hitler. Hitler hatte eine Vollbart!"

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DonChris

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„Er hat meinen Kater erschossen“

„Nein, wir dürfen uns nicht immer wegen jeder Kleinigkeit gegenseitig beschuldigen. Er war des Lebens überdrüssig und da war unsere kleine Schießerei eine gute Gelegenheit Abschied zu nehmen“

:D Herrlich, ich liebe den Streifen


deevaudee

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Das schöne ist, das mit der Katze funktionierte im Trailer, aber auch IM Film. Und das war gut.


NaseAusPappe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herrlich bekloppt! Ich habe schon lange etwas nicht mehr so schön schräges gesehen. :)

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NaseAusPappe

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:) Filme mit Mads sind einfach supi!


CherryDarling

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Das stimmt. Bis auf "Exit", den fand ìch nicht sooo.... dafür war "Die Jagd" doppelt so gut ;)


CherryDarling

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hab den Film gestern gesehen und hab echt absolut keine Ahnung wie ich ihn bewerten soll...
Also, ich glaube während dem Anschauen war ich teilweise zu baff und geschockt um zu lachen ;) Aber als ich gestern abend im Bett nochmal an einige lustige Szenen dachte, hab ich einen richtigen Lachflash bekommen ^^

"Aus so einer Einstellung heraus entstehen Kuchen!"

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sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

Eine der schrägsten, sarkastischsten, schwärzesten und lebensbejahendsten Komödien aller Zeiten aus dem Land der besten Hot Dogs der Welt. In China essen sie Hunde, in Dänemark essen sie sie heiß! Schön ist, das man endlich mal nicht sagen muss, das Mads Mikkelsen alles überragt. Seine straffälligen Schäfchen spielen ebenfalls auf höchstem Niveau. Der Gedanke an diesen Film zaubert immer ein Grinsen auf mein Gesicht.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Ludi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film!
furchtbar schräg !!! Himmlisch... uuuunglaublich dämmlich auch, aber das finde ich gut haha!
e
Beste Stelle im Film
wo der Skinhead dem Pfarrer die Nase bricht und er lässig fragt, nachdem er zu sich gekommen ist, ob er irgendjemand was auf den Heimweg vom Krankenhaus mitbringen soll... HAMMER GUT !!

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Lemagrag

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich fand ihn ganz gelungen.Witz ist im ernsten Unterton versteckt,aber das ist was gutes.Schauspielerisch auch auf einem sehr guten Niveau.

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CyberExistenz

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Bewertung4.0Uninteressant

Letztens ziemlich spät mit nem Kumpel gesehen und da fand ich in zum Einschlafen langweilig.
Werde dem aber wohl nochmal ne Chance geben. Aufwertung nicht ausgeschlossen.

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Teeekaaay

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Neeeeeein.... dem musst du wohl echt nochmal ne Chance geben. ;)


brigerbaerger

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin es wieder einmal geworden - das Opfer... von zu hohen Erwartungen. Wie habe ich mich auf diesen Film gefreut. Bitte nicht falsch verstehen: ich habe keinen seichten Schenkelklopfer-Film erwartet, sondern eigentlich genau das was ich jetzt zu sehen bekommen habe... nur war es leider zu wenig, ich habe mehr davon erwartet! Diese sarkastischen, bitter-bös-schwarzen Szenen sind einfach genial - aber eben zu wenig oft vorgekommen. Leider bringt das dann die eine oder andere Länge mit sich. Schade... aber auf jeden Fall sehenswert.

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pischti

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"Lass der Alte auf das Klo, verfluch mich nochmal. Dann kann er ruhe scheissen und können wir Lied anfangen jetzt." :D


vanilla

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Mads Mikkelsen ist der Master;-)
Auch diese hoffnungsvolle Person, die er spielt, hat mich sowas von berührt.


mme.lehmann

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Bewertung9.0Herausragend

Vor ungefähr 100 Jahren (mindestens) habe ich "Dänische Delikatessen" geschaut und war von dem Film so enttäuscht, dass ich mich lange nicht an "Adams Äpfel" getraut habe. Gestern war es dann doch so weit - thank God!
Der Humor ist eigentlich exakt der selbe, die Figuren ähnlich schrullig, aber hier ist alles viel mehr on point. Der Film mäandert nicht einfach vor sich hin, jede Szene hat eine gewisse Spannung, weil man immer auf die nächste Skurrilität wartet. Schön überspitzt zeigt "Adams Äpfel" wie vollkommen unangebracht diese gesellschaftlich geforderte Attitüde ist, dass immer alles weitergeht, einen Sinn hat und man sich nur aufrappeln müsste. Ich meine, mein Gott: (ab jetzt spoilert es kräftig): Ivans Mutter ist bei seiner Geburt gestorben, sein Vater hat ihn vergewaltigt, dann bekommt er einen vollkommen gelähmten Sohn und seine Frau bringt sich mit Tabletten um. Das ist aber noch nicht genug, denn jetzt kommen irgendwelche verkorksten Typen in die Kirche, die sich einen ansaufen, Tankstellen ausrauben und ihn permanent schlagen. Viel schlimmer geht es eigentlich nicht mehr. Dass er trotzdem alles in etwas Positives verdreht und dabei total irre wirkt, macht wunderbar deutlich, wie irre jeder ist, der zu jemandem, dem das Schicksal böse mitgespielt hat, sagt: "Wird schon wieder."
Schließlich backt Adam dann ja doch noch einen Miniapfelkuchen und ganz verlorene Liebesmüh' war es von Ivan wohl doch nicht - es ist also nicht alles schlecht.
Zurück bleibt ein wohliges Gefühl, obwohl "Adams Äpfel" wahrlich kein Wohlfühlfilm ist. Wenn man auf bitterbösen Humor wie in englischen Komödien abfährt oder "Dänische Delikatessen" mochte, wird "Adams Äpfel" lieben.
Ich habe jedenfalls Tränen gelacht. Gemeinhin gilt ja die Szene, wo die Katze abgeknallt wird, als die beste ("Sie hat den Tod gesucht"), aber ich finde das Gespräch über den Teufel, der Ivan und Adam durch einen Herd prüfen möchte, noch zehnmal besser!

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Joe888

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Bewertung10.0Herausragend

brutal skurril!
manchmal wußte ich nicht ob ich lachen oder den Kopf schütteln sollte. Oder beides zusammen.

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Schnappdrossel

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ist einfach absolut bitterböse. Wie Adam in der Pfarrei quasi im Irrenhaus landet und ihm dort jegliche Kontrolle, nicht nur über die Situation sondern auch über sein eigenes Leben entgleitet... übel.

Nebenbei sehe ich die Szenerie auch als Seitenhieb auf die gesamte "Steh auf, wenn du am Boden bist" Mentalität.

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"Er hat meinen Kater erschossen!" - "Wir sollten uns nicht wegen jeder Kleinigkeit beschuldigen!"

A

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fabiolous

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Bewertung9.0Herausragend

Schöner Film, tolle Atmosphäre mit einem richtig guten Mads Mikkelsen.

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LucaBrasi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vielleicht die politisch unkorrekteste Komödie aller Zeiten und das ohne es gewollt zu haben. Aber mal ehrlich politisch korrekt kann jeder. Es gibt nichts leichteres als beispielsweise "ein kind braucht seine Eltern" oder "gewalt an lebewesen ist nicht okay" -Phrasen laut rauszuschreien und dann anschließend sich in der erzwungen aber dennoch wohligen Zustimmung zu suhlen. Adams Äpfel ist gleichermaßen provokativ, plakativ, intelligent, menschenverachtend, lebensbejahend und....saukomisch. Mads Mikkelsen empfahl sich zudem nach seiner grandiosen Leistung zurecht für Hollywood.

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OptiMaster

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Völlige Zustimmung! Hab gerade "Die Jagd" gesehen und kann Mikkelsens großartige Leistungen nur bestätigen ;)


simonisland

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Leute ihr bewertet zu niedrig :D

Verfluch mich nochmal!

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CherryDarling

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Hahaha ^^



Deine Meinung zum Film Adams Äpfel