Adams Äpfel - Kritik

Adams æbler

DK/DE · 2006 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 16 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 8 .5

    Es gibt Filme bei deinen man schlicht und ergreifend nicht das bekommt was man vielleicht erwartet - dies ist so einer. Hier kommt am Anfang der Skinhead beim Pfarrer an und man rechnet mit einem seichten, sanften Drama an dessen Ende der Skinhead beseelt ist und nur gut - man liegt aber falsch. Die Läuterung die so eigentlich keine ist führt durch 90 völlig verdrehte Filmminuten in der ein Pfarrer durchaus mal erlaubt ein paar Vögel vom Baum zu schießen, seinen behinderten Sohn vorführt und dessen Lähmung einfach ignoriert oder auch sonst ne Menge abartiger Überraschungen parat hat. Dies ist ein Film der manchmal an "In China essen Sie Hunde" erinnert - überraschend gewalttätig, grundböse aber doch auf eine eigenartige Weise interessant und faszinierend. Ich meine, es wird sich keiner jemals diesen Film ansehen aber sollte es doch passieren ist man sehr überrascht.

    Fazit: Hier kommen viele Filme zusammen und ergeben einen eigenartigen Mix der aber bewegt und fasziniert!

    • 8

      Ich mag einfach das skandinavische Kino da kann Hollywood einfach einpacken.
      Für meinen Geschmack war der Film einfach perfekt inszeniert worden.

      Ivan ist Pfarrer irgendwo auf dem Land in Dänemark, betreut eine winzige Gemeinde und kümmert sich um die Rehabilitation von Straftätern. Er sieht das Positive im Menschen - bis zum Realitätsverlust. Neo-Nazi Adam ist sein neuster Schützling - voller Hass - und doch rüttelt er das Leben dieser Selbsthilfegemeinschaft kräftig auf.
      Adams Äpfel ist eine unheimlich gut geschriebene und inszenierte rabenschwarze Komödie, die mit Kuriosität, irrem Witz und überraschenden Wendungen glänzt.

      Mads Mikkelsen (Casino Royale) ist einfach ein genialer Schauspieler.Der Däne kann einfach so vieles spielen seine Leistungen in seiner Filme sind immer ganz gut. In "Adams Äpfel" spielt er Ivan der Pfarrer, seine Leistung:Einfach hervorragend. Aber auch Ulrich Thomsen spielt sensationell.

      Empfehlenswert

      8
      • 6

        Ein Film , den man sich schonmal reinziehen kann. Jetzt nichts sonderbar außergewöhnliches , aber dennoch als Unterhaltung ganz gut zu gebrauchen.

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        • 10

          Einer meiner Liebsten!!! Changiert noch vor:"in China essen sie Hunde". Wunderbar schwarzer Humor mit einer Botschaft die ich wirklich mag. Der unverbesserliche Gutmensch und Optimist (hier natürlich noch stark überzeichnet), trifft auf einen rechtsradikalen Exknacki (vermutlich nicht überzeichnet)

          • 9
            Captain_Haddock 03.06.2017, 03:58 Geändert 03.06.2017, 04:24

            Herrlich hinterfotziges kleines Kinojuwel. Stellt alles auf den Kopf, was man so an Genrekonventionen gewohnt ist. Beginnt als bitterböse, zynische, menschenverachtende schwarzen Komödie, die immer mehr durchsetzt ist mit erschütternden, verstörenden, tieftragischen Drama-Elementen, um am Schluss mit einer herzerwärmenden, tröstlichen, menschenfreundlichen, geradezu christlichen Botschaft aufzuwarten, die dank der eigenwilligen Machart aber nie in rührseligen Heile-Welt-Kitsch ausartet, dafür war der Film in großen Teilen viel zu abgrundtief bösartig. Dabei durchgehend so grotesk, als hätte Kafka ein Drehbuch für die Monty Pythons geschrieben, und dabei doch so tiefgründig, als hätte Albert Camus die Hiob-Geschichte neu interpretiert. So was hab ich nie gesehen, das ist einzigartig .

            2
            • 9

              Großartig. Die beste schwarze Komödie die ich je gesehen hab. Fantastisch gespielt, gute Musik und die perfekte Stimmung. Ein einzigartiger Film.

              • 10
                Pennywise 21.05.2017, 11:30 Geändert 21.05.2017, 11:30

                Auf diesen Film trifft nur eine einzige Beschreibung zu: GENIAL!

                Handlung: ★★★★★
                Spannung: ★★★★★
                Humor: ★★★★★
                Darsteller: ★★★★★

                Ergibt ne glatte 10

                Allein die Dialoge hier, verdienen eine 10!

                Mads Mikkelsen übertrifft sich wie immer selbst.

                2
                • 7

                  2.Sichtung

                  Hat mir etwas besser als beim 1.Mal gefallen. Der ganze Film ist so abgedreht, dass man die ganze Zeit mit offener Kinnlade vorm Bildschirm hockt. Allerdings schafft er es nicht mich zu überraschen. Es wird strikt vom Anfang bis zum Ende ein Tempo gehalten und von diesem wird nicht abgewichen. So versetzt der Film einen ein wenig in Trance und man schüttelt die ganze Zeit mit dem Kopf, weil die Charaktere einfach so fertig und abgedreht sind. Aber genau dafür liebe ich die Dänen bzw. die Skandinavier. Die machen soooo geile Filme mit einem soooo kleinen Budget. Warum schaffen wir in Deutschland das so selten :-/

                  • 10

                    Alles was ein Film braucht! Tragisch, humorvoll, bewegend.
                    Überragende Handlung, überragend gespielt!
                    ...einfach Perfekt!

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                    • 10

                      "Adam... .... eins solltest du wissen.... Christopher hat grade eine Grippe hinter sich, die war... jaaa... langwierig... und daher gebe ich gerne zu das er in dieser Woche nicht richtig auf Zack ist...." tjaaaa was soll ich sagen? Meine Bewertung spricht für sich :)

                      • 10

                        Der Film ist deshalb so besonders, weil er keinerlei Tabus kennt. Sein Humor ist daher extrem skurril, und der geneigte Zuschauer lacht anfangs vielleicht mit Zurückhaltung, wirft diese Fesseln von Moral und Konvention dann aber ab und genießt diesen Irrsinn vollends.
                        Das ist für mich das Rezept einer gelungenen Komödie, - sie teilt in alle Richtungen aus und gibt jeden Protagonisten zum Abschuss frei, ohne jedoch parteiisch oder gar politisch zu sein. Mads Mikkelsen ist erneut großartig, ebenso wie seine Mitstreiter. Ein unglaublich komischer Film, unfassbar schräg und letztendlich liebenswert.

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                        • 10
                          nofuture 12.01.2017, 16:57 Geändert 12.01.2017, 23:44

                          Diesen Film begleitet eine unglaubliche schizophrene Ausstrahlung. Zum einen, die exorbitante dramatische Entwicklung der Protagonisten. Zum anderen, die gleichzeitig skuril, humoristische Untermalung, welche zwar nicht tongebend ist, jedoch das bezeichnende Element der pechschwarzen skandinavischen Filme darstellt. Ein sich zuspitzender Horror, gepaart mit einer eigenwilligen, subtilen Leichtigkeit. Ein anstrengender Film, mit originellem Witz, den man, wie ich finde, umbedingt mal gesehen haben muss!!

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                          • 7 .5

                            Dänischer Humor im Mantel eines überaus interessanten Dramas. Auch wenn der Film größtenteils sehr ruhig verläuft, hat er mich über die volle Laufzeit gefangen genommen.
                            Absolute Empfehlung. Nochmal würde ich ihn allerdings nicht anschauen, dazu ist er wie erwähnt zu spannungsarm.

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                            • 9
                              (VincentVega) 22.11.2016, 13:04 Geändert 22.11.2016, 16:57

                              Dieser Text entstand im Zuge der Textgeschenke zum Geburtstag-Aktion.
                              Dieses Mal beglückwünschen wir den wunderbaren Mads Mikkelsen.

                              Adams Äpfel versteht es bei mir ein tolles Wechselbad der Gefühle auszulösen. In dieser absurd, komischen Tragikomödie stehen sich die beiden Protagonisten Ivan und Adam gegenüber. Ivan, ein äußerst optimistischer und gutmütiger Pfarrer und Adam, ein misanthropischer Neonazi der auf Bewährung ist.

                              Mads Mikkelsen spielt den vom Leid gebeutelten Pfarrer, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat Straftäter zu resozialisieren, unfassbar gut und ist mit seinem übermäßigen Optimismus ein perfekter Gegenpart zum grummeligen Menschenhasser Adam.
                              Dieser versucht im Laufe dieses ultra-schwarzhumorigen Streifens immer wieder Ivan zu brechen und ihn von seinem Glauben abzubringen.
                              Ivan jedoch sieht das Gute in allen Menschen, auch wenn sie wenig gute Taten bisher vollbracht haben und versucht trotz seines gebeutelten Lebens, die Menschen mit seinem Frohsinn anzustecken und somit das Gute aus ihnen hervorzulocken.
                              Die Gratwanderung zwischen der skurrilen, schwarzhumorig pointierten Komödie und der mit biblischen Motiven verzierten Tragödie, verliert sich zu keiner Zeit und hat seinen Ruhepol ganz klar bei Mads Mikkelsen, der hier nicht nur starkes Schauspiel auffährt sondern auch sein ganzes komödiantisches Talent ausspielt.

                              Drehbuch-Mastermind Anders Thomas Jensen hat hiermit einen einzigartigen Film geschaffen.
                              Der es ebenso schafft eine frische, gelungene Parabel über Erlösung und Vergebung, Vielfalt und Menschlichkeit zu erzählen so wie einer der bissigsten und schlicht humorvollsten Filme überhaupt zu sein.

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                              • 7

                                Notiz an mich: 02.11/16/VoD/amüsant und schwarzhumorig komisch; tolle Szene im Regen und viele Wahrheiten; Anprangerung von Rollenbildern; teilweise nicht ganz glaubhafte Charakterentwicklungen

                                • 6

                                  "Adams Äpfel". Schon allein der Titel klang für mich uncool. Der Film war schon Sehenswert, aber keiner den man sich mehrmals anschauen kann.

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                                  • 8

                                    Bewertungen bei MP absolut passend.

                                    Als mir der Film zum ersten Mal empfohlen wurde, war ich sehr skeptisch. Als ich dann noch etwas über die Story laß wuchs meine Skepsis weiter. Ich gab dem Film eine Chance und muss nun sagen, dass ich es keines Wegs bereue. Die Stärke des Films ist sein schwarzer Humor, der einen urplötzlich wie ein Fausthieb ins Gesicht trifft. Dazu ein starker Mikkelsen.
                                    Inhaltlich passiert nicht viel im Film, daher sollte man keine "dänische Action" erwarten. Die geschichte spielt auf dem Land und kommt mit wenigen Charakteren aus. Dieser Film lebt eigentlich durch seine unerwarteten Momente/Situationen.

                                    Mein Fazit: Gibt dem Film eine Chance !

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                                    • Normalerweise bin ich für schwarzen Humor immer zu haben, aber der Film war mir zu heftig.
                                      Am Anfang war es noch witzig, weil hier auch mit Situationen gespielt wurde in denen ganz anderes reagiert wird, als normalerweise übrig (ich sag nur Adam und die Waffe).
                                      Aber als der Hintergrund geklärt wurde, warum Ivan so ist wie er nun ist hat mich das zutiefst deprimiert. Beim weiteren Verlauf des Filmes hätte ich fast durchheulen können, aber ich bin auch ein Mensch der sich beim sehen eines Filmes immer versucht in die Personen hineinzuversetzen.
                                      Für mich hat dieser Film die Grenze vom Schwarzem Humor überschritten (allein schon durch die psychische Gewalt mit der Adam auf Ivan einwirken will), aber anderen scheint es ja zu gefallen wie ich hier schon las.

                                      • 10

                                        Hat ein Ehrenplatz in meiner DVD Samlung. Unscheinbar, subtil und bitter bööööööööses Stück Komödie.

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                                        • 5

                                          Manchmal kann man sich auch bei moviepilot, selbst bei der großen Community, ziemlich einsam fühlen.
                                          Zum Beispiel, wenn einem ein dänischer schwarzhumoriger Film nicht mal ein müdes Lächeln abringen kann. Dann schaut man auf die mp-Seite, sieht die Bewertungen der Buddies. Scrollt dann runter, und noch weiter runter...
                                          nur satt-orange bis knallrote Zahlen.

                                          Mads Mikkelsens Pfarrer ist schon 'ne Marke und hat mir auch mit Abstand am besten an dem Film gefallen. Allerdings konnte ich auch nicht viel mehr finden, was ADAMS ÄPFEL ausgemacht hat.
                                          Alles dreht sich um den unerschütterlichen Optimismus Ivans, den Adam zu erschüttern versucht.
                                          Das ist nicht mal eine schlechte Grundidee für einen Film und hätte mir sicher auch mehr Spaß bereitet, wenn Adam dies auf eine besonders clevere Art und Weise gemacht hätte. Dies beschränkt sich hier allerdings nur auf Gespräche, die sich zudem immer nur im Kreis drehen. Und auch sonst passiert hier, obwohl immer irgendetwas passiert, herzlich wenig. Auch die Nebengeschichte mit den Neonazis gab wenig für mich her und wirkte eher fehl am Platz.

                                          Die ersten paar Minuten bis zum Anfangsgespräch zwischen Ivan und Adam fand ich sehr amüsant, danach kam nichts mehr und ich fing schnell an mich zu langweilen.
                                          Sicher fanden viele diese Skurilität zum Schießen. Mein Ding war es leider nicht.
                                          In meinem Kopf hieß es: "Aha, ja, das ist eine komische Situation und ja, dieser Dialog gerade ist ziemlich absurd. Skurril, grotesk, düster, ...verstehe..."
                                          Dieser Impuls schaffte es leider nicht die kurze Strecke hinunter zu meinen Lachmuskeln, schade.

                                          Ich fand ADAMS ÄPFEL aber immernoch etwas unterhaltsamer als AM SONNTAG BIST DU TOT, der mich ein bisschen an den erinnert.

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                                          • 8 .5

                                            Was für ein grandioses Stück schwarzhumoriger Filmgeschichte. Da gibt es Momente im Film da muss man erst mal wieder zurück spulen weil man nicht mehr aus dem Lachen kam.

                                            • 7 .5

                                              Um den Film mit einem Wort zu kommentieren, benutze ich das Wort skurril!

                                              Und das ist er auch! Einfach nur skurril

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                                              • 9

                                                Bitterböse und pechschwarze Filmperle.

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                                                • 7 .5
                                                  Trouble 19.03.2016, 13:10 Geändert 19.03.2016, 21:38

                                                  Troupardos Wildes Filmgewusel

                                                  Staffel 2:Arthaus
                                                  Episode 3: Adams Äpfel

                                                  Oder...Trouble ist spät dran...sehr spät! Vor fünf Tagen und ich wollten Shepardo und ich unseren Kommi raushauen, aber ich hatte unheimlich viel um die Ohren und reiche meinen Kommentar nun nach.

                                                  Komik kann auf verschiedene Wege entstehen.
                                                  Jeder empfindet etwas anderes als humoristisch und der Humor an sich hat sich unheimlich gewandelt.
                                                  Das ist auch der Grund, warum ich Klamauk nicht verurteile, im Gegenteil, ich mag ihn sogar, denn letztlich nutzt er einfach nur eine andere Ebene, um einen Überraschungseffekt bzw. eine komische Note zu schaffen.
                                                  Adams Äpfel bedient sich da einer etwas klassischeren Variante. Er nutzt Kontraste: Ein Pfarrer und ein Skinhead.
                                                  Da fängt es schon an.
                                                  Kontraste bestehend aus "Gut" und "Böse", aus "tief" und "flach" bringen einen einfach zum Schmunzeln und das auf höchst interessante wie auch erschreckend innovative Art und Weise.

                                                  Das behutsame, ruhige und fast sanfte Erzähltempo lässt sich Zeit, die Charaktere gut einzuführen, lässt sich Zeit, die Dialoge komplett auszukosten und schafft trotzdem eine gewisse Dynamik.
                                                  Spannung lässt sich auch nicht missen, der Bogen hält vom Anfang bis zum Ende und sorgt mit Beifügung starker Darsteller letztlich dafür, dass bei mir ein sehr guter Gesamteindruck entsteht.

                                                  Aber auch davon abgesehen hat Adams Äpfel seine tiefen Momente und schürft keineswegs nur ein der Oberfläche.
                                                  Es geht ums Schicksal, darum, wann ein Mensch ist.
                                                  Kann ein Mensch überhaupt böse sein oder sind wir nicht alle Gutmenschen?
                                                  Auf böse und dennoch liebe Art und Weise wirft Regisseur Jensen auf genannte Fragen einen skurrilen und unheimlich unterhaltsamen Blick.

                                                  Insgesamt betrachtet handelt es sich bei Adams Äpfel um einen meiner Meinung nach sehr gelungenen Film, der nicht nur sehr unterhaltsam auf mich wirkt, sondern ebenso nachdenkliche Momente schafft.

                                                  Grotesk und skurril-das trifft es wohl am ehesten.

                                                  Und nun schaut bitte noch beim Kommi von dem guten Shepardo vorbei, der wie immer sehr gelungen ist, wie ich finde.

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                                                    Shepardo 14.03.2016, 21:29 Geändert 14.03.2016, 21:30

                                                    Staffel 2:Arthaus
                                                    Episode 3: Adams Äpfel
                                                    Nun, nachdem wir uns vor 2 Wochen mit einem doch sehr besonderem Film gewidmet haben sind wir (Trouble und ich) mal wieder zusammengekommen um einen doch eher ''normaleren'' Film zu sichten. Dieser ist jedoch auch etwas ganz besonderes.

                                                    Zum ersten wird der Film fast komplett von seinen Schauspielern und Dialogen getragen, welche alle wirklich super sind und jeder Charakter etwas Tiefe bekommt, der eine mehr, der andere weniger. Man kann sich mit allen vertraut machen und seine Meinung bilden, ob die Figur jetzt sympathisch ist, oder nicht. Ich habe auch keine Figur als störend empfunden und alle haben so hereingepasst. Wie schon erwähnt machen die Schauspieler hier eine prima Leistung und Beeindrucken mit ihrer Leistung. Allen voran Mads Mikkelsen als Chef des Ganzen. Ups, ich sollte wohl erstmal erklären, worum es überhaupt geht.

                                                    Adam ist ein Neo-Nazi und soll in eine Besserungsanstalt, da er ein ''schlechter Mensch'' ist. Darauf trifft er auf andere Leute, die sein, nun ja... Schicksal(?) oder ähnliches teilen. Doch irgendwann verpflichtet sich Adam einen Apfelkuchen zu backen aus Adams Äpfeln.

                                                    Der Film ist jedoch trotzdem etwas besonderes, denn er ist, nicht wie ein paar Blockbuster, eine Gagmaschine, sondern setzt seine guten und lustigen Momente recht behutsam ein, doch die sitzen dann auch.

                                                    Wie schon oben erwähnt sind die Dialoge auch sehr gekonnt geschrieben und geben dem Film eine große Tiefe (sagt man das so?), da die Dialoge hauptsächlich über die Geschichte der einzelnen Personen berichten.

                                                    Schwächen gibt es eigentlich keine, da er die ganze Zeit seine Spannung hält und diese nicht verliert und ich denke mal, dass ich die anderen Punkte genügend beleuchtet habe. Also mit ''Adams Äpfel'' müsste eigentlich jeder etwas anfangen können, der nicht von schwarzem Humor abgeneigt ist.

                                                    Und nun guckt noch schnell bei Troublemakers Kommentar vorbei, dann bin ich glücklich :D

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