Adams Äpfel - Kritik

DE/DK 2006 Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 31.08.2006

  • 7

    Ich hatte ehrlich gesagt keine großen Erwartungen, aber "Adams Äpfel" hat mich dann doch ziemlich überrascht! Zuerst einmal muss man hier die großartigen Schauspieler loben. Besonders Mads Mikkelsen ist hier der absolute Hammer und es ist für mich sogar die Rolle, in der er mich bisher am meisten überzeugt hat. Teilweise hat mich seine Darstellung hier irgendwie sogar an Christoph Waltz erinnert. Besonders in der ersten Hälfte ist der Humor wirklich recht gut gelungen und ich persönlich konnte doch an vielen Stellen lachen oder schmunzeln. Die Story bekommt außerdem Pluspunkte von mir dafür, dass sie ziemlich originell ausgefallen ist und ich sie so zumindest noch nie gesehen habe. Das Problem liegt für mich aber in der zweiten Hälfte des Films! Auf der einen Seite wird der Film mit fortschreitender Laufzeit in meinen Augen immer zäher und langatmiger, die religiöse Thematik wirkt irgendwann viel zu aufdringlich und übertrieben und die paar wenigen Witze wollen dann auch nicht mehr so Recht zünden, sodass der Eindruck von dem großartigen Anfang leider von einer ziemlich schwachen zweiten Hälfte etwas getrübt wird. Nur Mads Mikkelsen kann hier eben wie gesagt mit seiner Leistung noch etwas retten, was der Film an großem Potential liegen lässt. Auch das gekünstelte Ende passt irgendwie nicht so wirklich zu der Bösartigkeit des Anfangs, was man in meinen Augen auch nicht mit einer "Charakterentwicklung" rechtfertigen sollte.
    Fazit: Hätte man das Niveau der ersten Hälfte beibehalten, wäre meine Bewertung höher ausgefallen, aber so bleibt "Adams Äpfel" für mich nur ein "sehenswerter" Film.

    • 9

      Den Film zeichnet vor allem eine großartige Charakterentwicklung aus- ich habe lange keinen Film mit so interessanten Figuren gesehen. Lustigerweise kommt einem der Neonazi Adam inmitten dieser verrückten Bande am normalsten vor. Kein Wunder, dass Ivan, großartig umgesetzt von Mads Mikkelsen, ihn zu seiner "rechten" Hand erklärt. Hut ab! Fantastischer Film.

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      • 8

        Ich bin immer noch ziemlich geplättet von der Story. Sehr interessant, schwarzhumorig, recht bizarr, aber noch kein Mindfuck à la Lynch. Es ist erfreulicherweise immer klar was passiert, und weshalb, und die auftauchenden Fragezeichen klären sich recht schnell. ‚Adams Äpfel‘ lebt von der Story und dem trockenen Humor - andere Kino-Elemente wie Optik, Rasanz, etc. sind reduziert, was ihre Wirkung noch deutlich verstärkt, wenn sie dann doch einmal auftauchen, so wie bei der Szene mit dem Gewitter. Ich war schon immer der Überzeugung, dass um uns herum weit mehr Dinge exisitieren und vor sich gehen, als wir mit unseren Sinnen und Messgeräten wahrnehmen können. Die Story vermittelt diesen Gedanken eindrucksvoll, indem sie das Schicksal von mehreren Leuten verküpft, die alle mehr oder weniger krank oder durchgeknallt sind, deren Handeln aber Effekte erzeugt, die weit über den Zufall hinausgehen und Manches zum Guten wenden. Der Film ist auch ein subtiles Plädoyer für Gott.

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        • 10

          Humor so schwarz, dass er Baumwolle pflücken könnte; davon können selbst die Coens noch einiges lernen. Das alleine macht den Film aber noch nicht zu dem, was er ist: Ein wunderbar erfrischendes Drehbuch, hervorragende musikalische Untermalung, ein brillanter Mads Mikkelsen und ein Regisseur, der virtuos eine Balance zwischen Tragik und Komik erzeugt machen "Adams Äpfel" zu einer der besten Komödien unserer Zeit.

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          • 9

            Wundervoll!
            Einer der wenigen Filme, die Humor, Tragik, Groteske und Spannung funktionierend in sich vereinen. Und es schafft, Trauer und Humor in der gleichen Szene (!) aufleben zu lassen.

            Bravo!

            • 10

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              Dieser Kommentar ist ein Wichtelkommentar im Rahmen der User-Wichtel-Aktion-2014 für Vitellone. Vitellone hat mir freundlicherweise eine feine Auswahlmöglichkeit überlassen, und beim lesen der Vorschläge war mir sofort klar, auf welchen Film es in der letzten Runde unserer Wichtelaktion hinauslaufen muss: "Adams Äpfel".
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              "Hier steht du bist ein Neo-Nazi ... Bist du wirklich einer? ... darauf kommt man gar nicht, wenn man dich so sieht!"

              Adam O. Pedersen (Ulrich Thomsen) ist ein Neonazi. Ein Vorzeigenazi sogar. Bringt er doch überall wo er hingeht sein kleines Hitlerportait mit, welches er sich pflichtbewusst an die Wand hängt, während die nächtliche Lektüre aus Hitlers Manuskript „Mein Kampf“ besteht, das sich schon fast obligatorisch im Nachttischschränkchen neben dem Bett befindet.
              Allerdings ist Adam kein allzu schlimmer Finger, so besteht bei ihm immerhin die Chance der Resozialisation. Wahrscheinlich wäre ihm der Knast jedoch lieber gewesen, als er mitten in der dänischen Pampa ausgesetzt und wenig später von Pfarrer Ivan Fjeldsted (Mads Mikkelsen) aufgegabelt wird. Was Adam nicht weiß: Dieser unverbesserliche Optimist hat die Aufgabe, Adam wieder auf den rechten (linken?!) Pfad der Tugend zurückzubringen. Seine Methoden sind dabei nicht nur äußerst fragwürdig, sondern auch sein Charakter ist Adam schnell zuwider. Und dann sind da noch die anderen Schäfchen in Ivans Herde, mit denen er zurecht kommen muss: Eine Alkoholikerin, ein Triebtäter und ein Tankstellenräuber. Und ein Landarzt, der sich darüber echauffiert, dass seine Patienten einfach nicht sterben wollen...

              "Ist das ein gut aussehender Mann! Dein Vater?"
              "Das ist Hitler!"
              "Nein, Hitler hatte einen Vollbart. Nein hast recht, hab ich mit dem Russen verwechselt..."

              „Adams Äpfel“ war vor Jahren meine Eintrittskarte in die Welt des skandinavischen Kinos. Vermutlich habe ich nie einen Film unter Freunden öfter empfohlen, als den. Es ist und bleibt einfach ein Genuss, diesen Balanceakt des dänischen Drehbuchschreibers Anders Thomas Jensen dabei zu beobachten, wie er bissig schwarzen Humor mit einem ausgewachsenen Charakterdrama kombiniert. Dabei braucht es gar nicht viel, um der Geschichte immer weitere Facetten zu verleihen, die sorgfältig verfeinert werden. Denn obwohl es wirklich verdammt viel zu lachen gibt, selbst wenn es noch so schmerzlich makaber gerät, nie driftet es in eine übertriebene Blödelei ab, mit der man sich schwertun könnte. Stattdessen bewahrt sich die Dramödie in der Geschichte von Gut gegen Böse immer ihre Bodenhaftung, die sie ihren einprägsamen Charaktermomenten verdankt. Durch die skurill witzigen Einfälle verursachen diese nicht minder bissigen Momente einen umso kontrastreichen wie eindrucksvollen Impuls in der Handlung, wodurch sich die Figuren förmlich gezwungen sehen, sich stets weiterzuentwickeln. Sie können gar nicht anders, als diese Entwicklung durchzumachen. Auch das gelingt Jensen mit viel Feingefühl und Sinn fürs Wesentliche.
              Denn obwohl es hier so einiges zu belachen gibt, irgendwann fällt der Groschen und Adam und Ivan merken, dass sie sich verändern müssen. Adam kann nicht immer der böse Schlägernazi sein, ganz egal wie sehr er sich auch an seine Skinheadattitüde klammern mag, und Ivan muss lernen, dem Leben entgegenzublicken, anstatt sich hinter seinem verblendenden Optimismus zu verstecken und vor den nicht so sonnigen Momenten seines Lebens zu fliehen.
              Vielleicht war die Begegnung der beiden ja von Gott oder dem Teufel vorherbestimmt, wer weiß das schon... aber den beiden herausragenden Akteuren Ulrich Thomsen und Mads Mikkelsen dabei zuzusehen, wie sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen oder mit Binsenweisheiten nur so um sich werfen und damit gegenseitig versuchen, ihrem Gegenüber ihre Macken auszutreiben, ist in der malerischen dänischen Landschaft bei Horne Kirke einfach zu herrlich und einprägsam in Szene gesetzt.

              Mittlerweile ist "Adams Äpfel" schon gar kein Geheimtipp mehr. Aber wer auf unglaublich fiesen und akzentuierten Humor, der im Einklang mit feingeschliffenen Figuren mit ihren Ecken und Kanten und einer intelligenten Handlung steht, der kommt um diese Perle des dänischen Kinos gewiss nicht herum.

              "Er hat meinen Kater erschossen!"
              "Nein, wir dürfen uns nicht immer wegen jeder Kleinigkeit gegenseitig beschuldigen. Er war des Lebens überdrüssig und da war unsere kleine Schießerei eine gute Gelegenheit, Abschied zu nehmen."

              Und zum Abschluss wünsche ich euch einen schönen 4. Advent und vorab auch gemütliche und frohe Festtage. Das solltet ihr mit folgendem Song feiern:

              https://www.youtube.com/watch?v=YfbJP_8M79E

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              • 9 .5

                Fick dir Gunnar, der Film hat unheimliches Kultpotenzial. Einige Sprüche haben sich schon etabliert!

                • 9

                  Abgründe tun sich auf und zack sitzt man mittendrin. Was hat dieser Film geniale Dialoge, teerschwarzen Humor und ist, verfluch mich nochmal, politisch völlig unkorrekt. Dieser staubtrockene Humor und die Unaufgeregtheit mit der die Szenen manchmal für kurze Zeit fast normal erscheinen, bis jemand den Kater erschießt, oder wir alle einfach nur noch den verdammten Apfelkuchen wollen.

                  • 8 .5
                    Andiko78 11.11.2014, 11:41 Geändert 28.11.2014, 17:37

                    Der Film hat alles. Man kann lachen, nachdenken. Mit einem fantastischen Mads Mikkelsen. Intelligenter Film aus Dänemark. How deep is your love.

                    • 8 .5
                      ProShout 05.11.2014, 23:20 Geändert 05.11.2014, 23:20

                      Ein Film in dem ein Neo-Nazi der normalste Akteur ist...mh.
                      Das Beste im Komödien Genre was ich seit Langem gesehen habe - grandios.
                      In diesem Sinne: " Fick dir Gunner!"

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                      • 9 .5

                        Ich will auch einen Apfelkuchen :-)

                        Ein wirklich klasse Film, der mich emotional berührt hat.

                        • 10

                          Göttlich ...

                          • 8 .5

                            Na, Bitte!
                            Nach dem ich "In China essen Sie Hunde" schlecht fand, ist dieser Streifen Klasse!
                            Der Film hat sehr viel mehr Tiefgang als "In China essen Sie Hunde", ich finde ihn lustiger und der schwarze Humor hat einfach genau das Timing, dass mir bei dem anderen Film gefehlt hat. Dazu sind die Charaktere gut inszeniert (vorallem Mads Mikkelsen), trocken aber nicht zu sehr, und er übertreibt nicht.
                            Perfekt.
                            Und an alle die anderer Meinung sind.
                            "Verfluch mich nochmal!" ;)

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                            • 9

                              Anders Thomas Jensen lieferte im Jahr 2005 mit ADAMS ÄPFEL einen sehr sehenswerten Film über Glauben, Vorurteile, Mut und Toleranz ab.

                              Dass der Film so zu empfehlen ist, liegt weniger an der Inszenierung, die eher nüchtern und zweckdienlich erscheint, sondern zum einen an einem Mads Mikkelsen, der meiner Meinung nach großes komödiantisches Talent beweist, in dem er eine stil- und zielsichere Darbietung zeigt. Vor allem aber liegt das an den vom Regisseur verfassten Dialogen, die sehr frisch und pointiert, zusammengefasst einfach erstklassig geschrieben sind. Dadurch wird dem Zuschauer über die tragischen Stellen des Filmes hinweggeholfen.
                              Der tiefschwarze Humor wird nicht jedermanns Sache sein und trifft das eine oder andere Mal auf Geschmacksgrenzen, aber das mildert nicht im Geringsten die starke universelle Botschaft oder den Sehgenuss an diesem kleinen aber feinen Film.

                              _Smooli

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                              • 9

                                Habe den Film endlich geschaut und bin begeistert! Mads Mikkelsen war einfach überragend, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten. Die Rolle des Adam war auch sehr gut besetzt; auch wenn er manchmal nicht allzu viel zu sagen hatte, konnte man einfach alle seine Reaktionen und Gedankengänge im Gesicht ablesen.
                                Der Film war einfach nur makaber, richtig lustig, tragisch und gut durchdacht. Wer auf schwarzen Humor und intelligente Filme steht, MUSS ihn sich ansehen!

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                                • 9

                                  Die Szenen sind einfach Klasse, wenn Adam dem Ivan zuhört und man in seinem Gesicht einfach genau erkennt: "Wo zur Hölle bin ich hier? Was geht eigentlich gerade ab?"
                                  Super groteskes und schwarzhumoriges Werk aus Dänemark!

                                  • 8 .5

                                    Dieser Film hat mir gezeigt, dass wenn man glaubt, in Sachen Kino gibt es heutzutage wenig zu erfinden, liegt man falsch. Der Film ist ein echtes Juwel.

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                                    • 8

                                      Ein paar mal lief der schon in der Glotze. Zufällig mal dran vorbeigezappt. Nicht hängen geblieben. Dann ab und zu in der Com hier den als kleinen Geheimtipp gelesen. Okay.

                                      Und irgendwann dacht ich mir, ach weeste wat, scheiss druff, hol dir dit Teil. Wird schon. Schwarzer Humor, dit jeht immer.
                                      Auch Mitpilotin Suki die ja recht Mikkelsenmäßig angetan ist, blieb mir im Hinterkopf um dann Mikkelsens Rolle in diesen Film besonders zu betrachten. Und das tat ich auch. Und wenn es eine tragische Filmfigur gibt, dann die des Mikkelsen als Ivan in Adams Äpfel.
                                      Man möchte ihn wirklich knuddeln und die Hand zum besseren reichen, aber was passiert? Er kriegt auf die Fresse, blutet aus dem Ohr, wird vom Landarzt als Spinner abgestempelt, weil schwere und schlechteste Vergangenheit von allem, kriegt wieder auf die Fresse und ihm wird in die Fresse geschossen. Und trotzdem kommt nach jeden Krankenhausbesuch auf der Rückfahrt die Take That Kassette mit "How deep is your love" zum Einsatz.

                                      Bitterböser Humor, "Raben"schwarz, suspekte und crazy Filmfiguren, an denen Normal, nicht normal ist. Und darum funktioniert der Film auch so prächtig. Lebt von und mit seinen Charakteren. Und das harmonisch irre. Die Note die der Film hat, sagt mir ja komplett zu. Schade den nicht eher gesehen zu haben; aber froh ihn besorgt zu haben.

                                      Auch die Biblischen und Christlichen Metaphern kommen bedacht, sehr deutlich, und doch nicht zu prägnant zum Einsatz. Gott und/oder Satan testen uns. Nehmen schon ein starken Platz ein, aber nicht um zu sehr andere zu beeinflussen.
                                      Ein paar schicke Lacher hat der Film durchaus, kann aber auch ans Herz gehen. Mikkelsen ist in seiner Rolle wirklich wirklich gut.
                                      Und das alles schlussendlich nur damit Adam seinen Apfelkuchen backen kann.

                                      "Whoa whoa whoa... was für ein schicker Mann das ist. Ist das dein Vater?"
                                      "Das ist Hitler!"
                                      "Nein nein nein, das ist nicht Hitler. Hitler hatte eine Vollbart!"

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                                      • 8

                                        Herrlich bekloppt! Ich habe schon lange etwas nicht mehr so schön schräges gesehen. :)

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                                        • 10

                                          Hab den Film gestern gesehen und hab echt absolut keine Ahnung wie ich ihn bewerten soll...
                                          Also, ich glaube während dem Anschauen war ich teilweise zu baff und geschockt um zu lachen ;) Aber als ich gestern abend im Bett nochmal an einige lustige Szenen dachte, hab ich einen richtigen Lachflash bekommen ^^

                                          "Aus so einer Einstellung heraus entstehen Kuchen!"

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                                          • 9

                                            Eine der schrägsten, sarkastischsten, schwärzesten und lebensbejahendsten Komödien aller Zeiten aus dem Land der besten Hot Dogs der Welt. In China essen sie Hunde, in Dänemark essen sie sie heiß! Schön ist, das man endlich mal nicht sagen muss, das Mads Mikkelsen alles überragt. Seine straffälligen Schäfchen spielen ebenfalls auf höchstem Niveau. Der Gedanke an diesen Film zaubert immer ein Grinsen auf mein Gesicht.

                                            GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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                                            • 10

                                              Ich liebe diesen Film!
                                              furchtbar schräg !!! Himmlisch... uuuunglaublich dämmlich auch, aber das finde ich gut haha!
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                                              Beste Stelle im Film
                                              wo der Skinhead dem Pfarrer die Nase bricht und er lässig fragt, nachdem er zu sich gekommen ist, ob er irgendjemand was auf den Heimweg vom Krankenhaus mitbringen soll... HAMMER GUT !!

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                                              • 8

                                                Ich fand ihn ganz gelungen.Witz ist im ernsten Unterton versteckt,aber das ist was gutes.Schauspielerisch auch auf einem sehr guten Niveau.

                                                • 4

                                                  Letztens ziemlich spät mit nem Kumpel gesehen und da fand ich in zum Einschlafen langweilig.
                                                  Werde dem aber wohl nochmal ne Chance geben. Aufwertung nicht ausgeschlossen.

                                                  • 7

                                                    Ich bin es wieder einmal geworden - das Opfer... von zu hohen Erwartungen. Wie habe ich mich auf diesen Film gefreut. Bitte nicht falsch verstehen: ich habe keinen seichten Schenkelklopfer-Film erwartet, sondern eigentlich genau das was ich jetzt zu sehen bekommen habe... nur war es leider zu wenig, ich habe mehr davon erwartet! Diese sarkastischen, bitter-bös-schwarzen Szenen sind einfach genial - aber eben zu wenig oft vorgekommen. Leider bringt das dann die eine oder andere Länge mit sich. Schade... aber auf jeden Fall sehenswert.

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