Der Maschinist
The Machinist (2004), ES Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 11.11.2004
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190 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Brad Anderson, mit Christian Bale und Craig Stevenson
Der Maschinist Trevor Reznik (Christian Bale) hat seit einem Jahr nicht mehr geschlafen. Seine Schlaflosigkeit hat zu einem schockierenden Verfall seiner körperlichen und geistigen Verfassung geführt, den seine Kollegen mit Argwohn, seine einzigen Bezugspersonen – die Prostituierte Stevie (Jennifer Jason Leigh) und die Kellnerin Marie (Aitana Sánchez-Gijón) – mit Sorge verfolgen. Dann verschuldet Trevor auch noch einen Arbeitsunfall, bei dem ein Mann einen Arm verliert. Seine Schuldgefühle weichen jedoch bald einem wachsenden Misstrauen und schließlich einer ausgewachsenen Paranoia, als er in seiner Wohnung kryptische Notizen findet und von einem mysteriösen neuen Arbeitskollegen verfolgt wird, den es gar nicht geben soll. Sind all die Vorkommnisse Teil einer großen Verschwörung, die Trevor in den Wahnsinn treiben soll? Oder ist es nur seine Müdigkeit, die ihm langsam aber sicher den Verstand raubt? Entschlossen macht sich Trevor daran, die Lösung eines Rätsels zu finden, das sein Leben in einen schlaflosen Albtraum zu verwandeln droht. Doch je mehr er herausfindet, umso weniger will er wissen…
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Cast & Crew
- Genre
- Mysterythriller, Psychothriller, Thriller
- Zeit
- Gegenwart
- Handlung
- Abgeschlagene Hand , Abgeschlagenes Körperteil, Alptraum, Amputation, Autounfall, Café, Dünn, Epilepsie, Fabrik, Fahrerflucht, Flughafen, Geisterbahn, Jahrmarkt, Kettenkarussell, Kollege, Kühlschrank, Magersucht, Maschinenschaden, Mutter-Sohn-Beziehung, Notizzettel, Phantasie, Polizei, Prostituierte, Psychose, Schlaflosigkeit, Schlafstörung, Schuld, Schuldgefühl, Selbsterkenntnis, Tod eines Kindes, Verdrängte Vergangenheit, Verfolgungswahn, Vergnügungspark, Wahnvorstellung, totes Kind
- Stimmung
- Verstörend
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Kritiken (7) — Film: Der Maschinist
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschen[...] „The Machinist“ - die Bale-Show. Extreme method-acting trifft auf dunkelgraue Optik, Psycho-Studie auf verworrenen Thriller. Bale's Performance beschränkt sich nicht nur auf das körperliche, seine Augen sind schwarz, der Blick ist gequält. Er lässt das Essen stehen und wir sind in etwa den selben Qualen ausgesetzt wie sein Charakter Trevor Reznik. Handlung und Optik, Figurenkonstellation und auditive Untermalung, alles scheint dem walisischen Schauspieler untergeordnet. Der repetitive Score brennt sich unaufhörlich in mein Gedächtnis, in einer scheinbaren Endlos-Schleife verharrend, mehr als eine nervenaufreibende Tour de Force. Anderson geizt nicht damit, uns das Ergebnis einer strikten Abmagerungskur immer wieder vor Augen zu führen, den seelischen Bewusstseinszustand seines Protagonisten immer wieder visuell repräsentieren zu lassen. Wir sehen Bale sich selber im Spiegel erblickend, haben Angst er könnte jeden Moment zerbrechen. Er kotzt sich aus, opfert sich für seine…
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Benjamin Barker Mon, 12 Mar 2012 16:33:29 -0000
Antwort löschenYeah, nice!
Alle 3 Antworten zeigen
Sozionaut Mon, 12 Mar 2012 16:56:54 -0000
Antwort löschenDer Kommentar so gut wie der Film!
_Garfield Mon, 12 Mar 2012 18:22:55 -0000
Antwort löschenSchönen Dank euch beiden! :)
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenMit seiner ruhigen, befremdlichen Bildsprache und einer Musik, die deutliche Anleihen bei Bernard Herrmann macht, baut Brad Anderson ein beunruhigendes Szenario von beträchtlicher Sogwirkung auf. Das Geschehen und viele der Figuren sind so undurchschaubar, daß man anfangs durchaus Vergleiche zu den radikaleren Arbeiten der Herren Lynch und Cronenberg heranziehen kann. Leider gibt sich auch DER MASCHINIST den derzeit im Kino so beliebten "Wer bin ich?"-Spielchen hin und schließt das alptraumhafte Geschehen mit einer zwar schlüssigen und auch dramatisch wirkungsvollen, aber nicht sonderlich originellen und vor allem nur allzu realen Auflösung ab. Das Unklare, das Geheimnisvolle, das bei oben genannten Regisseuren die Hermeneutik so fordert, ist hier ebenso wenig vorhanden wie bei verwandten Beispielfilmen (etwa IDENTITY, HIDE AND SEEK oder THE I INSIDE). Das Problem von DER MASCHINIST, der sehr gut gespielt und auch gut gemacht ist, liegt ganz einfach in der schieren Existenz all dieser anderen Filme. Man kennt das alles so oder so ähnlich schon sehr gut und möchte sich eigentlich einem größeren Mysterium hingeben; sich einfach mehr fordern lassen. Dennoch ein sehenswerter, sorgfältig konzipierter Film mit sehr starken Momenten.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Wer kennt folgendes Problem nicht. Wenn man ganz einsam und verlassen die Zimmerdecke bei Nacht anstarrt, man nicht mehr weiß, wie man seine Zeit im Bett vertreiben soll, wenn keine Frau mehr da ist, man jedoch so langsam, aber wirklich so ganz langsam müde vom ewigen starren Betrachten eines Zimmers aus der selben Perspektive wird, dessen Umrisse man bei eben jener Tageszeit nicht mehr eindeutig zu sehen vermag. Man hofft förmlich darauf, endlich seine langersehnte Ruhe in einem gesunden Schlaf zu finden, der aber nicht eintritt. Minuten vergehen, denn das rythmische, geradezu hypnotisierende Klicken des Minutenzeigers einer sich vielleicht im Raum befindenden Uhr geht unaufhörlich weiter. Stunden vergehen. Quälend lange Stunden. Die Augen werden schwer, die Lider senken sich allmählich herab, man denkt sich, dass man einschlafen will, einschlafen, einfach abschalten, sich in seine Träume wiegen, vielleicht sogar in seine Alpträume, doch vom endgültigen Schlaf kann immer noch nicht gesprochen werden. Es ist hoffnungslos. Es darf sich weiter im Bett gewälzt werden, es darf weiter gegrübelt werden. Was tun? Das obligatorische "Schafezählen"? Lesen? Fernsehen? Gesagt, getan. Die Pointe des Ganzen beläuft sich jedoch dahingegend, dass es einem nach mehrmaligen Anläufen und Omas bewährten Hausmittelchen immer noch nicht vergönnt ist, einzuschlafen. So geht der Kampf gegen den Schlaf in die nächste Runde. Die Rede ist natürlich von Agrypnie – Schlafstörung/Schlaflosigkeit. [...]
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenWie in Herk Harveys Klassiker "Carnival of Souls", der Elemente des Industriefilms mit klassischen Horrormotiven kombinierte, ist auch in "The Machinist" alles eine Frage der Perspektive. Die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmt von Szene zu Szene mehr. Brad Anderson spielt wahrhaft virtuos mit den Manipulationsmöglichkeiten des Kinos. Das ist ein Segen, aber auch ein Fluch. So atmosphärisch dicht "The Machinist" auch erzählt ist, seine Auflösung, die einzig und allein auf der Täuschung des Zuschauers basiert, muß letztlich eine Enttäuschung sein. Daran kann nicht einmal Christian Bales eindrucksvolles Spiel und sein an Selbstzerstörung grenzender Einsatz etwas ändern.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenThe Machinist ist ein ausgesprochen guter Thriller mit einem erschreckend dürren, abgemargerten Christian Bale als Trevor Reznik von nichteinmal 60 kg (laut Post-Its im Film). Der Film ist extrem düster und unwahrscheinlich kalt - nicht zuletzt durch die (eis)blauen Farbtöne, in denen er daherkommt. Hier sieht der Zuschauer noch nicht einmal in einem Schweißer mit brennendem Arbeitsgerät etwas heißes, nicht einmal etwas warmes, sondern nur einen kühlen Fabrikarbeiter in trister Umgebung. Diese blassen Farben werden nur durch einen roten Thunderbird kontrastiert, der so den ganzen Film über irreal und deplatziert wirkt.
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Uwe Mies: Westdeutsche Allgemeine Zei...
Kommentar löschenDer Film pirscht sich durch einen Kosmos der Verunsicherung, der viel bei Hitchcock und Polanski abkupfert, aber seine Geheimnistuerei um genau jene Spur überzieht, die die Auflösung enttäuschend banal ausfallen lässt. Stilverliebt ist dieses Fegefeuer um Schuld und Sühne unbedingt; stilbildend ist es nicht.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEine unglaubliche Performance von Bale, die leider nur fast für die eher simple Story entschädigt
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Kommentare (183) — Film: Der Maschinist
Velly Tue, 23 Apr 2013 13:33:44 -0000
Kommentar löschen--- Spoilergefahr ---
"The Machinist" zu gucken ist für mich nahezu vergleichbar mit physischem Schmerz.
Der Anblick des herunter gehungerten Bale ist für mich kaum zu ertragen und obwohl ich den Film jetzt schon mehrfach geguckt habe, kann ich mich nicht daran gewöhnen.
Es gab Zeiten, in denen mir der Anblick schon zu dominant war, weil er für mich die Story in den Hintergrund gedrängt hat. Alles, was ich noch sehen konnte, war dieser entsetzlich abgemagerte Kerl!
Stevie: Are you okay?
Trevor Reznik: Don't I look okay?
Stevie: If you were any thinner, you wouldn't exist.
Aber als ich den Film letzte Woche nochmals sah, empfand ich seine Physis auf gruselige Art und Weise in Harmonie mit seinem inneren Zustand und mit der Geschichte.
Die Schuld, die er nie verarbeitet hat, sitzt irgendwo tief in seinem Unterbewusstsein und fängt dort an zu nagen.
Sie raubt ihm den Schlaf (den Frieden) und frisst ihn (oder sein altes Ich) fast wortwörtlich auf.
Und das wird halt nicht nur durch Bales Schauspiel sichtbar gemacht sondern auch durch den erschreckenden Zustand seines Körpers.
Ich weiß nicht, ob ich gut finden soll, was Bale sich für diese Rolle angetan hat, aber es hat seine Wirkung. Und die ist nun wirklich nicht angenehm.
A little guilt goes a long way...
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Lori007101 Mon, 08 Apr 2013 03:09:53 -0000
Kommentar löschenThe Machinist ist nicht unbedingt ein grosser Film. Was bei manchen Szenen Bale nicht schlafen kann, könnte man selber einschlafen. Bei dieser Geschichte fehlt der Drive! Die Darsteller werten aber der Film auf. Die kaputten Persönlichkeiten erzählen selber noch eine Geschichte. Natürlich ist Chris Bales Method Acting bekannt und in diesem Film sieht er schrecklich aus! Gutes Spiel der Schauspieler in einer eher mauen Geschichte!
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Casinorbi Thu, 04 Apr 2013 13:34:32 -0000
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme! Hier passt irgendwie alles zusammen. Eine genial inszenierte düstere Atmosphäre, die sich über den gesamten Film ausbreitet, die Charaktere, die bemerkenswerte Darbietung des Hauptdarstellers UND der Soundtrack. Ein dunkler Trip in psychische Abgründe, denen man gerne zuschaut, wenn sie sich auftun.
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Pegisto Wed, 27 Mar 2013 15:13:26 -0000
Kommentar löschenZu simpel für eine 9 oder 10.
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Geasy90 Mon, 25 Mar 2013 09:52:43 -0000
Kommentar löschenChristian Bale zeigt mal wieder sein Talent, sich in die Rolle eines psychisch gestörten Menschen zu versetzen (und ich meine nicht Batman). Rein körperlich (respektable 120 Pfund statt der üblichen 160-180, die man von ihm kennt) und vor allem mit seiner Mimik schafft es Bale, den schlaflosen Trevor sehr gut zu spielen.
Leider war der Film ab der Mitte recht durchschaubar, zwar haben noch einige Elemente zum "kompletten Durchblick" gefehlt, aber ich hatte die ganze Zeit so eine gewisse Ahnung, wie es ausgehen wird.
Trotzdem ist The Mechanist mit einigen überraschenden Wendungen ausgestattet, die leider nicht viel zum Gesamteindruck des Filmes wirken, sondern diesen lediglich abrunden.
Fazit: Man kann den Film mit Genuss sehen, jedoch würde ich ihn eher ins Mittelmaß stecken, denn die Story zeigt sich - wie bereits erwähnt - sehr durchschaubar.
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Croton Sun, 24 Mar 2013 01:19:49 -0000
Kommentar löschenEin großer kleiner Film. Wieviele getriebene wie Reznik mögen im Moment da draußen rumirren? Zur Story sollte man wohl nicht zuviel sagen, das vermiest dann wohl sicherlich den meisten die Erstsichtung...
Also Formalia: Die Geschichte eines Schlaflosen ist nicht gerade neu, aber ganz gut und spannend erzählt (5 Punkte). Die Hauptfigur ist grandios gespielt und glaubwürdig, ob dies nun durch die "Method Acting" Technik des totalen Abmagerns oder mimisches Talent erreicht wurde ist für den Betrachter irrelevant (1,5 Punkte). Der Einsatz von Farbe und Licht ist extrem treffend, wenn auch auffällig, wobei wir uns hier in den schlaflosen Reznik versetzt fühlen sollen (1 Punkt). Der Score erzeugt eine fast hypnotische Sogwirkung (0,5 Punkte). Dazu sind die Fabrikaufnahmen sehr gelungen und erinnern schon fast an Meisterwerke wie Tetsuo (0,5 Punkte).
Was mich zwar nicht besonders stört, jedoch wohl zu einigen negativeren Wertungen führt und das ganze von einem herausragend trennt, ist der vollkommen langweilige Twistplot. Er endet zwar nicht im erwarteten Extrem, was mich wohl dazu bewogen hätte noch ein paar Pünktchen abzuziehen, er ist jedoch auch nicht wahnsinnig kreativ in Ausführung und Finale.
Insgesamt ein toller Film, den ich sicherlich mal wieder ansehen und auch weiterempfehlen werde. Man sollte jedoch in repetitiv hypnotischer Musik und eiskalten Bildern schwelgen, die Geschichte jedoch (zumindest nach der Erstsichtung) als notwendiges narratives Übel stoisch ertragen.
Ach und ich geh jetzt endlich schlafen...
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Jek-Hyde Tue, 19 Feb 2013 20:28:49 -0000
Kommentar löschenThe Maschinist empfand ich als nicht so groß, wie er immer gehypt wird. Es ist fast schon die übliche alte Leier. Allerdings muss man ihn bewundern und sich gleichzeitig fürchten, Christian Bale hat wirklich wahnsinnig viel abgenommen. Während in Prestige noch die Rede von Selbstaufgabe war, lässt Bale hier Taten sprechen und hungert sich mal einfach so hinunter zu einer lebenden Leiche. Dass ist vielleicht ungesund und verwerflich, aber es ist sein Körper und damit kann er Schindluder treiben wie er will. Ich muss es einfach Anerkennen, den ich kann mir so eine Willensstärke dies zu erreichen nicht vorstellen.
Zum Film, der Grund der Schlaflosigkeit ist schon schlimm, aber nicht SO schlimm, dass man wirklich ein Jahr lang nicht mehr schlafen kann. Man würde sicher ewig von Alpträumen geplagt werden, aber ein Jahr nicht mehr zu schlafen? Naja...
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JonnyvsSherlock Wed, 13 Feb 2013 23:20:15 -0000
Kommentar löschenEin in jeder Hinsicht grandioser Suspense-Thriller. Nur zu oft habe ich mich an den Altmeister Alfred Hitchcock erinnert gefühlt. Das liegt auch ein Bisschen an dem Soundtrack, der wirkt, als käme er etwa Faus dieser Zeit. Ich will hier eigentlich nichts über die Geschichte verraten. Man muss sich den Film einfach angucken. Die Stimmung ist unvergleichlich beklemmend. Die Auflösung ist wirklich gut, wobei das Geschmackssache ist. Auf jeden Fall ist der Film jenseits vom üblichen Hollywood-Bombast sehr empfehlenswert!!!
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AndereTYp Sat, 26 Jan 2013 17:15:35 -0000
Kommentar löschenGeht unter die haut. Sehr gute Paranoia Darstellung, vielleicht ein bisschen Vorhersehrbar. Trotzdem auf jedenfall ein guter Film, berührende, verwirrende und spannende Szenen halten sich gut die Waage zusammen mit einem mitleidserweckend abgemagerten aber trotzdem charmanten Christian Bale.
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Gretchen_Ross Mon, 14 Jan 2013 18:25:11 -0000
Kommentar löschenAlle Achtung, für labile und vorallem Paranoide Menschen ist der Film nix, kann meiner Ansicht nach extrem triggern.
Es ist eigentlich ein wunderbar realitisches Abbild dieser Krankheit, das düstere Licht und die downward spiral der Handlung, sowie Bales absolut überzeugendes Schauspiel, machen den Film fast unerträglich!
Wie kann man eigentlich beweisen, welche Wahrnehmung und welche Wahrheit die richtige ist?
Diese Zusammenhänge, die es nicht gibt, "alles macht plötzlich einen Sinn", das hat mir teilweise einen Schauer über den Rücken gejagt.
Der Film ist genial, ich hätte ihm sogar 10 Punkte gegeben, aber ich bin grad irgendwie total unten und neben der Spur, weshalb ich einen abziehe^^
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maestro10 Thu, 10 Jan 2013 22:54:43 -0000
Kommentar löschenSeit langem mal wieder ein Film, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt!!!
Und die Leistung von Bale - Weltklasse... bin echt sprachlos wie man die Rolle so hammermäßig umsetzen kann...
Absolut sehenswert!!!
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heiko.buschhaus Wed, 09 Jan 2013 21:36:17 -0000
Kommentar löschenNachdem ich 'J. Edgar' hab angefangen zu gucken, und so herbe enttäuscht war, habe ich mir diesen Film angesehen. Und im Nachhinein frage ich mich, wie der Film 5 Monate ungesehen bei mir rumoxidieren konnte! Christian Bale spielt unglaublich, wobei, etwas anderes ist man von ihm ja auch nicht gewohnt! Die Story ist gut rübergebracht, sehr durchdacht, wenn auch im Endeffekt ziemlich simpel! Zudem hat der Film einen guten und konstanten Spannungsaufbau, den er durchwegs hält, und der einem zum Herzrasen bringt! Für alle Darren Aronofsky- oder David Lynch-Fans ein Muss!
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Chucky89 Sun, 06 Jan 2013 14:38:21 -0000
Kommentar löschenFür mich ein richtig guter Vertreter dieses Genres. Christian Bale spielt wirklich extrem gut die Rolle, man weiß wirklich nicht ist er verrückt oder spielen wirklich die Leute gegen ihn.
Die Handlung ist sehr spannend und man weiß nie was als nächstes passiert.
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TinaCocaine Mon, 24 Dec 2012 02:37:02 -0000
Kommentar löschenFür 10 Punkte ist mir der Film etwas zu actionreich und laut. Nichts desto trotz einer der besten Filme des Genres, besetzt mit einem nicht zu toppendem Christian Bale. Ich finde es zwar grausam, dass sich die Promis heute für eine Rolle abhungern oder fett fressen, aber man muss eindeutig den Hut vor einer solchen Leistung ziehen! Ich hoffe nur, der Arme ist dadurch nicht krank geworden :-( Die Story finde ich ebenfalls top, es sind einige sehr berührende Szenen dabei und die darstellerischen Leistungen sind im Allgemeinen sehr gut! Total fesselnd, spannend und völlig empfehlenswert!
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Ventrailoquist Thu, 13 Dec 2012 22:40:48 -0000
Kommentar löschenHerausragende Leistunge von Christian Bale. Zu beachten ist das Justice Brothers T-Shirt das er am Ende trägt.^^
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florian.fiele Sun, 09 Dec 2012 03:18:31 -0000
Kommentar löschenThe Machinist
Über weite Strecken sieht es nicht so aus, als ob The Machinist dem Genre irgendetwas neues abgewinnen könnte. Über Allem schwebt "Please return your seat backs to their full, upright and locked position". Dennoch ist der Film formal gesehen, insbesondere was schauspielerische Leistungen, Kameraarbeit, Score und Settings angeht, großartig gelungen und sehr atmosphärisch. Ich konnte kaum meine Augen vom Geschehen abwenden und wenn es mir gelungen ist, hat mich der Score sofort wieder zurückgeschickt. Zum Ende hin gelingt es The Machinist dann doch gewisse andere Genrevertreter abzuschütteln und mit einer eigenen Idee aufzuwarten. Der ganz große Knall bleibt aus. Es ist eine Überraschung, worum es dem Film geht, und sie weiß zu gefallen sowie nachdenklich zu machen, aber es ist kein wtf-Ende, das einem den Sitz unterm Hintern wegreißt. Idee des Ganzen und dessen Umsetzung sind Ansehen und Lob aber wert. Ich vergebe mal 8.0, auch wenn die Tendenz für mich eher Richtung 7.0 zeigt. Es ist kein Riesenspektakel, bei dem es ums Überleben der Welt geht, sondern eher ein kleines Filmchen, das aber seinen Platz in jeder Filmsammlung verdient. 8.0 - und immer schön auf rote Ampeln achten!
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Erwähnen möchte ich noch den Mut des Films: Normalerweise fahren diese Filme in die entgegengesetzte Richtung. Sie bauen eine normale Figur auf, die immer tiefer in etwas herein gerät, bis zum Schluss der große Knall ertönt und die Figur sich als Psycho rausstellt. Hier ist dies unterlassen worden. Es ist (für mich) von Anfang an quasi klar, dass seine Wohnung voller Leichen ist. Natürlich lag ich auch hier, wie so oft (Shutter Island ausgenommen!), daneben. Der große Knall bleibt aus, was zunächst Enttäuschung hervorruft. Man will Leichen, die Überreste seines Wahnsinns, sehen. Das Ganze ist im Grunde äußerst banal und alltäglich, dadurch unspektakulär, aber eben auch nicht unrealistisch. Ausgenommen ist natürlich die Umsetzung, die atmosphärische Unterhaltung für den Zuschauer bieten soll. Schlaflosigkeit, Arbeit und Flughafengespräche sind in der Realität deutlich langweiliger.
Dennoch: Mutige, clevere Filmidee, die dem Film etwas individuelles gibt, aber eben nicht so unterhaltsam und atemraubend ist wie es mit etwas spektakulärerem möglich gewesen wäre. Während Fight Club das totale Entertainment ist (10.0), das bei näherem Betrachten in sich zusammenfällt und als bloße (Mindfuck)Effekthascherei mit ein bisschen Interpretationsbasis liegen bleibt, steckt in The Machinist deutlich mehr Inhalt, aber eben auch weniger Entertainment.
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Aufwertung auf 9.0 - nachdem die erste Enttäuschung verflogen ist, bleibt ein wirklich starker Film über, den man sich auch sehr gut ein zweites Mal ansehen kann, und der nicht einfach so verdampft, wenn man ihn genauer unter die Lupe nimmt.
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florian.fiele Sun, 09 Dec 2012 04:28:24 -0000
Antwort löschenJennifer Jason Leigh & Aitana Sánchez-Gijón spielen übrigens großartig!
mme.lehmann Fri, 26 Oct 2012 20:45:48 -0000
Kommentar löschenToller Film! Wie hier manche von Langeweile schreiben können, kann ich nicht nachvollziehen. Zugegeben: viele Szenen lassen den Handlungsfortlauf erahnen. Das Ende jedoch hatte bestimmt keiner so auf dem Schirm. Christian Bale sieht anderthalb Stunden dermaßen fertig aus und sein Charakter ist so unglaublich krank, dass man einfach gebannt am Bildschirm klebt.
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Tom S. Jaeger Wed, 26 Sep 2012 00:08:58 -0000
Kommentar löschenSo mag ich meine Filme. Wie ein intensiver Trip. Keine Sekunde langweilig. Mit einem Darsteller der bis an die eigenen grenzen und darüber hinausgeht für die Rolle. Eine Story mit wendungen und filigranen Anspielungen auf den "plot". Ein Film in einer Linie mit Shutter island und Fightclub aber dennoch ganz anders. Man hat einen (anti)Helden der einem ans Herz wächst und der ansich ein echt feiner kerl ist - aber von seiner eigenen Psyche so sabotiert wird. Bales beste Rolle ohne Frage. Und da zeigt er mit doch das er tatsächlich berechtigt ist zu den ganz großen unserer Zeit zu zählen. Die machart mit Sepiatönen und graustich ist sehr passend und auch das ambiente ist großartig zusammengestellt. Das Licht und die Schatten sind gut. Einige kleine schwächen hat der Film aber die habe ich schon wieder vergessen weil das gesamtkunstwerk einfach pompös ist. Ivan gefällt mir garnicht aber ich akzeptiere das als etwas was von den machern des films so gewollt ist. Dieser Film gehört in jede gute Collection!
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Tom S. Jaeger Wed, 26 Sep 2012 00:16:16 -0000
Antwort löschenAchja... hatte den Film über 7 jahre ungesehn im Regal. Ein absoluter Film den ich nie gucken wollte weil ich immer wusste was er is. Und das er kein Film is den man guckt um sich ma eben bischen nett unterhalten zu lassen. Er is aber bei weitem nicht so unkomfortabel wie ich es gedacht hätte. Aber das "ich hab ansich agrkeine lust diesen film zu gucken" element hat letztenendes doch verloren. Auch wenn es fast ein Jahrzehnt gedauert hat.
LeBateauPolice Mon, 24 Sep 2012 14:53:38 -0000
Kommentar löschenChristian Bale reißt die Augen weit auf, Christian Bale schreit herum, Christian Bale nimmt ganz viel ab um elend auszusehen. Also alles wie immer und von allem etwas zu viel. Die Story ist alles andere als originell und ich hoffe weiterhin, dass die Zeit der Schizogeschichten endlich mal vorbei ist. Optisch ist der Film ganz gut gelungen, vielleicht ein bisschen zu aufgedrungen depressiv mit dem Metalloverlay. Insgesamt noch Durchschnitt, denn unterhalten wird man dann doch einigermaßen.
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Tom S. Jaeger Wed, 26 Sep 2012 00:10:58 -0000
Antwort löschenDa biste aber ziemlich unfair. Bale spielt genial. Versuch du doch mal bis zur selbstverstümmelung eine Rolle zu spielen - erst dann solltest du diese Leistung als Mittelmaß oder gar schlecht abtun. Das haben vorher nur wenige geschafft und die meisten haben es nicht überlebt. Siehe H.Ledger.
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LeBateauPolice Wed, 26 Sep 2012 04:25:11 -0000
Antwort löschenHabe ich was verpasst? Was hatte denn der Tod Ledgers mit einer von ihm gespielten Rolle zu tun? Abgesehen davon bin ich nun mal kein großer Fan des Schauspiels von Bale mehr. Respekt für die Strapazen, die er für manche Rollen in Kauf nimmt (vlt sollte er bei diesen wählerischer sein), aber in jüngerer Zeit beschleicht mich immer öfter das Gefühl, dass sein Method-Acting ein bisschen seine facettenarme Mimik kompensiert. Gleichzeitig verstärkt es die Tendenzen seines Over-Acting. Ich weiss auch nicht, ich mochte ihn mal sehr, aber seit ich Empire of the Sun gesehen habe, sehe ich seine Filme mit anderen Augen, denn da ist mir erst bewusst geworden, dass er sich seitdem nicht mehr sehr viel weiter entwickelt hat und Augen aufreissen und rumschreien und elend aussehen zieht bei mir in dem Zusammenhang halt nicht mehr. Vielleicht sehe ich das wieder anders, wenn ich mal einen Film von ihm sehe, in dem er das nicht tut.
Tom S. Jaeger Wed, 26 Sep 2012 12:43:20 -0000
Antwort löschenLedger hatte durch die Rolle des Jokers einen psychischen zusammenbruch und starke depressionen die ihn zu den pillen trieben. Das kannste nachlesen. Hmm... versteh in etwa was du meinst. Aber trotzdem gilt das nich für diesen Film. Du kannst die Rolle in seinen Augen sehn. Das nich Bale das Reznik. Und als overacting würd ich das auf garkeinen fall bezeichnen. Er spielt das sehr gefühlvoll. ich dachte auch immer bale wäre halt bale und der hat nich viel drauf aber seit the maschinist sehe ICH das anders^^
LOCKIT Tue, 18 Sep 2012 16:25:41 -0000
Kommentar löschenMich persönlich hat der Film nicht im entferntesten an Fight Club erinnert.
Bis auf die Tatsache, dass die Auflösung recht ähnlich ist.
Schauspielerisch muss sich sagen, dass sich seine Leistung nicht sonderlich von seinen anderen Filmen abhebt: Er spielt genial, wie immer. Man muss allerdings anmerken, dass es wirklich eine Kunst ist, einen ganzen Film lang so kaputt auszusehen.
Allem in allem einer meiner absoluten Lieblingsfilme und mit 10 Punkten zu bewerten.
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Tom S. Jaeger Wed, 26 Sep 2012 00:13:24 -0000
Antwort löschenFightclub is ähnlich. Shutter Island is ähnlich. Hey... alles Lieblingsfilme von mir^^ Aber eben nur ähnlich. ich finde hier kommt auch das Element des horrors zum tragen. ich hatte mir viel viel viel üblere Enden ausgedacht... ansich war ich mir irgendwie sicher das er den Jungen in seinem Kühlschrank hat. Was wiederum genial is das es nur die scheiß Fische waren und der Plot in ne ganz andere Richtung gefahren is.