Der Maschinist
The Machinist (2004), ES Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 11.11.2004
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9734 Bewertungen
165 Kommentare
Keine
von Brad Anderson, mit Christian Bale und Craig Stevenson
Der Maschinist Trevor Reznik (Christian Bale) hat seit einem Jahr nicht mehr geschlafen. Seine Schlaflosigkeit hat zu einem schockierenden Verfall seiner körperlichen und geistigen Verfassung geführt, den seine Kollegen mit Argwohn, seine einzigen Bezugspersonen – die Prostituierte Stevie (Jennifer Jason Leigh) und die Kellnerin Marie (Aitana Sánchez-Gijón) – mit Sorge verfolgen. Dann verschuldet Trevor auch noch einen Arbeitsunfall, bei dem ein Mann einen Arm verliert. Seine Schuldgefühle weichen jedoch bald einem wachsenden Misstrauen und schließlich einer ausgewachsenen Paranoia, als er in seiner Wohnung kryptische Notizen findet und von einem mysteriösen neuen Arbeitskollegen verfolgt wird, den es gar nicht geben soll. Sind all die Vorkommnisse Teil einer großen Verschwörung, die Trevor in den Wahnsinn treiben soll? Oder ist es nur seine Müdigkeit, die ihm langsam aber sicher den Verstand raubt? Entschlossen macht sich Trevor daran, die Lösung eines Rätsels zu finden, das sein Leben in einen schlaflosen Albtraum zu verwandeln droht. Doch je mehr er herausfindet, umso weniger will er wissen…
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Cast & Crew
-
Brad Anderson
-
Christian Bale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Trevor Reznik
-
Craig Stevenson
-
Jennifer Jason Leigh
-
Matthew Romero Moore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicholas
-
James DePaul
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reynolds
-
John Sharian
Regie
Schauspieler
-
Anna Massey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Shike
-
Reg E. Cathey
-
Larry Gillard Jr.
-
Michael Ironside
-
Aitana Sánchez-Gijón
-
Reg Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bartender
-
Scott Kosar
- Genre
- Psychothriller, Mysterythriller
- Zeit
- Gegenwart
- Handlung
- Abgeschlagene Hand , Abgeschlagenes Körperteil, Alptraum, Amputation, Autounfall, Café, Dünn, Epilepsie, Fabrik, Fahrerflucht, Flughafen, Geisterbahn, Jahrmarkt, Kettenkarussell, Kollege, Kühlschrank, Magersucht, Maschinenschaden, Mutter-Sohn-Beziehung, Notizzettel, Phantasie, Polizei, Prostituierte, Psychose, Schlaflosigkeit, Schlafstörung, Schuld, Schuldgefühl, Selbsterkenntnis, Tod eines Kindes, Verdrängte Vergangenheit, Verfolgungswahn, Vergnügungspark, Wahnvorstellung, totes Kind
- Stimmung
- Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Maschinist
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Kritiken (6) — Film: Der Maschinist
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenMit seiner ruhigen, befremdlichen Bildsprache und einer Musik, die deutliche Anleihen bei Bernard Herrmann macht, baut Brad Anderson ein beunruhigendes Szenario von beträchtlicher Sogwirkung auf. Das Geschehen und viele der Figuren sind so undurchschaubar, daß man anfangs durchaus Vergleiche zu den radikaleren Arbeiten der Herren Lynch und Cronenberg heranziehen kann. Leider gibt sich auch DER MASCHINIST den derzeit im Kino so beliebten "Wer bin ich?"-Spielchen hin und schließt das alptraumhafte Geschehen mit einer zwar schlüssigen und auch dramatisch wirkungsvollen, aber nicht sonderlich originellen und vor allem nur allzu realen Auflösung ab. Das Unklare, das Geheimnisvolle, das bei oben genannten Regisseuren die Hermeneutik so fordert, ist hier ebenso wenig vorhanden wie bei verwandten Beispielfilmen (etwa IDENTITY, HIDE AND SEEK oder THE I INSIDE). Das Problem von DER MASCHINIST, der sehr gut gespielt und auch gut gemacht ist, liegt ganz einfach in der schieren Existenz all dieser anderen Filme. Man kennt das alles so oder so ähnlich schon sehr gut und möchte sich eigentlich einem größeren Mysterium hingeben; sich einfach mehr fordern lassen. Dennoch ein sehenswerter, sorgfältig konzipierter Film mit sehr starken Momenten.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Wer kennt folgendes Problem nicht. Wenn man ganz einsam und verlassen die Zimmerdecke bei Nacht anstarrt, man nicht mehr weiß, wie man seine Zeit im Bett vertreiben soll, wenn keine Frau mehr da ist, man jedoch so langsam, aber wirklich so ganz langsam müde vom ewigen starren Betrachten eines Zimmers aus der selben Perspektive wird, dessen Umrisse man bei eben jener Tageszeit nicht mehr eindeutig zu sehen vermag. Man hofft förmlich darauf, endlich seine langersehnte Ruhe in einem gesunden Schlaf zu finden, der aber nicht eintritt. Minuten vergehen, denn das rythmische, geradezu hypnotisierende Klicken des Minutenzeigers einer sich vielleicht im Raum befindenden Uhr geht unaufhörlich weiter. Stunden vergehen. Quälend lange Stunden. Die Augen werden schwer, die Lider senken sich allmählich herab, man denkt sich, dass man einschlafen will, einschlafen, einfach abschalten, sich in seine Träume wiegen, vielleicht sogar in seine Alpträume, doch vom endgültigen Schlaf kann immer noch nicht gesprochen werden. Es ist hoffnungslos. Es darf sich weiter im Bett gewälzt werden, es darf weiter gegrübelt werden. Was tun? Das obligatorische "Schafezählen"? Lesen? Fernsehen? Gesagt, getan. Die Pointe des Ganzen beläuft sich jedoch dahingegend, dass es einem nach mehrmaligen Anläufen und Omas bewährten Hausmittelchen immer noch nicht vergönnt ist, einzuschlafen. So geht der Kampf gegen den Schlaf in die nächste Runde. Die Rede ist natürlich von Agrypnie – Schlafstörung/Schlaflosigkeit. [...]
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenWie in Herk Harveys Klassiker "Carnival of Souls", der Elemente des Industriefilms mit klassischen Horrormotiven kombinierte, ist auch in "The Machinist" alles eine Frage der Perspektive. Die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmt von Szene zu Szene mehr. Brad Anderson spielt wahrhaft virtuos mit den Manipulationsmöglichkeiten des Kinos. Das ist ein Segen, aber auch ein Fluch. So atmosphärisch dicht "The Machinist" auch erzählt ist, seine Auflösung, die einzig und allein auf der Täuschung des Zuschauers basiert, muß letztlich eine Enttäuschung sein. Daran kann nicht einmal Christian Bales eindrucksvolles Spiel und sein an Selbstzerstörung grenzender Einsatz etwas ändern.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenThe Machinist ist ein ausgesprochen guter Thriller mit einem erschreckend dürren, abgemargerten Christian Bale als Trevor Reznik von nichteinmal 60 kg (laut Post-Its im Film). Der Film ist extrem düster und unwahrscheinlich kalt - nicht zuletzt durch die (eis)blauen Farbtöne, in denen er daherkommt. Hier sieht der Zuschauer noch nicht einmal in einem Schweißer mit brennendem Arbeitsgerät etwas heißes, nicht einmal etwas warmes, sondern nur einen kühlen Fabrikarbeiter in trister Umgebung. Diese blassen Farben werden nur durch einen roten Thunderbird kontrastiert, der so den ganzen Film über irreal und deplatziert wirkt.
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Uwe Mies: Westdeutsche Allgemeine Zei...
Kommentar löschenDer Film pirscht sich durch einen Kosmos der Verunsicherung, der viel bei Hitchcock und Polanski abkupfert, aber seine Geheimnistuerei um genau jene Spur überzieht, die die Auflösung enttäuschend banal ausfallen lässt. Stilverliebt ist dieses Fegefeuer um Schuld und Sühne unbedingt; stilbildend ist es nicht.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEine unglaubliche Performance von Bale, die leider nur fast für die eher simple Story entschädigt
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Kommentare (159) — Film: Der Maschinist
Kommentar schreibenhoffman587 2012/05/19 15:04:54
Kommentar löschenThe Machinist
Endlich und wiederum endlich habe ich erneut ein weiteres meiner geschätzten unzählbaren Lebensziele erreicht, endlich ergriff ich die Gelegenheit Brad Andersons "The Machinist" aus dem Jahre 2004 genauer unter die Lupe zu nehmen, obgleich ich nie wirklich einen großen Drang verspürte diesen Film zu sichten. Vielleicht war gerade jetzt dafür der richtige Zeitpunkt gekommen. Nach jenen Ereignissen aus der Vergangenheit, was mich wiederum zu einer meiner monoton vorgetragenen und langweiligen Lebensgeschichten führt, welche uns die bittere Ironie des Schicksal deutlich zeigt. Es war ein sonniger Tag, wie jeder Andere, ich glaube es regnete. Es war bereits Nacht und ich war fest entschlossen nun endlich auf vielerlei Empfehlungen mir endlich mal jenen Kraftakt Christian Bales anzusehen beziehungsweise im TV aufzunehmen, nachdem es mir mehrere Male versagt wurde, etwa, dass das TV-Programm wechselte oder mich selbst tiefe Unlust befiel. Doch nun sollte es so weit sein, dachte ich. Die zuverlässige Kassette war bereit gestellt, der Sender platziert und ich überzeugte mich selbst noch einmal, dass Minutenzahl und anderes stimmig waren. So wurde ich auch Zeuge der ersten Minuten und dachte so bei mir, welch interessant gestaltete und grelle Farben, größtenteils trist und mit düsteren Akzent, dazu ein intensiver Bale, das weckte schon Interesse. Doch es sollte anders kommen, als man es hätte sich denken können.
Denn die Technik ist und bleibt immer noch der größte Feind des Menschen, wie auch jener meinerseits. Denn als wäre es Schicksal gewesen, streikte letztlich die sonst so angepriesene Videokassette und war kurzum kaum noch zu gebrauchen, doch ich gab nicht auf. Holte Wagner aus dem Schrank und doch war der Kampf vergebens und trotz oftmaliger Versuche, das heißt zunächst siegte die Technik. Doch nun triumphiere ich über die Technik, auch wenn dies bei einem weitverbreiteten Film wie "The Machinist" auch nur eine Frage der Zeit war, doch so wartete ich gespannt auf einen erneuten Versuch und sicherte mich in jeder möglichen Hinsicht ab, von Anschluss bis System. Alles und wirklich alles wurde durchdacht. Perfektion. Was dies nun mit dem Film selbst zu tun hat? Im Grunde überhaupt nichts, aber ich ich liebe es einfach Menschen mit meinen Geschichten in Tiefschlaf zu versetzen. Wobei, dies knüpft gleichauf einen gewissen Zusammenhang zu jenem Film, denn thematisch behandelt Anderson doch das Motiv der Schlaflosigkeit/ Schlafstörung und zeigt uns letztlich jene Hintergründe und die Folgen, sodass Anderson seinem Hauptprotagonisten des abgehungerten Trevor Reznik (die Anspielung ist nicht schwer zu finden) immer weiter im Verlaufe seiner Geschichte den Wahnsinn näher treten lässt, als Beispiel in Form des Verfolgungswahn und zugleich die eigene Paranoia um ihn schnürrt, welche letztlich seine Einsamkeit und seine immer weiter geführte Isolation widerspiegelt. Ein faszinierende wie auch verstörende Suche nach der Erlösung, geschickt beschreitet Anderson dabei zwischen Realität und Wahn, gerade das fesselt. Obgleich die Handlung an sich wenig innovatives bietet und sie so teils auch aus bekannten Handlungsfragmenten besteht, insofern für mich abschließend zwar nicht allzu unfehlbar, aber doch gefällt die durchaus ungewöhnliche und schnell abgehandelte Auflösung, auch wenn man sie irgendwie kennt. Insgesamt lebt Andersons Film, den man mehr oder weniger als beklemmende Charakterstudie bezeichnen könnte, von seinem grandiosen Hauptdarsteller, in Form von Christian Bale, welcher wirklich bravourös und radikal agiert. Allein insofern betrachtet wie sich Bale für die Rolle des Maschinenarbeiters Reznik abmagerte, ist einerseits absolut beeindruckend, wie auch teils genauso erschreckend. Zweifelsfrei bleibt daher für mich, dass er hier eine eindrucksvolle Leistung darbietet, die ihm meinen absoluten Respekt einbringt. Aber auch sonst bestechen in Nebenrollen Michael Ironside und Jennifer Jason Leigh, wobei man diesen Film gleichzeitig auch eher als große One-Man-Show seitens Bale betrachten sollte meiner Meinung nach. Wie gesagt, atmosphärisch-düster, klinisch und farblich perfekt abgestimmt, verziert mit einem unwohligen und seltsamen Akzent, was gerade diese gewissen bedrücke Stimmung auszeichnet. So setzt Brad Anderson seinen maschinellen Albtraum immer weiter fort, lässt ihn mit einnehmenden Surrealismus präsentieren und von einer ambivalenten Bildersprache veredeln, in dem besonders der Ausweg und die Pforten der Rettung beziehungsweise der Verdammnis deutlich werden. Wobei sich auch ein gewisser früher Hitchcock-Touch insofern durch die fast schon hermanneske und somit nicht weniger passend eingesetzte musikalische Untermalung breit macht, ganz im Stile Bernard Herrmanns und das gefällt besonders wie auch die hintergründig-undurchsichtigen Charaktere, welche somit ein weiteres gewissses Interesse mitsichbringen.
Eigentlich sollte ich mehr als zufrieden sein, was ich im Grunde auch sichtlich irgendwie bin, denn was mir Brad Anderson mit seinem "The Machinist" präsentierte, war doch mehr als ich insofern irgendwie erwartet hatte, auch wenn etwaige Schwächen miteinberechnet werden sollten. Vielleicht war es, wie ich sagte, auch nur bereits der richtige Zeitpunkt. Trotzdem so oder so für mich doch eine einnehmende Studie der Schlaflosigkeit und ein beklemmender Psycho-Thriller mit einem herausragenden Christian Bale. Lohnenswert also, doch meine Videokassette funktioniert immer noch nicht, schade.
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ChristiansFoyer 2012/05/19 15:18:14
Antwort löschenZiel verfehlt, in Tiefschlag hast du mich nicht versetzt. Eher seelige Erinnerung an lautes Fluchen ob gerissener Bänder, verpasster Aufnahmezeiten oder fehlerhafter Timer-Programmierung geweckt ;D
Hach, was waren das für Zeiten, als es diese drehenden, laserbefeuerten Scheiben noch nicht gab...
ChristiansFoyer 2012/05/19 15:18:31
Antwort löschen*TiefschlaF*
hoffman587 2012/05/19 15:50:03
Antwort löschenNaja nostalgisches Schwelgen ist wenigstens ein halber Weg zum Ziel. ;-) Aber demnächst, pass nur auf. Bei mir tratt es über die Jahre zum Glück nicht oft ein, bei mir sind die (Bänder)(ähm) irgendwie nicht mehr in der richtigen Konstellation. Und ich glaube, auch bald wird der Videorecorder sein eigenen Leben entwickeln, davor habe ich Angst. Aber bis dahin hast du recht, Nostalgie ist doch was schönes. :)
geheimer333 2012/05/19 16:24:17
Antwort löschenTREVOR Reznik tztztztztz ;)
hoffman587 2012/05/19 16:30:23
Antwort löschen@Gemecker: Was? Ich dachte ich hätts korrigiert - Blogger arbeitet gegen mich...-so jetzt aber. Und was hast du gegen Trent? Den findest doch auch bestimmt cool. :p
moviee 2012/05/19 18:51:03
Antwort löschenSchöner Text zu einem tollen Film! Einen Punkt noch obendrauf und alles wäre perfekt. :)
Coach T 2012/05/19 19:06:41
Antwort löschenJutt! :)
hoffman587 2012/05/19 19:29:27
Antwort löschen@moviee: Dank dir und den niedrigeren Punktestand gabs, da die Story und besonders der Endtwist wirklich keine Neuheit mehr sind und auf mich leicht altgebacken wirkte, aber der beachtliche Stil und Bale gleichen dies gut aus. :)
@Coach: Grazie Mille, freut mich wenn alles jut und nach Ermessen war, wie mans mochte. :)
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David "Noodles" Aaronson 2012/05/22 04:00:28
Antwort löschenWill ich auch unbedingt sehen. Eine Christian Bale Solovorstellung kann gar nicht schlecht sein…
Nur was bedeutet Wagner aus dem Schrank zu holen?? Hast du extra Wagners Musik angemacht um die Technik zu reparieren???oO Das wäre sehr strange ;)
Mit Mozart hätte es vlt. auch hingehauen
hoffman587 2012/05/22 09:54:44
Antwort löschen@Noodles:Joar hab ich, ich mag Walküren. :)
Und Krieg lässt sich immer noch am besten durch Wagner repräsentieren. Beim nächsten Mal kann ich es aber auch mal mit dem versuchen. ;-)
the assassin 666 2012/05/18 19:07:34
Kommentar löschenChristian Bale ging körperlich an seine absolute Grenze (nicht zu empfehlen solche Hungerkuren den die können schwerwiegende Konsequnzen nach sich ziehen) für den Debütfilm von Brad Anderson, dem gelang hier ein moderener Film-Noir-Klassiker der in seiner Darstellung durch Bale abolut überzuegend ist, man fühlt richtig mit mit ihm, von der Psychoebene ist dieser Film wie formal perfekt, Punkteabzug gibt es allerdings für den Thrillerpart den der ist vorhersehbar und wenig geschikct aufgebaut, zumindest erging es mir so. (Vielleicht habe ich aber auch zu viele Thriller gesehen das mich der nicht überraschte)
Ich gebe 7,5 Punkte und spreche eine Empfehlung aus. :)
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aberaber 2012/05/13 19:02:29
Kommentar löschenBeeindruckendes Engagement von Christian Bale. Der Film ist athmosphärisch dicht, aber leider sehr vorhersehbar. "Der Maschinist" hat nicht viel zu erzählen, und die Auflösung kommt nicht wirklich überraschend.
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Moe 2012/05/07 09:47:22
Kommentar löschenChristian Bale war schon grenzwertig, zumindest physisch. Ich dachte zwar nicht wie bei GNTM an "Schnell ein Sandwich!" aber als angenehm empfand ich den Anblick auch nicht. Dennoch spielte er seine Rolle sehr gut.
Von den Mindfuck-Qualitäten steht der Film für mich auf einer Ebene mit Fight Club. Beide haben den gleichen Grad an Vorhersehbarkeit, was in meinem Falle nicht zu einem Mindfuck führte. Die Kulisse ist sehr gut gemacht, es wirkt dunkel und düster. Es sieht aus wie USA ist aber in Wahrheit Barcelona. Das ist vielleicht der größte Mindfuck des Filmes.
Letztendlich fehlte mir die "absolute Überraschung".
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JesusQuintana 2012/05/03 19:16:09
Kommentar löschenIch will meine zwei stunden zurück...
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MrDepad 2012/04/30 00:46:26
Kommentar löschenThe Machinist ist düstere Charakterstudie sowie bedrückender Thriller zugleich. Der Film fesselt bereits ab Beginn mit seiner dunklen, ruhigen Inszenierung und steigert sich Stück für Stück zu einem schizoiden, verstörenden Albtraum. Christian Bale trägt den Film wieder mal mit seiner intensiven Darstellung des schlafgestörten Trevor Reznik. Er hungerte sich 30 Kilo runter für die Rolle und wiegt in dem Film nur noch erschreckende 52 Kilo. Sein Erscheinungsbild allein ist schon unglaublich furchteinflößend, mit seinen eingefallenen Augen und der Haut die sich stramm über seine Knochen spannt. Dazu kommt dann noch sein grandioses Mimikspiel, mit dem er zwischen Verzweiflung, Überraschung und völliger geistiger Unzurechnungsfähigkeit wandelt. Der Score ist im positiven Sinne grauenvoll und unterstützt die Atmosphäre perfekt. Leider streut der Film gegen Ende immer offensichtlichere und deutliche Hinweise, so dass das Ende für mich nicht mehr so überraschend kam, wie es wahrscheinlich gewollt war. Ich habe noch auf irgendeinen Knall gewartet vor dem Abspann, aber dieser blieb aus. Trotzdem ist der Film fantastisch und jeder, der auf düstere und intensive Thriller steht, sollte ihn mal gesehen haben.
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MrDepad 2012/05/27 23:05:51
Antwort löschenAlso mir fällt nichts auf, was ich als Spoiler bezeichnen könnte, weiß nicht was du meinst.
Oskar Gleit 2012/04/08 21:45:15
Kommentar löschenIch gehöre nicht zu den Fans von Christian Bale, der ist einfach nicht gut. Jedoch hat er sich in diesem Film endlich mal etwas Mühe gegeben und gezeigt, das er auch mal eine Schauspielschule von innen gesehen hat. Heftig gut fand ich, die Szenen in denen er immer dünner wird, das Gesicht einfällt und die Szene in der Fabrik, als er den Arbeitsunfall verschuldet und die Dramatik dahinter. Ansonsten etwas langatmig
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horro 2012/04/08 23:13:21
Antwort löschenschmoll ;)
Florian Albrecht 2012/04/08 16:31:08
Kommentar löschenWOW.
"The Machinist" ist ein genial gespielter Gehirnfick, der an die alten Traditionen von Hitchcock und an moderen Zeiten ala Fight CLub anknüpft.
Christian Bale spielt exellent und man leidet, hofft, und rätselt mit ihm.
Ein wahrlich genialer Film.
Nur die Auflösung war mit ein wenig zu einfach. Trotzdem ein Must-SEE!!!
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Cleves 2012/04/07 14:35:52
Kommentar löschenIn einem packendem Psychothriller begeistert Christian Bale mit einer außergewöhnlich guten schauspielerischen Leistung und einem noch beeindruckenderem äußerlichen.
Der Maschinist weiß es, den Zuschauer den ganzen Film über einen mitleidigen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Kleiner Kritikpunkt ist, dass man meiner Meinung nach zu früh erfährt was Sache ist. Aber das macht den Film auch nicht aus.
Wer auf schauspielerische One-Man-Shows steht, sollte sich den Film anschauen, da ich bis jetzt keine vergleichbar gute Leistung eines Schauspielers gesehen habe.
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HopeWithinChaos 2012/04/05 21:53:53
Kommentar löschenMan kann Christian Bale für seine Darbietung nur Respekt zollen.
Der Film ist spannend und das Ende faszinierend. Kann ich nur empfehlen!
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Hartmut Wastian 2012/03/28 13:51:02
Kommentar löschenDen "Machinist" kann ich nicht "warm" empfehlen: Die ständigen Wiederholungen (neuer Mitarbeiter, Schlafentzug, abendliche Verwirrungen) und dazu das dumpfe Gefühl, alles in "Memento" oder auch "Fight Club" schon gesehen zu haben. Dementsprechend fallen auch Ende / Clou etwas lau aus.
Schlecht finde ich den Film im Vergleich zum "Mission Impossible"-Mainstream zwar nicht, aber gepackt hat er mich auch nicht, also überdurchschnittliche 6 Oscars.
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_Garfield 2012/03/12 17:28:16
Kommentar löschenEinjährige Schlaflosigkeit. Die Lider senken sich. Als hätte jemand Bleigewichte an die Wimpern gehängt. Die physischen Qualen gehen längst mit den viel quälenderen psychischen Schmerzen einher. Die letzte Kraft verlässt den gepeinigten Körper. Die äußeren Wunden verheilen nur langsam, die inneren gar nicht. Ich erblicke Christian Bale's ausgemergelten Körper und verspüre neben dem dringenden Bedürfnis diesem etwas zu Essen zu machen, eine gewisse seelische Verwandtschaft. Ich fühle mich plötzlich müde, kriege Hunger, bin erschöpft. „The Machinist“ - die Bale-Show. Extreme method-acting trifft auf dunkelgraue Optik, Psycho-Studie auf verworrenen Thriller. Bale's Performance beschränkt sich nicht nur auf das körperliche, seine Augen sind schwarz, der Blick ist gequält. Er lässt das Essen stehen und wir sind in etwa den selben Qualen ausgesetzt wie sein Charakter Trevor Reznik. Handlung und Optik, Figurenkonstellation und auditive Untermalung, alles scheint dem walisischen Schauspieler untergeordnet. Der repetitive Score brennt sich unaufhörlich in mein Gedächtnis, in einer scheinbaren Endlos-Schleife verharrend, mehr als eine nervenaufreibende Tour de Force. Anderson geizt nicht damit, uns das Ergebnis einer strikten Abmagerungskur immer wieder vor Augen zu führen, den seelischen Bewusstseinszustand seines Protagonisten immer wieder visuell repräsentieren zu lassen. Wir sehen Bale sich selber im Spiegel erblickend, haben Angst er könnte jeden Moment zerbrechen. Er kotzt sich aus, opfert sich für seine Rolle bis zum letzten auf und präsentiert uns damit seinen bisherigen Karriere-Höhepunkt. [...] Die Simplizität des Plots mag stören, ebenso wie das mehr oder weniger vorhersehbare Finale, das schlussendlich eigene Interpretationsansätze vollkommen überflüssig macht und das Geschehen schlüssig-plausibel abzuschließen weiß. Und tatsächlich verbaut sich „The Machinist“ damit vielleicht die Möglichkeit über den Abspann hinaus im Gedächtnis zu bleiben. Die Parallelen zu Lynch drängen sich dennoch auf, denn atmosphärisch erreicht Brad Anderson einige Male dessen Klasse, wenngleich er die Lynch'sche Komplexität vermissen lässt. Doch verlässt man erst einmal die rein narrative Ebene und hört auf sich über den Plot und dessen Vorhersehbarkeit als solchen zu echauffieren, erblickt man ein kleines Meisterwerk. Denn die eigentlichen Stärken von „The Machinist“ liegen nicht in seinem schon oft gesehenen Plot, sie liegen im Detail, in jenen Momenten in denen wir uns sogar körperlich beeinträchtigt fühlen, imstande sind uns über die filmischen Ebenen hinaus mit Anderson's Stoff auseinanderzusetzen. Es geht über die technischen Aspekte hinaus, ja es geht selbst über Bale's Performance hinaus, es ist das enorme Identifikationspotenzial, dass „The Machinist“ inne hat. Mehr nervöser Fieber-Traum, als Realität, mehr unschönes Gefühl als bloßes Thriller-Kino. Eine cineastische Abhandlung über Schuld und Verantwortung, über das Wesen des Menschen, vor allem aber über dessen Psyche und den Abwehrmechanismus, der eintritt, wenn wir nicht mehr imstande sind, uns mit jenen Dingen zu konfrontieren, die uns irgendwann einmal an diesen Punkt geführt haben müssen. Was am Ende bleibt, ist jedoch vor allem eine herausragende schauspielerische Leistung und das Bedürfnis schlafen zu gehen, nachdem man sich etwas zu essen gemacht hat. Schmerzhaft, im besten Sinne.
bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Benjamin Barker 2012/03/12 17:33:29
Antwort löschenYeah, nice!
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Sozionaut 2012/03/12 17:56:54
Antwort löschenDer Kommentar so gut wie der Film!
_Garfield 2012/03/12 19:22:55
Antwort löschenSchönen Dank euch beiden! :)
Coach T 2012/03/10 16:03:37
Kommentar löschen---Soft-Spoiler---
Suspense à la Hitchcock. Neo-Suspense. Dazu noch eine Menge Mystery- und Thriller-Elemente. Die Musik, das Spiel mit den Farben. Alles ist hervorragend aufeinander abgestimmt. Ausgeschmückt wird das Ganze noch mit einem erstklassigen Look, wie ich ihn in der Form schon länger nicht mehr gesehen habe. Erinnert stark an Filme wie Se7en, Fight Club oder Memento. Eine Reise in die Vergangenheit.
Christian Bale. Ich liebe diesen Kerl. Ihn hier als dürres Individuum Trevor Reznik zu sehen ist einerseits schlimm aber auch schlicht und einfach beeidruckend.
Das Script strotzt voller Ideen, Spielereien und versteckten Hinweisen. Z.B. dieser grandiose Autosticker 'I'd rather be fishing' oder das 'Justice Brothers' Shirt.
'The Machinist' ist ein einziges dickes Fragezeichen.
'Who are you?'
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eisbaerdios 2012/03/08 00:24:21
Kommentar löschenSehr atmosphärischer Film, der leider sein Geheimnis zu schnell preisgibt und damit gegen Ende ein wenig Langeweile erzeugt, da er in dem Sinne nichts neues erzählt. Ich glaube gegen Ende hätte es dem Film gut getan, schneller aufzulösen, was man eh schon wusste und die restliche Zeit mehr in den Epilog und das eigentliche Drama von Reznik zu stecken.
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Jeff Lebowski 2012/03/04 01:51:03
Kommentar löschen'The Machinist' kommt als sehr dunkler Psycho-Thriller daher. Er zeigt sich als eine Mischung aus Charakterstudie und sehr gut in Szene gesetzter Spannung.
Der Film beginnt ab der ersten Minute den Zuschauer in den kranken Verstand des Schlaflosen Trevor Raznik zu ziehen.
Dieser hat seit über einem Jahr nicht mehr geschlafen und sei Leben gerät auß dem Alltagstrott, als plötzlich ein Mann den nur er zu sehen scheint auftaucht. Der Mann macht ihn regelrecht verrückt.
Was ich unglaublich toll an dem Film fand war er: Christian Bale.
Bale gehört definitiv zu meinen Lieblingsschauspielern, und in diesem Film zeigt sich besonders stark warum. Bale hat einfach eine derartige Hingabe zu den Rollen die er spielt, nicht nur dass er die Psychopatischen Zustände die in Trevor Razniks Kopf herrscht sehr glaubhaft rüberbringt, er hat sich sage und schreibe 45 Kilo für diese Rolle abgemagert.
Ich weiß nicht, ob das schonmal ein Schauspieler getan hat.
Insgesamt kann 'The Machinist' durch einen Spannungsbogen wie er im Lehrbuch steht, ein gut gelungenes Ende und einen tollen Christian Bale auf fast allen Ebenen überzeugen.
9 Punkte sind hier absolout gerechtfertigt.
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cpt. chaos 2012/03/04 19:27:10
Antwort löschenWirklich ein klasse Film, aber ob das nun in irgendeiner Form besonders hervorzuheben ist, dass man für eine Rolle derartig hungert (ähnlich wie Tom Hanks) - also ich finde das echt nur krank!
Jeff Lebowski 2012/03/04 19:41:50
Antwort löschenIch finde das zeigt, dass man für eine Rolle echt alles gibt und mit der Figur richtig verschmilzt. Ich hab in dieser hinsicht großen Respekt für alle beide. Für welchen Film hat sich Hanks abgemagert, für den wo er auf einer einsamen insel ist, nur mit einem fußball?
cpt. chaos 2012/03/05 16:44:35
Antwort löschenJapp, genau der! Cast away - Verschollen. Den fand ich nun nicht so atemberaubend, aber dennoch gut gemacht!
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Jeff Lebowski 2012/03/05 16:50:25
Antwort löschenIch hab den vor 4 jahren mal gesehen, kann mich nich mehr richtig dran erinnern..aber ich meine der fiom hat bei mir einen zimlich positiven eindruck hinterlassen :)
Aber, wenn man mit 11 einen Film guckt findet man einiges positiv ^^
Werd ich mir aufjeden fall nochmal ansehen.
cpt. chaos 2012/03/05 17:13:11
Antwort löschenIch fand den zunächst nicht so doll (5), beim zweiten Anlauf gab´s dann schon nen Punkt mehr - nicht auszuschließen, dass ich den beim nächsten Mal noch besser bewerte... ;o)
Ja, mit elf oder auch mit 15 sieht die (Film)Welt noch ein bisschen rosiger aus, heb dir mal das kritische Gehabe für später auf...! ;o)))
ChriS* 2012/02/25 19:39:11
Kommentar löschenWas passiert da vor deinen Augen? ist er Verrückt? sind die anderen verrückt? bin ich verrückt? also eins ist klar, ich bin verrückt ;).
Klasse Film der durchaus die Kraft hat einen in seinen Bann zu ziehen, auch wenn das größtenteils am Bale liegt, der wie immer eigentlich eine Super Leistung erbringt auch wenn er einem schon fast Leidtut und man gewillt ist ihm zum essen einzuladen oder ein Butterbrot zu schicken.
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Dachsman 2012/02/25 15:33:50
Kommentar löschenJa, klar. Aber den (gar nicht so unähnlichen) "The Village" fanden damals alle furchtbar?
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Hendrik 2012/02/25 15:43:46
Antwort löschenIch würde jetzt nicht sagen das THE MACHINIST sonderlich viel mit THE VILLAGE gemeinsam hat, wenn überhaupt würde ich ihn als LOST HIGHWAY light bezeichnen und selbst der Vergleich hinkt ein bißchen.
Alle 3 Antworten zeigen
moviee 2012/02/25 16:36:58
Antwort löschenIrgendwie beides äußerst merkwürdige Vergleiche.
Dachsman 2012/02/25 18:45:42
Antwort löschenIch hab ihn gestern angefangen und fühlte mich sowohl was Erzähltempo, die recht nüchternen und kalten Bilder, als auch dem leichten Mindfuck-Kram (der ja wohl auch auf einen Twist hinsteuerte) schon dran erinnert. Klar, 100% greift der Vergleich nicht und der LH-Vergleich ist vielleicht passender. War auch eher ein wenig provokant gedacht, der Kommentar.;)
CaptainHowdy 2012/02/25 08:46:35
Kommentar löschenWahnsinnsleistung von Christian Bale, wie immer eben. Der Rest allerdings war diesmal nicht wirklich mein Fall.
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moviee 2012/02/24 21:24:17
Kommentar löschen"Werd nicht noch dünner, sonst bist du nicht mehr zu sehen."
Der Maschinist Trevor ist am Ende. Seit einem Jahr leidet er unter chronischer Schlaflosigkeit und hat seitdem sehr stark abgenommen. Nun ist er ein wackeliges Gerüst, ein Wrack. Seine einzigen Bezugspersonen und Freunde sind die Prostituierte Stevie und die Kellnerin Marie, bei denen er Zuneigung findet. Als Trevor dann auch noch einen Maschinenunfall verschuldet und eine ausgeprägte Paranoia bekommt fängt er mehr und mehr an durchzudrehen.
Was Christian Bale für diese Rolle alles getan hat, erfordert schon eine ungeheure Menge Hingabe. Ein Jahr vor seiner Premiere als Batman nahm er gut 30 Kilo und ein drittel seines Körpergewichtes ab um seine Rolle als dünner und dürrer Maschinist Trevor Reznik perfekt verkörpern zu können. Was auf der einen Seite mehr als gefährlich ist zeigt auf der anderen Seite mit wie viel Willen und Einsatz er seine Figur vollkommen und ideal darstellen wollte. Wer mit so viel Engagement sich auf so etwas einlässt, dem muss man zugestehen alles menschenmögliche für seine Figur getan zu haben. Von der ausgezeichneten schauspielerischen Darbietung fange ich nun gar nicht mehr erst an.
"Der Maschinist" ist alles. Er ist spannend, bewegend, mysteriös und verwirrend. Er stellt die optimale Mischung aus Psychothriller und Thrillerdrama dar. Er ist sowohl faszinierend und fesselnd als auch erschreckend und unwirklich. "Der Maschinist" ist ein verdammt guter Trip in ein einsames und surreal erscheinendes Leben, in dem es keine Unterscheidung mehr zwischen sein und schein gibt und in dem eine unendliche Leere herrscht, die durch Paranoia und Fantasien so gut wie keine Wirklichkeit mehr zulässt.
Muss man gesehen haben!
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dumas 2012/02/24 19:44:26
Kommentar löschenDes Rätsels Lösung ist einmal mehr deutlich uninteressanter als das Rätsel selbst und hinterlässt auch hier einen ziemlich faden Beigeschmack. Dennoch ist "Der Maschinist" dank seines grandiosen Hauptdarstellers und der packenden Inszenierung überdurchschnittliche, durchaus sehenswerte Genrekost. Die über den ganzen Film versträuten Puzzlestücke schaffen eine ungewöhnlich dichte Atmosphäre, die auch über das eine oder andere Genreklischee hinwegtröstet.
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