Bon Jovi: When We Were Beautiful

Bon Jovi: When We Were Beautiful (2009),
Laufzeit 85 Minuten,

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von Philip Griffin,

Bon Jovi ist seit 25 Jahren eine der erfolgreichsten Rockbands der Welt. Der Dokumentarfilm hat die fünf Musiker im Jahr 2007 auf ihrer bislang größten Tournee, “Lost Highway”, begleitet und schillernde Bilder aus dem Rockstarleben eingefangen. Er gibt aber auch Einblicke in die Strapazen der Tour und die intimen, leisen Momente hinter der Bühne.


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BobbyIII

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Bewertung7.5Sehenswert

Stilsichere, in ausschließlich schwarz-weißen Bildern gehaltene, Dokumentation einer exorbitanten Welttourne und der Persönlichkeiten einer Jahrzehntelang erfolgreichen Band.
Ich mochte Bon Jovi immer. Viele sagen daraufhin immer zu mir, dass jeder seine "Guilty Pleasures" hat. Komischerweise habe ich das nur nie so großartig selber als "Guilty Pleasure" angesehen.
Die Einblicke in den Tour-Alltag sind hier durchaus interessant. Genauso wie persönliche Ansichten zu Songs, die eigene Vergangenheit, den anderen Bandmitglieder, Hobbys, den eigenen Fans und Unterschiede dieser in bestimmten Regionen der Erde. Auch Probleme werden angesprochen: Sucht, Kindheit, ein falsches Selbstverständnis. Neben diesen interessanten bekommt man manchmal allerdings auch ein bisschen zu viele "Reiche Leute Probleme" serviert, was schon eine gewisse Distanz zu den hier gezeigten Protagonisten aufbaut. Was ich persönlich schade finde, da in anderen Momenten des Films klar wird, dass hier wirklich sympathische Menschen sitzen und Musik machen. Plus einem anscheinend kettenrauchenden John Francis Bongiovi ;).
Ein weiterer kleiner Negativpunkt finde ich persönlich, dass Live-Mitschnitte (fast nur) auf 2 Verse beschränkt werden, nach welchen man sofort wieder in den nächsten Interview- oder privaten Mitschnitt schaltet. Ein bisschen mehr Musik und Stimmung der Konzerte einfangen hätte dem Ganzen, auch wenn der Rest des Filmes sehr ruhig daher kommt, sicher nicht geschadet.
Dennoch handelt es sich bei "When we were beautiful" um eine gelungene Band-Doku, die aber mehr für Fans der Band als für reine Musikfans ist.

PS an einen gewissen User hier: Ja, die Bandmitglieder kommen zu Wort! Und Nein, Hugh McDonald nicht!

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