Bowling for Columbine - Kritik

US 2002
Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Komödie, Dokumentarfilm, Kinostart 21.11.2002

Kritiken (2) — Film: Bowling for Columbine

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

"Der Film handelt von unserer Kultur der Angst und wie unsere Angst uns zu Gewaltakten auf häuslicher und internationaler Ebene führt", sagt Moore, der bekennender Waffengegner ist und in seinen Schlussfolgerungen keinen Hehl daraus macht. Trotzdem ist es ihm gelungen, die Position des überheblichen, moralischen Besserwissers zu vermeiden. Die Hauptarbeit leisten die Waffennarren selbst

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

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4.5Uninteressant

Der übergewichtige Spin-Doctor hat wieder zugeschlagen. Wer auf eine wilde Aneinanderreihung von "Fakten", die typische Tränendrüse fordernde Konfrontation mit den "Bösen" und den zufrieden-ironischen Unterton des Moneymakers Moore steht, wird bestens bedient.

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Kommentare (43) — Film: Bowling for Columbine

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Jeff Lebowski

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich weiß, dass micael moore nicht objektiv genug an seine themen rangeht, und trotzdem gucke ich seine dokumentationen gerne. Die Satiere macht es, dass auch Leute gefallen an seinenFilmen finden, die nicht gleicher Meinung mit hm sind. In manchen Punkten liegt Moore außerdem vollkommen richtig!

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Kreaexo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schuldige, für die Gewaltbereitschaft der amerikanischen Jugend:
- Zornerfüllte Heavy-Metal-Subkultur
- Die Eltern
- Gewaltfilme
- South Park
- Videospiele
- Fernsehen
- Entertainment
- Satan
- Cartoons
- Die Gesellschaft
- Drogen
- Schock-Rocker Marilyn Manson
Wieso sagt keiner von den sogenannten 'Experten', dass niemand anderes, als die geistige Behinderung des kompletten amerikanischen Volkes und den daraus resultierenden zu lockeren Waffengesetze daran schuld sind?!
Wieso hat sich selbst knappe 10 Jahre nach der Dokumentation und den schrecklichen Ereignissen nichts daran geändert?!
Ganz einfach, die Amerikaner sind nun mal so, wie sie sind. Grenzdebil, rassistisch, psychopathisch und dumm. Und für diese ganz besondere Form der Dummheit gibt es eben kaum ein Heilmittel.

Der einzige normale Typ, der in dieser äußerst zynischen Dokumentation zu Wort kommt, ist eben der gewaltverherrlichende, psychopathische, fleischgewordene Satan Marilyn Manson, der klipp und klar sagt, was Sache ist.
Und man kann von Charlton Heston halten was man will. Als Schauspieler mag er vllt. die ganz große Nummer gewesen sein, aber als Mensch war er unten durch.

Wo sind solche Leute wie John Dillinger, wenn man sie mal braucht?
Konto eröffnen. Gewehr bekommen. Bank überfallen. Problem gelöst.

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SoulReaver

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Ich werd sie mir mal anschauen und hier nicht sagen was ich von J.B.O. halte :)


Sonse

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Kommentar unter Vorbehalt aufgrund eurer Diskussion mit einigem Bauchgrimmen freigegeben.


Sumsi79

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Bewertung1.0Ärgerlich

Damals als "Bowling for Columbine" noch ganz neu in die Kinos kam und meine Wenigkeit noch jung und weitaus stärker politisiert war als heute, da war diese "Doku" was ganz Tolles.

Heutzutage reicht ein Blick auf irgendeine zweitklassige Antifantenwebsite um zu erfahren wie dumm die Amis, wie böse die Unternehmer und wie schlimm lockere Waffengesetze sind. Das muss man nicht auf 2 Stunden Dauerpolemik ausweiten, von den gefakten Szenen und fragwürdigen "Fakten" ganz zu schweigen. Nicht noch einmal bitte!

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MrModicum

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Ja aber ist das ein Grund den Film schlecht zu bewerten? Ich hätte es ja verstanden wenn der Film aus dem Jahr 2011 kommt, aber wie du schon geschrieben hast, ist der Film von "damals". Und so sollte man ihn deshalb bewerten.


derbeheftig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meiner Meinung nach seine beste Doku.!

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CharlieAndAHalfMen

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WTF


doctorgonzo

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Bewertung4.0Uninteressant

Dass Satire alles darf, ist nicht neu und diesen Grundsatz werde ich verteidigen, auch bei Werken, die nicht meine Zustimmung erlangen.
Darf Michael Moore ein solches Ereignis nutzen, um seine Platitüden in die Welt zu posaunen? Ja, natürlich. Und er klagt einiges an, was anklagenswert ist. Läßt dabei aber auch sicher genausoviel außen vor. Beleuchtet einseitig, selektiv und stellt Situationen ganz nach Belieben.
Einmal mehr beraubt er sich eines Großteils des bissigen Potentials, das er auffahren könnte.
Es könnte so unterhaltsam sein, es könnte so gefährlich sein. Aber so bleibt an positiven Dingen letzten Endes nur sein gelungener Angriff über den Aktionismus der Medien übrig (hinsichtlich der Manson-Debatte), aber auch der trägt einiges an unfreiwilliger Ironie in sich, da ja "Bowling for Columbine" gleichermaßen Teil dieses Aktionismus ist.
Bei aller Berechtigung, die einigen von Moores Intentionen innewohnt (beileibe nicht allen), sind seine filmischen Plädoyers dafür zu oft zahnlose Werke, die sich selbst das Potential wegschnappen und mich letzten Endes nur langweilen, unerheblich, wie gern ich mit manchen seiner Ideen sympathisieren würde.

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BaitfroN

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Bewertung7.0Sehenswert

Meiner Meinung nach geht Michael Moore viel zu aggresiv vor, da ist es teilweise verständlich wenn die Leute nicht reden wollen. Doch der wohl größte Kritikpunkt dieses Filmes liegt darin das der Film einfach nicht objektiv ist. Es werden lauter negative Dinge über irgendwelche Leute oder Firmen gezeigt, ohne dabei auch auf andere Dinge einzugehen. Der Film ist einfach zu Subjektiv.
Dennoch sehr Interesant, aufjedenfall Sehenswert (Außer man ist sehr leicht zu beeinflussen)

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HollyBlue

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde es wichtig sich auch mal mit der Problematik der Waffenkultur in den USA zu beschäftigen. Moore hat zwar seine ganz eigene Weise wie er das ganze Darstellt und wie er die Botschaft rüber bringen will. Aber sie kommt an! und das ist das wichtigste.
Mir jedenfalls hat der Film einige interessante Dinge aufgezeigt.

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countcount

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Dokumentarfilm bzw. eher ein Plädoyer gegen den Waffenkult (in der USA). Auch wenn das ganze natürlich ziemlich plakativ von Moore in Szene gesetzt wurde, finde ich sehr gut das es jemand gibt wie ihn der ein solches Thema anpackt....!

Nur mal so:
Zu dem Thema hab ich neulich "Das Urteil - Jeder ist käuflich" gesehen... Der Film hat zwar keine autobiografische Handlung, aber ich fand den trotzdem sehr spannend und interessant ;)

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Auf eines kann man sich immer verlassen: Auf die Angst der Weißen vor dem schwarzen Mann!" Meine erste Michael Moore Dokumentation hat mich doch erschüttert. Bereits nach den ersten 10 Minuten, als Moore ein Konto eröffnet und dafür eine Knarre umsonst bekommt, kann man nur den Kopf schütteln und sich fragen: Sind die wirklich so naiv oder tun die nur so?! Bei den Statistiken kann ich ja glatt froh sein, dass ich während meiner Aufenthalte in den USA nicht über Haufen geschossen worden bin! Sicher zeigt Moore hier die krassesten Beispiele von Menschen auf, aber schließlich kann man nur mit dem Holzhammer auch die Masse aufwecken. Richtig stark fand ich die Aktion mit den beiden Schülern der Columbine High School und K-Mart, immerhin ein kleiner Punktsieg gegen die Waffen-Nation. Auch Marilyn Mansons Aussagen standen im Kontrast zu seinem Outfit – beeindruckend. ;-) Ich glaube, ich werde in den nächsten Tagen mal wieder Bowlen gehen…

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shade1593

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Michael Moore macht das auch alles nur wegen der Aufmerksamkeit und wegen dem kommerziellen Erfolges!
Viel zu viel ist hier gefaked um diese Doku wirklich als eine Art Bild der "Waffen-Nation" zu sehen.
Und meine Amerika Erfahrungen haben ebenfalls mit diesen Bildern hier 0% gemeinsam.


JonasakaAction

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@shade1593: Meine Erfahrungen haben mir leider gezeigt, dass die Amis ihre Heimat, ihre Army und ihre Waffen lieben.
Es ist richtig, dass das nicht überall so ist, aber besonders in Texas habe ich dieses Phänomen beobachten müssen.


philopee

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Bewertung7.0Sehenswert

Michael Moors Selbstdarstellung als morderner Moralmessias klingt auch in "Bowling for Columbine" nicht ab. Er benützt seine altbewährten Mittel aus dem Handbuch für Dokumanipulation um den Zuschauer aufzurütteln und gewisse Missstände an den Pranger zu stellen mal wieder äußerst effektiv.

Inhaltlich ist "Bowling for Columbine" allerdings um einiges wertvoller als "Fahrenheit 9/11" und Konsorten, da sich Moore diesmal nicht inhaltslos in irgendwelchen Verschwörungstheorien verliert und nebenher noch für den Extremliberalismus wirbt, sondern immerhin mit belegbaren Zahlen auftritt die auch der redegewandteste NFA-Vorsitzende nicht widerlegen kann. Man hat hier seltener das Gefühl, dass Moore sich mit billigen Tricks und Fantasieanwandlungen das zurechtbiegen will, was er gerne vermitten würde, auch die Interviews sind im Großen und Ganzen vertretbarer und objektiver als man es vom dicklichen Apostel gewohnt ist.

Doch auch bei diesem Streifen entpuppen sich Schwächen mit der jede Dokumentation zwangsläufig zu kämpfen hat:

Der Zuschauer hat keinerlei Beweise für die Relevanz und Korrektheit der "Fakten" der Regisseur serviert.

Abgesehen davon kommt "Bowling for Columbine" mit den Schwächen um die Ecke, die wohl Moore-spezifisch sind, denn solche dreisten Methoden hat weder Al Gore noch Bill Maher noch sonstwer drauf.

Da rennt er schon gerne Mal mit zwei Amoklaufopfern im Anschlag in einen Supermarkt in dem die tötenden Kugeln gekauft wurden und macht dort mal so richtig die 400-€-Aushilfe für das Leid der Welt verantwortlich.
Am nächsten Tag bringt er noch die komplette Presse mit, damit genau die ihm helfen, gegen die er diverse Szenen vorher noch vehement ins Feld gezogen ist und die er später auch wieder als Mittäter für die Sozialverschrottung darstellt.
Und bei aller Kapitalismusfeindschaft vergisst man ganz gerne, dass Michael Moore trotz Schmuddellook an seinen Sozialkritikergüssen auch nicht schlechter verdient als die verhassten FOX-News oder diese üblen "Wirtschaftssünder".

Trotz seiner üblichen Makel ist Moore diesmal auf dem vollkommen richtigen Weg. Bei den amerikanischen Konservativen ist was im Busch, das ist mit der möglichen Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump mal wieder überdeutlich. Ein ätzender Amerikanismus hat sich breit gemacht. Der Stärkere überlebt, das wusste auch schon Darwin, doch Lösungen hat selbst Michael Moore nicht im Repertoire.

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cpt. chaos

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Grundsätzlich hat die Doku was, aber halt dermaßen megafett und einseitig aufgetragen, dass ich daher halt nur schwer verstehen kann, dass der Bengel solch einen Anklang findet.
Aber nun denn, jedem das Seine... ;o)


philopee

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Naja, die Sache ist nunmal die. Wenn ein halbwegs authenitischer Konservativer einen ähnlichen Film drehen würde, dann hätte das nunmal die Attitüde von einem Werbefilm für die Army. Viel Patriotismus wo er nicht hingehört...

Dass Moore in die Gegenrichtung startet, kommt denk ich mir mal sehr gut an, denn Onkel Sam hat als Vorbild leider ausgedient...


SpiceWeasel

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Bewertung7.0Sehenswert

Kann ich immer wieder mal schauen die "Doku", klar sollte man den Film nicht allzu ernst nehmen, ich sehe Moore immer als zynischen Kabarettisten der mit maßlosen Übertreibungen arbeitet und sich seine Fakten schön hinbiegt wie er es braucht.
Jedoch kommt ein unterhaltsamer und kurzweiliger Film heraus der mit seiner Kernaussage schon recht hat.

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lorddarkstar28

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein klassischer Micheal Moore: US-kritisch, einseitig, polemisch. Aber lieben wir ihn nicht dafür? Dafür, dass er den Finger in die offenen Wunden der "letzten Supermacht" legt, sie vorführt und ihr den Spiegel vor die selbstgefällige Fratze hält?
Diesmal geht es um die Vernarrtheit der Amerikaner was ihre Waffen betrifft. Der zweite Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung garantiert jedem (weißen) Amerikaner das Recht darauf, eine Waffe besitzen zu dürfen. Damals jedoch waren die USA gerade unabhängig geworden, die drohende Invasion der Briten hätte jederzeit erfolgen können. Dies blenden die Amerikaner jedoch gerne aus. Es regiert ein Klima der Angst.
Vom Massaker in Littleton erschüttert, führt Moore (übrigens selbst Mitglied der NRA!!) vor, wie einfach es in den USA ist, an Waffen zu kommen (beim Friseur kann man Patronen kaufen) und zeigt, dass Schusswaffen nicht zu weniger Kriminalität führt, sondern die Toten durch Schusswaffen in den USA höher liegen als in anderen Industrieländern. Hier macht Moore übrigens das, was er gerne macht: Er belegt seine Aussage mit Zahlen, ohne aber die richtigen Maßstäbe zu nehmen. So nimmt er die absolute Zahl bei den Toten durch Schusswaffen ohne zu erwähnen, dass die USA auch mit Abstand von all seinen Vergleichsländern (Deutschland, GB, Japan, Kanada) die meisten Einwohner hat. Die Zahl der Toten in Relation zur Einwohnerzahl wäre richtiger gewesen. Und hier kommen wir zu der Kritik, die aber auf alle Moore-Filme zutrifft: Er stellt sich als Hüter der Wahrheit hin und nutzt Zahlen so, wie er sie gebrauchen kann. Wer diese Hintergründe nicht durchschaut, folgt allzuleicht einem Polemiker.

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okoymparas

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film.

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TheNumber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

interessant, teilweise witzig, weil sarkastisch und auf die spitze getrieben, mutig/frech... sehr guter dokumentarfilm von michael moore über den "amerikanischen fetisch waffe"(zitat 3sat)...

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sickoffall88

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Bewertung9.0Herausragend

Eine Krawall; Holzhammer,- Emotionsdokumentation, die sich in das Gedächtnis der Zuschauer fressen will und dies auch mit drastischen Mitteln tut. Da wird Hollywood - Veteran Charlton Heston vor laufender Kamara mit Bezug auf seine mehr oder weniger vertretende Mitgliedschaft in der NRA bloßgestellt und Geschädigte des Highschool - Amoklaufs, der hier den Aufhänger gab, benutzt um einen munitionverkaufenden Supermarkt in die Enge zu treiben. Michael Moore befragt Menschen die direkt oder indirekt mit dem Columbine - Attentat in Berührung kamen. In sporadischen Exkursen kommen auch andere Menschen zu Wort. Dass sich hier der skeptische Zuschauer gleichermaßen angesprochen fühlt wie so manche Vertreter der veralteten, amerikanischen Waffenrechte, das ist offensichtlich genauso gewollt. Nur schafft es Moore nicht die brisanten Fragen, die er stellt zu beantworten oder noch besser, seine Interviewpartner antworten zu lassen. Stattdessen vergleicht er, um seine offenen Thesen zu unterstützen, Äpfel mit Birnen. So unterscheidet sich die blutige amerikanische Geschichte dermaßen von jener dunklen der Deutschen, dass die Aufrechnung der Morde durch Schusswaffen in den jeweiligen Ländern und eine Gegenüberstellung der Zahlen gezwungenermaßen torkelt. Aber da auch Al Gore auf solche Mittel zurückgreift, sei ihm das verziehen. In dem Sinne gilt: gleiches Recht für alle. Außerdem soll das auch schon der größte, der vielen kleinen Kritikpunkte sein. Denn wie man das von Moore - Filmen gewohnt ist, kommen Verschwörungstheoretiker gehörig auf ihre Kosten. Versucht die US - Regierung mit dem breiten Sprachrohr der Medien Angst in der Bevölkerung zu verbreiten, um somit den Konsum und nicht zuletzt den panikgetriebenen Waffenkauf zu fördern bzw. zu erzwingen? Vielleicht. Vielleicht ist die Frage des Films auch eine ganz andere. Hoch anzurechnen ist, dass Moore es schafft nebenbei auch noch das kleingetretene Thema der gesellschaftlichen Rassendiskriminierung hervorzukramen um auch die Letzten von der Schlechtheit der Medien zu überzeugen. Das Beispiel der Show, welche Polizisten dabei zeigt wie sie schwarze Kleinkriminelle jagen, lässt selbst harte Skeptiker zum ersten Mal zweifeln und kaum einen anderen Schluss zu als dass, das Einwandererland No. 1 oder zumindest deren führende Medien immer noch in Schwarz/Weiß sende(t).
All diese Mittel sind in Neonfarben angemalt, platt und manchmal sogar etwas populistisch, aber sie bringen die glitzernde, romantische Hollywoodfassade der Wirtschaftsmacht USA zum Bröckeln und unschöne Dinge, von denen wir ahnungslose, verblendete Europäer gar nichts mitkriegen, kommen zum Vorschein - oder auch nicht. Immerhin kann man sie sich mit Moores Hilfe selbst herleiten. Und das ist es was ein guter, ein aufrüttelnder Dokumentarfilm tun sollte - zum Nachdenken anregen. Das MM das scheinbar Unmögliche erreicht und den Mart dazu bringt keine Waffenmunition mehr zu verkaufen, sei nur am Rande erwähnt. Am Ende steht ein herausragender Dokumentarfilm mit einem sehr ironischen und schwarzhumorigen Soundtrack.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Nur schade, dass diese durchaus interessante, wenn auch etwas zu lang geratene Doku, mit Untertiteln versehen ist.

Die Essenz des Ganzen, dass die Angst die Saat allen Übels ist, lässt sich nun einmal nicht so ganz von der Hand weisen.

Und dass die Amis im Allgemeinen etwas schießwütiger veranlagt sind, lässt sich sicherlich auch nicht vollständig leugnen, dennoch gibt es natürlich leider auch in zahlreichen Ländern dieser Erde Amokläufe und durchgeknallte Vollspinner.

Trotz alledem ist selbstverständlich nicht alles Gold was glänzt und entspricht gewiss nicht alles den Tatsachen, was uns der "Big Boy" hier an vermeintlichen Fakten so alles auftischt.

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Helter Skelter

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Bewertung5.0Geht so

Viel zu viel Propaganda...

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duffy

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Viel zu wenig Kritikpunkte...


Doom4408

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein bisschen plakativ und verallgemeinernd für meinen Geschmack, aber dennoch beängstigend, wie weit es mit manchen Menschen schon gekommen ist.

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Marie Krolock

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Bewertung7.5Sehenswert

Marilyn Manson wurde ja schon ein paar Mal erwähnt, auch mir bleibt er in Erinnerung - als derjenige, der so intelligent gesprochen hat, wie er schräg aussah. :)

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plattfuss69

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Bewertung3.0Schwach

Einerseits ganz witzig gemacht, aber als Dokumentarfilm taugt der Streifen nicht viel. Zu sehr biegt Michael Moore sich "seine Wahrheit" so hin, wie er's braucht, und das ist inzwischen auch nachgewiesen worden. Klar, dass der Film beim antiamerikanischen Mainstream gerade in Europa auf fruchtbaren Boden fällt (nach dem Motto: haben wir doch immer gewusst, die Amis sind meschugge...), dennoch hat mich die Begeisterung über diesen Film verstört. Hier offenbart sich bei den jubelnden Zuschauern ein ziemlich schiefes Bild über die USA, welches von den Machern dieses Streifens recht billig bedient wird.

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