Bowling for Columbine

Bowling for Columbine (2002), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Komödie, Kinostart 21.11.2002

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7.1
Kritiker
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6.6
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58 Kommentare
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von Michael Moore, mit Michael Moore und Marilyn Manson

Am 20. April 1999 betraten zwei Schüler die Columbine High School, zogen ihre Waffen und töteten 12 Schüler, einen Lehrer und sich selbst. 24 weitere Schüler wurden verletzt. Der Dokumentarfilmer Michael Moore nahm dieses tragische Ereignis als Ausgangspunkt für seine bahnbrechende Dokumentation über die Waffenlobby der USA. In Bowling for Columbine kritisiert er konkret die lockeren Waffengesetze der USA und stellt die NRA (National Rifle Association) an den Pranger. Unheimlich provokativ und ohne Rücksicht auf Verluste stellt Bowling for Columbine die Frage: “Sind wir verrückt nach Waffen – oder sind wir nur verrückt?”

Hintergrund & Infos zu Bowling for Columbine
Mit Bowling for Columbine gelang Michael Moore nicht nur sein internationaler Durchbruch als Dokumentarfilmer, sondern er lenkte auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den amerikanischen Waffenhandel und die Waffengesetze. Für seinen Mut sich derart lautstark Gehör zu verschaffen wurde Bowling for Columbine mit einer ganzen Reihe von Preisen ausgezeichnet – darunter auch ein Oscar für den besten Dokumentarfilm. Michael Moores legendärer Auftritt bei der Verleihung wird wohl jedem Oscar-Zuschauer in Erinnerung bleiben.
Insgesamt spielte Bowling for Columbine mehr als 58 Millionen US-Dollar weltweit ein und wurde damit zur dritt-erfolgreichsten Dokumentation aller Zeiten.

Aber es hagelte auch Kritik an Michael Moores Stil. Viele hielten Bowling for Columbine für zu provokativ und warfen Moore vor, er würde sich die Fakten zurechtlegen. Sein kurzes Interview mit Charlton Heston (damals Vorsitzender der NRA) erregte auch bei Waffengegnern Aufsehen.
Nichtsdestotrotz gelang es Moore mit Bowling for Columbine nicht nur auf die Missstände bezüglich der Waffengesetze aufmerksam zu machen, sondern auch auf eine ‘Kultur der Angst’, die seiner Meinung nach in den Medien propagiert wird.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (3) — Film: Bowling for Columbine

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

"Der Film handelt von unserer Kultur der Angst und wie unsere Angst uns zu Gewaltakten auf häuslicher und internationaler Ebene führt", sagt Moore, der bekennender Waffengegner ist und in seinen Schlussfolgerungen keinen Hehl daraus macht. Trotzdem ist es ihm gelungen, die Position des überheblichen, moralischen Besserwissers zu vermeiden. Die Hauptarbeit leisten die Waffennarren selbst

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Herrlicher Essayfilm von Micheal Moore, der seine Subjektivität offen zur Schau stellt.

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alviesinger: bummelkino

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4.5Uninteressant

Der übergewichtige Spin-Doctor hat wieder zugeschlagen. Wer auf eine wilde Aneinanderreihung von "Fakten", die typische Tränendrüse fordernde Konfrontation mit den "Bösen" und den zufrieden-ironischen Unterton des Moneymakers Moore steht, wird bestens bedient.

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Kommentare (55) — Film: Bowling for Columbine


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Metalhead89

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Bewertung0.0Hassfilm

Reinste Propaganda gegen die Amerikanische Freiheitskultur. Natürlich jeder hat seine Meinung über das Waffenrecht aber Michael Moore erzählt nur Lügen. Er verheimlicht z.b das in Staaten wie Vermont. New Hampshire oder Alaska die Kriminalität fast Null ist aber Städte wie New York City oder Chicago die höchste Kriminalität haben obwohl dort fast ein Total Waffenverbot ist. Der Film ist pure Gehirnwäsche.

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Metalhead89

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Da gebe ich dir auch Recht.Aber Tyrannischen Regierungen und Kriminellen ist das so ziemlich egal.


Martin Oberndorf

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Ja. Genau das ist doch ein Argument GEGEN Waffen.


TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Klärt ein Stück weit auf, ist teilweise echt spannend/schockierend und interessant erzählt. Manchmal zieht sich die Doku aber ganz schön und wirklich neue Dinge habe ich auch nicht erfahren. Meines Erachtens nach eine etwas zu gut kritisierte Sache...

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Ichundso

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt eben doch eine Menge Fälle, da liegt die Wahrheit nicht irgendwo in der Mitte. Sondern ist überraschend schnell und einfach erklärt.
"If more guns made people safer, than America would be the safest country in the world."

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Petr

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Bewertung7.0Sehenswert

Hachja 2003, durch Irakkrieg war der Antiamerikanismus auf seinem Höhepunkt. Auch ich fand die USA damals Moppelkotze und da kam der Film, der den Brandherd der Erde schön satirisch persifliert, ja genau richtig. Ja, Moores Buch "Stupid White Men" war sogar das erste politische Buch, das ich gelesen habe.

Nun, das war 2003.

Dann wird man jedoch älter, versucht sich weiter politisch zu bilden und irgendwann merkt man doch, wie oberflächlich und plakativ Moore vorgeht. Die Welt ist eben doch komplexer, als man damals in seiner verkürzten Weltsicht dachte. Dann erfährt man noch, dass Moore gefälscht haben soll.

Die 7.0 vergebe ich trotzdem, da der Film ganz unterhaltsam ist. Er ist für jugendliche Schwärmer bestimmt ein guter Einstieg in Politik und mag eine gute Alternative zu Berlin Tag und nacht sein. Zur politischen Bildung empfehle ich dann aber doch Literatur (oder zumindest gute Dokus). Und naja, recht hat ja Moore trotzdem in seiner Kritk an Waffenverarrtheit vieler Amis trotzdem.

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dsarea51

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Bewertung4.5Uninteressant

1.5 Punkte gibts für die Satire und 3 Punkte für den grundsätzlich vernünftigen politischen Standpunkt Moores hinsichtlich der Waffenverrücktheit in den USA.

Aber nachdem ich "Manufacturing Dissent" gesehen habe, halte ich Moore in erster Linie für einen gierigen, heuchlerischen und fetten Ami!

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dsarea51

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Gierig und heuchlerisch sind auch keine Argumente. Gierig, heuchlerisch und fett sind Attribute, die Michael Moore mMn ausreichend beschreiben...


Simon Moon

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Das Moore mal die Wahrheit vereinfacht und sich gerne ins Lampenlicht rückt ist wohl wahr, aber er ist zumindest nicht ohne Mitgefühl oder kann das täuschend echt nachahmen.


Ben Kenobi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Michael Moore präsentiert eine Doku-Collage, deren hauptsächliche Stärke im Aufzeigen der (zumindest zum Produktionszeitpunkt) wohl in der US-amerikanischen Gesellschaft vorherrschenden problematischen Haltung zum Thema Waffenbesitz besteht. Moore's Interviewpartner demaskieren und karikieren sich oftmals selbst -- ganz ohne dies zu merken. Dass Moore seine Landsleute dennoch nicht allesamt wie einen Haufen Dumpfbacken und hirnloser Rednecks darstellt, sondern bei allem Sarkasmus und Show-Effekt auch einige der sozialen und gesellschaftlichen Hintergründe des Problems durchleuchtet, gibt dem Film eine Substanz, die ihn über das Format "Polemik mit erhobenem Zeigefinger" (vgl. beispielsweise "Religulous", ein ansonsten guter und in seiner Machart ähnlich gearteter Film, dem dies jedoch nicht gelingt) hinaushebt. Bemerkenswert ist insbesondere die Ausarbeitung des Zusammenhangs zwischen den Massenmedien, den Ängsten der Bevölkerung und der immer wahnsinnigeren Tendenz zu Waffenkäufen seitens Privatleuten. Interessant, und in der öffentlichen Debatte ansonsten meines Empfindens nach unterrepräsentiert, ist es auch, dass Moore auf die rassistische Dimension des Waffenwahns vornehmlich weißer US-Bürger hinweist. So entsteht ein rundes, wenngleich natürlich auch einseitiges, voreingenommenes und nicht immer sachliches Gesamtbild einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung, das sich einprägt und bewegt. Dass sich Moore, gerade um diese Einprägsamkeit zu erreichen, eben jener Mittel bedient, mit denen vor allem auch die von ihm kritisierten Massenmedien arbeiten, sei ihm verziehen, denn er schlägt sie so - und zwar um Längen - mit ihren eigenen Mitteln. Toll!

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IGU

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Bewertung7.0Sehenswert

Natürlich kann man Moore eine Menge vorwerfen.
Jedoch bleibt durch diese ganz bestimmte Darstellung eine Menge hängen.
Fakten, die man normalerweise vergessen würde prägen sich so ganz gut ein.
Moore zeigt ein schockierendes Bild über Amerika und fragt berechtigt, wieso es dazu kommen konnte. Leider findet er selbst keine Antwort auf diese Frage, aber stellt ein paar interessante Ansätze dar. So z.B. die geschichtliche Prägung ("History of Violence")

Alles in allem habe ich bei diesem Film/ Doku eine Menge gelernt und mein Bild der USA hat sich nurnoch weiter verschlechtert.
Besonders gefielen mir die Interviews mit Marilyn Manson und Charlton Heston.
Auf jeden Fall sehenswert.

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Frankenchrist

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht als Dokumentarfilm! Denn ein solcher sollte idealerweise Tricksereien, Verfälschungen und Manipulationen meiden. Aber er ist einfach gut gemacht. Und einem wird auch ein bisschen was in einer unterhaltsamen Weise beigebracht, dass man sich im Anschluss auch etwas schlauer fühlen kann. Stichwort Infotainment.

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Big Freeze

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Bewertung0.0Hassfilm

Die Idee des Film: Aufklärung für Jederman. Was er tatsächlich ist: Eine geheuchelte Kampagne gegen das Selbstbewusstsein der Bevölkerung.

Wie sich im Nachhinein herausstellte, sind die meisten Szenen in diesem Film gestellt/ so gefilmt worden, dass fast jeglicher realer Zusammenhang entfällt. Für einen Film, der für Aufklärung sorgen und zur Revolte aufrufen möchte, mich allerdings nur manipulieren will und dabei auf intirgante Art und Weise gegen Institutionen arbeitet, hat für mich seinen Anspruch als Film verloren. Daher kann ich nur 0,00 Punkte vergeben. Micheal Moore gibt sich zwar größte Mühe als Weltenretter aufzutreten, sollte sich aber vielmehr dem Relevanten widmen.

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Big Freeze

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Es gibt einen Dokumentarfilm zum Film, der z.B. mal mit der Bank spricht, woher Moore die Waffen nimmt. Demnach hat er sofort diese Waffe gefordert, obwohl ihm die Dame am Schalter darauf hingewiesen hat, dass man die erst nach Personaliencheck und 3 monatiger Wartezeit erhält. Dann wurde viel geschnitten und eine unbrauchbares Modell für den film arrangiert. Michael Moore selber nimmt keinerelei Stellung zu den Anschuldigungen und beschimpft sogar die Macher. Der Film heißt "Manufacturing Dissent" und stammt aus Kanada. Es gibt zwar Kritiken, die meinen er würde auf selbe Art wie Moores Journalismus funktionieren aber allein das Moore so agressiv darauf reagiert ist für mich eher ein Indiz für "Wir haben da genau richtig gelegen".


Fernschreiber

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Ah okay, vielen Dank. Vielleicht schau ich da mal rein. Das Problem ist, dass man nie wirklich genau sicher sein kann, wer die Wahrheit spricht. Ich für meinen Teil finde vieles was Moore sagt schlüssig, aber auch sehr streitbar. Trotzallem finde ich Bowling for Columbine sehr unterhaltsam gemacht, allerdings sollte man ihn auf jeden Fall mit Vorsicht genießen.


r3sortiane

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Bewertung6.5Ganz gut

Entlarvung von us-amerikanischer ...
... pathetischer Floskelei, unerträglicher Dummschwätzerei, Doppelmoral unter einer Larve biederen Spießbürgerkonservatismus, Panikmache, geldgierig-egozentrischer und unmoralischer Verzerrung und Beeinflussung von Gesetzen und leider viel zu beeinflussbaren unmündigen Individuen.
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Provokation von ...
... unbändigen Ärgers über die systemischen und gesellschaftlichen Idiotien des "großen Amerikas und seiner unschlagbaren Wirtschaftskraft", Fremdscham über das geistige Diarrhoe einiger Involvierter.
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Dokumentarische bzw. filmische Mankos einer ...
... zeitweisen Pathetik, amerikatypischen kurzfristig-orientierten Aktivismusabnötigung, verzerrenden faktischen Darstellung.
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Unterhaltende Stärken der ...
... "mockumentary-like escalation of facts", schwarzhumorigen Veräppelung vieler einschlägiger Personen, sarkastischen musikalischen Untermalung, zynisch-sokratischen Interviewführung.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

schonungsloser und ehrlicher blick auf eine düstere seite des american way of life

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Markbln

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicher, heute kann man Michael Moore seine Polemiken vorwerfen, sein Ruhm ist schwer am brökeln. Wer "Bowling for Columbine" aber als klassische Doku betrachtet, darf sich nicht wundern über unerfüllte Ansprüche. Ich habe den Film damals in den USA mit Freunden gesehen. Man sollte ihn auch im historischen Kontext sehen, um seine Art und den gigantischen Erfolg zu verstehen. Das Klima in den Staaten war teilweise unerträglich, die Bush-Kritiker hatten nichts zu lachen. Die vorherrschende Medienlandschaft war extrem einseitig. So war jedes (filmische) Mittel recht, um auf Missstände und Zusammenhänge aufmerksam zu machen. (Die wird heute zum Teil zurecht kritisiert, zumal er sich auch, inzwischen weltweit bekannt, der immer gleichen Arbeitsweise selbstgefällig bediente). Als ich zurück nach Berlin kam, standen die Leute Schlange, um Moores Doku-Collage zu sehen.
Wer heute nur auf den Mann eindrischt und seinen durchaus nötigen Weckruf (zumindest für die Amerikaner) negiert, wird ihm meiner Meinung nach nicht gerecht.

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schwedenretter

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Bewertung5.5Geht so

Schön recherschiert und interessante Hypothesen, leider irgendwann öde, gewisse Erkenntnisse werden überdehnt dargestellt.

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Jeff Lebowski

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich weiß, dass micael moore nicht objektiv genug an seine themen rangeht, und trotzdem gucke ich seine dokumentationen gerne. Die Satiere macht es, dass auch Leute gefallen an seinenFilmen finden, die nicht gleicher Meinung mit hm sind. In manchen Punkten liegt Moore außerdem vollkommen richtig!

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Kreaexo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schuldige, für die Gewaltbereitschaft der amerikanischen Jugend:
- Zornerfüllte Heavy-Metal-Subkultur
- Die Eltern
- Gewaltfilme
- South Park
- Videospiele
- Fernsehen
- Entertainment
- Satan
- Cartoons
- Die Gesellschaft
- Drogen
- Schock-Rocker Marilyn Manson
Wieso sagt keiner von den sogenannten 'Experten', dass niemand anderes, als die geistige Behinderung des kompletten amerikanischen Volkes und den daraus resultierenden zu lockeren Waffengesetze daran schuld sind?!
Wieso hat sich selbst knappe 10 Jahre nach der Dokumentation und den schrecklichen Ereignissen nichts daran geändert?!
Ganz einfach, die Amerikaner sind nun mal so, wie sie sind. Grenzdebil, rassistisch, psychopathisch und dumm. Und für diese ganz besondere Form der Dummheit gibt es eben kaum ein Heilmittel.

Der einzige normale Typ, der in dieser äußerst zynischen Dokumentation zu Wort kommt, ist eben der gewaltverherrlichende, psychopathische, fleischgewordene Satan Marilyn Manson, der klipp und klar sagt, was Sache ist.
Und man kann von Charlton Heston halten was man will. Als Schauspieler mag er vllt. die ganz große Nummer gewesen sein, aber als Mensch war er unten durch.

Wo sind solche Leute wie John Dillinger, wenn man sie mal braucht?
Konto eröffnen. Gewehr bekommen. Bank überfallen. Problem gelöst.

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Sonse

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Kommentar unter Vorbehalt aufgrund eurer Diskussion mit einigem Bauchgrimmen freigegeben.


Apophis

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Mit 20 haben wohl die wenigsten eine perfekte und eloquente Ausdrucksweise.
Ich finde es gut, sich in Zeiten der radikalen Political-Correctness überhaupt noch zu trauen, seinen Mund auch mal kritisch zu öffnen. Vor allem sollten mal diese hirnrissigen Totschlägerargumente weggelassen werden. Nicht alles ist immer gleich Rassismus, Faschismus, Sexismus, Diskriminierung, ect, ect, *kotz*!
Der Nährboden für genau sowas sind genau solche Vorurteile und es handelt sich um ein riesen Paradoxon, wenn man jemanden voreilig Rassismus vorwirft ohne seine Gesamtaussage zu berücksichten und im Kontext gegenzuargumentieren, denn genau hier ensteht Angeprangertes und es hilft vielleicht ein Stück, sich über die Saat, welche man so gutgläubig zu streuen vermag, sich Gedanken zu machen, denn sind diese dann vielleicht genau der Keim, der das heranwachsen lässt, was sich vermeintlich zu sowas, Rassismus, entwickeln könnte.
Überverallgemeinerung könnte man hier höchsten als Vorwurf geltend machen. Die Möglichkeit kritische und grenzwertige Sprache als Rhetorik zu verstehen, ist hier in jedem Falle offen zu halten.

@Sonse: Warum einem Moderator solch ein Kommentar Bauchgrimmen beschert, gucken wir uns bitte den Film an zu welchem das Kommentar verfasst wurde, verdient auch ein Stück weit einer Erklärung.
Beim Dschungelbuch wäre er sicherlich unangebracht gewesen. Ein kontroverses Kommentar zu einem noch viel kontroverseren Film, ist doch eine Wohltat in der Tat.

Schönen Tat, Tag noch :)


Sumsi79

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Bewertung1.0Ärgerlich

Damals als "Bowling for Columbine" noch ganz neu in die Kinos kam und meine Wenigkeit noch jung und weitaus stärker politisiert war als heute, da war diese "Doku" was ganz Tolles.

Heutzutage reicht ein Blick auf irgendeine zweitklassige Antifantenwebsite um zu erfahren wie dumm die Amis, wie böse die Unternehmer und wie schlimm lockere Waffengesetze sind. Das muss man nicht auf 2 Stunden Dauerpolemik ausweiten, von den gefakten Szenen und fragwürdigen "Fakten" ganz zu schweigen. Nicht noch einmal bitte!

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MrModicum

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Ja aber ist das ein Grund den Film schlecht zu bewerten? Ich hätte es ja verstanden wenn der Film aus dem Jahr 2011 kommt, aber wie du schon geschrieben hast, ist der Film von "damals". Und so sollte man ihn deshalb bewerten.


derbeheftig

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meiner Meinung nach seine beste Doku.!

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CharlieAndAHalfMen

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WTF


doctorgonzo

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Bewertung4.0Uninteressant

Dass Satire alles darf, ist nicht neu und diesen Grundsatz werde ich verteidigen, auch bei Werken, die nicht meine Zustimmung erlangen.
Darf Michael Moore ein solches Ereignis nutzen, um seine Platitüden in die Welt zu posaunen? Ja, natürlich. Und er klagt einiges an, was anklagenswert ist. Läßt dabei aber auch sicher genausoviel außen vor. Beleuchtet einseitig, selektiv und stellt Situationen ganz nach Belieben.
Einmal mehr beraubt er sich eines Großteils des bissigen Potentials, das er auffahren könnte.
Es könnte so unterhaltsam sein, es könnte so gefährlich sein. Aber so bleibt an positiven Dingen letzten Endes nur sein gelungener Angriff über den Aktionismus der Medien übrig (hinsichtlich der Manson-Debatte), aber auch der trägt einiges an unfreiwilliger Ironie in sich, da ja "Bowling for Columbine" gleichermaßen Teil dieses Aktionismus ist.
Bei aller Berechtigung, die einigen von Moores Intentionen innewohnt (beileibe nicht allen), sind seine filmischen Plädoyers dafür zu oft zahnlose Werke, die sich selbst das Potential wegschnappen und mich letzten Endes nur langweilen, unerheblich, wie gern ich mit manchen seiner Ideen sympathisieren würde.

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BaitfroN

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Bewertung7.0Sehenswert

Meiner Meinung nach geht Michael Moore viel zu aggresiv vor, da ist es teilweise verständlich wenn die Leute nicht reden wollen. Doch der wohl größte Kritikpunkt dieses Filmes liegt darin das der Film einfach nicht objektiv ist. Es werden lauter negative Dinge über irgendwelche Leute oder Firmen gezeigt, ohne dabei auch auf andere Dinge einzugehen. Der Film ist einfach zu Subjektiv.
Dennoch sehr Interesant, aufjedenfall Sehenswert (Außer man ist sehr leicht zu beeinflussen)

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HollyBlue

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich finde es wichtig sich auch mal mit der Problematik der Waffenkultur in den USA zu beschäftigen. Moore hat zwar seine ganz eigene Weise wie er das ganze Darstellt und wie er die Botschaft rüber bringen will. Aber sie kommt an! und das ist das wichtigste.
Mir jedenfalls hat der Film einige interessante Dinge aufgezeigt.

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