Alles begann wie ein normaler Filmabend und alles endete für mich im Überwältigtsein!
"Collateral" ist ein Film, mit dem man entweder vom ersten Augenblick an vorlieb nimmt oder bei dem man sich bis zum Finale denkt "was soll das?". Bei mir ist es nun so, dass ich nicht erst seitdem ich "Der Pate" oder "Taxi Driver" gesehen habe auf Dialoge stehe, die sich schon mal 10 Minuten oder länger ziehen können. Auch hier bekommen wir eine fast 10-minütige Exposition aus Dialogen serviert, welche ich vom ersten Augenblick an in mein Herz geschlossen habe. Die Rolle des träumenden Taxifahrers, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiss, habe ich Jamie Foxx dabei sofort abgekauft. Seine Kundin, mit der er sich zuvor so nett unterhalten hat, steigt schließlich aus, macht Platz für den nächsten Passagier und weiter gehts durch die Straßen von Los Angeles. Was er nicht weiss, er hat einen rücksichtslosen Auftragskiller namens…
Alles begann wie ein normaler Filmabend und alles endete für mich im Überwältigtsein!
"Collateral" ist ein Film, mit dem man entweder vom ersten Augenblick an vorlieb nimmt oder bei dem man sich bis zum Finale denkt "was soll das?".
Bei mir ist es nun so, dass ich nicht erst seitdem ich "Der Pate" oder "Taxi Driver" gesehen habe auf Dialoge stehe, die sich schon mal 10 Minuten oder länger ziehen können. Auch hier bekommen wir eine fast 10-minütige Exposition aus Dialogen serviert, welche ich vom ersten Augenblick an in mein Herz geschlossen habe. Die Rolle des träumenden Taxifahrers, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiss, habe ich Jamie Foxx dabei sofort abgekauft.
Seine Kundin, mit der er sich zuvor so nett unterhalten hat, steigt schließlich aus, macht Platz für den nächsten Passagier und weiter gehts durch die Straßen von Los Angeles. Was er nicht weiss, er hat einen rücksichtslosen Auftragskiller namens Vincent (superb: Tom Cruise) an Bord. Die Bindung und die Folgen, welche aus der Situation zwischen dem Killer und seiner Geisel resultieren, sind schlichtweg atemberaubend. Der Schauplatz Los Angeles wurde von Michael Mann hypnotisierend und stilistisch meisterlich gefilmt. Ob es die Kamerafahrten durch die Häuserschluchten, die eher ruhigen Einstellungen oder die wenigen, rapide gefilmten Actionszenen sind, es ist eine Glanzarbeit! Im Verlauf der Geschichte selbst ist nicht viel Platz für Humor, gesetzt wird auf emotionale (Max) oder kalte, gefühllose (Vincent) Sätze. Die Spannung steigert sich dabei konstant über mehrere Zwischen-Höhepunkte bis zum finalen Showdown. Begleitet wird diese Klimax von Newton-Howards sagenhaftem Score und einer tollen Musikauswahl (Klassiker wie "Destino de Abril")! Ohne Zweifel ist Mann hier ein Genre-Highlight (besonders in Sachen Atmosphäre, Schauspiel und Setting) und für mich einer der besten Filme des letzten Jahrzehnts gelungen. Dass der Regisseur seit eh und je aufgrund seiner eigenen Erzählweise ein gespaltenes Publikum hat, ist nichts neues. Daher kann ich nicht viel mehr als meine Begeisterung aussprechen, denn gewiss ist, dass Mann 5 Jahre nach seinem Meisterwerk "Insider" immer noch zu den ganz Großen seines Fachs gehört!
Zum Abschluss ist mir doch noch ein schwarzhumoriger Satz eingefallen, enjoy! :)
Max: Hey.
[stuttering]
Max: He, he, he fell on the cab. He fell, he fell from up there on the motherfucking cab. Shit. I think he's dead.
Vincent: Good guess.
Max: You killed him?
Vincent: No, I shot him. Bullets and the fall killed him.
Abstruse Geschichte, zunehmend lächerliche Entwicklung, 08/15-Auflösung, nach etwa 15 perfekten Filmminuten eine erschreckend schlappe Inszenierung, die den Film ereignislos dahindrömmeln läßt. Peinlichst die Szene mit dem Kojoten und der doppelte Einsatz von Audioslave. Das war nüscht.
Das stimmt. Zu keiner Zeit mit der nötigen Atmosphäre insziniert. Aus der Geschichte hätte man was besseres machen können. Tom Cruise ist die absolute Fehlbesetzung
@Susjed: Richtig! Eine 3.5 ist ein Witz! Jeder kann so bewerten wie er will und es spielen auch eine Menge Faktoren mit ein WIE man solch einen Film guckt. Dennoch bleibt eines gesagt, ein absolut genialer Film!
aha diesem film eine 3.5 geben und 08/15 nennen und einem wirklich seelenlosen schmarrn wie kampf der titanen mit einer 6.0 davonkommen lassen... sagen wir mal so, ich kann deine meinungen irgendwie nicht wirklich ernst nehmen...
und dann noch das schweigen der lämmer mit 4.0 abstrafen... irgendwie drängt sich mir der zweifel auf, ob du wirklich etwas von filmen verstehst und möglichst objektiv bewertest, wie es ein professioneller kritiker tun sollte
[...] „Collateral“ ist ein spannender Thriller, der nicht nur durch seinen hochkarätigen Cast überzeugt, sondern auch storytechnisch bis zum Schluss fesseln kann.
Mit dem Zusammenprall der gegensätzlichen Charaktere hat Michael Mann ("The Insider") seinem ausgeklügelten Thriller eine melodramatische Dimension gegeben und diese organisch in die Dramaturgie eingebettet. Hier wird nicht nur geschossen und gerast, hier geht es um lebende Menschen und nachvollziehbare Schicksale. Zugleich ist die Handlung atemberaubend inszeniert.
Ich krieche im Staub vor dieser Kamera-Arbeit! Während mich George Lucas mit seinen Technik-Speränsken nicht vom Vorteil von High-Definition-Kameras überzeugen konnte, erläutert Michael Mann im Audiokommentar die besten Beweise für die Vorteile von diesem Aufnahme-Verfahren. Hochinteressant, welche Einstellung auf Film nicht möglich gewesen wären, oder nur mit großem Qualitätsverlust. Insbesondere in den Tiefenschärfen der Landschafts-Aufnahmen wird eine unglaubliche Optik geboten, von der Farbgestaltung und dem Look des Films mal ganz abgesehen - ich war echt von den Socken!
Auch der Rest des Films weiss zu begeistern! Eine dichte, straight erzählte Storyline, die die beiden Charaktere nur mit Details aufbaut, welche von den Schauspielern aber bestmöglich darstellt werden. Foxx spielt einfach grandios, einen Tick besser gefiel' mir tatsächlich Tom Cruise, der als Arschloch einfach immer am besten ist. Die Action ist spannend und einfallsreich in Szene gesetzt und in seinen besten Momenten kommt sogar kurz so etwas wie ein "Taxi Driver"-Feeling auf. Ein Klasse-Film, den ich so nicht erwartet hätte...
Ich stimme dir zu der Film ist klasse aber wieso kriechst du im Staub vor dieser Kamera-Arbeit? Ich fand die ehrlich gesagt ziemlich schlecht. In der Nacht gab es viele Shaky Shots welche auch noch noisy waren.. naja mit RED Cameras durchaus machbar.
Unbedingt anschauen! Dieser Film hat es verdient, meisterlich genannt zu werden. Michael Mann erschafft eine Atmosphäre in diesem Film, die einfach jeden auf die Couch fesselt. Tom Cruise und Jamie Foxx tragen das Übrige dazu bei, dass man sich bis Filmende nicht von der Stelle rührt. Die Spannung - soundtracktechnisch perfekt untermalt - ist einfach überwältigend. Dieser Film ist seit langem der Erste, wo ich aufgrund eines Schusses zusammengezuckt bin.
Wir haben die Nacht im Kino noch nie gesehen wie hier, derart pechschwarz und doch scharfkonturiert bis in tiefste Tiefen des Bildes, so dunkel und doch leuchtend. Es lässt sich überprüfen, wenn man am Ende aus dem Kino tritt; diese Kamera hat tatsächlich die Nacht so klar wahrgenommen wie das menschliche Auge - wenn nicht noch durchdringender. Der Kontrast zwischen diesen hyperrealistischen Bildern und der hyperstilisierten Geschichte, welche sie erzählen, könnte nicht augenfälliger sein.
Eine perfekte Rückkehr klassischer Film-Noir-Tugenden: Mit Collateral hat US-Regisseur Michael Mann ein urbanes Märchen gedreht, einen eleganten Großstadtthriller über harte einsame Männer, mit dosierter, aber genau eingesetzter und im richtigen Moment entfesselter Gewalt - ein existentielles Drama voller magischer Kinomomente.
Wenn man einfach einsteigt, losfährt und den Verstand zurücklässt (das tun ja einige beim Autofahren), dann bietet "Collateral" packendes Männer-Kino à la Michael Mann: mit zwei ungleichen Kerlen, die wie verzerrte Spiegelbilder wirken, Kehrseiten derselben Medaille.
Irgendwie bin ich ein kleines bisschen enttäuscht. Nichts gegen Jamie Foxx und Tom Cruise, aber von Michael Mann bin ich aufgrund von "Heat" doch besseres gewöhnt. Dass der Film schlecht ist, will ich nicht sagen, aber es fehlt etwas.
Naja, diese Schwachsinnsdialoge sind wie so oft von Tarrantino kopiert und waren vor 10 Jahren bei Pulp Fiktion originell. Das nervt langsam!! Zum Ende wird der Film noch etwas besser.
"Collateral",ein solider Thriller, der durchaus seinen Reiz hat, aber auch ziemlich langatmig wirken kann.
Leider ist "Collateral" nach der Zweitsichtung nicht mehr das Meisterwerk, dass er einst war und so muss er einige seiner Punkte einbüßen. Er braucht lange, bis er an Fahrt gewinnt und streckt sich durch eine Lauflänge von 120 Minuten die man wirklich besser füllen hätte können. Zu Anfang besitzt der Streifen ein paar witzigen Passagen, die aber im Mittelteil ganz verschwinden.
Interessiert verfolgt der Zuschauer die "Reise" der beiden Protagonisten, sieht zu, wie sie sich immer mehr einen Strick drehen und fragt sich, wie sie aus der ganzen Misère wieder herauskommen wollen. Doch mitgerissen wird er keineswegs, denn "Collateral" wirkt an vielen Stellen zu langatmig und zu lasch.
Dennoch kann man sagen, dass der Film eine top Besetzung hat, denn Jamie Foxx (Ray) ist brillant und Tom Cruise (Top Gun) zeigte, dass er wandelbar sein kann.
Mann schuf hier einen Thriller, der mal nicht von zu viel Action protzt, dem dennoch aber auch etwas die Spannung fehlt. Leider gelingt es der Geschichte allein nicht, den Zuschauer an den Bildschirm zu fesseln, so wie es der erste Eindruck gewesen war. Dennoch sind die Hetzjagten, nachdem die Polizei auf die beiden aufmerksam wurde sehr gut inszeniert und lassen den Zuseher doch noch mitfiebern.
Mann versuchte hier, dem Zuschauer einen Einblick in die Gefühlslagen der Charaktere zu gewähren und stellt ihre Lebensansichten dar.
Die Szene mit den Kojoten untermalt dies noch, man kann sich in die Gedankengänge hineinversetzten, das Ziel der Protagonisten mitverfolgen und gibt die Möglichkeit, ihr Handeln zu verstehen.
Diese Szene zeigt auf sehr harmonische Weise die Sehnsüchte der beiden, als diese auf den Kojoten blicken. Der Kojote ist frei und doch ein Gefangener seiner Natur. Er ist ein Jäger und doch ein Gejagter. So auch die Protagonisten.
Die Musik ist geschickt in die Szenenbilder eingespielt und wirkt passend. Noch ein toller Soundtrack, der in keiner Soundtracksammlung fehlen darf.
Das Verhalten der Dame am Ende ist mal wieder Hollywoodtypisch und gibt "Collateral" noch einen weiteren Einknick. Frauen müssen nicht immer als so dumm dargestellt werden.
"Collateral", ein Thriller der beim zweiten Mal ziemlich einknickt, der durchaus aber einmal begeistern konnte.
Ja viele Vorschusslorbeeren hat dieser Film mitbekommen. „Der ist gut“, „ Der wird dir gefallen“ . Solche Aussagen wurden dem Film einige auf den Weg mitgegeben und umso glücklicher macht es einen dann, wenn der Film dann auch hält was er verspricht.
´Collateral´ ist ein hoch atmosphärischer und spannender Thriller, der sich größtenteils in einem Taxi abspielt. Die Hauptrollen haben Vincent, der Auftragskiller und Jamie Foxx, der Taxifahrer.
Jeden Tag dasselbe, man fährt rum, wartet auf Fahrgäste, fährt sie zum Ziel und fängt das Ganze von neuem an. Monoton, ermüdend, so wird uns der Job des Taxifahrers hier gezeigt.
Doch dann, völlig unerwartet fliegt eine Leiche auf dein Auto und das verändert dein ganzes Leben. Vincent (Tom Cruise) ist nämlich kein normaler Fahrgast. Er ist Auftragskiller und schneller als Max ( Jamie Foxx) gucken kann, wird er mit reingezogen in den Sog der zwielichtigen und illegalen Geschäfte und wird selbst gejagt. Eine spannende Taxifahrt nimmt ihren Lauf.
Ja, dieser Film hat irgendetwas. Zu aller erst ist er nahezu zeitdeckend und das ist schon mal ein gewaltiger Pluspunkt. Alles ist somit ein Tick realistischer und spannender. Hinzu kommt die geniale Atmosphäre, die Michael Mann hier geschaffen hat. Es ist dunkel, der Score ganz stark und mittendrinnen immer diese wahnsinnigen Dialoge. So viele Zitate, dass ich es gar nicht wagen wollte hier irgendeinen rauszupicken. Sie erzählen uns nahezu alles über die zwei Hauptfiguren. Ihre Träume, Ängste, Wünsche und Ziele und es macht einfach Spaß ihnen dabei zu zuhören.
Gerade die schönen Nachtaufnahmen von Los Angeles machen Spaß und irgendwie hat der Film auch teilweise etwas verträumtes an sich, wenn die zwei Protagonisten über ihre nächsten Worte nachdenken und es ergibt sich so ein gewisser Flair, der mir sehr gut gefallen hat.
Was die schauspielerische Leistung angeht so muss ich sagen, dass man hier 2 Hauptakteure auf einem überragenden Niveau hat. Tom Cruise ist genial. Seine Coolness, seine Abgeklärtheit und seine professionelle Art lassen ihn hier äußerst gut aussehen. Seine Frisur in dem Film ist eh geil.
Ihm an die Seite hat man Jamie Foxx gestellt, einer meiner absoluten Lieblinge. Er hat mit der Rolle in ´Collateral´ nun auch eine absolute Weltklasse-Leistung aufzubieten und schnappt in dem kleinen Duell, Tom Cruise ganz knapp die Krone für die Beste Schauspielleistung weg, da er eben rein von der Schauspielerei noch ein wenig stärker war als Cruise.
Unterm Strich sehen wir in ´Collateral´ einen Film, den man sich sowohl alleine, als auch mit seinen Kumpels anschauen kann, denn auch die Actionsequenzen sind gut inszeniert worden und gut eingestreut worden, sodass der Streifen ein perfekter Mix aus atmosphärischer Thrillerkost und leicht actionhaltig angehauchtem Blockbusterkino ist. Außerdem zeigt er wie gesagt zwei genial aufgelegte Schauspieler, was zur Folge hat, dass nahezu keinerlei Längen auftreten und ´Collateral´ zu einem echten Filmvergnügen wird.
@J-Ross: Vielen, Vielen Dank, hört man natürlich immer gerne und ja das war meine Intension. Jetzt musst du ihn nur noch schauen und schon hat der Film nen Fan mehr :)
Tom Cruise in einer seiner besten Rollen. Ich konnte ihn mir anfangs nicht recht in dieser Rolle vorstellen, aber er hat mich echt überzeugt. Zudem war der "Zweikampf" zwischen Foxx und Cruise äußerst spannend. Man konnte anfangs nicht wirklich daran glauben, dass Foxx dem abgezockten Cruise alias Vincent irgendwie gefährlich wird.
Ich hatte in der Mitte des Films auch große Bedenken wegen des Endes. Hatte schon befürchtet, dass irgendein Müll herauskommt, der meilenweit von jeglicher Realität entfernt ist. Aber auch hier hat Michael Mann gute Arbeit geleistet. Ich muss sogar sagen, dass mich das Ende ein wenig berührt hat... und das kommt bei mir recht selten vor.
der film hat mich ziemlich reingelegt. bis zur mitte des films dachte ich die ganze zeit, das wär so ein typischer "ein-mann-bestraft-böse-männer"-streifen, bei dem dann iwann mit schwer nachvollziehbaren hollywooderklärungen das gemetzel gerechtfertigt wird. zum glück ist die story hier aber weitaus tiefer verstrickt als man zunächst denkt. das ende ist beeindruckend.
alles in allem ein genialer film. das einzige was manchmal stört ist die stellenweise etwas aufgezwungene politische korrektheit.
Und wie immer steht am Anfang... Geschmacksache ist Geschmacksache. Der Film ist spannend inszeniert und bietet eine gute Abendunterhaltung. Was man da allerdings sonst so hineininterpretiert kann ich leider nicht teilen. "...den eiskalten killer ohne jegliche Gnade hat er echt gut verkörpert." Aussagen wie diese gehen für mich völlig an der Realität (und Logik) vorbei. Der Killer ohne Gnade hätte den Taxifahrer relativ schnell ebenso beseitigt wie alles andere in seinem Killerdasein zuvor. Alles recht hollywood-like inszeniert. Und es gibt bessere Filme mit Tom Cruise.
Zu jeder Zeit interresanter, spannender und sehr gut gespielter Thriller. Hat in meiner Sammlung einen Ehrenplatz. Regieprofi Michael Mann versteht es noch immer sein Publikum zu fesseln. :)
Genau das nenne ich einen Thriller! Packend vom Anfang bis zum Schluss und ne perfekte schauspielerische Leistung...
Leider ist vieles vorhersehbar, ansonsten hätte es ne 9+ gegeben^^
Ein echt schweißtreibender und gut gemachter Thriller, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Tom Cruise zeigt als eiskalter Auftragskiller eine seiner besten Leistungen seit langem und auch Jamie Foxx(den ich eher weniger mag) kann als Taxifahrer überzeugen. Die nächtlichen Kamerafahrten von L.A. sorgen für richtige Gänsehaut. Vor allem das Ende ist jedoch spannend bis zum geht nicht mehr. Einer der besten Thriller die es gibt.
Ein wahres Meisterwerk wen man den film aus der Sicht der Atmosphäre sieht der film verbindet Atmosphäre mit dunkeln wie auch grellen lichtern und schaft da durch ein einzigartiges feeling. Tom cruise spielt genial obwohl ich kein cruise Fan bin, jamie foxx spielt auch gut da sich zwischen den zwei Hauptcharakteren langsam ein Katz und Maus spiel entwickelt. Die Action ist cool und kompromislos,die Musik ist auch in Ordnung. Michael mann hat hier ein weiteres mal bewiesen das er ein fabelhafter Regisseur ist und ein gutes Händchen für Thriller hat.
Zweite Fahrt im Killertaxi. Hat mir absolut gefallen, hatte Bedenken der Film könnte wegen seiner doch überschaubaren Handlung verlieren, war aber nicht so. Die ganze Fahrt findet während einer einzigen Nacht bzw. ein paar Stunden statt, mit den richtigen Männern vor und hinter der Kamera eine Vorlage die verwandelt wird. Klasse Einstieg, wie sich Regisseur Michael Mann genug Zeit nahm uns den Taxi Driver (ja, Querverweis zum anderen Taxifilm den sich erst vor kurzem schätzen gelernt habe – schauts euch den an!) Max vorzustellen, sein Leben etwas zu beleuchten, dadurch wurde eine emotionale Bindung zum Zuseher aufgebaut, Max war uns nun absolut nicht egal, wir haben quasi auf dem Beifahrersitz platzgenommen und mussten hilflos mit ansehen, wie der Profikiller Vincent ihn von Station zu Station trieb. Mir gefiel besonders wie langsam die Geschichte aufgebaut wurde, es ging nicht sofort zur Sache, etwas Einführung, ein paar Gespräche, und erst dann kamen die Schockmomente, es wurde aber nicht vergessen, den „Bösen“ Vincent zu Wort kommen zu lassen, der hat so einige hochinteressante Sätze von sich gegeben und somit nicht nur durchaus Sympathien erhalten, sondern auch etwas Grau in die eigentlich Schwarz/Weiße Ausgangssituation gebracht. Das alles hat dank L.A. in der Nacht, Live-Dabei-Kamera (wunderbar!), tollem Soundtrack/Score und sehr fähigen Darstellern, besonders Tom Cruise, aber auch für mich Neue Jamie Foxx (Schande, muss mehr gucken von ihm) haben den Film über fast 2 Stunden locker getragen, spannendes und abwechslungsreiches Leinwandduell, das wirklich Spaß gemacht hat und uns viele fesselnde Momente bescherrte. In Sachen Stimmung wirklich beeindruckend. Der Nebencast soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, genau wie die gut gefilmten Actionszenen, besonders jene im Club, hat Laune gemacht, war aber der Handlung entsprechend vorhanden also nicht übertrieben. Okay, das Ende war mir dann schon etwas too much muss ich sagen, wäre da mehr oder auch gerne weniger gekommen wäre ich über 8 Punkte hinausgegangen, was ich leider erneut nicht schaffe. Dafür hat der Rest sehr gut unterhalten, Sozialkritik, Emotionen und Lebenseinblicke gepaart mit Mord und Polizeiarbeit, eine gute und stimmige Mischung.
Durchgängig spannend inszenierter Thriller, der manchmal wie ein Kammerspiel wirkt. Dank Manns detailverliebter Inszeniertung setzt sich der Zuschauer intensiv mit den Protagonisten auseinander, Cruise und Foxx liefern dabei auch noch die besten Leistungen ihrer bisherigen Laufbahn ab. Trotz der auffälligen Dialoglastigkeit kommt hier keine Ödnis auf, da sich die Figuren in ihren Gesprächen nie in Belanglosigkeiten verlieren (anders als bei Tarantino, wo sie sehr schnell in triviales Gelaber abdriften können). Als Sahnehäubchen fällt einem die grandiose Fotografie auf: Nie wurde LA bei Nacht beeindruckender in Szene gesetzt als hier.
Er hat einfach alles was man braucht. Viel Spannung, reichlich Action und eine Prise Drama verpackt in ein zur falschen Zeit am flaschen Ort Story mit zwei Schauspielern in "Höchstform". Überagende Schauspielerische Leistung vorallem von Jamie Foxx (seine Mimik ist echt aunglaublich). Tom Cruise macht seine Sache immer gut !!!
Bester Cleaner Film auf dem Markt wer Leon der Profi liebte sollte diesen Film auch lieben!
der beste film den ich bisher mit tom cruise gesehen habe. ich bin überhaupt kein fan von ihm, aber wirklich positiv überrascht. den eiskalten killer ohne jegliche gnade hat er echt gut verkörpert.
jamie foxx hat mir auch gefallen, vor allem die szenen mit ihm und "vincent" im taxi.
was die frau von will smith angeht... jada pinkett smith oder so.. na ja, dass ich sie nur mit ihrem mann in verbindung bringe sagt auch schon alles. irgendwie merke ich in filmen (collateral, matrix) nie, dass sie das ist und lese es dann erst irgendwann nachher.
insgesamt ein spannender film mit einem wirklich guten tom cruise.
Taxis, das Gerät des Taxifahrers. Der Beruf selbst, doch recht faszinierend, man fährt hin und her. Trifft auf die verschiedensten Leute, aus allen möglichen Milieus, Schichten, Berufen und was es hierbei nicht alles für Möglichkeiten gäbe. Taxis, verschiedene Service-verschiedene Tarife, ein Beförderungsmittel, bei Zahlung. Und ja auch ein bestimmter Michael Mann interessiert sich für das Taxifahren und so kann man daraus schließen, dass es so wahrscheinlich zu "Collateral" kam, von Mann eben aus dem Jahre 2004. Wobei hier nun mal sowohl das Taxi, als auch auch sein Fahrer bzw. somit auch der Fahrgast eine durchaus bedeutende Rolle spielen, aber das erklärt sich ja fast von selbst.
Die Story schlau erdacht, ganz nach dem M.-Mann-Prinzip, ein cleveres Katz-und-Mausspiel, doch stets aufs Neue faszinierend, mit interessanten Wendungen, ein Zwei-Mann-Kampf, was sich mehr und mehr zum Psychoduell beider Kontrahenten entwickelt, an sich aber recht simpel: Es ist Nacht in Los Angeles, die Lichter Stadt flackern über dem Asphalt, Taxifahrer Max will nur noch den Feierabend, doch der nächste Fahrgast steht schon bereit und so soll es doch noch eine Tour sein. Der Fahrgast, Name Vincent, bietet Max hingegen 600 Dollar, wenn er ihn zu 5 wichtigen Terminen bringt. Doch bald stellt sich heraus...Vincent ist ein Profikiller, der anscheinend eine Abschussliste abarbeiten muss, so beginnt für Max der Albtraum einer Nacht...
Zudem hält auch der Cast einige Überraschungen bereit, nicht in der Hinsicht, dass Jamie Foxx einen Taxifahrer spielt. Das wohl eher nicht, dennoch agiert Foxx grandios, bringt die Ängste und die Unsicherheit bzw. seinen Versuch dieses mörderische Treiben zu stoppen, welcher in Verzweiflung endet seines Protagonisten perfekt rüber, fasziniert mit seinem intensiven Spiel und überzeugt auf ganzer Linie. Die Überraschung liefert aber Tom Cruise, der hier wahrscheinlichlich erstmals als Bösewicht auftritt, schwerlich fällt mir dabei eine andere Rolle seitens Cruise ein, die diesem Fieslings-Milieu gerecht werden könnte, steht ihm aber sehr gut. Aber auch auch das beherrscht Cruise im besten Maße, man würde wohl sagen er übernimmt die Rolle des Vincent teuflisch gut (besonders anfangs mit Sonnenbrille), sehr souverän gespielt. Beide in echter Hochform liefern sich ein Duell der Extraklasse, mit Taxi. Aber auch in Nebenrollen wissen einmal Jada Pinkett Smith als Max´s vorheriger Fahrgast die Staatsanwältin Annie und Mark Ruffalo zu glänzen.
Mann´s Regie kann man dabei selbstverständlich als exzellent loben, wenn die Story schon nach M.-Mann-Muster aufgebaut wurde, kann er natürlich auch wieder zeigen was er inszenatorisch so drauf hat. So baut Mann zunächst eine hitzige Spannung auf, füllt diese mit kleinen, feinen Wendungen und lässt diese letztlich förmlich explodieren, dazwischen zwar ein paar Längen und Durchhängern, aber trotzdem stets auf guten Niveau, und so bleibt seine Erzählstruktur fesselnd, wenn auch nicht perfekt, dieses Messen zweier ungleicher Menschen, die jedoch mehr verbindet als man vermuten mag, oder doch nicht. In jedem Fall sind sie aneinander zunächst gebunden. Einen anderen interessanten Aspekt bildet dabei noch jener, das Mann-Prinzip mal ausgenommen, dass auch bei "Collateral" durchaus Paralleln zu Manns großem Meisterwerk "Heat" zu finden sind, beabsichtigt oder nicht, denn wo "Collateral" beginnt (Flughafen L.A.), endet "Heat" und wo "Heat" wiederum seinen Anfang findet (Haltestelle Metro L.A.), findet "Collateral" seinen Schluss. Zufall oder nicht das die Frage, auch wenn Mann selbst es als einen Solchen bezeichnete. Weiterhin liegt Manns Stärke natürlich wieder in den Bildern und seinen Kameras bzw. die verschiedenen Kombinationen daraus, so werden wieder meisterhafte Bildchen kreiert, unterkühlt und sauber gefilmt, mit einer einmaligen Optik, wie sie nur Mann machen kann, und einer großartigen Atmosphäre, wo man den Geruch der Nacht in L.A. fast wahrnehmen kann, ein echter Bilderrausch, für mich wie immer etwas gewöhnungsbedürftig, aber sonst einfach erstklassig.
Dazu noch präzise niedergeschriebene Dialoge, durchaus gut ausgearbeitete Charaktere, hintergründig beleuchtet und nicht zu vergessen wäre noch der fein ausgewählten Soundtrack, passend eingesetzt und einem genauso stimmigen Score von James Newton Howard.
Schlussendlich bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Collateral" ein absolut sehenswertes und spannendes Stück Zelluloid von Michael Mann ist, mit kleinen Schwächen, das aber besonders durch seine starken Bilder und das Duell seiner zwei Topstars und einem schicken Taxi besticht.
Gut geschrieben und gerade in deiner bewertungstechnischen Zurückhaltung mit passender Note. Mich störte an dem Film so ein bisschen das Finale, das mit den üblichen Klischees und Zufällen hantiert (Akku leer etc.).
@Timo: Och was? Das fandest du anderweitig auch nicht schlimm,. ;D
Und ja gemeinsam kriegen wir das noch hin mit dem ordentlichen Bewertungsmaßstab. Ja, so ungefähr und Zufällke machen das Leben erst lebenswert, aber stimmt schon, irgendwie.^^
Naja das größte Klischee war ja wohl mal wieder das Gute gewinnt, das Böse verliert. War zwar absolut abzusehen, aber für mich wäre es andersrum richtig richtig gut gewesen. Trotzdem ein Top Film.
Toll geschrieben :) Aber bei einem Punkt muss ich nachhaken: Tom Cruise war doch schon mal in ''Interview mit einem Vampir'' der Bösewicht. Vielleicht nicht so brilliant gespielt wie hier, aber er war Böse :)
@Sam: Danke und genau genommen, hatte ch das auch mit dem Film überlegt, aber da sehe ich Cruise eigentlich weniger als Bösewicht (eh so ein Klischeeding), als eher als tragische Figur des Ganzen, denn so böse an sich war er wie ich mich (schlecht) erinnere gar nicht^^
Es ist Nacht. Du sitzt in deinem Taxi. Entspannende Musik. Unter anderem nervige Kunden. Eine sympathische Staatsanwältin. Ach, und ein Auftragskiller. Einer der aufregenderen Abende eines Taxifahres...
...und auf jeden Fall einer der aufregenderen Tom Cruise Filme, er ist nicht unbedingt einer meiner Lieblingsschauspieler, doch hier kam er als eiskaltes 'Monster' perfekt zur Geltung und hat mal gezeigt das er echt was auf dem Kasten hat. Mit Sätzen wie "Hast du schonmal von Ruanda gehört? Zehntausende sind an einem Tag gestorben. Niemand hat so schnell Menschen umgebracht seit Nagasaki und Hiroschima. Hast du auch nur eine Träne vergossen?" will er Max, den Taxifahrer, aber auch den Zuschauer die Augen öffnen. Oder einfach nur davon ablenken das es trotzdem unmenschlich ist, dass er Gott spielt und Menschenleben in der Hand hat. Die Rolle des Psychaters hat der feine Herr Killer auch drauf, ""Irgendwann...Irgendwann wird mein Traum wahr werden"...eines Nachts wirst du aufwachen, und feststellen, dass es zu spät ist [...]", er zeigt Max, und wieder dem Zuschauer, das man sich lieber etwas vorstellt und seinen Traum nur im Kopf erfüllt, anstatt ihn auch wahr werden zu lassen. "Collateral" ist also nicht nur ein guter Thriller, es ist irgendwie Kritik an der Menschheit. Keine die äußerst ausgereift wirkt, doch es ist eine die gut vorgestellt wird. Zwischen diesen "Was ist der Sinn des Lebens"-Gesprächen geht Vincent(Tom Cruise) seinem Job nach und befördert ein paar wichtige Leute ins Jenseits. Damit wird "Collateral" auch in Sachen "Action" aktiv, Spaß hat man bei den Szenen allemal. Vor allem erkennt man bei diesen Szenen wie eiskalt dieser Mensch Vincent ist, dieser Mensch der über das Leben philosophiert.
Doch Tom Cruise ist hier auf keinen Fall der, der vollkommen im Rampenlicht steht. Jamie Foxx. Wow. Selten hat er mich so dermaßen überzeugen können, die Rolle des verängstigten, mit der Situation überforderten Taxifahrers, der eigentlich nichts im Leben kennt außer jeden Tag seine Mutter im Krankenhaus zu besuchen, seinem Traum eines eigenen Geschäftes hinterher zu jagen, und in Gedanken auf einer Insel auf den Malediven zu leben. Doch aus dieser Traumwelt ist er an diesem Abend herausgerissen worden.
Ich hab leider nur die gekürzte Fassung sehen können (20.15, verflucht seist du), wenn ich den nochmal seh, mit allen Szenen, werden bestimmt mehr Punkte draus :)
In einer Kategorie ist Michael Mann der Meister seines Fachs: im tiefsinnigen, melancholischen Hollywood-Unterhaltungskino. Auch hier merkt man an, wo er sich zum Teil bedient hat: beim Dogma-Film - jedenfalls erinnert der Film daran.
Auf inszenatorischer Ebene ist Mann gewohnt stark: die Bilder des nächtlichen Los Angeles sind atemberaubend.
"Weißt du noch ? Ein Mann steigt in die U-Bahn und stirbt. Was denkst du: Wird es irgendwann mal jemand bemerken ?"
Das obige Zitat trieft nur so von Ernsthaftigkeit. Generell verzichtet Mann hier auf irgendwelche humoristische Einschübe (den Funkdialog mit Max' (?) Boss mal ausgenommen), damit sich der Zuschauer auf den Knackpunkt des Filmes konzentriert: auf die beiden Hauptcharaktere - den Killer und den Taxifahrer.
Wenn man sich diese Konstellation in Anbetracht zieht, denkt man: Aha, bestimmt wird das so ein reißerischer kleiner Thriller mit obligatorischem Happy End. Aber nein, bei Mann ist es nicht so. Ganz im Gegenteil: Er hinterfragt die typische Schwarz-Weiß-Malerei, die im Kino allzuoft verwendet wird, indem er seine Charaktere ihre Gedanken zum Ausdruck bringen lässt.
Der Killer ist ein aufgrund der Erziehung seines Vaters zielloser Mensch, der sich noch nie mit der Liebe vertraut gemacht hat. Der Taxifahrer ist ein verunsicherter Mensch, der nach einem Ziel im Leben sucht und glaubt, ihn gefunden zu haben...
Fazit nach meiner unterkühlten Quasi-Analyse:
Collateral ist ein Film, der sowohl auf unterhaltungstechnischer, emotionaler, als auch auf intellektueller Ebene vollkommen überzeugt.
Was tun, wenn du als Taxifahrer gegen die Morde deines eigenen Kunden nichts machen kannst? Diese Frage stellt sich der Taxifahrer Max (Jamie Foxx) eine ganze Nacht lang, während er den Auftragskiller Vincent (Tom Cruise) von einem zum anderen Tatort chauffiert. Lieber das eigene Leben schützen oder doch versuchen andere Menschen zu retten und dabei das Leben weiterer Unschuldiger aufs Spiel zu setzen? Mit dieser Thematik wurde hier ein unglaublich spannender Thriller behandelt, der von den beiden guten Hauptdarstellern, der packenden Geschichte und der düsteren Atmosphäre nachts in den Straßen von L.A. lebt. Michael Mann gelang mit "Collateral" ein toller Thriller, der locker ohne die ganz großen Actionszenen auskommt und mit steigender Dramatik den Zuschauer schnell vor dem Bildschirm fesselt. Abschließend möchte ich noch sowohl die gelungene Kameraarbeit, als auch die Szene, in der Max und Vincent in einem ungeheuren Tempo über die verlassenen Straßen L.A.'s brettern loben, denn diese Szene vor dieser tollen Kulisse hat sich bei mir tief im Gedächtnis eingebrannt und an die erinnere ich mich immer wieder sehr gerne. So ist "Collateral" ein astreiner und überaus sehenswerter Thriller, der absolut nicht mit Spannung geizt.
Micheal Manns Colleteral hält exakt das, was Versprochen wird: Die Kollision zweier Menschen und ihren Lebensansichten. Das ist teilweise großartig gelungen, andererseits hätte man noch mehr auf die Figuren eingehen können und auf einige Actionelemente (wie zum Beispiel den Schluss) verzichten können. Positiv überrascht bin ich von den Schauspielerischen Fähigkeiten von Tom Cruise und Jamie Foxx, welche durchaus authentisch rüberkommen.
Alles in allem kann man von einem soliden Stück Filmhandwerk sprechen, welches allerdings noch eine Menge Potential verschenkt hat.
Collateral - Kritik
US 2004 Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 23.09.2004
Kritiken (10) — Film: Collateral
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenAlles begann wie ein normaler Filmabend und alles endete für mich im Überwältigtsein!
"Collateral" ist ein Film, mit dem man entweder vom ersten Augenblick an vorlieb nimmt oder bei dem man sich bis zum Finale denkt "was soll das?".
Bei mir ist es nun so, dass ich nicht erst seitdem ich "Der Pate" oder "Taxi Driver" gesehen habe auf Dialoge stehe, die sich schon mal 10 Minuten oder länger ziehen können. Auch hier bekommen wir eine fast 10-minütige Exposition aus Dialogen serviert, welche ich vom ersten Augenblick an in mein Herz geschlossen habe. Die Rolle des träumenden Taxifahrers, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiss, habe ich Jamie Foxx dabei sofort abgekauft.
Seine Kundin, mit der er sich zuvor so nett unterhalten hat, steigt schließlich aus, macht Platz für den nächsten Passagier und weiter gehts durch die Straßen von Los Angeles. Was er nicht weiss, er hat einen rücksichtslosen Auftragskiller namens…
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
der cineast 2010/12/16 21:26:45
Antwort löschenSchön geschrieben, muss ich mir auch nochmal ansehen.
PS: die Dialoge fand ich auch superb ;)
Mawazh 2010/12/16 23:59:12
Antwort löschenMan spürt die Nacht, wie in keinem anderen Film.
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenAbstruse Geschichte, zunehmend lächerliche Entwicklung, 08/15-Auflösung, nach etwa 15 perfekten Filmminuten eine erschreckend schlappe Inszenierung, die den Film ereignislos dahindrömmeln läßt. Peinlichst die Szene mit dem Kojoten und der doppelte Einsatz von Audioslave. Das war nüscht.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Nahtigall 2009/12/27 14:55:24
Antwort löschenDas stimmt. Zu keiner Zeit mit der nötigen Atmosphäre insziniert. Aus der Geschichte hätte man was besseres machen können. Tom Cruise ist die absolute Fehlbesetzung
Fladek 2010/07/10 20:58:10
Antwort löschenSo ein Schwachsinn habe ich ja schon lange nicht mehr gehört.
Cineast1985 2010/11/25 04:01:57
Antwort löschenIch bin kein Fan von Tom Cruise,aber der hat da sowas von perfekt reingepasst,
Atmosphäre klasse...
schnix84 2010/12/22 10:06:44
Antwort löschensehe es genauso wie cineast
*frenzy_punk<3 2011/01/18 14:29:06
Antwort löschenWas war denn an der Szene mit den Kojoten so peinlich? ;)
Cristiano811 2011/05/11 05:38:09
Antwort löschen@Susjed: Richtig! Eine 3.5 ist ein Witz! Jeder kann so bewerten wie er will und es spielen auch eine Menge Faktoren mit ein WIE man solch einen Film guckt. Dennoch bleibt eines gesagt, ein absolut genialer Film!
mikadoapache 2011/07/30 12:57:13
Antwort löschengenial langweilig
kahaujiko 2011/12/16 22:50:09
Antwort löschenaha diesem film eine 3.5 geben und 08/15 nennen und einem wirklich seelenlosen schmarrn wie kampf der titanen mit einer 6.0 davonkommen lassen... sagen wir mal so, ich kann deine meinungen irgendwie nicht wirklich ernst nehmen...
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kahaujiko 2011/12/16 22:52:06
Antwort löschenund dann noch das schweigen der lämmer mit 4.0 abstrafen... irgendwie drängt sich mir der zweifel auf, ob du wirklich etwas von filmen verstehst und möglichst objektiv bewertest, wie es ein professioneller kritiker tun sollte
cruzha 2011/12/27 12:14:26
Antwort löschen"Eine erschreckend schlappe Inszenierung, die den Film ereignislos dahindrömmeln läßt."
Es scheint zwei Collaterals zu geben in diesem Universum.
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „Collateral“ ist ein spannender Thriller, der nicht nur durch seinen hochkarätigen Cast überzeugt, sondern auch storytechnisch bis zum Schluss fesseln kann.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenMit dem Zusammenprall der gegensätzlichen Charaktere hat Michael Mann ("The Insider") seinem ausgeklügelten Thriller eine melodramatische Dimension gegeben und diese organisch in die Dramaturgie eingebettet. Hier wird nicht nur geschossen und gerast, hier geht es um lebende Menschen und nachvollziehbare Schicksale. Zugleich ist die Handlung atemberaubend inszeniert.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenIch krieche im Staub vor dieser Kamera-Arbeit! Während mich George Lucas mit seinen Technik-Speränsken nicht vom Vorteil von High-Definition-Kameras überzeugen konnte, erläutert Michael Mann im Audiokommentar die besten Beweise für die Vorteile von diesem Aufnahme-Verfahren. Hochinteressant, welche Einstellung auf Film nicht möglich gewesen wären, oder nur mit großem Qualitätsverlust. Insbesondere in den Tiefenschärfen der Landschafts-Aufnahmen wird eine unglaubliche Optik geboten, von der Farbgestaltung und dem Look des Films mal ganz abgesehen - ich war echt von den Socken!
Auch der Rest des Films weiss zu begeistern! Eine dichte, straight erzählte Storyline, die die beiden Charaktere nur mit Details aufbaut, welche von den Schauspielern aber bestmöglich darstellt werden. Foxx spielt einfach grandios, einen Tick besser gefiel' mir tatsächlich Tom Cruise, der als Arschloch einfach immer am besten ist. Die Action ist spannend und einfallsreich in Szene gesetzt und in seinen besten Momenten kommt sogar kurz so etwas wie ein "Taxi Driver"-Feeling auf. Ein Klasse-Film, den ich so nicht erwartet hätte...
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DaveVegas 2010/06/11 10:34:49
Antwort löschenIch stimme dir zu der Film ist klasse aber wieso kriechst du im Staub vor dieser Kamera-Arbeit? Ich fand die ehrlich gesagt ziemlich schlecht. In der Nacht gab es viele Shaky Shots welche auch noch noisy waren.. naja mit RED Cameras durchaus machbar.
KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenUnbedingt anschauen! Dieser Film hat es verdient, meisterlich genannt zu werden. Michael Mann erschafft eine Atmosphäre in diesem Film, die einfach jeden auf die Couch fesselt. Tom Cruise und Jamie Foxx tragen das Übrige dazu bei, dass man sich bis Filmende nicht von der Stelle rührt. Die Spannung - soundtracktechnisch perfekt untermalt - ist einfach überwältigend. Dieser Film ist seit langem der Erste, wo ich aufgrund eines Schusses zusammengezuckt bin.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWir haben die Nacht im Kino noch nie gesehen wie hier, derart pechschwarz und doch scharfkonturiert bis in tiefste Tiefen des Bildes, so dunkel und doch leuchtend. Es lässt sich überprüfen, wenn man am Ende aus dem Kino tritt; diese Kamera hat tatsächlich die Nacht so klar wahrgenommen wie das menschliche Auge - wenn nicht noch durchdringender. Der Kontrast zwischen diesen hyperrealistischen Bildern und der hyperstilisierten Geschichte, welche sie erzählen, könnte nicht augenfälliger sein.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEine perfekte Rückkehr klassischer Film-Noir-Tugenden: Mit Collateral hat US-Regisseur Michael Mann ein urbanes Märchen gedreht, einen eleganten Großstadtthriller über harte einsame Männer, mit dosierter, aber genau eingesetzter und im richtigen Moment entfesselter Gewalt - ein existentielles Drama voller magischer Kinomomente.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWenn man einfach einsteigt, losfährt und den Verstand zurücklässt (das tun ja einige beim Autofahren), dann bietet "Collateral" packendes Männer-Kino à la Michael Mann: mit zwei ungleichen Kerlen, die wie verzerrte Spiegelbilder wirken, Kehrseiten derselben Medaille.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenStylish-lakonischer Thriller der trotz ein paar Längen letztlich überzeugt.
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Kommentare (137) — Film: Collateral
Kommentar schreibenOliver0403 2012/05/23 01:53:29
Kommentar löschenIrgendwie bin ich ein kleines bisschen enttäuscht. Nichts gegen Jamie Foxx und Tom Cruise, aber von Michael Mann bin ich aufgrund von "Heat" doch besseres gewöhnt. Dass der Film schlecht ist, will ich nicht sagen, aber es fehlt etwas.
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U-Turn 2012/05/08 22:03:56
Kommentar löschenNaja, diese Schwachsinnsdialoge sind wie so oft von Tarrantino kopiert und waren vor 10 Jahren bei Pulp Fiktion originell. Das nervt langsam!! Zum Ende wird der Film noch etwas besser.
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HulktopF 2012/05/26 17:06:57
Antwort löschender film hat keine pulp fiction athosphäre, und spielt nichtmal im gleichen genre o.ö
ein schlechter vergleich
*frenzy_punk<3 2012/05/06 21:30:15
Kommentar löschen"Collateral",ein solider Thriller, der durchaus seinen Reiz hat, aber auch ziemlich langatmig wirken kann.
Leider ist "Collateral" nach der Zweitsichtung nicht mehr das Meisterwerk, dass er einst war und so muss er einige seiner Punkte einbüßen. Er braucht lange, bis er an Fahrt gewinnt und streckt sich durch eine Lauflänge von 120 Minuten die man wirklich besser füllen hätte können. Zu Anfang besitzt der Streifen ein paar witzigen Passagen, die aber im Mittelteil ganz verschwinden.
Interessiert verfolgt der Zuschauer die "Reise" der beiden Protagonisten, sieht zu, wie sie sich immer mehr einen Strick drehen und fragt sich, wie sie aus der ganzen Misère wieder herauskommen wollen. Doch mitgerissen wird er keineswegs, denn "Collateral" wirkt an vielen Stellen zu langatmig und zu lasch.
Dennoch kann man sagen, dass der Film eine top Besetzung hat, denn Jamie Foxx (Ray) ist brillant und Tom Cruise (Top Gun) zeigte, dass er wandelbar sein kann.
Mann schuf hier einen Thriller, der mal nicht von zu viel Action protzt, dem dennoch aber auch etwas die Spannung fehlt. Leider gelingt es der Geschichte allein nicht, den Zuschauer an den Bildschirm zu fesseln, so wie es der erste Eindruck gewesen war. Dennoch sind die Hetzjagten, nachdem die Polizei auf die beiden aufmerksam wurde sehr gut inszeniert und lassen den Zuseher doch noch mitfiebern.
Mann versuchte hier, dem Zuschauer einen Einblick in die Gefühlslagen der Charaktere zu gewähren und stellt ihre Lebensansichten dar.
Die Szene mit den Kojoten untermalt dies noch, man kann sich in die Gedankengänge hineinversetzten, das Ziel der Protagonisten mitverfolgen und gibt die Möglichkeit, ihr Handeln zu verstehen.
Diese Szene zeigt auf sehr harmonische Weise die Sehnsüchte der beiden, als diese auf den Kojoten blicken. Der Kojote ist frei und doch ein Gefangener seiner Natur. Er ist ein Jäger und doch ein Gejagter. So auch die Protagonisten.
Die Musik ist geschickt in die Szenenbilder eingespielt und wirkt passend. Noch ein toller Soundtrack, der in keiner Soundtracksammlung fehlen darf.
Das Verhalten der Dame am Ende ist mal wieder Hollywoodtypisch und gibt "Collateral" noch einen weiteren Einknick. Frauen müssen nicht immer als so dumm dargestellt werden.
"Collateral", ein Thriller der beim zweiten Mal ziemlich einknickt, der durchaus aber einmal begeistern konnte.
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FilmFreeza 2012/04/26 15:10:33
Kommentar löschenCollateral
Ja viele Vorschusslorbeeren hat dieser Film mitbekommen. „Der ist gut“, „ Der wird dir gefallen“ . Solche Aussagen wurden dem Film einige auf den Weg mitgegeben und umso glücklicher macht es einen dann, wenn der Film dann auch hält was er verspricht.
´Collateral´ ist ein hoch atmosphärischer und spannender Thriller, der sich größtenteils in einem Taxi abspielt. Die Hauptrollen haben Vincent, der Auftragskiller und Jamie Foxx, der Taxifahrer.
Jeden Tag dasselbe, man fährt rum, wartet auf Fahrgäste, fährt sie zum Ziel und fängt das Ganze von neuem an. Monoton, ermüdend, so wird uns der Job des Taxifahrers hier gezeigt.
Doch dann, völlig unerwartet fliegt eine Leiche auf dein Auto und das verändert dein ganzes Leben. Vincent (Tom Cruise) ist nämlich kein normaler Fahrgast. Er ist Auftragskiller und schneller als Max ( Jamie Foxx) gucken kann, wird er mit reingezogen in den Sog der zwielichtigen und illegalen Geschäfte und wird selbst gejagt. Eine spannende Taxifahrt nimmt ihren Lauf.
Ja, dieser Film hat irgendetwas. Zu aller erst ist er nahezu zeitdeckend und das ist schon mal ein gewaltiger Pluspunkt. Alles ist somit ein Tick realistischer und spannender. Hinzu kommt die geniale Atmosphäre, die Michael Mann hier geschaffen hat. Es ist dunkel, der Score ganz stark und mittendrinnen immer diese wahnsinnigen Dialoge. So viele Zitate, dass ich es gar nicht wagen wollte hier irgendeinen rauszupicken. Sie erzählen uns nahezu alles über die zwei Hauptfiguren. Ihre Träume, Ängste, Wünsche und Ziele und es macht einfach Spaß ihnen dabei zu zuhören.
Gerade die schönen Nachtaufnahmen von Los Angeles machen Spaß und irgendwie hat der Film auch teilweise etwas verträumtes an sich, wenn die zwei Protagonisten über ihre nächsten Worte nachdenken und es ergibt sich so ein gewisser Flair, der mir sehr gut gefallen hat.
Was die schauspielerische Leistung angeht so muss ich sagen, dass man hier 2 Hauptakteure auf einem überragenden Niveau hat. Tom Cruise ist genial. Seine Coolness, seine Abgeklärtheit und seine professionelle Art lassen ihn hier äußerst gut aussehen. Seine Frisur in dem Film ist eh geil.
Ihm an die Seite hat man Jamie Foxx gestellt, einer meiner absoluten Lieblinge. Er hat mit der Rolle in ´Collateral´ nun auch eine absolute Weltklasse-Leistung aufzubieten und schnappt in dem kleinen Duell, Tom Cruise ganz knapp die Krone für die Beste Schauspielleistung weg, da er eben rein von der Schauspielerei noch ein wenig stärker war als Cruise.
Unterm Strich sehen wir in ´Collateral´ einen Film, den man sich sowohl alleine, als auch mit seinen Kumpels anschauen kann, denn auch die Actionsequenzen sind gut inszeniert worden und gut eingestreut worden, sodass der Streifen ein perfekter Mix aus atmosphärischer Thrillerkost und leicht actionhaltig angehauchtem Blockbusterkino ist. Außerdem zeigt er wie gesagt zwei genial aufgelegte Schauspieler, was zur Folge hat, dass nahezu keinerlei Längen auftreten und ´Collateral´ zu einem echten Filmvergnügen wird.
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Joeyjoejoe17 2012/04/26 15:38:43
Antwort löschenZitat aus dem zweiten Absatz:
"Die Hauptrollen haben Vincent, der Auftragskiller und Jamie Foxx, der Taxifahrer."
Also entweder nur die Schauspieler, oder nur die Rollennamen nennen ;D
*klugscheißmodus aus*
Ansonsten sehr treffender Kommentar, hab ich allerdings etwas positiver gesehen.
SoulReaver 2012/04/26 15:45:11
Antwort löschenVincent ist ein grauer Wolf! Da brauch man nicht zu persönlich werden :)
FilmFreeza 2012/04/26 15:57:12
Antwort löschen@joey: ich werde es beherzigen :D
brainchild 2012/04/26 16:32:33
Antwort löschenSchöner Text, klingt eher nach ner 9er-Wertung ;)
FilmFreeza 2012/04/26 16:58:33
Antwort löschenIch denke auch, dass beim zweiten mal schauen die Punktzahl noch nach oben geht, ob es ne 9 wir weiß ich aber noch nicht ^^
J-Ross 2012/04/26 20:30:55
Antwort löschenEcht super Text! Hat mein Interesse sehr stark geweckt.
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FilmFreeza 2012/04/26 22:10:20
Antwort löschen@J-Ross: Vielen, Vielen Dank, hört man natürlich immer gerne und ja das war meine Intension. Jetzt musst du ihn nur noch schauen und schon hat der Film nen Fan mehr :)
J-Ross 2012/04/27 19:05:42
Antwort löschenWerd ich 100 pro.
DaKo 2012/04/11 11:33:45
Kommentar löschenTom Cruise in einer seiner besten Rollen. Ich konnte ihn mir anfangs nicht recht in dieser Rolle vorstellen, aber er hat mich echt überzeugt. Zudem war der "Zweikampf" zwischen Foxx und Cruise äußerst spannend. Man konnte anfangs nicht wirklich daran glauben, dass Foxx dem abgezockten Cruise alias Vincent irgendwie gefährlich wird.
Ich hatte in der Mitte des Films auch große Bedenken wegen des Endes. Hatte schon befürchtet, dass irgendein Müll herauskommt, der meilenweit von jeglicher Realität entfernt ist. Aber auch hier hat Michael Mann gute Arbeit geleistet. Ich muss sogar sagen, dass mich das Ende ein wenig berührt hat... und das kommt bei mir recht selten vor.
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KeinMitgliedsname 2012/04/11 01:33:15
Kommentar löschender film hat mich ziemlich reingelegt. bis zur mitte des films dachte ich die ganze zeit, das wär so ein typischer "ein-mann-bestraft-böse-männer"-streifen, bei dem dann iwann mit schwer nachvollziehbaren hollywooderklärungen das gemetzel gerechtfertigt wird. zum glück ist die story hier aber weitaus tiefer verstrickt als man zunächst denkt. das ende ist beeindruckend.
alles in allem ein genialer film. das einzige was manchmal stört ist die stellenweise etwas aufgezwungene politische korrektheit.
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Graf Krolock 2012/04/09 16:24:29
Kommentar löschenUnd wie immer steht am Anfang... Geschmacksache ist Geschmacksache. Der Film ist spannend inszeniert und bietet eine gute Abendunterhaltung. Was man da allerdings sonst so hineininterpretiert kann ich leider nicht teilen. "...den eiskalten killer ohne jegliche Gnade hat er echt gut verkörpert." Aussagen wie diese gehen für mich völlig an der Realität (und Logik) vorbei. Der Killer ohne Gnade hätte den Taxifahrer relativ schnell ebenso beseitigt wie alles andere in seinem Killerdasein zuvor. Alles recht hollywood-like inszeniert. Und es gibt bessere Filme mit Tom Cruise.
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the assassin 666 2012/03/25 15:55:15
Kommentar löschenZu jeder Zeit interresanter, spannender und sehr gut gespielter Thriller. Hat in meiner Sammlung einen Ehrenplatz. Regieprofi Michael Mann versteht es noch immer sein Publikum zu fesseln. :)
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Hauserfritz 2012/03/21 00:16:28
Kommentar löschenGenau das nenne ich einen Thriller! Packend vom Anfang bis zum Schluss und ne perfekte schauspielerische Leistung...
Leider ist vieles vorhersehbar, ansonsten hätte es ne 9+ gegeben^^
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Thomas Hetzel 2012/02/14 19:27:20
Kommentar löschenEin echt schweißtreibender und gut gemachter Thriller, der von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Tom Cruise zeigt als eiskalter Auftragskiller eine seiner besten Leistungen seit langem und auch Jamie Foxx(den ich eher weniger mag) kann als Taxifahrer überzeugen. Die nächtlichen Kamerafahrten von L.A. sorgen für richtige Gänsehaut. Vor allem das Ende ist jedoch spannend bis zum geht nicht mehr. Einer der besten Thriller die es gibt.
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1000Mindhunter 2012/01/21 20:49:55
Kommentar löschenEin wahres Meisterwerk wen man den film aus der Sicht der Atmosphäre sieht der film verbindet Atmosphäre mit dunkeln wie auch grellen lichtern und schaft da durch ein einzigartiges feeling. Tom cruise spielt genial obwohl ich kein cruise Fan bin, jamie foxx spielt auch gut da sich zwischen den zwei Hauptcharakteren langsam ein Katz und Maus spiel entwickelt. Die Action ist cool und kompromislos,die Musik ist auch in Ordnung. Michael mann hat hier ein weiteres mal bewiesen das er ein fabelhafter Regisseur ist und ein gutes Händchen für Thriller hat.
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Weltensegler 2012/01/08 22:16:08
Kommentar löschenZweite Fahrt im Killertaxi. Hat mir absolut gefallen, hatte Bedenken der Film könnte wegen seiner doch überschaubaren Handlung verlieren, war aber nicht so. Die ganze Fahrt findet während einer einzigen Nacht bzw. ein paar Stunden statt, mit den richtigen Männern vor und hinter der Kamera eine Vorlage die verwandelt wird. Klasse Einstieg, wie sich Regisseur Michael Mann genug Zeit nahm uns den Taxi Driver (ja, Querverweis zum anderen Taxifilm den sich erst vor kurzem schätzen gelernt habe – schauts euch den an!) Max vorzustellen, sein Leben etwas zu beleuchten, dadurch wurde eine emotionale Bindung zum Zuseher aufgebaut, Max war uns nun absolut nicht egal, wir haben quasi auf dem Beifahrersitz platzgenommen und mussten hilflos mit ansehen, wie der Profikiller Vincent ihn von Station zu Station trieb. Mir gefiel besonders wie langsam die Geschichte aufgebaut wurde, es ging nicht sofort zur Sache, etwas Einführung, ein paar Gespräche, und erst dann kamen die Schockmomente, es wurde aber nicht vergessen, den „Bösen“ Vincent zu Wort kommen zu lassen, der hat so einige hochinteressante Sätze von sich gegeben und somit nicht nur durchaus Sympathien erhalten, sondern auch etwas Grau in die eigentlich Schwarz/Weiße Ausgangssituation gebracht. Das alles hat dank L.A. in der Nacht, Live-Dabei-Kamera (wunderbar!), tollem Soundtrack/Score und sehr fähigen Darstellern, besonders Tom Cruise, aber auch für mich Neue Jamie Foxx (Schande, muss mehr gucken von ihm) haben den Film über fast 2 Stunden locker getragen, spannendes und abwechslungsreiches Leinwandduell, das wirklich Spaß gemacht hat und uns viele fesselnde Momente bescherrte. In Sachen Stimmung wirklich beeindruckend. Der Nebencast soll aber auch nicht unerwähnt bleiben, genau wie die gut gefilmten Actionszenen, besonders jene im Club, hat Laune gemacht, war aber der Handlung entsprechend vorhanden also nicht übertrieben. Okay, das Ende war mir dann schon etwas too much muss ich sagen, wäre da mehr oder auch gerne weniger gekommen wäre ich über 8 Punkte hinausgegangen, was ich leider erneut nicht schaffe. Dafür hat der Rest sehr gut unterhalten, Sozialkritik, Emotionen und Lebenseinblicke gepaart mit Mord und Polizeiarbeit, eine gute und stimmige Mischung.
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cruzha 2011/12/27 12:12:58
Kommentar löschenDurchgängig spannend inszenierter Thriller, der manchmal wie ein Kammerspiel wirkt. Dank Manns detailverliebter Inszeniertung setzt sich der Zuschauer intensiv mit den Protagonisten auseinander, Cruise und Foxx liefern dabei auch noch die besten Leistungen ihrer bisherigen Laufbahn ab. Trotz der auffälligen Dialoglastigkeit kommt hier keine Ödnis auf, da sich die Figuren in ihren Gesprächen nie in Belanglosigkeiten verlieren (anders als bei Tarantino, wo sie sehr schnell in triviales Gelaber abdriften können). Als Sahnehäubchen fällt einem die grandiose Fotografie auf: Nie wurde LA bei Nacht beeindruckender in Szene gesetzt als hier.
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Keky 2011/12/20 12:01:16
Kommentar löschenEr hat einfach alles was man braucht. Viel Spannung, reichlich Action und eine Prise Drama verpackt in ein zur falschen Zeit am flaschen Ort Story mit zwei Schauspielern in "Höchstform". Überagende Schauspielerische Leistung vorallem von Jamie Foxx (seine Mimik ist echt aunglaublich). Tom Cruise macht seine Sache immer gut !!!
Bester Cleaner Film auf dem Markt wer Leon der Profi liebte sollte diesen Film auch lieben!
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Magnolia 2011/12/19 13:34:23
Kommentar löschender beste film den ich bisher mit tom cruise gesehen habe. ich bin überhaupt kein fan von ihm, aber wirklich positiv überrascht. den eiskalten killer ohne jegliche gnade hat er echt gut verkörpert.
jamie foxx hat mir auch gefallen, vor allem die szenen mit ihm und "vincent" im taxi.
was die frau von will smith angeht... jada pinkett smith oder so.. na ja, dass ich sie nur mit ihrem mann in verbindung bringe sagt auch schon alles. irgendwie merke ich in filmen (collateral, matrix) nie, dass sie das ist und lese es dann erst irgendwann nachher.
insgesamt ein spannender film mit einem wirklich guten tom cruise.
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hoffman587 2011/12/17 14:51:06
Kommentar löschenCollateral
Taxis, das Gerät des Taxifahrers. Der Beruf selbst, doch recht faszinierend, man fährt hin und her. Trifft auf die verschiedensten Leute, aus allen möglichen Milieus, Schichten, Berufen und was es hierbei nicht alles für Möglichkeiten gäbe. Taxis, verschiedene Service-verschiedene Tarife, ein Beförderungsmittel, bei Zahlung. Und ja auch ein bestimmter Michael Mann interessiert sich für das Taxifahren und so kann man daraus schließen, dass es so wahrscheinlich zu "Collateral" kam, von Mann eben aus dem Jahre 2004. Wobei hier nun mal sowohl das Taxi, als auch auch sein Fahrer bzw. somit auch der Fahrgast eine durchaus bedeutende Rolle spielen, aber das erklärt sich ja fast von selbst.
Die Story schlau erdacht, ganz nach dem M.-Mann-Prinzip, ein cleveres Katz-und-Mausspiel, doch stets aufs Neue faszinierend, mit interessanten Wendungen, ein Zwei-Mann-Kampf, was sich mehr und mehr zum Psychoduell beider Kontrahenten entwickelt, an sich aber recht simpel: Es ist Nacht in Los Angeles, die Lichter Stadt flackern über dem Asphalt, Taxifahrer Max will nur noch den Feierabend, doch der nächste Fahrgast steht schon bereit und so soll es doch noch eine Tour sein. Der Fahrgast, Name Vincent, bietet Max hingegen 600 Dollar, wenn er ihn zu 5 wichtigen Terminen bringt. Doch bald stellt sich heraus...Vincent ist ein Profikiller, der anscheinend eine Abschussliste abarbeiten muss, so beginnt für Max der Albtraum einer Nacht...
Zudem hält auch der Cast einige Überraschungen bereit, nicht in der Hinsicht, dass Jamie Foxx einen Taxifahrer spielt. Das wohl eher nicht, dennoch agiert Foxx grandios, bringt die Ängste und die Unsicherheit bzw. seinen Versuch dieses mörderische Treiben zu stoppen, welcher in Verzweiflung endet seines Protagonisten perfekt rüber, fasziniert mit seinem intensiven Spiel und überzeugt auf ganzer Linie. Die Überraschung liefert aber Tom Cruise, der hier wahrscheinlichlich erstmals als Bösewicht auftritt, schwerlich fällt mir dabei eine andere Rolle seitens Cruise ein, die diesem Fieslings-Milieu gerecht werden könnte, steht ihm aber sehr gut. Aber auch auch das beherrscht Cruise im besten Maße, man würde wohl sagen er übernimmt die Rolle des Vincent teuflisch gut (besonders anfangs mit Sonnenbrille), sehr souverän gespielt. Beide in echter Hochform liefern sich ein Duell der Extraklasse, mit Taxi. Aber auch in Nebenrollen wissen einmal Jada Pinkett Smith als Max´s vorheriger Fahrgast die Staatsanwältin Annie und Mark Ruffalo zu glänzen.
Mann´s Regie kann man dabei selbstverständlich als exzellent loben, wenn die Story schon nach M.-Mann-Muster aufgebaut wurde, kann er natürlich auch wieder zeigen was er inszenatorisch so drauf hat. So baut Mann zunächst eine hitzige Spannung auf, füllt diese mit kleinen, feinen Wendungen und lässt diese letztlich förmlich explodieren, dazwischen zwar ein paar Längen und Durchhängern, aber trotzdem stets auf guten Niveau, und so bleibt seine Erzählstruktur fesselnd, wenn auch nicht perfekt, dieses Messen zweier ungleicher Menschen, die jedoch mehr verbindet als man vermuten mag, oder doch nicht. In jedem Fall sind sie aneinander zunächst gebunden. Einen anderen interessanten Aspekt bildet dabei noch jener, das Mann-Prinzip mal ausgenommen, dass auch bei "Collateral" durchaus Paralleln zu Manns großem Meisterwerk "Heat" zu finden sind, beabsichtigt oder nicht, denn wo "Collateral" beginnt (Flughafen L.A.), endet "Heat" und wo "Heat" wiederum seinen Anfang findet (Haltestelle Metro L.A.), findet "Collateral" seinen Schluss. Zufall oder nicht das die Frage, auch wenn Mann selbst es als einen Solchen bezeichnete. Weiterhin liegt Manns Stärke natürlich wieder in den Bildern und seinen Kameras bzw. die verschiedenen Kombinationen daraus, so werden wieder meisterhafte Bildchen kreiert, unterkühlt und sauber gefilmt, mit einer einmaligen Optik, wie sie nur Mann machen kann, und einer großartigen Atmosphäre, wo man den Geruch der Nacht in L.A. fast wahrnehmen kann, ein echter Bilderrausch, für mich wie immer etwas gewöhnungsbedürftig, aber sonst einfach erstklassig.
Dazu noch präzise niedergeschriebene Dialoge, durchaus gut ausgearbeitete Charaktere, hintergründig beleuchtet und nicht zu vergessen wäre noch der fein ausgewählten Soundtrack, passend eingesetzt und einem genauso stimmigen Score von James Newton Howard.
Schlussendlich bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass "Collateral" ein absolut sehenswertes und spannendes Stück Zelluloid von Michael Mann ist, mit kleinen Schwächen, das aber besonders durch seine starken Bilder und das Duell seiner zwei Topstars und einem schicken Taxi besticht.
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Timo K. 2011/12/17 14:57:59
Antwort löschenGut geschrieben und gerade in deiner bewertungstechnischen Zurückhaltung mit passender Note. Mich störte an dem Film so ein bisschen das Finale, das mit den üblichen Klischees und Zufällen hantiert (Akku leer etc.).
hoffman587 2011/12/17 15:08:03
Antwort löschen@Timo: Och was? Das fandest du anderweitig auch nicht schlimm,. ;D
Und ja gemeinsam kriegen wir das noch hin mit dem ordentlichen Bewertungsmaßstab. Ja, so ungefähr und Zufällke machen das Leben erst lebenswert, aber stimmt schon, irgendwie.^^
Mr. Ogi 2011/12/17 19:47:07
Antwort löschenNaja das größte Klischee war ja wohl mal wieder das Gute gewinnt, das Böse verliert. War zwar absolut abzusehen, aber für mich wäre es andersrum richtig richtig gut gewesen. Trotzdem ein Top Film.
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SamRamJam 2011/12/26 14:53:11
Antwort löschenToll geschrieben :) Aber bei einem Punkt muss ich nachhaken: Tom Cruise war doch schon mal in ''Interview mit einem Vampir'' der Bösewicht. Vielleicht nicht so brilliant gespielt wie hier, aber er war Böse :)
hoffman587 2011/12/26 16:01:30
Antwort löschen@Sam: Danke und genau genommen, hatte ch das auch mit dem Film überlegt, aber da sehe ich Cruise eigentlich weniger als Bösewicht (eh so ein Klischeeding), als eher als tragische Figur des Ganzen, denn so böse an sich war er wie ich mich (schlecht) erinnere gar nicht^^
Mr.Film 2011/12/17 14:36:13
Kommentar löschenEs ist Nacht. Du sitzt in deinem Taxi. Entspannende Musik. Unter anderem nervige Kunden. Eine sympathische Staatsanwältin. Ach, und ein Auftragskiller. Einer der aufregenderen Abende eines Taxifahres...
...und auf jeden Fall einer der aufregenderen Tom Cruise Filme, er ist nicht unbedingt einer meiner Lieblingsschauspieler, doch hier kam er als eiskaltes 'Monster' perfekt zur Geltung und hat mal gezeigt das er echt was auf dem Kasten hat. Mit Sätzen wie "Hast du schonmal von Ruanda gehört? Zehntausende sind an einem Tag gestorben. Niemand hat so schnell Menschen umgebracht seit Nagasaki und Hiroschima. Hast du auch nur eine Träne vergossen?" will er Max, den Taxifahrer, aber auch den Zuschauer die Augen öffnen. Oder einfach nur davon ablenken das es trotzdem unmenschlich ist, dass er Gott spielt und Menschenleben in der Hand hat. Die Rolle des Psychaters hat der feine Herr Killer auch drauf, ""Irgendwann...Irgendwann wird mein Traum wahr werden"...eines Nachts wirst du aufwachen, und feststellen, dass es zu spät ist [...]", er zeigt Max, und wieder dem Zuschauer, das man sich lieber etwas vorstellt und seinen Traum nur im Kopf erfüllt, anstatt ihn auch wahr werden zu lassen. "Collateral" ist also nicht nur ein guter Thriller, es ist irgendwie Kritik an der Menschheit. Keine die äußerst ausgereift wirkt, doch es ist eine die gut vorgestellt wird. Zwischen diesen "Was ist der Sinn des Lebens"-Gesprächen geht Vincent(Tom Cruise) seinem Job nach und befördert ein paar wichtige Leute ins Jenseits. Damit wird "Collateral" auch in Sachen "Action" aktiv, Spaß hat man bei den Szenen allemal. Vor allem erkennt man bei diesen Szenen wie eiskalt dieser Mensch Vincent ist, dieser Mensch der über das Leben philosophiert.
Doch Tom Cruise ist hier auf keinen Fall der, der vollkommen im Rampenlicht steht. Jamie Foxx. Wow. Selten hat er mich so dermaßen überzeugen können, die Rolle des verängstigten, mit der Situation überforderten Taxifahrers, der eigentlich nichts im Leben kennt außer jeden Tag seine Mutter im Krankenhaus zu besuchen, seinem Traum eines eigenen Geschäftes hinterher zu jagen, und in Gedanken auf einer Insel auf den Malediven zu leben. Doch aus dieser Traumwelt ist er an diesem Abend herausgerissen worden.
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Oceanic6 2011/12/17 14:43:37
Antwort löschenSehr schön, aber mehr Punkte sind da trotzdem noch drin. ;)
Mr.Film 2011/12/17 14:50:38
Antwort löschenIch hab leider nur die gekürzte Fassung sehen können (20.15, verflucht seist du), wenn ich den nochmal seh, mit allen Szenen, werden bestimmt mehr Punkte draus :)
Oceanic6 2011/12/17 14:52:12
Antwort löschenHoffentlich ;)
hoffman587 2011/12/17 14:59:20
Antwort löschenNö, also 7.5 ist genau perfekt. ;)
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Oceanic6 2011/12/17 15:11:15
Antwort löschenNene, unter 9 geht da gar nichts :D
Broda 2011/12/17 16:31:43
Antwort löschen7.5 für Collateral ist schon ne ziemlich anständige Punktzahl. ;)
Jack_Torrance 2011/12/17 11:33:51
Kommentar löschenIn einer Kategorie ist Michael Mann der Meister seines Fachs: im tiefsinnigen, melancholischen Hollywood-Unterhaltungskino. Auch hier merkt man an, wo er sich zum Teil bedient hat: beim Dogma-Film - jedenfalls erinnert der Film daran.
Auf inszenatorischer Ebene ist Mann gewohnt stark: die Bilder des nächtlichen Los Angeles sind atemberaubend.
"Weißt du noch ? Ein Mann steigt in die U-Bahn und stirbt. Was denkst du: Wird es irgendwann mal jemand bemerken ?"
Das obige Zitat trieft nur so von Ernsthaftigkeit. Generell verzichtet Mann hier auf irgendwelche humoristische Einschübe (den Funkdialog mit Max' (?) Boss mal ausgenommen), damit sich der Zuschauer auf den Knackpunkt des Filmes konzentriert: auf die beiden Hauptcharaktere - den Killer und den Taxifahrer.
Wenn man sich diese Konstellation in Anbetracht zieht, denkt man: Aha, bestimmt wird das so ein reißerischer kleiner Thriller mit obligatorischem Happy End. Aber nein, bei Mann ist es nicht so. Ganz im Gegenteil: Er hinterfragt die typische Schwarz-Weiß-Malerei, die im Kino allzuoft verwendet wird, indem er seine Charaktere ihre Gedanken zum Ausdruck bringen lässt.
Der Killer ist ein aufgrund der Erziehung seines Vaters zielloser Mensch, der sich noch nie mit der Liebe vertraut gemacht hat. Der Taxifahrer ist ein verunsicherter Mensch, der nach einem Ziel im Leben sucht und glaubt, ihn gefunden zu haben...
Fazit nach meiner unterkühlten Quasi-Analyse:
Collateral ist ein Film, der sowohl auf unterhaltungstechnischer, emotionaler, als auch auf intellektueller Ebene vollkommen überzeugt.
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moviee 2011/12/16 23:14:46
Kommentar löschenWas tun, wenn du als Taxifahrer gegen die Morde deines eigenen Kunden nichts machen kannst? Diese Frage stellt sich der Taxifahrer Max (Jamie Foxx) eine ganze Nacht lang, während er den Auftragskiller Vincent (Tom Cruise) von einem zum anderen Tatort chauffiert. Lieber das eigene Leben schützen oder doch versuchen andere Menschen zu retten und dabei das Leben weiterer Unschuldiger aufs Spiel zu setzen? Mit dieser Thematik wurde hier ein unglaublich spannender Thriller behandelt, der von den beiden guten Hauptdarstellern, der packenden Geschichte und der düsteren Atmosphäre nachts in den Straßen von L.A. lebt. Michael Mann gelang mit "Collateral" ein toller Thriller, der locker ohne die ganz großen Actionszenen auskommt und mit steigender Dramatik den Zuschauer schnell vor dem Bildschirm fesselt. Abschließend möchte ich noch sowohl die gelungene Kameraarbeit, als auch die Szene, in der Max und Vincent in einem ungeheuren Tempo über die verlassenen Straßen L.A.'s brettern loben, denn diese Szene vor dieser tollen Kulisse hat sich bei mir tief im Gedächtnis eingebrannt und an die erinnere ich mich immer wieder sehr gerne. So ist "Collateral" ein astreiner und überaus sehenswerter Thriller, der absolut nicht mit Spannung geizt.
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eastergaard 2011/12/16 22:47:14
Kommentar löschenMicheal Manns Colleteral hält exakt das, was Versprochen wird: Die Kollision zweier Menschen und ihren Lebensansichten. Das ist teilweise großartig gelungen, andererseits hätte man noch mehr auf die Figuren eingehen können und auf einige Actionelemente (wie zum Beispiel den Schluss) verzichten können. Positiv überrascht bin ich von den Schauspielerischen Fähigkeiten von Tom Cruise und Jamie Foxx, welche durchaus authentisch rüberkommen.
Alles in allem kann man von einem soliden Stück Filmhandwerk sprechen, welches allerdings noch eine Menge Potential verschenkt hat.
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