...Eine Szene führt dem Zuschauer vor, was Contact High ausmacht. Sie spielt sich ab in einem Hotel in Warschau namens „Blaue Krone“, ein Name, der auf Polnisch angeblich gut klingt. Nach einer Übernachtung in diesem Hotel, während welcher das Mobiliar im gemieteten Zimmer geschrumpft ist, entdecken Max und Johann für sich die Schönheit des Foyers: die Schmetterlinge auf den Tapeten, das Vogelbild mit dem fallendem Wasserfall, die Plastikkirschblüten in der Vase, der Papst mit der Guadalupe (unklar ob er ihre Hände küsst oder was anderes macht) und als Höhepunkt, die Relief-Uhr mit den Wölfen und dem Mond in einem Bild. Nach Max wahrscheinlich eines der besten Dinge, die er jemals gesehen hat. Ein Foyer, das genauso zusammengestellt ist wie der Film, und das in der Welt des Films perfekt Sinn macht. Ein Foyer, das den Unterschied zwischen der Darstellung von Rausch und der von Kitsch verschwinden lässt. Dadurch schafft es das Foyer natürlich nicht zum Camp, dafür aber der Film. Und wie Max in diesem Foyer, ergeht es dem Zuschauer im Kino, die einzige Sünde von Contact High ist dabei die Anmaßung, von den bereits über die Leinwand geflogenen Bildern zu viele wiederbelebt zu haben, sie mit ihren Pendants auf der Audioebene versehen zu haben und alles als Ganzes dem Zuschauer nochmal zuzumuten....
Aus Butterbroten sprießen Farbwolken, polnischen Polizisten wachsen Schweinsnasen. Michael Glawoggers Roadmovie Contact High zelebriert einen grenzüberschreitenden intersubjektiven Rauschzustand.
Don't bogart that film, my friend ... Eine Tasche voller Tarantino-Anspielungen, dämliche Kleinkriminelle, die auf den Hund gekommen sind, zugedröhnte Philosophien, ein nervige Göre, wahre Liebe, Wiener Schmäh, magic mushrooms, etwas Magie und ein 68er Ford Mustang: das sind die Zutaten für dieses vergnügliche Roadmovie. Kein Film für die Ewigkeit, aber ein Film für einen seeeehr entspannten Abend. Denn was kann relaxter sein als Sven Regener, wenn er singt: "Don’t bogart that joint, my friend, pass it over to me ..." (Mehr Musik im Podcast)
Wenn sich der paneuropäische Trip - die Grenzen des Bewusstseins werden in jeder Hinsicht erweitert - jedoch selbst in seine bildlichen Räusche steigert, ist das der reinste Genuss. Wie die gemalten Schmetterlinge fast von der Leinwand fliegen, die Räume ihre Dimensionen verlieren und die bedröhnten Helden im auf Puppenstubengröße geschrumpften Bettchen aufwachen - das ist toll. Es gibt sie noch immer, die Special Effects, die einem nicht die Phantasie rauben. Wenn Glawoggers Ideenreichtum auch andere Filmemacher infizieren würde, ihnen die "Gehirnströme öffnete" - es wäre kein Schaden.
Michael Glawogger gelang ein Kuriositäten-Kabinett, in dem auch die Darsteller Ausstellungsstücke sind. Der afrikanische Albino konkurriert nicht nur mit dem alleralbernsten Nordlicht Detlev Buck. „Contact High“ präsentiert die spaßige Seite vom Fremdsein und sie sieht aus wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, klingt in vielen Dialogen wie Tarantino, wenn er in Niederösterreich geboren worden wäre.. Die relaxte Ziellosigkeit, die sich ausbreitet, erinnert an „Big Lebowski“, das Surreale an die besten Kusturica-Szenen. Auch wenn man am Anfang noch nichts von der Dröhnung merkt, baute Glawogger nicht nur einen sympathisch spaßigen Film, sondern auch die interessantesten Drogentrips der alpenländischen Arthaus-Kinos seit Kiffer-Gedenken mit einem schön eigenwilligen Soundtrack als besonderen Kick.
Hintnaus wird's ein wenig arg flower-power-drogen-lustig*haha*, da hagelt es dann auch Brüche, Längen und seltsame Effekte. Und mythisch-langweilig wird's auch noch. Wer 20 Min. vor Schluss ausschaltet, hat einen Riesen-Film gesehen und sich viel erspart. Bis dahin ist das ein umwerfend schräger, sehr österreichischer und sehr komischer Film. Nur Pia Hierzegger scheint von Anfang an nicht reinzupassen. Das Talent hätte sie ja zweifelsohne, aber in diesem Film wirkt sie immer wie ein Fremdkörper. Auch bei Detlev Buck hat man den Verdacht, dass er mit der Umsetzung nicht so ganz warm wurde, aber er wickelt seine völlig durchgeknallte Rolle (als tuckiger norddeutscher Schrottplatzinhaber in Österreich - sehenswert!) cool und souverän ab. Unterm Strich eine sehr eigene und charmante Komödie, die niemand wehtut, trotzdem ziemlich abgefahren ist und um einiges besser als alles, was in D in den vergangenen Jahren so auf den Markt geworfen wurde.
Wer wissen will, wie es Chuck Norris im Zweifelsfall machen würde: anschauen!
Contact High ist eine echte Überraschung aus Österreich. Wen die Sprache nicht stört, der wird einen sehr unterhaltsamen Kiffer-Komödien-Gangster Streifen sehen.
Nachdem ich mich mit dem Dialekt angefreundet hatte fand ich den Film sehr sehenswert, allerdings hatte ich zum Ende das Gefühl, daß die Filmcrew ein wenig zu viel recherchiert haben was Drogen angeht, denn der Schluß war etwas ... naja wie soll man es sagen ... merkwürdig ?! Trotzdem ein sehenswerter Film für Freunde dieses Genres.
Die österreichische Endeckung des Jahres, einfach nur abgedehter Spaß mit hohem Unterhaltungswert, da konnen wir deutschen vom Humor und der Kreativität der Ösis doch tatsächlich noch etwas lernen.
Deiese kleine Perle aus Österreich bietet von der zweiten Sekunde an schräge Typen, wilde Hetzjagten und viel skurriler Humor. Ich schaute mir den Film unvoreingenommen an, weil ich die Vorschau ganz nett fand und wurde sehr positiv überascht.
Vorallem die speziellen Charaktere trugen äußerst effektiv zur Unterhaltung bei. Michael Ostrowski und Rainer Wallusch sind sozusagen die österreichische Variante vom Drogentraumduo Hunter S. Thompson und Dr. Gonzo. Natürlich waren so manche Szenen an den Film von Terry Gilliam angelehnt, aber trotzdem überzeugt Michael Glawogger in seinem Film auch mit neuen und kreativen Einfällen.
Auch die beiden Verfolger, welche sich an die Fersen der beiden Neudrogisten heften, waren einfach zum schmunzeln.
Zum einen Detlev Buck, der einen schwulen Kriminellen verkörpert und zwar in Perfektion! Und zum Anderen Georg Friedrich, der für mich der lustigste Protagonsit des ganzen Films war, mit seiner langen Mähne und dem leicht machohaft-devoten Verhaltensmustern, werlche sein Schauspiel einfach unvergesslich werden ließen. Er spielte den knallharten Handlanger des Homomafiosis, ganz schwerer Stoff!
Auch die Musik war natürlich passend zu dem leicht zugedröhnten Film ausgewählt und harmonierte gut mit den teilweise psychedelischen Bildern.
Wer Lust auf eine etwas andere Art von Komödie steht, welche temporeich, wahnwitzig, schräg und natürlich superlustig ist, dem kann ich diesen Film nur empfehlen.
Na ja. Diesen Film habe ich für umsonst unter freiem Himmel am Wiener Karlsplatz gesehen, in der einen Hand das Bier, in der anderen den Ofen, wie man das hier in Österreich nennt. Da fand ich den Film ganz in Ordnung, was die Theorie bestätigt, dass das Setting immer seinen Teil zur Rezeption eines Filmes beiträgt. Hätte ich diesen Film in meinem trauten Heim gesehen, durch welches durchaus hin und wieder mal wohlriechender Nebel wabert, wäre ich schon weniger angetan gewesen.
Mit dem Kifferhumor ist es eben wie mit dem Kiffen selbst – alles ganz toll und lustig und dann wird man halbwegs erwachsen und spätestens nachdem man das letzte Hanfposter auf Ebay verkloppt hat fragt man sich, warum man um das bisschen Rauch immer so ein Getöse gemacht hat.
Glawoggers Antihelden haben meine Sympathie genossen und der Film hat durchaus ein paar nette Einfälle vorzuweisen. Alles in allem sind die Pointen jedoch zu flach, um wirklich überzeugen zu können (sprich: zum Lachen zu bringen). Vor allem den sonst so subtilen, hintersinnigen österreichischen Humor habe ich hier sehr vermisst. Ein paar nationale Eigenheiten werden schon auf die Schippe genommen, leider geschieht dies recht plakativ. Da frage ich mich, ob der Film für jemanden, der mit Österreich noch nicht in Berührung gekommen ist, besser oder schlechter funktioniert.
Die Ösis haben schon einen reichlich eigentümlichen Humor. Vielleicht hätte ich aber einfach selbst breit sein müssen. An Stellen lustig, aber ansonsten krass überdreht.
Mal ein etwas anderer und eigensinniger Roadmovie, getragen von vielen großen und kleinen liebenswerten Charakteren.
Die beiden österreichischen Protagonisten besitzen einen Imbiss im scheinbaren Nirgendwo, der den passenden Namen "Wurst und Durst" besitzt (oder war es "Meat and Weed" ... ? ). Sie erhalten die besondere Aufgabe eine geheimnisvolle Tasche mit noch geheimnisvollerem Inhalt aus Polen nach Österreich zu beschaffen.
Diese skurrile Roadmovie - Gaunerkomödie steht unter dem Schein einer magischen "Mushroom" Ästhetik. Intensive Spacecookie - Trips gepaart mit sinnfreien Verfolgungsjagden. Koksende Bösewichte, Fliegenpilze, Elfen und andere normale und abnormale Begebenheiten werden hier erzählt - Mir hats Spass gemacht!
Ich hab die Story zwar nicht wirklich verstanden aber alle Schauspieler, besonders Detlev Buck sind ein wahres Vergnügen für alle die auf abgedrehte Kunst stehen, denn genau das ist der Film, abgedreht! Eine verwirrende Komödie mit vielen Freaks für Filmliebhaber die Lust auf phantasievolle Geschichten haben.
Is ja sicher etwas grenzwertig, aber eben so abgedreht, dass er in ner größeren Gruppe und nem Fläschchen Wein schon ziemlich Spaß macht. Man muss ihn halt mögen diesen Humor mit seinen weitgehend sinnfreien, aber originellen Dialogen.
Ich hab den Film in der Sneak gesehen und war ziemlich enttäuscht, dafür auch noch über 3 Euro augegeben zu haben ^^
Es war wirklich ärgerlich, ich kann Filme nicht leider, bei denen ich permanent den Untertitel lesen muss, auch wenn ich weiß, dass es natürlich den Film ausmacht, dass man dieses östereicherisch hört.
Allerdings konnte man auch teilweise den Sinn nicht verstehen ^^ Vllt wäre er etwas witzig gewesen, wenn ich drauf eingestellt gewesen wäre einen sinnlosen Film zu sehen, aber so fand ich ihn irgendwie daneben...
Einfach "too much" von dem ganzen Gehabe. Und das Ende war einfach ^^ mysteriös xD
Ein durchgedrehtes Drogen Roadmovie aus Österreich, das wunderbar kurzweilig daherkommt, mit sehr guten und passenden Schauspielern aufwarten kann, und es sich glücklicherweise verkneift eine Moral herauszuposaunen.
Der Film lässt mit seinem Ende (und eigentlich auch insgesamt) viel Platz für Interpretationen, und hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.
Man darf allerdings keine Abneigung gegenüber skurillen Charakteren und pseudo-philosophischen Dialogen haben, sonst wird der Film eher nerven.
Ich geb zu, ich hatte mir irgendwie etwas mehr versprochen. Der Film ist zwar kurzweilig, unterhaltsam und stellenweise echt auch sehr lustig, manchmal aber irgendwie auch recht platt. Großartige Schauspieler und ein schöne Sountrack (u.a. Sven Regener von Element of Crime und Konstantin Gropper von Get Well soon sind beteiligt) ließen den abend aber dennoch unterhaltsam werden.
Schwachsinn in so einer hohen Dosis, dass ich nach ca. 30 Minuten aus dem Kinosaal geflüchtet bin. Der Film ist meiner Meinung nach nur unter extremen Drogeneinfluss der Macher zustandegekommen und nur unter selben Bedingungen für Zuschauer "genießbar". So viel Stuss, Schwachsinn und Müll ist für mich einfach zu abgedreht und ich finde es beschämend, dass solch ein Machwerk auch noch als großes östereichisches Kulturgut gehyped wird. Trotz alledem: Wer mit dem sehr sehr sehr eigenwilligen Stil des Films etwas anfangen kann, fühlt sich vermutlich gut unterhalten. Ich konnte es nicht.
So richtig vom Hocker reißt es einem bei diesem Kiffer-Road-Movie nicht. Es gibt lustige Szenen, ganz klar, aber zum großen Lacher kam es eher selten. Zu abnormal sind die Drogen-Sequenzen dargestellt und auf Dauer nerven diese Szenen. Jedenfalls die mit Blümchen und Feen und sonem Mädchenkram^^
Es gab aber auch tolle Umsetzungen von witzigen Ideen, die einem nur im Rausch einfallen können. Und das es den gab, bin ich mir recht sicher ;)
Ich komme jetzt vielleicht als einer der beklopptesten Moral-Apostel aller Zeiten daher, wenn ich sage, dass dieser Film sich schon allein deshalb einen Großteil meiner Sympathie verspielt, weil er schlicht und ergreifend Drogen verharmlost.
Was auch immer eine "Kifferkomödie" oder ein "Drogenfilm" sein soll, aber diese Genres verlangen trotz einer resultierenden Komik aus dem Trip der Protagonisten einen Hinweis auf die Gefahr von Drogen. Zwar sind die Trips in "Fear and Loathing in Las Vegas" bzw. "Naked Luch" teilweise komisch und herrlich absurd, aber verdammt nochmal man sieht es den Figuren jederzeit an, wie gut es ihnen ohne Drogen gehen würde.
"Contact High" dagegen nutzt den Drogenkonsum nur als spießigen Grund für allerhand Surrealsimus, der machmal genial (das "Puppenhaus"-Hotel) funktioniert oder meistens nur blutarm als CGI-Gewichse daherkommt.
Die Handlung wirkt auch ziemlich krude. Selbst in einer Komödie hat Logik einen gewissen Wert. Außerdem ist die Story mit der Frau und dem Mädchen reichlich überflüssig.
Bleibt die Frage, warum sich so gute Schauspieler dafür hergegeben haben? Vielleicht dachten sie, sie wären endlich im Ösi-Pulp-Fiction gelandet.
Einen Pluspunkt gibt es noch für den charmanten Dialekt, der die eher wenig witzigen Dialoge mit einer grundsätzlichen Komik ausgestattet hat.
Der Film rauscht einem im wahrsten Sinne an den Augen, Ohren und Sinnen vorbei. Er ist bunt, skurill und in Teilen auch wirklich witzig. Ich halte aber eine so geballte Ladung Absurdität und Blödsinn kaum auf Spielfilmlänge aus, wenn ich nicht betrunken bin. Contact High hat durchaus seine Höhepunkte, der Ösi-Witz hat seinen ganz eigenen Charme und die Darsteller überzeugen mit ihren abgedrehten Darstellungen. Aber Kiffer-Filme sollten auch wirklich nur im entsprechenden Zustand genossen werden...
meine erste Sneak und dann sowas ...
also eher weniger wertvoll, pädagogisch, wie filmisch ...
detlef buck und sein "bester" Kumpel sind schräg anzusehen und in ansätzen gut, dann wäre da noch die räumliche verschiebung des hotelszimmers, welches winzig wird und die Hauptdarsteller wirken wie Gefangene eines Puppenhauses ;) das ist gut
mehr aber auch nicht!
Sicherlich kein Film, den jeder lustig und toll findet aufgrund des ziemlich schrägen Kifferhumors. Dennoch hat die eigenartige Mischung aus Ösi-Slang, Roadtrip nach Polen, Flower Power und ner Tonne Gras etwas.
Contact High - Kritik
AT 2009 Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Road Movie, Komödie, Kinostart 18.06.2009
Kritiken (5) — Film: Contact High
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Eine Szene führt dem Zuschauer vor, was Contact High ausmacht. Sie spielt sich ab in einem Hotel in Warschau namens „Blaue Krone“, ein Name, der auf Polnisch angeblich gut klingt. Nach einer Übernachtung in diesem Hotel, während welcher das Mobiliar im gemieteten Zimmer geschrumpft ist, entdecken Max und Johann für sich die Schönheit des Foyers: die Schmetterlinge auf den Tapeten, das Vogelbild mit dem fallendem Wasserfall, die Plastikkirschblüten in der Vase, der Papst mit der Guadalupe (unklar ob er ihre Hände küsst oder was anderes macht) und als Höhepunkt, die Relief-Uhr mit den Wölfen und dem Mond in einem Bild. Nach Max wahrscheinlich eines der besten Dinge, die er jemals gesehen hat. Ein Foyer, das genauso zusammengestellt ist wie der Film, und das in der Welt des Films perfekt Sinn macht. Ein Foyer, das den Unterschied zwischen der Darstellung von Rausch und der von Kitsch verschwinden lässt. Dadurch schafft es das Foyer natürlich nicht zum Camp, dafür aber der Film. Und wie Max in diesem Foyer, ergeht es dem Zuschauer im Kino, die einzige Sünde von Contact High ist dabei die Anmaßung, von den bereits über die Leinwand geflogenen Bildern zu viele wiederbelebt zu haben, sie mit ihren Pendants auf der Audioebene versehen zu haben und alles als Ganzes dem Zuschauer nochmal zuzumuten....
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
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Corsovilla: SchönerDenken
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenWenn sich der paneuropäische Trip - die Grenzen des Bewusstseins werden in jeder Hinsicht erweitert - jedoch selbst in seine bildlichen Räusche steigert, ist das der reinste Genuss. Wie die gemalten Schmetterlinge fast von der Leinwand fliegen, die Räume ihre Dimensionen verlieren und die bedröhnten Helden im auf Puppenstubengröße geschrumpften Bettchen aufwachen - das ist toll. Es gibt sie noch immer, die Special Effects, die einem nicht die Phantasie rauben. Wenn Glawoggers Ideenreichtum auch andere Filmemacher infizieren würde, ihnen die "Gehirnströme öffnete" - es wäre kein Schaden.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenMichael Glawogger gelang ein Kuriositäten-Kabinett, in dem auch die Darsteller Ausstellungsstücke sind. Der afrikanische Albino konkurriert nicht nur mit dem alleralbernsten Nordlicht Detlev Buck. „Contact High“ präsentiert die spaßige Seite vom Fremdsein und sie sieht aus wie „Fear and Loathing in Las Vegas“, klingt in vielen Dialogen wie Tarantino, wenn er in Niederösterreich geboren worden wäre.. Die relaxte Ziellosigkeit, die sich ausbreitet, erinnert an „Big Lebowski“, das Surreale an die besten Kusturica-Szenen. Auch wenn man am Anfang noch nichts von der Dröhnung merkt, baute Glawogger nicht nur einen sympathisch spaßigen Film, sondern auch die interessantesten Drogentrips der alpenländischen Arthaus-Kinos seit Kiffer-Gedenken mit einem schön eigenwilligen Soundtrack als besonderen Kick.
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Kommentare (22) — Film: Contact High
Kommentar schreibenFinnegan23 2011/10/07 02:09:38
Kommentar löschenHintnaus wird's ein wenig arg flower-power-drogen-lustig*haha*, da hagelt es dann auch Brüche, Längen und seltsame Effekte. Und mythisch-langweilig wird's auch noch. Wer 20 Min. vor Schluss ausschaltet, hat einen Riesen-Film gesehen und sich viel erspart. Bis dahin ist das ein umwerfend schräger, sehr österreichischer und sehr komischer Film. Nur Pia Hierzegger scheint von Anfang an nicht reinzupassen. Das Talent hätte sie ja zweifelsohne, aber in diesem Film wirkt sie immer wie ein Fremdkörper. Auch bei Detlev Buck hat man den Verdacht, dass er mit der Umsetzung nicht so ganz warm wurde, aber er wickelt seine völlig durchgeknallte Rolle (als tuckiger norddeutscher Schrottplatzinhaber in Österreich - sehenswert!) cool und souverän ab. Unterm Strich eine sehr eigene und charmante Komödie, die niemand wehtut, trotzdem ziemlich abgefahren ist und um einiges besser als alles, was in D in den vergangenen Jahren so auf den Markt geworfen wurde.
Wer wissen will, wie es Chuck Norris im Zweifelsfall machen würde: anschauen!
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AmabaX 2011/02/22 22:54:35
Kommentar löschenContact High ist eine echte Überraschung aus Österreich. Wen die Sprache nicht stört, der wird einen sehr unterhaltsamen Kiffer-Komödien-Gangster Streifen sehen.
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bussdee 2010/10/04 21:06:08
Kommentar löschenNachdem ich mich mit dem Dialekt angefreundet hatte fand ich den Film sehr sehenswert, allerdings hatte ich zum Ende das Gefühl, daß die Filmcrew ein wenig zu viel recherchiert haben was Drogen angeht, denn der Schluß war etwas ... naja wie soll man es sagen ... merkwürdig ?! Trotzdem ein sehenswerter Film für Freunde dieses Genres.
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Nayuma 2010/05/18 23:31:08
Kommentar löschenOhne Worte... einfach nur :D !
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JimiHendrix 2010/05/08 14:43:41
Kommentar löschenDie österreichische Endeckung des Jahres, einfach nur abgedehter Spaß mit hohem Unterhaltungswert, da konnen wir deutschen vom Humor und der Kreativität der Ösis doch tatsächlich noch etwas lernen.
Deiese kleine Perle aus Österreich bietet von der zweiten Sekunde an schräge Typen, wilde Hetzjagten und viel skurriler Humor. Ich schaute mir den Film unvoreingenommen an, weil ich die Vorschau ganz nett fand und wurde sehr positiv überascht.
Vorallem die speziellen Charaktere trugen äußerst effektiv zur Unterhaltung bei. Michael Ostrowski und Rainer Wallusch sind sozusagen die österreichische Variante vom Drogentraumduo Hunter S. Thompson und Dr. Gonzo. Natürlich waren so manche Szenen an den Film von Terry Gilliam angelehnt, aber trotzdem überzeugt Michael Glawogger in seinem Film auch mit neuen und kreativen Einfällen.
Auch die beiden Verfolger, welche sich an die Fersen der beiden Neudrogisten heften, waren einfach zum schmunzeln.
Zum einen Detlev Buck, der einen schwulen Kriminellen verkörpert und zwar in Perfektion! Und zum Anderen Georg Friedrich, der für mich der lustigste Protagonsit des ganzen Films war, mit seiner langen Mähne und dem leicht machohaft-devoten Verhaltensmustern, werlche sein Schauspiel einfach unvergesslich werden ließen. Er spielte den knallharten Handlanger des Homomafiosis, ganz schwerer Stoff!
Auch die Musik war natürlich passend zu dem leicht zugedröhnten Film ausgewählt und harmonierte gut mit den teilweise psychedelischen Bildern.
Wer Lust auf eine etwas andere Art von Komödie steht, welche temporeich, wahnwitzig, schräg und natürlich superlustig ist, dem kann ich diesen Film nur empfehlen.
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zero_tonin 2010/01/25 23:39:29
Kommentar löschenNa ja. Diesen Film habe ich für umsonst unter freiem Himmel am Wiener Karlsplatz gesehen, in der einen Hand das Bier, in der anderen den Ofen, wie man das hier in Österreich nennt. Da fand ich den Film ganz in Ordnung, was die Theorie bestätigt, dass das Setting immer seinen Teil zur Rezeption eines Filmes beiträgt. Hätte ich diesen Film in meinem trauten Heim gesehen, durch welches durchaus hin und wieder mal wohlriechender Nebel wabert, wäre ich schon weniger angetan gewesen.
Mit dem Kifferhumor ist es eben wie mit dem Kiffen selbst – alles ganz toll und lustig und dann wird man halbwegs erwachsen und spätestens nachdem man das letzte Hanfposter auf Ebay verkloppt hat fragt man sich, warum man um das bisschen Rauch immer so ein Getöse gemacht hat.
Glawoggers Antihelden haben meine Sympathie genossen und der Film hat durchaus ein paar nette Einfälle vorzuweisen. Alles in allem sind die Pointen jedoch zu flach, um wirklich überzeugen zu können (sprich: zum Lachen zu bringen). Vor allem den sonst so subtilen, hintersinnigen österreichischen Humor habe ich hier sehr vermisst. Ein paar nationale Eigenheiten werden schon auf die Schippe genommen, leider geschieht dies recht plakativ. Da frage ich mich, ob der Film für jemanden, der mit Österreich noch nicht in Berührung gekommen ist, besser oder schlechter funktioniert.
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chriskaps 2010/01/21 10:11:43
Kommentar löschenDie Ösis haben schon einen reichlich eigentümlichen Humor. Vielleicht hätte ich aber einfach selbst breit sein müssen. An Stellen lustig, aber ansonsten krass überdreht.
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svunzel 2010/01/20 13:51:38
Kommentar löschenMal ein etwas anderer und eigensinniger Roadmovie, getragen von vielen großen und kleinen liebenswerten Charakteren.
Die beiden österreichischen Protagonisten besitzen einen Imbiss im scheinbaren Nirgendwo, der den passenden Namen "Wurst und Durst" besitzt (oder war es "Meat and Weed" ... ? ). Sie erhalten die besondere Aufgabe eine geheimnisvolle Tasche mit noch geheimnisvollerem Inhalt aus Polen nach Österreich zu beschaffen.
Diese skurrile Roadmovie - Gaunerkomödie steht unter dem Schein einer magischen "Mushroom" Ästhetik. Intensive Spacecookie - Trips gepaart mit sinnfreien Verfolgungsjagden. Koksende Bösewichte, Fliegenpilze, Elfen und andere normale und abnormale Begebenheiten werden hier erzählt - Mir hats Spass gemacht!
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gonzosart 2009/12/25 12:13:22
Kommentar löschenIch hab die Story zwar nicht wirklich verstanden aber alle Schauspieler, besonders Detlev Buck sind ein wahres Vergnügen für alle die auf abgedrehte Kunst stehen, denn genau das ist der Film, abgedreht! Eine verwirrende Komödie mit vielen Freaks für Filmliebhaber die Lust auf phantasievolle Geschichten haben.
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alter.native 2009/08/28 10:58:57
Kommentar löschenIs ja sicher etwas grenzwertig, aber eben so abgedreht, dass er in ner größeren Gruppe und nem Fläschchen Wein schon ziemlich Spaß macht. Man muss ihn halt mögen diesen Humor mit seinen weitgehend sinnfreien, aber originellen Dialogen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kati184 2009/06/25 19:56:51
Kommentar löschenIch hab den Film in der Sneak gesehen und war ziemlich enttäuscht, dafür auch noch über 3 Euro augegeben zu haben ^^
Es war wirklich ärgerlich, ich kann Filme nicht leider, bei denen ich permanent den Untertitel lesen muss, auch wenn ich weiß, dass es natürlich den Film ausmacht, dass man dieses östereicherisch hört.
Allerdings konnte man auch teilweise den Sinn nicht verstehen ^^ Vllt wäre er etwas witzig gewesen, wenn ich drauf eingestellt gewesen wäre einen sinnlosen Film zu sehen, aber so fand ich ihn irgendwie daneben...
Einfach "too much" von dem ganzen Gehabe. Und das Ende war einfach ^^ mysteriös xD
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o-a-n 2009/06/24 08:10:54
Kommentar löschenEin durchgedrehtes Drogen Roadmovie aus Österreich, das wunderbar kurzweilig daherkommt, mit sehr guten und passenden Schauspielern aufwarten kann, und es sich glücklicherweise verkneift eine Moral herauszuposaunen.
Der Film lässt mit seinem Ende (und eigentlich auch insgesamt) viel Platz für Interpretationen, und hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.
Man darf allerdings keine Abneigung gegenüber skurillen Charakteren und pseudo-philosophischen Dialogen haben, sonst wird der Film eher nerven.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
rkuehne 2009/06/21 15:48:45
Kommentar löschenIch geb zu, ich hatte mir irgendwie etwas mehr versprochen. Der Film ist zwar kurzweilig, unterhaltsam und stellenweise echt auch sehr lustig, manchmal aber irgendwie auch recht platt. Großartige Schauspieler und ein schöne Sountrack (u.a. Sven Regener von Element of Crime und Konstantin Gropper von Get Well soon sind beteiligt) ließen den abend aber dennoch unterhaltsam werden.
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Gater9999 2009/06/20 17:39:36
Kommentar löschenSchwachsinn in so einer hohen Dosis, dass ich nach ca. 30 Minuten aus dem Kinosaal geflüchtet bin. Der Film ist meiner Meinung nach nur unter extremen Drogeneinfluss der Macher zustandegekommen und nur unter selben Bedingungen für Zuschauer "genießbar". So viel Stuss, Schwachsinn und Müll ist für mich einfach zu abgedreht und ich finde es beschämend, dass solch ein Machwerk auch noch als großes östereichisches Kulturgut gehyped wird. Trotz alledem: Wer mit dem sehr sehr sehr eigenwilligen Stil des Films etwas anfangen kann, fühlt sich vermutlich gut unterhalten. Ich konnte es nicht.
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albiedo 2009/06/18 16:51:32
Kommentar löschenFear and Loathing in Las Vegas trifft Tarantino auf Österreichisch
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Joshdeniro 2009/06/18 10:37:06
Kommentar löschenSo richtig vom Hocker reißt es einem bei diesem Kiffer-Road-Movie nicht. Es gibt lustige Szenen, ganz klar, aber zum großen Lacher kam es eher selten. Zu abnormal sind die Drogen-Sequenzen dargestellt und auf Dauer nerven diese Szenen. Jedenfalls die mit Blümchen und Feen und sonem Mädchenkram^^
Es gab aber auch tolle Umsetzungen von witzigen Ideen, die einem nur im Rausch einfallen können. Und das es den gab, bin ich mir recht sicher ;)
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Kubrick_obscura 2009/06/17 13:57:46
Kommentar löschenIch komme jetzt vielleicht als einer der beklopptesten Moral-Apostel aller Zeiten daher, wenn ich sage, dass dieser Film sich schon allein deshalb einen Großteil meiner Sympathie verspielt, weil er schlicht und ergreifend Drogen verharmlost.
Was auch immer eine "Kifferkomödie" oder ein "Drogenfilm" sein soll, aber diese Genres verlangen trotz einer resultierenden Komik aus dem Trip der Protagonisten einen Hinweis auf die Gefahr von Drogen. Zwar sind die Trips in "Fear and Loathing in Las Vegas" bzw. "Naked Luch" teilweise komisch und herrlich absurd, aber verdammt nochmal man sieht es den Figuren jederzeit an, wie gut es ihnen ohne Drogen gehen würde.
"Contact High" dagegen nutzt den Drogenkonsum nur als spießigen Grund für allerhand Surrealsimus, der machmal genial (das "Puppenhaus"-Hotel) funktioniert oder meistens nur blutarm als CGI-Gewichse daherkommt.
Die Handlung wirkt auch ziemlich krude. Selbst in einer Komödie hat Logik einen gewissen Wert. Außerdem ist die Story mit der Frau und dem Mädchen reichlich überflüssig.
Bleibt die Frage, warum sich so gute Schauspieler dafür hergegeben haben? Vielleicht dachten sie, sie wären endlich im Ösi-Pulp-Fiction gelandet.
Einen Pluspunkt gibt es noch für den charmanten Dialekt, der die eher wenig witzigen Dialoge mit einer grundsätzlichen Komik ausgestattet hat.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
JimiHendrix 2010/05/08 14:51:19
Antwort löschendrogenfilme sind mein ersatz für die eben erwähnten^^..oh vllt bin ich drogenfilmabhängig, aber besser als wenn man selber drogen nimmt ;D
Cash 2009/06/17 12:19:33
Kommentar löschenDer Film rauscht einem im wahrsten Sinne an den Augen, Ohren und Sinnen vorbei. Er ist bunt, skurill und in Teilen auch wirklich witzig. Ich halte aber eine so geballte Ladung Absurdität und Blödsinn kaum auf Spielfilmlänge aus, wenn ich nicht betrunken bin. Contact High hat durchaus seine Höhepunkte, der Ösi-Witz hat seinen ganz eigenen Charme und die Darsteller überzeugen mit ihren abgedrehten Darstellungen. Aber Kiffer-Filme sollten auch wirklich nur im entsprechenden Zustand genossen werden...
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Motsche 2009/06/16 22:56:51
Kommentar löschenmeine erste Sneak und dann sowas ...
also eher weniger wertvoll, pädagogisch, wie filmisch ...
detlef buck und sein "bester" Kumpel sind schräg anzusehen und in ansätzen gut, dann wäre da noch die räumliche verschiebung des hotelszimmers, welches winzig wird und die Hauptdarsteller wirken wie Gefangene eines Puppenhauses ;) das ist gut
mehr aber auch nicht!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
annaberlin 2009/06/08 16:31:34
Kommentar löschenSicherlich kein Film, den jeder lustig und toll findet aufgrund des ziemlich schrägen Kifferhumors. Dennoch hat die eigenartige Mischung aus Ösi-Slang, Roadtrip nach Polen, Flower Power und ner Tonne Gras etwas.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
alanger 2009/06/08 16:37:08
Antwort löschenmh, täuscht das oder kommentierst du hier fast nur noch kiffer-filme in letzter zeit? ;)
Alle 3 Antworten zeigen
Tobias 2009/06/08 20:01:49
Antwort löschenhihihi
annaberlin 2009/06/10 16:36:28
Antwort löschenwelchen denn noch? hab ich schon wieder alles vergessen, ich seh nur noch...bunt.
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