Das wundersame Leben des Timothy Green - Kritik

US 2012 Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Drama, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 06.06.2013

  • 6 .5

    Nicht in der Lage zu sein eigene Kinder zu zeugen muss wohl eines der schlimmsten Dinge auf der Welt sein. Dass sich Disney auch diesem Thema gewidmet hat, finde ich schon einmal toll und dabei dann doch eine recht interessante Geschichte zu erzählen, ist auch schön. Jedoch fehlt etwas, mehr Beziehung, Überzeugungskraft und ich weiß nicht ... die Idee ist gut, die Umsetzung aber nicht. Disney-like natürlich mit Happy End, wie es in Wirklichkeit wohl auch besser nicht sein könnte. Summa Summarum 6.5 Punkte von mir.

    • 6 .5

      Von dem Film hätte ich mir gern mehr gewünscht.
      Mehr Drama, mehr Thematik, mehr Tiefgang.
      Leider wurde sein Potenzial nicht richtig ausgeschöpft, was wirklich schade ist.
      Denn Besetzung und musikalische Untermalung finde ich sehr gelungen.
      Das Film ist also eher etwas seichtes für zwischendurch.

      • 6 .5

        Ganz netter Film. Ist nur leider genau der gleiche Ablauf wie bei vielen anderen Dramen. Fängt mit einer Tragödie unterschiedlichen Ausmaßes an, im Mittelteil ist alles gut und das Ende ist schnulzig, traurig und/oder schön (zugleich). Der einzige Grund für meine 6,5 Punkte, ist die Musik. Glen Hansard und Marketa Irglova sind und bleiben einfach unschlagbar. Auch wenn sie nur einen einzigen Song im ganzen Film von G.H.&M.I. spielen. Und das im Abspann.

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        • 7

          Wundervolles Emotionskino von Disney.

          Dieser episodenhafte Film nimmt sich viel Zeit für seine wenigen Figuren und kommt ohne großartigen Spannungsbogen aus. Es ist einfach schön ein wenig Zeit mit den durchweg ganz interessanten Charakteren zu verbringen und die zahlreichen farbenfrohen und leicht melancholischen Aufnahmen zu genießen.
          Sobald man die unrealistische Prämisse akzeptiert, hat man viel Spaß mit TOMOTHY GREEN und ein wohliges Bauchgefühl danach.

          • 0

            ist das nicht dieser schrottfilm den wir zu verdanken haben dass doug walker den nostalgia critic wiederbelebt hat?

            oha,das ist er O_o
            okay danke film dass du ihn wieder zurückgeholt hast,aber scheiße bist du trotzdem <3
            "i'm the nostalgia critic. i remember it so you dont have to"
            hach schön :D

            1
            • 6 .5

              "Das wundersame Leben des Timothy Green" ist ein Familienfilm aus dem Hause Disney, mit Jennifer Garner ("Arthur") und Joel Edgerton ("Der große Gatsby") in den Hauptrollen sowie Cameron "CJ" Adams ("Dan - Mitten im Leben") in der Titelrolle. Die Besetzung ist bis in die Nebenrollen gut, allerdings beeindruckt die Handlung weniger, denn sie ist ganz für das junge Publikum gemacht und bietet daher für Erwachsene kaum interessantes. Dafür aber sind die Kulissen schön umgesetzt und optisch beeindruckt der Film jedenfalls. Es fehlt hier an Spannung und Überraschungen, leider bleibt die Handlung ziemlich flach und mit fast 2 Stunden ist es einfach zu lang. Insgesamt durchschnittlich gut gelungen und empfehlenswert für einen Familienkinotag!

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              • 3

                Vor allem die Rahmen-Erzählung strotzt so vor überlieblicher Disney-Familienseligkeit, dass man schreiend dreinschlagen möchte. Zudem scheint sich auch das Schauspiel an die Gleichmacherei von den einfachen Menschen anzupassen.

                • 5

                  Peter Hedges' Märchen ist in weiten Teilen rührend, doch der Grat zum Kitsch ist schmal. Zu betulich, zu eindimensional sind die Hauptfiguren in ihrem Gutmenschentum, zu missionarisch die längst verstandene Botschaft: 'Es ist okay, anders zu sein! Es kann uns sogar bereichern!' [...] Am Ende bleibt der gut gemeinte Disney-Familienfilm Das wundersame Leben des Timothy Green ein ambivalentes Rührstück.

                  • 7 .5

                    Reales Drama und Fantasy fließen hier nahtlos ineinander, was man als ZuschauerIn gerne akzeptiert. Das Problem sind die Klischees, die hier im ganz großen Stil aufgefahren werden.

                    • 7

                      Entsprechend der märchenhaften Anmutung werden die emotionalen Szenen mit einer zurückhaltenden, lediglich manchmal süßlich-überzogenen Musik unterstrichen. Unter den schauspielerischen Leistungen ist neben Jennifer Garner insbesondere auch der 11-jährige CJ Adams zu erwähnen, der stets natürlich-glaubwürdig agiert. Neben der Eltern-Sohn-Beziehung spricht „Das wundersame Leben von Timothy Green“ auch in einem Nebenstrang das Vater-Sohn-Verhältnis zwischen Jim und dessen Vater „Big Jim“ (David Morse) an, so dass Hedges’ Film von tiefgründigen Fragen handelt. Bezeichnend in diesem Zusammenhang ist die Art, wie Timothy seine Blätter „weggibt“, etwa an Joni („Ich habe sie gehen lassen“) oder auch an seinen Großvater Big Jim, dessen letzte Stunden Timothy verschönert. Außergewöhnlich nimmt es sich aus, wie dieses moderne Märchen die Vergänglichkeit des Lebens auf beinah spielerische, wenn auch nicht minder dramatische Weise anspricht: Die Blätter an seinen Beinen verwelken nacheinander, ohne dass irgendjemand etwas dagegen tun könnte. Dadurch lernen jedoch auch Cindy und Jim: Endlich sind sie in der Lage, als Eltern Verantwortung zu übernehmen. Dadurch lernen sie darüber hinaus, dass das Leben ein Geschenk ist, dass das Glück nicht in der Verwirklichung der eigenen Wunschvorstellungen, sondern in der Annahme des Geschenkes besteht. Auch wenn dies manchmal eine Spur zu aufdringlich dargestellt wird, ist die von „Das wundersame Leben von Timothy Green“ vermittelte doch eine schöne Botschaft. Zwar fragt der Film nicht danach, ob dieses Geschenk von der Natur oder von einem höheren Wesen, von einem „Jemand“ kommt. Dies machte aber etwa „Mary Poppins“ auch nicht.

                      • 6 .5

                        Ein einfühlsames Drama wird als Kinderfilm verkauft. Auch wenn die Grundidee irgendwie an Benjamin Button errinert, hat mich der Streifen am Ende echt bewegt. Mir hat es gefallen, wie man das Thema Familie so schön umsetzt. Das habe ich schon lange nicht mehr gesehen.

                        • 7

                          Wunderschöner emotionaler Märchenfilm von Disney.Trotsch Kitsch kann ich den Film weiterempfehlen.Ist eben alles Geschmacksache!

                          • 8

                            Paar kann keine Kinder bekommen. Wollen eins adoptieren und erzählen den Entscheidungsträgern die wundersame Geschichte von Timothy.
                            Ein wunderschöner Gefühlsfilm von Disney.

                            • 3

                              [...] Ecken und Kanten würden bei einer derartig manipulativen Narration natürlich kontraproduktiv wirken, denn wer braucht schon tiefgängigen Mehrwert, wenn er in eine verstrahlte Welt eintauchen kann, die in ihrem konservativen Anstreben nach endloser Harmonie noch unglaubwürdiger erscheint als die Storybasis rundum das gepflanzte Kind. In „Das wundersame Leben des Timothy Green“ wirkt letztlich alles gekünstelt, überzogen und stereotypisch. Von wundersamer und origineller Kinomagie ist in dem vorhersehbaren Family-Allerlei aus der Mottenkiste nichts zu finden. [...]

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                              • 7 .5

                                Ich habe den Eindruck das viele negativ Kommentare von kinderlosen Kommen. Ich will euch mal eines sagen: Das Leben ist nun einmal so, man macht (natürlich) Fehler und korrigiert sie dann auch und bei den meisten klappt das sogar!

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                                • 4

                                  War nachdem ich vor ein paar Monaten den Trailer sah, sehr neugierig auf den Film.
                                  Die Idee an sich ist sehr interessant. Die Umsetzung jedoch ist nicht so gut gelungen wie ich mir erhofft hatte. Nach einem sympathischen Auftakt, scheint es mehr und mehr bergab zu gehen, und das Ende ist etwas zu überstürzt inszeniert.

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                                  • 6

                                    Ich finde, der Film wird hier zu Unrecht ziemlich runtergebuttert. Zwar ist nicht alles an "Das wundersame Leben des Timothy Green" das Gelbe vom Ei, so sind zum Beispiel einige Längen vorhanden und auch die schauspielerischen Leistungen sind kein Hochgenuss, aber storytechnisch ist der Film passabel und ich finde ihn an einigen Stellen wirklich tiefgründig bis traurig. Er ist sehr liebevoll gemacht, bietet hübsche Kulissen und die Aussage des Films finde ich schön. Unrealistisch ist er selbstverständlich, aber Realität habe ich im wahren Leben genug, sodass ich darüber locker hinwegsehen kann... Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich mir "Das wundersame Leben des Timothy Green" nicht unbedingt wieder und wieder anschauen muss...

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                                    • 6 .5

                                      Da hätte man wesentlich mehr in wesentlich weniger Laufzeit rausholen können, schade um den Film, gute Idee, Liebenswerte umsetzung mit (leider) vielen Längen, sympathischer Cast (Garner ist sogar gut?!)

                                      • 4

                                        Was fuer eine Enttaeuschung. The odd life of Timothy Green ist in keinsterweise odd sondern pretty normal. Die Ausgangsposition klingt hoch interessant und verspricht ein magisches Abenteuer. Leider, leider, leider wird dieser wunderbaren Ausgangsposition viel zu wenig zugemutet und ein riesen Potential wird verschenkt. Man haette so viel aus dem Gedanken junges Ehepaar kann keine Kinder bekommen und pflanzt unabsichtlich ihr Wunschkind machen koennen. Das 'Pflanzen' haette man so toll mit ein paar CGI Effekten darstellen koenne, aber nein stattdessen wird die wunderbare Grundlage in weniger als 20Minuten abgehandelt. Der Film ist flach, orientierungslos, sehr schwache Motive und keinen Hoehepunkt. So duempelt der Film 100 Minuten vor sich hin, untermalt mit einer wundervollen Musik und traumhaften Indian Summer Bildern. Das hilft aber nicht ueber die enormen Plotschwaechen und Jennifer Garnerns uebertriebenes Acting hinweg. Was in Juno noch gepasst hat, reizt Garner zu sehr aus und nervt mit ihrer uebertrieben aufgesetzten Art. Auch Timothys Freundin hat mich mit ihrer arroganten Art genervt.

                                        Fazit: Film ok fuer den Sonntagnachmittag, ich wuerde kein Geld dafuer ausgeben. Ein sehr kitschiger und sehr typischer Film aus Amerika.

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                                          Zwei unfähige Erwachsene pflanzen ein Kind und ernten es. Noch IRGENDWELCHE Fragen?

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                                          • 2

                                            Macht Lust auf Singleleben und kinderlos alt werden.

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                                              Das wundersame Leben des Timothy Green ist eine warmherzige und liebenswürdige Fantasiegeschichte [...]. Die Story wurde von Peter Hedges intelligent entworfen und er begeht hier eben nicht die Fehler vieler anderer Filmemacher, die einfältige Familienfilme abliefern. Hedges behandelt die Charaktere mit viel Sorgfalt und Hingabe.

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                                              • 7

                                                Mit genau der richtigen Dosis an Magie und allerlei Gefühl erinnert Peter Hedges inspirierendes Märchen über Elternschaft an Mary Poppins - nur eben in umgekehrter Form.

                                                • 7

                                                  Der Film hätte eher The Curious Diary of a Wimpy Forrest Gump heißen sollen. Das wundersame Leben des Timothy Green geht wirklich ans Herz (Heulattacke garantiert!), aber allzu viel Tiefsinn sollte man nicht erwarten.

                                                  • 6 .5

                                                    Wer auf zuckersüße Geschichten aus der Welt der Wunder steht, der könnte an Das wundersame Leben des Timothy Green seine Freude haben.