Einer der besten Filme der Frat-Packer. Der Bruahaha-Humor von Old School ist hier einer doppelbödigen Herangehensweise gewichen, die auch spätere Ferrell-Filme auszeichnet: Die Verkumpelung mit dem Publikum wird ironisiert, denn im Grunde sind Ferrells Figuren ja oft ganz unerträgliche Idioten, die wir nur mögen können, weil sie sich als lernfähig erweisen und ihre Idiotie nicht als etwas Erstrebenswertes dargestellt wird. Der geballte Sexismus der 70er News-Truppe wird von der smarten Frau in die Schranken verwiesen und als so peinlich dargestellt, wie er ist. Hier werden Männerphantasien demontiert, Roy Burgundy wird vom Höhlenmensch zum Homo Sapien und gewinnt dadurch wieder Sympathien. Das Ganze lebt vom Timing, von dem Hang zur Improvisation, die viele Szenen dominiert und in denen Ferrell und Co. zeigen können was sie draufhaben. Sehenswert ist auch der Begleitfilm "Wake up, Roy Burgundy" der wohl die originellste Präsentation von "Deleted Scenes" sein dürfte, die es bisher gab.
Was bekommt man, wenn man Unmengen an Comedystars in einen Film packt, diese in 70er Jahre Klamotten steckt und sie mit Waffen ausstattet? Natürlich: Anchorman.
Persönlich mein Liebling aus der "Frat Pack" Reihe. Das Setting in der TV-Landschaft der 70er Jahr und die Besetzung sind ein guter Nährboden für die Gags. In letzter Zeit macht Ferrell leider zu viele Sportlerkomödien nach Schema F.
Eine Mischung aus ultraprimitiven Gags und inszenierten Blödsinn, die mir phasenweise sehr gefallen hat, aber dennoch mit einigen erschreckend schlechten Szenen eine bessere Bewertung verhindert. Sehr viel Klischee, viel Sinnloses. Pures Unterhaltungskino, das viele verschiedene Humore anspricht, was auch der Grund dafür ist, dass er mir nicht ganz so gut gefallen hat.
Ron Burgundy heisst der sympathische Nachrichtensprecher. Sympathisch bleibt er dem ganzen Film über, sogar wenn er geschmacklos wird. Ein unglaublicher Auftritt von Will Ferell, eins seiner besten wie ich meine. Der Film basiert auf einer sehr unterhaltenden, kaum ernstzunehmenden Geschichte. Totaler Quatsch, viel "Spökes" und unnötige laberein dominieren den Film und machen ihn zudem, was er ist. Ein sehr anderer Film. Lief zwar nicht in den Deutschen Kinos, weshalb auch immer, doch wäre auf jeden Fall ein guter Film auf den Leinwänden. Schaue ihn mir zwar fast mal 10 Jahre später an, doch auch noch immer lohnt sich der Film ungeheuer.. Sogar Kurzauftritte sind dabei, auch von weiteren bekannten Schauspielern wie Ben Stiller, von dem man jedoch nicht viel erwarten sollte. Spielt aber auch keine Rolle. Sehr unterhaltsam das Teil. Würde ich ohne nachzudenken weiterempfehlen. Verschiedene Arten des Humors werden auf die Probe gestellt, doch für jeden Humor ist sicher was zu finden.
Einer der witzigsten Filme den ich jeh gesehen habe. Deswegen auch eines miener Lieblinge. Es gibt keine Minute in der man nicht Lachen muss. Sehr sehr empfehlenswert.
Ich habe lachend am Boden gelegen, superber Blödsinn.
Steve Carell als hirnloser Volltrottel, Jack Black als aggressiver Rocker (beste Szene im Film), eine der epischsten Schlachten überhaupt (diverse Waffen, brennende Menschen, Reiter, abgetrennte Gliedmaßen - was will man mehr?) und nicht zu vergessen das unnachahmliche "Nachrichtenteam". Dazu noch viele bekannte Gesichter in kleinen Nebenrollen und ein herrlich bescheuerter Will Ferrell.
Gewiss kein Film der jeden anspricht, ich jedoch finde ihn genial.
Irgendwie kann ich Will Ferell immer mehr und mehr Leiden. Herrlich stumpfsinnig witzig, nur der Anfang ist ein wenig öde, danach wird man aber vollends entschädigt. Dazu sollte man aber auch Humor lieben wie ihn Ferell und auch Ben Stiller betreiben.
Anchorman ist ein irgendwie komischer, aber doch netter Film. Man kann nur selten laut lachen, dafür aber relativ häufig tiefgründig schmunzeln, was natürlich auch besser und intellektueller aussieht.
Will Ferrell spielt ausgezeichnet und auch der Rest des Casts ist gut aufgelegt. Hervorheben kann man auch die vielen prominenten Gastauftritte: Ben Stiller, Seth Rogen, Jack Black, Danny Trejo und viele weitere schauen mal kurz rein und machen sich oder die anderen Figuren lustig.
Auch wenn der Film bei Leibe kein ernster Film ist und sehr viel flacher Slapstick enthalten ist (Die gesamte Figur von Steve Carell ist einfach nur auf eine positive Art und Weise lächerlich), merkt man doch auch eine zumindest oberflächliche Tiefgründigkeit (was nach einem Widerspruch klingt, aber keiner ist)
Insgesamt fehlt aber irgendetwas, das den Film besonders macht. Er ist nicht besonders schnell, zwar relativ einfallsreich, aber nicht innovativ, ganz amüsant, aber nicht wirklich brüllend komisch.
Ein sympathischer Film, den man gut und gerne am Sonntagnachmittag schauen und wenig später wieder vergessen kann.
bisher hatte ich nicht besonders viel übrig für will ferrell. einer der ersten seiner streifen, die ich zu gesicht bekommen habe, war eher enttäuschend. die perspektive auf den zu beginn etwas anstrengend wirkenden humor dieses mimen erweiterte sich nach diesem film enorm.... dermaßen witzige, wahrlich lustige szenen sind mir seit langer zeit nicht mehr untergekommen.
Achorman wird ja von vielen als Vorzeige-Ferrell-Komödie gehandelt. Es gibt auch viele wirklich gute Gags: der Straßenkampf, alle Carell-Oneliner und nicht zuletzts Ferrells stokkatoartiges Overacting. Die Geschichte als Ganzes hat mir aber viel weniger zugesagt, als z.B. Old School oder Ricky Bobby. Auch Applegate fand ich ziemlich fehlbesetzt. In MwC fand ich sie klasse, aber seither hat sie mir selten gefallen. Vielleicht wird ihr in Teil 2 die Rolle mehr auf den Leib geschnitten... Aber seis drum. Die Cameos sind spitze und man wird 1,5h gut unterhalten. Was will man mehr?*
Dieser Film ist mit der beste Beweis, dass sich die Amerikaner ebenfalls nicht ernst nehmen. Will Ferrell spielt als titelgebender Anchorman Ron Burgundy eine (fiktive) Legende seiner Zeit, der mit seinem treuen Nachrichtenteam das Lokalgeschehen rund um San Diego maßgeblich beeinflusst, denn: Wenn es Ron Burgundy nicht gesagt hat, ist es auch nicht passiert.
Gemeinsam mit seinen Mitstreitern, David Koechner, Paul Rudd und allen voran Steve Carrell als leicht debiler Wetterfrosch schafft es Ferrell sich in diesem Film über die Kultur der Amerikaner als leichgläubige, ignorante, leicht zu manipulierende Leitwölfe der Welt darzustellen und zugleich albern und zotig zu werden. Nie ist der Film in irgend einer Weise realistisch und treibt es von Szene zu Szene eigentlich mehr auf die Spitze. Einzig der holprige Anfang fällt negativ auf, doch ist dieser kleine Tiefpunkt des Films überwunden, darf man mit Ron und Co. verstörende Abenteuer und Auseinandersetzungen erleben.
Rahmenhandlung ist jedoch die neue Reporterin Veronica Corningstone, in die sich Burgundy erst verliebt, dann jedoch in Konkurenz verfällt, so dass dieser Film mit der Emanzipation einen gewissen Unterton bekommt. Jedoch bleibt dieser stets albern und zotig und dient weiteren Späßen seitens Will Ferrell und dem Team.
Die Chemie stimmt über den ganzen Film hinweg. Es scheint, als wären alle Darsteller persönlich befreundet und würden diesen Film für sich machen, vor allem merkt man dies an den oft genialen Improvisationen, in der gerade Ferrell und Carrell Großmeister sind und sich gekonnt die Bälle zuwerfen.
Das die Hauptrolle Will Ferrell auf dem Körper geschneidert wurde ist kaum zu übersehen, bekommt er doch die großartigsten Szenen ab. Christina Applegate ist jedoch der perfekte Gegenpart zum männlichen Burgundy und zeigt sich als toughe Businessfrau. Leider scheint man ihr nicht die große Comedy zugetraut zu haben, dann bekommt ihre Figur nicht die humoristische Aufmerksamkeit zugeteilt, die bereits Das Channel 4 Nachrichtenteam bekommt. Dabei hat Applegate in der Vergangenheit außerhalb ihrer schrecklich netten Familie bewiesen, dass sie lustig sein kann, wenn man sie lässt.
Achtung, super albern. Aber in der richtigen Stimmung eine Granate. Will Ferrell wird so oft angezweifelt, seit diesem Film schaue ich mir alles von ihm an. Wer den hier nicht mag, braucht sich nie wieder einen seiner Filme ansehen. Die besten Sätze in dem Film gehören eindeutig Steve Carrell: "Wo habt ihr eure Anzüge her? Aus dem Toilettengeschäft?" Klingt doof, ist ein Brüller.
Der Anchorman - Die Geschichte von Ron Burgundy - Kritik
US 2004 Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 04.11.2004
Kritiken (3) — Film: Der Anchorman - Die Geschichte von Ron Burgundy
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEiner der besten Filme der Frat-Packer. Der Bruahaha-Humor von Old School ist hier einer doppelbödigen Herangehensweise gewichen, die auch spätere Ferrell-Filme auszeichnet: Die Verkumpelung mit dem Publikum wird ironisiert, denn im Grunde sind Ferrells Figuren ja oft ganz unerträgliche Idioten, die wir nur mögen können, weil sie sich als lernfähig erweisen und ihre Idiotie nicht als etwas Erstrebenswertes dargestellt wird. Der geballte Sexismus der 70er News-Truppe wird von der smarten Frau in die Schranken verwiesen und als so peinlich dargestellt, wie er ist. Hier werden Männerphantasien demontiert, Roy Burgundy wird vom Höhlenmensch zum Homo Sapien und gewinnt dadurch wieder Sympathien. Das Ganze lebt vom Timing, von dem Hang zur Improvisation, die viele Szenen dominiert und in denen Ferrell und Co. zeigen können was sie draufhaben. Sehenswert ist auch der Begleitfilm "Wake up, Roy Burgundy" der wohl die originellste Präsentation von "Deleted Scenes" sein dürfte, die es bisher gab.
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenWas bekommt man, wenn man Unmengen an Comedystars in einen Film packt, diese in 70er Jahre Klamotten steckt und sie mit Waffen ausstattet? Natürlich: Anchorman.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenPersönlich mein Liebling aus der "Frat Pack" Reihe. Das Setting in der TV-Landschaft der 70er Jahr und die Besetzung sind ein guter Nährboden für die Gags. In letzter Zeit macht Ferrell leider zu viele Sportlerkomödien nach Schema F.
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Kommentare (42) — Film: Der Anchorman - Die Geschichte von Ron Burgundy
Kommentar schreibenSKURRIL 2012/02/11 15:16:13
Kommentar löschenEine Mischung aus ultraprimitiven Gags und inszenierten Blödsinn, die mir phasenweise sehr gefallen hat, aber dennoch mit einigen erschreckend schlechten Szenen eine bessere Bewertung verhindert. Sehr viel Klischee, viel Sinnloses. Pures Unterhaltungskino, das viele verschiedene Humore anspricht, was auch der Grund dafür ist, dass er mir nicht ganz so gut gefallen hat.
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Göksel Algan 2011/09/29 05:37:56
Kommentar löschenRon Burgundy heisst der sympathische Nachrichtensprecher. Sympathisch bleibt er dem ganzen Film über, sogar wenn er geschmacklos wird. Ein unglaublicher Auftritt von Will Ferell, eins seiner besten wie ich meine. Der Film basiert auf einer sehr unterhaltenden, kaum ernstzunehmenden Geschichte. Totaler Quatsch, viel "Spökes" und unnötige laberein dominieren den Film und machen ihn zudem, was er ist. Ein sehr anderer Film. Lief zwar nicht in den Deutschen Kinos, weshalb auch immer, doch wäre auf jeden Fall ein guter Film auf den Leinwänden. Schaue ihn mir zwar fast mal 10 Jahre später an, doch auch noch immer lohnt sich der Film ungeheuer.. Sogar Kurzauftritte sind dabei, auch von weiteren bekannten Schauspielern wie Ben Stiller, von dem man jedoch nicht viel erwarten sollte. Spielt aber auch keine Rolle. Sehr unterhaltsam das Teil. Würde ich ohne nachzudenken weiterempfehlen. Verschiedene Arten des Humors werden auf die Probe gestellt, doch für jeden Humor ist sicher was zu finden.
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*ulma* 2011/08/04 03:15:58
Kommentar löschenI love lamp!
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Burki84 2011/07/05 14:22:36
Kommentar löschen"Wenn man in Rom ist..."
"Ich liebe die Lampe"
"Endlooosees Geesssccchrreii!"
Grandios! :-D
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Delonghi 2011/05/31 20:48:40
Kommentar löschen...lach...was für eine herrlich, gequirlter Wusel:-) Will Ferrell ist so herrlich überdreht, wie selten...und die Kollegen...genial!!
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donatboy 2011/04/28 02:31:00
Kommentar löschenEiner der witzigsten Filme den ich jeh gesehen habe. Deswegen auch eines miener Lieblinge. Es gibt keine Minute in der man nicht Lachen muss. Sehr sehr empfehlenswert.
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Mr. Pink 2011/04/22 18:40:44
Kommentar löschenKlasse Film! Gelungene Gags, hervorragend besetzt und zudem mit einem wirklich witzigen Will Ferrell in der Hauptrolle.
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cryingsky 2011/04/21 02:24:17
Kommentar löschenFür mich zusammen mit "Stranger than fiction" der beste Will-Ferrell-Film und auf jeden Fall der lustigste!
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montesuma 2011/04/07 22:05:46
Kommentar löschenEin guter Ferrell Film unbedingt auf der DVD die Patzer anschauen sehr sehr lustig.
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f-rex 2011/03/04 10:06:42
Kommentar löschenIch habe lachend am Boden gelegen, superber Blödsinn.
Steve Carell als hirnloser Volltrottel, Jack Black als aggressiver Rocker (beste Szene im Film), eine der epischsten Schlachten überhaupt (diverse Waffen, brennende Menschen, Reiter, abgetrennte Gliedmaßen - was will man mehr?) und nicht zu vergessen das unnachahmliche "Nachrichtenteam". Dazu noch viele bekannte Gesichter in kleinen Nebenrollen und ein herrlich bescheuerter Will Ferrell.
Gewiss kein Film der jeden anspricht, ich jedoch finde ihn genial.
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kimboX 2011/02/27 12:41:17
Kommentar löschenganz nett, kann man sehen. Für nen DVD-Abend mit ner Menge Bier hervorragend geeignet, was ganz besonderes ist der Film aber auch nicht.
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kleinerNull 2011/01/23 06:05:58
Kommentar löschen"NACHRICHTENTEAM!!!"
Irgendwie kann ich Will Ferell immer mehr und mehr Leiden. Herrlich stumpfsinnig witzig, nur der Anfang ist ein wenig öde, danach wird man aber vollends entschädigt. Dazu sollte man aber auch Humor lieben wie ihn Ferell und auch Ben Stiller betreiben.
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SKURRIL 2012/02/08 21:42:22
Antwort löschenich empfinde es genau andersherum!
vnfr33 2011/01/18 08:55:46
Kommentar löschenKann man sich mal angucken...
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Arrow-Gunz 2010/12/31 20:06:47
Kommentar löschenEin irrewitziger Blick hinter die Kulissen.
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DerDude_ 2010/12/26 12:00:13
Kommentar löschenSehr lustige Komödie , die leider Storytechnisch absolut scheitert und das Ende ist eine absolute Kitschbombe.Dennoch , sehr lustig
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Fernschreiber 2010/12/22 22:03:01
Kommentar löschenAnchorman ist ein irgendwie komischer, aber doch netter Film. Man kann nur selten laut lachen, dafür aber relativ häufig tiefgründig schmunzeln, was natürlich auch besser und intellektueller aussieht.
Will Ferrell spielt ausgezeichnet und auch der Rest des Casts ist gut aufgelegt. Hervorheben kann man auch die vielen prominenten Gastauftritte: Ben Stiller, Seth Rogen, Jack Black, Danny Trejo und viele weitere schauen mal kurz rein und machen sich oder die anderen Figuren lustig.
Auch wenn der Film bei Leibe kein ernster Film ist und sehr viel flacher Slapstick enthalten ist (Die gesamte Figur von Steve Carell ist einfach nur auf eine positive Art und Weise lächerlich), merkt man doch auch eine zumindest oberflächliche Tiefgründigkeit (was nach einem Widerspruch klingt, aber keiner ist)
Insgesamt fehlt aber irgendetwas, das den Film besonders macht. Er ist nicht besonders schnell, zwar relativ einfallsreich, aber nicht innovativ, ganz amüsant, aber nicht wirklich brüllend komisch.
Ein sympathischer Film, den man gut und gerne am Sonntagnachmittag schauen und wenig später wieder vergessen kann.
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mellowmood 2010/12/15 22:43:28
Kommentar löschenbisher hatte ich nicht besonders viel übrig für will ferrell. einer der ersten seiner streifen, die ich zu gesicht bekommen habe, war eher enttäuschend. die perspektive auf den zu beginn etwas anstrengend wirkenden humor dieses mimen erweiterte sich nach diesem film enorm.... dermaßen witzige, wahrlich lustige szenen sind mir seit langer zeit nicht mehr untergekommen.
eine absolute komödien-empfehlung.
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Fatzenbolt 2010/10/19 20:22:21
Kommentar löschenAchorman wird ja von vielen als Vorzeige-Ferrell-Komödie gehandelt. Es gibt auch viele wirklich gute Gags: der Straßenkampf, alle Carell-Oneliner und nicht zuletzts Ferrells stokkatoartiges Overacting. Die Geschichte als Ganzes hat mir aber viel weniger zugesagt, als z.B. Old School oder Ricky Bobby. Auch Applegate fand ich ziemlich fehlbesetzt. In MwC fand ich sie klasse, aber seither hat sie mir selten gefallen. Vielleicht wird ihr in Teil 2 die Rolle mehr auf den Leib geschnitten... Aber seis drum. Die Cameos sind spitze und man wird 1,5h gut unterhalten. Was will man mehr?*
*Fragezeichen bitte nicht mitsprechen
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CapitanKnaecke 2010/10/12 14:58:52
Kommentar löschenDieser Film ist mit der beste Beweis, dass sich die Amerikaner ebenfalls nicht ernst nehmen. Will Ferrell spielt als titelgebender Anchorman Ron Burgundy eine (fiktive) Legende seiner Zeit, der mit seinem treuen Nachrichtenteam das Lokalgeschehen rund um San Diego maßgeblich beeinflusst, denn: Wenn es Ron Burgundy nicht gesagt hat, ist es auch nicht passiert.
Gemeinsam mit seinen Mitstreitern, David Koechner, Paul Rudd und allen voran Steve Carrell als leicht debiler Wetterfrosch schafft es Ferrell sich in diesem Film über die Kultur der Amerikaner als leichgläubige, ignorante, leicht zu manipulierende Leitwölfe der Welt darzustellen und zugleich albern und zotig zu werden. Nie ist der Film in irgend einer Weise realistisch und treibt es von Szene zu Szene eigentlich mehr auf die Spitze. Einzig der holprige Anfang fällt negativ auf, doch ist dieser kleine Tiefpunkt des Films überwunden, darf man mit Ron und Co. verstörende Abenteuer und Auseinandersetzungen erleben.
Rahmenhandlung ist jedoch die neue Reporterin Veronica Corningstone, in die sich Burgundy erst verliebt, dann jedoch in Konkurenz verfällt, so dass dieser Film mit der Emanzipation einen gewissen Unterton bekommt. Jedoch bleibt dieser stets albern und zotig und dient weiteren Späßen seitens Will Ferrell und dem Team.
Die Chemie stimmt über den ganzen Film hinweg. Es scheint, als wären alle Darsteller persönlich befreundet und würden diesen Film für sich machen, vor allem merkt man dies an den oft genialen Improvisationen, in der gerade Ferrell und Carrell Großmeister sind und sich gekonnt die Bälle zuwerfen.
Das die Hauptrolle Will Ferrell auf dem Körper geschneidert wurde ist kaum zu übersehen, bekommt er doch die großartigsten Szenen ab. Christina Applegate ist jedoch der perfekte Gegenpart zum männlichen Burgundy und zeigt sich als toughe Businessfrau. Leider scheint man ihr nicht die große Comedy zugetraut zu haben, dann bekommt ihre Figur nicht die humoristische Aufmerksamkeit zugeteilt, die bereits Das Channel 4 Nachrichtenteam bekommt. Dabei hat Applegate in der Vergangenheit außerhalb ihrer schrecklich netten Familie bewiesen, dass sie lustig sein kann, wenn man sie lässt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JackoXL 2010/09/03 04:07:16
Kommentar löschenAchtung, super albern. Aber in der richtigen Stimmung eine Granate. Will Ferrell wird so oft angezweifelt, seit diesem Film schaue ich mir alles von ihm an. Wer den hier nicht mag, braucht sich nie wieder einen seiner Filme ansehen. Die besten Sätze in dem Film gehören eindeutig Steve Carrell: "Wo habt ihr eure Anzüge her? Aus dem Toilettengeschäft?" Klingt doof, ist ein Brüller.
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