Der Biber - Kritik

US 2011 Laufzeit 91 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 19.05.2011

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Kritiken (15) — Film: Der Biber

SoulReaver: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Jodie Foster hat sich mit „Der Biber“ also ein durchaus ansprechendes Thema ausgesucht, was gerade aus psychologischer Sicht einen gesunden Nährboden besitzt – Die kindische Reaktion als Eigentherapie. Das Problem von Fosters Dramödie liegt allerdings im unausgegorenen Drehbuch von Kyle Killen. Wo am Anfang noch ein brauchbares Gleichgewicht besteht, überschlagen sich der Verlauf und die Dramaturgie des Films zunehmend. Die Charaktere, vom rebellierenden Sohn, seiner kleinen Romanze, seinem Talent als Schreiberling, wie auch Walter selbst, benötigen Zeit, die sie in diesem Fall nicht zugesprochen bekommen. In knapp 80 Minuten werden wir durch den Ab- und Aufstieg eines zerfressenden Individuums mit schwere seelischen Problemen gescheucht, nebenbei wird etwas Teenie-Liebe und Coming-Of-Age eingestreut und jeder Baustein passt schlussendlich in seine vorgegebene Öffnung. Kontroll- und Kontrollverlust werden überkandidelt und überzogen dargestellt und vereinen sich in einem sprunghaften Aufruf an die Toleranz. „Der Biber“ ist oberflächlich, aber keinesfalls missraten, er schöpft seine eigentliche Komplexität nicht aus und verhungert aufgrund des löchrigen Drehbuches. [...]

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

stuforcedyou

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Ach so... cool! Jetzt muss ich kein Geburtstagsgeschenk mehr für dich suchen :P


SoulReaver

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Der Film ist zwar nicht gut, aber die Blu-ray sicher für die Äuglein recht angenehm. :D


HerrLehmann: Das Manifest

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7.0Sehenswert

[…]Leider wusste Autor Kyle Killen irgendwann offenbar nicht mehr, wohin er mit der Grundidee noch gehen sollte und überfrachtet seine Story mit Subplots und Twists. Die Liebesgeschichte zwischen dem offenbar ebenfalls zu Depressionen neigenden Parker und der Cheerleaderin Norah (Jennifer Lawrence, nach Winter’s Bone auch hier sehr gut) funktioniert als hoffnungsvollerer Kontrast zu Walters Plot noch recht gut, doch wenn Walter mit seiner Firma beginnt, Biber-Merchandise herzustellen und sich aufgrund der enormen Absatzzahlen inklusive Handpuppe in der Today Show oder Jon Stewarts Daily Show wiederfindet, hat man das Gefühl, in einen anderen Film geraten zu sein. Derlei Szenen würden vielleicht in eine Mediensatire passen, hier, in einem Film, der sich ehrlich mit Depressionen auseinandersetzen will, wirken sie überzogen, schlicht fehl am Platz.[…]

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Cristina Nord: taz Cristina Nord: taz

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5.5Geht so

"Der Biber" traut seiner eigenen Courage nicht lange über den Weg. Recht bald wird deutlich, dass das Plüschtier nicht für sich selbst stehen darf, sondern etwas darstellen muss: die manische Phase von Walters bipolarer Störung. Cockney-Akzent hin, Biber-Sex-Fantasien her - am Ende ist die Ordnung des psychologischen Realismus wieder in Kraft.

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Christina Wittich: Sächsische Zeitung Christina Wittich: Sächsische Zeitung

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7.0Sehenswert

Als wolle sie nichts ungenannt lassen, beginnt Jodie Foster, parallele Entwicklungen anzudeuten, ohne sie auszuerzählen. So wird „Der Biber“ zu einem gut meinenden Lehrstück über den Umgang mit Depressionen. Obwohl gut gemeint meist das Gegenteil ist von gut gemacht, stellt dieser Film die Ausnahme von der Regel dar. Puppenspieler Gibson sei es gedankt.

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Markus Tschiedert

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5.0Geht so

Interessant ist dieser Film nur, weil man ständig das Gefühl hat, Mel Gibson spiele sich selbst: Ein depressiver Trunkenbold, der es sich mit allen verscherzt hat und dazu auch noch erschreckend gealtert ist. Vom einstigen Heißsporn keine Spur mehr, Mel wirkt müde und zermürbt.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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8.0Ausgezeichnet

Wenn die Parallelhandlung in Der Biber etwas konstruiert wirkt, dann macht das darum nichts, weil ja auch die Biberei und Gibsons Spiel mit verstellter Stimme auf der gleichen Prämisse aufbaut: Nur, wer die Geschichte akzeptiert, wie der jüngere Sohn, erlebt das Ganze zum Nennwert. Für alle anderen ist das entweder eine Zumutung – oder aber ein therapeutisches Vergnügen der Extraklasse. Ein bestechend einfacher, überaus intelligenter Film von Jodie Foster.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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7.5Sehenswert

Der Biber ist Jodie Fosters dritte Regiearbeit und ein Film über eine Familie, die von einer großen Krise in eine noch größere gerät. Es ist ein Film, der sich aufgrund der Fülle seiner Themen und der Art seiner Inszenierung nicht leicht einordnen lässt, und wäre man böswillig, man könnte ihm eben dies als Schwäche auslegen. [...] Nicht unerwähnt bleiben soll, dass der in Ungnade gefallene Mel Gibson, der in letzter Zeit nur noch durch private Skandale von sich Reden machte, in der Rolle Walter Blacks eine schauspielerische Glanzleistung abliefert.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Gibson fasziniert, anders lässt es sich nicht umschreiben. Und die Regisseurin Jodie Foster lässt ihn glänzen. Sicherlich böte ihre ebenfalls vielschichtige Rolle der hin- und hergerissenen Ehefrau durchaus Gelegenheit, ihr darstellerisches Vermögen einmal mehr unter Beweis zu stellen. Stattdessen aber setzte die Oscarpreisträgerin ihr Gespür für den richtigen Ton ein, um dem Film im Ganzen eine erstaunliche Bandbreite an transportierten Emotionen zu verleihen. Die vorsichtig eingeflochtene Nebenhandlung um Walters verliebten Sohnemann Porter etwa lockert Der Biber angenehm auf, bietet Raum für Selbsterkenntnis und Zuneigung, ohne dabei zerstörerischem Kitsch Tür und Tor zu öffnen.

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Lars-Olav Beier: Der Spiegel Lars-Olav Beier: Der Spiegel

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7.0Sehenswert

Jodie Foster macht in The Beaver, der nach seiner Cannes-Premiere in dieser Woche in die deutschen Kinos kommt, aus der Geschichte eines schwer depressiven Mannes ein verblüffend optimistisches Erbauungsdrama. [...] Mel Gibson und Foster nehmen die Geschichte zwar ernst, entdecken mit einem feinem Gespür für die richtige Balance aber auch immer wieder höchst skurrile Momente.

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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio

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5.0Geht so

Mel Gibsons immer viel zu theatralisches Spiel in Der Biber passt zwar zur Schizophrenie des Puppenspiels, das er mit zwei Dialekten bravourös durchzieht, weniger aber zur ansonsten realistischen Anlage der Geschichte. Die Altersfreigabe ab 6 Jahren ist nicht nur unangemessen, sie macht den Film auch klein, da sie eindeutig nur auf den Spaß mit dem rasant plappernden Stofftier zielt.

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Thilo Wydra : br-online Thilo Wydra : br-online

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5.0Geht so

Jodie Fosters dritte Regiearbeit Der Biber ist kein leicht verdauliches Kino, wie es auf den ersten Blick scheint. Foster präsentiert die Studie eines Menschen, der unter einer psychischen Störung leidet und diese zu kompensieren versucht. Zugegeben, die Idee, eine Biberhandpuppe als Kompensationsmittel einzusetzen, als Katalysator all der angestauten Frustration der Hauptfigur, diese Idee mag durchaus originell und ungewöhnlich sein. Doch irgendwie geht bei Der Biber alles nicht recht auf, vor allem dramaturgisch nicht.

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Christiane Peitz: Der Tagesspiegel Christiane Peitz: Der Tagesspiegel

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5.5Geht so

Nein, wir sind nicht okay: ein mutiges Fazit für eine amerikanische Mainstreamproduktion. Und doch beschönigen die Regisseurin und Drehbuchautor Kyle Killen das Thema Depression in Der Biber, in dem sie eine weitere Hollywood-Weisheit hinzufügen: Du bist nicht okay, aber du bist auch nicht allein. So einfach ist das mit dem Happy-End: Ihr müsst nur ehrlich miteinander zu reden beginnen.

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statist

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Das ist mir leider auch aufgefallen - am Ende kommt es nämlich rüber, als wenn durch ein Zusammenhalten Depression behandelbar wäre. Ohne den aktuellen Stand von verschiedenen Forschern zu kennen - daran glaube ich auch nicht.


Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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6.5Ganz gut

Mel Gibson in einer Doppelrolle als depressiver Familienvater und temperamentvoller Plüsch-Biber. Zu schräg für Mainstream, aber schräg genug, um Jodie Fosters Film Der Bieber interessant zu machen…

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José Garcia: Textezumfilm

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4.5Uninteressant

Obwohl zu Beginn des Filmes eine Offstimme den „Fall Walter Black“ erzählt, was dem Film einen quasidokumentarischen Charakter verleihen soll, gerät dies sehr schnell aus dem Blickwinkel des Zuschauers. Was wiederum das größte Problem von Jodie Fosters „Der Biber“ offenbart: Der Film kann sich zwischen Komödie und Drama nicht entscheiden. Spricht der sachliche, manchmal zu gemächliche Inszenierungsstil eher für ein Drama, so konterkarieren dies die vielen skurrilen, der Glaubwürdigkeit eines Schizophrenie-Dramas abträglich wirkenden Momente. Diesen Widerspruch scheinen auch der Drehbuchautor und die Regisseurin gemerkt zu haben, die zu der „Biber“-Geschichte einen ebenso melodramatischen und teilweise überhandnehmenden Nebenhandlungsstrang um die Beziehung zwischen Walters siebzehnjährigem Sohn Porter und der gleichaltrigen Norah (Jennifer Lawrence) hinzufügten.

Trotz der hervorragenden Darsteller leidet „Der Biber“ nicht nur darunter, dass er den richtigen Erzählton nicht trifft, sondern auch unter der klischeehaften Figurenzeichnung, die am deutlichsten bei Walters Sohn Porter zu Tage tritt: Obwohl er sich nichts sehnlicher wünscht, als ganz anders zu sein als sein Vater, wird er ihm immer ähnlicher, weil er sich zunehmend von der Umwelt abkapselt. „Der Biber“ läuft immer deutlicher auf die Vater-Sohn-Versöhnung hinaus. Was als originelle Geschichte begann, entwickelt sich schnell zu einem Familienmelodram, zu dem die immer aufdringlichere Streichermusik wesentlich dazu beiträgt.

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alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Mel Gibson und der Nager: Ein depressiver Daddy erschafft sich ein Alter Ego und seine Familie leidet darunter. „Der Biber“ ist nicht das Comeback des Affären gebeutelten Mel Gibson. Auch wenn der Buddymovie-Star beweist, dass er neben seinem ausschweifenden Privatleben noch schauspielern kann, krankt das gefühlsduselige Dramödchen am haarsträubenden Drehbuch von Kyle Killen. Sicherlich las sich die verkrampft ungewöhnliche Prämisse im Draft gut, sie funktioniert auf der Leinwand keine Sekunde. Konfus wirkt „Der Bieber“ und schlägt Purzelbäume: vom Drama zur Komödie, eine Portion Thriller, etwas Coming-Of-Age sowie ein Schuss Teenanger-Romanze. Am Ende der mürbe machenden Irrfahrt offeriert uns Killen keine sinnvolle Erklärung für seine Häppchen-Story. Eigentlich ist der von Jodie Foster inszenierte Film Material für die Goldene Himbeere. Glaubwürdig oder unterhaltend ist das dösige Schmierentheater nicht. Eher peinlich und in seiner in manchen Szenen deplatzierten Ernsthaftigkeit schlicht dämlich. Aber das Star-Ensemble Mel Gibson, Jodie Foster und Jennifer Lawrence retten den Film mit ihrem souveränen Spiel vor dem Totalausfall. Sehenswert wird der Streifen dadurch nicht. Hier lohnt ein filmhistorischer Blick zurück: Das betont düstere Machwerk mit dem Psycho-Biber versagt im Vergleich mit dem Genre-Nachbarn „Mein Freund Harvey“ auf der ganzen Linie.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

patcharisma

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Jawohl! ;-)


pellekraut007

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Grunz!



Kommentare (53) — Film: Der Biber


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HulktopF

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Bewertung7.0Sehenswert

das ist die Geschichte von Walter Black.... nein tut mir Leid, das stimmt vorn und hinten nicht denn DAS ist die Geschichte einer psychisch gestressten Familie, die Schizophrenie und Depressionen versucht zu ignorieren oder diese versucht auf unkonventionelle Weise zu lösen.

okay genug dazu,denn Mel Gibsons Darstellung vom schizophrenen Biberfreund ist zum größten Teil einfach nur unfreiwillig komisch: er prügelt sich mit ihm, hat eine Sexszene mit Jodie Foster ...und ihn (JA IHR LEST RICHTIG,WTF) und sägt sich dann voller Verzweiflung den Arm ab ....
Jodie Foster am anderen Ende war Regisseurin dieses bizarren Werkes, was einem zu denken gibt,ob die Frau noch ganz bei Verstand ist Mel Gibson mit einer Handpuppe mit sich selbst sprechen zu lassen. Jedoch spielt sie die Rolle der verzweifelt ignorierenden Frau ziemlich überzeugend. Denn traurigerweise ist ihr Verhalten ziemlich realistisch.
ich leide auch seit jahren unter Depressionen, meine Umwelt wusste und weiß zum Teil heute immernoch nicht, wie sie mit mir umgehen soll, jeder Tag ist ein Kampf gegen sich selbst, jeden Tag muss man sich selbst zwingen etwas zu tun, sei es alltägliches wie das staubsaugen,der Einkauf, oder der regelmäßige Arbeitsplatzbesuch...all das kann für Menschen mit depressiven Krankheitsmustern ein Kampf werden.
deshalb war für mich die Geschichte um seinen Sohn auch sehr aufwühlend und hat mich an meine Vergangenheit erinnert, wie sehr ich doch versucht habe nicht meinen Eltern zu gleichen...die auch nicht gerade mmit geistiger Gesundheit gesegnet sind...,wie sehr ich versucht habe mich selbst zu akzeptieren, wie schwer es heute zum teil immernoch ist... all das sah ich in der Geschichte von Porter Black, den Sohn von Walter Black. für mich waren die Jungdarsteller Jennifer Lawrence und Anton Yelchin das große Herzstück des Filmes,denn seine Situation hat mich so krass an meine Vergangenheit erinnert, dass ich mir mehr Filmmaterial um die Geschichte von Porter Black gewünscht hätte, wenn nicht sogar hätte seine Geschichte im Mittelpunkt stehen sollen, nicht diese fast schon an Lächerlickeit grenzende Schau die Biber Gibson da abgezogen hat. Für Leute, die den Psychologischen Hintergrund nicht verstehen können oder gar nicht hineinversetzen können, wird dieser Film auch nichts weiter als einer schlechtesten Filme Mel Gibsons und Jodie Fosters darstellen, andere die es können werden in diesem Film etwas entdecken was sie erlebt oder mitgemacht haben.

Leider ist das Drama als ganzes durch den Biber als Handpuppe einfach nur lächerlich, jedoch blickt man dahinter und schaut sich die Situationen der einzelnen Beteiligten an kann man über diese dumme Wahl der Handpuppe hinwegsehen und erlebt einen interessanten Film, der leider zuwenig Psychoanalyse bietet und zuviel Biber beinhaltet.
hätte sich Foster auf den Psychatriepart mehr konzentriert anstatt auf den lächerlichen Aufstieg als Medienfigur und den Aufstieg der Spielzeugfirma wäre das Ganze ein verdammt gutes Drama geworden. so bleibt einem nichts weiter als Mel Gibsons Part bis zum letzten Drittel auszublenden und sich mehr auf die beiden Jungdarsteller zu konzentrieren.

weniger als 7.0 verdient er nicht, denn dafür war der Film zu ehrlich, zu schräg, und vor allem vom Verhalten der Charaktere her (bis auf herrn Gibson natürlich) vollkommen natürlich.

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Sasuke-Sarutobi

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist sehr merkwürdig. Ist aber auf eine Art und Weise fesselnd. Der Cast überzeugt in allen Punkten. Die Thematik ist sehr gut nach vollziehbar. Ein guter Film in meinen Augen

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Hfonda15

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist vom Drehbuch her wirklich nichts besonderes und es ist auch alles andere als eine Bildungslücke wenn man diesen Streifen nicht kennt aber ich würde dem Film grade noch 7 Punkte geben(was aber schon sehr großzügig ist) da ich die Leistung von Mel Gibson hier wirklich sehr gut fand und ich finde, dass er diesen Film schon sehenswert macht!(Habe oft das Gefühl, dass man Mel Gibson wegen seiner persönlichen Ausbrüche nicht mehr sehen will)
Ansonsten bietet der Film nichts was man nicht schon einmal gesehen hätte aber auch wenn er nichts neues bietet ist der Film trotzdem nicht langweilig sondern weiß schon zu unterhalten! Interessante Story und ein guter Hauptdarsteller machen den Streifen letzendlich doch sehenswert!

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film von Jodie Foster und mit Jodie Foster. Ein Film von Mamas für Papas und Mamas. Papa Mel Gibson in der Hauptrolle spielt den reifen Psycho-Vater ziemlich gut. Die Aussage des Films, Menschlichkeit, Verständnis, denn jeder hat eine Last zu tragen, und manche eine große Last, ist soweit auch in Ordnung. Wenn nur die Überzuckerung nicht wäre, was sich vor allem in der überflüssigen Nebengeschichte zeigt. Jennifer Lawrence, welche in "Winter's Bone" bis jetzt mit Abstand ihren besten Auftritt hatte, hat hier die undankbare Rolle als Highschool-Blondie, die aber nicht nur hübsch, sondern noch superkreativ, intelligent, ehrlich, nett, smart, freundlich und einsichtig ist. Ihr Typ, der Sohn vom Psycho-Vater, ist das auch alles.

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MaxN91

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt immer wieder mal Filme die mich aufgrund ihrer Thematik sofort interessieren , welche ich aber trotzdem immer vor mir herschiebe - "Der Biber" war so ein Fall .
Aufgrund unzähliger fehlgeschlagen Therapien seiner tiefen Depressionen entschließt sich Walter selbst an den Haaren aus der Misere zu ziehen . Er entwickelt eine schizophrene Abhängigkeit zu einer Biber-Handpuppe , der es allerdings gelingt sein Leben wieder lebenswert zu gestalten . Diese durchaus verrückte , aber dennoch intelligente Geschichte umzusetzen ohne dabei in den Klamauk abzudriften gestaltet sich definitiv als schwierig . Hier kann man Regisseurin Jodie Foster nur gratulieren , die diese Aufgabe mit Bravour löst . Dazu trägt allerdings auch bei , dass die Geschichte wunderbar ausgeschrieben und durchdacht erscheint . Themen wie schwere Depressionen , Schizophrenie oder eine Körperintegritätsidentitätsstörung wurden (meist) realitätsnah angesprochen und umgesetzt . Ein besonders großes Lob hat sich allerdings der Dreh-und Angelpunkt dieses Films verdient : Mel Gibson . Seine Leistung ist selbst bei einem komplexen Thema wie diesem wirklich zu jeder Zeit glaubwürdig und damit besonders herausragend . Genau wie Walter im Film versteht er es den Zuschauer immer mehr an die "Bibersituation" zu gewöhnen und ihr mit steigender Laufzeit immer mehr Akzeptanz zu bescheren . Im eher schwächeren Nebenplot kommt "Der Biber" leider oft zu glatt daher, was allerdings durch eine tolle Jennifer Lawrence zu verschmerzen ist . Unterm Strich ist "Der Biber" ein packendes Drama mit einer interessanten Thematik , die wunderbar umgesetzt wurde und mich deshalb durchaus bewegt hat . Für mich ein absolut ausgezeichneter Film , mit dem ich so nicht gerechnet hatte .

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gibtsnet

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Ich schieb ihn auch schon länger vor mir her. Habe aber nun einen Motivationsschub erhalten - aufgrund deines Kommentars - ihn doch bald zu schauen :)


MaxN91

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Finde ich super ! Ich hoffe er gefällt dir so gut wie mir ;)


Vic Mackey

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film über einen schwer depressiven Kerl, der neuen Lebensmut fasst, indem er nur noch über eine (ziemlich hässliche) Handpuppe kommuniziert... eine merkwürdige Story, die mich recht lange davon abgehalten hat, den Film zu sehen. Letztendlich hat dann aber doch die Neugier gesiegt. Kann man eine solche Story verfilmen, ohne das es lächerlich wirkt?
Ja, man kann! Zumindest, wenn jemand wie Jodie Foster auf dem Regiestuhl sitzt, die einmal mehr beweist, dass sie nicht nur eine großartige Schauspielerin ist. Ist man am Anfang noch leicht irritiert, wenn Mel Gibson nach einem gescheiterten Selbstmordversuch urplötzlich beginnt, mit dieser potthässlichen Biberpuppe zu sprechen, so geht es einem nach kurzer Zeit ähnlich wie Gibson's Umfeld: Man akzeptiert es.
Zwar bleibt ein seltsamer Beigeschmack, Mel Gibson sorgt jedoch dafür, dass man am Ball bleibt. Seine Darstellung des depressiven Walter Black ist einfach nur hervorragend. Dass er für diese Leistung keinerlei Preise abräumte, ist wohl nur durch seine privaten Eskapaden zu erklären. Verdient hätte er sie allemal!
Der ein oder andere Nebenplot mag zwar etwas überflüssig wirken, trotzdem ist Foster ein eindrucksvoller Film mit einem tollen Mel Gibson gelungen. Kein Meisterwerk (und vor allem, trotz einzelner amüsanter Momente, keine Komödie!), aber absolut sehenswert.

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Big T.

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Bewertung6.0Ganz gut

Wahnsinnig gutes Acting von Gibson!

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chmul_cr0n

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Bewertung7.0Sehenswert

Geiles Casting, geil gespielt.

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NWO@Movie

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Bewertung6.0Ganz gut

Provokativ, hoffungsvoll, witzig, tragisch.
Klasse Darbietung von Mel Gibson.
Die Atmosphäre erinnert mich an "Das Leben vor meinen Augen."
Hat mich am Ende gewundert dass Jodie Foster Regie führte. War positiv überrascht.
Ich hab ihn innerhalb von 2 Tagen 3 mal gesehen. Ich würde ihn erst in einem Jahr oder so wiedersehen.

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Moe Szyslak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat mir sehr gut gefallen. Zwischendrin war ich mal etwas skeptisch, weil die ganze Geschichte für meinen Geschmack zu arg ins Gute-Laune-Komödienfach verlagert wurde, aber das hat sich dann zum Glück schnell wieder gelegt und Drama war Trumpf, so wie es sein sollte. Die Szenen mit dem Biber nahmen zwar ab und an leicht bizarre, ja fast schon groteske Formen an, vor allem zum Ende hin, aber wenn man sich dann wieder vergegenwärtigt, dass es eigentlich um den gebrochenen, depressiven und seelisch kranken Mann dahinter geht, ist man dann doch wieder drin in einem bewegenden und emotional mitreißenden Film, der es trotz des Bibers elegant schafft, Peinlichkeiten, Albernheiten und Kitsch zu umschiffen und einfach nur diese traurig-tragische Geschichte mit dem fast unerkennbaren Funken Hoffnung auf Besserung erzählt. Klasse erzählt, auch die Nebenhandlung um Yelchin und Lawrence passte da sehr gut rein. Die Darsteller waren alle klasse. Und Mel Gibson spielt richtig genial, der ist und bleibt einfach ein super Schauspieler, der all die Emotionen, die diese Rolle erforderte, absolut glaubwürdig rüberbringt.

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the-eraser-guy

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Bewertung7.5Sehenswert

"Der Biber" schafft es unter Jodie Fosters Regie fernab von Kitsch und Sentimentalität mit echten Charakteren tief zu berühren. Neben Mel Gibson als Hauptdarsteller sind es vor allem die beiden Nachwuchstalente Anton Yelchin und Jennifer Lawrence die in einem Nebenplot brillieren. Mel Gibson gelingt es auf subtile Art Humor und Tragik miteinander zu verknüpfen. Leicht hätte sein Charakter übertrieben wirken und von dem eigentlichen Thema, der Depression, ablenken können. Zu verdanken ist diese Gradwanderung vor allem Jodie Foster die sich hier merkbar an europäischen Filmen orientiert. Allerdings hätte man hier auch auf ein paar Raffinessen hoffen können. Denn auch wenn die Charaktere von dem geraden Erzählstil leben, leidet der Unterhaltungswert doch ein wenig darunter.

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hoelzelord

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Bewertung7.0Sehenswert

Lang lang hab ich den Streifen von mich her geschoben, doch ich muß sagen, echt klasse, hat sich gelohnt.
Ein gutes Drama und ist Mel auch manchmal vom Verhalten her eigenartig, hat ers als Schauspieler echt drauf.
Regie von der Foster...passt!

Absolut sehenswert

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_schlumpfi_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Unbedingt sehenswert

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pellekraut007

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ach, grunz, ein Biber, ein Mann... das ist doch eine gute Idee, vor allem, wenn einer von beiden eine Puppe ist. Aber, für diesen gewagten Psycho-Spagat kam mir dieser Film viel zu schnell in Fahrt und entwickelte sich zu einem Oberschichtsdramulett, mit Akteuren, die mich leider völlig kalt gelassen haben. Jodie Foster als ... Hausfrau? Gespickt wurde das ganze noch mit Sideshows, wie der blonden Cheerleader-Tagging-Püppi als verkappte aber natürlich brilliante Streetartlerin. Und dem IQ-Wonderboy, von reichem Erfolgsleben und Vater enttäuscht, der Probleme hat, die keine sind! Das machte den Schmalz sehr fett! Aber dann kams noch fetter: Der einarmig geschnitzte, hahaha... sorry, Kinderbiberbastelsatz, natürlich made in USAhahahaha, als Verkaufsschlager und Sprungbrett zur Medien- und Umsatzhysterie eines Konzernmanagers, der mit einer Handpuppe auf der Hand, zum Mann des Jahres wird und nicht in der Klappse landet? Hahaha! Nein, das machte den Schmalz... so fett! So fett wie... Biberfett!!! Ein Macho, der sich selber mit einer Puppe therapiert hätte eine Vorgeschichte gebraucht, in der das Puppenspielen als Tätigkeit oder Therapie ohnehin schon vorhanden gewesen wäre. Aber so hat es mich ermüdet und das Finale war der Weckschuß, jetzt aber weiter zu zappen! Was für ein Glück spielen wir nicht mehr Puppentheater! Hey, Kermit, was machst du denn hier? Ich will mich beschweren! Warum? Nimm deine Schweinepratze aus meinem Hintern, oder ich zeig dich an, wegen "therapeutischer Fehlbehandlung"! Grunz, aber das is schön warm! Ach ja, 2 Punkte für das Puppenspiel! Quack!

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MarcelN44

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Bewertung7.0Sehenswert

Schauspielerische Schwergewichte (Mel Gibson, Jodie Foster, Anton Yelchin, Jennifer Lawrence) in einem schwergewichtigen Depressionsdrama, dass eine schwere Thematik bearbeitet: schwer in Ordnung!

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Markbln

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Bewertung5.0Geht so

Das ist ein merkwürdiger Film.
Die erste Hälfte scheint noch einigermaßen nachvollziehbar, die Geschichte basiert ja auch wieder einmal auf einer "true story". Mel Gibson interressierte mich besonders und bis dahin spielt er auch wieder sehr ordentlich und zeigt, was er eigentlich drauf hat.
Dann driftet Foster aber ziemlich ab, es wird ziemlich schnell verschwurbelt und die Story schmierig. Am Ende bin ich etwas ratlos.

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RaZer

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Bewertung7.0Sehenswert

Man sollte meinen, dass das Szenario zu absurd ist um wirklich zu berühren und anfänglich ist das auch so. Doch mit jeder Minute steigert sich die Intensität des Films und lässt einen tatsächlich mitfühlen. Da spielt es nicht unbedingt eine Rolle, dass die Depressionen Walters sehr plakativ und klischeebelastet daher kommen. Letztendlich ist es die Botschaft, die zählt. So ein Film muss von den Schauspielern leben, doch da muss sich "Der Biber" keine großen Gedanken machen. Der alte Wolf Mel Gibson macht das sehr souverän und facettenreich, auch Jodie Foster muss sich wiedermal nicht verstecken. Als extra Würze gibt's eine wie immer tolle Jennifer Lawrence. Einziger Schwachpunkt im Ensemble ist Anton Yelchin als Sohn, der seine wichtige Rolle irgendwie nicht ganz so glaubwürdig auf die Reihe bekommt und oft einfach ziemlich verpeilt und überfordert wirkt.
Kein all zu aufdringliches und komplexes Drama, das sich auf seine Botschaft verlässt und mitunter etwas subtilen Humor einstreut. So ist das absolut ertragbar.

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Trotz aller Unwahrscheinlichkeiten, Übertreibungen und vor allem Vereinfach- und Radikalisierungen zum Thema Depression gelingt es Jodie Foster doch einen stimmungsvollen, größtenteils berührenden Film zu präsentieren. Wahrhaftig ist das alles gewiss nicht und mit emotionaler Dekoration, mal dick mal dünn aufgetragen, geht Foster nicht immer zimperlich um, doch dank eines wirklich toll agierenden Ensemble (allen voran Mel Gibson) und des recht sonderbaren aber gut in die Normalität eingegliederten Sujets findet "Der Biber" fast immer die Knöpfe die er drücken muss um Sympathie, oft sogar Empathie zu erzeugen. Hätte der Film auf ein paar Nebenhandlungen verzichtet, er wäre noch etwas besser geworden. Aber auch so hat mich "Der Biber" im positiven überrascht.

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Andy Dufresne

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Denk mir schon länger das der Film möglicherweise völlig zu unrecht so verissen wurde und floppte...Muss ich mal bei Gelegenheit überprüfen...


*frenzy_punk<3

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@Stu: Danke und ähem .... zu spät!
@Andy: Solltest du. Er ist nicht Herausragend aber er ist BEWEGEND!
Btw. Stu, ich hab den Film genau so empfunden wie du ;)


Chico89

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Warum werden solche Filme nur so selten gedreht? Warum müssen es immer Blockbuster mit viel Action und Effekthascherei sein? Große Geschichten können auch anders erzählt werden so wie in "The Beaver" :). Jodie Foster hat hier einen für mich wahnsinns Film abgeliefert. Das Gibson ein guter Schauspieler ist, wurde von all den Zeitungs-Müll in den Hintergrund gerückt, aber was er in "The Beaver" zeigt, ist einfach genial. Mel zeigt die Depression, die jeden Menschen treffen kann hervorragend auf. Man leidet und lacht zuweilen mit. Zudem wird der Kopfkrieg eines Menschen, und wie dieser einen aus dem Leben hauen kann, gut in Szene gesetzt und kommt daher perfekt und sehr authentisch daher. So schnell kann es gehen, und jeder kann der nächste sein. Hoffnung mag es wohl immer geben, die Methode dabei ist egal, Hauptsache sie funktioniert.

Fazit: Kleiner Geheimtipp den man(n) sich nicht entgehen lassen sollte ;-)!!

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cornelia.chovanec

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Bewertung9.0Herausragend

Auch ich habe diesen Film ohne Erwartungen aus dem DVD-Regal genommen und muss sagen: Ein absoluter Überraschungshit!!

Die Story eines Mannes, dem das Leben schlicht über den Kopf wächst und der für sich selbst einen Weg finden muss, damit klar zu kommen, ist meines Erachtens nach gut durchdacht und die Idee mit dem Biber einfach sehr gut.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass es fast jedem Menschen einmal so ergeht wie dem Hauptdarsteller Mel Gibson und besonders Männer schwer zu einer Depression stehen können. Wie er dann mit dieser Depression, dem Burn-Out umgeht, ist eine witzige Idee die humor- und gefühlvoll umgesetzt wurde.

Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieser Film derart gut gefallen wird, anschauen lohnt sich!

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Deine Meinung zum Film Der Biber