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Der große Sprung

Der große Sprung (1927), DE Laufzeit 107 Minuten, Komödie, Kinostart 20.12.1927


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von Arnold Fanck, mit Paul Graetz und Hans Schneeberger

Die Ziegenhirtin Gita (Leni Riefenstahl) lebt mit ihren sechs jüngeren Geschwistern in den Südtiroler Alpen. Es trifft sich, dass sie eine begnadete Bergsteigerin ist. Im Dorf hat sie viele Verehrer, unter ihnen den Hinterwäldler Toni (Luis Trenker), dem Gita aber nicht über den Weg traut. Unterdessen verschreibt sein Hausarzt dem Berliner Millionär Michael Treuherz (Hans Schneeberger) eine Kur in den Bergen. In Gitas Dorf angekommen übt sich der Großstädter im Bergsteigen und Klettern, stellt sich dabei aber so ungeschickt an, dass er von der Ziegenhirtin aus dem Mühlbach gerettet werden muss. Auf der Stelle verliebt sich Treuherz in die junge Frau. Doch ein erstes Rendezvous scheitert. Vom Berliner Millionär enttäuscht, lobt sich Gita selbst als den Hauptpreis des jährlichen Skirennens aus. Treuherz hat nur noch eine Chance: Er muss dieses Rennen gewinnen. Gut, dass sein Diener Paul (Paul Graetz) mit einigen patentreifen Erfindungen aufwarten kann.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der große Sprung
Genre
Komödie
Verleiher
Universum Film
Produktionsfirma
Universum Film

Kritiken (1) — Film: Der große Sprung

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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8.5Ausgezeichnet

Ich bin 25 Jahre alt und kann auf ein bisher einigermaßen bewegtes Leben zurückblicken - aber was die hier traumhaft-drollige Riefenstahl mit ihren damaligen 25 Jahren für den Film alles geleistet hat (Stichwort: Bergsteigen!), tja, da kann ich ehrlich gesagt nicht mithalten.

Sehnsucht und Bewunderung für dieses (hier noch) komplett unbedarfte und herzliche Landmädel treibt sodann Figuren & Handlung dieser aktions- und temporeichen Slapstick-Komödie aus der Stummfilmzeit hauptsächlich an - erst recht den kurbedürftigen Berliner Millionär Hans Schneeberger, der zu ihr in die Südtiroler Alpen zur Entspannung hingeschickt wird, dabei aber in irrwitzig-akrobatische Abenteuer gerät und sich durch ihre Rettung & ihrer Aura (berechtigterweise) hoffnungslos in sie verknallt.

Doch auch ihr Nachbar aus der Heimat, Luis Trenker, hat ein Auge auf sie geworfen - und so entbrennt ein erbitterter Zweikampf um das Herz der unschuldigen und doch neckischen Maid, bis in die stürmischen Tiefen des selig-flockigen Winters und dem obligatorischen 'großen Skirennen' hinein (das man zudem auch mit filmtechnischen Tricks gewinnen kann - grandioser Moment übrigens :D) - wobei der Berliner Diener Paul einige ausgefuchste, irrwitzige Erfindungen zur Unterstützung hervorzaubert.

Ein wirklich zuckersüßes, mit zahlreichen tollen Ideen & Spielereien gespicktes und hochamüsantes Lustspiel aus einer scheinbar weit, WEIT entfernten Galaxie der ulkigen Glückseligkeit.

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Kommentare


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nasenschleuder

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Bewertung4.0Uninteressant

Die "sportlichen Leistungen" mögen von mir aus sensationell sein, die filmischen und tricktechnischen desgleichen; aber wenn ich den Trenker und die Hexe Riefenstahl da in den Dolomiten im Geröll herumspringen und -sausen seh, wünsch ich mir, es wäre Walter Bockmayers 'Geierwally'.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Der Witte

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'Ski Heil!', näh ;D Bei nem Stummfilm von '27 stell ich meinen Befangenheitsmodus aber meistens aus, da gibt's Grenzen, wie auch bei Harlan - sonst hätt ich schon so einige seiner 'interessanten' Nachkriegsfilme verpasst.


nasenschleuder

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'Ski Heil' ist gut :)