Nordwand
Nordwand (2008), DE Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 23.10.2008
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670 Bewertungen
44 Kommentare
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von Philipp Stölzl, mit Benno Fürmann und Florian Lukas
Deutschland im Sommer 1936: Toni und Andi kennen sich seit ihrer Kindheit und sind begeisterte Bergsteiger. Und ein Berg hat es ihnen besonders angetan: der Eiger und seine bis dato unbezwungene Nordwand. Obwohl aufgrund der zahlreichen tödlichen Besteigungsversuche als “Mordwand” verschrien, sind die beiden überzeugt, dass sie es schaffen können und mit der Erstbesteigung winkt nicht nur der ersehnte soziale Aufstieg sondern auch olympisches Gold. Während der Vorbereitungen am Fuß der Nordwand begegnet ihnen Luise, Tonis Jugendliebe, die als Journalistin an der Seite des Nazi-treuen Reporters Arau über die Erstbesteigung berichten soll. Die Liebe flammt wieder auf, aber Luise fühlt sich gleichzeitig zu Arau hingezogen. Verzweifelt beginnt Toni mit Andi den Aufstieg in die Nordwand, wo sie auf die Österreicher Willi und Edi treffen. Alles läuft hervorragend und sie kommen schnell voran. Auf der Terrasse des Grand Hotels am Fuß des Eigers werden die vier mit Fernrohren voller Spannung von zahlreichen Schaulustigen und der Weltpresse beobachtet – auch von Luise, die erkannt hat, dass Toni ihre wahre Liebe ist. Doch dann verlieren die Bergsteiger die Kontrolle: das Wetter schwingt um und Willi verletzt sich. Plötzlich sieht es so aus, als würde mal wieder der Berg gewinnen – und während in der Nordwand ein dramatischer Kampf ums Überleben stattfindet, macht sich Luise auf, ihren Geliebten zu retten. Ein Wettlauf mit der Zeit und den Naturgewalten beginnt. (omdb)
Cast & Crew
-
Philipp Stölzl
-
Benno Fürmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Toni Kurz
-
Florian Lukas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Andreas Hinterstoisser
-
Johanna Wokalek
-
Ulrich Tukur
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Henry Arau
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Simon Schwarz
-
Georg Friedrich
Regie
Schauspieler
-
Erwin Steinhauer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emil Landauer
-
Branko Samarovski
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Albert von Allmen
-
Petra Morzé
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elisabeth Landauer
-
Hanspeter Müller
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schlunegger
-
Peter Zumstein
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Adolf Rubi
-
Martin Schick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christian Rubi
-
Erni Mangold
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Großmutter Kurz
-
Johannes Thanheiser
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Großvater Kurz
-
Arnd Schimkat
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hotelbesitzer
-
Klaus Ofczarek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Redaktionsleiter
-
Martin Brambach
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Redakteur Henze
-
Peter Faerber
-
Traute Höss
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anna Fellner
-
Johannes Naber
-
Benedikt Roeskau
-
Christoph Silber
- Genre
- Psychothriller, Bergfilm
- Zeit
- 1930er Jahre
- Ort
- Eiger Nordwand
- Handlung
- Alpen, Alte Freunde, Berg, Berghütte, Bergsteiger, Beste Freunde, Clique, Drittes Reich, Ex-Freund, Ex-Freundin, Freund, Freundin, Männerfreundschaft, Nationalsozialismus, Nazi, Platonische Liebe, Tod eines Freundes
- Stimmung
- Aufregend, Berührend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Nordwand
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Trailer zum Film Nordwand
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- Nordwand: critic.de










Kritiken (9) — Film: Nordwand
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Mit „Nordwand“ wurde uns ein Film präsentiert, der auf den ersten Blick wie die Reinkarnation des Luis-Trenker-Heimatfilms aussieht. Tatsächlich war er allerdings erfreulich weit vom „Schweigen in Walde“ entfernt. [...]
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Filmkenner77 2011/01/04 13:38:17
Antwort löschenTja und ich kann dir auch erklären warum. "Das Schweigen im Walde" ist von Ludwig Ganghofer und hat mit Luis Trenker in etwa so viel zu tun wie Reinhold Messner mit Ken Follett. ;-)
Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenStölzls Kniff, die Geschichte rückblickend mit den Augen Luises (einer gänzlich erfundenen Figur) zu erzählen und dabei den Fokus auf die Liebesgeschichte zwischen ihr und Toni Kurz zu legen, erinnert mehr als deutlich an James Camerons Schiffsuntergangsschmonzette Titanic und gibt damit dem Film eine penetrante Süßlichkeit, die reichlich aufgesetzt wirkt. Auch mit ihren beiden Protagonisten verfährt die Geschichte grob vereinfachend.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDas Ergebnis ist leider enttäuschend und ärgerlich. Was ein bisschen politisch tut und sich dann nicht traut, ist im Großen und Ganzen unpolitisches Bombastkino. Seine »wahre Geschichte«, den tödlich missglückten Versuch der Erstbesteigung, der dann von der Nazi-Propaganda zum Opferdrama stilisiert wurde, trägt der Film wie eine Monstranz vor sich her. Doch jede Gelegenheit, aus den Mythen des Bergfilms, etwas zu machen, das über verschämte Wiederholung des Alten hinausgeht, wird verschenkt. Es ist die Grundschwäche dieses Films, dass er – wenn es schon ein Bergsteigerdrama sein muss – sich nicht zu großen weiten Naturdrama entscheidet, nicht den Mut hat, wirklich Bergfilm zu sein, sondern stattdessen immer im kleinem engen Melodram verharrt.
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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschenDas Spektakel inszeniert Stölzl mit billigem Populismus, der oben die fremdgesteuerten, wahren Helden verortet und unten auf der Panoramaterrasse des Nobelhotels ihre opportunistischen Aasgeier. Die Besteigung scheitert dramatisch - und eigentlich auch nur wegen der österreichischen Nazis -, aber die Bilder sind schön.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWie diese Frau bangen wir um das Leben der Männer, wie sie würden wir gern unsere Passivität aufgeben und helfen, auch wenn wir ja wissen, wie grausig diese Tragödie endet. "Nordwand" ist ein großer Film über Menschlichkeit und Nächstenliebe. Das war nicht unbedingt zu erwarten in diesem Genre. Philipp Stölzl hat es kühn erweitert. Nun mögen die nächsten seiner Route folgen.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenDie Verquickung des Bergdramas mit der dazu erfundenen Liebesgeschichte zwischen Toni und Luise gehorcht jedoch eher der Logik US-amerikanischer High-Concept-Filme, die unterschiedliche Genreelemente zusammenführen und zwischen Gefühls- und Spannungswellen hin und her wechseln. Wenn das Rettungsteam von Kurz an der Steilwand von Luises unsicheren Schritten verstärkt wird, überschreitet der Film nicht nur die Grenze zur Glaubwürdigkeit, sondern weckt auch Erinnerungen an das Ende von Titanic.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenNicht national, aber bedenklich dämlich kommt er daher, der redlich spannende Historienfilm „Nordwand“ über noch so eine deutsch-nationale Heldentat im Berg. (...) Aber nicht nur ideologisch ist dieser Bergunfall sehr bedenklich. Dass die Journalistin, die ihre Freunde nicht ohne eigenes Karrieredenken in den Berg treibt, am Ende nur als Liebchen bangen darf und psychologisch viel spannendere Schuldgefühle überhaupt nicht auftauchen, belegt die flache Struktur dieses vermeintlichen „Dramas“. Johanna Wokalek, die als RAF-Tusse Ensslin noch im „Baader-Meinhof-Komplex“ faszinierte, ist hier völlig unterfordert. Genau wie Anspruch und Verstand des Publikums.
Ein FILMtabs.de Artikel
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschen[Es] dreht sich alles um den ungleichen Kampf Mensch gegen Natur, der konsequenterweise nur einen Ausgang zulässt. Dabei bleibt die Kamera von Kolja Brandt stets ganz nah bei den Schauspielern, denen man ansieht, welche Strapazen der Dreh ihnen bisweilen bereitet haben dürfte. Rau und naturalistisch präsentiert sich Stölzls Film, wodurch er sich wohltuend von vergleichbaren, effektüberladenen Hollywood-Vertretern wie Vertical Limit (2000) abhebt.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDas Bergsteigerdrama «Nordwand» bietet kolossales Hühnerhautkino – aber nur in der ersten Hälfte. Danach gleitet die Handlung in ein Schneegestöber aus zu dick aufgetragenen Klischees ab. Sehenswert ist die auf eine wahre Begebenheit beruhende Grossproduktion aus Deutschland und der Schweiz aber dennoch.
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Kommentare (35) — Film: Nordwand
Kommentar schreibenJanus Winter 2011/06/06 00:07:43
Kommentar löschenImmer diese unrealistischen Vorhersagen, mmmmpf! Die Alpen sind einfach nicht meine Welt. Und zu den beiden SS-Karikaturen fällt mir gar nichts mehr ein. Insgesamt belanglos. Johanna Wokalek ist der einzige Lichtblick, aber auch sie zeigt bloß zum xten Mal das kleine Duckmäuschen. Duckmäuschen kann sie, das wissen wir. Das trägt aber keine zwei Stunden.
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kronenhummer 2011/04/17 07:58:33
Kommentar löschenDer Kampf Mensch gegen Natur ist etwas, das den Menschen seit Urzeiten antreibt. Für Bergsteiger war und ist die Eiger Nordwand eine der größten Herausforderungen, die die Natur zu bieten hat. Genau dieses zeigt „Nordwand“ in beeindruckender Weise.
Dabei ist die Beurteilung dieses Filmes in drei verschiedene Themen zu differenzieren: die Bergsteiger-Handlung, die Nebenhandlung rund um die Zeitungsreporterin sowie den zeitgeschichtlichen Hintergrund.
Die Handlung am Berg fand ich dabei wirklich herausragend. Schonungslose und beklemmende Szenen, eingebettet in die atemberaubenden Gewalten der Natur. Hier liegt definitiv die Stärke des Filmes, denn zum Glück konzentriert sich der Film auf die spannende Inszenierung des einsamen Kampfes der Bergsteiger in den eisigen Gewalten der Schweizer Alpen. Die Nebenhandlung rund um die Zeitungsreporterin, die Karriere in Berlin machen will und gleichzeitig noch eine persönliche Verbindung inklusive angedeuteter Liebesgeschichte zu den Bergsteigern hat, ist hingegen fehl am Platz und ziemlich unnötig. Hier schlagen auch die typisch deutschen Filmklischees und Stereotypen, insbesondere bei der Charaktergestaltung des Reporter-Duos, wieder voll durch. Der Umgang mit der deutschen Geschichte der 30er Jahre und der Machtausweitung der nationalsozialistischen Herrschaft ist hingegen ganz gut gelöst. Hier wird der ideologische Hintergrund zwar deutlich, jedoch erfreulich zurückhaltend behandelt, ohne die Moralkeule auszupacken.
„Nordwand“ ist somit vor allem ein beklemmendes Bergsteiger-Drama und ein erfreulich spannender Film aus deutschen Landen.
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stevenrw59 2011/04/16 22:45:33
Kommentar löschenEin sehr intensives Drama mit bewegenden, authentischen Bildern, die einen mitleiden lassen.
Der Film lebt vom Gegensatz. Auf der einen Seite der tragische Überlebenskampf der Bergsteiger voller Fehlentscheidungen, auf der anderen Seite die blasierte Gesellschaft, die nur am Erfolg interessiert ist.
Die Geschichte und der politisch ideologische Hintergrund wird glaubhaft erzählt. Die Liebesgeschichte stört aber.
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derblonde 2011/02/05 12:19:17
Kommentar löschenHier schmerzt das Anschauen. Endlich mal ein realistischer Bergsteigerfilm. Sehr gut gespielt und fotografiert.
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Matty 2011/01/05 18:13:00
Kommentar löschenSchade das so ein guter Film beim Publikum durchgefallen ist.
Die Darsteller mit ihren guten Leistungen und die Musik bringen die Spannung bis auf den Gipfel.
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Herr Marcus 2011/01/05 13:34:01
Kommentar löschenAuch ohne Enzian halsbrecherisch kitschig. Aber auch zwischenzeitlich sehr spannend und mit 4 starken Hauptdarstellern gesegnet.
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Filmkenner77 2011/01/03 12:29:33
Kommentar löschen"Nordwand" führt die Tradition des frühen deutschen Films fort, der das Genre des Bergfilms zu einem "urdeutschen" Thema machte. Leider gilt das Genre als verpönt, weil sich die Nationalsozialisten die Werte und Ideale des Genre zu Eigen machten und für ihre Ideologien missbrauchten. Manche Kritiker entblödeten sich dann auch in ihren Rezensionen nicht, auf die Blut und Boden-Ideologie der Nazis hinzuweisen, die durch die scheinbare Heroisierung der Protagonisten wieder aufgegriffen wurde. Diese abwegige Konstruierung deutet aber nur darauf hin, dass diese so genannten Kritiker es sich ein wenig zu einfach machen wollten. Der Film ist ein wunderbar fotografierter Bergfilm mit glaubwürdigen Charakteren und dem Kampf mehrerer Männer gegen die Naturgewalten. Dem entgegengesetzt geifert der linientreue Chefredakteur einer Berliner Zeitung nach einer Sensation. Als die erhoffte Erstbesteigung scheitert und sich die nationalsozialistische Partei nun nicht mehr im Glanze dieser Männer sonnen kann, möchte der von Tukur stark gespielte Journalist wenigstens seinen sensationslüsternen Lesern noch ein Drama verkaufen. Während die Männer in der Nordwand um ihr Leben kämpfen, werden am Rande des Berges dekadente Partys gefeiert und Champagner genossen. Die oftmals propagierten Tugenden der Nazis wie Stolz, Ehre und Heldentum hatten längst den Humanismus und die Moral verdrängt. Die Erosion der Gesellschaft hatte unaufhörlich ihren Lauf genommen.
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fabel 2011/01/03 12:39:44
Antwort löschenOja. Vor allem dieser Kontrast hat den Film in meinen Augen richtig, richtig stark gemacht. :)
Ansonsten, mal abgesehen von den Punkten, kann ich das nur unterschreiben.;)
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Filmkenner77 2011/01/03 12:42:37
Antwort löschenMit den Punkten bin ich immer sehr kritisch wie du an all meinen Rezensionen feststellen kann. Eine 7 bei mir entspricht vielleicht einer 8 bei dir. ;-)
fabel 2011/01/03 12:48:47
Antwort löschenStimmt, in diesem Fall sogar 8,5.:D
Hatte aber erst ne 9,5, nur das wäre leicht übertrieben gewesen.^^
duffy 2011/01/02 21:53:58
Kommentar löschen"Heil Hitler!"
"Servus"
Das war gut, zumindest beim ersten Mal.
Danach bekommt man eine anständig inszenierte, dafür mies gespielte und dröge erzählte Klettergeschichte, die in ihren Ansätzen schon komplett uninteressant ist.
Führmann ist die reinste Katastrophe, ich weiß wirklich nicht was der auf dem Schirm zu suchen hat. Ist der vielleicht sogar Schweiger verwandt oder so?
War ja grauenhaft.
Optisch kann Nordwand punkten, der Rest ist eher einschläfernd.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten
fabel 2011/01/03 12:48:11
Antwort löschenAch was....ich fand den sauspannend, um es mal so auszudrücken.;)
Mit das beste, was es aus Deutschland gab in letzter Zeit. ;)
duffy 2011/01/03 12:49:57
Antwort löschenSpricht mal wieder nicht gerade für Deutschland.
fabel 2011/01/03 12:51:23
Antwort löschenFinde ich eben nicht. Na ja, vielleicht bin ich auch wenig befangen.:D:D
Filmkenner77 2011/01/03 19:57:02
Antwort löschenIch finde die Bewertung des Films ein wenig unfair. Der Bergfilm als Genre kann natürlich nur selten als sehr komplexe Geschichte funktionieren. Jeder, der dies glaubt, geht mit überzogenen Erwartungen an einen solchen Film heran. Effektspektakel wie Vertical Limit oder Cliffhanger sind reine, realitätsferne Actionfilme und können somit nicht wirklich zum Genre gezählt werden. Über Führmann als Schauspieler kann man sicherlich trefflich streiten oder auch nicht. Hier hält er sich aber meiner Ansicht nach noch weitestgehend zurück und das tut dem Film gut. Man muss den Film als solchen nicht mögen. Aber die Frage ist doch: Wenn einen das Thema so wenig anspricht, warum schaut man sich so einen Film dann überhaupt an? Mit anderen Worten: Sehe ich mir einen Film über Timbuktu an, interessiere mich aber überhaupt nicht für die Wüste, würde ich am Ende auch nicht sagen: Mensch, das Leben in der Einöde der Sahara ist aber dröge und interessiert mich eigentlich nicht. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Und Nordwand war auch nicht der erste Film von Führmann. Ich denke, da ist eine Wandlung um 100% ausgeschlossen. Man weiss also, was auf einen zukommt. ;-)
duffy 2011/01/03 20:01:46
Antwort löschenWeil er mir empfohlen wurde und zwar mit einer glatten 10er Wertung und einem ansprechenden Review. Nur deshalb bekam der Film, 2 Jahre später im Free-TV, von mir eine Chance. ;)
Filmkenner77 2011/01/03 20:06:03
Antwort löschen10er Wertungen gibts bei mir nicht. Naja, so gut wie nicht. Manche hier vergeben die inflationär. Da muss man vorsichtig sein. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich unterschiedlich. Vielleicht hattest du auch sonst nicht sonderlich viele Übereinstimmungen mit demjenigen, der dir das empfohlen hat. Wer weiss....
duffy 2011/01/03 20:11:44
Antwort löschenDoch doch, einige. Den kenne ich etwas besser, sonst hätte ich mich da auch nicht drauf eingelassen.
Ich habe hier allerdings auch meine 15-20 Pappenheimer, bei denen ich sofort hellhörig werde sobald eine gute Kritik kommt. Da weiß man halt woran man ist und kann die Meisten auch richtig einschätzen.
10er Wertungen halte ich übrigens nicht für eine Schande. Ich habe bestimmt 150 davon. Gibt halt auch viele geniale Filme. Ist mir da auch völlig Lachs ob ich einem Paten die gleiche Wertung verpassen wie einem Machete. Wenn für mich alles stimmt und das Genre bedient wurde, gibt's den Adelstitel.
Alles rein subjektiv natürlich. Man ist ja nicht als Offizieller unterwegs. :)
lil.weeze 2011/01/04 10:19:19
Antwort löschen@ Filmkenner77
Der Film scheitert daran die Geschichte von Toni Kurz und Andreas Hinterstoißer zu erzählen. Aus dem Leben der Beiden erfährt man so gut wie gar nichts, Charakterzeichung versucht man vergebens und der frei erfundene Handlungsstrang um Luise ist völlig überflüssig bzw. uninteressant.
Mich hätte deren Geschichte und Hintergründe interessiert und nicht nur die zugegebenermaßen gut inszenierten Szenen am Berg.
Viel mehr hat der Film nämlich nicht zu bieten..
Filmkenner77 2011/01/04 13:33:58
Antwort löschenEinerseits kann ich deinen Einwurf nachvollziehen. Andererseits muss man aber auch sagen, dass es sich bei den beiden nicht um Personen des Weltgeschehens handelte. Wenn du nun sagst, dass man aus deren Leben wenig erfährt, liegt das möglicherweise auch daran, dass es nicht wirklich viel Interessantes aus deren Leben zu berichten gibt und sich der Regisseur tatsächlich auf das Wesentliche konzentieren wollte. Schließlich handelte es sich ja um einen zweistündigen Kinofilm, der unterhalten wollte, und nicht um einen Mehrteiler über zwei Bergsteiger und ihr Leben in den Bergen vor der Besteigung der Nordwand. Um nähere Hintergründe zu erfahren, gibt es sicherlich die eine oder andere Doku zu dem Thema Nordwand.
duffy 2011/01/04 13:37:19
Antwort löschenDann stelle ich mir aber zwingend die Frage, warum man um zwei so uninteressante Charaktere einen Kinofilm schrauben muss. Denn Unterhaltung gab es auch nicht wirklich. Ist ja nicht so, daß der Aufstieg, bzw. die Aufstiege irgendwie mitreissend inszeniert wurden.
Das war schon eine sehr trockene Sache.
Filmkenner77 2011/01/04 13:57:09
Antwort löschenNun, es geht weniger um die Auslotung der Charaktere als um das geschichtliche Ereignis und den Kampf des Menschen gegen die Naturgewalten. Da kann man durchaus existenzielle Fragestellungen aufwerfen unabhängig vom einzelnen Individuum. Wäre übrigens nicht der erste Film in der Geschichte des Kinos, in der die Charaktere nicht viel hergeben, aber der Film trotzdem irgendwie funktioniert.
fabel 2011/01/04 14:08:17
Antwort löschenUnd, um mich mal kur einzumischen, manchmal sind Charaktere ohne Hintergrundinfos auch besser. Dann kann wenigstens eine etwaige Charakterzeichnung nicht in die Hose gehen, und dies geschieht ja leider oft.
Es braucht nicht immer Charaktere, die zwei tote Ehefrauen haben und nebenbei noch einen autistischen Sohn besitzen...
So wirken die Charaktere auch viel geheimnisvoller, und man kann selber eine Art Zeichnung der Figuren erstellen. Die wirkten so auch irgendwie viel interressanter, und auch die Liebesgeschichte nervte längst nicht so viel wie hier verlautet wird.
Achja @duffy:
"Ist ja nicht so, daß der Aufstieg, bzw. die Aufstiege irgendwie mitreissend inszeniert wurden. "- ich glaube du hast da einen andern Film als ich gesehen. :P ;)
duffy 2011/01/04 14:09:20
Antwort löschen@Filmkenner:
Wenn er denn funktionieren würde. :p
Wenn die Charaktere nicht stimmen sollte wenigstens an anderen Stellen gewisse Trümpfe ausgespielt werden.
Einfach nur zu zeigen wie zwei Trantüten (+ x) auf einem Stein herumklettern ist nicht für jedermann geeignet.
Wenn Petersen im Sturm nur gezeigt hätte wie die Jungs durch hohe Wellen brechen, hätte der Film auch nicht funktioniert. ;)
duffy 2011/01/04 14:11:34
Antwort löschenAchja, die Liebesgeschichte. Danke für den Hinweis. Die war so unnötig wie ein Regenschirm unter der Dusche. Zudem war's mächtig kitschig.
Und ich glaube schon, daß wir den gleichen Film gesehen haben, Fabel. Soviele lahmarschige Bergbesteigungen gab es denn ja nun wieder nicht im Kino (und wird es auch hoffentlich nicht mehr geben). :>
Filmkenner77 2011/01/04 14:35:11
Antwort löschenHat Petersens "Sturm" denn wirklich funktioniert? Da waren vielleicht die Charaktere besser gezeichnet und trotzdem fand ich die Story nicht sonderlich packend erzählt. Heulende Hausfrauen, die um ihre Männer auf See bangen, fand ich jetzt auch nicht gerade subtil. Aber das ist jetzt ein anderes Feld......
duffy 2011/01/04 14:39:06
Antwort löschenZumindest besser als der hier, immerhin hatte man jemanden zum mitfiebern, der einem nicht scheißegal war.^^
Aber mal ohne Flachs, Nordwand ist auch nicht gerade der Inbegriff von Finesse.
Filmkenner77 2011/01/04 14:42:00
Antwort löschenMark Wahlberg war mir scheißegal. ;-) Aber lassen wir das. Ein guter Bergfilm ist "The Mountain", aber den kennt vermutlich eh keiner.
duffy 2011/01/04 15:15:08
Antwort löschenMit Spencer Tracy und Robert Wagner? Ist das der?
Filmkenner77 2011/01/04 16:36:41
Antwort löschenGenau der. Habe schon vor einiger Zeit hier eine kleine Rezension verfasst.;-)
duffy 2011/01/04 16:44:00
Antwort löschenPerfekt. War bloss schwer zu finden hier wegen dem deutschen Titel. Habe ihn direkt mal vorgemerkt. Danke. :-)
Alle 22 Antworten zeigen
Filmkenner77 2011/01/04 17:14:45
Antwort löschenLäuft allerdings nur sehr selten im TV. Du wirst es schwer haben, den mal zu sehen. Habe den Film vor Jahren einmal aufgenommen. Leider gibt es im Netz keinen Trailer für einen ersten Eindruck.
duffy 2011/01/04 17:18:31
Antwort löschenIch halte mal die Augen offen. Augenscheinlich liegt der bei Kabel1, aber Premiere scheint den öfter zu zeigen. Da lasse ich ihn mir ggf. aufzeichnen.
lil.weeze 2011/01/01 23:46:26
Kommentar löschenJa, die Szenen am Berg sind gut inszeniert und teilweise auch spannend, nur das alleine macht leider noch keinen guten Film aus. Und mit mehr kann "Nordwand" auch nicht punkten. Die Story, sofern überhaupt vorhanden, ist eine Aneinanderreihung von Klischees und Belanglosigkeiten, sämtliche Charaktere werden nur oberflächlich behandelt und sind im Grunde nur Genre-übliche Abziehbilder.
Das peinlich theatralische Ende setzt dem Ganzen noch die Krone auf und macht diesen Film schlichtweg überflüssig!
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toasted 2011/01/02 19:31:25
Antwort löschenWelches Ende sprichst du an? Wenn es das Ende am Berg ist, so ist es (sofern man Wikipedia vertrauen kann) nicht theatralisch sondern tatsächlich.
Wenn du das Filmende aus Luises Sicht meinst - da hab ich weit theatralischere gesehen. Mit dem konnte ich ganz gut leben.
lil.weeze 2011/01/04 10:07:26
Antwort löschenJa ich meinte Luises Aktion am Ende. Fand schon den ganzen Handlungsstrang mit ihr arg konstruiert und hat mich eher genervt aber als sie dann am Schluss selber auf den Berg ging, das ging mir dann schon zu weit.
Natürlich hat man schon weit Schlimmeres gesehn, aber das ändert nichts am Gesamteindruck.
Fand einfach der Film hatte eines der schlechtesten Drehbücher der letzten Jahre.
moiCheCker 2011/01/01 23:46:01
Kommentar löschenGrandios gefilmtes Bergsteigerabenteuer mit vielen Emotionen, bisschen Action und extrem viel Spannung, dass auf wahren Begebenheiten beruht!
Wer auf Bergsteiger-Filme steht, sollte sich "Nordwand" auf jeden Fall ankucken, denn dieser Film ist besser als "Nanga Parbat"!
Einzig der etwas lahme Anfang nervt ein wenig, deswegen keine 9 Punkte!
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Moe Szyslak 2010/07/24 01:46:06
Kommentar löschenKlasse Film!
Sehr gut aufgelegtes Darsteller-Ensemble (Fürmann+Lukas = Traum-Duo), atemberaubend schöne Landschaftsaufnahmen und absolute Hochspannung bei Besteigung des Berges.
Das war absolute Top-Unterhaltung, auch schon zu Beginn. Verwunderlich, weil sie ja fast eine Stunde brauchen, bevor sie sich mal an den Berg machen, aber aufgrund einiger amüsanter Szenen und dem hervorragendem und unaufgeregtem Spiel der Akteure kam auch da keinerlei Langweile auf.
Was ich persönlich auch noch gut fand, dass hier nicht allzu sehr mit dem Zeigefinger auf die Nazi-Zeit hingedeutet wurde. Klar gab es einige kritische Sprüche, aber es war nicht so übertrieben, wie ich erwartet habe, sehr gut!
Die Besteigung des Berges war dann natürlich genial gemacht. Die Aufnahmen waren genial und die Spannung war unübertrefflich. Vor allem im letzten Teil war das ja unendlich dramatisch, man hat echt mitgefroren und mitgezittert und es gab schon sehr krasse Szenen (Loch im Kopf, abgefaulte Hand) und auch das Ende fand ich trotz bzw wegen der Tragik auch überaus gelungen.
Absolut spannender und erstklassiger Film aus deutschen Landen
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
fabel 2011/01/02 00:06:45
Antwort löschen"Was ich persönlich auch noch gut fand, dass hier nicht allzu sehr mit dem Zeigefinger auf die Nazi-Zeit hingedeutet wurde. Klar gab es einige kritische Sprüche, aber es war nicht so übertrieben, wie ich erwartet habe, sehr gut! "
Signed!
"Die Aufnahmen waren genial und die Spannung war unübertrefflich."
Signed!
"(Fürmann+Lukas = Traum-Duo)"
Signed!
Ach, alles unterschrieben! SO muss Unterhaltungskino aussehen! Ich glaube mit Abstand der beste deutsche Film der letzten Zeit.:)
kinogaengerin 2010/07/23 20:53:58
Kommentar löschenDas nenne ich mal einen richtig gut inszenierten deutschen Film, der wahrlich unter die Haut geht. Das fängt bei dem sehr passenden Soundtrack an, geht über die durchweg guten Schauspieler bis hin zur mitreissenden Geschichte rund um die Eiger-Nordwand. Benno Fürmann und Florian Lukas als Bergsteiger sind sehenswert und sorgen für den ein oder anderen Moment, bei dem ich mir nur noch die Hand vor den Mund halten konnte und unfassbar geschockt war. Wären doch bloß die Österreicher nicht gewesen, dann wäre das Ganze vielleicht anders verlaufen. Das Ende ist traurig und stark zugleich und raubt mir beinahe den Atem, nur ist es leider wieder zu lang ausgebaut.
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dbeutner 2010/05/06 14:22:36
Kommentar löschenBenno Führmann ist nicht mein Fall, Florian Lukas schon eher, der hier auch etwas weg kommt von seinem Image als geistig Halbgarer. Aber auch der Rest des Casts haut mich nicht vom Hocker, Ulrich Tukur immerhin etwas überzeugender als in Séraphine. Was soll's - weder die SchauspielerInnen noch der Inhalt sind wirklich etwas gewesen, was mich so richtig hätte packen können. Trotzdem hat der Film ein gewisses Niveau, vor allem ist er, Hut ab, bei den "äußeren Zutaten" einfach mit sehr sicherer Hand inszeniert. Und der Sound ist wirklich bemerkenswert, hier lohnt sich eine ordentliche Anlage zuhause, dann ist man mitten drin im Berg und zieht die Decke etwas höher, weil der Schnee ja so weht...
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Waran 2010/04/25 16:26:19
Kommentar löschenSpannend gemacht bis zum Schluss. Gutes deutsches Kino zum Entspannen.
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Melcon 2010/03/30 13:49:30
Kommentar löschen...es geht ja doch, einer der besseren deutschen Filme.
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daScorp 2010/01/22 04:40:35
Kommentar löschenSpannendes und sehr gut inszeniertes Bergdrama. Die Liebesgeschichte wirkt aber leider reichlich bemüht und stört eher, ebenso wird der politische Hintergrund nur sehr halbherzig einbezogen und wirkt inkonsequent. Gut gemacht, aber leider auch viel verschenkt.
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Blonder 2009/10/03 12:19:07
Kommentar löschenZwei Bergsteiger aus Deutschland wollen die Eiger-Nordwand bezwingen. Gleichzeitig werden die Bergsteiger vom Tal aus von einem Haufen Schaulustiger beobachtet. Während die einen bei Champagner feiern, hängen die anderen bei einem Schneesturm in der Wand und kämpfen ums nackte Überleben.
Klar, darf auch ein wenig Kitsch nicht fehlen, denn da wäre ja noch eine junge Fotgrafin, die mal was mit Toni Kurz hatte und ihn immer noch liebt. Was natürlich in ein hoch sentimentales Finale gipfelt.
Die Zutaten aus dem der Film gemacht ist sind zwar nicht neu, aber im großen und ganzen ein sehr spannender Bergfilm. Der gleichzeitig das fast vergessene Genre wiederbelebt.
Benno Führmann und Florian Lukas spielen die zwei Bergsteiger recht solide, aber mehr gibt die Rolle eh nicht her. Für Johanna Wokalek gilt hier das gleiche. Der einzige Lichtblick bei den Darstellern ist Ulrich Tukur, der einen eiskalten Reporter verkörpert.
Super spannender Film, der vor allem durch die Bergszenen zu glänzen weiß.
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Bäda 2009/07/22 09:36:36
Kommentar löschenEigentlich ganz guter und dramatischer Bergsteigerfilm. Die Liebesgeschichte, hätte nicht so ausgereizt werden müssen aber ok. Die Bilder, die von der Kamera eingefangen werden, sind jedoch schon sehr beachtenswert. meiner Meinung nach spiegelt der Film den "wahnsinn" des Bergsteigens und die Uneinsichtigkeit mancher Bergsteiger doch sehr gut wieder. Auch die Erkenntnis über Fehler, die manche erst spät erkennen und dadurch oft nicht nur ihr eigenes Leben gefährden.
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stalker 2009/07/01 15:00:16
Kommentar löschenAuch nicht besser als das Video von Polarkreis18, aber länger.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
patcharisma 2009/07/03 21:20:10
Antwort löschenMeinsr Du dieses bescheuerte "Allein, allein"? :D
stalker 2009/07/03 21:51:55
Antwort löschenScheiße, jetzt hab ich nen Ohrwurm. Also ja.
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patcharisma 2009/07/03 23:43:01
Antwort löschenDen hatte ich eben auch wegen Dir! Hier kommt die Retourkutsche! :D
TheJoker 2009/09/24 02:30:11
Antwort löschenOhrwurm lässt grüßen^^
Cash 2009/06/08 12:11:21
Kommentar löschenEs ist ein wenig schade: Würde der Film nur davon handeln, wie zwei Wagemutige versuchen, einen überlebensgroßen Berg zu besteigen, würde er sicher makellos sein. Die Kamera zeigt dynamisch und in oftmals wirklich grandiosen Aufnahmen, wie Toni, Andi und ihre Schweizer Konkurrenten und zur gleichen Zeit auch Kollegen Willy und Edi geradezu gegen den Berg kämpfen. Das ist Action-Kino und das ist gut.
Dumm nur, dass der Film gleichzeitig auch ein Liebes-Drama sein möchte und in wirklich unglücklichen Momenten auch die Propaganda-Maschinerie der Nazis kommentieren will, halbgar, ein wenig angedeutet, nicht zu Ende gedacht: Nordwand ist ein Abenteuer-Action-Film geworden, will aber eigentlich viel mehr sein.
Obwohl es auf einer wahren Geschichte beruht, wollte Regisseur Philipp Stölzl sie noch ordentlich verwässern: Luise, gespielt von Johanna Wokalek, die hier auftritt, als wäre sie direkt aus Barfuss zum Bergfuß gerannt, ist die Kraft, die Toni antreibt. Sie lieben sich, das wissen sie beide und wenn Andi von Frauen redet, die auf ihre Rückkehr warten, denkt Toni an seine Luise. Das ist ja irgendwie süß, aber auch Geschichte erzählen nach Rezept: Der Held, der den Berg erklimmen möchte, der kräftige Draufgänger, wird bei seinem Wagemut von der Angebeteten beobachtet. Das ist irgendwann ein wenig nervig, wird aber zum Glück von Ulrich Tukur gerettet, der den Journalisten so großartig spielt, dass es eine Freude ist im zuzuschauen. „Ich bin Reporter!“ „Sind Sie nicht auch ein Mensch?“ „Gelegentlich.“
Dem Film ist anzumerken, dass Stölzl nicht einfach nur einen Bergfilm machen wollte. An vielen Ecken und Enden sind Ambitionen auf Größeres zu erkennen. Die eindimensionale Charakterisierung der beiden Hauptfiguren wird von den viel spannenderen Österreichern an die Wand gespielt. Sie sind letztendlich das, wozu der Film nicht den Mut hatte, Toni und Andi zu machen: draufgängerisch, mutig, ein wenig dumm, lebensmüde – und vor allem ohne Frauen, ohne Vorgeschichte. Einfach nur Bergsteiger. So kommt es, dass das Besteigen der Eiger Nordwand wirklich gut, doch das Drumherum wirklich schwach gemacht ist. Ein spannender Action-Film, eine mittelprächtige Seifenoper. Hätte mehr sein können, ist es aber nicht.
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