Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Kritik

The Hobbit: An Unexpected Journey

NZ/US · 2012 · Laufzeit 169 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Fantasyfilm · Kinostart
  • 4

    gähn

    • 8

      Bildgewaltiges Tolkien-Epos von Herr-der-Ringe-Regisseur Peter Jackson – gedreht ca. 10 Jahre nach der Ringe-Trilogie. Fantasy-Fans haben wahrscheinlich über ihrem Bett einen riesigen Lageplan von Mittelerde hängen, anders kann man sich all die Namen und Orte ja kaum merken. Persönlich finde ich, dass Tolkiens Werk überschätzt wird, da Tolkien einfach alles in sein Epos reingeworfen hat, was die Märchen-Mythologie und mystische Phantasie hergibt. Für mich ist das Werk überladen. Egal – hier geht’s ja um den Film, und sowas stösst bei Fans eh auf taube Ohren.

      Eines vorneweg: Egal ob man nun Fan der Story und der Figuren ist oder nicht, was Jackson hier vorlegt, ist visuell einfach bahnbrechend. Es geht nicht nur mit rasanten Kamerafahrten durch die gewaltige Ork-Höhle oder schwindelerregende Gebirgszüge Neuseelands, auch die Details sind spektakulär animiert. Und natürlich warten auf uns wieder einmal äusserst hässliche und fiese Viecher und Gestalten.

      Wenn man das endlose Zwergengedöhns erträgt und sogar gut findet, wird man sicher bestens unterhalten. Für alle anderen ist das erneute Rumkrabbeln und Gekrächze von Gaststar und Kriechwesen Gollum schlicht unerträglich. Doch auch sie werden mit grandiosen Effekten belohnt.

      Wenn man mal sieht, wie akribisch Jackson die Arbeiten am PC verfolgt, wird sofort klar, dass eben nicht jeder so ein Epos abdrehen kann wie er, selbst nicht mit 150 Mio. Dollar Spielgeld pro Teil. Die Choreographie der Schlachten und Kämpfe ist immer bis ins Detail dramaturgisch durchkomponiert, da lässt Jackson nichts anbrennen. So besteht ein Großteil seiner Mammut-Arbeit eben nicht nur aus dem Einholen von Drehgenehmigungen oder Tierschutz beim Drehen oder dem Zusammenhalten einer riesigen Crew, sondern aus endlosen Sitzungen mit den Effektprofis am Rechner. Ursprünglich sollte Guillermo del Toro (Pacific Rim) den Dreh machen, aber er trat wegen erheblicher Verzögerungen und Unstimmigkeiten zurück.

      Howard Score – ein Gigant des Hollywoodkinos - liefert den grandiosen Score.

      Fazit: Zu toppen ist das nicht mehr. Daher muss man der Umsetzung eine hohe Punktzahl geben, egal was man von Tolkiens Werk hält.

      • Meiner Meinung nach falscher Name!
        Ich bin bei dieser Triologie etwas hin und her gerissen: Ich finde die Filme durchaus gut und spannend aber es hat nicht mehr sonderlich viel mit der Geschichte vom Buch zu tun! Aber was soll man auch erwarten wenn man 150 Seiten so weit ausdehnen muss das es 3 Filme zu je 3 Stunden füllt?
        Ich bin daher der Meinung das man den Film anders nennen sollte etwa "Eine Geschichte aus Mittelerde" (der Titel ist glaube ich noch von keinem Buch oder Film reserviert) ich glaube dann würde es keine so hohen Erwartungen geben. Ich für meinen Teil würde den Filmen dann eine sehr gute Bewertung geben!

        • 8 .5
          VinniVega73 02.10.2016, 19:09 Geändert 02.10.2016, 19:10

          8,5 Punkte für den ersten Teil !
          Ohne das Buch zu kennen...ohne den Film mit Herr der Ringe zu vergleichen !
          Macht alles nämlich überhaupt keinen Sinn...wie immer !
          Es steht auch nirgendwo das man die Bücher lesen MUSS !
          Ein gewisse Eigenständigkeit und Spielraum sollte jackson auch eingeräumt werden !
          Aber Nörgler braucht das Land !

          Für mich genauso spannend oder unspannend wie Herr der Ringe !
          Tolle Kamerafahrten...die Landschaft beeindruckt wie immer !
          Aber ja wir sind zum 4. Mal in Neuseeland..mag sein das es sich irgendwo abgenutzt hat ! Für mich nicht !

          Freeman und McKellen spielen Ihre Charaktere wunderbar !
          Gut es mag sein..das die Truppe in Herr der Ringe insgesamt interessanter ist..als das Hobbit-Team....
          Die Gruppe der Zwerge ist dann am Ende vielleicht etwas nichtssagender !
          Aber Klagen auf hohem Niveau !

          Trickteschnisch auch nichts zu bemängeln...sehr gutes Niveau !
          Starker Soundtrack von Howard Shore...

          Gandald, Bilbo,Frodo, Galadriel, Elrond, Saruman und Gollum also so what ???

          Soll ich mich ernsthaft über singende Orks aufregen ?
          Ja im Buch singen Sie nicht ! Und jetzt ?? Hier schon und fertig !
          Kann so Probleme nicht wirklich nachvollziehen !
          Aber jeder wie er mag..soviel steht fest ! Ohne es am Ende verstehen zu MÜSSEN !

          Fazit :
          Starker erster Teil...der nichts dafür kann ...das wir das ganze schon 3 mal gesehen haben !

          • 6
            Dady 04.05.2016, 16:29 Geändert 04.05.2016, 16:33

            Für mich eher eine Enttäuschung!
            Der allergrößte "Herr der Ringe-Fan" war ich ja eh nie gewesen. Doch mit seiner legendären Trilogie hat Regisseur Peter Jackson schon Filmgeschichte geschrieben. Ähnliches hatte er auch wohl hier vor.
            Doch das Niveau der Vorgänger erreicht er beim ersten Teil bei weitem nicht. Dieser Film war für mich schon mal eindeutig zu lang. Wenn ich hier schon fast 3 Stunden meiner Zeit opfere sollte am Ende doch ein wenig mehr bei raus kommen. Ich verstehe sowieso nicht warum die Filme immer sooo lang sein müssen. Vieles fand ich auch einfach zu albern und viele Witze zu flach. Wenn ich ehrlich bin war ich Zwischenzeitlich kurz davor wieder auszumachen.....sorry die Wahrheit tut weh. Zum Glück nimmt der Film in der zweiten Hälfte ein wenig mehr Tempo auf und schafft es sogar so etwas wie Spaß zu erzeugen. Die Action und Effekte konnten sich nebenbei auch sehen lassen.
            Fazit: "Der Hobbit" ist ein aufgeblähtes Fantasyabenteuer mit einigen kleinen Macken!

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            • Unerwartet mag das richtige Wort sein, denn nach zehn Jahren bringt Peter Jackson nun Tolkiens viel weniger umfangreiches und freundlicheres Kinderbuch The Hobbit als Dreiteiler auf die Leinwand. Tolkiens netter Roman wird genauso aufgeblasen wie Peter Jacksons vorige Trilogie und das funktioniert, indem alle Konfrontationen, die Hintergrundgeschichte und jedes Detail ihren Raum bekommen. Mehr noch: Jackson baut Querverweise zum Ring auf, die das Buch gar nicht kennt. Genauso unerwartet kommt die technische Seite daher: The Hobbit wurde mit dem HFR Verfahren, High Frame Rate hergestellt: 48 Bilder pro Sekunde statt bis dato 24. Jackson auf der Mission, die Welt von der neu entdeckten Schärfe zu überzeugen! Kein Zweifel, Jackson ging mit Elan und Spass ans Werk und der britische Komiker Martin Freeman ist auch genau die richtige Besetzung für Bilbo Baggins bzw. Beutlin. Es schwingt immer eine gewisse Untertreibung in seinem Spiel mit und das zeichnet Bilbo ja auch aus: Ein unterschätztes Kerlchen bis zum Finale. Durch die HFR Technik wirkt die neuseeländische Landschaft diesmal noch direkter und der Fantasy Fan kommt dem ein Stückchen näher, wonach er sowieso strebt: Hinein in die fremde Welt! Hier kommen die Hauptfiguren: Der schreckliche Drachen Smaug, der den König der Zwerge aus dem Königreich Erebor vertrieb, der ältere Hobbit (Ian Holmes) und natürlich Gandalf der Grau (eine Freude, Ian McKellen wieder in der Kutte des Magiers zu erleben!). Mit seinem verschmitzten Lächeln bleibt er der heimliche Hauptdarsteller im Hobbit! Schön sind die Kurzauftritte von Cate Blanchett und Christopher Lee, denn sie bedeuten viel mehr als nur eine Spielerei des Geeks - beide sind Verbindungsglieder zur Ring Trilogie und besonders die fatale Entwicklung Lees wird sehr spannend vorweggenommen. Die Kernpunkte des ersten Hobbits sind natürlich die grossen Schlachten (die 3D Technik wird angenehm sparsam eingesetzt, um uns in den Kämpfen dann doch alles entgegen fliegen zu lassen). Die beste Szene aber ist das erste Treffen von Bilbo und Gollum, der wieder von Andy Serkins dargestellt wird: Eine schrecklich spannende Sequenz ist es geworden, ein Duell des Verstandes und ein Moment, da der Film wirklich zum Leben erwacht! Bilbo scheint schnell herauszufinden, wie paranoid Gollum ist und setzt das als Waffe ein. Als ich aus dem Kino kam, ärgerten sich die meisten Gäste darüber, dass die Zwerge im Film gleich zu Beginn singen mussten. Niemand mag Gesangs-Einlagen und deshalb sollte man Jacksons Mut, die Leichtigkeit des Kinderbuchs umgesetzt zu haben, loben! Obwohl es in der vollständigen Hobbit Trilogie nicht mehr deutlich wird: Der Hobbit ist an sich nicht so düster wie der Ring! (Dazu gibts unsere Film List der fortlaufend erzählten Trilogien auf cinegeek.de

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              • 8

                Nicht ganz so gut wie der Herr der Ringe , wobei man auch sagen muss dass das Zielpublikum wohl auch etwas jünger ist gedacht war. Aber trotzdem durchaus gelungen der erste Teil der Reihe.

                • 6 .5

                  Peter Jackson hat sich wahrscheinlich nachdem er viel Hobbitkraut geraucht hatte, gefragt, wie wohl Baumbart dieses kleine Buch ,,Der Hobbit" am Besten verfilmen würde.
                  Und dann fiel es ihm ein:

                  "Nur nicht so hastig!"^^

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                  • 8

                    Es geht weiter bzw. es ist ja die Vorgeschichte zu HdR. Vorab, der Film ist für mich absolut gelungen...auch wenn er nicht an die HdR-Teile rankommt..aber das muss er auch nicht.
                    Es ist eine andere Geschichte und man sollte sie nicht immer vergleichen mit HdR.
                    Am Anfang noch etwas kindlich mit lustigen Sezenen...allerdings geht es nach Aufbruch in die große wiete Welt... wieder mehr zur Sache und man bekommt ein Stück HdR-Feeling zu spüren...was natürlich super ist.
                    Der Film macht spass und hat epische Szenen. U.a. wird hier (für mich) einer der abscheulichsten und brutalsten Bösewichte zum Leben erweckt. Azog der Schänder!
                    Einfach genial.
                    Toller Film!

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                    • 6 .5

                      Eigentlich ein sehr guter Film, bevor ich das Buch gelesen habe hätte ich den FIlm bestimmt mit 8,5 oder höher bewertet.
                      Doch nachdem ich das Buch gelesen habe, stört mich einiges an dem Film.
                      Vorallem die Tatsache, dass der Antagonist, der weise Ork, vollkommen frei erfunden ist und im Buch überhaupt gar keine Rolle spielt.
                      Ansonsten jedoch ein sehenswerter Film, wie immer mit sehr guter Filmmusik

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                      • 7 .5

                        Eigentlich echt gut. Es ist schön so eine Vorgeschichte von HDR zu haben. Ich weis noch wie ich das erste Mal von diesem Film hörte und mir dachte da will ich rein. Und diese Vorgeschichte wurde sehr gut umgesetzt. Wir sehen auch z.B Gollum wieder, was eh die geilste Szene im Film war :) (Finde ich)
                        Auf jeden Fall ist der Film sehr gut gelungen und ich bin froh ihn gesehen zu haben.

                        Meinung eines 14 jährigen

                        • 8

                          Ist eine Weile her das ich ihn gesehen habe, aber ich erinnere mich daran das ich nachdem ich ihn gesehen hatte dachte, das die erste halbe Stunde, also der Teil der hauptsächlich im Auenland spielt, auch gut als Sitcom hätte durchgehen können und das prima fand.

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                          • 7

                            Der Film gilt ja eigentlich als eine Kindergerechtere Version von Herr der Ringe .
                            Ab Minute 120 aber nicht mehr (Gollum)

                            Immer noch ein Kindgerechter Film???!!!

                            • 7

                              Der Hobbit: Eine unerwartete Reise ist auch ein unerwartetes Vergnügen. Der Vollständigkeit halber musste ich den Film sehen, vom Ergebnis her fand ich ihn jetzt zwar nicht überragend, aber doch spaßig und gut. Manchmal wäre ein bisschen weniger Albernheit gut gewesen und manchmal hätte man die dunkle Seite etwas mehr herausstechen lassen. Der Necromant war ein Schmankerl und wurde so gut wie nicht genutzt. Viel Potential ist hier liegen geblieben, trotzdem hat mir der Film gut gefallen. Mal schauen, was mich in Smaugs Einöde erwartet.

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                              • 8
                                Yelkan 27.01.2016, 18:58 Geändert 27.01.2016, 18:59

                                Die unerwartete Reise hat manchmal durchaus ihre Längen, doch Peter Jackson gelingt es auch im ersten Teil der "Hobbit" Trilogie einen Film zu erschaffen, bei dem man sich einfach wohl fühlt. Schöne Landschaftsbilder und eine wunderbare Abenteuergeschichte mit guter Action und sympathischen Charakteren. Besonders Martin Freeman als Bilbo Beutlin ist sehr sympathisch und mein Lieblingshobbit, da er anders als Frodo oder Sam nicht so nervig ist ;) Auch die Zwergentruppe ist eine nette Gemeinschaft, die sehr gut umgesetzt ist. So und nicht anders haben Zwerge auszusehen!
                                Sehr gut ist es dass man im ersten Drittel des Filmes, in denen von der Handlung nicht sehr viel passiert, stets Rückblenden erhält in denen in tollen Kampfszenen die Hintergrundgeschichte des Filmes erzählt wird.
                                Howard Shore kann in der Hobbit-Trilogie leider nicht ansatzweise an den Soundtrack der HdR Trilogie kommen, "Over the Hill" ist jedoch eines der besten Stücke der gesamten Saga.
                                Besonders gut ist auch dass Saruman, Galadriel und Elrond im Film einen gelungenen Auftritt haben.

                                FAZIT: Ein wirklich schöner und gelungener Film, der natürlich nicht an die Spannung oder epischen Ausmaße der HdR Trilogie herankommt, aber aus dem Hobbit-Buch das Bestmöglichste herausholt.

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                                • 8 .5

                                  Fand den Beginn etwas Langatmig,wurde aber deutlich besser als die "Reiße" begann...
                                  Nicht ganz so gut wie "Herr der Ringe",aber wieder wunderschöne Bilder und Aufnahmen von Neuseland....

                                  • 5
                                    Jaemb 06.01.2016, 12:24 Geändert 06.01.2016, 12:25

                                    Der film ist an manchen stellen ganz unterhaltsam und hat auch gute special effects. Aber mehr ist meiner meinung nach nicht drin-die geschichte von einem kleinen buch wird in die länge wie ein zäher kaugummi gezogen, dass man echt an manchen stellen fast einschlafen kann. Ausserdem sind die dialoge und witze nicht gut ausgearbeitet und gerade mal für leute mit einem IQ von 40-80. Nicht einmal einen richtig epischen spannungshöhepunkt bekommt man zu sehen
                                    .....eher entäuschend

                                    • 8 .5

                                      Was war ich enttäuscht, als ich den Film zum ersten mal im Kino gesehen habe. Keine Spur von Herr der Ringe und alles wirkte auf mich anders, wenn nicht sogar fremd. Nun erst kürzlich habe ich den ersten Teil wieder gesehen und das ohne die borniertheit den Film zwanghaft in ein HdR-Korsett zu zwängen und siehe da, auch dieser Film ist ein kleines Meisterwerk von Peter Jackson. Ich kann jedem nur empfehlen keine Vergleiche zur anderen Trilogie zu ziehen, den wer Schneewittchen schaut, erwartet auch nicht, dass Cinderella darin vorkommt. Leider baut Jackson im zweiten und dritten Teil ab, da ihm der Stoff ausgegangen ist. Ich wage sogar zu behaupten, dass auch diese Geschichte Oscar-Potential hatte, wenn man den Film auf zwei oder sogar einen Teil reduziert hätte.

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                                      • 1 .5
                                        AnakinRambo 27.12.2015, 16:19 Geändert 01.11.2016, 18:48

                                        Kann man nicht einmal als "Notlösung" anschauen.

                                        • 7
                                          Tominator 26.12.2015, 00:58 Geändert 26.12.2015, 00:59

                                          Ich muss gestehen: Ich hab die Star Wars-Prequels im Mittelerde-Gewand erwartet, aber der Film war am Ende doch unterhaltsamer als erwartet, auch wenn der Film nie die Klasse von LotR erreichen konnte...
                                          Ich freu mich sehr auf die Fortsetzungen!

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                                          • 8

                                            Mein Weihnachten soll dieses Jahr mal komplett sich um Mittelerde drehen. Okay, weit gedehntes Weihnachten. ^^
                                            Und wie Bilbo, starte ich meine Reise mit dem Prolog zum Herr der Ringe in Sachen Hobbit.
                                            Die letzten beiden Jahre verfolgte ich immerhin schon Smaugs Einöde und die 5 Heeres Schlacht im Kino, um mir die Reihe komplett aufzusparen.
                                            Nun ist Sauron aber fällig!
                                            Und jede Reise muss ja irgendwann mal los gehen.
                                            Das Auenland, Land der behaarten Plattfüßer. Halblinge.
                                            Hier wohnen sie, die Hobbits. Durch meine Zeit bei der Armee, muss ich immer bei dem Wort Hobbit an Haubitzen denken.
                                            Frech...

                                            Jedenfalls ist Hobbit 1, diese "unerwartete" Reise der einzigste Film, der mir bis Gestern noch gar nicht unter die Finger kam. Lange Stand der schon in meinem Regal. Ungesehen!
                                            Einfach wartend auf die Vollständigkeit der Vorgeschichte.
                                            Sicherlich ist mir die Herr der Ringe Trilogie auch bekannt, schon bewertet, aber nur so. Die Tage wird es erst Neusichtung, Bewertung, und Neutext dazu geben.
                                            Aber genug Vorgeplänkel, rein ins Geschehen.
                                            Und ich muss sagen, es war ein schönes Erlebnis. Guter Film. Ian McKellen gehört für mich wirklich zu den weisen alten Leinwandgrößen, wie es nur ein Richard Attenborough schafft. Gandalf ist wahrlich eines seiner imposantesten Filmauftritte. Aber auch als Magneto im X-Men Universum schätze ich ihn sehr.
                                            Auch ein weiterer Ian gesellt sich zum Cast. Ian Holm. Der Alien-Droide, der Existenz-russe. Und der Ur- Bilbo Beutlin.
                                            Sein Jungpendant wird aber gespielt von Martin Freeman. Der mit seiner leicht verstrahlten Art der Figur Bilbo aber auch genug impulse gibt und diesen Liebenswerter schauspielt als zuerst angenommen von mir. Sicherlich bin ich kein Fan von Tolkien und DHDR, dennoch schätze ich eine gute Geschichte, die mich weit weg von der Realität tragen kann. Und das schafft Peter Jackson ganz vorzüglich.

                                            Jedenfalls ist die Kerngeschichte relativ simpel gestrickt. Die Zwerge Erebrors tragen die Reichtümer des Berges ab, und finden irgendwann das Herz des Berges. Den Arkenstein. Und wie ein heimliches Signal, kommt der Goldgeile Drache Smaug aus dem Norden um sich des Schatzes zu bemächtigen. Zerstört die Heimat der Zwerge und lässt sich häuslich nieder.
                                            Mit Auftritt Gandalf wird Bilbo mitten in die Geschichte hinein gezogen, doch das statt DHDR typisch eine bunte Gefährten Mischung los hechtet, es nur 13 Zwerge sind.
                                            Aber es kommt wieder recht gutes Mittelerde Gefühl auf, was einfach der Neuseeländischen Landschaft geschuldet ist. Diese Atemberaubende Schönheit lässt sich nicht mit Worten beschreiben.
                                            Auch als die Zwerge in Bilbo's Hütte das Lied anstimmen kommt ein Gänsehaut ähnliches Gefühl auf. Es umfasst einen mit reichlich Demut.
                                            Und so beginnt auch die Reise der 15 Mannen in Richtung Erebror.
                                            Natürlich wird das kein Wandertag. Es lauern Gefahren. Und die heissen in dieser Mittelerdewelt nun mal Orks.
                                            Leider, und das fand ich dann doch auch sicherlich doof an dem Film, sprechende scherzende Trolle und Orks?
                                            Zu meiner Verteidigung, ich schaue nur die Kinofassungen und kenn auch nicht diese Extended Fassungen. Kann ja sein, das es schon vorher so war.

                                            Ein weiterer kleiner Negativpunkt war auch diese Bergwanderung, als sich diese Steinriesen auf einmal das Kloppen kriegten. Und alle auf dem Berg kommen recht unversehrt aus der Geschichte? Ja nöö ne?!
                                            Aber Jackson lässt die Figuren auch immer wieder mit sich reiben. Es ist keine Kumpeltruppe die sich Jahrelang kennt, nein es ist bunter Haufen von Gleichschicksalbehafteten.
                                            Aber an sich einfach eine sympathische Truppe.
                                            Inszenatorisch geht vieles auch klar. Die Story hat Fluss, auch wenn sie recht gezogen wird für die Leinwand.
                                            Leider verpasst es Jackson das Timing, bei ruhigen Passagen das Tempo so gestalten, das bei Action es dann Teilweise zu hastig abgespult wird.
                                            Und als dann in der Ork Höhle Bilbo auch noch Gollum vor die Füsse fällt und mit dem erst mal ne Runde "Wer wird Millionär" spielt, gibt es wieder so ein Tempowechsel, der einfach nicht ganz stimmig ist!
                                            Auf der anderen Seite bleibt aber auch zu erwähnen, das die Zauberer Figur Radagast recht witzig rüber kommt. Auch wenn seine Igel-Rettungsaktion doch sehr CGI lastig war.

                                            Doch der langsame Aufmarsch der Dunkelheit gibt wieder so ein Gefühl von unbehagen mit für die Zukunft.
                                            Ja wer mag denn wohl dieser düstere Necromant sein?????
                                            Hmmm, da kommt bestimmt keiner drauf. ;)
                                            Zumal keiner mit sowas rechnet und jeder nur den Drachen sieht, der bezwungen werden muss.
                                            Zusammengefasst kann ich aber festhalten, das die nicht so ganz "unerwartete" Reise, doch recht kurzweilig und unterhaltsam war, nette Figuren und Schauplätze bot, einen wieder mal souverän spielenden Ian McKellen darbot, einen Martin Freeman der sichtlich spass an der Rolle des jungen Bilbo Beutlin hatte.
                                            Und auch die Cameo Auftritte von Hugo Weaving, Cate Blanchett und Christopher Lee die guten alten Zeiten leicht zurück brachten.
                                            Minimal negativ waren die zu unterschiedlichen Tempowechsel!
                                            Sprechende Trolle, die mich irgendwie an doofe Gangster Disney Figuren erinnerten, die von Natur aus einen IQ unter Äquator liegen.
                                            Ansonsten kann man noch nicht viel schlechtes zu dieser Hobbittrilogie sagen.
                                            Dieser Film war schon ein recht formidabler Auftakt gewesen!
                                            Der natürlich noch Lust und Laune auf mehr macht.
                                            Die Reise darf also schön so weiter gehen!

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                                              Sanny90 16.12.2015, 21:46 Geändert 21.12.2015, 21:43

                                              Einer meiner Lieblingsfilme und da muss man auch keinen Vergleich zu Herr der Ringe ziehen. Der erste Teil vom Hobbit macht alles richtig, obwohl er so eine lange Spielzeitlänge hat! Ich habe mich wirklich nie gelangweilt und das lag sicher auch an diesem guten Cast. Sind mir allesamt gut in Erinnerung geblieben, vorallem natürlich Martin Freeman in der Rolle des Bilbo. Aber auch die Story weiß zu unterhalten, die erste Hälfte des Films war wirklich stark, vorallem mit der musikalischen Untermalung. Ab der Hälfte fing es dann doch an etwas zu schwächeln, nur um mir ein grandioses Ende zu zeigen. Ich kann garnicht mehr sagen wie oft ich den 1 Teil vom Hobbit schon gesehen habe und damit übertreibe ich nicht. Dazu möchte ich auch erwähnen das ich ihn mir im Kino zuerst angesehen habe, bin sogar eingeschlafen zwischendurch.War natürlich leider nur in 3D. Dann einige Monate später bei der Zweitsichtung zuhause, war ich wirklich begeistert. Warscheinlich weil ich mich besser darauf konzentrieren konnte als im Kino, auch ohne die 3D Effekte, bin sowieso kein Fan davon. Nunja, der 1 Teil vom Hobbit hat mein Herz erobert, die darauf folgenden waren ziemlich schwach. Und als Anmerkung, das Buch vom Hobbit habe ich gelesen und fand es im Film doch gut umgesetzt.Gerade bei dem 1 Teil merkt man noch das dort mit viel Liebe und Leidenschaft gearbeitet wurde, ging in den darauf folgenden anscheinend flöten.

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                                                Sehr guter Start der Hobbit-Trilogie. Der Film ist stimmig, wird trotz seiner 3 Stunden Laufzeit nie langatmig und unterhält einen grandios. Da kann man sich als Herr der Ringe Fan wirklich nicht beschweren.
                                                Auch die Extended Szenen fügen sich sehr gut ins Gesamtbild ein und sind beinahe schon so unauffällig, dass man diese gar nicht bemerkt.
                                                Des Weiteren ist "Der Hobbit" witzig und bietet gute Actionsequenzen. Auch das CGI ist hervorragend.

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                                                • 7

                                                  Beurteilt wurde die Extended Edition.Cool und unterhaltsam!

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                                                    Für mich der schwächste Teil der Hobbit-Triologie. Man hat das Gefühl, alles schon mal und vor allem besser gesehen zu haben. Ich habe 3 Anläufe gebraucht um den Film zu sehen, weil ich jedes Mal eingeschlafen bin.