Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Kritik

NZ/US 2012 Laufzeit 169 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 13.12.2012

  • 2 .5

    Einmal ein wunderschönes Buch durch den Hollywood-Fleischwolf gedreht und auf den Markt geworfen. Nach Herr der Ringe eine einzige Enttäuschung. Wird nur noch durch die zwei Fortsetungen unterboten.

    Das schöne Tolkien-Fantasygefühl kam einfach nicht auf. Es war als ob man das LetsPlay eines Computerspiels anschaut. Einfach zu viel gewollt glaube ich.. :/ Aber wenn ich das hier so sehe scheine ich der Einzige zu sein der dieser Meinung ist. :D

    • 10

      Meiner Meinung nach der beste Teil der fantastischen Hobbit Trilogie!!!

      LG :=)

      • 10

        Ein guter Film. Nicht genau wie im Buch, aber sonst gut.

        1
        • 9 .5

          Bester Hobbit Teil!

          • 8 .5

            Famoser Start einer guten Trilogie.

            • 4 .5

              Der Hobbit...puh da kann ich nur sagen das ich diese Reihe nicht sonderlich mag für mich der zweitschwächste Teil aus Mittelerde.

              • 5

                Vorhersage: ?
                Bewertung: 5.0
                Lange nicht so gut wie erwartet...

                • 7 .5

                  Keine schlechte Umsetzung. Als Herr der Ringe-Fan muss man den Film gesehen haben. An Herr der Ringe kommt er nicht ran, da er zu märchenhaft ist.

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                  • 8

                    Schöner erster Teil. Nachdem ich doch recht enttäuscht ausm Kino raus gegangen bin fand ich den Film nach dem zweiten Mal doch besser. Als riesen HDR Fan kann der Film die Erwartungen natürlich nicht entsprechen. 3-4 Gänsehautmomente waren aber dabei. Es ist einfach ein wirklich guter Film. (Im Gegensatz zum 2. Teil......)

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                    • 7

                      Nach dem zweiten Mal anschauen gebe ich dem ersten Hobbit-Teil wohlwollende 7.5 Punkte, wobei er dabei zumindestens die Hälfte Martin Freeman zu verdanken hat. Ihn als Bilbo zu besetzen war sicher die beste Entscheidung, die Peter Jackson im Laufe der Hobbit-Trilogie getroffen hat.
                      Ansonsten setzt sich meine Bewertung aus zwei Teilen zusammen:
                      Im Kino wurde ich mit HFR und 3D wirklich gut unterhalten, hätte wohl eine Bewertung im Nahbereich von Herr der Ringe vergeben. Beim zweiten Mal auf der Couch war ich dann allerdings arg enttäuscht... irgendwie blieben nur Fragzeichen zurück, wieso ich den Hobbit im ersten Anlauf gut fand.
                      Summa summarum würde ich sagen: ein handwerklich gut gemachter Fantasy-Film mit guten Schauspielern und schönen Landschaften, der für mich aber zu sehr auf Kinder zugeschnitten ist.

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                      • 6 .5

                        https://www.youtube.com/watch?v=paIZIitI8iY

                        Nuff said.

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                        • 1 .5

                          *gähn*

                          • 7 .5

                            Ganz nett...

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                            • 9

                              Ich kann mich noch erinnern, wie ich damals vor dem Kino stand, nach der Vorpremiere. Ich wusste nicht wirklich, was es bedeuten sollte, dieses Grummeln im Magen. Eigentlich fand ich den Film richtig gut, aber ich konnte mich mit manchen Dingen nicht so recht anfreunden. Einerseits fand ich die Anbindung an den Herrn der Ringe echt missglückt. Andererseits fehlte mir diese innere Befriedigung, die ich bei den Herr der Ringe Filmen verspürte und noch heute verspüre, wenn ich sie sehe. Klar, ich war schon beim Lesen des Buches (Hobbit), nicht besonders begeistert (ich las den Ringherren zuerst) und deshalb war meine Erwartung an die Geschichte auch gering. Ich schenkte Peter Jackson einige Freiheiten, wie das Einführen neuer Figuren, die im Buch nicht auftauchten (Film ist nun mal was anderes als nen Buch), und trotzdem, das Unbehagen bleibt. Erst als ich vor einiger Zeit wieder den Herrn der Ringe einlegte, kurz nach dem 3. Teil des Hobbits war das, da fiel es mir auf: Die Liebe zum Detail. Der Film ist von der Machart her gut, die Story ist okay, das Setting ist gut - okay, viele Panoramapics, aber who cares - ich mag sie auch und wer Peter Jacksons Hobbit kauft, wird auch nichts anderes bekommen als eine B-Side-Variante des Herrn der Ringe. Dennoch, es fehlt mir die Liebe zum Detail. So viel Computergequirle, so viel Behelf, wenn man keine Lust hatte originelle Kameraeinstellungen zu finden oder die Orkmaskenbildnerin im Urlaub war. Das war dann doch etwas zu viel Unlust auf Seiten der Macher. Vielleicht hätte Jackson wirklich nicht noch einmal antreten sollen, wie er es eigentlich mal gesagt hatte.

                              Und dennoch, warum bekommt der Film von mir eine so hohe Bewertung? Nun, weil einerseits Herr der Ringe zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört, und weil dieser Film nicht nur bei Moviepilot auf Platz 4 in der Rubrik Hard Fantasy steht, sondern auch bei mir, und das mit großem Abstand vor Prinz Kasperle und Konsorten aus dem Schrank der Zu-Todestreichelkriege (Ja ja, ich weiß, das ist Kinderprogramm...aber dennoch will es ja immer der kleine Bruder von LotR sein). Und somit ist der Film für mich vielleicht kein Lieblingsfilm, aber in seiner Gewichtsklasse (für mich) immer noch herausragend. PS: Und Martin Freeman spielt einen 1a-Bilbo.

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                              • 6 .5

                                Mir als Liebhaber der Auenlandidylle (sowohl im Film als auch im Buch) gefällt der erste Teil der Triologie am besten, ist aber dennoch keineswegs ein Meisterwerk.
                                Das hat mehrere Gründe
                                1. CGI Overkill: Das die Landschaften nicht mit der ersten Mittelerdetriologie mithalten ist verkraftbar. Wirklich schade ist der Verlust der Schmierigkeit der Orks und der Zwergigkeit der Zwerge. Diese ähneln eher WoW Ausgeburten, als Gimli.
                                2. Fehlende Epik: Was ist ein Epos ohne eine phänomenale Schlacht? Weder die eingestreuten Rückblick, noch der eher symbolische Endkampf zwischen Thorin und Arzoc vermögen es meinen Blutdurst zu stillen.
                                3. Die Gemeinschaft: Während man bei HdR die Charakterzüge aller Gefährten kannte und mit ihnen mitfühlte, erinnert man sich beim Hobbit schon während des Abspanns nicht mehr an die Namen der Zwerge.
                                Alles in allem aber dennoch kein schlechter Film!

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                                • 6

                                  Zu lang geratene, aber durchaus teils beindruckende, CGI Leistungsschau.

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                                  • 7

                                    Nun... also. Komme gerade von der Vorpremiere mit meinem Cousin Heim und auch ihm gefiel dieser Film sehr gut. Erst als der Abspann lief sagte er, dass er jetzt doch Lust auf Herr der Ringe hätte. Mich überraschte, dass er Herr der Ringe gar nicht kannte ^^ Er interessiere sich eigentlich gar nicht für so Fantasyfilme, aber auf den Hobbit war er gespannt. Und jetzt haben für die Feiertage schon einen HdR Extended Marathon geplant. Freu mich drauf.

                                    Aber nun zum Film: Was eigentlich schon vom Trailer her absehbar war, dass Peter Jackson Der Hobbit als Rückblick vom alten Bilbo auf seine bereits in HdR mehrmals angesprochene Reise konzipierte und nicht als vollkommen eigenständige Vorgeschichte zu HdR, die Der Hobbit aber nunmal zweifelsfrei ist. Aber dies fällt nicht allzu stark ins Gewicht, denn die Einleitung des "Rückblicks" fällt nicht unbedingt störend ins Gewicht. Aber ganz klar wollte man damit die Zuschauer, die bereits mit dem HdR-Dreiteiler vertraut waren, wieder ins Kino locken und sie dabei nicht gänzlich in unbekanntes Gewässer schmeißen.

                                    Beginnen tut Der Hobbit auch im selben Aufbau, wie schon HdR: Mit einer großen, bildgewaltigen Einleitung um den Drachenangriff auf eines der Zwergenkönigreiche... und was für eine ^^ Ich möchte mal behaupten, dass diese Darstellung selbst die mächtigsten Schlachten in HdR in den Schatten stellt, was sicherlich der verbesserten Technik in den letzten Jahren und den 3D Effekten zu verdanken ist.

                                    Und dann beginnt die Geschichte wie gewohnt heimelig in Bilbos Haus. Was Peter Jackson sehr gut schafft, ist sich für ruhige Teile des Geschichte die passende Zeit zu nehmen. Zu keiner Zeit wirkt der Film gedrängt, wobei ich mir sicher bin, dass man aus der Buchvorlage wieder einiges gestrichen hat, wie auch schon bei HdR, was aber nicht negativ anzurechnen ist. Ist nunmal der Kinematographie geschuldet.

                                    Was mir allerdings etwas befremdlich aufstößt, ist die teilweise nicht homogene Einbindung von Szenen, die es so im Buch sicher nicht gab. Szenen, die zwar vom Kinopublikum als witzig und auflockernd aufgenommen werden, aber einfach unpassend sind. Ein Beispiel: Drei Trolle an einer Feuerstelle. Der Eine will von einer Suppe kosten, der Andere hält ihm den Löffel zum kosten hin und sagt "Fressluke auf". - Es passt einfach nicht; aber das ist Meckern auf hohem Niveau, denn richtig stören tun diese Szenen nicht.

                                    Was der engen, stimmungsvollen Umsetzung der Handlung allerdings zu Lasten geht, ist die Charakterentwicklung: Bilbo und Thorin werden super ausgebaut, aber es gibt 13 Zwerge in der ständigen Gefährtenschaft. Manche Zwerge haben nicht mal eine Sprechrolle, sondern laufen nur als Statisten mit. Stattdessen hat man sich sehr darum bemüht allen Zwergen zumindest ein individuelles Aussehen zu geben, so dass man sie zumindest optisch gut voneinander trennen kann.

                                    Was sehr gefiel war die schöne und (ich glaube zumindest) auch in der Vorlage korrekte Einbindung von bereits bekannten Charakteren wie Elrond und Galadriel. Was mich auch sehr freute war, dass es nicht gescheut wurde, Namen zu nennen oder Ereignisse und Orte anzusprechen, welche für die Handlung sicher keinen weiteren Wert haben, aber einen Blick über den Tellerrand erlauben und die auch die Kenner des "Silmarillion" (eine Sammlung von Kurzgeschichten Tolkien's über die Entstehung von der Welt Arda - Mittelerde ist ja bekannterweise nur ein Kontinent - Religion, Verwandtschaftsverhältnisse von Völkern und Sippen, und die Bedeutung dieser und deren Platz in der Geschichte) ein zufriedenes Schmunzeln hervorlockt.

                                    Die 170 min werden plus 10 min Pause äußerst kurzweilig erzählt und vergehen wie im Flug. Der vorliegende erste Teil von Der Hobbit ist zwar nicht so bunt wie Avatar, aber ich erlaube mir zu sagen, dass Der Hobbit bereits schöner und bildgewaltiger ist, als alles was man bisher kennt. Die Panoramen und Effekte sind einfach atemberaubend. Abgesehen vom ersten Drittel des Films fehlt es dem Film an bombastischen Schlachten von ganzen Heeren, wie man sie aus HdR 2 und 3 kennt. Stattdessen ist Der Hobbit gespickt von toll inszenierten Kämpfen im "kleineren" Rahmen - äußerst detailverliebt und eindrucksvoll.

                                    Fazit: Peter Jackson hat hier einen weiteren Volltreffer nachgelegt und wird seinem HdR-Meisterwerk gerecht. Man wünschte sich, dass man HdR bereits in der jetzt vorliegenden technischen Qualität von Der Hobbit sehen hätte können. HdR wirkt im Vergleich fast schon angestaubt. Gollum war nie "hübscher" anzusehen ;)

                                    • 7

                                      Der Film hat mich nie wirklich umgehauen (auch wenn ich HdR mag, auch die erste Trilogie), aber ich fand ihn, besonders wegen der Eingangsszene und der Szene zwischen Gollum und Bilbo recht passabel.

                                      Trotzdem waren schon einige Schwächen zu erkennen, die in den späteren Teilen vollends durchgeschlagen sind, nämlich Actionlastigkeit und mangelnde Entwicklung der Themen des Buches.

                                      • 8 .5

                                        Ein schöner Fantasy-Film mit viel Liebe zum Detail. Meiner Meinung nach noch der beste Teil der Hobbit Filme. Charaktere werden liebevoll gezeichnet, es bleibt viel Zeit sich in die Geschichte hineinzuversetzen, zeitweise aber auch etwas zu langatmig. Der CGI Einsatz stört noch nicht ganz so, wie in den darauffolgenden Teilen und die Story selbst lässt noch auf eine "gelungene" Trilogie hoffen. Der Film ist m.M nach eine recht gute Mischung aus ruhigen, spannenden, witzigen, visuell packenden und actionreichen Szenen - auf jeden Fall sehenswert.

                                        • 3 .5

                                          Bombastisch inszenierter Müll. Das funktioniert (bei mir) als Literatur, aber nicht als Film. Bei den kampfszenen schleicht sich das gefühl ein, es möge doch endlich ende, nicht wegen meiner pazifistischen Einstellung, sondern einfach wegen der Langeweile - fliegende Köpfe und Arme, noch und nöcher. Nervensache! Fantasy pur - phantasielos! Pluspunkte gibt es für die Naturaufnahmen und Gandalf (wenngleich es frustrierend erscheint, dass das Böse ohne Zauberei nicht zu bezwingen ist)...

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                                          • 4

                                            Ein eher einschläfernder Fantasy-Heimatfilm, der fast 3 Stunden braucht, um dem geneigten, patriotischen Zuschauer mitzuteilen, dass auch die Kleinsten was für ihr Land zustande bringen können. Moderne Effekte, fehlender Tiefgang und flache Dialoge machen "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" zu einem bombastischen Trivialitätenkabinett, welches allenfalls Esoterikern von Telepathie bishin zur Zauberei einen feuchten Traum bereitet. Wenn bereits eingefleischte Fans "Hobbit-Fan-Cuts" anbieten, sagt das genug über die Qualität dieses Streifens aus.

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                                            • 9 .5

                                              Von den Bildern, Schauspielern, Dialogen, etc. steht der Hobbit der HdR-Trilogie in nichts nach. Auch sehr gute Vervollständigung der Lücken (individuelle Gestaltung der Zwerge, Radagast und der erneute Aufstieg von Sauron) in Tolkiens Buch "Der Hobbit".

                                              • 8

                                                Wieder einmal werden grandiose Bilder gezeigt - Jackson hat mit der "HdR"-Reihe und der Verfilmung der Hobbit-Reihe sein Lebenswerk geschaffen. Lange galten die Bücher als unverfilmbar...Jackson hat es geschafft. Genauso habe ich mir die Locations beim lesen vorgestellt.
                                                "Der Hobbit" kommt trotzem an die Trilogie nicht ganz heran - zu oft scheint es mir doch eher für die jüngere Generation gemacht zu sein. In der Tat galt ja auch der Roman als Kinderbuch. Die Zwergen-Szene zu Beginn des Films war für mich eher nervig und auch die Troll-Szene am Lagerfeuer brachte eher Witz ins Spiel.
                                                Alles in allem aber war es mal wieder ein Genuss für Auge und Ohr - insbesondere in 3D, was ich nicht unbedingt vermutet hätte.

                                                • 6
                                                  RoosterCogburn 30.01.2015, 20:24 Geändert 30.01.2015, 20:25

                                                  Hiermit beginnt das dreiteilige Film-Prequel zu den „Herr der Ringe“-Filmen. Ein Glück das ich meine Erwartungshaltung in punkto Inhalt und Unterhaltungswert, nach unten geschraubt habe. Wie erwartet kann „Der Hobbit“ selbstverständlich nicht den Maßstab, den Jackson selbst mit der Ring-Trilogie gesetzt hat, halten. Optisch ein fantastischer Genuss, ohne jeden Zweifel. Es ist auch schön, einige bekannte Gesichter wieder zu sehen. Doch ich spüre bei diesem Film, hier wurde ein Werk gestreckt. Der Zweck dahinter ist so offensichtlich, das man es nicht noch einmal betonen muss. Das Ergebnis ist zum einen ein langwieriges Filmepos mit einigen Schwächen, Klischees und teilweise recht albernem Witz. Auf der anderen Seite kann die „unerwartete Reise“ bei mir mit visuell beeindruckenden Bildern, starken Kampfsequenzen und Liebe zum Detail punkten. Doch gerade letzteres kann bei manchen Zuschauer auch nach hinten losgehen.

                                                  Hier ist schon zu erkennen, das man aus wenig viel gemacht hat. Und das ist kein Kompliment! Hier wurde die Vorlage wahnsinnig breitgetreten, ist im Film nur noch vereinzelt erkennbar und für drei Stunden Filmzeit wurde gar nicht viel erzählt. An einigen Stellen stagniert die Handlung regelrecht.
                                                  Sehenswert ist all das für HdR-Fans und Fantasy-Geeks trotz allem.

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                                                  • 8

                                                    schöner Anfang von der Hobbitsaga