Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Kritik

NZ/US 2012 Laufzeit 169 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 13.12.2012

  • 4

    Der Hobbit - Eine unerwartete Scheiße

    • 9

      Man kommt schnell in die Story hinein, egal ob man das Buch gelesen hat oder nicht! Ich finde die Story gut, die Bilder toll und einfach super gemacht. Peter Jackson hat tolle Arbeit geleistet und alles heraus geholt. Coole und neue Charaktere mit denen man sich schnell vertraut machen kann und bereits im ersten Teil der Trilogie totales Feeling wie in Der Herr der Ringe!!! Kann ich nur weiter empfehlen!

      • 9

        Totales Herr Der Ringe Feeling!
        Ein super Start in die Hobbit Trilogie.
        Man wusste nicht was man erwarten sollte.
        Wer den Film hoffentlich in HFR und im IMAX in 3D gesehen hat, kam sowas von auf seine Kosten.
        Man fühlt sich wieder zurückgesetzt in Mittelerde und hat viel Freude diesen Spass noch einmal geniessen zu dürfen.

        • 9

          Das war ein wirklich gelungener Auftakt. Das hätte eine wunderprächtige Triologie geben können, aber Mr. Jackson hat sich anders entschieden und deswegen bleibt es bei diesem gelungenen ersten Teil, den ich mir zurecht immer wieder gern anschaue. Liebevoll gezeichnete Charaktere, ein ausdrucksstarker und authentischer Bilbo. Ein Gandalf, den man gleich wieder ins Herz schließt und eine Reise, die wirklich noch Bilbo zum Hauptakteur hat. Da war mir nichts zu langatmig, da wirkte alles perfekt gesetzt. Selbst das CGI hat mich da noch nicht so auffallend gestört. Man hat noch erkannt, dass es Menschen sind, die in den Kostümen stecken.

          Hat natürlich sehr wenig mit dem Kinderbuch gemein; die Triologie als solches sowieso fast gar nichts mehr, außer Anfang und Ende. Aber man hätte hier wirklich mit viel Liebe zum Detail fortfahren dürfen. In diesem Film stimmte die gesetzte Musik, jeder Zwerg hatte seine kleinen, feinen Momente und es ist irgendwas angekommen. Man hat noch gespürt, worum es eigentlich geht, es war irgendwie eine Verbindung da. Ich war zwei Mal im Kino und man entdeckte dann auch noch Zuhause auf DVD soviele kleine Schmankerl. Keine dubiosen Szenensprünge, eine klare Linie. Tolle Effekte. Wirkte für mich nicht überladen, sondern einfach stimmig. Ich hätte mir gewünscht, dass es so weitergeht. [...]

          1
          • 8
            Anja-Z 13.01.2015, 19:58 Geändert 24.01.2015, 19:32

            Wahrscheinlich gehöre ich zu der weltweit kleinsten Minderheit, die sich öffentlich dazu bekennt, dass ihnen der Hobbit besser gefällt als die „Herr der Ringe“-Trilogie. Für mich liegt das zum größten Teil an den Zwergen ‒ ich habe jeden einzelnen von ihnen ins Herz geschlossen ‒ am Slapstick-Humor und den vielen kleinen Abenteuern während des Filmes.

            2
            • 10

              Film mit Wow Effekt.

              • 10

                Richtig guter Film. Ist zwar schon einige Zeit her das er veroöffentlicht wurde, aber der Beginn einer Epischen Reise mit einem noch besseren Ende.
                PS: Diese Stein-Riesen waren extrem gut animiert. Respekt an die Typen die die Riesen animiert haben... und natürlich an Peter Jackson, J.R.R. Tolkien und die Schauspieler. Danke für diese epische Reise Peter Jackson& J.R.R. Tolkien :)

                1
                • 6 .5
                  oliver.roth.5059 08.01.2015, 15:34 Geändert 08.01.2015, 18:59

                  Insgesamt für mich der beste der 3 Hobbit-Teile. Er hat zwar 1,2 Längen ist aber insgesamt ganz gut gemacht, teilweise charmant inszeniert aber sonderlichen Glanz versprüht der Film dann letztlich auch nicht.

                  1
                  • 7
                    harico 05.01.2015, 13:54 Geändert 05.01.2015, 13:54

                    https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn%3AANd9GcSUqY9SrMU8F_rOMPyy0TbaLPZ0hvSZYOq3lfdkg_RMWHe2kHe7Ww

                    ;-)

                    1
                    • 6

                      Mir fällt es schwer hier die richtigen Worte zu finden. Ich kann gut nachvollziehen, wenn mache diesen Film zerreißen, denn wirklich passieren tun hier im Grunde gar nichts. Auch will hier einfach nicht die Faszination aus dem HDR aufkommen, diese Magie, diese... ich weiß es doch auch nicht. Man sieht all die Figuren wieder, aber irgendwie will man die ganze Zeit nur die DVD's rauskramen und das Original anschauen. Naja, schlecht ist er nicht, aber gesehen haben müssen, tut man ihn auch nicht.

                      • 8 .5

                        "Der Hobbit" kommt natürlich lange nicht an "Herr der Ringe" heran. Aber das ist ja sowieso klar und muss nicht auf meine Bewertung Einfluss nehmen.
                        Wenn man diesen Film nämlich völlig objektiv betrachtet, bekommt man eine sehr gute Sache serviert: grandiose Bilder mit toller Musik, sehr gute Schauspieler, ein tolles Finale und natürlich noch ein Pluspunkt: GOLLUM!
                        Aber genauso wie dieser Film seine Stärken hat, hat er auch Schwächen. Und die größte Schwäche ist, objektiv betrachtet, natürlich die Länge. Der Film zieht sich einfach, vor allem zu Beginn. Das war bei "Die Gefährten" zwar auch so, da konnte man es dem Film aber bei bestem Willen nicht übel nehmen-zu viel Liebe steckt einfach darin. Das ist bei "Der Hobbit" nicht mehr der Fall und so erscheint der Film an einigen Stellen schon sehr langatmig. Doch dafür liefert uns der Film doch einige Actionszenen und vor allem das Finale hat mir sehr gut gefallen.
                        Und das Ende war eigentlich auch sehr gut. Der Cliffhanger war zwar vorhersehbar-aber gut!
                        Und so ist "Der Hobbit-Eine unerwartete Reise" für mich ein sehr guter Film, der aber einige Längen aufweißt, was er auch nicht mit dem tollen Finale wieder wett machen kann.
                        Für mich wird die Hobbit-Reihe aber vermutlich für immer der Kleine Bruder der HdR-Trilogie sein. Und obwohl der Film für immer im Schatten seines großen Bruders stehen wird, ist "Der Hobbit" sicherlich einer der besten Filme der letzten Jahre.

                        • 9
                          MeisterYoda 30.12.2014, 00:19 Geändert 30.12.2014, 12:24

                          Es bedarf einiges an Geduld, um die filmische Fortsetzung Tolkiens Meisterwerke von Peter Jackson in den richtigen Kontext zu stellen.
                          Denn man neigt sehr schnell dazu den Film "Der Hobbit" als Fortsetzung der
                          "Herr der Ringe" Trilogie zu sehen und damit zu vergleichen. Ich habe es auch erst beim zweiten Anlauf geschafft, mich von dem Vergleich zu lösen, um dann von Bilbo`s Abenteuer völlig vereinahmt zu werden. Denn dieses Abenteuer hat ihren eigenen Charme und vorallem ihre eigene Geschichte. Schon der Besuch der Zwerge mit ihren Eigenheiten stimmt den Betrachter in die neue Situation ein. Und das Zwergen-Lied schafft eine ganz spezielle Stimmung , dass finde ich nur großartig. Die für Tolkiens Kinder gedachte Gute-Nacht-Geschichte ist mit einigen Zusätzen opulent erweitert, aber drifftet für mich nicht zu sehr vom eigentlichen Inhalt ab. Alle Fakten des Buches sind klar und passend dargestellt. Die aneinander gereiten Abenteuer des Films stehen wie im Episoden-Film sehr gut zu einander. Vorallem ist es Martin Freeman, der fantastisch in der Bilbo-Rolle rüber kommt.
                          Warum ich trotz allem Lobes nur eine 9,0 gebe? Tja, da die Ringe Trilogie für mich inhaltlich stärker ist. Unübertroffen.

                          1
                          • 2 .5

                            Sehr langweilig, also viele Sprachpassagen und auch noch Gesang. Doch den 1. Teil muss man als Intro sehen um die Geschichte und die anderen Beiden Teile zu verstehen.

                            • 7 .5

                              Natürlich kann 'Der Hobbit' nicht mit der HdR-Trilogie mithalten, denn das gibt die Geschichte an sich schon gar nicht her.
                              Doch die Verunglimpfung, die ich hier teilweise lesen muss, halte ich für ungerecht.
                              Alle Freunde vom Herrn der Ringe sollten doch froh sein, dass Peter Jackson uns noch ein recht großes Dessert serviert hat.
                              Das dieses Dessert sich ebenfalls über 3 lange Teile hinzieht, ist vielleicht etwas zu viel des Guten. Aber letztendlich bin ich dankbar ein paar alt bekannte Gesichter wieder gesehen und neue Charaktere kennengelernt zu haben.

                              Wie in 'Die Gefährten' lässt sich auch der 1. Teil der Hobbit-Trilogie viel Zeit für die Einleitung und zeigt uns einen von Martin Freeman gespielten jungen Bilbo Beutlin, wie er besser kaum sein könnte. Anfangs noch wohlbehütet in seiner gemütlichen Hobbit-Höhle, sieht er sich schon bald hungrigen Trollen und Wölfen, sowie brutalen Orks gegenüber. Eine ihm nie bekannte Abenteuerlust bringt ihn zusammen mit Gandalf und einer Gruppe von Zwergen auf eine unerwartete bzw. gefährliche Reise, die ihm durchaus 'Scherereien' bereitet. Allerdings macht er u.a. Bekanntschaft mit der Kreatur Gollum, die ihm ungewollt zum Ring verhilft, der noch über die Zukunft von Mittelerde entscheiden soll.
                              Wie in der HdR-Trilogie wird auch im Hobbit viel Wert auf Liebe zum Detail gelegt. Ob Kostüme, Masken, Schauplätze oder Darstellerwahl - hier stimmt aus meiner Sicht alles.
                              Das die Buchvorlage nicht 1:1 übernommen wird, nehme ich Peter Jackson nicht übel. Man sieht dem Film auf jeden Fall den hohen betriebenen Aufwand und die Liebe an, die der Regisseur in dieses Nachfolgeprojekt gesteckt hat. Aber wie Gandalf es schon richtig sagt: "Jede gute Geschichte verdient es, etwas ausgeschmückt zu werden"

                              Meine Bewertung beruht übrigens auf der dritten Sichtung (Blu-ray/Kinofassung), die mich gestern zu Hause auf Teil 3 einstimmen sollte. So ganz ohne 3D-Brille. Herrlich.

                              1
                              • 10

                                Ich weiß es klingt verrückt, aber ich liebe diesen Filme, klar ist Herr der Ringe besser, aber es heißt ja nicht umsonst Lieblingsfilm, kein Meisterwerk, aber das wohl coolste Kinoerlebnis seit The Dark Knight!

                                2
                                • 8

                                  ... und plötzlich ist er vorbei.

                                  Man merkt, der Hobbit-Reihe an, dass die Vorlage ein Kinderbuch war. Alles ist im Kern verspielter und man kommt ohne brutale Szenen aus. Die Einführung in die Thematik sorgt dann schon für die typische Stimmung, die schon bekam als ich Herr der Ringe gesehen hab. Die erschaffene und von Jackson inszenierte Welt wirkt so passend und stimmig, dass sie einen von Minute 1 an mitnimmt.

                                  Ich habe die Trilogie im 8h-Marathon im UCI gesehen und Der Hobbit: Eine unerwartete Reise bildet eine wunderbare Einleitung in die Thematik und Charaktere. Phasenweise kommt man sich aber vor, wie auf einem schlechten LSD-Trip, so grell und bunt sind die Szenen, aber das sorgt eben auch für die ganz eigene Stimmung, die der Film vermittelt. Passend dazu ist das große Finale eben nur ein kleines Finale. Als der Film endete und für die Vorstellung für 30 Minuten aussetzte war ich froh, dass Teil 2 und 3 direkt folgten. Als Ende für einen eigenständigen Film war mir das zu wenig, aber als Teil der Trilogie war es genau richtig. Guter Auftakt, der Lust auf mehr macht.

                                  1
                                  • 6
                                    tigerstyle83 21.12.2014, 18:31 Geändert 21.12.2014, 18:33

                                    An und für sich mag ich Fantasy-Filme, auch hier sehen wir ein sehr gutes Beispiel dieses Genres mit tollen Effekten, Kostümen, Atmosphäre usw. aber wenn hier die Logik sowas von mit Füßen getreten wird, macht es das eigentliche schöne Gesamterlebnis zur Nichte und man ist mehr sauer als angetan von dem Streifen.

                                    Nur eine Frage: "SPOILER" Warum haben die Reisenden sich nicht von Anfang an auf die Riesenvögel gesetzt und sind zu dem Berg geflogen ODER warum haben die Vögel alle Gegner beseitigt AUSSER den Superbösewicht?!!!! Um mal nur zwei Punkte zu nennen.
                                    Nun überlege ich ob die kommenden Teile auch so ablaufen?

                                    2
                                    • 7 .5
                                      relentless 19.12.2014, 17:34 Geändert 19.12.2014, 17:36

                                      Am Hobbit ist mir von Anfang an aufgefallen, dass er um einiges fröhlicher und humorvoller als der Herr der Ringe gehalten ist. Während im Herrn der Ringe häufig Merry und Pippin (vielleicht noch Gimli und Legolas) für die komischen Szenen zuständig waren, sind hier alle mal dran, auch Peter Jackson ist um komische Kameraeinstellungen nicht verlegen. Liegt vielleicht daran, dass PJ ein wenig den Kinder-/Jugendbuchcharakter der Vorlage einfangen wollte. Mir war es stellenweise etwas zu viel Blödelei, gerade die Zwergenentourage konnte man ohnehin schon kaum auseinanderhalten.
                                      Letztlich büßt der Hobbit im Vergleich zur Herr der Ringe Trilogie am meisten dadurch ein, dass er ziemlich routiniert durchgezogen ist, was man Jackson zwar nicht vorwerfen kann. Trotzdem fehlt dem Hobbit, was den Herrn der Ringe mE zu einem Großteil so erfolgreich gemacht hat: Das Gefühl, dass teilweise improvisiert werden musste, aber auch ein enormer Aufwand für die Kulissen von Nöten war, dass eben nicht alles ganz perfekt real erschien und man sich einen letzten Teil selbst dazuphantasieren musste (oder sollte?).
                                      Die Aufteilung auf drei Filme und das langsame Erzähltempo hat mich nicht gestört. Denn der Hobbit ist voller interessanter Charaktere, wie zum Beispiel Radagast, die es wert sind, in all ihrer Pracht erzählt und dargestellt zu werden.

                                      • 7

                                        "Jede gute Geschichte hat es verdient, ausgeschmückt zu werden."

                                        Nie spiegelte ein Zitat seine literarische wie filmische Quelle wohl besser wieder, als eben diese Hobbit-Trilogie Jacksons. Nachdem ich nach dem ersten Hobbit-Teil sehr enttäuscht aus dem Kino kam, habe ich mir für die Bewertung und den Kommentar Zeit gelassen, bis zur Zweitsichtung.

                                        Zu meiner eigenen Bestätigung musste ich feststellen, dass diese Filmreihe ihren Charme nicht im Kinosessel, mit 3D-Brille und doppelter Bildrate entfaltet, sondern vielmehr daheim auf mäßig großem Bildschirm und als stinknormale Oldschool-DVD, zumindest für euren Jimi.

                                        Somit versöhnte ich mich dann doch noch mit dem vormals ungeliebten ersten Teil. Auch wenn mich das mäßige Erzähltempo genauso gravierend störte, wie die katastrophale optische Gestaltung des unmarkanten Zwergenprinzen Thorin, sowie dessen lachhaft-bösen Antargonisten Azog, der den Anschein machte, als wäre er gerade einer Chemotherapie entsprungen. Mehr als unpassend fand ich auch die Umsetzung der Liedtexte aus dem Buch, für mich schmeckte das zu sehr nach überzogenem Disney-Kitsch. Ein echter Totalausfall war meines Erachtens nach die Goblinstadt-Szene: unglaublich schlecht animierte uniforme Goblins, samt Orkhäuptling, das Lied ging auch total in die Hose und zu guter Letzt ein völlig für 3D konzipierter überladener Action-Abgang.

                                        Ich fühlte mich im Mittelerde 2.0 zwar nicht uneingeschränkt heimisch und doch schafft es Jackson aus dem kindlichen Hobbit eine Geschichte zu machen, die mit ihrem Witz dennoch nicht versäumt, auch den erwachsenen Zuschauer mitzunehmen. Die wirklich große Stärke von DER HOBBIT: EINE UNERWARTETE REISE ist zweifelsohne die Besetzung des Bilbo mit Martin Freeman und zeigt erneut, dass Peter Jackson sein ungewöhnliches Gespür für passende Schauspieler nicht eingebüßt hat. Auch bleibt er hier und da seinem Trash-Stil treu und man darf zumindest in der Extended Edition wieder Orkköpfe rollen sehen!

                                        Was unter dem Strich bleibt ist mein Verständnis dafür, dass Jackson so viel Zeit wie möglich in Mittelerde bleiben möchte und man das auch in Passagen des Films negativ zu spüren bekommt. Doch Teile ich diese Sehnsucht nach mehr Mittelerde beinahe uneingeschränkt.

                                        13
                                        • 4 .5
                                          Troublemaker69 15.12.2014, 15:43 Geändert 15.12.2014, 18:19

                                          Hobbit-Retrospektive (1/3)

                                          Ich war nie der allergrößte Fan der Herr der Ringe Filme.
                                          Auch wenn sie mir alle relativ gut gefallen haben, wurde ich nie so richtig warm mit ihnen und konnte auch den Hype und die vielen Auszeichnungen nicht so recht nachvollziehen.
                                          Für mich waren das solide bis sehenswerte Fantasy-Filme, die leider alle ein wenig zu lang geraten sind.
                                          Beim Hobbit bahnen sich für mich neben der Langatmigkeit noch viele andere Probleme an.
                                          Vorab: Ich werde hier nicht darauf eingehen, ob ich die Aufteilung des Buches in drei Teile für angebracht halte, weil diese Diskussion schon viel zu oft vorkam und kein Ende findet.
                                          Die Story des ersten Teils ist ziemlich dünn, es geht eigentlich nur um den Aufbruch und sich dem knappe zweieinhalb Stunden zu widmen ist meiner Meinung nach einfach zu wenig.
                                          Möchte man ganz Böse sein, dann könnte man sagen, dass der Hobbit eigentlich nicht mal genug Handlung für einen durchschnittlichen Spielfilm mit einer Länge von 90 Minuten handeln. Aber auch das kann man ganz klar ausgleichen, wenn die Effekte, Kulissen und Kostüme stimmen.
                                          Und da kann ich wieder ein wenig anfangen zu loben, denn die Effekte und Kostüme sind sehr gelungen und schaffen es auch richtig einen wieder nach Mittelerde zu entführen.
                                          Die Optik stört mich allerdings ein wenig, sie ist zu glatt poliert und wirkt zu sauber, dadurch kann man die Handlung und auch den Ork nicht wirklich als Gefahr wahrnehmen
                                          Der Hobbit schafft es zudem in meinen Augen nicht wirklich Spannung aufzubauen, es wirkt alles unheimlich konstruiert und es fehlt auch an Herz und Seele.
                                          Für mich wirkt der Streifen schon fast wie ein reiner Animationsfilm ohne Charme und Sympathien.
                                          Was man dem Hobbit natürlich zu Gute heißen muss sind die Charaktere, die man gelungen aus Herr der Ringe übernommen hat.
                                          Generell merke ich dem Film schon an, dass hier versucht wurde dem ungemeinen Druck stand zu halten und einen Film zu inszenieren, der der Herr der Ringe-Trilogie gerecht wird.

                                          Unterm Strich muss ich leider sagen, dass ich dem Streifen seine Bemühungen zwar anmerke, er aber viel zu sehr in die Länge gezogen ist und auch ansonsten leider nicht sonderlich überzeugt. Alles wirkt zu glatt poliert, zu sauber, so dass man Bedrohungen gar nicht Ernst nehmen kann und auch zu keinem Zeitpunkt wirklich auf die Ereignisse gespannt ist.

                                          13
                                          • 8

                                            Wunderschöner, pompös inszenierter und grandios aussehender erster Teil der Hobbit-Triologie, der für mich einen würdigen Nachfolger der LOTR-Saga darstellt. Dabei wechseln sich poetisch-angehauchte Momente(Bruchtal, Auenland) mit krachend-knackigen Action-Sequenzen( Schlacht um Moria, Schlusskampf auf den Bäumen) ab.

                                            Ach ja, und der Zweikampf zwischen Bilbo und Gollum gehört für mich zu einem der atemberaubendsten Kinomomente, die ich je erleben durfte:)

                                            • 10

                                              Es ist normal das die da rumsitzen und feier die Planen für die Zukunft wie man
                                              einen Drachen besiegen kann und an das Gold ran kommen

                                              • Als Film nicht schlecht, als Leserin macht er mich traurig.
                                                Tolkien würde wahrscheinlich im Grabe rotieren.
                                                Hat er doch schon Disney abgelehnt und jetzt hat es ihn noch heftiger erwischt.
                                                Darum verzichte ich auf eine Wertung......

                                                5
                                                • 0
                                                  gassifan2410 10.12.2014, 22:59 Geändert 11.12.2014, 01:13

                                                  Beim Hobbit frag ich mich mal wieder: Warum muss man Hassfilmen zwangsläufig 0/10 Punkten geben?^^

                                                  8
                                                  • 6 .5

                                                    Eine ganz gute Einführung in die Geschichte vom Hobbit. Nur manche Szenen waren unnötig, daher geht die Wertung runter.