Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Kritik

The Hobbit: An Unexpected Journey

NZ/US · 2012 · Laufzeit 169 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Fantasyfilm · Kinostart
Du
  • 8
    McBabs 12.09.2017, 17:44 Geändert 12.09.2017, 17:45

    Puh, nachdem ich hier einige Kommentare überflogen habe, bin ich doch zuversichtlich, nicht von der großen Masse in der Luft zerfetzt zu werden...

    Gestern noch ehrfürchtig vor einer Beurteilung der Herr-der-Ringe-Trilogie zurückgeschreckt, befasse ich mich heute kurz mit dem ersten Teil der Hobbit-Trilogie. Hier traue ich mich tatsächlich, meinen Senf abzulassen, da ich diese Reihe eben nicht als cineastisches Meisterwerk wie die erstgenannte betrachte, sondern höchstens noch als überdurchschnittlichen Fantasyfilm. Das liegt beim Hobbit m. E. aber dieses mal nicht mehr zum Großteil an einer geschickten, monumentalen Inszenierung sondern eigentlich nur noch an der grandiosen Buchvorlage, die das Glück hatte, in ihrer Verfilmung mit einem Blockbuster-Budget gesegnet zu sein.

    Mir persönlich waren zu viele Figuren auf einmal eingeschleust worden. Zu viele Zwerge, zu viele Charaktere, die man als Nicht-Tolkien-Nerd nicht kennt und die später auch keine große Rolle mehr spielen. Zudem ging mir das ganze optisch teilweise doch zu sehr in Richtung sichtbare CGI, da hätte man entweder mehr Arbeit oder weniger Computer hineinfließen lassen sollen. Was ir aber am meisten an dem Film missfiel, war die grundlegend gegenteilige Grundstimmung des Films im Vergleich zur HdR-Trilogie - als pars pro toto möchte ich hier nur das Stichwort "singender Ork-König" nennen.

    Generell kann und will ich dem Film aber keine hohe Qualität absprechen, er bleibt noch immer ein gigantisches Blockbuster-Erlebnis, was m. M. n. nur im Kino richtig in Szene gesetzt werden kann. Als eigenständiger Film ist das schon 'n dickes Ding,der negative Beigeschmack kommt fast ausschließlich durch den Vergleich mit den Vorgängerfilmen. Das tut mir quasi fast schon leid für den armen Hobbit.

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    • 4 .5

      Der Film ist einfach nur eine furchtbar lange und langweilige Wanderung!
      Für mich auch deswegen so schlecht, weil ich mir, abgesehen von Bilbo, nicht einen Namen derer die da fast 3 Stunden durch die Gegend Wandern, merken kann und will.

      • 3 .5

        Obwohl ich "Herr der Ringe" Vergöttere, manche Teile 2-3mal im Kino sah, war ich irgendwie sehr enttäuscht von "Der Hobbit 1". Ich konnte mich mit keinem der Zwerge anfreunden, die ganze Geschichte konnte mich nie mitreissen, teilweise extrem unrealistische Szenen (alleine die Befreiung/Flucht der Zwerge durch Gandalf vom Trollkönig) etc. Das kommt raus wenn ein "Heftchen" auf ein 3teiliges Eventkino aufgeblääähht wird. Ich fand den Film einfach nicht gut. Schade eigentlich...

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        • 9 .5

          Seit etlichen Jahren warten die Fans der „Herr der Ringe“ Trilogie auf diesen Film – und die Entstehungsgeschichte im Hintergrund war schon mal ein spannendes Tauziehen mit Happy End: wieder ist es der Ur-Ringemacher Peter Jackson der den Zuschauer nach Mittelerde führt. Darin liegt wohl die größte Stärke: es ist eine Rückkehr in die vertraute und vermisste Fantasywelt, mittels Kulissen und Musik fühlt sich der geneigte Fantasyfan wieder optimal zurückversetzt. Die Story die dann erzählt wird ist fast schon Nebensache, aber ebenso geglückt. Allerdings ist das Leitmotiv im ersten Teil der neuen Trilogie noch relativ nebensächlich: der junge Bilbo bricht mit ein paar Zwergen zu einer großen Reise auf – dieser Film ist dann aber eben eine Sammlung der Ereignisse die auf dem Hinweg passieren, eine Art „Episoden“ abseits der Straße. Man merkt dass man sich vorgenommen hat das Material auf drei Filme zu dehnen: einige „einzelne Szenen“ hätten sicherlich um einiges gestaucht werden können, so nimmt man sich aber die Zeit und dehnt sie auf ausgedehnte Länge. Langeweile kommt dabei aber nicht auf, da der Film einen sehr wohltuenden und doch überraschenden humorigen Grundton hat. Insbesondere verdankt er das Martin Freeman der die Idealbesetzung schlechthin für seine Hobbitfigur ist und Bilbo als gutherzigen, naiven Helden präsentiert der zu seiner eigenen Überraschung oftmals im entscheidenden Moment über sich hinauswächst. Die Zwergentruppe bleibt dabei etwas unübersichtlich weils einfach mit 13 Mann ein paar Figuren zuviel sind – aber trotzdem haben sie alle ihre Momente und mit Thorin einen Anführer der in seinen besten Momenten an Aragon erinnert. Am Ende also bleibt ein würdiger weiterer Film der Serie auf bekannt hohem Niveau, voller Spaß, Spannung und bemerkenswerten Schauwerten. Und wenn man dann in der Schlußszene auf den zweiten Teil hingewiesen wird ärgert man sich sogleich dass es noch so lange dauert bis es weitergeht.

          Fazit: Die Rückkehr in Tolkiens Fantasyreich mag an manchen Stellen etwas lang sein, ist aber am Ende so wunderbar wie man sie sich gewünscht hat!

          Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=bSY1nSXUeXA

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          • 9 .5

            Es ist wirklich so eine Sache mit "der Hobbit"...

            Storytechnisch gefällt es mir wirklich gut, weswegen ich dem ersten auch so eine hohe Bewertung gebe. Der 2te war auch gut aber mit dem Finale im 3ten haben sie es wirklich versaut.

            Bei dem Wort "Versaut" muss ich auch gleich an das größte Manko, des Filmes, denken. Die CGI Effekte, bzw. deren Masse. Wirklich alles ist in diesem Film fake, sogar die Zwerge und die einfachsten Sachen...alles am PC entstanden. Das hat mir irgendwie so ein ungutes Gefühl gegeben, als ich den Film sah. In dHdR hatte man diese genialen Kamerafahrten über das Land, die Schauspieler sind von Ort zu Ort gereist und haben da gedreht.
            Bei Der Hobbit weiß man einfach, dass die alle nur vor einer Grünen Wand standen. Echt schade. Vor allem, muss es einfach nicht sein, dass wirklich alles fake ist. Die Zwerge, Orks und so weiter hat man doch vorher auch ohne CGI hinbekommen, warum musste man hier so pfuschen? Auch weil das bei weitem besser aussah..

            Manch böse Zunge behauptet sogar, dass Peter Jackson sein Handwerk verlernt hat. Aber wenn selbst Ian McKellen (Gandalf) schon beim dreh einer Szene kurz abbricht und meint, dass "Er deswegen nicht Schauspieler geworden ist", dann weißt du einfach, es kann nicht das Wahre sein.

            Aber wie gesagt, der Erste Teil ist wirklich noch der Beste von allen, daher kann man ihn sich beruhigt ansehen.

            • 0
              Goedeke 14.07.2017, 21:55 Geändert 14.07.2017, 21:55

              Den ersten Teil sah ich im Kino

              Den zweiten Hab ich gestreamt, da mir mein Geld zu Schade war.

              Den dritten hab ich nicht gesehen, da mir meine Zeit zu Schade war.

              Besser drei Stunden ne Wand angestarrt. Lohnt sich mehr.

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              • 7

                Alle Hobbit Filme kommen nicht an die Original-Trilogie heran.

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                • 6 .5

                  optisch ne wucht, aber leider wars das auch, es wirkt nach hdr1-3 einfach nur mega aufgeblasen, jeder hobbitteil ging fuer mich gefuehlt 10 std...

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                  • 9

                    Der schwächste Teil der Reihe, aber trotzdem sehr geil! Kommt zwar nicht an Herr der Ringe ran, ist aber trotzdem richtig gut!

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                    • 10

                      besser als der Herr der Ringe

                      • 5 .5

                        Für meinen Geschmack ein zu einfaches Storytelling und zudem nichts wirklich Neues. Hab allerdings auch nur 40 Minuten reingeschaut - hat mir nichts gegeben. Phasenweise wirkt es schon ziemlich kindlich, z.B. die dämlichen Trolle am Lagerfeuer, die dann extra wieder so dämlich sind, dass die Kinder was zu lachen haben.

                        • 8

                          Bester Teil der Hobbit-Trilogie.
                          Spannung und epische Momente garantiert!
                          Kommt aber bei weitem nicht an Herr der Ringe ran.

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                          • 8 .5

                            Es fängt "gemütlich" an, die Zwerge erst sehr chaotisch, Gandalf als "Fels in der Brandung", auch sein "Mitmagier" aus dem Wald nett, und dann die Trolle, eher lustig als Furcht einflößend, aber Gandalf richtet es ja. Dann die Orks mit ihren "Wölfen", phantastisch die Stadt der Elfen und Saruman, der quer treibt, gut umgesetzt die Steinwesen und die "Behausung" der Goblins im Berg, und dann die Begegnung mit Gollum und die Rettung der Gefährten mittels der Magie des Ringes, gut das Eingreifen der "Adler" - ein Film, der nicht überragend ist, aber Lust auf mehr macht! http://www.diethelm-glaser.net/TV/Fantasy/Fantasy-Filme-26.htm

                            • 8

                              Heute endlich die Extended gesehen aber im Gegensatz zu den Herr der Ringe Teilen kann ich nicht behaupten, das die zusätzlichen Szenen den Film irgendwie aufgewertet hätten. Mir gefällt Der Hobbit auch nicht ansatzweise so gut wie Herr der Ringe aber trotzdem bleibt eine überdurchschnittliche Unterhaltung. Nur keine herausragende, leider.

                              • 8 .5

                                Ein Genuss dieser Film.Spass ohne Ende.

                                • 8

                                  Der beste Teil vom Hobbit

                                  • 7 .5

                                    [...] Seit ich mit etwa dreizehn Jahren das erste Mal "Der Herr der Ringe" gelesen habe, bin ich ein großer Fan des Lebenswerkes von J.R.R. Tolkien und habe mir in weiterer Folge natürlich ebenso "Der Hobbit", "Das Silmarillion" und die "Nachrichten aus Mittelerde" zugelegt und schwebte im siebten Himmel, als seinerzeit Peter Jackson die ursprüngliche Buch-Trilogie auf die Leinwand brachte. Tatsächlich ist "Der Hobbit" sogar eines von wenigen Büchern, die ich deutlich mehr als einmal gelesen habe, wobei die letzte Lektüre nun auch schon wieder einige Jahre zurückliegt (muss ja, sonst hätte ich schließlich hier darüber berichtet), doch hinsichtlich der Verfilmung war ich sehr lange sehr skeptisch, auch, wenn man einmal die anfänglichen Querelen und den Regisseurs-Wechsel bedenkt und schlussendlich die Ausweitung der Chose auf insgesamt drei Filme, denn dass das der ursprüngliche Stoff nun nicht einmal annähernd hergibt, sollte wohl unbestritten sein. Damit erklärt sich auch, weshalb ich so lange gebraucht habe, mich Peter Jacksons nächster Trilogie zu widmen, denn während zumindest "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" vor Jahren schon einmal bei mir im Player gelandet ist (und ich es versäumt habe, darüber zu schreiben, bis es zu spät war, sprich, die Erinnerung verblasst), habe ich mir jüngst erst die beiden sich anschließenden Teile angesehen, dafür dann aber auch – wie hier – direkt im Extended Cut, den ich schon bei "Der Herr der Ringe" weitaus mehr geschätzt habe als die jeweiligen Kinofassungen. [...]

                                    • 8

                                      Bildgewaltiges Abenteuer a la Peter Jackson, das für Augen und Ohren ein Wellness Urlaub ist.
                                      Ich bin ein Riesen Fan der Herr der Ringe Trilogy und setzte die Maßstäbe dann auch an diesen 3er Pack fest.
                                      Der Hobbit ist ein wunderbares Filmerlebnis, mit sehr viel Liebe zum Detail Verfilmt und großes vielfallt.
                                      Was der Film aber nicht zur Gänze hat, ist das Feeling und die Aura der Hdr Filme.
                                      Ich möchte nicht so weit gehen und sagen das der Zauber weg ist, aber der Zauber ist für mich hier nicht Zauberhaft genug.
                                      Visuell Bombastisch, Storytechnisch ist das auch im grünen Bereich, nur ab und an fehlt mir hier das besondere, das was einen wirklich komplett weghaut und was sich ins Gedächtnis brennt.

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                                      • 4

                                        gähn

                                        • 8

                                          Bildgewaltiges Tolkien-Epos von Herr-der-Ringe-Regisseur Peter Jackson – gedreht ca. 10 Jahre nach der Ringe-Trilogie. Fantasy-Fans haben wahrscheinlich über ihrem Bett einen riesigen Lageplan von Mittelerde hängen, anders kann man sich all die Namen und Orte ja kaum merken. Persönlich finde ich, dass Tolkiens Werk überschätzt wird, da Tolkien einfach alles in sein Epos reingeworfen hat, was die Märchen-Mythologie und mystische Phantasie hergibt. Für mich ist das Werk überladen. Egal – hier geht’s ja um den Film, und sowas stösst bei Fans eh auf taube Ohren.

                                          Eines vorneweg: Egal ob man nun Fan der Story und der Figuren ist oder nicht, was Jackson hier vorlegt, ist visuell einfach bahnbrechend. Es geht nicht nur mit rasanten Kamerafahrten durch die gewaltige Ork-Höhle oder schwindelerregende Gebirgszüge Neuseelands, auch die Details sind spektakulär animiert. Und natürlich warten auf uns wieder einmal äusserst hässliche und fiese Viecher und Gestalten.

                                          Wenn man das endlose Zwergengedöhns erträgt und sogar gut findet, wird man sicher bestens unterhalten. Für alle anderen ist das erneute Rumkrabbeln und Gekrächze von Gaststar und Kriechwesen Gollum schlicht unerträglich. Doch auch sie werden mit grandiosen Effekten belohnt.

                                          Wenn man mal sieht, wie akribisch Jackson die Arbeiten am PC verfolgt, wird sofort klar, dass eben nicht jeder so ein Epos abdrehen kann wie er, selbst nicht mit 150 Mio. Dollar Spielgeld pro Teil. Die Choreographie der Schlachten und Kämpfe ist immer bis ins Detail dramaturgisch durchkomponiert, da lässt Jackson nichts anbrennen. So besteht ein Großteil seiner Mammut-Arbeit eben nicht nur aus dem Einholen von Drehgenehmigungen oder Tierschutz beim Drehen oder dem Zusammenhalten einer riesigen Crew, sondern aus endlosen Sitzungen mit den Effektprofis am Rechner. Ursprünglich sollte Guillermo del Toro (Pacific Rim) den Dreh machen, aber er trat wegen erheblicher Verzögerungen und Unstimmigkeiten zurück.

                                          Howard Score – ein Gigant des Hollywoodkinos - liefert den grandiosen Score.

                                          Fazit: Zu toppen ist das nicht mehr. Daher muss man der Umsetzung eine hohe Punktzahl geben, egal was man von Tolkiens Werk hält.

                                          • Meiner Meinung nach falscher Name!
                                            Ich bin bei dieser Triologie etwas hin und her gerissen: Ich finde die Filme durchaus gut und spannend aber es hat nicht mehr sonderlich viel mit der Geschichte vom Buch zu tun! Aber was soll man auch erwarten wenn man 150 Seiten so weit ausdehnen muss das es 3 Filme zu je 3 Stunden füllt?
                                            Ich bin daher der Meinung das man den Film anders nennen sollte etwa "Eine Geschichte aus Mittelerde" (der Titel ist glaube ich noch von keinem Buch oder Film reserviert) ich glaube dann würde es keine so hohen Erwartungen geben. Ich für meinen Teil würde den Filmen dann eine sehr gute Bewertung geben!

                                            • 8 .5
                                              VinniVega73 02.10.2016, 19:09 Geändert 02.10.2016, 19:10

                                              8,5 Punkte für den ersten Teil !
                                              Ohne das Buch zu kennen...ohne den Film mit Herr der Ringe zu vergleichen !
                                              Macht alles nämlich überhaupt keinen Sinn...wie immer !
                                              Es steht auch nirgendwo das man die Bücher lesen MUSS !
                                              Ein gewisse Eigenständigkeit und Spielraum sollte jackson auch eingeräumt werden !
                                              Aber Nörgler braucht das Land !

                                              Für mich genauso spannend oder unspannend wie Herr der Ringe !
                                              Tolle Kamerafahrten...die Landschaft beeindruckt wie immer !
                                              Aber ja wir sind zum 4. Mal in Neuseeland..mag sein das es sich irgendwo abgenutzt hat ! Für mich nicht !

                                              Freeman und McKellen spielen Ihre Charaktere wunderbar !
                                              Gut es mag sein..das die Truppe in Herr der Ringe insgesamt interessanter ist..als das Hobbit-Team....
                                              Die Gruppe der Zwerge ist dann am Ende vielleicht etwas nichtssagender !
                                              Aber Klagen auf hohem Niveau !

                                              Trickteschnisch auch nichts zu bemängeln...sehr gutes Niveau !
                                              Starker Soundtrack von Howard Shore...

                                              Gandald, Bilbo,Frodo, Galadriel, Elrond, Saruman und Gollum also so what ???

                                              Soll ich mich ernsthaft über singende Orks aufregen ?
                                              Ja im Buch singen Sie nicht ! Und jetzt ?? Hier schon und fertig !
                                              Kann so Probleme nicht wirklich nachvollziehen !
                                              Aber jeder wie er mag..soviel steht fest ! Ohne es am Ende verstehen zu MÜSSEN !

                                              Fazit :
                                              Starker erster Teil...der nichts dafür kann ...das wir das ganze schon 3 mal gesehen haben !

                                              • 6
                                                Dady 04.05.2016, 16:29 Geändert 04.05.2016, 16:33

                                                Für mich eher eine Enttäuschung!
                                                Der allergrößte "Herr der Ringe-Fan" war ich ja eh nie gewesen. Doch mit seiner legendären Trilogie hat Regisseur Peter Jackson schon Filmgeschichte geschrieben. Ähnliches hatte er auch wohl hier vor.
                                                Doch das Niveau der Vorgänger erreicht er beim ersten Teil bei weitem nicht. Dieser Film war für mich schon mal eindeutig zu lang. Wenn ich hier schon fast 3 Stunden meiner Zeit opfere sollte am Ende doch ein wenig mehr bei raus kommen. Ich verstehe sowieso nicht warum die Filme immer sooo lang sein müssen. Vieles fand ich auch einfach zu albern und viele Witze zu flach. Wenn ich ehrlich bin war ich Zwischenzeitlich kurz davor wieder auszumachen.....sorry die Wahrheit tut weh. Zum Glück nimmt der Film in der zweiten Hälfte ein wenig mehr Tempo auf und schafft es sogar so etwas wie Spaß zu erzeugen. Die Action und Effekte konnten sich nebenbei auch sehen lassen.
                                                Fazit: "Der Hobbit" ist ein aufgeblähtes Fantasyabenteuer mit einigen kleinen Macken!

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                                                • Unerwartet mag das richtige Wort sein, denn nach zehn Jahren bringt Peter Jackson nun Tolkiens viel weniger umfangreiches und freundlicheres Kinderbuch The Hobbit als Dreiteiler auf die Leinwand. Tolkiens netter Roman wird genauso aufgeblasen wie Peter Jacksons vorige Trilogie und das funktioniert, indem alle Konfrontationen, die Hintergrundgeschichte und jedes Detail ihren Raum bekommen. Mehr noch: Jackson baut Querverweise zum Ring auf, die das Buch gar nicht kennt. Genauso unerwartet kommt die technische Seite daher: The Hobbit wurde mit dem HFR Verfahren, High Frame Rate hergestellt: 48 Bilder pro Sekunde statt bis dato 24. Jackson auf der Mission, die Welt von der neu entdeckten Schärfe zu überzeugen! Kein Zweifel, Jackson ging mit Elan und Spass ans Werk und der britische Komiker Martin Freeman ist auch genau die richtige Besetzung für Bilbo Baggins bzw. Beutlin. Es schwingt immer eine gewisse Untertreibung in seinem Spiel mit und das zeichnet Bilbo ja auch aus: Ein unterschätztes Kerlchen bis zum Finale. Durch die HFR Technik wirkt die neuseeländische Landschaft diesmal noch direkter und der Fantasy Fan kommt dem ein Stückchen näher, wonach er sowieso strebt: Hinein in die fremde Welt! Hier kommen die Hauptfiguren: Der schreckliche Drachen Smaug, der den König der Zwerge aus dem Königreich Erebor vertrieb, der ältere Hobbit (Ian Holmes) und natürlich Gandalf der Grau (eine Freude, Ian McKellen wieder in der Kutte des Magiers zu erleben!). Mit seinem verschmitzten Lächeln bleibt er der heimliche Hauptdarsteller im Hobbit! Schön sind die Kurzauftritte von Cate Blanchett und Christopher Lee, denn sie bedeuten viel mehr als nur eine Spielerei des Geeks - beide sind Verbindungsglieder zur Ring Trilogie und besonders die fatale Entwicklung Lees wird sehr spannend vorweggenommen. Die Kernpunkte des ersten Hobbits sind natürlich die grossen Schlachten (die 3D Technik wird angenehm sparsam eingesetzt, um uns in den Kämpfen dann doch alles entgegen fliegen zu lassen). Die beste Szene aber ist das erste Treffen von Bilbo und Gollum, der wieder von Andy Serkins dargestellt wird: Eine schrecklich spannende Sequenz ist es geworden, ein Duell des Verstandes und ein Moment, da der Film wirklich zum Leben erwacht! Bilbo scheint schnell herauszufinden, wie paranoid Gollum ist und setzt das als Waffe ein. Als ich aus dem Kino kam, ärgerten sich die meisten Gäste darüber, dass die Zwerge im Film gleich zu Beginn singen mussten. Niemand mag Gesangs-Einlagen und deshalb sollte man Jacksons Mut, die Leichtigkeit des Kinderbuchs umgesetzt zu haben, loben! Obwohl es in der vollständigen Hobbit Trilogie nicht mehr deutlich wird: Der Hobbit ist an sich nicht so düster wie der Ring! (Dazu gibts unsere Film List der fortlaufend erzählten Trilogien auf cinegeek.de

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                                                    Nicht ganz so gut wie der Herr der Ringe , wobei man auch sagen muss dass das Zielpublikum wohl auch etwas jünger ist gedacht war. Aber trotzdem durchaus gelungen der erste Teil der Reihe.

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