Der Hobbit: Eine unerwartete Reise - Kritik

NZ/US 2012 Laufzeit 169 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 13.12.2012

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Kritiken (50) — Film: Der Hobbit: Eine unerwartete Reise

BobbyStankovic: www.meinungsimperialismus.de BobbyStankovic: www.meinungsimperialismus.de

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3.0Schwach

[...] Was an dem Film stört, ist einfach: Der Film hat im Grunde null Storywendungen. Es gibt ein erklärtes Ziel. Und einen erklärten Endgegner. Die Zwischengegner werden früher oder später getötet, der Endgegner wird aber letztlich nicht besiegt und das Endziel nicht erreicht, nur damit Spielberg … äh Jackson das in den nächsten Teilen wieder in frecher Überlänge weitererzählen kann. [...] Das Schlimmste sind aber die Animationen der Orks und Wargs. Die sind so dermaßen direkt dargestellt, so enttarnt-offensichtlich, dass der Schrecken des Betrachters nicht im Kopf stattfinden darf, sondern eine glatte Fratze sehen darf, die in zehn Jahren technisch schon wieder völlig überholt sein wird und auch einfach keinen Charme versprüht — wenn man das von Orks überhaupt sagen kann. Aber da wären wir auch bei der größten Schwäche des Films, die sich in all seinen Teilschwächen wiederspiegelt: Es existiert kein Charme. [...]

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sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Wo PJ bei LOTR weitgehend an der Vorlage entlangarbeitete, dient beim Hobbit die Buchvorlage weit mehr als Skelett und liefert für die Verfilmung nur das grobe Gerüst. Irgendwie wollen aus 300 Seiten Buch ja auch 3 überlange Filme gezaubert sein.

Am "dramatischsten" hierbei ist für mich, dass Jackson die Tonalität des Kinderbuches geändert hat und hieraus ein LOTR 2.0 Actionspektakel gemacht. Für die Zuschauer, die so etwas erwartet/erhoft haben, erfüllt sich damit ein Tolkin-Traum. Wer eine buchnahe Verfilmung erwartete, dürfte eher unangenehm überrascht sein und geistig Streichungen von Szenenfolgen vornehmen, die den Film auf eine normale Spielfilmlänge reduzieren würden, ohne die Gesamtstory nennenswert zu beeinträchtigen.

Letztlich sollte man tief durchatmen und sich über jede Minute Mittelerde freuen, die PJ optisch toll präsentiert.

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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7.0Sehenswert

[...]

Dass der Film, trotz seiner aufgebauschten Länge, dennoch die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu fesseln vermag, liegt am visuellen Feuerwerk, das Peter Jacksons uns erneut serviert, aber auch an Howard Shores exzellenter Filmmusik, die mit dem Score von Der Herr der Ringe mithalten kann und an rasant inszenierten, wohldosierten Actionsequenzen. Dabei sticht vor allem die unterirdische Flucht der Zwerge vor dem Orkköng und seinen Schergen heraus. Dies ist natürlich der Punkt, an dem man den wohl interessantesten und innovativsten Aspekt von Der Hobbit ansprechen sollte. Unter der unscheinbaren Abkürzung HFR befindet sich etwas, was einige Filmemacher, darunter Jackson und James Cameron als die Zukunft des Filmemachens bezeichnen. Dabei handelt es sich um die höhere Bildfrequenz (high frame rate). Vom Projektor werden statt wie üblich 24, 48 Bilder pro Sekunde abgespielt. Das Ergebnis ist allerdings gemischter Natur. Es sieht anders aus. Das Bild ist kristallklar und scharf, die Bewegungen extrem fließend und das 3D fügt sich hier natürlicher denn je ein. Dennoch wird man bei vielen Szenen das Gefühl nicht los, eine Fernsehsoap (diese werden oft mit 60 Bildern pro Sekunde gedreht) oder ein Theaterstück zu sehen. Real ist hier manchmal eben zu real. Man sieht jedes Detail und damit erscheinen insbesondere in den Tagszenen einige Computereffekte deutlich schlechter und unnatürlicher als sonst. Smaugs Angriff auf Erebor sieht zeitweise wie eine Billigproduktion fürs Fernsehen aus. Der Drang nach mehr Realitätsnähe kostet ironischerweise diesem Fantasy-Film einen Teil seiner Magie. Gerade solche Fantasy-Filme schaut man sich an, um der Realität zu entfliehen, nicht um ihr näher zu sein. In den 3D-starken dunklere Actionszenen kann der Film von der neuen Technik dafür umso mehr profitieren. Die 3D-Effekte sind plastischer, die Action noch atemberaubender und man zuckt das eine oder andere Mal unwillkürlich zusammen, wenn ein Gegenstand in Richtung des Zuschauers fliegt. Dies ist in unseren 3D-abgestumpften Zeiten eine große Leistung. Zugleich wirkt man trotzdem nie das Gefühl los, etwas würde mit dem Bild nicht stimmen. Insgesamt gerät das 48fps-Experiment, so interessant und ambitioniert es auch sein mag, hier zum Nachteil des Films.

[...]

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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7.0Sehenswert

[...] Es ist keine Frage, dass Jackson sein Material liebt und diese Liebe fast in jedem einzelnen Frame, in jeder Einstellung und in jedem romangetreuen Satz zu spüren ist. Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass er gerade deshalb die strukturellen Mängel des Films übersehen hat, die unnötigen Nebenhandlungen (wie Thorin vs. Erzfeind) sind unnötig in die Länge gezogen und es fehlt auch wegen der Optik des Films das haptische Element, das die HdR-Trilogie so unmittelbar attraktiv gemacht hat. Doch gerade in einem Jahr in dem ein Großteil der Blockbuster jeden noch so fantasievollen Stoff in möglichst grimmige, düstere oder pseudo-authentische Story-Muster packen mussten, sind mir die bunten und visuell-fragwürdigen Welten eines Peter Jackson weitaus lieber als der vermeintliche „Realismus“ von Batman, Bond & Co. [...]

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isinesunshine: isinesunshine.de

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8.0Ausgezeichnet

Schön fotografier und eine Framerate die einen aus dem Kinosessel haut (in HFR 3D gesehen). Viel Handlung gibt es nicht und von der Logik her hapert es irgendwie schon an manchen Stellen. Trotz der extremen Länge ein kurzweiliger Film. Martin Freeman passt echt gut in die Rolle (auch wenn ich jetzt erstmal weiter auf ihn als Watson in Sherlock warte, was noch besser passt). Insgesamt großes Kino.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

Ist technisch sicher das Kinoerlebnis des Jahres 2012. Großartige Bilder, tolle Sets, der komplette Original Cast, ein wundervoller Score und ist zudem gut erzählt - dadurch trotz seiner Länge überraschend kurzweilig. ABER: Inhaltlich im besten Fall solide. Keine Momente für die Ewigkeit - wie auch wenn er direkt an HDR anknüpft und dessen größte Szenen im besten Fall auch bietet. Aber ein würdiger Nach- bzw. Vorfolger. Eine Cashcow, die erhobenen Hauptes auf der Wiese grasen darf.

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Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Vor 9 Jahren lief der Film im Kino an, der das Ende eines Franchises darstellte, das unzählige Anhänger gefunden hatte. 9 Jahre ist es her, dass Frodo den Ring in die Schicksalsklüfte getragen und geworfen hat. Dann war es zu Ende. Die Geschichte um die Gemeinschaft, um den einen Ring, einfach zu Ende. Doch dann kam die Ankündigung das "Der Hobbit" verfilmt werden solle, die Vorgeschichte. Die Fans mussten jahrelang warten, haben mitbekommen wie Guillermo del Toro Peter Jackson's Platz als Regisseur einnehmen sollte, wie Gerüchte aufkamen, dass das kleine Kinderbüchlein in drei Riesenfilme ausarten soll. Doch viel vergaßen, dass die Geschichte so viele kleine Details hat, Details für die man viel Zeit braucht um sie gut darstellen zu können und Figuren, die man nicht so blass wie im Buche stehen lassen wollte. Nein, ich war der letzte der Jacksons Entscheidung für schlecht befunden hatte.

Frühjahr 2012, die Vorfreude auf das Jahresende und somit den Kinostart war übertrieben, ich konnte es nicht erwarten den Film endlich auf der großen Leinwand zu sehen, endlich eine neue Reise nach Mittelerde antreten zu können. Die Monate verstrichen, ich ignorierte die ganzen Infos und News zu dem Film, wollte mir einfach nichts versauen. Dann kam der Dezember immer näher, und der Gedanke an den Hobbit ging durch diese "Ignoranz" etwas unter. Eigentlich ziemlich gut, denn somit habe ich mich nicht ganze Zeit mit dem Gedanken gequält, dass es noch so lange dauert, bis ich im Kino sitzen werden. Doch dann saß ich im Kino. (Etwas anderes war sowieso nie eine Option). Ich fühlte mich plötzlich ganz aufgeregt und realisierte, dass da jetzt etwas kommt, auf das ich schon so lange gewartet hatte.

Das was ich bekam, waren 10140 Sekunden purer Genuss. 169 Minuten die von Liebe und Freude und Hingabe bestimmt waren. Alles was da erzählt wurde, waren insgesamt vielleicht knappe 120 Buchseiten, doch kam einfach keine Stelle auf, in der man sich gedacht hat, dass sie unnötig sei oder überhaupt lächerlich. Peter Jackson hat das getan, an was ich geglaubt hatte. Er hat seine Liebe zum Thema gezeigt und einen epischen Anfang inszeniert, er hat gezeigt das auch so ein kleines Buch extrem viel Potenzial für ein Mammutprojekt von Film hat.

Was einem natürlich sofort aufgefallen ist, sind mal wieder diese wunderschönen Bilder aus Neuseeland. Eine der wohl schönsten Landschaften der Welt. Was einem noch mehr auffällt, ist der etwas andere Charme. Von der Grundatmosphäre hat sich zum Glück kaum etwas geändert, man fühlt Mittelerde durchgehend, doch der Stil an sich richtet sich - wie das Buch - eher an die Kleineren unter uns. Das merkt man vor allem an dem Humor. Doch ist das gar nicht schlimm, denn es gibt keinen Jar Jar Binks der einem an den Nervensträngen zieht, es gibt einfach ein paar Gags, die etwas lauer und doch zum Schmunzeln sind. Grundsympathisch bleibt das gesamte Kunstwerk trotzdem, da gibt's für mich einfach nichts zu rütteln. Auf eine bestimmt Art und Weise war auch der Castwechsel (der natürlich nötig war) ein Risikofaktor. Können die Jungs, allen voran Martin Freeman, die Sympathierollen ihrer 'Vorgänger' einnehmen? Die Antwort ist: Na aber sowas von! Trotz der noch schwachen Charakterentwicklung der Zwerge, schliesst man sie sofort ins Herz. Alleine nach ihrer Gesangseinlage hält man sie für etwas ganz besonderes. Ian McKellen und Martin Freeman sind sowieso allererste Sahne gewesen, toller Gandalf, toller Bilbo. Andy Serkis alias Gollum nicht zu vergessen, die Rätsel-Szene wurde wirklich sehr schön übernommen!

Ich freue mich extremst in einem Jahr wieder im Kino zu sitzen, und dann endlich Smaug zu erblicken und den einsamen Berg zu erklimmen. Denn so schön der erste Teil auch war, meine Glanzmomente aus dem Buch kommen erst noch.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

Eine epische Geschichte, mehr Humor als in HDR 1-3 gemeinsam – was will man mehr?

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howartwollowitz

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Ich meine
HALLOOO
ein paar Bretter die zsm mit Zwergen in ne Höhle runterfallen!!
Wie scheiße is das

Und dann nich dieser Spruch
Booooaaaarrr
So dumm kann man sein Geld nich raushauen


howartwollowitz

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Oder die Extendet

...

Ok die nackten Zwerge sind lustig

...
Aber HALLOOOO

EIN singender Ork?
Was soll das denn


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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9.0Herausragend

Natürlich ist so ein Projekt heutzutage nicht mehr ohne große Technik möglich. Das ist Fluch wie Segen. Zum einen können so phantastische Welten zum Leben erweckt werden, zum anderen wirkt einiges dann doch zu artifiziell. Schade ist es besonders, dass „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ sich bei seinen Monstern zu oft auf visuelle Effekte verlässt. Vor allem Thorins Erzfeind, der bleiche Ork Azog, wirkt mehr wie eine Technikdemonstration. Die echten Masken sind da allesamt deutlich eindrucksvoller und ziehen den Zuschauer wesentlich mehr in die Welt von Mittelerde hinein. Trotz allem fühlt sich der Film komplett und rund an. Diese „runde“ Gefühl erzeugt Jackson auch damit, dass er, obwohl es literarische Vorlage gar nicht vorsieht, alte Bekannte via Rückblick oder ganz keck ohne sonderlichen Grund in die Handlung mit einbaut. Es sind nur kurze Augenblicke, aber selbst ein kurzes Wiedersehen mit Frodo oder Saruman erweckt wundervolle, nostalgische Gefühle.

Aber nicht nur die „alte Garde“ triumphiert, auch die noch unbekannten Gesichter fügen sich tadellos in den filmischen Mittelerde-Kosmos ein. Allen voran Richard Armitage als Thorin und Martin Freeman als junger Bilbo Beutlin. Beide Figuren machen eine Wandlung durch, die zwar stellenweise etwas holprig wirkt, die beide aber auch zu spannenden Persönlichkeiten macht. Es bleibt zu hoffen, dass in der angekündigten Extended Edition des Films, ein größerer Fokus auf die Wandlung von Bilbo, vom Couch Potato hin zum Helden, gelegt wird.

In knapp drei Stunden werden die ersten sechs Kapitel von Tolkiens Kinderbuch von Peter Jackson und seinem Team in einen spektakulären, pompösen, teils irrwitzigen Rausch gestochen scharfer Bilder verwandelt. Das neue HFR 3D erweist sich dabei als überaus förderlich, vor allem weil es gelingt trotz all dem perfekten, visuellen Kontrast das Fabelhafte der Geschichte nicht zu verlieren. Mittelerde ist und bleibt auch hier ein magischer Ort und wenn Beutelsend oder Bruchtal in voller Schönheit erstrahlen, dann ist es wieder da, dieses wohlige Gefühl, irgendwie wieder daheim zu sein. „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ reicht gewiss nicht an „Die Gefährten“ heran, aber er verzaubert dennoch und dies mit voller Kraft und Leidenschaft.

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dustyOn3

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Sehr gut geschrieben!


howartwollowitz

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Der Hobbit ist alles andere als gut oder sonst was in der Art


G. Pscheider: ray G. Pscheider: ray

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6.5Ganz gut

[Der] gesamte mythische Unterbau kann nicht mit der Vielschichtigkeit der Herr-der-Ringe-Trilogie mithalten, aber dafür schaut Jacksons neuester Fantasystreich noch besser aus. Gute Schauspieler sind auch dabei, spielen aber nicht wirklich eine Rolle in dieser Materialschlacht. Wenn man diese Art von Kino mag, wird man auf jeden Fall bestens unterhalten.

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Diggler27

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Nein, nicht jeder. Hab ich ja auch nicht geschrieben. Aber jeder GUTE Action-Film nutzt seine Action-Szenen um sein Handlungskonstrukt voran zu treiben.
Und zum letzten Mal: Ich hänge mich nicht an dieser Szene auf, sie ist beispielhaft und nur EIN Problem an diesem Film.
Und auch zum letzten Mal: Ich fand ihn nicht schlecht. Ihm aber vollkommen Fanboy-artig und kritiklos alle seine Fehler zu verzeihen, finde ich nicht richtig.


JonnyvsSherlock

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@Diggler Ich finde du hast völlig Recht. Hör einfach nicht auf solche Leute. Der kann es nicht aushalten, dass du ein Bisschen mehr Ahnung hast als er und will deshalb gleich einen Film von dir sehen:)
@Stormbringer Nicht peröhnlich nehmen. Ich vertrete Diggler27s Meinung, respektiere aber natürlich deine, wobei ich ihm nicht gleich an den Kopf geworfen hätte, er müsse Filme drehen, um sie einschätzen zu können.


SchnabelPower: filmosophie.com

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6.5Ganz gut

Es wird sich sowieso jeder Der Hobbit – Eine unerwartete Reise anschauen. Und das ist auch in Ordnung so. Letztendlich ist es eine bildgewaltige Verfilmung eines modernen Literaturklassikers und ein insgesamt spannender Blockbuster. Was die Dramaturgie und Charakterentwicklung angeht, wird er die Begeisterung des Publikums nicht verdienen.

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Nebelung

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Ich kann dir aurfirchtig versichern, dass das nur unwahr ist. Die "Der Herr der Ringe"-Trilogie Tolkiens gilt als Begründer der fantastischen Literatur des 20. Jhr. Der Hobbit ist ein typischer Kinderbuchklassiker. Hättest du dich näher mit Tolkiens Werken (z.B. dem Silmarillion)auseinandergesetzt (oder sie gar gelesen!), dann würdest du seiner Arda-Mythologie gedenken und nicht derartig Peinliches von dir geben. Entschuldige, aber das musste sein.

Für mehr Hintergründe empfehle ich das vielschichtige "Tolkiens Universum" von Lin Carter. Da wird vom Chanson de Geste bis zum Klassischen Epos alle Elemente, die Tolkien aufgriff analysiert.


Tom S. Jaeger

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;)


Dr. Borstel

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7.5Sehenswert

[...] Ja, der Eindruck ist ein positiver, sehr sogar, und die Enttäuschungen sind tatsächlich nicht das, was sich im Gedächtnis festsetzt, nicht so sehr jedenfalls wie Freeman und Motion-Capture-Serkins, die unterhaltsame Geschichte, verfilmt in großartigen Bildern, Shores Misty-Mountain-Theme, ja, der Gesamteindruck des fabelhaft gelungenen Einblicks in eine andere Welt. An Unexpected Journey ist nicht ohne Fehler, aber er funktioniert als Gesamtwerk und weckt Lust auf die kommenden beiden Filme. Let’s go on an adventure!

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
Den Film abschließend mit Punkten zu bewerten, fällt mir extrem schwer. Er hat wirklich tolle Momente, die HFR-Technik ist in einer Szene atemberaubend, nur um in der nächsten Szene alle Illusion zunichte zu machen. Aus einem harmlosen Kinderbuch wurde mit aller Macht versucht, ein bedeutungsvolles Epos zu schaffen, obwohl es doch im Kern nur darum geht, einen Drachen zu besiegen. Dabei hätte man es belassen und einen zauberhaften Abenteuerfilm drehen sollen anstatt einer pathosbeladenen Trilogie um ein aufgeblasenes Nichts.

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Xander8112

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Dann ist vielleicht das Problem des Films, dass er diese zusätzlichen Geschehnisse etwas unglücklich in die Geschichte des Buches eingebaut hat - zumindest für diejenigen (oder zumindest für mich), die die Anhänge eben NICHT kennen. Wenn man das "große Ganze" vor Augen hat, mag das anders aussehen. Trotzdem: Frohes Fest!


Narrisch

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@Xander - leider zu spät um dir noch ein frohes fest zu wünschen... aber ich wünsch dir auf jeden fall ein gutes neues jahr!


kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

Also erst mal vorne weg: Ich fand den Film sicher nicht schlecht, ganz und gar nicht. Aber ein paar Aspekte gibt es dann doch, die ich ansprechen will, weil sie mich bei diesem Film gestört haben. Und die verhindern für mich zumindest, dass der erste Teil von „Der Hobbit“ eine sehr gute Bewertung erhält. Achja, es war in 3D und eine 24er Version.
Ab hier könnte mein Text immer wieder Spoiler enthalten.
1. Humor. Der wird hier teilweise richtig mit dem Vorschlaghammer auf einen eingeprügelt und ist einfach an vielen Stellen zu plump und zu gewollt. So sehr, dass es richtig nervig ist. Eine der größten Lacherszenen heute im Kino war die, in der einer der Trolle den kleinen Bilbo mit „ausschnäuzt“ (bin mir nicht sicher, ob man dieses Wort in allen teilen Deutschlands kennt, also… der Troll putzt sich die Nase und Bilbo kriegt ne Ladung Trollrotz ab). Ich fand diese Szene vielmehr plump und leider gar nicht lustig, aber is ja auch Geschmackssache (1/2 Punkt Abzug)
2. große Längen. Schon die Anfangssequenz war sehr lange (also Bilbo und Frodo gemeinsam) und auch die Zusammenkunft in Bruchtal hat sich, obwohl sie eigentlich gar nicht so lange gedauert hat, ewig hingezogen. Dazu wandern Bilbo, Gandalf und die Zwerge eeeeewig lange durch Mittelerde. Klar passiert immer wieder was, aber sehr lange (so kam es mir vor) liefen sie einfach aufgereiht hintereinander her. (1/2 Punkt Abzug)
3. Der weiße Ork auf dem weißen Wolf. Ich verstehe nicht, warum er hier vorkommt. Soweit ich mich erinnere (und gut, es ist schon einige Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe), gibt es diesen Ork nicht. Weder im Hobbit, noch in einem anderen Buch Tolkiens. Die Handlung um den Drachen Smaug bringt er auch nicht wirklich voran, er ist eigentlich nur eingeführt worden, um die Geschichte in die Länge zu treiben und einen starken Widersacher für die Fortsetzungen zu etablieren. (1/2 Punkt Abzug). Und ich bin ja der Meinung, dass da noch so einiges mehr dazuerfunden wurde, kann aber nicht sagen, wie viel davon aus diesem Silmarillion stammt und wie viel aus der Feder Jacksons.
4. Die Masken der meisten Zwerge ist sehr merkwürdig. So sehen für mich vielleicht Zwerge in einem Action-Comic aus, aber nicht in Mittelerde. Oft leider total übertrieben. (1/2 Punkt Abzug)
5. Der für mich aber am stärksten wiegende Kritikpunkt ist aber etwas, wofür der Film eigentlich kaum etwas kann, mich aber sehr enttäuscht hat: Im „Herr der Ringe“ kam mir die Geschichte nicht wie eine Fantasy-Erzählung vor. Natürlich gab es da schon merkwürdige Gestalten. Zwerge, Elben, sprechende Bäume, Orks, Zauberer und was weiß ich nicht noch alles. Aber trotzdem kam es mir immer so vor, als ob es wirklich einmal so hätte passiert sein können. Im Mittelalter oder sonst irgendwann. Und gerade das hat mir so sehr gefallen am „Herr der Ringe“. „Der Hobbit“ kommt für mich leider nun gar nicht mehr so realistisch rüber. Er ist eine typische Fantasy-Geschichte und ich mag so etwas einfach nicht wirklich. (1 Punkt Abzug, weil mir das sehr wichtig war)

Und da ich mit POSITIVEN Punkten aufhören will: gute Schauspieler, allen voran Martin Freeman, der als Bilbo Beutlin eigentlich genau so ist, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Natürlich ein schöner Score (sind ja viele bekannte Melodien dabei), eine wieder mal atemberaubende Landschaft. Tolle, teilweise recht brutale Actionszenen, (wobei die manchmal schon etwas zu bombastisch waren), ein sehr guter Gollum und ein phasenweise sehr gut eingesetztes 3D, auch in die Tiefe, in den anderen Phasen hat es den Film zwar nicht weitergebracht, aber gestört hat es nur selten. Mit dem besten 3D in einem Realfilm kann es deshalb nicht mithalten. Und das war meiner Meinung nach immer noch bei Martin Scorseses "Hugo Cabret"

Fazit: Ein Film, der sehr opulent daherkommt. Für Fantasy-Fans bestimmt ein absolutes Muss und der beste Film seit Jahren, aber für alle, die Herr der Ringe wegen seiner „irgendwie nicht so richtig Fantasy-Art“ gemocht haben, die werden hier so ihre Probleme haben.
Außerdem kommt der Film, zumindest für sich allein stehend, nicht über optisch sehr schönes Popcorn-Kino hinaus. Sicher kein schlechter Film, ich für meinen Teil bin aber (und darum geht es ja in dieser subjektiven Kritik) schon ein wenig enttäuscht.

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Basketballfreaky

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„irgendwie nicht so richtig Fantasy-Art“ ?! Wovon sprichst du?! :D


kobbi88

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Ich meine damit, dass mir persönlich "Der Herr der Ringe" nicht wie ein Fantasy-Film vorkommt mit skurrilen und in Wirklichkeit nicht existierenden Figuren, sondern dass er mir eher wie ein Film aus unserer Welt erscheint, wie ein Ritter-Film, der im Mittelalter spielt oder sowas ähnliches. Ich weiß, das klingt ziemlich komisch, vor allem, wenn da so viele fantastische Figuren vorkommen (und davon sind ja Hobbits, Zwerge und Elben nur das Geringste). Ich habs auch bei "Die Rückkehr des Königs" versucht, näher zu erklären.
Die ganz tolle Leistung von "Der Herr der Ringe" ist meiner Meinung nach, auch Nicht-Fantasy-Fans in seinen Bann zu ziehen (Und ich mag Fantasy normalerweise nicht wirklich). Und das schafft "Der Hobbit" einfach nicht mehr so richtig.


Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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2.5Ärgerlich

Wer plant, Der Hobbit - Eine unerwartete Reise zu genießen, dem sollte gesagt werden, dass es sehr hilfreich ist, wenn man ein Zwergen-Fan ist. Viele Hobbits und Elben sind im Film nämlich nicht zu sehen. Ansonsten gibt es jede Menge Zwerge und sie sind wie Wikinger. Bei ihrem proletenhaften Verhalten gibt es nicht besonders viel liebenswürdiges an ihnen.

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Adrian_Veidt

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„[…]Ansonsten gibt es jede Menge Zwerge und sie sind wie Wikinger.[…]“
So etwas kann auch nur jemand sagen der sich ein Bild der Wikinger nur aus schlecht recherchierten Hollywoodproduktionen macht.


nilswachter

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:D


Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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7.5Sehenswert

Serkis macht The Hobbit zu allem, was Sie erwartet haben – eine Fantasie mit der Kraft, Sie bis in Ihre Träume zu verfolgen. Wirklich schade, dass der Film so lange braucht, um dorthin zu kommen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Die leidlich harmonische Konstellation der schrulligen Protagonisten bietet wenig Fläche für eine emotionale Bindung. Man mag die Wahl des Briten Martin Freeman („Per Anhalter durch die Galaxis“) zum liebenswerten Hauptdarsteller nicht anzweifeln, doch er spielt den jungen Bilbo Beutlin auch etwas sperrig und albern, wie dieser nun mal ist. Das Meiste bleibt an Ian McKellen alias Gandalf hängen, der sich aber elegant aus der Affäre zieht. Ebenso fehlt der gewisse Druck, unter dem die Bande ihr Ziel erreichen muss. Diesen versucht Regisseur und Co-Autor Jackson zwar immer wieder aufzubauen, doch keine zusammenhaltende Kraft verhindert, dass das große Abenteuer wie eine Aneinanderreihung vieler kleiner Abenteuer wirkt. De facto vermisst der Fan schnell die Düsternis eines „Die Gefährten“, „Die zwei Türme“ oder „Die Rückkehr des Königs“. [...] Aber wie man es auch betrachtet, nach wie vor kann Peter Jacksons Epen so schnell niemand das Wasser reichen.

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D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

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9.5Herausragend

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise ist der Start in eine neue, spannende und wunderbar in Szene gesetzte Geschichte, der viel Wiedererkennungswert bietet, aber auch schon andeutet, dass es in den Fortsetzungen einiges dunkler zu- und hergehen wird. Ein toller Film, der vor allem den Fans alles bietet, was sie erwartet haben. Das Jahr, das wir jetzt auf die Fortsetzung warten müssen, ist jetzt schon zu lang.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Kann man wirklich aus einem Buch, welches gerade mal ein Drittel des Umfangs vom Herr der Ringe besitzt, eine weitere Mammut-Kino-Trilogie machen? Die Antwort nach Sichtung des ersten Teils Eine unerwartete Reise lautet: Ja, man kann – aber besonders sinnvoll ist das nicht.

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erwin.weiss.921

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Genau das ist der große Hacken an dieser Trilogie! Zu Lang, Zu viele Personen aus HdR spielen mit, die im Buch gar nicht erwähnt werden.
Handwerklich ist das Ganze aber auf allerhöchsten Niveau. Mal sehen, wie es in Teil 2 und Teil 3 weitergeht.


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Der erste Teil der Filmtrilogie bläst das kleine, wirklich nette Buch von J.R.R. Tolkien zu gewaltigen Fantasie-Welten auf. Und sorgt in den ersten fast drei Stunden von Der Hobbit - Eine unerwartete Reise für viel Spannung. [...] Der Effekt einer höheren Auflösung wirkt allerdings den Fantasy-Illusionen entgegen. Wer Traumwelten erwartet, will darin nicht die Nasenhaare eines Hobbit in eindrucksvoller Größe und Schärfe wahrnehmen.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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9.0Herausragend

So gelingt Jackson ein ebenso bildgewaltiges wie erzählerisch stimmiges Kinoerlebnis, an dem nur eines ärgert: dass man auf den zweiten Teil ein ganzes Jahr warten muss!

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daniel.helmer.7

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Wenigstens stimmen die Quellen mit meiner Meinung überein, dir mir am meisten bedeuten :)


pablo774

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Schöne Kritik!!!!Nett zu lesen und ich stimme voll zu!

...es war aber keine Samenkapsel sondern eine Schnecke :)


Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.0Ausgezeichnet

Irgendwann nimmt das Der Hobbit - Eine unerwartete Reise aber doch mehr und mehr Fahrt auf. Dabei gelingt es Jackson, die erwartete und erhoffte Monumentalfantasy zu kreieren, die mit mächtigem Effektaufwand, mitreißenden Schlachten und unzähligen spinnerten, liebenswürdigen, garstigen Gestalten vor allem ein erwachsenes Publikum hineinzieht.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.0Sehenswert

Auch wenn die Bewegungen nun angeblich mehr der natürlichen Wahrnehmung angeglichen sind und jedes Feuerchen ein bisschen echter flackert, darf man sich ruhig fragen, was damit bei einem Fantasyfilm gewonnen ist. [...] Der Naturalismus des Films erweist sich dabei als eher bescheidener Gewinn, hat man doch den Eindruck, in einem Big-Brother-Pub mit rülpsenden Fabelwesen eingeschlossen zu sein. Doch zumindest ist da auch Gandalf, der nicht nur optisch alle ein wenig überragt.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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5.5Geht so

So sehr Peter Jackson auch zunächst die Schaulust trübt, so geschickt dosiert er seine Sensationen am Schluss, auf dass Schausucht entstehe. Wer am Anfang nicht einschläft, mag am Ende doch gebannt sein. Dann wirkt der böse Zauber.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Opulent inszeniert, grandios bebildert- der Film ist eine Rückkehr nach Mittelerde, die vor allem eins macht: Sie erfüllt die Erwartungen [...] Andererseits fehlt dem Film dann aber doch das eine oder andere überraschende Moment und vor allem Tempo.

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Jörg Taszman: Deutschlandradio Jörg Taszman: Deutschlandradio

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6.5Ganz gut

Es gibt grandiose Szenen, wunderbare Einfälle und wenige Überraschungen in diesem wuchtigen Film, die den Zuschauer immer wieder zurück in die Fantasiewelt der Zwerge, Orks, Trolle und Elfen treiben. [...] So bleibt "Der Hobbit" Teil eins eine überlange, erwartete Reise in Peter Jacksons Bilderwelten, die sehr zwiespältig geraten ist.

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Jens Balzer: Berliner Zeitung Jens Balzer: Berliner Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

Mit größtem Geschick und rhythmischer Geschmeidigkeit haben sie die verschiedenen Erzählstränge in Der Hobbit - Eine unerwartete Reise ineinandergefügt; mit gleichsam philologischer Treue zum ursprünglichen Text sowie dem richtigen Gespür für kleine Freiheiten und Variationen haben sie aus den verstreuten Quellen ein einheitliches Werk erschaffen.

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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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7.5Sehenswert

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise ist eine mit Pathos und Humor aufgeladene Symphonie, vollgestopft mit kreatürlicher und geografischer Fantasterei und gebaut um einen unwahrscheinlichen Helden. In die Filmgeschichte eingehen wird er aber wohl aufgrund seiner technischen Pionierarbeit.

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Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel Jörg Wunder: zitty, Der Tagesspiegel

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7.5Sehenswert

Im Zusammenspiel mit den hervorragend gecasteten Zwergen und der schon aus dem Herr der Ringe bekannten Darstellerriege trägt Freeman den Film über manche dramaturgische Unebenheit hinweg. Dass es die gibt, mag auch der Vorlage geschuldet sein: Tolkiens literarisches Erstlingswerk ist im Grunde ein Kinderbuch, und eine gewisse Infantilität zeigt sich immer wieder, nur um dann durch brutale Metzeleien gebrochen zu werden.

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Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR

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6.5Ganz gut

Erhöhte Bildgeschwindigkeit hin oder her: Es hätte Jacksons "Der Hobbit" nicht geschadet, wenn eine beherzte Cutterin eine Dreiviertelstunde herausgeschnitten hätte. Das jugendliche Zielpublikum wird die Länge und Langatmigkeit wohl nicht weiter stören.

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Florian Lieb: moviemaze.de Florian Lieb: moviemaze.de

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4.0Uninteressant

Der Hobbit: Eine unerwartete Reise [ist] weniger Prequel als vielmehr ein Reboot. Eines, das wenig Neues und kaum Spannendes zu berichten weiß.

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Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ

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6.0Ganz gut

Die digitale Figur Gollum ist dabei einmal mehr eines der Highlights des Films, während ein Grossteil der menschlichen Akteure blass bleibt. [...] Den Schauspielern kann dies nicht angelastet werden. Vielmehr liegt es am Plot, der nach einer Drittelung schlicht zu wenig Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

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8.0Ausgezeichnet

Die erste Hobbit-Folge ist ein sehr ordentlicher und detailtreuer Abenteurfilm, mit Längen und gewöhnungsbedürftiger 3D-Optik. Dafür spielt Beutlin-Darsteller Martin Freeman stark.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Hobbit Bilbo will nur seine Ruhe haben im Shire, aber Gandalf manipuliert ihn sich als Meisterdieb von Thorin Oakenshields Zwergenbande anheuern zu lassen, die ihre Heimat vom Drachen Smaug zurückerobern wollen.

Ich wollte diesen Film bis zum Schluss lieben. Wirklich. Ich weiß nicht, wie oft ich die anderen Filme der LOTR-Trilogie gesehen habe und wie oft ich im Bonusmaterial versunken bin. Und ich war immer nachsichtig mit den offensichtlichen Schwächen, die die Filme zweifellos haben. Sei es die unspektakuläre Evakuirung Rohans, die unterwältigende Schlacht um Helms Deep oder die endlos quatschenden Bäume. Ja sogar die Gatorade-Geisterwelle und die gefühlten 20 Enden von ROTK waren irgendwie okay. Denn bei allen kleinen Makeln schaffte es Jackson doch (ähnlich wie die Potterfilme) eine epische Geschichte zu erzählen und tatsächlich in eine andere, fantastische Welt zu führen. Eskapismus im besten Sinne zu schaffen. Egal wie doof Tolkiens-Story bei nüchterner Betrachtung ist (jaja es sind drei Filme über Leute die herumlaufen) - es fühlte sich groß und beeindruckend an und immer hielt sich Pathos mit humorvollen Momenten die wage und machte die Figuren bei allem Klischee und aller übermenschlichen Größe nachfühlbar. Die Filme waren eine Erfahrung, die sich so nur im Kino machen ließ. Sie waren zurecht die "neue Trilogie" die eine ganze Generation prägte und eine Flut ikonographischer Bilder im popkulturellen Gedächnis zurückließ. Sie setzten Maßstäbe in dem, was tricktechnische möglich war, und wirkten dennoch nicht wie eine Leistungsschau der Renderindustrie.

Die jetzige Rückkehr nach Mittelerde versagt leider genau dort, wo die alten Filme punkteten. Wo es bei LOTR gewagt wirkte die ausufernde Welt Tolkiens in drei Filmen einfangen zu wollen, ist der Hobbit getretner Quark, dessen einzige Daseinsberechtigung als Trilogie der Druck der Warner-Bosse zu sein scheint, die verzweifelt nach sicheren Hits für die Zukunft suchen, nachdem ihnen mit Potter das lukrativste Franchise der Neuzeit ausgegangen ist. Mag Peter Jackson auch ausführlich beteuern, es seien künstlerische Gründe gewesen und es gäbe ja soviel zu erzählen und nur deswegen wäre der Hobbit ein Dreiteiler geworden: Sein eigener Film straft ihn lügen. Er dauert fast so lange wie The Fellowship, fühlt sich aber an keiner Stelle so geschlossen und episch an. Das Pacing holpert und stockt als habe Jackson drauflosgedreht und sich erst hinterher gefragt, ob das wirklich alles zusammenpasst.

>>>SPOILERS AHEAD

Was natürlich auch daran liegt, dass er ständig zwischen Fanservice und Romantreue hin und hertänzelt und mehr als einmal dabei gewaltig auf den Arsch fällt. Der Hobbit ist ein Kinderbuch, geschrieben, lange bevor die epische Wucht von LOTR Form angenommen hatte. Er ist ein Bildungsroman, eine simple und oft alberne Abenteuergeschichte - die nichtmal Tolkien selbst nachträglich wirklich in Einklang mit der düsteren Ringsuche bringen konnte. Er versuchte es und gab es auf, weil der Versuch den Hobbit ins Mittelerde der Ringbücher zu holen den naiven Charme ruinierte, den dieses Kinderbuch ja durchaus besitzt.

Das Dumme ist: Aus einem 300 Seiten Kinderbuch lässt sich kein Franchise gestalten und es lässt auch nicht unbedingt Fanboyherzen höherschlagen. Deswegen versucht Jackson die Quadratur des Kreises und macht aus der kleinen Story um eine alberne Zwergenbande, die einen Schuppenlurch wegen Eigenbedarfs aus seiner Wohnung werfen, ein pathosgeladenes Drama, das teilweise versucht die flammende Muschi aus Mordor in den Schatten zu stellen. Was. Nicht. Funktioniert. Denn gleichzeitig ist er ja leider an die Story mit den Zwergen und dem Hobbit gebunden und der soll ja auch Genüge getan werden. Was dazu führt, dass weder naiver Spaß noch Pathos funktionieren. Die anfängliche Rückblende mit der Zwergenschlacht zerstört das bißchen Atmosphäre das Bilbos Einleitung erzeugt hat und die folgenden Szenen mit Frodo wirken wie so vieles andere auch als unnötiges, aufgezwungenes Fangoodie, das verzweifelt die Nähe zu LOTR sucht.

Doch die Figuren im Hobbit sind nunmal nicht dieselben wie in LOTR und die Charakterveränderungen sind umso schmerzlicher spürbarer, je mehr Jackson die Nostalgieknöpfe drückt und die alten Filme referenziert. Jedesmal wenn das Fellowship-Thema aufklingt, jedesmal wenn eine Szene als Nachklang auf LOTR nachgestellt wird, wünschte ich mir Jackson würde nicht vergangenem Ruhm nachtrauern, sondern lieber wieder kraftvoll Neues erzählen. Denn der Kleinkinderhumor mit dem Gandalf herumstottert und stolpert, die Zwerge rülpsen, furzen und nerven und sich Trolle wie die Drei Stooges benehmen (inkl. Rotz und Klötenwitze) und Kämpfe statt spannend lächerlichen (und absolut blutleeren) Slapstick bieten, das alles will kein Gefühl von Wichtigkeit und der Gravitas aufkommen lassen die Jackson wieder und wieder beschwört. Dies ist kein Auszug nach Moria, hier steht nicht die Existenz von Mittelerde auf dem Spiel - es sind nur Zwerge, die sich mit einem Drachen raufen wollen. Da helfen keine Flashbacks, da hilft es nicht, dass eine unbedeutender Doktor-Doolittle-Verschnitt, der im Buch kaum ein Nebensatz ist, breit ausgespielt wird und da hilft es vor allem nicht, das ein langweiliger Weißer Ork (der aussieht als wäre er von Axel Schulz gemocapped worden) zum Levelboss hochgejazzed wird, weil es sonst noch weniger Drama gäbe als eh schon.

Denn was dem Film fehlt, ist das Herz. Martin Freeman ist ein toller, sympathischer und erzknuffiger Bilbo und absolut glaubwürdig als junge Version von Ian Holm - doch was nützt es, wenn er absolut nichts zu tun hat und nie die Chance bekommt, dass wir tatsächlich mit ihm mitfühlen, mitleiden und miterleben können. Er ist so passiv, dass man sich über weite Strecken fragt, ob er überhaupt noch mitspielt. Und die anderen Hauptfiguren sind nicht unbedingt besser dran. Gandalf pendelt unentschlossen zwischen mächtigen Zauberer und tappsigem Opa, der außer einem Dauerschmunzeln und genervtem Stirnrunzeln oszilliert. Die Zwerge ... machen den Eindruck als würde sich der Film dafür schämen, dass seine Hauptfiguren Zwerge sind, denn die Hälfte der Truppe sieht aus als wäre sie ganz ohne Make-up unterwegs und besonders Thorin Oakenshield ist wohl eher als Sparwasserfassung von Aragorn gedacht, denn als imposanter Zwergenboss. Hatten die Macher Angst, dass sich das Publikum nicht mit nach Zwergen aussehenden Zwergen identifizieren wird? Oder soll möglichst oft an alte Figuren erinnert werden? Das würde erklären, warum Fili und Kili wie die Klone von Merry und Pippin daherkommen - nur ohne je denselben Charme zu entwickeln. Was nicht an den Darstellern liegt, sondern schlicht daran, dass die Zwerge einfach nur als Masse da sind - aber über optische Attribute (der Dicke, der Weise, der Doofe ...) keinen Charakter entwickeln dürfen. Was bei fast drei Stunden Laufzeit wirklich tragisch ist, denn wenn schon fast eine Stunde nichts passiert hätte, die Zeit ja wenigstens genutzt werden können gute Charaktere einzuführen. Die Figuren reden, singen, reden, erzählen, singen, reden, reden. So bleiben vermutliche ganz gute Darsteller die reden, ohne was zu sagen und laufen, ohne vorran zu kommen.

Was den Film ganz gut beschreibt: Er tritt dramaturgisch auf der Stelle. Er verbreitetert sich mit Rückblenden und unnötigen, unspannenden Actionszenen (noch ein Warg-Angriff, noch ein paar Rock'em Sock'em-Gesteinsriesen) bis er im letzten Akt dann tatsächlich mal ein paar gute Momente hat und durch eine etwas düsterere Stimmung mal so etwas, wie Spannung aufkommt. Auch wenn letztlich jede Bedrohung durch Gandald Ex Machina gelöst wird und die Goblins alle aussehen wie aus einem Cartoon entkommen (und die Entscheidung dem Goblin-King ein paar Klöten unters Kinn zu rendern zumindest fragwürdig ist) - es gibt stimmungsvolle Szenen in den Misty Mountains. Nach Ewigkeiten die wir in Rivendell die Pflichtcameos vom zum Scherzonkel mutierten Elrond, der flirtenden Galadriel und dem Nörgelopa Saruman ertragen haben (Szenen bei denen die Darsteller im Kopf die Gage und die Minuten zu zählen scheinen, die sie im Film sein müssen, um den Verkauf von Merchendising zu rechtfertigen), Ewigkeiten, die wir Doktor Doolite-Radagast zu Vogelschiss beim schlecht animierten Schlittenfahren zusehen mussten, Ewigkeiten ohne Spaß oder Spannung - stolpert Bilbo endlich in Gollums Höhle. Und die Szene ist wirklich gut. Sie ist nicht umsonst die berühmteste des Buches und hier alleine blitzt mal wieder all das Talent und die Faszination auf, die die LOTR-Filme ausgezeichnet haben. Das Rätselspiel mit Gollum ist verdammt spannend und bedrohlich. Serkis spielt seine Paraderolle grandios (auch wenn ich die frühere Animationsfigur überzeugender fand), Freeman darf endlich mal schauspielen und zum allerersten Mal wirkt eine Bedrohung glaubwürdig und konkret. Und auch wenn dieser Gollum ein anderer ist, als die getriebene Kreatur die wir später kennenlernen - sie funktioniert in sich und beweist, dass auch aus dem Kinderbuch echte Spannung zu holen ist - ohne ständig auf den großen Bruder verweisen zu müssen.

Leider endet das Ganze dann in einem sehr gemischten Finale, das den unausweichlichen Kampf mit dem Levelboss dieses Films unnötig auswalzt und die Wiederholung von Gandalfs Rettungsnummer mit den Fernet-Branca-Adlern - die in Fellowship überraschend war, aber schon in ROTK eher so mittelgut funktionierte - ist auch hier recht unbefriedigend. Vor allem weil das was Bilbos Reise ausmacht, so unbedeutend ist und nicht erlebt wurde, sondern platt ausgesprochen wird. Statt Show don't Tell lässt Jackson seine Figuren ihre Emotionen überdeutlich aufsagen: "Oh ich habe dich unterschätzt Bilbo das tut mir leid." - "Oh ihr armen Zwerge, ich kämpfe für euch, weil ihr das Zuhause nicht habt, was ich habe." Danke. Nächstes mal dann doch gleich eine Schrifttafel einblenden.

Jackson inszeniert das Ende wie das Ende von Fellowship, als ersten Schritt einer weiten, ereignisreichen Reise. Doch es fühlt sich falsch an, unverdient. Zu wenig ist wirklich passiert und statt dem Gefühl unvergessliche Freunde gewonnen zu haben, starke Charaktere, deren weitere Abenteuer zum mitfiebern einladen, bleibt der Eindruck die Figuren kaum besser zu kennen als zum Anfang - und vor allem, sie einfach nicht interessant genug zu finden, um sich zu scheren, ob einer von ihnen das Zeitliche segnet oder nicht.

>>>HFR - Warum 48FPS dem Film den Todesstoss versetzen

Und das sind nur die erzählerischen Probleme des Films. Wer das Pech hat, das Ganze im neuen HFR (High Frame Rate) -Verfahren in 3D zu sehen, der bekommt genau das, was die ersten Kommentare befürchten ließen und was auch viel Verständnis für neue Technologien nicht schönreden kann. Extrem viele Szenen - gerade Halbnah, Nah- und Großaufnahmen sehen aus wie Einspielfilme aus Galileo History. Denn die echten HFR-Aufnahmen lassen das Bild zu 80% des Films genauso billig aussehen, wie man es von Fernsehern kennt, die künstlich eine höhere Bildfrequenz berechnen. Es gibt Ausnahmen und Totalen und Landschaftsaufnahmen leiden nicht so stark darunter, aber sobald ein Schauspieler im Bild ist, verfliegt jeder Zauber, jede Magie. Kulissen sehen nach Kulissen aus und Gandalf leider nur wie ein verkleideter alter Mann mit zuviel Schminke im Gesicht. Die glossige Verfremdung mir, der normale Kinobilder gleichzeitig Künstlichkeit und filmischen Realismus erzeugen und dadurch aus abgefilmten Menschen Figuren machen, weicht einem überscharfem Look, der alles so gnadenlos real ablichtet, wie Blitzbilder, die um 3 Uhr nachts auf Parties genknipst werden, auf denen dann jeder scheissfertig und jeder Ort siffig aussieht. Der Preis der Schärfe und der vermeindlichen flüssigeren Bewegung ist der Verlust des Zaubers. Mag in Kostüme und Bag End dieselbe Mühe geflossen sein wie bei LOTR - unter dem gnadenlosen Auge der HFR-Kamera sieht alles nach Set, nach Kostüm aus. Dazu kommt das selbst mit mehr Frames bei Schwenks das Bild immer noch ruckelt und zusätzlich Bewegungen im Vordergrund einen sehr irritierenden Upspeed-Effekt bekommen, den ein US-Kollege "Benny Hill-Movement" getauft hat.

Es bleibt wohl das Geheimnis Peter Jacksons, warum er einen derartigen Prestigefilm in so unausgereifter Technik präsentiert, die zusätzlich zu allen anderen Problemen dazu führt, dass der Zuschauer, statt tiefer in die Filmwelt gezogen zu werden, sich ständig gemahnt einen Film zu sehen. Einen Film, dessen Effekte teilweise schlechter wirken als in den fast zehn Jahre alten Vorgängern. Feuer ruckelt seltsam, Matchmovefehler stechen mehr ins Auge und die gummiartige Haut der gerenderten Kreaturen verströmt unschönen Digitalgeruch. Dass die 3D-Arbeit zusätzlich nicht wirklich beeindruckt und im Zusammenspiel mit der HFR bisweilen an Funrides im Vergnügungspark erinnert, wie auch generell Kamera und Schnitt bei den Actionszenen ziemlich furchtbar und desorientiertend ist, macht die Immersion nur noch schwerer. Vielleicht hätte Jackson sich statt von James Cameron mal von Ang Lee beraten lassen sollen, denn der hat mit Life of Pi nicht nur die glaubwürdigeren Kreaturen, sondern auch die beeindruckendere 3D-Inszenierung abgeliefert.

HFR mag zukünftig besser werden und es gibt ein paar Szenen in den Misty Mountains die tatsächlich ganz gut aussehen, aber das rechtfertigt nicht dieses Experiment am lebenden Zuschauer, der eine eindeutig nicht ausgereifte Technik vorgesetzt bekommt, bei der sich der Verdacht aufdrängt, dass keiner der Beteiligten wirklich wusste, wie er damit umzugehen hat. Vielleicht werden, wie einige Experten behaupten, noch höhere Framerates den TV-Look verschwinden lassen. Vielleicht werden Kameramänner und Beleuchter dazulernen und herausfinden, wie man mit HFR filmen muss, um Schauspieler und Sets gut aussehen zu lassen und Benny-Hill-Movements zu vermeiden. Bis dahin würde ich allerdings jedem dazu raten sich den Film in 24fps und in 2D anzusehen.

Ist der Hobbit ein Totalausfall. Nein. Alleine, weil immer mal wieder Momente aufblitzen, die zeigen, dass er Potential hat. Ist er eine Enttäuschung und das Ergebnis eines Regisseurs, dem ganz eindeutig Leute fehlen, die ihm Paroli bieten und ihm nicht als Gott auf die Schulter klopfen und versichern, wie genial er ist: eindeutig. Jackson hat schon mit King Kong geschwächelt und mit Lovely Bones eine veritable Gurke hingelegt und langsam wird es Zeit, dass er sich die Kritiken mal wieder anhört, anstatt nur auf die innere Eingebung und Leute wie Cameron, Lucas, Spielberg und Co zu vertrauen. Vielleicht besteht noch die Chance das Steuer herumzureissen und die Folgefilme zu retten - aber dazu gehört Mut zur Straffung, zum einheitlichen Tonfall, Mut auf Schauspieler zu setzen und nicht nur auf Effektgeraffel und falschen Pathos und juvenilen Klamauk. Mut zur Düsternis und echten Gewalt statt des blutleeren Gehackes, das er hier serviert. Mut nicht jede beliebte Figur aus LOTR in einem sinnlosen Cameo zu verheizen. Und Mut einzusehen, dass HFR vielleicht noch nicht reif ist für die große Leinwand.

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr. Ich rasier mir solange mal die Füsse.

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Co-Pilot

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Alter - deine Kritik ist mindestens genauso langweilig und unnötig lang wie deiner Meinung nach Der Hobbit :(


Batzman

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Kommentare die mit "Alter" eingeleitet werden versprechen ja immer herausragende Qualität und wirklich gute Argumente. ^^ Noch besser werden sie nur durch Boah oder Hamma.


goodspeed: ANIch

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7.5Sehenswert

Je nach persönlicher Erwartungshaltung und Vorkenntnissen ein erster vielversprechender Schritt für eine - zu lang geratene - aber adäquate Kinderbuchverfilmung. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Film in fast allen Bereichen massiv über das Ziel hinaus schießt. Technisch, narrativ, strukturell. „Der kleine Hobbit“ wurde zu einem Moloch hochgezüchtet der inhaltlichen und kommerziellen Blockbustermaßstäben gerecht werden muss.

Die Kurzform: Ja, der Film führt einem direkt nach Mittelerde zurück. Tränen dürfen verdrückt und all das Liebgewonnene, was man die letzten zehn Jahre vermisste, wieder in den Armen gehalten werden. Peter Jackson gelang ein nahtloser Anschluss an seine alte Trilogie. Mehr als man sich eigentlich wünschen konnte. Eigentlich...

Und nein, 3D-HFR ist kein Muss. Es ist eine Erfahrung, die subjektiv gesehen funktionieren kann, aber die viel Wohlwollen voraussetzt. Einige Szenen gewinnen durch den technischen Hyperrealismus, Mittelerde wird greifbarer mit all seinen Furchen und Kanten. Gleichzeitig reisst einem die Technik aber auch regelmäßig aus dem Film, weil der Grat zwischen einem Fenster in eine noch realistischere Welt und in eine HD-Soap Opera eng beieinander liegen und sich von Szene zu Szene verschieben. Das 3D ist zudem sehr subtil und bedacht eingesetzt worden. Gut für strapazierte Augen, doch ohne wirklichen Mehrwert.

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Die Langform: Die eine große Stärke von „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ist seine unverfälschte Art, wie er Mittelerde mit den ersten Bildern wieder lebendig werden lässt. Als Zuschauer fühlt man sich sofort wie zu Hause, als hätte man die Wiesen, Täler, Felsklüfte und Minen von Mittelerde nie verlassen. Zu verdanken ist das nicht zuletzt Peter Jacksons leicht schäbigem, ungeschliffenem Regiestil, der das Filmuniversum von Tolkien so sehr prägte. Dem Regisseur gelang aus der kleinen und im Ton noch ungelenken Hobbit-Vorlage, einen homogenen Teil des Filmuniversums zu machen. Erreicht wurde das durch geschickte Strukturierung. Der alte Bilbo und der junge Frodo, wie man sie aus „Der Herr der Ringe - Die Gefährten“ kennt, führen uns langsam in ihre Welt hinein und später lassen viele kleine Anspielungen die Verbindung mit dem großen Ringbruder nie vergessen. Hier geben sich die Ambitionen von Jackson zu erkennen. Nicht die Bezwingung von Smaug und die Heimkehr der heimatlosen Zwerge allein steht im Mittelpunkt seiner neuen Trilogie, sondern er will am Ende der langen Reise nahtlos an die erste Trilogie anknüpfen. Den Grundstein für das Epos legen, das wir vor zehn Jahren lieben gelernt haben.

Aus dem geradlinigen und simplen „Der kleine Hobbit“ sollte unter größten Anstrengungen ein Monumentalwerk werden. Ein Unterfangen mit Hindernissen. Denn das Kinderbuch ist kein „Der Herr der Ringe“. Also wurde kurzerhand die vollständige Struktur und der Aufbau aus dem ersten Film „Die Gefährten“ genommen und darauf die verschiedenen Storyelemente aus der Hobbit-Vorlage montiert. Das führte jedoch zu dem Problem, dass „Eine unerwartete Reise“ und „Die Gefährten“ sich wie ein Ork dem anderen ähneln. Der epische Prolog, die Exposition im Auenland, die Jagd durch die Wildnis, der Rat in Bruchtal, die Kämpfe in den Minen, der künstlich aufgebauschte Showdown inmitten von Bäumen und Orks. So sehr man sich darüber freut, wieder in Mittelerde angekommen zu sein, so sehr macht einem der Eindruck zu schaffen, „bloß“ eine digital aufpolierte Version des einen Films vor elf Jahren zu sehen. Mit ein Grund, warum „Der Hobbit“ an Längen zu kämpfen hat. Frei von Überraschungen und komplexeren Plotelementen, wirkt die simple Wanderung der Gemeinschaft ab der Hälfte ermüdend, zumal die ständigen Assoziationen an die erste „Der Herr der Ringe“-Verfilmung an der Spannungskurve kratzt. Die unnötig aufgeblähten Actionszenen, die hinter jeder Ecke lauern, zerren zusätzlich an der am Anfang so wunderbar aufgebauten Immersion Mittelerdes.

Der Film ist also kein Herr der Ringe und doch sehr ähnlich. Man stelle sich die erste „Die Chroniken von Narnia“-Verfilmung vor und an die langen Gesichter der Kritiker, die nie die Buchvorlage in der Hand hielten, aber dennoch waschechte Epic Fantasy Kost erwartete - stattdessen aber einen hundertprozentigen Kinderfilm bekamen. Ein böses Erwachen. Ähnlich verhält es sich mit „Der Hobbit“. Er ist im Kern eine Kindergeschichte, die nach aussen hin dem großen, erwachsenen Bruder angeglichen wurde. Alles wirkt spektakulär und wie feinstes Epic Fantasy, doch im Herzen bleibt der Hobbit eine kleine, naive Kinderbuchgeschichte, die zwar durch diverse Nebenhandlungen und abgetrennte Körperteile hochgezüchtet, aber nicht versteckt werden konnte. Was das betrifft, ist dieser erste Teil auf seine ambivalente Art sowohl eine gelungene als auch gescheiterte Buchverfilmung. Das größte Dilemma der Verfilmung offenbart sich in den letzten 20 Minuten, wo eine vergessenswerte Buchsequenz zu einem überlangen, melodramatischen Showdown aufgebläht wurde, der einem - zumindest mich - mit einem ganz und gar unbefriedigenden Gefühl zurück lässt. An dieser Stelle wird dem Zuschauer unmissverständlich klar gemacht, dass die Entscheidung, drei Teile aus dem kleinen Kinderbuch zu machen, bestenfalls an zweiter Stelle von kreativer Natur war.

[...]

Was uns zur zweiten Frage bringt. Die Technik. Die doppelte Bildrate macht die Welt von Mittelerde greifbarer. Man möchte fast sagen, lebendiger als der stereoskopische 3D-Effekt die Welt in James Camerons „Avatar“ prägte. Aber das von den Machern gepriesene Fenster in ein noch realistischeres Kinoerlebnis ist ein zweischneidiges Schwert. Szenen, die in einem warmen, lebendigen Licht (mit künstlichem Warmweiß-Licht beleuchtete Szenen) erzeugen eine regelrechten Sog in den Film. Die Gesichter werden lebendiger, Oberflächen greifbarer, Stimmungen fühlbarer. Dem gegenüber stehen aber die Szenen, die mit Tageslicht ähnlichen Scheinwerfern (oder unter freiem Himmel) gedreht wurden, die unschöne Fremdassoziationen heraufbeschwören und einem aus der Filmwelt reissen.

Der größte Feind der neuen HFR-Technik sind überforderte Statisten, deren amateurhafte Mimik man selbst in den hintersten Reihen beobachten kann, Kostüme oder Kulissen, die unecht wirken, weil sie verständlicherweise unecht sind oder Filmeffekte, die durch ihren neuen Hyperrealismus die echten Schauspieler wie Fremdkörper erscheinen lassen. Generell merkt man den visuellen Effekten an, dass sie unter größten, aber knapp bemessenen Anstrengungen umgesetzt wurden. Die Qualität reicht von bahnbrechender Lebendigkeit (Prolog, Gollum, Goblinkönig) in absolutem Gleichklang mit dem Look des Films bis zu grotesker Cinematic-Ästhetik eines mittelprächtigen Fantasyspiels (Warge, Trolle, Adler). Letzteres macht der Filmillusion beinahe mehr zu schaffen als die neue HFR-Projektionstechnik.

[...]

„Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ ist je nach persönlicher Erwartungshaltung und Vorkenntnissen ein erster vielversprechender Schritt für eine - zu lang geratene - aber adäquate Buchverfilmung. Das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass der Film in fast allen Bereichen massiv über das Ziel hinaus schießt. Technisch, narrativ, strukturell. „Der kleine Hobbit“ wurde zu einem Moloch hochgezüchtet der inhaltlichen und kommerziellen Blockbustermaßstäben gerecht werden muss. Es war ein Geschenk, dass Peter Jackson seine „Der Herr der Ringe“-Verfilmung entgegen erster Planungen als Trilogie anlegen durfte. Nun kommt jedoch die Quittung in Form eines überlangen, überfrachteten Epos, das gestrafft über soviel mehr Potential verfügen würde.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

[...]Salopp gesagt: ein 300seitiges Märchenbuch, mehr eine Gute-Nacht-Lektüre, erzählt also die Vorgeschichte zum mehr als vier Mal so umfangreichen Überepos der Fantasyliteratur. Wie lässt sich das nun an dessen gewaltige Filmumsetzung knüpfen? Anwort: nicht ohne ein paar unschöne Zacken in der Naht, aber insgesamt doch ganz fantastisch. Die kalten blausilbernen Farben der eröffnenden Credits weichen einem warmen Goldton, Mittlerde erstrahlt über weite (und wortwörtliche) Strecken in einem Licht und Glanz, der zu dem Zeitpunkt, an dem „Die Gefährten“ einsetzt, längst zu verblassen begonnen hat, über den sich ein Schatten schiebt, der in „Eine unerwartete Reise“ erst noch ein kleiner, kaum auffallender schwarzer Punkt ist, von dem aus sich langsam eine Bedrohung quer durch die Lande zu verästeln beginnt. Und auch in den End Credits macht es sich bemerkbar, dort herrscht nicht die winterliche Schwere von Enyas May It Be, nicht die tragische Bitterkeit von Emiliana Torrinis Gollum’s Song und nicht das so hoffnungsvolle wie wehmütige Abschiedsgesäusel (nicht abwertend gemeint) von Annie Lennox‘ Into the West. Nein, Neil Finns Song of the Lonely Mountain ist abenteuerlustiger, raubeiniger, ein Lagerfeuerlied mit dem Schwung einer alten Legende in sich, keine der ganz großen, die ganz Mittelerde in ihren Grundfesten erschüttert, eben eine Zwergenlegende, von J.R.R. Tolkien seinen Kindern und Enkeln erzählt, im Film vom alternden Bilbo für seinen Adoptivsohn Frodo niedergeschrieben. Das Vermächtnis eines Liebenden an einen Geliebten, nicht die kühle Wiedergabe einer allsehenden Elbenchronistin.[...]

[...]„Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ ersteigt nicht die schier unerreichbaren Höhen der „Der Herr der Ringe“-Trilogie und dies wird ihm auch mit „The Desolation of Smaug“ und „There and Back Again“ nicht gelingen, wie könnte es auch? Das ändert aber rein gar nichts daran, dass Peter Jackson hier den besten Fantasyfilm seit der „Rückkehr des Königs“ abliefert und mit seiner zweiten Mittelerde-Trilogie, sofern nicht alles mögliche schief- oder die Welt untergeht, eine wunderbare Ergänzung zur ersten schaffen wird. Der Auftakt mag einige kleine bis mittlere Schwierigkeiten haben, und dennoch: als Fan und wie ich als jemand, der die bisherigen Filme mit aller nur erdenklichen Leidenschaft verehrt, ist das schnell vergessen, wenn es sich Herz und Gedanken nur allzu gern wieder für drei Stunden in Mittelerde bequem machen. Und sie war schon wieder zu spüren, direkt nach der letzten Szene, diese Sehnsucht nach der Fortsetzung, die Revitalisierung eines Gefühls von vor zehn Jahren. Alles ist wieder wie es damals war, die filmische Qualität nicht besser, aber die Empfindung von neuem aufgeflammt. Und DAS ist wohl tatasächlich mehr, als man sich von „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise“ hätte wünschen können.[...]

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CJ1203

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Tolle Kritik :) Ich hoffe auch schwer, dass das alte Herr-der-Ringe-Flair wieder auflebt!


ChristiansFoyer

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Danke ;) Ich hatte da riesige Zweifel, aber nach wenigen Minuten waren die vergessen.


José Garcia: Textezumfilm

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9.0Herausragend

Der Film beschreibt vorlagengetreu den Rätselwettkampf zwischen Gollum und Bilbo. Der Ring steht im Mittelpunkt von „Der Hobbit“, obwohl noch niemand von dessen Bedeutung weiß – Gandalfs Blick zeugt lediglich von einer Vorahnung der Rolle, die dieser Ring später spielen soll. Diese Sequenz besitzt auch deshalb eine dramatische Tiefe, weil Andy Serkis es gelingt, in Gollums Augen und in seiner ganzen Mimik eine uralte Tragödie aufleuchten zu lassen – die wiederum erst im Zusammenhang mit „Der Herr der Ringe“ begriffen werden kann. Diese Tiefe wird auch bei den anderen Charakteren spürbar, die sich etwa in der verändernden Beziehung zwischen Thorin und Bilbo zeigt: Aus dem rachesüchtigen Thorin, der Bilbo zunächst einmal als eine Last betrachtet, wird ein richtiger König, der die Vorzüge des Hobbits anerkennt. Galadriel wirkt noch majestätischer als in „Der Herr der Ringe“. Sie erscheint als die schöne, große und gütige Frau, die anderen ins Herz blicken kann und deren christliches Vorbild leicht zu erraten ist.

Zwar sind viele der Themen, die in „Der Herr der Ringe“ eine besondere Bedeutung erlangen, in „Der Hobbit“ lediglich angedeutet. Aber bereits in der neuen Tolkien-Verfilmung zeichnet sich die ganz große Frage ab: Wie das Böse über die Welt herein bricht. „Der Hobbit“ verdeutlicht aber auch, dass entgegen manch oberflächlicher Tolkien-Interpretation das Gute und das Böse nicht säuberlich getrennt sind. Vor der Gier nach Reichtum und Macht ist niemand gefeit – auch das veranschaulicht „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“. Was für eine verführerische Macht der Eine Ring insbesondere für die Mächtigen ausübt, bleibt zwar in „Der Hobbit“ noch unbekannt. In diesem Zusammenhang stellt aber das Gespräch zwischen Galadriel und Gandalf am Rande des Weißen Rates eine bemerkenswerte Ahnung für die Bedeutung des Unscheinbaren, der kleinen Leute dar. Dazu führt Drehbuch-Mitautorin Philippa Boyens aus: „Es berührt den Kern unseres Films – die Güte ganz normaler Leute. Eine gute Tat, eine hilfreiche Geste kann ebenso viel bewirken wie die größte Heldentat.“ Trotz einiger Längen und eines teilweise kindisch albernen Humors stellt „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ nicht nur erneut einen neuen Standard in Spezialeffekten und Kameraführung dar. Peter Jackson gelingt es, über diese Schauwerte hinaus echte Charaktere zu zeichnen und tiefgründige Fragen anzusprechen.

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Bandrix: City of Cinema

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8.5Ausgezeichnet

Kaum ein anderer Film hat wohl einen derart mächtigen Hype erzeugt, wie es "Der Hobbit" getan hat. Bereitwillig habe ich mich ihm hingegeben, mir, wie Tausende Andere auch die Produktionsvideos angeschaut und mich durch die Liebe J acksons und Co zum Tolkien- Universum zu einer exorbitant hohen Erwartungshaltung hinreißen lassen.
Eins vornweg: Das Meisterwerk, das mit "Der Herr der Ringe" gleichziehen kann, ist "Der Hobbit" (noch) nicht geworden.
Nun aber mal der Reihe nach.
Was wohl für den meisten Gesprächsstoff gesorgt hat, ist die neue Technik, die nun zum Einsatz kommt. Statt 24 Bilder pro Sekunde sind es nun 48, die unser Auge wahrnehmen muss. Viele Kritiker hier haben daran etwas auszusetzen und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wieso. Auf den ersten Blick natürlich ungewöhnlich, ist die neuartige Technik ein wahrer Gewinn für den Film. Das Bild wirkt klarer, heller und lässt die verschwommenen Konturen der Objekte durch den 3D- Effekt vermissen. Gott sei Dank möchte ich meinen. Selbst bei schnellen Kameraschwenks bleibt das Bild gestochen scharf. Der 3D- Effekt ist dabei mehr aus die Tiefe der Sets auszuloten als uns eine Keule ins Gesicht fahren zu lassen. Angenehm zurückhaltend und in den richtigen Momenten da. So muss das sein.
Im gleichen Zuge müssen auch die Effekte erwähnt werden, die wohl das Beste sind, was es bis zum heutigen Tage gegeben hat.
Sets, Kostüme, Make Up - all das ist auf hervorragend hohem Niveau.
Viele werfen dem Komponisten Howard Shore fehlende Kreativität vor. Er würde nur die besten Themes aus "Der Herr der Ringe" nehmen und nochmals aufspielen. Da frage ich mich: Haben wir wirklich denselben Score gehört? Natürlich verwendet er hier und da dieselben Stücke. Für bereits bekannte Personen gibt es eben schon das passende Thema. Ein komplett neues zu komponieren würde das Publikum nur verwirren. Es ist ja schließlich dasselbe Universum, wie in "Der Herr der Ringe".
Viele haben ja auch Angst, "Der Hobbit" würde wegen seiner geringen Fülle an 3 Filmen nur leiden. Das ist nicht wahr!
Für Tolkien- Puristen ist das jetzt hart, Jackson erfindet nämlich einiges dazu. Das fügt sich aber wunderbar in die Geschichte rund um den einen Ring ein und wirkt nicht unpassend. Einige Personen und Geschehnisse, die im Buch kaum Beachtung finden, werden gehörig ausgewälzt.
Was sind denn nun die Schwächen des Hobbits?
Trotz seiner gehörigen Laufzeit schafft er es nicht den Zwergen rund um Bilbo Tiefe zu verleihen. Bis auf Thorin Eichenschild bleiben sie nur Randfiguren, zumindest die meisten. Das ist schade und lässt tatsächlich auf einen Directors Cut hoffen. Auch Gänsehautmomente sind leider rar gesät, entschädigt wird dies aber durch ein wundervolles Ende, das Lust auf mehr macht. Wie überaus gemein von Peter, das Jahr warten wird nur noch schlimmer dadurch.
Sei es, wie es sei. Mit Martin Freeman hat Jackson auf jeden Fall einen oscarwürdigen Bilbo gefunden, der, unterstützt von grandiosen Nebendarstellern, zur Höchstform aufläuft.
Wie ich das nächste Jahr nun überstehen soll, weiß ich allerdings auch nicht...

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

Rukus

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Ich hab ihn in 2D geschaut, und da fiel mir die Technik eher negativ auf. Nicht alles, was man machen kann, sollte man auch machen. Für mein Empfinden ist der Film eher totgetecht und hängt in dem Punkt qualitativ hinter der Ring-Trilogie hinterher. Lassen wir mal Legolas' Akrobatik außer Acht. Als er sich auf das Pferd geschwungen hat, wirkte es schon lächerlich. Im Moment muss ich konstatieren, dass Jackson es mit der Technik hier übertrieben hat.


Bandrix

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Im nachhinein muss ich auch ehrlich sagen, dass es Peter tatsächlich übertrieben hat. Richtig gestört hat es mich aber nur während der Orkszenen, da es einfach schade ist, dass hier nicht auf richtiges Handwerk (sprich Make Up) gesetzt wurde. Das hat "Herr der Ringe" noch schön düster und grimmig wirken lassen.
Wegen HFR: Es findet tatsächlich so etwas wie ein Vorspuleffekt statt. Habe ich in meiner Kritik nicht vermerkt, weil ich erst dachte, ich hätte mir das nur eingebildet... aber nachdem es viele hier auch kritisiert haben, ist dem wohl nicht so. Werde ihn mir aber auch noch mal in 2D ansehen.


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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6.0Ganz gut

Man merkt es "The Hobbit: An Unexpected Journey" immer wieder an, dass er nicht ganz genau weiß, was beziehungsweise wo er eigentlich hin will. Der Plot ist viel zu sehr in die Länge gezogen, denn im Grunde handelt es sich lediglich um eine Reise von A nach B mit vielen Hindernissen, die mal mehr, mal weniger spannend und interessant geraten sind. Wenn das Ganze mal so etwas wie epische Züge annimmt, dann ist dies zuvorderst Howard Shores Score zu verdanken, der ein Best-of der Motive aus "The Lord of the Rings" präsentiert (das ist zwar nicht sonderlich kreativ, aber effektiv). Peter Jacksons "The Hobbit: An Unexpected Journey" ist keine totale Enttäuschung, aber auch keine Offenbarung. Fest steht, dass das keinesfalls der Beginn von etwas Großem ist, das Fans sich sicherlich erhofft haben. Der Kinobesuch dürfte sich allerdings allein deshalb schon lohnen, um einen Blick auf die – zumindest wenn es nach Peter Jackson und James Cameron geht – Zukunft des Kinos zu werfen. Ob man diese eingeschlagene Richtung mag oder nicht (wie es bei einem Großteil der Kritiker der Fall ist), muss man selbst entscheiden.

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Stormbringer

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Natürlich handelt es sich um eine Reise von A nach B. War es in HdR nicht das Selbe? Natürlich gab es da episches Schlachtengeplänkel, aber dem Hobbit liegt immer noch ein Buch zugrunde. Da kann auch Peter Jackson nichts dran ändern.


Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] „Die unerwartete Reise“ ist also mit Sicherheit nicht das erhoffte Meisterwerk, aber ein spaßiger, extrem unterhaltsamer, temporeicher und actiongeladener Auftakt, der einen dazu einlädt ganz tief in Mittelerde zu versinken. Es liegt an euch, diese Einladung anzunehmen.

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Le Samourai

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Zu wenig Punkte. :(


Oceanic6

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Ne, passt schon so. ;)


Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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6.5Ganz gut

(..) Im Großen und Ganzen fällt es schwer, diesen ersten Teil der dreiteiligen Romanverfilmung mit “herausragend” oder gar “meisterlich” zu umschreiben. Durch die neue Aufnahmetechnik will der Zugang zu den (plastischen) Figuren nicht so recht gelingen, auch Gänsehaut-Momente oder gar Tränendrücker-Momente bleiben bis zum (zugegeben passenden) Ende “Fehlanzeige”. Zudem fragt man sich bis zuletzt: Für wen ist der Film eigentlich? Für Kinder unter 10 Jahren ist er viel zu brutal. Die Erwachsenen dürften sich über die “Slapstick-Momente” (Bilbo als Schnupftuch, “Ich habe mein Taschentuch vergessen” oder Ork-Chef plumpst auf Gruppe) ärgern. Außerdem dürften “Der Herr der Ringe”-Nichtkenner nur schwer etwas mit den zahlreichen Figuren anfangen können. Allzu oft setzt Peter Jackson auf einen gewissen Grad an Vorbildung, wenn er neue Figuren einführt. Insgesamt zu unentschlossen agierte somit Jackson in seiner Wahl der Szenen. Bleibt zu hoffen, dass das Gesamtwerk (alle drei teile) am Ende überzeugt. Der erste Teil ist zwar ein sehenswerter Abenteuerfilm, von einem Meisterwerk aber ist dieser erste Teil weit entfernt.

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Richard Corliss: TIME Magazine Richard Corliss: TIME Magazine

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5.5Geht so

Dem Hobbit fehlt es an Erhabenheit. Er fühlt sich an wie ein dreistündiger Rohschnitt, wie er selbst bei kleinen Filmen von den Cuttern zusammengestellt wird, bevor der Regisseur sagt: "OK, jetzt lasst uns einen Film daraus machen." Der Hobbit ist wie ein solcher Rohschnitt, bei dem keine deleted Scenes mehr für die DVD übrig bleiben.

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Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Der Hobbit ist die eindringliche Demonstration, dass man die gerade aufkommende HFR-Technik am besten gleich wieder einstampfen sollte. Dank digitaler HFR-Optik verkommt Mittelerde zur visuellen Seifenoper und an einigen Stellen hat man tatsächlich das Gefühl, dass man hier die Kulissen einer Schulaufführung sieht, so wie hier die Künstlichkeit ins Schaufenster gestellt wird. Da es Peter Jackson auch nicht gelingt auf erzählerischer Ebene das Ruder herumzureissen, sollte man die Erwartungshaltung deutlich absenken. Dank Slapstickoverkill und Homevideooptik kommt kaum Stimmung auf und durch die Ausdehnung der Geschichte auf drei Filme, ist das Erzähltempo auch etwas schleppend. Aus der Sicht eines wohlwollenden Herr der Ringe Fans, kann man sich Der Hobbit durchaus als nettes Abenteuer für Zwischendurch ansehen, das es erlaubt etwas mehr Zeit in Mittelerde zu verbringen - aber die Probleme des Films kann man eigentlich kaum übersehen. Und man sollte sich bloß kein packendes Epos alá Der Herr der Ringe erwarten.

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CJ1203

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Ich muss nach Sichtigung des Films zugeben, dass ich HFR klasse fand, wirklich. Von einem Soap-Opera-Effekt kann hier nicht die Rede sein. Was die inhaltlichen Mängel betrifft, kann ich deiner Kritik allerdings nur recht geben. Die waren leider (über weite Strecken) gravierend.


Quenya

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Ich fand die HFR Technik recht überzeugend und und grade diese unglaubliche Schärfe brilliant...mir hats gefallen...zum Vergleich werde ich mir den Film nochmals in normaler 3D Qualität ansehen...denn das 3D Gefühl hat mich erstmalig wirklich überzeugt und ich brauchte keine halbe Stunde um mich daran zu gewöhnen.Bei den meisten Filmen fand ich 3D eher nervtötend.


Matthew Leyland: Total Film Matthew Leyland: Total Film

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9.5Herausragend

Charmant, spektakulär, technisch kühn ... kurz, alles, was sie erwarten von einem Peter Jackson Film. Ein Gefühl der Vertrautheit taucht bei manchen Orten auf, aber dies ist ein epischer unterhaltsamer erster Teil.

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JimVejvoda: IGN JimVejvoda: IGN

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8.0Ausgezeichnet

Peter Jacksons vierte Reise nach Mittelerde kann nicht ganz an die Größe, die emotionale Wucht und den Charme der Herr-der-ringe-Filme anknüpfen, aber es gibt noch immer vieles an Der Hobbit - Eine unerwartete Reise, das einem Freude bereitet.

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GermainLussier: /Film GermainLussier: /Film

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7.0Sehenswert

Der Hobbit: Eine unerwartete Reise funktioniert, aber fühlt sich aufgebläht an. Dies liegt daran, dass er auf einem Kinderbuch basiert, dass noch über das Maß von Tolkiens Originalgeschichte hinaus ausgestopft und in die Länge gezerrt wurde. Trotzdem, seine Stärken und Schwächen halten sich die Wage und liefern einen vielversprechenden ersten Akt für die Hobbit Trilogie.

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DaveTrumbore: Collider.com DaveTrumbore: Collider.com

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9.0Herausragend

Während The Hobbit: An Unexpected Journey dazu auskerkohren scheint, für sich gesehen zum Genreklassiker in der Nachfolge von Die unendliche Geschichte, Willow und Legende zu werden, ist er sicherlich dann am stärksten, wenn er als Teil eines großen Ganzen betrachtet wird.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.0Sehenswert

Hardcore-Fans werden über Peter Jacksons Adaption von Der Hobbit Freudentränen vergießen, obwohl der Film für sich betrachtet ziemlich träge daherkommt. [...] Jackson braucht ziemlich lange, um Fahrt aufzunehmen, aber er macht in den letzten Minuten umso mehr Dampf. Ebenso beginnt der bis dahin recht dröge Bilbo zum Ende in seinen Charakter hineinzuwachsen.

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Ben-adar

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Dann nehm ich vorsichtshalber ein Taschentuch mit ins Kino. :-)


Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety

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6.0Ganz gut

'Der Hobbit' zieht sich zu Beginn sehr lange hin, Jackson und sein Team schaffen es nicht, den Fans Lust auf eine zweite Runde zu machen - die Buchvorlage ist wirklich nicht für 3 Filme gemacht.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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7.5Sehenswert

Der Hobbit ist wie eine Reise durch einen Themenpark - aber eine spaßige! Auch wenn er wie die Staffelfortsetzung einer abgelaufenen Serie wirkt, hat 'Der Hobbit' immernoch etwas Magisches in der DNA.

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Kommentare (853) — Film: Der Hobbit: Eine unerwartete Reise


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gassifan2410

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Bewertung6.5Ganz gut

Oh je...
Was soll ich sagen? Ich bin ja nicht so der große HDR-Fan. Noch nie gewesen.
Aber ich hab mir erst letztes Jahr die "alten" Filme angesehen und dachte mir, ach komm jetzt guckst halt den Hobbit auch noch.
Ich mag ja viele Darsteller von HDR, die hier leider nur sehr kurze Auftritte haben (ausgenommen Ian McKellen), u. a. Hugo Weaving und Christopher Lee.
Mein generelles Problem mit den Ringfilmen war ihre Länge.
Da ist natürlich auch der Hobbit sehr weit vorne mit 165 Minuten Laufzeit.
Meiner Meinung nach hätte man die erste Hälft auch stark kürzen oder sogar weglassen können.
Weil in der zweiten gehts echt zur Sache, was ohne Frage verdammt unterhaltsam ist.
Mal gespannt, ob der zweite Teil besser ist.

PS: Das die deutsche Stimme von Ian McKellen die selbe ist wie die vom Weihnachtsmann in Weihnachtsmann & Co. KG und die von Martin Freeman die selbe wie die von Stewie aus Family Guy, hat diverse komische Seiten^^

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ElsaWaltz

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Bewertung7.5Sehenswert

Man muss zu Anfang sagen: Die Effekte, Masken, Kostüme, Musik (nicht so gut wie die von der HDR Trilogie) und Drehorte suchen ja schon ihresgleichen, doch jetzt kommt mein ABER:
Der Film ist einfach zu lang geraten. Zu viel wollte Peter Jackson zeigen und mMn war die Troll Szene VIEL zu lange.
Dafür fand ich es sehr gut, dass sie Galadriel, Elrond und Saruman mit hineingefügt haben.
Hätten die Produzenten ein paar Szenen rausgelassen (Trolle) fänd ich den Film besser, aber auch so finde ich gefallen daran. Als Mittelerdefan und Liebhaber von Epischen Szenen sollte man den Film wahrlich nicht verpassen. Ich freue mich auf den nächsten!!

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emmanuelle.rastoldo

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Die können doch nicht einfach eine der kultigsten Kapitel des Buches wegwerfen, aber ja, die war ein bisschen kindisch.


Lindus

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Bewertung9.0Herausragend

Die Aufmachung is toll, die Bilder sind toll, die Effekte sind toll und die Schauspieler sind toll!
Ein kleiner Punkt der mich bej der ganzen Hobbit Sache stört is, dass es doch eigentlich diegleiche Geschichte ist wie bei Herr der Ringe oder ? Ein Hobbit zieht los eine Mission zu erfüllen, er nimmt sich ein paar homies mit und erlebt allerhand. Schon klar es is die Vorgeschichte für HdR, aber irgendwie gleich ^^ naja wie auch immer, ich finds trotzdem geil :))))

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Desmond42

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz ehrlich, ich finde die "Hobbit"-Filme besser als die "Herr der Ringe"-Filme. Sie sind zwar immer noch zu lang, drängen sich aber nicht mehr so sehr auf: Die Handlung ist etwas lockerer und humorvoller, und das macht es leichter, sich das Ganze drei Stunden lang anzusehen. Außerdem mag ich Martin Freeman lieber als Elijah Wood. Zudem ist noch Smaug ein sehr interessanter Charakter, der nur leider in diesem Teil noch so gut wie gar nicht vorkommt. Dafür hat dieser Film Gollum und die geniale Rätsel-Szene, seine Fortsetung gefällt mir alles in allem aber dann doch besser...

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falk-sonnenburg

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Bewertung5.0Geht so

Welcome back!
Eine weitere Reise nach Mittelerde beginnt mit diesem Film und wieder steht der Meister der Ringes, Peter Jackson, hinter der Kamera und inszeniert ein bombastische Fantasy-Werk. Doch wieso um Himmels Willen den so?!
Bevor ich den Film gesehen habe, habe ich mir das Buch durchgelesen und fand es eigentlich ganz gut. Natürlich ist es eher ein Jugendbuch und eher einfach geschrieben, doch dafür hatte es sehr viele schöne und lustige Passagen, die nicht nur Kinder zum Schmunzeln bringen.
Und bevor jetzt jemand sagt, dass Filme sich nie zu 100% an die Romanvorlage halten, möchte ich sagen, dass ich das sehr wohl weiß, aber was da geliefert wurde kann man nicht mehr Buchverfilmung nennen.
Das Grundgerüst stimmt. Eine Schar von Zwergen wollen ihr altes Königreich zurückerobern und ziehen gen Eribor, dem einsamen Berg, in dem unermessliche Schätze liegen und heute von dem bösen Drachen Smaug bewacht wird. Ihnen wird von Gandalf, dem Zauberer geholfen, den wir ja schon aus der Herr der Ringe-Trilogie kennen. Hier hat es mich erstmal gewundert, dass er eine komplett andere Synchronstimme hat, die mich leicht verstörte.
Außerdem steht ihnen der kleine Hobbit Bilbo zur Seite, mit denen sie den Drachen besiegen wollen.
Das zur Grundstory aber was dann passiert, is wirklich nur sehr frei interpretiert. Dieser braune Zauberer, diese Ruine mit dem bösen Zauberwesen, das alles findet überhaupt keine Erwähnung im Buch. Solche Dinge werden minutenlang ausgewalzt und für wird dann der Bärenmensch, eine meiner Lieblingsfiguren, nur am Rande gestreift.
Allgemein finde ich die ganze Geschichte sowas von in die Länge gezogen. Das Buch hat knapp 300 Seiten und daraus werden drei Filme á 2,5 Stunden gemacht. Das schreit förmlich nach Geldmacherei.
Die Story ist zu lang, viele Dinge werden dadurch einfach hinzugedichtet und manche Dinge, die im Buch wirklich gut waren, wurde gar nicht oder nur ansatzweise erwähnt. Punkte gibts für die guten Effekte und den angeschlagenen Humor.
Die Hoffnung, dass im zweiten Teil mehr auf die wahre Geschichte eingegangen wird, waren definitiv da, doch dazu sage ich mehr in der dazu gehörigen Rezension.

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Filmromantikerin

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Der Sprecherwechsel war unausweichlich, weil der frühere deutsche Sprecher von Gandalf verstorben war. Ist zwar schade (und etwas traurig), lässt sich aber dann ja nicht wirklich anders lösen.


littledrummerboy01

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Bewertung6.5Ganz gut

Braucht schon gewaltig lang, um in Fahr zu kommen (auch wenn die Einlage mit den Zwergen am Anfang schon witzig ist), und wirkt mit dem CGI-Overkill weniger persönlich und eindrucksvoll als die Herr der Ringe Trilogie. Insgesamt wird hier mehr auf die vordergründige Unterhaltung gesetzt und die Tiefe der Geschichte und der Charaktere leider vernachlässigt. Doch unterhaltsam ist es allemal, man sieht, dass Peter Jackson sich in Mittelerde inzwischen auskennt. Dass das dann manchmal zu routiniert wirkt, ist klar, aber trotzdem lässt man sich weitestgehend doch gerne in diese Welt entführen.

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caroo.lin17

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Bewertung3.0Schwach

Zu viel CGI, zu lang, die Zwerge kann man vergessen, sie sehen furchtbar aus, im Vergleich zu Gimli.. die Rätselszene ist die einzige gute Szene, die hat mir super gefallen. Aber alles andere? Nein danke. Die guten alten Orks aus Hdr wurden doch einfach durch fiese CGI Dinger ersetzt. Warum macht Jackson das? :o Ich verstehe es bis heute nicht. NZ hat super Landschaften und die drehen doch tatsächlich vor dem Greenscreen.

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WNKino

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Optisch und vom Soundtrack her überragender der Film der leider 40, 50 Minuten zu lang ist, wodurch irgendwie keine Spannung aufgebaut werden kann. Der Film hangelt sich irgendwie von Beschleunigung der Handlung zur Entschleunigung der Handlung (und somit großteils eigentlich unnötigem Material) und wieder zurück. SPOILER Ein Beispiel: Die 300 Gedächtnis-Kleinarmee kommt von den Elfen in die Höhle und es entwickelt sich ein Kampf und somit Spannung. Doch statt den Kampf zu zeigen, filmt man lieber den Hobbit, wie er gefühlt 20 Minuten lang Rätselraten macht und zeigt dann den Kampf SPOILERENDE.
Nur mit den Handlungsbeschleunigten Teilen ein überragender Film, so leider nur Mittlemaß.

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Amazing

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter und sehenswerter erster Teil der Hobbit -Trilogie.

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mari.safari.94

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Bewertung9.5Herausragend

Sehr gut gelungen-tolle Effekte,sehenswert auf jeden Fall!Bin auf den letzten Teil gespannt im Dezember-das wird episch !

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Zephir

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Episch.


exNegativo

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Bewertung5.0Geht so

Bilbo selbst sprach es einmal treffend aus:
"Wie Butter auf zu viel Brot verstrichen."

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doctorgonzo

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Schade, dass der User des vorherigen Kommentars nicht die Fähigkeiten hat, eine negative Meinung so überlegt zu präsentieren.


Ivo Müller

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Bewertung0.0Hassfilm

Die schwulen Hobbits und Zwerge, grössten Kämpfer von Mitteldigsda, lasst euch mal was neues einfallen, lieber ein WOW Film, aber das Thema ist so ausgelutscht....

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dertyp

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Bewertung2.0Ärgerlich

Laaaaannnngwwwwweeeeeiiiiiilllllliiiig!
Sie laufen durch ein Wald und kämpfen
Sie laufen durch ein Tal und kämpfen
Sie laufen über ein Feld und kämpfen
Sie laufen über ein Berg und kämpfen
Sie laufen durch eine Höhle und (ratet mal) .....kämpfen!
Laaaaannnngwwwwweeeeeiiiiiilllllliiiig!
Das ist der mega giga ultra super hyper Blockblockbusterbuster aller Zeiten!

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muresan

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Dein Kommentar ist langweiliger...


lok

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genau.


vladvanhelsing

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Bewertung6.0Ganz gut

Dürftig, dürftig Mr. Jackson! Zum Glück wird der Film und seine - mit verlaub`- wirklich bescheuerte erste halbe Stunde, von der zweiten Filmhälfte gerade noch so eben vor dem Totalschaden bewahrt. Wie ich mir sagen lassen musste, wanderte das Gesehene ziemlich nah am Rand der Vorlage. Kinderbuch hin oder her, deutlich besser macht dieses Argument all die Schnullerdialoge beim besten Willen nicht! Der Comeback-Dreiteiler muss sich nun mal am Herrn der Ringe" messen lassen. Ob das wirklich fair ist, sei einmal dahingestellt. Ein herber Verlust von Kreativität und das seelenlose Hantieren mit eher schlechtem CGI, kann jedenfalls nicht geleugnet werden. Zum Ende hin, gewinnt der quälend langsame Vortrag unerwartet doch noch an Fahrt. Nicht wahr "mein Schatz"? Der Zuschauer wird entschädigt und etwas milder gestimmt. Obwohl sich der gefeierte Regisseur einfallslos und selbstgefällig beim eigenen Kunstwerk "Die Gefährten" bedient, wollen wir ihm das mit viel Wohlwollen noch einmal durchgehen lassen. Aber nicht ohne den Neuseeländer streng zu tadeln und ihm warnend mit dem Rohrstock auf die Fingerchen zu klopfen!

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OdinL2002

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

also ich fande den film super ich wollte ihn mir seit dem herausgefunden habe das eine trilogie zu der hobbit erscheint ansehen und meine freundin hat noch nie herr der ringe gesehen aber war eine der ersten die ihm kino sahsen das hat mich traurig gemacht weil sie mir immer erzählt hat ohh der film ist so toll hast du ihn auch gesehen hast du schon der hobbit geguck der ist so geil und irgendwann konnte ich ihn mir audf dvd absehen und ich war überrascht naja überrascht kann man nicht sagen ich wusste von anfang an das peter jackson das gut machen wird und zu den efekten nur ein wort...

"BOMBASTISCH!"

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Hamdir

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe mir die Extended Edition vom Hobbit angesehen und der ist aus meiner Sicht absolut großartig. Der Film ist ca. 30 Min. länger und erhält dadurch die epische Breite die er meiner Meinung nach verdient hat. Ich liebe das Buch und auch das Hörspiel vom Hobbit. Und trotzdem bin ich der Meinung das Peter Jackson da großartige Arbeit abgeliefert hat.

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marcus56

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großartig + episch = sehenswert? ;-)


jekyll86

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Bewertung5.0Geht so

Eines vorab, ich will wirklich keinem Tolkien-Fan auf die Füße treten. Den Film mögen andere wirklich ganz ganz toll finden, ich fand ihn aber ehrlich gesagt einfach nicht gut.
Das Problem des Films ist hauptsächlich die Länge. Wenn man ein 300-Seiten-Buch in drei Filmen verwurstet und dann diese Filme auch noch jeweils drei Stunden in die Länge zieht, muss man sich überlegen, wie man die Zeit füllt. Hier ganz offensichtlich durch reden, mehr reden und noch mehr reden. *ratezepüüühh* Auch werde ich mit den Figuren nicht warm. Und zwar so überhaupt gar nicht. Am Ende von "Die Gefährten" hätte ich am liebsten geschrien, als der Abspann im Kino kam. Bitte bitte weiter, ich will wissen, was mit Merry und Pippin passiert, wie's mit Sam und Frodo weitergeht und was Aragorn, Legolas und Gimli machen. Die Stories um Gandalf und Boromir haben mich wirklich gerührt und berührt.
Ich muss ganz ehrlich sagen, es wäre mir total egal, ob einer der Zwerge im "Hobbit" stirbt. Ich kann mich nicht mal dran erinnern, ob einer stirbt und wenn ja, wer. Trotz drei Stunden Länge, habe ich nicht das Gefühl, irgendjemanden zu kennen und erst recht nicht ins Herz geschlossen zu haben.
"Der Herr der Ringe" war ja ein Herzensprojekt von Jackson, ein Projekt, dass er trotz allen Widrigkeiten ("wird nix", "unverfilmbar") packen wollte. "Der Hobbit" scheint mir eher eine Auftragsarbeit zu sein zum Geld scheffeln. Ich weiß es nicht, ich werde mit diesem Machwerk einfach nicht warm.
Trotz allem gebe ich dem Film 5 Punkte. Das Setting ist natürlich schön wie eh und je (auch wenn ich die richtigen Orks bei HdR besser fand als jetzt die digitalen), die Landschaft atemberaubend - 2 Punkte. Die Rückkehr nach Mittelerde weckt sentimentale Gefühle, also gibt's da auch nochmal nen Extrapunkt.
Die letzten zwei Punkte verdient ganz alleine die Rätselszene, die fand ich wirklich toll und gelungen! Ansonsten war ich nicht wirklich gefesselt.
Für eingefleischte Fans mit Sicherheit ein Muss, ansonsten hat man nichts verpasst.

xxxx SPOILER xxxx
Die Adler als ständige Deus ex machina gehen mir langsam auf den Zeiger. Ich frage mich auch, warum sie die Gruppe nicht direkt zum Berg geflogen haben, sondern am anderen Endes eines Waldes. Das mag man bei HdR noch nachvollziehen können, hier ist es nur sinnlose Zeitschinderei.
xxxx SPOILER ENDE xxxx

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muresan

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In einem Punkt muss ich dir recht geben: Die Zwerge wirken passabel, darum verbreiten sie keine Wärme, daran sind aber die Produzenten schuld. Anstatt Altbilbo und Altfrodo zu zeigen, hätte man die Zwerge besser vorstellen müssen.


marlasinger.

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Bewertung6.0Ganz gut

Warum dauert der Film bitte 3 Stunden? 1. man hätte es locker auf eine normale Länge (1,5 Std.) kürzen können und 2. naja...eigentlich sind auch keine 3 Filme nötig, aber dafür ist es leider zu spät.
Am Anfang gibt's zwar eine Art Herr-der-Ringe-Feeling, weil man den Teil der Geschichte bereits gesehen hat und Frodo da ist, aber nachdem er weg ist, wird es einfach nur sinnlos... Zudem dauert es etwa 40 Min. bis Bilbo sich doch dafür entscheidet mitzukommen. Ich mein.. wtf?! 40 Min?! DAS war wirklich viel zu lang! Zugegeben, die Zwerge fand ich ganz lustig, aber dem Besuch hätte man deutlich weniger Aufmerksamkeit widmen können/sollen(!) Danach geht eben das los was man auch erwartet: Reiten, rumlaufen, Hindernisse/Gegner bewältigen und versuchen näher ans Ziel zu kommen - nichts, was wir in Herr der Ringe nicht auch schon gesehen haben. Es ist wirklich fast dieselbe Geschichte: ein "Auserwählter", seine Gefährten, ein Ziel... nur das diesmal kein Ring zerstört werden muss, sondern gefunden wird. Bei diesem "Abenteuer" sind die sind die einzigen "wichtigen/akzeptablen" Charaktäre Bilbo, Gandalf und Thorin Eichenschild (auch wenn die anderen Zwerge wie schon gesagt oft für den einen oder anderen Lacher sorgen). Ian McKellen's schauspielerische Fähigkeiten überzeugen zwar mal wieder, jedoch finde ich Gandalf hier etwas lästig bzw. unlogisch. Er hätte so vieles einfacher machen können aber neeeiiiin es muss natürlich der komplizierte Weg sein. Und gerade in den Situationen, auf die es ankommt peilt er nix, dafür weiß er dann bei irgendwelchen Banalitäten sofort bescheid. Schade ist es auch, dass man Ian McKellen leider (wie natürlich jedem normalen Menschen) ansieht, dass er nun um einiges älter ist. Das hätte man auch realistischer gestalten können... die Orks sahen schließlich auch übertrieben animiert und unnatürlich aus - nichts im Vergleich zu den Orks in Herr der Ringe <3
Mein absolutes Highlight war auf jeden Fall Gollum! Fand ihn mindestens genauso gut wie in HdR, wenn nicht sogar besser. Allein schon wegen ihm ist der Film sehenswert. Seine gespaltene Persönlichkeit und die Besessenheit vom Ring wurde einfach perfekt inszeniert. Überhaupt war die Szene mit Bilbo und Gollum und ihren Rätseln ziemlich erfrischend. Ich fand Gollum wirklich einfach nur zu süß :D umso trauriger war ich dann als ich seine Verzweiflung gesehen hab, als er merkte, dass der Ring weg ist. In diesem Moment habe ich Bilbo wirklich gehasst und mir gewünscht er würde ihn zurückgeben, aber leider wissen wir alle, dass das nicht möglich ist... Wäre Gollum nicht da gewesen, würde ich den Film auf jeden Fall schlechter finden. Er hat da für mich definitiv noch einiges gerettet!
Eigentlich hätte es vollkommen gereicht, wenn Gandalf seine Adler gerufen hätte. Sie hätten alle bei Elrond einen kurzen Abstecher machen können, kurz bei Gollum "vorbei kommen" und dann weiter zum zweiten Teil und somit zu Smaug fliegen können... das hätte uns viel Zeit gespart.

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Taxxido Mask

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Bewertung1.5Ärgerlich

Hey willst du ein Abenteuer erleben ja klar aber warum , keine ahnung dem Drehbuchautor ist nichts besseres eingefallen. Aber egal wir haben tolle Kranfahrten CGi , und die tolle Welt von Mittelerde. Und immerhin wird der Film ja in High Frame rate gezeigt das reicht doch für die Idioten da draussen die wollen nur abschalten und sich verzaubern lassen. Und vergessen wir nicht die lieben Kinder da draussen die verstehen nur einen Humor möglichst primitiv und Hannah Montana mässig. Fazit peter Jacksons der hobbit , ist wie george lucas neue star wars trilogie er hat das wesentliche das die Qualität aus macht aus denn augen verloren !

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wertikaner

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Harte Wertung aber sehe ich ähnlich.


muresan

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Idioten sind diejenigen, die andere verspotten und die die Buchvorlage nicht kennen. So viel zu deinem Drehbuchautor...


howartwollowitz

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Hier kann man leider nur sagen(entschuldigt bitte die Wortwahl)
:durch und durch bescheuert übertriebene Scheiße die selbst meinem 8 jährigen Cousin zu blöd ist

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howartwollowitz

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*isten


howartwollowitz

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Es war eine herbe Enttäuschung

Ich saß voller Erwartung im Kino...
Und ging so enttäuscht raus das ich mir erstmal wieder HDR angucken musste



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