Der Hobbit - Eine unerwartete Reise

The Hobbit: An Unexpected Journey (2012), NZ/US Laufzeit 169 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 13.12.2012

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.7
Kritiker
65 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.9
Community
13729 Bewertungen
769 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Peter Jackson, mit Martin Freeman und Ian McKellen

In Der Hobbit – Eine unerwartete Reise führt uns Peter Jackson wieder nach Mittelerde. Auf dem Weg zum Einsamen Berg findet Bilbo Beutlin den Ring, den er später an Frodo weitergeben wird.

Bilbo Beutlin (Martin Freeman) ist eigentlich ein ganz normaler Hobbit in Mittelerde und doch der Held von Der Hobbit – Eine unerwartete Reise.
Sein ruhiges Leben wird unversehens zum Abenteuer, als der Zauberer Gandalf der Graue (Ian McKellen) den Hobbit auf eine unerwartete Reise schickt. Er soll den Zwergen dabei helfen, ihren Schatz aus den Klauen des Drachens Smaug auf dem Berg Erebor zurückzugewinnen.

Unter dem Kommando des unerschrockenen Zwergenführers Thorin Eichenschild (Richard Armitage) begegnen dem jungen Hobbit auf seiner Reise zum Berg Erebor Goblins, Orks und vor allem auch Gollum (Andy Serkis). Gollum ist der Besitzer eines unscheinbaren goldenen Ringes, von dem jedoch eine seltsame Anziehungskraft ausgeht.

Hintergrund & Infos zu Der Hobbit – Eine unerwartete Reise
Der Hobbit – Eine unerwartete Reise ist der erste Teil der Hobbitverfilmung von Peter Jackson, welche in Der Hobbit: Smaugs Einöde und Der Hobbit 3 – Hin und Zurück ihre Fortsetzung finden soll.

Nach dem unglaublichen Erfolg der J.R.R. Tolkien Verfilmung von Herr der Ringe (Der…



  • 37795279001_1409514873001_ari-origin06-arc-162-1327335442133
  • 37795279001_1848423706001_ari-origin06-arc-1963-1348062273684
  • Der Hobbit - Eine unerwartete Reise
  • Der Hobbit
  • Der Hobbit

Mehr Bilder (103) und Videos (32) zu Der Hobbit - Eine unerwartete Reise


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (45) — Film: Der Hobbit - Eine unerwartete Reise

Arthur A.: www.filmfutter.com

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]

Dass der Film, trotz seiner aufgebauschten Länge, dennoch die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu fesseln vermag, liegt am visuellen Feuerwerk, das Peter Jacksons uns erneut serviert, aber auch an Howard Shores exzellenter Filmmusik, die mit dem Score von Der Herr der Ringe mithalten kann und an rasant inszenierten, wohldosierten Actionsequenzen. Dabei sticht vor allem die unterirdische Flucht der Zwerge vor dem Orkköng und seinen Schergen heraus. Dies ist natürlich der Punkt, an dem man den wohl interessantesten und innovativsten Aspekt von Der Hobbit ansprechen sollte. Unter der unscheinbaren Abkürzung HFR befindet sich etwas, was einige Filmemacher, darunter Jackson und James Cameron als die Zukunft des Filmemachens bezeichnen. Dabei handelt es sich um die höhere Bildfrequenz (high frame rate). Vom Projektor werden statt wie üblich 24, 48 Bilder pro Sekunde abgespielt. Das Ergebnis ist allerdings gemischter Natur. Es sieht anders aus. Das Bild ist kristallklar und scharf,…

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HerrLehmann: Das Manifest

Kommentar löschen
5.5Geht so

Das hier zu schreiben tut wirklich weh, doch leider haben sich so ziemlich alle Befürchtungen, die sich im Vorfeld zu Peter Jacksons DER HOBBIT - EINE UNERWARTETE REISE aufdrängten, als begründet herausgestellt: Anstatt die Stärken der Vorlage - im Vergleich zum HERR DER RINGE eine persönlichere, kleinere, auch albernere Geschichte - herauszuarbeiten, versucht Jackson, den epischen Tonfall seiner Original-Trilogie fortzusetzen. Das Ergebnis ist ein Film, der unnötig lang ist, ohne, dass es so richtig viel zu erzählen gibt, der sich viel zu wichtig nimmt und der - und das ist, angesichts von Martin Freemans großartiger Leistung als Bilbo, am wenigsten zu verschmerzen - in weiten Teilen nicht von, nun ja, dem Hobbit, sondern einem uninteressanten, als uncharismatischer Aragorn-Ersatz besetzten Zwerg handelt, gespielt von einem Richard Armitage, dessen einzige Schauspiel-Anweisung offenbar "more intense" lautete. Da hilft auch die wirklich tolle Umsetzung des legendären "Riddles in the Dark"-Kapitels wenig: DER HOBBIT - EINE UNERWARTETE REISE ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

BD_Freak

Antwort löschen

Och, ich fand schon er hat die leitende Rolle der Gruppe und damit rein Storytechnisch gesehen die von Aragorn übernommen. Unterstützt wird der Eindruck natürlich durch das äußere und die ähnlichen Umstände. Für mich aber vor allem die Art wie die Figur gespielt wurde.


TheBruceWayne

Antwort löschen

Deckt sich mit meinen Zugeständnissen.Die Royals sind halt recht wichtig bei Tolkien, so sind auch Legolas,Gimli und Boromir von adeligem/königlichem Geschlecht.Aber Thorin ist doch rein vom Charakter ganz anders ?Eher mit einem Boromir statt mit einem Aragorn zu vergleichen ?Er ist stur und tritt königlich/stolz/rechthaberisch auf , Aragorn ist zwar durchaus auch stolz, in der Verfilmung aber zaudernd und zaghaft was seine Rolle als König angeht. Thorin hasst die Elben und hat sowieso eine sehr hohe und fast überhöhe Meinung von seinem Volk. Aragorn dagegen schätzt die Elben und auch andere Menschenvölker,welche nicht so "edel" oder weit entwickelt sind wie die Numenorer.Thorin ist nachtragend und ist im Grunde fast ein düsterer Antiheld,zwar noch nicht so sehr im Hobbit, dass wird aber noch kommen (wenn du das Buch gelesen hast).Für mich ist er ganz anders als Aragorn trotz Paralellen,welche aber bei Tolkien oft vorkommen.So könnte man auch Turin Turambar mit Aragorn gleichstellen :)


Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Es ist keine Frage, dass Jackson sein Material liebt und diese Liebe fast in jedem einzelnen Frame, in jeder Einstellung und in jedem romangetreuen Satz zu spüren ist. Und dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass er gerade deshalb die strukturellen Mängel des Films übersehen hat, die unnötigen Nebenhandlungen (wie Thorin vs. Erzfeind) sind unnötig in die Länge gezogen und es fehlt auch wegen der Optik des Films das haptische Element, das die HdR-Trilogie so unmittelbar attraktiv gemacht hat. Doch gerade in einem Jahr in dem ein Großteil der Blockbuster jeden noch so fantasievollen Stoff in möglichst grimmige, düstere oder pseudo-authentische Story-Muster packen mussten, sind mir die bunten und visuell-fragwürdigen Welten eines Peter Jackson weitaus lieber als der vermeintliche „Realismus“ von Batman, Bond & Co. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

isinesunshine: isinesunshine.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Schön fotografier und eine Framerate die einen aus dem Kinosessel haut (in HFR 3D gesehen). Viel Handlung gibt es nicht und von der Logik her hapert es irgendwie schon an manchen Stellen. Trotz der extremen Länge ein kurzweiliger Film. Martin Freeman passt echt gut in die Rolle (auch wenn ich jetzt erstmal weiter auf ihn als Watson in Sherlock warte, was noch besser passt). Insgesamt großes Kino.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Ist technisch sicher das Kinoerlebnis des Jahres 2012. Großartige Bilder, tolle Sets, der komplette Original Cast, ein wundervoller Score und ist zudem gut erzählt - dadurch trotz seiner Länge überraschend kurzweilig. ABER: Inhaltlich im besten Fall solide. Keine Momente für die Ewigkeit - wie auch wenn er direkt an HDR anknüpft und dessen größte Szenen im besten Fall auch bietet. Aber ein würdiger Nach- bzw. Vorfolger. Eine Cashcow, die erhobenen Hauptes auf der Wiese grasen darf.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Eine epische Geschichte, mehr Humor als in HDR 1-3 gemeinsam – was will man mehr?

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 13 Antworten

Andreas Stadler

Antwort löschen

man kann es halt nicht jedem rechtmachen ;)


RobinliebtFilme

Antwort löschen

was sich hier so tummelt...
Den Kinderhumor unterstütze ich!


G. Pscheider: ray G. Pscheider: ray

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

[Der] gesamte mythische Unterbau kann nicht mit der Vielschichtigkeit der Herr-der-Ringe-Trilogie mithalten, aber dafür schaut Jacksons neuester Fantasystreich noch besser aus. Gute Schauspieler sind auch dabei, spielen aber nicht wirklich eine Rolle in dieser Materialschlacht. Wenn man diese Art von Kino mag, wird man auf jeden Fall bestens unterhalten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

Stormbringer

Antwort löschen

So ein Quatsch, Diggler. Guck dir die Neuzeit-Actionfilme doch mal an. Da ist sicherlich nicht jede Szene sinnvoll. Die Steinriesen-Szene hat ja auch nicht gestört. Daran muss man den Film wirklich nicht aufhängen.


Diggler27

Antwort löschen

Nein, nicht jeder. Hab ich ja auch nicht geschrieben. Aber jeder GUTE Action-Film nutzt seine Action-Szenen um sein Handlungskonstrukt voran zu treiben.
Und zum letzten Mal: Ich hänge mich nicht an dieser Szene auf, sie ist beispielhaft und nur EIN Problem an diesem Film.
Und auch zum letzten Mal: Ich fand ihn nicht schlecht. Ihm aber vollkommen Fanboy-artig und kritiklos alle seine Fehler zu verzeihen, finde ich nicht richtig.


SchnabelPower: filmosophie.com

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Es wird sich sowieso jeder Der Hobbit – Eine unerwartete Reise anschauen. Und das ist auch in Ordnung so. Letztendlich ist es eine bildgewaltige Verfilmung eines modernen Literaturklassikers und ein insgesamt spannender Blockbuster. Was die Dramaturgie und Charakterentwicklung angeht, wird er die Begeisterung des Publikums nicht verdienen.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten

Tom S. Jaeger

Antwort löschen

;)


TheBruceWayne

Antwort löschen

@Nebelung Fragich auch immer waru Tolien alsTriiaieratur gilt.Demnach wären die Nibelungen oder Homer es auch.


Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

[...] Ja, der Eindruck ist ein positiver, sehr sogar, und die Enttäuschungen sind tatsächlich nicht das, was sich im Gedächtnis festsetzt, nicht so sehr jedenfalls wie Freeman und Motion-Capture-Serkins, die unterhaltsame Geschichte, verfilmt in großartigen Bildern, Shores Misty-Mountain-Theme, ja, der Gesamteindruck des fabelhaft gelungenen Einblicks in eine andere Welt. An Unexpected Journey ist nicht ohne Fehler, aber er funktioniert als Gesamtwerk und weckt Lust auf die kommenden beiden Filme. Let’s go on an adventure!

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...]
Den Film abschließend mit Punkten zu bewerten, fällt mir extrem schwer. Er hat wirklich tolle Momente, die HFR-Technik ist in einer Szene atemberaubend, nur um in der nächsten Szene alle Illusion zunichte zu machen. Aus einem harmlosen Kinderbuch wurde mit aller Macht versucht, ein bedeutungsvolles Epos zu schaffen, obwohl es doch im Kern nur darum geht, einen Drachen zu besiegen. Dabei hätte man es belassen und einen zauberhaften Abenteuerfilm drehen sollen anstatt einer pathosbeladenen Trilogie um ein aufgeblasenes Nichts.

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

Xander8112

Antwort löschen

Dann ist vielleicht das Problem des Films, dass er diese zusätzlichen Geschehnisse etwas unglücklich in die Geschichte des Buches eingebaut hat - zumindest für diejenigen (oder zumindest für mich), die die Anhänge eben NICHT kennen. Wenn man das "große Ganze" vor Augen hat, mag das anders aussehen. Trotzdem: Frohes Fest!


Narrisch

Antwort löschen

@Xander - leider zu spät um dir noch ein frohes fest zu wünschen... aber ich wünsch dir auf jeden fall ein gutes neues jahr!


Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

Wer plant, Der Hobbit - Eine unerwartete Reise zu genießen, dem sollte gesagt werden, dass es sehr hilfreich ist, wenn man ein Zwergen-Fan ist. Viele Hobbits und Elben sind im Film nämlich nicht zu sehen. Ansonsten gibt es jede Menge Zwerge und sie sind wie Wikinger. Bei ihrem proletenhaften Verhalten gibt es nicht besonders viel liebenswürdiges an ihnen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 36 Antworten

Prestigeww

Antwort löschen

Zur Erklärung warum diese Kritik hier so steht wie sie steht: Als Informationsplatform für Filme versuchen wir euch möglichst frühzeitig vieleseitige Meinungen zu filmen zugänglich zu machen, schon bevor der Film im Kino läuft. Gerade bei Großproduktionen führt da kein Weg an US-Kritikern vorbei. Dabei ist uns wichtig, dass sowohl positive als auch negative Stimmen zu Filmen zu Wort kommen.

Mick LaSalle ist dabei einer der wichtigsten US-Amerikanischen Kritiker und seit mehreren Jahrzehnten im Geschäft. Auch wenn euch seine Meinung zum Hobbit nicht gefällt, ist sie doch allein aufgrund seiner Bedeutung in der US-Presse relevant. Da hilft ihr auch euer gejammer nicht, denn Herr LaSalle wird es nicht lesen.

Da wir den Kritikern nicht die Texte klauen wollen, können wir leider nur einen kleinen Auszug aus den Kritiken als Zitat veröffentlichen. Dabei beschränken wir uns auf klare Meinungsäußerungen und wennmöglich die Betonung gewisser Filmaspekte. Für eine umfassend begründete und umfassende Kritik findet ihr den Link zur vollständigen Kritik unter dem Textfeld. Bitte nutzt dies, bevor ihr hier vom Leder zieht.

Mir ist klar, dass viele Hobbit Fans hier "ihren" Film gegen böse Kritiker verteidigen wollen. Nehmt Kritiken nicht persönlich, das macht Peter Jackson garantiert auch nicht. Kritiker versuchen, euch qualitative Urteile über Filme anzubieten, um euch die Entscheidung zu ermöglichen, ob ihr die mittlerweile recht happigen Eintrittspreise auch wirklich bezahlen wollt. Dabei hat nie ein Kritiker nur recht oder unrecht, sondern ihr als Leser müsst schauen, welche Kritikpunkte für euch relevant sind, und welche nicht. Deshalb steht hier auch nie eine "offizielle" Moviepilot-Kritik, sondern eine Vielfalt verschiedener Meinungen. Wenn euch vor allem wichtig ist, dass sich ein Regisseur echt total super viel Mühe gegeben hat, ok. Manchen ist wichtiger, dass dabei ein guter Film herausgekommen ist. Andere wiederum wollen auch jede kleine Nebenhandlung des Buches im Film wiederfinden. Die Entscheidung trefft am Ende ihr allein, das will euch auch kein Kritiker der Welt absprechen. Kritiken sind nur Angebote an euch. Diejenigen, die ihr mögt, dürft ihr ignorieren. Bitte behandelt aber auch Meinungen, die eurer Meinung widersprechen, mit einem mindestmaß an Respekt, da sicher auch euer Filmgeschmack die ein oder andere Leiche im Keller hat ;).


Diggler27

Antwort löschen

Daß man solche Selbstverständlichkeiten tatsächlich noch erklären muss, ist wirklich traurig...


Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Serkis macht The Hobbit zu allem, was Sie erwartet haben – eine Fantasie mit der Kraft, Sie bis in Ihre Träume zu verfolgen. Wirklich schade, dass der Film so lange braucht, um dorthin zu kommen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Die leidlich harmonische Konstellation der schrulligen Protagonisten bietet wenig Fläche für eine emotionale Bindung. Man mag die Wahl des Briten Martin Freeman („Per Anhalter durch die Galaxis“) zum liebenswerten Hauptdarsteller nicht anzweifeln, doch er spielt den jungen Bilbo Beutlin auch etwas sperrig und albern, wie dieser nun mal ist. Das Meiste bleibt an Ian McKellen alias Gandalf hängen, der sich aber elegant aus der Affäre zieht. Ebenso fehlt der gewisse Druck, unter dem die Bande ihr Ziel erreichen muss. Diesen versucht Regisseur und Co-Autor Jackson zwar immer wieder aufzubauen, doch keine zusammenhaltende Kraft verhindert, dass das große Abenteuer wie eine Aneinanderreihung vieler kleiner Abenteuer wirkt. De facto vermisst der Fan schnell die Düsternis eines „Die Gefährten“, „Die zwei Türme“ oder „Die Rückkehr des Königs“. [...] Aber wie man es auch betrachtet, nach wie vor kann Peter Jacksons Epen so schnell niemand das Wasser reichen.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Der Hobbit - Eine unerwartete Reise ist der Start in eine neue, spannende und wunderbar in Szene gesetzte Geschichte, der viel Wiedererkennungswert bietet, aber auch schon andeutet, dass es in den Fortsetzungen einiges dunkler zu- und hergehen wird. Ein toller Film, der vor allem den Fans alles bietet, was sie erwartet haben. Das Jahr, das wir jetzt auf die Fortsetzung warten müssen, ist jetzt schon zu lang.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Kann man wirklich aus einem Buch, welches gerade mal ein Drittel des Umfangs vom Herr der Ringe besitzt, eine weitere Mammut-Kino-Trilogie machen? Die Antwort nach Sichtung des ersten Teils Eine unerwartete Reise lautet: Ja, man kann – aber besonders sinnvoll ist das nicht.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

erwin.weiss.921

Antwort löschen

Genau das ist der große Hacken an dieser Trilogie! Zu Lang, Zu viele Personen aus HdR spielen mit, die im Buch gar nicht erwähnt werden.
Handwerklich ist das Ganze aber auf allerhöchsten Niveau. Mal sehen, wie es in Teil 2 und Teil 3 weitergeht.


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Der erste Teil der Filmtrilogie bläst das kleine, wirklich nette Buch von J.R.R. Tolkien zu gewaltigen Fantasie-Welten auf. Und sorgt in den ersten fast drei Stunden von Der Hobbit - Eine unerwartete Reise für viel Spannung. [...] Der Effekt einer höheren Auflösung wirkt allerdings den Fantasy-Illusionen entgegen. Wer Traumwelten erwartet, will darin nicht die Nasenhaare eines Hobbit in eindrucksvoller Größe und Schärfe wahrnehmen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

Kommentar löschen
9.0Herausragend

So gelingt Jackson ein ebenso bildgewaltiges wie erzählerisch stimmiges Kinoerlebnis, an dem nur eines ärgert: dass man auf den zweiten Teil ein ganzes Jahr warten muss!

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

daniel.helmer.7

Antwort löschen

Wenigstens stimmen die Quellen mit meiner Meinung überein, dir mir am meisten bedeuten :)


pablo774

Antwort löschen

Schöne Kritik!!!!Nett zu lesen und ich stimme voll zu!

...es war aber keine Samenkapsel sondern eine Schnecke :)


Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Irgendwann nimmt das Der Hobbit - Eine unerwartete Reise aber doch mehr und mehr Fahrt auf. Dabei gelingt es Jackson, die erwartete und erhoffte Monumentalfantasy zu kreieren, die mit mächtigem Effektaufwand, mitreißenden Schlachten und unzähligen spinnerten, liebenswürdigen, garstigen Gestalten vor allem ein erwachsenes Publikum hineinzieht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Auch wenn die Bewegungen nun angeblich mehr der natürlichen Wahrnehmung angeglichen sind und jedes Feuerchen ein bisschen echter flackert, darf man sich ruhig fragen, was damit bei einem Fantasyfilm gewonnen ist. [...] Der Naturalismus des Films erweist sich dabei als eher bescheidener Gewinn, hat man doch den Eindruck, in einem Big-Brother-Pub mit rülpsenden Fabelwesen eingeschlossen zu sein. Doch zumindest ist da auch Gandalf, der nicht nur optisch alle ein wenig überragt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

Kommentar löschen
5.5Geht so

So sehr Peter Jackson auch zunächst die Schaulust trübt, so geschickt dosiert er seine Sensationen am Schluss, auf dass Schausucht entstehe. Wer am Anfang nicht einschläft, mag am Ende doch gebannt sein. Dann wirkt der böse Zauber.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Alle Kritiken (45)


Kommentare (724) — Film: Der Hobbit - Eine unerwartete Reise


Sortierung

CoactaSum

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Würde ich den Film als Literaturverfilmung bewerten, wäre er mir keine 4 Punkte wert.

Da ich ihn aber als "Hobbit- inspirierter Mittelerdefilm" bewerte, sind die 8 Punkte drin. Jackson hat wieder geniale Schauspieler dabei, herrliche Landschaftsaufnahmen und eine großartige Ausstattung. Trotz der langen Spielzeit habe ich mich nicht gelangweilt- jedoch einmal geärgert: Die Szene, in der Bilbo den Ring findet, weicht völlig von der entsprechenden Rückblende im Herr der Ringe ab- wäre es dann so schwer gewesen, sich hier an die "Erstfassung" zu halten?

Fazit: Spannende und bildgewaltige Rückkehr nach Mittelerde. Leider fehlt letzten Endes die Magie, die Jackson mit dem "Herr der Ringe" noch ein zu fangen wusste..

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

BD_Freak

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Keine emotionalen Momente wie im 'Herrn der Ringe', keine tollen Charakterzeichnungen wie in der Buchvorlage, mittelmäßige Effekte (die wohl sehr unter der neuen Aufnahmetechnick leiden), unfreiwillige (oder doch erwünschte?!) Komik an so mancher Stelle.
Und Gott bewahre, dieser furchtbar auf episch stilisierte Kampf der Berge - Puke !
Die Musik und der Titelsong sind allerdings toll, die Darsteller sind von der Odyssee des Grauens natürlich auf befreit, können sie schlicht nichts für den Geldwahn von New Line & Warner.
Ich erträume mir einen besseren zweiten Teil, denn noch ist ja nicht alle Hoffnung verloren.

Aber am Ende muss ich hierzu wirklich sagen: Nein, nein. Ich lese lieber noch zehn mal das Buch. Da muss ich keine 3 Jahre auf das Ende warten, sondern brauche nur gute 5 Stunden, anstatt 9.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Percilitor

Antwort löschen

Leider wirkt der Trailer zu Smaugs Einöde so als gebe es nur noch mehr vom Selben. Mehr Zwergen Idiotie und schwachsinnige Actionsequenzen um die ganz kleinen bei der Stange zu halten.


BD_Freak

Antwort löschen

@TheBruceWayne - ja aber mir nicht ausreichend genug. Ich fand die meisten waren zu schnell und wurden danach durch Slapstick ruiniert. Ich weiß ja das Buch hat auch so den ein oder anderen humorvollen Seitenhieb, aber bei HdR hab ich nach Fellowship heulend im Kino gesessen weil der Film aus wahr. Beim Hobbit konnte ich das Ende kaum erwarten - das war wirklich wie Kaugummi nach 5 Stunden.


Gretchen_Ross

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hab den Film heute nochmal geguckt. Ich muss ihm nun einfach die 10 geben.
Es beginnt schonmal mit diesem wunderschönem Prolog.
Und der erste Gänsehautmoment, von da an ich durchgängig Tränen in den Augen hatte, lässt auch nicht lange auf sich warten:
Als die Zwerge nach ihrer Fresstour bei Bilbo ganz ruhig werden, entschlossen sind ihre Heimat zurückzugewinnen, in den Kampf zu gehen und wenn dann dieses wunderschöne Lied im Kerzenschein angestimmt wird und man beobachtet wie die Glut des Kamins den Nachthimmel empor steigt...
Heilige scheiße, das ist unbeschreiblich schön.
Es gibt keinen Fantasysfilm, der so tiefe Charaktere hat. Vorallem in "Der Hobbit" werden die Wesensarten verschiedener Völker deutlich wie nie: Die gemütlichen und pingeligen Hobbits, die Ehrenhaften und ungehobelten Zwerge, der Weise und nachdenkliche Gandalf und so weiter...
Peter Jackson schafft es hier einfach die perfekte Balance zwischen epischen Schlachten- und Actionsequenzen und eben diesen romantischen Dialogen und Reden zu finden.
Und dann diese Bilder! Und die Filmmusik!
Und, der für mich in Filmen unwichtigste Punkt, die Effekte und die Actionszenen, sind so bombastisch, dass es sich kaum ruhig still sitzen lässt.

Ich glaube, Tolkien wäre stolz gewesen. Diese "Das Buch ist besser" Kritiken kann ich bei Jacksons Vefilmungen wirklich nicht verstehen.
Natürlich kann man in einem Film nicht so in die Tiefe gehen wie in einem Buch. Aber wie oben schon geschrieben, "Der Hobbit" hat Humor, aber nimmt sich und die wunderbare Geschichte Mittelerdes sehr wichtig.
Er vergisst nach Meinung anderer vielleicht Teile der Handlung oder betont andere Teile zu sehr- aber er schafft eines, was viel wichtiger ist:
Man fühlt sich wie in einer anderen Welt. Und nimmt sie völlig an. Dieses Gefühl wird man als echter Fan nicht los.

Für absolute Tolkien Fans kann ich übrigens die Band Summoning empfehlen. Meiner Meinung nach wird mit der Musik dieses "Gefühl" perfekt vertont.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

TheBruceWayne

Antwort löschen

Natürlich ist buch besser, der Film ist aber trotzdem klasse :)


Ben-adar

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Der Film “Der Hobbit - Eine unerwartete Reise“ ist nicht ein so geniales Meisterwerk, wie die HdR-Trilogie. Den Film kann man jedoch frühestens Ende 2014 mit HdR vergleichen. Denn momentan kennen wir nur einen von drei Teilen und (gemäss Buch) stehen die zwei imposantesten Ereignisse (Smaug und Kampf der fünf Heere) noch bevor. Wie gut die ganze Trilogie wird, hängt nun sehr von Teil 2 und 3 ab. Ich denk, dass die beiden kommenden Teile besser werden als “Der Hobbit - Eine unerwartete Reise“, schlussendlich jedoch nicht so ein Meisterwerk werden wie HdR. Dies hat nicht primär damit zu tun, ob PJ zwei oder drei Teile macht, sondern viel eher mit dem Buch, welches PJ verfilmt. Denn auch bei den Büchern ist es so, dass die Geschichte vom kleinen Hobbit nicht an HdR rankommt. Vielleicht versucht PJ gerade deshalb mit einigen spannenden Nebenhandlungen und Rückblenden, den Film “besser“ zu machen.(?) Eine ziemlich schwierige Sache. Denn wenn solche Nebenhandlungen und Rückblenden nicht sehr gut in den Film eingefügt werden, können sie einen Film ziemlich vermiesen. Mir persönlich gefällt der Film sehr.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hartmut Wastian

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Leider merkt man hier in jeder Einstellung, dass der zu grunde liegende Stoff eigentlich eine Kindergeschichte ist. Nichts wirkt hier spannend oder tiefschürfend, einzig die Szenen, die Lotr vorwegnehmen (Gollum...) sind leidlich dramatisch geraten. Das Ganze hätte man leicht in 45 Minuten erzählen können; den verweis auf fehlende Originaltreue muss ich wohl kaum noch machen. Alles in allem Längen hinter LotR...

bedenklich? Kommentar gefällt mir 4 Antworten

Hartmut Wastian

Antwort löschen

Wenn er Tolkien verfilmt, dann bitte und gefälligst auch am Original orientiert - imho.


TheBruceWayne

Antwort löschen

Die Anhänge gehören auch zum Original :)


ouchiewouchieNDS

Kommentar löschen
Bewertung1.5Ärgerlich

Was hatte ich für eine Vorfreude auf den Film...! Da ich absoluter Herr der Ringe Fan bin und dieses Epos für eine der besten Trilogien der Filmgeschichte halte, konnte ich den Release von "der Hobbit" kaum abwarten.

Als ich dann im Kino saß, machte sich blitzschnell Ernüchterung breit. Ja, es ist ein Kinderbuch, nein, es ist niemals so umfangreich wie der Herr der Ringe - aber musste man es nun wirklich so unglaublich uninteressant und schlicht umsetzen?
Die Zwergencharaktere abseits von Bilbo, Gandalf und dem ewig nervenden Thorin bleiben mehr als nur blass. Da gab es den Weisen, den Übergewichtigen und alle Nase lang ein paar, die mal zwischendrin staunend in die Kamera geblickt haben oder nen Einzeiler einwarfen. Wow, was für eine hochinteressante Truppe! Sind alle so austauschbar, wie die 7 Zwerge in Snow White and the Huntsman.

Im ersten Drittel wurde mir zuviel geschwafelt. Wäre es toll Präsentiert und wichtig gewesen, wäre das eine Sache aber so nicht! Es wird z.T. über so unnützes Zeug geredet, dass ich irgendwann mehr damit beschäftigt war, den Unterschied von 3D zu 2D genau zu analysieren.
Wichtige Details wurden indes einfach ganz weggelassen - Paradebeispiel die Berge, welche sich auf einmal gegenseitig die Bergspitze polieren. "Die Berge kämpfen, die Legende ist also doch wahr!". Wie war das? Welche Legende? Warum kämpfen die Berge gegeneinander? Weiß keiner, sagt keiner, ist halt so.

Dazu gesellt sich dann ein chronisch schlechtgelaunert Thorin, der den ganzen Film hindurch eigentlich nur nerven kann und versucht böse zu gucken, ein Gandalf, der mal auf Bäume klettert um sich vor ein paar Orks zu retten und wenige Minuten zuvor noch völlig overpowered nahezu die gleiche Anzahl Orks mit nur einem Zauber in den Orkhimmel befördert hat. Ein Bösewicht, der im Gegensatz zu den Orks wie der erste Versuch einer Computergenerierung von anno dazumal ausschaut und kein bißchen Bedrohlichkeit ausstrahlt - achja und ein Drogen konsumierender Zauberer, der nichts wirklich zur Storyentwicklung beiträgt sondern einmal stumpf mit seinem Schlitten durch den Wald prescht. Irgendwie muss man ja die 3D Effekte einbauen.

Einzig starke Szene: Bilbo im Berg mit Gollum. Das Ratespiel ging unter die Haut, die Szene in der Bilbo mit sich ringt, ob er ihn töten soll - große Klasse. Die paar Minuten retteten den Film für mich allerdings nicht vor dem Totalausfall. In meinen Augen eine langweilige, dahingeschluderte Grütze. Traurig traurig...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

TheBruceWayne

Antwort löschen

Wer so polemisch schreibt soll sich auch nicht wundern wenn entsprechende Kommentare folgen.Ich kann deinen ganzen Ausführungen überhaupt nicht zustimmen muss dir bei dem Kritikpunkt der Trolle zustimmen.Es ist schade, dass Jackson dem britischen Humor in der Trollszene durch massentauglichen Slpapstick ersetzt hat.Werde mal konkreter ?Was genau an dem "Geschwafel" war so unwichtig ?Laut vielen Tolkien lesern ist gerade der Anfang die große Stärke des Films und der 2te Teil mit den Actionszenen die Schwäche.Der Film ist jetzt schon sehr lang und dann soll man auch noch die restlichen 8 Charaktere beleuchten ?Thorin,Balin,Dwalin,Bofur und die 2 Zwillige fand ich sehr einprägsam.Vergleiche denn Hobbit mal mit Herr der Ringe die Gefährten ?Das sind 9 Gefährten also ohne Gandalf 5 weniger,noch dazu von 5 verschiedenen Rassen.Soviel Text hatten Gimli und Legolas z.B. auch nicht,keine Hintergrundgeschichte etc.Natürlich mehr als manch ein Zwerg im Hobbit aber wie aufgebläht soll der Film deiner Meinung nach noch werden ?Warte auf die folgenden Filme, dann wirst du alles besser bewerten können.Was mich mir am meisten missfällt ist die Wertung.Wenn du ihn so sehr hasst dann gibt ihm die subjektive Hassfilmwertung , aber1,5 Punkte sind völlig absurd,weder Jacke noch Hose und irgendwie nicht gerecht.


ouchiewouchieNDS

Antwort löschen

Ich kann kritisieren, wie ich es für richtig halte. Solange ich sachlich gegenüber den anderen Kommentatoren bleibe, kann man von jedem halbwegs intelligenten Menschen erwarten, dass er mir auch sachlich gegenüber tritt. Da wundere ich mich nicht, da bemitleide ich eher.

Unwichtiges Geschwafel:
Es dauert sage und schreibe fast 1 Stunde, bis Bilbos Haus verlassen wird und die "Reise" beginnt. Die Beleuchtung von Thorin ist da noch das interessanteste auch wenn es in meinen Augen unglaublich schlicht rübergebracht wird. Der Rest ist einfach nur belangloses "Zeugs". Da wird erstmal minutenlang versucht die Zwerge durch ihre respektlose Art ggnüber Bilbo als amüsant darzustellen, die ganzen Diskussionen ( wir schaffen des, wir sind Zwerge, wir schaffen es nicht, wir sind zu wenige, wir schaffen es wir sind doch Krieger, wir schaffen es nicht, wir sind nicht gerade die klügsten ) - Himmelherrgott sowas kann man in einem Buch gut rüberbringen aber doch nicht in so einem Film. Dadurch, dass das ganze auch noch von diesen willkürlichen Charakteren vorgetragen wird, die fast alle keine interessanten Attribute/ Charakterzüge aufweisen können, wird der Anfang extrem langatmig.

Zu den Charakteren:
Das Argument hast du nicht wirklich verstanden. Die Länge des Films im Verhältnis zur Charakterintegration ist schlichtweg schlecht. 168 min. Film und lediglich 2 von 13 Zwergen haben eine schlüssige Rolle. Der Rest macht einfach nichts, trägt null zur Gruppenentwicklung und erst recht nichts zur Story bei. Sie sind halt einfach ab und an mal im Bild, 2-3 dürfen mal nen Einzeiler einwerfen und das war´s auch schon. Das Problem daran: Es ist völlig egal, ob es nun 13, 8 oder nur 2 Zwerge wären. Der gesamte Film würde in keinster Weise dadurch beeinträchtigt werden, wenn man 85% der Zwerge ersatzlos streichen würde.
Dabei kommt es übrigens nicht auf den gesprochen Text an. Gimli und Legolas bestachen in HDR natürlich durch ihre verschiedenen Rassen - allerdings vielmehr durch ihre unterschiedlichen Charakterzüge und der freundschaftlichen Rivalität im Kampf die sich zwischen den beiden aufbaute. Selbst Nebencharaktere, welche nur wenige Szenen in HDR bekleiden sind imo sehr viel besser dargestellt und einprägsamer als diese Chaostruppe aus der Hobbit.

Die Bewertung Hassfilm werde ich ihm nicht geben, da ich ihn nicht hasse. Es gab ein paar wenige gute Ansätze, die aber leider insgesamt den Film für mich nciht retten konnten ( Gollum ). Ärgerlich entspricht genau meinen Empfindungen beim sehen dieses Machwerks. Man sieht so viel verschenktes Potential an allen Ecken und Enden, dass man sich schlichtweg darüber ärgert, dass die Umsetzung so dahingeschludert wurde. Damit ist "Ärgerlich" für mich die passende Wertung und an der werde ich auch nichts ändern!


A.Mendes86

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Den ersten Film der Hobbit-Trilogie zu bewerten ist für mich nicht leicht.
Ich bewerte Filme nach dem Anspruch den sie an sich selbst stellen und den ich als Zuschauer berechtigerweise an sie, ihr Genre oder ihr Franchise stellen darf.
Der Hobbit ist aus meiner Sicht ein herausragender Fantasy-Film von einer Art wie sie im heutigen Kinoprogramm ja sonst fast überhaupt nicht auftaucht.
Auf der anderen Seite ist der Film aber auch ein Stilbruch mit dem ernsthafteren und düstereren "Herr der Ringe" (für mich eine der mit Abstand herausragendsten Filmreihen aller Zeiten) an dem sich dieses Prequel zwangsläufig messen lassen muss.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
I. WAS MIR GEFALLEN HAT

Endlich wieder zurück in Mittelerde: die gewohnt erstklassigen Kostüme, Requisten und Effekte, sowie die Wiederkehr wichtiger Hauptfiguren der "Herr der Ringe"-Trilogie machen diesen ersten Hobbit-Film für mich allein schon gut und sehenswert.

Die für mich klaren Pluspunkte sind:
+ Wiederkehr von Gandalf, Saruman und anderen entscheidenden Figuren der späteren "Herr der Ringe"-Saga, die wir hier mit einem interessanten Blick in ihre Vergangenheit erleben dürfen.
+ Hochkarätige Optik: Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, Requisiten und Computereffekte.
+ Allgemein der im wesentllichen doch geglückte Versuch auf Basis von Tolkiens "Hobbit" ein Prequel zu "Herr der Ringe" zu produzieren, dass über ein im wesentlichen solides Drehbuch verfügt.
+ Großartige Szenen, wie die Gewinnung des Ringes durch Bilbo.

Diese Qualitäten sind für mich sehr hohe und ich denke ich muss meine Einschätzung nicht weiter ausführen, damit für einen Leser verständlich wird wie ich die Sache hier sehe.
Auch wenn man diese Meinung nicht teilt, nachvollziehbar sollte sie sein.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
II. WAS MIR NICHT GEFALLEN HAT

Was mich am Film entäuscht hat ist die bewusste Entscheidung zwei merkliche Veränderungen im Vergleich zu Stimmung und Gestaltung von "Herr der Ringe" vorzunehmen.

Dem Realismus von Herr der Ringe mit fast lebensecht aussehenden Orks/Kreaturen und einer real wirkenden Welt wird hier ein deutlicher Schritt ins Comichafte entgegen gestellt.
Viele dargestellte Wesen folgen hier einer deutlich anderen Designphilosophie der comichaften Überzeichnung.
Damit Hand in Hand geht eine Kehrtwende von der epischen Ernsthaftigkeit der alten Trilogie zu einem verstärkten Augenmerk auf Humor und eher kuriose als realistische Charaktere und Situationen.
Ausdruck finden diese beiden Entwicklungen besonders in Figuren wie der Interpretation von Radagast dem Brauen oder dem singenden CGI-Orkkönig im Berg.
Das heißt nicht, dass ich z.B. die Vorstellungsequenz von Radagast ganz für sich genommen nicht sehr gut gefunden hätte, aber in den Fußstapfen von "Herr der Ringe" kann ich dieser ganzen Wandlung wenig abgewinnen.
Ich kann mit der neuen Stimmung leben, hätte aber am liebsten die alte wieder.
Aus meiner Sicht verliert das dargestellte Mittelerde hier sehr viel an Glaubwürdigkeit, Authentizität und düsterer Schönheit und ich kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen den Humor-Faktor in den folgenden Filmen wieder stärker zügeln, denn das durch "Herr der Ringe" Geschaffene hat besseres verdient als zur Publikumsbelustigung missbraucht zu werden.
Szenen wie das erste Zusammentreffen von Bilbo und Gollum oder die Beratung zwischen Gandalf, Saruman und anderen in Bruchtal zeigen für mich was der Film auch hätte sein können, hätte man den Stil des Herrn der Ringe aufrecht erhalten.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Meine Erwartungen hat "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" nicht erfüllt, aber mit 7/10 Punkten bewerte ich ihn als Teil der tolkienschen Sagenwelt und einer Triologie in die ich nach wie vor große Hoffnungen setze, dennoch nicht all zu streng, sondern grundsätzlich positiv.
Ich werde diesen Film sicher noch oft sehen und schätze ihn höher als manch anderen Film dem ich gemessen an seinem Genre und meinen Erwartungen eine höhere Bewertung gebe.
Wollen wir mal sehen wohin die Reise mit den beiden Nachfolgern geht.

7/10 Punkte - Sehenswert

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sylar02

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

ich bin sehr zweigeteilter meinung einmal find ich den film an sich schön und gut aber da ich das buch gelesen habe (wie auch hdr und das silbermarrilion ) war ich sehr enttäuscht über diesen film bitte korregiert mich wenn ich falsch liege aber :
saruman im kleinen hobbit ???
galadriel ???
Totenbeschwörer ???
nen weißer ork der im tolkien universum eig tausend jahre tot ist bevor bilbo überhaupt geb ist ????
un viele andere kleine bis große erfindungen die meiner meinung nach in diesem film nichts zu suchen haben man hätte das ca 300 seiten buch in einen film zsm fassen können oder vlcht in zwei un dann mal einen film zu machen DER I WIE DEM BUCH ENTSPRICHT ......

bedenklich? Kommentar gefällt mir 5 Antworten

sylar02

Antwort löschen

hab mir das mit dem silber i wann mal so gemerkt ^^ un sry wegen den abkürzungen is eine angewohnheit meinerseits ;D un danke für die antwort bringt nen bisschen licht ins dunkel :P mich nervt es halt trotztem das man nicht aus dem buch an sich einen film machen kann sondern charaktere aus anderen erzählungen dazu holt oder ihnen einen höheren stellenwert gibt als sie eigentlich haben die einzig wirklich schöne szene fand ich das rätselspiel mit gollum ;)


Aurea

Antwort löschen

Oh ja, die Szene mit Gollum war gradios umgesetzt!

Ich vermute mal, viele Figuren, die normalerweise nicht vorkommen würden, sind auch so ein wenig für die Fans der LotR-Filme gedacht. In jeder Kinovorstellung die ich besucht habe, haben sich zB viele Leute über Galadriel gefreut, die scheint schon so ne Art Fanbase zu haben. Ich denke dem Regisseur war irgendwo klar: Hey, da draußen sind hordenweise Herr der Ringe -Fans, die muss ich irgendwie zufriedenstellen. Gleichzeitig hat er die Buchvorlage, seine eigene Idee wie die Dinge laufen, Vorgaben vom Studio, und nicht zu vergessen die allzeit meckerbereite community weltweit *g*. Was zB aber frei erfundene Elfenweibchen im zweiten Teil dann zu suchen haben, das erschließt sich mir bisher auch nicht so wirklich, aber naja. Peter Jackson wird sich schon was dabei gedacht haben. Hoffe ich jedenfalls für ihn.

So wie ich es verstanden habe wird ja der zweite Film die eigentliche Handlung vom Hobbit abschließen, der dritte Film soll dann die Zeit bis zu den Ereignissen von Herr der Ringe darstellen (da würde dann auch der Nekromant aka Sauron reinpassen, zB). Also würden wir es eigentlich nur mit 2 Hobbitfilmen zu tun haben, und da finde ich es dann schon wieder angemessen. Ich mein, denk nur mal an Helm's Klamm zurück, die hat im Film ~45 Minuten oder so in Anspruch genommen. Da wird die Belagerung von Erebor sicher in eine ähnliche Kerbe schlagen. Und mehr Rätselraten wird es auch geben :D. Ich denke so richtig beurteilen wird man das Ganze Gesamtwerk eh erst dann können, wenn alle Teile als Extended Cut (der ja sicher kommen wird) im Regal liegen.


SeBBa91

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Gestern konnte ich mich doch tatsächlich dazu aufraffen diesen Film zu sehen. Es kam wie erwartet. Ein belangloser und kindisch anmutigender (vor allem in der ersten Hälfte, die zweite war etwas besser) Trip durch Mittelerde, bei dem man sich stets die Frage stellen sollte: Muss das sein?????
Für Peter Jack$on scheinbar ja! Natürlich hatte ich Vorbehalte, dennoch, beim Schauen bleibt einfach der Eindruck, dass dieser Film bzw. diese auf 336 Seiten Romanvorlage beruhende Trilogie (!!!!) ein Werk ist, das den Kinogängern das Geld aus den Taschen ziehen soll. Welch eine Frechheit wie Jack$on und seine Drehbuchautoren ganz klar versuchen die Story in die Länge zu treiben, was dann natürlich zu vermeidbaren "Gähnstellen" führt. Schlimm! Dass der Streifen in 3D und 48fps gedreht wurde ist natürlich auch absolut notwendig gewesen (!). "The Hobbit" sollte wirklich nur von echten DHDR Fans angeschaut werde, alle Anderen sollten den Film boykottieren...

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

simi.nicklas

Antwort löschen

"Die Welt braucht diesen Hobbit-Quatsch nicht!!!!"
Nein, du brauchst ihn nicht, ist auch dein gutes Recht...aber ob die Welt ihn braucht muss jeder für sich entscheiden!


TheBruceWayne

Antwort löschen

Jackson liebt die Vorlage wie seine Fans auch.Bei seinen Herr der Ringe Filmen wurde übrigens immer kritisiert, dass diese zu gehetzt wirken.Im Grunde ist der Hobbit zwar ein dünnes Buch aber auch nur, weil darin so wenig beschrieben wird./Handlung sprunghaft ist.Als Beispiel.Im Buch machte der Bruchtal Aufenthalt gerade mal 3 Seiten aus.In Herr der Ringe sind es soweit ich weiß bis zu 25.Die Reise von Bilbo ist nicht kürzer als die von Frodo.Er trifft genauso viele Kulturen etc. In der Sprache und epischen Detailverliebtheit von Herr der Ringe wäre der Hobbit nach dem selben Stil sicher 800 Seiten lang.Da machen3 Filme für mich Sinn,vorallem weil NICHT nur das Buch verfilmt wurde, sondern auch die Anhänge z.B. die Hintergrundgeschichte der Zwerge.Natürlich spielt auch geld eine Rolle,ist immerhin noch eine Big Budget Produktion aber ihm Geldgeilheit vorzuwerfen ist im Grunde falsch und unfair.Übrgens ist Herr der Ringe etc. kein richtiges Fantasy sondern wird sogar als Mythos des 20 Jahrhunderts angesehen. So Filme wie Harry Potter mit Elfen und co kann ich mir auch nicht antun.


Alexandrow

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Zitat: (von einem Freund der das Buch kennt und wie ich die Herr der Ringe Teile
sehr gut fand)

"Was für ein belangloser Drecks Film"

Danke für die Aufmerksamkeit.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Ben-adar

Antwort löschen

Einfach die Landschaft und (vielleicht) die Musik in die Bewertung mit einbeziehn. Dann erreicht der Film 2.0 Punkte.


BD_Freak

Antwort löschen

@Ben-adar :D Ja dafür reichen die beiden Aspekte grade noch. :D


sebastian.gonera.5

Kommentar löschen

als die 3 Filme gefeiert wurde wollte ich sie nicht sehen als ich denn trailer zu dem Film gesehen habe hatte er mir gefallen und ich wollte diesen Film sehen habe mir auch die 3d Blu ray gekauft habe ihn angesehen hat interessant begonnen habe ihn fertig gesehen er war nicht so wie ich erwartet habe leider ich kann mit Herr der Ringe einfach nichts anfangen das heißt nicht das ich denn film schlecht fand gute schauspieler , wunderschöne effekte nur leider nichts für mich

bedenklich? Kommentar gefällt mir 4 Antworten

TheAvenger68

Antwort löschen

@psychobasti : Und dieses Komma ist atemberaubend :-)


psychobasti

Antwort löschen

@TheAvenger68: Absolut! :)


Laserdance

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Also erst mal. Dass der Film viel kritisiert wird, ist klar. Ich wusste, dass die enorme, fast schon absurde Erwartungshaltung. Zwangsläufig, dazu führen muss.

Wobei man aber auch ohne diese Erwartungshaltung, einiges Kritisieren kann.

Einige Szenen zb gerade der Anfang. Wirkten sehr kindlich. Ok, mag dem Kinderbuch geschuldet sein, aber es bleibt dabei, dass man eher an ein Kasperle Theater denkt.

Und das die dann auch noch anfangen zu singen, unterstreicht den Eindruck noch. Das wirkt recht belanglos.

Dazu sind mir einige negativen Sachen bei den Effekten aufgefallen. Als es das erste mal regnet, sieht das schon sehr künstlich aus. Und auch die Reittiere und Wolfe sind stellenweise sehr schlecht animiert. Fällt besondern im Kampf kurz von dem Zugang nach Bruchtal auf.
Die CGI Orks sind auch nicht der brüller.

Ich finde, so was darf bei dem Budget nicht vorkommen. Das ging ja vorher besser.

Auch von der Story ist es recht dünne. Immer wenn nix mehr geht, kommt Gandalf und macht alles platt. Der hätte auch alleine gehen können. Bei der Machtfülle.

Nun kommen wir aber noch zu Positiven. Ab bruchtal wird der Film echt besser. Es passiert dann auch mal was. Die Stimmung kommt wieder. Wobei auch hier recht viel Belangloses ist. Die Szenen mit Gollum hätten auch ein Rätzel weniger haben können. Der Troll König hätte sich die erneute Gesangseinlage kneifen können.

Etwas Straffung hätte dem Film gut getan. Wo ich auch nun beim Extended bin.
Ich frage mich ernsthaft, wo Jackson die 20 Minuten ranknallen will?

An den eh schon zu langweiligen Anfang. Noch mehr Gesinge?, noch mehr Rätzel?

Das könnte echt ein Eigentor werden.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

EclairLovesRatings

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Der Hobbit arbeitet einige Details aus Herr der Ringe auf, was sehr nützlich ist. Ich finde diesen ersten Film gut, aber er lässt einen zu lange im Glauben, Bilbo sei für die Geschichte nicht so wichtig, was sich zum Schluss aber als falsch erweist. Die Lieder der Zwerge sind lustig und die Handlung ansonsten abwechslungsreich.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Croton

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Gut, ein schmales Bändchen Buch auf 3 Filme aufzublasen kann ich verstehen, wenn man das Maximum an Gewinn aus einer Lizenz schlagen will. Den ersten Film dann direkt 3 Stunden lang zu machen und den Zuschauer zu Tode zu langweilen nicht.

Die Optik ist Jackson / Herr der Ringe typisch sehr gut gelungen (2D BluRay) - auch wenn ich mir die Zwerge anders vorgestellt habe. Es treten auch viele alte Bekannte aus den HdR Verfilmungen auf, was das Mittelerde Universum glaubhaft macht. Die Dialoge sind jedoch entsetzlich lang und trotz der perfekten Ausarbeitung der Sprachen durch Tolkien, nervt das ständige elbisch, orkisch und zwergisch (weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen).
Bei den Action Szenen sieht es nicht besser aus: Toll gemacht, aber sie wiederholen sich in sich. Gefühlt 20x wird bei den Steinriesen jemand aus der Schlucht hochgezogen und mindestens genauso viele Sprünge von Holzbrücke zu Holzbrücke fühlt man im Kampf in der Orkhöhle zu sehen.

Die Anpassung der Geschichte war zu einem wegen der Ausdehnung des Buchs auf 3 Filme zu erwarten und zum anderen auch notwendig, da viele Dinge dort nur angerissen werden. Radagast hat mir ganz gut gefallen, die beiden komischen Über-Orks fand ich einfach nur albern - Hier hatte ich mich auf so 1-2 Punkte Abwertung aber schon eingestellt, da ich auch die Anpassungen in den HdR Filmen nicht so toll fand.

Nun lange Rede kurzer Sinn, keine herbe Enttäuschung wie bei den Star Wars Prequels, aber nichts was ich hätte sehen müssen. Wäre der Film nicht so kaugummiartig, wäre auch eine 6,5 - 7,5 drin gewesen. So kann ich nur raten den Film ausgeschlafen zu schauen, viel Kaffee zu trinken und absolut nichts besseres zu tun zu haben, dann macht es irgendwie auch schon ein bisschen Spaß...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

DeutschePraezision

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Alles entsprang einem Kinderbuch.
Das merkte man.
Fesselte mich wenig.
Alles andere wurde schon genannt (streckenweise zu lang usw)

Kein Film für mich!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

kobi

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Der Hobbit ist weder mittelmäßig noch miserabel; er ist etwas unbefriedigendes dazwischen. Der direkte Vergleich mit dem Herrn der Ringe ist zunächst mal nicht zwingend, doch gerade der wird hier im Minutentakt dem Zuschauer aufgedrängt. Abgesehen von EINEM neuen musikalischen Thema verlässt der Film sich ausschließlich auf den HdR-Soundtrack, der an den unmöglichsten Stellen aus dem Off dudelt. Die Inszenierung versucht die Vorgängertrilogie durch kitschig-knallige Bilder zu übertrumpfen, die kaum noch einen Hauch von Mittelerde verströmen, die eher kindlich wirken. Man soll hier schmunzeln und sich über jeden Charakter freuen, der den Weg aus der HdR-Trilogie in den Hobbit schaffte, und es sind tatsächlich viele, zu viele, fast alle; Gollum ist aber der einzige bei dem das Konzept aufgeht. Die Action ist schmerzhaft überzogen und scheint die trägen vorhergehenden Kapitel kompensieren zu wollen. Die Bildsprache ist düster, rau und archaisch, wirkt aber nie bedrohlich und gerade deshalb unecht und richtungslos. Martin Freeman überzeugt als Hobbit, aber, wie alle restlichen Figuren auch, entwickelt er sich nicht. Klischees, oh mein Gott, ja - davon gibts hier wirklich genug: ENTTÄUSCHEND

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Dr. Train Spotting

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja Mr. Jackson wagt sich ein weiteres Mal an J.R. Tolkien und es fällt dierekt im Beginn auf, dass alles etwas kindlicher und weniger brutal ist. Keine Blutfontänen dafür tanzende Zwerge. Die Zwerge sind irgendwie alle ein bischen hohl und ich traue den Charaktären nicht zu, dass sie ein erfahrendes Kriegervolk darstellen.. Thorin Eichenschild wirkt gegen einen Aragon einfach nur klein, stur dickköpfig wie ein Kind halt. Dafür ist die Geschichte um Bilbo sehr schön und als Charakter ist er wesentlich sympathischer als Frodo.
Alles in Allem bleibt der Hobbit unter meinen extrem hohen Erwartungen und verdient sich seine 8 Punkte nur auf Grund des HdR Bonus.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

p1colo

Antwort löschen

Wie kann man bitte Thorin Eichenschild mit Aragorn (nicht Aragon) vergleichen? Die Geschichte rund um diese beiden Charaktere ist nicht zu vergleichen und vor allem ihre jeweiligen Rollen nicht.
Du bezeichnest ihn als stur und dickköpfig? Hallo? Das ist ein Zwerg. Natürlich ist der stur und dickköpfig! ;)

"Der Hobbit" kommt nicht an die Herr der Ringe Filme heran, dennoch ist es ein Meisterwerk.

Meine Bewertung: 9.0

Die Vorfreude auf Dezember wächst.


FilmeGuide

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Einmal geschaut...Zwei mal geschaut und ein drittes mal wird auch noch folgen. Endlich wieder ein echtes Abenteuer, das an alte Filme erinnert, in der die Protagonisten auch zu Fuß, überall hingelaufen sind. Großartige Leistung von Peter Jackson, weil er es wieder geschafft hat, soviele Charaktere in einen Film zu stopfen. 13 Zwerge, der Herr Hobbit und ein Istari auf dem Weg nach Erebor. Hinzu kommen neue Feinde und Orte, die wir von der Trilogie noch nicht kannten.

Da "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" seine eigene Geschichte erzählt und die eigentliche Trilogie (Gefährten, Die zwei Türme, Rückkehr des Königs) erst später in der Zukunft in Erscheinung treten, bekommt man als Neueinsteiger keine probleme. Ähnlich wie Star Wars, das ein Millionenpublikum begeisterte und neue dazu gewonnen hat.

Die neue Musik passt auch grandios in die Welt von Mittelerde und unvergesslich, die singenden Zwerge (-:

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

FilmeGuide

Antwort löschen

Beispiel: Conan - Der Barbar, Conan - Der Zerstörer, Krull, Willow, Stand by Me (: Die Reise ins Labyrinth. Alles Filme in der die Helden ein Ziel haben.


MurmelTV

Antwort löschen

Besonders grandios von Peter Jackson war meiner Meinung nach, wie er die berühmte Trilogie als Einleitung für den Hobbit verwendet. Da bekomme ich doch wahrlich Gänsehaut als großer Herr der Ringe Fan!
Kann Teil 2 kaum erwarten! :)


DaKo

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

In Anbetracht meiner exorbitant hohen Erwartungshaltung bin ich von dem Film ein wenig enttäuscht. Das Niveau der "Lord of the Rings" - Reihe konnte leider nicht gehalten werden.
Das ändert jedoch nichts daran, dass der Film für sich genommen unterhaltsam ist und einige sehr sehenswerte Szenen enthält. Gut fand ich auch, dass zahlreiche Figuren aus der bekannten LotR-Trilogie vorkommen und ein paar Zusammenhänge näher beleuchtet wurden. Den nächsten Teil werde ich mir wahrscheinlich auch wieder anschauen! :v

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

HopeWithinChaos

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Dieser hier kommt für mich nicht an die "Herr der Ringe"-Verfilmungen heran. Dafür war er mir stellenweise viel zu kindisch und abgedreht.
Dennoch handelt es sich hiebei natürlich um einen sehr guten Fantasystreifen und ich werde mir auch die nächsten Teile im Kino ansehen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch