Django Unchained
Django Unchained (2012), US Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Western, Drama, Actionfilm, Kinostart 17.01.2013
66 Bewertungen
Skala 0 bis 10
14367 Bewertungen
729 Kommentare
Keine
von Quentin Tarantino, mit Jamie Foxx und Christoph Waltz
Quentin Tarantinos Western Django Unchained befreit Christoph Waltz den Sklaven Jamie Foxx, um Oberfiesling Leonardo DiCaprio einen Besuch abzustatten.
Die Geschichte von Django Unchained ist eine Odyssee voller Entbehrungen und Sehnsucht. Wir befinden uns in den Südstaaten, kurz vorm Bürgerkrieg; Sklaverei ist hier noch eine Alltagserscheinung. Als das Sklavenpaar Django (Jamie Foxx) und seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) bei einer Auktion getrennt werden, hat Django nur noch ein Ziel vor Augen: seine Frau wiederzufinden. Die Gelegenheit ergibt sich für den in Fesseln Geschlagenen schneller als erwartet, als er vom früheren Zahnarzt und jetzigen Kopfgeldjäger Dr. Schultz (Christoph Waltz) befreit wird, damit er ihm bei der Identifikation steckbrieflich gesuchter Verbrecher behilflich sei. Zum Dank will Dr. Schultz ihn zum Kopfgeldjäger ausbilden und ihm helfen, seine Frau ausfindig zu machen. Die Zeit von Django Unchained ist gekommen!
Auf der Suche nach Broomhilda hinterlassen die beiden eine Schneise der Gewalt. Auf ihrer Odyssee treffen die beiden Kopfgeldjäger auf Gesindel und rassistische Großgrundbesitzer wie Spencer Gordon Bennet (Don Johnson). Schließlich führt Django und Dr. Schultz die Spur nach Candyland, wo Broomhilda in den Besitz des charismatischen und überaus gefährlichen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) übergegangen ist. Sie erschleichen sich erfolgreich das Vertrauen von Candie. Doch der Haussklave Stephen (Samuel L. Jackson) durchschaut ihr Spiel…
Hintergrund & Infos zu Django Unchained
Die erste…
Quentin Tarantinos Western Django Unchained befreit Christoph Waltz den Sklaven Jamie Foxx, um Oberfiesling Leonardo DiCaprio einen Besuch abzustatten.
Die Geschichte von Django Unchained ist eine Odyssee voller Entbehrungen und Sehnsucht. Wir befinden uns in den Südstaaten, kurz vorm Bürgerkrieg; Sklaverei ist hier noch eine Alltagserscheinung. Als das Sklavenpaar Django (Jamie Foxx) und seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) bei einer Auktion getrennt werden, hat Django nur noch ein Ziel vor Augen: seine Frau wiederzufinden. Die Gelegenheit ergibt sich für den in Fesseln Geschlagenen schneller als erwartet, als er vom früheren Zahnarzt und jetzigen Kopfgeldjäger Dr. Schultz (Christoph Waltz) befreit wird, damit er ihm bei der Identifikation steckbrieflich gesuchter Verbrecher behilflich sei. Zum Dank will Dr. Schultz ihn zum Kopfgeldjäger ausbilden und ihm helfen, seine Frau ausfindig zu machen. Die Zeit von Django Unchained ist gekommen!
Auf der Suche nach Broomhilda hinterlassen die beiden eine Schneise der Gewalt. Auf ihrer Odyssee treffen die beiden Kopfgeldjäger auf Gesindel und rassistische Großgrundbesitzer wie Spencer Gordon Bennet (Don Johnson). Schließlich führt Django und Dr. Schultz die Spur nach Candyland, wo Broomhilda in den Besitz des charismatischen und überaus gefährlichen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) übergegangen ist. Sie erschleichen sich erfolgreich das Vertrauen von Candie. Doch der Haussklave Stephen (Samuel L. Jackson) durchschaut ihr Spiel…
Hintergrund & Infos zu Django Unchained
Die erste Einstellung in Inglourious Basterds gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was dem Regisseur von Pulp Fiction und Kill Bill vorschwebte: Mit Django Unchained wollte Quentin Tarantino nun endlich seine ganz eigene Vision eines Spaghetti-Westerns realisieren. Die Versatzstücke sind dem allgemeinen Kanon entlehnt (Musik im Stile Ennio Morricones, extreme Close Ups wie bei Für eine Handvoll Dollar, die üblichen Verdächtigen beim Bösewicht-Personal), um durch die unvergleichliche Art des Kultregisseurs in ein neues Gewand gesteckt zu werden. Die Rolle des Dr. Schultz wurde Christoph Waltz für Django Unchained dabei förmlich auf den Leib geschrieben. Der Oscar-Preisträger (Bester Nebendarsteller für seine Verkörperung des Judenjägers Hans Landa in Inglourious Basterds) zeigte sich sehr dankbar, indem er Tarantino dafür verantwortlich machte, dass er durch ihn zu seiner Berufung wieder zurückgefunden habe.
Frei nach Feld der Träume hieß es bei Django Unchained: Wenn er einen Film dreht, dann kommen sie. Und so fanden sich neben dem regulären Mitspieler Samuel L. Jackson auch die Vertreter der alten Riege aus rechtem Schrot und Korn ein, wie James Remar oder James Russo. In weiteren Nebenrollen waren in Django Unchained auch Joseph Gordon-Levitt, Sacha Baron Cohen oder Kurt Russell eingeplant, konnten ihren Verpflichtungen allerdings nicht nachkommen.
Die Mühe zahlte sich aus: Bei den Oscarverleihungen 2013 gewann Christoph Waltz den Oscar für den Besten Nebendarsteller und Quentin Tarantino für das Beste Originaldrehbuch. (EM)
Mehr Bilder (43) und Videos (22) zu Django Unchained
Cast & Crew
- Genre
- Italowestern, Drama, Western, Actionfilm
- Ort
- Südstaaten
- Handlung
- Ausbildung, Besitz, Blut, Bürgerkrieg, Ehefrau, Gewalt, Kopfgeldjäger, Meister, Peitsche, Rassismus, Sklave, Sklavenhandel, Sklaverei, Spuren, Steckbrief, Suche, Waffe, Zahnarzt
Fans dieses Films mögen auch
Pulp Fiction
US 1994
Fight Club
US 1999
Warrior
US 2011
Inception
US 2010
Inglourious Basterds
US 2009
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Django Unchained
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Django Unchained
- Django Unchained: film-zeit.de






















Kritiken (42) — Film: Django Unchained
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenAm Ende brennt alles nieder. Wieder einmal. Nachdem im finalen Inferno der INGLOURIOUS BASTERDS die Hitler-Entourage verheizt wurden, darf in Tarantinos neustem Streich nun die Sklavenhaltermentalität der Südstaaten von den Flammen vernichtet werden. Der Brand als Reinigungsprozess. Diese Schlusseinstellungen, das Ergebnis eines abgeschlossenen Reifungsprozesses als Regisseur? Wohl kaum.
Quentin Tarantino scheint im Alter Gefallen an diesen großen Gesten, am Vertrauen auf die Kraft des Kinos und die Beschwörung dieser "alles ist möglich"-Mentalität gefunden haben, aber hinter jenen ikonischen Einstellungen fällt es schwer, etwas über den bloßen Selbstzweck hinaus zu finden. DJANGO UNCHAINED ist natürlich weniger schwarze Emanzipationsphantasie, als schlicht ein launig verfilmter Groschenroman aus der Feder von Mister PulpFiction geworden, der mit dem Label einstiger Genrehelden hausieren geht. Niemand scheint sich dessen mehr bewusst zu sein, als Tarantino selbst, der den Tonfall seines Werks munter zwischen Albernheit und Zynismus hin und her schwanken lässt, und es im letzten Drittel überdeutlich als exploitationhafte Vendetta zu erkennen gibt. Wieder einmal.
Der neu interpretierte DJANGO bietet bei alledem ein paar Kabinettstückchen, die alleine das Ansehen rechtfertigen; aber er kämpft wie so oft auch gegen die ihm immanente Bedeutungslosigkeit an: Ein weiterer Flickenteppich der Filmgeschichte; ein Western aus postmoderner Perspektive von einem Regisseur, der seit über zwei Jahrzehnten Western-Elemente und Kino-Historie zusammenklöppelt. Stillstand auf hohem Niveau, wieder einmal.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Kubrick_obscura Wed, 15 May 2013 14:22:49 -0000
Antwort löschenAuf den Punkt! :)
der cineast Wed, 15 May 2013 15:11:20 -0000
Antwort löschenBemerkenswert: DJANGO UNCHAINED hat weniger mit einem (Italo)-Western zu tun, als jeder seiner anderen Filme.
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschen[...] Dieser Kraftakt steht am Ende einer größtenteils linear erzählten Geschichte – ebenfalls fast ein Novum für Quentin Tarantino. Bisher zeichnete sich der Aufbau seiner Filme als kreative Konstruktion verschiedener Episoden beziehungsweise Szenerien aus. 'Inglourious Basterds' bestand beispielsweise nur aus fünf großen Akten, die alle ihre eigene Atmosphäre entwickelten. 'Django Unchained' eröffnet die mannigfaltigen Möglichkeiten des ortsgebundenen Szenarios erst mit der Ankunft in Candyland. Wo zuvor gelegentlich die Stringenz fehlte und die vielen glorreichen Momente teilweise an Stückwerk krankten, zieht Quentin Tarantino spätestens in diesem letzten Kapitel sämtliche Register seines Könnens. Im einfallsreichen, packenden und unterhaltsamen Dialogfeuerwerk läuft das Ensemble zu ungeahnten Höchstformen auf und eine brillante Pointe jagt die nächste. Am Ende hat Quentin Tarantino also nicht nur einen referenziellen Italo-Western gedreht, sondern die universale Kinomagie mit einfallsreichen Mitteln auf Zelluloid gebannt und – ganz zu schweigen von übrigen Raffinessen – seine erste mitreißende Liebesgeschichte erzählt.
Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Le Samourai Thu, 28 Feb 2013 10:46:39 -0000
Antwort löschenWunderbar!
Beeblebrox Thu, 28 Feb 2013 11:36:35 -0000
Antwort löschenDankeschön!
the gaffer Thu, 28 Feb 2013 12:01:01 -0000
Antwort löschenFür die Erwähnung von Johnnie To gibt es ein <3.
Beeblebrox Thu, 28 Feb 2013 12:55:35 -0000
Antwort löschen:)
Tyler__Durden Thu, 28 Feb 2013 13:29:38 -0000
Antwort löschenTarantinos leere Bilder mit der Schönheit von To's zu vergleichen darf nicht sein. Von mir gibt es deshalb leider ein Buh! :P
Alle 7 Antworten zeigen
vannorden Fri, 01 Mar 2013 00:06:54 -0000
Antwort löschenIhr nehmt doch Drogen. Nirgends ein Wort von To. Ihr und eure Phantasiewelten :P
onauratoutvu Tue, 07 May 2013 23:48:46 -0000
Antwort löschenMan muß auch nicht übertreiben! Man kann auch mit sachlichen, verständlichen und vor allem unparteiischen Artikeln seine Bildung unter Beweiß stellen! (siehe: einige Kritiken zu Filmen wie "Rocco und seine Brüder", "Achteinhalb", "Der Leopard" usw.).
Auch verstehe ich die Bewertungen nicht, klar man muß mit der Zeit gehen, um die verballhornte Jugend zu erreichen und die 100mill. Produktionskosten zu decken! Aber dennoch möchte ich wissen ob du auch Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod", oder o.g. Filme, so poetisch beschreiben kannst daß die Jugend beginnt die "alte Schule" zu schätzen bzw. würdigen.
Denn der Film ist, ursprünglich, mit einer ganz anderen Absicht geboren!
Ich glaube Charlie Chaplin würde sich im Grab umdrehen, wenn er sähe was aus dem Kino geworden ist!
Mein Kommentar war bestimmt nicht so poetisch, aber deutlich!
Würde mich dennoch über eine "ehrliche" Antwort freuen!
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenYou can't take the Tarantino out of Quentin - und der zeigt sich hier mal wieder von seiner geekig-unangenehmsten Seite: Mindestens 100min zu lang, Waltz nervt schon nach 10, meine Oma bewegt sich weitaus schneller von der Stelle als der maximal aufgepumpte Minimalplot und die Actionszenen mit ihren kindischen Rumgespritze kommen rüber wie diese Pro 7-Filmveralberungen. Und wie wichtig sich der Film nimmt bzw. wie QT hier krampfhaft versucht vor allem im letzten Drittel einen neuen schwarzen Mythos aufzubauen ist schlichtweg zum unterm Tisch schämen.
Positiv: Sehr gute, aber total verschenkte Besetzung. DiCaprio so entspannt wie nie, bester Jackson-Auftritt der letzten 20 Jahre, Goggins so Redneck wie immer (kann er halt), Johnson ebenfalls erfreulich etc. etc. und etc. - alles umsonst, denn das schlappe, unfokusierte, zerfaserte, total gestelzte Drehbuch lässt sie die meiste Zeit schmählich im Stich. Da QT auch auf Regie-Ebene kaum was einfällt, entsteht stellenweise der Eindruck (vor allem bei der Endlos-Schwafel-Orgie auf dem Candyland-Anwesen) man guckt Schauspielern bei den Proben zu.
Das mit Tarantino wird langsam aber sicher ne regelrechte hit-and-miss-Angelegenheit: Im Prinzip müsste der Nächste ja wieder total geil werden.
P.S.: Die "Nigger"-Diskussion ist total überflüssig: DER Film hat 1000 andere Probleme.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
onauratoutvu Tue, 07 May 2013 23:59:51 -0000
Antwort löschenStimme dir, voll und ganz, zu!
Das Problem ist, Leute wie ich, von der "alten Schule", dürfen über das heutige Kino ja nichts falsches sagen! Man wäre der Buh-Mann!
Die Leute lassen sich von mir sowieso nichts sagen, sondern nur von den großen Medien!
Was meinst du, wenn ich hier sage: schaut euch lieber Werke von Sergio Leone, Federico Fellini, Luchino Visconti, Charlie Chaplin und und und an, wie schnuppe der Jugend das ist!
Die sind es doch die o.g. Regisseure abwerten!
Aber mir ist das sowas von egal! Ich bleib meinen Prinzipien treu!
Affenpranke Wed, 15 May 2013 11:39:00 -0000
Antwort löschenLustiger Comment
Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...
Kommentar löschenTarantino bricht alle Konventionen, bloß nicht die selbstgesetzten. Spielt es eine Rolle? Womöglich nicht. Django Unchained ist ein durch und durch (gewollt) cooler Streifen, ohne die Frische und Genialität eines Pulp Fiction, aber dafür mit ausnehmend guter Unterhaltung und dem wahrscheinlich einzigen legitimen Einsatz von Rap-Musik in der Geschichte des Westerns.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
CINEMAN.ch
Kommentar löschen"Django Unchained" war kaum in den US-Kinos angelaufen, da lief die Skandalmaschine schon heiß. Angefeuert hatte sie nicht zuletzt Spike Lee, der befand: Die traumatische Erfahrung der Sklaverei tauge nicht zum Spaghetti-Western. In der Tat ist es so, dass Tarantino von der Sklaverei erzählt und sich dabei einmal mehr vor den B-Movies der Vergangenheit verneigt. Das zeigt schon der Titel, der auf Sergio Corbuccis "Django" aus dem Jahre 1965 anspielt. Inhaltlich allerdings geht Tarantino eigene Wege.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenAuch ein eher schlechter Tarantino ist noch ein brauchbarer Film. Aber da hat der gute Mann schon so viele bessere Filme gedreht. Eine Variation der Variation der Variation. Es regnet nicht nur genre- sondern auch tarantinotypische Versatzstücke aus Gesten, Songs, Kamerafahrten und Figuren. Und trotz der guten Leistung von Waltz weiß man gleichzeitig: ein viertes Mal funktioniert das nicht. Nicht frei von Schwächen und Längen - aber dennoch ein guter Film. Eher Reservoir Dogs und Death Proof als Kill Bill, Inglourious Basterds und Jackie Brown. Aber vielleicht hat sich Tarantino auch einfach gefunden und DJANGO ist der Film, wie er Filme drehen kann und will.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenZuerst die Namen. Gigantisch werden sie über die gesamte Breite des Bildes gezogen. Quentin Tarantino. Jamie Foxx. Christoph Waltz. Leonardo DiCaprio. Samuel L. Jackson. Sie wirken wie die Riesenpflanzen, die aus dem Boden geschossen kommen und vollständig ausgewachsen sind. Wir sehen diese Namen, können nicht wegschauen, wir werden gezwungen sie zu sehen, weil vom Restbild nichts mehr übrig bleibt, das es zusätzlich zu sehen gibt, so erhaben, so überzeichnet schmiegt es sich der dahintreibenden Landschaft im Hintergrund an. Nicht die Landschaft verschluckt. Die Schrift schluckt die Landschaft.
Das kreischende Django-Theme glorifiziert unterdessen den Einstiegsmoment eines Liebhabers, der bereits mit Hilfe der Schriftzüge seine Liebe zum Kino und dessen heroische Draufgänger und schillernde Champions kinematografisch bekundet, und der auch in "Django Unchained" zum zweiten Mal innbrünstig von der gefährlichen Dimension der Liebe erzählt. Seine Adjutanten, seine Helfershelfer,…
24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
_Garfield Mon, 28 Jan 2013 20:21:17 -0000
Antwort löschenUnfassbar gut geschrieben.
Timo K. Tue, 29 Jan 2013 15:21:56 -0000
Antwort löschenDie Firma dankt. :)
Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 02:58:18 -0000
Antwort löschenPathos!
Alle 5 Antworten zeigen
Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 02:59:33 -0000
Antwort löschenein begriff der kritikern fremd sein sollte
Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 03:00:06 -0000
Antwort löschennichts desto trotz wunderbar geschrieben!
Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschen[...] Dass der Film dabei dennoch über weite Strecken großartig unterhält ist Tarantinos Liebe zu seinen Charakteren, den Schauspielern, die diese zum Leben bringen, seinen großen Bildern und seiner Montage zu verdanken. Mühelos variiert er die Genres, pendelt zwischen schwarzer Komödie, typischer Western Ikonografie und trashigem Blaxploitationkino. Sein gewohnt stilsicher kombinierter Musikcocktail tut sein Übriges. Da verzeiht man dann auch, wenn sich gerade zum Ende nach dem als eigentlich ausgemachten Finale das richtige noch etwas hinauszögert, bis es schließlich von einer Musiknummer nach der nächsten begleitend ausgeführt wird.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDie Doppeldeutigkeiten fangen bereits beim nach Sergio Corbuccis Italo-Western benannten Titelhelden an und der Blaxploitation-Klassiker schlechthin steht genauso namentlich Pate wie Bürgerrechtler Martin Luther King und die Nibelungensage. Während der 165 Minuten entwickelt sich eine auffallend linear erzählte Story um den schwarzen Siegfried, die Quentin Tarantino mit kultigen Charakteren, grandiosen Dialogen, Ennio-Morricone-Kompositionen auf HipHop-Beats, zwei furiosen Showdowns und der für ihn typischen Rachefantasie vergilt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenMit Italowestern hat das alles entgegen landlaeufiger Meinung absolut nichts zu tun - und wenn, dann eher mit Ulknudeln wie "Beichtet Freunde, Halleluja kommt" als mit Django. Eine ausgesprochen alberne Komoedie ist das geworden - Tiefpunkt die quaelend lange Ku Klux Klan-Szene - in der Waltz' dauerironischer Tonfall in seinen Monologen alsbald anzustrengen beginnt. Der froehliche Schwank wurde von Tarantino erstaunlich uninspiriert, mitunter sogar richtiggehend langweilig in Szene gesetzt und erfreut als Nummernrevue mal mehr und mal weniger. Di Caprio ist grossartig, Jackson war nie besser, aber trotz vergnueglicher Momente verhaelt es sich alles wie mit den Cameos: Manche inspiriert (Dern, Parks), manche erwartbar (Nero), manche ueberfluessig (Savini, Jonah Hill, Zoe Bell). Nach langen drei Stunden mit viel, viel Gesabbel bleibt die Frage: Was solls?
Der kluge Weisse schult den dummen Bimbo: Die Schwarzen machen in diesem Film vor allem grosse Augen, ausser Foxx und Jackson müssen alle fein die Schnauze halten.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Doennis Mon, 28 Jan 2013 08:22:02 -0000
Antwort löschenfilm komplet falsch verstanden...
Kasparle Tue, 29 Jan 2013 00:03:47 -0000
Antwort löschenDefinitv überhaupt nicht verstanden worum es geht... Alle außer Foxx und Jackson müssen die Schanauze halten... Eher machen Foxx und Jackson die Schnauze auf, nicht grad normal für die Zeit der Sklaverei. Jaha der "kluge Weisse" schult den "dummen Schwarzen". Leider traurige Realität gewesen...
Le Samourai Thu, 31 Jan 2013 22:16:15 -0000
Antwort löschenJop, Film komplett nicht verstanden und dazu noch ein gräßlicher Text. Naja, Kritikerprofil ist schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr. :)
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 17:15:14 -0000
Antwort löschenDie Ku Klux Clan Szene war der absolute Tiefpunkt in dem Film. Da geb ich uneingeschränkt Recht.
@ Kasperle:
Klar hat er den Film verstanden^^ Du hast nicht richtig gelesen!
"ausser Foxx und Jackson müssen alle fein die Schnauze halten."
Was bedeutet das Foxx und Jackson "ihr Maul aufgerissen" haben.
Du aber schreibst:
"Definitv überhaupt nicht verstanden worum es geht... Alle außer Foxx und Jackson müssen die Schanauze halten... Eher machen Foxx und Jackson die Schnauze auf"
Jetzt kapiert^^
Le Samourai Sat, 09 Feb 2013 17:51:50 -0000
Antwort löschenKu Klux Clan Szene = Herausragendste Filmszene der letzten 10 Jahre.
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 18:21:26 -0000
Antwort löschenSolche Art von Szenen gehören, WENN, in einen Directors Cut.
Sie gehört in eine Mensch Markus Scetch Show.
Oder anderweitig billige Nonstop Nonsens Scetchshow im
deutschen Fernsehen.
Hätte den Film wenigstens kürzer gemacht...
Alle 8 Antworten zeigen
Le Samourai Sat, 09 Feb 2013 18:49:22 -0000
Antwort löschenNa dann scheinst du ebenfalls nicht das Geringste begriffen zu haben...
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 19:08:22 -0000
Antwort löschenIch will das Detail nennen. Es geht um die "Löcher in meiner Kaputze" Szene. Nicht um den Szenenplot als ganzes.
Sei es drumm...für mich ist das viel zu durchschaubar und langweilig...man erwartet es und bekommt es...
Linear hast das Zauberwort...
Für Tarantino einmal ein Fremdwort...
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Bei seiner mittlerweile achten Regiearbeit legt Tarantino mit Django Unchained ein gleichermaßen überzeugendes Werk vor, das wie gewohnt gespickt ist mit allerlei Reminiszenzen in Wort, Bild und Ton. Ich werde mich hüten, mir anzumaßen, auch nur die Hälfte der Anspielungen bemerkt und angemessen gewürdigt zu haben, doch funktionieren seine Filme ja Gott sei Dank stets nicht nur auf der Meta-Ebene, sondern wissen auch inszenatorisch zu überzeugen. Im Grunde ist sein neuestes Werk eine weitere Variation des Rache-Themas, das es ihm in den vergangenen Jahren merklich angetan hat, doch findet er dennoch wieder einmal einen eigenen Stil und ihm Redundanz vorzuwerfen würde an Polemik grenzen, auch wenn es mir gleichermaßen fern liegt, den Herrn in den Himmel zu loben, wie mancher Fanboy es ein ums andere Mal gerne tut. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenAlles in allem ist “Django Unchained” ein extrem gelungener Film und eine unbedingte Empfehlung für alle Freunde der guten alten Western Filme.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 03:05:16 -0000
Antwort löschenAboslutes Nein, Fan für alte Western Filme? Ich bitte dich!
onauratoutvu Wed, 08 May 2013 00:10:21 -0000
Antwort löschenIch bin einer "der größten" Sergio Leone-Fans!!!
Was meinst du, Andreas, wie schuppe mir deine Promotion für "Django U." ist!
Wahrscheinlich werden wir nie auf einer Wellenlänge sein weil ich von der "alten Schule" bin und das heutige Kino, bis auf einige wenige Ausnahmen, eine peinvolle Qual ist.
Ich sehe mir die meisten der heutigen Filme erst gar nicht an!
Was meinst du wie schnuppe mir das ist dass "Argo", zu Promotion-Zwecken, wegen, bis dahin, schwachen Kinoeinnahmen, den Oscar bekommen hat!
Da sehe ich mir lieber "The Deer Hunter" an!
goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenLange ließ er auf sich warten, Quentin Tarantinos Spaghetti-Traum. In Anbetracht dessen, schmeckt seine Django-Pasta nun überraschend weichgekocht. An Napoli fehlt es nicht, aber an der gewissen Würze. Fast möchte man glauben, der Regisseur wäre nicht nur äusserlich weich geworden. So romantisch und für seine Verhältnisse versöhnlich wie er sich dieses Mal gibt, sah man den Cineasten noch nie.
Franco Neros Auftritt ehrt den Film, trotzdem erweist sich Django Unchained als erklärte Spaghettiwestern Hommage als bei weitem nicht so treffsicher wie sein Protagonist. Als souveräne aber schlichte Zusammenstellung lieb gewonnener Tarantino-Stilmittel hat Django dagegen mehr Glück. True Grit als Reinterpretation eines Klassikers und Abgesang an den alten American Western wusste in dieser Hinsicht weniger gekünstelt mehr zu überzeugen als Tarantinos Version des Mannes mit dem stummen "D".
Die größte Leistung gelingt Tarantino damit, Jerry Goldsmith, Ennio Morricone und Luis Bacalov unter einem Filmdach zu vereinen - auf eine Weise. wie es nur Tarantino darf ohne dafür geteert und gefedert zu werden.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Vergleichsweise mutig stellt sich „Django Unchained“ einem der dunkelsten Kapitel US-amerikanischer Geschichte – der Sklaverei, geschickt aufgepeppt durch eine überraschende Liebesgeschichte. So manche Szenen über die menschenverachtenden Verhältnisse damals gehen an die Nieren, da, wo sie hinsollen, doch zerfällt dieser ernsthafte Blick, wenn er mit völlig überzogenen, blubbernden Blutgelagen bei Schießereien gepaart wird. Beides hat seinen Reiz, nur fehlt der gemeinsame Nenner. Homogener wirkt da schon die hervorragende Kameraarbeit, die Retro-Reißzooms, moderne Steadicam-Standards und Tarantinos persönliche Vorlieben (Vogelperspektiven, Kreisfahrten, wenige Nahaufnahmen) zu einem spannenden Stil vereint. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Heiteres Zitateraten wechselt sich mit brachialer Gewalt ab: Tarantinos “Django Unchained” ist eine linear erzählte Hommage an den Western, die aber mit zunehmender Laufzeit so ihre Längen hat. Eine grandiose One-Man-Show von Christoph Waltz, blutige Schießereien und ein erinnerungswürdiger, filmischer Abgang von Tarantinos Cameo: Dieser Django ist einer der guten!
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
onauratoutvu Wed, 08 May 2013 00:19:36 -0000
Antwort löschenAlso, ich weiß nicht ob du durch eine bestimmte Sonnenbrille schaust, aber Christoph Waltz ist eine qualvolle Zumutung!
Aber vielleicht rührt deine Zuneigung daher weil Waltz, wie du, deutsch spricht! Was meinst du, warum war das Einnahmeträchtigste Land, nach den Staaten, Deutschland!?
PS: Ich bin über die weltweiten Kinoeinnahmen täglich auf dem laufenden!
Xander8112 Wed, 08 May 2013 06:11:08 -0000
Antwort löschenIch wollte immer schon mal jemanden kennenlernen, der über weltweiten Kinoeinnahmen täglich auf dem Laufenden ist. Und dann ist das gleichzeitig noch der größte Sergio Leone UND Charlie Chaplin Fan aller Zeiten, das berührt mich doch sehr.
(Und das auch nur, weil dein Kommentar, wie meiner, in Deutsch verfasst ist).
Ansonsten fällt mir zu deinem Kommentar doch herzlich wenig ein, schade.
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschen„Django Unchained“ macht Spaß, keine Frage. Er ist stark inszeniert, überraschend witzig und Waltz rockt tatsächlich auch den zweiten Tarantino in Folge. Gerade während des ersten Drittels legt Tarantino ein ungeheures Maß an Tempo vor und differenziert auch überaus passend zwischen zwei Formen der visuellen Gewalt. Anschließend macht sich vor allem die immense Laufzeit von 160 Minuten, als auch diverse, ungewohnt schwache Drehbuch-Entscheidungen bemerkbar. Darunter hat in erster Linie DiCaprio's seltsam gehemmt geschriebener Antagonist zu leiden, der selten dem Anspruch einer echten Bedrohung gerecht wird und gerade in den Szenen mit Waltz mehr oder weniger deutlich den kürzeren zieht. Dieser ist sowieso eine Sensation für sich und weiß der immer-präsenten Landa-Figur einige neue Facetten hinzuzufügen.
Der Sklaverei als dunkles, historisches Kapitel weiß Tarantino meistens mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu begegnen. Die Auseinandersetzung bleibt zwar über die gesamte Laufzeit…
Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Norriz Mon, 28 Jan 2013 20:59:08 -0000
Antwort löschenUneingeschränkte Zustimmung. Ein guter Film, aber ein schwacher Tarrantino.
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen“Django Unchained” ist ein guter Film, aber beileibe nicht das, was aus ihm hätte werden können. Der Beginn ist grandios, doch im Mittelteil baut der Film stark ab und wirkt zuweilen arg langatmig, was ich so von Quentin Tarantino nicht erwartet hätte. Egal, alleine Christoph Waltz und Samuel L. Jackson sind das Eintrittsgeld wert. Und Quentin-Tarantino-Fans schauen sich ohnehin jedes Werk des Meisters an. Insofern: Viel Spaß im Kino!
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Cristina Nord: taz Cristina Nord: taz
Kommentar löschenAn diesem Spektakel kann sich nur der erfreuen, dem die Kapuze so verrutscht ist, dass er blind für die abgrundtiefen Widersprüchlichkeiten des Sujets geworden ist.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten
Philipp Ebert Mon, 21 Jan 2013 03:06:47 -0000
Antwort löschenKannste das genauer erklären...und was meint eine TAZ Autorin nun wieder mit Kapuze...? xP
Apophis Tue, 22 Jan 2013 02:12:31 -0000
Antwort löschenDas ist keine Kritik, das ist ein Witz!
audio Wed, 23 Jan 2013 10:15:44 -0000
Antwort löschenAber ein ganz großer Witz!
Aber wer liest schon Filmkritiken in der taz... Sie sindt definitiv nicht ihr Standbein.
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 14:38:17 -0000
Antwort löschenRecht hat sie, die Frau Nord.
Apophis Thu, 24 Jan 2013 15:13:17 -0000
Antwort löschenIhre subjektive Richtigkeit spreche ich ihr auch gar nicht ab.
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 15:36:35 -0000
Antwort löschenWie, "subjektiv"? Filmkritik ist immer subjektiv. Wär ja sonst keine.
audio Thu, 24 Jan 2013 15:55:03 -0000
Antwort löschenWelche Filmkritik?
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 16:09:32 -0000
Antwort löschenJede.
Alle 10 Antworten zeigen
audio Thu, 24 Jan 2013 19:47:11 -0000
Antwort löschenJa klar, ich dachte schon, du meintest das, was Cristina Nord geschrieben hat ^^
Apophis Thu, 24 Jan 2013 22:04:28 -0000
Antwort löschenIch meinte das. Aber die Frage von dir @audio ist schon gerechtfertigt.
Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ
Kommentar löschenObwohl Tarantino mit 'Django Unchained' gleichsam zu den Urquellen seines Kinos findet, ist der jüngste Film des Meisters nicht sein bester. Das hat mehrere Gründe, einer davon ist sein schon früher beobachtbarer Hang, Szenen bis zum Extrem auszudehnen und gleichzeitig den Plot immer mehr zu reduzieren. Tarantino ist ein mit vielen Talenten gesegneter Regisseur; vom Dialog über die Schauspielerführung, die Musikauswahl, das Rhythmusgefühl und das visuelle Erzählen bis zur rohen cineastischen Wucht [...]. Doch das Bauen eines Plots, eines grossen erzählerischen Bogens, gehört nicht zu seinen Stärken, was sich nicht zuletzt an seiner Vorliebe zeigt, die Filme in Kapitel zu zergliedern [...]. Oft fällt dieses Manko nicht weiter auf, da die einzelnen Szenen mehr als genug Energie besitzen, um den jeweiligen Film vorwärtszutreiben.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEndlich wieder ein rundum gelungener Tarantino. Während Death Proof bis auf wenige Momente ziemlich lahmte und mich auch Inglorious Basterds nicht völlig überzeugen konnte (alle Szenen zwischen Brühl/Laurent bremsten den Film gnadenlos aus), ist Django, trotz spürbarer Überlänge, enorm unterhaltsam und mitreissend.
Sein Spaghettie-Southern (wie er es selbst nennt) bietet alles um selbst Westernverächter zu begeistern, denn er bringt endlich wieder das im Überfluss, was in seinen letzten beiden Filmen nur partiell enthalten war: Brillante, groovende, witzige Dialoge, die an keiner Stelle langweilen oder in einfaches Gelaber abdriften, wie es leider in Death Proof mehrfach passierte und auch bei den Basterds, wenn Waltz gerade nicht dabei war.
So genial Waltz Rolle als Landa auch war, hier darf er nochmal eine Schippe drauflegen und beweisen, dass er als (zwar ambivalenter) aber dennoch positiver Charakter genauso faszinierend sein kann, wie als Schurke. Sein, in Anlehnung…
40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Dox Thu, 24 Jan 2013 06:08:22 -0000
Antwort löschenSchöne Kritik, kann dir in fast allen Kritikpunkten zustimmen. Nur die Inszenierung ist doch sehr stark an die Western angelehnt meines Erachtens. Und Djangos anfängliche "Zurückhaltung" fand ich gerade richtig, da er als Sklave nunmal jeden Grund gehabt hat - auch oder gerade als plötzlich freier Mann - verunsichert zu sein. Authentischer, finde ich.
Schade nur, dass du die gewaltige Cinematography und das geniale Sound Editing nicht erwähnst, denn die sind beide herausragend und geben Django ein besonderes Feeling.
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 15:39:26 -0000
Antwort löschenNatürlich war gerade das Zusammenspiel Brühl/Laurent ausschlaggebend für den Erfolg von BASTERDS, da Tarantino gerade in Brühl eine komplexe Figur fand, der man lange nicht trauen konnte, aber wollte. In DJANGO sind alle Figuren praktisch ohne Eigenschaften und wechseln daher auch plötzlich völlig die Persönlichkeit. Die Sklaverei ist nur Backdrop, der smarte Weiße zeigt dem doofen Bimbo, wo's langgeht, und Waltz darf die ersten 90 Minuten lang so eine Art Solo-Bühnenprogramm abziehen. Wer's krachledern lustig mag, ist bei UNCHAINED besser aufgehoben als beim ungleich vielschichtigeren BASTERDS.
Batzman Mon, 28 Jan 2013 23:05:18 -0000
Antwort löschenBrühl und Laurent gehen einem beide am Arsch vorbei - wer da wen mögen wollte, musste sich sehr anstrengen und erstmal wachbleiben für die Stellen des Films. Mehr Basterds und weniger Blabla hätte dem Film sehr gut getan.
Julio Sacchi Tue, 29 Jan 2013 07:57:27 -0000
Antwort löschenAber Blabla magste doch scheinbar, sonst würdste doch DJANGO, dem geschwätzigsten Film seit DEATH PROOF, nicht acht Punkte geben?
Batzman Tue, 29 Jan 2013 14:18:05 -0000
Antwort löschenDeath Proof war blabla, weil die Dialoge öde waren. Die gesamten Dialoge im Kino-Subplot von IB ebenfalls. Die in Django fand ich ausgesprochen unterhaltsam - es geht ja nicht drum ob geredet wird, sondern wie und wie pointiert es ist. Die quotability von Djangos Dialogen ist da deutlich höher als die von IB.
Julio Sacchi Tue, 29 Jan 2013 14:22:18 -0000
Antwort löschenNa gut, wenn es Dir um bei Dialogen um ihre "Zitierfähigkeit" geht, dann haben wir ein komplett unterschiedliches Verständnis von Film und können den Diskurs an dieser Stelle tatsächlich friedlich begraben.
Batzman Wed, 30 Jan 2013 13:51:52 -0000
Antwort löschenEs geht mit bei Tarantino-Filmen um Unterhaltungswert und Zitierfähigkeit der Dialoge, weil das seine Stärken sind. Ähnlich wie bei Kevin Smith oder Woody Allen - Leute die gute Dialoge schreiben können und dafür berühmt sind. Befindlichkeitsblabla liegt QT nicht wirklich. Bei Jackie Brown war es zugegeben ganz knuffig, aber ansonsten ist er nicht eben ein Regisseur dessen Figuren durch Charaktertiefe und Identifikationspotential punkten.
Alle 9 Antworten zeigen
der cineast Sun, 03 Feb 2013 18:29:33 -0000
Antwort löschenLaurent war die Überraschung in IB. Nicht Waltz.
HulktopF Wed, 13 Feb 2013 17:17:48 -0000
Antwort löschennaja batz bei kill bill 2 wars schon spührbar
Alle Kritiken (42)
Kommentare (687) — Film: Django Unchained
CrazyWizard Sat, 18 May 2013 16:17:12 -0000
Kommentar löschenEin ausgezeichnetes Western-Action-Spektakel vom Feinsten. Ein toller, abgedrehter (aber leider auch zum Ende hin immer weiter verblassender) Nebencharakter, ein cooler Hauptheld, der eigentlich unglaublich sensibel ist und doch einen beinharten "Nigger" mimen muss.
Erst bei diesem Film ist mir aufgefallen, was Quentin Tarrantino doch eigentlich für ein großartiger Regisseur ist, mit viel Verständnis für kunstvolle Farbgebung und tolle Perspektiven. Aber auch ich muss sagen, dass ich das fontänenhafte Blut für störend empfinde. Auch "Inglourious Basterds" ist mit weniger Suppe ausgekommen!
Trotzalledem schon alleine wegen Christoph Waltz und seiner Darstellung sehenswert!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Affenpranke Wed, 15 May 2013 11:52:42 -0000
Kommentar löschenNe, nach mehrmaligen hinhören auf meinen Instinkt, muss ich mich gegen jede Konvention wänden und leider sagen, dass ich den Film nicht sonderlich gut fand. Er zog sich leider sehr in die Länge, die Dialoge waren auch nach einer Weile eher zum abgewöhnen und Jamie Foxx zusammen mit Samuel L. Jackson gingen mir richtig auf'n Sack. Am peinlichsten war zum großen Teil auch die Musikauswahl - ich dachte ich fahr im Hühnerstall Motorrad...
Dr. Schultz unterscheidet sich kaum von Hans Landa - trotzdem mochte ich seinen Auftritt, weil mir sein nerviges maniriertes Spiel irgendwie gefällt - Jamie Foxx hat eine aufgesetzte Ernsthaftigkeit und wirklich Sympathie kann ich für den Kerl nicht entwickeln. Wer mir gut gefallen hat, waren Di Caprio und Don Johnson aber irgendwie weiss ich sonst nicht was ich vom Film zu halten habe.
Tarantino ist ein großartiger Filmemacher, aber mit "IB" und "DU" hat er zwei Streifen herausgebracht, die mich leider zum größeren teil gelangweilt haben.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
erik.stein.12 Tue, 14 May 2013 22:13:29 -0000
Kommentar löschenEin typischer Tarantino – durch und durch.
Was soll ich sagen. Wer mit Tarantino´s letzten Werken Kill Bill und Inglorious Basterds nichts anfangen konnte, wird auch mit Django Unchained nicht warm werden. Und jeder der auf Quentin´s Filmen generell nicht klar kommt, wird unter Garantie auch dessen neustem Machwerk nichts abgewinnen – das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, wie Michael Parks und Tarantino, wie Tom Savini in Cameos, wie…
Da ich nicht spoilern möchte versuche ich mich kurz zu halten.
Der Fan von o.g. Filmen und deren Regisseur/Schreiber bekommt mit Django Unchained genau was er erwartet. Neue, alte Kult-Charakere, wie sie eben nur in einem Tarantino auftauchen, Dialoge so schräg und übertrieben, wie sie genial und witzig sind, Szenen deren Ausgänge nicht immer vorhersehbar sind und förmlich explodieren können, superbe Musikuntermalung, fantastische Camoes alter Helden, ein super Gespür für Comedy, tolle Kameraarbeit, schöne Kostüme und eine gewaltige Portion Blut, fast schon Gesplatter und in diesem Fall eine große Verbeugung vorm Spaghetti-Western-Genre, in das Tarantino allem Anschein nach seine neuentdeckte Liebe für Deutschland in Form seiner eigenen Interpretation der Nibelungen-Sage einflechtet.
Deswegen wird auch einmal regelrecht „im Blut des Drachens“ in Form DES Shoot-Outs der Marke „Extra Blutig“ oder „Splatter Deluxe“ gebadet, welcher den dritten Akt perfekt einleutet. Viele amerikanische Kritiker haben dies wohl einfach nicht verstanden und es unwissend mit übertriebener und unangebrachter Gewaltdarstellung abgeschrieben…
Auch wenn mir in Django Unchained die ein oder andere Musikuntermalung persönlich weniger gut gefallen hat, war diese dennoch „irgendwie“ passend und wurde von umso besseren Stücken ausgeglichen. Vielleicht mag auch der „Nigger on a horse“-Witz etwas zu oft verwendet worden sein, aber für mich ist all dies kein wirklicher Grund dem Film einen Punktabzug anzutun – dafür war er einfach zu gut und viel zu unterhaltsam.
Bewertung der Blu Ray (FR-Import) findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/05/django-unchained-fr-import-blu-ray.html
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Hueftgold Sat, 11 May 2013 16:12:55 -0000
Kommentar löschenDjango ist mal wieder ein Geniestreich von Quentin Tarantino! Super Dialoge die zum Teil saukomisch sind. Ich empfand bei den 165 Minuten keine langeweile und war zum Ende hin sowas von erstaunt dass der Film ab 16 freigegeben wurde!
"Gentlemen, zuerst hatten sie meine Neugier, jetzt haben sie meine Aufmerksamkeit!"
10.0/10
Lg Hueftgold
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sylar02 Wed, 08 May 2013 20:00:33 -0000
Kommentar löschenweis garnicht wieso hier alle so welche romane schreiben ist einfach ein geiler film mehr kann man nicht dazu sagen waltz rockt das ding wieder genauso wie leonardo di caprio
fox rückt mir als Hauptfigur zu sehr in den Hintergrund da waltz un caprio einfach zu präsent sind
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sebastianxxx Mon, 06 May 2013 20:38:05 -0000
Kommentar löschen"Auch Quentin Tarantino mag in Deutschland schon lange Kult sein, doch sein "Django Unchained", jetzt mit zwei Oscars ausgezeichnet, ist künstlerisch angreifbar. Das geht schon los mit der Frage, was von seinen Referenzen an "Django", "Mandingo" und all die anderen Blaxploitation-Klassiker (ein Genre aus den Siebzigern, meist Krimis und Actionfilme mit fast ausschließlich schwarzen Protagonisten), Spaghetti-Western und nordischen Sagen zu halten ist. Tarantinos konfuses Drei-Stunden-Blutbad wirkt wie ein Trailer für ein Sklaven-Melodram, das großartig wäre, würde es existieren. So bleibt nur die Gewalt, die so übertrieben wirkt, dass sie nicht berührt, anfänglich ganz unterhaltsame Gags, die durch ständige Wiederholung aber nicht lustiger werden, und das schale Gefühl, dass hier ein ernstes Thema für Klamauk missbraucht wird."
Süddeutsche Zeitung
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
tobby91 Fri, 03 May 2013 19:23:10 -0000
Kommentar löschenAn erster Stelle muss ich die Entwicklung von DiCaprio loben. Vom Bubi der in Titanic tauchen war zu einem ernstzunehmenden Darsteller durch hervorragende Leistungen in Inception und Django. Respekt!
Der Oscar für Christoph Waltz war berechtigt, da er es mal wieder geschafft hat eine perfkte Figur zu miemen.
Tarantino versteht sein Handwerk, obwohl er nicht mehr an frühere Leistungen anknüpfen kann.
Trotzdem ist dieser Film gelungen und für mich persönlich Kult.
bedenklich? Kommentar gefällt mir 4 Antworten
kobbi88 Mon, 06 May 2013 12:40:51 -0000
Antwort löschenDi Caprio ist nicht erst seit Inception ein ernstzunehmender Darsteller... mal davon abgesehen, dass er in Titanic klasse gespielt hat und auch vor Titanic (Jim Carrol, Gilbert Grape) schon gut war, sollte man Departed, Blood Diamond, Zeiten des Aufruhrs, Gangs of New York und vor allem Aviator nicht vergessen. Oder anders ausgedrückt: DiCaprio war schon immer klasse :)
Schwamm Sat, 11 May 2013 15:08:18 -0000
Antwort löschenIn Shutter Island war er auch sehr gut.
Alle 4 Antworten zeigen
Big Mike Sun, 12 May 2013 21:19:14 -0000
Antwort löschenJim Carroll - In den Straßen von New York ?
kobbi88 Sun, 12 May 2013 21:46:04 -0000
Antwort löschen@ Schwamm: natürlich hast du recht, aber der war ja glaub ich sogar nach Inception (und darum gings mir, dass er nicht erst seit da ein ernstzunehmender Schauspieler ist)
@ Big Mike: genau der
stefanie.urbach Fri, 03 May 2013 09:00:12 -0000
Kommentar löschenEin toller Spaß, tolle Musik, erwartungsgemäß viel Blut. Tarantino ist ein großes Kind. Wer leichthändige Wort- und Gewaltexzesse mag und die Welt nicht so furchtbar ernst nimmt, wie sie war, ist und immer sein wird, der wird diesen Film lieben.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oberlaender Thu, 02 May 2013 22:06:19 -0000
Kommentar löschenSehr guter Film, aber für meinen Geschmack nimmt der Film sich nicht ernst genug und verspielt damit viel Potenzial. Besonders am Ende ließ er nach. Der Gastauftritt von Tarantino schadete der Atmosphäre erheblich. Christoph Waltz spielte hervorragend. Ich musste sehr oft durch ihn lachen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
andaction94 Thu, 02 May 2013 17:39:12 -0000
Kommentar löschenVor der Oscarverleihung 2013 wurde mir von einigen Freunden gesagt, dass sie es unverständlich fänden, warum Christoph Waltz als Nebendarsteller nominiert wurde, weil er ja in "Django Unchained" eindeutig eine Hauptrolle, wenn nicht sogar DIE Hauptrolle sei. Später fanden sie es unverständlich, dass er den Oscar sogar gewonnen hatte.
Zu diesem Punkt erstmal folgendes: Christoph Waltz ist in meinen Augen kein Hauptdarsteller! Er ist nur Derjenige, der zu Beginn die Führung übernimmt und den anfangs sehr stillen Django durch eine schwarzenfeindliche Gesellschaft führt. Doch es gibt, so weit ich mich erinnern kann, keine Szene, in der Dr. King Schultz (Christoph Waltz) nicht ohne Django auftritt.
In diesem Punkt profitiert der Film eindeutig davon, dass die Beiden eine Art Dream - Team bilden und so sehr symphatisch auf den Zuschauer wirken. Allerdings gibt es, gerade zum Ende hin viele Szenen, in denen Django ohne Dr. King Schultz auftritt. Diese sind ebenfalls ziemlich cool, auch ohne den eloquenten, charmanter alten deutschen Kopfgeldjäger, der durchaus ziemlich gut von Christoph Waltz dargestellt wird, jedoch zu viel Waltz und zu wenig Schultz ist. Die Tatsache, dass Django deutlich mehr Auftritte hat, beweist, dass Django die Hauptrolle des Films ist und nicht Dr. King Schultz, der nicht einmal eine Hauptrolle ist. Er wird vom Mentor der Hauptfigur immer mehr zu dessen Begleiter. Die Anfangskonstellation wird also sozusagen umgekehrt.
Des Weiteren muss ich sagen, dass ich es sehr sehr schade finde, dass Waltz und nicht DiCaprio den Oscar gewonnen hat. Ich für meinen Teil dachte ja, dass die Trophäe an Tommy Lee Jones gehen würde, da dieser in Lincoln eine sehr ernste Rolle ziemlich überzeugend spielte. DiCaprio sah ich jedoch selten in einer so nahezu perfekt gespielten Rolle, wie in der des Calvin J. Candie. Es war das erste Mal, dass dieser einen Bösewicht darstelle und meiner Meinung nach einen der brutalsten und skrupellosesten der Filmgeschichte. Vor allem die wunderbare Hochnäsigkeit, bzw. Selbstüberschätzung des Plantagenbesitzers Candie gelang dem Darsteller grandios. Obwohl DiCaprio von Waltz ein wenig die Show gestohlen wurde, lieferte er hier meiner Meinung nach seine beste Leistung neben "Gangs of New York" und "Inception" ab. Außerdem traf er den Begriff Nebendarsteller bei Weitem besser als Waltz, der zwar ein solcher ist, jedoch eine Art gehobene Nebenfigur spielt, die teilweise eine etwas zu ausgefallene Show abliefert.
Dass dieser Preis nicht an DiCaprio ging, ist in meinen Augen einer der größten Skandale der Oscargeschichte.
Ansonsten lässt sich sagen, dass der Film zwar ein Western ist, das Genre aber Tarantino heißt. Diese unverkennliche Marke prägt den ganzen Streifen und ist meiner Meinung nach einer der Aspekte, die dafür gesorgt haben, dass der Film Tarantinos Erfolgreichster wurde.
"Django Unchained" beweist zwar, dass Filmemacher wie Leone und Corbucci, die in den 1960er Jahren Erfolge mit ihren heutzutage berühmten Western feierten (darunter auch Tarantinos Lieblingswestern "Zwei glorreiche Halunken"), Tarantino bei diesem Film stark beeinflussten. Dies fällt jedoch nicht so sehr auf, da er der Kultfigur Django seinen eigenen Stempel aufdrückt.
Die unglaublich gut passende Musik schafft zusammen mit dem beeindruckenden Szenenbild, vor allem in den Szenen, die auf der Plantage Candies spielen, und den großartigen Darbietungen der Schauspieler eine unverwechselbare Atmosphäre, die meiner Meinung nach Filmgeschichte geschrieben haben sollte. Das von Jerry Goldsmith komponierte Thema "Niicaragua" wird passend in den Film integriert und ist neben dem Original Django - Thema das Musikstück, das dem Zuschauer am Stärksten im Gedächtnis bleibt. Hier zeigt sich erneut: Eine einprägsame Filmmusik kann für einen Film überaus wichtig werden.
Das Drehbuch ist natürlich auch sehr gut, die Erzählweise ist brilliant und mit vielen Gags versehen. Aber man muss feststellen, dass Tarantinos Werk einige Schwächen aufweist, die teilweise doch ziemlich heftig sind. Zum Bespiel wird Beethovens "Für Elise" auf einer Harfe gespielt, welches zum Zeitpunkt der Handlung allerdings noch gar nicht bekannt war, bzw. noch keinem breiterem Publikum präsentiert wurde, v.a. nicht in den USA.
Trotz einiger Mängel inszenierte Quentin Tarantino hier einen wirklich herausragenden Western und bewies damit erneut sein Talent in der Kunst der Filmregie. "Django Unchained" ist meiner Meinung nach der beste Tarantino - Film nach dem Kultstreifen "Pulp Fiction", was vor allem an den überzeugenden Schauspielern und der tollen Atmosphäre liegt. Außerdem ist dieser Streifen einer der besten der besten Filme aller Zeiten.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Hfonda15 Thu, 02 May 2013 18:00:29 -0000
Antwort löschenGenialer Film, kann es kaum erwarten die Dvd zu haben und den dann im Orginal zu sehen!
Schöner Kommentar von dir :)
andaction94 Thu, 02 May 2013 18:24:20 -0000
Antwort löschenIch auch nicht ... habe den Film so geliebt, muss ihn unbedingt auf DVD haben !
Danke :)
kobbi88 Sun, 05 May 2013 14:18:25 -0000
Antwort löschenDer WIRKLICH größte Skandal der Oscars war allerdings, dass Philip Seymour Hoffman nicht den Oscar als bester Nebendarsteller gewonnen hat. Seine Leistung in "The Master" stellt Waltz, DiCaprio, Jones... ALLE in den Schatten (auch wenn sie noch so gut gewesen sind!!)
Aber schöner Kommentar :)
andaction94 Sun, 05 May 2013 17:51:04 -0000
Antwort löschenDanke :) Habe ich leider (noch) nicht gesehen, deswegen kann ich dazu nichts sagen ;)
onauratoutvu Wed, 08 May 2013 17:55:14 -0000
Antwort löschenFehlentscheidungen bei den Oscars gabs genug! Ich habe auch noch nie begriffen warum sich die Leute so um diese blöde Figur reißen!
Hier gehts um Prestige, das sehe ich ein, aber ich lasse mir dennoch nicht vorschreiben was ich anzusehen habe! Und das einige meiner Lieblingsfilme nicht einmal einen Oscar bekommen haben, ist zwar ärgerlich, juckt mich aber nicht wirklich!
andaction94 Fri, 10 May 2013 20:08:36 -0000
Antwort löschenDie Oscars sind halt die Seele Hollywoods. So eine Trophäe haben Leute wie DiCaprio einfach verdient, wenn sie eine so umwerfende Performance abliefern. Und dass er die Trophäe dann nicht gewinnt ist einfach ärgerlich, in diesem Fall aber nicht so sehr, weil der Preis an jemanden ging, der ihn ebenfalls verdient hätte. Kann ich aber natürlich verstehen, dass das nicht jedem so wichtig ist. Den Punkt "ich lasse mir dennoch nicht vorschreiben was ich anzusehen habe!" verstehe ich irgendwie nicht. Die Academy schreibt dir ja nicht vor, was du sehen sollst, wenn sie einem Film einen Oscar in einer bestimmten Kategorie verleit. Kann aber auch sein, dass ich zu blöd bin es zu verstehen. In diesem Fall, sag mir bitte, wie du es meintest.
onauratoutvu Fri, 10 May 2013 22:04:32 -0000
Antwort löschenDas war sinnbildlich gemeint, ein paar wenige! (nicht die meisten) Oscars sind kalkuliert. Das ist das gleiche wie eine Wahlverschiebung.
Das sind natürlich vage Behauptungen, aber auch nicht unrealistisch, der Film "Argo", man möge mich steinigen, ist des Oscars jedenfalls nicht würdig!
Auch Titanic ist vollkommen übertrieben gehypt und gelobt worden und daher auch erfolgreich gewesen!
Nun komme ich zu meinen Favoriten von Leo:
This Boy's Life
Jim Carrol
Marvins Töchter
Catch me if you can
Gangs of New York
Aviator
Blood Diamond
Zeiten des Aufbruchs
(ein paar weitere Filme muss ich mir erst nochmal anschauen)
Ich glaube für diese Filme bekam Leo keinen einzigen Oscar!
Korrigiere mich.
Ich wollte in dem vorangegangen Kommentar nur darlegen was mein Herz mir manchmal sagt: Es gab in der Vergangenheit so viele Meisterwerke bzw. -leistungen die keines Oscars gewürdigt worden waren, dass es schon beinahe wehtat!
Erstaunlicherweise sind es aber genau die Werke die die Zeit überleben werden!
Für ausführliche und sachlichere Kommentare zu meinen gelisteten Filmen habe ich im Moment leider keine Zeit, werde dies aber nach und nach tun!
Hfonda15 Fri, 10 May 2013 22:11:48 -0000
Antwort löschenKennst du schon ,,irgendwo in iowa"? Absolut oscarwürdige Leistung und Di Caprio spielt hier noch besser als in Shutter Island oder Aviator!
Deine Meinung zu den Oscars spiegelt auch meine eigene sehr genau wieder, onauratutvu
Alle 10 Antworten zeigen
onauratoutvu Fri, 10 May 2013 22:15:08 -0000
Antwort löschenIch freue mich auf "Der große Gatsby", der, obgleich ein Remake, wieder eher ein Leo-Film nach meinem Geschmack sein dürfte!
Framesurfer Sat, 11 May 2013 15:49:18 -0000
Antwort löschenDer Hype um die Oskars ist leicht zu erklären. Als Schauspieler kannst du bei deiner nächsten Gage eine Null mehr anhängen.
Draza Wed, 01 May 2013 14:55:49 -0000
Kommentar löschenGuter Film... Kil Bill 1 +2, From Dusk Till Dawn, Pulp Fiction und Inglourious Basterds sind besser. Der Film war 20 minuten zu lang....
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dahmer Tue, 30 Apr 2013 11:51:03 -0000
Kommentar löschenEndlich war es soweit <--- Gestern (bewaffnet mit Bier und Chips) konnte ich mir den neuen Tarantino reinziehen,leider machte sich nach ca. 2 Stunden leichte Enttäuschung breit....
-
Zuerst einmal,der Film wurde "künstlich" ziemlich in die Länge gezogen,da hätte man durchaus mehrere belanglose Dialoge/Szenen straffen können...ich ertappte mich mehrfach beim gähnen und schaute öfters auf die Uhrzeit,das sollte bei einem Filmvergnügen ja eigentlich nicht passieren..Auch die Story,zumindest zur heutigen Zeit,hat man schon in 100000000 anderen Filmchen gesehen,wobei mich das persönlich jetzt nicht so stört,aber mehr Kreativität bei einem Tarantino hätte ich mir eben schon erwartet,vorallem mehr verschachtelte Storyelemente...
-
Was mich zudem störte waren diese übertriebenen,mit blutfontänen inszenierten Shootouts,das gibt dem Film einen leicht splattrigen/comichaften Charakter,und sowas will ich,als Italo-Western Liebhaber,nicht sehen,und ich denke viele werden mir hierbei beipflichten (zumindest die old-school Italo-Fans...)...achja,und warum zum Teufel muss ich mir in einem "Neo Western" Hip-Hop Musik anhören ? "FAIL" ist wohl das richtige Wort dafür...*kopf schüttel*
-
Ich weiss ja nicht,aber dieser neu-moderne Tarantinische Western traf überhaupt nicht mein Nerv,und dabei sollte es ja ein respektvoller Beitrag zum guten alten Western werden...Eastwood/Costner haben das dazumals alles viel besser hinbekommen,vorallem tiefsinniger und mit mehr Verstand an der ganzen Sache...
-
Nun,der Film hat natürlich auch positive Eigenschaften, Z.B so manch schwarzhumorige Szene,auch sehr spannende,oder der genial agierende Christoph Waltz und Leonardo DiCaprio/Samuel Jackson...Jamie Foxx macht seine Sache auch nicht schlecht,jedoch als Django/Titelheld bleibt er schlussendlich ziemlich blass,Franco Nero als echten Django kann sowieso keiner das Wasser reichen :)
So genug gemeckert,bleibt für mich unterm Strich gute 5 Punkte,nicht mehr und nicht weniger....Kein Reinfall,aber auch kein Überwerk..
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
EvertonHirsch Tue, 30 Apr 2013 13:38:59 -0000
Antwort löschenBis auf einige Zitate, offensichtliche Anspielungen und Franco Nero hab ich den auch nicht als Huldigung des Italowesterns wahrgenommen. Und in das Genre passt der schon mal gar nicht
Alle 3 Antworten zeigen
Dahmer Tue, 30 Apr 2013 15:58:20 -0000
Antwort löschenJa leider....hatte mir eine großartige "Hommage" an all die superben
Klassiker erhofft (2 glorreiche Halunken,mercenario,Django,für ein paar dollar,Leichen pflastern seinen weg etc etc)...aba leider (für mich persönlich) wurde ein halbgares "new generation" stück draus :(((( ..nein danke !
Poor Boy Tue, 30 Apr 2013 16:23:50 -0000
Antwort löschenTarantiono spaltete mal wieder :D
simvlacrvm Sat, 27 Apr 2013 00:11:51 -0000
Kommentar löschenDer Film ist genau bis zur Candyfarm gut, dann merkt man, wie Tarantino selbst realisiert, dass er eigentlich nichts mehr zu erzählen hat. Dann folgt halt das für ihn typische Massaker, diesmal in zwei Akten.
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
jollyroger Sat, 27 Apr 2013 09:47:30 -0000
Antwort löschenSehr treffend..:)
Alle 3 Antworten zeigen
Markbln Thu, 02 May 2013 09:50:02 -0000
Antwort löschenich fand ihn nicht mal bis zur farm gut.
simvlacrvm Thu, 02 May 2013 11:51:39 -0000
Antwort löschenGut für einen Tarantino. Ich bin da gutmütig. Wie bei einem Sonderschüler.
JamesMoriarty Fri, 26 Apr 2013 13:39:40 -0000
Kommentar löschenDa eine Freundin frisch aus Amerika zurückkam und Filme nurnoch im Originalton sehen will, haben wir uns Django Unchained in unserem tollen Cineplex auf Englisch angesehen, was sich ziemlich schnell als Segen herausgestellt hat. Für alle die ihn bisher nur auf Deutsch gesehen haben, aber genug Englischkenntnisse für das Original haben: Schaut ihn euch unbedingt auf Englisch an!
Der Film wirkt 100 Mal besser im Original. Im Deutschen geht vor allem der Witz mit dem deutschen Zahnarzt und seinem Pferd Fritz vollkommen verloren.
Zudem kommt natürlich der herrliche Südstaatenslang und coole Sprüche die irgendwie in den Synchro verloren gehen.
Zum Film an sich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen.
Tarantino schafft es wie immer seine ausufernde Brutalität so gekonnt mit Witz und Coolness zu vermischen, dass selbst die krassesten Szenen eine gewisse Leichtigkeit bekommen. Man ist geschockt, muss weggucken, aber im nächsten Moment lacht man schon wieder.
Was aber eigentlich mal wieder das coolste am ganzen Film ist, dass Tarantino sich in seinem eigenen Film in die Luft sprengt um seinem Titelhelden das Happy End zu ermöglichen.
Und nach Leos grandioser Darbietung als Calvin Candie frage ich mich wirklich, warum der Kerl noch keinen Oscar hat.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten
JonnyvsSherlock Sat, 27 Apr 2013 18:29:32 -0000
Antwort löschenIch schaue mir Filme sowieso nur im Original an :)
(man bekommt schauspielerische Leistung und Wortwitze einfach viel besser mit!)
JamesMoriarty Sat, 27 Apr 2013 22:53:00 -0000
Antwort löschenKann ich so nur Unterschreiben. Ist für mich als leidenschaftliche Kinogängerin nur leider schwierig.
Aber wie oben erwähnt, habe ich ein großartiges Cineplex in der Stadt, dass alle wichtigen Filme auch im Original zeigt!
Und was den Wortwitz angeht: Wie oft geht in der Synchro der Witz verloren und man denkt sich: "Ah ja, Englisch gedacht wäre es witzig gewesen...
Also Kinder: Seid gut in der Schule, zumindest in Englisch, dieses Fach macht wirklich Sinn! :D
JamesMoriarty Sat, 27 Apr 2013 22:53:46 -0000
Antwort löschenach und btw. schon witzig, dass ein Sherlock der erste ist, der auf einen meiner Beiträge antowortet!^^
iiicchh Mon, 29 Apr 2013 18:02:52 -0000
Antwort löschenErstens: Synchro war sehr gut übertragen!
Zweitens: Wieso freust du dich so, im Jahr 2013 die Weltsprache Englisch zu beherrschen? Genieß es doch einfach für dich selbst, statt damit so rumzuposaunen? ;)
JamesMoriarty Mon, 29 Apr 2013 18:12:10 -0000
Antwort löschenErstens: Fand ich vom Trailer her jetzt nicht so und besonders die deutschen einlagen gehen einfach verloren was schade ist.
zweitens: ich posaun es doch nicht herum?! Ich genieß es und außerdem, freuen kann ich mich doch trotzdem?
JonnyvsSherlock Fri, 03 May 2013 21:02:10 -0000
Antwort löschenzu "iiicchh"s Kommentar: ich posaune keineswegs herum. Ich tue meine Meinung dezent kund. Das zu respektieren wäre sehr nett... (alles friedlich:)
JonnyvsSherlock Fri, 03 May 2013 21:04:31 -0000
Antwort löschenausserdem: "Originalsprache" heisst nicht Englisch...
iiicchh Sun, 05 May 2013 00:44:11 -0000
Antwort löschenIch bin ja auch friedlich unterwegs^^
sorry fand es aber nur komisch; vllt lag es daran, das ich diese sätze in letzter zeit relativ oft gelesen/gehört habe. WOllte niemanden angreifen^^
Alle 10 Antworten zeigen
JamesMoriarty Sun, 05 May 2013 10:36:44 -0000
Antwort löschenVielleicht liegt es ja daran, dass es wahr ist!^^
Klar ist es jedem selber überlassen in welcher Sprache er guckt, aber ich finde die Originalversionen immer besser. Johnny Depp zb. hat so eine tolle Stimme.
Und wenn ich dann noch an so Namensverstümmelungen denke, wie in der Hobbit oder Game of Thrones:
Baggins - Beutlin
Riverrun - Schnellwasser
Da guck ich mir das lieber im original an. Besonders da gerade von englisch zu deutsch viele Wortwitze etc. verloren gehen.
iiicchh Mon, 06 May 2013 22:38:31 -0000
Antwort löschenAnscheinend hast du mich überhaupt nicht verstanden^^
Ich schaue nahezu jeden Film in der Originalversion, da - wie du schon sagtest - viele sachen verloren gehen oder nicht so gut rüberkommen.
Dennoch fand ich deinen Kommentar - nicht böse gemeint - nervig und zugleich lustig. Noch dazu beziehen sich geschätzte 98% deines Kommentars auf die Sprache; mehr zum Film hätte ich besser gefunden.
marcshake Wed, 24 Apr 2013 20:44:12 -0000
Kommentar löschenScheiße - Sam Jackson ist der Knaller. Wie immer, wenn er wat mit Q macht... Und die Partnerschaft zwischen Waltz und Q ist auch das beste, was Filmfans passieren konnte :)
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Sonnentaler Tue, 23 Apr 2013 18:13:11 -0000
Kommentar löschenIch muss sagen Dr. Schultz war der beste Charakter von allen, dann Calvin und Django.
Mir gefiel das Gefühl was der Film vermittelte.
Schade nur, dass die Dialoge zwischen Calvin und Dr. Schultz etwas kurz waren.. länger hätten sie sein sollen... Das hätte dem Film noch mehr Kraft verliehen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tobias Tue, 23 Apr 2013 01:22:09 -0000
Kommentar löschenTarrantinos Spaß am Inszenieren und Zitateschleudern ist ansteckend. Ganz großes Tarrantino Kino, allerdings gute 20 Minuten zu lang.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Luke_92 Sun, 21 Apr 2013 19:30:48 -0000
Kommentar löschenVon vielen Leuten wurde mir dieser Italowestern bereits vollmundig angepriesen und ich wurde nicht enttäuscht. Er ist schon jetzt ein Klassiker, wenn man betrachtet, dass es Tarantino mit "Django Unchained" gelingt vier Monate lang in den deutschen Kinos zu verweilen. Ansonsten bringt dieser Film alles andere mit sich, um im Gedächtnis zu bleiben. Allem voran steht die wunderbare Musik. Meiner Meinung nach wären Tarantino Filme nicht einmal halb so gut, ohne die hervorragend gewählte Musik. Ich kenne kaum andere Regiesseure, die es schaffen ihren Filmen mit Musik so einen Charakter zu verleihen. Die Titel transportieren Stimmung, Coolness, Originallität. In diesem Film wirkt auch ein Hip-Hop-Beat mit Rap im Jahr 1858 nicht lächerlich und das sagt alles.
Schauspielerisch toll gemacht. In einer Sequenz sieht man Christoph Waltz, Leonardo Dicaprio, Jamie Fox und Samuel L. Jackson drei Sekunden lang gemeinsam im Bild. Muss ich das noch kommentieren? Eigentlich nicht, aber ich werde es trotzdem tun. Fox macht es souverän, Leo und Jackson besser und Waltz oscarreif. Die Dialoge sind lang, aber nicht langweilig. Die Sprüche kultig wie immer. Die Kulissen des Films wissen ebenfalls zu überzeugen.
Warum bekommt der Film keine 10 Pkt.? Tarantino und sein Team müssen aufpassen, dass sie in ihrer Einzigartigkeit nicht wieder Mainstream werden. Nach Kill Bill 1+2 und Inglorious Basterds ist Django jetzt der vierte Film, der das Thema Rache in radikaler Form transportiert. Da es anscheinend Tarantinos Lieblingsthema ist, sollte er das jetzt entweder etwas anspruchsvoller und ambivalenter durchdenken und präsentieren oder es ganz sein lassen. Außerdem hätte die Länge des Film das Potenzial gehabt tiefer zu schürfen, beispielsweise die Vergangenheit von Calvin Candie zu benutzen, um zu zeigen, wie es in der Zeit der Skalverei zustande kam, dass ein Kind so indoktriniert wurde, dass es als Mitte Dreißiger zwei Schwarze auf Leben und Tod gegeneinander kämpfen lässt und dabei anfeuert.
Fazit: Man muss Tarantino nicht mögen, aber man muss anerkennen, dass er ein Meister seines Fachs ist und die Kinoleinwand und das Filmbuisness ohne ihn deutlich ärmer wären. Ich mag Tarantino und nicht nur deswegen, aber auch deswegen ist "Django Unchained" ein hervorragendes Werk.
Eins der vielen legendären Zitate:
"I count six shots nigga!"
"I count two guns nigga!"
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Chris12zero Sat, 20 Apr 2013 00:42:28 -0000
Kommentar löschen[Mein ♥ für QT & Django Unchained]
"... guckst du etwa schon wieder Django Unchained?? ..."
...könnte es wohl in einigen Jahren aus der Küche aus dem Munde meiner zukünftigen, mir noch schier unbekannten Herzdame schallen, während ich mich mit dem Sohnematz auf'm Schoß mal wieder meinem absolutem Lieblingsfilm widme.
Und das ist gar nicht mal so weit her geholt, hab ich dieses Meisterwerk an Zelluloid inzwischen schon das 4. Mal binnen weniger Wochen konsumiert!!
Müsste ich mich nicht täglich anderen wichtigen Dingen des Lebens widmen, wie z. B. nach meiner Herzdame stalken oder die Löcher meiner alten, runzligen Lieblingssocken stopfen, würde ich diesen gottverdammten Herzbutton stündlich unter Dauerbepushung nehmen!! ...ich schwör's euch Leute!!^^
Das Quentin Tarantino mein absoluter Lieblings-Regisseur unter vielen anderen großen Filmemachern ist, dürfte wohl kein Geheimnis mehr sein.
Ich vergöttere ihn nicht erst seit "Pulp Fiction", nein schon mit "Reservoir Dogs" hatte er damals seinen Stein bei mir im Brett ...und diese Liebe zu diesem Ausnahme-Regisseur wuchs mit "Jackie Brown", wurde mit den Jahren durch die "Kill Bill"- Filme mit multiplen Herz-Orgasmen verwöhnt, wurde mit "Death Proof" auf Herz und Nieren untersucht und erreichte mit "Inglourious Basterds" ihren absoluten Höhepunkt.
Jedenfalls dachte ich das... bis dann dieser grandiose "Django Unchained" aus den schier unermesslichen Tiefen von Quentin's Hirn daher geritten kommt, mir das Herz aus der Brust reisst, es ordentlich durchfickt, küsst, umarmt, knuddelt, liebkost & mir einen multiplen Herz-Orgasmus nach dem nächsten beschert!!
Mit diesem monumentalen Meisterwerk an Genialität setzt sich Quentin Tarantino sein eigenes Denkmal in der Filmgeschichte.
"Django Unchained" ist 158 Minuten purer Genuss in epischer Vollendung.
Foxx ist ultracoole, formvollendete Coolness & ganz klar der beste Django ever.
Waltz spielt redegewandt DIE Rolle seines Lebens & ist der eigentliche Star des Films.
DiCaprio & Jackson sind das abgrundtief Böse in grantig, schmieriger Genialität.
...und dieser Soundtrack absolut gegen den Strich, das Sahnehäubchen obendrauf.
Mehr der Worte brauch es nicht, um dieses Meisterwerk zu huldigen und in den Himmel zu heben.
...außer, Danke QT für einen, meiner absoluten Lieblingsfilme auf ewig. ♥
Fazit: Ganz, ganz, gaaaanz großes Kino. "Django Unchained" ich liebe dich.
bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 13 Antworten
Rob Stark Sat, 20 Apr 2013 08:31:44 -0000
Antwort löschenEs wird Zeit, dass ich ihn mir mal wieder angucke...Ich will den endlich auf BD haben ;-P
Coach T Sat, 20 Apr 2013 12:38:02 -0000
Antwort löschenFantastisch! :)
Chris12zero Sat, 20 Apr 2013 12:44:52 -0000
Antwort löschen@robin: :) ...kann dich da nur zu gut verstehn!! ;-)
@Coach: Thx :-)
Mr. Pink Sat, 20 Apr 2013 13:08:01 -0000
Antwort löschenSchöne Liebeserklärung! :)
Chris12zero Sat, 20 Apr 2013 13:13:49 -0000
Antwort löschen:-) Vielen Dank!!
Suki93 Sat, 20 Apr 2013 15:09:13 -0000
Antwort löschenJap. Ich unterschreibe die Liebeserklärung auch so und sage laut Amen! :)
Chris12zero Sat, 20 Apr 2013 15:23:12 -0000
Antwort löschen:-) Dankööö!! ^^
Murphante Sat, 20 Apr 2013 23:45:17 -0000
Antwort löschenNun musste ich auf Schnittbericht.com lesen ... das man nicht zum Ende des Jahres mit einer Directors Cut Version von "Django Unchained" rechnen brauch ... naaa toll =(
aber ... aber *schulterzuck* ich wollte *seufz* mennooo ...
Chris12zero Sun, 21 Apr 2013 00:51:01 -0000
Antwort löschen...hhhmmm, schade, schade!! ;-/
Da müssen wir uns wohl oder übel noch ein Weilchen gedulden Buddy. ;-)
Murphante Sun, 21 Apr 2013 11:14:52 -0000
Antwort löschen*schnief* joaahrrrrr leider * *grummel*
Chris12zero Sun, 21 Apr 2013 16:26:47 -0000
Antwort löschen*mitschnief & grummel* ^^
Alle 13 Antworten zeigen
The_Comedian Fri, 26 Apr 2013 12:15:12 -0000
Antwort löschenAufrichtig emotionaler und sehr persönlicher Kommentar, mit vielleicht unterbewusster Botschaft, dass QT-Fans der ersten Stunde auf pseudo-hippes Tarantino-Bashing, gerade von irgendwelchen Kids, 'n dicken Haufen scheissen können.
Chris12zero Fri, 26 Apr 2013 22:45:59 -0000
Antwort löschen:D ...hahaaa, ich danke dir^^
Jup, genauso schaut es aus mit dem "Haufen scheißen"^^
florian.fiele Sat, 20 Apr 2013 00:05:10 -0000
Kommentar löschenDjango Unchained
Zwei mal gesehen...aus meiner Sicht ist das alles Stückwerk. Ein Großteil der Ideen macht Spaß, aber die Story, ihre Figuren und deren Darsteller schaffen es nicht mich zu fesseln. Waltz überzeugt auch hier wieder auf ganzer Linie, aber eben auch nur als Entertainer, nicht als Filmfigur mit Bedeutung. Hans Landa hatte ein ganz anderes Format, wie der gesamte Tarantino Vorgänger. Samuel L. Jacksons Rolle hat Potential, geht aber leider unter. Das Liebespaar Foxx/Washington ist dürftig. DiCaprio zeigt Licht und Schatten. Django fesselt in keiner Weise, die Qualität der Dialoge schwankt stark, manche Szenen gerieten langweilig und zäh. Letztendlich blieb außer Stückwerk und einem wieder einmal starken Soundtrack nicht viel über. Spannend wurde es lediglich noch einmal in der letzten Viertelstunde. Solide Spannung. Keine fesselnde, die ich während der kompletten Spielzeit von Inglourious Basterds erleben durfte.
Nein, auch beim zweiten Versuch wurde ich nicht warm mit Django Unchained, und einen dritten wird es freiwillig vorerst nicht geben. Keine besonders interessante Grundthematik, schwache Story, schwache Figuren, schwankende Darstellerleistungen und Dialoge, solide Regie, schlecht geschnitten. Gefallen haben mir die Optik, der Soundtrack, die erste halbe Stunde und einzelne Ideen danach. Alles in allem also nett, langatmig, belanglos und (für mich) sehr enttäuschend angesichts des großartigen Vorgängers und der positiven Kritiken. Auch wenn es Scheitern auf hohem Niveau ist. Hat mich irgendwie stark an 7 Psychos erinnert, das auch aus netten Ideen nicht mehr als Stückwerk machen konnte. Der Film ist zu lang für diese geringe Menge an Inhalt; schade, denn gerade die in die Länge gezogenen Szenen hatten mir bei IB sehr gefallen. Hier stimmen das Tempo und die Übergänge zwischen den einzelnen (meist für sich gelungenen) Szenen nicht. Der Film hat keinen Rhythmus, keinen roten Faden. Die Dialoge haben ihre guten Momente, speziell Waltz' Monologe, aber sie sind längst nicht so feinfühlig und auf den Punkt genau wie man es von Tarantino gewohnt ist.
6.5 - schwächelnder Inhalt (Story+Figuren), schwankende aber unterhaltende Dialogqualität, ordentliche Darsteller, nett verpackt (Optik, Soundtrack), schlecht geschnitten. enttäuschend.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten