Django Unchained
Django Unchained (2012), US Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Western, Drama, Actionfilm, Kinostart 17.01.2013
68 Bewertungen
Skala 0 bis 10
14871 Bewertungen
741 Kommentare
Keine
von Quentin Tarantino, mit Jamie Foxx und Christoph Waltz
Quentin Tarantinos Western Django Unchained befreit Christoph Waltz den Sklaven Jamie Foxx, um Oberfiesling Leonardo DiCaprio einen Besuch abzustatten.
Die Geschichte von Django Unchained ist eine Odyssee voller Entbehrungen und Sehnsucht. Wir befinden uns in den Südstaaten, kurz vorm Bürgerkrieg; Sklaverei ist hier noch eine Alltagserscheinung. Als das Sklavenpaar Django (Jamie Foxx) und seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) bei einer Auktion getrennt werden, hat Django nur noch ein Ziel vor Augen: seine Frau wiederzufinden. Die Gelegenheit ergibt sich für den in Fesseln Geschlagenen schneller als erwartet, als er vom früheren Zahnarzt und jetzigen Kopfgeldjäger Dr. Schultz (Christoph Waltz) befreit wird, damit er ihm bei der Identifikation steckbrieflich gesuchter Verbrecher behilflich sei. Zum Dank will Dr. Schultz ihn zum Kopfgeldjäger ausbilden und ihm helfen, seine Frau ausfindig zu machen. Die Zeit von Django Unchained ist gekommen!
Auf der Suche nach Broomhilda hinterlassen die beiden eine Schneise der Gewalt. Auf ihrer Odyssee treffen die beiden Kopfgeldjäger auf Gesindel und rassistische Großgrundbesitzer wie Spencer Gordon Bennet (Don Johnson). Schließlich führt Django und Dr. Schultz die Spur nach Candyland, wo Broomhilda in den Besitz des charismatischen und überaus gefährlichen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) übergegangen ist. Sie erschleichen sich erfolgreich das Vertrauen von Candie. Doch der Haussklave Stephen (Samuel L. Jackson) durchschaut ihr Spiel…
Hintergrund & Infos zu Django Unchained
Die erste…
Quentin Tarantinos Western Django Unchained befreit Christoph Waltz den Sklaven Jamie Foxx, um Oberfiesling Leonardo DiCaprio einen Besuch abzustatten.
Die Geschichte von Django Unchained ist eine Odyssee voller Entbehrungen und Sehnsucht. Wir befinden uns in den Südstaaten, kurz vorm Bürgerkrieg; Sklaverei ist hier noch eine Alltagserscheinung. Als das Sklavenpaar Django (Jamie Foxx) und seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) bei einer Auktion getrennt werden, hat Django nur noch ein Ziel vor Augen: seine Frau wiederzufinden. Die Gelegenheit ergibt sich für den in Fesseln Geschlagenen schneller als erwartet, als er vom früheren Zahnarzt und jetzigen Kopfgeldjäger Dr. Schultz (Christoph Waltz) befreit wird, damit er ihm bei der Identifikation steckbrieflich gesuchter Verbrecher behilflich sei. Zum Dank will Dr. Schultz ihn zum Kopfgeldjäger ausbilden und ihm helfen, seine Frau ausfindig zu machen. Die Zeit von Django Unchained ist gekommen!
Auf der Suche nach Broomhilda hinterlassen die beiden eine Schneise der Gewalt. Auf ihrer Odyssee treffen die beiden Kopfgeldjäger auf Gesindel und rassistische Großgrundbesitzer wie Spencer Gordon Bennet (Don Johnson). Schließlich führt Django und Dr. Schultz die Spur nach Candyland, wo Broomhilda in den Besitz des charismatischen und überaus gefährlichen Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) übergegangen ist. Sie erschleichen sich erfolgreich das Vertrauen von Candie. Doch der Haussklave Stephen (Samuel L. Jackson) durchschaut ihr Spiel…
Hintergrund & Infos zu Django Unchained
Die erste Einstellung in Inglourious Basterds gab einen kleinen Vorgeschmack auf das, was dem Regisseur von Pulp Fiction und Kill Bill vorschwebte: Mit Django Unchained wollte Quentin Tarantino nun endlich seine ganz eigene Vision eines Spaghetti-Westerns realisieren. Die Versatzstücke sind dem allgemeinen Kanon entlehnt (Musik im Stile Ennio Morricones, extreme Close Ups wie bei Für eine Handvoll Dollar, die üblichen Verdächtigen beim Bösewicht-Personal), um durch die unvergleichliche Art des Kultregisseurs in ein neues Gewand gesteckt zu werden. Die Rolle des Dr. Schultz wurde Christoph Waltz für Django Unchained dabei förmlich auf den Leib geschrieben. Der Oscar-Preisträger (Bester Nebendarsteller für seine Verkörperung des Judenjägers Hans Landa in Inglourious Basterds) zeigte sich sehr dankbar, indem er Tarantino dafür verantwortlich machte, dass er durch ihn zu seiner Berufung wieder zurückgefunden habe.
Frei nach Feld der Träume hieß es bei Django Unchained: Wenn er einen Film dreht, dann kommen sie. Und so fanden sich neben dem regulären Mitspieler Samuel L. Jackson auch die Vertreter der alten Riege aus rechtem Schrot und Korn ein, wie James Remar oder James Russo. In weiteren Nebenrollen waren in Django Unchained auch Joseph Gordon-Levitt, Sacha Baron Cohen oder Kurt Russell eingeplant, konnten ihren Verpflichtungen allerdings nicht nachkommen.
Die Mühe zahlte sich aus: Bei den Oscarverleihungen 2013 gewann Christoph Waltz den Oscar für den Besten Nebendarsteller und Quentin Tarantino für das Beste Originaldrehbuch. (EM)
Mehr Bilder (43) und Videos (22) zu Django Unchained
Cast & Crew
- Genre
- Italowestern, Drama, Western, Actionfilm
- Ort
- Südstaaten
- Handlung
- Ausbildung, Besitz, Blut, Bürgerkrieg, Ehefrau, Gewalt, Kopfgeldjäger, Meister, Peitsche, Rassismus, Sklave, Sklavenhandel, Sklaverei, Spuren, Steckbrief, Suche, Waffe, Zahnarzt
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Kritiken (43) — Film: Django Unchained
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]High noon, alle raus aus dem Saloon, Tarantino hat einen Western gedreht! Einen Spaghetti Western! Oder eher einen Spaghetti Southern! Oder noch eher: einen Tarantino-Film.[...]Und obwohl (oder weil?) Tarantino sich weitenteils an den Grundformalien des Westerns ausrichtet und dabei natürlich wieder eine Unmenge an bemerkenswerten Szenen und Dialogen herausspringt, er ungewohnt geradeaus erzählt, die Schießeisen rauchen und die Pferde galoppieren lässt… er nailed das Ding diesmal einfach nicht. Da hat sich etwas verselbständigt zwischen hier und „Inglourious Basterds“, oder, keine Ahnung, vielleicht auch schon lange vorher: „Django Unchained“ ist wie eine Aufführung von Tarantino-Figuren, die (ob sich ihrer selbst bewusst oder nicht) einen Tarantino-Film nachspielen, voll in Kostüm und Maske. Welch eine idiosynkratische Paraphrase! Tarantino zusehen, wie er Tarantino beim Inszenieren eines Western inszeniert. Irgendwie lässig. Irgendwie reizvoll. Irgendwie… nichts. Klingt komisch oder unsinnig? Mag sein. Ist aber genau so. Wie gewohnt gibt es einige Szenen in „Django Unchained“ nur, weil Tarantino sie cool findet und ihm, ganz Fanboy, wahrscheinlich der Hosenknopf aufspringt, während er sie dreht. Wie zum Beispiel der Cameo-Auftritt des Original-Django Franco Nero. »‘jango. The ‘D’ is silent« »I know.« Ist Tarantinos Spaghetti Western, pardon, Southern also nicht mehr, als das 160minütige Manifest der Aufgabe vor dem eigenen Kult?[...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Vic Mackey Fri, 24 May 2013 10:23:44 -0000
Antwort löschenIch hab nie einen Kommentar zu "Django" geschrieben, da ich nie wirklich ausdrücken konnte, was mich am Film stört. Du hast es voll getroffen, toller Kommentar.
ChristiansFoyer Fri, 24 May 2013 10:34:59 -0000
Antwort löschenFreut mich und danke ;)
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenAm Ende brennt alles nieder. Wieder einmal. Nachdem im finalen Inferno der INGLOURIOUS BASTERDS die Hitler-Entourage verheizt wurden, darf in Tarantinos neustem Streich nun die Sklavenhaltermentalität der Südstaaten von den Flammen vernichtet werden. Der Brand als Reinigungsprozess. Diese Schlusseinstellungen, das Ergebnis eines abgeschlossenen Reifungsprozesses als Regisseur? Wohl kaum.
Quentin Tarantino scheint im Alter Gefallen an diesen großen Gesten, am Vertrauen auf die Kraft des Kinos und die Beschwörung dieser "alles ist möglich"-Mentalität gefunden haben, aber hinter jenen ikonischen Einstellungen fällt es schwer, etwas über den bloßen Selbstzweck hinaus zu finden. DJANGO UNCHAINED ist natürlich weniger schwarze Emanzipationsphantasie, als schlicht ein launig verfilmter Groschenroman aus der Feder von Mister PulpFiction geworden, der mit dem Label einstiger Genrehelden hausieren geht. Niemand scheint sich dessen mehr bewusst zu sein, als Tarantino selbst, der den Tonfall seines Werks munter zwischen Albernheit und Zynismus hin und her schwanken lässt, und es im letzten Drittel überdeutlich als exploitationhafte Vendetta zu erkennen gibt. Wieder einmal.
Der neu interpretierte DJANGO bietet bei alledem ein paar Kabinettstückchen, die alleine das Ansehen rechtfertigen; aber er kämpft wie so oft auch gegen die ihm immanente Bedeutungslosigkeit an: Ein weiterer Flickenteppich der Filmgeschichte; ein Western aus postmoderner Perspektive von einem Regisseur, der seit über zwei Jahrzehnten Western-Elemente und Kino-Historie zusammenklöppelt. Stillstand auf hohem Niveau, wieder einmal.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Kubrick_obscura Wed, 15 May 2013 14:22:49 -0000
Antwort löschenAuf den Punkt! :)
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der cineast Wed, 15 May 2013 15:11:20 -0000
Antwort löschenBemerkenswert: DJANGO UNCHAINED hat weniger mit einem (Italo)-Western zu tun, als jeder seiner anderen Filme.
SamRamJam Sun, 19 May 2013 14:05:47 -0000
Antwort löschen@cineast: das ist doch quatsch. Klar, bei KillBill klang die Liebe zum Western immer mal wieder durch (was sicher aber auch an der engen Verflechtung von Western und Eastern liegt) und bei IB hat er sich noch weiter ausgetobt. Aber selbstverständlich ist Django nichts weiter als die reinste Konservenbüchse vergangener Western. Anderes zu behaupten gipfelt doch schon Richtung: Der ist so auffällig ein Western das er irgendetwas anderes sein muss
@hit: super getroffen :D
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschen[...] Dieser Kraftakt steht am Ende einer größtenteils linear erzählten Geschichte – ebenfalls fast ein Novum für Quentin Tarantino. Bisher zeichnete sich der Aufbau seiner Filme als kreative Konstruktion verschiedener Episoden beziehungsweise Szenerien aus. 'Inglourious Basterds' bestand beispielsweise nur aus fünf großen Akten, die alle ihre eigene Atmosphäre entwickelten. 'Django Unchained' eröffnet die mannigfaltigen Möglichkeiten des ortsgebundenen Szenarios erst mit der Ankunft in Candyland. Wo zuvor gelegentlich die Stringenz fehlte und die vielen glorreichen Momente teilweise an Stückwerk krankten, zieht Quentin Tarantino spätestens in diesem letzten Kapitel sämtliche Register seines Könnens. Im einfallsreichen, packenden und unterhaltsamen Dialogfeuerwerk läuft das Ensemble zu ungeahnten Höchstformen auf und eine brillante Pointe jagt die nächste. Am Ende hat Quentin Tarantino also nicht nur einen referenziellen Italo-Western gedreht, sondern die universale Kinomagie mit einfallsreichen Mitteln auf Zelluloid gebannt und – ganz zu schweigen von übrigen Raffinessen – seine erste mitreißende Liebesgeschichte erzählt.
Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Le Samourai Thu, 28 Feb 2013 10:46:39 -0000
Antwort löschenWunderbar!
Beeblebrox Thu, 28 Feb 2013 11:36:35 -0000
Antwort löschenDankeschön!
the gaffer Thu, 28 Feb 2013 12:01:01 -0000
Antwort löschenFür die Erwähnung von Johnnie To gibt es ein <3.
Beeblebrox Thu, 28 Feb 2013 12:55:35 -0000
Antwort löschen:)
Tyler__Durden Thu, 28 Feb 2013 13:29:38 -0000
Antwort löschenTarantinos leere Bilder mit der Schönheit von To's zu vergleichen darf nicht sein. Von mir gibt es deshalb leider ein Buh! :P
vannorden Fri, 01 Mar 2013 00:06:54 -0000
Antwort löschenIhr nehmt doch Drogen. Nirgends ein Wort von To. Ihr und eure Phantasiewelten :P
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onauratoutvu Tue, 07 May 2013 23:48:46 -0000
Antwort löschenMan muß auch nicht übertreiben! Man kann auch mit sachlichen, verständlichen und vor allem unparteiischen Artikeln seine Bildung unter Beweiß stellen! (siehe: einige Kritiken zu Filmen wie "Rocco und seine Brüder", "Achteinhalb", "Der Leopard" usw.).
Auch verstehe ich die Bewertungen nicht, klar man muß mit der Zeit gehen, um die verballhornte Jugend zu erreichen und die 100mill. Produktionskosten zu decken! Aber dennoch möchte ich wissen ob du auch Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod", oder o.g. Filme, so poetisch beschreiben kannst daß die Jugend beginnt die "alte Schule" zu schätzen bzw. würdigen.
Denn der Film ist, ursprünglich, mit einer ganz anderen Absicht geboren!
Ich glaube Charlie Chaplin würde sich im Grab umdrehen, wenn er sähe was aus dem Kino geworden ist!
Mein Kommentar war bestimmt nicht so poetisch, aber deutlich!
Würde mich dennoch über eine "ehrliche" Antwort freuen!
Beeblebrox Tue, 21 May 2013 22:23:50 -0000
Antwort löschenAlles, was ich schreibe, ist ehrlich. Zumindest meistens. Aber im Fall von Tarantino immer. Vielleicht ist es ein Missverständnis, dass der obige Text unparteiisch sein soll – immerhin geht es mir darum, meine Begeisterung für den Film in Worte zu fassen. In diesem Sinne nehme ich dein „poetisch“ als Kompliment auf und versichere dir gleichzeitig, dass ich – zumindest imho – ebenso in der Lage bin, Werke wie Once Upon A Time In The West derartig zu beschrieben, wie man sogar an dieser Stelle (http://www.moviepilot.de/news/7-openings-die-matthias-in-filme-katapultieren-118898) nachlesen kann:
„Nervenaufreibende Anspannung am Eisenbahngleis – Ein fast verlassener Eisenbahnhof wird von tödlicher Stille dominiert. Jede Regung und Bewegung sorgt für Aufmerksamkeit. Genau in dem Moment, als drei bewaffnete Männer mit langen Mänteln die knarzenden Bretter am Bahngleis betreten, bleibt selbst das unscheinbare Summen einer Fliege nicht unbemerkt und sorgt für langsam aufkommende Schweißperlen auf den Gesichtern der Anwesenden. Ein Zug durchbricht die angespannte Atmosphäre und nachdem die eiserne Dampflokomotive schnaubend im monotonen Staub der Prärie verschwindet, ist von der anderen Seite des Gleises der zitternde Klang einer Mundharmonika zu hören. Wenig später greift das ganze Orchester das Main Theme von Ennio Morricone auf und zum Höhepunkt fallen Schüsse wie Peitschenhiebe, bis am Ende nur noch das Knarzen eines drehenden Rades im wehenden Wind für unangenehme Stimmung sorgt: Spiel mir das Lied vom Tod.“
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenYou can't take the Tarantino out of Quentin - und der zeigt sich hier mal wieder von seiner geekig-unangenehmsten Seite: Mindestens 100min zu lang, Waltz nervt schon nach 10, meine Oma bewegt sich weitaus schneller von der Stelle als der maximal aufgepumpte Minimalplot und die Actionszenen mit ihren kindischen Rumgespritze kommen rüber wie diese Pro 7-Filmveralberungen. Und wie wichtig sich der Film nimmt bzw. wie QT hier krampfhaft versucht vor allem im letzten Drittel einen neuen schwarzen Mythos aufzubauen ist schlichtweg zum unterm Tisch schämen.
Positiv: Sehr gute, aber total verschenkte Besetzung. DiCaprio so entspannt wie nie, bester Jackson-Auftritt der letzten 20 Jahre, Goggins so Redneck wie immer (kann er halt), Johnson ebenfalls erfreulich etc. etc. und etc. - alles umsonst, denn das schlappe, unfokusierte, zerfaserte, total gestelzte Drehbuch lässt sie die meiste Zeit schmählich im Stich. Da QT auch auf Regie-Ebene kaum was einfällt, entsteht stellenweise der Eindruck (vor allem bei der Endlos-Schwafel-Orgie auf dem Candyland-Anwesen) man guckt Schauspielern bei den Proben zu.
Das mit Tarantino wird langsam aber sicher ne regelrechte hit-and-miss-Angelegenheit: Im Prinzip müsste der Nächste ja wieder total geil werden.
P.S.: Die "Nigger"-Diskussion ist total überflüssig: DER Film hat 1000 andere Probleme.
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onauratoutvu Tue, 07 May 2013 23:59:51 -0000
Antwort löschenStimme dir, voll und ganz, zu!
Das Problem ist, Leute wie ich, von der "alten Schule", dürfen über das heutige Kino ja nichts falsches sagen! Man wäre der Buh-Mann!
Die Leute lassen sich von mir sowieso nichts sagen, sondern nur von den großen Medien!
Was meinst du, wenn ich hier sage: schaut euch lieber Werke von Sergio Leone, Federico Fellini, Luchino Visconti, Charlie Chaplin und und und an, wie schnuppe der Jugend das ist!
Die sind es doch die o.g. Regisseure abwerten!
Aber mir ist das sowas von egal! Ich bleib meinen Prinzipien treu!
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Affenpranke Wed, 15 May 2013 11:39:00 -0000
Antwort löschenLustiger Comment
Neverman Sat, 25 May 2013 13:24:56 -0000
Antwort löschenKritik stimmt.
Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...
Kommentar löschenTarantino bricht alle Konventionen, bloß nicht die selbstgesetzten. Spielt es eine Rolle? Womöglich nicht. Django Unchained ist ein durch und durch (gewollt) cooler Streifen, ohne die Frische und Genialität eines Pulp Fiction, aber dafür mit ausnehmend guter Unterhaltung und dem wahrscheinlich einzigen legitimen Einsatz von Rap-Musik in der Geschichte des Westerns.
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CINEMAN.ch
Kommentar löschen"Django Unchained" war kaum in den US-Kinos angelaufen, da lief die Skandalmaschine schon heiß. Angefeuert hatte sie nicht zuletzt Spike Lee, der befand: Die traumatische Erfahrung der Sklaverei tauge nicht zum Spaghetti-Western. In der Tat ist es so, dass Tarantino von der Sklaverei erzählt und sich dabei einmal mehr vor den B-Movies der Vergangenheit verneigt. Das zeigt schon der Titel, der auf Sergio Corbuccis "Django" aus dem Jahre 1965 anspielt. Inhaltlich allerdings geht Tarantino eigene Wege.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenAuch ein eher schlechter Tarantino ist noch ein brauchbarer Film. Aber da hat der gute Mann schon so viele bessere Filme gedreht. Eine Variation der Variation der Variation. Es regnet nicht nur genre- sondern auch tarantinotypische Versatzstücke aus Gesten, Songs, Kamerafahrten und Figuren. Und trotz der guten Leistung von Waltz weiß man gleichzeitig: ein viertes Mal funktioniert das nicht. Nicht frei von Schwächen und Längen - aber dennoch ein guter Film. Eher Reservoir Dogs und Death Proof als Kill Bill, Inglourious Basterds und Jackie Brown. Aber vielleicht hat sich Tarantino auch einfach gefunden und DJANGO ist der Film, wie er Filme drehen kann und will.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenZuerst die Namen. Gigantisch werden sie über die gesamte Breite des Bildes gezogen. Quentin Tarantino. Jamie Foxx. Christoph Waltz. Leonardo DiCaprio. Samuel L. Jackson. Sie wirken wie die Riesenpflanzen, die aus dem Boden geschossen kommen und vollständig ausgewachsen sind. Wir sehen diese Namen, können nicht wegschauen, wir werden gezwungen sie zu sehen, weil vom Restbild nichts mehr übrig bleibt, das es zusätzlich zu sehen gibt, so erhaben, so überzeichnet schmiegt es sich der dahintreibenden Landschaft im Hintergrund an. Nicht die Landschaft verschluckt. Die Schrift schluckt die Landschaft.
Das kreischende Django-Theme glorifiziert unterdessen den Einstiegsmoment eines Liebhabers, der bereits mit Hilfe der Schriftzüge seine Liebe zum Kino und dessen heroische Draufgänger und schillernde Champions kinematografisch bekundet, und der auch in "Django Unchained" zum zweiten Mal innbrünstig von der gefährlichen Dimension der Liebe erzählt. Seine Adjutanten, seine Helfershelfer,…
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_Garfield Mon, 28 Jan 2013 20:21:17 -0000
Antwort löschenUnfassbar gut geschrieben.
Timo K. Tue, 29 Jan 2013 15:21:56 -0000
Antwort löschenDie Firma dankt. :)
Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 02:58:18 -0000
Antwort löschenPathos!
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Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 02:59:33 -0000
Antwort löschenein begriff der kritikern fremd sein sollte
Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 03:00:06 -0000
Antwort löschennichts desto trotz wunderbar geschrieben!
Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschen[...] Dass der Film dabei dennoch über weite Strecken großartig unterhält ist Tarantinos Liebe zu seinen Charakteren, den Schauspielern, die diese zum Leben bringen, seinen großen Bildern und seiner Montage zu verdanken. Mühelos variiert er die Genres, pendelt zwischen schwarzer Komödie, typischer Western Ikonografie und trashigem Blaxploitationkino. Sein gewohnt stilsicher kombinierter Musikcocktail tut sein Übriges. Da verzeiht man dann auch, wenn sich gerade zum Ende nach dem als eigentlich ausgemachten Finale das richtige noch etwas hinauszögert, bis es schließlich von einer Musiknummer nach der nächsten begleitend ausgeführt wird.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDie Doppeldeutigkeiten fangen bereits beim nach Sergio Corbuccis Italo-Western benannten Titelhelden an und der Blaxploitation-Klassiker schlechthin steht genauso namentlich Pate wie Bürgerrechtler Martin Luther King und die Nibelungensage. Während der 165 Minuten entwickelt sich eine auffallend linear erzählte Story um den schwarzen Siegfried, die Quentin Tarantino mit kultigen Charakteren, grandiosen Dialogen, Ennio-Morricone-Kompositionen auf HipHop-Beats, zwei furiosen Showdowns und der für ihn typischen Rachefantasie vergilt.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenMit Italowestern hat das alles entgegen landlaeufiger Meinung absolut nichts zu tun - und wenn, dann eher mit Ulknudeln wie "Beichtet Freunde, Halleluja kommt" als mit Django. Eine ausgesprochen alberne Komoedie ist das geworden - Tiefpunkt die quaelend lange Ku Klux Klan-Szene - in der Waltz' dauerironischer Tonfall in seinen Monologen alsbald anzustrengen beginnt. Der froehliche Schwank wurde von Tarantino erstaunlich uninspiriert, mitunter sogar richtiggehend langweilig in Szene gesetzt und erfreut als Nummernrevue mal mehr und mal weniger. Di Caprio ist grossartig, Jackson war nie besser, aber trotz vergnueglicher Momente verhaelt es sich alles wie mit den Cameos: Manche inspiriert (Dern, Parks), manche erwartbar (Nero), manche ueberfluessig (Savini, Jonah Hill, Zoe Bell). Nach langen drei Stunden mit viel, viel Gesabbel bleibt die Frage: Was solls?
Der kluge Weisse schult den dummen Bimbo: Die Schwarzen machen in diesem Film vor allem grosse Augen, ausser Foxx und Jackson müssen alle fein die Schnauze halten.
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Doennis Mon, 28 Jan 2013 08:22:02 -0000
Antwort löschenfilm komplet falsch verstanden...
Kasparle Tue, 29 Jan 2013 00:03:47 -0000
Antwort löschenDefinitv überhaupt nicht verstanden worum es geht... Alle außer Foxx und Jackson müssen die Schanauze halten... Eher machen Foxx und Jackson die Schnauze auf, nicht grad normal für die Zeit der Sklaverei. Jaha der "kluge Weisse" schult den "dummen Schwarzen". Leider traurige Realität gewesen...
Le Samourai Thu, 31 Jan 2013 22:16:15 -0000
Antwort löschenJop, Film komplett nicht verstanden und dazu noch ein gräßlicher Text. Naja, Kritikerprofil ist schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr. :)
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 17:15:14 -0000
Antwort löschenDie Ku Klux Clan Szene war der absolute Tiefpunkt in dem Film. Da geb ich uneingeschränkt Recht.
@ Kasperle:
Klar hat er den Film verstanden^^ Du hast nicht richtig gelesen!
"ausser Foxx und Jackson müssen alle fein die Schnauze halten."
Was bedeutet das Foxx und Jackson "ihr Maul aufgerissen" haben.
Du aber schreibst:
"Definitv überhaupt nicht verstanden worum es geht... Alle außer Foxx und Jackson müssen die Schanauze halten... Eher machen Foxx und Jackson die Schnauze auf"
Jetzt kapiert^^
Le Samourai Sat, 09 Feb 2013 17:51:50 -0000
Antwort löschenKu Klux Clan Szene = Herausragendste Filmszene der letzten 10 Jahre.
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 18:21:26 -0000
Antwort löschenSolche Art von Szenen gehören, WENN, in einen Directors Cut.
Sie gehört in eine Mensch Markus Scetch Show.
Oder anderweitig billige Nonstop Nonsens Scetchshow im
deutschen Fernsehen.
Hätte den Film wenigstens kürzer gemacht...
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Le Samourai Sat, 09 Feb 2013 18:49:22 -0000
Antwort löschenNa dann scheinst du ebenfalls nicht das Geringste begriffen zu haben...
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 19:08:22 -0000
Antwort löschenIch will das Detail nennen. Es geht um die "Löcher in meiner Kaputze" Szene. Nicht um den Szenenplot als ganzes.
Sei es drumm...für mich ist das viel zu durchschaubar und langweilig...man erwartet es und bekommt es...
Linear hast das Zauberwort...
Für Tarantino einmal ein Fremdwort...
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Bei seiner mittlerweile achten Regiearbeit legt Tarantino mit Django Unchained ein gleichermaßen überzeugendes Werk vor, das wie gewohnt gespickt ist mit allerlei Reminiszenzen in Wort, Bild und Ton. Ich werde mich hüten, mir anzumaßen, auch nur die Hälfte der Anspielungen bemerkt und angemessen gewürdigt zu haben, doch funktionieren seine Filme ja Gott sei Dank stets nicht nur auf der Meta-Ebene, sondern wissen auch inszenatorisch zu überzeugen. Im Grunde ist sein neuestes Werk eine weitere Variation des Rache-Themas, das es ihm in den vergangenen Jahren merklich angetan hat, doch findet er dennoch wieder einmal einen eigenen Stil und ihm Redundanz vorzuwerfen würde an Polemik grenzen, auch wenn es mir gleichermaßen fern liegt, den Herrn in den Himmel zu loben, wie mancher Fanboy es ein ums andere Mal gerne tut. [...]
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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenAlles in allem ist “Django Unchained” ein extrem gelungener Film und eine unbedingte Empfehlung für alle Freunde der guten alten Western Filme.
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Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 03:05:16 -0000
Antwort löschenAboslutes Nein, Fan für alte Western Filme? Ich bitte dich!
onauratoutvu Wed, 08 May 2013 00:10:21 -0000
Antwort löschenIch bin einer "der größten" Sergio Leone-Fans!!!
Was meinst du, Andreas, wie schuppe mir deine Promotion für "Django U." ist!
Wahrscheinlich werden wir nie auf einer Wellenlänge sein weil ich von der "alten Schule" bin und das heutige Kino, bis auf einige wenige Ausnahmen, eine peinvolle Qual ist.
Ich sehe mir die meisten der heutigen Filme erst gar nicht an!
Was meinst du wie schnuppe mir das ist dass "Argo", zu Promotion-Zwecken, wegen, bis dahin, schwachen Kinoeinnahmen, den Oscar bekommen hat!
Da sehe ich mir lieber "The Deer Hunter" an!
goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenLange ließ er auf sich warten, Quentin Tarantinos Spaghetti-Traum. In Anbetracht dessen, schmeckt seine Django-Pasta nun überraschend weichgekocht. An Napoli fehlt es nicht, aber an der gewissen Würze. Fast möchte man glauben, der Regisseur wäre nicht nur äusserlich weich geworden. So romantisch und für seine Verhältnisse versöhnlich wie er sich dieses Mal gibt, sah man den Cineasten noch nie.
Franco Neros Auftritt ehrt den Film, trotzdem erweist sich Django Unchained als erklärte Spaghettiwestern Hommage als bei weitem nicht so treffsicher wie sein Protagonist. Als souveräne aber schlichte Zusammenstellung lieb gewonnener Tarantino-Stilmittel hat Django dagegen mehr Glück. True Grit als Reinterpretation eines Klassikers und Abgesang an den alten American Western wusste in dieser Hinsicht weniger gekünstelt mehr zu überzeugen als Tarantinos Version des Mannes mit dem stummen "D".
Die größte Leistung gelingt Tarantino damit, Jerry Goldsmith, Ennio Morricone und Luis Bacalov unter einem Filmdach zu vereinen - auf eine Weise. wie es nur Tarantino darf ohne dafür geteert und gefedert zu werden.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Vergleichsweise mutig stellt sich „Django Unchained“ einem der dunkelsten Kapitel US-amerikanischer Geschichte – der Sklaverei, geschickt aufgepeppt durch eine überraschende Liebesgeschichte. So manche Szenen über die menschenverachtenden Verhältnisse damals gehen an die Nieren, da, wo sie hinsollen, doch zerfällt dieser ernsthafte Blick, wenn er mit völlig überzogenen, blubbernden Blutgelagen bei Schießereien gepaart wird. Beides hat seinen Reiz, nur fehlt der gemeinsame Nenner. Homogener wirkt da schon die hervorragende Kameraarbeit, die Retro-Reißzooms, moderne Steadicam-Standards und Tarantinos persönliche Vorlieben (Vogelperspektiven, Kreisfahrten, wenige Nahaufnahmen) zu einem spannenden Stil vereint. [...]
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Heiteres Zitateraten wechselt sich mit brachialer Gewalt ab: Tarantinos “Django Unchained” ist eine linear erzählte Hommage an den Western, die aber mit zunehmender Laufzeit so ihre Längen hat. Eine grandiose One-Man-Show von Christoph Waltz, blutige Schießereien und ein erinnerungswürdiger, filmischer Abgang von Tarantinos Cameo: Dieser Django ist einer der guten!
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onauratoutvu Wed, 08 May 2013 00:19:36 -0000
Antwort löschenAlso, ich weiß nicht ob du durch eine bestimmte Sonnenbrille schaust, aber Christoph Waltz ist eine qualvolle Zumutung!
Aber vielleicht rührt deine Zuneigung daher weil Waltz, wie du, deutsch spricht! Was meinst du, warum war das Einnahmeträchtigste Land, nach den Staaten, Deutschland!?
PS: Ich bin über die weltweiten Kinoeinnahmen täglich auf dem laufenden!
Xander8112 Wed, 08 May 2013 06:11:08 -0000
Antwort löschenIch wollte immer schon mal jemanden kennenlernen, der über weltweiten Kinoeinnahmen täglich auf dem Laufenden ist. Und dann ist das gleichzeitig noch der größte Sergio Leone UND Charlie Chaplin Fan aller Zeiten, das berührt mich doch sehr.
(Und das auch nur, weil dein Kommentar, wie meiner, in Deutsch verfasst ist).
Ansonsten fällt mir zu deinem Kommentar doch herzlich wenig ein, schade.
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschen„Django Unchained“ macht Spaß, keine Frage. Er ist stark inszeniert, überraschend witzig und Waltz rockt tatsächlich auch den zweiten Tarantino in Folge. Gerade während des ersten Drittels legt Tarantino ein ungeheures Maß an Tempo vor und differenziert auch überaus passend zwischen zwei Formen der visuellen Gewalt. Anschließend macht sich vor allem die immense Laufzeit von 160 Minuten, als auch diverse, ungewohnt schwache Drehbuch-Entscheidungen bemerkbar. Darunter hat in erster Linie DiCaprio's seltsam gehemmt geschriebener Antagonist zu leiden, der selten dem Anspruch einer echten Bedrohung gerecht wird und gerade in den Szenen mit Waltz mehr oder weniger deutlich den kürzeren zieht. Dieser ist sowieso eine Sensation für sich und weiß der immer-präsenten Landa-Figur einige neue Facetten hinzuzufügen.
Der Sklaverei als dunkles, historisches Kapitel weiß Tarantino meistens mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu begegnen. Die Auseinandersetzung bleibt zwar über die gesamte Laufzeit…
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Norriz Mon, 28 Jan 2013 20:59:08 -0000
Antwort löschenUneingeschränkte Zustimmung. Ein guter Film, aber ein schwacher Tarrantino.
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen“Django Unchained” ist ein guter Film, aber beileibe nicht das, was aus ihm hätte werden können. Der Beginn ist grandios, doch im Mittelteil baut der Film stark ab und wirkt zuweilen arg langatmig, was ich so von Quentin Tarantino nicht erwartet hätte. Egal, alleine Christoph Waltz und Samuel L. Jackson sind das Eintrittsgeld wert. Und Quentin-Tarantino-Fans schauen sich ohnehin jedes Werk des Meisters an. Insofern: Viel Spaß im Kino!
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Cristina Nord: taz Cristina Nord: taz
Kommentar löschenAn diesem Spektakel kann sich nur der erfreuen, dem die Kapuze so verrutscht ist, dass er blind für die abgrundtiefen Widersprüchlichkeiten des Sujets geworden ist.
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Philipp Ebert Mon, 21 Jan 2013 03:06:47 -0000
Antwort löschenKannste das genauer erklären...und was meint eine TAZ Autorin nun wieder mit Kapuze...? xP
Apophis Tue, 22 Jan 2013 02:12:31 -0000
Antwort löschenDas ist keine Kritik, das ist ein Witz!
audio Wed, 23 Jan 2013 10:15:44 -0000
Antwort löschenAber ein ganz großer Witz!
Aber wer liest schon Filmkritiken in der taz... Sie sindt definitiv nicht ihr Standbein.
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 14:38:17 -0000
Antwort löschenRecht hat sie, die Frau Nord.
Apophis Thu, 24 Jan 2013 15:13:17 -0000
Antwort löschenIhre subjektive Richtigkeit spreche ich ihr auch gar nicht ab.
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 15:36:35 -0000
Antwort löschenWie, "subjektiv"? Filmkritik ist immer subjektiv. Wär ja sonst keine.
audio Thu, 24 Jan 2013 15:55:03 -0000
Antwort löschenWelche Filmkritik?
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 16:09:32 -0000
Antwort löschenJede.
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audio Thu, 24 Jan 2013 19:47:11 -0000
Antwort löschenJa klar, ich dachte schon, du meintest das, was Cristina Nord geschrieben hat ^^
Apophis Thu, 24 Jan 2013 22:04:28 -0000
Antwort löschenIch meinte das. Aber die Frage von dir @audio ist schon gerechtfertigt.
Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ
Kommentar löschenObwohl Tarantino mit 'Django Unchained' gleichsam zu den Urquellen seines Kinos findet, ist der jüngste Film des Meisters nicht sein bester. Das hat mehrere Gründe, einer davon ist sein schon früher beobachtbarer Hang, Szenen bis zum Extrem auszudehnen und gleichzeitig den Plot immer mehr zu reduzieren. Tarantino ist ein mit vielen Talenten gesegneter Regisseur; vom Dialog über die Schauspielerführung, die Musikauswahl, das Rhythmusgefühl und das visuelle Erzählen bis zur rohen cineastischen Wucht [...]. Doch das Bauen eines Plots, eines grossen erzählerischen Bogens, gehört nicht zu seinen Stärken, was sich nicht zuletzt an seiner Vorliebe zeigt, die Filme in Kapitel zu zergliedern [...]. Oft fällt dieses Manko nicht weiter auf, da die einzelnen Szenen mehr als genug Energie besitzen, um den jeweiligen Film vorwärtszutreiben.
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Alle Kritiken (43)
Kommentare (698) — Film: Django Unchained
RoosterCogburn Sat, 25 May 2013 17:47:19 -0000
Kommentar löschenNach langer Zeit präsentiert Tarantino mal wieder eine gerade zu lineare Storyline. Was bei einer Western-Hommage sowohl angebracht als auch erholsam erscheint. Die Geschichte von Django Unchained wird vor allem durch Rache angetrieben. Wie man es schon von einigen anderen Tarantinos kennt und es auch im Western-Genre weit verbreitet ist.
Es gibt eine Menge Unflätigkeiten, Kraftausdrücke und Brutalität. Es gibt Kraftmeieren und Gewalt, die Spaß machen. Und es gibt ein Wiedersehen mit Schauspielern, die wir schon aus anderen Tarantino-Filmen kennen (Samuel L. Jackson, Michael Parks, Zoë Bell und Christoph Waltz).
Django Unchained ist voller Anspielungen, Bezüge und Referenzen auf eine Reihe bekannter Filme des Genres und ihrer Macher. Nicht nur der Titel gebende Django wird rezitiert. Der Film erinnert mich in einigen Szenarien auch an Die Grausamen, Zwei Companeros oder Leichen pflastern seinen Weg. Ebenso hört man auch bei der Musikauswahl bekannte Soundtracks einiger Italowestern wie Ein Fressen für die Geier, Der Tod ritt dienstags oder Die rechte und die linke Hand des Teufels.
An der Debatte, ob der Film nur eine Ansammlung von unverschämten Versatzstücken ist oder nicht, möchte ich mich gar nicht beteiligen. Zu Quentin Tarantinos Stil gehört nun einmal, das er seine Vorbilder rezitiert und in seinen Filmen einbaut. Puristen kritisieren dies. Ich will nur unterhalten werden und das hat Tarantino endlich mal wieder geschafft.
Für mich der erste herausragende Film, den Quentin Tarantino in diesem Jahrtausend inszeniert hat!
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Hfonda15 Sat, 25 May 2013 18:18:40 -0000
Antwort löschenAuch wenn viele dem Streifen einige Längen vorwerfen, ich bin ganz deiner Meinung! Ebenfalls 9 Punkte!
fuerchtegott Sat, 25 May 2013 18:21:05 -0000
Antwort löschenKlasse Kommi, der meine Vorfreude steigert. Demnächst ist Django bei mir fällig.
Neverman Sat, 25 May 2013 13:13:57 -0000
Kommentar löschenTarantino stellt Geschichte richtig - mal wieder.
Das ist Popkultur in Reinform, wilder Western mit Perlweiss, ein Spaß nur wenn man sich darauf einlassen kann.
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MacArnold Sat, 25 May 2013 08:42:15 -0000
Kommentar löschenGenialer Anfang, ging auf der "Candyranch" gut weiter, etwas enttäuschender Schluß (Dr. Schultz hätte sich so nicht verhalten, er wurde ja immer als sehr Überlegt und rational dargestellt) und paar Minuten zu lang - aber Quentin Tarantino wollte halt auch wieder mit ins Bild...
Guter Tarantionfilm, den man unbedingt gesehen haben sollte
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Civil War Sat, 25 May 2013 08:55:08 -0000
Antwort löschenDr. Schultz hat schon bei der Sache mit dem Sklaven, der von den Hunden zerrissen werden sollte, die Beherrschung verloren und ist aus seiner Rolle gefallen, insofern kam das am Ende nicht aus heiterem Himmel.
MacArnold Sat, 25 May 2013 13:51:41 -0000
Antwort löschenJa, aus der Rolle gefallen triffts genau. Jemanden so zu bestrafen war im zuwider...
Aber eine Sache, die eigentlich schon in trockenen Tüchern ist so zu vergeigen und sein Leben sinnlos aufs Spiel zu setzen, wäre in seinen Augen total unprofessionell und hätte er (schätz ich mal) nie gemacht.
Tj. Fri, 24 May 2013 19:08:52 -0000
Kommentar löschenWie alle Filme eines Tarantinos ist auch dieser nicht sonderlich einfach zu bewerten. Vor Beginn weiß man nicht mit welchen Erwartungen man in einen seiner Streifen gehen sollte und nachdem Abspann ist man sich nicht wirklich sicher ob diese Erwartungen erreicht, unterboten oder übertrumpft wurden. Eines kann man Anfangs allerdings definitiv festlegen. Entweder Tarantino haut den Zuschauer mit einer unglaublichen Performance und Geschichte rücksichtslos aus dem Kino oder er vergeigt es von der ersten bis zur letzten Minute. Bei seinem neusten Streich Django Unchained war letzteres glücklicherweise nicht der Fall. Quentin Tarantino gelingt es, den Zuschauer über mehr als zwei Stunden zu fesseln, zu unterhalten und wie gebannt auf dem Kinosessel verharren zu lassen. Zu keinem Zeitpunkt wird es langweilig, obwohl es Django Unchained wie gewohnt seeehr ruhig angehen lässt. Auf viel geplätscher folgen Unmengen riesiger Wellen die einen beben lassen. Die Auswahl einer kompletten Hollywood Riege an Darstellern ist für einen Tarantino ebenso wichtig wie die unbeachtlichen Schauplätze, die allerdings erstklassig in Szene gesetzt werden. An vorderster Front - Christoph Waltz, der sich mit seinem unglaublichen Schauspiel nicht nur in die Herzen der Zuschauer spielt, sondern auch grinsend dem Himmel der Götter entgegen winkt. Die unzählbaren und unbezahlbaren Gags zünden im Minutentakt und sorgen für ständiges, herzergreifendes und applaudierendes Gelächter. Selbst Quentin Tarantino lässt sich für kurze Zeit auf der Leinwand blicken und verewigt sich mit Legenden wie Samuel L. Jackson, Jamie Foxx und Leonardo DiCaprio. Und sein Abgang bleibt ebenso legendär wie der unvergessliche und immer wiederkehrende Beginn eines hoffentlich atemberaubenden Kinojahres. Was bleibt ist allerdings auch Jammer - denn ohne Waltz hervorragende und begnadete Performance würde man Tarantinos Django Unchained bitterböse entgegen blicken.
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yo.eykeam Fri, 24 May 2013 12:53:48 -0000
Kommentar löschenWas für ein großartiger Cast, was für eine tolle Landschaft, was für geniale Dialoge, und was für ein unpassendes Ende man hier bekommt ist beeindruckend. Tarantino schafft es tatsächlich einen tollen Film, der 1 1/2 Stunden wunderbar Begeisterung und Spannung aufbaut, binnen weniger Minuten zu einer ziemlichen Farce werden zu lassen.
Der Weg bis zum Ende des Films, nach den geschriebenen ~90 Minuten, ist an Sinnfreiheit, Deplatziertheit, und Übertriebenheit nicht mehr zu toppen. Schade um das Potenzial, und den Cast, aber Quentin muss ja sein Werk mit einem 'großen Knall krönen' - ob krönen hier das richtige Wort ist überlasse ich jedem selbst.
Trotzdem kann ich den Film nun nicht total in's Aus befördern, dafür ist mir die erste Hälfte dann doch zu stark. Selbiges gilt auch für den Cast, es gibt niemanden der nicht mindestens gut spielt, da trifft der Herr Regisseur aber sowieso fast immer in's Schwarze (;-)).
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FilmeGuide Fri, 24 May 2013 07:02:00 -0000
Kommentar löschenFranco Nero fragt Django nach seinem Namen, Django buchstabiert seinen Namen und fügt hinzu: "Das D ist stumpf" daraufhin Franco Nero, ganz lässig mit eiskaltem Blick "Ja, ich weiß" Epic (-:
"Django Unchained" ist einfach cool, geil, sexy und Bombastisch aufgebaut. Tarantino war schon immer anders, immer besonders anders als andere. Sein Stil, wie er die Filme dreht...nenn ich jetzt mal "Tanto Stil" und dieser wird auch noch von anderen Regisseuren Kopiert, aber ohne Beteiligung von Tarantino, kommt der "Tanto Stil" einfach nicht richtig zur Geltung. Der alte Haudegen Waltz spielt so, wie er immer spielt und dafür lieben sie ihn. Verdienter Oscar gewinner. Lobenswert auch Leonardo DiCaprio.
Hinzu kommt die Typische Musik, die den "Tanto Stil" ihren letzten schliff geben. Bin noch immer Fasziniert von dem Film und kann ihn nur jeden ans Herz legen, also ab mit euch PopCorn besorgen, kalte Pepsi und eine große Pizza. Dann steht einem, ein "Fast Food Cinema Event" nichts mehr im Wege. Von mir gibt es deswegen eine Wunderbare Bewertung von 9,5.
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LadyDeWinter Thu, 23 May 2013 15:08:27 -0000
Kommentar löschenChristoph Waltz und Leonardo DiCaprio waren für mich (in Verbindung mit einem Tarantino-Film) eigentlich DIE Gründe, diesen Film überhaupt zu sehen, da ich Western normalerweise nicht zu meinem Lieblingsgenre zähle. Beide haben für mich überzeugt (der Rest des Cats natürlich auch). Teilweise hatte der Film seine Längen und im Großen und Ganzen finde ich nicht, dass Django an Inglorious Basterds heranreicht. Hans Landa war einfach noch viel fieser als Mr. "Mein Name ist Dr. King Schultz und das hier ist mein Pferd Fritz!".
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Whooker91 Thu, 23 May 2013 17:12:03 -0000
Antwort löschenDer Vergleich Landa und Schultz hinkt etwas, wenn man sich auf die Boshaftigkeit der beiden konzentriert. Schultz ist im Grunde kein schlechter Kerl. Der Rassismus widerstrebt ihm komplett und er hat ganz klar Grundsätze, wer es verdient von ihm getötet zu werden und wer nicht. Landa war einfach von Grund auf diabolisch und durchtrieben. Allein schon eine Freundschaft aufzubauen, wie die zu Django, wäre für Landa vollkommen unmöglich. Finde beide Rollen absolut beeindruckend, wobei Schultz für mich vlt. sogar noch etwas facettenreicher daherkommt, auf Grund seiner guten Seite.
LadyDeWinter Fri, 24 May 2013 06:22:29 -0000
Antwort löschenDa gebe ich dir natürlich vollkommen recht. Charakterlich sind die beiden komplett verschieden. Ich wollte damit nur ausdrücken, dass mir die diabolische Seite an Christoph Waltz besser gefällt :)
Marco.Madness Thu, 23 May 2013 10:24:15 -0000
Kommentar löschenTrotz der langen Laufzeit punktet der Film auf ganzer Linie. Er ist in keiner Minute langweilig, die Darsteller (allen voran der überragend spielende Christoph Waltz) können überzeugen, die Actionszenen sind spektakulär in Szene gesetzt, und das Comedy Segment mit den Kapuzen einfach nur herrlich satirisch. Ich mache nur beim Soundtrack leichte Abstriche, da Hip Hop einfach nicht zu einem Western passt.
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NodiNeu Tue, 21 May 2013 12:57:03 -0000
Kommentar löschenSeit dem Everybodys Kultfilm "Pulp Fiction" hat mich kein Tarantino-Film mehr so unterhalten. Vor allem gegenüber dem eher nur soliden "Inglourious Basterds" ist "Django Unchained" eine klare Steigerung. Das Drehbuch ist durchweg gelungen, genauso wie der Soundtrack. Auch hier geht es Tarantino-typisch sehr dialoglastig zu, doch im Gegensatz zum Weltkriegs-Märchen kommt keine Langeweile auf und die wieder sehr lange Laufzeit vergeht wie im Flug. Nur muss man sich auf die ganze Schose einlassen, sonst funktioniert sie nicht. Auch etwas, was vor jeder Sichtung eines Tarantino-Films bedacht werden muss.
Die Darsteller sind allesamt gut anzusehen und so gut wie keiner enttäuscht. Christoph Waltz, der hierfür seinen zweiten Oscar einstreichen durfte, gibt im Grunde genommen nur eine Variation seiner Rolle aus "Basterds" zum Besten, das aber wieder sehr gut. Mehr als einmal konnte er mich köstlich amüsieren. Auch Leo DiCaprio beweist wieder mal sein Können und gibt seine Rolle außergewöhnlich bösartig. So hat man den Mimen noch nicht oft gesehen. Dagegen ist Jamie Foxx in der Titelrolle etwas sparsam. Ob das so gewollt ist kann ich nicht sagen, doch im Gegensatz zu den Kollegen blieb Foxx' Performance etwas mehr im Mittelmaß, trotzdem aber alles andere als schlecht.
"Django Unchained" ist für mich also der beste Tarantino seit dem nunmehr fast 20 Jahre zurückliegenden "Pulp Fiction". Ein sehr unterhaltsamer Film von der ersten bis zur letzten bluttriefenden Minute mit tollen Darstellern und noch tollerem Soundtrack.
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herrmann.jemine Mon, 20 May 2013 11:09:57 -0000
Kommentar löschennach sichtung des ersten trailers schon hatte ich keinerlei erwartungen mehr an diesen tarantino. aus dem grund bin ich auch nicht ins kino. gut so!
hier wirkt mMn alles nur furchtbar gewollt und angestrengt nach dem tarantino-prinzip reissbrettmäßig umgesetzt: hauptsache viele lange dialoge. nicht mal die optik kann einen umhauen. ich hatte oft den eindruck, einen billigen tv-film zu sehen, der in irgendeiner freizeit-cowboystadt gedreht wurde.
christoph waltz ist ein ausnahmeschauspieler, keine frage. insofern hat er noch das beste rausgeholt aus diesem langweiler.
obwohl, langweiler ist etwas übertrieben. einigermaßen unterhaltsam war der streifen an manchen stellen schon... allerdings nur durch die schauspielerleistungen. am besten gefielen mir neben waltz noch samuel l. jackson und v.a. leo di caprio. der eigentliche hauptdarsteller und titelheld jamie foxx hingegen war mächtig blass. daher reicht es grad noch für ne 5. mit abstand der schlechteste tarantino.
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TheAvenger68 Mon, 20 May 2013 13:15:37 -0000
Antwort löschenJamie Foxx war mächtig blass !
Schönes Wortspiel ;-)
Digit Tue, 21 May 2013 13:34:11 -0000
Antwort löschenTja ein Stream ist eben keine BluRay..
TheAvenger68 Tue, 21 May 2013 22:03:34 -0000
Antwort löschenDa müssten Denzel Washington, Wesley Snipes, Samuel L. Jackson etc. auch schon mal mächtig blass gewesen sein :-)
herrmann.jemine Wed, 22 May 2013 08:27:57 -0000
Antwort löschenliebe(r) digit, was willst du mir damit sagen bzw unterstellen?
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Digit Wed, 22 May 2013 09:44:31 -0000
Antwort löschenOptisch ein billiger TV-Film, unklar wie du zu dieser Erkenntnis kommen kannst.
herrmann.jemine Wed, 22 May 2013 09:56:43 -0000
Antwort löschenzum einen: ich habe den als bluray in meiner real existierenden videothek umme ecke geliehen.
zum anderen: die settings vor allem der westernstädte in verbindung mit der beleuchtung und der farbnachbearbeitung hatten mMn nix von kino-look, sondern wirkten eher wie unbearbeitete digi-cam-aufnahmen (die bekanntlich über-real wirken und keinerlei stimmung erzeugen) ohne o.a. stilmittel in einer kulisse, die ein tischlerlehrling entworfen und gezimmert haben könnte. von daher kann ich auch die lobhudelei auf den leider verstorbenen production designer in den extras nicht verstehen.
zieh dir die extras mal rein und vergleiche die aussagen mit dem zuvor von dir gesehenen.
sascha.molls Sun, 19 May 2013 12:49:38 -0000
Kommentar löschenEin Tarantino eben mehr muss man zu diesem Meisterwerk sicher nicht sagen.
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Bourbon Sun, 19 May 2013 09:02:23 -0000
Kommentar löschenBevor der Film überhaupt in die Kinos kam, entstand ein großer Hype um den Film. Dieser steigerte sich sogar, als der Film erschien. Aber ist dieser Hype überhaupt berechtigt? Nach dem ich mir de Film nun angeschaut habe, kann ich sagen: Ja, der Hype ist berechtigt, jedoch kann ich nicht verstehen, wieso dieser so groß war.
Womit kann "Django Unchained" punkten? Auf jeden Fall sticht die schauspielerische Fähigkeit hervor. Nicht nur von Christoph Waltz, der die Rolle sehr gut verkörpert. Zum Glück blieb es so auch nicht bei einer Ein-Mann-Show, wies es leider bei einigen früheren Filmen der Fall war. Damit kann man sich an verschiedene Charaktere erfreuen, die das Geschehen zum Laufen bringen. Ebenso sind die Dialoge gut ausgereift, die einem immer wieder schmunzeln lassen und so Abwechslung in die doch sehr ernste Handlung bringen. Gefallen hat mir auch die lockere, gleichgültige und coole Art der verschiedenen Charaktere.
Wie ihr seht, machen die Schauspieler sehr viel aus. Auch, wie die Charaktere in Szene gesetzt werden. Nun kommen wir zum großen ABER: Wie schon geschrieben, ist es eine ernste Handlung (Sklaverei etc.). Jedoch hätte man hier mehr ins Detail gehen können. Vor allem das Negative kommt nicht richtig zur Geltung. Ebenso bin ich von der eigentlichen Handlung enttäuscht. Es war schlichtweg keine wirklich vorhanden. Wären auch die gut gelungenen Dialoge nicht vorhanden, dann wäre dieser Film auch ein einfaches Töten geworden.
Fazit: "Django Unchained" ist – begrenzt auf die schauspielerische Leistung – ein ausgezeichneter Film. Die Charaktere werden mit ihrer Art und den Dialoge gut in Szene gesetzt. Jedoch mangelt es dem Filn an einer wirklich tiefgründigeren Geschichte, die man mit Sicherheit noch einbauen könnte.
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CrazyWizard Sat, 18 May 2013 16:17:12 -0000
Kommentar löschenEin ausgezeichnetes Western-Action-Spektakel vom Feinsten. Ein toller, abgedrehter (aber leider auch zum Ende hin immer weiter verblassender) Nebencharakter, ein cooler Hauptheld, der eigentlich unglaublich sensibel ist und doch einen beinharten "Nigger" mimen muss.
Erst bei diesem Film ist mir aufgefallen, was Quentin Tarrantino doch eigentlich für ein großartiger Regisseur ist, mit viel Verständnis für kunstvolle Farbgebung und tolle Perspektiven. Aber auch ich muss sagen, dass ich das fontänenhafte Blut für störend empfinde. Auch "Inglourious Basterds" ist mit weniger Suppe ausgekommen!
Trotzalledem schon alleine wegen Christoph Waltz und seiner Darstellung sehenswert!
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Affenpranke Wed, 15 May 2013 11:52:42 -0000
Kommentar löschenNe, nach mehrmaligen hinhören auf meinen Instinkt, muss ich mich gegen jede Konvention wänden und leider sagen, dass ich den Film nicht sonderlich gut fand. Er zog sich leider sehr in die Länge, die Dialoge waren auch nach einer Weile eher zum abgewöhnen und Jamie Foxx zusammen mit Samuel L. Jackson gingen mir richtig auf'n Sack. Am peinlichsten war zum großen Teil auch die Musikauswahl - ich dachte ich fahr im Hühnerstall Motorrad...
Dr. Schultz unterscheidet sich kaum von Hans Landa - trotzdem mochte ich seinen Auftritt, weil mir sein nerviges maniriertes Spiel irgendwie gefällt - Jamie Foxx hat eine aufgesetzte Ernsthaftigkeit und wirklich Sympathie kann ich für den Kerl nicht entwickeln. Wer mir gut gefallen hat, waren Di Caprio und Don Johnson aber irgendwie weiss ich sonst nicht was ich vom Film zu halten habe.
Tarantino ist ein großartiger Filmemacher, aber mit "IB" und "DU" hat er zwei Streifen herausgebracht, die mich leider zum größeren teil gelangweilt haben.
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erik.stein.12 Tue, 14 May 2013 22:13:29 -0000
Kommentar löschenEin typischer Tarantino – durch und durch.
Was soll ich sagen. Wer mit Tarantino´s letzten Werken Kill Bill und Inglorious Basterds nichts anfangen konnte, wird auch mit Django Unchained nicht warm werden. Und jeder der auf Quentin´s Filmen generell nicht klar kommt, wird unter Garantie auch dessen neustem Machwerk nichts abgewinnen – das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche, wie Michael Parks und Tarantino, wie Tom Savini in Cameos, wie…
Da ich nicht spoilern möchte versuche ich mich kurz zu halten.
Der Fan von o.g. Filmen und deren Regisseur/Schreiber bekommt mit Django Unchained genau was er erwartet. Neue, alte Kult-Charakere, wie sie eben nur in einem Tarantino auftauchen, Dialoge so schräg und übertrieben, wie sie genial und witzig sind, Szenen deren Ausgänge nicht immer vorhersehbar sind und förmlich explodieren können, superbe Musikuntermalung, fantastische Camoes alter Helden, ein super Gespür für Comedy, tolle Kameraarbeit, schöne Kostüme und eine gewaltige Portion Blut, fast schon Gesplatter und in diesem Fall eine große Verbeugung vorm Spaghetti-Western-Genre, in das Tarantino allem Anschein nach seine neuentdeckte Liebe für Deutschland in Form seiner eigenen Interpretation der Nibelungen-Sage einflechtet.
Deswegen wird auch einmal regelrecht „im Blut des Drachens“ in Form DES Shoot-Outs der Marke „Extra Blutig“ oder „Splatter Deluxe“ gebadet, welcher den dritten Akt perfekt einleutet. Viele amerikanische Kritiker haben dies wohl einfach nicht verstanden und es unwissend mit übertriebener und unangebrachter Gewaltdarstellung abgeschrieben…
Auch wenn mir in Django Unchained die ein oder andere Musikuntermalung persönlich weniger gut gefallen hat, war diese dennoch „irgendwie“ passend und wurde von umso besseren Stücken ausgeglichen. Vielleicht mag auch der „Nigger on a horse“-Witz etwas zu oft verwendet worden sein, aber für mich ist all dies kein wirklicher Grund dem Film einen Punktabzug anzutun – dafür war er einfach zu gut und viel zu unterhaltsam.
Bewertung der Blu Ray (FR-Import) findet ihr hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/05/django-unchained-fr-import-blu-ray.html
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Hueftgold Sat, 11 May 2013 16:12:55 -0000
Kommentar löschenDjango ist mal wieder ein Geniestreich von Quentin Tarantino! Super Dialoge die zum Teil saukomisch sind. Ich empfand bei den 165 Minuten keine langeweile und war zum Ende hin sowas von erstaunt dass der Film ab 16 freigegeben wurde!
"Gentlemen, zuerst hatten sie meine Neugier, jetzt haben sie meine Aufmerksamkeit!"
10.0/10
Lg Hueftgold
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sylar02 Wed, 08 May 2013 20:00:33 -0000
Kommentar löschenweis garnicht wieso hier alle so welche romane schreiben ist einfach ein geiler film mehr kann man nicht dazu sagen waltz rockt das ding wieder genauso wie leonardo di caprio
fox rückt mir als Hauptfigur zu sehr in den Hintergrund da waltz un caprio einfach zu präsent sind
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sebastianxxx Mon, 06 May 2013 20:38:05 -0000
Kommentar löschen"Auch Quentin Tarantino mag in Deutschland schon lange Kult sein, doch sein "Django Unchained", jetzt mit zwei Oscars ausgezeichnet, ist künstlerisch angreifbar. Das geht schon los mit der Frage, was von seinen Referenzen an "Django", "Mandingo" und all die anderen Blaxploitation-Klassiker (ein Genre aus den Siebzigern, meist Krimis und Actionfilme mit fast ausschließlich schwarzen Protagonisten), Spaghetti-Western und nordischen Sagen zu halten ist. Tarantinos konfuses Drei-Stunden-Blutbad wirkt wie ein Trailer für ein Sklaven-Melodram, das großartig wäre, würde es existieren. So bleibt nur die Gewalt, die so übertrieben wirkt, dass sie nicht berührt, anfänglich ganz unterhaltsame Gags, die durch ständige Wiederholung aber nicht lustiger werden, und das schale Gefühl, dass hier ein ernstes Thema für Klamauk missbraucht wird."
Süddeutsche Zeitung
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tobby91 Fri, 03 May 2013 19:23:10 -0000
Kommentar löschenAn erster Stelle muss ich die Entwicklung von DiCaprio loben. Vom Bubi der in Titanic tauchen war zu einem ernstzunehmenden Darsteller durch hervorragende Leistungen in Inception und Django. Respekt!
Der Oscar für Christoph Waltz war berechtigt, da er es mal wieder geschafft hat eine perfkte Figur zu miemen.
Tarantino versteht sein Handwerk, obwohl er nicht mehr an frühere Leistungen anknüpfen kann.
Trotzdem ist dieser Film gelungen und für mich persönlich Kult.
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kobbi88 Mon, 06 May 2013 12:40:51 -0000
Antwort löschenDi Caprio ist nicht erst seit Inception ein ernstzunehmender Darsteller... mal davon abgesehen, dass er in Titanic klasse gespielt hat und auch vor Titanic (Jim Carrol, Gilbert Grape) schon gut war, sollte man Departed, Blood Diamond, Zeiten des Aufruhrs, Gangs of New York und vor allem Aviator nicht vergessen. Oder anders ausgedrückt: DiCaprio war schon immer klasse :)
Schwamm Sat, 11 May 2013 15:08:18 -0000
Antwort löschenIn Shutter Island war er auch sehr gut.
Big Mike Sun, 12 May 2013 21:19:14 -0000
Antwort löschenJim Carroll - In den Straßen von New York ?
kobbi88 Sun, 12 May 2013 21:46:04 -0000
Antwort löschen@ Schwamm: natürlich hast du recht, aber der war ja glaub ich sogar nach Inception (und darum gings mir, dass er nicht erst seit da ein ernstzunehmender Schauspieler ist)
@ Big Mike: genau der
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Neverman Tue, 21 May 2013 15:59:35 -0000
Antwort löschenBöser Blick und Rumgebrülle machen noch kein gutes Schauspiel aus.
kobbi88 Tue, 21 May 2013 16:29:29 -0000
Antwort löschenKommt drauf an, wie man böse blickt und wie man rumbrüllt. Und wenn du jetzt dir Rolle von DiCaprio in Django meinst: die hat ja noch weit mehr zu bieten als nur diese zwei Aspekte...
stefanie.urbach Fri, 03 May 2013 09:00:12 -0000
Kommentar löschenEin toller Spaß, tolle Musik, erwartungsgemäß viel Blut. Tarantino ist ein großes Kind. Wer leichthändige Wort- und Gewaltexzesse mag und die Welt nicht so furchtbar ernst nimmt, wie sie war, ist und immer sein wird, der wird diesen Film lieben.
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