End of Watch - Kritik

US 2012 Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 20.12.2012

  • 6 .5

    1. Hauptdarsteller beide wirklich überragend!
    2. Geschichte, ist nicht wirklich spannend, allerdings will man wissen es zu Ende geht.
    3. Darf man den Film einen Found Footage nennen? Wenn ja, dann ist die Kamera recht ordentlich. Mir wurde nicht schwindelig.
    4. Realitätsnah. Keine übertriebene Action usw.
    5. Ende ist unerwartet. Hat Spaß gemacht.

    • 7 .5

      Was ich End of Watch definitiv zu Gute halte, ist, dass es kein pseudocooler Cop-Film ist, sondern authentisch wirkt, nicht zuletzt wegen des tollen Zusammenspiels der beiden Hauptakteure. So in etwa kann ich mir vorstellen, dass es in der Realität aussehen könnte.

      Manchmal hat man das Gefühl, dass durch die episodische Erstählstruktur etwas der rote Faden verloren geht, aber dennoch fielen mir keine wesentlichen Längen auf, weswegen man das gut verzeihen kann. Dafür wird man mit einem bewegenden Ende belohnt.

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      • 8

        Kurzweilig, witzig, dramatisch, actionreich und aufklärend. Found-Footage-Aufnahmen stören auch keinesfalls, geben dem Film sogar einen gewissen Charme. Mindestens genauso cool wie Training Day und das muss schon was heißen.

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        • 7

          Dachte am Anfang erst, dass sei so ein furchtbarer Proll-Ami-Polizei-Streifen, wurde dann aber eines Besseren belehrt.

          • 8 .5

            Ich kann es nicht benennen. Tut mir Leid, aber es geht einfach nicht.
            „End of Watch“ gelang etwas, das sehr selten bei mir funktioniert, und normalerweise nicht bei dieser Art Film. Ich habe im Verlauf des Filmes mit den beiden Cops gelacht, mit ihnen gezittert, sie belächelt und verspottet und am Ende hatte ich eine derart emotionale Verbindung aufgebaut, das mir die Tränen kamen.( Ob Freuden oder Trauer-Tränen müsst ihr selbst sehen )

            Gyllenhaall aber auch Pena machen ihre Sache beängstigend gut, bekommen den Spagat zwischen (Anti-) Helden der Polizei und Freundschaft ( ja Bruderschaft ) fast stolperfrei hin. Die Inzinierung ist Tempo- und Abwechslungsreich, allerdings nicht nicht makellos.

            Zugunsten des Spannungsaufbaus wurden Löcher im Drehbuch in Kauf genommen, sowie einige fragwürdige Handlungen der Gangsterseite. Am Ton und Schnitt kann man nicht meckern, anderseits liefern diese auch keine Glanzpunkte.Vielleicht sei gesagt, das sie mit der Wackelkamera ab und an übertrieben haben, dennoch bereichert der Found-Footage Stil diesen Film ungemein.

            Hervorheben möchte ich das Bild, dass von den Polizisten vermittelt wird. Gerade in letzter Zeit gibt es immer wieder schockierende Nachrichten aus Übersee von Polizeigewalt und Rassismus, doch muss man sich vor Augen führen: Es handelt sich um eine Minderheit. Die meisten Cops sind Menschen wie du und ich, sie möchten nach einem harten Tag einfach nur noch zu ihren Frauen und Kindern.

            Dabei werden die beiden Protagonisten jedoch nicht glorifiziert. Polizeigewalt findet ebenso in den Film, wie auch harte Verhöre. Dabei werden zugegebenermaßen recht plakativ diverse Ausnahmefälle in Reihe abgearbeitet, in denen sich die Polizisten verschiedenen Szenarien stellen. Hausbrand, Menschenhandel, Kartelle... Für jeden was dabei.

            Mich begeistert das Verhältnis der beiden Partner, die sich auf Gedeih und Verderb vertrauen müssen, die sich enger stehen als manch Brüder. Sie sind nicht immer korrekt, sie sind nicht immer am besten und sie machen Fehler. Doch haben sie das Herz am rechten Fleck und würden füreinander sterben. Sie sind Menschen

            2
            • 7 .5

              Harter und sehr spannender Cop-Film, der glaubwürdig erscheint und durch eine kompetente Besetzung besticht.

              1
              • 8

                Klasse Film, der vor allem durch die speziellen "Handkameras" eine Beziehung zum Zuschauer aufbauen kann. Zudem ist der Film spannend, actionreich und bietet trotzdem viele Emotionen. Gute, aber dennoch nicht ganz perfekte, Story.

                1
                • 7 .5

                  Ein durchaus spannendes und gut gespieltes Cop-Drama! Jake Gyllenhaal spielt wie immer gut und Michael Pena auch! Der Film ist wirklich ein bewegender, an Herz gehender Film!

                  • 9

                    End of Watch ist unglaublich spannend und äußerst bewegend. Die Freundschaft der beiden Polizisten lässt Empathie beim Zuschauer erwecken, die das Geschehen noch aufregender macht. Ein sehr dramatischer, cooler und manchmal auch lustiger Film mit einem schnieken Soundtrack!

                    1
                    • 7 .5

                      Manchmal wäre bisschen weniger Handkameragefuchtel mehr gewesen :D
                      Insgesamt aber ein echt cooler Film mit sehr guten Hauptdarstellern! :)

                      • 8 .5

                        Genialer FIlm! Besonders am Ende hielt mein Atem kurz an.
                        Die Kamera Inszenierungen haben mir hier sehr gut gefallen, da dachte man sei mit dabei. Dazu präsentiert sich Jake Gyllenhaal mal wieder von seiner besten Seite. Dieser Film ist reine Geschmackssache, meinen trifft er. Chapeau!

                        • 1 .5
                          RolloTomassi 07.02.2015, 15:09 Geändert 07.02.2015, 15:10

                          Handkamerahickhackfilme haben noch nie wirklich funktioniert. "End of Watch" habe ich nicht bis zum Ende durchgehalten, da kann man sich schon besser Steven Seagal: Lawman ansehen, besser wenig spannende Realität als stinklangweilige Pseudorealität. "Das Gesetz der Ehre" das war doch mal ein krasser Polizeifilm und mir würden noch mehr einfallen, aber von dem Streifen lass ich mich nicht beeindrucken.

                          • 6

                            »Es war einmal in South Central L.A . . . «: mit diesem Motto eröffnet der Polizeifilmveteran David Ayer seinen Thriller über zwei tatsächlich grundehrliche Cops, die zusehends einem mexikanischen Drogenkartell in die Quere geraten. Das hervorragende Ensemble und das solide Drehbuch lassen mitunter vergessen, wie sehr sich die Inszenierung in ratlosen Manierismen verliert. [Gerhard Midding]

                            • 9

                              Einfach ein richtig guter film. Hätte auch gerne noch eine stunde länger gehen können denn ihre einsätze waren sehr unterhaltsam. Der beste Cop buddy film den ich bisher gesehen habe. Man fühlt sich den charakteren verbunden und sie wirken sehr realistisch.

                              • 7

                                Wirklich klasse gemacht der Film. Cool inszeniert das ganze. Jake Gyllenhaal wird immer besser. Achtung Minispoiler - Einzig allein das dauergeballer am Ende hat mich nicht überzeugt. Hätte anders aussehen können. Aber trotzdem - Daumen hoch!!

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                                • 8

                                  Kein typischer US-Cop-Film, denn er zeigt, dass Polizisten nicht nur funktionierende, das Recht liebende Männer sind, sondern in erster Linie auch mit Menschen mit Gefühlen und Emotionen. Es hinterlässt eben doch Spuren, wenn man zig Personen auf engsten Raum zusammengepfercht sieht oder kleine Kinder im Schrank gefesselt werden, damit man sich in Ruhe mit der Mutter vergnügen kann. Diese realistischere Darstellung wird unterstützt durch die Kameras, die beiden am Körper oder in der Hand tragen. Mir gefällt diese Untermalung des Doku-Aspektes, da es konsequent betrieben wird. Diese zweite Sicht auf das Geschehen tut dem Film sichtlich gut und macht zum Teil seinen Reiz aus, wenn auch im Endeffekt die Kameras keine weitere Aussage haben. Die Inszenierung gefällt. Die Kamera-Arbeit insgesamt wandelt aber zwischen genial dynamisch und nervig. Da wird an manchen Stellen übertrieben, was aber für keinen großen Abzug sorgt.

                                  Die Fälle, in denen Taylor und „Z“ ermittelnen nehmen mit der typischen Spannungskurve an Intensität zu und enden im großen Finale. Der Plot ist absolut solide, setzt sich damit aber wenig von ähnlichen Filmen ab. Dennoch schafft „End of Watch“ eine Atmosphäre, die eben nicht von der typischen Thriller-Stange ist und auch den dramatischen Aspekt der Thematik wunderbar untermalt. Die Hauptdarsteller machen ihre Arbeit ausgesprochen gut. War beim Abspann überrascht, wie gut mir „End of Watch“ gefallen hat und bin es immer noch.

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                                  • 7 .5

                                    Zwei Cops wie Brüder!
                                    + Krasses Ende
                                    + Schauspielerisch Top
                                    + Sympathische Jungs
                                    + Coole Kamera Inszenierung
                                    + Gang Viertel gut dargestellt
                                    + Geile Action

                                    o etwas zu viel "Doku"- Stil
                                    o Story aneinander Reihung mehrer Einsätze

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                                    • 5
                                      RoosterCogburn 29.11.2014, 16:21 Geändert 29.11.2014, 16:23

                                      Ein Cop-Film. Eigentlich ziemlich altmodisch gehalten. Was nicht automatisch 'schlecht' bedeutet. Er will die Arbeit der Polizisten auf der Straße zeigen. Im Gangterritorium müssen unsere 'Helden' ihren Alltag verbringen und für Recht und Ordnung sorgen. Hier ist in meinen Augen schon der grösste Minuspunkt der kompletten Inszenierung. Während der ganzen Handlung kommt es bei mir als Zuschauer gar nicht an, das sich die Protagonisten im schlimmsten Viertel der Stadt befinden. Man sieht es dem Setting nicht an. Außerdem transportieren die Figuren auch nicht, das sie sich einer derart ständigen, gegenwärtigen Gefahr aussetzen.
                                      Dann stört mich dieser Versuch des Found Footage Stils. Im Film wird es damit erklärt, das Brian (Jake Gyllenhaal) ein Videoprojekt plant. Deshalb filmt er den Polizeialltag. Das es dabei zu unlogischen Aufnahmen und plötzlichen Schnitten kommt, nehme ich mal so hin. Aber die Videokameras scheinen in der Welt der beiden allgegenwärtig zu sein. Wahrscheinlich wollte Ayer (Regisseur und Autor) den Zuschauer mehr ins Geschehen ziehen. Aus meiner Sicht gelingt ihm dies nur teilweise. Ich glaube, ein klassischer Inszenierungsstil wäre besser für den Film gewesen. - Effektiv wird der Film voll und ganz von seinen beiden Hauptdarstellern getragen. In meinen Augen ist er nicht der grosse Wurf, für den ihn viele halten.

                                      Der Fazit des Marshals: Ein anständiger Independent-Movie, den man sich mal anschauen kann. Doch den Hype und den Lob der Kritiker, den kann ich nicht nachvollziehen.

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                                      • 6 .5

                                        Nachdem ich jetzt neulich David Ayers miesen "Sabotage" gesehen habe war es nun auch Zeit für den direkten Vorgänger "End of Watch"!
                                        Bei dem geht der Zuschauer mit den beiden Cops Jake Gyllenhaal und Michael Pera im Found-Footage-Stil auf Streife und begleiten sie über einen gewissen Zeitraum.
                                        Durch den wackeligen Handkamerastil wirkt das ganze eher wie eine amerikanische Doku über den Streifendienst über Cops in L.A als ein typischer Spielfilm.
                                        Das ist zwar "Gott sei dank" gut gespielt und besonders Gyllenhaal gefällt mir hier mal wieder sehr gut, vermittelt aber einfach nicht das nötige Gefühl für die Figuren und die Handlung.
                                        Überhaupt wirkt das ganze ziemlich episondenhaft und zusammenhanglos und wird nur durch einen ganz dünnen roten Faden zusammen gehalten.
                                        Aber das und das unnahbare der Figuren ist ja oft das Problem des Found Footage Genres weil man den Charakteren einfach zu nah ist und sie nicht von weitem beobachten kann.
                                        Trotzdem muß ich sagen auch wenn mir die erste halbe Stunde verdammt lang vorkam und ich mit dem ganzen nicht so ganz warm geworden bin hat mir der Film dann schlußendlich doch ganz gut gefallen.
                                        Was vor allem an der guten letzten halben Stunde gelegen hat wo nochmal etwas Aktion, Spannung und Emotion aufgekommen ist.
                                        Erwähnsenswert ist vielleicht noch dass Ayer den Film in nur 22 Tagen und mit nur 7 Mio Dollar realisiert hat,was heutzutage wirklich sehr selten ist.
                                        Am Schluß dachte ich zwar "war ja eigendlich doch ganz gut",
                                        nochmal muß ich ihn mir aber nicht ansehen!

                                        • 4

                                          Ich bin leider etwas von dem Film enttäuscht. Er kommt einem durch die verwackelte Handkamera wie eine Doku im Stile "Auf Streife" oder "Mein Revier" vor. Man wartet die ganze Zeit darauf das der Film los geht. Aber es passiert nichts weiter als das man den beiden Cops bei der Arbeit und ihrem Privatleben zusieht. Das ermüdet auf Dauer, schade, ich denke mal da wäre mehr drin gewesen.

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                                          • 6

                                            Auf jeden Fall ein unterhaltsamer Actionfilm mit zwei gute Hauptdarstellern! (What else Jake Gyllenhal?)

                                            Vorausgesetzt man kann über ziemlich banale " Wir sind Cops, wir sind die guten, halten zusammen wie Familie und alle Gangster sind ultraböse" - Cliche hinwegsehn.

                                            Und trotzdem bleibt mir das Gefühl zurück gerade einen ziemlich teuren Werbespot für die Polizei gesehen zu haben. Aber eben einen guten Werbespot.

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                                            • 7 .5

                                              Cop-Thriller der im Fahrwasser von "Colors" und "Training Day" schwimmt und durch den exzessiven Einsatz von Handkameras doch recht stark verliert.

                                              Was macht einen guten Cop-Thriller aus? Eine vernünftige Story, nachvollziehbare Charaktere, ein Schuss "Realität", eine gute Prise Action und ein mutiges und nicht zu schemenhaftes Ende. Genau an diesen Punkten sehen wir sowohl Parallelen als auch große Unterschiede zu seinem großen Bruder "Training Day", den ich nachhaltig für einen der besten Filme von Denzel Washington halte und den vielleicht besten Cop-Thriller überhaupt. Er weist ähnliche Stärken auf, aber in keiner Disziplin ist er so stark wie sein Vorbild.

                                              Nun will ich ihm aber in keinster Weise seine unbestreitbaren Qualitäten absprechen, denn auch wenn die Story nur zweckdienlich ist und nicht wirklich viel Innovation bietet, die Hauptdarsteller sind beide überragend, ihre Figuren durchaus nahe an der Realität und Action ist ebenfalls ausreichend vorhanden.

                                              Wo liegen denn dann nun die Schwächen? Ganz einfach, den angesprochenen "Schuss Realität" wollte der Regisseur bei "End of Watch" mit möglichst viel Bildern aus der Handkamera erreichen. Das führt vor allem in der ersten Hälfte des Films zu extrem viel verwackelten Bildern und der Effekt, dass man sich direkt im Geschehen fühlt nutzt sich dann doch sehr ab und nervt irgendwann nur noch. Das Ende kann leider auch nicht vollends überzeugen, denn hier wirkt es so, als hätte man sich um das eigentlich "richtige" Ende herumgedrückt.

                                              Trotz dieser Kritikpunkte ist "End of Watch" ein guter Cop-Thriller geworden, der durch seine Vorbilder inspiriert ist und durchaus einiges von ihrer Qualität herüberretten kann, auch wenn die Gangproblematik doch sehr klischeehaft dargestellt scheint.

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                                              • 6 .5

                                                kann man gucken..wenn man auf diesen super coolen cop-nigger slang steht, - zu empfehlen. action, teilwesie drama. jake spielt gut!

                                                • 6 .5

                                                  Nun, ich bin zwiegespalten. Einerseits ist der Film irgendwie storylos insofern die Handlung nicht wirklich einen roten Faden besitzt, sondern eher einem Dokumentarfilm gleicht. Die Kameraführung ist gewöhnungsbedürftig.
                                                  Andererseits ist er spannend durch die verschiedenen Ereignisse und Gegebenheiten.
                                                  Fazit: 6,5 Punkte. Mehr geht nicht.

                                                  • 9 .5

                                                    großes Kino

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