End of Watch - Kritik

US 2012 Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 20.12.2012

  • 8

    Klasse Film, der vor allem durch die speziellen "Handkameras" eine Beziehung zum Zuschauer aufbauen kann. Zudem ist der Film spannend, actionreich und bietet trotzdem viele Emotionen. Gute, aber dennoch nicht ganz perfekte, Story.

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    • 7 .5

      Ein durchaus spannendes und gut gespieltes Cop-Drama! Jake Gyllenhaal spielt wie immer gut und Michael Pena auch! Der Film ist wirklich ein bewegender, an Herz gehender Film!

      • 9

        End of Watch ist unglaublich spannend und äußerst bewegend. Die Freundschaft der beiden Polizisten lässt Empathie beim Zuschauer erwecken, die das Geschehen noch aufregender macht. Ein sehr dramatischer, cooler und manchmal auch lustiger Film mit einem schnieken Soundtrack!

        1
        • 7 .5

          Manchmal wäre bisschen weniger Handkameragefuchtel mehr gewesen :D
          Insgesamt aber ein echt cooler Film mit sehr guten Hauptdarstellern! :)

          • 8 .5

            Genialer FIlm! Besonders am Ende hielt mein Atem kurz an.
            Die Kamera Inszenierungen haben mir hier sehr gut gefallen, da dachte man sei mit dabei. Dazu präsentiert sich Jake Gyllenhaal mal wieder von seiner besten Seite. Dieser Film ist reine Geschmackssache, meinen trifft er. Chapeau!

            • 1 .5
              RolloTomassi 07.02.2015, 15:09 Geändert 07.02.2015, 15:10

              Handkamerahickhackfilme haben noch nie wirklich funktioniert. "End of Watch" habe ich nicht bis zum Ende durchgehalten, da kann man sich schon besser Steven Seagal: Lawman ansehen, besser wenig spannende Realität als stinklangweilige Pseudorealität. "Das Gesetz der Ehre" das war doch mal ein krasser Polizeifilm und mir würden noch mehr einfallen, aber von dem Streifen lass ich mich nicht beeindrucken.

              • 6

                »Es war einmal in South Central L.A . . . «: mit diesem Motto eröffnet der Polizeifilmveteran David Ayer seinen Thriller über zwei tatsächlich grundehrliche Cops, die zusehends einem mexikanischen Drogenkartell in die Quere geraten. Das hervorragende Ensemble und das solide Drehbuch lassen mitunter vergessen, wie sehr sich die Inszenierung in ratlosen Manierismen verliert. [Gerhard Midding]

                • 9

                  Einfach ein richtig guter film. Hätte auch gerne noch eine stunde länger gehen können denn ihre einsätze waren sehr unterhaltsam. Der beste Cop buddy film den ich bisher gesehen habe. Man fühlt sich den charakteren verbunden und sie wirken sehr realistisch.

                  • 7

                    Wirklich klasse gemacht der Film. Cool inszeniert das ganze. Jake Gyllenhaal wird immer besser. Achtung Minispoiler - Einzig allein das dauergeballer am Ende hat mich nicht überzeugt. Hätte anders aussehen können. Aber trotzdem - Daumen hoch!!

                    1
                    • 8

                      Kein typischer US-Cop-Film, denn er zeigt, dass Polizisten nicht nur funktionierende, das Recht liebende Männer sind, sondern in erster Linie auch mit Menschen mit Gefühlen und Emotionen. Es hinterlässt eben doch Spuren, wenn man zig Personen auf engsten Raum zusammengepfercht sieht oder kleine Kinder im Schrank gefesselt werden, damit man sich in Ruhe mit der Mutter vergnügen kann. Diese realistischere Darstellung wird unterstützt durch die Kameras, die beiden am Körper oder in der Hand tragen. Mir gefällt diese Untermalung des Doku-Aspektes, da es konsequent betrieben wird. Diese zweite Sicht auf das Geschehen tut dem Film sichtlich gut und macht zum Teil seinen Reiz aus, wenn auch im Endeffekt die Kameras keine weitere Aussage haben. Die Inszenierung gefällt. Die Kamera-Arbeit insgesamt wandelt aber zwischen genial dynamisch und nervig. Da wird an manchen Stellen übertrieben, was aber für keinen großen Abzug sorgt.

                      Die Fälle, in denen Taylor und „Z“ ermittelnen nehmen mit der typischen Spannungskurve an Intensität zu und enden im großen Finale. Der Plot ist absolut solide, setzt sich damit aber wenig von ähnlichen Filmen ab. Dennoch schafft „End of Watch“ eine Atmosphäre, die eben nicht von der typischen Thriller-Stange ist und auch den dramatischen Aspekt der Thematik wunderbar untermalt. Die Hauptdarsteller machen ihre Arbeit ausgesprochen gut. War beim Abspann überrascht, wie gut mir „End of Watch“ gefallen hat und bin es immer noch.

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                      • 7 .5

                        Zwei Cops wie Brüder!
                        + Krasses Ende
                        + Schauspielerisch Top
                        + Sympathische Jungs
                        + Coole Kamera Inszenierung
                        + Gang Viertel gut dargestellt
                        + Geile Action

                        o etwas zu viel "Doku"- Stil
                        o Story aneinander Reihung mehrer Einsätze

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                        • 5
                          RoosterCogburn 29.11.2014, 16:21 Geändert 29.11.2014, 16:23

                          Ein Cop-Film. Eigentlich ziemlich altmodisch gehalten. Was nicht automatisch 'schlecht' bedeutet. Er will die Arbeit der Polizisten auf der Straße zeigen. Im Gangterritorium müssen unsere 'Helden' ihren Alltag verbringen und für Recht und Ordnung sorgen. Hier ist in meinen Augen schon der grösste Minuspunkt der kompletten Inszenierung. Während der ganzen Handlung kommt es bei mir als Zuschauer gar nicht an, das sich die Protagonisten im schlimmsten Viertel der Stadt befinden. Man sieht es dem Setting nicht an. Außerdem transportieren die Figuren auch nicht, das sie sich einer derart ständigen, gegenwärtigen Gefahr aussetzen.
                          Dann stört mich dieser Versuch des Found Footage Stils. Im Film wird es damit erklärt, das Brian (Jake Gyllenhaal) ein Videoprojekt plant. Deshalb filmt er den Polizeialltag. Das es dabei zu unlogischen Aufnahmen und plötzlichen Schnitten kommt, nehme ich mal so hin. Aber die Videokameras scheinen in der Welt der beiden allgegenwärtig zu sein. Wahrscheinlich wollte Ayer (Regisseur und Autor) den Zuschauer mehr ins Geschehen ziehen. Aus meiner Sicht gelingt ihm dies nur teilweise. Ich glaube, ein klassischer Inszenierungsstil wäre besser für den Film gewesen. - Effektiv wird der Film voll und ganz von seinen beiden Hauptdarstellern getragen. In meinen Augen ist er nicht der grosse Wurf, für den ihn viele halten.

                          Der Fazit des Marshals: Ein anständiger Independent-Movie, den man sich mal anschauen kann. Doch den Hype und den Lob der Kritiker, den kann ich nicht nachvollziehen.

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                          • 6 .5

                            Nachdem ich jetzt neulich David Ayers miesen "Sabotage" gesehen habe war es nun auch Zeit für den direkten Vorgänger "End of Watch"!
                            Bei dem geht der Zuschauer mit den beiden Cops Jake Gyllenhaal und Michael Pera im Found-Footage-Stil auf Streife und begleiten sie über einen gewissen Zeitraum.
                            Durch den wackeligen Handkamerastil wirkt das ganze eher wie eine amerikanische Doku über den Streifendienst über Cops in L.A als ein typischer Spielfilm.
                            Das ist zwar "Gott sei dank" gut gespielt und besonders Gyllenhaal gefällt mir hier mal wieder sehr gut, vermittelt aber einfach nicht das nötige Gefühl für die Figuren und die Handlung.
                            Überhaupt wirkt das ganze ziemlich episondenhaft und zusammenhanglos und wird nur durch einen ganz dünnen roten Faden zusammen gehalten.
                            Aber das und das unnahbare der Figuren ist ja oft das Problem des Found Footage Genres weil man den Charakteren einfach zu nah ist und sie nicht von weitem beobachten kann.
                            Trotzdem muß ich sagen auch wenn mir die erste halbe Stunde verdammt lang vorkam und ich mit dem ganzen nicht so ganz warm geworden bin hat mir der Film dann schlußendlich doch ganz gut gefallen.
                            Was vor allem an der guten letzten halben Stunde gelegen hat wo nochmal etwas Aktion, Spannung und Emotion aufgekommen ist.
                            Erwähnsenswert ist vielleicht noch dass Ayer den Film in nur 22 Tagen und mit nur 7 Mio Dollar realisiert hat,was heutzutage wirklich sehr selten ist.
                            Am Schluß dachte ich zwar "war ja eigendlich doch ganz gut",
                            nochmal muß ich ihn mir aber nicht ansehen!

                            • 4

                              Ich bin leider etwas von dem Film enttäuscht. Er kommt einem durch die verwackelte Handkamera wie eine Doku im Stile "Auf Streife" oder "Mein Revier" vor. Man wartet die ganze Zeit darauf das der Film los geht. Aber es passiert nichts weiter als das man den beiden Cops bei der Arbeit und ihrem Privatleben zusieht. Das ermüdet auf Dauer, schade, ich denke mal da wäre mehr drin gewesen.

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                              • 6

                                Auf jeden Fall ein unterhaltsamer Actionfilm mit zwei gute Hauptdarstellern! (What else Jake Gyllenhal?)

                                Vorausgesetzt man kann über ziemlich banale " Wir sind Cops, wir sind die guten, halten zusammen wie Familie und alle Gangster sind ultraböse" - Cliche hinwegsehn.

                                Und trotzdem bleibt mir das Gefühl zurück gerade einen ziemlich teuren Werbespot für die Polizei gesehen zu haben. Aber eben einen guten Werbespot.

                                • 7 .5

                                  Cop-Thriller der im Fahrwasser von "Colors" und "Training Day" schwimmt und durch den exzessiven Einsatz von Handkameras doch recht stark verliert.

                                  Was macht einen guten Cop-Thriller aus? Eine vernünftige Story, nachvollziehbare Charaktere, ein Schuss "Realität", eine gute Prise Action und ein mutiges und nicht zu schemenhaftes Ende. Genau an diesen Punkten sehen wir sowohl Parallelen als auch große Unterschiede zu seinem großen Bruder "Training Day", den ich nachhaltig für einen der besten Filme von Denzel Washington halte und den vielleicht besten Cop-Thriller überhaupt. Er weist ähnliche Stärken auf, aber in keiner Disziplin ist er so stark wie sein Vorbild.

                                  Nun will ich ihm aber in keinster Weise seine unbestreitbaren Qualitäten absprechen, denn auch wenn die Story nur zweckdienlich ist und nicht wirklich viel Innovation bietet, die Hauptdarsteller sind beide überragend, ihre Figuren durchaus nahe an der Realität und Action ist ebenfalls ausreichend vorhanden.

                                  Wo liegen denn dann nun die Schwächen? Ganz einfach, den angesprochenen "Schuss Realität" wollte der Regisseur bei "End of Watch" mit möglichst viel Bildern aus der Handkamera erreichen. Das führt vor allem in der ersten Hälfte des Films zu extrem viel verwackelten Bildern und der Effekt, dass man sich direkt im Geschehen fühlt nutzt sich dann doch sehr ab und nervt irgendwann nur noch. Das Ende kann leider auch nicht vollends überzeugen, denn hier wirkt es so, als hätte man sich um das eigentlich "richtige" Ende herumgedrückt.

                                  Trotz dieser Kritikpunkte ist "End of Watch" ein guter Cop-Thriller geworden, der durch seine Vorbilder inspiriert ist und durchaus einiges von ihrer Qualität herüberretten kann, auch wenn die Gangproblematik doch sehr klischeehaft dargestellt scheint.

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                                  • 6 .5

                                    kann man gucken..wenn man auf diesen super coolen cop-nigger slang steht, - zu empfehlen. action, teilwesie drama. jake spielt gut!

                                    • 6 .5

                                      Nun, ich bin zwiegespalten. Einerseits ist der Film irgendwie storylos insofern die Handlung nicht wirklich einen roten Faden besitzt, sondern eher einem Dokumentarfilm gleicht. Die Kameraführung ist gewöhnungsbedürftig.
                                      Andererseits ist er spannend durch die verschiedenen Ereignisse und Gegebenheiten.
                                      Fazit: 6,5 Punkte. Mehr geht nicht.

                                      • 9 .5

                                        großes Kino

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                                        • 10

                                          Überragend!!!

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                                          • 5

                                            Worin "End of Watch" definitiv punktet, sind seine beiden Protagonisten, die sich nicht allzu sehr in der Klischeeliste verirren.
                                            Es gibt in der Filmwelt zwei Arten von Polizeibeamten: den sympathischen Kämpfer für Recht und Ordnung, und das brutale Arschloch, dass seine Rechte ausnutzt, um seine sadistischen Triebe auszuleben.
                                            "End of Watch" beginnt mit einem Off-Kommentar von Jake Gyllenhaals Figur, die erzählt, dass er jeden Verbrecher jagen wird, weil es das Gesetz von ihm verlangt. Seine Schilderung wird dabei immer hemmungsloser, wenn er beschreibt, was er auf dem Weg dorthin alles tun würde.
                                            Das Bild der Protagonisten Brian und Miguel ist ein sehr eigenes. Die beiden Polizisten nehmen kein Blatt vor dem Mund, sind teilweise Kindsköpfe und finden oftmals Spaß an Prügeleien oder kleineren Delikten. Zunächst dachte ich ehrlich gesagt, sie seien durchaus arschlöchrig, da sie oftmals den Eindruck vermittelten, sie würden einige der kriminellen Aktivitäten cool finden. Relativ bald aber merkt man, dass sie das Herz am rechten Fleck haben, und lediglich pubertäre Jungs im Körper zweier erwachsener Männer sind, die niemandem was Böses wollen, aber doch auch hin und wieder mal Scheiße bauen.
                                            Die Konstellation der Beiden ist auch interessant: Jake ist eher der Gewissenhafte, der seinen Job ernst nimmt, Miguel der mit dem bescheuerten Humor, der immer für jeden Schwachsinn zu haben ist. Es sind aber dennoch nicht die typischen Buddy Movie-Figuren, allein, weil sie sich im Zusamnenspiel zu gut verstehen und als eingespieltes Team agieren.
                                            Und auch, wenn mir nicht ganz klar ist, warum man Jake Gyllenhaal, der eigentlich immer sehr gefühlvolle und beinahe androgyne Figuren verkörpert, unbedingt kahl in den Streifen bringen musste - er spielt hier ja auch eher den nachdenklichen und nicht unbedingt mit viel Testosterom vollgepumpten Part - so finde ich auch die Wahl der Darsteller sehr gut gelungen.

                                            Charaktere - check!
                                            Schauspieler - check!
                                            Situation - check!

                                            Hier wurden also zwei Cops auf das Publikum losgelassen, die erfrischend anders herüberkommen und auch bis zu einem gewissen Grad den Film tragen.
                                            Man hatte hier denke ich vor, einen realistischen Polizeifilm zu drehen, der in den Bandenterritorien Amerikas spielt. Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, allerdings denke ich durchaus, dass dem Film das wohl recht gut gelungen ist.
                                            Unterstrichen wird dies dadurch, dass teilweise Found Footage-Aufnahmen zum Einsatz kommen, die von Brian aufgenommen wurden (und natürlich gestellt sind).
                                            Im Genre des Polizeifilms wäre das mal eine andere Herangehensweise, und auch für den Found Footage-Film eine Abwechslung zur immerwiederkehrenden Verwurzelung mit dem Horrorkino.

                                            Und hier wurde eine Entscheidung gemacht, die für das, was der Film zeigen will, wohl die Beste war, und für das, was er letztlich zeigt, die Schlechteste: der Film bietet auch Handlungsszenen, die nicht von Brian aufgenommen wurden.
                                            Sein Found Footage-Look wird nicht konsequent durchgezogen.
                                            Das kann Fluch und Segen zugleich sein.
                                            Er nimmt sich damit die Möglichkeit, komplett dokumentarisch zu wirken und somit für den Zuschauer unmittelbarer, direkter und realistischer daherzukommen.
                                            Einem Found Footage-Film kann man verzeihen, wenn man inhaltlich nicht viel erklärt bekommt und eine Dramaturgie auch nur spärlich vorhanden ist, denn das hält eine Kamera, die den Alltag filmt, auch selten bis garnicht fest.
                                            Die zusätzlichen, nicht vom Protagonisten gefilmten Szenen bieten aber dramaturgisch natürlich viel mehr Möglichkeiten. Nun kann man eine Narrative einbauen, Parallelhandlungen zeigen, Hintergründe erläutern und Zusammenhänge der einzelnen Szenen erklären, was mit der blossen Handkamera des Protagonisten nicht möglich gewesen wäre.
                                            Zu gewissen Teilen macht der Film das auch, doch leider erst viel zu spät.

                                            "End of Watch" ist ganz klar ein Szenenfilm, der von der Aneinanderreihung lose zusammenhängender Sequenzen lebt, es aber nicht wirklich schafft, eine Geschichte zu erzählen.
                                            Als Milieustudie sind diese Abschnitte sehr gut geeignet, jedoch ist es auf diese Länge gesehen ziemlich schwer, sich von Szene zu Szene zu rangeln, wenn man sowohl die Charaktere als auch deren Umfeld und Beruf einmal gut kennengelernt hat, was nach etwa 40 Minuten der Fall ist. Es wird dann ohne einen "richtigen" Aufbau etwas anstrengend, dem Geschehen zu folgen. Erst kurz vor dem Höhepunkt des Films kündigt sich dieser an, anstatt auf ihn hinzuarbeiten. Was "End of Watch" nicht schafft, ist es, ein Gefühl der Spannung aufzubauen.
                                            Dafür ist der Film zu lang, und schöpft zu wenig seiner Möglichkeiten aus, die durch die Vermischung gespielter Archivaufnahmen und konventionellem Film durchaus gegeben wären. Es könnte ein Film sein, der einem in den kurzen Abschnitten die "Realität" zeigt, und nebenbei auch noch durch eine fesselnde Geschichte den Zuschauer bannt. Ersteres gelingt dem Film auch, das Versagen - trotz Versuches - des Zweites allerdings nimmt dem Film Vieles weg.

                                            "End of Watch" ist einer jener Filme, die ich nicht als schlecht erachte, denen ich aber durchaus anmerke, das hier nicht alles herausgeholt wurde, was möglich gewesen wäre.
                                            Das etwas Entscheidendes fehlt, merkt man vor Allem daran, dass man zwar zugeben muss, immer etwas mehr oder weniger Interessantes zu sehen, die zweite Hälfte sich allerdings wie zwei Drittel des Films guckt.

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                                              Ich liebe diesen Film.
                                              Natürlich ist er typisch amerikanisch, was soll's?

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                                                atemberaubendes buddy cop-movie in authentischer doku-manier!
                                                schon kurz nach filmbeginn fühlt man sich mit den beiden sympathischen polizisten des LAPD eng verbunden und fiebert intensiv bis zur letzten minute mit ihnen...jake gyllenhaal (prisoners) und michael peña (shooter) brillieren in ihren rollen und geben zusammen ein irre gespann ab!
                                                der found footage-stil ist meiner meinung nach für eine spannungsreiche atmosphäre unerlässlich, ich persönlich empfinde ihn zu keiner sekunde als störend!
                                                das kompromisslose und bestürzende ende (auch das alternative ende auf dvd) setzt dem nervenaufreibenden actionthriller letztlich die krone auf...david ayer, drehbuchautor unter anderem von 'U-571', 'training day' & 'swat', hinterließ bei mir bereits mit 'street kings' einen bleibenden eindruck und kreierte mit 'end of watch' ein weiteres film-juwel welches sich zurecht den ersten platz auf meiner liste der 'cop-movies' bemächtigt!

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                                                  Gerade da der Streifen für meine Begriffe keine klassische Spannungskurve hat taucht man wahnsinnig tief in den Alltag und gleichzeitig in die Charaktere ein. Der Dokustil gibt der Szenerie einen zusätzlichen Intensitätsgrad, welcher sich über die gesamte Länge hält. Gyllenhaal und Pena agieren großartig miteinander, mit dem perfekten Maß an "Typen" und deinem langweiligem Nachbarn und ohne dabei in klischeehafte Buddyrollen zu fallen. Der Soundtrack ist noch eine extra Bemerkung wert. Es wird auf Hollywood-2039dB-Soundfx verzichtet, während man sich satt dessen auf dezente, aber nicht weniger harte Klangkulisse verlässt. Musikalisch kann besonders der Schluss den Zuschauer emotional in die Couch prügeln. Top!!

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                                                    Wer wie ich auf Dokumentar-Stil im Film steht, ist hier richtig. Man fühlt schon nach wenigen Minuten mit den beiden Cops mit. Tolle Schauspieler, gute Leistungen, runde Charakter. Genial!

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