End of Watch - Kritik

End of Watch

US · 2012 · Laufzeit 109 Minuten · FSK 16 · Kriminalfilm, Thriller, Drama, Actionfilm · Kinostart
  • 5 .5

    Ein kurzer Ausschnitt aus einem nie endenden Krieg, bei dem es keinen Gewinner geben wird. Kann man sich nebenbei anschauen, aber insgesamt als Film doch unbedeutend. Glänzt weder durch Story noch durch sonst was, aber schöne Bilder von inszenierter Polizeiarbeit in einer abgefuckten Gegend.

    • 8

      Sehr guter Film, mit überraschendem Ende. Kann man guten Gewissens anschauen.

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      • 8

        Insgesamt ein sehr guter Cop-Film mit interessanten Bildern und Kameraeinstellungen. Spannend bis zum Schluss!

        • 5

          Ach du Scha-eiße. Da hab ich mir mit der Sneak Preview ja was eingehandelt. Naja nachm 1. Schreck wars ja dann doch irgendwie herzig. Außerdem fiel mir wirklich die Kamera ins Auge. Und ich biss zum Lunch, mit den zwei freundlich fluchenden Kinderrettercops im Auto, herzhaft ab, von dem dick mit Beamtenpathos bestrichenen Schmalzbrot. Trotzdem.. gehts eigentlich noch?

          • 0

            Schmu!

            • 10

              Der intensivste Cop-Film den ich je erlebt hab! Jetzt schon ein Klassiker!!!!

              • 6

                Düstere Cop-Romantik in Los Angeles mit einem ausgezeichnet funktionierenden Darstellerduo und schön viel Männerpathos. Debile Exploitation von David Eier.

                3
                • 7

                  Gut unterhaltender,spannender Film ,wie ein Dokumentarfilm gefilmt.

                  • 8 .5

                    Anfangs noch recht skeptisch gewesen ob der Found-Footage look für "End of Watch" die beste Wahl war. Nach dem Ende muss ich sagen ja. Man war mittendrin.
                    Dadurch Punktet der Film mit einer extrem starken Atmosphäre und Sogwirkung die einen bis zum Ende nicht mehr loslässt. Ein Fantastischer Film.

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                    • Toto und Harry fürs Kino? Wäre wahrscheinlich immernoch amüsanter gewesen als dieser Film, aber manche Leute finden so ziemlich alles toll.

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                        “You feel like a hero?”
                        - “What?”
                        “You feel like a hero?”
                        - “No.”
                        “Yeah, me neither.”
                        [pauses]
                        “What's a hero feel like?”

                        „End of Watch“ von David Ayer ist anstrengend. Schnelle Bilder, noch schnellere Konversationen und so viel Gefluche, dass man sich manchmal nicht sicher war, ob in dem Satz noch irgendwas anderen vor kam, als nur die Ansammlung vieler, möglichst vulgärer Beleidigungen. Und durch seinen gewählten Documantary-Style trifft das erhoffte ein. Der Film wirkt wahnsinnig echt. Und irritiert mich unheimlich. Mit absoluter Selbstverständlichkeit trifft rohe Gewalt auf rohe Gewalt. Es wird nicht einmal versucht miteinander zu sprechen, man geht sich direkt auf widerlichste Art an die Kehle. In diesen zwei Stunden Filmlaufzeit haben 2 Cops in einem Streifenwagen mehr Kugeln abgeschossen als hier auf dem Land bei 4 Tagen Schützenfest übern Tresen gehen. Wenn dieser Film wirklich so authentisch ist wie von allen Seiten angepriesen, wundert sich wohl niemand mehr über die Schlagzeilen der Polizeigewalt in den Staaten. Trotzdem ist dieser Film nicht schwarz und weiß. In mitten von Latino Gangs auf Heroin und schwarzen Muskeltieren mit Dominanzproblem stumpft man selbst als Zuschauer schnell ab und wundert sich nicht lange, warum 2 Streifenwagen benötigt werden um eine Ruhestörung zu melden.

                        Besonders aber hat mir der Fokus von diesem Film gefallen. Da der Zuschauer als Kamera an die Brusttasche geklippst wird, ist man immer direkt am Cop. So bleibt wenig Zeit für nebensächliche Erzählstränge. Nur was wirklich nötig ist, was eben zwei Kollegen, die den ganzen Tag auf engstem Raum mit einander Teilen, wird weitergegeben. Das macht die Story nicht zu voll und lenkt nicht ab.

                        Am Ende war ich durchaus positiv überrascht von diesem Film. Muss ihn aber auch kein zweites Mal gucken. Und das amerikanische Polizeisystem hat er mir auch nicht sympathischer gemacht.

                        “Get the fuck out of here. There's a drunk man outside the liquor store?

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                        • 9

                          Überrachsungshit mit genialer Kameraführung, man muss aber Filme dieser Art mögen um gefallen daran zu finden. Realistisch wirkte das Ganze allemal. Jake Gyllenhaal bleibt einer meiner Lieblingsdarsteller.

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                          • 5 .5
                            R123Rob 30.08.2015, 10:08 Geändert 30.08.2015, 10:08

                            Vorhersage: 7.0
                            Bewertung: 5.5

                            Solider Cop-Streifen mit üblichen Emotionen, bekannten Klischees, sowie das Bruder-Bruder-Ding (Wenn du stirbst, kümmere dich um dies und das... meine Frau kannst du auch noch haben etc.) Pluspunkte für die tolle Wackelkamera und Jake Gyllenhaal. Ansonsten kommt die Story nicht so richtig in Fahrt und alles klatscht vor sich hin. Eine gewisse Tiefgründigkeit hat mir auch noch gefehlt.

                            End of Watch kann man sich mal ansehen, muss man aber nicht. Ich bleibe lieber bei Training Day.

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                            • 7
                              getreidekuchen24 28.08.2015, 00:30 Geändert 28.08.2015, 00:36

                              Diese Found Footage Sache nervt gewaltig (wie eigentlich immer) zumal sie nicht konsequent durchgezogen wurde hätte man lieber gleich bleiben lassen sollen.
                              Der Film hat aich einige Längen und hat auch nicht wirklich eine zusammenhängende Story aber das macht nichts da er doch zu fesseln weiß und vor allem am ende ziemlich spannend wird.
                              Mich persönlich hat gestört das Jake aka Brian überlebt obwohl doch eigentlich alle drauf geballert haben

                              ... und die Schlußszene hat eh alles Zerrissen aber naja ich denke sie mir einfach weg dann bin ich mit dem Ende echt zufrieden.

                              • 7 .5

                                Ja doch...."End of Watch" hat mir wirklich gut gefallen. Dachte vorher das die "Wackelkamera" ein Problem wird, doch da habe ich mich geirrt. Gerade dieser unprofessionelle Touch lässt den Film noch besser wirken. Es scheint als wäre man dadurch noch näher an der Realität. Nur das man in manchen Szenen schlecht oder gar nichts sieht ist das Problemchen an dieser Art einen Film zu drehen. Ja sonst ist dieser Polizeithriller wirklich gelungen. Jake Gyllenhaal und Michael Peña als Hauptakteure tragen diesen Streifen. Zwar sind die Dialoge von beiden nicht immer mitreißend aber egal. Doch der Rest ist wirklich top....Action, Story und es wirkt alles ziemlich nah an der Realität. Sogar das Ende hat mich überrascht und ich hätte es auch so nicht erwartet. Zwar finde ich die Vergleiche mit "Training Day" ein wenig hochgegriffen, doch sonst ist dieser Film wirklich eine Sichtung wert.

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                                • 5

                                  Vorhersage: 7.5
                                  Bewertung: 5.0
                                  Plätschert ziemlich vor sich hin, es gibt keinen richtigen Höhepunkt und die Wackelkamera fand ich unpassend.

                                  • 0 .5
                                    ChristianKA 06.08.2015, 21:09 Geändert 24.10.2015, 13:44

                                    US-Prolls, deren Kraftausdrücke und der „Gewaltkult" in Übersee interessieren mich 0 Komma Doppelnull. Rechter Mausklick > Löschen

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                                    • 8

                                      Die Tanzszene von Gyllenhaal ist die Beste, musste sie mir direkt mehrmals bei Youtube angucken ;-)
                                      Insgesamt ein klasse Film mit hervorragenden Darstellern und Los Angeles kommt bei mir eh immer gut an :)
                                      Es fehlte aber so ein richtiger Höhepunkt, daher Punktabzug

                                      • 7 .5

                                        Fand ich sehr cool.
                                        Mal was ganz anders.
                                        Ein Film in dem es um die Gewalt und den alltäglichen Trott geht, den hier Gyllenhaal und Pena selbst mit einer Doku festhalten.

                                        Gut gemachte Action, realistisch rüber gebracht und ziemlich gnadenlos.

                                        Ein unerwartetes Ende.

                                        Super geschauspielert, kann man sich aufjedenfall anschauen.

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                                        • 3

                                          Fuck, man, I mean, bro. Man, fuck, I love you, fuck, you know, like, you're myn bro. Man, yeah, bro, fuck, yeah. Man.

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                                          • 2 .5

                                            Einsatzwagenfahrt mit langweiligem Gerede - Einsatz. Einsatzwagenfahrt mit langweiligem Gerede - Einsatz. Zwischendurch Geburtstag, Hochzeit oder was auch immer. Interessiert mich nicht. Erschreckend schwacher Copkrimi mit einer Formelhaftigkeit, die jede Spannung im Keim erstickt. Zudem sind die Figuren schlecht ausgearbeitet und das Skript generell recht überraschungsarm. Was für ein Gähner.

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                                            • 9

                                              Wow, das war schon eine kleine Überraschung.

                                              David Ayer , der Regisseur dieses Found-Footage-Streifens prügelt hier eine kleine Perle raus, die ich so nicht auf dem Schirm hatte. Das sich der Regisseur mit der Materie der Cop-Thriller gut auskennt und diese stark abliefern kann, hat er u.a. schon mit „Dark Blue“ und „Training Day“ unter Beweis gestellt. Und „End of Watch“ steht denen in Nichts nach.

                                              Anfangs ist der Film zwar noch sehr verhalten, man muss sich auch erst einmal an den Stil, an die Kameraarbeit gewöhnen. Eine Story lässt sich auch nicht wirklich erkennen. Denn es geht von vornherein eigentlich „nur“ um den Alltag zweier Cops im Beruf aber auch im Privatleben im Hexenkessel von Los Angeles. Verkörpert werden diese von Jake Gyllenhall und Michael Pena. Und beide sind einfach klasse. Sehr authentisch stellen Sie schnell eine Verbindung zu uns Zuschauern her, was die Kameraarbeit noch unterstützt. So ist es nie langweilig dem Treiben dieser jungen Cops zu folgen.

                                              Ganz im Gegenteil. Mit der Zeit entwickelt sich ein unglaublich intensiver, fesselnder Trip, der auch atmosphärisch punkten kann und in seinen besten Momenten an Genreklassiker wie „Sieben“ erinnert. Schön ist auch die permanente Gegenüberstellung von glücklichen, sorgloseren Momenten und den Polizeieinsätzen, die den Protagonisten aber auch uns spürbar zusetzen.

                                              Inhaltlich mag „End of Watch“ keineswegs das Rad neu erfinden, allerdings hatte ich selten Filme, wo ich mit den Figuren so mitgefiebert habe wie hier. Da stört mich auch der kramphafte mitunter aufgesetzt wirkende Handkameraeinsatz kaum (Fuck, jeder hatte so ne Digicam in den Pfoten ;)).

                                              „End of Watch“ ist sicherlich nicht perfekt. Aber auf seine Art und Weise ist er ein wahrhaft intensiver Trip, der vorallem mit einer dichten Atmosphäre und tollem Schauspiel glänzen kann.

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                                              • 4 .5
                                                RoboMaus 24.06.2015, 07:10 Geändert 24.06.2015, 08:19

                                                Ein Polizeifilm im Dokustil mit Wackelkamera, ähnlich 'Tropa de Elite' oder 'The Hurt Locker'. Mich stört an diesen Filmen, dass sie meist nur aus einer Aneinanderreihung von Einsätzen und Episoden des Lebens bestehen, ohne Story oder kaum einen Zusammenhang. 'Tropa de Elite' hat hier noch am meisten zu bieten.
                                                Wer gerne auf Streife in L.A. mitfahren will, ab und zu in ein Feuergefecht und andere Auseinandersetzungen verwickelt werden möchte, mit ein Bisschen Teilnahme am Familienleben der Cops, ist bei 'End of Watch' und Gyllenhaal/Pena genau richtig. Zu Ententanz und Hochzeitstorte. Dazu noch anregende Diskussionen der beiden über Beziehungen, Gott und die Welt, während der Streifenwagen gemütlich durch die Strassen von L.A. rollt, jäh unterbrochen von einer blechernen Stimme aus dem Funkgerät, die den nächsten Einsatzort verkündet.....wie schade, ich war schon fast eingeschlafen.
                                                "Die Bösen greifen von vorne an, die Vorgesetzten kommen von hinten", meinte der Sergeant, als er die übereifrigen Streifencops zusammenstauchte. Da ist etwas Wahres dran, nicht nur bei der Polizei - leider war das dialogmässig mit Abstand das Interessanteste, ansonsten empfand ich den Plot durchgehend als flach und zu langatmig.

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                                                  brucelee76 19.06.2015, 20:06 Geändert 19.06.2015, 21:31

                                                  Hi Leute,

                                                  neulich hatte ich ein Gespräch mit meiner Sechs jährigen Tochter. Inhalt dieses Gespräches war es: Was ich mal werden wollte als ich noch selbst Kind war?!
                                                  So alles mögliche (Polizist, Räuber, Astronaut, Fußballer, Tierpfleger, Pilot, Indianer, usw.) antwortete ich ihr.
                                                  Als ich sie nach ihrem Berufswunsch nachfragte, da sagte sie zu mir: "Papi, ich möchte mal Polizistin werden."
                                                  Okay, sagte ich und warum möchtest du Polizistin werden?! - Sie antwortete: "Um Verbrecher und Diebe einzusperren!"
                                                  Da ging mir durch den Kopf, aha Kinder sind so rein und gerecht und verstehen auf ihre Art Unrecht und Recht.
                                                  Ich sagte zu ihr dann: "Okay ich finde deine Absicht, Verbrecher wegzusperren, ja bemerkenswert. Jedoch sei dir immer bewusst, du wirst IMMER die Leute wegsperren, die vielleicht ein stück Brot geklaut haben. Und die wahren Verbrecher und Mörder laufen zu jeder Zeit und überall frei herum!"
                                                  Sie überlegte und fragte mich. Papi wer sind die wahren Verbrecher?"
                                                  Ich sagte zu ihr dann. "Dein Arbeitgeber oder auch Chef genannt. Das wären unter anderem Politiker, Geistliche, Banker und Richter. Und diese Herren darfst du nicht wegsperren." Sie überlegte ernsthaft und kam zur einer logischen Schlussfolgerung: " Nee Papi wenn ich die wahren Verbrecher nicht einsperren darf, dann ist das nichts für mich!!

                                                  Als freier Vater ist es meine Pflicht auf die Eigenständigkeit meiner Tochter zu achten und auf keinen Fall sie in andere (schlechte) Hände zu übergeben. Und sie zu einer Befehlsausführerin degradieren zu lassen.
                                                  Sollen DIE doch ihren Dreck (Drogen-, Waffen-, Waren-, Krieg-, Steuer-, Zoll- und Menschenhandel) selbst erledigen und nicht dafür andere benutzen (Polizei oder Militär).

                                                  Mein Fazit: Die ausführende Gewalt (Exekutive) wird in ihrer Arbeit beeinträchtigt und die spirale Gewalt dreht sich immer tiefer in den Abgrund weil die Verantwortlichen (Legislative und Judikative) auf freien Fuß sind.

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                                                    Mandragore 13.06.2015, 17:23 Geändert 23.06.2015, 18:09

                                                    Ein Copfilm,der sicherlich bewegt und auch unter die Haut geht.
                                                    Die Kameraführung nervt gewaltig.
                                                    Doch trotz allen Realismus,den der Film zugrundeliegt,stelle ich mir nur die eine Frage.

                                                    Warum schaue ich mir das an?
                                                    Es gibt nämlich nicht einen einzigen Darsteller,der mir wirklich sympathisch ist.

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