End of Watch - Kritik

End of Watch

US · 2012 · Laufzeit 109 Minuten · FSK 16 · Kriminalfilm, Thriller, Drama, Actionfilm · Kinostart
  • 6 .5

    Die elende Wackelkamera mit endloses Close-ups macht den sonst guten Film leider kaputt.

    • 10
      Popcorn_Pfoetchen 02.12.2016, 22:34 Geändert 02.12.2016, 22:38

      Großartiger Film und einer der besten 2012 !

      Mit Gyllenhaal, Peña und Kendrick Top besetzt! Tolle Story, vollgepackt mit Action, Dramatik, Humor, Freundschaft, Liebe, Krimi...
      Einmal im O-Ton- und einmal in deutsch gesehen und immernoch von Grund auf begeistert.
      Vielleicht nicht ganz authentisch und etwas "zu" amerikanisch, aber er macht trotzdem Spaß!

      1
      • 9

        Dass ein Gesetzeshüter noch lange kein Gott ist, lernen in END OF WATCH zwei knallharte, wie auch übermütige Police-Officers, welche in den Krisen-Bezirken Los Angeles tagtäglich ihr Leben riskieren...!
        ...
        Gradliniges, aber mitreißendes Buddy-Cop-Drama in authentischer Doku-Manier!
        ...
        Schon kurz nach Filmbeginn fühlt man sich mit den beiden sympathischen Streifen-Polizisten Brian Taylor und Mike Zavala eng verbunden, was bis zur letzten Minute für intensives Mitfiebern sorgt!
        Mit Jake Gyllenhaal (Prisoners, Source Code) & Michael Pena (Herz Aus Stahl, Shooter) sind die Hauptrollen erstklassig besetzt, beide Leinwand-Stars, welche sich nebenbei bemerkt auf die Dreharbeiten sorgfältig vorbereiteten, überzeugen durch die Straßen-Patrouillen weg!
        Der zu keinem Zeitpunkt als Störfaktor empfundene Found Footage-Stil bestärkt zudem die spannungsreiche Atmosphäre!
        Das kompromisslose Ende (ebenso das auf DVD enthaltene Alternativ-Ende) rundet das mit rasanten Action-Einlagen versehene LAPD-Spektakel großartig ab!
        ...
        Fazit: David Ayer, Drehbuchautor unter anderem von 'U-571', 'Training Day' und 'S.W.A.T.', hinterließ bereits mit 'Street Kings' einen bleibenden Eindruck und kreierte mit END OF WATCH ein weiteres Film-Juwel, welches sich den Ersten Platz auf meiner Liste der 'Cop-Movies' bemächtigt!
        ...
        9 / 10 blutbefleckte Dienstmarken

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        • 3

          Ich kann ebenfalls diese hohe Bewertung nicht nachvollziehen.
          Tatsächlich ist der Anfang noch recht gut gelungen, ahnt man schon sogar das Ende bei den Ambitionen von Tylor. In der Mitte des Filmes verliert er aber an Fahrt, spielt Nebengeschichten ein, die sich nicht ganz nachvollziehen lassen, nur um dann wieder auf den Zug zu springen.
          Dann kommt das Ende, was wenig überraschend ist, doch zum Schluß kommt dann doch noch ein seltsamer Plottwist, um dann die Endszene einzuspielen, die eigentlich gar nichts mit dem ganzen zu tun hat.

          Mal davon abgesehen, dass der Film gar keine richtige Story hat, kann der Film einfach keine Spannung aufbauen. Ich weiß auch gar nicht, warum hier alle von authentisch sprechen. Nur weil man etwas mit der Kamera wackelt, ist ein Film nicht authentisch. Er ist einfach ein fäkal Polizisten-Aktion Film, fernab von der Realität. Er muss auch nicht realistisch sein, immerhin sind wir in der Unterhaltungsbranche. Wie schon erwähnt, wird der FIlm zwischenzeitlich langweilig und zieht sich. Das Ende schlägt einfach nur noch das Fass dem Boden aus und die letzte Sequenz ist einfach nur ein "Häää, warum?"

          Ich empfehle den Film definitiv nicht.

          • 5

            Cop-Report im Doku-Style, der reichlich klischeehaft und leider auch zu vorhersehbar daherkommt, dennoch auf seine spezielle Art und Weise zu unterhalten versteht. Nervig ist jedoch diese Wackelkamera gepaart mit hektischen Schnitten, was mal zwischendurch als Stilmittel eingesetzt ganz passend sein mag, aber das den ganzen Film über, habe ich zumeist dann doch so meine lieben Schwierigkeiten mit, auch wenn dadurch in diesem Fall die Einsätze der LAPD-Streifenpolizisten authentischer wirken sollen. Richtig übel fand ich übrigens das dämliche Dauergrinsen von Anna Kendrick, die hier die Olle von Jake Gyllenhaal mimt. Da hätte man ebenso gut irgendeiner Laiendarstellerin eine Maske überstülpen können - wäre aufs Gleiche hinausgelaufen.

            Ich würde einfach mal behaupten, dass man nichts großartig verpasst, sofern man auf diesen Streifen verzichtet; andererseits hinterlässt "End of watch" keine bleibenden Schäden - kann man sich daher also ruhig mal antun, sofern nichts Besseres verfügbar sein sollte.

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            • 2

              erschreckend schwach (angesichts der hohen Bewertungen)
              Noch erschreckender, dass viele den Film in den Kommentaren für authentisch halten (spricht für die immer schneller fortschreitende Verblödung der Menschheit) Wer authentisches sehen will sollte sich "The wire" ansehen und nicht diesen Bullshit.
              Nur weil man in 30 sekunden 10 mal das Wort fuck und shit unterbringt ist es nicht authentisch. Spannung hab ich keinerlei empfunden, das Schicksal der beiden Politisten war mir auch relativ egal. Mehr oder weniger spannende (eher weniger spannend) Einsätze und mehr oder weniger belangloses Gequatsche wurden im Wechsel gezeigt mit pseudo-dokumentarischer Wackelkamera. Das mit der Kamera war ja ein Oberwitz: "Wir filmen für ein Projekt". Ständig sagt jemand (bei Polizisten wie auch bei Gangstern): "Tut die scheißkamera weg, sonst wirst Du gef....." Natürlich wird weitergefilmt. Natürlich bunt gemischt mit Kameraeinstellungen, die nun nicht von den eigenen Kameras kommen können. Sprich: den ganzen Quatsch hätte man sich sparen kann, denn das ist die Ausgeburt an Lächerlichkeit . Gangster filmen dann auch wie sie sich gegenseitig beschimpfen und als Krönung auch noch den eigenen Mordplan an den Bullen, blöder und dümmer gehts nimmer. Aber natürlich alles voll authentisch - hahaha. Überhaupt geht mir der ganze Ego-selfie-video-Quark dermaßen auf die Nerven, nun muss man den Quatsch auch noch im Film ertragen. Warum gibts trotzdem noch so eine hohe 2-Punkte-Bewertung: Schauspielerisch war es in der Tat noch gut gespielt (haben das beste aus dem Mist gemacht, aber ein schauspieler der was auf sich hält sollte bei so nem Quatsch erst gar nicht mitmachen) und die eine oder andere Musikuntermalung war auch ganz nett. Ansonsten rate ich jeden ab sich diesen Film anzusehen: Verlorene Lebenszeit.

              • 8

                eigentlich sind Cop-Bro-Filme nicht so meins, aber beide Hauptdarsteller agieren derart überzeugend und packend zusammen, dass ich gar nicht anders kann, als den dufte zu finden. Das einzige was nervte war das permanente Dauer-"Fuck"-Gelaber im O-Ton.

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                • 4
                  BlueFox 25.09.2016, 21:26 Geändert 25.09.2016, 21:31

                  Der Versuch an Authentizität neutralisiert sich mit dem Mangel an dieser recht früh. Außerdem ist dieser Post-Dashcam-Film streckenweise einfach langweilig. Die offensichtlich beabsichtigte Parabel, die Polizei mehr zu respektieren, ist ohnehin überflüssig für Leute, die nicht hirntot sind. Aber gleichzeitig vollbringt END OF WATCH das Kunststück eben diese Parabel mit anscheinend ungewollter Kritik zu zersetzen. God Bless unsere Spinner im Dienst oder so ähnlich ist das Resultat. Finde ich persönlich feige und nichtssagend. Am Ende gibst kein Loblied, keine vernünftige Kritik und auch keine anstrengende Realo-Observation.

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                  • 7

                    Zu Beginn muss ich sagen - der Grund warum ich auf diesen Film aufmerksam geworden bin, sind die beiden Protagonisten. Ich mag Filme mit den jeweiligen Schauspielern und auch die "gelesene" Story hat mir gefallen.

                    Zu Beginn war ich jedoch "überrascht" - es handelt sich hier nicht um einen typischen Action-Thriller über Cops auf Streife, sondern um einen - im Grunde - dokumentarischen Spielfilm (so würde ich es bezeichnen), denn schließlich werden die beiden Streifenpolizisten bei ihrem Alltag verfolgt und der Zuschauer erlebt die Brutalität der Straße mit voller Härte.

                    Auch das Ende macht Spaß und ist meines Denkens einfach kein typisches Hollywood-Ending, wie man es in Tausenden Filmen schon erleben musste.

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                    • 8 .5

                      Genial!

                      Gyllenhall und Pena ergänzen sich wie Scully und Mulder. Zwar krankt die Handlung an manchen Stellen, doch das kann man durch die außerordentlich guten Leistungen der beiden verzeihen. Am Ende musste ich sogar 1,2 Tränen verdrücken, und das passiert mir wahrlich nicht oft.

                      Das Found-Footage tut sein übriges und sorgt dafür das alles erschreckend realistisch erscheint (schlimm, wenn man bedenkt das dort wirklich andauernd ähnliches geschieht). Hoffentlich tun sich Gyllenhall und Pena nochmal zusammen.

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                      • 7 .5

                        Wah, schon beim Blu-ray-Hauptmenü hab ich richtig Bock bekommen, den Film zu schauen, das ist echt selten so.
                        Also los...
                        "End of Watch" ist grundsätzlich eine Art Aneinanderreihung von Situationen im Arbeitsalltag von zwei LAPD-Streifenpolizisten. Vor allem zu Beginn hat man das Gefühl, eher ein Mosaik aus verschiedenen Stücken gezeigt zu bekommen, das man sich dann selber zusammenbauen muss. Die Situationen wirken zufällig gewählt und ohne besondere Aussagekraft, auch wenn es natürlich spezielle, sich immer weiter steigernde und atemberaubende Momente sind, die wir vorgesetzt bekommen, um entweder die Story voranzutreiben oder die Charaktere genauer zu beleuchten. Beides gelingt sehr gut. Zwischen Einsätzen, die (sicherlich leicht überzeichnet) gute wie schlechte Seiten der beiden Hauptcharaktere aufzeigen, findet sich eben auch mal der ein oder andere Einsatz, der später in der Story sehr relevant wird. Dadurch, dass es also ab und an eine storytechnische Sackgasse gibt, in die man absichtlich hineingeführt wird, bleibt die weiterführende Story vorerst verborgen, bis sich die Ereignisse dann natürlich in eine Richtung zuspitzen (müssen).
                        Leider musste ich für mich einen handwerklichen Totalausfall in der Story ausmachen. Der Gegenspieler, der aus dem Verborgenen agiert und vorher nur in Erzählungen vorkommt bzw. angedeutet wird, ist so offensichtlich platt, dass es mich kurzzeitig komplett aus dem Film gerissen hat. Natürlich nimmt dann die Handlung ihre entscheidende Wendung, sodass die Szene (Stichwort: Nachtsichtgerät) auch theoretisch storytechnische Relevanz hat, aber dann hätte ich den Gegenspieler lieber komplett im Dunkeln gelassen, anstatt ihn einmal kurz zu zeigen, nur um ihn danach direkt wieder im Nirvana zu versenken und nie wieder auszugraben. Sobald ich ein Gesicht habe, möchte ich auch eigentlich gern Persönlichkeit haben, das war dann doch recht enttäuschend, nachdem der Film über 2/3 der Laufzeit schon starke Methoden hatte, um den Zuschauer nach dem "Show, don't tell"-Prinzip durch die Geschichte zu führen. Hier dann aber kurzzeitig nicht. Danach ahnt man ungefähr, wie es weitergeht (ich lag trotzdem in der Konsequenz falsch, leider...), aber dadurch baut das Finale auch erst seine nervenaufreibende Spannung auf, wiederum hervorragend gemacht.

                        Die Kamera, die größtenteils auf "Found Footage"-Optik setzt, ist mitreißend, "realistisch" und sehr immersiv/effektiv. Natürlich wird der genaue Beobachter gemerkt haben, dass manche Kameraeinstellungen nicht möglich gewesen sein konnten, obwohl ständig absichtlich darauf hingewiesen wurde, dass jemand gerade filmt (auch die abstrusesten Situationen übrigens). Allerdings war für mich die Illusion gegeben und so fand ich das eine gelungene Mischung zwischen Betonen des Found-Footage-Charakters und Ausbrechen aus den Grenzen des Looks durch Hinzufügen anderer Kamerawinkel.

                        Die Rollen sind super besetzt und bis auf seltenes Overacting auch toll und überzeugend gespielt. Jake Gyllenhaal ist eh ein Guter, Michael Pena hat mich auch überzeugt und der für mich absolut überraschende Auftritt von Anna Kendrick hat mich sehr gefreut. Die Schilderungen der Privatleben der beiden Polizisten neben dem ganzen Buddy-Film-Flair hat mich verzaubert und deutete natürlich schon auf ein entsprechendes Ende hin.

                        Was zum Entstehungszeitpunkt zumindest hierzulande noch nicht so aktuell schien, ist heute wohl an Aktualität und Brisanz kaum zu überbieten: Das Verhalten amerikanischer Polizisten, vor allem gegenüber der afroamerikanischen und mexikanischen Minderheit ist ein Thema, was die Weltnachrichten seit Monaten ständig begleitet. Hier wird ein Bild gezeichnet, von der Polizei, von den o.g. Minderheiten, von einer Stadt, in der ständig ein Straßenkrieg zu schwelen scheint.
                        Polizisten, die recht wahllos zwischen absoluter Rechtschaffenheit, emotional bedingter Rohheit und der Jagd nach dem nächsten Adrenalinkick schwanken.
                        Stadtviertel, in denen jeder Mann mit krausem Haar und/oder dunklerem Teint automatisch verdächtig ist.
                        Männer, die testosterongeladene Auseinandersetzungen mit Waffe im Anschlag führen und doch einen auf ungewöhnlichen Standbeinen fußenden, respektvollen Umgang miteinander pflegen.

                        Man kann nur (vergeblich) hoffen, dass "End of Watch" Fiktion ist.

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                        • 4

                          Hat mich eher genervt als umgehauen.
                          Schade, bin anderes gewohnt von Gyllenhaal !

                          • 7
                            HanniDoll 25.06.2016, 22:29 Geändert 25.06.2016, 22:29

                            ich geb mal 7 punkte.

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                            • 10

                              Herzergreifend realitätsnahe Bromance.
                              Ich hatte Tränen in den Augen zum Ende hin.

                              Richtiges Meisterwerk. :-) <3

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                              • 10

                                hammer film, foutage stört nicht in diesem film

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                                • 7 .5

                                  Sehr gelungen ist die Idee, dem Film einen Dokumentationscharakter zu verleihen und damit das Geschehen so realitätsnah wie möglich zu veranschaulichen. Insbesondere die Kameraarbeit sorgt für eine intensive Atmosphäre. Mittendrin statt nur dabei ist hier mehr als nur ein Slogan. Die beiden Hauptdarsteller haben zudem eine gute Chemie miteinander und ihre Dialoge sind ein weiteres Highlight von "End of Watch".

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                                  • 8

                                    Ich bin ja eigentlich überhaupt kein Fan von Found Footage Filmen. Dieses Kamera Gewackel finde ich auf Dauer sehr anstrengend. "End of Watch" ist bis jetzt der einzige Film, bei dem mich das kaum gestört hat bzw. wo ich es sogar irgendwie passend fand, weil ich so das Gefühl hatte man ist wirklich mitten drin. Es wirkt alles so real und das macht den Film irgendwie noch mal umso heftiger! Ich will echt kein Cop in L.A. sein! Der Film zeigt unheimlich authentisch die Brutalität die in den Bezirken von L.A. abgeht und erspart dem Zuschauer gar nichts!
                                    Was aber in dieser schrecklichen Realität für ein paar Sonnenblicke sorgt, ist die tolle Bromance zwischen Jake Gyllenhaal und Michael Peña, die einfach perfekt sitzt. Sie ist so natürlich und selbstverständlich und kommt total authentisch rüber. Wie zwei Cops nun mal, die sich während sie in ihrem Auto durch die Gegend fahren über die alltäglichsten Dinge unterhalten. Von daher ist das Ende umso trauriger...
                                    Also es ist definitiv kein Film den ich mir öfter angucken würde, da ich ihn doch teilweise sehr verstörend fand, aber es ist ein guter Film mit einem tollen Cast!

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                                    • 4

                                      Ich kann einfach nichts mit diesen Found Footage Filmen anfange, ich will es mögen aber es geht einfach nicht, diese Wackelkamera und diese Pseudodokumentationen gehen mir irgendwie auf die Nerven.
                                      An den Schauspielern ist nichts auszusetzen, die machen hier das Beste !!!
                                      Werde künftig Abstand von diesem Genre nehmen !!!

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                                      • 8 .5

                                        1 Punkt Abzug wegen der teilweise doch sehr stark wackeligen Kamera. Wurde mir fast schwindlig.

                                        Sonst: ein überragender Jack. Gute Story, das Ende war teilweise absehbar, Spannung... Also absolute Empfehlung.

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                                        • 7 .5

                                          Fand den wieder durchaus gelungen , aber mit David Ayer kann man auch nicht viel falsch machen wie ich finde. Der Found Footage Stil stört nur bedingt ist trotzdem gut gedreht worden. Spannung kommt auch auf und Schauspieler sind super .

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                                          • 7 .5

                                            Sehenswerter Cop-Thriller.

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                                            • 8 .5

                                              Ein guter Copstreifen, der unter die Haut geht. Wen die Kameraführung nicht stört, (Found footage) der sollte seinen Spaß haben. Michael Peña & Jake Gyllenhaal harmonieren prächtig, was die Sache noch authentischer macht.
                                              Empfhelung ist den Film im O-Ton zu schauen.

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                                              • 9 .5

                                                Jake Gyllenhaal wiedermal absolut Klasse. Cop-Gangsterthriller vom Feinsten. Absolut packend und authentisch. Im Found Footage Stil hat man hier einen sehr realen Thriller inszeniert, der einen von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Fast jeder Streifen mit Gyllenhaal ist ein absoluter Volltreffer. Thriller ist sein Genre.

                                                • 6 .5

                                                  [...]"End of Watch" hat den Atmosphäretank voll, ist als Milieuschilderung durchaus packend und insgesamt schön dreckig und geschickt in Szene gesetzt, ein urbaner Thriller mit rauem Asphalt unter den Sohlen und Blut an den Händen – was dem Film fehlt, ist eine erzählerische Originalität.[...]"End of Watch" ist im Kern nicht mehr, als ein relativ gewöhnlicher Cop-Thriller, mit allem was das an Handlungselementen und Rollentypen so mit sich bringt. Dennoch ist die Machart, wenn auch nicht halbwegs konsequent durchgespielt, herausstechend und das Ding atmosphärisch über jeden Zweifel erhaben. Rau und brutal, mit einem Ende wie ein Würgegriff, auch wenn der Film sich das auf den letzten Metern gleich wieder etwas wegrelativiert. Solide Genrekost, insgesamt.[...]

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                                                  • 4 .5

                                                    spoiler

                                                    wer filmt da eigentlich die ganze zeit? zwei cameras jeweils an der brusttasche rechtfertigen irgendwie aus meinem physikalischen verständnis heraus keine aufnahmen von hinten. aber hey, wer bin ich schon? es ist schließlich die LAPD, die können alles! sogar mal wieder nur den mexikaner umbringen.
                                                    selbst schuld, wenn man nigger oder mexikaner ist.

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