End of Watch

End of Watch (2012), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 20.12.2012


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6.7
Kritiker
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7.3
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von David Ayer, mit Jake Gyllenhaal und Michael Peña

Mit End of Watch präsentiert uns David Ayer ein schonungsloses Porträt des Schmelztiegels Los Angeles. Jake Gyllenhall und Michael Peña kämpfen als knallharte Cops gegen die alltägliche Gewalt.

Die Officers Taylor (Jake Gyllenhaal) und Zavala (Michael Peña) sind nicht nur Kollegen, sondern auch beste Freunde. Sie sind ein eingeschworenes Team und würden füreinander durchs Feuer gehen. In den Straßen von L.A. sorgen sie für Recht und Ordnung, doch im Kampf gegen die Kriminellen der Stadt greifen sie nicht immer nur auf konventionelle Mittel zurück. Die beiden Cops machen ihren Job gut, aber aus Selbstvertrauen wird mit der Zeit Übermut. Taylor und Zavala beginnen sich mit der Drogenmafia anzulegen und entschließen sich immer häufiger zu Alleingängen. Dabei geraten nicht nur die beiden jungen Officers ins Fadenkreuz der Mafia, sondern auch ihre Familien schweben in großer Gefahr.

Hintergrund & Infos zu End of Watch
Für actionreiche Filme, die sich mit dem Thema Verbrechensbekämpfung beschäftigen, ist L.A. genau das richtige Pflaster, das haben Filme wie Heat und Rampart – Cop außer Kontrolle bereits bewiesen. End of Watch von David Ayer spielt nun ebenfalls in den Straßen von Los Angeles. Michael Peña übernimmt hier die Rolle des Officers Zavala. Zuvor war der Schauspieler schon in einem anderen Film zu sehen, der in der gleichen Stadt spielt: im oscarprämierten L.A. Crash von Paul Haggis.

Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent von End of Watch, David Ayer, entwickelte das Drehbuch zu Filmen wie The Fast and the Furious und Harsh Times – Leben am Limit. Training Day, bei dem ebenfalls Cops vom LAPD im Mittelpunkt des Geschehens stehen, stammt ebenfalls aus seiner Feder. Wie End of Watch spielen neben Training Day und Street Kings (bei dem Ayer Regie führte) viele seiner Filme in Los Angeles. (AP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (195) — Film: End of Watch


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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Ich bin die Konsequenz ... ich bin eine unbezahlte Rechnung ... ich bin das Schicksal mit einem Abzeichen und einer Waffe. Unter meinem Dienstabzeichen steckt ein Herz wie deins ... ich blute, ich denke, ich liebe ... und Ja, ich kann getötet werden ... und obwohl ich nur ein einzelner bin, habe ich tausende Brüder und Schwestern, die so sind wie ich. Sie würden ihr Leben für mich riskieren ... und ich meins für sie. Wir stehen gemeinsam auf dem Posten ... eine dünne blaue Linie. Wir beschützen die Beute vor den Raubtieren ... die Guten vor den Bösen. Wir sind Cops!

Mit diesen Worten von Officer Taylor, die mich an das von mir auswendig gelernte Vaterunser im Konfirmandenunterricht erinnert haben, beginnt einer der stärksten Copfilme, die ich je gesehen habe. Officer Brian Taylor (Jake Gyllenhaal) und Mike Zavala (Michael Pená) sind zwei noch recht junge, ungestüme Cops in South Central, dem berüchtigsten Stadtteil von Los Angeles.

Wohl kaum einem anderen Regisseur als David Ayer, der in South Central aufgewachsen ist und zahlreiche Cops aus L.A. kennt, würde ich es zutrauen, einen realistischeren Film über die alltägliche Arbeit in diesem Sumpf des Verbrechens zu machen. Diese Nähe zum Milieu merkt man dem Film auch deutlich im positiven Sinne an. Zum Einsatz der Kameras hat Ayer selbst gesagt, das er auf die Idee kam, als ein befreundeter Polizist ihm einen selbstgemachten Clip mit einer Ansteckkamera zeigte. Da er aber keinen "Found Footage"-Film machen wollte, drehte er etliche Szenen mit konventionellen Kameras, die aber auch teilweise an Waffen oder auf den Fahrzeugen installiert waren. Das Ergebnis dieser Bemühungen halte ich als Laie ebenfalls für sehr gelungen.

Die Schauspieler machen durch die Bank einen wirklich guten Job. Jake Gyllenhaal und Michael Pená spielen ihre Rollen, als wären sie wirklich die allerbesten Freunde oder unzertrennliche Brüder. Sehr beeindruckend! Aber auch der restliche Cast mit Frank Grillo, Anna Kendrick und Natalie Martinez weiß zu überzeugen. Dazu die durch die Bank genreuntypisch hervorragenden Dialoge, nicht nur der beiden Hauptdarsteller. Eine der absoluten Stärken Ayers.

Ein sicherlich übertrieben auf dem Zufall basierende, ansonsten aber sehr durchdachte Story, die bis zur letzten Minute kein bißchen an Spannung verliert. Für mich insgesamt eine sehr große Überraschung. Tja, warum kein Lieblingsfilm? Ich weiß es nicht, vielleicht bei der zweiten Sichtung.

P.S.: Zuerst aber muss ich "Sabotage" zweitsichten, der nach mehreren Nächten gesunden Schlafs, auch immer besser zu werden scheint. Mein bisheriger Kommentar wird mir immer peinlicher, aber Laotse sagt:

Wer andere kennt, ist klug.
Wer sich selber kennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Kraft.
Wer sich selber besiegt, ist stark.

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sachsenkrieger

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Der Preis ist die süße, saftige und über alle Maßen schmackhafte Frucht der Selbsterkenntnis :D


HerrGurlitt

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na dann kommt die wohl noch! ;D


Macintosh

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was für ein Müll.
Ein absolut wertloser Film. LA ,2Cops, ein Einsatz nach dem anderen, einer krasser als der Nächste da wird auch mal die Marke für ein Boxkampf mit Verdächtigem abgelegt.
Polizist in LA Yeah Bruder, wie können manche nur einen anderen Beruf wählen?
Denn zutun gibt's ja reichlich. Warum eigentlich? Fvck keine Ahnung man, die Straße ist hart, Bruder. Gefilmt wird alles selbst von den beiden (also authentische Wackelbilder yeah)
außer die Szenen der Gangster die filmen sich netterweise auch selbst.
Für mich war nach einer Stunde end of watching.
Undurchdachter Schund eines eher talentfreien Regisseurs.

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Moe

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Bewertung9.0Herausragend

Ich wurde damals auf den Film aufmerksam, als es hieß, dass er im Doku-Stil gedreht wurde. Da werde ich automatisch hellhörig.
Hier wurde es konsequent durchgezogen, obwohl es an manchen Stellen etwas affig aussah, wie da ein Cop mit einer Kamera sich selber filmt.
Der Film ist sehr spannend und lässt einige Fragen ungeklärt. Man macht sich wie die Cops im Film seine Gedanken. Die Chance auf Antworten ist dabei allerdings sehr gering, welche auch nach dem Film nicht beantwortet werden.
Man fühlt sich schnell mit den beiden Cops verbunden, fiebert mit ihnen mit, geht mit ihnen auf Streife - kurz gesagt: sie wachsen einem ans Herz.
Der Film ist kein Action-Feuerwerk, eher ein Krimi mit dem etwas anderen Blick auf Los Angeles.

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bonjovi84

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

toller film im doku-stil mit wackelkamera. das hier ist demnach keine charakterdarstellung, dafür ist die polizeirealität in L.A. sehr glaubhaft dargestellt. auch wenn die gewaltdarstellung hier deutlich überzeichnet ist und mich das dauergefluche etwas nervt. ansonsten wirken darsteller sowie die einsätze relativ authentisch. das ende nimmt einen nochmal mit. respekt! tolle 8 punkte!

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Ben-adar

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film ist im Grunde genommen eine Aneinanderreihung von Polizeieinsätzen. Einen roten Faden hat es kaum.

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Codebreaker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Irgendwie hatte ich mich auf "End of Watch" gefreut.
Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht so genau warum. Wahrscheinlich hat mir der Trailer einfach irgendwie Spaß gemacht, vielleicht fand ich auch nur Gefallen an der Thematik.
Was auch immer, nun habe ich diesen Film gesehen und bin eigentlich durchaus zufrieden. Die Freude war also zurecht vorhanden.

Die Handlung ist eigentlich recht schnell zusammengefasst. Es werden zwei Cops, die ihren Tagesablauf filmen. Was sie erleben, wie ihr Job aussieht, etc.
Und da kommt dann eben die Handkamera ins Spiel. Und generell ist das eigentlich auch eine sehr gute Idee dieses Prinzip so einzusetzen. Teilweise gelingt es wirklich gut, dass der Zuschauer "mittendrin" ist, im Geschehen. Man begleitet die Cops bei härteren Vorfällen, bei leichteren Angelegenheiten und auch bei normalen Gesprächen.

So weit, so gut also. Doch leider ist, so gut das vielleicht auch gedacht und teilweise präsentiert war, da auch der größte Kritikpunkt.
Manchmal werden dann scheinbar wieder "normale" Kameras genutzt, da es eigentlich unmöglich ist, dass in diversen Situationen jemand die Handkamera hält bzw. die Cops da gerade filmt. Das ist teilweise eben etwas verwirrend und passt eben auch nicht ganz so ins Gesamtbild rein. Außerdem scheinen auch die Gangster hier allesamt mit Kamera rumzurennen. Das man sowas als Beweismittel nutzen könnte vergessen die scheinbar. Aber darauf wird sowieso größtenteils nicht eingegangen.

Tja, das ist teilweise etwas schade und sorgt dann auch dafür, dass hier nicht noch mehr Punkte rausspringen. Allerdings finde ich das jetzt auch nicht so dermaßen schlimm.
Dafür überzeugt mich End of Watch einfach zu sehr.

Wir sehen zwei Menschen die diesen Beruf ausüben.
Wir sehen wie sie mal mit sehr harten (und dann ist das auch wirklich hart, extrem, unangenehm und schon beim Zuschauen ziemlich schlimm), mal mit eher weniger schlimmen Verbrechen.
Wir sehen wie sie bei der Arbeit herumblödeln.
Wir sehen wie sie über das Leben reden, über Liebe, Familie und Freundschaft.

Irgendwie sind mir Taylor und Zavala sehr sympathisch. Man spürt einfach, dass sie eine ganz besondere Verbindung zueinander haben. Das sind nicht einfach nur irgendwelche eindimensionale Rollen, die mit bekannten Gesichtern besetzt und zusammengeklatscht sind.
Nein, das SIND Freunde...
Nein, das sind Brüder!
Und auch die Schauspieler, Jake Gyllenhaal und Michael Pena machen das super!
Manchmal, gerade wenn sie eben wieder einen, durch die Arbeit bedingten, Schlag in die Magengrube verpasst bekommen haben, sieht man direkt an ihren Gesichtern, wie schwer es ist damit umzugehen.
Wie schwer doch dieser Beruf ist.
Man spürt, dass sie damit Probleme haben, wenn sie auch den Anschein nach außen nicht machen. Auch in anderen Situationen.
Man sieht oft genug wie sie Heldentaten vollziehen - fühlen sie sich dennoch als Helden?
Nunja, die Antwort auf die Frage, sieht man, wie beschrieben, in ihren Gesichtern.

Ansonsten ist "End of Watch" auch durchaus ein kurzweiliger und unterhaltsamer Film.
Manchmal ziemlich hart, manchmal ziemlich witzig, manchmal auch ziemlich schön und manchmal ziemlich spannend und eben auch manchmal echt traurig/emotional.
Insgesamt hat mir der Film also wirklich gut gefallen, ja, die Wackelkamera hat hier und da mal genervt und insgesamt wirkte das Konzept nicht wirklich richtig gut umgesetzt, aber alles in allem bin ich dennoch richtig zufrieden.
Durchaus ein Empfehlung, ich werde den sicherlich auch erneut sichten, irgendwann!

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Martin Oberndorf

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Ich auch :3


BenAffenleck

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@Code: Kein Thema. Ich kann auf die Stelle jetzt auch nicht näher eingehen, ist schon einige Monate her das ich den Film sah...


Antichrist

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Bewertung0.0Hassfilm

VORSICHT:SCHIMPFWORTSPOILER!

Nach 15 Minuten,den angekündigten unlogischen Doku-Wackel-Zappel-Bildern und bereits unzähligen Fucks,Wichsern,Motherfuckern,Schlampen,Shits,Alter,wowowowo,Arschlöchern usw. zieh ich die Notbremse und schalte aus,verflucht nochmal!
(Möglich,dass ich den ein oder anderen Kraftausdruck dazugedichtet hab',aber in diesem Fall,schei... drauf!)

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dannydiaz

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nicht so schlimm, ist zwar unter Umständen unterhaltsam, am Ende sagt er aber nur, hey wir bei der Bolizei wollen auch Militärequipment


The Chief

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Bewertung7.0Sehenswert

Hatte im Vorfeld nicht wirklich viel über den Film gehört, bin also komplett ohne Erwartungen heran gegangen.
Ich finde die Rollen alle gut besetzt und sympathisch. Die Dialoge sind einfach gehalten, was aber aufgrund des rauhen Umgangston nicht weiter verwunderlich ist.
Die Kameraführung vermittelt den Hauch von Realität und ein Gefühl, als wäre man mittendrin. Mitunter kann es aber auch anstrengend sein, den verwackelten Bildern zu folgen.
Die Story ist nicht wirklich der Hammer, aber dennoch klar herausgearbeitet. Nebenbei ist natürlich viel Pathos dabei, aber das ist bei filmen dieser Art normal.
Alles in allem ein Film, der gut inszeniert ist und unter Umständen etwas aufrüttelt und zum Nachdenken über die Gewalt auf den Straßen anregt.

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ShayaNova

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Bewertung2.0Ärgerlich

das hätte ein guter copfilm werden können. stattdessen ist die story nicht vorhanden, die charakterzeichnung am rande der debilität und darüber hinaus auch noch mit unsäglicher pathetik überzeichnet. der infantile humor, die markigen sprüche.. kaum zu ertragen. wer das 'nah an der realität' findet, der lebt in einer fantasiewelt.

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AvonBarksdale

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Bewertung9.5Herausragend

kommt sehr authentisch rüber, liegt zum grossen Teil auch an der Kameraarbeit, welche mich hier überhaupt nicht gestört hat (bin normalerweise nicht so Fan von so verwackelten Bildern)
zeigt die Arbeit der Polizei auf der Strasse und die Beziehung der beiden Hauptdarsteller sehr gut auf
nur zu empfehlen!

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doeme28

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Bewertung7.5Sehenswert

End of Watch fesselt den Zuschauer bereits von Beginn weg. Der Film wurde meiner Meinung nach sehr realistisch gedreht. Kann mir gut vorstellen, dass das dort so zu und her geht. Man kam sich teilweise vor wie man live dabei ist. Die Kameraführung fand ich eigentlich gut, aber teilweise war es mir zu hektisch, aber dafür konnte die Realität hochgehalten werden.

Der ganze Film war grundsätzlich sehr spannend. Für mich war es ein kein Film, bei dem ein roter Faden zu erkennen war, sondern eine relative flexible Story war. Einsatz für Einsatz.

Die privaten Dialogen in den Familien der Polizisten fand ich ehrlichgesagt ziemlich langweilig, aber es kam zum Glück nicht viel vor. Der Umgangston der Gangster fand ich teilweise zu übertrieben, aber das liegt wohl an der Übersetzung. Slang in Deutsch zu übersetzen ist noch schwierig.

Ein ausserwöhnlicher Film, lohnt es sich anzuschauen.

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Rukus

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Bewertung3.0Schwach

Was sollte das denn sein? Eine Mischung aus schlechten Found Footage, das eigentlich gar keins ist, und einer dieser Scripted Reality Cop-Serien aus Amiland, nur mit ein wenig Gore und "hartem Realismus"? Der Film zieht sich teilweise ordentlich, und dazu gibt es ein unglaublich beschämendes, vorhersehbares Ende. Die Begeisterung für diese Lobeshymne auf die heroischen Cops in ihrem täglichen Überlebenskampf gegen das Verbrechen hält sich bei mir doch deutlich in Grenzen. Die Geschichte um die zu Superbullen hochstilisierten Buddys wirkt unglaublich konstruiert und gekünstelt. Das Zeitgefühl fehlt völlig. Angeblich wird hier ein Filmprojekt für ein Studium durchgeführt, gut und schön. Jetzt stellt sich nur die Frage, ob das Projekt unglaublich lange dauert, oder ob wir hier einen Supercop haben, der binnen weniger Monate vom Wildficker zum Familienvater wird. Ganz ehrlich, das wirkt irgendwie völlig unglaubwürdig und gestellt.

Tut mir leid, aber die Jubelarien hier kann ich absolut nicht nachvollziehen. Das ist einfach eine schwache, gestellt umgesetzte Nicht-Story.

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Kaiser1337

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Wenn man einen Film nicht versteht, bewertet man ihn schlecht. Nach deiner Bewertung wäre Toto&Harry auch unrealistisch.


Rukus

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Hör mir auf mit diesem "Film nicht verstanden" Totschlagscheiss. Der Streifen ist maßlos überbewertet und fertig.


Slevin_Kelevra23

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich den Film im Kino gesehen habe war ich über weite Teile des Films echt enttäuscht gewesen, doch je länger man über diesen Film nachdenkt, umso besser findet man ihn im Endeffekt doch.
Da wäre vorallem die letzte Schlussszene des Films zu nennen. Vor ihr hatte ich den Film bei 4.5-5 Punkten eingeordnet, doch nach ihr war man auf irgendeine Weise so berührt, dass es gleich den kompletten Film aufgewertet hat. Und so etwas ist auch eine Kunst, selbst wenn man den Zuschauer nicht über die gesamte Laufzeit des Films begeistern kann, ist es doch wichtig ihn mit einem starken Ende zu belohnen und genau das schafft "End Of Watch" in einer perfekten Art und Weise.

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KingLee

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Bewertung9.5Herausragend

Realistische Polizeiarbeit gepaart mit zwei außergewöhnliche Cop's und eine Kamara Perspektive die sich gewaschen hat.....
Fazit: Sehr spannend, echt Brutal, Scheisse Realistisch und ein absolutes muss in jedem verfickten Home Movie Vorrat

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Von der ersten Minute an war ich völlig gefesselt. Der Film zeigt sehr hart und brutal (und dadurch sehr realistisch) das Leben und die Arbeit von Cops in den Slums von LA. Es gibt Bandenkriege, Mordanschläge (auch auf Polizisten), Verfolgungsjagden und Drogen. All dies wird dem Zuschauer ungefiltert und unzensiert hautnah präsentiert. Die Plausibilität, dass immer und überall eine Kamera dabei ist, hat wie immer im Found- Footage-Genre auch hier ihre großen Schwächen. Doch blendet man dies aus, lässt einen der Film nicht mehr los. Die beiden Hauptdarsteller sind der Wahnsinn und das Ende verdammt emotional. Hier wurde ich mehr mitgerissen als in so manchen "Möchtegern-Drama".

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Murphante

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Bewertung3.0Schwach

Film Nummer: 1098
gesehen am: Montag, den 07. April 2014
Stimmung: Es ist Montag und bin motiviert
Wie oft gesehen: *einmalige* ERSTSICHTUNG
Vorhersage: 7,5 Points ...

Yeahrrrr ... Gangster jagen, prügeln, fiese Typen übern Haufen ballern ... Kinder aus brennenden Häusern retten ... ALTER wir haben´s voll Hammermäßig gut drauf ... Wir ROCKEN hier das VIERTEL ... und freuen uns so richtig ganz doll in den A...H ge....t zu werden ... SCHADE ... das hätte ich auch viel lieber gesehen ... aber das Ende des Streifens hat hier eine ganz andere PANNE gezeigt ...

GANZ GROSSES MINUS:
- WACKELKAMERA *WÜRG* nicht nur das die Cops ihre Einsätze dokumentierten ... nein hier lief jeder mit seiner Videokamera umher ... Gangster, Junkies, hier wurde alles mitgefilmt weil es ja in MODE gekommen ist ... alles zu filmen wie die GEISTESKRANKEN ...
Aber hier ist man in dem Film auch gar nicht mehr darauf eingegangen so wirklich ... das es nun als Beweismittel gedient hätte oder sonst was ... also hätte man sich das Ganze auch sparen können ... aber da hat man wohl am Kameramann versucht Geld zu sparen !!!

- EMMA STONE *kotz* schon wieder musste ich ihre Synchronstimme hören ... diesmal verballerte sie ihre Stimme an so ner Gangsterbraut von der übelsten Sorte die ganz schmutzige Wörter in den Mund genommen hat *pfui*

- SZENENTAUSCH *SUFF* auf ihrer Vermählung hat mir sehr gut gefallen der Hochzeitsdance, aber hier haben sie eine Einstellung verdreht ... so war der Schauspieler "Jake Gyllenhaal" *Brian* sturz besoffen ... und in den nächsten zwei Sets wieder stocknüchtern und NORMAL ... FILMFEHLER würd ich mal sagen !!!

- GOLDENE AK47 *boahr* das erinnerte mich irgendwie an "CALL of DUTY 4" :D wenn man seine WAFFEN alle geupgraded hat und dann zur goldenen Edition wechseln konnte !!! LÄCHERLICH :D aber nun gut ... hier waren wohl auch GAMERLIEBHABER am WERK weil manchmal auch aus der EGOPERSPEKTIVE wie im Videogame gefilmt worden ist !!!

ZUM FILM:
Aus einem neutralen Blickwinkel möchte ich den Film nun nicht ganz schlecht reden, denn so hat er auch seine berechtigte gute Seite ... denn es ist schon schwierig sich in so einem Job auch immer richtig zu verhalten ... grade wenn man ein Draufgänger ist und gerne über die Stränge schlägt ... aber man muss auch mit seinen Konsequenzen dann halt leben ... was mir aufgefallen ist, das die Filmfigur bzw die Story einem zeigen sollte ... das man solche Geschehnisse verkraften sollte und nicht wie hier uns gezeigt wurde ... das der Cop *Brian* zuviel darüber nachgedacht hat ... Emotionen sind hier fehl am Platz und bringen dann schleichende Fehler mit ein ... die dann das Leben kosten können ... oder das des Partners !!!

Wie dem auch sei ... Ich konnte diesen Streifen nun nicht soviele Punkte schenken ... tiefwirkende Blicke konnten das Stimmungsbarometer kurzweilig aufheitern bei Schauspielerin "Anna Kendrick" die eine sehr ansehnliche Figur hat ... diese Frau werde ich mal weiterhin beobachten ... vielleicht hat sie ja mal zufällig in besseren Filmen mitgespielt !!!

Das war´s aus dem Film und Leben eines Cops ... ich schnapp mir jetzt meine Cam und dreh auch mal ein paar HOMEVIDEOS :D :D :D

krümelige Grüße
Euer morphiiii

PS: ich werd mal schauen die nächsten Filme mit "Anna Kendrick"
- 50/50 - Freunde fürs ÜberLeben
- Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
- Was passiert, wenn's passiert ist mit Cameron Diaz
und vielen anderen schwangeren Bräuten :D
- Rapture-Palooza
- Into the Woods mit Johnny Depp, Emily Blunt *Fantasyfilm*
- Drinking Buddies mit Olivia Wild !!!

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Kaiser1337

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Ich glaube mit Polizeihund hättest du 10/10 gegeben, weil es dann Call of Duty perfekt dargestellt hätte.


Murphante

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Ich kenn nur Call of Duty 4 in- & auswendig ... die weiteren Teile blieben unberührt ... im 4´ten Teil liefen keine Polizeihunde rum :D


brainchild

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Bewertung7.0Sehenswert

Laut Regisseur David Ayer eine Mischung aus YouTube und 'Training Day'. Verflucht treffend.

Das Drehbuch ist ganz stark. Die Buddy-Momente im Auto sind super, die Beziehungen der beiden Cops abseits ihres Berufs ebenfalls großartig eingefangen. Die Charaktere sind allesamt 100% glaubwürdig geschrieben und gespielt. Ihr Alltag ebenso, so krass dieser als Teil des LAPD in South Central auch teilweise sein mag. Im Kern der Story geht es aber eigentlich nur um den "everyday struggle" und echte Freundschaft, simple as that. Das Ende ist großartig.

Der Shaky-Cam/Random-Cuts-Einsatz ist dagegen eher ziemlicher Mist. Einerseits bis zum Exzess ausgereizt und andererseits trotzdem völlig inkonsequent, da hier eben kein Footage-Film inszeniert wurde. Außerdem: So passend der Ansatz bei Party- oder Horrorfilmen auch ist, so unangebracht ist er, wenn man den Cop-Alltag in der Hood porträtieren will. Hier wirkt das voyeuristisch und verklärend. Polizeiarbeit ist nicht cool und David Ayer weiß das eigentlich auch. Und irgendwie erinnert das teilweise auch zu sehr an diese ganzen n-tv-Dokus, nur in hektisch.

Da das Positive deutlich überwiegt dennoch definitiv sehenswert.

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cycloo77

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eigentlich!!!...Top Story,tolle Cast....nur eine Kameraführung wie bei einem Handyvideo (Verwackelt und so gut wie nix zu erkennen,es wird einem sogar teilweise Übel von dem gewackel).
Wenn das Art oder das moderne ich habe eine Kamera in meinem Handy Filmen sein soll,dann ohne mich und gute Nacht KINO!

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Mr. Pink

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Bewertung6.0Ganz gut

Achtung, SPOILER!

Packendes und emotionales Copdrama in GTA-Atmosphäre. Der Alltag der beiden Polizisten wird, denke ich - auch mit dem ganzen Geplänkel zwischendurch, wenn gerade nichts los ist - realistisch geschildert, die zwei Hauptdarsteller bringen ihre Rollen authentisch rüber - besonders Jake hat mir hier sehr gefallen - und die Chemie zwischen ihnen stimmt auch. Das visuelle Konzept ist aber eine Katastrophe und wirkt vollkommen planlos. Wenn man sich des Found-Footage-Stils bedient, muss man einen Grund dafür haben. Die Idee, dass Brian seine und die Arbeit seiner Kollegen für sein Projekt filmt ist ja nicht uninteressant, dann sollte man aber auch dabei bleiben. Die Gangster und alle anderen filmen sich nämlich ebenfalls gegenseitig und konventionelle Einstellungen werden auch immer wieder dazwischen platziert. Es wirkt, als hätte man das Ganze nicht vollständig durchdacht. Das Ende hat mir auch nicht so gut gefallen. Die allerletzte Wohlfühlszene hätte ich überhaupt nicht gebraucht, nach der Beerdigung hätte Schluss sein sollen. Und ich hätte es besser gefunden, wenn wirklich beide Cops gestorben wären. So kann man nur das gute Drehbuch, auch in Bezug auf die Geschichte des betrunkenen Bosses, die so schon als Vorahnung dient, loben, aber beide Hauptfiguren sterben zu lassen, das wäre wirklich mal mutig gewesen. Unterhaltsam ist "End of Watch" aber immerhin, hätte mir als 'richtiger' Film ohne Wackelkamera und schlecht umgesetzten Pseudodoku-Stil sicher noch mehr zugesagt.

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brainchild

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"Planlos" ist ein gutes Wort für die Bilder. Ich würde sogar für "kopflos" plädieren ;)

Deine Probleme mit dem Ende kann ich nachvollziehen. Allerdings geht es ja um die Beziehung der beiden, die konnte man dadurch noch ein Stück weiter vertiefen. Und die allerletzte Szene finde ich einen interessanten Kontrast zu der davor, mit dem Wissen zu dem Zeitpunkt kann man darin ja nicht wirklich eine Wohlfühlszene sehen.


Mr. Pink

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Stimmt, ein anderes Ende wäre zwar konsequenter aber auch ein ziemlicher cop-out gewesen. Charakterentwicklung und der Blick auf die Beziehung der beiden sind so schon besser. Und richtig genießen kann man die letzte Szene mit dem Wissen, was noch kommt wirklich nicht, aber ich fand sie eben doch sehr angenehm, weil der Film im Gegensatz zu dem davor, dann doch noch mit einer positiven Note endet.


MoviehunterXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In „End of Watch“ folgt der Zuschauer den beiden Polizisten Taylor (Jake Gyllenhal) und Zavala (Michael Pena) auf die Straßen von L.A.. Dieser Film veranschaulicht auf realistische Weise wie hart der Alltag von US Polizisten oft sein kann. Vor allem wenn man in einem der heftigsten Städte der Welt auf Streife gehen muss. Vor allem die Beziehung zwischen den beiden Partnern, wird hier sehr anschaulich porträtiert. Regisseur und Drehbuchautor David Ayer, welcher bereits durch „Training Day“ bekannt wurde, legte augenscheinlich großen Wert auf Authentizität, was ihm vor allem durch den Einsatz von Handkameras wirklich gut gelungen ist. Der Film erscheint wie eine Folge der Serie Cops, was in keinster Weise negativ klingen soll.

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