Invictus - Kritik

US 2009
Laufzeit 133 Minuten, FSK 6, Sportfilm, Drama, Historienfilm, Kinostart 18.02.2010

Kritiken (23) — Film: Invictus

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.5Sehenswert

[...]Morgan Freeman, dessen gesamte Karriere nur auf die Darstellung dieses Mannes hinauszulaufen schien, spielt Mandela, als hätte dieser mehr als bloß ein einziges Herz in der Brust und als schlügen in jedem einzelnen die Werte der Güte, des Verständnisses und der Einigkeit mit voller Kraft. Der besänftigenden Milde seiner Worte, aber auch ihrer klaren Entschlossenheit schenkt man nicht nur Gehör, sondern Glauben und das bewirkt in „Invictus“ nicht zuvorderst die enorm simplifizierte Geschichte und deren mannigfaltige Aussparungen widerständlicher Stimmen, noch die oftmals an Kitschgrenzen stoßenden pathetischen Dialoge, das bewirkt allem voran der Schauspieler Morgan Freeman, der hinter der Ausstrahlung des Menschen Mandela verschwindet und alles Können in den Dienst der Portraitierung dieses Mannes stellt.[...]Allerdings steht und fällt der Film im Laufe der Handlung auch mit diesen Komponenten. Solange er (seichtes) Polit-Drama ist, ist alles gut, sind Freemans Präsenz…

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duffy

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Hast Recht. Ich wurde wohl irritiert durch diverse Kommentare bei den Eastwood News bezüglich Hereafter.


ChristiansFoyer

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Hm, Hereafter werd ich mir wohl die Tage mal ansehen. DER kam ja tatsächlich überwiegend schlecht weg...


Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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2.0Ärgerlich

Clint Eastwoods filmische Schlaftablette über Nelson Mandela und den südafrikanischen Rugby-World-Cup Mitte der 90er. Morgan Freeman darf mit dem Blick eines Teddybären endlich den sanftmütigen Anti-Apartheid-Kämpfer geben, der in seiner Vita noch gefehlt hat. Und Matt Damon spielt Rugby mit blondierten Haaren. Ein endlos ermüdendes pseudopolitisches Pathosgewäsch mit schlecht ausgearbeiteten Figuren, das mit Eastwoods Vorliebe für minutiöses Pianogeklimper in dauerhaften Halbschatten ersäuft. Weder mitreißend noch tiefsinnig, so gehaltvoll wie ein Wikipedia-Dreizeiler über den südafrikanischen Rugby-Sommertraum und in seiner Winner-Dramaturgie so belanglos wie öde. Mit dieser ideenlosen Bebilderung des Amtsantritts Mandelas mag sich Eastwood einen persönlichen Gefallen getan haben, interessantes Potenzial oder spannende Perspektiven gewinnt er dieser Geschichte zu keiner Sekunde ab. Megagelacktes, uramerikanisches Formatkino zum Abgewöhnen.

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as-aka-der-streuner

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nc


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«Invictus» ist ein nachhaltig aufwühlendes Drama über die Unbesiegbarkeit der menschlichen Würde, das auch eine auflockernde Prise Humor enthält.

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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7.0Sehenswert

Gegenüber Gran Torino nähert sich Eastwood diesmal nicht mit kritisch-komischem Biss der Thematik der kontrollierten Rassentrennung. Er greift in die Geschichte und filmt eine Charakterstudie über Mandelas Bemühen, die Schwarzen und Weißen kurz nach seiner Wahl zusammenzubringen. Freeman verkörpert Mandela dabei so glaubwürdig, dass ich zu Beginn dachte, es wäre Mandela selbst. Mandela nutze 1995 gekonnt die Rugby Meisterschaft im eigenen Lande, um einen ersten Schritt aus der Apartheid zu finden, um internationale Politik kümmerte er sich dabei wenig.
Eastwood versteht es dabei gekonnt, die sportlichen Höhepunkte mit Mandelas Wirken zu verbinden, aber das funktioniert natürlich nicht mit ein Bisschen übertriebenen Patriotismus.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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Man mag sich kaum ausmalen, was aus diesem Stoff in den Händen eines weniger subtilen Regisseurs geworden wäre. Zwar ist auch Clint Eastwoods Film oft grenzwertig kitschig, doch Eastwood ist erfahren genug, die Geschichte für sich sprechen zu lassen, ohne die Emotionalität der geglückten Vereinigung zweier verfeindeter Gruppen noch zusätzlich zu betonen. [...] Invictus ist kein vielschichtiges Bild einer Gesellschaft, sondern eine Ode an einen Mann, der wie wenige andere den Lauf der Geschichte verändert hat.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.5Ausgezeichnet

Und doch ist der Film höchst sehenswert: wegen Mandela, wegen des Geistes, der dahinter steht, wegen Eastwoods gelungener Rugby-Finte, wegen der glaubhaften, wirklich großartigen Darstellung Mandelas durch Morgan Freeman; sympathischer und charismatischer kann man nicht sein. Übrigens ist auch Matt Damon gut; er spielt den Mannschaftskapitän.

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Ulrich Behrens

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10.0Herausragend

Die Botschaft dieses Films ist so eindeutig, dass man sie nicht übersehen kann. Der dargestellte Erfolg Mandelas, über Rugby jedenfalls teilweise die alten Gegensätze des Apartheid-Regimes zu überwinden und neue zu verhindern, wird einem derartig dick aufs Auge gedrückt, dass man durchaus zu dem Urteil kommen könnte, Eastwood habe hier wie nie zuvor in seinen Filmen der Simplizität und Naivität breiten Raum eingeräumt – und daher: Vergesst den Film!

Doch ich bin anderer Meinung.

Es ist ein Kennzeichen der langen Tradition Hollywoods, durch die dramaturgische Simplizität einer Geschichte dem Zuschauer eine Botschaft ohne Umwege und ohne Nebenstränge der Handlung direkt zu servieren. Das kann gut oder schlecht gemacht sein. Vieles hängt vom Inhalt der Botschaft selbst ab; vieles auch von der Art der "Simplizität". Bei "Invictus" würde ich hier in beiden Fällen den Daumen hoch halten.

Da hätten wir zunächst einmal die realistische…

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

[...]Clint Eastwood setzt dies in seinem gewohnt ökonomischen und pointierten Regiestil immer wieder gekonnt in Szene. Zur Mitte des Films lässt er die Springboks in die ärmlichen Townships von Johannesburg fahren und mit den dortigen Kindern trainieren. Um Fritz Langs Credo aus „Metropolis“ zu variieren: In diesem Zusammenhang wird der Sport Mittler zwischen Gehirn und Hand. Und tatsächlich: Über das Rugby, über den sensationellen Erfolg der Mannschaft, wird ein erster Schritt getan, um zusammenwachsen zu lassen, was bislang nicht zusammen gehörte. Die Menschen im Stadion, die leergefegten Straßen, der farbige Junge auf dem Polizeiauto der weißen Polizisten. Natürlich, in gewisser Weise ist das Bild, das Eastwood in „Invictus“ anbietet, naiv und bei näherer Betrachtung leicht zu desavouieren. Dieses eine Finale in Südafrika, dieser eine Sieg, hat die Probleme des Landes nicht gelöst, hat nicht die Arbeitslosigkeit beseitigt und hat dem Rassismus unter Garantie keinen endgültigen Riegel vorgeschoben. Doch um einen analytischen Blick auf die Entwicklung Südafrikas unter Mandela geht es Clint Eastwood nicht. Und so ist es legitim, wenn die Apartheid nur am Rande thematisiert wird, wenn Mandela nur in einem sehr isolierten Ausschnitt seines Lebens gezeigt wird. Wenn man also so will, könnte man zu dem Schluss kommen, dass „Invictus“ ein den Zuschauer manipulierendes Feel-Good-Movie ist. Und auch wenn man es sich mit dieser Einschätzung ein wenig einfach machen würde, im Grunde trifft dies durchaus zu. Wer bereit ist, sich auf den Film einzulassen, wird ähnlich berauscht werden, wie die abertausend Menschen im Stadion von Johannesburg.[...]

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José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Tom Stern, der seit 2003 alle Filme Clint Eastwoods fotografiert hat, führt die Kamera wie gewohnt sehr klassisch. Besonders gelungen sind ihm die Kamerabewegungen aus dem Spielfeld heraus bei den Rugby-Matches, bei denen darüber hinaus die Tonspur Entscheidendes zur Atmosphäre beiträgt. Das Herzstück des Filmes liegt allerdings nicht im Sportlichen, sondern in der Beziehung zwischen dem Präsidenten und dem Sportler. Dadurch wird „Invictus – Unbezwungen“ wie so oft bei Clint Eastwood zu einem Schauspielerfilm.

Morgan Freeman verkörpert Nelson Mandela mit starken Pinselstrichen, etwa durch die sorgfältige Art, direkt nach dem Aufstehen die Bettlaken zurechtzulegen – gewiss ein Relikt aus der jahrzehnten langen Haft. Oder durch sein Nachfragen nach der Familie der Personenschützer, die ihn in aller Herrgottsfrühe bei einem Rundgang begleiten. Morgan Freeman eignet sich nicht nur die Körpersprache, sondern (in der Originalversion) sogar den Sprachduktus von Nelson Mandela an. Matt Damon hat sich für die Rolle nicht nur Muskeln antrainiert. Er gestaltet François Pienaar zwar zurückgenommen, aber ebenso nuancenreich, wie er etwa in der etwas schuljungenhaft steifen Haltung ausdrückt, als er beim Präsidenten zum Tee eingeladen wird. Damit vermittelt „Invictus – Unbezwungen“ dem Zuschauer den Geist der Versöhnung und Vergebung, der Nelson Mandela nach der jahrzehntenlangen Feindschaft so wichtig war. Übrigens: Der Filmtitel geht auf das gleichnamige Gedicht von William Ernest Henley zurück, das Nelson Mandela während seiner Haft auf Robben Island Trost und Kraft gab.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

Selber schuld, wer bei „Invictus“ das Nelson Mandela Biopic erwartet. Dergleichen hat Regisseur und Produzent Clint Eastwood bestimmt keinem versprochen. Schon das Filmplakat klärt bei vernünftiger Betrachtung die Verhältnisse korrekt, statt falsche Hoffnungen zu wecken: „Invictus“ ist die Ruhmesgeschichte einer Sportmannschaft, die als wichtiges politisches Symbol dient und unter dem Stern Nelson Mandelas steht, der mit Leidenschaft als Glücksschmied diente, um seine Botschaft des Friedens in der Welt zu verankern. [...]

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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5.0Geht so

[...]Doch qualitativ will sich "Invictus" nicht nahtlos einfügen in die Liste großartiger Filme Eastwoods. Denn anstatt der Komplexität der Figur Nelson Mandela in einem Land voller Rassenwahn an den Leib zu rücken, konzentriert sich das Drehbuch auf einen kurzen Zeitraum von Mandelas Wahl zum Präsidenten 1994 bis zur Rugby-WM im eigenen Land 1995.[...]

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Cejay17

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Der Film Dauert ja schon 134 Minuten für ein Jahr. Jetzt rechne mal zusammen wieviel du für 17 Jahre brauchen würdest. ;-)


F. Everschor: Film-Dienst.de

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7.0Sehenswert

Ansonsten jedoch schleppt sich der Film in Eastwoods präziser, aber konventionellen Inszenierung ein wenig schwerfällig von Szene zu Szene. Das ändert sich erst, als es schließlich zum entscheidenden Weltmeisterschaftsspiel kommt, das ausgerechnet gegen das legendäre, als unbesiegbar geltende Team aus Neuseeland ausgetragen werden muss. Hier werden die zuvor mehr abstrakt behandelten Tugenden der Zuversicht und Entschlossenheit im Tumult des rauen Rugby-Spiels mit einer kaum erwarteten technischen Virtuosität demonstriert, die sogar Nichtkenner des Rugby-Sports in die Dramatik des Geschehens hineinzieht. (...) Eastwood nutzt diese Zeit diesmal für ein faszinierendes Porträt Mandelas, der sich keinen besseren Repräsentanten auf der Leinwand hätte wünschen können als Morgan Freeman. Freeman kriecht in die Persönlichkeit Mandelas förmlich hinein, nicht nur in dessen Gestik und schwerfällige Körperlichkeit, sondern im Original auch in dessen Sprachduktus.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Mit steigendem Alter erhöht sich bei Clint Eastwood auch der Output seiner Filme, der mittlerweile 79-Jährige hat anscheinend noch viel zu erzählen: Ähnlich wie Woody Allen ist er jedes Jahr mit mindestens einem Werk am Start und genau wie bei seinem New Yorker Kollegen gibt es auch bei Eastwood stärkere und schwächere Filme. Nach dem grandiosen „Gran Torino“ aus dem vergangnen Jahr zählt „Invictus“ nun eher zu den schwächeren.
Obwohl er erzählerisch großes vorhat: Nelson Mandela (Morgan Freeman) wurde soeben zum südafrikanischen Präsidenten gewählt und steht vor der schweren Aufgabe, das durch die jahrzehntelange Apartheid in Schwarz und Weiß gespaltene Land zu versöhnen. Da kommt ihm die Gelegenheit, dass 1995 der Rugby-Weltcup im eigenen Land ausgetragen wird, grade recht. Die südafrikanische Rugby-Nationalmannschaft, genannt die Springbocks, ist zwar weit davon entfernt, in der Weltspitze des Sports ein Wörtchen mitzureden, doch Mandela begreift dies…

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DerFilmeKenner

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Keins von beiden. Es ist zwar ein Tippfehler, aber nicht witzig.


Dirk Lüneberg

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War ein Tippfehler, danke, habe ich jetzt korrigiert...


Thorsten Funke: critic.de

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Man könnte Eastwood, der hier das Buch „Playing the Enemy“ von John Carlin verfilmt hat, für naiv halten, eine so komplexe Erzählung wie den Weg Südafrikas nach der Apartheid auf ein Sportdrama zu reduzieren. [...] Invictus ist Subtilität wesensfremd. Der Film führt, in Fortsetzung der kulturellen Annäherungen, die der Regisseur in Gran Torino (2008) beschrieben hat, zu einem Mischmasch irgendwo zwischen Banalität und Ergriffenheit – und somit zu ziemlich demselben Gefühl, das ein Sieg der eigenen Mannschaft erzeugen kann.

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sushi25: movie-fan.de

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5.5Geht so

Ein Südafrikanisches Sommermärchen, das dem Thema Mandela nicht gerecht wird. Weniger Rugby und mehr Mandela (Biopic) wäre wünschenswert gewesen. Der Film kommt nicht an Gran Torino oder Million-$ Baby ran.

Für Freunde des Sports sicher höhere Bewertung möglich.

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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6.0Ganz gut

Statt weitschweifig die fraglos bewegte Lebensgeschichte Nelson Mandelas aufzurollen, fokussiert Clint Eastwood in seiner Mischung aus Biopic und klassischem Sportfilm einen kurzen Abschnitt im Leben des Friedensnobelpreisträgers. Während der Rugby-Weltmeisterschaft sollte die Nation Südafrika einen kollektiven Freudentaumel erleben, da sich die Underdogs der Nationalmannschaft gegen klare Favoriten durchsetzen und letztendlich überraschend die Trophäe holen konnte. Anhand dieser wahren Geschichte wirft „Invictus“ einen Blick auf die Befindlichkeiten eines krisengeschüttelten Landes, in dem Mandela ein Jahr zuvor zum Präsident gewählt wurde und das noch schwer mit den Nachwirkungen der Apartheid zu kämpfen hat. Morgan Freeman spielt hier nichts weniger als die Rolle seines Lebens und kann bereits jetzt als heißer Anwärter auf den Oscar gehandelt werden. Bis ins letzte Detail verkörpert er einen weisen Mann, der für seine Ideale einsteht – selbst den eigentümlichen Akzent Mandelas imitiert Freeman phonetisch perfekt. Dennoch ist der vitale Bilderbogen kein so großer Wurf, wie es die letzten Arbeiten Eastwoods noch durchweg waren. Dies liegt vielleicht an der weichgespülten Dramaturgie, die nur wenig Ecken und Kanten erkennen lässt und daher nicht an die emotionale Sprengkraft eines „Gran Torino“ heran reicht. Welch eine komplexe gesellschaftliche Tragweite ein Sport-Ereignis haben kann (das durchaus mit dem Wunder von Bern vergleichbar ist), bringt der vor allem in der zweiten Hälfte mitreißende Film trotzdem authentisch auf die Leinwand. An pathetischen Zeitlupensequenzen darf es natürlich nicht fehlen denn „Invictus“ verhandelt große Gesten, große Worte und noch größere Taten.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Es ist ein sehr guter Film. Er hat Momente, in denen große Emotionen hervorgerufen werden […] Freeman gibt einen großartigen Nelson Mandela […]. Er zeigt ihn als großzügig, selbstbewusst und beruhigend – über einem Kern aus gehärtetem Stahl. Clint Eastwood ist ein Meister-Regisseur, der all die richtigen Töne trifft und uns Mandela lieben lässt, wie er stolz auf Francois ist und die mutigen Springboks anfeuert. Großartige Unterhaltung, nicht, wie ich dachte, ein Biopic über Mandela, wie ich es erwartet hätte.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Zwei Hauptprobleme hat der Film: es macht seinen Standpunkt über die vereinende Kraft des Sports schnell klar, dann aber wiederholt und walzt er die Lektion bis zum Erbrechen aus. Das zweite Problem ist, dass der Film schlecht geschnitten ist: am Ende ist zu viel überflüssiges Material eingefügt, das ca. 20 Min Film hinzufügt und den Streifen dadurch unnötig schwammig werden lässt. Trotzdem ist der Film im Ganzen eine unterhaltsame und aufbauende Erfahrung. Die Geschichte hat das Resultat schon festgelegt, aber Eastwood schafft ein Werk geschaffen, dass als Sport-Film genauso funktioniert wie als Untersuchung der Geburtswehen einer vereinten südafrikanischen Nation.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Regisseur Clint Eastwood fusioniert geschickt eine politische Geschichte und ein Sport-Drama zusammen und serviert auf Fakten basierende Inspiration – aber nicht so ernst, dass sich der Zuschauer von der Lektion überwältigt fühlt. Der Schlüssel zu Invictus sind jedoch nicht die Spieler, die auf dem Feld herumrennen. Es sind zwei großartige Performances und eine Geschichte, die Herzen rührt und den Verstand begeistert. Es ist schwer, sich jemand anderen als Morgan Freeman als Mandela vorzustellen. Er hätte nur mit seinem Charme und seiner stimme schon gewinnen können. Aber er wird zu Mandela, und wir bekommen ein Fesnter in die Psyche eines Mannes, der einer der größten Figuren der politischen Szene war.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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8.5Ausgezeichnet

Basierend auf einem Drehbuch von Anthony Peckham, gelingt dem Film ein Kunststück: er wandelt zwischen Freemans Mandela und Damons Francois Pienaar auf eine Weise, die tatsächlich funktioniert – in gewogenen, gleichmäßigen Schritten. „Invictus“ steuert auf das finale Match als Höhepunkt des Films leicht und doch zielgerichtet hin. Die Schauspieler erden den Film: Freeman kommt zwar nicht allzu weit mit seinem Dialekt, und das Drehbuch beschäftigt sich kaum mit den Komplexitäten dieses Mannes – aber die Darstellung fühlt sich frisch und spontan an. Damon ist auf dem Weg, einer der besten, verlässlichsten Schauspieler seiner Generation zu werden.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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7.0Sehenswert

Es sieht vielleicht wie ein TV-Film aus, und er hat ein paar wirklich schlechte musikalische Passagen, aber „Invictus“ ist ein unterhaltsamer Film über ein Meisterstück des politischen Theaters. Er nimmt die Zuschauer mit auf Mandelas Kampagne, die zwei Seiten von Südafrika zu einen – wütende Schwarze und ängstliche Weiße – um für dasselbe Team zu jubeln. In seinem Herzen ist Eastwoods Film eine Parabel auf Führungskraft.

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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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7.5Sehenswert

Der Film ist eine balancierte, gemäßigte, aber vielleicht zu schüchterne Darstellung einer sehr turbulenten Zeit in Südafrika. Der Nachteil ist, dass eine gewisse Zurückhaltung de Filmemachers spüren kann, zu sehr in die Tiefe dieser politisch sensiblen Geschichte zu gehen. Dann wiederum sind die Protagonisten noch am Leben, einer davon gar eine lebende Ikone. Das ist immer ein Problem für einen Film, der solche Figuren als Menschen aus Fleisch und Blut darstellen möchte. Daher betritt der Film nicht die Lebenswelten der Darsteller – es ist ein Werk über den Zustand einer nation, nicht den seiner individuellen Protagonisten. Man würde sich sehr freuen über ein lebhaftes Portrait über zwei lebende Legenden, aber das Werk schleicht durch höfliche Szenen, in denen jeder politisch korrekt spricht und handelt.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.5Sehenswert

„Invictus“ ist eine sehr gute Story, die brilliant erzählt wird. [...] An der Oberfläche inspirierend, hat Clint Eastwoods Film eine vorhersehbare Entwicklung – aber jede Szene strotzt vor überraschenden Details, die sich zu einem üppigen historischen Bild voller kultureller Impressionen und Emotionen zusammenfügen. Die Namen Eastwood, Morgan Freeman und Matt Damon sollten diese ergreifende Geschichte zu einem solide gewinnbringenden Film für Warner machen.

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Kommentare (76) — Film: Invictus

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sachsenkrieger

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Bewertung9.0Herausragend

Ein weiterer Geniestreich von Clint Eastwood und perfekt besetzt mit Morgan Freeman. Ich hatte den ganzen Film über einen mehr oder weniger dicken Kloß im Hals. Du magst Rugby nicht? Egal! Du warst noch nie in Südafrika? Egal! Allerdings sollte man schon von Nelson Mandela und der Apartheid gehört haben. Man sollte versuchen, sich ansatzweise in einen Menschen hinein zu versetzen, der für absolut nichts 27 Jahre unter teilweise unmenschlichen Bedingungen in einer winzigen Zelle gehaust hat und es nach seiner Entlassung schafft, gegen jeden Widerstand (selbst aus seiner eigenen Familie) eine Aussöhnung zwischen Schwarz und Weiß in die Wege zu leiten. UNGLAUBLICH! Hierzulande ist dieses Wunder wegen des Mauerfalls etc. etwas untergegangen. Umso schöner, das es Clint gelungen ist, in seiner unverwechselbaren Art, diesem Menschen, diesem Wunder, diesem Land ein filmisches Denkmal zu setzen. Ach ja, eigentlich geht es ja um Rugby. Ziemlich interessantes Spiel und nichts für Weicheier. Das sind die Geschichten, aus denen Geschichte gemacht ist!

UNBEZWUNGEN (William Ernest Henley)

Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwung'ne Seel mir gab.

Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart -
mein blut'ger Kopf blieb aufrecht stehn!

Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann.

Was kümmert's, daß der Himmel fern
und daß von Straf' mein Buch erzähl',
ICH bin der Herr von meinem Stern,
ICH bin der Meister meiner Seel'!

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THE_JUDGE

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Bewertung6.5Ganz gut

Irgendwie dachte ich mir nach dem Film, "Das ist mir alles ein wenig zu viel "Wohlfühl-Afrika"". Also ich mag den guten alten Clint, aber da hat er mich echt ein wenig enttäuscht irgendwie. Ich wage jetzt mal zu bezweifeln, dass der filmische Inhalt irgendwie auf realitätsnahen Begebenheiten basiert, was meiner Kritik dann auch eh den Wind aus den Segeln nehmen würde. Aber "alle"(gewollte Übertreibung) Probleme durch den aufstiegt der Rugby-Nationalmannschaft aus den Köpfen der Bevölkerung zu blasen und alles und jeden scheinbar auf eine, die lang herbeigesehnte Stufe auf der alle gleich sind, zu stellen ist doch irgendwie kitschig und fast beleidigend. Die Polizisten hören mit einem Jungen aus den Slums das Rugby-Finale zusammen am Polizeiwagen, das ist doch lächerlich. Ich bin jetzt nicht generell dagegen Filme zu schaffen, die auch mal irgendwie Positives zeigen und einen nicht durch die harte Realität schocken oder so, aber "Invictus" erscheint mir zu geschönt. Kann man sehen wie man will, es gibt ja auch genug Bewertungen oberhalb der 8 Punkte, aber ich denke ich bleib erstmal bei meinen 6,5.

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CapitanKnaecke

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Bewertung10.0Herausragend

Unbesiegt! Genau so kam Nelson Mandela, grandios dargestellt von Morgan Freeman, aus dem Gefägnis. Und anstatt sich für all die Jahre zu rächen, beschließt Mandela seinen peinigern zu verzeihen und auf eine Politik der Verständigung und der Versöhnung zu setzen. Ein wichtiger Punkt in seiner Agenda, der Weiße und Schwarze einigen soll, ist der Sport rund um die sieg- und glücklose Rugby-Nationalmannschaft, im Volksmund Springbokks genannt, die seit der Apartheit von den anderen Rugby-Turnieren ausgeschlossen worden ist und nun sportlich hinterherhinkt. Ein Sieg bei der Weltmeisterschaft rund um Kapitän Francois Pienaar (ebenfalls grandios verkörpert durch Morg...neee.... Matt Damon) könnte dem Frieden inerhalb Südafrikas und ein Zusammenschluss der Kulturen erheblich beschleunigen.

Seinerzeit, als Invictus in die Lichtspielhäuser kam, hatte er mich schon gereizt. Ein Drama, das geschlichtlich relevant Sport und Politik verbindet, Morgan Freeman auf der politischen Seite, den ich sowieso ständig mit Nelson Mandela verwechselt habe und der ihn perfekt verkörpert, von der Presse hochgelobt und bejubelt, und auf der anderen Seite, auf der sportlichen Seite ein sichtlich athletischer Matt Damon. OK, OK, er spielt teilweise leicht euphorisch-toastbrotig, aber die überwiegende Darstellung war authentisch und gefühlsbetont. Unvergesslich hereingebrannt hat sich bei mir Pienaars besichtigung der Mandela-Zelle. Beide Schauspieler füllen ihre Rolle sehr empathisch aus und ziehen den Zuschauer direkt auf ihre Seite.
Doch auch außerhalb dieser beider Protagonisten schafft es der gesamt Cast grundlegend zu überzeugen, allen voran natürlich der Chef von mandelas Sicherheitsteam, Anfang noch skeptisch gegenüber den Weißen Mitarbeitern, die er hat, merkt er bald, wie der Sport und die tägliche Zusammenarbeit Schwarze und Weiße vereint und zusammenschweißt. Das ganze funktioniert so überzeugend und schleichend, das es fast schon herzerwärmend-rührend ist.
Darstellerisch hat Invictus also auf ganzer Linie überzeugt. Doch auch das Fotoalbum Südafrika war reichlich und wunderschön gefilmt. Von den Townships über die Stadt bishin zu Mandelas Büro sah alles authentisch aus, sorgte jedoch nie für einen Dokumentations-Stil. Auch die Aufnahmen beim Training oder bei den Spielen sind perfekt eingefangen und lassen zum mitfiebern animieren. Man weiß zwar, dass Südafrika am Ende Erfolg haben wird, und trotzdem fibert man kalten Schweiß mit.

Invictus ist einfach ein wunderbar eingefangener Film mit glänzend besetzten und aufgelegten Schauspielern und absolut empfehlenswert!

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eddy-movie

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Handlung an sich, 9p. Abzüge wegen überraschend schlechter Schauspielleistung von Matt Damon. Ich muss ehrlich sagen, ich bin enttäuscht. So wie ich ihn in z.B. "der talentierte Mr. Ripley" hervorragend fand so fand ich ihn hier GZSZ reif.

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brainchild

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Bewertung7.0Sehenswert

Clint Eastwoods Inszenierung, für gewöhnlich doch eher nüchtern, wirkt hier ungewöhnlich pathetisch, vor allem im Hollywood-Ende spiegelt sich das wider. Morgan Freeman spielt Mandela durchaus überzeugend, besonders stark unterscheidet die Rolle sich aber nicht von den meisten anderen des Schauspielers. Matt Damon muss schauspielerisch weit weniger leisten als in seiner Rugby-Performance. Sehr wahrscheinlich hätte ich beider Leistung aber höher eingeschätzt, hätte ich nicht erst in den letzten Minuten die Originaltonspur laufen lassen; der südafrikanische Akzent macht da schon einiges aus.
Von der anderen Seite betrachtet ist "Invictus" ein bewusst emotionalisierendes Drama, dass Hoffnung in schweren Zeiten und eine positive Einstellung den Mitmenschen sowie dem Leben an sich gegenüber zu vermitteln versucht. Zugute kommt ihm natürlich, dass die Story auf realen Begebenheiten beruht. Der afrikanisch klingende Soundtrack (u.a. von Eastwoods Sohn Kyle komponiert) tut sein übriges, um die durchweg aufrechte Stimmung zu vermitteln.
Alles in allem wirkt "Invictus" so altersmilde wie Mandela selbst. Wie man das dem Film auslegt, muss jeder für sich entscheiden.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung6.5Ganz gut

Eastwood dreht ein Sportdrama mit Politischem Hintergrund mit Morgan Freeman als Nelson Mandela.
Das kann ja eigendlich nur gut werden!
Oder?
Nicht ganz, denn auch wenn Clint Eastwood natürlich in den letzten Jahren so gut ist wie nie zuvor und man sicher gehen kann dass er keinen schlechten Film drehen wird,
hat mich Invictus nicht ganz mitgerissen-
Natürlich, Freeman spielt den großherzigen Präsidenten so gutmütig und sanft wie fast alle seine Rolle.
Und das ist dann auch gleich wieder das Problem.Irgendwann wirkt es einfach nur wie immer.
Matt Damon von dem man in letzter Zeit auch viel gutes sieht wirkt hier aber sehr farblos.
Die Story über das Ende der Apartheid und seinen Folgen ist jetzt ganz ok aber auch nicht Weltbewegend.
Insgesamt dann doch einer der schlechteren oder mittelmäßigen Eastwood Filme!

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tummelwu

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"Die Story über das Ende der Apartheid und seinen Folgen ist jetzt ganz ok aber auch nicht Weltbewegend." - sag mal hakts?


MikeC.

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Bewertung10.0Herausragend

Ein, wie ich finde, sehr ergreifender Film über die anfängliche Zeit nach der Apartheid und die gesellschaftliche Kraft des internationalen Sports.

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Nishi

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yeeeeeees!


plattfuss69

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film zeigt beispielhaft, aber recht einleuchtend, warum Nelson Mendela nach dem Ende der Apartheid so eine wichtige Person war, die das Land nicht nur vor einem drohenden Bürgerkrieg bewahrte, sondern zur Versöhnung und einem menschlichen Miteinander zwischen Schwarz und Weiss beitrug. Allerdings: nach einer Weile hat man's ja kapiert und es fängt an, ein bisschen langweilig zu werden, trotzdem werden ausschliesslich jesus-mäßige One-Liner vom Stapel gelassen, die Versöhnung, Frieden und Gemeinsamkeit beschwören.

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Jamish

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich schätze die meisten hier bewerten den Film falsch, da sie ihn an ihrer Erwartungshaltung und nicht an seiner tatsächlichen Aussage messen.
Der Film ist weder ein purer Sportfilm noch eine Mandela-Biografie, er ist beides auch, aber vor allem geht der Film um Integration, Überwindung von gesellschaftlichen Schranken, Überwindung auf der persönlichen Ebene - jeder für sich und im kollektiv -, Vergebung, Neuanfang, Inspiration, Zusammenhalt, um die Konstellation und den Weg einer ganzen Nation und wie diese wunderbare Rugby-Geschichte darin einen anschaulichen Platz findet, in dem sie wechselwirkend mit der Nation interagiert.
Da zeigt sich die ganz Veränderung, der komplette Umbruch in einem Land, in dem jeder dem anderen misstraut und ein großer Staatsmann versucht nach Konrad Adenauers Motto "Wandel durch Annäherung", aber das deutlich herzlicher und menschlicher, eine Nation zusammenzuschweißen und davon abzuhalten sich in Rassenhass und Abgrenzung zu verlieren.
Der Film zeigt genau das und obendrein wie Sport Menschen zusammenführen kann und wie er durch Emotionen Grenzen überschreitet, hier endlich auch mal im positiven Sinne und nicht durch Gewalt. Als Sportsmann kann ich dem absolut nachempfinden, wie sich die Spieler wie auch die Zuschauer da fühlen.
Ich finde den Film extrem gut gemacht, weil er vor allem auch durch seine kleinen Gesten am Rand so stark überzeugt und seine Message preis gibt. Das kleine Kind am Ende vor dem Polizeiauto und wie es sich langsam nähert und man absolut unsicher ist, was gleich passiert, ist für mich eine der besten Szenen im Film.
Objektiv gesehen keine Ahnung, ist der Film ne 10? Vermutlich nicht ganz, auch wenn er wie gesagt etwas so erzählt wie ichs bisher in keinem Film gesehen habe. Morgan Freeman macht seinen Job super und Mandela muss man danach einfach lieben, so ein einzigartiger Charakter. Aber auch der Captain bekommt satte Sympathiepunkte für seine Gutherzigkeit.
Der Film war positiv bewegend und zeigt so viel Aspekte auf einmal, dass er mich völlig überraschend umgehauen hat. Ich hab nichts erwartet bzw. mich auf nichts inhaltlich eingestellt. Dadurch hab ich auch nichts nachgetrauert, sondern den Film seine Geschichte erzählen lassen und die hat mich vollends überzeugt :)

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Mir fehlte hier ganz klar die Dramatik, die ich mir bei einer Verfilmung, bei der schließlich kein geringerer als Nelson Mandela im Mittelpunkt steht, erwartet hätte.
Und natürlich fehlen auch ganz eindeutig die spannenden Momente, denn letztendlich dreht es sich um ein Sportereignis, welches filmisch aufbereitet wird, an dessem Ende nun einmal der World Cup-Sieg steht!
Der Turnierverlauf wird allerdings reichlich vernachlässigt und somit eher dürftig dargestellt - lediglich das Endspiel wird ausgiebig beleuchtet.

Aber ich will nicht nur nörgeln...

Obwohl Clint Eastwood insbesondere zuletzt weitaus bessere Filme gedreht hat, so serviert er eine grundsätzlich erzählenswerte Geschichte, bei der eben leider nur der Funke nicht so recht überspringen wollte. Nun ja, als dann am Ende der Freudentaumel ausbrach, war ich, wie es nun einmal der Gruppenzwang gebietet, ebenfalls freudig ergriffen.
Auch Morgan Freeman sei, trotz aller Kritik an diesem Film, positiv erwähnt, da wohl niemand besser in die Rolle des großen Nelson Mandela hätte hineinschlüpfen können.

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MartinAusBerlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Morgan Freeman nimmt man seine Rolle 100%ig ab. Ansehen!

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Freak239

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr Schade das ich diesem Film nur 7 Punkte geben konnte, jedoch ist die Story zu lang und eintönig und die rugby-Spiele zu unspektakulär. Hierbei wird auch oft die falsche Hintergrundmusik eingesetzt. Morgan Freeman geht in seiner Rolle jedoch perfekt auf. Als Teamkapitän hätte ich mir einen größeren und/oder muskulöseren als Matt Damon gewünscht. Die Geschichte ist nach einer wahren Begebenheit und hoch interessant. Man baut auch zu den meisten Nebencharakteren eine Beziehung auf :P
Trotz einiger Makel, ein sehr schöner Film!

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Weltensegler

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Bewertung7.0Sehenswert

„He can win an election, but can he run a country?“ Sehenswerter, Sportpolitfilm von Clint Eastwood, dazu auf einer mir bisher unbekannten wahren Begebenheit beruhend, macht die Ausgangssituaton natürlich sehr sympathisch. Morgan Freeman verkörperte in souveräner Manier den südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela, der auf ungewohnte Weise versuchte das zweigeteilte Südafrika zu einen: Mittels einem Rugby Team. Fand ich gut, wie man es mied, einen reinen typischen Start-Ziel from Zero to Hero Sportfilm zu drehen, sondern es mit dem gerne ignorierten Thema Afrika bzw Südafrika verknüpfte. Machte natürlich Sinn, immerhin gibt es auch bei der mir fremden Sportart Rugby laut Anmerkung 1 Millarde Fernsehzuseher bei dem World Cup – also kaum einen besseren Weg als sich in der Welt zu präsentieren, „One Team, One Country“. Zugegeben war das Tempo sehr ruhig gehalten, genau wie die Kameraführung, Schnörkel- und Effektlos, man konzentrierte sich auf das Wichtige, hier den Sport, gar nicht so blöd, die Probleme des Landes mit einer Sportmetapher doch massentauglich zu gestalten (auch wenn da der Film nicht war, dafür mit über 2 Stunden länger als der Durchschnitt und wohl zu ruhig gehalten). Matt Damon spielte den sympathischen Rugby Kapitän Fracois, der nach einem persönlichen Treffen mit Mandela langsam zu verstehen begann, worum es dem Präsidenten ging und es schaffte, seine Mtspieler zu überzeugen, bei einem nahezu All-Whites Team gar nich so einfach, genau wie für die schwarze Bevölkerung natürlich ein ähnliches Problem ob deralten Wunden bestand. Aber Sport macht halt Laune, am Ende konnte ich ob der Jobelbilder eh nur noch mitfreuen, da ham dann alle gefeiert, egal ob schwarz oder weiß. :)

Zu Beginn zog es sich noch etwas dahin, zum Glück kam man dann mit der Zeit besser in Fahrt, Stimmung stieg an, alles machte Sinn, der politische Unterton gefiel, der Sportgeist war aber meist an der Oberfäche, somit konnte ich das auch alles erfreut mitansehen. Länge mit 134 Minuten etwas lang, aber gut ausgefüllt. Hat der Clint gut gemacht, mag Filme mit ernsten, aber allgemein ignorierten Themen. Gebe 7 Punkte, einfach weil der Inhalt und der Mut mir das Wert ist, bei einem anderen Sportfilm wäre es eher eine 6 geworden. ;)

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D101N

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Bewertung9.5Herausragend

Eine unglaublich aufwühlende und zu gleich tief berührende Erzählung über Südafrika und Mandela.
Freeman verkörpert Mandela brilliant, sodass man stellenweise sich nicht mehr sicher ist ob das jetzt doch nicht Mandela selbst ist. Auch Damon liefert eine starke Leistung ab, welche wie diese von Freeman mit einer Oscar Nomination geehrt wurde.
Freeman und Damon passen so gut zusammen wie die Faust aufs Auge und lassen dieses Meisterwerk zu keiner Zeit langweilig wirken!

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MrTrombone

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eastwood zeigt hier wieder ein wundervolles Stück für die Bedeutung von Gemeinschaftssinn über hautfarbliche Unterschiede hinaus. Dabei verkörpert Freeman Mandela so gekonnt gradios, dass man ihn auch für den wahren Mandela halten könnte.
Für meinen Geschmack gibt's ein wenig zu viel Pathos und abseits des Spielfeldes eine zu geringe und nebensächliche Handlung, aber sonst eine tolle Inszenierung über den Abbau von Vorurteilen anhand des Beispiels Südafrika.

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el.greco

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Bewertung6.5Ganz gut

Aufgrund der Empfehlungen zweier Piloten (Keine Namen ! Der eine reimt sich auf „BABEL“ und der andere auf „HOTTI“) kam ich zum bislang neuesten Eastwood: „Invictus – Unbezwungen“....Und obendrein noch eine „8er“- Vorhersage. „Läuft!“, dachte ich...

...aber „Invictus“ ist längst nicht das, was er verspricht: Zu oberflächlich für ein Drama, zu gewöhnlich für einen Eastwood. Man hat das Gefühl, dass alles schon 100 mal gesehen zu haben. Das fängt schon bei Damon an: Fast schon peinlich, seine Reden. Jedes mal wenn er Luft holt um seine Team Kameraden zu motivieren, musste ich Luft holen, weil ich wusste: ACHTUNG MOVIEG! Im nächsten Moment gibt’s was zu lachen. Aber der „Über- Coach“ ist nicht der einzige Kritik Punkt: „Invictus“ kommt überraschend oberflächlich daher. Keine Tiefe, mal davon abgesehen, wie Mandelas Gefängnis- Aufenthalt dargestellt wurde. Womit wir zum „Top of the Movie“ kämen. Nelson Mandela. Dargestellt von Mr. Morgan Freeman. „Godlike“ ;).

Alles in allem lässt sich Eastwoods neuestes Werk in einem Satz zusammenfassen: „Invictus“ ist wie „Spiel auf Bewährung“...mit Mandela...Verzeihung: Freeman.

P.S.: Ich bin ja generell nicht so der Fan der (Keine Angst, wird kein echter Spoiler) Spoilerei, aber das mich ausgerechnet die Rückseite des DVD-Covers darauf Aufmerksam macht wie der Film ausgeht, ist so tollpatschig, das es fast schon wieder sympathisch wirkt.

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Potti

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Wer ist nur dieser Hotti?


el.greco

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Ein ganz ganz schlimmer Finger...


three$bill

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Bewertung7.0Sehenswert

An dem Film scheiden sich die Geister. Begrüßt man den Phatos erhält mein eine nette Geschichte über den Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen. Sieht man allerdings den geschichtlichen Hintergrund kann man das Werk auch als Romatisierung, gar als Verklärung der Tatsachen nehmen. Realismus sieht wahrlich anders aus. Sehr ärgerlich wirkt dabei die Glattbügelung von Nelson Mandela als 2 dimensonalen Gutmenschen.
Handwerklich ist an dem Film nicht viel aus zusetzen. Vielleicht das in die Länge gezogene Endspiel.

So muss man sich am Ende entscheiden. Nimmt man dem Film als Appell, so funktioniert er als ruhig erzählter Hoffnungsschimmer, der durchaus bewegende Bilder ins Gedächnis zaubert.
Kann man sich nicht von den geschichtlichen Hintergründen lösen, kann man dem Film nur als verklärende und sehr selektiv behandelnden Film betrachten.

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momopipi

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Story war unnötig und langweilig, Morgan Freeman spielt den Mandela sehr schwach und Matt Damon spielt wie in "Team America" die Rolle seines Lebens. Ich schätze hier nur den filmtechnischen Aufwand, wobei der auch ziemlich dürftig war. Naja, ich möchte den Film nicht mit einer schlechteren Bewertung zerfleischen...

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momopipi

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Hatta den Oscar bekommen? Nein :D Hatta auch kene Chance gehabt. Aus meiner Sicht der schlechteste Nominierte für besten Hauptdarsteller. Und der Matt Damon wurde verflucht nochmal auch auch nominiert (bester Nebendarsteller), verkehrte Welt hier xD


D101N

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Haben wir den gleichen Film gesehen?
Freeman war einfach nur genial! :)
Naja Geschmakssache :-D
Gruss


R3v0

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In welcher Rolle haben wir Freeman noch nicht gesehen? Er verkörpert Mandela genauso gut und genial, wie Gott, Mafiabosse oder blinde Klavierstimmer.
Matt Damon war ebenfalls nicht umsonst für einen Golden Globe nominiert. Gute schauspielerische Leistung, wie eigentlich von ihm gewohnt.

Ja und was gibt es zu Clint Eastwood zu sagen, der hier Regie führte? Nicht viel, er hat es einfach drauf, als Schauspieler, sowie auch als Regisseur.

Alles in Allem ein bewegendes und aufwühlendes Drama. Empfehlung ;)

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D101N

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Wurden beide überigens auch für die Oscars nominiert... :)

Gruss


kristallrainer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Art, wie Eastwood selbst Filme die weit über 2 Stunden dauern zu erzählen vermag ist einfach nur genial. Keine Auszeit nimmt sich dieser grandiose und dicht erzählte Film über das Südafrika unter Mandela ( exzellent : Morgan Freeman), das die Apartheid besiegen konnte und sich zumindest auf dem Weg zu einer Demokratie wie wir sie kennen befindet. Der Titel verrät schon das Happy-End : Das südafrikanische Rugbyteam gewann bei der WM 1995 im eigenen Land tatsächlich unter dem Teamkapitän Francois Pienaar (ebenfalls grandios gespielt von Matt Damon ) als großer Underdog gegen die Übermannschaft von Neuseeland. Man begleitet zwar die Mannschaft vom Trainingslager bis zum Endspiel, aber Eastwood lässt dieses Drama nie einseitig werden. Er zeigt uns zusätzlich das von Tag zu Tag wachsende Interesse Mandela's am Sport des Rugby, der die WM anfangs "nur" als eine Imagekampagne für sein Land betrachtete und eine Chance sah das Land für diese WM zu vereinen. Mandelas Begeisterung an dem Sport steigt tatsächlich mit jedem Spiel, was Eastwood sehr subtil erzählt. Klasse Film!

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