Invictus
edit edit group membershipsUS 2009
Kinostart: 18.02.2010, Laufzeit 133 Minuten.
Der gerade gewählte Präsident Mandela weiß genau, dass sein Land auch nach dem Ende der Apartheid von Rassenvorurteilen und wirtschaftlichen Benachteiligungen zerrissen ist. Er glaubt allerdings fest daran, sein Volk durch einen Sport vereinen zu können, der alle Schranken überwindet: Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Rugby-Team, obwohl es als Außenseiter bei der Weltmeisterschaft… — Mehr
Der gerade gewählte Präsident Mandela weiß genau, dass sein Land auch nach dem Ende der Apartheid von Rassenvorurteilen und wirtschaftlichen Benachteiligungen zerrissen ist. Er glaubt allerdings fest daran, sein Volk durch einen Sport vereinen zu können, der alle Schranken überwindet: Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Rugby-Team, obwohl es als Außenseiter bei der Weltmeisterschaft 1995 kaum eine Chance hat.
Handlung
Clint Eastwood drehte eine Mischung aus Poilit- und Sportdrama, ein Werk über eine extrem turbulente und heikle Zeit in Südafrika: kurz nach Ende der Apartheid und der Entlassung Nelson Mandelas aus dem Gefängnis. Dieser übernahm beim Eintritt in sein Amt ein politisches Erbe, wie es schlimmer kaum sein könnte. Die weiße Bevölkerung des Landes war verunsichert und ängstlich ob der Veränderungen, die schwarzen Bewohner waren wütend und sehnten sich nach jahrelangem Kampf um Gleichberechtigung schließlich nach Gerechtigkeit – und manche nach Vergeltung. Mandela sah die Gefahr für Chaos und Bürgerkrieg und suchte nach einem gesellschaftlichen Mittel, um die Einwohner hinter einer Idee zu vereinen. Er fand diese Möglichkeit in der 1995 im Land stattfindenden Rugby-Weltmeisterschaft.
Nelson Mandela (Morgan Freeman) tat sich mit dem Mannschaftskapitän Francois Pienaar (Matt Damon) zusammen und schaffte es, die Bevölkerung des ganzen Landes in Begeisterung für “ihr” Team zu vereinen – obwohl Rugby bis dahin als “Sport der Weißen” galt. Die südafrikanischen Springboks schafften es als absolute Underdogs nicht nur ins Finale, sondern gewannen die Meisterschaft sogar. Südafrika erlebte einen Freudentaumel, den Weiße und Schwarze zum ersten Mal zusammen feierten.
Weiterführende Informationen
Invictus – Unbezwungen – Filmkritik auf KultHit.de
Invictus auf moviepilot.de
Invictus auf film-zeit.de
Invictus – Unbezwungen – Trailer auf KultHit.de
Trailer zu Invictus auf moviepilot.de
Invictus – Trailer auf film-zeit.de
- Regisseur
- Clint Eastwood
- Autor
- Anthony Peckham
- Genre
- Sportfilm, Politdrama, Historienfilm, Drama
- Ort
- Gefängnis, Südafrika
- Handlung
- Afrikanische Nationalkongress, Apartheid, Armut, Elend, Gefängnis, Gefängniszelle, Großgrundbesitzer, Nelson Mandela, Rassentrennung, Rassismus, Reichtum, Rugby, Schicht, Sozialarbeit, Soziale Ungerechtigkeit, Straßenkind
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Kritiker — Film: Invictus
C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Gegenüber Gran Torino nähert sich Eastwood diesmal nicht mit kritisch-komischem Biss der Thematik der kontrollierten Rassentrennung. Er greift in die Geschichte und filmt eine Charakterstudie über Mandelas Bemühen, die Schwarzen und Weißen kurz nach seiner Wahl zusammenzubringen. Freeman verkörpert Mandela dabei so glaubwürdig, dass ich zu Beginn dachte, es wäre Mandela selbst. Mandela nutze 1995 gekonnt die Rugby Meisterschaft im eigenen Lande, um einen ersten Schritt aus der Apartheid zu finden, um internationale Politik kümmerte er sich dabei wenig.
Eastwood versteht es dabei gekonnt, die sportlichen Höhepunkte mit Mandelas Wirken zu verbinden, aber das funktioniert natürlich nicht mit ein Bisschen übertriebenen Patriotismus.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Man mag sich kaum ausmalen, was aus diesem Stoff in den Händen eines weniger subtilen Regisseurs geworden wäre. Zwar ist auch Clint Eastwoods Film oft grenzwertig kitschig, doch Eastwood ist erfahren genug, die Geschichte für sich sprechen zu lassen, ohne die Emotionalität der geglückten Vereinigung zweier verfeindeter Gruppen noch zusätzlich zu betonen. [...] Invictus ist kein vielschichtiges Bild einer Gesellschaft, sondern eine Ode an einen Mann, der wie wenige andere den Lauf der Geschichte verändert hat.
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Kommentare — Sehenswert 7.4
jackwitter 2010/07/28 00:46:36
Kommentar löschenFilmisch klasse: tolle Schauspieler, perfekte Mimik, sehr authentisch.
Aber vor allem inhaltlich sehr herausragend: Der Film zeigt, was Menschen leisten können, wenn sie gemeinschaftlich an eine Vision glauben. Es zeigt, wie stark Menschen werden können, wenn sie von starken Persönlichkeiten motiviert und geführt werden.
Zwei kleine Kritikpunkte: Er hätte nicht zwangsläufig so lang gehen müssen. Und die Musik hatte im Gesamten keinen roten Faden. Trotz allem sind sehr tolle Songs dabei.
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Punk 2010/07/26 08:22:34
Kommentar löschenAh, der neue Clint Eastwood. Das kann nur was werden...
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PennKal 2010/07/16 13:12:49
Kommentar löschenGanz ordentlicher Film, Drama ist nicht unbedingt mein Genre, deshalb die Bewertung 6,0 !
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Invictus wird von der moviepilot community mit 7 von 10 Punkten auf Grundlage von 541 Bewertungen und 64 Nutzerkritiken bewertet.

«Invictus» ist ein nachhaltig aufwühlendes Drama über die Unbesiegbarkeit der menschlichen Würde, das auch eine auflockernde Prise Humor enthält.
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