Invictus

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US 2009

Invictus  - Poster
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Kritiker: 7.5 Community: 7.3 674 Bewertungen
Kinostart: 18.02.2010, Laufzeit 133 Minuten.

Der gerade gewählte Präsident Mandela weiß genau, dass sein Land auch nach dem Ende der Apartheid von Rassenvorurteilen und wirtschaftlichen Benachteiligungen zerrissen ist. Er glaubt allerdings fest daran, sein Volk durch einen Sport vereinen zu können, der alle Schranken überwindet: Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Rugby-Team, obwohl es als Außenseiter bei der Weltmeisterschaft… Mehr

Cast
Morgan Freeman, Matt Damon, Tony Kgoroge, Matt Stern, Julian Lewis Jones, Adjoa Andoh Mehr
Regisseur
Clint Eastwood
Autor
Anthony Peckham
Genre
Politdrama, Historienfilm, Drama, Sportfilm

Kritiker — Film: Invictus

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

9.0Herausragend

«Invictus» ist ein nachhaltig aufwühlendes Drama über die Unbesiegbarkeit der menschlichen Würde, das auch eine auflockernde Prise Humor enthält.

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

7.0Sehenswert

Gegenüber Gran Torino nähert sich Eastwood diesmal nicht mit kritisch-komischem Biss der Thematik der kontrollierten Rassentrennung. Er greift in die Geschichte und filmt eine Charakterstudie über Mandelas Bemühen, die Schwarzen und Weißen kurz nach seiner Wahl zusammenzubringen. Freeman verkörpert Mandela dabei so glaubwürdig, dass ich zu Beginn dachte, es wäre Mandela selbst. Mandela nutze 1995 gekonnt die Rugby Meisterschaft im eigenen Lande, um einen ersten Schritt aus der Apartheid zu finden, um internationale Politik kümmerte er sich dabei wenig.
Eastwood versteht es dabei gekonnt, die sportlichen Höhepunkte mit Mandelas Wirken zu verbinden, aber das funktioniert natürlich nicht mit ein Bisschen übertriebenen Patriotismus.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

Man mag sich kaum ausmalen, was aus diesem Stoff in den Händen eines weniger subtilen Regisseurs geworden wäre. Zwar ist auch Clint Eastwoods Film oft grenzwertig kitschig, doch Eastwood ist erfahren genug, die Geschichte für sich sprechen zu lassen, ohne die Emotionalität der geglückten Vereinigung zweier verfeindeter Gruppen noch zusätzlich zu betonen. [...] Invictus ist kein vielschichtiges Bild einer Gesellschaft, sondern eine Ode an einen Mann, der wie wenige andere den Lauf der Geschichte verändert hat.

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Alle Kritiken (21)


Kommentare (45) — Film: Invictus

SteveZissou

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Bewertung7.0Sehenswert

Invictus lässt mich genau wie sein Thema irgendwie zwischen den Stühlen Platz nehmen. Weder Fisch noch Fleisch. Auf der einen Seite ist die durchaus interessante Story (die sogar mit weniger Pathos auskommt als ich annahm) und ein sympathischer Morgan Freeman. Und auf der anderen Seite ist der Film weder richtig politisch, noch Sportfilm. Beide Thematiken werden nur angekratzt. Denn politisch geht es NUR um die Weltmeisterschaft im Rugby, etwas anderes interessiert eigentlich gar nicht. Allerdings wird das Rugby Thema auch nicht wirklich intensiv erzählt. Man sieht zwar die Mannschaft, aber ums eigentliche Spiel geht es nicht. Vielleicht hilft es wenn man vorher einen Sportfilm erwartet, der aus politischer Sicht gedreht wurde. Ich denke dabei an eine Ente, die weder richtig gut schwimmen kann, noch gut fliegen. Aber dafür kann sie beides. So in etwa muss man sich dies vorstellen.

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hakan_1905

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Bewertung5.0Geht so

ich fand den film leider langweilig, obwohl die story interessant ist...man kennt sie ja schon...sie wurde leider langweilig erzählt...

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jackwitter

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Bewertung7.5Sehenswert

Filmisch klasse: tolle Schauspieler, perfekte Mimik, sehr authentisch.
Aber vor allem inhaltlich sehr herausragend: Der Film zeigt, was Menschen leisten können, wenn sie gemeinschaftlich an eine Vision glauben. Es zeigt, wie stark Menschen werden können, wenn sie von starken Persönlichkeiten motiviert und geführt werden.

Zwei kleine Kritikpunkte: Er hätte nicht zwangsläufig so lang gehen müssen. Und die Musik hatte im Gesamten keinen roten Faden. Trotz allem sind sehr tolle Songs dabei.

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