Iron Sky - Kritik

Iron Sky

FI/DE/AU · 2012 · Laufzeit 92 Minuten · FSK 12 · Komödie, Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 3

    Die Idee ist super
    Die Umsetzung leider eine mittelgroße Katastrophe.
    Fand den Film im Prinzip nie lustig.

    • 7

      Herrlich abgedehter Schwachsinn- Trash pur! Schade, daß ich den Dir. Cut nicht kenne..Kopf aus und Fim ab!

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      • 3

        Die absurde Idee von Mondnazis hat doch Potenzial für einen guten satirischen Film. Iron Sky beginnt auch ganz gut und hat anfangs ein paar gute Witze die mich zum Schmunzeln brachten. Doch nach einer Viertelstunde flacht der Film total ab und ist weder witzig, noch hat er auch nur den Ansatz einer interessanten Handlung. Es war mehr oder weniger eine Qual den Film bis zum Ende zu sehen.
        Schade. Daraus hätte man mehr machen können.

        • 8

          Als Trash getarnte bitterböse Politsatire. Schlauer als die aussieht!

          1
          • 7

            Sehenswerter deutscher Low-Bugdet Trash!

            Eigentlich bin ich kein Fan von Trash-Filmen, aber dieser hat es mir teilweise angetan. Die Idee ist sehr skurril und lustig. Die Schauspieler sind ebenso gut gewählt. Der Film bietet Humor, Satire (gewisse politische Anspielungen) und Sience Fiction, wobei letzteres sehr nach "low-budget" aussieht, jedoch auch irgendwie passend ist. Dem Ende hin, finde ich, baut der Film leider stark ab und versäumt es dadurch einen Gewissens Kultstatus zu erreichen.

            Für einen deutschen Film allemal ganz gut!

            • 6 .5

              Irgendwie geiler Scheiß. Betonung auf Scheiß. Aber technisch gut umgesetzt....und die Idee der Story ist eben cool. Beim Casting war man aber offensichtlich beim Schauspieler-Kik....

              • 5 .5

                Was hatte ich mich nach den phänomenalen Teasern und Trailern und dem vielfach gelobten Crowdfundingbackground (das Volk baut sich einfach selbst einen Film nach Maß) lange auf den Film gefreut. Tolle humorvolle Verwurstung der Mondnazigeschichte.

                Ich wollte schon Opas eingemottete Vril und Haunebu aus der Garage holen, damit ich standesgemäß mit der Reichsflugscheibe zur Filmpremiere anreisen kann, habe mir das im letzten Moment doch noch anders überlegt. Die Amis mit ihrer Operation Paperclip hätten Opas Technologie bloß gestohlen und damit wahrscheinlich wieder mal ein Krankenhaus in Kabul geschrottet. Also ließ ich den Aufwand bleiben (ich hätte ohnehin den Fluxkompensator reparieren müssen) und es war gut, denn:

                Der Film war relativ enttäuschend. Die vielen (oft auch nicht zündenden) Gags, Effekte und liebevollen kreativen Einfälle konnten den Mangel am Plot nicht aufwiegen. Vorher baut man das gute Drehbuch, erst danach sorgt man für die tollen Bilder. Andersrum ist falsch herum.

                Vielleicht sollte ich diese wilden Finnen einfach mal in Opas Garage einladen.

                10
                • 4

                  An sich hat der Film seine Momente und zaubert einem den ein oder anderen Lacher ins Gesicht. Dabei ist der Humor auch super auf die Situation abgestimmt. Allerdings sind die meisten Charaktere ziemlich langweilig und der Film verschenkt einiges an Potential. Und die "Story" wird schon nach 30 Minuten so langweilig, dass man am Ende doch eher aufs Handy als auf den TV schauen will. Allerdings sollte man sich auch ins Bewusstsein rufen, dass der Film nicht ernst zu nehmen ist und klar auch trashig sein will. Das schafft er eben auch ganz gut, aber es fehlt einfach die Dichte. Wie andere schon angemerkt haben, der Film hat zwar seine guten und interessanten Momente, die Mittelmäßigkeit bzw. die eher faden Szenen überwiegen aber. Da ich gerade bei Trash-Filmen miteinbeziehe, um welches Genre es sich handelt, bekommt der Film 4/10 Punkten. Generell eher 3. Zu viel Potential, welches verschenkt wurde. Hat zwar, wie erwähnt, seine guten Momente, diese sind aber selten und gehen fast schon unter. Mit ein paar Freunden Abends bei einem Kasten Bier kann der Film vielleicht mehr überzeugen, aber das macht ihn immer noch nicht zu einem Film, den man gesehen haben muss. Aber das ist nur meine Meinung und den restlichen Bewertungen ist zu entnehmen, dass der Film insgesamt besser ankam, also sollte man sich einfach sein eigenes Bild darüber machen. Es ist ohnehin schwer, so einen Film anständig zu bewerten.

                  • 5

                    Also er hat ja seine Highlight-Momente. Für mich in der Kategorie "Trash" vorne mit dabei. Da wär's für mich 'ne 8.
                    Da ich aber alle Wertungen in Relation zu allen gesehenen Filmen setze, reicht es nicht für eine höhere Wertung.

                    • 7 .5

                      Dieser Film schwankt wirklich stark vom (Filmtechnischen-)"Niveau". Auf der einen Seite gibt es einige wirklich großartige Abschnitte/Szenen, gerade wenn es um Politsatire geht, aber auf der anderen Seite ist leider auch vieles eher mittelmäßig. Beispielsweise einige doch zu sehr überzogene und vorhersehbare Charaktere. Leider überwiegt diese Mittelmäßigkeit.

                      Schade, viel verschenktes Potenzial, hätte die Möglichkeit gehabt "Herausragend" zu sein.

                      1
                      • 7

                        Trash meets politische Satire. Das trifft es meines Erachtens am besten, um diesen Fundraising-Film auf den Punkt zu beschreiben. Vom Größenwahn der Nazis über die politische Verlogenheit aller Staaten (außer Finnland) bis hin zu epischen Weltraumschlachten bietet "Iron Sky" ein ordentliches Programm.

                        • 7 .5

                          «Iron Sky» wartet zwar nicht mit der ausgefallensten Idee aller Zeiten auf: Nazis, die sich auf dem Mond versteckt haben, greifen die Erde an. Die Originalität hält sich in Grenzen. Richtig abgedreht geht es leider nicht zu und her. Die meisten Einfälle hat man so oder anders schon mindestens einmal gesehen. Ich finde ja: Wenn man sowas machen will, dann muss man einige kreative Köpfe versammeln und diese müssen dann mal richtig die Sau raus lassen. Hot Shots (I und II), Die nackte Kanone (1, 2,5 und 33,3333), Police Academy (I und höchstens noch II) und Konsorten zeigen, wie man was Eigenständiges erzeugt, das herrlich abgedreht und einfach nur saukomisch ist. Im Vergleich dazu wirkt «Iron Sky» auf mich zu brav, zu bieder. Da hätte man schon noch zwei, drei Scheite mehr in den Ofen werfen können.

                          Davon abgesehen kann «Iron Sky» aber durchaus punkten. Zwischen diesem Film und dem seelenlosen «Machete Kills» (habe Teil 1 nicht gesehen, hoffe aber, der sei besser) liegen immer noch Welten. Äusserst angenehm fällt auf, dass nicht die Hitler-Abziehfigur #357 auftritt, sondern dass man darauf verzichtet hat. Noch viel besser hat mir gefallen, dass die Nazi-Parodie schnell in den Hintergrund getreten ist und einer überaus bissigen U.S. and A.-Abrechnung Platz gemacht hat, die sich sehen lassen kann. Sarah Palin als Mr. President ist dabei nur gerade die Spitze des Eisbergs. Die beiden U.N.-Sitzungen sind klasse (der kleine Nebenhieb auf Nordkorea: <3), aber der Gedanke, dass die Präsidentin eine übelste Nazi-Propaganda für ihre Zwecke übernimmt und dass alle U.S. and A.ner diese voll abfeiern: ABSOLUT GENIAL! Herrlich böse, weil so treffend! Nur schon dafür hat der Film bei mir ordentlich Punkte gesammelt.

                          Gegen Ende scheint die Puste etwas auszugehen, aber bei der kurzen Spielzeit ist das durchaus verkraftbar. Der Schluss ist konsequent, was bei mir eh immer gut ankommt. Insgesamt ist der Film eine runde Sache. Kein Super-Reisser, aber doch unterhaltsam und als Anti-USA-Propaganda sehenswert.

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                          • 7
                            Commentator 27.03.2016, 21:52 Geändert 29.03.2016, 12:00

                            Herrlich zynisch, doch mit so viel Wahrheit gespickt. Gut, dass es noch mutige Filmemacher und Studios, die solche Filme unterstützen. Gegen Ende ging dem Film dann leider doch etwas die Luft aus, aber allzu sehr meckern will ich gar nicht.

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                            • 7

                              "Iron Sky" ist eine gute Mischung aus Komödie, Sci-Fi und Action. Die Handlung ist recht einfach: die Mondnazis greifen die Erde an!
                              Der Film nimmt sich selbst nicht ernst. Was aber ganz interessant ist, jede Nation bekommt irgendwo ihr Fett ab, es gibt nicht nur die "bösen Nazis". Ansonsten lebt der Film vor allem durch die guten Schauspieler und viel Witz. Die gut gemachte Action hebt man sich weitgehend für das Ende auf. Ich finde, man sollte den Film mal gesehen haben, denn er ist wirklich mal etwas Neuartiges vom Thema her.

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                              • 6

                                Für die niice Idee muss es einfach paar Punkte geben. Umsetzung eher mau, Britney schauspielerisch ganz weit hinten.

                                • 2

                                  In meinen Augen einfach viel zu viel des Guten... auch Überzeichnung hat seine Grenzen.

                                  • 3 .5
                                    JordanBelfort 08.03.2016, 15:15 Geändert 08.03.2016, 19:43

                                    Die Idee fand ich super und technisch auch schön umgesetzt. Die Story war dagegen langweilig und in die Länge gezogen, die Figuren arg schwach und normal (im Gegensatz zum wahnsinnigen Szenario) und Dialoge und Humor waren, wenn auch auf Trash getrimmt, alles andere als lustig oder unterhaltsam. Die UNO-Konferenzen waren vielleicht noch zum Lachen. Der Rest für die Tonne.
                                    Da hätte man mehr draus machen müssen!

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                                    • 6

                                      Vorhersage: 5.5
                                      War okay, ist aber nicht wirklich Pflichtprogramm. ;)

                                      • 7
                                        Judge_Manuel 26.02.2016, 21:59 Geändert 26.02.2016, 22:01

                                        So ordentlich behämmert, absurd und witzig dass es einem glatt die Sprache verschlägt :D

                                        Das erste Drittel überrascht mit der krassen Story und vielen witzigen Momenten. Im zweiten Drittel wirds dann leider ziemlich langweilig. Doch es lohnt sich auch im letzten Drittel dabei zu bleiben denn hier wird dann noch mal ordentlich auf de Kacke gehauen. Da gibts einen Weltraumschlacht die selbst Star Wars in den Schatten stellt :P

                                        Fazit: Effekte die alles andere als trashig daherkommen. Hab schon viel schlechtere gesehen und zwar in teuren Hollywood - Produktionen aus jüngerer Vergangenheit.
                                        Ein verrückter Film den man allein schon wegen der dämlichen Idee mögen muss. Mal was richtig erfrischendes. Sehr speziell und nicht jeder wird da was mit anfangen können ;)

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                                        • 6 .5

                                          schräg-trashig-lustig...ich fands gut

                                          • 9
                                            Hope42 20.01.2016, 08:37 Geändert 20.01.2016, 08:51

                                            Also ich hab den Film nicht im Crowdfunding unterstützt. Aber im nachhinein tut es mir leid. Keine Ahnung warum ich anderes in dem Film sehe als so viele die ihn nur als schlechten Trash abtun. Denn die meisten Jokes in dem Film SIND witzig.
                                            Die Satirischen Stellen und die zwar nicht GANZ offensichtliche aber auch keineswegs versteckte Kritik and der Aussenpolitik gewisser Länder und verbände haben mich genauso erreicht wie der reine Klamauk.
                                            Natürlich ist das keine Sozial-Gesellschaftskritik oder Satire ala Hollywood. Nicht offensichtlich und jedes Detail aussprechend weil selbst diese Kritischen Sendungen den Zuschauer nicht zum denken bringen wollen... sie wollen ihn einfach nur mit ihrer Ansicht des Problems infizieren. Das ist ja einfacher als ihm ein Problem andeutend nahezulegen und ihn dann selbst nachdenken zu lassen und aus seinem Wissen und den Recherchen Schlüsse zu ziehen.
                                            Southpark, Simpsons, Boston Legal sind typische vertreter dieses alles sagen damit der Zuschauer nicht denkt Prinzips. ( Und man glaube es oder nicht.. ja.. simpsons hat Gesellschaftskritische Wurzeln. Inwieweit heute noch kann ich nicht sagen denn ich hab es jahre nicht gesehen )

                                            Ich kann hier eventuel mal etwas Klarheit in die oft aufgeführte Verwirrung über die Wahl von "Die Wacht am Rhein" als Lied im Film anstelle offensichtlicher Nationalsozialistischer Lieder bringen.

                                            Die Wacht am Rhein ist ein Buch. Es ist aber auch ein 1840 herausgekommenes Kriegslied. Es war in weiten Teilen des damals noch nicht geeinten Deutschlands ( wir hatten zu der Zeit kein wirkliches "Deutsches Reich.. egal welcher Nation" :D sondern nur viele sich selbst verwaltende Stadtstaaten, Provinzen etc. Doch der Wunsch nach vereinigung der Deutschsprachigen "Länder" war groß.
                                            Um diese Zeit ungefähr hat Hoffmann von Fallersleben das Lied gedichtet dessen dritte Strophe heute unsere Nationalhymne ist.
                                            ( Übrigens kostete ihn das seine Preußische Staatsangehörigkeit. Ist schon eine Farce oder :D wir waren schon immer ein komisches Volk )
                                            Ebenfalls gedichtet aber erst 1854 vertont wurde "Die Wacht am Rhein".

                                            1871 gab es dann ein Deutsches Reich. Aber es gab keine Nationalhymne.
                                            Das lied von Fallersleben war angelehnt an Österreich und daneben wurde die Englische Melodie von God save the Queen mit deutschem Text belegt.
                                            Doch sehr beliebt war unter der Bevölkerung eben auch "Die Wacht am Rhein" da es nicht nur Deutschen Text, inhaltlichen Kontext zur verteidigung gegen die Expansionsbemühungen Frankreichs sondern auch eine von einem Deutschen vertonte Melodie hatte.

                                            ANM: Jemandem die Wacht am Rhein ansagen bedeutete ihn zu warnen. Schliesslich wurde das Lied tatsächlich gedichtet um mit Deutschnationalem Pathos zur Verteidigung des Rheins aufzurufen. Man kann es durchaus als frühwerk Nationalsozialistischen Gedankenguts sehen ( auch wenn mich da nun evtl einige steinigen werden .. )

                                            Und genau das ist der Punkt. Es gibt in Iron sky neben dem Klamauk, dem Trash, den für manche schlechten Witzen doch wirklich viele kleine Schmankerl genau dieser Art die man aber evtl gar nicht direkt entdeckt. Einige "Hinweise" erfordern schon ein genaues Nachdenken und eventuel auch recherchieren.

                                            Eventuel mag ich denjenigen Recht geben die meinen der Film hätte zu viel gewollt und es nicht umsetzen können. Hier darf man annehmen das die Meinungen natürlich weit auseinandergehen müssen. Auch ich habe hin und wieder das Gefühl das manches etwas genauer und offensichtlicher ( länger ) hätte behandelt werden müssen und evtl mehr wert auf Eingängigkeit und allgemein gültige Werte in Bezug auf das gelegt wird was der geneigte Kinogänger als "gut" empfindet.

                                            Am Ende... er hat mich sehr gut unterhalten. Ich MUSSTE ihn mehrmals sehen um Dinge zu entdecken die mir nicht gleich ganz klar waren und von daher hat er meiner Meinung nach sein Ziel VOLL und ganz erreicht. Eventuel hätte er etwas unterhaltsamer sein können aber ich kann eben nicht verlangen das mir etwas perfektes geliefert wird, wenn ich etwas kompliziertes verlange und erwarte. :)

                                            Aus dem Grund, das er mir in zwei Punkten ein wenig ZU eindimensional war was die Aussagen anging ( mir fehlen hier die Satirischen Anspielungen auf zwei Länder dieser Erde aber ich werde definitiv nicht preisgeben welche :D ) gibt es nur 9 Punkte.

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                                            • 8 .5

                                              Für Trash zu hochwertig, für Komödie zu ernst, für Groteske zu lustig.
                                              So eine Idee zu verfilmen ist natürlich genial, aber es wurde auch viel Potential verschenkt. Der Albinisierer war ein unglaublich kreativer Einfall, da konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen - hatte aber mehr als nur ein paar bizarre Gags erwartet. Trotzdem kann ich dem Film keine schlechte Bewertung geben und würd ihn mir wieder im Kino oder auch mal zu Hause mit den richtigen Freunden ansehen.

                                              • 1

                                                Idee gut, Umsetzung Müll

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                                                • 0 .5
                                                  ChristianKA 30.10.2015, 21:46 Geändert 28.11.2015, 15:51

                                                  Selten-dämliches „Nazi-Märchen“, indiskutabel.

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                                                  • 7
                                                    Theokrat 05.10.2015, 11:23 Geändert 20.10.2015, 22:57

                                                    Hier trifft grimmige Politsatire auf Edeltrash. Was rauskommt, ist ein durchweg amüsanter und wahnwitziger Streifen, dem man anmerkt, dass die Macher einen Heidenspaß an der Sache gehabt haben. Besonders großartig ist das böse Ende und der fantastische Soundtrack von Laibach. Toller Film.

                                                    PS: Auch bei diesem Film ist der Director's Cut der Kinofassung in jedem Fall vorzuziehen.

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