Bedeutungsschwer ist diese erste Begegnung in Florian Schwarz' großartigem, von dokumentarischer Schärfe zeugendem Debütfilm über Beziehungsunfähigkeit, Sehnsucht und Verlassenheit als Folge des Zeitgeists. Und bei der bleibt es natürlich nicht. Karl steigt in Leipzig aus und folgt Doris. Er stöbert sie und ihren alternden Geliebten Brockmann in einer Karaokebar auf. Ein kalter, dunkler Liebes- und Todesreigen beginnt, durch eine Nacht
Weit mehr als von seiner Story - beim Max-Ophüls-Festival wurde das Script mit dem hochdotierten Drehbuchpreis ausgezeichnet - lebt KATZE IM SACK von der Musik (Slut, 2raumwohnung) und einer flirrenden selbst musikalischen Kamera, die bis zum Schluss neugierig bleibt, und damit ein Geheimnis bewahrt. Atmosphärisch ist der Film stellenweise ein Meisterwerk in der Art, wie er zwischen Hoffnung und Enttäuschung oszilliert, Traum und Erwachen, Schund und Pop. Schwarz gelingen magische Momente voller Glück und Resignation, im Ganzen bewahrt er einen unverwechselbaren Ton.
Bewegender Film mit toller Stimmung, der eine verflochtene Story auf einfache aber mitreissende Weise zeigt. Nach dem unerwartetem Happy End bleiben dem Zuschauer einige Fragen offen.
Der Film zeigt jede Menge Sex in einer unvergleichlich unerotischen Weise.
Annehmbarer Film. Ich hab mir die Premiere in Berlin angesehen, bei der auch Slut anwesend waren. Deren Soundtrack werten den Film etwas auf, aber soweit ich mich erinnern kann, war die Handlung teilweise etwas Konfus und ich wusste am Ende nicht ganz, was ich nun davon halten soll.
Ein deutscher Noir-Liebesfilm mit sehr guten Hauptdarstellern, die leider nicht gerade interessante Figuren spielen. Ein bisschen Sado-Maso und viel Sex, dass alles möglichst cool. Doch konsequent ist das nicht und dann gibt es Momente wo die Figuren ihre Hüllen fallen lassen und echte Emotionen erscheinen. In diesen Szenen liegt die ganze Kraft des Films. Zwei Pluspunkte gibt es für die ECHTE Handkameraführung und die Musik.
Solides Debut, trotz des ewig gleichen Habitus deutscher Filme. Charaktere noch zu nah an den schon oft gesehenen Standardtypen. Trotzdem: Eine der besseren Abschlussarbeiten.
Katze im Sack - Kritik
DE 2005 Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 07.04.2005
Kritiken (2) — Film: Katze im Sack
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenBedeutungsschwer ist diese erste Begegnung in Florian Schwarz' großartigem, von dokumentarischer Schärfe zeugendem Debütfilm über Beziehungsunfähigkeit, Sehnsucht und Verlassenheit als Folge des Zeitgeists. Und bei der bleibt es natürlich nicht. Karl steigt in Leipzig aus und folgt Doris. Er stöbert sie und ihren alternden Geliebten Brockmann in einer Karaokebar auf. Ein kalter, dunkler Liebes- und Todesreigen beginnt, durch eine Nacht
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWeit mehr als von seiner Story - beim Max-Ophüls-Festival wurde das Script mit dem hochdotierten Drehbuchpreis ausgezeichnet - lebt KATZE IM SACK von der Musik (Slut, 2raumwohnung) und einer flirrenden selbst musikalischen Kamera, die bis zum Schluss neugierig bleibt, und damit ein Geheimnis bewahrt. Atmosphärisch ist der Film stellenweise ein Meisterwerk in der Art, wie er zwischen Hoffnung und Enttäuschung oszilliert, Traum und Erwachen, Schund und Pop. Schwarz gelingen magische Momente voller Glück und Resignation, im Ganzen bewahrt er einen unverwechselbaren Ton.
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Kommentare (6) — Film: Katze im Sack
Kommentar schreibenslartidan 2009/04/22 22:57:16
Kommentar löschenBewegender Film mit toller Stimmung, der eine verflochtene Story auf einfache aber mitreissende Weise zeigt. Nach dem unerwartetem Happy End bleiben dem Zuschauer einige Fragen offen.
Der Film zeigt jede Menge Sex in einer unvergleichlich unerotischen Weise.
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MartinAusBerlin 2008/08/12 23:01:37
Kommentar löschenAnnehmbarer Film. Ich hab mir die Premiere in Berlin angesehen, bei der auch Slut anwesend waren. Deren Soundtrack werten den Film etwas auf, aber soweit ich mich erinnern kann, war die Handlung teilweise etwas Konfus und ich wusste am Ende nicht ganz, was ich nun davon halten soll.
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Kubrick_obscura 2008/07/05 20:49:13
Kommentar löschenEin deutscher Noir-Liebesfilm mit sehr guten Hauptdarstellern, die leider nicht gerade interessante Figuren spielen. Ein bisschen Sado-Maso und viel Sex, dass alles möglichst cool. Doch konsequent ist das nicht und dann gibt es Momente wo die Figuren ihre Hüllen fallen lassen und echte Emotionen erscheinen. In diesen Szenen liegt die ganze Kraft des Films. Zwei Pluspunkte gibt es für die ECHTE Handkameraführung und die Musik.
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rkuehne 2007/11/01 06:35:54
Kommentar löschenUnterhaltsam, kurzweilig und mit schönen Bildern, aber die Story erschloss sich mir nicht zu 100%, hatte meiner Ansicht nach leichte Schwächen....
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Scorpio 2007/08/28 13:16:14
Kommentar löschenSolides Debut, trotz des ewig gleichen Habitus deutscher Filme. Charaktere noch zu nah an den schon oft gesehenen Standardtypen. Trotzdem: Eine der besseren Abschlussarbeiten.
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Alecprime 2007/05/11 21:03:55
Kommentar löschenAtmosphärisch sehr dichter Deutscher Road-Movie, Karaoke in Leipzig und Sandro in mächtiger Partylaune bleiben in Erinnerung. Gelungen.
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