Kill Bill: Volume 1 - Kritik

US 2003 Laufzeit 107 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Eastern, Kinostart 16.10.2003

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    Hi Leute,

    "Eins muss ich noch wissen, Sophie... Weiss sie eigentlich, dass ihre Tochter noch lebt?"

    Die (Killer)-Braut schlecht hin, will aussteigen. Bill hat etwas dagegen ...

    https://www.youtube.com/watch?v=nsgHyzwmbnQ

    Mein Fazit: Eine Geschichte die wie fürs Kino gemacht ist und nur von Tarantino sein kann.

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      Kaum Action, keine Spannung.

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        Kill Bill: Volume 1 war genau das, was ich mir unter einer Realverfilmung eines Animes vorstellen würde. Dazu die Tarantino typischen Merkmale und die perfekte Abmischung zwischen Story und Action. Ein Film, der sich nicht in ein bestimmtes, aber in viele Genre einordnen lässt.

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          ,,Die Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird."

          Quentin Tarantino machte mit Reservoir Dogs (1992), einem Film über einen fehlgeschlagenen Raubüberfall, der über Nacht zum Kultklassiker avancierte, einen spektakulären ersten Schritt auf dem internationalen Filmparkett. Der Film führte die Ästhetik ein, die zu Tarantinos Markenzeichen werden sollte: gewaltherrliche Kriminelle, nichtlineare Handlung, einprägsame, witzige (und derbe) Dialoge und tonnenweise Popkultur-Referenzen. Mit seinen Meisterwerken Pulp Fiction (1994) und Jackie Brown (1997) setzte Tarantino neue Maßstäbe.

          Dann kam Kill Bill, ein episches Rachedrama und Tarantinos ganz persönliche Hommage an einige seiner liebsten internationalen Kultfilmgattungen: Martial-Arts-Filme aus Hong Kong, chinesische Wuxia- bzw. japanische Samuraifilme, italienische Spaghetti-Western und die US-amerikanischen Blaxploitationfilme der frühen 1970er Jahre. Was ursprünglich als vierstündiger Film in zehn Kapiteln konzipiert war, wurde schließlich halbiert und mit 6 Monaten Abstand veröffentlicht: Kill Bill-Volume 1(2003) und Kill Bill-Volume 2 (2004).

          Kill Bill basiert weitgehend auf einer Idee des japanischen Films Lady Snowblood (1973), der im Westen in gewissen Kreisen als Kultfilm gefeiert wird: Eine Frau will sich an jenen rächen, die ihr Böses angetan haben, und streicht sie nacheinander von der Liste, nachdem sie sie getötet hat. Tarantinos Hauptfigur ist eine Auftragsmörderin, die zunächst nur ,,Die Braut" genannt wird. Als sie merkt, dass sie schwanger ist, will sie aussteigen und ein normales Leben führen. Doch bei der Hochzeitsprobe taucht ihr Ex-Boss (und Ex-Geliebter) Bill mit seinem Mordkommando ,,Tödliche Viper" in der kleinen Kirche auf und metzelt alle Hochzeitsgäste brutal nieder. Bevor Bill der ,,Braut" in den Kopf schießt und sie scheinbar tot zurücklässt, versucht sie ihm zu erklären, dass das Kind von ihm ist. Vier Jahre später erwacht sie in einem Krankenhausbett aus dem Koma. Sie flüchtet und beginnt ihren Rachefeldzug. Die Braut spürt die Mörder auf ihrer Todesliste einen nach dem anderen auf und rückt ihnen brutal zu Leibe: Geysire von Blut spritzen aus abgetrennten Gliedern, niemandem ist ein ,,einfacher" Tod vergönnt.

          Kultfilmfreaks haben im Internet so viele Querverweise auf andere Filme aufgelistet und visualisiert, dass man fast meinen könnte, Kill Bill sei lediglich eine Kompilation von Tarantinos Lieblingsclips. In jeder seiner sorgfältig choreographierten Gewaltszenen bezieht sich Tarantino auf einen anderen Film. Der gelbe Trainingsanzug, den Uma Thurman in einer Kampfsequenz trägt, ist eine Hommage an Martial-Arts-Ikone Bruce Lee, die Sequenz im Schnee ist eine direkte Anspielung auf den japanischen Erotikfilm Sex & Fury (1973). Trotz aller Anspielungen kann man Kill Bill auch ohne tiefere Kenntnisse des Trashkinos seit den 1960er Jahren genießen, aber der Film verlangt einen Sinn für dessen Ästhetik. Da es sich hier um einen Scheinuniversum mit eigener, interner Logik handelt, herrschen die Naturgesetze der Manga-und Comicwelt, wo Schwerkraft keine Rolle spielt.
          Das ist pure, aufregende Action-Fantasy.

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          • 9 .5
            Congenial 05.08.2015, 10:14 Geändert 05.08.2015, 10:15

            Ganz starker Tarantino!
            Einer meiner Favoriten unter den Tarantino Filmen.
            Uma Thurman spielt ihre Rolle wahnsinnig gut. Gerade gegen Ende dreht der Film nochmal so richtig auf!
            Eine spannende Story, coole Fights und ein geiler Soundtrack machen diesen Film zu etwas ganz besonderem!

            • 9 .5
              SCHLECKI1961 03.08.2015, 16:42 Geändert 03.08.2015, 16:45

              I love this Shit.
              5mal geschaut, liebe ihn immer noch.
              Geile Action, geile Musik,geiler Film.
              Als Japan Cut noch eine Spur besser/härter.

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                Meisterwerk.

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                  Nachdem die Auftragskillerin Black Mamba nicht von einem Auftrag zurückkehrt und ihren Tod vortäuscht, rächt sich ihr Ex-Freund und Vater ihres ungeboren Kindes, Bill an ihrem Hochzeitstag. Gemeinsam mit dem Attentatskommando 'Tödliche Viper' richtet er ein Schlachtfest bei der Hochzeit an, bei dem Black Mamba im Koma landet.
                  In 5 Kurzepisoden zeigt der Film, wie sie aus dem Koma erwacht und sich auf der Suche nach Bill u.a. mit der gefährlichen Vernita Green und der gnadenlosen O-Ren Ishii anlegt.

                  Eines von einigen (!) Meisterwerken meines Lieblingsregisseurs Quentin Tarantino.
                  Kill Bill Vol. 1 ist eine gelungene Mischung aus Comic, Action, Splatter und schwarzem Humor, die den Zuschauer in einer dramatischen Geschichte glauben macht, dass der Rachefeldzug nicht nur richtig sei, sondern ihn noch zusätzlich dazu bringt Black Mamba alias Kiddo dabei anzufeuern.
                  Das ist pure Action!

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                  • 10

                    Könnte nun hier so einiges sagen, aber ich geb einfach mal 10 Punkte für einen meiner Lieblingsfilme. :)

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                      WachSein 12.07.2015, 00:35 Geändert 12.07.2015, 00:35

                      Ein Film wie von einem sozialgestörten 14jährigen auf Kokain.

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                        Ein Wort nur: Geistesgestört.

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                          smartbo 30.06.2015, 13:33 Geändert 17.07.2015, 14:14

                          Ich mag die Filme von Quentin Tarantino überhaupt nicht und habe sie alle mit einer entsprechend schlechten Bewertung bedacht. Und jetzt schon wieder dasselbe: gefällt mir nicht. Und dabei wollte ich so sehr wenigstens den hier mögen.
                          Tarantinos Filme wirken auf mich wegen der unnatürlichen, überdrehten Art der Darsteller zu spielen eher wie eine schlecht gemachte Komödie und funktionieren alle nach der gleichen Formel:
                          Augsburger Puppenkiste + viel Blut + viele Leichen + paar Schockszenen = Tarantino
                          Na ja, die Rechnung geht auf, Erfolg haben sie ja. Meine Kragenweite ist das nicht.
                          P.S. Einziger Lichtblick ist für mich Uma Thurmann.

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                          • Ohne weiteren Kommentar: Kill Bill Vol.1!!!!!

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                              Es gibt wohl kaum einen Regisseur, der mit seiner Regiearbeit immer wieder etwas neues ausprobiert und am Ende auch noch geniale Streifen herausbringt wie Quentin Tarantino. So ist Kill Bill ein genialer Film basierend auf das Thema Rache. Aber nicht nur die Story weiß zu gefallen, sondern auch die cineastische Meisterleistung von QT mit genialen Bildern, super Szenen und natürlich die herausragende Musik.
                              Als Kind habe ich Kill Bill Vol. 1 hauptsächlich wegen der Action sehr gemocht, aber erst heute weiß man das Genie eines QT wirklich zu schätzen. Kill Bill Vol. 1 ist daher für mich einer der besten QT Filme.

                              • 9

                                Richtig genialer Streifen von QT derm it diesem Eastern Teil mit einem Cast und besonders der Musik absolut überzeugt.Das blutige Finale hätte niemand besser hinbekommen als QT und verdient noch mal ein Extra Lob. Besonders als Kontrast zum der Respektvollen Zweikampf zwischen der Braut und O-Ren Ishii
                                in der malerischen Schneelandschaft war ganz großes Kino. Auch wenn noch nicht alle Figuren ihren ganz großen Auftritt hatten Daryl Hannah war nur kurz mit dabei. David Carradine war im Off Abseits der Kamera in 2 größeren Szenen zu hören und der arme Michael Madsen war nur für ein paar Sekunden mit dabei.
                                Trotzdem hat der Film damals nach Erscheinen im Alleingang dafür gesorgt mich auch abseits der Hollywood Standard Filmware mit dem Thema Film und seiner Vielseitigkeit etwas mehr auseinander zu setzten. Begriffe und Filmgenres wie Eastern, Grindhouse, Trash etc. waren mir bis damals noch völlig fremd.

                                Tip an alle Kill Bill Fans
                                Unbedingt den Japan Cut sichten dort ist der Endkampf gegen die Crazy 88 komplett in Farbe und etwas länger bzw. Ausführlicher zu sehen. Diese Szenen wurden von QT für den westlichen Markt zurückgehalten und finden nur in der Japanischen Fassung verwendung.
                                Hier ist die Szene in voller Länge auf Youtube zu sehen.
                                https://www.youtube.com/watch?v=bD5TMdAtmQs

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                                  Geil.

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                                    drahdinedum 03.05.2015, 17:43 Geändert 03.05.2015, 17:49

                                    Jo, der Bill und ich, werden keine großen Freunde mehr! Der Film ist echt gut... aber irgendwie fehlt mir etwas! Und Uma Thurman ist nicht so mein Fall! Dafür kann die gute Frau mal rein gar nix, aber vielleicht eine Erklärung warum mich der Film nicht so mitnehmen kann... Evtl. Auch die übertriebene Coolness und der Unrealismuss (selbst für einen Tarantino)... Überragend hingegen der Comic... WOW! Und Lucy Liu gefällt mir hier auch sehr gut... V.a. wie Sie die Diskussion beendet ;-)

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                                      Einfach ein cooler Film, mit einer der besten Filmusik.

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                                        ich war schon immer ein Fan des Japanischer Exploitationfilms. Sei es Lady Snowblood oder die Sasori Reihe. Tarantino hat sich alle Eigenschaften und Stilmittel des Genres zu eigen gemacht, und heraus kam vielleicht der beste Beitrag des filmischen Schaffens im Kanon. Schnell, Furios, übertrieben, übertrieben Brutal.
                                        Für jeden Filmfan scheint es in jeder Szene ein Schmankerl zu geben. Hier hervorheben möchte ich die Auftritte von Sonny Chiba und dem legendären Chia Hui Liu. Alle die damit nichts anfangen können, bekommen einen waschechten Tarantino. Für mich einen seiner besten.

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                                          Jorah 17.03.2015, 15:59 Geändert 17.03.2015, 16:43

                                          (Ich hab den Rat vom guten Martin Canine (sei gegrüßt!) befolgt und mir beide Volumes hintereinander gegeben. Ich bewerte sie als einen Film, deswegen gibt es auch nur einen Kommentar zu beiden.)

                                          JORAH SCHAUT TARANTINO #4
                                          KILL BILL
                                          ODER (TARANTINOS ODE AN FRAUENFÜSSE UND UMA THURMANS AUGEN)

                                          KILL BILL ist ein Film der mich... verwirrt hat. Denn er hat mir unter anderem aufgezeigt wie schwer es sein kann einen Film in Punkten zu bewerten. So ist das Rache-Epos um die Braut (Uma Thurman) die sich an Bill (David Carradine) rächen will, zwar eindeutig der bisher "am wenigsten grandiose" Tarantino, den ich gesehen habe, liegt also unter Pulp Fiction (9,0). Aber gleichzeitig ist er besser als manche Filme, die ich mit 8,5 bewertet habe.
                                          Dieses Dilemma liegt wohl darin begründet dass die beiden Volumes dann doch vollkommen unterschiedliche Filme sind, die sich nur schwer unter einen Hut bringen lassen. Aber irgendwie doch. Ich versuche das ganze mal hier zu erklären:

                                          VOL.1:
                                          Stellt die Fragen. Ist eine abgedrehte bunte Hommage an japanische Samurai-Filme.
                                          Natürlich haben wir auch wieder die typische unchronologische Tarantino-Erzählweise (die aber erst in VOL.2 auf die Spitze getrieben wird) und ein gehöriges Maß an Gewalt, sowie einen klasse Soundtrack ("Bang Bang" von Nancy Sinatra ist einer der besten Songs der Musikgeschichte und das gepfiffene "Twisted Nerve" ein gigantischer Ohrwurm).
                                          Was ihn aber von Tarantinos anderen Filmen abgrenzt, ist die totale Überstilisierung. Sei es die knallbunte amerikanische Nachbarschaft, die comicartigen Charaktere (ich sag nur: Gogo) oder die Hektoliter an Blut, die in den Kämpfen zuhauf verschüttet werden.
                                          Alles ist gewollt übertrieben. Somit hat VOL.1 vor allem eine große Stärke: Er macht verdammt nochmal Spaß. In diesen nicht einmal zwei Stunden wird einem mehr an Inszenierung um die Ohren geworfen als in Tarantinos vorherigen Filmen zusammen. Dabei bleibt natürlich die eigentliche Story etwas auf der Strecke, was jedoch auch nicht der Zweck des Films ist. VOL.1 liefert das Set-Up. Die Welt, in der wir uns befinden wird vorgestellt und wir bekommen ein Gefühl für sie. Und die eigentliche Story wird dann erzählt in...

                                          VOL.2:
                                          Liefert die Antworten. Unterscheidet sich grundlegend von VOL.1, da wir uns diesmal in einer Hommage an den guten alten Spaghetti-Western befinden. Alles ist weniger abgedreht, ruhiger und vor allem gewaltärmer als im Vorgänger. Da wir nun das Set-Up haben, kann der Film sich Zeit nehmen eine Geschichte zu erzählen. Außerdem ist er viel dialoglastiger und Dialoge sind wie wir wissen Tarantinos Stärke.
                                          Während VOL.1 größtenteils aus Kämpfen bestand, agieren hier die Charaktere richtig miteinander. Wir erfahren etwas über sie und ihre Backgroundstory.
                                          Trotz dem Wüstensetting wird aber auch nicht das asiatische Element außen vor gelassen. Die Rückblende über die Ausbildungszeit der Braut bei Meister Pai Mei ist wahrscheinlich das beste am gesamten Film.
                                          Durch die Storylastigkeit ist VOL.2 aber auch ungewöhnlich langatmig für einen Tarantino. Die schlussendliche Konfrontation mit "Bill" allerdings überzeugt dafür umso mehr.

                                          Zwar wirken KILL BILL VOL.1+2 wie komplett unterschiedliche Filme, ergänzen sie sich doch zu einem großen Gesamtbild. Ein Film kann nicht existieren ohne den anderen.
                                          Sie sind wie Yin und Yang:
                                          Komplett verschieden, doch gehören zusammen.
                                          So haben wir am Schluss ein 4-Stündiges monumentales Epos, das zwar sehr gut unterhält, aber doch etwas unter seiner Länge zu leiden hat. Besonders in VOL.2 hätte man die eine oder andere Szene ohne Probleme wegkürzen können (z.B. Budds Streit mit seinem Arbeitgeber).
                                          Trotzdem wurde ich nicht enttäuscht. Tarantino beweist mal wieder, was für ein fähiger Regisseur er ist und legt auch außerhalb des Gangster-Filmes einen echten Klassiker hin.

                                          ,,Rache ist ein Gericht, dass am besten kalt serviert wird."
                                          - altes klingonisches Sprichwort

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                                            “You and I have unfinished business”

                                            Nach der 7. Sichtung dachte ich mir, ist es nun mal an der Zeit ein kleines Statement zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme abzugeben. Kill Bill Volume 1. Ist für mich das beste Beispiel für einen perfekten Film, denn hier stimmt wirklich jede einzelne Szene. Alles wird von der Kamera bis hin zur Musikuntermalung bis in das kleinste Detail auf einander abgestimmt. Dadurch kann ich mir den Film immer und immer wieder angucken ohne auch nur irgend eine Stelle im Film langweilig zu finden.
                                            Darüber hinaus fasziniert mich einfach der asiatische touch der dem Film zugrunde liegt, was bei “Deathproof” die Autos waren sind hier die Samuraischwerter. Es ist einer der ganz wenigen Filme wo ich wirklich nicht einen Kritikpunkt auflisten kann. Eben ein perfektes Werk.

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                                              Troublemaker69 02.03.2015, 22:32 Geändert 18.03.2015, 18:00

                                              "Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird."

                                              Kill Bill: Volume 1 setzt sehr viel auf Epik und Humor. Tarantino versucht brutale Action mit Coolness und Humor zu paaren, was ihm wie immer auch gelingt.
                                              Vor allem im ersten Drittel setzt er sehr viel auf coole Sprüche und auch auf den einen oder anderen Gag.

                                              "Dein Name ist Buck, richtig? Und du bist hier für´n Fuck, richtig?"

                                              Dieses Zitat stammt aus einer Krankehaus Szene, in der Braut, deren Namen unbekannt ist, aus dem Koma erwacht und mitbekommt, wie der Krankenpfleger Männern Sex für Geld mit ihr anbietet.
                                              Diese Szene steht für sehr viele Aspekte aus Kill Bill: Vol. 1. Zum einen für den Humor (die Coolness), denn alleine in dieser Szene gibt es so viele Zitate, die zum Totlachen sind. Zum anderen aber auch für die gnadenlose Brutalität, denn die Braut rächt sich sofort für die Missetat, die ihr angetan wird.
                                              In der Mitte des Films setzt Tarantino sehr viel darauf, die Geschichte, der einzelnen Personen, an denen sich die Braut rächen will, einzufangen. Dabei setzt er auf abwechslungsreiche Erzählperspektiven (z.B. im Anime-Style)
                                              Im letzten Drittel widmet er sich dann der Brutalität, der unheimlich harten und langen Brutalität, wie sich zum Beispiel Uma Thurman durch geschätzte hundert Menschen metzelt.
                                              Dabei werden einzelne Gliedmaßen abgeschlagen und das dann auch noch von lustiger Filmmusik wie "Nobody but me" unterlegt.
                                              Diese Szene, die knapp ein Drittel des kompletten Filmes ausmacht (zumindest gefühlt) macht so unendlich viel Spaß, einfach, weil man merkt, wie viel Spaß hier Tarantino hat.
                                              Hier konnte er sich komplett ausleben, wie in keinem anderen Film zu vor und das ist es auch, was Kill Bill Vol. 1 zu so einem grandiosen und unvergesslichen Film werden lässt.
                                              Am Ende kommt es dann noch zu einem Finale, das an Epik wohl kaum zu übertreffe ist.
                                              Tarantino setzt in dieser Szene nicht auf Brutalität, sondern auf Atmosphäre und Musik und ist auch überraschend intensiv auf Ästhetik bedacht, so dass das Blut schon fast einen künstlerischen Anspruch hat.

                                              Unterm Strich betrachtet ist Kill Bill Vol. 1 für mich ein unvergesslicher Streifen, bei dem Tarantino wie Picasso nur mit Blut statt Farbe über die Leinwand huscht und etwas Unglaubliches kreiert, das für mich zu den besten Streifen aller Zeiten gehört.
                                              Das ist Kunst in seiner Reinform, filmisches Können.
                                              Kill Bill ist ein atemberaubender Film, der für mich zu Tarantino´s Top-Streifen gehört und den man immer wieder sehen kann, ohne, dass er an Glanz verliert.

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                                              • 9

                                                Tarantino verbeugt sich in diesem Film vor den Ursprungsstoffen seiner Dreharbeit und den Schöpfern der Martial-Arts-Reihen. "Kill Bill: Volume 1" ist ein rauschendes Blutbad mit vielen Details und Hommagen, selbst Kleidungstechnisch, vom gelben Sportanzug mit schwarzen Streifen, bis hin zum High-School-Outfit. Der Streifen ist vollgepumt mit Pathos und Querverweisen; trickreich und einfühlsam wird von der Braut erzählt, die an ihrem Freudentag brutal niedergeschossen wird und sich in einem schier undenkbaren Szenario aus Rache, Liebe und Gewalt rächt. Zwar stellt Volume 1 eine deutliche Handhabung an Gewalt und Brutalität dar, dennoch sollte man ihn nicht als platte Gewaltfantasie betiteln, da er für diese Benennung einen zu großen Kultstatus besitzt. Er ist vielmehr eine neue Assoziation des asiatischen Genre, mit dem Tarantino (wie schon so oft) ein neues Statussymbol gesetzt hat.

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                                                • 9

                                                  Uma !

                                                  • 7 .5

                                                    eine Frechheit diesen Film als "Eastern" zu klassifizieren!! Eastern beginnt bei Jet Li und endet bei Tony Jaa. Alles was westlich oder östlich davon ist, ist kein Eastern mehr!