Ganz unabhängig davon, dass "Kill Bill – Volume 1" unterm Strich tatsächlich scheinbar kaum auffällig-selbstzweckhafter mit Stil, Zauber und Verweis seines verrückten Videothekars maßlos vollgefressen ist, markiert "Kill Bill – Volume 1" nichtsdestotrotz eine Art Zäsur in Quentin Tarantinos bisheriger Regiekarriere, die sich vor seinem Epos aus drei Filmen zusammensetzt. Verschwunden ist sie, die schmuddelige, abgefuckte, triste, ausgelaugte Großstadtatmosphäre aus "Reservoir Dogs", aus "Pulp Fiction", stattdessen werden die Bilder geglättet, beleuchtet, auf Vordermann gebracht und auf Hochglanz poliert. Tokio erstrahlt, das Blut erstrahlt, die Wunden zerschnittener Körper erstrahlen, wie alles in diesem ersten "Kill Bill". Verschwunden ist es, das verschachtelte, sprunghafte, ehrgeizig auf episodische Kurzgeschichten manövrierende Erzählwerk. In "Kill Bill – Volume 1" wird zwar auch kapitelweise und gegen…
Ganz unabhängig davon, dass "Kill Bill – Volume 1" unterm Strich tatsächlich scheinbar kaum auffällig-selbstzweckhafter mit Stil, Zauber und Verweis seines verrückten Videothekars maßlos vollgefressen ist, markiert "Kill Bill – Volume 1" nichtsdestotrotz eine Art Zäsur in Quentin Tarantinos bisheriger Regiekarriere, die sich vor seinem Epos aus drei Filmen zusammensetzt. Verschwunden ist sie, die schmuddelige, abgefuckte, triste, ausgelaugte Großstadtatmosphäre aus "Reservoir Dogs", aus "Pulp Fiction", stattdessen werden die Bilder geglättet, beleuchtet, auf Vordermann gebracht und auf Hochglanz poliert. Tokio erstrahlt, das Blut erstrahlt, die Wunden zerschnittener Körper erstrahlen, wie alles in diesem ersten "Kill Bill". Verschwunden ist es, das verschachtelte, sprunghafte, ehrgeizig auf episodische Kurzgeschichten manövrierende Erzählwerk. In "Kill Bill – Volume 1" wird zwar auch kapitelweise und gegen die Chronologie der Ereignisse erzählt, aber insgeheim folgt Tarantino einer für seine Verhältnisse geradezu stringenten Rachehandlung ohne explizite Verzweigung. Verschwunden ist er, der hemmungslos illustre Cast aus fünf, sechs, sieben, acht weltberühmten Gesichtern und der damit einhergehenden Fokussierung nicht etwa auf einen Protagonisten, sondern gleich aller. Nein, erstmals schrieb Tarantino ein Drehbuch, passgenau zugeschnitten auf eine einzige Figur, der Rache auf kalt servierenden *piep*, gespielt von einer ebenso physisch durchtrainierten wie psychisch mannigfaltigen Uma Thurman, die ihre persönliche Abrechnung in aalglatten Gesten schultert. Genauso eliminiert: das bedeutungsschwangere Quatschen über die unwichtigen Dinge des Lebens, bekannt als "Tarantino-Dialoge", längst verankert im Einmaleins postmodernen Filmemachens. Keine Diskussionen über Fußmassagen mehr, die Füße samt Zehen werden gleich in Großaufnahme eingefangen, spart ja Zeit und ist direkter im Umgang mit des Regisseurs ausgeprägter Fußliebe. Überhaupt opfert Tarantino zugunsten der Geradlinigkeit seiner überraschend spektakulären Geschichte ausschweifenden Klamauk und empfiehlt sich – auch hier: erstmals – für ein Bewerbungsgespräch als veritabler Actionregisseur, dessen famos durchchoreographierte Endprodukte trotz ihres eigenwilligen Comiccharakters genau das evozieren, was man heute mit der Ausrede des Mittendrin und der auf kommerziellen Aspekten fußenden Familienunterhaltung zu zerstören versucht: Überschaubarkeit, Härte, Kinetik, Energie. Beeindruckend.
Alle anderen filmischen Motive lassen sich auf die kleinste gemeinsame Steigerung herunterbrechen, gleicht man sie mit dem Debüt "Reservoir Dogs", dem vergötterten "Pulp Fiction" und dem unterschätzten Meisterwerk "Jackie Brown" ab: durchtriebener. Durchtriebener das Plündern in der Querverweiskiste. Hier Eastern, da Asia, dort wieder Augenpaare (Italo-Western), darüber die 70er-Jahre (facettenreiche Niederkniemusik) und dazwischen sanfte japanische Weisheiten, zwischen dem brutalen Anime und dem traditionellen Hong-Kong-Film. Verehrung gleich Verbeugung gleich Referenz; niemals war Tarantino kompromissloserer Art-Director, leidenschaftlicherer Kinogänger, cineastischerer Nerd, spielfreudiger, so spielfreudig wie ein kleines Kind beim Geschenkeaufreißen zu Weihnachten. Im Gegensatz zu den seelenlosen Albernheiten eines Robert Rodriguez bleibt es bei Tarantino eben nicht bei der bloßen Aufschichtung popkultureller Haupt- und Nebenströmungen. Seine rot-gelb verfärbte Gewaltoper erweitert das regellose Tarantino-Universum mit neuen unorthodoxen Gesetzmäßigkeiten, in denen sekundenlange Fontänen an Blut aus sämtlichen Körperteilen bis an die Decke spritzen. Vor allem jedoch manifestiert sich Tarantinos Bildsprache in der Gratwanderung zwischen Grausamkeit und Ästhetik. Tarantino, der Ästhet, der Künstler. Immer bereit, dem Ekel seinen Ekel mit Hilfe der Schönheit zu nehmen. Die künstlerisch wertvollen Beispiele in "Kill Bill – Volume 1" sind diesbezüglich lang, der gesamte Film ist berauschendes Sinneschaos. Den Split Screen hat er aus "Jackie Brown" entnommen, ein erstes Highlight im Krankenhaus, wenn in der linken Seite die Arme und Venen der Braut gezeigt werden, während im rechten Bereich die hineinstechende Spritze vorbereitet wird. Oder der erste Frau-gegen-Frau-Kampf zu Anfang, die nicht enden wollenden Filter und, natürlich, schwarzweiß. Nicht zu vergessen der tobende Showdown im Haus der Blauen Blätter, ein wahnwitziges Massaker, dem eine wahnsinnige Plansequenz voraus geht (Kamera: Robert Richardson). Infolge dieses Finales findet Tarantino kraftvolle Montagen und betörende Kontraste, aus denen die Farben sprießen. So kämpfen die schwarz schattierten Schwertschwinger in blauem Licht und der minimalistische, aus Schritten und Blicken geformte Endkampf gegen Lucy Liu wird vor einer poetischen Schneekulisse ausgetragen, ehe "Kill Bill – Volume 1" eine fiese Brücke zum zweiten Film schlägt. Formidabler Größenwahn auf eleganteste Art.
Danke euch beiden. Zu Tarantino habe ich eher ein entspanntes Verhältnis, auch wenn RESERVOIR und PULP, vielleicht auch aufgrund des zu häufigen Sehens, etwas von ihrer Magie eingebüßt haben. Die JACKIE bleibt aber mein persönlicher Tarantino-Liebling. :)
Kommt daher, weil der Bereich jenseits der 8 Punkte mehr einem persönlichen Bereich mit den absolut göttlichen Lieblingen gewidmet ist und ich ohnehin zwei, drei Tarantino-Filme (JACKIE BROWN, KILL BILL - VOLUME 2 & wahrscheinlich auch DEATH PROOF) höher ansiedle. 8 Punkte sind in meinem Bewertungsschema im Prinzip aber schon ein bisschen mehr als "ausgezeichnet". :)
"Kill Bill: Volume 1" funktioniert vorallem deshalb so gut, weil Tarantinos vierter Film so übersteuert die Fetische seines Schöpfers zelebriert, die zitierten Ursprungsstoffe demaskiert und aus diesem Grund fernab seines actionversessenen Unterhaltungsanspruches auch als (höchstwahrscheinlich?!) unfreiwillig gewollte Satire lesbar bleibt.
Denn in vielerlei Hinsicht entlarvt das knapp zweistündige Blutbad in all seinen Hommagen und Querverweisen das asiatische Kino als die triebgesteuerte und optisch overstylte Gewaltphantasie, die es von Lee bis Park schon immer gewesen ist; ebenso wie es den Hype um Regisseur Tarantino entmystifiziert. Von der banalisierenden Handhabung von Brutalität, über die verselbstständigten und zu Kult verklärten Sinnlosigkeiten, bis hin zu seinem Faible für Thurman und Füsse - zumindest bis zu seiner Gurke "Death Proof" war Tarantino nie selbstverliebter und selbstzweckhafter als in diesem, auf zwei Teile aufgeblassenen, Revenge-Movie.
Ja, "Kill Bill" macht Spaß, aber es ist selten der vom Macher intendierte Spaß, der einen vor dem Bildschirm hält. Ein rauschendes Fest an Belanglosigkeit vom Mann, der selbst sein bester Karikaturist ist.
Einen Film der auf nicht beabsichtige Weise Spaß macht, kann ich nur als Trash anerkennen, und somit würde er mir wieder keinen Spaß machen, bzw. er wäre kein guter Film.
Ich habe ja auch nicht behauptet, dass es ein guter Film ist; zumindest ist er bei neutraler Betrachtung wohl kein "ausgezeichneter", was abermals daran liegt, dass er seinen postmodernen Radius aus Hommage und Verweis nie verlässt, und damit Tarantinos eigenem Schaffen wenig wirklich Neues hinzufügt.
"Trash" ist es in meinen Augen deshalb noch lange nicht, auch wenn vor allem Tarantino selbst ja immer wieder mit dieser Begrifflichkeit kokettiert, dazu ist der Film zumindest formal auf einem viel zu hohem Niveau, und insbesondere ist es ja nicht klar, ob Tarantino nicht doch genauso erdacht hat, wie ich es beschreibe. Ich würde meine Sichtweise deshalb maximal als neue Lesart, denn als klassische Vertrashung ansehen.
Ich glaube nicht dass Tarantino die ganzen zitierten Ursprungsstoffe demaskieren will.
Er liebt diese Filme und der Film ist somit eigentlich eine große Verbeugung vor diesen Ursprungstoffen und deren Schöpfern
[...] „Kill Bill“ ist, entgegen vieler Meinungen, der erste Tarantino-Film, der Gewalt als Mittel zum Zweck einsetzt. Vorher wurde sie kaschiert oder diente der Charakterzeichnung, was viele Zuschauer gern übersahen. Glücklicherweise zeigt Tarantino, dass er die Ästhetik der filmischen Gewalt verstanden hat wie kaum ein anderer. Die zum Teil bewusst übertriebene Brutalität des Films schreckt einen Teil des Publikums ab. Die Geschichte hat weder geschickt verwobene Episoden, noch interessante Beziehungsgeflechte zu bieten, sondern besteht einzig aus einem Massaker mit der anschließenden Vergeltung, wie man es in einem schäbigen Italowestern erwartet. Hinzu kommt der Ausflug in befremdliche, fernöstliche Welten, der im Westen lange nicht jedem schmeckt. Doch dafür schuf Tarantino ein handwerklich perfektes Rache-Epos von beeindruckender Schönheit, das vor Ideen sprüht wie eine Blutfontaine. [...]
6 Jahre sind vergangen, seit uns der ehemalige Videothekenangestellte Quentin Tarantino mit „Jackie Brown“ seinen letzten und im gesamten erst dritten Film als Regisseur vorgelegt hat. Die Erwartungen waren hoch, hatte doch „Jackie Brown“ wichtige Charakteristika seiner Filme vermissen lassen und viele Fans enttäuscht. Nun schickt uns der Ästhet mit einem Faible für Blut und coole Filmmusik los, um Bill zu töten. Wer Bill ist ? Die zugrunde liegende Story ist so banal wie nebensächlich: Aber natürlich töten nicht wir Bill, sondern die Protagonistin, die im Film nur „Die Braut“ (Uma Thurman) genannt wird. Auf ihrer eigenen Hochzeit wird diese hochschwanger von drei „Kollegen“ einer mysteriösen Killerbrigade und deren Chef „Bill“ mitsamt der Hochzeitsgesellschaft brutal niedergemetzelt. Nach Jahren im Koma erwacht die Verratene, weint kurz um ihr totes, ungeborenes Kind und macht sich dann mit kalter Zielstrebigkeit auf zu einem blutigen Rachefeldzug.
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6 Jahre sind vergangen, seit uns der ehemalige Videothekenangestellte Quentin Tarantino mit „Jackie Brown“ seinen letzten und im gesamten erst dritten Film als Regisseur vorgelegt hat. Die Erwartungen waren hoch, hatte doch „Jackie Brown“ wichtige Charakteristika seiner Filme vermissen lassen und viele Fans enttäuscht.
Nun schickt uns der Ästhet mit einem Faible für Blut und coole Filmmusik los, um Bill zu töten. Wer Bill ist ? Die zugrunde liegende Story ist so banal wie nebensächlich: Aber natürlich töten nicht wir Bill, sondern die Protagonistin, die im Film nur „Die Braut“ (Uma Thurman) genannt wird. Auf ihrer eigenen Hochzeit wird diese hochschwanger von drei „Kollegen“ einer mysteriösen Killerbrigade und deren Chef „Bill“ mitsamt der Hochzeitsgesellschaft brutal niedergemetzelt. Nach Jahren im Koma erwacht die Verratene, weint kurz um ihr totes, ungeborenes Kind und macht sich dann mit kalter Zielstrebigkeit auf zu einem blutigen Rachefeldzug.
Meister Tarantino erzählt die Geschichte in bekannter Manier. Kapitelaufteilung und teilweise geschickte Rückblenden machen das von Tarantino selbst verfasste Drehbuch zu einer spannenden Angelegenheit, was die Geschichte an sich ja so erst mal nicht unbedingt erwarten lässt. Denn eines ist klar: Die Braut wird nicht ruhen, bevor sie Rache geübt hat.
Wohl dem, der ein wahrer Cineast ist. Denn nur der kann wirklich durchschauen, dass „Kill Bill“ das Werk eines eben solchen ist. Eine einzige Hommage an die Filmleidenschaften seiner Jugend, spielt Tarantino geschickt mit der Filmgeschichte, Genres und Stilen. Anleihen aus Italo-Western und unverkennbare Parallelen zu japanischen Samurai-Filmen aus den 70er Jahren vermischt mit einem Trickfilm-Kapitel und technischen Spielereien aus dem Hongkong Film (Wirework) machen den Film einzigartig.
Mit seinem bekannten Feingefühl für gelungene Soundtracks rundet der Meister sein neustes Werk zu einem extrem blutigen, aber dennoch hochästhetischen Leckerbissen ab. Im Soundtrack belebt er alte Klassiker der 70er Jahre wieder: Von Nancy Sinatra über vertraut anmutende Mundharmonikaklänge aus Italo-Western ist alles dabei...
Der Finale Schwertkampf zwischen „Der Braut“ (im quietschgelben „Bruce-Lee-Gedächtnis-Strampler“) und „O-Ren-Ishi“ (Lucy Liu im eleganten Kimono) im Schneebedeckten Innenhof eines japanischen Gasthauses gehört ohne Frage in eine Reihe mit gleichermaßen stilvoll inszenierten, ähnlichen Szenen aus asiatischen Filmen der letzten Jahre. Da stellte sich mir die Frage, ob Herr Tarantino es wirklich nötig hat, auf den kommerziellen Erfolgszug von Filmen wie „Tiger & Dragon“ oder „Hero“ aufzuspringen. Zu vermuten ist es zumindest, denn auch wenn die Idee des Drehbuchs schon relativ alt ist, hat Tarantino doch noch recht viel am Drehbuch geändert, unter anderem, um die Rolle der „Braut“ Uma Thurman buchstäblich auf den Leib zu schreiben.
Eins ist sicher: Herr Tarantino bedient alles, was der geneigte Besucher eines seiner Streifen erwartet und an seinen Filmen liebt: Schräge Charaktere, coole Dialoge, bestechende Schauspieler, schonungslose Action und einen Soundtrack der passt wie die Faust aufs Auge. Dieser Film ist ein echter Knüller, aber Achtung: Im wahrsten Sinne des Wortes meterweit spritzendes Blut und abgeschlagene Gliedmassen sollte man schon verschmerzen können. Diese hätten wahrlich Herrn „Itto Ogami“, dem gleichermaßen sich auf einem Rachefeldzug befindlichen Samurai-Meister aus dem 70er Jahre Klassiker „OKAMI“ zu aller Ehre gereicht.
Im kommenden Frühjahr dürfen wir dann im Zweiten Teil zuschauen, wie Uma Thurman den Rest der „Deadly Viper Assassination Squad“ in die Leichenhalle befördert. Blutigst, wie es wohl zu erwarten ist.
Tarantino aber wird nun ein Fremder im eigenen Film. Das Martial-Arts-Kino hat eigene Gesetze, und dem anständig, in Bruce-Lee-Manier mit echten Stunts inszenierten Kampf fehlt, was Ang Lees "Tiger & Dragon" und Zhang Yimous "Hero" haben: die Aura asiatischer Würde. Wie die Gliedmaßen seiner Figuren hätte Tarantino auch die Japan-Episode kürzen und auf die lästige Stückelung des Films verzichten können - Teil zwei kommt erst im Frühjahr ins Kino.
alter, zhang yimous hero und ang lees tiger and dragon haben soviel würde wie pommes frittes vitamine, die chinesen dürfen nur diese würdevollen verherrlichungen der stoischen han-seele, die immer möglichst weit weg von der politischen realität in der vergangenheit spielt , sehen; die und telenovellas um vorbildliche familien in denen papa, mama, sohn und tochter in der armee dienen. die gucken auch alle 4 minuten in einer grossaufnahme schnitt weitaufnahme totall würdevoll.
glaub mir, ich muss es wissen, mir ist mal ein chinese über den weg gelaufen und ich hab nicht weggeguckt, tarantinos schinken trieft vor blut aber das ist echtes fleisch und keine mortadella von ner fleischwurstverkäuferin mit würde und verbeugung und erhaben ausgestreckten händen dem käufer überreicht. mann, tarantino hat eier , ang lee hat "würde"
Man glaubt dem Film keine einzige Szene und ist doch fasziniert von seinem raffinierten Spiel und der Ikonografie. Insofern ist es dann doch wieder ein echter Tarantino geworden. Nur hat er sich diesmal von seiner Liebe zu Comics, Italo-Western und Kung-Fu-Filmen so mitreißen lassen, dass er seinen hochgetunten Motor im Leerlauf durchdrehen lässt.
Was Farb- und Bildgestaltung angeht darf man sich auf einiges gefasst machen. Wer lange Kamerafahrten mag, der kann sich schon jetzt auf die Szene im Restaurant freuen. Und auch Animé Fans kommen auf ihre Kosten bei einer mehrere Minuten langen, bluttriefenden Tricksequenz, kreiert von den Studios, die auch GHOST IN THE SHELL und JIN-ROH auf die Leinwand brachten.
Der größte Abwesende ist Tarantinos Talent, durch verschachteltes Erzählen aus alten Zitronen frischen Geschichtensaft zu pressen. "Kill Bill" folgt einem enttäuschend konventionellen Bauplan, ließe sich problemlos in zehn bis 15-minütige Folgen stückeln. Nun kennen wir erst die Hälfte - Vol. 2 gibt's in vier Monaten -, doch die Zweiteilung des Seherlebnisses beraubt es jeder Chance, uns mit einer Erzählellipse zu verführen.
Tja, Kill Bill vol. 1 war mein erster Tarantino und öffnete mir die Tore zu seiner wunderbaren, blutigen, skurillen, gewaltätigen, humorvollen und unbeschreiblich fazinierenden Welt. Damals war ich 15 und schaute ihn mit meinem Vater und Bruder auf DVD. Anfänglich war ich schockiert und verstört und hatte auch ein wenige Angst weil ich mit der überzogenen Gewaltdarstellung einfach überfordert war. Am nächsten Tag hab ich ihn mir nochmal allein angeguckt und im Laufe der Woche nochmals mit meiner besten Freundin. Und je öfter ich ihn sah, desto mehr verstand ich was uns Quentin eigentlich zeigen will und verlohr mich in seinen wunderbaren Dialogen (einer seiner größten Stärken) und seinem unverwechselbaren trashigen Stil. Kill Bill Vol. 1 (der zweite ist auch super, nur fehlst ihm das gewisse Etwas) gehört heute immer noch zu meinen Tarantino-Lieblingen und wird immer einer meiner Lieblingsfilme bleiben.
einer von tarantinos besten filmen der film endet schlussendlich in einem blutbad voller genialer kampfkunst etwas hat mich doch im ersten gestört die anime szenen die aus der sicht von O-Ren erzählt wird wie sie zum rachsüchtigen wesen wird der ganze film über ist er genial konstruirt mit der typischen detail genuaigkeit tarantinos
die erneute sichtung nach fast 10 jahren bringt erstaunliches zu tage: so toll ist der film ja gar nicht!
quentin ist sicherlich ein meister der inszenierung und technischen spielereien, alles sieht wahnsinnig toll aus und ist supercool. mittlerweile finde ich diese obercoole mackerei aber ziemlich uncool und albern. denn sie ist eine leere hülle. genauso wie die darsteller für die ich keine sympathie aufbringen kann. daher lässt mich auch die rachestory kalt. was bleibt ist style-kino ohne seele, ganz nett, aber nichts besonderes.
p.s.: hadere gerade noch mit mir, aber inwiefern sind diese positiv konnotierten, auf cool getrimmten gewaltdarstellungen eigentlich zu rechtfertigen? sie sind weder für die entwicklung der story, noch die der charaktere notwendig und erscheinen lediglich als selbstzweck, an dem es sich zu berauschen gilt. meiner meinung nach ist gewalt aber weder cool noch ästhetisch, was den film für mich leicht fragwürdig macht.
ich präferiere dagegen eine "ehrlichere" darstellung von tötungen, die den tod zeigen wie er wirklich ist, nämlich roh, brutal, hässlich und abstoßend.
nachtrag: ich mag persönlich ja gewaltfilme ganz gern und ich finde nicht dass kill bill ein schlechter film ist, aber halt auch kein besonders guter. eher eine gut gemachte und schön anzusehende gewaltorgie in moderner werbeästhetik ohne viel dahinter. und im vergleich mit ähnlich gelagerten filmen bekommt er mit 6.5 sogar eine recht hohe wertung.
Auf eine weitere Diskussion über Gewaltdarstellungungen im Kino habe ich keine Lust. Da habe ich mir schon 20 Jahre lang den Mund fusselig geredet. Aber mit dem Film hast Du volkommen recht.
Das Gewalt nicht "ästhetisch" sein kann ist denk ich Geschmackssache, aber gerade bei nem Film wie "Kill Bill" wo sie schon fast grotesk und Comichaft übertrieben ist, wie die Szene mit den Crazy 88, was eher als Hommage an früheren Yakuza und Samurai-Filme zu sehen ist würde ich nicht als "brutal" einstufen, sehr grafisch natürlich aber eher belustigend als erschreckend meiner Meinung nach.
Das der erste Film diese "Bluttänze" in keine richtige dramaturgische Story einbindet ist richtig und Charakterisierung mit ner Protagonistin von der man nicht mal den Namen kennt ist schwer und sollte wohl eher auch als Stilmittel dienen um die Aktion auf den 1. Film und alles andere im eher ruhigen 2. Teil zu verteilen. Ob Quentin das geglückt ist ist wieder die gute alte pelzige Geschmackssache. ;-)
Kann für mich nur sagen dass es geklappt hat und freue mich aber auch schon auf den "Whole Bloody Cut" der ja völlig neu zusammengeschnitten ist und diese Trennung zwischen Aktion und Handlung wieder aufheben soll.
hm naja, stimmt eigentlich. in dem von mir so gelobten "tokyo gore police" ist die gewalt ja auch sehr ästhetisch dargestellt, was mir immens gefiel. es gibt aber schon irgendwie noch einen unterschied in der darstellung, ich denke man muss prinzipiell dieses testosterongeschwängerte obercool-männliche mackertum geil finden, um dem film wirklich was abgewinnen zu können. ist bei mir ein bisschen wie mit den "blues brothers", die ich auch eher albern fand ;-)
Was die Erörterung ästhetischer Gewalt oder selbiger im Allgemeinen betrifft, halte ich es mit crab. Das Thema hab ich vor ähnlich langer Zeit noch vor dem Frühstück zu Ende geschissen und damit ist es für mich ebenso obsolet wie eine Geschmacksfindung bei Geschmackssachen. Latent reaktionär? - Kulturpessimismus? Auch ich gebe dir Recht, mimuschka. KB hat stark an Faszination verloren. Als ich damals aus dem Kino kam war ich filmdrogeninduziert verschickt. Heutzutage halte ich deine angeregte Diskussion für legitim, weil QT´s Spektakel nicht mehr kontemporär erscheint. Der damalige Puls der Zeit tendiert gen Null-Linie.
edit: ich mag persönlich ja gewaltfilme ganz gern und ich finde nicht dass kill bill ein schlechter film ist, aber halt auch kein besonders guter. eher eine gut gemachte und schön anzusehende gewaltorgie in moderner werbeästhetik ohne viel dahinter. im vergleich mit ähnlich gelagerten filmen bekommt er mit 6.5 sogar eine recht hohe wertung.
@SpiceWeasel: hab gesehen dass du 10 punkte vergeben hast, eine wertung die für mich gleichbedeutend ist mit "unter allen filmen dieser erde ein absolutes und zeitloses meisterwerk". diese einschätzung kann ich in bezug auf einen reinen action-no-brainer überhaupt nicht nachvollziehen, gerade in relation zu "richtigen" meisterwerken, in denen die verbindung von stil und inhalt vollendet zum ausdruck kommt. auch wenn man natürlich über geschmack streiten kann und alles rein subjektiv ist, so gibt es doch rational betrachtet da einen gewaltigen unterschied was die qualität zwischen bestimmten filmen angeht.
Ich habe damals schon den Hype nicht verstanden und viel mehr als ein müdes Gähnen vermochten mir die KB-Filme seinerzeit auch nicht zu entlocken - aber gut, mit Tarantino hatte ich es ja eh noch nie so und ein zweites Mal werde ich mir diesen Tarantino wohl auch nicht geben.
Den Begriff "Lieblingsfilm" vergebe ich ja auch rein subjektiv, denn der Film muss mir in erster Linie SPASS machen und wenn das gegeben ist verzeihe ich auch gerne einige kleine Fehler. ;-)
Filme wie *grübel* z.B: " Das Fest" + "Der Elefantenmensch" (beide 9.0) sind für mich auch wahre Meisterwerke nur die könnt ich mir die nicht 1x die Woche anschauen, weil der "Spaß-Faktor" da nicht so gegeben ist. Nach objektiven Maßstäben wäre bei mir "Die BMX Bande" auch kein 10er!! *lach*
Ich würde Kill Bill im Gegensatz zu dir auch eher nicht als "Gewaltorgie" sehen sondern mehr als stilisierte "Gewaltoper" mit einem bombastischen Soundtrack. (IMO)
Vor allem aber als Verneigung und Würdigung an das Kino des Fernen Ostens welches ich sehr mag und darin spritzte das Blut halt auch immer Fontänen artig aus den abgetrennten Gliedern was hier natürlich extrem übertrieben wieder parodiert wurde.
Das kann Tarantino halt auch am besten ...sich verbeugen und zitieren und das auch immer mit ner kleinen Portion Zeitgeist gewürzt, womit ich aber sehr gut leben kann denn darin ist er der beste. ;-)
Aber TGP abfeiern und es dem hier dann ankreiden passt auch nicht so ganz zusammen ... vor allem da bei beiden die Gewaltszenen ähnlich inszeniert und zweckhaft sind. xD
"testosterongeschwängerte obercool-männliche mackertum geil finden" - versteh ich bei dem eher Östrogenverklumptem Film in dem es fast nur starke Frauen gibt nicht. ;-D
@spiceWeasel: kann verstehen, dass du dich erklären wolltest und willst , doch dein Geschmack und deine Bewertungen mit 10er oder 9er-Vergaben braucht keine Rechtfertigungen oder Erklärungen... (es sei denn, du fühlst da einen Profilzwang) und nie vergessen (Achtung... Totschlag-Rhetorik: mit dem Satz kriegt man fast jeden) Wer sich verteidigt, klagt sich an.
Standpunkterläuterung dient doch der Diskussionsgrundlage und war nicht rechtfertigend sondern als Antwort auf Mimuschkas Frage gemeint. Ansonsten kann ich dir natürlich nur zustimmen. ;-)
@SpiceWiesel: danke für die ausführliche erläuterung, kann deine sichtweise schon nachvollziehen. fand den zweiten teil dann auch leicht angenehmer wegen der nachgeschobenen vorgeschichte. muss dich aber auch noch rügen, urteilst du doch über TGP ohne ihn gesehen zu haben. da steckt nämlich so einiges mehr drin als man vom lesen der inhaltsangabe vermutet könnte ;-P
lustigerweise hab ich den eben angefangen. bin jetzt aber doch zu müde. schau ihn morgen weiter, dann kann ich deine frage beantworten. wäre ähnlichkeit gut oder schlecht?
puh, helldriver war nicht so mein fall, von daher als antwort auf deine frage: es gibt in gewisser weise ähnlichkeiten, aber die beiden filme sind schon unterschiedlich. TGP ist düsterer und ernster, hat eine bessere story und charaktere und ist vor allem nicht so albern.
Ich schließe mich der Meinung von Mimuschka an. Kill Bill 1 wurde mir wärmstens empfohlen und als werdender Tarantino-Fan war ich sehr gespannt, muss aber sagen, dass KB1 insbesondere im Vergleich zu Inglorious Basterds einfach nicht mithalten kann. Ok, es mag eine Hommage an gewisse Action-Genres sein, aber die Story lässt ziemlich zu wünschen übrig. (Volume 2 hab ich noch nicht gesehen, werde das aber bald nachholen).
man muss beide teile gesehen haben bevor man den film bewertet, im endeffekt ist es 1 Film der zu lange fürs kino war und deswegen in zwei teilen aufgeteilt wurde, zur frage "warum diese überzogene brutalität in kill bill?" : It's fun! Zum ersten mal seit langem sieht man eine Frau die einfach alles und jeden in den Allerwertesten tritt, diese Selbstsicherheit und Kaltblütigkeit ist bei Frauen (zumindest im Film) ungewohnt daher wurde besonders auf die "brutalität" wert gelegt desweiteren darf man nicht vergessen ES IST EIN FILM, und die Gewaltdarstellung ist in diesem Film so überzogen und auch zum teil unrealistisch das es schon wieder harmlos ist und als stilmittel genutzt wird. Und wer in Kill Bill nur eine reine Gewaltorgie sieht hat den Film nicht verstanden, das ist nur ein Teil des Filmes. Und es ist ja auch ein Revenge-Movie.
Ich habe den Film einige Jahre nicht gesehen, bei einer Sichtung vor zwei Wochen ist mir aufgefallen, wie langsam der Film doch erzählt ist und wie sehr mich das doch eigentlich genervt hat. Ich hatte zumindest den ersten Teil als relativ flotte Homage in Erinnerung aber Pustekuchen, das Ganze zieht sich elendig in die Länge und selbst der Showdown ist irgendwie mau. Ich habe meine Wertung von 7 Punkten mal gelassen, vielleicht war ich einfach nicht in der Stimmung für den Film. Vielleicht.
kill billz erinnert mich an den leadsinger von tokyo hotel und deswegen paar punkte abzug looogo. aber wieso klaut dieser regisseor immer alles??? kann nichts selber erfinden? naja aber gut zu sehen ist der film schon aber zu wenig: lustigkeit und nakigkeit: logo alles gecheckt und bewertet von mir! kein widerspruch, thx.
boah, ganz ehrlich, wenn du unbedingt sinnlose kommentare schreiben willst, tu das! aber bewerte die filme bitte nicht! das ist allen personen unfair gegenüber, die moviepilot wirklich nutzen wollen!
Soll man das gesamte Werk bewerten oder jeden Teil für sich? Man sollte auf jeden Fall beide gesehenhaben bevor man sich ein Urteil bildet.
Die Handlung hat jedenfall einiges zu bieten. Die unchronologische Erzählung stört nicht, sondern weckt das Interesse. Die Musik und die Animeszene sind genial. Abzug gibt es für die teilweise künstlich wirkenden Kulissen und manche Kampfszene.
Spot On.
Eine Frau liegt am Boden, blutüberströmt, bettelt sie ihren "Mörder" um Gnade, doch der kennt diese nicht. Es ist Bill. Ein Mysterium im ersten Teil, was sich aber im zweiten Hoffentlich noch ändern wird. Kaltblütig drückt er ab um sie ins Jenseits zu befördern.
So ist es der ganzen Familie der Frau ergangen. Alle Tot.
Sie schwört Rache !
Der Film beginnt spektakulär, der erste Zweikampf von Uma Thurman, der schon sehr Actionhaltig ist, wenn auch wirklich nur der Anfang eines noch viel stärkeren Filmes.
Durch den unchronologischen Aufbau, wird man mitten in den Film hineingeworfen. Zu dem Zeitpunkt, weiss man noch gar nichts von Rachefeldzügen oder einem Todeskommando, was aber nicht schlimm ist, da Tarantino, sich zu späterem Zeitpunkt noch alle Zeit der Welt nimmt, die Geschichte (so detailliert, wie man es selten erzählt beommt ) zu erzählen.
Jede einzelne Figur, die auch nur eine geringe Bedeutung hat, wird genauer beleuchtet und der Zuschauer wird mit ihrer Vorgeschichte vertraut gemacht.
Das sorgt für den Eindruck, dass nichts hier als unwichtig abgestempelt wird, sondern dass alles hier Sinn ergeben muss, was den Zuschauer den Film weiterhin gebannt verfolgen lässt.
Das einzige, was ich bisher von Quentin Tarantino gesehen hatte, war Sin City, und dass war ebenfalls ein Meisterwerk, in meinen Augen.
Er gibt jedem seiner Filme eine Individualität, wie sie eigentlich sonst niemand hinbekommt.
Wie er mit den verschiedenen Genres spielt, ist eine Augenweide, wenn ich gerade mal an den Anime - Abschnitt denke, als er die Geschichte von O - Ren - Ishii erzählt.
Genauso ist für den Humor gesorgt, auch wenn der sich auf derbe Sprüche beschränkt, was in diesem Film wohl am ehesten angebracht ist. da hier wohl keiner irgendwelche Missgeschicke braucht, die sich dann plötzlich als urkomisch entpuppt haben.
Neben dem teilweise zusammengeklautem Score :D , ist Kill Bill auch noch herausragend inszeniert und die Choreografie der Actionszenen sind Phenomeal und eine echte Augenweide.
Und zu diesem Zeitpunkt , sind wir noch nicht mal beim überaus guten Showdown angekommen. Der Kampf gegen O-Ren-Ishii (Lucy Liu), den man an sich vielleicht ein Tick prickelnder hätte gestalten können, der aber durch seinen mega stark ausgewählten Schauplatz besticht, und die Kameraführung von Tarantino.
Alles in allem ein zurecht hochgelobtes Meisterwerk, dass vor allem durch grandiose Action zu gefallen weiss, und einen so was von Heiss auf Vol.2 macht.
jap das stimmt :) , aber ich war heute früh in eile , habe nicht mehr alles unterbringen können :D , Kevin ( Mr.Film ) hat mir das auch schon während des Filmes gesagt :D
Der geilste Einatz von Musik in einem Film, die nicht allein für den Film komponiert worden ist, ist für mich in Kill Bill Vol.1. Die Titelauswahl hier ist PERFEKT. Kill Bill hat alles, wofür man Tarantino liebt. Die nicht chronologische Erzählweise, der tolle Einsatz von Musik, unvergessliche Bilder, wahnsinns Charaktere, die Kofferraumsequenz, Füße:D und göttliche Dialoge. Schön, dass er dir gefällt. Toller Kommentar!
Ich liebe diesen Film! Er ist einfach der Hammer! Vol.1 ist ja um genau zu sein der Action-Teil. Dass er an erster stelle kommt lässt Vol.2 mehr Platz für die Gesichte. Nagut, es sind diesesmal wenig Dialoge für einen Film von Tarantino, und die Hälfte davon sind auf japanisch. und dieser Film, ist auch dass erste mal dass Tarantino einen Film macht, der komplett in seinen eigenen Universum spielt. Hart, gnadenlos, hier und da witzig und vor allem kreativ. Ich denke es dürften sich einige Fragen, warum eine Szene Manga ist? Tarantino hat mal in einem interview gesagt, dass er niemals Szenen drehen würde, bei dennen Kinder mitspielen, wovon sie eventuell traumatisiert werden könnten. Warschienlich ist dass der grund und eigentlich sehen die Animation Szenen verdamt toll aus.
Kleine Info mal nebenbei zu den Kill Bill Teilen von Tarantino..wer sich mit "Japanischen" Filmen beschäftigt (zb auch die "The Ring" Reihe) wird feststellen das es eine art Remake von "Lady Snowblood" ist... bzw war das die Inspiration von Kill Bill 1+2
http://de.wikipedia.org/wiki/Lady_Snowblood
Lady Snowbloo ist ein "Manga" aus den Jahren 1972 und 1973. Das Werk wurde dreimal als Film umgesetzt und war die Inspiration für den Film Kill Bill.ansonsten wie alles von Tarantino KULT KULT KULT !!!!
Zu Tarantino-Filmem Kritiken zu schreiben ist ziemlich schwer. Ich versuchs trotzdem, kurz und knapp:
Den Zuschauer erwartet ein Mix aus Western und Samurai-Rachestory, was sich in den Locations, wie auch in der Musik wiederspiegelt. Der Score und die Soundeffekte sind sowieso Tarantino-typisch Oberklasse, ohne sie würden Emotionen nur halb so gut rübergebracht werden. Das was mir bei Tarantinos Filmen immer schwer zu beschreiben fällt, ist dieser B-Movie Ansatz, der dann aber dennoch in den höchsten Formen der Filmkunst ausgearbeitet wurde. Selbst vermeintliche "Fehler" dienen der Perfektion des Films. Aber irgendwie ist er doch nicht perfekt. Und gerade das macht ihn so perfekt... Es ist schwer zu beschreiben.
Unkompliziert, aber nicht dumm, typisch Tarantino, aber dennoch mitreißend, voller Gewalt, die auch maßlos übertireben ist, was aber dennoch den Film irgendwie noch viel besser macht.. Ach, ich gebs auf. Guckt ihn euch einfach an, außer ihr seid Gewalt gegenüber total abgeneigt, aber da die Gewalt hier so maßlos übertrieben ist, kann mans hier nicht wirklich "brutal" nennen. Guckt ihn euch einfach an, vielleicht wisst ihr dann was ich mit meiner Kritik sagen wollte.
Achja, Bonuspunkte für die tolle Manga/ Comic-Szene!
Das ist pure Unterhaltung und wenn man sagt das einem der Splatter zu krass oder zu "unrealistisch" gemacht ist hat er meiner Ansicht nach nicht verstanden, dass dieser ein Stilmittel des Films ist. Alles in Allem ein genialer Film mit einem ebenso genialem Showdown.
ein meisterwerk, wie von tarantino zu erwarten, war es einfach brilliant.
bis darauf, dass viele filmszenen auf japanisch waren.
leider war der mord der zweiten person auf der liste etwas unspektakulär im gegensatz zur japan-amerikanerin.
Endlich auch ein Film,indem die Frau ein hauptagierender Charakter ist.Zugegeben,die Bluteffekte sind etwas übertrieben,aber ehrlich,dafür lieben wir ihn doch?
Und selbst für Fans des normalen Kinos bietet der Film tolle Kampfeinlagen und Dialoge vom Besten!Uma Thurman und David Carradine(R.I.P) wirken überzeugend und agieren grandios.Auch die Gangsterbosse sind sehr angsteinflößend.Ein rundum toller Film.Like!
Euer Bobmaster.
Kill Bill ist wirklich ein Klasse Action Film der uns von der 1 bis letzten Minute Unterhält zu dem ist er wirklich sehr Brutal und nichts führ Zartbeseitete
Kill Bill ist einer der besten Tarantino Filme
Ich freu mich schon auf Kill Bill Vol. 3 und 4......
Kill Bill: Volume 1 - Kritik
US 2003 Laufzeit 107 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Drama, Eastern, Thriller, Actionfilm, Animationsfilm, Kinostart 16.10.2003
Kritiken (9) — Film: Kill Bill: Volume 1
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenGanz unabhängig davon, dass "Kill Bill – Volume 1" unterm Strich tatsächlich scheinbar kaum auffällig-selbstzweckhafter mit Stil, Zauber und Verweis seines verrückten Videothekars maßlos vollgefressen ist, markiert "Kill Bill – Volume 1" nichtsdestotrotz eine Art Zäsur in Quentin Tarantinos bisheriger Regiekarriere, die sich vor seinem Epos aus drei Filmen zusammensetzt. Verschwunden ist sie, die schmuddelige, abgefuckte, triste, ausgelaugte Großstadtatmosphäre aus "Reservoir Dogs", aus "Pulp Fiction", stattdessen werden die Bilder geglättet, beleuchtet, auf Vordermann gebracht und auf Hochglanz poliert. Tokio erstrahlt, das Blut erstrahlt, die Wunden zerschnittener Körper erstrahlen, wie alles in diesem ersten "Kill Bill". Verschwunden ist es, das verschachtelte, sprunghafte, ehrgeizig auf episodische Kurzgeschichten manövrierende Erzählwerk. In "Kill Bill – Volume 1" wird zwar auch kapitelweise und gegen…
38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
der cineast 2011/05/24 18:01:47
Antwort löschenSchönste Abhandlung über das Meisterwerk bisher. :)
Hitmanski 2011/05/24 18:03:43
Antwort löschenSehr schönes Review. Einer der wenigen Tarantino-Filme, den ich trotz meines mittlerweile sehr gespaltenen Verhältnisses zu ihm noch immer mag.
Timo K. 2011/05/24 18:20:28
Antwort löschenDanke euch beiden. Zu Tarantino habe ich eher ein entspanntes Verhältnis, auch wenn RESERVOIR und PULP, vielleicht auch aufgrund des zu häufigen Sehens, etwas von ihrer Magie eingebüßt haben. Die JACKIE bleibt aber mein persönlicher Tarantino-Liebling. :)
DeDavid 2011/05/24 19:40:43
Antwort löschenDie JACKIE ist ja auch ziemlich heiß! ;)
der cineast 2011/05/24 19:44:40
Antwort löschenGeht.
filmschauer 2011/05/24 20:26:20
Antwort löschenWunderbar kommentiert, Timo. Da kriegt man richtiggehend Lust auf den sowieso längst wieder fälligen Kill-Bill-Abend. :)
Timo K. 2011/05/24 22:04:41
Antwort löschenVielen Dank! Bei der letzten Sichtung fand ich Volume 2 sogar besser als Volume 1. Bin gespannt, ob sich das festigt. :)
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der cineast 2011/05/24 22:38:28
Antwort löschenIst ja auch so.
Timo K. 2011/05/25 15:05:55
Antwort löschenKommt daher, weil der Bereich jenseits der 8 Punkte mehr einem persönlichen Bereich mit den absolut göttlichen Lieblingen gewidmet ist und ich ohnehin zwei, drei Tarantino-Filme (JACKIE BROWN, KILL BILL - VOLUME 2 & wahrscheinlich auch DEATH PROOF) höher ansiedle. 8 Punkte sind in meinem Bewertungsschema im Prinzip aber schon ein bisschen mehr als "ausgezeichnet". :)
Dankeschön. :)
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"Kill Bill: Volume 1" funktioniert vorallem deshalb so gut, weil Tarantinos vierter Film so übersteuert die Fetische seines Schöpfers zelebriert, die zitierten Ursprungsstoffe demaskiert und aus diesem Grund fernab seines actionversessenen Unterhaltungsanspruches auch als (höchstwahrscheinlich?!) unfreiwillig gewollte Satire lesbar bleibt.
Denn in vielerlei Hinsicht entlarvt das knapp zweistündige Blutbad in all seinen Hommagen und Querverweisen das asiatische Kino als die triebgesteuerte und optisch overstylte Gewaltphantasie, die es von Lee bis Park schon immer gewesen ist; ebenso wie es den Hype um Regisseur Tarantino entmystifiziert. Von der banalisierenden Handhabung von Brutalität, über die verselbstständigten und zu Kult verklärten Sinnlosigkeiten, bis hin zu seinem Faible für Thurman und Füsse - zumindest bis zu seiner Gurke "Death Proof" war Tarantino nie selbstverliebter und selbstzweckhafter als in diesem, auf zwei Teile aufgeblassenen, Revenge-Movie.
Ja, "Kill Bill" macht Spaß, aber es ist selten der vom Macher intendierte Spaß, der einen vor dem Bildschirm hält. Ein rauschendes Fest an Belanglosigkeit vom Mann, der selbst sein bester Karikaturist ist.
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der cineast 2011/05/24 22:39:21
Antwort löschenEinen Film der auf nicht beabsichtige Weise Spaß macht, kann ich nur als Trash anerkennen, und somit würde er mir wieder keinen Spaß machen, bzw. er wäre kein guter Film.
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Hitmanski 2011/05/24 22:49:24
Antwort löschenIch habe ja auch nicht behauptet, dass es ein guter Film ist; zumindest ist er bei neutraler Betrachtung wohl kein "ausgezeichneter", was abermals daran liegt, dass er seinen postmodernen Radius aus Hommage und Verweis nie verlässt, und damit Tarantinos eigenem Schaffen wenig wirklich Neues hinzufügt.
"Trash" ist es in meinen Augen deshalb noch lange nicht, auch wenn vor allem Tarantino selbst ja immer wieder mit dieser Begrifflichkeit kokettiert, dazu ist der Film zumindest formal auf einem viel zu hohem Niveau, und insbesondere ist es ja nicht klar, ob Tarantino nicht doch genauso erdacht hat, wie ich es beschreibe. Ich würde meine Sichtweise deshalb maximal als neue Lesart, denn als klassische Vertrashung ansehen.
Skywalker_ 2011/08/16 17:42:31
Antwort löschenIch glaube nicht dass Tarantino die ganzen zitierten Ursprungsstoffe demaskieren will.
Er liebt diese Filme und der Film ist somit eigentlich eine große Verbeugung vor diesen Ursprungstoffen und deren Schöpfern
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Kill Bill“ ist, entgegen vieler Meinungen, der erste Tarantino-Film, der Gewalt als Mittel zum Zweck einsetzt. Vorher wurde sie kaschiert oder diente der Charakterzeichnung, was viele Zuschauer gern übersahen. Glücklicherweise zeigt Tarantino, dass er die Ästhetik der filmischen Gewalt verstanden hat wie kaum ein anderer. Die zum Teil bewusst übertriebene Brutalität des Films schreckt einen Teil des Publikums ab. Die Geschichte hat weder geschickt verwobene Episoden, noch interessante Beziehungsgeflechte zu bieten, sondern besteht einzig aus einem Massaker mit der anschließenden Vergeltung, wie man es in einem schäbigen Italowestern erwartet. Hinzu kommt der Ausflug in befremdliche, fernöstliche Welten, der im Westen lange nicht jedem schmeckt. Doch dafür schuf Tarantino ein handwerklich perfektes Rache-Epos von beeindruckender Schönheit, das vor Ideen sprüht wie eine Blutfontaine. [...]
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschen6 Jahre sind vergangen, seit uns der ehemalige Videothekenangestellte Quentin Tarantino mit „Jackie Brown“ seinen letzten und im gesamten erst dritten Film als Regisseur vorgelegt hat. Die Erwartungen waren hoch, hatte doch „Jackie Brown“ wichtige Charakteristika seiner Filme vermissen lassen und viele Fans enttäuscht.
…/p>Nun schickt uns der Ästhet mit einem Faible für Blut und coole Filmmusik los, um Bill zu töten. Wer Bill ist ? Die zugrunde liegende Story ist so banal wie nebensächlich: Aber natürlich töten nicht wir Bill, sondern die Protagonistin, die im Film nur „Die Braut“ (Uma Thurman) genannt wird. Auf ihrer eigenen Hochzeit wird diese hochschwanger von drei „Kollegen“ einer mysteriösen Killerbrigade und deren Chef „Bill“ mitsamt der Hochzeitsgesellschaft brutal niedergemetzelt. Nach Jahren im Koma erwacht die Verratene, weint kurz um ihr totes, ungeborenes Kind und macht sich dann mit kalter Zielstrebigkeit auf zu einem blutigen Rachefeldzug.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenTarantinos Masslosigkeit sorgt in «Vol. 1» für eine herrlich reizvolle Sinnesüberflutung.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenTarantino aber wird nun ein Fremder im eigenen Film. Das Martial-Arts-Kino hat eigene Gesetze, und dem anständig, in Bruce-Lee-Manier mit echten Stunts inszenierten Kampf fehlt, was Ang Lees "Tiger & Dragon" und Zhang Yimous "Hero" haben: die Aura asiatischer Würde. Wie die Gliedmaßen seiner Figuren hätte Tarantino auch die Japan-Episode kürzen und auf die lästige Stückelung des Films verzichten können - Teil zwei kommt erst im Frühjahr ins Kino.
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KRIZZLEY-BEE 2009/12/04 00:15:35
Antwort löschenalter, zhang yimous hero und ang lees tiger and dragon haben soviel würde wie pommes frittes vitamine, die chinesen dürfen nur diese würdevollen verherrlichungen der stoischen han-seele, die immer möglichst weit weg von der politischen realität in der vergangenheit spielt , sehen; die und telenovellas um vorbildliche familien in denen papa, mama, sohn und tochter in der armee dienen. die gucken auch alle 4 minuten in einer grossaufnahme schnitt weitaufnahme totall würdevoll.
glaub mir, ich muss es wissen, mir ist mal ein chinese über den weg gelaufen und ich hab nicht weggeguckt, tarantinos schinken trieft vor blut aber das ist echtes fleisch und keine mortadella von ner fleischwurstverkäuferin mit würde und verbeugung und erhaben ausgestreckten händen dem käufer überreicht. mann, tarantino hat eier , ang lee hat "würde"
ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenMan glaubt dem Film keine einzige Szene und ist doch fasziniert von seinem raffinierten Spiel und der Ikonografie. Insofern ist es dann doch wieder ein echter Tarantino geworden. Nur hat er sich diesmal von seiner Liebe zu Comics, Italo-Western und Kung-Fu-Filmen so mitreißen lassen, dass er seinen hochgetunten Motor im Leerlauf durchdrehen lässt.
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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de
Kommentar löschenWas Farb- und Bildgestaltung angeht darf man sich auf einiges gefasst machen. Wer lange Kamerafahrten mag, der kann sich schon jetzt auf die Szene im Restaurant freuen. Und auch Animé Fans kommen auf ihre Kosten bei einer mehrere Minuten langen, bluttriefenden Tricksequenz, kreiert von den Studios, die auch GHOST IN THE SHELL und JIN-ROH auf die Leinwand brachten.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDer größte Abwesende ist Tarantinos Talent, durch verschachteltes Erzählen aus alten Zitronen frischen Geschichtensaft zu pressen. "Kill Bill" folgt einem enttäuschend konventionellen Bauplan, ließe sich problemlos in zehn bis 15-minütige Folgen stückeln. Nun kennen wir erst die Hälfte - Vol. 2 gibt's in vier Monaten -, doch die Zweiteilung des Seherlebnisses beraubt es jeder Chance, uns mit einer Erzählellipse zu verführen.
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Kommentare (179) — Film: Kill Bill: Volume 1
Kommentar schreibenMasseur 2012/01/31 03:10:47
Kommentar löschenFür Cineasten mit Ahnung ein Muß! Meisterwerk!
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unleashedbee 2012/01/26 19:12:01
Kommentar löschendass brutalität hammer sein kann, zeigt uns tarantino
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Shauny89 2012/01/23 16:51:35
Kommentar löschenTja, Kill Bill vol. 1 war mein erster Tarantino und öffnete mir die Tore zu seiner wunderbaren, blutigen, skurillen, gewaltätigen, humorvollen und unbeschreiblich fazinierenden Welt. Damals war ich 15 und schaute ihn mit meinem Vater und Bruder auf DVD. Anfänglich war ich schockiert und verstört und hatte auch ein wenige Angst weil ich mit der überzogenen Gewaltdarstellung einfach überfordert war. Am nächsten Tag hab ich ihn mir nochmal allein angeguckt und im Laufe der Woche nochmals mit meiner besten Freundin. Und je öfter ich ihn sah, desto mehr verstand ich was uns Quentin eigentlich zeigen will und verlohr mich in seinen wunderbaren Dialogen (einer seiner größten Stärken) und seinem unverwechselbaren trashigen Stil. Kill Bill Vol. 1 (der zweite ist auch super, nur fehlst ihm das gewisse Etwas) gehört heute immer noch zu meinen Tarantino-Lieblingen und wird immer einer meiner Lieblingsfilme bleiben.
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billie joe 2012/01/22 16:55:13
Kommentar löschendie braut auf rachefeldzug... einfach genial. ein richtig richtig guter film. extrem blutig, extrem cool, extrem sehenswert.
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1000Mindhunter 2012/01/19 23:12:23
Kommentar löscheneiner von tarantinos besten filmen der film endet schlussendlich in einem blutbad voller genialer kampfkunst etwas hat mich doch im ersten gestört die anime szenen die aus der sicht von O-Ren erzählt wird wie sie zum rachsüchtigen wesen wird der ganze film über ist er genial konstruirt mit der typischen detail genuaigkeit tarantinos
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Mimuschka 2012/01/18 02:05:24
Kommentar löschendie erneute sichtung nach fast 10 jahren bringt erstaunliches zu tage: so toll ist der film ja gar nicht!
quentin ist sicherlich ein meister der inszenierung und technischen spielereien, alles sieht wahnsinnig toll aus und ist supercool. mittlerweile finde ich diese obercoole mackerei aber ziemlich uncool und albern. denn sie ist eine leere hülle. genauso wie die darsteller für die ich keine sympathie aufbringen kann. daher lässt mich auch die rachestory kalt. was bleibt ist style-kino ohne seele, ganz nett, aber nichts besonderes.
p.s.: hadere gerade noch mit mir, aber inwiefern sind diese positiv konnotierten, auf cool getrimmten gewaltdarstellungen eigentlich zu rechtfertigen? sie sind weder für die entwicklung der story, noch die der charaktere notwendig und erscheinen lediglich als selbstzweck, an dem es sich zu berauschen gilt. meiner meinung nach ist gewalt aber weder cool noch ästhetisch, was den film für mich leicht fragwürdig macht.
ich präferiere dagegen eine "ehrlichere" darstellung von tötungen, die den tod zeigen wie er wirklich ist, nämlich roh, brutal, hässlich und abstoßend.
nachtrag: ich mag persönlich ja gewaltfilme ganz gern und ich finde nicht dass kill bill ein schlechter film ist, aber halt auch kein besonders guter. eher eine gut gemachte und schön anzusehende gewaltorgie in moderner werbeästhetik ohne viel dahinter. und im vergleich mit ähnlich gelagerten filmen bekommt er mit 6.5 sogar eine recht hohe wertung.
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Looki 2012/01/18 09:23:44
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=7L2ukSJFgCM
crab1973 2012/01/18 10:46:04
Antwort löschenAuf eine weitere Diskussion über Gewaltdarstellungungen im Kino habe ich keine Lust. Da habe ich mir schon 20 Jahre lang den Mund fusselig geredet. Aber mit dem Film hast Du volkommen recht.
Mimuschka 2012/01/18 12:09:23
Antwort löschenoh, wäre aber sehr an einem kurzen statement, gern auch per PM, interessiert, mit dem versprechen keine diskussion darüber zu starten ;-)
p.s.: denke nicht, dass wir da so weit auseinanderliegen
SpiceWeasel 2012/01/18 12:26:45
Antwort löschenDas Gewalt nicht "ästhetisch" sein kann ist denk ich Geschmackssache, aber gerade bei nem Film wie "Kill Bill" wo sie schon fast grotesk und Comichaft übertrieben ist, wie die Szene mit den Crazy 88, was eher als Hommage an früheren Yakuza und Samurai-Filme zu sehen ist würde ich nicht als "brutal" einstufen, sehr grafisch natürlich aber eher belustigend als erschreckend meiner Meinung nach.
Das der erste Film diese "Bluttänze" in keine richtige dramaturgische Story einbindet ist richtig und Charakterisierung mit ner Protagonistin von der man nicht mal den Namen kennt ist schwer und sollte wohl eher auch als Stilmittel dienen um die Aktion auf den 1. Film und alles andere im eher ruhigen 2. Teil zu verteilen. Ob Quentin das geglückt ist ist wieder die gute alte pelzige Geschmackssache. ;-)
Kann für mich nur sagen dass es geklappt hat und freue mich aber auch schon auf den "Whole Bloody Cut" der ja völlig neu zusammengeschnitten ist und diese Trennung zwischen Aktion und Handlung wieder aufheben soll.
Mimuschka 2012/01/18 12:51:33
Antwort löschenhm naja, stimmt eigentlich. in dem von mir so gelobten "tokyo gore police" ist die gewalt ja auch sehr ästhetisch dargestellt, was mir immens gefiel. es gibt aber schon irgendwie noch einen unterschied in der darstellung, ich denke man muss prinzipiell dieses testosterongeschwängerte obercool-männliche mackertum geil finden, um dem film wirklich was abgewinnen zu können. ist bei mir ein bisschen wie mit den "blues brothers", die ich auch eher albern fand ;-)
sikkmeidack 2012/01/18 13:05:31
Antwort löschenWas die Erörterung ästhetischer Gewalt oder selbiger im Allgemeinen betrifft, halte ich es mit crab. Das Thema hab ich vor ähnlich langer Zeit noch vor dem Frühstück zu Ende geschissen und damit ist es für mich ebenso obsolet wie eine Geschmacksfindung bei Geschmackssachen. Latent reaktionär? - Kulturpessimismus? Auch ich gebe dir Recht, mimuschka. KB hat stark an Faszination verloren. Als ich damals aus dem Kino kam war ich filmdrogeninduziert verschickt. Heutzutage halte ich deine angeregte Diskussion für legitim, weil QT´s Spektakel nicht mehr kontemporär erscheint. Der damalige Puls der Zeit tendiert gen Null-Linie.
Mimuschka 2012/01/18 14:42:45
Antwort löschenedit: ich mag persönlich ja gewaltfilme ganz gern und ich finde nicht dass kill bill ein schlechter film ist, aber halt auch kein besonders guter. eher eine gut gemachte und schön anzusehende gewaltorgie in moderner werbeästhetik ohne viel dahinter. im vergleich mit ähnlich gelagerten filmen bekommt er mit 6.5 sogar eine recht hohe wertung.
Mimuschka 2012/01/18 15:23:53
Antwort löschen@SpiceWeasel: hab gesehen dass du 10 punkte vergeben hast, eine wertung die für mich gleichbedeutend ist mit "unter allen filmen dieser erde ein absolutes und zeitloses meisterwerk". diese einschätzung kann ich in bezug auf einen reinen action-no-brainer überhaupt nicht nachvollziehen, gerade in relation zu "richtigen" meisterwerken, in denen die verbindung von stil und inhalt vollendet zum ausdruck kommt. auch wenn man natürlich über geschmack streiten kann und alles rein subjektiv ist, so gibt es doch rational betrachtet da einen gewaltigen unterschied was die qualität zwischen bestimmten filmen angeht.
Anoirja 2012/01/18 15:57:00
Antwort löschenIch habe damals schon den Hype nicht verstanden und viel mehr als ein müdes Gähnen vermochten mir die KB-Filme seinerzeit auch nicht zu entlocken - aber gut, mit Tarantino hatte ich es ja eh noch nie so und ein zweites Mal werde ich mir diesen Tarantino wohl auch nicht geben.
SpiceWeasel 2012/01/18 16:04:24
Antwort löschenDen Begriff "Lieblingsfilm" vergebe ich ja auch rein subjektiv, denn der Film muss mir in erster Linie SPASS machen und wenn das gegeben ist verzeihe ich auch gerne einige kleine Fehler. ;-)
Filme wie *grübel* z.B: " Das Fest" + "Der Elefantenmensch" (beide 9.0) sind für mich auch wahre Meisterwerke nur die könnt ich mir die nicht 1x die Woche anschauen, weil der "Spaß-Faktor" da nicht so gegeben ist. Nach objektiven Maßstäben wäre bei mir "Die BMX Bande" auch kein 10er!! *lach*
Ich würde Kill Bill im Gegensatz zu dir auch eher nicht als "Gewaltorgie" sehen sondern mehr als stilisierte "Gewaltoper" mit einem bombastischen Soundtrack. (IMO)
Vor allem aber als Verneigung und Würdigung an das Kino des Fernen Ostens welches ich sehr mag und darin spritzte das Blut halt auch immer Fontänen artig aus den abgetrennten Gliedern was hier natürlich extrem übertrieben wieder parodiert wurde.
Das kann Tarantino halt auch am besten ...sich verbeugen und zitieren und das auch immer mit ner kleinen Portion Zeitgeist gewürzt, womit ich aber sehr gut leben kann denn darin ist er der beste. ;-)
Aber TGP abfeiern und es dem hier dann ankreiden passt auch nicht so ganz zusammen ... vor allem da bei beiden die Gewaltszenen ähnlich inszeniert und zweckhaft sind. xD
"testosterongeschwängerte obercool-männliche mackertum geil finden" - versteh ich bei dem eher Östrogenverklumptem Film in dem es fast nur starke Frauen gibt nicht. ;-D
sikkmeidack 2012/01/18 16:23:24
Antwort löschen@spiceWeasel: kann verstehen, dass du dich erklären wolltest und willst , doch dein Geschmack und deine Bewertungen mit 10er oder 9er-Vergaben braucht keine Rechtfertigungen oder Erklärungen... (es sei denn, du fühlst da einen Profilzwang) und nie vergessen (Achtung... Totschlag-Rhetorik: mit dem Satz kriegt man fast jeden) Wer sich verteidigt, klagt sich an.
SpiceWeasel 2012/01/18 16:40:14
Antwort löschenStandpunkterläuterung dient doch der Diskussionsgrundlage und war nicht rechtfertigend sondern als Antwort auf Mimuschkas Frage gemeint. Ansonsten kann ich dir natürlich nur zustimmen. ;-)
sikkmeidack 2012/01/18 17:34:11
Antwort löschenverstehe; mein postingfilter hat heute eine hohe Toleranz... da haue ich vieles ungeprüft raus ;)
Mimuschka 2012/01/19 01:05:23
Antwort löschen@SpiceWiesel: danke für die ausführliche erläuterung, kann deine sichtweise schon nachvollziehen. fand den zweiten teil dann auch leicht angenehmer wegen der nachgeschobenen vorgeschichte. muss dich aber auch noch rügen, urteilst du doch über TGP ohne ihn gesehen zu haben. da steckt nämlich so einiges mehr drin als man vom lesen der inhaltsangabe vermutet könnte ;-P
crab1973 2012/01/19 01:07:57
Antwort löschenWas ist TGP? "Tokyo Gore Police"?
Mimuschka 2012/01/19 01:09:17
Antwort löschenyeah baby!
crab1973 2012/01/19 01:12:32
Antwort löschenVorgemerkt habe ich ihn schon. Schneidet in meiner Buddy List auch ganz gut ab. Ist nach dem aktuellen Projekt mal dran.
crab1973 2012/01/19 01:14:41
Antwort löschenWollte gerade fragen ob der so ähnlich wie "Helldriver" ist. ABer denn hast Du noch nicht gesehen oder?
Mimuschka 2012/01/19 01:19:10
Antwort löschenlustigerweise hab ich den eben angefangen. bin jetzt aber doch zu müde. schau ihn morgen weiter, dann kann ich deine frage beantworten. wäre ähnlichkeit gut oder schlecht?
crab1973 2012/01/19 01:20:04
Antwort löschenIch weiss selber noch nicht so ganz was ich von dem halten soll. ;)
Mimuschka 2012/01/19 19:10:30
Antwort löschenpuh, helldriver war nicht so mein fall, von daher als antwort auf deine frage: es gibt in gewisser weise ähnlichkeiten, aber die beiden filme sind schon unterschiedlich. TGP ist düsterer und ernster, hat eine bessere story und charaktere und ist vor allem nicht so albern.
DetectiveMonk 2012/02/01 18:45:39
Antwort löschenIch schließe mich der Meinung von Mimuschka an. Kill Bill 1 wurde mir wärmstens empfohlen und als werdender Tarantino-Fan war ich sehr gespannt, muss aber sagen, dass KB1 insbesondere im Vergleich zu Inglorious Basterds einfach nicht mithalten kann. Ok, es mag eine Hommage an gewisse Action-Genres sein, aber die Story lässt ziemlich zu wünschen übrig. (Volume 2 hab ich noch nicht gesehen, werde das aber bald nachholen).
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Looki 2012/02/02 08:40:20
Antwort löschenman muss beide teile gesehen haben bevor man den film bewertet, im endeffekt ist es 1 Film der zu lange fürs kino war und deswegen in zwei teilen aufgeteilt wurde, zur frage "warum diese überzogene brutalität in kill bill?" : It's fun! Zum ersten mal seit langem sieht man eine Frau die einfach alles und jeden in den Allerwertesten tritt, diese Selbstsicherheit und Kaltblütigkeit ist bei Frauen (zumindest im Film) ungewohnt daher wurde besonders auf die "brutalität" wert gelegt desweiteren darf man nicht vergessen ES IST EIN FILM, und die Gewaltdarstellung ist in diesem Film so überzogen und auch zum teil unrealistisch das es schon wieder harmlos ist und als stilmittel genutzt wird. Und wer in Kill Bill nur eine reine Gewaltorgie sieht hat den Film nicht verstanden, das ist nur ein Teil des Filmes. Und es ist ja auch ein Revenge-Movie.
sikkmeidack 2012/02/02 10:18:02
Antwort löschenachso... na, Mimuschka, was dazu gelernt?
aberaber 2011/12/31 20:15:52
Kommentar löschenTarantino ist einer der wenigen Regisseure, der ein Meisterwerk nach dem anderen inszenieren kann.
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VisitorQ 2011/12/31 11:25:24
Kommentar löschenIch habe den Film einige Jahre nicht gesehen, bei einer Sichtung vor zwei Wochen ist mir aufgefallen, wie langsam der Film doch erzählt ist und wie sehr mich das doch eigentlich genervt hat. Ich hatte zumindest den ersten Teil als relativ flotte Homage in Erinnerung aber Pustekuchen, das Ganze zieht sich elendig in die Länge und selbst der Showdown ist irgendwie mau. Ich habe meine Wertung von 7 Punkten mal gelassen, vielleicht war ich einfach nicht in der Stimmung für den Film. Vielleicht.
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hollygolightly1 2011/12/30 14:04:31
Kommentar löschenDieser Film ist pure Kunst.
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Dopeter 2011/12/29 23:10:02
Kommentar löschenkill billz erinnert mich an den leadsinger von tokyo hotel und deswegen paar punkte abzug looogo. aber wieso klaut dieser regisseor immer alles??? kann nichts selber erfinden? naja aber gut zu sehen ist der film schon aber zu wenig: lustigkeit und nakigkeit: logo alles gecheckt und bewertet von mir! kein widerspruch, thx.
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änna_banana 2012/01/10 13:55:48
Antwort löschenboah, ganz ehrlich, wenn du unbedingt sinnlose kommentare schreiben willst, tu das! aber bewerte die filme bitte nicht! das ist allen personen unfair gegenüber, die moviepilot wirklich nutzen wollen!
geschmacksache 2011/12/28 11:22:28
Kommentar löschenSoll man das gesamte Werk bewerten oder jeden Teil für sich? Man sollte auf jeden Fall beide gesehenhaben bevor man sich ein Urteil bildet.
Die Handlung hat jedenfall einiges zu bieten. Die unchronologische Erzählung stört nicht, sondern weckt das Interesse. Die Musik und die Animeszene sind genial. Abzug gibt es für die teilweise künstlich wirkenden Kulissen und manche Kampfszene.
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FilmFreeza 2011/12/26 10:08:22
Kommentar löschenSpot On.
Eine Frau liegt am Boden, blutüberströmt, bettelt sie ihren "Mörder" um Gnade, doch der kennt diese nicht. Es ist Bill. Ein Mysterium im ersten Teil, was sich aber im zweiten Hoffentlich noch ändern wird. Kaltblütig drückt er ab um sie ins Jenseits zu befördern.
So ist es der ganzen Familie der Frau ergangen. Alle Tot.
Sie schwört Rache !
Der Film beginnt spektakulär, der erste Zweikampf von Uma Thurman, der schon sehr Actionhaltig ist, wenn auch wirklich nur der Anfang eines noch viel stärkeren Filmes.
Durch den unchronologischen Aufbau, wird man mitten in den Film hineingeworfen. Zu dem Zeitpunkt, weiss man noch gar nichts von Rachefeldzügen oder einem Todeskommando, was aber nicht schlimm ist, da Tarantino, sich zu späterem Zeitpunkt noch alle Zeit der Welt nimmt, die Geschichte (so detailliert, wie man es selten erzählt beommt ) zu erzählen.
Jede einzelne Figur, die auch nur eine geringe Bedeutung hat, wird genauer beleuchtet und der Zuschauer wird mit ihrer Vorgeschichte vertraut gemacht.
Das sorgt für den Eindruck, dass nichts hier als unwichtig abgestempelt wird, sondern dass alles hier Sinn ergeben muss, was den Zuschauer den Film weiterhin gebannt verfolgen lässt.
Das einzige, was ich bisher von Quentin Tarantino gesehen hatte, war Sin City, und dass war ebenfalls ein Meisterwerk, in meinen Augen.
Er gibt jedem seiner Filme eine Individualität, wie sie eigentlich sonst niemand hinbekommt.
Wie er mit den verschiedenen Genres spielt, ist eine Augenweide, wenn ich gerade mal an den Anime - Abschnitt denke, als er die Geschichte von O - Ren - Ishii erzählt.
Genauso ist für den Humor gesorgt, auch wenn der sich auf derbe Sprüche beschränkt, was in diesem Film wohl am ehesten angebracht ist. da hier wohl keiner irgendwelche Missgeschicke braucht, die sich dann plötzlich als urkomisch entpuppt haben.
Neben dem teilweise zusammengeklautem Score :D , ist Kill Bill auch noch herausragend inszeniert und die Choreografie der Actionszenen sind Phenomeal und eine echte Augenweide.
Und zu diesem Zeitpunkt , sind wir noch nicht mal beim überaus guten Showdown angekommen. Der Kampf gegen O-Ren-Ishii (Lucy Liu), den man an sich vielleicht ein Tick prickelnder hätte gestalten können, der aber durch seinen mega stark ausgewählten Schauplatz besticht, und die Kameraführung von Tarantino.
Alles in allem ein zurecht hochgelobtes Meisterwerk, dass vor allem durch grandiose Action zu gefallen weiss, und einen so was von Heiss auf Vol.2 macht.
P.S. JERRY <3
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hoffman587 2011/12/26 12:34:56
Antwort löschenBei dem hat er noch mehr geklaut als den Score. ;)
Kann man insofern aber auch als Hommage betrachten...
FilmFreeza 2011/12/26 14:02:59
Antwort löschenjap das stimmt :) , aber ich war heute früh in eile , habe nicht mehr alles unterbringen können :D , Kevin ( Mr.Film ) hat mir das auch schon während des Filmes gesagt :D
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J-Ross 2011/12/26 14:03:51
Antwort löschenDer geilste Einatz von Musik in einem Film, die nicht allein für den Film komponiert worden ist, ist für mich in Kill Bill Vol.1. Die Titelauswahl hier ist PERFEKT. Kill Bill hat alles, wofür man Tarantino liebt. Die nicht chronologische Erzählweise, der tolle Einsatz von Musik, unvergessliche Bilder, wahnsinns Charaktere, die Kofferraumsequenz, Füße:D und göttliche Dialoge. Schön, dass er dir gefällt. Toller Kommentar!
FilmFreeza 2011/12/26 14:41:25
Antwort löschenVielen Dank :) .. und ja der war echt stark, aber ich denke die Höchstwertung behalte ich mir hier für heute Abend vor, Kill BIll Vol.2 :)
Keky 2011/12/15 10:59:29
Kommentar löschenIch liebe diesen Film! Er ist einfach der Hammer! Vol.1 ist ja um genau zu sein der Action-Teil. Dass er an erster stelle kommt lässt Vol.2 mehr Platz für die Gesichte. Nagut, es sind diesesmal wenig Dialoge für einen Film von Tarantino, und die Hälfte davon sind auf japanisch. und dieser Film, ist auch dass erste mal dass Tarantino einen Film macht, der komplett in seinen eigenen Universum spielt. Hart, gnadenlos, hier und da witzig und vor allem kreativ. Ich denke es dürften sich einige Fragen, warum eine Szene Manga ist? Tarantino hat mal in einem interview gesagt, dass er niemals Szenen drehen würde, bei dennen Kinder mitspielen, wovon sie eventuell traumatisiert werden könnten. Warschienlich ist dass der grund und eigentlich sehen die Animation Szenen verdamt toll aus.
Kleine Info mal nebenbei zu den Kill Bill Teilen von Tarantino..wer sich mit "Japanischen" Filmen beschäftigt (zb auch die "The Ring" Reihe) wird feststellen das es eine art Remake von "Lady Snowblood" ist... bzw war das die Inspiration von Kill Bill 1+2
http://de.wikipedia.org/wiki/Lady_Snowblood
Lady Snowbloo ist ein "Manga" aus den Jahren 1972 und 1973. Das Werk wurde dreimal als Film umgesetzt und war die Inspiration für den Film Kill Bill.ansonsten wie alles von Tarantino KULT KULT KULT !!!!
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killmoves 2011/12/08 23:24:20
Kommentar löschenZu Tarantino-Filmem Kritiken zu schreiben ist ziemlich schwer. Ich versuchs trotzdem, kurz und knapp:
Den Zuschauer erwartet ein Mix aus Western und Samurai-Rachestory, was sich in den Locations, wie auch in der Musik wiederspiegelt. Der Score und die Soundeffekte sind sowieso Tarantino-typisch Oberklasse, ohne sie würden Emotionen nur halb so gut rübergebracht werden. Das was mir bei Tarantinos Filmen immer schwer zu beschreiben fällt, ist dieser B-Movie Ansatz, der dann aber dennoch in den höchsten Formen der Filmkunst ausgearbeitet wurde. Selbst vermeintliche "Fehler" dienen der Perfektion des Films. Aber irgendwie ist er doch nicht perfekt. Und gerade das macht ihn so perfekt... Es ist schwer zu beschreiben.
Unkompliziert, aber nicht dumm, typisch Tarantino, aber dennoch mitreißend, voller Gewalt, die auch maßlos übertireben ist, was aber dennoch den Film irgendwie noch viel besser macht.. Ach, ich gebs auf. Guckt ihn euch einfach an, außer ihr seid Gewalt gegenüber total abgeneigt, aber da die Gewalt hier so maßlos übertrieben ist, kann mans hier nicht wirklich "brutal" nennen. Guckt ihn euch einfach an, vielleicht wisst ihr dann was ich mit meiner Kritik sagen wollte.
Achja, Bonuspunkte für die tolle Manga/ Comic-Szene!
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MissingNo 2011/11/26 01:02:26
Kommentar löschenDas ist pure Unterhaltung und wenn man sagt das einem der Splatter zu krass oder zu "unrealistisch" gemacht ist hat er meiner Ansicht nach nicht verstanden, dass dieser ein Stilmittel des Films ist. Alles in Allem ein genialer Film mit einem ebenso genialem Showdown.
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Lord Chinesy 2011/11/24 19:23:42
Kommentar löschenein meisterwerk, wie von tarantino zu erwarten, war es einfach brilliant.
bis darauf, dass viele filmszenen auf japanisch waren.
leider war der mord der zweiten person auf der liste etwas unspektakulär im gegensatz zur japan-amerikanerin.
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Bobmaster 2011/11/01 11:41:52
Kommentar löschenEndlich auch ein Film,indem die Frau ein hauptagierender Charakter ist.Zugegeben,die Bluteffekte sind etwas übertrieben,aber ehrlich,dafür lieben wir ihn doch?
Und selbst für Fans des normalen Kinos bietet der Film tolle Kampfeinlagen und Dialoge vom Besten!Uma Thurman und David Carradine(R.I.P) wirken überzeugend und agieren grandios.Auch die Gangsterbosse sind sehr angsteinflößend.Ein rundum toller Film.Like!
Euer Bobmaster.
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M4x1k1ng 2011/10/25 20:44:23
Kommentar löschenDie rachsüchtigste Frau im Filmbusiness im QT-Style.
Einfach spitze!
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Fuross Schwarz 2011/10/24 15:16:21
Kommentar löschenDer beste Film mit einer Blondine und einem Hattori-Hanzo-Schwert. Was diese 2 Dinge können, ist schon der absolute Hammer. EIN MEISTERWERK vom QT.
PS. Super-Soundtrack dazu.
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Cicci0 2011/10/15 14:51:27
Kommentar löschenBlutig,Brutal,Kultig,GENIAL
Kill Bill ist wirklich ein Klasse Action Film der uns von der 1 bis letzten Minute Unterhält zu dem ist er wirklich sehr Brutal und nichts führ Zartbeseitete
Kill Bill ist einer der besten Tarantino Filme
Ich freu mich schon auf Kill Bill Vol. 3 und 4......
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