Kill Bill: Volume 1 - Kritik

US 2003 Laufzeit 107 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Eastern, Kinostart 16.10.2003

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Kritiken (14) — Film: Kill Bill: Volume 1

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Tarantino, der mit seinem Rache-Epos u.a. eine Hommage an die Filme der legendären Shaw Brothers Studios ablieferte, feiert im ersten Teil seine Hauptdarstellerin genauso hemmungslos wie seine Inszenierung. Hier ist alles irgendwie eine Reminiszenz, alles scheint irgendwo entliehen zu sein, um den Vorbildern so bestmöglich zu huldigen. Egal ob Sergio Leone oder Kinji Fukasaku, Tarantino plündert hemmungslos in der Schatzkiste der verschiedenen Genres. „Kill Bill“ ist im Grunde reinstes Recycling, aber es wird mit hoher Ehrfurcht und cineastischer Liebe betrieben und die einzelnen Versatzstücke wurden unglaublich unterhaltsam wie stilsicher miteinander verwebt und erzeugen unhaltbar viel Spaß. Vor allem weil „Vol. 1“ gekonnt auf ein eruptives Finale hinarbeitet, auf dem Weg dorthin seinem Publikum eine Fülle von markanten Momenten serviert und in den letzten Sekunde vor dem Abspann einen der fiesesten Cliffhanger der jüngeren Kinohistorie raushaut.

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

stuforcedyou

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Hm...ja, definitiv. ;)


SoulReaver

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Meister steht natürlich für meiner. Aber Meister passt auch. :)


Mr.Film: City of Cinema

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9.0Herausragend

"Diese Frau verdient ihre Rache. Und wir verdienen den Tod!"

[Kapitel: 1]
Die Braut, Kiddo oder auch Black Mamba genannt. Den wahren Namen kennt man nicht.
Was musste diese Frau alles durchstehen...

Bei der Probe ihrer Hochzeit taucht das Attentatskommando Tödliche Viper auf. Bill schickt sie. Früher war Kiddo auch ein Teil dieser Gruppe, doch sie wurde schwanger, von Bill. Sie wollte aber nicht das ihr Kind in solchen Verhältnissen aufwächst, deswegen ist sie abgehauen, hat Bill in dem Glauben gelassen das sie bei einem Auftrag ermordet worden sei. Drei Monate konnte sie ein normales Leben führen. Es blieb bei den 3 Monaten.

...sie wird halbtot geschlagen, ihr Kind wird nie geboren, sie verliert ihren geliebten Mann und liegt über 4 Jahre im Koma. Oft wird sie auch als 'Fotze', 'Scheißkuh', 'Schwanzlutscherin' oder 'Schlampe' bezeichnet. Ziemlich harter Tobak für eine zarte Frau. Aber so zart ist sie nicht, diese 'Schlampe' hat ziemlich viel drauf. Und mit ihrem Können will sie nur eines erreichen. Rache.

[Kapitel: 2]
Was Tarantino anfässt wird nicht zu Gold. Was Tarantino anfässt wird auch nicht zu Platin.
Was Tarantino anfässt wird einfach zu einem Meisterwerk, zu einem Meisterwerk das man nicht mit Gold oder Platin aufwiegen kann.
Mit "Kill Bill Vol.1" beweist er einmal mehr das er ein Ausnahmetalent ist. Natürlich ist hier alles ziemlich blutig und derbst brutal, doch das wurde einfach perfekt inszeniert, diese Bilder erfüllen ihren Zweck und passen einfach in die ganze Geschichte.
Erfüllt wird der Film mit Tarantinos unglaublich tollem Style und Charme, die Atmosphäre ist zum verlieben und kommt einfach bombastisch rüber. Eine Menge Farben vermischt mit den Kulissen aus Fernost sind einfach 1A.

[Kapitel: 3]
Eine Rache-Story lässt ja immer auf Spaß hoffen, doch was man hier präsentiert kriegt ist unglaublich, die Geschichte ist toll gegliedert und schlichtweg grandios. Jeder Charakter hat seine bestimmte Tiefe, zu jedem Charakter gibt es eine kleine, überwältigende Geschichte, so versteht man auch jede Person und weiss in etwas was sie durchgemacht haben um das zu werden was sie nun sind.
Kiddo(Uma Thurman) kommt am Anfang als eiskalte Killerin rüber, doch umso mehr man über sie erfährt, umso mehr erkennt man was in ihr alles vorgehen muss. Mrs. Thurman hat ihr Rolle mehr als gemeistert, so eine harte Rolle hätte ich ihr nicht zugetraut.

[Kapitel: 4]
"Kill Bill Vol.1" ist einer von Tarantino's besten. Action kombiniert mit einem umwerfenden Style, gepaart mit tollen Darstellern, im Vordergrund die göttliche Uma Thurman, eine Story die auf dem 2ten Blick mehr ist als sie zu sein scheint, ergeben einen Film von olympischen Ausmaßen.

"Wenn das Glück etwas so gewaltigem und gewalttätigem die Rache lacht, dann ist es ein Beweis, dass Gott nicht nur existiert, sondern dass du seinen Willen erfüllst."

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

J-Ross

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@freakualizer: In Pulp Fiction ist sie oscarreif. Thurman ist, meines Erachtens, eine der besten Schaupielerinnen, ohne Frage.
@Mr. Film: Schöner Kommentar. Einfach top! Vol. 2 wirkte auf mich noch einen Tucken epischer und überwältigender. Wirst sicher nicht enttäuscht sein. Dabei schien Vol. 1 für mich schon unübertroffen episch, hart und perfekt in Szene gesetzt.


Mr.Film

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Danke J-Ross :) Ohhh du machst mich so hibbelig auf den :D Will sehen! Muss sehen!


Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Ein Film, den man erlebt haben muss, um ihn zu glauben. Sinnlos, brilliant, blutig schön und hypnotisierend, oder kurz: 'Kill Bill'... Dieser Film lässt sich nicht mit Tarantinos voran- und nachkommenden Werken vergleichen, bei denen er mehr auf Realismus, denn auf überbordende Fantasie Wert legte. Allerdings teilt sich dieser Film eine simple Gemeinsamkeit mit allen anderen: Ich hatte beim ersten Mal das Gefühl, etwas NEUES zu erleben und diesem Neuen, Unkonventionellen zuzuschauen macht einfach nur höllischen Spass. Mit unkonventionell meine ich die überzogene und unwirkliche Brutalität, die alleine Tarantino in dieser ungesehenen Brillanz zeigen kann (und darf), welche sich bis zum Ende immer mehr zuspitzt und in einem "what the fuck"- Showdown ihren Höhepunkt erreicht. Das tolle daran ist, man kann darauf immer und immer wieder abfeiern, denn erst nach mehrmaligem Schauen fallen einem wunderschöne Details und Querverweise auf. Quentin, you're a genius!

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

shadowhunting

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Kultige Rache-Ballade beschreibt Kill Bill Vol.1 wohl am besten! Sehr treffende Kritik ;-)


Oceanic6

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Danke! ;)


Timo K.: CEREALITY

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8.0Ausgezeichnet

Ganz unabhängig davon, dass "Kill Bill – Volume 1" unterm Strich tatsächlich scheinbar kaum auffällig-selbstzweckhafter mit Stil, Zauber und Verweis seines verrückten Videothekars maßlos vollgefressen ist, markiert "Kill Bill – Volume 1" nichtsdestotrotz eine Art Zäsur in Quentin Tarantinos bisheriger Regiekarriere, die sich vor seinem Epos aus drei Filmen zusammensetzt. Verschwunden ist sie, die schmuddelige, abgefuckte, triste, ausgelaugte Großstadtatmosphäre aus "Reservoir Dogs", aus "Pulp Fiction", stattdessen werden die Bilder geglättet, beleuchtet, auf Vordermann gebracht und auf Hochglanz poliert. Tokio erstrahlt, das Blut erstrahlt, die Wunden zerschnittener Körper erstrahlen, wie alles in diesem ersten "Kill Bill". Verschwunden ist es, das verschachtelte, sprunghafte, ehrgeizig auf episodische Kurzgeschichten manövrierende Erzählwerk. In "Kill Bill – Volume 1" wird zwar auch kapitelweise und gegen die Chronologie der Ereignisse erzählt, aber insgeheim folgt Tarantino einer für seine Verhältnisse geradezu stringenten Rachehandlung ohne explizite Verzweigung. Verschwunden ist er, der hemmungslos illustre Cast aus fünf, sechs, sieben, acht weltberühmten Gesichtern und der damit einhergehenden Fokussierung nicht etwa auf einen Protagonisten, sondern gleich aller.

Nein, erstmals schrieb Tarantino ein Drehbuch, passgenau zugeschnitten auf eine einzige Figur, der Rache auf kalt servierenden *piep*, gespielt von einer ebenso physisch durchtrainierten wie psychisch mannigfaltigen Uma Thurman, die ihre persönliche Abrechnung in aalglatten Gesten schultert. Genauso eliminiert: das bedeutungsschwangere Quatschen über die unwichtigen Dinge des Lebens, bekannt als "Tarantino-Dialoge", längst verankert im Einmaleins postmodernen Filmemachens. Keine Diskussionen über Fußmassagen mehr; die Füße samt Zehen werden gleich in Großaufnahme eingefangen, spart ja Zeit und ist direkter im Umgang mit des Regisseurs ausgeprägter Fußliebe. Überhaupt opfert Tarantino zugunsten der Geradlinigkeit seiner überraschend spektakulären Geschichte ausschweifenden Klamauk und empfiehlt sich – auch hier: erstmals – für ein Bewerbungsgespräch als veritabler Actionregisseur, dessen famos durchchoreographierte Faust- und Schwertkämpfe trotz ihres eigenwilligen Comiccharakters genau das evozieren, was man heute mit der Ausrede des Mittendrin und der auf kommerziellen Aspekten fußenden Familienunterhaltung zu zerstören versucht: Überschaubarkeit, Härte, Kinetik, Energie.

Alle anderen filmischen Motive lassen sich auf die kleinste gemeinsame Steigerung herunterbrechen, gleicht man sie mit dem Debüt "Reservoir Dogs", dem vergötterten "Pulp Fiction" und dem unterschätzten Meisterwerk "Jackie Brown" ab: durchtriebener. Durchtriebener das Plündern in der Querverweiskiste. Hier Eastern, da Asia, dort wieder Augenpaare (Italo-Western), darüber die 70er-Jahre (facettenreiche Niederkniemusik) und dazwischen sanfte japanische Weisheiten, zwischen dem brutalen Anime und dem traditionellen Hong-Kong-Film. Verehrung gleich Verbeugung gleich Referenz; niemals war Tarantino kompromissloserer Art-Director, leidenschaftlicherer Kinogänger, cineastischerer Nerd, spielfreudiger, so spielfreudig wie ein kleines Kind beim Geschenkeaufreißen zu Weihnachten. Im Gegensatz zu den seelenlosen Albernheiten eines Robert Rodriguez bleibt es bei Tarantino eben nicht bei der bloßen Aufschichtung popkultureller Haupt- und Nebenströmungen. Seine rot-gelb verfärbte Gewaltoper erweitert das regellose Tarantino-Universum mit neuen unorthodoxen Gesetzmäßigkeiten, in denen sekundenlange Fontänen an Blut aus sämtlichen Körperteilen bis an die Decke spritzen.

Vor allem jedoch manifestiert sich Tarantinos Bildsprache in der Gratwanderung zwischen Grausamkeit und Ästhetik. Tarantino, der Ästhet, der Künstler. Immer bereit, dem Ekel seinen Ekel mit Hilfe der Schönheit zu nehmen. Die Beispiele in "Kill Bill – Volume 1" sind diesbezüglich lang, der gesamte Film ist berauschendes Sinneschaos. Den Split Screen hat Tarantino aus "Jackie Brown" entnommen, ein erstes Highlight im Krankenhaus, wenn in der linken Seite die Arme und Venen der Braut gezeigt werden, während im rechten Bereich die hineinstechende Spritze vorbereitet wird. Oder der erste Frau-gegen-Frau-Kampf zu Anfang, die nicht enden wollenden Filter und, natürlich, schwarz-weiß. Nicht zu vergessen der tobende Showdown im Haus der Blauen Blätter, ein wahnwitziges Massaker, dem eine wahnsinnige Plansequenz voraus geht (Kamera: Robert Richardson). Infolge dieses Finales findet Tarantino kraftvolle Montagen und betörende Kontraste, aus denen die Farben sprießen. So kämpfen die schwarz schattierten Schwertschwinger in blauem Licht und der minimalistische, aus Schritten und Blicken geformte Endkampf gegen Lucy Liu wird vor einer poetischen Schneekulisse ausgetragen, ehe "Kill Bill – Volume 1" eine fiese Brücke zum zweiten Film schlägt. Formidabler Größenwahn auf eleganteste Art.

35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

der cineast

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Ist ja auch so.


Timo K.

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Kommt daher, weil der Bereich jenseits der 8 Punkte mehr einem persönlichen Bereich mit den absolut göttlichen Lieblingen gewidmet ist und ich ohnehin zwei, drei Tarantino-Filme (JACKIE BROWN, KILL BILL - VOLUME 2 & wahrscheinlich auch DEATH PROOF) höher ansiedle. 8 Punkte sind in meinem Bewertungsschema im Prinzip aber schon ein bisschen mehr als "ausgezeichnet". :)

Dankeschön. :)


Hitmanski: It's just a film, cereality...

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7.0Sehenswert

"Kill Bill: Volume 1" funktioniert vorallem deshalb so gut, weil Tarantinos vierter Film so übersteuert die Fetische seines Schöpfers zelebriert, die zitierten Ursprungsstoffe demaskiert und aus diesem Grund fernab seines actionversessenen Unterhaltungsanspruches auch als (höchstwahrscheinlich?!) unfreiwillig gewollte Satire lesbar bleibt.
Denn in vielerlei Hinsicht entlarvt das knapp zweistündige Blutbad in all seinen Hommagen und Querverweisen das asiatische Kino als die triebgesteuerte und optisch overstylte Gewaltphantasie, die es von Lee bis Park schon immer gewesen ist; ebenso wie es den Hype um Regisseur Tarantino entmystifiziert. Von der banalisierenden Handhabung von Brutalität, über die verselbstständigten und zu Kult verklärten Sinnlosigkeiten, bis hin zu seinem Faible für Thurman und Füsse - zumindest bis zum Exploitation-Ulk "Death Proof" war Tarantino nie selbstverliebter und selbstzweckhafter als in diesem, auf zwei Teile aufgeblassenen, Revenge-Movie.
Ja, "Kill Bill" macht Spaß, aber es ist selten der vom Macher intendierte Spaß, der einen vor dem Bildschirm hält. Ein rauschendes Fest an Belanglosigkeit vom Mann, der selbst sein bester Karikaturist ist.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Hitmanski

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Ich habe ja auch nicht behauptet, dass es ein guter Film ist; zumindest ist er bei neutraler Betrachtung wohl kein "ausgezeichneter", was abermals daran liegt, dass er seinen postmodernen Radius aus Hommage und Verweis nie verlässt, und damit Tarantinos eigenem Schaffen wenig wirklich Neues hinzufügt.
"Trash" ist es in meinen Augen deshalb noch lange nicht, auch wenn vor allem Tarantino selbst ja immer wieder mit dieser Begrifflichkeit kokettiert, dazu ist der Film zumindest formal auf einem viel zu hohem Niveau, und insbesondere ist es ja nicht klar, ob Tarantino nicht doch genauso erdacht hat, wie ich es beschreibe. Ich würde meine Sichtweise deshalb maximal als neue Lesart, denn als klassische Vertrashung ansehen.


Skywalker_

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Ich glaube nicht dass Tarantino die ganzen zitierten Ursprungsstoffe demaskieren will.
Er liebt diese Filme und der Film ist somit eigentlich eine große Verbeugung vor diesen Ursprungstoffen und deren Schöpfern


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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7.0Sehenswert

Die Braut kennt kein Erbarmen! Kultige Schlachtplatte, stilistisch on top und sehr unterhaltsam aber irgendwie nicht ganz so überzeugen wie andere Tarantino Filme. Das Ziel die Braut genauer zu beleuchten scheitert kläglich, da Tarantino sich in der ersten Hälfte seiner Eastern- und Rachefilm-Hommage mehr auf den herausragenden Stil fokussiert.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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10.0Herausragend

[...] „Kill Bill“ ist, entgegen vieler Meinungen, der erste Tarantino-Film, der Gewalt als Mittel zum Zweck einsetzt. Vorher wurde sie kaschiert oder diente der Charakterzeichnung, was viele Zuschauer gern übersahen. Glücklicherweise zeigt Tarantino, dass er die Ästhetik der filmischen Gewalt verstanden hat wie kaum ein anderer. Die zum Teil bewusst übertriebene Brutalität des Films schreckt einen Teil des Publikums ab. Die Geschichte hat weder geschickt verwobene Episoden, noch interessante Beziehungsgeflechte zu bieten, sondern besteht einzig aus einem Massaker mit der anschließenden Vergeltung, wie man es in einem schäbigen Italowestern erwartet. Hinzu kommt der Ausflug in befremdliche, fernöstliche Welten, der im Westen lange nicht jedem schmeckt. Doch dafür schuf Tarantino ein handwerklich perfektes Rache-Epos von beeindruckender Schönheit, das vor Ideen sprüht wie eine Blutfontaine. [...]

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Bandrix: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Quentin Tarantino verschafft Uma Thurman den Erfolg der ihr lange verwehrt geblieben ist. Nur schade, dass sie ohne ihn keine guten Filme zu Stande bringt...
Aber egal, Kill Bill ist auf jeden Fall ordentliches Actionkino mit einer faszinierenden Story und einem gewohnt kultigen Soundtrack. Getoppt wird das Spektakel nur noch vom zweiten Teil der Kill Bill Reihe!

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

6 Jahre sind vergangen, seit uns der ehemalige Videothekenangestellte Quentin Tarantino mit „Jackie Brown“ seinen letzten und im gesamten erst dritten Film als Regisseur vorgelegt hat. Die Erwartungen waren hoch, hatte doch „Jackie Brown“ wichtige Charakteristika seiner Filme vermissen lassen und viele Fans enttäuscht.
Nun schickt uns der Ästhet mit einem Faible für Blut und coole Filmmusik los, um Bill zu töten. Wer Bill ist ? Die zugrunde liegende Story ist so banal wie nebensächlich: Aber natürlich töten nicht wir Bill, sondern die Protagonistin, die im Film nur „Die Braut“ (Uma Thurman) genannt wird. Auf ihrer eigenen Hochzeit wird diese hochschwanger von drei „Kollegen“ einer mysteriösen Killerbrigade und deren Chef „Bill“ mitsamt der Hochzeitsgesellschaft brutal niedergemetzelt. Nach Jahren im Koma erwacht die Verratene, weint kurz um ihr totes, ungeborenes Kind und macht sich dann mit kalter Zielstrebigkeit auf zu einem blutigen Rachefeldzug.

Meister Tarantino erzählt die Geschichte in bekannter Manier. Kapitelaufteilung und teilweise geschickte Rückblenden machen das von Tarantino selbst verfasste Drehbuch zu einer spannenden Angelegenheit, was die Geschichte an sich ja so erst mal nicht unbedingt erwarten lässt. Denn eines ist klar: Die Braut wird nicht ruhen, bevor sie Rache geübt hat.

Wohl dem, der ein wahrer Cineast ist. Denn nur der kann wirklich durchschauen, dass „Kill Bill“ das Werk eines eben solchen ist. Eine einzige Hommage an die Filmleidenschaften seiner Jugend, spielt Tarantino geschickt mit der Filmgeschichte, Genres und Stilen. Anleihen aus Italo-Western und unverkennbare Parallelen zu japanischen Samurai-Filmen aus den 70er Jahren vermischt mit einem Trickfilm-Kapitel und technischen Spielereien aus dem Hongkong Film (Wirework) machen den Film einzigartig.

Mit seinem bekannten Feingefühl für gelungene Soundtracks rundet der Meister sein neustes Werk zu einem extrem blutigen, aber dennoch hochästhetischen Leckerbissen ab. Im Soundtrack belebt er alte Klassiker der 70er Jahre wieder: Von Nancy Sinatra über vertraut anmutende Mundharmonikaklänge aus Italo-Western ist alles dabei...

Der Finale Schwertkampf zwischen „Der Braut“ (im quietschgelben „Bruce-Lee-Gedächtnis-Strampler“) und „O-Ren-Ishi“ (Lucy Liu im eleganten Kimono) im Schneebedeckten Innenhof eines japanischen Gasthauses gehört ohne Frage in eine Reihe mit gleichermaßen stilvoll inszenierten, ähnlichen Szenen aus asiatischen Filmen der letzten Jahre. Da stellte sich mir die Frage, ob Herr Tarantino es wirklich nötig hat, auf den kommerziellen Erfolgszug von Filmen wie „Tiger & Dragon“ oder „Hero“ aufzuspringen. Zu vermuten ist es zumindest, denn auch wenn die Idee des Drehbuchs schon relativ alt ist, hat Tarantino doch noch recht viel am Drehbuch geändert, unter anderem, um die Rolle der „Braut“ Uma Thurman buchstäblich auf den Leib zu schreiben.

Eins ist sicher: Herr Tarantino bedient alles, was der geneigte Besucher eines seiner Streifen erwartet und an seinen Filmen liebt: Schräge Charaktere, coole Dialoge, bestechende Schauspieler, schonungslose Action und einen Soundtrack der passt wie die Faust aufs Auge. Dieser Film ist ein echter Knüller, aber Achtung: Im wahrsten Sinne des Wortes meterweit spritzendes Blut und abgeschlagene Gliedmassen sollte man schon verschmerzen können. Diese hätten wahrlich Herrn „Itto Ogami“, dem gleichermaßen sich auf einem Rachefeldzug befindlichen Samurai-Meister aus dem 70er Jahre Klassiker „OKAMI“ zu aller Ehre gereicht.
Im kommenden Frühjahr dürfen wir dann im Zweiten Teil zuschauen, wie Uma Thurman den Rest der „Deadly Viper Assassination Squad“ in die Leichenhalle befördert. Blutigst, wie es wohl zu erwarten ist.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

Tarantinos Masslosigkeit sorgt in «Vol. 1» für eine herrlich reizvolle Sinnesüberflutung.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Tarantino aber wird nun ein Fremder im eigenen Film. Das Martial-Arts-Kino hat eigene Gesetze, und dem anständig, in Bruce-Lee-Manier mit echten Stunts inszenierten Kampf fehlt, was Ang Lees "Tiger & Dragon" und Zhang Yimous "Hero" haben: die Aura asiatischer Würde. Wie die Gliedmaßen seiner Figuren hätte Tarantino auch die Japan-Episode kürzen und auf die lästige Stückelung des Films verzichten können - Teil zwei kommt erst im Frühjahr ins Kino.

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KRIZZLEY-BEE

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alter, zhang yimous hero und ang lees tiger and dragon haben soviel würde wie pommes frittes vitamine, die chinesen dürfen nur diese würdevollen verherrlichungen der stoischen han-seele, die immer möglichst weit weg von der politischen realität in der vergangenheit spielt , sehen; die und telenovellas um vorbildliche familien in denen papa, mama, sohn und tochter in der armee dienen. die gucken auch alle 4 minuten in einer grossaufnahme schnitt weitaufnahme totall würdevoll.
glaub mir, ich muss es wissen, mir ist mal ein chinese über den weg gelaufen und ich hab nicht weggeguckt, tarantinos schinken trieft vor blut aber das ist echtes fleisch und keine mortadella von ner fleischwurstverkäuferin mit würde und verbeugung und erhaben ausgestreckten händen dem käufer überreicht. mann, tarantino hat eier , ang lee hat "würde"


ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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9.5Herausragend

Man glaubt dem Film keine einzige Szene und ist doch fasziniert von seinem raffinierten Spiel und der Ikonografie. Insofern ist es dann doch wieder ein echter Tarantino geworden. Nur hat er sich diesmal von seiner Liebe zu Comics, Italo-Western und Kung-Fu-Filmen so mitreißen lassen, dass er seinen hochgetunten Motor im Leerlauf durchdrehen lässt.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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10.0Lieblingsfilm

Was Farb- und Bildgestaltung angeht darf man sich auf einiges gefasst machen. Wer lange Kamerafahrten mag, der kann sich schon jetzt auf die Szene im Restaurant freuen. Und auch Animé Fans kommen auf ihre Kosten bei einer mehrere Minuten langen, bluttriefenden Tricksequenz, kreiert von den Studios, die auch GHOST IN THE SHELL und JIN-ROH auf die Leinwand brachten.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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5.0Geht so

Der größte Abwesende ist Tarantinos Talent, durch verschachteltes Erzählen aus alten Zitronen frischen Geschichtensaft zu pressen. "Kill Bill" folgt einem enttäuschend konventionellen Bauplan, ließe sich problemlos in zehn bis 15-minütige Folgen stückeln. Nun kennen wir erst die Hälfte - Vol. 2 gibt's in vier Monaten -, doch die Zweiteilung des Seherlebnisses beraubt es jeder Chance, uns mit einer Erzählellipse zu verführen.

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Kommentare (265) — Film: Kill Bill: Volume 1


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punkrockloveboy

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Bewertung9.5Herausragend

"Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird" ;-) ... hier haben wir wieder mal einen typisch genialen Tarantino mit >>> Kapiteln... Steckbriefen... Manga-... sowie Schwarz-Weiß-Sequenzen <<< dazu absolut passende Musik und furioseste ;-) Kampfszenen, gepaart mit coolen Dialogen... HAMMER!

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Amazing

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Bewertung9.0Herausragend

Wiedereinmal ein ausgezeichneter Tarantinofilm. Sehr gute Story sowie das Tempo von dieser. Viel Blut und wie immer grandiose Dialoge. Auch ist der Film im Besitz der längsten und zugleich einer der besten Kampf oder auch Abschlachtungsszene in einem Tarantinofilm.

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung10.0Herausragend

Was für ein Film kann ich da nur sagen.
Ich muss gestehen Kill Bill Vol. 1 war der erste Tarantino Film, der mich anfangs nicht überzeugten konnte. Einige Anläufe hab ich hier gebraucht, bis ich in liebte. Teil 2 fand ich übrigens schon bei der Erstsichtung spitze.
Beim 1.Mal : 6 Punkte
Beim 2. Mal: 7 Punkte
Beim 3.Mal: 8 Punkte
Beim 4.Mal 9 Punkte
Beim 5. Mal 9.5 Punkte.
Und beim 6. Mal vor einiger Zeit gab es die 10. Punkte.
Ob es irgendwann die 10 ♥ geben wird, werde ich sehen.
Warum das so ist kann ich selber nicht verstehen.
Damals fand ich ihn nichts Besonderes. Heute ist er für mich neben "Pulp Fiction" DER Tarantino-Film.
Ein Film der immer besser wurde. So etwas konnte noch nie so richtig ein Film bei mir auslösen. Für mich ein wahres Meisterwerk von Tarantino.
Aber was macht diesen Film so einzigartig ?
Das Zusammenspiel eines grandiosen Soundtracks und brachial guten Kampfszenen, tolle Charaktere und einer tollen Uma Thurman. Natürlich gibt es auch hier Dialoge die nur vom Meister stammen können.
Die Story ist im Grunde nichts besonderes, jedoch Tarantino machte sie zu etwas ganz Besonderem.
Eine Anime Sequenz und die Schwarz-Weiß-Szene die dir den Mund vor staunen öffnen.
Vergleich der Schwarz-Weiß Szene im Vergleich mit der farbigen:
Ich bevorzuge auf jeden Fall die Schwarz-Weiß-Version, die finde ich einfach nur top.
Die Schwarz-Weiß Szene hat einfach dieses gewisse Etwas.
Wie ich diesen Film liebe. Teil 2 finde ich sogar um ein minimales Stückchen noch besser.
Kill Bill ist zu 100 % ein Tarantino Film. Besser hätte es niemand machen können.
Ein Mix aus verschiedensten Genres, die perfekt zusammenpassen.
Kill Bill 1+2 sind zwar sehr umstrittene Filme, aber für mich Perlen der Filmgeschichte.
Am besten Teil 1 und 2 sofort hintereinander ansehen, funktionier noch besser.

"Diese Frau verdient ihre Rache. Und wir verdienen den Tod!"

Dieser Soundtrack: ♥ https://www.youtube.com/watch?v=nsgHyzwmbnQ

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Samweis_Gamdschie

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Hey Bruce,
Ein wahrlich großes Epos, das Tarantino uns hier abgeliefert hat.
Beide Filme zusammen sind für mich ein ganz großes Werk in der Filmgeschichte. Beide sind in meiner Top 20 vertreten ;)

Bei "The Lonely Shepherd" kann ich dir nur zustimmen !!

Zurück lehnen und genießen :)


Knorkritiker

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Der Soundtrack ist so episch, dass ich ihn mir letzte Woche gekauft hab. Ist eine Empfehlung (inkl. Ode to O-ren Ishii).


Schlopsi

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Bewertung10.0Herausragend

"Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird."

Das dachte ich mir auch, also gab es zum Abendessen eine kalte Platte. Zum Glück! Denn selten schafft es ein Film, mich alles andere vergessen zu lassen. Die Augen waren einzig und allein auf den Fernseher fixiert– bloß nicht blinzeln hieß es, während die Hand blind nach weiteren Salamisnacks suchte. Leichte Spoiler voraus!

"Da hatte wohl jemand etwas gegen die Verbindung und wollte nicht für immer schweigen."

Keine Ahnung wie oft ich beim schauen laut auflachen musste, aber Quentin Tarantino schoss hier (wiedermal) den filmischen Vogel ab. Regelmäßig sogar. Und im positiven Sinne natürlich.
Denn ich weiß nicht, wie ein einzelner Filmemacher so ein perfektioniertes Gespür für Pointen und Inszenierung haben kann. Und wie einer auf so 'bescheuerte' Ideen kommt, die nebenbei aber so locker flockig, wie eine Fingerübung, von ihm miteinander verbunden werden.

Es macht nämlich so unglaublich viel Spaß, Tarantinos Handschrift zu lesen. Gerade hier, in „Kill Bill Vol. 1“. Ihr müsst beispielsweise nur mal auf die Kameraarbeit achten. Sie ist oben, unten, ganz oben, ganz unten, über dir, weit weg, nah dran, schräg von unten, schräg von oben, via Splitscreen… sie ist einfach überall und ausschließlich auf das Wesentliche konzentriert, so verspielt sie auch sein mag. Sie bringt Leone’sche Closeups, oder hält stur auf Uma Thurmans Füße oder ihre krummen Zehen. Sie allein vermag es mitunter, komödiantische Einlagen, über die man noch Jahre später amüsiert lachen kann, zu erschaffen. Zum Beispiel wenn sich Uma Thurman auf die Suche nach dem „Pussy Wagon“ begibt und im Rollstuhl durch die Tiefgarage rollt. Der irre Blick nach links, nach rechts. Die Kamera zieht fast schon zu spät nach. Aber nur fast. Alles gewollte Kniffe, die Tarantinos Filmen diesen experimentellen Touch verleihen, ohne dabei deplatziert zu wirken. Eher gekonnt.

Eine weitere Eigenschaft, für die ich Tarantino und sein „Kill Bill“-Rachewerk so schätze und liebe, sind nicht nur die fein geschliffenen Dialoge, sondern auch die in ihnen enthaltenen Pointen.
Wie kann man nur so ein verflucht gutes Gefühl und Timing für sie besitzen?! Jede Einstellung sitzt, manche von ihnen sind schon eine einzige Pointe für sich. Und jeder einzelne Spruch trifft nicht minder ins Schwarze. Coolness in ihrer reinsten und reduziertesten Form.

„Wie auch immer. Bevor ich meine Genugtuung bekommen sollte, das Wichtigste zuerst: Wackel mit dem großen Zeh.“

Doch neben all diesen Dingen gibt es noch zwei andere Dinge, die einen Tarantino-Film so einzigartig machen. Der Soundtrack und die überzogene Gewaltdarstellung.
Tarantino erschafft für sich und seine Filme eine andere Welt, setzt physikalische Gesetze zum Teil außer Kraft und macht alles so unbeschreiblich cool und übertrieben, wodurch er die zur Schau gestellte Brutalität selbst wieder ad acta legt. Dabei schließt sich beides nicht unmittelbar gegenseitig aus, dennoch herrscht zwischen diesen beiden Elementen eine unsichtbare Linie, die nur hin und wieder verbogen oder schwammig wird. Alles ist Maßarbeit, das eine wiegt das andere auf und andersrum. Wie eine feine Waage hält es die Balance, ohne den Film, trotz seiner völligen Überzogenheit, in die Unglaubwürdigkeit rasen zu lassen.
Nie verkommt diese gezeigte Brutalität zu einer Art der Aufgeilung, sie ist schier das Mittel zum Zweck: Unterhaltung. Fernab jeglicher Realität, überdreht und einfach toll anzuschauen. Genauso wie die kurz eingestreuten, völlig vom Boden losgelösten Kampfbewegungen, eine kleine Hommage an die alten Eastern. Und dann… immer mit diesem nötigen Augenzwinkern… schießen die nicht enden wollenden Blutfontänen aus den Stümpfen- erst in Farbe, dann sogar nur noch in s/w. Wie ein Rausch. Und dann wieder, im wortwörtlich gemeinten Moment eines Augenzwinkerns, kehrt die Farbe wieder zurück ins Bild. Als sei das alles ganz normal und der Blutrausch damit vorbei.

Ein Rausch. Ja, das ist wohl das richtige Wort für „Kill Bill Vol. 1“. Ein Rausch, der selbst in ruhigen Situationen noch über den Zuschauer hereinbricht und ihn zu fesseln vermag.

"Ihr dürft gehen, aber die abgetrennten Gliedmaßen bleiben hier! Sie gehören jetzt mir!"

Natürlich benötigt diese zur Schau gestellte Coolness auch immer einen passenden Soundtrack, der sie unterstreicht. Und da ist wieder dieses Mysterium namens Quentin Tarantino. Denn der ist musikalisch gefühlt in jedem Winkel der Erde unterwegs und findet hier zusammen mit RZA immer das exakt passende Stück für seine Szenen, selbst wenn sie komplett gegensätzlich zu dem Gezeigten agieren. Dann dient sie eben als Kontrastmittel, was die Szene nur noch einprägsamer und betonter macht. Und seien wir mal ehrlich, es passt trotzdem noch wie die Faust aufs Auge.
Wenn Die Braut blutüberströmt im Hochzeitskleid auf dem Boden der Kapelle liegt, den Gnadenschuss verpasst bekommt und danach zynisch Nancy Sinatras „Bang Bang (My Baby Shot me Down)“ erklingt, wenn Elle Driver (Daryl Hannah) mit dieser eingängigen Melodie von „The Twisted Nerve“ pfeifend im engen Krankenschwesterndress durch das Krankenhaus marschiert oder Tomoyasu Hotei’s fette Gitarren in „Battle Without Honor or Humanity“ zum großen Finale einläuten...
So macht das Medium Film einfach Spaß. Die Elemente befinden sich im Einklang, losgelöst sämtlicher gängigen Konventionen und noch dazu so einfallsreich in Szene gesetzt… da geht mein Filmherz richtig auf.

Wer weiß wie oft ich Tarantino in diesem Text nun schon gelobt habe. Vermutlich zu wenig, denn für mich ist „Kill Bill Vol. 1“ durch und durch perfekt. Seine Geschichte selbst passt zwar auf eine Augenklappe, aber hier ist es das ganze drum und dran, das mir so gut in den Kram passt. Tarantino weiß eben, wie er es angehen muss und macht diesen Streifen dadurch zu einer absolut runden Sache. Er erlaubt sich Einstreuungen wie die Animesequenz oder die Kapitelaufteilung seiner Erzählung, bringt einen scheinbar so unwichtigen Handlungsstrang mit Sonny Chibas genialem Auftritt ins Rollen, der sich dann aber als äußerst wertvoller Twist entpuppt.
Alles Dinge, die unter einem anderen Regisseur höchstwahrscheinlich kläglich scheitern würden. Dieses punktgenaue Einsetzen aller erdenklichen Mittel fetzt einfach ungemein.

Vermutlich ist dieser Tarantino-Streifen nebst der Fortsetzung deshalb mein liebstes Werk von ihm. Und dafür ziehe ich gerne meinen Hut. Bravo.
Die 10 Punkte sind da nur noch reinste Formsache.

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Hartigan85

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Kommentar und Bewertung sind perfekt! ♥


Lydia Huxley

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Tolle Liebeserklärung, Schlopsi! Ich kann dir nur beipflichten :)))


PuertoRican

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wohl einer der bezeichnendsten Werke Tarantinos. Dieser Film bekommt alleine schon für die kurze Anime Sequenz 8 Punkte von mir. Es ist wie gesagt ein Tarantino wie er im Buche steht. Die Musik hat sich bei mir außerdem auch besonders eingebrannt. Viele Stellen an denen die Logik wirklich fehlt, und was mich normalerweise auch wirklich sehr stört, aber hier kann ich es verzeihen, weil die Geschichte wirklich prima ohne eine lückenlos logische Handlung funktioniert. Alles in allem wird das zwar nicht mein Lieblingsfilm, wiederhotl anschauen würde ich ihn mir aber trotzdem. Was mich im übrigen auch sehr fasziniert hat, war die geniale Kameraarbeit im Kampf gegen die 88. Auch die Kulisse des finalen Kampfes hat mich sehr begeistert.

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B.Snyder

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Bewertung9.0Herausragend

Kill Bill Vol.1 ist von seiner Art her einzigartig. Es werden viele gute Ideen vereint (Kapitel,Steckbriefe,Anime) und zeigt großartige Kampfszenen bei denen ich fast heulen musste wie geil die sind. Thurman spielt das super und auch sonst jagt ein cooler Charakter den nächsten. Klare Empfehlung von mir.

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Codebreaker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

QUENTIN TARANTINO #4 - KILL BILL VOL. 1

"Rache ist nie ein geradliniger Weg. Sie ist wie ein dichter Wald. Und in einem Wald kann man sich verirren. Man verirrt sich und weiß nicht, wie man hinein gekommen ist."

Nach drei verdammt coolen und verschiedenen Gangsterfilmen, nach 6 Jahren Abwesenheit, nachdem er sich bereits einen Namen gemacht hat, kommt Quentin Tarantino 2003 mit KILL BILL VOL. 1 zurück. Ich hatte eigentlich vor einen Kommentar zu beiden KILL BILL - Filmen zu schreiben, da es ja eigentlich auch nur ein Film ist/werden sollte, nachdem ich gestern aber VOL. 1 zum zweiten Mal sah, muss ich heute einfach schon was zu schreiben. Denn es ist folgendermaßen, als ich KILL BILL vor zwei Jahren zum ersten Mal sah, da war ich nicht wirklich so gepackt wie es viele andere sind. Erleuchtet worden bin ich nun bei der Zweitsichtung auch nicht, aber dennoch hat mir KILL BILL VOL. 1 diesmal deutlich besser gefallen. Diesmal hat er mich gepackt und euphorisch zurückgelassen.

Ich gehe ja bei meinen Kommentaren nie wirklich auf den Inhalt des Werkes ein, damit will ich heute auch nicht anfangen, gesagt werden soll nur, dass KILL BILL wahrscheinlich als einer DER Rachefilme schlechthin gilt. Das ist die Rache einer Frau an einer Gruppe von Menschen, die ihr quasi alles genommen haben. Alles, bis auf den Geist. Selbst der Körper war 4 lange Jahre kaputt, aber nicht ihr Geist. Sie hat durchgehalten, sie hat gekämpft und im Endeffekt ist sie auch wieder erwacht, erwacht um sich zu rächen. Angefangen bei Buck, der immer da war für einen Fuck, bis schließlich hin zu den eigentlichen Übeltätern.

KILL BILL ist nun natürlich etwas komplett anderes als die bisherigen Werke von Quentin Tarantino. Diesmal handeln nicht Gangster die sich über den Sinn des Trinkgeld geben oder den Namen eines Big Macs in anderen Ländern unterhalten. Diesmal bekommen wir es mit etwas anderem zu tun und dennoch merkt man den Tarantino dahinter jederzeit an. Etwas was ich an Tarantino liebe, ist die Leidenschaft die stets in seinen Filmen steckt. Die Detailverliebtheit, das Gefühl, dass hier Einer dahinter sitzt, der voll und ganz bei der Sache ist, der das was er macht, macht, weil er es liebt und auch tun will. Man spürt KILL BILL zu jederzeit diese Leidenschaft an. Alles wirkt hier durchdacht, besonders und ausgetüftelt. Man merkt, wie alles so sein soll, wie es ist und das ist nahezu grandios. Die Optik ist, vor allem natürlich in den Kampfszenen, wunderbar. Der Soundtrack ist spitzenmäßig (wie das aber bei Tarantino so häufig ist). Und die Geschichte ist ebenso komplett einzigartig. Es sind ja zwei Filme, die eigentlich einer sein sollten und dabei spürt man hier, wie die Geschichte langsam aufgebaut wird. Die Braut erwacht, sie rächt sich erst bei dem Arsch, der sich missbraucht hat und plant dann ganz gezielt, wie sie vorgeht um ihre komplette Rache zu erhalten. Dabei sehen wir in diesem ersten Teil erstmal "nur" die Rache an einer beteiligten Person, das ist noch nicht der große Showdown und dabei liegt stets eine Anspannung in der Luft, ein Gefühl, dass da noch etwas ganz großes Folgen soll. Hier bekommen wir einen Vorgeschmack, während die Braut einen Teil ihrer Rache schon bekommt.

Und dann haben wir natürlich auch wieder die vielen tollen Figuren. Angefangen bei der Braut, wie sollte es auch anders sein, über O-Ren Ishii und Hattori Hanzo, bis hin zu Bill, über den man das meiste natürlich erst in VOL. 2, aber dennoch, stimmen die Figuren hier allesamt. Ebenso die Dialoge und wieder auch viele Zitate, die einen nicht so schnell verlassen.

Wahrscheinlich werde ich mich dann morgen noch etwas genauer zum Gesamtwerk KILL BILL äußern, erstmal war mir es wichtig das alles loszuwerden. KILL BILL VOL. 1 hat mich diesmal voll und ganz gepackt, für sich gewonnen und nicht so schnell losgelassen. Ich war hier echt überrascht, wie gut der Film mir bei der Zweitsichtung gefallen hat. Bisher war ich eigentlich immer einer der wenigen Menschen, die Teil 2 mehr mochten, nun bin ich jedoch gespannt ob dem nach wie vor so ist. Ich bin gespannt!

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Codebreaker

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Lieben Dank für das Feedback! :)
Wie gesagt, ich finde den zweiten eigentlich auch besser. Nunja, im Prinzip ist es ja ein Film, aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl auch Teil 2 sagen. Aber dazu äußere ich mich dann in meinem Kommentar etwas ausführlicher. ;)


Troublemaker69

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Ich freue mich schon drauf ;)


DeLarge

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein Lieblings Tarantino streifen. Warum? Weil hier Tarantino alles vereint, was ich so sehr an ihm liebe. Unkonventionell, abseits von allen Filmlehrbüchern über Kamera und Atmosphäre, innovativ, frisch. Die Dialoge sind spitze, einfach alles passt. Das ansagen jedes neuen Kapitels (ich mein wer würde auf so eine Idee kommen), das Manga, die Schwarz-weiß Sequenz und natürlich die Kampfszenen, machen aus diesem Film den für mich typischten Tarantino Film. Achja und Füße in Groß Aufnahme über eine nicht enden wollende Dauer, darf in keinem guten Tarantino fehlen ;)

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marco.kramdlaw

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Bewertung10.0Herausragend

Kult! Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen.
Witz, Action und vor allem Intelligenz und Ironie geben dem Film eine "Würze", die so manchem Film mehr als fehlt.
Uma ist die perfekte Besetzung gewesen.
Überdreht und sich selber nicht so ernst nehmend...das liebe ich an dem Film.
Danke Quentin, für dieses Meisterwerk!!

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MemoriAria11

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Quentin Tarantino !!!! muss man mehr sagen
Hat eines meiner Lieblingsfilmzitate aller Zeiten geschaffen: This woman deserves her revenge ... and we deserve to die.

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Troublemaker69

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Bewertung9.0Herausragend

"Rache ist ein Gericht, dass am besten kalt serviert wird."

Kill Bill: Volume 1 setzt sehr viel auf Epik und Humor. Tarantino versucht brutale Action mit Coolness und Humor zu paaren, was ihm wie immer auch gelingt.
Vor allem im ersten Drittel setzt er sehr viel auf coole Sprüche und auch auf den einen oder anderen Gag.

"Dein Name ist Buck, richtig? Und du bist hier für´n Fuck, richtig?"

Dieses Zitat stammt aus einer Krankehaus Szene, in der Braut, deren Namen unbekannt ist, aus dem Koma erwacht und mitbekommt, wie der Krankenpfleger Männern Sex für Geld mit ihr anbietet.
Diese Szene steht für sehr viele Aspekte aus Kill Bill: Vol. 1. Zum einen für den Humor (die Coolness), denn alleine in dieser Szene gibt es so viele Zitate, die zum Totlachen sind. Zum anderen aber auch für die gnadenlose Brutalität, denn die Braut rächt sich sofort für die Missetat, die ihr angetan wird.
In der Mitte des Films setzt Tarantino sehr viel darauf, die Geschichte, der einzelnen Personen, an denen sich die Braut rächen will, einzufangen. Dabei setzt er auf abwechslungsreiche Erzählperspektiven (z.B. im Anime-Style)
Im letzten Drittel widmet er sich dann der Brutalität, der unheimlich harten und langen Brutalität, wie sich zum Beispiel die Frau durch geschätzte hundert Menschen metzelt. Dabei werden einzelne Gliedmaßen abgeschlagen und das dann auch noch von lustiger Filmmusik wie "Nobody but me" unterlegt. Für meinen Geschmack wird diese Szene ein wenig zu sehr ausgeschlachtet, denn von 107 Minuten werden circa zwanzig allein für diese Szene verwendet.
Am Ende kommt es dann noch zu einem Endkampf, der an Epik wohl kaum zu übertreffe ist. Tarantino setzt in dieser Szene nicht auf Brutalität, sondern auf Atmosphäre und Musik.

Kill Bill: Vol. 1 ist ein einzigartiger Film von einem einzigartigen Regisseur.

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Martin Oberndorf

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Bitte nur meine Rechtschreibfehler nicht zu beachten. Ich nix gute Deutsch. :3


Troublemaker69

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Haha kein Problem :D


MetalFan92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich applaudiere bei Tarantino's Meisterwerk "Kill Bill".
Bis jetzt ganz klar mein Favorit von Ihn.
Uma Thurman als die Braut haut rein! Sie nimmt Rache und lässt niemanden dabei aus.
Super Kampfszenen, schön viel Blut und ein geiler Soundtrack. Der Film ist perfekt.

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artist86

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der beste Film von Quentin Tarantino! Beim Kampfszenen gibt es zwar Logikfehler. Zum Beispiel wenn Uma Thurman einen Kämpfer getötet hat, dann erscheint er erneut später bei einer anderen Kampfszene wieder auf. Sowas fällt einem nicht sicher sofort auf und das ist auch okay so. Quentin Tarantino wollte vielleicht beim Drehen etwas sparen, in dem er einfach einige Kämpfer Komparsen erneut aufgetellt hat. :D Sonst ein toller und cooler Soundtrack! ;)

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Kohax

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dies, meine Damen und Herren, ist cineastische Kunst non-plus-ultra. Hier ist einfach ALLES gelungen und mein ABSOLUTER LIEBLINGSFILM!!
Angefangen mit der grandiosen Geschichte. Aus Koma erwachte Frau geht auf Rachetour in den USA und Japan. Okay, hört sich 0815 an, allerdings in einem Erzählstil wie er seinesgleichen sucht. Das alles wurde in Kapitel aufgeteilt, jedes Kapitel an sich ist eine abgeschlossene Geschichte, jedoch verbinden sie sich untereinander nahtlos, sodass eine flüssige Erzählweise vorhanden ist. Es gibt, meines Erachtens, keine Logiklöcher, jeder Charakter kriegt seine entsprechende Aufmerksamkeit, man erfährt Hintergrundgeschichten und die Geschichte baut sich angenehm auf. Ein perfekter Mix.
Weiterhin positiv anzumerken ist der brillante Soundtrack, wofür Quentin Tarantino ja bekannt ist. Durch diesen Film wurde jeder einzelne Song zu einem Klassiker und weltweit bekannt. Nicht nur die Songauswahl ist tadellos, auch der Musikeinsatz ist perfekt gewählt. Die Musik setzt richtig ein, hört rechtzeitig auf, unterstreicht jedes mal die Momente eindrucksvoll, ob traurig, lustig, ironisch, actiongeladen. Wunderbar.
Weiter zur Kameratechnik. Der Film lebt durch seine Kämpfe und Action. Die topchoreographierten Szenen wurden astrein eingefangen. Keine wackelige Führung, sodass man den Faden verliert. Kein stures Draufhalten und einfach nur Beobachten. Die Führung lässt einen in den Film eintauchen und es stockt einem währenddessen nicht nur einmal der Atem.
Einmalig natürlich die Schauspieler. Jeder einzelne spielt seine/ihre Rolle mit Leidenschaft und Hingabe, sodass alles abgekauft wird.
Bemerkenswert fand ich, als es kurzzeitig in den gezeichneten Stil ging. Gefiel mir sehr gut, wirkte nicht deplatziert, hat sich hervorragend eingefügt und die Geschichte weitergebracht, hat sich gleichzeitig aber angemessen abgegrenzt.
Das ganze besitzt natürlich einige Splatter-Elemente, die ich sonst einfach nur lächerlich finde. Nichtsdestotrotz schmunzelte ich in den vielen Momenten immer wieder, jedoch passt das irgendwie ins Gesamtkonzept und lockert den Film für mich persönlich auf, denn da sterben ja doch schon einige. Es wirkte nie stümperhaft oder ähnliches. Einfach glanzvoll.
Ein Meisterwerk durch und durch. Würde am liebsten 11 Punkte geben. Herrlich!!!

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lennardB.

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Bewertung9.0Herausragend

Ein richtig guter Tarantino Film.

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mary84

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absoltes Meisterwerk!

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Tq1991

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was ein geiler Scheiß!

Da schaute ich letztens bei Sky Cinema durch, ob in den nächsten Tagen etwas interessantes läuft, und bin fündig geworden. Übermorgen, Kill Bill Vol. 1. Den schaue ich mir mal an. Also, Aufnahme vorprogrammiert.
2 Wochen später war meine Freundin dann Abends unterwegs und ich schaute auf der Sky-Festplatte, was man denn schauen könnte... Kill Bill.

Ohne je einen Trailer gesehen zu haben oder etwas über die Handlung gelesen zu haben, schaute ich ihn also.
"Ahja, Quentin... Super!", dachte ich mir.

Dann, 100 Minuten absolute Begeisterung!
So sensationell in Bild und Ton!

Der Sound? Eine Offenbarung! Durchgehend auf den Punkt perfekt.
Die Szene des Kampfes zwischen Uma Thurman und Lucy Liu...
Boah!
Optisch sowas von stark. Dieser Asia Schauplatz in der schneienden Dunkelheit. Fantastisch.
Tolle Szene ist auch die erste. Der Schulbus im Fenster...
Und die letzte Szene war auch packend. Der Dialog Bills mit Sofie... Packend!

Wie kann man den Stil Tarantinos beschreiben? Kill Bill schauen! Da ist ALLES drin, was ihn ausmacht.

Sehr interessant:
Da das Wort ‘Bill’ im englischen ein geflügelter Begriff ist, kann man ihn sowohl als Eigennamen sehen, aber auch als ‘Rechnung’ übersetzen. Der Titel ‘Kill Bill’ kann somit auch als ‘eine Rechnung begleichen’ gelesen werden.

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AshleyWilliams

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lange Zeit hielt ich Kill Bill für einen der schlechtesten Filme von Quentin Tarantino. Aber nicht weil er mir nicht gefiel, sondern weil ich ihn zu sehr mochte, weshalb ich auf Quentin beleidigt war, da er die unzensierte Fassung nie in Europa auf den Markt gebracht hatte. Irgendwann hab ich dann herausgefunden, dass man im Internet nicht nur Brüste bestauenen kann, sondern man kann es auch verwenden um sich DVDs aus Japan zu importieren. Seitdem hab ich mich wieder mit "Kill Bill" vertragen wir lieben uns wie eh und je.

Kill Bill ist warscheinlich der "menschlichste" Film von Quentin. Ich glaube jeder der schon mal ein paar Beziehungen hinter sich hatte, kann sich mit den Charakteren identifizieren und deren Handlungen nachvollziehen. (Bis auf das Köpfe abschlagen) Viele Frauen und Männer kennen das Gefühl jemanden verlassen zu müssen, obwohl man diesen liebt, weil man merkt, dass er/sie nicht gut für einen ist. Manche werden aber auch schon mal in einer Situation wie Bill gewesen sein und können nachvollziehen welch Rachegelüste ein solcher Betrug zum vorschein bringen kann. Unsereins würde warscheinlich eine böse SMS schreiben oder böse Gerüchte erzählen, aber in "Kill Bill" spielen Auftragsmörder die Hauptrolle und die verarbeiten ihre Beziehungsprobleme halt ein bisschen anders. Da werden werden schon mal Kugeln in Köpfe gejagt.

Ansonsten spielt Quentin in "Kill Bill" alle seine Karten aus. Famoser Soundtrack, geniale Schauspieler, unterhaltsame over the top Cartoon-Gewalt, großartige Kameraführung und ideenreiche Einfälle.

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manuel.luger.3

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Ahh, ok, jetzt kommt Klarheit in die Sache.


Samweis_Gamdschie

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Ja und ich finde die Schwarz/Weiß Fsk 18 Version besser. Der Kampf gefällt mir dort einfach besser.


jacker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tarantino #4.1 - 2003: KILL BILL VOL. I

"Revenge is a dish, best served cold."
Jeder zweite Text beginnt mit diesem Zitat, aber besser kann man dieses Werk auch einfach nicht zusammenfassen.

Es war lange her seit Tarantino mit JACKIE BROWN seinen letzten Film gedreht hatte. Sehr lange, sechs Jahre um genau zu sein. Die Fans haben gewartet, gehofft, vielleicht langsam schon gebangt - wann kommt da endlich wieder etwas? Kommt da überhaupt etwas? Sind dem Mashup-Meister etwa die Referenzen ausgegangen? Fragen über Fragen, auf die Quentin dann 2003 mit einem Paukenschlag, nein, mit einer Dynamitstange, achwas, einer Explosion epischen Ausmaßes namens KILL BILL VOL. I antwortete.

Dieser Film schreit vom ersten bis zum letzten Frame: "Hier bin ich wieder, besser, kreativer und verspielter als je zuvor! Zieht es euch rein und habt eine gute Zeit voller Achterbahn- und Motorradfahrten! Und glaubt mir, ihr werdet im Sitz hin und her geworfen!"

DAS ist Tarantino von vorn bis hinten, von links bis rechts.
Alles ist anders als "man das sonst so macht", aber auch anders als Tarantino seine Stoffe bis jetzt selbst umgesetzt hatte. KILL BILL wechselt stzändig zwischen Stimmungen, ist aber überraschend oft ernster als die drei vorherigen Werke, denn der in Kapitel und Segmente unterteilte Film kommt in seinen vielfältigen Nuancen teilweise wirklich hart und schockierend daher. Gewalt spielte schon immer eine Rolle in Tarantino's Werk, doch war sie meist ins Groteske überzeichnet, durch unkonventionelle Musikwahl entschärft, oder ironisch gebrochen. Natürlich findet sich auch solche Gewalt wieder in KILL BILL, die meterhohen Blutfontänen sprechen eine deutliche Sprache (vor allem die der Huldigung des Splatter-Trashs), doch teilweise ist es anders. Hier fühlt sich Gewalt auch wie Gewalt an und geht an die Psyche. Bereits die eiskalte Eröffnungsszene zwischen der Braut (Codename: Black Mamba) und Vivica A. Fox als Vernita Green (Codename: Copperhead) geht unangenhem nah, auch Buck's Begegnung mit einer Tür lässt einen das Gesicht verziehen und auch der obligatorischen Trunk-Shot am Ende des Films strahlt kompromisslos Hass und Kälte aus - immer wieder ist das alles plötzlich gar nicht mehr so cool, eher kalt und bitter (und in gewisser Weise meta, da Q.T. über die Ambivalenz seiner Gewaltdarstellung in ein und demselbem Film auch mal hinterfragt, was er da eigentlich sonst so unterhaltsam aufbereitet).

Doch nun mal langsam.
Worum geht es denn eigentlich?
Uma Thurman ist die namenlose Braut und wurde scheinbar aufs krasseste hintergegangen, was letztendlich in dem Versuch ihrer Ermordung (auf ihrer Hochzeit) gipfelte - durch wen oder was, das teased das Skript langsam und zaghaft an. Zu Anfang bekommt der Zuschauer nur das blutverschmierte Gesicht der Braut zu sehen, die ihren letzten Satz gerade noch beginnt, dann die Waffe, dann der Knall, dann Schwärze. "Bang Bang, my baby shot me down" haucht Nancy Sinatra tragisch in unser Ohr und der Vorspann beginnt. Im Weiteren erzählt Tranatino uns (mal wieder nicht chronologisch) eine Geschichte über eine Todesliste die die Braut abarbeitet, über eine dubiose Vereinigung namens "Deadly Viper Assassination Squad", über Samurais-Schwerter, necrophile Drecksäcke und mehr. Fragment für Fragment, Szene für Szene formt sich ein Bild: Den Schuss auf die schwangere Braut hat der titelgebende Bill abgefeuert. Und just bekommt der Titelsong einen ganz unangenehmen Beigeschmack.

"Bang, Bang, he shot me down, Bang, Bang, I hit the ground, Bang, Bang, that awfull sound, Bang, Bang, my baby shot me down"

Nach vier Jahren wacht die Braut aus dem Koma auf, hat ihr Kind verloren, ihre Liebe verloren und ihren Lebenswillen gegen pure und tödliche Rachegelüste getauscht.

Warum das alles?
Was hat es mit den Codenamen auf sich?
Wieso durfte die Braut nicht weiterleben, sondern sollte sterben?
Wer ist Bill?
Wer war die Braut?
Wie hängt das alles zusammen?

Alles Fragen die offen bleiben, denn KILL BILL VOL. I ist streng genommen nur ein halber Film. Die Laufzeit von KILL BILL deutete sich schon beim Dreh als (aus Verleihperspektive) viel zu lang an, daher wurde das Werk in zwei Teile aufgesplittet. Der Geniestreich dabei ist jedoch folgender: Tarantino macht nicht nur das Beste draus - er macht das Perfekte draus! Trotz geradezu euphorischer Vorfreude auf die weiteren Kapitel der Story und die ausstehenden Antworten, fühlt sich dieser erste Teil keineswegs unvollkommen, oder unfertig an. Es ist ein Film, der vollkommen für sich stehen und bestehen kann. KILL BILL erzählt uns in allen Aspekten gerade genug, aber kein Quäntchen mehr als wir notwendig wissen müssen, um Motivation und Verhalten der Braut zu verstehen und einordnen zu können - Hintergründe gibt es nur zu einzelnen Personen, die auch tatsächlich als Hauptfiguren auftauchen, aber der Rest kommt später, weil er hier noch nicht fehlt.

Nur das nötigste klingt etwas zaghaft. Und WIE uns hier "das nötigste" erzählt wird!
Für seine Form wurde Tarantino wahrscheinlich bis jetzt am meisten gelobt - und das zu recht. KILL BILL VOL. I ist von der Wahl der Schauplätze, über das Setdesign, bis in die Kostüme eine optisch umwerfende, absolut meisterhaft choreo- und fotografierte Wucht! Hier sitzt jede Einstellung, hier sitzt jeder Blick (besonders die der völlig über sich hinaus wachsenden Uma Thurman), hier sitzt jeder Faust- und Schwerthieb in den wahnsinnig intensiven Kämpfen. Abseits der tollen Actionmomente weiß KILL BILL aber auch wieder durch Humor und überraschenderweise einige ehrlich-intensive, emotionale Momente zu überzeugen (der Moment wo die Braut aus dem Koma erwacht und realisiert dass sie ihr Kind verloren hat - wow!). Von IRON MONKEY bis Sergio Leone steckt hier vieles drin, bei seinem nun vierten Werk kann man aber langsam auch sagen: vor allem der pure, ungefilterte Tarantino.

Die Untermalung bilden wieder coole Rock'n'Roll Songs der 60er, wilde Kombinationen bzw. Fusionen aus Western- und Eastern-Scores, psychedelische Pfeif-Intermezzi und bizarre Mariachi-Coverversionen und tokyotische Schoolgirl-Interpretationen von Rock-/Popsongs - seine Scores und Soundtracks waren immer überdurchschnittlich gut (zumindest in direkter Kombination mit dem Bildmaterial), der hier ist der Wahnsinn. Gerade die Harmonie aus Bild und Klang, welche oft aus schrägen Kontrasten entsteht (Gegensätze ziehen sich bei Q.T. an!) weiß zu fesseln, mitzureißen, geradezu gefangen zu nehmen und auch wenn es an ikonischen Szenen absolut nicht mangelt, so ist es trotzdem die Ganzheit des Werkes, die es zu dem macht was es ist. Dialoge, Mimik, Gestik, Aktion, Reaktion - alles in Summe schafft ein filmisches Erlebnis aus tief trauriger Geschichte, wahnsinnigen Momenten und noch wahnsinnigeren Figuren.

KILL BILL ist Postmodernes Kino in absoluter Reinform:
Ein global angesiedelter Rache-Eastern, der eigentlich ein Western ist, genauso wie ein Drama über bitter enttäuschte Liebe, dazu Killer- und Yakuza-Thriller, abgefahrene Groteske, mal Anime, mal Samurai-, mal Kunstfilm und ständig auch überbordendes Splatterkino.
Und noch viel mehr.
Achterbahnfahrt, ein Hauch von Allem, ein Puzzle der Stile, Genres und Referenzen, welches zu einer neuartigen, völlig organischen Konsistenz verschmilzt und Kinnladen staunend herunter klappen lässt. Übertrieben und grotesk, trotzdem mit einem wahren und echten emotionalen Kern versehen (der sich in VOL. II dann endgültig heraus schälen wird).

Hat mich damals schon völlig umgehauen, jetzt ist mir (mal wieder) klar warum!
Ganz groß. Aber auch nicht resistent gegenüber jeglicher Kritik. Also wer was loswerden möchte, gern raus damit, denn: "if any of you sons of bitches, GOT ANYTHING ELSE TO SAY, NOW IS THE FUCKIN' TIIIIME!"

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/05/23/kill-bill-vol-i-2003]

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jacker

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Ja, ich war auch sehr begeistert. Die zu VOL. II wird genau so positiv, das kann ich schon mal sagen. Hab den geschätzt zwar ein Mal weniger gesehen, aber fand ihn damals im Kino sogar noch etwas stärker als VOL. I. Allein ihre Lehrjahre beim Meister, der Trailer-Kampf und das tieftraurige Finale ... Gucken + Kommi kommt sicher bald!


brainchild

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Ich fand den ersten ja insgesamt runder. Aber das Finale ist wirklich ganz stark! Dann bis bald ;)


Ioosh698

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird"
Allein schon dieser Satz, dieses eine vielschichtige Zitat, bietet Platz für genug Interpretationsmöglichkeiten, so wie der ganze Film selbst, und ist Beweis dafür, was Tarantino hier für ein ( in meinen Augen) Kunstwerk abgeliefert hat. Was ist das was Quentin Tarantino hier wieder gezaubert hat? Eine perfekt choreographierte Metzelorgie die blutiger nicht hätte sein könnte, gemixt mit einer harten Story, guten Dialogen und einem Soundtrack der mich einfach komplett sprachlos gemacht hat? Ja, so würde ich. "Kill Bill: Volume 1" kurz und knapp beschreiben.
Ich hatte diesen Film vor 1-2 Jahren das erste mal gesehen, leider war ich damals nicht wirklich angetan gewesen, machte einen Haken an diesen Streifen und ging ihm erstmal aus dem Weg. Doch vor nicht allzu langer Zeit habe ich beim rumstöbern im Saturn "Kill Bill: Volume 1" und auch "Kill Bill: Volume 2" als Doppelpack für einen wirklich günstigen Preis gesehen. Tja, ich konnte nicht widerstehen, und es war ganz klar die richtige Entscheidung die Filme mitzunehmen... ! ( "Kill Bill: Volume 2" habe ich noch nicht gesichtet, werde es aber, alleine schon wegen dem üblen Cliffhanger, so schnell wie möglich nachholen)
Also, "Kill Bill: Volume 1", hat mich gestern einfach total aufgesaugt, ich hatte stets das Gefühl einen komplett anderen Film wie damals zu sehen ( im positiven Sinne!). Wie gesagt, für mich ist das was Tarantino hier abgeliefert hat Kunst, eine erneute Liebeserklärung dieses Mannes an das Kino selbst und sein für mich bester Film nach "Pulp Fiction", vielleicht sind die beiden Filme sogar auf Augenhöhe! Quentin Tarantino ist einfach nur ein Genie, das, ich habe es schonmal erwähnt gehabt, vor geistigen Ergüssen nur so strotzen muss. Denn wie kann man sich sonst einen solchen Film, solch eine verrückte Handlung, solch zwielichtige Charaktere ausdenken und überhaupt einen so einzigartigen und genialen Stil zu finden mit dem man seine Filme dreht?! Zwar versteht sich "Kill Bill: Volume 1" nicht als DER typische Tarantino ( heißt für mich, laaaange, einzigartige und gute Dialoge und die ein oder andere blutige Szene ), kann aber trotzdem erreichen das man während des Filmes immer wieder denkt: Das kann nur ein waschechter Tarantino Film sein- oder: Typisch Tarantino! Hier gibt's zwar auch Dialoge erster Klasse, der Blickpunkt liegt aber ganz klar auf den blutigen Kämpfen, der optischen Inszenierung, den Figuren und natürlich dem Rachefeldzug der Braut selbst. Alles wirkt eben ein wenig explosiver als sonst. Dabei bleibt die Story stets spannend und vor allem interessant, der Endkampf in dem sich die Braut durch Horden von Asiaten metzelt ist dann ein würdiger Höhepunkt. Trotz der Brutalität und allgemein durch die vielen abgetrennten Körperteile und das übermäßige Blut, schafft es Tarantino das dass alles trotzdem sehr professionell von statten geht und nie in's peinliche etc. verfällt. Da ist Quentin Tarantino wohl der beste auf diesen Gebiet, denn ich kenne sonst keinen Regisseur der sehr brutale Kämpfe so stilsicher inszeniert. Was ich super finde ist, dass die Story rund um die Braut und ihre Rache immer mehr eine ungeheure Intensität. erreicht und den Figuren wirklich tiefe verliehen wird. Uma Thurman zeigt hier auch ganz klar ihre beste Leistung, und obwohl ich sie sonst nicht so gerne sehe, hat sie mir hier sehr gut gefallen. Was dem ganzen noch die Krone auf den Kopf setzt, ist der bombastisch gute Soundtrack. Ehrlich, ich habe selten so eine spitzen Filmmusik hören dürfen, die wirklich JEDE Szene passend untermalt!

Fazit: Mit "Kill Bill: Volume 1" hat Quentin Tarantino erneut einen absoluten Kultsreifen erschaffen, der für mich ganz klar einer der besten Filme aller Zeiten ist und Tarantinos Leidenschaft, seine Liebe für das Kino widerspiegelt. Ein Poet des Films! "Kill Bill: Volume 1" ist dabei in seinen Handlungen stets konsequent und die ein oder andere überraschende Wendung gibt es auch. Soundtrack, Inszenierung, Dialoge und Schauspieler, aus denen Tarantino mal wieder alles rausholt, sind großes Kino. Ich habe lange nicht mehr so einen verdammt geilen Film gesehen! Ein Meisterwerk aus dem Hause Tarantino!

I was five and he was six
We rode on horses made of sticks
He whore black an I whore white
He would always win the fight

Bang, bang, he shot me down
Bang, bang, I hit the ground
Bang, bang, that aweful sound
Bang, bang, my baby shot me down

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Ioosh698

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@Frollein Betty
Danke:)
@Samweis
Danke;) Bin auf jeden Fall gespannt auf den 2ten! Wollte mir die eigentlich auch direkt hintereinander ansehen, war mir dann aber doch 'n bisschen zu lang ^^


JonnyvsSherlock

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Gott, ich muss mir den auch endlich reinziehen;)
Ich hab mir gerade das Intro auf Youtube angeguckt. Wirklich erste Sahne, kann man nicht anders sagen...



Deine Meinung zum Film Kill Bill: Volume 1