Mulholland Drive - Straße der Finsternis
Mulholland Dr., US, FR 2001 — Kritik
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Top 25 Indie-Filme - So Mainstream kann Independent sein
2010/01/04 09:09:00
Bestenlisten und kein Ende: Das amerikanische Independent-Film-Magazin Filmmaker kührt die 25 besten Indiependentfilme der letzten Dekade und erinnert uns an viele Kino-Höhepunkte.
Kritiker — Ausgezeichnet 8.1
Der Film Mulholland Drive - Straße der Finsternis wurde von 43 Kritikern bewertet.
Kirsten Liese: BR Online, Kinofenster, Dar...
Dieser Film ist ein Muss. Zumindest für alle, die den mysteriösen Nervenkitzel lieben, sich gerne auf parapsychologische Pfade begeben und schon immer auf einen anspruchsvollen film noir mit lesbischer Liebeshandlung gewartet haben. Zwar gibt es in Mulholland Drive viele Parallelen zu Lost Highway, dennoch hat David Lynchs jüngstes Meisterwerk, das noch rätselhafter und undurchsichtiger wirkt, einen völlig neuen Charakter.
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Evie: www.inderzange.de
David Lynch muss man lieben oder hassen.
Ich hasse ihn!
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
MULHOLLAND DRIVE spielt mit Kameraeinstellungen, Schauspielerinszenierungen, Genreverweisen und Musik verschiedener Epochen; der Film strotzt vor Einfällen und wunderbaren kleinen Szenen, die für sich selbst stehen. Eine Feier des Kinos.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
Atmosphärisch dichtes Verwirrspiel: Drehe einen Streifen chronologisch, zerfetze ihn am Schneidetisch und lass die Zuschauer im Dunklen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
stalker 2009/07/03 00:11:12
Das trifft es nicht ganz, oder?
alviesinger 2009/07/03 13:59:07
Doch, schon.
Liam Quinn 2009/07/03 19:03:48
Jetzt hast du doch wohl nicht Lynch´s Geheimnis gelüftet? Nicht das er wegen dir noch Harz 4 beantragen muss. Nichtdesdotrotz ist Mulholland Drive Lynch bester, abstraktester und chilligster Film geworden.
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patcharisma 2009/07/04 02:21:52
Das Schlimmste daran ist die gestrrrrrrrrrrrrretchte Filmlänge ....
JimiHendrix 2009/08/03 13:26:42
ja das is ne quälende odysee, zwar mit guten ansätzen aber am ende ist man genauso schlau, oder eben nicht, wie am anfang^^
Kommentare — Sehenswert 7.5
Der Film Mulholland Drive - Straße der Finsternis wurde von 2976 Mitgliedern bewertet.
eaten_ 2009/12/18 16:07:51
Ich glaub den Film werde ich mir noch mindestens 2 mal ansehn, bevor ich mir ne Meinung bilde. (Aber allein, dass ich den Drang verspüre das zu tun, zeigt ja schon, dass er gut ist irgendwie)
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
svunzel 2010/01/24 18:17:44
so gehts mir auch...
paaaatz 2010/02/03 01:12:46
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mit!
Mr Lee 2009/12/10 15:09:14
Ich finde Mulholland Drive bietet so viel Möglickeit zur eigenen Interpretation. Ich finde das fantastisch. Man könnte ihn als Kunst bezeihnen, da der Betrachter zum Kunst-Kritiker wird und sich die Story in seinen Kopf zusammen bauen kann. So machen Filme Spass.
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Mr.MostBlonde 2009/12/06 19:56:40
Genialer Plot, geniale Umsetzung. Es ist nicht nur die Tatsache, dass Lynch den geplatzten Traum wortwörtlich genommen hat, sondern wie er ihn dargestellt hat, wie er Brücken zur Realität gebaut hat und dann letztlich dem Zuschauer seine düstere, zynische Nachricht übermittelt!
Soviel sei gesagt: Lynch weiß, was er tut! Definitiv!
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willy50 2009/11/20 09:57:28
Als Liebhaber der Santa Monica Mountains kann ich da nur sagen: Der Film ist wie die gleichnamige Strasse. Viele Kurven Überraschende Ausblicke nach allen Seiten. Sehr L.A. und doch weit davon entfernt. Große Höhen und Tiefen. Also: Einfach mal losfahren.
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potatosoup 2009/11/17 10:58:53
Glaube den Film nach ausgiebiger Internetrecherche verstanden zu haben. Oder auch doch nicht... Trotzdem (oder gerade deswegen) ein sehr guter Film.
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DarkMermaid 2009/10/25 21:08:58
Ich liebe die Serie Twin Peaks und die alten Filme von David Lynch aus den 80er Jahren wie z.B. Der Wüstenplanet, Wild At Heart oder Blue Velvet. Aber auf dieses Gewurschtel hier konnte ich mich überhaupt nicht einlassen. Wer ihn verstanden hat, kann mir ja noch einmal eine Skizze machen.
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Ortega Lorre 2009/10/11 13:53:55
1. Schenken Sie dem Anfang des Films besondere Aufmerksamkeit: Zwei wichtige Hinweise finden sich bereits vor dem Eröffnungstitel.
2. Beobachten Sie, wann und wo rote Lampenschirme eine Rolle spielen.
3. Achten Sie darauf, wie der Titel des Films heißt, für den sich Adam Kesher Schauspielerinnen anhört und ansieht. Wird dieser Titel an anderer Stelle wiederholt?
4. Ein Unfall ist ein schreckliches Ereignis… Beachten Sie genau den Ort des Unfalls.
5. Wer gibt wem einen Schlüssel – und warum?
6. Achten Sie genau auf die Kleidung, den Aschenbecher, die Tasse Kaffee.
7. Wer macht sich im Club Silencio bemerkbar? Was ist dort zu fühlen, zu beobachten und zu gewinnen? (Im Englischen heißt dieser Hinweis lediglich "What is felt, realised and gathered at the club Silencio?" [3])
8. Hilft Camilla allein ihre Begabung?
9. Beobachten Sie genau die Vorkommnisse im Umfeld des Mannes hinter Winkie's.
10. Wo ist „Tante Ruth“?
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Schlegel 2009/10/11 14:47:15
Ächz. Nur was für Fleißige.
Ortega Lorre 2009/10/11 15:00:08
Nein. Für Rätsler. :)
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stalker 2009/11/20 18:40:43
Im Club Silencio, habe das Lied nie ganz verstehen können, haste darin irgendwelche Hinweise entdeckt?
Ortega Lorre 2009/11/20 23:49:26
http://www.mulholland-drive.net/studies/silencio_griff.htm
empeer 2009/10/06 22:03:12
Total spannend und unheimlich, absolut fesselnd - und dann zerteilen sich die Handlungsstränge, ich meine, manche finden gar nicht wieder zusammen, es wird verwirrend, wer ist überhaupt wer? Und die Auflösung fehlt - wahrscheinlich muss man den Film zehn mal sehen, um alle versteckten Hinweise und Symbole zusammenzubekommen ud das Labyrinth zu entwirren - nichts für einen leichten Filmabend.
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Heavy_Metal 2009/09/20 02:28:43
bei allem respekt: lynch kann auch ganz schön nerven, muss aber nicht. tut dies aber mit derartigen substanzlosen selbstreferenzen. am ende des tages kann man das kaum entscheiden, ob mans jetzt gut findet, was man überhaupt mitnimmt aus dem kino, oder eben nicht(s), weil einem der lynch-würfel gar nicht unter den strich kommen lässt durch seine unendliche selbst-rekonstruktion. andererseits hat er den scheiß einfach drauf, und ist deshalb häufig, nicht aber hier, sehenswert. am ende hätte ich auch zwei stunden kafka lesen können, das wär im ergebnis zwar das gleiche, machte aber wesentlich mehr spaß.
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sealed 2009/10/08 19:27:36
pah, hast du ne ahnung. kafka ist pilcher gegen lynch.
Heavy_Metal 2009/10/08 22:04:44
du, ich kann da irgendwie nix zu. eines morgens wachte ich mit einem unbändigen mißmut für lynch auf. es hat sich festgesetzt. ich kanns nicht ändern. es muss selbstheilungskräfte entwickeln. so lange belibt es von mir unangetastet.
aikifreak 2009/09/05 22:48:04
Der Film und die hier gelesenen Kritiken erinnern mich an eine Liedzeile von Reinhard May: "Bei jedem Scheiß wo keiner weiß was es bedeuten soll, Sagen wir vorsichtshalber es ist anspruchsvoll!"
Naja, immerhin hat der Film ein paar super geniale Szenen und Einstellungen, die ihn nicht zum totalen Müll verkommen lassen. Langweilig ist er auch nicht ... immerhin etwas.
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BigDi 2009/09/01 16:47:43
Ich dachte eigentlich, nach "Lost Highway" kann es nicht mehr gestörter und verwirrender werden, aber während sich in diesem die Geschichte noch mehr auf einen bzw. zwei Hauptpersonen und wenige Nebencharaktere konzertriert hat, tauchen hier schon in den ersten zwanzig Minuten unvermittelt neue Figuren auf, über die man so gut wie nichts erfährt und verschwinden manchmal fast genauso schnell. Die Geschichte beginnt verwirrend, wird immer verwirrender und auch die "Auflösungen" gegen Ende sorgen für mehr Verwirrung als für Aufklärung, was auch für das Ende gilt. Somit kann man sich während dem Schauen eigentlich nur für das Genießen des Ganzen entscheiden, was einem durch einige wirklich erschreckende Sequenzen und eine tolle gestört-gruselige Atmosphäre aber auch durchaus gelingt. Und wenn man sich im Nachhinein (am besten mit angefertigten Notizen bewaffnet^^) einige Gedanken über das Gesehene macht, kommt man aber auch durchaus auf die ein oder andere Interpretation, wenn es aber wohl auch keine gibt, die wirklich alles erklären könnte. Ich bezweifle auch, dass David Lynch selbst alles erklären kann. Man kann das als "Pseudointellektualität und -anspruch" sehen, ja. Aber man kann es auch einfach nur genießen und dem Regisseut dafür dankbar sein, wieder in seine kranke Gedankenwelt eintauchen zu dürfen, in diese einzigartige Atmosphäre, in dieses verwirrende Chaos, das einem nichts schenkt, aber welchem man etwas rauben kann, wenn man denn die Kraft dazu aufbrigen kann.
Mann kann einfach eintauchen, wie in einen Alptraum, aber einen, der im Gedächtnis bleibt und den man immer und immer wieder erleben kann. Und Träume sind noch nie für besondere Logik bekannt gewesen. Wohl aber für ihre Atmosphäre und ihre kranke Faszination. Und davon hat auch "Mulholland Drive" mehr als genug. Man kann und darf es hassen, es gibt genug Gründe dazu. Aber man kann es auch lieben. Und das tue ich, nahezu verständislos, ja beinahe betrogen, aber doch, auf eine seltsame Art und Weise glücklich.
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stalker 2009/09/10 00:30:10
Schön dass es noch andere gibt, die sich beim Lynchgucken Notizen machen, damals als Lost Highway auf VHS rauskam, habe ich ein Wochenende lang nur diesen Film geschaut, vor- und zurückgespult, Standbild, Zeitlupe, und seitenweise Papier, Notizen, Zitate, all der Kram. Hätte auch, wie dann mal später, das Kapitel von Seeßlen lesen können, aber Selbst ist der Cineast. Wünsch dir für IE viel Erfolg beim Nichtverstehen!
BigDi 2009/09/10 16:18:02
Werde ich haben, auf den Film freue ich mich dermaßen, weiß Gott wieso xD
Haze 2009/09/01 02:20:26
Na das fängt ja gut an, mein erster Lynch und ich habe keinen Plan um was es ging. Mulholland Drive ist eine konfuse Odyssee ins Nichts, ein Verwirrspiel zwischen Traum und Realität. Gut gespielt ist er und der Score war auch nett, aber ansonsten die reinste Schlaftablette.
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Homunculus 2009/08/02 01:29:24
Ich geb mir nach wie vor nicht die Mühe bei derartigen Lynch Filmen irgendwas zu interpretieren, allerdings hat das Teil in kombination mit Badalamenti`s schleichenden Dunkeltönen ne recht merkwürdige Sogwirkung, auf die ich mich ganz gut einlassen kann.Wenn ich bedenke, wie oft ich derartige Wirrsequenzen in ähnlicher Form schon geträumt habe, dann fühl ich mich irgendwie seltsam aufgehoben in diesem Film.
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PressMe 2009/07/01 17:31:29
Lynch <3 !
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Der Franzose 2009/06/25 02:03:30
Allein schon die Aussprache Mulholland Drive zieht einen in den Bann. Laura Elena Harring ist die ideale Besetzung für die geheimnisvolle Rita, auch sonst mit hervorragenden Darstellern. Ich liebe es in David Lynchs Welt für 2 Stunden abzutauchen!
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maniacmonkey 2009/06/24 13:45:23
Ich werd mit Herrn Lynch irgendwie nicht warm.
Mein erster Lynch "Wild At Heart" war stinkend langweilig und "Mulholland Drive" war auch nicht viel besser.
Wenigstens war die öde Story gespickt mit einer lustigen Mordszene und heißer Lesbenaction.
Obwohl ich verwirrende Filme mag, sollten sie wenigstens ein bissel Sinn geben. Bei diesem denke ich allerdings, dass selbst David Lynch nicht weiß, was er damit sagen will. Schön alles dem Zuschauer überlassen. Sie machen es sich etwas zu einfach, Mr. Lynch.
Atmosphärisch wirkt der Film wie eine überlange X-Faktor-Episode.
Ich werde trotzdem nicht aufgeben. Ich werde noch dahinterkommen, wie sie zum Kultregisseur geworden sind.
Es warten noch Eraserhead, Twin Peak (bei dem ich mir wohl auch noch die Serie anschaeun muss) und A Straight Story, der mich am meisten reizt.
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synthax 2009/09/03 17:21:16
Lost Highway nicht vergessen. Lynchs bester Film, denk ich.
maniacmonkey 2009/09/04 18:42:53
danke schön, schon vorgemerkt:)
BeHelmet 2009/05/13 17:13:12
Mit Mulholland Drive geht es mir wie mit allen anderen Lynch-Filmen auch. Ich verstehe eigentlich nur die Hälfte, was mir aber ziemlich egal ist, da der Film selbst, seine Bilder, seine Ruhe und seine Symboliken viel zu interessant und anziehend wirken. Da muss ich gar nicht alles verstehen. Ständige Spannung besteht hier nicht, aber ein Film muss ja auch nicht immer gleich das Herz zum rasen bringen.
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Dan Psycho 2009/05/03 16:13:44
146 vergeudete Minuten meines Lebens.
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guggenheim 2009/04/27 19:57:30
Wenn ich erst noch ein Philosophie-Studium absolvieren muss, um einen Film zu verstehen, dann geht das zu weit! Der gute Herr Lynch hat vielleicht auch einfach nur einen an der Waffel und alle huldigen diesem Sparren!
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Angie² 2009/04/07 22:37:12
Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Es ist einfach Lynch. So unbegreiflich, dass jeder kritischer Ausdruck nicht adäquat ist. Man muss die Tatsache, dass man das Ende nicht versteht, akzeptieren oder versuchen es für sich selbst herauszufinden (bei diesem Film würde ich mt einem Konzept anfangen). Bis heute ist es aber unlösbar, außer man lässt die Logik weg. Aber Bilder und Symbolik spielen auch eher eine Rolle... der Film ist dennoch von Anfang bis Ende spannend und man möchte bis zum Schluss die Lösung erfahren, wird aber schnell enttäuscht, deshalb bei Zuschauern unbeliebt. Dazu kommt noch die etwas außergewöhnliche Selbstbefriedigungszene mit Naomi Watts. Aber Filme sind Kunst und Kunst kennt keine Grenzen.
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dbeutner 2009/04/05 17:14:20
M.D. ist der perfektionierte "Lost Highway" (schon, dass das sprachlich irgendwie passt...). Dicht, spannend, und vor allem eine unglaubliche Mischung von absurdester Komik inmitten von psychologischer Extremanspannung. Schon die Kaffee-Szene ist ihre 10 Punkte wert :-)
In meinen Augen Lynchs Meisterwerk, wenn auch dicht gefolgt von Lost Highway und Twin Peaks.
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Hendrik 2009/04/03 10:37:30
Da ein Vorredner meinte, das auch die, die Mulholland Drive genial finden, nicht wissen, wovon er handelt:
[Achtung Spoiler] Dieses Meisterwerk von Lynch handelt von einer erfolglosen lesbischen Schauspielerin in Hollywood, ihrer Verzweiflung, die sie ins Verderben stürzt und der von ihr erschaffenen Traumwelt, in der für sie alles besser ist. [Spoiler Ende]
...oder vielleicht doch nicht? Das soll jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden...
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patcharisma 2009/03/16 21:32:53
Die hier gelisteten Rezensionen sollten einem doch etwas stutzig machen:
Sätze wie "Auf der emotionalen Ebene wirken Lynch' Filme und funktionieren als assoziatives Konstrukt". Soso!
Paar hier drauf sind stolz wenigstens etwas "verstanden" zu haben, viele stolz nach dem 5. Mal schauen etwas mehr "verstanden" zu haben, andere in seltsamer Berücktheit gar nichts "verstanden" zu haben, einige in Exaltiertheit dem "Meister" die Ehrfurcht gar zuteilen zu lassen, im Sinne von "es geht gar nicht darum, was zu verstehen"
- und ich ich war stolz, das ganze unbeschadet "durchgestanden" zu haben...
Irgend einen Sinn konnte in den 40+ Lobhuddeleien aber kein einzige/r erklären.
Und wer das Ganze noch als "surreal" besuddelt, sollte doch mal das Werk von Luis Buñuel studieren, bevor er jedem noch so verkrudeten "Meisterwerk" solche Attribute zuwirft.
Surrealismus hat nämlich immer Sinn und zwar nicht nur den, den Zuschauer durch Langeweile, überfrachtete Symbolik, Rollenwechsel, Überlänge, Vakuumhandlungen & Lynch's obligate verblödete Monstermännchen am Schluss zu ärgern.
Und wenn sie's noch immer nicht "verstanden" haben, werden sie es bis an ihr Ende weiterschauen... Viel Vergnügen!
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alviesinger 2009/06/24 20:43:01
Danke dafür! Harsch, aber nicht vollkommen daneben.
reapr 2009/03/01 11:14:59
Wer Filme von Lynch mag, wird dieser bestimmt gefallen. Wieder einmal ein Streifen, in den man sehr viel reininterpretieren kann. Für Freunde solcher Streifen sicherlich ein Augenschmaus, für mich jedoch nicht.
Es lässt sich halt über Filme David Lynchs streiten.
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stalker 2009/02/28 02:04:58
Der Film müsste eigentlich 15 Punkte bekommen. Allerallerallerbestes Kino. Best Film Ever. Ein Puzzle, nicht zu lösen, und dennoch uns immer wieder in Versuchung führend.
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EvilFiek 2009/02/08 23:42:06
Was habe ich hier nur gesehen? Der Film fängt als eines an und endet als etwas vollkommen anderes. Ich denke jeder hat nach dem sehen seine eigene persönliche Interpretation im Kopf, auch wenn immer Fragen offen bleiben. Dennoch ist David Lynch hier ein wunderbarer Film gelungen, der viele bemerkenswerte Szenen zu bieten hat und auch noch in 20 Jahren Gespärchsstoff bieten wird -- außer der Meister beschließt irgendwann das Geheimnis zu lüften.
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father911 2009/02/08 18:06:11
Nachdem ich den Film gesehen habe, dachte ich auch von mir "der war zu hoch für mich". Dann hab ich im Internet recherchiert und nen Typen gefunden, der über diesen Film ne Doktorarbeit geschrieben hat. Seine Interpretationen waren für mich teilweise SO abgefahren und abwegig, daß ich mittlerweile denke: Einfach angucken und nicht versuchen zu verstehen. Schöne Bilder hat der Streifen und ne schöne Naomi obendrein. Mehr muss vielleicht auch nicht ?!
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fena 2009/02/02 10:09:22
mein liebster lynch. fantastisch, gruselig, verworren - einfach zum träumen!
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SgoTscH 2009/01/18 18:19:44
Ich genieße ja gerne skurille Geschosse von Regisseuren die sich vor allem auf die Kunst der Kameraperspektive verstehen. Dazu wirklich absolut an der Nase herumgeführt zu werden und in Ratlosigkeit zu ersticken während man gleichzeitig noch mit lustigen Szenen gefüttert wird hatte einen gewissen Reiz :>
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Ixceman 2009/01/16 23:52:12
WTF ? Um bitte was geht es in dem Film ? Die ersten 90 minuten kam ich ganz gut mit, naja da dachte ich auch noch der Film sei gut und würde mir gefalle aber dann !? ... komisch bis Schrott ! Dabei bin ich doch sonst nicht so ein Nullpeiler.
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