Nocturnal Animals - Kritik

Nocturnal Animals

US · 2016 · Laufzeit 117 Minuten · FSK 16 · Thriller, Kriminalfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Leider kein Film, den ich einer Frau zumuten wuerde.

    • 7

      Dieser Film vereint wunderschöne rothaarige Frauen (Amy Adams, Isla Fisher, Ellie Bamber und India Menuez - zumindest ihre Rückseite, denn ihr Blick macht mir irgendwie Angst) mit tollen Schauspielern (Jake Gyllenhaal, Michael Shannon, Michael Sheen) mit nicht-mehr-ganz Nachwuchstalenten (Aaron Taylor-Johnson, Armie Hammer) und die von mir seit INTO THE WILD wahnsinnig geschätzte Jena Malone und wirft diese in eine verschwurbelnde Geschichte mit intergrierter Geschichte in der Geschichte.

      Wunderschön anzusehen und stylisch ausgestattet, aber auch sehr bildhaft und verworren. Nicht ganz einfach und sicher nicht jedermanns Geschmack - meinen hat es nur zum Teil getroffen - aber zumindest einen Blick wert.

      PS: Nicht von den ersten paar Minuten verstören lassen. ;-)

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      • 5
        sachsenkrieger 10.07.2017, 22:24 Geändert 10.07.2017, 22:24


        Zwei Drama-Queens auf dem Weg in die fette Midlife-Crisis. Das wäre die Kurzform und viel mehr kommt auch nicht. Susan und Tony waren einst verliebt, dann trennte sich Susan von ihm und ließ die Tochter abtreiben, die sie bekommen sollte. Jetzt hat sie ein Scheißleben mit Hutton, der alles flachlegt, was nicht stehenbleibt. Nach langen Jahren schreibt Tony eine herzzerreißende Geschichte, in der er die einstige Trennung und Abtreibung darstellt, als hätte Susan ihn ermordet. Die vielen kleinen Absichten, die Tom Ford verfolgt, der mich schon mit A SINGLE MAN nicht packen konnte, sind durchaus erkennbar. Aber sie sind auch seifig eingepackt, die Story hat grobe Aussetzer, offene Handlungsstränge, und bei Tony´s Verhalten, habe ich wirklich körperliche Schmerzen empfunden. Fairerweise gestehe ich ein, das das wohl auch in der Absicht des Regisseurs lag. Lobend erwähnen muss ich natürlich Jake Gyllenhaal, Amy Adams und den überragenden Michael Shannon, der sich wieder mal die Seele aus dem abgemagerten Leib spielt. Alles in allem ein Film, der mich nur im Mittelteil auf eine leider sehr kurze Reise mitnehmen konnte...

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        • 6

          Recht gut gelungene Parallelerzählung, manchmal ein bisschen ziehend wie ein Kaugummi, aber guter Schluss.

          • 6 .5

            Stark ist am Film, wie er gekonnt mit den verschiedenen Handlungsebenen umzugehen weiss. Die Ambivalenz zwischen Erzähler, Figur und Erinnerung wird von Anfang an klar, auch die Bilder laden dazu ein, sich auf eine gute Fahrt einzulassen. Die Darstellerinnen und Darsteller sind durchweg gut.

            Allerdings fällt der Film als ganzes eher flach. Zu plakativ sind die Themen, die Szenen viel zu geschönt (amerikanisch kitschig) und obwohl die Schauspieler alle gut sind, droht der Text öfters ins Banale abzurutschen und ist allgemein zu platt, plakativ und undurchdacht. Zu schüchtern ist der Film, und viel zu brav. Sogar bezüglich Tom Fords starker Seite, der Kostüme und Setdesigns fehlt es dem Film an Charakter und an Substanz.

            Der Film ist also befriedigend, nur.

            • 5 .5
              D4L0s3r 21.06.2017, 10:10 Geändert 21.06.2017, 10:11

              Irgendwie verstehe ich die Äußere Erzählungsebene nicht. Der Romaninhalt ist ganz gut umgesetzt, das drumherum erscheint mir völlig unnötig.
              Ebensowenig kann ich den Titel mit dem Film ein Einklang bringen....

              für die Vorhersage 7,0 hätte es auch in der inneren Erzählebene nicht gereicht.

              • 8 .5

                Grossartig. Das Intro des Filmes lässt erahnen, dass dieser Film etwas Besonderes ist und das trifft durchgehend zu. Auffällig sind eine ruhige Erzählweise, die von sehr emotional intensiven Phasen abgewechselt wird. Die Handlung ist recht komplex, was einem erst so richtig bewusst wird, wenn man anschliesend versucht den Inhalt zusammenzufassen. Schauspielerisch sehr solide, Amy Adams hat die klar schwerste Rolle (kontemplative Karrierefrau) und macht ihre Arbeit besonders gut.

                4
                • 8 .5

                  Ein verstörender und gut gespielter Thriller, der durch eher ruhige, statt hektische Bilder zu überzeugen weiss. Amy Adams, Jake Gyllenhall und Michael Shannon geben noch den Stempel drauf. Er braucht ein paar Minuten um in fahrt zu kommen, aber dann wird man als Zuschauer hineingezogen in eine furchtbare Geschichte. Es ist sozusagen ein Roman in einem Film, der zwischen Realität und Fiktion hin und her springt. Eine clevere Idee. Der Schluss regt einem ein bisschen zum nachdenken an.

                  • 3

                    Fazit: "Nocturnal Animals" objektiv zu bewerten, fällt mir sehr schwer, denn am liebsten würde ich ihm aus subjektiver Sicht keine Punkte geben. Die Handlung hat mir nämlich absolut gar nicht gefallen. Das ist weder clever, noch irgendwie genial oder überraschend. Überraschend ist höchstens wie belanglos diese Story durch die Wendung doch wird. Außerdem halte ich die Machart für nicht gelungen. Dass man die verschiedenen Erzählzeiten so permanent wild durcheinander würfelt, stört einfach, denn die teilweise starken Szenen können so niemals ihre gesamte Wucht entfalten. Weiterhin empfinde ich die Inszenierung als so durchwachsen, weil von vielen Stilen etwas enthalten ist, daraus aber keine schöne Symbiose erschaffen wurde. Atmosphärisch wirkt der Film wie ein Thriller, ist dann aber doch ein Drama und der Unterhaltungswert machte es mir schwer, weil er eben immer wieder störend unterbrochen wurde. Es bleiben im Endeffekt gute Darstellerleistungen, eine schöne Optik und einige starke Einzelszenen. Sicherlich ist das hier auch starke Geschmackssache, doch für mich ist "Nocturnal Animals" kein anspruchsvolles Verwirrspiel, sondern einfach nur eine blöde Idee auf Filmlänge gequält. Ich kann es absolut nicht empfehlen!

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                    • 7

                      Jake Gyllenhaal wie immer Top. Ein guter Thriller der aber mehr Drama ist. Hatte eine Menge Spaß beim interpretieren, anschauen lohnt sich.

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                      • 7 .5
                        LiamNeesonFAN 15.05.2017, 18:33 Geändert 15.05.2017, 18:49

                        Wow! Ich habe zwar schon vermutet das der Streifen gut wird aber das der mir so sehr gefallen wird hätte ich nicht gedacht. , meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Ich fange mal mit den Schauspielerischen Leistungen an .
                        Jake Gyllenhaal hat wie immer schauspielerisch sehr überzeugt , und er hat wiedereinmal gezeigt was für ein klasse Schauspieler er ist , wie auch Amy Adams die auch sehr überzeugt hat.
                        Die Handlung ist sehr spannend , und in keiner Minute des Films kommt Langeweile auf von der ersten bis zur letzten Minute herrschte pure Spannung , meiner Meinung nach könnte der Film sogar ruhig etwas länger gehen :) Der ganze Film ist in drei Perspektiven aufgebaut einmal in der Vergangenheit , der Gegenwart und der Buch Handlung , die Perspektiven wechseln sich im laufe des Filmes immer ab , was ich sehr klasse fand .. Tom Ford ( der übrigens auch Modedesigner ist) hat mit dem Film einfach alles richtig gemacht und das ist erst sein zweiter Film indem er Regie geführt hat.

                        Viel Spaß beim schauen..

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                        • ?

                          Wie Michael Shannon vornübergebeugt dastehen, husten, den Schleimklumpen ausspucken und auf die Frage “You’re ok?” mit einem “Yah, I’m fine. Follow me.” antworten und als wäre nichts gewesen davon gehen. So würde ich meine Seherfahrung gerne zusammenfassen, muss mir aber leider ein paar Sätze mehr Zeit nehmen.

                          Ein dummer Rachethriller (Tautologie, ich weiß) bleibt auch dann dumm, wenn er “intelligent” erzählt wird. Das will nur verschleiern, was er in Wahrheit ist, ein dummer Rachethriller eben, den man in seiner Reinform weder als Buch noch als direct to DVD unter die Leute bringen würde, aber zwei lahme, zusätzliche Erzählebenen .dazu mischen und schon wird daraus Kunst? Nein. Dieser dumme Rachethriller ist deswegen nur unehrlich, weiter nichts. Lieber würde ich Charles Bronson dabei zugucken, wie ein Mann ROT sieht. Nicht wie ihn das Rot sehen erst zum (natürlich einsamen) Mann macht (der nur dafür lebt es der Frau, die ihn verletzt hat zu beweisen, dass er einer ist). Kotzen möchte ich da. Vergeben können, loslassen, weiterleben? Wäre Susan ein echter Charakter, dann hätte sie spätestens ab der Reifenwechselgeschichte das Manuskript in den Kamin geworfen, sich Wein nachgeschenkt und einen guten Film geguckt, oder irgend etwas anderes gemacht, an dem sie mehr Freude gehabt hätte. Denn das titelgebende Buch ist einfach nur schlecht, seine Qualitäten behauptet. Ja, natürlich alles Metapher und Spiegelung der gemeinsamen Vergangenheit, in der dramatisierten Vorstellung von Susan. Tiefgang sucht man hier aber vergebens, die echte Susan wird verzweifelt gesucht (warum nichts von Madonna auf dem fantastischen Soundtrack von Abel Korzeniowski?). Natürlich betrügt der Bilderbuchgatte sie, für den sie die tolle Jugendliebe verlassen hat um eben doch nur so zu werden wie ihre Mutter. Küchenpsychologie 101.

                          Der Film hat ein paar schöne Bildkompositionen, die Spiegelungen von ihrer Welt zu ihrer imaginierten(!) Version von ihrem Ex (oh ja, das ist sooo deep, I get it) aber dafür ist er an der Grenze zur Stümperei schlecht geschnitten, vor allem die erste halbe Stunde - unfassbar, kein Rhythmusgefühl, schlechte Anschlüsse, hektisch und so schlecht, dass es keine Absicht gewesen sein kann, die man sich hinterher schön redet. Nein, hier hat das Handwerk versagt, das auch die Gesamtlänge locker um eine halbe Stunde hätte verkürzen können. Am Ende möchte ich der bemitleidenswerten Amy Adams, die sich hier auch im Drehbuch vergriffen hat (Meta-Metaebene!) nur einen Song von Billy Joel vorspielen, der das alles (und noch viel mehr) besser und in unter acht Minuten erzählt: https://www.youtube.com/watch?v=JUz48xw_OiM

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                          • 7
                            DeVauDe 10.05.2017, 20:14 Geändert 10.05.2017, 23:42

                            Achtung(!) mit leichten Spoilern:

                            Nocturnal Animals ist ein Liebesfilm, erzählt wie ein Thriller-Drama. Allerdings geht es um eine zerbrochene Liebe. Es wird abgerechnet. Die Idee dafür finde ich so passend wie originell. Edward versucht sich als Schriftsteller und seine Liebste erkennt sein Talent nicht an. So wie sie auch seine Liebe und Treue zu ihr nicht anerkennt, ihn nicht richtig wertschätzt. Beides wegen ihrer eigenen egozentrischen Einstellung. Ihr fehlt die Empathie. Wie wohl sie diese doch an ihm Bewundert und sich sogar selbst wünscht so zu sein. Doch ihre Vorstellung von einer erfolgreichen Frau mit einem erfolgreichen Mann, gleichgesetzt mit einer glücklichen Ehe und so auch einem glücklichen Leben, gibt ihr das Gefühl unglücklich zu sein, solange sie das nicht erreicht. So bleibt sie oberflächlich, materialistisch und ist unstet stets innerlich auf der Suche nach dem "Glück". Obwohl sie es wahrscheinlich schon hat, nur nicht erkennt. Also ist sie schnell einem neuen funkelndem Licht verfallen, bereit, alles Alte hinter sich zu lassen, nicht reflektierend, welchen Schmerz sie dem damit zufügt, der besseres in ihr zu sehen glaubte. Er sah ihr Potenzial, aber nicht ihren wahren inneren Zustand, in dem sie über Leichen geht, wegen einem Trugbild, inszeniert von Menschen mit dem gleichen Irrsinn, der an ihr scheinbar weitervererbt wurde. Hätte sie sich daraus nur befreit, wo sie es ja schon früh erkannte und wäre nicht schließlich doch darin verfallen.. Doch das Bild saß schon zu tief. Sie leidet selbst darunter und bleibt dennoch darin gefangen. Also erteilte ihr das Leben - und Edward - eine Lektion.
                            Wie hätte er es besser machen können, als ihr ein Buch zu schicken, dass er selbst schrieb und in dem er alles verarbeitet und gleichsam damit abrechnet, mit ihr aber auch mit sich selbst? Und schließlich, als sich gerührt von der Handlung im Buch und dem Dilemma ihrer aktuellen Ehe die Einsicht zwar langsam zeigte, sie es aber noch immer nicht richtig begriffen hatte, lässt er sie die endgültige Bedeutung im wahren Leben spüren. Vielleicht öffnete ihr das endlich die Augen oder besser gesagt, das Herz.
                            Der Film ist dabei vielschichtig in der Umsetzung angelegt, künstlerisch gehalten und unterhält auf ruhigere, subtilere Art, aber von Anfang bis Ende. Durch Rückblenden und im Wechsel von der Geschichte im Buch zum wahren Leben im Film wird er erzählt. Mit Gefühl, Spannung und Interesse bleibt man durchweg am Geschehen. Es bleibt recht authentisch mit gutem Schauspiel und manchen tollen Bildern. Es gibt etwas Symbolik mit höherem Anspruch und die Geschichte des Films geht in ihrer Aussage noch über sich hinaus und wird in der Kritik allgemein. Gut zu sehen im sehr starken und gewagten Anfang. Wenn man mit all dem was anzufangen weis und sich noch damit identifizieren kann, ist es hinreißend. Für mich ein großartiger Film, nicht zu kompliziert und dennoch gefüllt. Schnitt, Bilder, der Sound und die Charakterzeichnungen und Dialoge sind mit der Handlung stimmig und tief. Insgesamt ein ordentliches intelligentes und ansehnliches Werk. Seine Aussage ist wichtig, wenn auch bereits oft angesprochen, nicht weniger aktuell.
                            Ruhig auch was zum nachdenken :)

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                              Vergessen sie den Film.
                              Hab den Film überhaupt nicht verstanden.
                              Für mich: Langatmig. Langweilig. Handlungsfrei. Spannungsfrei.
                              Also muß der Film wohl künstlerisch super wertvoll und anspruchsvoll, tiefgründig und intellektuell sein.
                              Von welchem super-Schluß bzw Auflösung reden die hier alle ?
                              Es passiert doch gar nichts

                              • 8

                                Jake Gyllenhaal ist wie immer meisterhaft, dem Film fehlt es aber ein wenig an Drive, wenngleich er auch wunderschön inszeniert ist. Das Lynch-hafte war mir dann aber doch zu wenig originär letzten Endes.

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                                • 8

                                  7,5 für den Film + 0,5 Bonus schon alleine für den abgefahren Anfang und die kraftvollen Bilder! - Jake Gyllenhaal ist immer ein Garant für einen guten Film!

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                                  • 8 .5
                                    YupYum 07.05.2017, 00:17 Geändert 08.05.2017, 01:52

                                    Tom Ford rief - und alle kamen sie: Laura Linney, Isla Fisher, Martin Sheen, Aaron Johnson, Amy, Jake und der unglaubliche Michael Shannon - für das bestimmt ungewöhnlichste Thrillerdrama des Jahres. Nicht nur die ausgefuchste Story muss für Ford so passen wie seine Designer-Stücke, alles muss zudem durch verschiedene Ebenen und Dimensionen zu einem Ganzen zusammen finden. Wie schon in "A Single Man", sind die Farbkompositionen ein wesentlicher symbolischer Pfeiler, dazu kommen soziologisch ziemlich entlarvende Komponenten hinzu. Irgendwie verrückt, dass er seine eigene Welt (des Geldes, der Grossstadt und der modernen Kunst) in so eisig kalten Bildern darstellen lässt und dann wiederum das ihm fremde Hinterwäldlertum von West-Texas als Kontrast in geradezu ungemütlich warmvollen Colours zeigt - niemand wird hier geschont.

                                    Man sollte hier über die verschachtelte Geschichte kein unnötiges Wort verlieren und dem Zuschauer alles offen lassen. Nur soviel: Dass Amy "lediglich" ein Maniuskript liest (und das dann filmisch umgesetzt) eine derart hohe Spannungskurve auslöst, ist schon ein dramaturgisches Meisterstück für sich selbst.

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                                    • 8

                                      Nocturnal Animals ist sicher kein Film, den man einfach nebenbei schauen kann. Er ist vielschichtig, atmosphärisch und voller Symbolik.
                                      Die guten Schauspieler zeigen uns eine Handlung rund um Liebe, Verlust, Schmerz und Rache, Stärke und Schwäche. Der Film erzeugt dabei Szenen und Bilder, die unter die Haut gehen und die man so schnell nicht vergisst.
                                      Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man hier einen wirklich spannenden Thriller geboten, den man aufmerksam schauen sollte und über den man auch etwas nachdenken und interpretieren muss, um ihn wirklich zu verstehen.
                                      Nocturnal Animals ist deshalb sicher nichts für jeden, wer damit klar kommt und dem Film die Aufmerksamkeit gibt die er braucht, der könnte hier einen außergewöhnlich guten Streifen finden.

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                                      • 7 .5

                                        "Do you ever feel like your life has turned into something you never intended?"

                                        1. Sichtung:

                                        "Wieso switchen die immer wieder auf die langweilige Amy Adams Story zurück?! Das will doch keiner sehen!"

                                        "Wie .... das war es jetzt!? Mal wieder 15 Euronen für so einen überhypten Müll verbrannt."

                                        2. Sichtung:

                                        *MIND BLOWN*

                                        Die kongruente Symbolik hinter fast jeder Szene wird auch schnell zu viel des Guten, aber ich "wiesel" mich gern rein hatte meine Spaß beim suchen und interpretieren.

                                        Tom Ford ist ein stilistisches Genie was ich nun ganz weit oben auf meinem imaginären Zettel hab, 2 Filme und 2 Treffer für mich. Gute Quote!

                                        "I should have stopped it!"

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                                        • 3

                                          Ich habe vor einigen Jahren das Buch gelesen und konnte mich noch daran erinnern, wie spannend die Vorkomnisse auf dem Highway geschildert wurden. Allerdings auch daran, wie schwach ich die Auflösung fand.

                                          Leider kann auch die durchaus toll bebilderte Verfilmung die schwache Geschichte nicht retten. Die Verwebung der beiden Ebenen ist ein interessanter Einfall - nur leider gibt es nichts zu erzählen, was über platte Küchenpsychologie hinaus geht.

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                                          • Ich fand den Film packend und auch das Ende fand ich eigentlich genial !!! Fantastische Schauspielerische Leistung muss ich sagen.Das Ende muss ich sagen SPOILER !!! Konnte ich gut nachvollziehen das war für ihn wie ein Abschied das loslassen von der Verfangenheit und seinem Schmerz !!

                                            • konnten den Film leider erst gestern sehen, da er damals nirgends bei uns im Kino lief. Ein fantastischer Film.
                                              Alles in allem stimmig, jedoch habe ich eine einzige Frage die ich mir nicht erklären kann.

                                              SPOILER !!!!

                                              Als Tony seine Tochter und Frau nackt und Tod dort liegen sieht, springt die Szene um und Susann ruft ihre Tochter an, die genauso nackt darliegt wie beide Frauen im Roman.
                                              Wer ist der Vater dieser Tochter?
                                              Sie hat ihren Ex 19 Jahre nicht gesehen, das Mädchen ist wohl auf dem College also ca 18.
                                              Wird aus der "Abtreibung" Szene klar das sie es getan hat?

                                              Vielleicht kann ja jemand den Gedanken weiter führen, der lässt mich nicht los.

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                                                LowRidah 27.04.2017, 23:10 Geändert 27.04.2017, 23:11

                                                Selten so einen spannenden Film gesehen. Hut ab...

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                                                • 9 .5

                                                  Justitia ist eine Schlampe, die mit dem Abschaum ins Bett geht und die Opfer verhöhnt. Wenn du jedoch selbst Rache nehmen willst, schaufele gleich ein Grab für dich mit. Das fällt mir zur Geschichte ein, die der Roman erzählt. Aber eingebettet in die Haupthandlung, verändert sich der Blick, dringt durch die Figuren, Worte und Taten hindurch zur wahren Bedeutung des Films und seiner Botschaft: Du heiratest immer die Schwiegermutter mit. Handele niemals gegen dein Gefühl, du bereust es irgendwann. Wenn du das Geld den Gefühlen vorziehst, kann es sein, dass du den Single Malt zwar im Edel-Lokal schlürfst, aber möglicherweise sehr, sehr alleine.

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                                                  • 9 .5

                                                    "[...]Mit der bedrohlichen Stimmung eines Thrillers setzt sich dieses transzendierende, vielschichtige und intelligente Meisterwerk im Kopf fest. „Nocturnal Animals“ ist kein Film, den man leicht vergisst."