Pandorum ist eine deutsch - amerikanische Coprudution des deutschen Regisseurs Christian Alvart. Sein Killerthriller "Antikörper" aus dem Jahr 2005 hat mir aus verschiedenen Gründen gut gefallen, darum war ich speziell interessiert daran, weitere Filme von ihm zu sehen.
Pandorum wurde ja von den Kritikern mit durchwegs schlechten bis mittleren Kritiken versehen, zusätzlich hat der Film bei Kosten von 40 Millionen Dollar bis jetzt noch nicht einmal 9 Millionen weltweit wieder eingespielt. Schade also für den talentierten Regisseur und seine tollen Darsteller, Pandorum ist ein klarer Kinoflop geworden und kann höchstens noch auf DVD ein Hit werden.
Das ist (...) das Problem mit diesem Film des deutschen Genrefans Christian Alvart: Sieht toll aus, klingt toll, haut aber mittendrin immer wieder meilenweit daneben und stolpert einfach zu räudig durch sein schönes Setting. Auf der anderen Seite, ach, diese Bauten, dieses Design, diese Atmosphäre, dieser Schluß... man möchte diesen Film irgendwie einfach so gern haben. Es soll ein jeder selbst versuchen, PANDORUM lieben zu lernen.
Wie Sie sehen, sehense nischt. Alvart nimmt den Spruch vom düsteren Film leider so ernst, das es fast 50 Minuten dauert, ehe auf der Leinwand überhaupt mal mehr als kämpfende hautfarblich Herausgeforderte im Tunnel zu sehen sind.
Gefühlte Stunden rennt unser Held vor Albino-Kannibalen weg um irgendwie die Sicherung wieder reinzudrehen, während Dennis Quaid in seinem Büro vor sich hinbrubbelt. Alvart gönnt weder seinen Protagonisten noch den Zuschauern Ruhe oder Orientierung, so das sich schon bald das Gefühl einstellt, es wäre egal wer warum wohin rennt. Ganze Passagen könnten umgestellt werden, ohne das es die Dramaturgie wirdklich beeinflussen würde.
Die beständige Action löscht sich schon recht bald selbst aus, denn es fehlen die ruhigen Momente, als Gegengewicht, die uns die Figuren näher bringen und erklären warum es wichtig sein könnte, das die Helden überleben.
Vor lauter wegrennen und herumraufen, bleibt leider keine wirkliche Zeit einen der Figuren mit Charakter zu versehen, weswegen mir die Raumschiffbesatzung auch bis zum Schluss relativ egal blieb.
Das ist schade, denn wenn zwischendurch doch mal wer das Licht anmacht, zeigt sich wieviel Aufwand mit dem Setdesign betrieben wurde und wieviele eigentlich ganz gute Ideen in Pandorum stecken. Richtig davon realisiert wurde leider keine, weswegen der Film auch als Genrekost nur bedingt funktioniert.
Kein Totalausfall, aber doch zuwenig Handlung für einen Film der derart konsequent ernsthaft und humorfrei erzählt wird.
[...] die düstere Stimmung auf dem Raumschiff, das bruchstückhafte Erringen von Informationen, das langsam ein komplettes Bild ergibt, hat mir viel Spaß gemacht. Einige Zuschauer kritisieren, dass zu früh zu klar wird, in welche Richtung der Handlungs-Hase hoppelt. Dieses Urteil kann ich nur bedingt teilen. Auch wenn relativ schnell klar ist, wie sich der Film entwickelt, kann er den relativ hohen Spannungs-Level doch überraschend gut halten. [...]
Nach einer sehr vielversprechenden ersten Viertelstunde geht die Geschichte geradlinig, man könnte auch sagen einfallslos voran. Ein Computerspiel mit Ork-artigen Menschmonstern als Gegner, mit dem Missionsziel “Reaktor starten” samt Bonus-Level. Eigentlich schade um das exzellente Produktionsdesign und die hervorragende Kameraarbeit. So viel perfektes Handwerk hätte ein deutlich einfallsreicheres Drehbuch verdient. (Mehr im Podcast)
Es gibt sicherlich schlechteren Schrott als diesen in Babelsberg und mit viel deutschen Steuergeldern gedrehten Science-Fiction-Schocker, der alle möglichen Versatzstücke des Genres durcheinandermischt: Dunkle Gänge und Schleimspuren etwa aus Alien und seinen Nachfolgern, anderes dann aus Event Horizon und was an finsteren Endzeitgeschichten im All noch so herumfliegt. Nur die Komödien wurden ganz ausgelassen, Pandorum leistet sich nicht einmal einen ganz kleinen Comic Relief.
Pandorum fühlt sich an wie der beste auf einem Videospiel basierende Film, der eigentlich nie ein Videospiel zum Vorbild hatte. Mehr auf den Punkt gebracht: es ist ein engmaschiger, minimalistischer Alien-esker „es-ist-etwas-da-draußen-und-es-jagt-uns-in-unserem-Raumschiff“-Film der genauso klaustrophobisch ist, wie man es erwartet; wenn auch leider nicht ganz so paranoid, wie man hofft.
Man nehme die Drehbücher von „Event Horizon“, „Alien“ und „Solaris“, mixe sie im Kopierer, nehme die Kreaturen aus dem Duran-Duran-80er-Video „Wild Boys“ und füttere es in einen PC mit ordentlicher Rechenleistung – fertig ist der Science-Fiction-Film. Christian Alvart ist ja immer für einen gewissen Ekelfaktor gut und so kommt halt ein wenig kreativer und etwas...
Die Pandorum zugrundeliegende Grundideen, Raumreisen und die dabei entstehenden Geisteskrankheiten, die Beklemmung durch das Raumschiff und das All, die Ungewissheit und auch die Idee, Personen ohne Erinnung auf Entdeckung gehen zu lassen, sind grundsätzlich gut .... aber die im Film vorliegende Mischung aus Spatterhorror, Martialart, Suspense, Chase-run, funktioniert nicht optimal. Aus dem großartigen Stoff hätte viel mehr Spannung gezogen werden können, wenn der Film auf die Action/horrorschiene verzichtet hätte. Für Fans des Genres allein wegen der erst am Ende zutrage tretenden Twists der Reise sehenswert.
Pandorum hatte ich echt verdrängt, hab den Film damals kurz vor einem privaten "Trauma" geschaut... bei 2. Mal mochte ich ihn nun wirklich gern, ein klasischer Sci Fi Thriller der mit einigen Wendungen und viel Spannung daherkommt. Klar wird hier geklaut bis zum geht nicht mehr, bei Alien, Event Horizon, Sunshine und 28 Days later... was solls, ist eine kurzweilige Mixtur!
Nichts ist in diesem Film wie es zu sein scheint, alles steht wegen der als Nebenwirkung eines Hyperschlafs auftretenden Psychose, genannt 'Pandorum', permanent an der Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion, wodurch die Spannung bis zum Schluss durchgehend erhalten bleibt.
Ich bin geflasht
"Pandorum" kam, sofern ich mich recht erinnere, nicht so gut bei der Kritik weg. Dabei liegt hier ein spannender SciFi-Horrorfilm vor, der optisch einiges zu bieten hat. Dass die Story Ideen aufgreift, die es schon gab, lässt sich verschmerzen. "Besser gut kopiert als schlecht erfunden" lautet das Motto. Was den positiven Eindruck zusammenschmelzen lässt, ist das Gesülze, das irgendwann beginnt. Wenn Dialoge so überflüssig und über alle Maßen banal sind, kann man auch getrost darauf verzichten. Lieber die Schnauze halten und die Atmosphäre nutzen, als durch ellenlanges Geblubber alles zu zerstören. Da am Ende aber noch die Kurve gekriegt wird, soll dieser Fehler mal nicht zu stark angekreidet werden.
Ein riesen Raumschiff, verzweigte Gänge-dunkel, düster-in der Ferne ist ein Schreien zu hören. Anfänglich wissen die Hauptfiguren nicht, was abgeht. Dann finden sie sich in einem Überlebenskampf wieder. Der Film ist stimmig, atmosphärisch und spannend. Er ist durchaus sehenswert.
Horror? Düster? Klaustrophorisch? Eher ein modernes Phantasieabenteuer. Auf der Quest zum Reaktor stoßen wir nach und nach auf Charaktere die aus einem Videospiel Beat em up stammen könnten und auf dementsprechend dümmliche Dialoge. Ein unabschüttelbares Gefühl von RTL Produktion schon nach den ersten 15 Minuten.
Auf Grund einiger Schlechter Kritiken auf Moviepilot, ging ich mit keinen allzu großen Erwartungen an Pandorum. In vielen Kommentaren wurde Pandorum mit den SciFi-Thirller Event Horizon verglichen und verlor den Vergleich leider sehr oft. Ich für meinen Teil kann, den Vergleich nicht verstehen, denn abgesehen vom Genre und die daraus folgenden Konsequenzen (Weltall, Raumschiff, Besatzung, Bedrohung) haben die beiden Filme nichts miteinander zu tun. Es handelt sich um zwei völlig verschiedene Stile, eine komplett andere Bedrohung und eine ganz andere Hintergrundgeschichte.
Wäre ich allerdings dazu gezwungen die beiden Filme gegeneinander abzuwägen, wäre in meinem Fall ganz klar Pandorum der Sieger. (Mehr dazu in meiner Kurzkritik zu Event Horizon.)
Wie man aus meiner Einleitung nun schon rauslesen kann, Pandorum hat mich positiv überrascht. Vieles wirkt zwar nicht ganz neu, aber nichts wirkt schlecht abgekupfert. Christian Alvart Werk hat eine sehr dichte und spannende Atmosphäre, die mich und meinen Freund ab und an an das Videogame Dead Space erinnerte. Nicht ganz so gruselig und nicht ganz so eklig, aber eben vergleichbar.
Ich wurde von Anfang bis Ende unterhalten, auch wenn ich zugeben muss, dass mich der “Twist” am Ende nicht wirklich überraschen konnte.
Alle Schauspieler leisten passable bis gute Arbeit. Die Leistung der Darsteller ist fast an der Wichtigkeit ihrer Charaktere zu messen. So leisten Foster und Quaid die beste Arbeit und können überzeugen.
Der Plot ist nicht der tiefgehenste aller Zeiten, aber ich kam mir auch keine Sekunde so vor als beleidige der Film meine Intelligenz. Mit den wenigen vorhandenen Tash-Szenen kann ich gut leben.
Die Welt ist am Ende und Hoffnung gibt es nur auf Tanis, einem Erdähnlichen Planeten, der weit entfernt liegt und nur im Hyperschlaf auf der „Elysium“ erreichbar scheint. Auf diesem ewigen Flug kann natürlich so einiges schief gehen und so entwickelt sich die Hälfte der Crew zu Ork-ähnlichen Maschinen-Kannibalen oder verfällt der paranoiden Wahnkrankheit Pandorum. Ob nun Dennis Quaid unter dieser klaustrophobischen Irrung leidet, will ich nicht verraten, spielen tut er den Erinnerungslosen Payton aber recht souverän und man leidet als Zuschauer ebenso wie die Protagonisten. Ihm zur Seite steht nur Ben Foster, der ihm ähnlich, seine Rolle glaubhaft zu spielen weiß und die Actionmomente einheimsen kann. Dabei muss man zugeben, dass alles sehr schön dreckig wirkt und man mit jeder Minute des Films paranoider wird.
Leider fehlt im Endeffekt die Substanz an der Geschichte und die Animation der Wesen wirkt zu wirr und abgehackt. Das drückt natürlich arg die Stimmung und lässt die tolle Wirkung der Paranoia leider verblassen.
Ganz kurz: Starker Anfang und dann gehts ebenso stark bergab, auch das Ende kann den Film nicht retten. Dafür ist im Mittelteil einfach zu viel Sinnloses im Gange. Besonders die Charaktere, die in der Mitte des Films dazukommen, passen überhaupt nicht in den Film. Ich sage nur: "Weltraumpseudoninjas".
Aus der Story hätte man mit weniger mehr machen können.
Der Mensch kriegt´s einfach nicht hin,- da geht ihm erneut die Erde flöten und er muss ausweichen auf den Planeten 2.0. Teilweise kamen Effekte, Stimmung, Akteure und Plot nicht richtig aussem Schuh. Irgendwie fehlte da der *flöt* Pfiff. Sicherlich alles ganz bodenständig mit ein paar ausnehmend guten Momenten und insgesamt auch nicht missraten, aber es wunderte mich dann nicht, als ich eine deutsche Beteiligung samt unsexy Film-Förderung im Abspann zur Kenntnis nahm. So kann "ich" mal wieder sagen: "Für nen deutschen Film gar nicht mal so übel."
7/10 und nochmal 0,5 on Top, weil er mich irgendwie doch positiv überrascht hat.
So ein kleiner Mix aus vielem bereits da gewesenen. Trotzdem wirkt er nicht wie eine billige Kopie. Ich mag Filme die ohne große Einleitung einfach anfangen und man im Plot erst erfährt, was eigentlich passiert / passsiert ist.
So wie Source Code z Bsp.
Trotzdem ist der Film teilweise zu dunkel und manchmal entstand bei mir der Eindruck:
"Nun gut. Da rennt gerad irgendwer vor irgendwem davon. Kann man damit mal aufhören und mit der Story weitermachen? Ah danke!"
Kurz und knapp; guter Film. Stimmung passt, Schauspieler sind pasabel bis gut. Der Plot ist solide und einfach gestrickt und das Ende ist ok. Ich habe mich zumindest nicht drüber ärgern müssen.
Tüpisches Popcorngruselspektakel für den Film am Abend :)
Ein sehr düsterer,klaustrophobischer und ungemein spannender Film der mit 2 richtig starken Hauptdarstellern und einem überraschenden Ende durchaus zu beeindrucken weiß.
Sicherlich nicht einer der herausragendsten Filme aus diesem Genre aber um längen besser als ähnliche Machwerke wie etwa "Event Horizon".....
Aufgrund mancher Bewertungen hier hätte ich mir den Film fast doch nicht angeschaut.
Zum Glück hab ichs doch getan! Man bekommt hier keine fette Story mit Handlung usw
reingedrückt, sondern einfach nur nen guten SciFi-Thriller! Das Ende fine ich auch gut.
Und ma ehrlich, ich kenn und lieb Event Horizon, aber das sind 2 verschiedene Paar Schuh.
Einschlafen kann man da nur schwer, also ich kann den Film weiter empfehlen!
endlich jemand der den unterschied zwichen Event Horizon und Pandorum sieht^^
Das Ende war mir beim erstenmal Sehen nicht klar, aber beim zweiten Mal bekommt man doch viele Hinweise drauf (Algen an den Wänden / Wasser läuft an mehreren Stellen durchs Schiff)
Da will man einmal einen Film im Weltall machen, mit Monstern auf einem Raumschiff, das gerade auf dem Weg ist eine neue Erde zu besiedeln. Man hat alles schon perfekt geplant, das Drehbuch ist fertig und kurz vor der ersten Klappe fällt irgendwem auf, dass der Film noch keinen Titel hat. Also kurz überlegt: „Another Earth“ – gibt es schon. „Aliens“ – Ebenfalls. „Lost in Space“ – schon weg. „Odyssee im Weltraum“ – Nope. „Operation Weltraum“ – Ach Scheiße. Wir erfinden einfach ne komische Raumkrankheit, geben ihr einen geheimnisvollen Namen und pressen sie irgendwie noch mit rein. Uns so wurde „Pandorum“ geboren. Zumindest denke ich, dass es so war.
Bower erwacht aus einem Hyperschlaf, kurze Zeit nach ihm sein Vorgesetzter Payton. Sie befinden sich auf einem Raumschiff, doch irgendetwas stimmt nicht. Ein Besatzungsmitglied fehlt, keine Crew, die ihnen die Arbeit übergibt und Strom ist auch nicht wirklich da. Ein Reaktor überhitzt, muss neu gestartet werden, komische Wesen sind auf dem Schiff, Überlebende, eine neue Welt soll untersucht werden, die alte ist kaputt, weil wir Menschen so schlimm sind. Und dann noch Pandorum, eine Krankheit die einen irre werden lässt. Ja der Streifen fährt inhaltlich schwere Geschütze auf. Und auch wenn es manchmal etwas dauert, bis der Groschen fällt und einige Sachen sind nicht ganz logisch oder schon recht abgedroschen sind – die Geschichte liefert ein ordentliches Grundgerüst, um interessiert dran zu bleiben.
Und nicht nur bei der Story muss man sich bemühen, Licht ins Dunkel zu bringen. Das Raumschiff, die Gänge, die ganze Atmosphäre ist sehr dunkel. Aufgehellt wird das Ganze meist nur von Taschenlampen oder Leuchtstäben. Das ist manchmal schon ein wenig anstrengend, hat mir insgesamt aber sehr gut gefallen, da es gut ins Setting gepasst hat.
Leider sieht man dadurch aber nur selten wirklich einprägsame Schauplätze. Wenn es doch mal erleuchtet ist, sehen die Kulissen aber wirklich super aus. Man fühlt sich wirklich wie auf einem futuristischen Raumschiff mit allerlei Krimskrams.
Die Figuren sind nicht besonders. Wir haben den Captainstyp, der alles im Griff zu haben scheint, die tödliche Assassine, die niemandem traut, den fremdsprachigen Kriegertypen, den verrückten, schwarzen Witzbold und einen klassischen Helden der irgendwie alles im Griff hat. Fans der Serie „Six Feet Under“ kennen ihn vielleicht als langhaarigen Kunststudenten Russel. Dialogtechnisch bewegt sich alles auf mittelmäßigem Niveau, wobei aber auch mal Ausfälle nach unten auftreten.
Vor allem das erste Drittel des Films ist stark. Man weiß nicht, was los ist, bedrohliche Dunkelheit, komische Wesen, hohe Spannung. Man wird richtig gepackt. All das fällt aber Richtung Ende leider immer weiter ab. Und mit vorantreibender Handlung wird auch immer mehr mit der guten, alten Moralkeule geschwungen. Das wirkte für mich sehr aufgesetzt und fehl am Platze – die Rolle des Menschen, Religion, Macht über andere und Macht über sich selbst – all das wird irgendwie mal kurz angerissen. Dazu kommt ein fragwürdiges, wenig überraschendes Ende.
„Pandorum“ ist schon ein guter Film. Ein schönes Setting und gute Ideen treffen aber gerade im Schlussteil auf eine Geschichte, die dann doch mehr sein will, als sie ist. Und das ist schade, denn so reiht sich Pandorum in die Spate der Filme ein, die ich irgendwie gerne noch mehr mögen würde, es aber nicht so richtig kann.
Eine ganz drollige Mischung aus ein bisserl Horror, Scifi, Endzeitdrama und Psycho.
Nichts ganz Neues.
/* Mini Spoiler - nimmt nicht viel vorweg */
Im Gegensatz zu einigen anderen Filmen, dieses Genres, wird am Schluss aber klar, was wirklich all das Chaos verursacht hat. Es macht am Ende alles Sinn.
/* richtiger Spoiler - nur wer ihn schon gesehen hat */
Wieso wusste ich, dass er seine Frau an Bord nicht finden wird - das dreckverschmierte Mädel war einfach zu niedlich - und wie sollten die beiden sonst "moralisch korrekt" zusammenkommen?
Okay ich bin Sci-Fi-Fan aber was mir an dem Film einfach gefallen hat, ist seine wirklich abwechslungsreiche, mit coolen teilweise unerwarteten Wendungen versehene Story.
Zwar sind seine Charaktere nun sagen wir mal stereotypisch :) aber dafür sind sie dann wirklich cool.
Die Musik sowie die Optik/Design des Films fand ich auch sehr ansprechend.
Die Auflösung des Films hat mir dann wirklich sehr gut gefallen auch wenn das tatsächliche Ende ein wenig zu kitschig ist.
Ich würde den Film am ehesten mit "EVENT HORIZON" vergleichen doch da hat mir Pandorum wirklich besser gefallen. Vor allem da ich einen recht soliden Durchschnittsfilm erwartet habe!
Ein verflucht lustiger (im Sinne von "spaßig") klaustrophobischer Sci-Fi Horrorfilm, der durchgehend spannend und unterhaltsam ist. Das Ende ist zwar etwas ... na ja... langweilig, und es ist schade, dass der Vietnamese stirbt (ja, es war ein Vietnamese, der sogar ordentliches Vietnamesisch gesprochen hat), aber insgesamt wurde ich doch ziemlich gut unterhalten =D
Und HURRAA! Ein Happy End. Ich mags irgendwie nicht, wenn am Ende eines Films einfach die komplette Menschheit ausgerottet wird oder alles hoffnungslos ist (zumindest nicht bei sowas wie "Pandorum").
Pandorum - Kritik
DE/US 2009 Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 01.10.2009
Kritiken (10) — Film: Pandorum
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenPandorum ist eine deutsch - amerikanische Coprudution des deutschen Regisseurs Christian Alvart. Sein Killerthriller "Antikörper" aus dem Jahr 2005 hat mir aus verschiedenen Gründen gut gefallen, darum war ich speziell interessiert daran, weitere Filme von ihm zu sehen.
Pandorum wurde ja von den Kritikern mit durchwegs schlechten bis mittleren Kritiken versehen, zusätzlich hat der Film bei Kosten von 40 Millionen Dollar bis jetzt noch nicht einmal 9 Millionen weltweit wieder eingespielt. Schade also für den talentierten Regisseur und seine tollen Darsteller, Pandorum ist ein klarer Kinoflop geworden und kann höchstens noch auf DVD ein Hit werden.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
BaitfroN 2011/09/12 19:01:29
Antwort löschenEigentlich ist es eine Deutsch-Britische Coproduktion, nur einiger der Schauspieler sind Amerikaner.
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDas ist (...) das Problem mit diesem Film des deutschen Genrefans Christian Alvart: Sieht toll aus, klingt toll, haut aber mittendrin immer wieder meilenweit daneben und stolpert einfach zu räudig durch sein schönes Setting. Auf der anderen Seite, ach, diese Bauten, dieses Design, diese Atmosphäre, dieser Schluß... man möchte diesen Film irgendwie einfach so gern haben. Es soll ein jeder selbst versuchen, PANDORUM lieben zu lernen.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWie Sie sehen, sehense nischt. Alvart nimmt den Spruch vom düsteren Film leider so ernst, das es fast 50 Minuten dauert, ehe auf der Leinwand überhaupt mal mehr als kämpfende hautfarblich Herausgeforderte im Tunnel zu sehen sind.
Gefühlte Stunden rennt unser Held vor Albino-Kannibalen weg um irgendwie die Sicherung wieder reinzudrehen, während Dennis Quaid in seinem Büro vor sich hinbrubbelt. Alvart gönnt weder seinen Protagonisten noch den Zuschauern Ruhe oder Orientierung, so das sich schon bald das Gefühl einstellt, es wäre egal wer warum wohin rennt. Ganze Passagen könnten umgestellt werden, ohne das es die Dramaturgie wirdklich beeinflussen würde.
Die beständige Action löscht sich schon recht bald selbst aus, denn es fehlen die ruhigen Momente, als Gegengewicht, die uns die Figuren näher bringen und erklären warum es wichtig sein könnte, das die Helden überleben.
Vor lauter wegrennen und herumraufen, bleibt leider keine wirkliche Zeit einen der Figuren mit Charakter zu versehen, weswegen mir die Raumschiffbesatzung auch bis zum Schluss relativ egal blieb.
Das ist schade, denn wenn zwischendurch doch mal wer das Licht anmacht, zeigt sich wieviel Aufwand mit dem Setdesign betrieben wurde und wieviele eigentlich ganz gute Ideen in Pandorum stecken. Richtig davon realisiert wurde leider keine, weswegen der Film auch als Genrekost nur bedingt funktioniert.
Kein Totalausfall, aber doch zuwenig Handlung für einen Film der derart konsequent ernsthaft und humorfrei erzählt wird.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
damokles 2009/12/02 16:43:05
Antwort löschenDa kann ich mich nur anschließen, obwohl ich noch eher Richtung Totalausfall tendiere. Schade.
Alle 3 Antworten zeigen
busybee 2010/11/07 18:16:09
Antwort löschenDANKE! Genau was ich mir auch gedacht hab. Wirklich schade für den Film...
Homunculus 2011/08/10 23:00:40
Antwort löschenDas nenn ich doch mal ne Parallelwahrnehmung.
Erinnerte auch gewaltig an The Descent, statt Grottenolme gabs Schachtolme
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] die düstere Stimmung auf dem Raumschiff, das bruchstückhafte Erringen von Informationen, das langsam ein komplettes Bild ergibt, hat mir viel Spaß gemacht. Einige Zuschauer kritisieren, dass zu früh zu klar wird, in welche Richtung der Handlungs-Hase hoppelt. Dieses Urteil kann ich nur bedingt teilen. Auch wenn relativ schnell klar ist, wie sich der Film entwickelt, kann er den relativ hohen Spannungs-Level doch überraschend gut halten. [...]
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Subway 2010/12/29 23:31:21
Antwort löschenKann mich dem anschließen.
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenNach einer sehr vielversprechenden ersten Viertelstunde geht die Geschichte geradlinig, man könnte auch sagen einfallslos voran. Ein Computerspiel mit Ork-artigen Menschmonstern als Gegner, mit dem Missionsziel “Reaktor starten” samt Bonus-Level. Eigentlich schade um das exzellente Produktionsdesign und die hervorragende Kameraarbeit. So viel perfektes Handwerk hätte ein deutlich einfallsreicheres Drehbuch verdient. (Mehr im Podcast)
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenEs gibt sicherlich schlechteren Schrott als diesen in Babelsberg und mit viel deutschen Steuergeldern gedrehten Science-Fiction-Schocker, der alle möglichen Versatzstücke des Genres durcheinandermischt: Dunkle Gänge und Schleimspuren etwa aus Alien und seinen Nachfolgern, anderes dann aus Event Horizon und was an finsteren Endzeitgeschichten im All noch so herumfliegt. Nur die Komödien wurden ganz ausgelassen, Pandorum leistet sich nicht einmal einen ganz kleinen Comic Relief.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
AKS 2010/06/20 18:19:03
Antwort löschenIch glaube mit deutschen Steuergeldern wir so viel Schindluder getrieben, da ist dieser Film immernoch das Beste was damit gemacht wurde.
Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenPandorum fühlt sich an wie der beste auf einem Videospiel basierende Film, der eigentlich nie ein Videospiel zum Vorbild hatte. Mehr auf den Punkt gebracht: es ist ein engmaschiger, minimalistischer Alien-esker „es-ist-etwas-da-draußen-und-es-jagt-uns-in-unserem-Raumschiff“-Film der genauso klaustrophobisch ist, wie man es erwartet; wenn auch leider nicht ganz so paranoid, wie man hofft.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMan nehme die Drehbücher von „Event Horizon“, „Alien“ und „Solaris“, mixe sie im Kopierer, nehme die Kreaturen aus dem Duran-Duran-80er-Video „Wild Boys“ und füttere es in einen PC mit ordentlicher Rechenleistung – fertig ist der Science-Fiction-Film. Christian Alvart ist ja immer für einen gewissen Ekelfaktor gut und so kommt halt ein wenig kreativer und etwas...
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenDüsterer Science-Fiction-Horrorfilm, der dank guter Darsteller, flotter Action und handwerklich solider Inszenierung trotz mangelnder eigener Ideen zu unterhalten vermag.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDie Pandorum zugrundeliegende Grundideen, Raumreisen und die dabei entstehenden Geisteskrankheiten, die Beklemmung durch das Raumschiff und das All, die Ungewissheit und auch die Idee, Personen ohne Erinnung auf Entdeckung gehen zu lassen, sind grundsätzlich gut .... aber die im Film vorliegende Mischung aus Spatterhorror, Martialart, Suspense, Chase-run, funktioniert nicht optimal. Aus dem großartigen Stoff hätte viel mehr Spannung gezogen werden können, wenn der Film auf die Action/horrorschiene verzichtet hätte. Für Fans des Genres allein wegen der erst am Ende zutrage tretenden Twists der Reise sehenswert.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (108) — Film: Pandorum
Kommentar schreibenjedi37 2012/02/02 22:58:03
Kommentar löschenPandorum hatte ich echt verdrängt, hab den Film damals kurz vor einem privaten "Trauma" geschaut... bei 2. Mal mochte ich ihn nun wirklich gern, ein klasischer Sci Fi Thriller der mit einigen Wendungen und viel Spannung daherkommt. Klar wird hier geklaut bis zum geht nicht mehr, bei Alien, Event Horizon, Sunshine und 28 Days later... was solls, ist eine kurzweilige Mixtur!
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Ale_Noir 2012/01/25 22:23:05
Kommentar löschenNichts ist in diesem Film wie es zu sein scheint, alles steht wegen der als Nebenwirkung eines Hyperschlafs auftretenden Psychose, genannt 'Pandorum', permanent an der Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion, wodurch die Spannung bis zum Schluss durchgehend erhalten bleibt.
Ich bin geflasht
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guggenheim 2012/01/05 14:54:59
Kommentar löschen"Pandorum" kam, sofern ich mich recht erinnere, nicht so gut bei der Kritik weg. Dabei liegt hier ein spannender SciFi-Horrorfilm vor, der optisch einiges zu bieten hat. Dass die Story Ideen aufgreift, die es schon gab, lässt sich verschmerzen. "Besser gut kopiert als schlecht erfunden" lautet das Motto. Was den positiven Eindruck zusammenschmelzen lässt, ist das Gesülze, das irgendwann beginnt. Wenn Dialoge so überflüssig und über alle Maßen banal sind, kann man auch getrost darauf verzichten. Lieber die Schnauze halten und die Atmosphäre nutzen, als durch ellenlanges Geblubber alles zu zerstören. Da am Ende aber noch die Kurve gekriegt wird, soll dieser Fehler mal nicht zu stark angekreidet werden.
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
duffy 2012/01/05 15:03:01
Antwort löschenIch fand den auch sehr ok.
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lieber_tee 2012/01/05 15:08:40
Antwort löschenIch auch.
horro 2012/01/05 20:47:31
Antwort löschen... und ich erst ;)
Punk 2011/12/17 14:55:30
Kommentar löschenEin riesen Raumschiff, verzweigte Gänge-dunkel, düster-in der Ferne ist ein Schreien zu hören. Anfänglich wissen die Hauptfiguren nicht, was abgeht. Dann finden sie sich in einem Überlebenskampf wieder. Der Film ist stimmig, atmosphärisch und spannend. Er ist durchaus sehenswert.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marcus Rojas 2011/12/15 02:36:41
Kommentar löschenHorror? Düster? Klaustrophorisch? Eher ein modernes Phantasieabenteuer. Auf der Quest zum Reaktor stoßen wir nach und nach auf Charaktere die aus einem Videospiel Beat em up stammen könnten und auf dementsprechend dümmliche Dialoge. Ein unabschüttelbares Gefühl von RTL Produktion schon nach den ersten 15 Minuten.
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Chaosmacherin 2011/11/01 22:33:16
Kommentar löschenAuf Grund einiger Schlechter Kritiken auf Moviepilot, ging ich mit keinen allzu großen Erwartungen an Pandorum. In vielen Kommentaren wurde Pandorum mit den SciFi-Thirller Event Horizon verglichen und verlor den Vergleich leider sehr oft. Ich für meinen Teil kann, den Vergleich nicht verstehen, denn abgesehen vom Genre und die daraus folgenden Konsequenzen (Weltall, Raumschiff, Besatzung, Bedrohung) haben die beiden Filme nichts miteinander zu tun. Es handelt sich um zwei völlig verschiedene Stile, eine komplett andere Bedrohung und eine ganz andere Hintergrundgeschichte.
Wäre ich allerdings dazu gezwungen die beiden Filme gegeneinander abzuwägen, wäre in meinem Fall ganz klar Pandorum der Sieger. (Mehr dazu in meiner Kurzkritik zu Event Horizon.)
Wie man aus meiner Einleitung nun schon rauslesen kann, Pandorum hat mich positiv überrascht. Vieles wirkt zwar nicht ganz neu, aber nichts wirkt schlecht abgekupfert. Christian Alvart Werk hat eine sehr dichte und spannende Atmosphäre, die mich und meinen Freund ab und an an das Videogame Dead Space erinnerte. Nicht ganz so gruselig und nicht ganz so eklig, aber eben vergleichbar.
Ich wurde von Anfang bis Ende unterhalten, auch wenn ich zugeben muss, dass mich der “Twist” am Ende nicht wirklich überraschen konnte.
Alle Schauspieler leisten passable bis gute Arbeit. Die Leistung der Darsteller ist fast an der Wichtigkeit ihrer Charaktere zu messen. So leisten Foster und Quaid die beste Arbeit und können überzeugen.
Der Plot ist nicht der tiefgehenste aller Zeiten, aber ich kam mir auch keine Sekunde so vor als beleidige der Film meine Intelligenz. Mit den wenigen vorhandenen Tash-Szenen kann ich gut leben.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chewbacca 2011/10/16 00:53:24
Kommentar löschenDie Welt ist am Ende und Hoffnung gibt es nur auf Tanis, einem Erdähnlichen Planeten, der weit entfernt liegt und nur im Hyperschlaf auf der „Elysium“ erreichbar scheint. Auf diesem ewigen Flug kann natürlich so einiges schief gehen und so entwickelt sich die Hälfte der Crew zu Ork-ähnlichen Maschinen-Kannibalen oder verfällt der paranoiden Wahnkrankheit Pandorum. Ob nun Dennis Quaid unter dieser klaustrophobischen Irrung leidet, will ich nicht verraten, spielen tut er den Erinnerungslosen Payton aber recht souverän und man leidet als Zuschauer ebenso wie die Protagonisten. Ihm zur Seite steht nur Ben Foster, der ihm ähnlich, seine Rolle glaubhaft zu spielen weiß und die Actionmomente einheimsen kann. Dabei muss man zugeben, dass alles sehr schön dreckig wirkt und man mit jeder Minute des Films paranoider wird.
Leider fehlt im Endeffekt die Substanz an der Geschichte und die Animation der Wesen wirkt zu wirr und abgehackt. Das drückt natürlich arg die Stimmung und lässt die tolle Wirkung der Paranoia leider verblassen.
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Sentenced 2011/09/26 02:53:43
Kommentar löschenGanz kurz: Starker Anfang und dann gehts ebenso stark bergab, auch das Ende kann den Film nicht retten. Dafür ist im Mittelteil einfach zu viel Sinnloses im Gange. Besonders die Charaktere, die in der Mitte des Films dazukommen, passen überhaupt nicht in den Film. Ich sage nur: "Weltraumpseudoninjas".
Aus der Story hätte man mit weniger mehr machen können.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sikkmeidack 2011/09/15 16:06:46
Kommentar löschenDer Mensch kriegt´s einfach nicht hin,- da geht ihm erneut die Erde flöten und er muss ausweichen auf den Planeten 2.0. Teilweise kamen Effekte, Stimmung, Akteure und Plot nicht richtig aussem Schuh. Irgendwie fehlte da der *flöt* Pfiff. Sicherlich alles ganz bodenständig mit ein paar ausnehmend guten Momenten und insgesamt auch nicht missraten, aber es wunderte mich dann nicht, als ich eine deutsche Beteiligung samt unsexy Film-Förderung im Abspann zur Kenntnis nahm. So kann "ich" mal wieder sagen: "Für nen deutschen Film gar nicht mal so übel."
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BaitfroN 2011/09/12 18:52:51
Kommentar löschenDie Charactere sind zwar teilweise etwas albern, aber alles in allem ein gut gemachter und sehr atmospherischer SciFi-Thriller.
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Crowsen 2011/08/17 13:08:10
Kommentar löschen7/10 und nochmal 0,5 on Top, weil er mich irgendwie doch positiv überrascht hat.
So ein kleiner Mix aus vielem bereits da gewesenen. Trotzdem wirkt er nicht wie eine billige Kopie. Ich mag Filme die ohne große Einleitung einfach anfangen und man im Plot erst erfährt, was eigentlich passiert / passsiert ist.
So wie Source Code z Bsp.
Trotzdem ist der Film teilweise zu dunkel und manchmal entstand bei mir der Eindruck:
"Nun gut. Da rennt gerad irgendwer vor irgendwem davon. Kann man damit mal aufhören und mit der Story weitermachen? Ah danke!"
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Apophis 2011/07/26 03:09:54
Kommentar löschenKurz und knapp; guter Film. Stimmung passt, Schauspieler sind pasabel bis gut. Der Plot ist solide und einfach gestrickt und das Ende ist ok. Ich habe mich zumindest nicht drüber ärgern müssen.
Tüpisches Popcorngruselspektakel für den Film am Abend :)
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Otze 2011/07/25 22:48:58
Kommentar löschenIch finde diesen Film Super ohne wenn und aber.
Einfach ne geil düstere Stimmung!!!
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FrankB2B 2011/07/20 11:11:07
Kommentar löschenEin sehr düsterer,klaustrophobischer und ungemein spannender Film der mit 2 richtig starken Hauptdarstellern und einem überraschenden Ende durchaus zu beeindrucken weiß.
Sicherlich nicht einer der herausragendsten Filme aus diesem Genre aber um längen besser als ähnliche Machwerke wie etwa "Event Horizon".....
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MK. 2011/07/11 22:25:14
Kommentar löschenAufgrund mancher Bewertungen hier hätte ich mir den Film fast doch nicht angeschaut.
Zum Glück hab ichs doch getan! Man bekommt hier keine fette Story mit Handlung usw
reingedrückt, sondern einfach nur nen guten SciFi-Thriller! Das Ende fine ich auch gut.
Und ma ehrlich, ich kenn und lieb Event Horizon, aber das sind 2 verschiedene Paar Schuh.
Einschlafen kann man da nur schwer, also ich kann den Film weiter empfehlen!
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MK. 2011/07/12 00:18:40
Antwort löschenmacht doch nichts.
joesrooms 2011/08/19 14:37:20
Antwort löschenendlich jemand der den unterschied zwichen Event Horizon und Pandorum sieht^^
Das Ende war mir beim erstenmal Sehen nicht klar, aber beim zweiten Mal bekommt man doch viele Hinweise drauf (Algen an den Wänden / Wasser läuft an mehreren Stellen durchs Schiff)
Fernschreiber 2011/06/01 23:48:46
Kommentar löschenDa will man einmal einen Film im Weltall machen, mit Monstern auf einem Raumschiff, das gerade auf dem Weg ist eine neue Erde zu besiedeln. Man hat alles schon perfekt geplant, das Drehbuch ist fertig und kurz vor der ersten Klappe fällt irgendwem auf, dass der Film noch keinen Titel hat. Also kurz überlegt: „Another Earth“ – gibt es schon. „Aliens“ – Ebenfalls. „Lost in Space“ – schon weg. „Odyssee im Weltraum“ – Nope. „Operation Weltraum“ – Ach Scheiße. Wir erfinden einfach ne komische Raumkrankheit, geben ihr einen geheimnisvollen Namen und pressen sie irgendwie noch mit rein. Uns so wurde „Pandorum“ geboren. Zumindest denke ich, dass es so war.
Bower erwacht aus einem Hyperschlaf, kurze Zeit nach ihm sein Vorgesetzter Payton. Sie befinden sich auf einem Raumschiff, doch irgendetwas stimmt nicht. Ein Besatzungsmitglied fehlt, keine Crew, die ihnen die Arbeit übergibt und Strom ist auch nicht wirklich da. Ein Reaktor überhitzt, muss neu gestartet werden, komische Wesen sind auf dem Schiff, Überlebende, eine neue Welt soll untersucht werden, die alte ist kaputt, weil wir Menschen so schlimm sind. Und dann noch Pandorum, eine Krankheit die einen irre werden lässt. Ja der Streifen fährt inhaltlich schwere Geschütze auf. Und auch wenn es manchmal etwas dauert, bis der Groschen fällt und einige Sachen sind nicht ganz logisch oder schon recht abgedroschen sind – die Geschichte liefert ein ordentliches Grundgerüst, um interessiert dran zu bleiben.
Und nicht nur bei der Story muss man sich bemühen, Licht ins Dunkel zu bringen. Das Raumschiff, die Gänge, die ganze Atmosphäre ist sehr dunkel. Aufgehellt wird das Ganze meist nur von Taschenlampen oder Leuchtstäben. Das ist manchmal schon ein wenig anstrengend, hat mir insgesamt aber sehr gut gefallen, da es gut ins Setting gepasst hat.
Leider sieht man dadurch aber nur selten wirklich einprägsame Schauplätze. Wenn es doch mal erleuchtet ist, sehen die Kulissen aber wirklich super aus. Man fühlt sich wirklich wie auf einem futuristischen Raumschiff mit allerlei Krimskrams.
Die Figuren sind nicht besonders. Wir haben den Captainstyp, der alles im Griff zu haben scheint, die tödliche Assassine, die niemandem traut, den fremdsprachigen Kriegertypen, den verrückten, schwarzen Witzbold und einen klassischen Helden der irgendwie alles im Griff hat. Fans der Serie „Six Feet Under“ kennen ihn vielleicht als langhaarigen Kunststudenten Russel. Dialogtechnisch bewegt sich alles auf mittelmäßigem Niveau, wobei aber auch mal Ausfälle nach unten auftreten.
Vor allem das erste Drittel des Films ist stark. Man weiß nicht, was los ist, bedrohliche Dunkelheit, komische Wesen, hohe Spannung. Man wird richtig gepackt. All das fällt aber Richtung Ende leider immer weiter ab. Und mit vorantreibender Handlung wird auch immer mehr mit der guten, alten Moralkeule geschwungen. Das wirkte für mich sehr aufgesetzt und fehl am Platze – die Rolle des Menschen, Religion, Macht über andere und Macht über sich selbst – all das wird irgendwie mal kurz angerissen. Dazu kommt ein fragwürdiges, wenig überraschendes Ende.
„Pandorum“ ist schon ein guter Film. Ein schönes Setting und gute Ideen treffen aber gerade im Schlussteil auf eine Geschichte, die dann doch mehr sein will, als sie ist. Und das ist schade, denn so reiht sich Pandorum in die Spate der Filme ein, die ich irgendwie gerne noch mehr mögen würde, es aber nicht so richtig kann.
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Lichtscheu 2011/04/24 08:36:02
Kommentar löschenKLasse Film
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dos6510 2011/04/07 10:22:52
Kommentar löschenEine ganz drollige Mischung aus ein bisserl Horror, Scifi, Endzeitdrama und Psycho.
Nichts ganz Neues.
/* Mini Spoiler - nimmt nicht viel vorweg */
Im Gegensatz zu einigen anderen Filmen, dieses Genres, wird am Schluss aber klar, was wirklich all das Chaos verursacht hat. Es macht am Ende alles Sinn.
/* richtiger Spoiler - nur wer ihn schon gesehen hat */
Wieso wusste ich, dass er seine Frau an Bord nicht finden wird - das dreckverschmierte Mädel war einfach zu niedlich - und wie sollten die beiden sonst "moralisch korrekt" zusammenkommen?
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veseria 2011/04/02 14:07:29
Kommentar löschenOkay ich bin Sci-Fi-Fan aber was mir an dem Film einfach gefallen hat, ist seine wirklich abwechslungsreiche, mit coolen teilweise unerwarteten Wendungen versehene Story.
Zwar sind seine Charaktere nun sagen wir mal stereotypisch :) aber dafür sind sie dann wirklich cool.
Die Musik sowie die Optik/Design des Films fand ich auch sehr ansprechend.
Die Auflösung des Films hat mir dann wirklich sehr gut gefallen auch wenn das tatsächliche Ende ein wenig zu kitschig ist.
Ich würde den Film am ehesten mit "EVENT HORIZON" vergleichen doch da hat mir Pandorum wirklich besser gefallen. Vor allem da ich einen recht soliden Durchschnittsfilm erwartet habe!
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Hoang-Thach-Vu 2011/03/17 00:17:45
Kommentar löschen[Spoiler]
Ein verflucht lustiger (im Sinne von "spaßig") klaustrophobischer Sci-Fi Horrorfilm, der durchgehend spannend und unterhaltsam ist. Das Ende ist zwar etwas ... na ja... langweilig, und es ist schade, dass der Vietnamese stirbt (ja, es war ein Vietnamese, der sogar ordentliches Vietnamesisch gesprochen hat), aber insgesamt wurde ich doch ziemlich gut unterhalten =D
Und HURRAA! Ein Happy End. Ich mags irgendwie nicht, wenn am Ende eines Films einfach die komplette Menschheit ausgerottet wird oder alles hoffnungslos ist (zumindest nicht bei sowas wie "Pandorum").
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