Prometheus - Dunkle Zeichen - Kritik

Prometheus

GB/US · 2012 · Laufzeit 124 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller · Kinostart
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    PROMETHEUS verfügt über reichlich ALIEN-Prequel-Remake-Whatever-DNA und ist ein wahrer Eye/Eargasmus, wie ihn das moderne Sci-Fi-Kino nicht mehr oft zu bieten hat: Klaustrophobische Atmosphäre in unterirdischen Höhlengängen, riesige Sandstürme die über die Oberfläche des Planeten toben, eine extrem krasse Abtreibungsszene und ein epischer Raumschiff-Absturz, der mich jedes Mal verzückt mit den Äuglein klimpern lässt.

    Warum so viele Filmfreunde mit diesem unglaublich bildgewaltigen Reißer nichts anfangen können, ist mir ein Rätsel. Logiklöcher und dumme Handlungsweisen der Figuren müssen dann, zugegebenermaßen nicht ganz unberechtigt, als zufriedenstellende Begründung herhalten.
    Genau so wie die blöde Story, was ich dann so wiederum überhaupt nicht unterstreichen kann. Die Handlung an sich ist eine altbekannte Konstante wie schon in ALIEN und unzähligen mehr oder weniger gleichen Trittbrettfahrern der Kategorie 'A-C Movie'. Auch in PROMETHEUS gibt es einen Fund, eine Crew, das Grauen die Stille Heldin die zur toughen Powerfrau wird, den Androiden und das 10 kleine Negerlein Prinzip.

    Nichts Neues also, für mich aber dank der vielen ALIEN Querverweise (vor allem die Geschichte um den mysteriösen 'Space Jockey' und der Ursprung der säureblütigen Alien-Rasse) und den interessanten Fragen fundamentaler Art von äußerst hohem Unterhaltungswert.

    Michael Fassbender ist hier als Android der große Knaller. Seine Darbietung lässt nie einen Zweifel daran aufkommen, das man es nicht mit einem Androiden zu tun haben könnte. Seine perfekten Bewegungsabläufe, diese Mimik dazu, die abgründige Logik … einfach klasse. Noomi Rapace hat mir eigentlich auch mal wieder gut gefallen, vor allem wenn es langsam etwas mehr zur Sache geht und sie die Sau rauslassen darf. Der Rest vom Cast wurde dafür komplett verschenkt. Und warum Guy Pearce bis zu Unkenntlichkeit auf Benjamin Button geschminkt wurde, wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben. Gibt anscheinend keine alten charismatischen Schauspieler mehr.

    Nach der jetzigen Zweitsichtung in tollem 3D muss ich das Teil hier noch um einen Punkt aufwerten. Guten Gewissens!

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    • 6

      Ich weiß immer noch nicht, was ich zu dem Film schreiben soll, irgendwie ist er nicht Fisch noch Fleisch sondern irgendwas mit Linsen. Nicht das er mir Blähungen verursacht hätte, aber als Vergötterin von "Alien", fühlte ich mich schon stellenweise veräppelt. Und so vieles war einfach nur schrecklich überflüssig (wie Linsen eben). Vielleicht ergibt es ja mehr Sinn, wenn Scott seine geplante Trilogie als Alien-Prequel abgeschlossen hat....oder so.

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      • 8

        sehr aufwendig gedrehter, richtig guter SciFi-Streifen. Spannend bis zum Schluss!

        • 8

          Ich muss dem Film einfach 8.0 Punkte geben, weil er einfach so toll Inszeniert ist von Hr. Scott, einfach der Wahnsinn. Nur das Drehbuch ist etwas Mist geworden, Zb wie sich einige Crewmitglieder der Prometheus verhalten ist teilweise peinlich, so wie der manch ein oder andere Dialog. Dennoch ein toller Film

          • 6
            Niedlich89 04.04.2016, 10:50 Geändert 04.04.2016, 10:53

            Menschen landen auf fernem Planeten und treffen auf Aliens, die ihnen richtig Kette geben. Das ist nicht neu und muss deswegen umso besser umgesetzt werden. Zum Beispiel mit guten Charakteren und Dialogen oder gnadenlos guten Einzelszenen. Interessant waren aber nur der Android, das (entschuldigt bitte) fotzenförmige Alien, die Operation und der Blick auf die Beine der Darstellerin, das Alien im Anzug und die Actionszenen im Hangar. Naja, würde ich nicht nochmal anschauen, dann lieber Alien 2.

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            • 5 .5
              Copacabanasun 26.03.2016, 09:50 Geändert 26.03.2016, 13:50

              Ich wäre damals gern mit den Gedanken aus dem Kino gegangen: "Prometheus hat mir richtig geil die Titten gestreichelt."
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              Aber diese Wissenschaftler kamen so unrealistisch rüber, und dann dieses konfuse Drehbuch.
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              Wirklich schade, dabei sieht "Prometheus" richtig gut aus, und Potenzial war vorhanden. Nur wurde daraus nicht viel gemacht. Keine Momente die einem im Gedächtnis bleiben.
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              Das Raumschiff finde ich richtig cool designt.
              Michael Fassbender ist hier ein Lichtblick in der Dunkelheit dieses Sci-Fi-Werks, das gerne mehr seien würde als es ist.
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              Klar kann man über vieles hinwegsehen und sagen der Film ist super.
              Für mich jedoch gibt es zu viele Unstimmigkeiten, und das kein wirkliches "Alien"-Feeling aufkommt, geschweige eine bedrohliche Atmosphäre. Auch wenn zum Schluss man dann doch noch ein Alien zu sehen bekommt.
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              Fazit: Kein Sci-Fi-Abenteuer das einem die Schuhe auszieht.
              Am Ende bleibt nicht viel übrig, was der Film einem mitgeben könnte.
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              • 8 .5

                scott, space und 3d ... mehr geht einfach nicht.... top.

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                • 4
                  HugoWuga 19.03.2016, 00:14 Geändert 19.03.2016, 19:09

                  Ein Film der beim zusehen Schmerzen bereitet! Sei es ob den schwachen schauspielerischen Leistungen, den extrem platten und geradezu einfältigen Dialogen, den fern jeglicher Logik agierenden Figuren oder dem gescheiterten aufgreifen religiös-philosophischer Fragen der Menschheit.
                  Die stellenweise durchaus vorhandene (Alien-)Atmosphäre wird dadurch leider jeweils schon im Ansatz zermascht. Auch stört mich die fehlende Ruhe des Filmes, jede Szene muss ein Ereignis sein. Aber gerade diese Ruhe zeichnete Alien aus. Auch die pulsierende Spannung von Aliens - Die Rückkehr wird nie auch nur im entferntesten erreicht. Schade, eine grosse Enttäuschung!

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                  • 2 .5

                    Absolute Enttäuschung

                    Den halben Pluspunkt bekommts weil Deacon geil aussieht

                    • 7

                      Also Ripley Scott,oder ridly scott hat eine realistische Kreativität. Er hatte schon 1975 diese Vorstellung von dem Raumschiff der aliens und der Erschaffer...aber Kleinigkeiten versauen den Film.hat mich an billige horror Komödie erinnert.der Typ der in seinem Anzug eine bong raucht und die Schnauze voll hat.der andere greift nach dem alien Wurm ob wohl sie ihn Angriffs Stellung geht und schon einmal angriff, will er das Schlangenfie berühren..der Captain gang bang nigga und die theron charlize sind auch ein lustiges paar.die Geschichte mit den beiden Forschersuperpaar ist auch nicht glaubwürdig,der schauspieler - Forscher gehört zum c movie.super Leistung von Fassbinder.die forscherin hat potenzial aber kann mit wever nicht mithalten.aber erotisch.alien ist war, sollte ein action horrorfantasysiencefiction sein.der gedanke das wir von einer anderen species erschaffen wurden und sie uns vernichten wollen ist horror...ich bin auf die Fortsetzung gespannt.peace

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                      • 6 .5

                        "Prometheus", dessen Natur für mich immer noch nicht geklärt ist (Spinn-Off oder Prequel?, wohl letzteres) hinterlässt mehr Fragen als er Antworten gibt. Eine Bereicherung für das Alien-Universum? Wohl kaum. Mir jedenfalls ist nach Genuss des Blockbusters von Ridley Scott himself eines klargeworden: Als eigenständiger SciFi-Film wäre das hier besser geworden.

                        Die Story höchst interessant, es stellt sich die Frage nach allem menschlichen Ursprungs, eine beinahe philosophische Diskussion. Die Antwort welche "Prometheus" hierauf bereithält ist aberwitzig, aber durchaus cool. Insofern sehe ich die Ungereimtheiten, die viele Leutchen hier bemängeln als eher kleinlich, schließlich schaue ich einen Film und keine Doku mit Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit. Das der Ursprung menschlichen Lebens nicht so stattgefunden hat wie hier aufgeführt sollte jedem klar sein.

                        Nicht trivial hingegeben sind die Fehler im Drehbuch, welche sich unmittelbar auf das tatsächliche Handeln der Akteure auswirken. Und davon gibt es unglaublich viele, was für einen deftigen Punkteabzug sorgt.

                        Ebenso extrem bitter sind die eindimensionalen Charaktere, wirklich jeder Charakter lässt sich sehr schnell durchblicken. Fassbender im Übrigen der einzige Schauspieler mit guter Leistung, alle anderen total verschenkt. Aber auch der spielt einen Androiden, welcher scheinbar über Gefühlsregung verfügt. Musste das sein? Besonders negativ hervorheben muss ich Charlize Theron als Meredith Vickers, die nicht nur eine überflüssige Rolle spielt, sondern bei mir auch noch mit einer offensichtlichen wie peinlichen "Enthüllung" für Kopfschütteln sorgte und zum Schluss den wohl dümmsten Fluchtversuch in der Kinogeschichte bemüht. Autsch.
                        Auch Logan Marshall-Green als Charlie Holloway in einer wirklich grausigen Rolle. Noomi Rapace als Elizabeth Shaw zwar bemüht, aber irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Der Rest Kanonenfutter, Idris Elba war noch ganz nett.

                        Die Effekte ordentlich, nicht zu viel aufdringliches CGI. Hat mir gefallen.

                        Die Dialoge zum Teil stümperhaft, andauerndes Geplänkel darüber dass ein Android keine Gefühle zeigen kann, spätestens nach zwei Andeutungen hat man es auch mal kapiert.

                        Warum also dennoch 6,5 Punkte?
                        Der Opener extrem geil gemacht, einer der Besten den ich bisher sehen durfte. Alleine hierfür eine satte Aufwertung.
                        Auch wie schon erwähnt eine interessante und ansprechende Story. Angenehm zurückhaltende Effekte, es wurde versucht auf andere Dinge Augenmerk zu legen, was teilweise gelang.
                        So zum Beispiel im Bezug auf die Atmosphäre: Eine tolle düstere Stimmung wird aufgebaut. Als die Crew das fremde höhlenartige Gebilde betritt wurde ich richtig an mein Sofa gefesselt. Gegen Ende jedoch verlässt "Prometheus" diesen Weg und wird aus der Bahn geworfen, die eingebaute Action war etwas fehl am Platz und wirkte unausgegoren. Schade, man hätte weiterhin mutig auf zuviel Actionelemente verzichten können.

                        Fazit: Ganz guter SciFi, ohne Bezug zum Alienuniversum wären die Bewertungen sicher besser. Im Endeffekt ein nichtssagender Film, es werden zu viele Fragen ohne Antworten aufgeworfen (wohl um uns an den Nachfolger zu verweisen, ziemlich frech). Dennoch atmosphärisch top, leider mit zu vielen Mängeln im Drehbuch und schlechten Charakteren. Den Nachfolger werde ich mir aber sicherlich anschauen.
                        Nicht unbedingt notwendig, aber auch keine Bruchlandung. Da war auf jeden Fall mehr drin.

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                        • 4 .5

                          Wie schon bei den Star Wars kommt hier nach drei Teilen ein vierter, der den Ursprung der Aliens nachträglich darstellen soll. Und es ist nur ein optischer Leckerbissen geworden. Ein saustarker Beginn, der einem den Atem verschlägt, eine optische Sensation, die nach und nach in der isländischen Einöde versandet.
                          Der Film ist ein Entwurf. Die Handlung ist skizzenhaft geblieben. Den Figuren fehlt es an gehaltvoller Fülle. Sie traben meistens wie Roboter durchs Bild – und das liegt nicht an den Schutzanzügen. Das Gros der Truppe bleibt ohne Konturen wie z.B. Mss. Vickers (Charlize Theron). Sie weiß selbst nicht so recht, was sie hier will. Mal stößt sie unbefolgte Befehle aus oder hastet an ein Schaltpult. Meistens starrt sie angestrengt zusammen mit Captain Janek (Idris-Luther-Elba) und den anderen auf unsichtbare Bildschirme. Lediglich der Androide David (Michael Fassbender) und die Archäologin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) gewinnen etwas an Format. Mehr gibt das Drehbuch nun mal nicht her. David bleibt als abgeschlagener sprechender Kopf weiterhin richtungsweisend und Shaw beeindruckt durch eine selbst durchgeführte Entbindung mit Kaiserschnitt, die Geburt des Aliens. Der technische Aufwand und die Ausstattung sind gewaltig, bringen aber keinerlei Spannung. Auch ohne dieses Prequel kann man die anderen Teile von Cameron und Fincher durchaus genießen, denn sie sind turmhoch besser.

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                          • 8

                            Ich habe gestern nur zeitweise bei Pro7 reingeschaut, aber ich finde die Umsetzung weiterhin großartig. Allein der stimmungsvolle Anfang mit tollen Bildern und toller Musik...
                            Mir gefällt, dass Scott versucht, die Frage nach dem großen "Warum?" zu ergründen.

                            Für mich sehr gelungen. Allen Leuten die sich gern über "Logiklöcher" aufregen empfehle ich lieber wissenschaftliche Bücher anstelle von Science Fiction Unterhaltungsfilmen.

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                            • 5

                              Ich wollte diesen Film wirklich furchtbar gerne mögen. Ich finde den Gedanken gut, grundlegenede Menschheitsfragen in Sciencefiction einzubetten, aber leider besticht der Film nur durch bombastische Schauwerte und überzeugend agierende Schauspieler.
                              Story findet man beim Blick hinter die Hochglanzfassade wenig, dafür umso mehr Logiklöcher und unbeantwortete Fragen. Schade, denn aus dem Grundgerüst hätte viel werden können.

                              • 3

                                [...]Viel Geschrei um wenig Wolle, sprach der Narr und schor das Alien: zu viel größerer Wichtigkeit aufgetürmte Sinnsuche, als der Film sie mit seiner schwachen Story und den unterernährten Charakteren tragen kann. Nicht die erhoffte Bereicherung des "Alien"-Franchise, eher ein Stoppschild für alle, die sich selbiges nicht durch Schöpfungsgeschwurbel verderben wollen. This is Flynn, disappointed survivor of the "Prometheus"-Screening, signing off…[...]

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                                • 4

                                  Alien ist so megagut, dann kam der zweite Teil - na gut, dann der dritte - okay, dann teil 4 - wieso weiss niemand, und dann prometheus - warum nur!?

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                                  • 4 .5

                                    sowohl als prequel, als auch als eigenständiger film hat mich der film leider sehr, sehr enttäuscht. natürlich macht er optisch einiges her. aber sonst... mh...

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                                    • 3 .5

                                      Das Beste wäre den Film in ein Raumschiff zu verfrachten und ihn auf den Planeten endzulagern, wo die Handlung von Prometheus abspielt.
                                      Noomi Rapace eine absolute Fehlbesetzung und auch Charlieze Theron wirkte irgendwie gelangweilt. Am Überzeugendsten war da noch Idris Elba als Captain des Schiffs, der einfach nur der Captain war und gerade mal am Ende etwas Entscheidendes zur Handlung beizutragen hatte.
                                      Wenn es einen Gott oder zumindest einen Filmgott gibt, so möge die Produzenten nicht in Versuchung führen und die Menschheit vor einer Fortsetzung bewahren.

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                                        Juli Jane 08.01.2016, 19:43 Geändert 12.01.2016, 08:36

                                        Ahhhh, Fassbender zeigt einen solch herzigen Androiden!! Auch die Nachwuchsentledigungsaktion hatte was. Aber ansonsten.. die sonst in einer Alienwelt vorherrschende dunkle Beängstigung mit Klaustrophobiehäubchen blieb aus. Obwohl sich der Film sehr nah an Alien dran lehnt. Und der philosophische Ansatz drumrum verzettelt sich und bietet leider wenig. Nur mittelgut. Oder bin ich zu streng? *überleg*

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                                        • 9

                                          Die 3D Blu-ray ist einfach nur der "Hammer".Alles andere wurde hier schon gesagt.

                                          • 8 .5
                                            Steppe76 25.12.2015, 05:22 Geändert 25.12.2015, 05:30

                                            Bilder, Score, Hauptcharaktere und Idee haben meine Erwartungen voll erfüllt.
                                            Die Alienathmopshäre war spürbar, dafür brauçhe ich garkeine zu sehen. Das erinnert an den ersten Teil.

                                            Nervig die vielen Logikfehler. Da wurde wohl für das Durchschnittspublikum Abstriche gemacht. Auch die Crew ist zu stereotyp. Teilweise sind da rauhbeinige Vollidioten drunter, die man doch nicht allen Ernstes zu solch einer Mission mitnehmen würde.

                                            Insgesamt dennoch eine würdige Fortsetzung, die ich mir schon häufiger reingezogen habe.

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                                            • 6 .5

                                              Ganz nettes Prequel, aber irgendwie erreicht er nicht die Qualität und Spannung von Alien. Bildlich war das ganze unglaublich beeindruckend. Es gab auch 3-4 wirklich starke Szenen (so zum Beispiel die erste Szene mit einem "Facehugger"), aber alles in allem hat man hinterher ein Gefühl "Joa, war ganz nett, muss man aber die nächsten Jahre nicht nochmal sehen." Und genau das Gegenteil war eben beim Original von 1979 der Fall.
                                              Aber für Leute, die die bisherigen Alien-Filme mochten, oder solche, die einfach nur auf der Suche nach einem "Sci-Fi-Horrorfilm" sind, kann man den Film auf jeden Fall empfehlen.

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                                              • 7 .5

                                                Ist ein wenig von Alien abgeguckt worden aber sonst ganz gut

                                                • 1

                                                  Boah! Schaut Hr. Scott nun gar nicht mehr ins Drehbuch?
                                                  Die Aneinanderreihung von in metallisches Licht getauchter Sets ergibt schliesslich auch in meiner Kloschüssel nur das Wort Sch***

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                                                  • 8
                                                    Bletch 10.12.2015, 18:20 Geändert 10.12.2015, 18:22

                                                    Am 6. Tag erschuf Gott den Menschen... oder doch nicht?!
                                                    In der griechischen Mythologie war es Prometheus, der die Menschen aus Ton formte und fortan ihr Lehrmeister war.
                                                    So ähnlich geht Ridley Scott in seinem Science-Fiction-Horror-Blockbuster 'Prometheus' der Frage nach dem menschlichen Ursprung auf den Grund.

                                                    Die beiden Wissenschaftler Elizabeth Shaw und Charlie Holloway sammeln über mehrere Jahre auf der ganzen Welt uralte Beweise, die ihre These, dass der Mensch von einer außerirdischen Rasse geschaffen wurde, untermauern sollen.
                                                    So starten die beiden mit Hilfe des reichen Investoren Peter Weyland und einer Gruppe von Wissenschaftlern sowie dem Androiden David im Raumschiff Prometheus ihre Mission - die Aufspürung und Kontaktaufnahme mit den sogenannten "Konstrukteuren" der Menschen.
                                                    Dank der in verschiedenen Höhlen gefundenen Sternenbilder erreichen Sie nach ca. 2 Jahren einen erdähnlichen Planeten, auf dem die Konstrukteure vermutet werden. Doch schon kurz nach der Ankunft wird der Besatzung klar, dass es nicht unbedingt zu einem netten Familientreffen kommen wird...

                                                    Ich muss gestehen, dass ich damals im Kino nicht unbedingt alle Zusammenhänge sofort verstanden habe. Die gewaltigen Bilder und die durchweg gespannte Atmosphäre ließen mich beinahe erstarren und später aus dem Kino stolpern.
                                                    Eine Zweitsichtung sollte zu Hause etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Aber auch wenn mir einige Dinge klarer geworden sind, lässt der Film so manche Frage leider unbeantwortet.
                                                    Unabhängig von den vielen Fragen und wenigen Antworten hat 'Prometheus' auf jeden Fall einen hohen Unterhaltungswert. Das lässt mich dann über einige kleinere Schwächen gnädig hinwegsehen.

                                                    Schauspielerisch bewegen sich übrigens alle Charaktere auf einem guten Niveau - mit einer Ausnahme: Michael Fassbender.
                                                    Seine Rolle als Android David, dessen Absichten nie ganz klar sind, ist unglaublich beeindruckend. Eine schauspielerische Meisterleistung.

                                                    Alien-Fans könnten vielleicht enttäuscht von dieser Art Prequel, Remake oder was auch immer sein. Für sich betrachtet bietet 'Prometheus' allerdings optisch und atmosphärische bestes SciFi-Horror-Kino.
                                                    Wenn 2017 tatsächlich 'Alien: Covenant' startet, werde ich bestimmt ins Kino gehen, in meinem Sitz erstarren und am Ende wieder raus stolpern...

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