Prometheus - Dunkle Zeichen - Kritik

GB/US 2012 Laufzeit 124 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 09.08.2012

  • 8

    Im Vorfeld zu diesem Prequel der "Alien"-Saga hab ich mir zunächst alle vier Teile nochmal angesehen, um gut vorbereitet ins Kino zu gehen. Die "Alien vs. Predator"-Filme lasse ich hier vorerst mal außen vor. Obwohl diese Reihe eventuell auch seine gute Daseinsberechtigung im selben Universum hat, aber das erörtere ich vielleicht mal zu einem späteren Zeitpunkt.

    Nun, schon weit vor dem ersten Trailer zu Prometheus hab ich diesen Film mit Spannung erwartet. Ich bin ein großer Fan der gesamten Alien-Reihe. Jeder der 4 Teile hatte einen anderen Regisseur, wobei Ridley Scott den ersten Teil im Jahre 1979 führte und damit ein gänzlich neues Film-Genre schaffte, das des Science-Fiction-Thrillers. Solch einen Film gab es zuvor nie. Er selbst bekam das Drehbuch damals in die Hand, kurz nachdem der erste Teil der Star Wars Saga in die Kinos kam (1977) und wie eine Bombe einschlug. Auch Ridley Scott war davon hoch begeistert.

    Er selbst wagt sich also nach 33 Jahren an die Vorgeschichte seines Ur-Alien-Films. Im Laufe der Vorproduktion zu Prometheus wurde den Beteiligten allerdings klar, dass in diesem Film ein sehr viel höheres Potential steckte, als nur einen "Vor-Alien" zu drehen. Und so wurde gesagt, dass man nicht einen direkten Vorgänger zu erwarten braucht. - Ich war trotz, oder auch deshalb sehr gespannt... Und dann sah ich den ersten Trailer --- Bombastisch!

    Gestern war ich also in der Vorpremiere: Bereits die einleitenden Landschaftsbilder der Erde sind atemberaubend und bauen in ihren blassen Farben gleich mal gute Stimmung auf. Die Einstiegsszene lässt den Zuschauer dann sehr beeindruckt zurück, aber zunächst auch recht ratlos und verwirrt.

    Und darauf wird gleich mal ein herber Sprung zu dem Wissenschaftlerteam gemacht, das eine weitere Höhlenmalerei mit der selben Sternenkonstellation wie bei zahlreich anderen entdeckt. Und schon ist man an Bord der Prometheus, dem Forschungsschiff, das in geheimer Mission mit (ich glaub) 21 Crewmitgliedern unterwegs zum "Alien"-Planeten aus dem ersten Teil ist. Das alles spielt sich relativ schnell innerhalb der ersten viertel Stunde ab.

    So, und jetzt beginnt die sich steigernde Bedrückung in einer zunehmend feindlicheren Umgebung, die die weitere "Alien"-Saga so berühmt gemacht hat und oft versucht wurde zu kopieren. Und abermals grandios umgesetzt, ich würde sogar behaupten, perfektioniert. Dabei spielt Noomi Rapace (die Darstellerin der Lisbeth aus der orginalen Millenium-Trilogie) eine verdammte gute Rolle, und zwar als nahezu perfekter Ersatz von Ripley/Sigourney Weaver. Sie ist in gänzlich jeder Szene so unfassbar glaubhaft, in ihrer Überzeugung, in ihrem Schmerz, in ihrer Panik, in ihrer Entschlossenheit. Ein wahres Erlebnis.

    Ein weiterer Genuss ist Michael Fassbender (Magneto aus X-Men - First Class). Da er einen Androiden in einer Zeit vor den Alien-Teilen spielt, musste er eine ältere, nicht so perfektionierte Version spielen, was ihm hervorragend gelingt: Die Bewegungen und Reaktionen sind weniger menschlich und auch seine Ausdrucksweise ist noch eher künstlich, als die seiner Nachfolgemodelle. Man sieht ihm gerade noch an, dass er kein Mensch ist, im Gegensatz in den Alien-Teilen, in denen man die Androiden bereits nicht mehr von Menschen unterscheiden kann und es auch schon zu mancher Verwechslung kam.

    Also, wie viel "Alien" steckt nun in "Prometheus"? - Eine ungeheure Menge! Eigentlich gibt es ständig Details, die auf den ersten Teil verweisen und dem Kenner dauerhaft ein Nicken und Lächeln hervorzaubern. Prometheus hätte tatsächlich nahtlos in Alien übergehen können, hätte man nicht einen ganz gravierenden Fakt abgeändert. Dieser Fakt ist so gravierend, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass er sich als Fehler eingeschlichen hat, da er ja sooooo offensichtlich ist. Ich denke auch nicht, dass er absichtlich verfremdet wurde, um einen Schlussstrich zu ziehen, sondern vielmehr der Story dieses Films zu dienen, als einen 1 zu 1 Anschluss an einen bereits 33 Jahre alten Film-Klassiker zu genügen. Darüber hinaus allerdings wurde sich sehr scharf an die Vorlage gehalten, der Fehler liegt nur im Detail und lässt auch nur darauf schließen, dass Alien nie eine wirkliche Vorgeschichte hatte, und wenn, dann bestimmt nicht diese jetzt vorliegende. [Inzwischen habe ich mich darüber aufklären lassen, und mich auch selbst davon überzeugt, dass besagter Fakt irrelevant ist, weil die Handlung von Prometheus gar nicht auf dem selben Planeten wie Alien und Aliens stattfindet. Demnach handelt es sich auch nicht um das selbe außerirdische Raumschiff, obwohl beide natürlich gleich aussehen und auch noch zuflälligerweise gleich "abgestellt" sind. Davon hab ich mich wohl in die Irre leiten lassen. Dies wiederum deckt eine noch bedeutend größere Lücke zwischen Prometheus und Alien auf und stellt nur noch mehr Fragen in den Raum, welche unter Umständen durch einen zweiten Teil von Prometheus geschlossen wird, bzw. beantwortet werden.]

    Im Endeffekt muss ich sagen, kann man Prometheus sicher besser genießen, wenn man sich die Alien-Filme vorher nicht nochmal angesehen hat, oder man diese besser sogar gar nicht kennt. Denn ich muss sagen, ich saß im Kino und verfolgte die Entwicklung der Geschichte mit und fragte mich nach jedem neuen Detail fast ungeduldig, wie sie nur die Kurve kratzen wollen, oder was das da jetzt mit dem Alien zu tun, oder ob das da jetzt das Alien ist, oder oder oder. Ich hab dauernd versucht in Szenen was hineinzuinterpretieren, was mir sicher nicht passiert wäre, würde ich nicht etwas erwarten, was ich schon gesehen habe. - Hm, schwer auszudrücken. Muss man vielleicht selbst erleben.

    Als Fazit muss ich sagen, Prometheus beantwortet einen Haufen Fragen, die Alien je aufgeworfen hat. Es werden aber natürlich auch jede Menge gänzlich neuer Fragen aufgeworfen, die dieser Film selbst generiert, und es werden auch sehr viele davon beantwortet, oder es wird zumindest eine These aufgeworfen, der man sich nun entweder anschließen kann, oder nicht. Auf jeden Fall bleiben am Ende gerade so viele Fragen übrig, um den Zuschauer nicht enttäuscht oder gar verwirrt aus dem Saal zu jagen, aber dennoch interessant genug, um sie ein weiteres Mal ins Kino zu locken.

    Und ja, der Film endet offen und generiert damit eine mögliche Spin-Off-Reihe, aber zumindest einen weiteren Teil, die parallel zur Alien-Saga läuft. [... oder eben nach meinen neuesten Erkenntnissen nahtlos an die Alien-Reihe anschließt.]

    Ich bin begeistert von diesem Film, sowohl als Alien-Prequel, als auch allein für sich.
    Auch will ich noch erwähnen, dass es zwei Off-Trailer zu Prometheus gibt, die noch weiter in die Vergangenheit blicken, vor den Geschehnissen in Prometheus, die äußerst sehenswert sind.

    • 7 .5

      Der 1000. Film hier auf MP: Ein „Alien“-Film, der keiner ist und doch einer ist

      Unschwer zu erkennen anhand meines Profilbilds, welche Filmreihe ich sehr nahe stehe. Und die geneigten Freunde hier auf MP müssten dies bereits wissen: ich liebe die „Alien“-Reihe. Und ich kenne ziemlich genau das Universum in denen die Filme spielen. Umso mehr war ich einerseits erfreut zu hören damals, dass kein geringerer als Ridley Scott sich ranmachte, die „Alien“-Geschichte weiter zu erzählen. Nur, waren meine Bedenken dennoch sehr hoch. Nach den nicht ganz so geglückten 4ten Teil (bei dem ja schon die CGI-Effekte ziemlich viel zerstörten) war im Grunde alles erzählt. Es gab nichts Neues. Sicher kann man die Geschichte auf der Erde weitererzählen (im Übrigen halte ich das für durchaus eine gute Idee), oder man macht eben was, was gerne heutzutage gemacht wird: man erzählt eine Art Vorgeschichte. Eine Art nur. Denn was war der ursprüngliche Plan von Scott? Er nimmt also eines DER Mysterien der „Alien“-Reihe (den Space Jockey) und baut hierum eine Geschichte. Nun, es gibt viele positive Aspekte der „Alien“-Filme aufgrund dessen ich ein „Alien“-Freund geworden bin. Mit der größte Aspekt ist die Unwissenheit, das dunkle, das rational nicht erklärbare. Dazu gehört eben auch, dass man eben nicht erklärt woher der Space Jockey kommt. Das man nicht weiß warum das Raumschiff auf LV-426 gelandet ist. Das man nicht weiß woher die Eier und letzten Endes die genetischen „Ausbrecher“ kommen. Das Mysteriöse machte den Reiz aus. Und das wollte Scott nun erklären, als eine Art Vorgeschichte. Es kam was anderes dabei raus. Scott nimmt hier viele Elemente der „Alien“-Reihe unverkennbar auf und versucht die zu erläutern. Aber er schuf keinen „Alien“-Film. Dafür ist die Geschichte zu eigenständig und gehört nur sekundär ins Universum der Reihe. „Prometheus“ versucht einen anderen Weg einzuschlagen. Er versucht eine eigene Filmreihe zu gründen. Mit Elementen aus der Origingeschichte von „Alien“, aber ohne diese zu kopieren. Wenn man versucht das so hinzunehmen, und den Film als eigenständige Geschichte zu betrachten, fernab vom „Alien“-Universum, dann funktioniert er. Aber wenn man versucht diese beiden Filme miteinander zu vergleichen oder zu erklären, dann funktioniert er nicht (dasselbe gilt übrigens für die „A.v.P.“-Reihe). Dafür hat „Alien“ ein zu großes Werk aufgebaut. Viel zu groß ist die Bürde da etwas Neues zu schaffen. Aber das will der Film hier gar nicht sein. Er will nicht kopieren (obwohl er das zugegebenermaßen durchaus macht) er will was Eigenständiges produzieren. Und schafft das z.T. Wie genau? Indem er im Grunde viel geerdetes Mystizismus aufbaut. Ein bisschen Erich von Däniken hier, ein wenig Evolutionstheorie dort. Obwohl wenn man genau überlegt; wer sagt denn das die Ingenieure am Anfang tatsächlich auf der Erde sind? Wird nirgends bewiesen. Und auch, wenn Scott viel aus dem „Alien“-Universum nimmt (allein schon Weyland, z.T. Kopie von Jerry Goldsmiths Musik, das Raumschiff, den Space Jockey, die Fortsetzung des Androidentums (Alien: Ash/ Aliens: Bishop/ Alien 4:Cal/ Prometheus: David (A/B/C/D)….) so hat er dennoch einen entscheidenden Unterschied: während „Alien“ auf subtilen Horror setzt, indem Scott in den Film nicht alles zeigt und vieles im dunkeln lässt, so ist „Prometheus“ das genaue Gegenteil: Pompös und zeigefreudig. Nicht nur ausstattungstechnisch (und man muss zugeben, das sieht wirklich alles ziemlich genial aus) sondern auch inszenatorisch. Alles muss groß und gewaltig sein. Keine halben Sachen. Bei „Alien“ haben die halben Sachen vollkommen gereicht. Hier nicht mehr. Sei es den hohen Erwartungsdruck geschuldet vom Film, vom veränderten Publikumsgeschmack. Man kann viel grübeln. Fakt ist für mich: „Alien“ wird seine ewige Faszination behalten, weil er eben nur so viel zeigt was nötig ist. „Prometheus“ etabliert einen neuen ausschweifenden Lichtblick von einem Teilaspekt der „Alien“-Welt und ist doch eigen (ich hoffe übrigens inständig darum, dass, wenn es eine Fortsetzung gibt, sie nicht auf LV-426 landen. Hier spielt die Geschichte ja auf LV-233). Also mal abgesehen von einer partiellen Spannung und ein wenig zu viel CGI-Dreistigkeit, wartet der Film doch mit netten Gimmicks und Schauwerten auf. Und die Schauspieler sind auch allesamt gut, wenn auch eine klischeehafte Kopie der Charaktere aus „Alien“. Scott kann, wenn er will, sehr gut inszenieren. Nur sollte er nicht versuchen, hier sein eigenes Werk zu vervollständigen. Mach was Neues gerne. Aber benutzt nicht das alte. Das funktioniert auch in 100 Jahren noch. Ich persönlich sehe den Film gerne an. Eben weil ich ihn nicht als Teil der „Alien“-Welt sehe. Noch….also ich hoffe nicht er wird noch aufdringlicher zu den ersten „Alien“-Film. Das wäre dann zu offensichtlich.

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      • Die Story ist kompletter Müll: was hat die hanebüchene Handlung mit der Alienreihe zu tun? Nur weil das eine Alien zum Schluss, statt evolutionär entstanden, extrem spontan aus dem Mutagen mutiert? Die Idee von den überhumanoiden Schöpferwesen nervt total. Und die Bilder sind auch nicht gerade so toll wie manche meinen, was wird denn schon wirklich gezeigt?

        • 8 .5
          A.Spooner 25.02.2015, 01:04 Geändert 25.02.2015, 01:07

          Interessante Idee zur Entstehung des Lebens auf der Erde und schöne Story zur Entwicklung der Aliens. Klasse Bilder und Spannungsaufbau. Science-Fiction zum mitreisen.

          Der Grund für die Reise insbesondere der Alte und die Beziehung zur Tochter kamen irgendwie etwas hingeklatscht rüber. Im Vergleich zu den anderen Teilen weniger Kampfszenen, was aber ok ist da es ja um die Vorgeschichte geht.

          Macht Bock auf mehr, hoffe 2016 gehts weiter :)

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          • 7

            Optisch genial und schauspielerisch Grandios (besonders Fassbender und Elba), inhaltlich allerdings nur mäßig. Prometheus ist bei weitem kein schlechter Film, und auch die Geschichte ist an sich echt gut. Leider versagt er als Prequel zu Alien auf voller Linie. Er hat zwar immer wieder Anlehnungen an Alien, doch ignoriert er jegliche Gegebenheiten des Alien Universums. Wenn man Prometheus als Reboot betrachtet, so ist er um einiges besser, doch selbst in sich nicht logisch. Warum sieht man zum Beispiel, in der besten Szene des Films, das Abbild eines Xenomorphs an der Wand, obwohl man erst am Ende die erste Version des Wesens sieht. Welchen Sinn hat der, zugegeben Grandios in Szene gesetzte, Anfang?
            Diese und viele weitere Fragen drängten sich mir beim zusehen auf. Dennoch ist der Film sehr spannend geraten, auch wenn er ein wenig zu lang ist. Zehn Minuten weniger wären hier von Vorteil gewesen.
            Was ich ebenfalls Schade finde, ist dass der Film sich bewusst von Alien zu distanzieren versucht, gleichzeitig aber inhaltlich zu sehr wie ein Reboot/Remake von Alien wirkt.
            Insgesamt betrachtet ist Prometheus spannendes Sci-Fi Kino mit einer gelungenen Optik. Außerdem kann ich als Fan des ersten Alien Films mich an den vielen Anspielungen und Ähnlichkeiten zu Alien erfreuen.

            • 10
              T.M.O. 18.02.2015, 15:10 Geändert 18.02.2015, 15:11

              Das Coole war, dass ich bei Erstsichtung im Kino noch gar nicht wusste, dass es sich um ein Prequel zur Alien-Reihe, von der ich ein riesen Fan bin, handelt. Hatte mich gar nicht groß eingelesen im Vorfeld. Umso größer war die Freude - Kinnlade ist mir auf den Kinoboden gefallen - als das Forscherteam den Raum mit den Urnen betrat und die Alienrune an der Wand entdeckt. Da erst kam's mir! Und allein für diesen unvergesslichen cineastischen Moment gibt's von mir 10 mit Herz!

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                Eine riesige Enttäuschung für mich. Effekte sind top aber inhaltlich sehr schwach und belanglos

                • 5

                  Optisch gut, aber mit schweren logischen Fehlern und ohne Charakterentwicklung

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                  • 6 .5

                    So fällt mein Fazit zu diesem Film auch eher zwiegespalten aus. Die Geschichte selbst fand ich schon sehr spannend. Und ein gefundenes Fressen für meinen Mann, denn er glaubt nicht an den Darwinismus. Mein Mann ist seit jeher der Meinung, das wir von Außerirdischen abstammen. Das ist ja auch der Aufhänger dieses Films: Irgendwann vor unendlich langer Zeit stand ein Außerirdischer an den Klippen eines riesigen Wasserfalls, nimmt ein merkwürdiges Getränk zu sich, stirbt und fällt ins Wasser. Dabei wird gezeigt, das sich die DNA dieses Außerirdischen verändert und sich vermutlich zu unserer entwickelt. Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) untersucht mit ihrem Mann verschiedene Höhlen-Malereien und sie kommen zu dem Schluss, das wir von Außerirdischen abstammen und begibt sich mit dem Raumschiff “Prometheus” zu einem entfernten Planeten, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen.

                    Die Crew hat während des zweijährigen Fluges im Kälteschlaf verbracht, bewacht vom Androiden David (Michael Fassbender). Die Hauptfiguren dieses Films sind Elisabeth und David. Elisabeth’ Motive sind schnell klar, während es bei David eher im Unklaren bleibt. Er macht merkwürdige Dinge, die ich nicht verstanden habe und nach längerem Überlegen immer noch nicht verstehe. Und für einen Androiden hatte er meiner Mann viel zu menschliche Züge bzw. seine Mimik und Gestik war zu menschlich.

                    Und es sollte jedem Zuschauer schnell klar sein, das der Besuch auf dem Planeten nicht unbedingt auf Gegenliebe stößt. Komische Flüssigkeiten, im Kälteschlaf befindliche Außerirdische und eine rasant fortschreitende Schwangerschaft bei Elisabeth, obwohl sie eigentlich gar keine Kinder bekommen kann (der Abbruch der Schwangerschaft hat mich schauerlich fasziniert). Das sie damit etwas freisetzt, was niemand wirklich will, ahnt sie nicht. Aber es wird ihr – wie bereits bekannt sein sollte – noch lange folgen.

                    Alles in allem eine spannende Geschichte, die mich doch hin und wieder stutzig werden ließ. Aber gut, nicht jeder Film ist logisch aufgebaut. Er bekommt von mir 75% und ich bin eher nicht geneigt, den Film noch mal zu sehen.

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                    • 0
                      alex.malek.35 01.02.2015, 00:48 Geändert 01.02.2015, 00:48

                      Reiner Produzenten Geldgeil Müll in 3D

                      • 7
                        Siciliano 29.01.2015, 07:09 Geändert 29.01.2015, 07:11

                        Für mich ein klassischer "mag ich - hass ich" Film, denn ich nur geschaut habe, weil ich Sci-Fi mag und die Bewertungen ok waren. Die Nase habe ich schon beim Filmplakat gerümpft, wer hat sich bloss diesen Schädel ausgedacht und gemalt, soll Frankenstein unser Schöpfer sein?! Dann geht es gleich los mit dem Konstrukteur selbst, sieht echt Kacke aus. Beim Flug hat sich hingegen jemand Gedanken gemacht, vieles ist dunkel um Energie zu sparen und es gibt einen Aufpasser für die Crew, der sich über die zwei Jahre hin alleine zu unterhalten wissen muss. Ab hier kann man aber die Logik begraben, wie schon einige vor mir geschrieben haben. Mein grösstes Highlight in diesem Film: Die Laser-Vermessungskugeln und die abgebildete 3D-Karte. Fazit: Viel Potenzial beim Drehbuch und Schauspielern verschenkt, sehr schade!

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                        • 8 .5
                          Ventrailoquist 21.01.2015, 19:11 Geändert 21.01.2015, 19:12

                          Für viele Fanboys grenzt die Frechheit Ridley Scotts mit 'Prometheus - Dunkle Zeichen' ihr hochgeschätztes Alien Franchise zu maltretieren, an Blasphemie. Ich dagegen wurde gut unterhalten, 8 Punkte.

                          • 8 .5

                            Es ist kein Prequel, es spielt einfach nur im selben Universum wie die Alien Filme, hat aber ausser dem Juggernautenschiff und der Tatsache, das die Monde LV-426 und LV-223 um den selben Gasriesen (Calpamos) kreisen nicht viel miteinander zu tun (nicht zu vergessen noch die Androiden und die Weyland Corp. )

                            • 8 .5

                              Meine Güte, was haben immer alle gegen den Film? Meine Erwartungen an ein "Inoffizielles Alien-Prequel" hat der Film größtenteils erfüllt. Darüber hinaus sind die schauspielerischen Leistungen (va. von Fassbender) grandios.

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                              • 5

                                Ach naja, irgendwie ging der Film nicht so an mich. Für mich Durchschnitt.

                                • 7 .5

                                  Na ja, also soooo schlecht isser ja nun auch nicht.

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                                  • 6
                                    SpecialCake 05.01.2015, 19:58 Geändert 06.01.2015, 15:25

                                    Optisch gelungen, inhaltlich schlitterts in Richtung Napfsülzenlogik. War etwas enttäuscht da null Schockmoment.

                                    • 6 .5

                                      Der Film war im Gegenteil zum Alien, nicht geschaffen zum Überleben. Der Film hatte so viel Potential und wurde verschwendet für einen konfusen Quatsch, wie das legendäre Alien entstanden ist. 1. Charlie Holloway trinkt ungewollt den Alienschleim. 2. Hat Geschlechtsverkehr mit Elizabeth Shaw.3. In ihr wächst ein Tentakelmonster, dass sie entfernt, aber nicht tötet. 4. Das Monstrum wächst sehr schnell und wird riesig und paart sich versehentlich mit dem ,,Konstrukteur", ein Alien, dass die Menschen erschaffen hat.5. Plopp! Kommt aus dem Magen des Konstrukteurs das legendäre Alien raus. WAAAAAAAAAAAAAAS????? Der Film ist zwar visuell unglaublich, hat super Schauspieler(Fassbender!), aber leider hab ich mich kein einziges Mal gegruselt wie in ,,Alien". Und das war von Ridley Scott! Das tut schon ein bisschen weh, dass er nach so vielen genialen Filmen so was herbringt. Die Story ist total banal, sie bleiben die GANZE Zeit in der ,,Prometheus" auf dem Gasriesen LV231 und recherchieren, recherchieren, recherchieren...
                                      Das Problem mit dem Film ist einfach, dass man niemanden aus der Crew richtig kennt. Bei Alien waren es 7 Leute, die super eingeführt wurden und mit denen man mitfühlen konnte. Hier sind es fast 20 und nicht einen Namen konnte ich mir merken. Als so gegen Ende des Films der Kapitän des Schiffs mit ein paar anderen Kollegen sich opfern, um das Alienraumschiff zu stoppen, hat mich das kaltgelassen. Ich hoffe, nun da das Alien am Ende des Films geboren wurde, dass Teil 2 besser wird. Ich wäre gern ein Android, denn so wie David im Film sagt,kann er nicht enttäuscht sein.

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                                      • 5 .5

                                        Vom Stil her ist Prometheus irgendwo zwischen Pitch Black und Alien angesiedelt und die Atmosphäre, so düster und unheimlich, wurde hier wirklich sehenswert in Szene gesetzt. Die schauspielerische Leistung ist durchweg als sehr gut zu bewerten und die Effekte sind auch nicht zu verachten. Dennoch gefällt mir der Film nicht sonderlich, weil es einfach nicht mein Thema ist.
                                        Fazit: Wer Pitch Black, Riddick und Konsorten mochte, ist hier goldrichtig, Fans der Alienreihe sowieso.

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                                        • 7 .5

                                          Im gegensatz zu allen anderen hier fand ich den richtig gut. Über die Logik müssen wir nicht reden. Aber der ganze Rest ist ziemlich geil. Auch weil 2 meiner Lieblingsschaupieler mitmachen. Elba und Fassbender <3

                                          • 4 .5

                                            allein die tatsache, das erst nach über 2 jahren hyperschlaf auf dem raumschiff das "missionsbriefing" stattfindet ist doch zum haareraufen!!! sind die meisten alle einfach vorher blind drauf los eingestiegen, haben sich auf eis legen lassen und wussten gar nicht wofür!?! ...das ist einfach alles so unglaubwürdig und dann auch noch langweilig dazu! ein derbe schlampiges drehbuch, verpulvert mit millionen, riddley scott muss alzheimer haben!!!
                                            bei peter jacksons king kong hat man z.b. gesehen, wie wertvoll es für einen film ist, wenn man charaktere behutsam einführt, die motivation für ihr handeln deutlich macht und ihnen zeit zur entfaltung gibt. all das hat scott versäumt und das ist einfach schade...

                                            • 7 .5
                                              mrfranky 05.01.2015, 15:02 Geändert 05.01.2015, 15:03

                                              Logik stört mich bei Prometheus überhaupt nicht,allerdings hat mich das Hackebeilchen aus dem Kleiderschrank etwas gewundert.
                                              Ansonsten sehr gute Unterhaltung,sehr stimmig,besonders Fassbender überzeugt,Charlize und Noomie...hach....
                                              Weiterhin möchte ich sagen,dass er mir ein wenig wie "2010 das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen" vorkommt:sehr unterhaltsame Fortsetzung,aber keine befriedigenden Antworten.

                                              • 3 .5
                                                vuvuzela 05.01.2015, 12:32 Geändert 05.01.2015, 12:33

                                                Man hat den ganze Film durch den Eindruck, dass man für blöd gehalten wird und wenn ich mir die Kommentare hier anschaue haben die Macher des Films wahrscheinlich sogar recht. In der Story passe ja so gut wie nichts zusammen, genau so hat man jede Logik vermisst. Schauspielerisch konnte kein Protagonist glänzen, alle waren ziemlich blass

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                                                • 6

                                                  atmosphäre und idee top, logik mehr als flop....

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                                                  • 6 .5

                                                    Ich fand es erstaunlich, dass der Film sogar einen absoluten SciFi-Skeptiker wie mich für relativ lange Zeit fesseln konnte. Die erste Stunde hat mich mit der interessanten Geschichte, dem tollen Set-Design und den sorgfältig eingestreuten Spannungsspitzen echt überzeugt. Auch die Interaktion der verschiedenen Charaktere untereinander kann man durchaus als gelungen bezeichnen. Was jedoch zum Ende mit der Story passierte, war mir eindeutig zu abstrus. Zu viele wirre und folgenschwere Handlungsstränge schienen sich plötzlich zu überschlagen, hier wäre weniger wohl mehr gewesen. Und genau das ist es, was mich wohl nie zum Science Fiction-Fan werden lässt…

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