Prometheus - Dunkle Zeichen - Kritik

Prometheus

GB/US · 2012 · Laufzeit 124 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Nachdem ich 'Alien: Covenant' gesehen habe, habe ich 'Prometheus' erst richtig zu schätzen gelernt. Auch wenn der Film mehr Fragen aufwirft, als dass er sie beantwortet, so liefert er dennoch eine interessante Handlung und einen guten Ansatz für spannende Fortsetzung (warum sie es trotzdem nicht geschafft haben, eine zu machen, lassen wir lieber erst einmal außen vor). Die Schauspieler sowie die Effekte sind erstklassig und auch die Atmosphäre ist sehr beklemmend und wirkungsvoll inszeniert. Trotzdem zieht sich der Film an einigen Stellen ganz schön hin und auch wenn er besser als sein Nachfolger ist, so ist er dennoch nicht soooo viel besser. 'Prometheus' liefert interessante Ansätze und einen gelungenen Spannungsaufbau, verbaut sich eine höhere Bewertung jedoch mit seiner deutlich überzogenen Länge.

    • 6 .5
      RedMoon-1973 17.06.2017, 01:27 Geändert 17.06.2017, 18:37

      Zweitsichtung. Leider auch da nicht besser geworden. Zumindest hatte ich jetzt mehr Zeit mich auf Details zu konzentrieren. Aber leider war da jetzt nichts, was man sonst bei der Erstsichtung verpasst hätte.

      Heißt, ich mag das Setting, die Optik, das Thema rund um die Konstrukteure, obwohl es über diese noch viel Stoff zu erzählen gibt...

      ...aber dann wieder das große Manko des Films:
      wieso um Himmels Willen verhalten sich diese Darsteller so unlogisch und total bescheuert? Das nimmt dem Film die ganze Atmosphäre.

      Beispiele gefällig?

      1. Da landet man auf einem unbekannten Planeten und kann keine 10 min. warten bis man diesen betritt? Gibt es denn für so was kein Protokoll? Wieso wartet man nicht erst mal ab, ob sich was gefährliches dem Schiff nähert? Wieso schickt man nicht erst Sonden los?

      2. Zwei Idioten setzten sich von der Gruppe ab und wollen zurück zum Schiff, weil sie die Hosen voll haben! Klar, absolut logisch, dass man da alleine los zieht.

      3. Dann will einer dieser Idioten das Tentakel-Alien anfassen und geht dabei drauf. Absolut logisch, denn so macht man das, wenn man von einem unbekannten schlangenartigen Ding bedroht wird! Wenn mich eine Cobra aufrecht stehend bedroht, fasse ich diese auch an.

      4. Man findet eine Stelle mit atembarer Luft. Einer nimmt seinen Helm ab und die anderen tun es ihm gleich. Klar, dass man sich nichts über die Luft einfangen kann. Alles völlig legitim.

      Das geht den ganzen Film so. Dass der Planet auf dem man sich befindet, sich in unmittelbarer Nähe eines anderen riesigen Planeten befindet, und man eigentlich durch dessen Schwerkraft zerquetscht werden müsste, lasse ich mal außen vor, denn diesen "Fehler" gab es schon beim Ur-Alien-Film. Das ist nun mal Sci-Fi.

      Ich hätte mir gewünscht, man wäre mehr in das Thema mit den Konstrukteuren eingetaucht. Wer waren Sie, was waren ihre Motive, wo sind sie hin....Ich hoffe da gibt es ein wenig Aufklärung bei "Alien Covenant".

      Schaut man über diese Punkte mal weg, so hat man hier eine Story, die einen gut bei Laune hält. Man erfährt zudem vieles über die Entstehung der Aliens. Der Plot, diese als biologische Waffe einzusetzen ist auch recht interessant.

      Zumindest weiß ich jetzt, dass die Predators die Aliens nicht als Jagdobjekt zu ihrem Zeitvertreib gezüchtet haben.

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      • 8
        TeeAy 12.06.2017, 16:41 Geändert 13.06.2017, 19:25

        Prometheus! Super guter Science Fiction Streifen mit angenehmem Look und rundum stimmig, auch wenn die Schöpfer Thematik mir da unnötig dramatisch ein bisschen weit greift und somit recht schnell am Arsch vorbei geht.
        Gutes, solides, eigenständiges Machwerk.

        Es gibt natürlich Leute, die ein eigenartiges Gerücht gehört haben der Film hätte irgendetwas mit dem Alien Franchise zu tun, was aber völliger Käse wäre- das wäre ungefähr so passend als wenn zwischendurch schnell ein Predator auf dem Planeten landen würde.
        Glücklicherweise jucken mich solche Behauptungen nicht, weshalb ich Prometheus ohne angesprochenen Konsens gucke und dann ist er ein schöner Sci-Fi Hauer. Wenn am Ende dieses Viech geboren wird, das auf eine Art leichte Ähnlichkeit mit den Aliens hat runzle ich nur kurz die Stirn und zucke mit den Schultern.

        Vielleicht bekommt Prometheus ja auch mal eine Fortsetzung, also die RICHTIGE Fortsetzung (auch wenn Ridley Scott mit dem überlangen Trailer namens Covenant in Form der Versinnbildlichung wie man es auf auf garkeinen Fall machen dürfte wirklich Humor bewiesen hat).

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          sachsenkrieger 08.06.2017, 19:09 Geändert 08.06.2017, 19:09


          VICKERS: HOW LONG?
          DAVID: 16 inches full erected! Various if relaxed...

          Falsche Taste auf der Tastetur ... Text verschwunden ... scheißegal! Zweiter Anlauf ... im Textprogramm ... zur First Night of the PROM. 221 Minuten THE FURIOUS GODS - Making of Prometheus und 124 Minuten PROMETHEUS, das sind 345 Minuten Neo-SciFi der absoluten Extraklasse. Im gewaltigen, alle Aspekte abdeckenden Making Of, bekommt man schon jede Menge Dinge mit, die den Film maßgeblich ausmachen und die zu Scotts Markenzeichen zählen. Etwas sanfter schlägt wohl mittlerweile die "Peitsche des Guv", der aber immer noch von all seinen temporären Mitarbeitern, künstlerische Bestleistungen bis zur Perfektion verlangt ... und eigentlich auch immer bekommt. Denn es muss neben aller Anstrengung, auch einfach einen irrwitzigen Spaß machen, nach dem Motto "So viel Handarbeit wie möglich, so wenig CGI wie nötig", unter dem Banner eines der dienstältesten Regisseure, arbeiten zu dürfen. Alte, bei anderen Filmemachern längst vergessene oder niemals gekannte Techniken wurden eingesetzt, etliche gewaltige Sets errichtet, statt die Schauspieler einfach vor Green Screens spielen zu lassen. Des öfteren wurde den Schauspielern, wie schon bei ALIEN verheimlicht, was genau in der nächsten Szene passiert und jeder von ihnen war aufgerufen, aktiv an seiner Rolle zu feilen.

          Visuell ist Ridley Scott unbestreitbar an der Weltspitze und man sieht, das er sich in keiner einzigen Sekunde des Films, mit weniger als dem Besten zufrieden gegeben hat. Auch die Filmmusik ist Note für Note passend eingesetzt und am Ton wurde liebevoll herumgewerkelt bis ins kleinste Detail. Das Drehbuch von Damon Lindelof und Jon Spaihts ist von Anfang bis Ende wasserdicht und erzählt die Geschichte, die in ALIEN, mit dem legendären Space Jockey begann, und dann 40 Jahre lang, nicht ansatzweise weitererzählt wurde. H.R. Giger wollte den Space Jockey haben, bekam ihn, kreierte ihn persönlich. Weder James Cameron und David Fincher, noch J.P. Jeunet, deren Filme aus dem "Alien-Franchise" ich alle wirklich sehr mag, griffen die Idee der rätselhaften Außerirdischen auf. Die Autoren und Scott, setzten sich monatelang in eine "Denkzelle" und erschufen die Geschichte, die PROMETHEUS schließlich erzählt. Von einer Menschheit, die "glaubenstechnisch" gespalten ist. Auf der Suche nach den Eltern, irren sie durch ihre Welt, versuchen sich selbst an der Schöpfung ... und begegnen schließlich einer Schöpferspezies, die gar nicht so weit von der eigenen Besessenheit und Vermessenheit zu sein scheint. Die Aliens sind ... der Film hinterlässt zum Glück ebenso viele neue Fragen, wie beantwortete ... also vielleicht nur eine biologische Massenvernichtungswaffe, mehr oder weniger künstlich erzeugt, mit noch unbestimmtem Zweck ... oder doch mehr. Ein solcher Film, der es sich nicht anmaßt, alle Fragen, die die Menschheit noch lange nicht, vielleicht niemals, beantworten kann, zu beantworten, kann unbefriedigend sein. Ich finde aber, das die spannende, innovative und im Alien-Universum logische Geschichte, auch als Standalone funktioniert. So war es eigentlich auch gedacht, wurde aber von den Leuten, die Filme nur als Geldmaschinen sehen, dem Publikum nicht so vermittelt.

          Da ich eh bald mal eine erweiterte Artikelreihe zu Scotts vollständiger Filmographie starten will, höre ich jetzt auf mit der Lobhudelei und Honigschmiererei und schließe damit, das meine altersschwachen Augen im Jahre 2012, einen weiteren Weltklasse-SciFi aus der Feder Ridley Scotts zu Gesicht bekamen...

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          • 7 .5

            Prometheus versucht, Licht hinter die Entstehung der Aliens zu bringen. Das schafft der Film in vielerlei Hinsicht gut, aber die verschiedenen Entwicklungsstufen der Aliens sind schon etwas überzogen. Vor allem das "zombieartige Wesen", nachdem David das Gift verabreicht hat, war ein bisschen lachhaft. Die Schöpfung der Menschen hat dem Film viele neue Innovationen gegeben, was auch durchaus erwünscht ist. Zudem ist der Film bildgewaltig und die Story ist durchaus ok, sodass ich auch die fehlenden Aliens verschmerzen konnte.

            • 8

              Michael Fassbender funktioniert sehr gut als Android. Atmosphäre und Spannung ist gelungen, die story war auch ok, macht auf jeden Fall spaß auf mehr Aliens.

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              • 7

                Eigentlich ein sehenswerter Film mit interessantem Stoff, hätte aber so viel besser sein können. Leider wurde sehr viel Potenzial verschenkt.

                • 7

                  EIn guter, unterhaltsamer Film der interessante Fragen aufwirft. Woher kommen wir? Was war vor uns? Dazu strake Bilder, gute Spannung uns ein super Cast. Blöd fand ich nur dass der Architekt am Ende nichts gesagt hat und einfach losgezogen ist. Warum macht er das? Das bleibt leider im Dunkeln, ansonsten hat er mich beeindruckt.

                  Was ist denn an diesem Film pseudo-philosophisch? Für mich ist das philosophisch.

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                  • 2

                    Auch unabhängig vom Alien-Kosmos ein absolut schrecklicher Film. Nahezu jede Szene hat mich geärgert. Furchtbar. Schade.

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                    • 8 .5

                      Ich hab ihn jetzt schon 4x mal gesehen und muss sagen, das er irgendwie zu meinen Lieblingsstreifen mit zählt. Finde die Atmosphäre und Optik einfach super - Michael Fassbender liebt & hasst man einfach für die Rolle.

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                      • 5

                        Mannomann...wurde hier viel Potential verschenkt!

                        Zu Beginn wird einem einiges an Hoffnung gemacht: Die gezeigten Bilder, gepaart mit erstklassigen Kamerafahrten und auch recht tollen Kulissen..., das macht wirklich schon eine Menge her! Ebenfalls das Mysterium rund um die Schöpfer der Menschheit, welches das zentrale Thema dieses Prequels der Alien-Reihe darstellt, ist durchaus interessant und bietet einiges an Möglichkeiten. Letztendlich verläuft dies wie viele weitere Aspekte in einem äußerst uninteressanten Wirrwarr.
                        Dafür, dass durch einen recht starken Beginn doch einiges an Spannung auf das Folgende aufgekommen ist, wird sie dieser zu keinem Zeitpunkt darauf wirklich gerecht. Teils plätschert alles nur sehr uninspiriert vor sich hin und beraubt sich dadurch seiner Möglichkeiten!
                        Besonders heraus sticht hierbei (zwar etwas ironischerweise, aber dennoch) Michael Fassbender als Androide David, der hier auch wirklich einen interessanten Werdegang und Charakterentwicklung (trotz der Tatsache, dass er eben kein Mensch ist) hinlegt.

                        So richtig gefallen wollte mir Prometheus - Dunkle Zeichen nicht so wirklich, anderes herum muss ich auch Tage nach der Sichtung immer wieder an den Film denken. Es hätte doch alles so gut werden können...

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                        • 9

                          Ein für Alien Fans weiterer wunderbarer Beitrag aus dem Universum der Xenomorphs. Wie bei den PC Spielen ist hier schwer zu urteilen.
                          Prometheus ward sicherlich für Fans gemacht und ist gleichermassen eine Brücke zur Neuzeit des Kinos.Beachtet das. Ich möchte nicht sagen das Prometheus ohne Fehl und Tadel ist. Nein es ist an des Zuschauers Willen zu entscheiden was Gut ist.

                          Mit freudiger Erwartung auf Alien Covenant!

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                          • 9

                            Ja, auch Prometheus hat Schwächen und ist weit von einem perfekten Film entfernt aber er hat auch sehr starke Szenen, grandiose Optik und eine Seele, alles was Covenant leider fehlt.

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                              spacyfreak 14.05.2017, 21:50 Geändert 14.05.2017, 21:52

                              Wenn der Zuschauer gezwungen ist, sich alle 5 Minuten "WTF?" zu fragen, und der Film es nicht schafft, den Zuschauer in die Story zu saugen, sodass man "dort" ist, und nicht mehr "hier, im Kino", dann hat der Film eben inakzeptable Schwächen.
                              Da nutzen zig symbolhafte unerklärte Dinge im Streifen die die Drehbuchautoren sich ausdachten auch nix mehr.

                              So kann man den Film als philosophisches Meisterwerk mit allerhand Tralala deuten - oder als lahmen HighTech-Sci-Fi-Streifen, der dramaturgisch und vor allem besetzungs- und dialogtechnisch tief ins Alienklo greift.

                              "I love rocks!" Gnahaha. Übel. Echt übel, die Figurenzeichnung.

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                              • 5

                                Das lang erwartete Prequel zu „Alien“ ist nur teilweise gelungen. Das Design der alptraumhaft fremden Welt lässt sich mehr als sehen. Die philosophischen Ansätze sind dafür zwar interessant, aber unausgegoren und oberflächlich. Der Horrorpart enttäuscht sogar völlig. Zudem man muss sich hier über selten dämliche Wissenschaftler ärgern, die aus einem Teenie-Slasher-Film stammen könnten. Zum Glück gibt es Michael Fassbender, der als Android noch die interessanteste Figur abgibt.

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                                • 7
                                  Ecto1 02.05.2017, 10:52 Geändert 02.05.2017, 10:57

                                  Als Fan der Alien Franchise, hat "Prometheus" bei mir schnell einen Stein im Brett, vor allem da Ridley Scott selber endlich wieder hinter der Kamera agieren durfte. Aufbau der Geschichte, Setting und Production-Design sowie der Cast, zaubern mir auch gleich zu Beginn ein breites Grinsen ins Gesicht!

                                  Erforschen unbekannter Welten, abseits von Laserstrahlen, Beamen und knalliger Space-Action. Nur schon der epische Einstieg mit den wunderschönen Landschaftsaufnahmen zeigt, dass Scott und sein kleiner Alien Streifen inzwischen in höheren Produktions-Klassen angekommen ist.

                                  Und ein Prequel zum ersten Alien ist nach den durchwachsenen Fortsetzungen sowie Crossover Streifen, auch die logische Schlussfolgerung für eine Neubelebung der Franchise, welche Gefahr gelaufen ist immer mehr zu verwässern.

                                  Leider konnten es die Drehbuchautoren hier nicht lassen, auf ausgelutschte Horror-Klischees zurückzugreifen und manches Verhalten von Nebenfiguren auf ärgerliche Weise so zu konstruieren dass es wenig Sinn, dafür viel Thrill, ergibt. Damit torpediert sich der gut gemachte Aufbau gleich selber und an vielen Stellen wirkt es so als wollte man doch noch zwingend einen Horror-Streifen aus "Prometheus" machen, anstatt sich auf die Stärken zu konzentrieren welche die Geschichte auf dem Silbertablett servieren würde.

                                  Immerhin kriegt der Film dann doch noch die Fan-Kurve, jedoch erst kurz vor dem Fade-Out, dann wenn endlich wieder Brustknochen brechen und eine echte Bedrohung ansteht, welche über das dumme Verhalten von Humanoiden sowie Androiden hinausgeht. Spannend ist der Film aber auch so und die Erweiterung der Franchise sicher gelungen.

                                  Hätte man aber etwas früher auf die Horror-Tube gedrückt und gar nicht erst versucht von epischem Ausmass zu sein - mit Rücksichtnahme auf die Stärken des Erstlings aus den 70er Jahren - oder sich komplett davon distanziert und einfach ein spannend-düsteres Space-Adventure hin geklatscht, mit Aussicht auf eine blutigere Fortsetzung, wäre meine Wertung sicher höher ausgefallen.

                                  Ich konnte atmosphärisch gut in dieses Alien-Prequel eintauchen und werde mich nun mit Vorfreude auf kommende Alien-Filme stürzen. Schlecht ist "Prometheus" nämlich nicht geworden, aber irgendwie weder Fisch noch Vogel von bester Qualität und wohl vor allem mit zu wenig säurehaltigem Blut.

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                                  • 9

                                    Ridley Scott kommt zurück und bietet etwas neues! besonders toll sind die sets und computerdarstellungen...echt tolle bilder! die story bietet etwas richtig neues und folgt net einfach den anderen filmen. ach...muss man einfach gucken:)

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                                    • 7

                                      Fyzit: "Prometheus" wird seinem Vorbild nicht ganz gerecht, will ja aber auch ein eigenständiger Film sein und wenn man ihn so betrachtet, dann ist er gut gelungen. Die Story besitzt dabei zwar gute Ansätze, war mir aber zu vorhersehbar und die Figurenzeichnung ist recht belanglos ausgefallen, was leider dafür sorgt, dass manche Darsteller gar nichts aus ihren Rollen machen können. Insgesamt wird hier aber gut gespielt und die Inszenierung ist sowieso sehr gut. Da bekommt man tolle Bilder zu sehen, die Atmosphäre ist schön düster und der Unterhaltungswert ist ordentlich. Für mich stellt "Prometheus" kein Highlight dar und er hätte ruhig mit genialeren Ideen daherkommen dürfen, aber insgesamt fand ich ihn kurzweilig und sehenswert!

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                                        Trotz perfekter Optik und grandiosen Tricks kann mich „Prometheus“ leider zu keiner Zeit fesseln. Einiges kommt einem aus Alien von 1979 bekannt vor, die Handlung plätschert ansonsten bruchstückhaft dahin. Die Personen als auch das Geschehen wirken merkwürdig uninteressant auf mich. Gegen Ende wird es noch einmal richtig ekelig - das war es dann. Enttäuschend.

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                                        • 6 .5
                                          Sinneast 19.04.2017, 01:09 Geändert 23.04.2017, 01:29

                                          Drittsichtung vollzogen. Von 8 auf 6,5 herabgestuft. Drehbuch doch merklich schwächer als zuvor wahrgenommen, weshalb die gute Basis, durch Logiklöcher, nicht nachvollziehbarem Verhalten und merkwürdigen Dialogen der Protagonisten, ins Wanken gerät.
                                          Optisch dennoch eine Wucht.

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                                          • 9

                                            Der Film ist was ganz besonderes vor allem für die Fans der Alien Filme. Ridley Scott schuf hiermit beinahe ein Meisterwerk. Der Film ist sehr spannend und ist zur keinen Zeitpunkt langweilig. Das Ende des Films ist sensationell. Michael Fassbender macht seine Sache sehr gut. Also ich fand den Film sehr gut.

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                                            • 7 .5
                                              Leinzi 12.02.2017, 16:47 Geändert 03.06.2017, 13:00

                                              Der Franchise-Februar #5
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                                              Warum? Warum? WARUM?
                                              Warum nur wird dieser Film von so vielen Seiten gehasst? Er bietet eine tolle Optik, gute Darsteller, eine interessante Story und diverse Anknüpfpunkte zu den übrigen ALIEN-Filmen.

                                              Vielleicht spielt hier meine Vorliebe für "Technik-Gedöns" eine Rolle, jedenfalls gefallen mir die Raumschiffdesigns außerordentlich gut. Auch die Innenräume, wenn auch etwas steril, sind sehr ansprechend, genauso wie Raumanzüge und Gadgets (z.B. die "Babys" des Geologen). Optisch wurde hier wenig bis gar nichts falsch gemacht.

                                              Die Charaktere sind zwar teils klischeehaft, teils oberflächlich, aber im Großen und Ganzen doch interessant genug, um mit ihnen mitzufiebern. Dumme Aktionen gehören zwar wie immer dazu, aber darüber kann ich hinwegsehen. Das war in ALIEN und ALIENS nicht anders. Warum wird das hier so sehr angekreidet, obwohl es doch schon immer so war. Idiotie gehört auch manchmal zur Inszenierung dazu, deswegen ist das Fiktion und nicht die Reali - öhm Moment, schlechter Zeitpunkt um über wohlüberlegte Handlungen zu sprechen.

                                              Jetzt darf der eine oder andere hereingrätschen und sagen "Aber die Logiklöcher sind größer als das Ozonloch!". Meinetwegen, wenn ihr das so seht, mir ist der Spaß wichtiger als Korinthenkackerei. Da braucht es schon viel mehr, um bei mir negativ aufzustoßen. Die innere Logik muss passen, unrealistisch darf es dennoch sein.

                                              (SPOILER) Ich finde es auch dämlich, dass der Geologe und der Biologe nicht zum Schiff zurückfinden, obwohl sie dabei sind die Höhle mit den "Babys" zu kartographieren und auf der Raumschiffbrücke eine große Karte mit Standpunkten der Crew ist. Der Captain hätte denen also nur sagen müssen, wo sie abbiegen müssen. Na und, irgendjemand musste eben als erster sterben. (/SPOILER)

                                              Charlize Theron ist so sexy wie nie, Michael Fassbender ist wie Michael Fassbender sein soll und auch Idris Elba und Noomi Rapace machen nichts, was zu bemängeln ist. Somit sind alle Zutaten für einen unterhaltsamen Abend vorhanden inkl. ein wenig Alien-DNA. Ich für meinen Teil freue mich auf die Quasi-Fortsetzung-und-dann-doch-nicht ALIEN: COVENANT.

                                              Peace out und erstes Franchise abgeschlossen.

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                                              Link zur Liste: http://www.moviepilot.de/liste/kommentarreihe-der-franchise-februar-leinzi
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                                              [Beurteilung, 11.02.2017] Der exakte Wert beträgt 74%. Das liegt im mittleren Bereich der Kategorie 'Der kann was!'.

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                                              • 7

                                                Ein Ridley Scott macht noch keinen Alien-Klassiker! Oder? Mir gefiel Prometheus erstaunlich gut. Warum, das erzähle ich in einer Kurzfolge des Spätfilms: Ich spreche über Erwartungshaltungen, Picassos Las-Meninas-Variationen, schwärme für Idris Elba und Michael Fassbender und lege die anscheinend große Kunst des Weglaufens dar. Was ist eigentlich, wenn du deinem Schöpfer begegnest und er ist gar nicht so geil?

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                                                  Bildgewaltig , musikalisch top , düster ... ein doch sehr guter Film auch bei einigen logistischen Fehlern über die man aber wegsehen kann ... wenn man bedenkt wieviele Sci Filme es schon gibt ( Alien jetzt mal ausgeschlossen ) haut Prometheus da wirklich einen spitzen Film raus

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                                                    1979 hat Ridley Scott mit Alien einen Meilenstein des Science Fiction-Horrorkinos gelegt. Alle folgenden Werke mussten sich daran messen.

                                                    Doch es war nicht nur die ausserordentliche Brutalität, mit der die Mannschaft unter Affenschädel Sigourney Weaver 1979 dezimiert wurde. Jeder erinnert sich an die Spaghetti-Szene und das durch die Bauchdecke durchbrechende Mini-Alien, die das ganze Kinopublikum in eine Schockstarre versetzte. Es war vor allem die Einfachheit der Stilmittel, die überzeugte. Scott ließ einen blinkenden Punkt auf dem Display näher kommen, und seine Protagonisten durch dunkle, enge Tunnel kriechen – nur bewaffnet mit einem Flammenwerfer.

                                                    Der entsetzte Ausruf „Es ist direkt hinter Dir !“ ließ uns damals einen wahren Albtraum durchleben. Bis heute ist dieser erste Teil einfach sauspannend gemacht. Und man kann ihn immer wieder ansehen und ist fasziniert.

                                                    7 Jahre später drehte James Cameron die ansehnliche Fortsetzung (Aliens – Die Rückkehr). Wiederum 6 Jahre später versuchte sich David Fincher daran (Alien 3). 5 Jahre später Jean-Pierre Jeunet (Alien – Die Wiedergeburt).

                                                    Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Scott selbst den Stoff nochmal anfasste. Dies tat er 2012 mit Prometheus, das eine Art Vorgeschichte sein soll. Über 30 Jahre später. Was hat Scott nun zu bieten, was er damals nicht bieten konnte ? Sicher ein gewaltiges Set im visuellen Stil Gigers, unterstützt von phantastischen Computeranimationen. Auch dem Ekelfaktor ist sich Scott treu geblieben. So schlüpft ein widerlicher Wurm in den Raumanzug eines Forschers und frisst diesen von innen. Mit 130 Millionen Dollar Spielgeld kann man natürlich was machen.

                                                    Doch was hat der Alienstoff an Neuem zu bieten ? Hier muss man ganz klar sagen: Nicht viel. Die Story ist nun mal ausgereizt und wurde bereits tot verfilmt.

                                                    Klar hervor sticht hier Michael Fassbender als Android David. Idris Elba wurde eingekauft, vermutlich weil er so gut aussieht. Ebenso wie Charlize Theron. Von der Ausstrahlung her kommen sie jedoch nicht an Weaver heran.

                                                    Da weitere Prometheus-Fortsetzungen von Scott folgen sollen, muss man Scott leider die Gelddruckmaschine als Motivation unterstellen. Denn egal was die Drehbuchschreiber neu erfinden oder ändern, es ist eigentlich alles gesagt zu dem Thema. Und wurde bereits grandios verfilmt. Wir wissen, wie das Alien aussieht. Wir wissen, was aus den Eiern kommt. Wir wissen, dass die Aliens Säure spucken. Warum will Scott also weitere Teile machen ? Er könnte doch ohne Probleme einen ganz neuen Science Fiction Film machen, mit einem völlig neuen Drehbuch und Inhalt. Und die Alien-Saga ruhen lassen. Da gibt es doch sicher noch jede Menge faszinierende Themen, die das Universum betreffen. Z.B. wäre es mal längst an der Zeit, ein Remake von „Das schwarze Loch“ zu drehen – mit heutigen Mitteln. Warum traut sich da keiner ran ??

                                                    Fazit: Trotz atemberaubender Optik kann der Streifen inhaltlich und von den Figuren her nicht wirklich überzeugen. Nur halbe Punktzahl. Lassen Sie es sein Herr Scott, und machen Sie was Neues !