Prometheus - Dunkle Zeichen - Kritik

Prometheus

GB/US · 2012 · Laufzeit 124 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller · Kinostart
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    Sich langsam steigernder Science Fiction-Alptraum, mit dem Ridley Scott atmosphärisch an seinen Erstling "Alien" anknüpft - und dies mit Bravour.

    Es wird genügend Zeit gelassen, um den Zuschauer ins (visuell beeindruckende) Geschehen eintauchen zu lassen, so geht die zunehmende Beklemmung auch langsam auf den Rezipienten über. Im Gegensatz zu den meisten anderen heutigen Blockbustern werden Special Effects sehr gezielt eingesetzt und zum Ende hin erst zunehmend brachialer. Genau diese Ausbalancierung von Spannung, Storytelling und Action funktioniert hier sehr gut, der Kontrast zwischen actionreicher Schocksequenz und spannender Dialogszene lässt einzelne Sequenzen erst so intensiv erscheinen.
    Die Geschichte selbst ist äußerst fantastisch, wobei ich beide Seiten der Doppelbödigkeit dieser Beschreibung hervorheben möchte. SPOILER: Menschen, die von außerirdischen "Konstrukteuren" erschaffen wurden, wirkt wie eine filmgewordene Verschwörungstheorie, ist aber, wie so oft bei Verschwörungstheorien, absolut unterhaltsam wenn man sich darauf einlässt (aber bitte nicht ernst nimmt...)
    Die Schauspielerwahl ist gelungen, so können insbesondere Noomi Rapace und Michael Fassbender überzeugen, manche Nebenrollen haben es etwas schwerer, was aber eher den manchmal nicht ganz nachvollziehbaren Handlungsstrukturen geschuldet ist.
    Alles in allem aber ein Top-Film von Scott. Wenn er in der Fortsetzung seinem Stil treu bleibt und die Handlung an der ein oder anderen Stelle etwas überdachter gestaltet, könnte "Alien: Convenant" etwas ganz großes werden.

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      laaaaaaangweiliiiiiig nach 45 min ausgemacht

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      • 7

        Schaut man die beiden Ridley-Scott-Filme Alien 1 und Prometheus in zeitlich knappem Abstand hintereinander, so wird im (sich automatisch einstellenden) Vergleich deutlich, wie grässlich heutzutage Blockbuster sind.
        Wie furchtbar schematisch sind die einzelnen Elemente eingefügt, die jeder dieser Filme haben soll oder muss (z.B. Sexszenen); wie furchtbar dümmlich sind Plotentwicklungen geschrieben, die nur durch offensichtlich blödes und unverständliches Fehlverhalten von Figuren ausgelöst werden (können) - vor allem wenn es das Verhalten von Wissenschaftlern und Gelehrten ist. Wie furchtbar überladen ist die Handlung mit (kleinen nervigen Plappermaul-)Figuren, die sich in irgendwelchen Nebengeschichtchen verlieren. Wie oft werden (Helden)Taten krampfhaft hochgeputscht als Handeln "in letzter Minute"...

        ...und trotzdem ist Prometheus der zweitbeste Alien-Film, obwohl er strenggenommen kein Alien-Film ist bzw. sein kann - nur mehr ein artverwandter Vorgänger in chronologischer Hinsicht der erzählten Zeit. Und obwohl dieses Prequel im Grunde nicht viel mehr ist als ein verkapptes Remake. Dies liegt vor allem daran, dass es ein Film von Ridley Scott ist. Damit ist in erster Linie gesagt, dass Prometheus unfassbar schön bebildert ist und das Design aller Gerätschaften und Dinge wieder mal grandios aussieht. Prometheus fühlt sich daher, gemessen an Alien 1, viel mehr wie ein solcher Film der Reihe an als Teil 2, 3 und bedingt auch 4. Prometheus ist endlich wieder ein Film zum Staunen im aristotelischen Sinne, zum Bewundern, zum Miträtseln und zum Diskutieren.
        Und trotz seiner klaren Blockbuster-Ausrichtung ist auch das Pacing angenehm antiquiert. Zwar sind die oben genannten typischen Rettungen "in letzter Minute" auch hier hineingepresst, aber dennoch gewährt auch Prometheus, wie Alien einst, dem Zuschauer mal Ruhe und dadurch Zeit, sich im Setting umzuschauen, sich einzufühlen in die Reise, sich wie gesagt staunend und bewundernd in schönen Aufnahmen zu verlieren - ohne das eine ausschließlich auf Humoreinlagen reduzierte Figur dazwischenquasselt.
        Es wird dennoch auch gerannt und gesprengt, es wird gekämpft und getötet - aber müssen wir als Zuschauer immer übermäßig wie mit stroboskopartigen Blitzen stimuliert werden, um ein Filmerlebnis noch als (beeindruckendes) Erlebnis fühlen zu können?

        "Well, I think we live in overstimulated times. We crave stimulation for its own sake. We gorge ourselves on it. We always want more, whether it's tactile, emotional or sexual. And I think that's bad." - Videodrome (1983!)

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        • 7

          Besser als Alien 2. LOL!

          • 7 .5
            Gabe666 25.10.2016, 12:50 Geändert 26.10.2016, 00:36

            33 Jahre nach dem ersten "Alien"-Film kehrte Ridley Scott zu der Filmreihe zurück, die ihm damals seinen Durchbruch beschert hatte. Im Gegensatz zu diesem Werk wurde "Prometheus" jedoch von der Allgemeinheit weit weniger gut aufgenommen. Wie bei so einigen anderen Filmen, bei denen das der Fall ist, gefällt er mir persönlich jedoch ziemlich gut.
            Inszenatorisch kann man Ridley Scott nicht viel vorwerfen: beeindruckend und detailverliebt gestaltete Sets, die gut ausgeleuchtet werden, wie im ersten Film lange Kamerafahrten durch diese, wodurch sie noch unmittelbarer auf den Zuschauer wirken, wohldosierte Schocksequenzen mit teils drastischen Gewaltausbrüchen und in den Monsterszenen ein weitgehender Verzicht auf digitale Effekte. Hier stammt weit weniger aus dem Computer, als man meinen sollte, was dem Film zugute kommt.
            Allerdings hat "Prometheus" tatsächlich auch deutliche Schwächen, wofür man das Drehbuch verantwortlich machen kann. Denn dieses strotzt nur so vor Unlogik.
            Hier ein paar Beispiele: Wie können sich zwei der Forscher in dem Höhlensystem verirren, obwohl dieses doch schon weitestgehend kartographiert ist? Ja, einer von ihnen sogar die dafür notwendige Technologie einsetzte und sich damit auskennen sollte? Wie dämlich muss man sein, dass man sich einem außerirdisches Wesen, das in Gestalt und Verhalten einer Kobra ähnelt, nähert, als wäre dieses ein harmloses Schoßhündchen? Und natürlich: Wenn ein gigantisches Objekt in einer geraden Linie auf einen zurollt und sich vor einem eine leere Ebene befindet, dann rennt man doch zur Seite weg, und nicht geradeaus!
            Zudem stört, dass man sich offenbar nicht entscheiden konnte, was "Prometheus" nun eigentlich sein soll. Ridley Scott betonte zuvor, dass er kein Prequel zu "Alien" sei, sondern in eine gänzlich andere Richtung gehe. In gewisser ist er das aber doch, wird doch hier die Identität des "Spacejockeys", des außerirdischen Piloten aus dem ersten Film, beziehungsweise seiner Rasse, gelüftet. Das Alienmonster, das wir dann am Ende zu sehen bekommen, sieht aber deutlich anders aus als das bekannte.
            Wie gesagt, erzählerisch stimmt hier so einiges nicht, was den Film leider ziemlich abwertet. Was ihn aber vor einem Totalausfall bewahrt, sind, wie erwähnt, die Inszenierung und die sehr guten Schauspieler. Logan Marshall-Green, Guy Pearce (der zuvor in einem sehr interessanten, im Internet veröfffentlichten Clip als Chef des in "Alien Vs. Predator" etablierten Weyland-Konzerns auftrat und hier nun als dessen gealterte Version unter dem Make-Up, das ihn wie einen Greis erscheinen lässt, fast nicht erkennbar ist), Idris Elba, Charlize Theron und vor allem "Magneto" Michael Fassbender und "Lisbeth Salander" Noomi Rapace spielen wirklich toll. Besonders Fassbender zeigt als Android David (interessant ist in dem Zusammenhang, das die Namen sämtlicher Androiden der "Alien"-Reihe in chronologischer Reihenfolge mit den ersten vier Buchstaben des Alphabets beginnen: Ash, Bishop, Call und David ^^) eine der besten Leistungen seiner Karriere. Rapace ist natürlich keine zweite Ripley (auch wenn sie wie diese gegen Ende in Unterwäsche gegen das Monster kämpfen muss), kann als ehrgeizige Wissenschaftlerin mit einem unbändigen Überlebenstrieb aber definitiv auch überzeugen. Die Charaktere haben hier vielleicht nicht so viele Konturen wie in den beiden ersten Filmen, werden von den Akteuren aber mit Leben gefüllt.
            "Prometheus" betont natürlich auch wieder den Body-Horror-Aspekt des ersten Teils, auch wenn die sexuelle Komponente nicht so ausgeprägt ist. Dafür kriegt man hier richtiggehend abartige Metamorphosen geboten. Und die "Entbindungsszene" mit dem Tentakelmonster, das aus Rapace' Bauch herauskommt, ist besonders gelungen und ziemlich verstörend.
            Daneben reißt der Film auch einige philosophische Fragestellungen an. Im Grunde geht es darum, was es wohl für den Menschen bedeutet, wenn er seinem Schöpfer begegnet - und dieser sich als kein bisschen göttlich erweist, sondern eher dem Teufel ähnelt. Für den die Erschaffung des irdischen Lebens nur ein Experiment war. Diese Gedankengänge werden zwar nicht wirklich vertieft, sind aber dennoch interessant. Wecken zudem Assoziationen an H.P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos. Und sind herrlich blasphemisch. :D
            Gleichwohl stört es dennoch etwas, dass der "Spacejockey" so auf eher banale Weise entzaubert wird. Und das zu offensichtlich auf eine Fortsetzung ausgelegte Ende ist auch keine optimale Lösung.
            Dennoch ist "Prometheus" ein sehr atmosphärischer Science-Fiction-Horrorfilm mit gelungenen Effekten, tollen Schauspielern und dazu einem sehr stimmungsvollen Score, dessen heroisches Thema die Aufbruchstimmung der wissenschaftlichen Pioniere kongenial unterstreicht. Durchaus sehenswert.
            Eine erweiterte Fassung existiert zu diesem Film, anders als bei sämtlichen Beiträgen der "Alien"-Reihe, nicht. Dafür enthalten die DVD und Blu-ray viele entfernte Szenen, einschließlich eines alternativen Anfangs und Endes. Manche davon mögen aus gutem Grund rausgeflogen sein, andere hingegen fügen der Handlung und den Charakteren weitere interessante Facetten hinzu und beantworten auch einige offene Fragen. Der alternative Anfang gefällt mir beispielsweise besser als der im Film. Eine Special Edition wäre vielleicht auch hier keine schlechte Idee gewesen.
            Sei's drum, "Prometheus" mag zwar hinsichtlich seine Story nicht ausgereift sein, weist aber immer noch eine Menge Qualitäten auf. Durch sein detailverliebtes Szenenbild gewinnt er bei jeder Sichtung hinzu. So manches fällt einem beim ersten Mal noch nicht auf. Der Film lohnt sich somit definitiv.
            So, das war die erste Rezension heute, an meinem Geburtstag. Ich kündige schon mal an, es werden im Laufe des Tages noch viele weitere folgen. Sozusagen mein Geschenk an euch. :)

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            • 8

              Wenn man mal die ganzen Logiklöscher weglässt und von den Film nicht zu viel erwartet, ist das nen echt geiler Streifen.

              Und!!!

              Am besten man kennt die Vorgänger nicht. Also nur ein Film für Grünschnäbel!!!

              ;-)

              • 0
                Popcorn_Pfoetchen 09.10.2016, 18:51 Geändert 29.10.2016, 15:35

                And the Winner is: Prometheus!!
                Mein Hassfilm Nr.1 !!! :)

                Was habe ich mich gefreut als ich erfahren habe das ein weiterer Alien Teil nach nun 15 Jahren wieder erscheint. Und dann noch mit einem Regiseur wie Ridley Scott (Regie beim Original Alien). Der erste Teil war schon gut, der zweite jedoch war ein Meisterwerk des Action-/Horror Kinos. Der dritte eine Katastrophe und der vierte leider nur Durchschnitt. Qualitativ musste er ja besser werden, und dann noch die Info über eine ganze Garde fantastischer Schauspieler...Jubel! Die Freude wurde nur noch durch das ständige Marketing gesteigert: " Ein Meisterwerk" , "Das Böse ist wieder da", "Der beste Alien-Teil aller Zeiten" etc. WOW ich könnten es kaum erwarten, zählte schon die Tage runter (das Marketing wurde schon 1 Jahr vor Release gemacht!). Was ich dann am Premierentag sah, war ein heißer Furz in der Mittagssonne...
                Im Film passiert absolut nichts! Nichts Bedeutsames, nicht was in Erinnerung bleibt! Der Film baut ständig Spannungskurven auf, welche dann einfach plötzlich im Nichts verpuffen und dies geht dann munter von Anfang bis zum Ende so weiter. Einziger Lichtblick war das wirklich gute schauspiel von Michael Fassbender als Android, sonst bleibt der Film absolut blass. Ich hatte auch teilweise das Gefühl, dass der Film so rein garnichts mit der Alien Reihe zu tun hat, trotz einiger "Anspielungen" auf die Vorgänger.
                Die Bewertung ist einfach ein Ergebnis meiner Erwartungshaltung und den gemachten "Versprechen", die zu einer riesigen Enttäuschung führten!

                Für jeden Fan der Alien Reihe: Haltet euch fern von diesem... SCHUND!

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                • 7

                  Erstsichtung: 18.08.2016
                  Vorhersage 7 --> Bewertung 7

                  Die gesamte Story wird ziemlich spannend rübergebracht, auch wenn der Trailer schon viel vorweggenommen hat. Trotzdem bleiben für meinen Geschmack noch viele Fragen unbeantwortet, weshalb das Ende förmlich nach einer Fortsetzung schreit.

                  FAZIT: Spannender und top inszenierter Fantasy-Science-Fictioner

                  • 0 .5

                    Ach du meine Güte, beim zweiten Mal schauen fand ich den Film noch um einiges schlimmer als beim ersten.
                    Die Dialoge sind bekloppter als die Polizei erlaubt, und die Figuren, die sie ablassen, entsprechend. Dass solche Knackwürste überhaupt ins Weltall geschickt werden, ist dem Zuschauer kaum glaubhaft zu machen und wird wohl erst dann Sinn ergeben, wenn dies die letzten Menschen auf dem Erdenrund sind.
                    Entsprechend ist natürlich keine Sympathie mit den Protagonisten vorhanden, und wenn einer nach dem anderen von den Alien-Vorformen gemeuchelt wird, verspürt der geschätzte Zuschauer nur eines: Erleichterung. Und die Vorfreude auf das doch möglichst schnell kommende Ende des Films. Das, was sich an Erwartungshaltung am Anfang noch da war, wird nach und nach pulverisiert, bis man merkt: da kommt nichts mehr. Und - ganz nach einem Dialog im Film- da ist einfach nichts! Der Streifen hat sicher den Effekten nach zu urteilen einiges gekostet. Nun, das hätte man sich sparen können, und der Welt wäre ein unsägliches Machwerk erspart geblieben.
                    Nicht nur manche Planeten sind verseucht, dieser Film ist es auch. Man sollte ihn mit einer entsprechenden Warnung versehen.

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                    • 7
                      Hope42 21.08.2016, 14:23 Geändert 21.08.2016, 14:24

                      Prometheus.

                      Dieser Film lag schon einige Zeit in meinem Regal. Ich habe den damals gekauft und bei der ersten Sichtung landete er nach einigen wenigen Minuten wieder dort. Diente als Staubfänger und wurde nicht mehr angefasst. Vor einiger Zeit nun schrieb die Maus ich solle ihm noch eine Chance geben und so landete er auf meiner Merkliste. Heute Morgen nun habe ich ihn mir noch einmal reingezogen und die ersten 15 Minuten einfach über mich ergehen lassen. Und sehe wer da staune, nach einiger Zeit fing ich an in den Film hinein zu finden.

                      Ich gebe zu es war zäh. Nicht einmal weil die ersten 2/3 des Filmes eigentlich nur banales geblubber enthielten, daß kann ich in SciFi Filmen durchaus ertragen wenn das Setting stimmt und dies stimmte hier wirklich. Technisch toll gemacht, sehr stimmige Atmosphäre und Schauspielerisch solide, wenn auch nicht überragend.

                      Mein Problem mit diesem Film war die Thematik zu Anfang. Ich bin nen alter Atheist. Ich glaube nicht an Gott und da ich nur ein paar Jahrzehnte lebe ist es mir auch leidlich gleichgültig ob ich nun vom Affen oder von Aliens abstamme. Was auch immer, es wäre eh nicht zu ändern und würde für mich am Ende keinen nennenswerten Unterschied machen.
                      Aus diesem Grund war die Thematik eben nicht interessant und so etwas schlägt sich eben doch ein wenig nieder. Doch selbst diese Thematik wurde, obwohl eigentlich der Rote Faden im Film nur am Rande angeschnitten und sogar für Ketzer wie mich erträglich wiedergegeben. Nach ca 2/3 des Films allerdings nahm die ganze Geschichte fahrt auf und der gute Scott fand seine Spur. Ab da war es zwar nicht Mega Spannend, da alles absolut vorhersehbar war doch es war unterhaltend genug mich zu Fesseln. Auf jeden Fall machte das Ende wirklich Lust auf mehr und ich kann 2017 nun kaum erwarten, denn ich will sehen wie
                      den Konstrukteuren in den Hintern getreten wird.

                      OK.. ich fürchte auch der zweite Teil wird wieder viel Metababel und Religiöse Verwirrung beinhalten. Solange er sich aber am Ende wieder in den Bahnen bewegt die mir liegen werde ich begeistert sein.
                      Über Logik möchte ich mich hier nicht auslassen. Es ist SciFi und da läuft man halt Minuten nach einer Operation bei Bewusstsein schon wieder durch die Gänge und kann einen Tag später wieder springen. Watt ever.

                      Ich fand die Anspielungen auf Alien wirklich gut gelungen. Das Interieur des Schiffes erinnerte wenn auch in moderner Form stark an jenes aus dem ersten Alien. Die Alien Schiffe hatten dieselbe Form. Der Androide etc etc.

                      Also alles in allem sehenswert, wenn auch keine 10 wert. Dem letzten Drittel hätte ich eine 9 gegeben ( Der Schluss verdient sogar eine grinsende 10 ). Die ersten 2/3 fand ich aber etwas unausgegoren und verworren. Auch verliert der Film beim Übergang irgendwie den Faden. Also bleibt es bei einer Wohlwollenden 7 und der Erkenntnis, nicht alles was mies anfängt endet auch so und die Maus lag mal wieder richtig.

                      #Ansehen wer SciFi mag und unbedingt durchhalten

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                      • 7 .5

                        Im Kino in 3D gesichtet.
                        Überraschung, Überraschung =)

                        Was habe ich mich doch auf einen "neuen" Alien-Streifen gefreut...und dann das...!
                        Komplett entgegen der Erwartung, aber durchaus positiv. Fassbender und Rapace machen ihre Sache toll. Theron habe ich schon besser gesehen, jedoch ebenfalls ok.

                        Über die 3D-Aufnahmen muss man nur ein "WOW" verlieren. Hier gibts absolut nichts zu bemängeln.

                        Story klasse, ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Denke dort kommt auch die Action mehr auf seine Kosten ! In Prometheus wird eher viel erklärt und die Vorgeschichte beleuchtet. Doch zu keiner Zeit langweilig.

                        Toll !!!

                        • 7 .5

                          Der Film ist weitaus besser als sein Ruf! Das es hier und dort ein paar Logiklöcher gibt kann ich bestätigen. Dennoch sind Facetten und Ansätze für die "späteren" Alien Teile zu erkennen. Nebenbei sind die gezeigten Bilder sowie der hervorragende Score einfach episch! Klasse Sci-Fi Film der, vielleicht als eigenständiger Film, besser dar stehen könnte aber auch als Prequel in meinen Augen eine gute Figur macht.

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                          • 9

                            Ganz ehrlich, ich fand den super! Hatte weniger erwartet. Hab zwar kein Alien gesehen (nur Alien und Predator), doch kam ich mit der Story gut zu Recht. Wenn man den Film mehr oder weniger aufmerksam verfolgt, versteht man auch diese. (Spoiler) Es gibt Wesen, welche Menschen erschaffen haben, aus nicht erklärten (vielleicht noch folgenden) Gründen waren sie mit uns unzufrieden. Also haben sie schnell etwas erschaffen, was uns auslöschen wird und wollten es sogleich zu uns bringen - leider gefailt, sind selbst dran verreckt. Wenn man es so sagen darf. (Spoiler Ende)

                            So, was hat mir gefallen? Die Charaktere, zumindest die meisten, waren mehr als OK. Gut, es gibt immer, wirklich IMMER Leute, die in dieser Film-Kategorie (Alien, Predator etc) sterben, diese müssen keinen tiefsinnigen Charakter haben oder unerträglich dumm sein. In dem Falle fand ich alle in Ordnung, der ein oder andere hatte ein etwas loses Mundwerk oder die Situation verschätzt. Sympathisch dagegen fand ich Janek, Shaw und sogar Vickes, diese hatten kräftige Persönlichkeiten. Und besonders toll fand ich David! Unser Fassy war die perfekte Besetzung - ein guter Android, der nicht zu menschlich, aber auch nicht zu maschinell wirkte, die perfekte Mischung. Zudem fand ich ihn sehr niedlich (Spoiler) und freue mich sehr, ihn in der Fortsetzung wieder zu sehen. (Spoiler Ende) Aber das ist auch eigener Geschmack, man kann ihn auch als Charakter an sich sehr mögen.

                            Die Musik war auch schön, passend auf jeden Fall. Und wem die Story um die Aliens und die Erschaffung der Menschen nicht passt, hey, der hat hier immer noch was zu gucken! Sehr, sehr schöne Effekte. Ein Augenschmaus. Leuten (wie meine Mutter), denen einfach nur die Effekte gefallen müssen, um den Film als gut zu bewerten, würde er sehr gut gefallen. Die Action und Dialoge waren ebenfalls interessant. Es gibt Filme, die gehen nur in die Spielfilmlänge und kamen mir länger vor, als dieser. Manchmal handelten die Figuren auch ein bisschen bescheuert ... (Spoiler) besonders den Tod von Vickes fand ich lächerlich. Warum, Gott, warum rennen die Menschen bei so etwas nicht zur Seite? Sie haben Augen, ein Gehirn und können wohl einschätzen, wo etwas landet. Wenn hinter mir ein Baum fällt, renne ich doch nicht gerade aus. Ich gehe zur Seite, damit kann ich einfach ausweichen und verschwende nicht einmal so viel Kraft, wie das voraus rennen. Arrg, so etwas hat mich in Filmen schon immer sehr genervt, total bescheuert. (Spoiler Ende)

                            (Spoiler) Was mir auch nicht gefiel, war der Vater von Shaw. Ich meine ... was? Irgendwie war er einfach total nutzlos, sinnlos und zudem lächerlich (geschminkt), warum nicht einfach einen normalen alten Mann nehmen? Warum konnte er nicht im Schiff bleiben und, wie seine Tochter, einfach zuschauen? Wie sie ihn auch noch vorbereiteten, damit er mitkommen kann ... Pfff. (Spoiler Ende)

                            Fazit? Sehr interessanter Film, ein Augenschmaus mit tollen Charakteren, welche größtenteils aber nicht besonders sind und einigen harten Szenen. Man muss Alien nicht geschaut haben, um ihn zu verstehen (am besten auch nicht, damit man die Filme nicht zu sehr mit einander vergleicht ... Leuteee). Allein wegen Michael Fassbender hat es sich für mich schon gelohnt. Bin schon etwas begeistert, Jawoll. An der ein oder anderen Stelle hätte man es besser machen können und ein paar Sachen sind nicht ganz ... nachvollziehbar, aber lohnt sich ihn mal zu sehen!

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                            • 6
                              Ollum666 10.07.2016, 04:47 Geändert 10.07.2016, 04:49

                              Meine Zweitsichtung. Ich bleibe dabei. Der Zusammenhang zu Alien ist weithergeholt hollywoodesk zusammenkonstruiert. Unverständlich, selbst für eingefleischte. Ja und das trotz Zweitsichtung...Irgendwie ist es aber auch kein Wunder, wenn der Zusammenhang zu Alien nicht ganz einleuchtet.^^
                              Ich finde jetzt nicht, dass man Bücher dazu gelesen haben muss, noch, sich total anstrengen, um die Erkenntnis zu erlangen, dass sich die Geschichte *SPOILER SPOILER SPOILER* einfach auf aufsteigender Evolutionsebene befindet. Jedoch finde ich, dass das so als eindeutige Handlung nicht ganz erkennbar ist. Und mehr nicht. Das hatte sich doch bereits vor Kinostart herumgesaprochen!? Verwirrend.
                              Ja, es ist alles schlüssig, aber doch so banal? Bin ich im richtigen Film? Und wir sind meiner Meinung nach dermaßen vom Thema ab...Alien war für mich immer der Inbegriff von auf den Punkt kommen. Für mich geht es bei Alien um eine Art ungern gesehenes Dejavue, das Unbekannte, total andersartige, was fast bis gar nicht zu durchleuchten ist..,und nur Ripley hatte ihr Brain so auf Sender, dass sie halt immer ziemlich um ihr Leben kämpft und das erfolgreich, aber mit einem angst- und todverbreitenden Monster vorlieb nimmt....naja. Jaja (hohe Stimme) alles die Vorgeschichte!
                              Das Ende von Prometheus ging wiederum gut ab. Wenn man es als alleinstehendes Filmwerk sieht, ist es vielleicht einfacher, es für gut zu befinden. Trotzdem, die ersten beiden Drittel empfand ich als schnöde Frechheit. Was Ridley Scott betrifft. Der mir angenehme Bildzauber ist mir hier zu vermischt. Auch diese geometrischen Eier...bis jetzt hat sich mir nicht erschlossen, ob das Eier waren. Für DIESE Filmreihe war mir das zu wenig fließend aufgezogen... Fassbender ist allerdings top.Er ist so ein guter Roboter. Wahnsinn, dass es der Roboter schafft, einen im Film zu halten. Gehe aber mal, weil ich heute so nett bin doch auf 6 Punkte (vorher 4). Ich hab den zwar beim ersten Mal im Kino gesehen, fand ihn dieses Mal aber nicht mehr so enttäuschend, wie gesagt, das Ende reißt es wieder etwas raus, macht fast neugierig auf Teil2.

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                              • 7

                                Man kann über den Film ja Lästern wie man will, aber er macht optisch eine wirklich gute Figur. Hat teilweise schon ein paar Längen aber im großen und ganzen konnte mich der Film trotzdem überzeugen.

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                                • 8
                                  BenAffenleck 24.05.2016, 21:05 Geändert 24.09.2016, 22:25

                                  PROMETHEUS verfügt über reichlich ALIEN-Prequel-Remake-Whatever-DNA und ist ein wahrer Eye/Eargasmus, wie ihn das moderne Sci-Fi-Kino nicht mehr oft zu bieten hat: Klaustrophobische Atmosphäre in unterirdischen Höhlengängen, riesige Sandstürme die über die Oberfläche des Planeten toben, eine extrem krasse Abtreibungsszene und ein epischer Raumschiff-Absturz, der mich jedes Mal verzückt mit den Äuglein klimpern lässt.

                                  Warum so viele Filmfreunde mit diesem unglaublich bildgewaltigen Reißer nichts anfangen können, ist mir ein Rätsel. Logiklöcher und dumme Handlungsweisen der Figuren müssen dann, zugegebenermaßen nicht ganz unberechtigt, als zufriedenstellende Begründung herhalten.
                                  Genau so wie die blöde Story, was ich dann so wiederum überhaupt nicht unterstreichen kann. Die Handlung an sich ist eine altbekannte Konstante wie schon in ALIEN und unzähligen mehr oder weniger gleichen Trittbrettfahrern der Kategorie 'A-C Movie'. Auch in PROMETHEUS gibt es einen Fund, eine Crew, das Grauen die stille Heldin die zur toughen Powerfrau wird, den Androiden und das 10 kleine Negerlein Prinzip.

                                  Nichts Neues also, für mich aber dank der vielen ALIEN Querverweise (vor allem die Geschichte um den mysteriösen 'Space Jockey' und der Ursprung der säureblütigen Alien-Rasse) und den interessanten Fragen fundamentaler Art von äußerst hohem Unterhaltungswert.

                                  Michael Fassbender ist hier als Android der große Knaller. Seine Darbietung lässt nie einen Zweifel daran aufkommen, das man es nicht mit einem Androiden zu tun haben könnte. Seine perfekten Bewegungsabläufe, diese Mimik dazu, die abgründige Logik … einfach klasse. Noomi Rapace hat mir eigentlich auch mal wieder gut gefallen, vor allem wenn es langsam etwas mehr zur Sache geht und sie die Sau rauslassen darf. Der Rest vom Cast wurde dafür komplett verschenkt. Und warum Guy Pearce bis zu Unkenntlichkeit auf Benjamin Button geschminkt wurde, wird wohl ein ewiges Rätsel bleiben. Gibt anscheinend keine alten charismatischen Schauspieler mehr.

                                  Nach der jetzigen Zweitsichtung in tollem 3D muss ich das Teil hier noch um einen Punkt aufwerten. Guten Gewissens!

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                                  • 6

                                    Ich weiß immer noch nicht, was ich zu dem Film schreiben soll, irgendwie ist er nicht Fisch noch Fleisch sondern irgendwas mit Linsen. Nicht das er mir Blähungen verursacht hätte, aber als Vergötterin von "Alien", fühlte ich mich schon stellenweise veräppelt. Und so vieles war einfach nur schrecklich überflüssig (wie Linsen eben). Vielleicht ergibt es ja mehr Sinn, wenn Scott seine geplante Trilogie als Alien-Prequel abgeschlossen hat....oder so.

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                                    • 8

                                      sehr aufwendig gedrehter, richtig guter SciFi-Streifen. Spannend bis zum Schluss!

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                                      • 8

                                        Ich muss dem Film einfach 8.0 Punkte geben, weil er einfach so toll Inszeniert ist von Hr. Scott, einfach der Wahnsinn. Nur das Drehbuch ist etwas Mist geworden, Zb wie sich einige Crewmitglieder der Prometheus verhalten ist teilweise peinlich, so wie der manch ein oder andere Dialog. Dennoch ein toller Film

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                                        • 6
                                          Niedlich89 04.04.2016, 10:50 Geändert 04.04.2016, 10:53

                                          Menschen landen auf fernem Planeten und treffen auf Aliens, die ihnen richtig Kette geben. Das ist nicht neu und muss deswegen umso besser umgesetzt werden. Zum Beispiel mit guten Charakteren und Dialogen oder gnadenlos guten Einzelszenen. Interessant waren aber nur der Android, das (entschuldigt bitte) fotzenförmige Alien, die Operation und der Blick auf die Beine der Darstellerin, das Alien im Anzug und die Actionszenen im Hangar. Naja, würde ich nicht nochmal anschauen, dann lieber Alien 2.

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                                          • 8 .5

                                            scott, space und 3d ... mehr geht einfach nicht.... top.

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                                            • 3 .5
                                              HugoWuga 19.03.2016, 00:14 Geändert 19.03.2016, 19:09

                                              Ein Film der beim zusehen Schmerzen bereitet! Sei es ob den schwachen schauspielerischen Leistungen, den extrem platten und geradezu einfältigen Dialogen, den fern jeglicher Logik agierenden Figuren oder dem gescheiterten aufgreifen religiös-philosophischer Fragen der Menschheit.
                                              Die stellenweise durchaus vorhandene (Alien-)Atmosphäre wird dadurch leider jeweils schon im Ansatz zermascht. Auch stört mich die fehlende Ruhe des Filmes, jede Szene muss ein Ereignis sein. Aber gerade diese Ruhe zeichnete Alien aus. Auch die pulsierende Spannung von Aliens - Die Rückkehr wird nie auch nur im entferntesten erreicht. Schade, eine grosse Enttäuschung!

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                                              • 2 .5

                                                Absolute Enttäuschung

                                                Den halben Pluspunkt bekommts weil Deacon geil aussieht

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                                                  Also Ripley Scott,oder ridly scott hat eine realistische Kreativität. Er hatte schon 1975 diese Vorstellung von dem Raumschiff der aliens und der Erschaffer...aber Kleinigkeiten versauen den Film.hat mich an billige horror Komödie erinnert.der Typ der in seinem Anzug eine bong raucht und die Schnauze voll hat.der andere greift nach dem alien Wurm ob wohl sie ihn Angriffs Stellung geht und schon einmal angriff, will er das Schlangenfie berühren..der Captain gang bang nigga und die theron charlize sind auch ein lustiges paar.die Geschichte mit den beiden Forschersuperpaar ist auch nicht glaubwürdig,der schauspieler - Forscher gehört zum c movie.super Leistung von Fassbinder.die forscherin hat potenzial aber kann mit wever nicht mithalten.aber erotisch.alien ist war, sollte ein action horrorfantasysiencefiction sein.der gedanke das wir von einer anderen species erschaffen wurden und sie uns vernichten wollen ist horror...ich bin auf die Fortsetzung gespannt.peace

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                                                  • 6 .5

                                                    "Prometheus", dessen Natur für mich immer noch nicht geklärt ist (Spinn-Off oder Prequel?, wohl letzteres) hinterlässt mehr Fragen als er Antworten gibt. Eine Bereicherung für das Alien-Universum? Wohl kaum. Mir jedenfalls ist nach Genuss des Blockbusters von Ridley Scott himself eines klargeworden: Als eigenständiger SciFi-Film wäre das hier besser geworden.

                                                    Die Story höchst interessant, es stellt sich die Frage nach allem menschlichen Ursprungs, eine beinahe philosophische Diskussion. Die Antwort welche "Prometheus" hierauf bereithält ist aberwitzig, aber durchaus cool. Insofern sehe ich die Ungereimtheiten, die viele Leutchen hier bemängeln als eher kleinlich, schließlich schaue ich einen Film und keine Doku mit Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit. Das der Ursprung menschlichen Lebens nicht so stattgefunden hat wie hier aufgeführt sollte jedem klar sein.

                                                    Nicht trivial hingegeben sind die Fehler im Drehbuch, welche sich unmittelbar auf das tatsächliche Handeln der Akteure auswirken. Und davon gibt es unglaublich viele, was für einen deftigen Punkteabzug sorgt.

                                                    Ebenso extrem bitter sind die eindimensionalen Charaktere, wirklich jeder Charakter lässt sich sehr schnell durchblicken. Fassbender im Übrigen der einzige Schauspieler mit guter Leistung, alle anderen total verschenkt. Aber auch der spielt einen Androiden, welcher scheinbar über Gefühlsregung verfügt. Musste das sein? Besonders negativ hervorheben muss ich Charlize Theron als Meredith Vickers, die nicht nur eine überflüssige Rolle spielt, sondern bei mir auch noch mit einer offensichtlichen wie peinlichen "Enthüllung" für Kopfschütteln sorgte und zum Schluss den wohl dümmsten Fluchtversuch in der Kinogeschichte bemüht. Autsch.
                                                    Auch Logan Marshall-Green als Charlie Holloway in einer wirklich grausigen Rolle. Noomi Rapace als Elizabeth Shaw zwar bemüht, aber irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Der Rest Kanonenfutter, Idris Elba war noch ganz nett.

                                                    Die Effekte ordentlich, nicht zu viel aufdringliches CGI. Hat mir gefallen.

                                                    Die Dialoge zum Teil stümperhaft, andauerndes Geplänkel darüber dass ein Android keine Gefühle zeigen kann, spätestens nach zwei Andeutungen hat man es auch mal kapiert.

                                                    Warum also dennoch 6,5 Punkte?
                                                    Der Opener extrem geil gemacht, einer der Besten den ich bisher sehen durfte. Alleine hierfür eine satte Aufwertung.
                                                    Auch wie schon erwähnt eine interessante und ansprechende Story. Angenehm zurückhaltende Effekte, es wurde versucht auf andere Dinge Augenmerk zu legen, was teilweise gelang.
                                                    So zum Beispiel im Bezug auf die Atmosphäre: Eine tolle düstere Stimmung wird aufgebaut. Als die Crew das fremde höhlenartige Gebilde betritt wurde ich richtig an mein Sofa gefesselt. Gegen Ende jedoch verlässt "Prometheus" diesen Weg und wird aus der Bahn geworfen, die eingebaute Action war etwas fehl am Platz und wirkte unausgegoren. Schade, man hätte weiterhin mutig auf zuviel Actionelemente verzichten können.

                                                    Fazit: Ganz guter SciFi, ohne Bezug zum Alienuniversum wären die Bewertungen sicher besser. Im Endeffekt ein nichtssagender Film, es werden zu viele Fragen ohne Antworten aufgeworfen (wohl um uns an den Nachfolger zu verweisen, ziemlich frech). Dennoch atmosphärisch top, leider mit zu vielen Mängeln im Drehbuch und schlechten Charakteren. Den Nachfolger werde ich mir aber sicherlich anschauen.
                                                    Nicht unbedingt notwendig, aber auch keine Bruchlandung. Da war auf jeden Fall mehr drin.

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