Prometheus - Dunkle Zeichen - Kritik

Prometheus

GB/US · 2012 · Laufzeit 124 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Horrorfilm, Thriller · Kinostart
  • 4

    Alien ist so megagut, dann kam der zweite Teil - na gut, dann der dritte - okay, dann teil 4 - wieso weiss niemand, und dann prometheus - warum nur!?

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    • 4 .5

      sowohl als prequel, als auch als eigenständiger film hat mich der film leider sehr, sehr enttäuscht. natürlich macht er optisch einiges her. aber sonst... mh...

      1
      • 3 .5

        Das Beste wäre den Film in ein Raumschiff zu verfrachten und ihn auf den Planeten endzulagern, wo die Handlung von Prometheus abspielt.
        Noomi Rapace eine absolute Fehlbesetzung und auch Charlieze Theron wirkte irgendwie gelangweilt. Am Überzeugendsten war da noch Idris Elba als Captain des Schiffs, der einfach nur der Captain war und gerade mal am Ende etwas Entscheidendes zur Handlung beizutragen hatte.
        Wenn es einen Gott oder zumindest einen Filmgott gibt, so möge die Produzenten nicht in Versuchung führen und die Menschheit vor einer Fortsetzung bewahren.

        • 6
          Juli Jane 08.01.2016, 19:43 Geändert 12.01.2016, 08:36

          Ahhhh, Fassbender zeigt einen solch herzigen Androiden!! Auch die Nachwuchsentledigungsaktion hatte was. Aber ansonsten.. die sonst in einer Alienwelt vorherrschende dunkle Beängstigung mit Klaustrophobiehäubchen blieb aus. Obwohl sich der Film sehr nah an Alien dran lehnt. Und der philosophische Ansatz drumrum verzettelt sich und bietet leider wenig. Nur mittelgut. Oder bin ich zu streng? *überleg*

          • 9

            Die 3D Blu-ray ist einfach nur der "Hammer".Alles andere wurde hier schon gesagt.

            • 8 .5
              Steppe76 25.12.2015, 05:22 Geändert 25.12.2015, 05:30

              Bilder, Score, Hauptcharaktere und Idee haben meine Erwartungen voll erfüllt.
              Die Alienathmopshäre war spürbar, dafür brauçhe ich garkeine zu sehen. Das erinnert an den ersten Teil.

              Nervig die vielen Logikfehler. Da wurde wohl für das Durchschnittspublikum Abstriche gemacht. Auch die Crew ist zu stereotyp. Teilweise sind da rauhbeinige Vollidioten drunter, die man doch nicht allen Ernstes zu solch einer Mission mitnehmen würde.

              Insgesamt dennoch eine würdige Fortsetzung, die ich mir schon häufiger reingezogen habe.

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              • 6 .5

                Ganz nettes Prequel, aber irgendwie erreicht er nicht die Qualität und Spannung von Alien. Bildlich war das ganze unglaublich beeindruckend. Es gab auch 3-4 wirklich starke Szenen (so zum Beispiel die erste Szene mit einem "Facehugger"), aber alles in allem hat man hinterher ein Gefühl "Joa, war ganz nett, muss man aber die nächsten Jahre nicht nochmal sehen." Und genau das Gegenteil war eben beim Original von 1979 der Fall.
                Aber für Leute, die die bisherigen Alien-Filme mochten, oder solche, die einfach nur auf der Suche nach einem "Sci-Fi-Horrorfilm" sind, kann man den Film auf jeden Fall empfehlen.

                • 7 .5

                  Ist ein wenig von Alien abgeguckt worden aber sonst ganz gut

                  • 1

                    Boah! Schaut Hr. Scott nun gar nicht mehr ins Drehbuch?
                    Die Aneinanderreihung von in metallisches Licht getauchter Sets ergibt schliesslich auch in meiner Kloschüssel nur das Wort Sch***

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                    • 8
                      Bletch 10.12.2015, 18:20 Geändert 10.12.2015, 18:22

                      Am 6. Tag erschuf Gott den Menschen... oder doch nicht?!
                      In der griechischen Mythologie war es Prometheus, der die Menschen aus Ton formte und fortan ihr Lehrmeister war.
                      So ähnlich geht Ridley Scott in seinem Science-Fiction-Horror-Blockbuster 'Prometheus' der Frage nach dem menschlichen Ursprung auf den Grund.

                      Die beiden Wissenschaftler Elizabeth Shaw und Charlie Holloway sammeln über mehrere Jahre auf der ganzen Welt uralte Beweise, die ihre These, dass der Mensch von einer außerirdischen Rasse geschaffen wurde, untermauern sollen.
                      So starten die beiden mit Hilfe des reichen Investoren Peter Weyland und einer Gruppe von Wissenschaftlern sowie dem Androiden David im Raumschiff Prometheus ihre Mission - die Aufspürung und Kontaktaufnahme mit den sogenannten "Konstrukteuren" der Menschen.
                      Dank der in verschiedenen Höhlen gefundenen Sternenbilder erreichen Sie nach ca. 2 Jahren einen erdähnlichen Planeten, auf dem die Konstrukteure vermutet werden. Doch schon kurz nach der Ankunft wird der Besatzung klar, dass es nicht unbedingt zu einem netten Familientreffen kommen wird...

                      Ich muss gestehen, dass ich damals im Kino nicht unbedingt alle Zusammenhänge sofort verstanden habe. Die gewaltigen Bilder und die durchweg gespannte Atmosphäre ließen mich beinahe erstarren und später aus dem Kino stolpern.
                      Eine Zweitsichtung sollte zu Hause etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Aber auch wenn mir einige Dinge klarer geworden sind, lässt der Film so manche Frage leider unbeantwortet.
                      Unabhängig von den vielen Fragen und wenigen Antworten hat 'Prometheus' auf jeden Fall einen hohen Unterhaltungswert. Das lässt mich dann über einige kleinere Schwächen gnädig hinwegsehen.

                      Schauspielerisch bewegen sich übrigens alle Charaktere auf einem guten Niveau - mit einer Ausnahme: Michael Fassbender.
                      Seine Rolle als Android David, dessen Absichten nie ganz klar sind, ist unglaublich beeindruckend. Eine schauspielerische Meisterleistung.

                      Alien-Fans könnten vielleicht enttäuscht von dieser Art Prequel, Remake oder was auch immer sein. Für sich betrachtet bietet 'Prometheus' allerdings optisch und atmosphärische bestes SciFi-Horror-Kino.
                      Wenn 2017 tatsächlich 'Alien: Covenant' startet, werde ich bestimmt ins Kino gehen, in meinem Sitz erstarren und am Ende wieder raus stolpern...

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                      • 8

                        Alien`s Born Film. Wer Aliens mag wird diesen Film Lieben...

                        • 6

                          PROMETHEUS - DUNKLE ZEITEN Die Figur des Prometheus ist philosophisch äußerst interessant, Ridley Scott hat sich der Figur angenommen und daraus einen Science-Fichtion-Film gemacht, der zwar mit schönen Bilder aufwartet, inhaltlich aber nicht mehr als ALIEN bringt. Ridley Scott ist ein meisterhafter Regisseur und egal man GLADIATOR oder THELMA UND LOUISE nennt, hat man hier Werke vor sich, die wirklich faszinierend sind. Bei Prometheus schaffte es Scott zwar, die Charaktere der Personen interssant darzustellen, doch die Geschichte ist substanzlos, regt kaum zum Nachdenken an und langweilt schließlich schon :-(

                          • 8

                            Wie lange haben Fans auf diesen Film gewartet. Wie viele Erwartungen wurden in diesen Film gesteckt? Schließlich ist es die Fortsetzung (oder eigentlich das Prequel) einer der beliebtesten klassischen Science-Fiction/Horror-Reihen der Welt, die Reihe, die einige der größten Regisseure unserer Zeit vereint, die Reihe, mit der sich Sigourney Weaver ein Denkmal für die Ewigkeit gesetzt hat. Und es ist eine Reihe, mit der der Name Ellen Ripley in die Filmkultur eingegangen ist und in der eines der ikonischsten Monsterdesigns der Filmgeschichte entwickelt wurde, das bis heute seines Gleichen sucht. Nun 15 Jahre nach Erscheinen des letzten, umstrittenen Teils des Kanons und ganze 23 Jahre nach seinem Beginn, bringt Altmeister und Gründer der Filmreihe Ridley Scott eine weitere Vision der Reihe in Umlauf. Und das zum ersten Mal ohne Weaver und auch (fast) ohne das Alien selbst. Der Film will die Vorgeschichte erzählen, doch stellt sich mir vor der ersten Sichtung die Frage: Kann das ohne so viele Erkennungsmerkmale überhaupt funktionieren? Ein Alien-Film ohne Alien?
                            Wie sich herausstellte kann es das und zwar auf einem Niveau, das ich bei weitem nicht erwartet hatte. Technisch audiovisuell brillant, stilistisch atemberaubend und mit teilweise überragenden Darstellern, steht der Film den Klassikern der Reihe kaum nach und kann so auch über einige kleinere Schwächen hinwegtäuschen.
                            Doch von Anfang an: der Film erzählt - wie schon erwähnt - die Vorgeschichte und beginnt somit auf der Erde. Dort entdecken die Archäologen Shaw & Holloway in Höhlenmalereien und Reliefs von historisch komplett voneinander unabhängigen Kulturen die immer gleiche Sternenkonstellation, die auf das (Kennern der Reihe bekannt vorkommende) Sternsystem Zeta2 Reticuli hinweist. Die beiden sind sich sicher dort dem Ursprung der menschlichen Zivilisation auf die Spur zu kommen und organisieren gemeinsam mit dem Millionär Weyland eine wissenschaftliche Operation zum Mond LV-223. Wie - trotz kritischer Stimmen von Missionsleiterin Vickers - durch die beiden Archäologen prophezeit, stoßen sie auf dem Mond angekommen auch wirklich auf die Überreste einer längst untergegangenen Zivilisation, den sogenannten Konstrukteuren. Doch weder ist die menschliche Rasse ihren Schöpfern so willkommen wie gedacht, noch verfolgen alle Mitglieder der Crew das selbe Ziel. Doch ist das nicht das eigentliche Problem der Expedition: Denn auf dem Planeten wurde eine Lebensform gezüchtet, die dem Menschen weit überlegen ist: Die ALIENS.
                            Die Geschichte ist in sich sehr stimmig und fügt sich gut in den Zyklus der Alien-Reihe ein. Wie es sich für ein gutes Prequel gehört wird die Hintergrundgeschichte beleuchtet und somit auch eine Erklärung für die Geburt der Alien-Spezies gegeben. Doch trotz dem eigentlich interessanten Hintergrund und dem guten Spannungsbogen offenbart die Story besonders im Vergleich mit dem Original einige Schwächen beziehungsweise Veränderungen, die von einigen Fans nicht gut aufgefasst werden könnten. So wurde der Horror-Anteil des Films auf ein Minimum reduziert und der Film nimmt sich viel mehr Zeit den Zuschauer in die Handlung einzuführen. Der erste Kontakt mit der außerirdischen Rasse geschieht erst nach verhältnismäßig langer Zeit und beschränkt sich mehr auf Mysterien und Action denn auf echten Horror. Dies mag an sich nicht schlecht sein, hebt sich aber im Vergleich zur Original-Reihe doch auffallend ab.
                            Dies wirkt sich auch auf die Atmosphäre des Films auf: Nicht, dass diese schlecht oder aufgesetzt wäre, sondern man erkennt auch hier deutliche Unterschiede zum Original. Dort sorgten eher kurze Schockmomente und die beklemmende Stimmung für Atmosphäre, im Prequel sind es eher die Mysterien rund um die Konstrukteure und die vielen offenen Fragen, die die Geschichte zusammen halten.
                            Diese vielen offenen Fragen sorgen natürlich einerseits für Spannung, jedoch ist es andererseits auch frustrierend, wenn man bis zum Schluss auf eine Auflösung wartet, nur um diese am Ende doch nicht zu erhalten. Die Rahmenhandlung rund um die Entstehung der Alienrasse ist zwar gut und eigentlich auch in sich logisch, jedoch fehlen teilweise ein paar Erklärungen und die Entstehung wirkt aufgrund einer Reihe von Zufällen doch etwas beliebig.
                            Besonders in den ersten Minuten legt der Film sehr viel Wert auf eine umfassende Charakter-Einführung, was jedoch auch nur bedingt gelingt. Auf der einen Seite stehen dort interessante Charaktere wie der Androide David und die Protagonistin Shaw und mit einigen Abstrichen noch Vickers und Weyland, auf der anderen aber dafür der Rest der Crew, die extrem blass (z.B. Holloway) oder so stereotyp (Janek) bleibt, dass eine Verbindung zu diesen Charakteren nur schwer möglich scheint. Star des Films ist natürlich der Androide, bisher gab es in Filmen selten eine kybernetische Lebensform, die so interessant, so vielschichtig präsentiert wurde. David ist einerseits in seiner eigenen Programmierung gefangen, er ist (und bleibt) nur eine Maschine und zeigt doch andererseits so menschliche Fähigkeiten - im Guten wie auch im Schlechten. Schon weniger außergewöhnlich ist die Protagonistin Elizabeth Shaw, die auf mich wie eine Hommage an Ellen Ripley aus dem Original wirkt. Trotzdem bleibt sie als Hauptcharakterin natürlich präsent und es fällt somit leichter mit dieser Person mitzufiebern. Vickers und Weyland dagegen liefern mit recht wenig Screentime zumindest zwei weitere Charaktere mit etwas Tiefgang und zumindest nachvollziehbaren und nicht immer moralisch vertretbaren Motiven und sind deshalb auch noch vertretbar. Der Rest bleibt leider nur Kanonenfutter um zumindest die Todesrate der alten Filme zu erreichen. [KURZER SPOILER] Diese Belanglosigkeit gipfelt in der völlig belanglosen Selbstaufopferung des Kapitäns; wie soll ein Charakter mit so wenig Tiefgang bitte Betroffenheit erzeugen??
                            Überragend dagegen ist die technische Umsetzung von Scotts Ideen. Selten gab es bis jetzt einen Science-Fiction-Film, der so dicht und authentisch wirkt, dessen Design so überzeugend ist oder der die aktuelle atmosphärische Situation so grandios in Szene setzt. Die Effekte sind auf einem Topniveau, besonders die Raumschiffe wissen zu überzeugen und der Ton inklusive Score gehört mit zu dem Besten, was ich in der letzten Zeit vorgesetzt bekommen habe. Zudem ist das Ganze unglaublich stimmig, nicht ein Design, nicht eine stilistische Entscheidung wirkt deplatziert, was zu einer tollen, wenn auch ungewöhnlich neuen Atmosphäre in einem Alien-Film beiträgt.
                            Ähnlich wie der Story geht es dagegen der Darsteller-Riege: Auch hier gibt es viel Licht, aber auch den ein oder anderen Schatten. Auf der einen Seite steht ein überragender Michael Fassbender, der die Rolle des Androiden David unfassbar gut präsentiert und vor allem durch das Fehlen emotionaler Regungen und dadurch mit kühler, künstlicher Intelligenz eine kybernetische Lebensform zum Star des Films macht. Positiv auch in jedem Fall eine gute Noomi Rapace, die besonders in der Schwangerschaftsszene und gegen Ende zu überzeugen weiß und viel vom Können einer Sigourney Weaver mit in den Film bringt. Auch Charlize Theron spielt im Rahmen ihrer (etwas zu kurz geratenen) Rolle akzeptabel und präsentiert die emotionale Kälte gut, kann aber keine größeren eigenen Akzente setzen und wird von Rapace und besonders Fassbender deutlich in den Schatten gestellt. Die übrigen Rollen sind mit Idris Elba, Guy Pearce, Sean Harris und anderen zwar hochgradig besetzt, aufgrund von viel zu wenig Screentime (Pearce) und Tiefe (Elba, Harris) ihrer Rollen aber komplett uninspiriert/unauffällig und deshalb nur guter Durchschnitt. Dies ist natürlich schade, den besonders bei den drei Genannten liegt unglaublich viel verschenktes Potenzial im schauspielerischen Bereich.
                            Fazit:
                            "Wie weit würden sie gehen um ihre Antworten zu finden? Was wären sie bereit zu tun?"
                            Das sind die Fragen, die uns dieser Film stellt. Der Film ist zwar kein Meilenstein in der Filmgeschichte wie noch der erste Teil, ergänzt den Alien-Film-Kanon aber doch perfekt und fügt sich wunderbar in die Storyline ein. Zwar offenbart der Film besonders in Charakterzeichnung und Hintergrundgeschichte einige kleinere Stellen und unterscheidet sich doch stark von der Atmosphäre der Originalfilme, doch werden die Schwächen durch tolle technische Umsetzung, zwei überragende Protagonisten (Charakterlich wie schauspielerisch) und einen starken Cast ausgeglichen und die deutlich veränderte Atmosphäre fügt der Reihe etwas Neues hinzu und verändert doch nichts am unvergleichlichen Stil der Filme.
                            Deshalb eine klare Empfehlung an alle die nur im Mindesten etwas mit
                            Science-Fiction am Hut haben.

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                            • 8

                              cooler film

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                                Caligula1982 22.10.2015, 19:44 Geändert 22.10.2015, 19:44

                                Ein audiovisueller Prachthammer und unglaublich stimmiger Alien-Ableger, entgegen vieler Meinungen für mich mit glasklarer Story : -)

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                                • cinegeek.de 16.10.2015, 01:02 Geändert 16.10.2015, 15:52

                                  Prometheus stellt existentielle Fragen, ohne aber die Antworten zu kennen. Ridley Scotts vorzüglicher SciFi schliesst an das goldene Zeitalter des Genres an und bildet ein Echo zu Alien, wobei Prometheus seine ganz eigene Welt kreiert. Der grösste Teil der Handlung findet statt im Inneren des Domes sowie in der Prometheus, einem Trillionen Dollar Raumschiff auf der Suche nach dem Ursprung menschlichen Lebens - in einer fernen Welt. Elizabeth Shaw aus der Crew glaubt an einen göttlichen Ursprung und trägt das Kreuz. Ihr Freund Charlie Holloway ist Darwinist. Sie stossen auf Aliens, deren DNA der unseren gleicht. Hilfreich ist David (Michael Fassbinder), ein Android, der in der Lage ist, die Alien Sprache zu entschlüsseln. Prometheus bietet Horror Szenen wie Alien an, wobei die Gewichtung mehr auf der Action liegt. Die quälendste Frage des Films stellt sich in der Untersuchung der Alien DNA: Hat diese das Leben auf der Erde begründet? Charlie sieht darin Elizabeths Glauben widerlegt. Doch woher kommen die Aliens ursprünglich? Scott bietet ein intelligentes Puzzle an, eingebettet in einen Abenteuerfilm mit atemberaubenden Bildern, klassischem Horror und vielen neuen Ideen. Vor allem aber stellt Prometheus so viele unbeantwortete Fragen, dass dem unvermeidlichen zweiten Teil nichts im Weg steht.

                                  • 5 .5

                                    Eins muss man Ridley Scott nun lassen: düstere Science-Fiction-Szenarien kann er vorzüglich inszenieren. Wie schon bei "Alien" und "Blade Runner" entpuppt sich auch PROMETHEUS als Teil dieser Brigade. Zudem wird hier wieder an essentiellen Fragen gekratzt, die weiterhin das Wesen des Menschen deuten wollen. Uralte Fragen wie "Wo kommen wir her?" werden aufgeworfen, die Alien-Theorie dient als Stützpfeiler. Interessant zu sehen, dass selbst bei einer solchen Bestätigung Gottesgläubige bzw. religiöse Menschen nicht ihren Glauben verlieren zu scheinen. Leider lässt der Film etliche Fragen offen, was mir zunächst erst mal gar nicht auffiel, war ich doch so in den Bann gezogen von dieser Atmosphäre, die so unglaublich einnehmend wirkte. Letztlich ist "Prometheus" ein krasser Blender, bei welchem die Handlung auf ein Minimum reduziert ist, viele Entwicklungen schon zu vorhersehbar sind und manche Figuren auf dämlichste Weise agieren - gerade Comic Reliefs wie "Fifield" und "Millburn". Doch für den Augenblick spielt es keine Rolle, da die Gesamtheit der Inszenierung, inklusive musikalischer Untermalung, die sehr John Williams-inspiriert klingt, zu überzeugen weiß und beeindruckt. Erst später, mit ein klein wenig Abstand, realisiert man den doch eher mageren Inhalt. Eine Geschichte, die auf so interessanten Fragen basiert, wird leider unzureichend umgesetzt. Vielleicht klärt die Fortsetzung hier auf. Nichtsdestotrotz bleibt es, gerade auch wegen des direkten Eindrucks danach, ein wirklich guter Film. Doch hierbei stellt sich die Frage: wenn man die Makel erst so spät bemerkt, hat hier dann der Film oder der Zuschauer versagt?

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                                    • 6
                                      smartbo 09.10.2015, 17:35 Geändert 09.10.2015, 17:50

                                      Das Zusammenstellen von zugegebenermaßen tricktechnisch genial gemachten Bildern macht noch keinen guten Film aus. Herzstück und Seele eines Filmes ist immer noch eine gute, spannende und vor allem logische Handlung. Davon hat der Film wenig zu bieten. Für die wirklich exzellenten Effekte und die beeindruckende Optik gibt’s noch die 6. Zu mehr reicht es jedoch nicht.

                                      • 8 .5

                                        Hammer Vorgeschichte zu Alien.

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                                        • 7

                                          Prometheus ist nicht so ein Action_Kracher wie die Aliens-Filme. Es geht um die Erkundung der Überreste einer Alienzivilisation auf einem fernen Mond weit draußen im All.
                                          Die Bilder sind beeindruckend, und die Erkundung gestaltet sich recht atmosphärisch, vergleichbar dem ersten Alienfilm.

                                          Beeindruckend ist die Alien-Abtreibung, interessant, dass die Patientin sofort nach dem Aufschneiden und Schließen der Bauchdecke wieder laufen kann.

                                          • 9

                                            Nach der zweiten und dritten Sichtung des Films im ZDF muss ich sagen, dass mir Prometheus immer besser gefällt. Die Bilder und Effekte sind allererste Güte, Michael Fassbender ist einfach großartig in seiner Rolle und bei der Erschaffung des Uraliens am Ende des Films hatte ich einfach Gänsehaut. Und was die ekelhaften Szenen angeht, die gehören zum Franchise einfach dazu, ist ja schließlich keine Kinderfilmreihe. Für mich ein gelungener Auftakt der Prequelreihe. Ich bin mehr als gespannt, wie es in Alien: Paradise Lost weitergeht.

                                            • 6

                                              Der Film hat tolle Bilder zu bieten. Wer epische Science-Fiction Landschaften sucht, wird nicht enttäuscht. Beeindruckt haben mich auch verschiedene Animationen wie z.B. das Navigationssystem der Aliens. Thematisch hat der Film auch einiges zu bieten. Fundamentale menschliche Fragen (Wo kommen wir her? Wo soll es hingehen?) spielen eine zentrale Rolle im Film. Unter diesen Gesichtspunkten kann der Film auf jeden Fall eine Berreicherung darstellen. Die Charaktere des Films konnten mich jedoch nicht immer überzeugen. Manchmal fehlt der Tiefgang in den Dialogen und die Begeisterung die der Film vermitteln will, konnte ich den Charakteren nicht immer abnehmen. Persönlich fand ich den Film an einigen Stellen auch zu brutal und eklig.

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                                              • 7 .5

                                                jetzt bei der 2t sichtung hat er mir noch besser gefallen...

                                                • 6 .5
                                                  emmaranza 27.09.2015, 23:01 Geändert 06.02.2016, 23:52

                                                  Dieser Film ist vergleichbar, mit dem James Bond Film "Skyfall"!
                                                  Dieser war ein sehr guter Spionage/Actionfilm, der auch in diesem Genre punkten könnte, wenn man nicht wüsste, dass es sich bei diesen Film um einen James Bond Film handelt. Denn der Film ist für mich kein Bond-, sondern ein Actionfilm gewesen!

                                                  Das selbe auch mit Prometheus!
                                                  Der Film würde definitiv besser rüber kommen, wenn nicht immer der fade Beigeschmack dabei wäre der soviel sagt wie: "HUHU! Ich bin ein Film aus dem Alien-Franchise."

                                                  Den Prometheus ist ein sehr guter SciFi / Horror Streifen!
                                                  Zwar hat er seine Längen, aber Atmosphäre, sowie Spannung und doch sehr überraschende Gewalt- und Splatterszenen, sind da.

                                                  Doch der Film versaute mir einfach von vorne herein schon diese Aspekte, da ich diesen Film nicht als normalen SciFi Film sehen konnte, sondern als ein Alien Prequel! Zwar soll es das sein, ist es in meinen Augen aber nicht! ACHTUNG SPOILER: Schon das Alien am Ende hat einen derartig hässlichen Look!

                                                  SciFi-Horror: 7,5 Punkte

                                                  Alien-Prequel: 6,5 Punkte

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                                                  • 5

                                                    Na ja, der Film hat viel Potenzial verschenkt. Die Figuren waren nahezu allesamt uninteressant und der Story fehlte es an Logik. Die Effekte waren cool und eine Atmo war zwar vorhanden, aber ganz ehrlich: Das ist nicht alles. Na, mal schauen wie Scott`s Alien: Paradise Lost 2017 wird...