Radiance - Kritik

Hikari

JP · 2017 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 0 · Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5

    In anrührenden Szenen wird deutlich, wie Bilder es schaffen, den Betrachter in seiner Fantasie an ambivalent besetzte Orte zu führen. Dadurch wird Trauer möglich, aber auch die Erinnerung an wunderschöne Momente. Das ist der „Glanz in den Augen“ der Zuschauer. [Heidi Strobel]

    • 4

      Eine junge Frau, die Audiodeskriptionen für Blinde verfasst, und ein Fotograf, der das Augenlicht verliert, helfen sich gegenseitig. Eintöniges, hart am Rande zum sentimentalen Kitsch entlang schrammendes Drama über Trauer und Verlust. [Alexandra Seitz]

      • 6

        Die zart erzählte und schön bebilderte (Liebes-)Geschichte einer jungen Frau und eines älteren Manns, die persönliche Tragödien durchleben, lebt von der feinen, nur gelegentlich überzogenen Bildpoesie und den einnehmenden Hauptdarstellern Ayame Misaki und Masatoshi Nagase. [Christian Horn]

        • 4

          "Radiance" ist die Kunst genau so wichtig wie die Menschlichkeit, doch es gelingt Regisseurin Naomi Kawase nie beides homogen zu verbinden. Stattdessen prallen die beiden parallel verlaufenden Kräfte immer wieder von einander ab. Als humanistische Geschichte zu blass, als Kunstwerk zu eingeengt.

          2
          • 4 .5

            Radiance ist ein Film der genauso leuchtend daher kommt wie Kawases frühere Werke, aber er hat auch sehr viel weniger Substanz als der schimmernde Glanz zunächst vermuten lässt. [Clarence Tsui]

            • 6 .5

              [Radiance] geht nahe und verzichtet auf allzu langes Verweilen auf Naturbildern, wie es bei Naomi Kawase in der Vergangenheit so üblich war. Nach An ein weiterer gelungener Streifen der japanischen Regisseurin. [Christoph Schelb]

              • 6 .5

                "Naomi Kawase lässt zwei Menschen aufeinandertreffen, deren Traumata sich ergänzen. Die eigentliche Liebesgeschichte beginnt aber erst, wenn der Film schon fast vorbei ist." [Michael Kienzl]