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Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

Red Riding Hood (2011), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Fantasyfilm, Thriller, Drama, Kinostart 21.04.2011


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4.4
Kritiker
22 Bewertungen
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5.5
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3113 Bewertungen
134 Kommentare
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von Catherine Hardwicke, mit Amanda Seyfried und Shiloh Fernandez

Die junge hübsche Valerie (Amanda Seyfried), wegen ihres roten Umhangs Red Riding Hood genannt, steht vor einem Dilemma: Sie liebt den Einzelgänger Peter (Shiloh Fernandez), doch ihre Eltern haben bereits eine Ehe mit dem wohlhabenden Henry (Max Irons) vereinbart. Valerie und Peter wollen ihre Liebe nicht aufgeben und planen eine gemeinsame Flucht. Ein tragisches Ereignis hält die Verliebten jedoch auf: Valeries ältere Schwester wurde von einem Werwolf ermordet. Jahrelang haben die Dorfbewohner der Bestie Tiere geopfert. Nun fordert der Werwolf jedoch Menschenleben. Die Ankunft des Werwolfjägers Pater Solomon (Gary Oldman) hat unerwartete Konsequenzen. Er berichtet, dass der Werwolf tagsüber menschliche Gestalt annimmt und somit durchaus ein Bewohner des Dorfes sein könnte. Valerie hat eine schreckliche Vorahnung. Steht ihr der Werwolf nahe?

Red Riding Hood ist eine freie Adaption des Märchens Rotkäpchen (auf Englisch Red Riding Hood) von den Gebrüdern Grimm. Die erfolgreiche Regisseurin Catherine Hardwicke, die bereits bei dem Fantasyfilm Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen Regie führte, präsentiert den romantischen Fantasy-Thriller Red Riding Hood. Bereits mit ihrem Debütfilm Dreizehn von 2003 zog Catherine Hardwicke viel Aufmerksamkeit auf sich. Der Film verursachte in den USA eine Kontroverse, da er Themen wie Alkohol- und Drogenkonsum sowie sexuelle Handlungen von Minderjährigen zeigt.

Die Hauptrolle bei Red Riding Hood übernahm Amanda Seyfried, die in den letzten Jahren in verschiedenen Genres zu sehen war. Ihre erste Rolle hatte Amanda Seyfried in der Teenagerkomödie Girls Club – Vorsicht bissig!. Zusammen mit Lindsay Lohan und Rachel McAdams wurde die Nachwuchsschauspielerin mit dem MTV Movie Award fürs das beste Film-Team ausgezeichnet. Es folgten weitere romantische Komödien wie Briefe an Julia, die Musicalverfilmung Mamma Mia! und der Erotikthriller Chloe. Produziert wurde Red Riding Hood von Jennifer Davisson Killoran (Orphan – Das Waisenkind) und Leonardo DiCaprio. (RS)

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Mehr Bilder (18) und Videos (3) zu Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
Genre
Horrorfilm, Märchenfilm, Thriller, Drama
Zeit
Mittelalter
Ort
Dorf, Märchenland, Wiese
Handlung
Affäre, Alarm, Auge, Ausgestopfte Leiche, Autismus, Axt, Biss, Blockhütte, Blume, Blumenstrauß, Brand, Brunnen, Böse, Chaos, Einsame Hütte, Enthauptung, Erste Liebe, Exekution, Falle, Feier, Fell, Feuer, Fingernägel, Fluch, Fluss, Fressen, Gebrüder Grimm, Große Liebe, Großmutter, Großmutter-Enkeltochter-Beziehung, Halbbruder, Heimliche Liebe, Hexenjäger, Hinterhalt, Holzfäller, Hütte, Hütte im Wald, Jagd, Jugendliebe, Jäger, Kadaver, Kette, Kirche, Korb, Kuss, Käfig, Köder, Leiche, Leichenteile, Liebe, Liebesbeweis, Liebespaar, Liebhaber, List, Mantel, Messer, Mord an Familie, Mord an Kind, Mord an Mädchen, Mutter, Märchen, Märchenfigur, Opfer, Opfergabe, Partnerschaft, Rotkäppchen, Schmerzvoller Tod, Schmied, Schulden, Schwester, Seitensprung, Silber, Stein, Sterben und Tod, Stiefvater, Suizid, Tod durch Erschießen, Tod eines Kindes, Tod eines Tieres, Todesangst, Todesschrei, Töten, Unerwiderte Liebe, Unglückliche Liebe, Vater, Verbotene Liebe, Verbrennung, Verehrer, Verlieben, Verlobung, Versprechen, Vollmond, Vorhang, Wache, Wahre Liebe, Wald, Wasser, Werwolf, Wiedergutmachung, Wolf, Zuneigung, Zärtlichkeit, totes Kind
Stimmung
Aufregend, Romantisch, Spannend
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Appian Way, Random Films, Warner Bros. Pictures

Kritiken (19) — Film: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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2.0Ärgerlich

[...] In „Red Riding Hood“ soll alles möglichst geheimnisvoll und undurchsichtig aufgezogen daherkommen. Wir werden in ein verschneites Märchen-Setting gezogen, das zwar hin und wieder seine optischen Reize hat, aber durch die fehlende Atmosphäre jedes Potenzial unter den weißen Massen versteckt hält. Die Charaktere sind schnell durchschaut und das konservative Schubladendenken kennt keine Grenzen: Wir haben die gestylten Adonisse, die sich wie gewohnt als geleckte Lackaffen herausstellen und die zarte Schönheit, die sogar einmal kurz ein paar Knöpfe der Bluse geöffnet bekommen darf. Mehr bleibt von den Persönlichkeiten und den Handlungen dieser nicht im Kopf. Eindimensionalität trifft auf gähnende Langeweile, die jede Spannung in der Seelenlosigkeit erstickt und besten Falls die anspruchslose Teenie-Generation erreichen wird, was natürlich letztlich an den profillosen Akteuren liegt, deren äußerliche Makellosigkeit dem aufgeblasenen Kasperltheater perfekt in die Arme spielt. Catherine Hardwicke versucht krampfhaft ein rätselhaftes Mystery/Fantasy-Märchen zu entwerfen, doch die unübersehbare Inhaltsleere verdeutlicht die vollkommen höhepunktlose Inszenierung mit ganzer Kraft. Die Werwölfe werden mal wieder zu Lachnummern, genau wie jede andere Figur, und die aufgezwungene Modernität, mit der Hardwicke ihre miserable Geschichte immer anfeuern will, gibt „Red Riding Hood“ endgültig den verdienten Gnadenstoß. [...]

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

SoulReaver

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Auha, du lebst noch? :D


regiseurin

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Ja klar, hab oft genug dazwischen Filme bewertet ;) Hab nur nicht mehr soviel Zeit wie früher :/


Xander8112: Xanders Blog

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4.0Uninteressant

“Twilight” meets “Rotkäppchen”. 2012 wird ja eh das Jahr der Märchen, warum sich also nicht schon mal in Stimmung bringen. Das das mit diesem Film allerdings nicht funktioniert, sei euch an dieser Stelle schon mal verraten. Untalentierte “Schauspieler” stolpern durch billige Kulissen und schmachten sich gegenseitig an. Warum sie das tun, wird dem Zuschauer nie ganz klar sondern einfach vorausgesetzt. Schon nach den ersten Minuten ist klar: Sie liebt ihn, muss aber den anderen heiraten und die beiden lieben sie. Schade, dass sich Gary Oldman ans Set verirrt hat und zum Mitspielen gezwungen wurde, aber wenigstens rettet das den Film ein wenig. Ansonsten ist das alles dummes Zeug für kleine Mädchen, die vom “Twilight”-Kitsch nicht genug bekommen können.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

Die mysteriöse Suche nach dem mysteriösen Werwolf, der in einem mysteriösen Dorf der mysteriöse Valerie nachstellt, ist irgendwie mysteriös, weil "Red Riding Hood" zwar ein nettes, mysteriöses Setting hat, aber daraus mysteriöser Weise nicht mehr macht als einen ziemlich mysteriösen, schlappen Weichzeichner-Grusel der unmysteriöser weise wohl vor allem "Twilight"-Fans gefallen wird, da diese wohl eher etwas mit hohlen, kalten, mysteriösen und viel zu ernst gemeinte Filme über mysteriöse Mythen und Fabelwesen anfangen können als ich. Mysteriös.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Stefan_R.

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Warum sind Mulder und Scully immer genau dann irgendwo da draußen, wenn man sie braucht?


Tytus

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mysteriös


Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV

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4.0Uninteressant

Der Film schwimmt nur auf der Oberfläche seiner Möglichkeiten. Es ist daher wenig verwunderlich, dass die große Auflösung der Tragödie sehr plump und konstruiert daher kommt. Beim verlassen des Kinosaals beschleicht einen dann unweigerlich das Gefühl, in einem Spin Off der Twilight Saga gewesen zu sein. Nur dass dort in den Wäldern um das Städtchen Forks mehr Lust, Spannung und Leidenschaft zu finden ist, als im märchenhaften Dorf der neusten Rotkäpchen-Adaption. Ein verwirrender Gedanke, wenn man dabei an eine Stephenie Meyers-Verfilmung denkt.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.5Schwach

[...] Der Film ist für die Fans der „Twilight“-Serie gemacht. Das SF-Märchen ist zwar eigenwillig, doch es fehlt ihm letztlich an Biss. Nur Amanda Seyfried verleiht der modernen Fassung viel Eigenleben. Dabei bleibt es dann auch.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Annika91

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und vielleicht auch einfach, weil die regisseurin auch twilight gemacht hat, vielleicht ist der einfach ziemlich ähnlich aufgemacht wie twilight, das weiß ich aber noch nicht, noch hab ich ihn nicht gesehn^^


Marvin Marsh

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Weil's die selbe Regisseurin ist und der Film tatsächlich Twilight mit Wölfen / in Arm ist. Ich meine, klar ist etwas anders... aber die Ästhetik und der Grundton sind der selbe.


F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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5.5Geht so

Zwar sind die Special Effects, die den Wolf zum Leben erwecken, nicht gerade eindrucksvoll, doch schlägt das Production Design von Red Riding Hood mit viel Liebe zum Detail eine attraktive Brücke zwischen märchenhaftem Mittelalter-Look und modernem Gothic-Schick; Catherine Hardwicke und ihr Drehbuchautor David Leslie Johnson verstehen es, Spannung auch ohne großen Blutzoll aufzubauen, Action dosiert einzusetzen und einen „Whodunit“ zu stricken, dessen logische Schwachpunkte einem erst im Nachhinein auffallen. Sie setzen ihre sympathische Heldin einem gut gemixten Druck aus Liebesverwirrungen, Angstlust und sozialer Repression aus, wobei allerdings die bis auf die Heldin ziemlich flach gezeichneten Figuren enttäuschen.

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sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Es scheint, ich bin hier der Aussreisser nach oben, vermutlich weil ich Märchen mag. Für mich hat der Film zwar auch Schwächen, aber er ist bis zum Ende durchaus spannend, das kann man von den wenigsten Titeln sagen. Für Märchenfreunde und Who`s done it-Fans.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Amanda Seyfried kämpft auf verlorenem Posten: Nein, ihr aktueller Film "Red Riding Hood" habe nichts mit "Twilight" zu tun. Überhaupt nichts. Selbst wenn die Produzenten "Von der Regisseurin von Twilight" aufs Plakat drucken [...] und Billy Burke nun nicht Kristen Stewarts, sondern Seyfrieds Vater gibt. Und dass auch in "Red Riding Hood" ein Werwolf eine nicht unwesentliche Rolle spielt, ist kein Grund, "Twilight" und "Red Riding Hood" auf eine Stufe zu stellen. Arme Amanda. Aber sie hat schon recht: Ganz so schlimm ist ihr Film auch nicht.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Diese wilde, nur noch in Ansätzen als Adaption der "Rotkäppchen"-Vorlage zu identifizierende Fantasy-Schmonzette funktioniert alles in allem bemerkenswert gut, sieht fantastisch aus und macht durchgehend Laune. Und auch in kommerzieller Hinsicht könnte die wohl kalkulierte Rechnung aufgehen, nimmt man die geradezu euphorischen Reaktionen der bei der Pressevorführung anwesenden Jugendlichen zum Maßstab.

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José Garcia: Textezumfilm

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3.5Schwach

Obwohl Regisseurin Hardwicke ihren Film offenkundig mit knochentrockenem Ernst nimmt, drängt sich der Verdacht auf, „Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond“ sei eigentlich eine Persiflage auf das klassische Märchen. Davon zeugt etwa der Zusammenhang, in dem die berühmten Sätze „Großmutter, warum hast Du so große Augen…“ zitiert werden, die beim Zuschauer nur Gelächter hervorrufen. Wie anders denn als parodistisch könnte darüber hinaus etwa der ganze Auftritt der Multi-Kulti-Truppe von „Pater“ Salomon bezeichnet werden, die wie eine Kreuzung aus den „Ghostbusters“ aus dem gleichnamigen Film von Ivan Reitman (1984) und einer GSG 9-Einheit aussieht? Genauso grotesk ist die gesamte Figur des „Pater“ Solomon angelegt: Nach Art eines kirchlichen Würdenträgers in violett gewandet und vom jüngeren Pater August als „Eminenz“ angesprochen, zeichnet ihn der Film als fanatischen, gewalttätigen Inquisitor. Der gesamte „christliche“ Anstrich scheint ohnehin der Legende geschuldet zu sein, ein Werwolf könne keine geweihte Erde betreten. In der Rückzugsmöglichkeit, die der geweihte Boden einer Kirche bietet, erschöpft sich denn auch der „christliche“ Subtext in „Red Riding Hood“.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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4.0Uninteressant

Der Film beginnt mit einem ausführlichen Flug über eine anscheinend am Computer erzeugte Märchenwelt - und genau dieser ästhetische Zugriff, das Märchenhaft-Artifizielle, bleibt dann auch die entscheidende Perspektive des Films.

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Christian Wolf: outnow.ch Christian Wolf: outnow.ch

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4.0Uninteressant

Catherine Hardwickes Rotkäppchen-Version Red Riding Hood ist ein liebloses, auf ein junges Zielpublikum ausgerichtetes Märchen. Von Drama, Spannung, mitreissenden Charakteren oder sogar guten CGI-Effekten fehlt jegliche Spur. Schade, denn so müssen Fans von Rotkäppchen zu anderen Verfilmungen greifen oder sich lieber nochmals die Version der Gebrüder Grimm zu Gemüte führen.

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alviesinger: bummelkino

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2.5Ärgerlich

Zwei süße Mittelalter-Boys balgen sich um das endgeile Rotkäppchen mit den riesigen Glotzaugen oder wie die Gebrüder Grimm durch den Hollywood-Fleischwolf gedreht wurden. Die „Twilight“-Regisseurin Catherine Hardwicke und der „Kampf der Titanen“-Autor David Leslie Johnson wagen den Rotkäppchen-Reboot. Klingt grausam? Richtig. In „Red Riding Hood“ wird aus dem klassischen Märchenstoff ein doofes und äußerst schwülstiges Mystery-Rätsel mit unterirdischen Spezialeffekten, das zudem schön christlich unterfüttert wurde. Dauernd wandeln die eindimensionalen Figuren durch die billigen Studiokulissen, liefern sich Dialoge zum Davonlaufen und Hardwicke erlaubt sich einen handwerklichen Fehler nach dem anderen. Als wertkonservativer Nachschub für „Twilight“-Girls darf selbstredend auch die erfolgsversprechende Kleinmädchen-Romantik inklusive schmalziger Liebesschwüre nicht fehlen. Was für ein dämlicher Kram!

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle

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5.0Geht so

Catherine Hardwicke's aufgehübschter Film ist eine seltsame Adaption, weil es den waldigen Grusel des Originalmärchens durch zwei neue Elemente ersetzt: eine romantischen Dreiecksbeziehung und einer Hexenjagd.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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5.0Geht so

Toll gefilmt, klug durchdacht, gut besetzt, aber schlecht ausgeführt – die übertrieben dargestellte, mittelalterliche Schönheit ist allenfalls nur die Oberfläche.
Wäre dies hier eine Zeitung, die so etwas erlauben würde, stände jetzt hier ein Wort mit vier Buchstaben.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Das beste was man über Red Riding Hood sagen kann ist, dass das Szenenbild eindrucksvoll ist. Ansonsten ist es eine dumme Geschichte, befremdlich durch eine eigenartige Mischung aus übertreibender und nichtssagender Darstellung.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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3.5Schwach

Mit einem Drehbuch von David Leslie Johnson (seine erster Job als Drehbuchautor) und, ich vermute, der Einmischung einer ganzen Schar von Produzenten, wird Red Riding Hood mit der Zeit immer abgedroschener, gefolgt vom Handlungsabfall, der jegliche visuelle Schönheit der Kamerafrau Mandy Walker (Beastly) vernichtet.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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2.5Ärgerlich

„Red Riding Hood“ hat die zusätzliche Unannehmlichkeit furchtbar ernst zu wirken, obwohl die Handlung so absurd ist, dass sie es verlangen würde von Monty Python verfilmt zu werden. Das einzige was mich amüsiert hat, war eine Traumszene, wo die Großmutter sagt: „Damit ich dich besser fressen kann:“ Ich habe mich selbst gefragt, „Wie kann Red Riding Hood über dieses Gespräch in ihrem eigenen Märchen träumen, wenn sie den Weg zum Haus der Großmutter noch nicht einmal begonnen hat?“

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Ann Hornaday: The Washington Post

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2.5Ärgerlich

Dicht gefolgt von „Beastly“, einer modernen Nacherzählung von „Die Schöne und das Biest“, kommt das revisionistische Märchen „Red Riding Hood“ daher, ein schrecklich, verrücktes, absolut lächerliches Filmvorhaben, dass versucht den letzten Glauben an weibliche Angst und Opferrolle in ein Sinnbild für die Suche um die innere böse Seite der Frau zu verwandeln.

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Kommentare (115) — Film: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond


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EinfreierElf

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Bewertung4.0Uninteressant

Irgendwie schafft es der Film einen wirklich in eine andere Welt zu nehmen. Diese Atmosphäre ist schon besonders. Liegt aber vorallem daran, dass man nicht weiß ob das in der Neuzeit oder im Mittelalter spielt. Diese aufgestylten Mädels und Jungs.. und dazu noch diese Story.. außerdem dieses... oäh.. und ..ehh.. und sowieso, naja. Ne.

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JupiterKallisto

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Bewertung7.5Sehenswert

“Von der Regisseurin von Twilight” lies mich schon erschaudern und so habe ich eine mittelmässige Teenager-Schnulze erwartet. Red Riding Hood hat mich dann aber doch positiv überrascht. Die Story, welche ein bisschen an Rotkäppchen angelehnt ist, zeigt sich interessant und ist ganz ordentlich umgesetzt, die Schauspieler machen ihre Arbeit gut. Die Sets sehen sehr gut aus und das kleine Dorf mitten im dunklen Wald wurde schön gemacht. Natürlich muss man keinen Oscarreifen Film erwarten, dennoch hat Red Riding Hoof einen gewissen Charme, auch deshalb, weil man bis zum Schluss nicht weiss wo die Geschichte hinführt und so die Spannung sehr lange aufrechterhalten wird.

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Friedsas

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Bewertung4.0Uninteressant

Irgendwie war das nichts :(
Man sieht ganz genau wer es gemacht hat - die Dame die hinter Twilight steckt. Ja irgendwie ist das mehr Schnulze und bis auf Amanda Seyfried sind die Schauspieler ale ziemlich unsympathisch. Gary Oldman mal außen vor gelassen den der scheint einfach nur etwas unterfordert zu sein mit dieser "Schmierenkomödie".

Die Kostüme sind okay - die Dialoge nicht :( Die Auflösung geht klar, dieses Heck Meck mit den Jungs und der Red Riding Hood nicht...

Die Liste könnte noch eine Weile so weitergehen ;)

Naja einmal ansehen und vergessen...

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Moonchild0

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Bewertung5.5Geht so

Die kitschige Kulisse, die teilweise lächerlichen Szenen, Haargel und Botox im Mittelalter, das unterirdische Schauspiel, usw. sorgen zwar dafür dass der Film eher schlecht als recht ist, Spaß hatte ich aber trotzdem.
1. macht der Film optisch was her
2. war die Auflösung echt eine Überraschung
3. als leichte Kost zwischendurch oder zum nebenbei Stricken/Kochen tuts "Red Riding Hood" allemal

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Murphante

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Bewertung5.0Geht so

Film Nummer: 1054
gesehen am: Freitag, den 13. Dezember 2013
Stimmung: satt & müde
Wie oft gesehen: Erstsichtung
Vorhersage: ... 4,5 ... Dank Seyfried n halben Point mehr ;)

Eine wundervoll schöne Amanda ... geistert als Rotkäppchen durch den Wald ...
Die Geschichte hier versucht hier, mit einer eigenen mir dargestellten Erzählweise ... und ansatzweise von der bösen Großmutter und dem bösen Wolf zu erzählen ... So gut wie jeder kennt dieses Märchen natürlich und bekommt hier auch keine großartigen Überraschungen ... aber irgendwie versucht der Film hier einen eigenen Style zu entwickeln ...
Aber irgendwie flachte der Streifen ab, bedeckte mich mit Langweile und einer Schicht voll Schnee ... was übrig blieb, war ein wunderschöner roter Fleck in gesättigtem Weiß :D

Malerisch bunt erzählt und ein *pssssssssssst* sprechender Wolf ...
- Achtung es gibt einen kleinen Spannungsbogen ;) -

Kann man sich mal anschauen ... in den kalten Wintertagen, aber ziehe einfach ein Dorf weiter und schau Dir n anderes Märchen an ... oder lass Dir eins erzählen :D

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Lydia Huxley

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Segeln! *_* nach Maui...traumhaft...jetzt bitte den Mango-Cocktail mit Schirmchen!
Wasche mir nur noch schnell die Blutspritzer vom Kleid^^
Sind wir nicht ein Spitzenteam! :*


Murphante

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Ja jetzt wird Cocktail geschlürft ... und lass das Kleid ... zieh es aus ... das brauchen wir nicht auf Maui ;-) dort ist es HEISS ;)
*Spitzenteam* *highfive* *clap*

Mauiiiiiiii *wauiiii* wir kooooooommen :*


koerperlos

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Bewertung7.5Sehenswert

Überraschend gut.
Eigentlich war ich aufgrund mancher Bewertung auf einen wesentlich schlechteren Film vorbereitet :0)
Story: Netter Detektiv-, Liebes-, Fantasy-, -Film. Angelehnt an das Märchen von Rotkäppchen. Mit einigen netten überraschenden Wendungen.
Schauspieler: Locker und gut gespielt, aber man sollte keine Oscarleistung erwarten. Die Darsteller finde ich durchweg passend.
Figuren: Interessant und alle mit Ecken und Kanten. Schön ist, dass es nicht den Bösewicht oder Helden gibt.
Setting: Finde ich persönlich gut. Ein kleines Dorf inmitten einer Schneelandschaft mit dunklem Wald. Das ganze erinnert mich etwas an eine Theaterdarbietung, da passt auch der Kunstschnee zu. Viele Dinge (wie das Dorffest) werden überzogen dargestellt, aber auch das finde ich passend. Genauso wie die Animation des Werwolfes.

Fazit: Mir hat der Film gefallen, aber man muss schon das Setting mögen.

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TV Einheit

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Bewertung7.0Sehenswert

Charles Perrault würde sich mehrfach im Grabe umdrehen, aber wohl kaum auf dem Sofa, würde er diese Interpratation seines Werkes sehen. Blödsinn, doch spannend aufgezogen und wenn man an einem Abend mal seinem Anspruch eine Pause gönnt, wird man sich nicht unbedingt grimmen. Nur hätte dem Film etwas Dreck nicht geschadet: blöd, wenn die mittelalterlichen Dorfbewohner so aussehen als kämen die gerade von der Grammy-Verleihung.

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Dragongirl

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöhön!
Endlich mal geguckt (eigentlich nur aufgrund des Soundtracks) und begeistert. Gern wieder.

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muresan

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Bewertung7.0Sehenswert

Tja, die Mehrheit hier findet diesen Film schlecht? Ich finde neue Batmans und Supermans und Pulp Fiction schlecht, mal ein Gegendruck. Der Film hat erstmals eine super mittelalterliche Atmosphäre, eine solide, verzwickt aufgebaute Story und ne Pointe mit Überraschungseffekt. Ich lese keine Märchen, Kinderkram, um so besser, dass dieser Film sich von Disney und der Vorlage etwas fernhält...und endlich ne Verfilmung zum 1.
Und liebe Regisseure in Hollywood: Es gibt noch mehr Sachen zum Verfilmen. Wie wärs mit Castlevania oder Der Rote Blitz? Oder Hero Quest? Wie wärs mit einer Story wie Eschalon Book?
Batman und Superman kann man auch fortsetzen, aber nicht wiederholen...und diese Helden werden langsam langweilig, echt!!!

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PELANO

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Bewertung5.0Geht so

"Red Riding Hood" ist sicherlich nicht der packendste, aufregendste bzw. emotionalste Wolfs-, Liebes-, Fantasyfilm, aber wer ähnliche Filme mag oder Fan des Genres ist, kann ihn sich gerne mal ansehen.

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xander

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich hätte mich beißen lassen... ziemlich schwach angefangen und am Ende nochmal stark nachgelassen. Warum kein badass Werwolf werden?

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based_god

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Bewertung4.0Uninteressant

Wichtig: Bei Wegkreuzungen muss man sich immer trennen!

Eine Werwolfs-Geschichte für die Twilight-Generation. Teilweise gar ansatzweise unterhaltsam bzw. selbstironisch. "Gary Oldman" als Werwolf-Jäger passt und auch das trashige Setting ist ganz nett. Die Auflösung ist tatsächlich unvorhersehbar, ich müsste aber lügen, sollte ich sagen, dass ich ihr entgegen gefiebert hätte.

Nicht mein Fall...

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung1.0Ärgerlich

Schon mit "Twilight", der den nicht enden wollenden Vampir-Kult bekanntlich (neben den erzkonservativen Vorlagen von Stephenie Meyer natürlich) erst so richtig ins Rollen bringen sollte, schaufelte sich die ehemalige Production Designerin Catherine Hardwicke ein sicheres Grab für ihre kommende Regie-Karriere.
War "Twilight" im Grunde genommen noch eine Vergewaltigung des Vampir-Mythos der Postmoderne in Bravo-Girl Ästhetik, so stellt das vermeindliche Rotkäppchen-Reboot ein gänzlich anderes Leinwanddesaster dar.
Sogar die schon bei der Schlürfer-Schmonzette blutleere Kitsch-Bigotterie scheint hier nur noch lediglich Schatten ihrer selbst zu sein. Die Regie findet weder Bilder, noch Stimmung, noch Emotion, nicht einmal den kleinsten gemeinsamen Nenner, den depperten Plot selbst für die größten unter den "Twihards" einigermaßen ertragbar, geschweige denn auf irgendeine erdenkliche Weise schmackhaft zu machen.
Der entpuppt sich als wie von einem drittklassigen Straßentheater (ebenfalls in Kulisse, Kostümen, Schauspielleistung) zusammenimprovisiertes Flickwerk, bestehend aus "The worst of M.Night Shyamalan" Elementen und tiefergelegtem Gebrüder-Grimm-Vermächtnis nach vollendetem Modelagentur-Casting und Hollywood-Fleischwolf-Recycling inklusive Frischzellenimplantation.Und einem schaurigst animierten Grimm, pardon Werwolf.

Kurz: Eine filmische Totgeburt.

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pischti

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Der Mist hat mich nie interessiert und ich weiß auch warum ^^


Drehmumdiebolzen

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Weiß selber nicht, warum ich mir den in meiner Samstagnachmittag-Phase der Langeweile gegeben habe. Zumal am Ende eher das Gegenteil bei rauskam ;)
Eines der übelsten Machwerke, die ich dieses Jahr (und überhaupt) gesehen habe...
neben "Movie 43", of course ;-)


Samara23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meine Erwartungen waren sehr niedrig, aber er hat mich dann doch sehr überrascht! Vorallem wär ich nie (!!) drauf gekommen, wer der Werwolf ist.

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Framesurfer

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Bewertung3.0Schwach

Was für ein Murks. Sinn und talentfreie Twilight Metastase.

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AlArenal

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Bewertung2.0Ärgerlich

Schreckliches Drehbuch, üble Dialoge, völlig schreckliche schauspielerische Leistungen. Kurzum: Eine Verschwendung von Lebenszeit.

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Filmkenner77

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Bewertung3.0Schwach

"Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond" ist leider um einiges zahnloser als erhofft. Man könnte auch sagen: Viel Geheul um fast nichts.
Wirklich überraschend ist dies jedoch nicht. Man hätte es erahnen können, dass es Regisseurin Catherine Hardwicke nicht schaffen würde, den Twilight-Kosmos hinter sich zu lassen und mit diesem zu brechen. So entstand eine seltsame Mischung aus sanftem Fantasy-Horror, banaler Teenie-Romanze samt geschwätzigem Liebesschwüre-Einerlei und Märchen mit "The Village"-Touch. Unentschlossen wie die Protagonistin im Wald irrt die Regisseurin zwischen diesen Genres hin und her und möchte es scheinbar jedem recht machen. Zahlreiche Beispiele belegen aber, dass Filme unter dieser Prämisse meist in die Hose gehen und genau so verhält es sich letztlich auch mit "Red Riding Hood".
Keine der gewünschten Zielgruppen wird mit dem Ergebnis zufrieden sein können. Den jungen Mädchen wird die Erzählung in Teilen zu düster, dem männlichen Publikum die Liebesgeschichte überflüssig und der Horror zu milde erscheinen.
Dass sich "Red Riding Hood" mit "Rotkäppchen" an einem der vielschichtigsten und interessantesten Märchen der Gebrüder Grimm versuchte, wenngleich der Film dieses nur als lose Vorlage nutzen wollte, bot zumindest die Option auf eine gelungene Interpretation des Stoffes. Um es auf den Punkt zu bringen: Der Film vergibt diese Chance auf klägliche Art und Weise. Während andere Regisseure wie Neil Jordan (Zeit der Wölfe) oder Matthew Bright (Freeway) sich dem brisanten Thema auf intelligente Art näherten, verkommt Hardwickes Werk zu einem unübersichtlichen Beziehungsgeflecht, an dem der Zuschauer schon nach kurzer Zeit jegliches Interesse verliert.
Gary Oldman hätte sicherlich das Zeug gehabt, seiner Rolle als fanatischer Pater mehr Tiefe zu verleihen. Sein eher gelangweilt wirkendes Spiel, sicherlich auch der schwachen Figurenzeichnung geschuldet, unterstreicht aber, dass er sich hier weder richtig gefordert noch ernstgenommen fühlt. Julie Christie als Großmutter ist ebenso chronisch unterfordert und es ist eigentlich eine Schande, warum man solch große Mimen unbedingt in solch belanglose Rollen hineinzwängen möchte. Amanda Seyfried als Valerie aka Rotkäppchen muss sich als Kristen Stewart-Ersatz leider unter Wert verkaufen, denn spätestens mit Werken wie "Chloe" oder "Lovelace" hat sie bewiesen, dass sie mehr kann als in seichten Filmchen Klischees zu bedienen.
"Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond" ist bildästhetisch durchaus als gelungen zu bezeichnen, aber das schwache Drehbuch in der Hand einer nicht sonderlich talentierten Regisseurin macht dem teilweise arg redseligen Film mitunter langatmig. Psychoanalytisch gesehen hat die Vorlage ein unglaubliches Potenzial, das man aber in dieser filmischen Adaption zu Gunsten einer Fantasy-Herz-Schmerz-Geschichte vollkommen verschenkt. Der "böse Wolf" sah übrigens in "Die unendliche Geschichte" auch nicht schlechter aus und diese flimmerte fast 30 Jahre früher über die hiesigen Leinwände. Zumindest tricktechnisch kommen hier nostalgische Gefühle auf. Vermutlich andere als von den Machern gewollt.

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Stefan_R.

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Ich mag Amanda Seyfried spätestens seit "MAMMA MIA!" sehr gerne. Doch diesen Film wollte und konnte ich mir bisher noch nicht ansehen. Anscheinend ist das auch besser so ;)


Uwe B.B.B.

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Bewertung3.0Schwach

Ein weiterer untauglicher Versuch, ein Märchen der Grimms zu verwursten.
Als Fantasytrash ist der Film nicht völlig ohne Unterhaltungswert.

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salvatore.mastroianni.98

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein idealer stoff für Twilight freaks. Mein fall ist der nicht aber fand den ganz ok , eine gut erzählte geschichte sagen wir es mal so !!!

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Чебурашка Сергей

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Einzige was mich an Rotkäppchen erinnerte war der Umhang und des Gerede mit "Warum hast du das und das?".
Der Rest war nicht wirklich zusammenhängend und erinnerte mich nicht an Rotkäppchen

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