Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond

Red Riding Hood (2011), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Fantasyfilm, Thriller, Drama, Kinostart 21.04.2011


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4.4
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5.5
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von Catherine Hardwicke, mit Amanda Seyfried und Shiloh Fernandez

Die junge hübsche Valerie (Amanda Seyfried), wegen ihres roten Umhangs Red Riding Hood genannt, steht vor einem Dilemma: Sie liebt den Einzelgänger Peter (Shiloh Fernandez), doch ihre Eltern haben bereits eine Ehe mit dem wohlhabenden Henry (Max Irons) vereinbart. Valerie und Peter wollen ihre Liebe nicht aufgeben und planen eine gemeinsame Flucht. Ein tragisches Ereignis hält die Verliebten jedoch auf: Valeries ältere Schwester wurde von einem Werwolf ermordet. Jahrelang haben die Dorfbewohner der Bestie Tiere geopfert. Nun fordert der Werwolf jedoch Menschenleben. Die Ankunft des Werwolfjägers Pater Solomon (Gary Oldman) hat unerwartete Konsequenzen. Er berichtet, dass der Werwolf tagsüber menschliche Gestalt annimmt und somit durchaus ein Bewohner des Dorfes sein könnte. Valerie hat eine schreckliche Vorahnung. Steht ihr der Werwolf nahe?

Red Riding Hood ist eine freie Adaption des Märchens Rotkäpchen (auf Englisch Red Riding Hood) von den Gebrüdern Grimm. Die erfolgreiche Regisseurin Catherine Hardwicke, die bereits bei dem Fantasyfilm Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen Regie führte, präsentiert den romantischen Fantasy-Thriller Red Riding Hood. Bereits mit ihrem Debütfilm Dreizehn von 2003 zog Catherine Hardwicke viel Aufmerksamkeit auf sich. Der Film verursachte in den USA eine Kontroverse, da er Themen wie Alkohol- und Drogenkonsum sowie sexuelle Handlungen von Minderjährigen zeigt.

Die Hauptrolle bei Red Riding Hood übernahm Amanda Seyfried, die in den letzten Jahren in verschiedenen Genres zu sehen war. Ihre erste Rolle hatte Amanda Seyfried in der Teenagerkomödie Girls Club – Vorsicht bissig!. Zusammen mit Lindsay Lohan und Rachel McAdams wurde die Nachwuchsschauspielerin mit dem MTV Movie Award fürs das beste Film-Team ausgezeichnet. Es folgten weitere romantische Komödien wie Briefe an Julia, die Musicalverfilmung Mamma Mia! und der Erotikthriller Chloe. Produziert wurde Red Riding Hood von Jennifer Davisson Killoran (Orphan – Das Waisenkind) und Leonardo DiCaprio. (RS)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond
Genre
Horrorfilm, Märchenfilm, Thriller, Drama
Zeit
Mittelalter
Ort
Dorf, Märchenland, Wiese
Handlung
Affäre, Alarm, Auge, Ausgestopfte Leiche, Autismus, Axt, Biss, Blockhütte, Blume, Blumenstrauß, Brand, Brunnen, Böse, Chaos, Einsame Hütte, Enthauptung, Erste Liebe, Exekution, Falle, Feier, Fell, Feuer, Fingernägel, Fluch, Fluss, Fressen, Gebrüder Grimm, Große Liebe, Großmutter, Großmutter-Enkeltochter-Beziehung, Halbbruder, Heimliche Liebe, Hexenjäger, Hinterhalt, Holzfäller, Hütte, Hütte im Wald, Jagd, Jugendliebe, Jäger, Kadaver, Kette, Kirche, Korb, Kuss, Käfig, Köder, Leiche, Leichenteile, Liebe, Liebesbeweis, Liebespaar, Liebhaber, List, Mantel, Messer, Mord an Familie, Mord an Kind, Mord an Mädchen, Mutter, Märchen, Märchenfigur, Opfer, Opfergabe, Partnerschaft, Rotkäppchen, Schmerzvoller Tod, Schmied, Schulden, Schwester, Seitensprung, Silber, Stein, Sterben und Tod, Stiefvater, Suizid, Tod durch Erschießen, Tod eines Kindes, Tod eines Tieres, Todesangst, Todesschrei, Töten, Unerwiderte Liebe, Unglückliche Liebe, Vater, Verbotene Liebe, Verbrennung, Verehrer, Verlieben, Verlobung, Versprechen, Vollmond, Vorhang, Wache, Wahre Liebe, Wald, Wasser, Werwolf, Wiedergutmachung, Wolf, Zuneigung, Zärtlichkeit, totes Kind
Stimmung
Aufregend, Romantisch, Spannend
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Appian Way, Random Films, Warner Bros. Pictures

Kommentare (129) — Film: Red Riding Hood - Unter dem Wolfsmond


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StevenG

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jeesus, schau ich mir gerad nen mädchenfilm an?? Wo bleibt der Werwolf?

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christian-bauer

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich habe mich irrsinnig auf "Red Riding Hood" gefreut! Märchenverfilmung aus Hollywood mit namhaften Darstellern und als Horrorfilm. Was kann da schief gehen?

Beinahe alles... Langweilig, vorhersehbar und nochmals langweilig.

Hätte ich gleich geschaut, welcher Regisseur sich für den Film hergibt, dann hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelassen. Frau Hardwicke hat auch "Bis(s) zum Morgengrauen" verbrochen.

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The Chief

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Bewertung2.0Ärgerlich

Noch so ein halbgarer Twilight- Kram!!!
Es ist schon beeindruckend, wie dieser ganze Teenie- Lovestory- Monster- Mist eine Legende nach der anderen zu Grunde richtet. Schade, dass solch Ungeheuer, die früher für Angst und Schrecken gesorgt haben, hier in zahme Schoßhündchen verandelt werden.
Klar, er frisst hier und da den einen, aber mal ehrlich, spannend, schockierend und gut ist was anderes. Die Vorlage gibt genug guten Stoff zum Filme machen. Hier wurde nur darauf geachtet auf eine gerade populären Welle mit zu schwimmen und für eine möglichst breite Masse geeignet zu sein.
Einzig Gary Oldman war gut. Nicht so gut wie sonst, aber hey, er war dabei. Wenigstens ein Lichtblick.

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MemoriAria11

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hatte keinen sonderlich guten Film erwartet, daher war ich sogar positiv überrascht. Der Film ist unterhaltsam und die Schauspieler sind nicht schlecht. Auch ist das Ende nicht offensichtlich. Man darf nicht mit zu hohen Anforderungen herangehen, aber ansonsten kein schlechter Film. Auf jeden Fall unterhaltsam. Kann man sehen.

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Stierli_Superstar

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Bewertung0.0Hassfilm

Du heilige Scheiße!
Ich habe wirklich nie gedacht, dass ein Film so scheißlangweilig und schlecht sein kann!
Ist Ansichtssache, aber ich finde Amanda Seyfried hässlich.. also nicht sehr hübsch.. Aber für diesen Film war sie eine ziemlich gute Wahl.. sonst hätte sich wahrscheinlich jede ihren Ruf versaut..
Das einzig gute daran ist endlich auszuschalten und sich über all die guten Filme zu freuen!
Seht euch den Film bloß nicht an.. ich kann euch versprechen, dass ihr es bereuen werdet!!!

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JokerReviews

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Bewertung6.5Ganz gut

Ok Ok, gehen wir das Ganze doch mal ganz ruhig an. Der Film wurde von den Kritikern regelrecht zerfetzt und auch Freunde und Bekannte von mir haben mir extrem von diesem Streifen abgeraten, ich würde meinen schlimmsten Alptraum erleben hieß es. Jetzt habe ich ihn mir doch angesehen und manch einer kann aufatmen : So schlimm wars jetzt auch nicht. Damit will ich den Film jetzt auch nicht besser machen als er ist, denn er ist teilweise schon extrem käsig und unfreiwillig komisch. Aber irgendwie hat der Streifen einen kurzweiligen Unterhaltungswert und konnte an einigen Stellen bei mir punkten. Der Film hat nur ein Großes Problem : Er heißt Red Riding Hood.

Es war einmal vor langer Zeit, in einem weit entfernten Land, ein Mädchen namens Valerie. Sie ist mit Henry verlobt, obwohl sie in Wirklichkeit ihren Kindheitsfreund Peter liebt. Doch die Verlobung muss, aus irgendeinem Grund, sein. Peter ist hin und her gerissen : Soll er sich fern von Valerie halten oder um sie kämpfen? Für Valerie gibt es nur einen Weg, doch den muss sie sich gut überlegen. Achja und nebenbei ist da noch irgendso ein Werwolf der Menschen töten.

Ok, das war jetzt etwas überspitzt beschrieben, denn im Großen und Ganzen geht es hier schon hauptsächlich um den Werwolf und die große Frage : Wessen wahre Identität verbirgt sich hinter dem Tier? Man merkt hier einfach, dass die Regisseurin von Twilight am Werk ist, denn anders kann ich mir dieses gezwungene und völlig deplatzierte Liebesdreieck im Film nicht erklären. Der Film weiß dadurch in den ersten Minuten nicht was er sein will : Liebesgeschichte, Märchen, Horrorthriller oder Fantasy Abenteuer? Dadurch ist der Film am Anfang eine echte Geduldsprobe.

Aber der Film fängt sich erstaunlicherweise und irgendwann rätselt man nur noch wer der böse Werwolf sein könnte. Und solche Filme mag ich von Grund auf gerne, auch wenn ich zugeben muss, (ohne anzugeben) dass ich den "Täter" schon beim ersten Auftritt des Wolfes entlarvt habe. Der Film benutzt die standardmäßigen Stilmittel um einen gewollt auf die falsche Fährte zu locken. Nach 20 Jahren Film-Leidenschaft fällt man auf so etwas nicht mehr rein. Dennoch fand ich die Auflösung nachvollziehbar und folgerichtig auch wenn der Showdown etwas unspektakulär ist. Und dann wird der Film am Ende nach dem Showdown plötzlich unfassbar kitschig und bei der letzten Szene im Film stand ich nur mit offenem Mund da, allerdings im negativen Sinne. Wie ich gehört habe gibt es diesen grauenhaften "Schlussakt" nur bei der Extended Version, wesegen man unbedingt zur Kinoversion greifen sollte.

Amanda Seyfried darf hier die Hauptrolle spielen und ist für mich sogar die süßeste und überzeugendste Person im Film. Und warum hat diese Frau so hammerschöne Augen? Shiloh Fernandez und Max Irons (Sohn von Jeremy Irons) bleiben leider komplett blass als Valeries "Kerle". Gary Oldman ist natürlich ein ganz großer Schauspieler, doch hier wirkt er regelrecht unterfordert. Ansonsten blieben mir noch die wunderbare Julie Christie und Billy Burke positiv im Gedächtnis.

Fazit : Dafür dass ich einen 1/10 bis 2/10 Film erwartet habe, wurde ich letztlich doch positiv überrascht. Der Film-Titel ist ein totaler Fehlgriff, denn eigentlich versucht der Film nur am Ende ein paar Rotkäppchen Elemente ungeschickt rein zu pressen. Der deutsche Untertitel "Unter dem Wolfsmond" ist wesentlich passender. Der Film hat seine netten Momente und war lange nicht so unerträglich wie "Spieglein Spieglein". Trotzdem muss ich auch ganz klar sagen, dass Red Riding Hood jetzt kein wirklich guter Film ist. Er ist nur bei Leibe nicht so schlecht wie er dargestellt wird.

6,5/10

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chrissley

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Bewertung3.5Schwach

Fehlgeschlagene Verfilmung eines Märchens. Gähnende Langeweile. Die hübsche Amanda Seyfried haut noch 3 Punkte raus und nen halben gibts weil ich gnädig bin.
Fazit : Muss nicht sein

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Pepilotta

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Bewertung7.5Sehenswert

Für diesen Film muss ich jetzt wirklich eine Lanze brechen? Ich dachte, ich schreibe eine Bewertung in drei Sätzen, aber gut...

Hat irgendjemand diesen Film gesehen, ohne sich im Voraus über die Regisseurin als Macherin von Twilight zu empören oder einen ernsthaften Horrorfilm zu erwarten?

Ich dachte ich sehe einfach nur einen Fantasy-Film, von Twilight oder Horror wusste ich nichts. Ich bin auch niemand, der einen Film, in dem Wehrwölfe vorkommen, sofort mit dem üblichen Wehrwolf-Genre vergleicht (wozu denn auch immer das gleiche Schema?)

Die Liebesgeschichte (als auch die Frisur des männlichen Hauptdarstellers) gleicht derer tausend anderer Filme und wirkt keine Sekunde mehr oder weniger lächerlich als bei anderen Filmen, wenn man den Twilight-Hintergrund der Regisseurin nicht kennt ;)

Dass der Film ganz überraschend zum wirklich schwer durchschaubaren Krimi mutiert, habe ich sehr positiv wahrgenommen, man wird wiederholt gekonnt in die Irre geführt und kann am Ende mit seiner Vermutung doch kaum richtig liegen - nicht viele Filme schaffen das.

Gestört hat mich tatsächlich auch, dass man anfangs kaum einschätzen kann, ob es sich um eine Fantasiewelt oder das ewig romantisierte Mittelalter handelt, in welchem die abgebildete Handlung stattfindet. Warum der Film hier als "Horrorfilm" deklariert wird, ist mir auch nicht klar.
Anscheinend ist es aber von Vorteil, diesen Film ohne vorherige Informationen und komplett offen zu sehen - anscheinend wird man nur dann mit einem guten Film belohnt?

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Galadriel_

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Bewertung2.5Ärgerlich

Das Problem bei Filmen die in einer anderen Epoche spielen ist, dass es zu modern wirkt. Und das ist ok, man kann über vielen hinweg sehen.

Aber ein Typ dessen Haare voll mit Haargel sind, ich mein ehrlich jetzt ?? Dieser Film hat nicht mal den Versuch unternommen glaubhaft rüber zu kommen.

PS: selbst wenn man über das Haargel hinweg sieht, ist der Film nicht sehenswert.

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung5.0Geht so

Drei Jahre ist dieser Kinobesuch jetzt also schon wieder her...
Damals war ich nur wegen einem Mädchen in diesem Twilight Abziehbildchen im Kino und rechnete mit dem Schlimmsten aber wenn man ganz ganz wenig erwartet, kann einen "Red Riding Hood" sogar noch ein wenig positiv überraschen.

Klar die Romanze hier ist lächerlich, unglaubwürdig und überzogen aber für die Zielgruppe passt es sicher irgendwo.
Dazu Kulissen, die zwar das finstere Mittelalter wiedergeben sollen, für mich aber einfach nur HÄSSLICH und unansehnlich waren, als ob ich selbst dieses Drecksdorf zusammenbasteln könnte.

Die Geschichte von diesem Märchenaufguss ist natürlich auch ein wenig "gewöhnungsbedürftig", wenn man einen Krimi hat, wo sich die Bewohner eines kleinen Dorfes fragen, wer von ihnen Nachts zum Werwolf wird und dann die Mitbewohner zerstückelt, doch im Gegensatz zu der Romanze der Hauptfigur(die für das geschehen irgendwie doch nicht SOO wichtig ist) macht diese Story noch an einigen Stellen Spaß, wenn ein paar Elitekämpfer auf Wolfjagd gehen.

Aber dass ich für sowas noch ein paar Punkte springen lasse, ist ja klar, denn immerhin hat man hier GARY OLDMAN als Badasspriester, der den Werwolf erlegen will!
Seine Figur wurde zwar weniger gut ausgearbeitet aber immerhin machen seine Szenen Spaß und lassen den Film nicht zu einem richtigen Ärgernis werden, was durch das miese Zusammenspiel von Shiloh Fernandez und Amanda Seyfried beinahe gelungen wäre!

Kann man sich irgendwo noch ansehen, muss man aber nicht.

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The Freewheelin Fonda

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Fand alles nicht so toll aber nicht so richtig mies, dazu GARY OLDMAN weshalb ich mal die Spendierhosen anhatte ;)


BenAffenleck

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PAKT DER WÖLFE ist wirklich ein ganz kruder Genre-Mix. Aber der Gans (Regisseur) haut da ein paar ganz starke Bilderreihen raus. Okay, 1-2 üble CGI Ranzer, aber das macht ihn nicht schlechter.


Reload

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Bewertung2.5Ärgerlich

*Großmutter, warum hast du so große Augen?
-Damit ich dich besser sehen kann, mein Schatz.
Großmutter, warum hast du so.........*

Den Rest kann sich jeder ja selber zusammenreimen, denn das Märchen Rotkäppchen sollte bekannt sein. Und genau das ist eigentlich eine große Chance für *Red Riding Hood*. Man nehme eine bekannte Geschichte bzw. Anleihen daraus als Vorlage, peppt das Ganze ein wenig auf und schon sollte doch etwas Interessantes dabei herumkommen. Eigentlich. Vielleicht. Oder auch nicht.

Denn dem Film von Catherine Hardwicke merkt man jede Sekunde das Twilight-patentierte Rezept an: Eine Bravo-mäßige Foto-Love-Story im Teeniegewand mit viel Herzschmerz flimmert über die Mattscheibe, die jungen Männer schwingen im verschneiten, weit von der Moderne entfernten Dorf ihre Gel-und Wax gezähmten Frisuren, während Amanda Seyfried alias Rotkäppchen mit großen Kulleraugen die Szenerie verfolgt. Dabei kommen Dialoge raus, die teilweise irgendwelchen Tankstellenheftchen Konkurrenz machen. Gut ist das nicht.

Zwischendurch greift dann ein wirklich mies animierter Werwolf das arme Dorf an. Das hat er schon früher gemacht, aber zuletzt gab es 20 Jahre Ruhe. Neben den Liebeswirrwar sind die Angriffe des Wolfs und die Frage, wer er eigentlich ist und was für Motive er hat, der Kern der Geschichte. Ist leider auch nicht wirklich gut umgesetzt. Zwar wird versucht, mehrere Personen als Verdächtige ins Spiel zu bringen, wer aber noch relativ am Anfang aufpasst, hat ziemlich schnell eine Vermutung. Spannend ist das also nicht. Und Grusel sieht auch ganz, ganz anders aus.

Schauspielerisch gesehen gibt es nicht viel zu berichten. Amanda Seyfried ist als Rotkäppchen nett. Mehr nicht. Gary Oldman, der manchmal alleine durch seine Präsenz einen Film besser macht, bringt hier auch keine Würze rein. Viele andere sind halt einfach nur da. Eine großartige Charakterzeichnung gibt es nicht.

Ab und zu gibt es ein paar nette Bilder, aber das auch wirklich nur selten. Wenn Rotkäppchen mit ihrem langen roten Umhang und ihrem Korb durch den verschneiten Wald läuft, ja, dass ist auch einfach nur Rotkäppchen. Sieht, wie gesagt, nett aus, das war es dann aber auch.

Im Endeffekt ist *Red Riding Hood* kurz gesagt nicht empfehlenswert. Die Grundidee, ein Märchen, das eh in manchen Erzählungen düster erscheint, mal ein wenig anders zu erzählen, ist gut. Aber daraus einen kleinen Twilight-Ableger zu machen und mit Groschenroman-Dialogen vollzustopfen, das will nicht gefallen.

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titan_prometheus

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Bewertung6.0Ganz gut

Um das klarzustellen: Diese sechs Punkte sind allesamt für Amanda Seyfried. ALLE. Weil sie einfach bezaubernd ist.
Der Film an sich stolpert so zwischen Klischees, nervtötender Erzählung und Märchen-Vorlage hin und her, ist aber so alles in allem erträglich.

P.S.: Gary Oldman hätte man ruhig einen etwas weniger pathetischen Jäger spielen lassen können ^^

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peter.hohenecker

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Hätte ein guter Film werden können, mit
Anderem Regisseur
Anderer Story
Anderen Darstellern ( einen sichtlich gelangweilten Oldman mal ausgenommen )

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Alienator

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Bewertung1.0Ärgerlich

Red Riding Shit

Um Gottes Willen...was sollte das denn? Gut, eine neuaufgelegte Variante des "Rotkäppchen"-Märchens hatte seine reizvollen Ansätze. Es hätte tatsächlich eine gute Umgestaltung in Richtung ernsthaften Horror sein können. Die Ansätze (sprich hier die optische Umsetzung und das Setting) waren da. Aber dann kam ein geseichtes Drehbuch, eine Regisseurin die schon so allerlei Fabelwesenmythos in Grund und Boden kitschisiert hat und drückt dem klassischen Märchen (welches ja auf jeden Fall Horrorelemente aufweist) ihren schmonzetenhaften Stempel auf, dass einem die Augen und Ohren überquillen. Da gibt es Dialoge die so unfassbar gesalbt daherkommen, dass man sich fragt welcher Groschenheftautor das verzapft hat. Da werden namhafte Schauspieler wie Julie Christie oder Gary Oldman verheizt um den in Anfängen gut erzählten Strang der Ketzerei und Verfolgung im Mittelalter zu Gunsten romantisierenden Blödsinns preis zu geben. Da werden SFX hergeholt die so vorhersehbar schlecht gemacht sind, dass man die Welt nicht mehr versteht. Nein, der Film hätte eine wunderbare Atmosphäre haben können (hier nur z.T.). Er hätte eine gute Neufassung der alten Geschichte sein können mit wunderbaren Ansätzen des Gothichorrors. Er hätte sogar eine Auseinandersetzung mit der Verfolgung durch Kirchens Gnaden sein können. Aber alles hätte, hätte, hätte erstickt die Regisseurin in einen aufgeblasenen Fantasykitsch der mich veranlasst zu sagen: Gibt mir bitte meine Lebenszeit wieder.
Danke!

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HaudenLukas

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Haha...braucht Dir nicht leid tun. Na dem fürchterlichen "Twighlight" Film, brachte die Erfolgsverwöhnte Regisseure dann diesen Rohrkrepierer raus. Und keiner checkts das Sie einfach auf erzählerischer Ebene null Plan hat.


Alienator

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So siehts aus....


swissroland

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Es gibt Filme, da weiss man schon nach wenigen Sekunden, dass das ne grosse Schei... ist.
Der hier gehört in dieser Kategorie. Man lässt ihn zwar laufen, weil man nix anders zum schauen hat, oder eh nebenbei was anderes erledigt. Der Mist hier hat 30 min lang Strom gefressen, danach war dann Schluss

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Daymare

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Bewertung3.0Schwach

Was ein hübsches Schauermärchen hätte werden können, wurde zur einer verkorksten Twilight-Alternative...

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EinfreierElf

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Bewertung4.0Uninteressant

Irgendwie schafft es der Film einen wirklich in eine andere Welt zu nehmen. Diese Atmosphäre ist schon besonders. Liegt aber vorallem daran, dass man nicht weiß ob das in der Neuzeit oder im Mittelalter spielt. Diese aufgestylten Mädels und Jungs.. und dazu noch diese Story.. außerdem dieses... oäh.. und ..ehh.. und sowieso, naja. Ne.

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JupiterKallisto

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Bewertung7.5Sehenswert

“Von der Regisseurin von Twilight” lies mich schon erschaudern und so habe ich eine mittelmässige Teenager-Schnulze erwartet. Red Riding Hood hat mich dann aber doch positiv überrascht. Die Story, welche ein bisschen an Rotkäppchen angelehnt ist, zeigt sich interessant und ist ganz ordentlich umgesetzt, die Schauspieler machen ihre Arbeit gut. Die Sets sehen sehr gut aus und das kleine Dorf mitten im dunklen Wald wurde schön gemacht. Natürlich muss man keinen Oscarreifen Film erwarten, dennoch hat Red Riding Hoof einen gewissen Charme, auch deshalb, weil man bis zum Schluss nicht weiss wo die Geschichte hinführt und so die Spannung sehr lange aufrechterhalten wird.

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Friedsas

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Bewertung4.0Uninteressant

Irgendwie war das nichts :(
Man sieht ganz genau wer es gemacht hat - die Dame die hinter Twilight steckt. Ja irgendwie ist das mehr Schnulze und bis auf Amanda Seyfried sind die Schauspieler ale ziemlich unsympathisch. Gary Oldman mal außen vor gelassen den der scheint einfach nur etwas unterfordert zu sein mit dieser "Schmierenkomödie".

Die Kostüme sind okay - die Dialoge nicht :( Die Auflösung geht klar, dieses Heck Meck mit den Jungs und der Red Riding Hood nicht...

Die Liste könnte noch eine Weile so weitergehen ;)

Naja einmal ansehen und vergessen...

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Moonchild0

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Bewertung5.5Geht so

Die kitschige Kulisse, die teilweise lächerlichen Szenen, Haargel und Botox im Mittelalter, das unterirdische Schauspiel, usw. sorgen zwar dafür dass der Film eher schlecht als recht ist, Spaß hatte ich aber trotzdem.
1. macht der Film optisch was her
2. war die Auflösung echt eine Überraschung
3. als leichte Kost zwischendurch oder zum nebenbei Stricken/Kochen tuts "Red Riding Hood" allemal

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