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Orphan - Das Waisenkind

Orphan (2009), CA/DE/FR/US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 22.10.2009


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6.8
Kritiker
20 Bewertungen
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6.9
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4740 Bewertungen
241 Kommentare
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von Jaume Collet-Serra, mit Vera Farmiga und Peter Sarsgaard

Um den Traum der kompletten Familie wahr werden zu lassen, adoptieren Ehepaar Vera Farmiga und Peter Sarsgaard Das Waisenkind Isabelle Fuhrman, die jedoch nicht so unschludig ist, wie sie tut.

Hätte Rosemaries Baby eine ältere Schwester, dann wäre es Esther (Isabelle Fuhrman)! Hinter der Fassade des hübschen, intelligenten Waisenkinds verbirgt sich das Böse – kompromisslos, berechnend und kaltblütig. Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard) ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten.

Hintergrund & Infos zu Orphan – Das Waisenkind
Der Regisseur Jaume Collet-Serra (House of Wax) hat mit Orphan – Das Waisenkind einen ungewöhnlichen Horrorfilm geschaffen, der dem Wunsch nach der perfekten Familie den perfekten Alptraum entgegensetzt. In den Hauptrollen brillieren Vera Farmiga (Up in the Air) und Peter Sarsgaard (Flightplan – Ohne jede Spur). Zudem wartet der Film mit einer großen Neuentdeckung auf: Isabelle Fuhrman, die nach dieser Rolle mit Sicherheit kaum noch Gefahr läuft, als nettes kleines Mädchen besetzt zu werden.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (11) — Film: Orphan - Das Waisenkind

_Garfield: Blogbusters

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4.0Uninteressant

„Orphan“ reiht sich so vollkommen nahtlos, ganz ohne Ecken und Kanten, ohne Regung und Widerstand, völlig enthemmt und befreit von jeden weiteren, über Grenzen hinausreichenden Ambitionen in eine viel zu lange Liste von Filmen ein, die man gemeinhin auch als bewährte Genre-Kost zu bezeichnen pflegt; jene Filme also, die doch so kokett und gewissenhaft die Mechanismen und Klischees eines Genres spazieren tragen, das wie kein zweites mit dem billigen Plagiat zu kämpfen hat; ja sie sogar ganz gerne aufpoliert ausstellt und hier und da eifrig mit den Momenten des Herzkaspers zu jonglieren gedenkt.

Man könnte diese Symptome akuter Ideenarmut natürlich auch mit Traditionsbewusstsein übersetzen und „Orphan“ somit in eine liebevolle Hommage, eine herzliche, kleine aber feine Verbeugung vor den großen Brüdern und Schwestern seines Genres. Man kann die zum gefühlt tausendsten Male bemühten Handlungsverläufe und Wendungen, inklusive all seiner sensationell bekloppten Figuren aber auch einfach nur zum Kotzen finden und das schmierige Streber-Grinsen eines Genre-Beitrages ohne Ideen und Inspiration, ohne Kreativität und Eier am liebsten aus seiner hässlichen Fratze wischen wollen.

Viel zu schnell verliert „Orphan“ nämlich an ganz entscheidenden Stellen an Wirkung und die Figuren an Glaubwürdigkeit. Ganz besonders schlimm hat es Peter Sarsgaard's grottig geschriebene Idioten-Rolle getroffen, dessen Figurentod dann auch eher einer Erlösung gleichkommt, denn einem Schock, den es in dieser kopierten Kopie, diesem „soliden Genre-Beitrag“, diesem Brachland filmischen Einfallsreichtums sowieso nicht mehr zu finden gibt. Viel zu sehr gibt man sich mit der Wiederverwertung bekannter Motive (sie will doch nur mal anständig gevögelt werden) und alter Kniffe (einfallslose Eingangs-Sequenz) zufrieden. Viel zu selten macht „Orphan“ auch nur einen Anstand etwas über die Grenzen seines Genres hinaus entdecken zu wollen. Und viel zu oft torpediert die besondere Dummheit von Plot und Figuren die aufkommende Atmosphäre.

Empathie will man für diesen hirnverbrannten Haufen naiver Ehemänner und larmoyanter Ehefrauen, angenehmer Kinder und manipulativer Gothic-Gören sowieso nicht empfinden. Als sei es vermessen, ein gesundes Maß an Nachvollziehbarkeit in den Handlungen bedrohter Figuren zu erwarten, als sei es eine Sache der Unmöglichkeit Klischees abzustellen ohne der Wirkung solcher Filme abträglich zu sein und als hätten wir nicht schon genügend dieser Filme, die nicht müde werden den ewig-gleichen Genre-Ritus bis zur Besinnungslosigkeit durchzuexerzieren.

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SiameseMax: SiameseMovies

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7.0Sehenswert

[...] Zwar kommt „Orphan“ keineswegs ohne eine ordentliche Handvoll Klischees aus, immerhin ist die ganze Story nüchtern betrachtet eigentlich ein einziger Witz, schafft es aber dennoch zu überraschen und als „Die Hand an der Wiege“ meets „Carrie“ und „Das Omen“-Symbiose zu überzeugen, denn man nimmt Collet-Serra seine aberwitzige, zuweilen fast schon parodistisch-überspitzt anmutende Story über weite Strecken der zweistündigen Lauflänge tatsächlich ab und hat obendrein buchstäblich einen Mordsspaß dabei. Dies ist neben bereits erwähnten JungdarstellerInnen vor allem der famosen Vera Farmiga zu verdanken, die sich im Kampf gegen das manipulative Gegeneinander-Ausspielen der kurzbeinigen, Intrigen-spinnenden Zwergin einen Kraftakt nach dem Anderen aus dem Kreuz leiert, um ihre Familie zu schützen, während sie immer mehr Menschen für verrückt erklären.[...]

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Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

So, das Einführungszitat kommt heute nicht aus dem Film, sondern von 'Benner':
"Nicht "Orphan"! Der Film macht einen aggressiv, ich wollte das Mädchen töten!"
Er warnte mich. Doch es war zu spät. Die DVD war im Player. Der Film startete. Es gab kein zurück.

Regisseur Jaume Collet-Serra schafft es nicht mithilfe von übernatürlichen Monstern oder Killern die mit Machete oder Axt bewaffnet sind die Angst in dem Zuschauer steigen zu lassen. Nein. Hier ist es ein einfaches, kleines, weibliches, russisches, vielleicht etwas zu schlaues Waisenkind.
"Ein kleines Mädchen soll mir Angst machen?" fragt sich da vielleicht der eine oder andere und ja, auch ich hatte meine Zweifel, doch wenn dieses kleine Biest mit ihren Augen "Wenn-Blicke-töten-könnten" signalisiert oder ein teuflisches grinsen aus ihrem Gesicht aufblitzt, dann weiß man das man doch wenigstens etwas Angst haben sollte.

Der Regisseur schafft es auf beängstigende Weise Esther(Isabelle Fuhrman) in ein bedrohlich wirkendes Licht zu stellen, obwohl das kleine Kind noch gar nicht angefangen hat irgendwas zu machen merkt man das hier irgendwas nicht stimmt.

Die 2 Stunden Laufzeit entwickeln sich von Minute zu Minute zu einer kleinen Tortur, man merkt förmlich wie dieses hämische grinsen des kleinen Mädchens einen durchbohrt, wie sie daran Spaß hat das der Zuschauer immer mehr Wut bildet, kurz vor dem ausrasten steht. Und doch weiß man das man machtlos ist. Man will aber kann nicht.
So wird die Spannung gut aufgebaut, doch hasst man diesen Film irgendwann einfach, weil man sich eben so ärgert und nur zuschauen kann. Das kann nicht jeder ab.

Riesen Lob an die Kinderdarsteller. Selten sieht man so tolle Leistungen. Aber auch Vera Farmiga als Mutter der Familie kann nicht nur mit gutem Aussehen punkten.

Gelungen sind "Orphan" auch viele kleine Überraschunge, jeder Horror-Fan kennt die typischen Schock-Klischees, doch der Film weiß gekonnt damit zu spielen und den Zuschauer zu verarschen.

"Orphan" ist ein nicht ganz normaler Kinder-Horror, gute Ideen sorgen dafür das dieser Psychothriller sich vom Rest des Genre's ein Stück weit wegbewegt.

Also, wenn ihr euch auf dieses Erlebnis einlassen wollt, viel Spaß, es ist bestimmt auch kein Fehler, aber Benner und ich haben euch gewarnt, ihr werdet unglaubliche Agressionen entwickeln.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

Murphante

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Schön geschrieben ^^ nur hab ich dem Streifen eine 9 gegeben weil mich der Film doch sehr amüsierte an manchen Stellen :D und ich den Schluss einfach genial fand ... weil man einfach über das Ende doch überrascht war und ich noch nie in anderen Filmen so gesehen hab
Ich find Orphan geil ... auch wenn man sie nicht als eigene Tochter haben wolle ... und sie am liebsten gerne mit umbringen möchte ... so bin ich doch auch gespannt darauf ... ob es vielleicht sogar einen zweiten Teil gibt ^^ mal sehen ... ( Titanic 2 läuft nun auch bald an OMFG har har )


Mr.Film

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Ziel erreicht Broda ;)
@Murphante: Klar, versteh dich auch, aber ich weiß nicht, den Film schau ich mir so schnell nicht nochmal an, eben wegen diesen Gör das man einfach schlagen will^^


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Exquisiter Schocker, der gleich alle im Horrorfilm oft so sträflich vermissten Tugenden in sich vereint: Ein straffes Drehbuch, eine sichere Regie und vor allem ein Ensemble ausgezeichneter Schauspieler. Für den Normalverbraucher geht es hier gelegentlich zu weit über die Hutschnur, aber wer auch nur ein bißchen genreaffin ist, wird reich belohnt. Der große Twist allerdings wird von jedem, der nicht mit dem Klammerbeutel gepudert wurde, bereits nach 20 Minuten antizipiert werden können. Das Tolle an ORPHAN ist aber, daß das gar keine Rolle spielt, weil er seine perfide Idee so konsequent wie gnadenlos ausspielt! Ein schön fieser Film.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Julio Sacchi

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Bei satten 78 Mio. Einspiel in den USA stehen die Chancen nicht schlecht.


Jeldrik

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Ich hätte NIE gedacht, dass IRGENDJEMAND diesen Film mag.
So kann man sich täuschen. Wenn ich könnte, würde ich mindestens drei Totenköpfe geben.


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.5Ganz gut

Groß ist der Wunsch nach einem dritten Kind bei Kate (Vera Farminga) und John (Peter Sarsgaard) und er trägt bereits Züge von Verzweiflung. Eine zuletzt erlittene, traumatische Fehlgeburt bringt das Ehepaar dazu, es einmal mit einer Adoption zu versuchen. In einem Waisenhaus treffen sie auf die so wohlerzogene, etwas stille und zurückhaltende Esther (Isabelle Fuhrman). Das für ihre neun Jahre schon sehr erwachsen wirkende Mädchen hat es Kate und John gleich bei der ersten Begegnung angetan, da ist sich das Ehepaar einig. Die bürokratischen Formalitäten sind entsprechend schnell erledigt und schon ein paar Wochen später zieht Esther bei der Familie ein. Während sie sich mit der jüngeren, taubstummen Max (Aryaba Engineer) schnell anfreundet und Esther von ihrer neuen kleinen Schwester bald abgöttisch verehrt wird, bleibt der ältere Danny (Jenny Bennett) dem ehemaligen Waisenkind gegenüber skeptisch. Und er soll Recht behalten, denn Esther entwickelt sich immer mehr vom brünetten Unschuldsengel zum ausgekochten Satansbraten, wenngleich Kate und John dies lange Zeit nicht wahrhaben wollen.
Regisseur Jaume Collet-Serra, der mit seinem Regiedebüt „House of Wax“ bereits in ähnlichen Genre-Gefilden unterwegs war, nimmt sich diesmal viel Zeit für seinen sanften Schocker, die er vor allem in die mehrdimensionale Entwicklung seiner Figuren investiert. Durch diese erzählerische Sorgfalt entfernt sich der gebürtige Spanier glücklicherweise weit von der niederen Qualität seines Erstlings. Unterstrichen werden seine Bemühungen dabei durch die hohe schauspielerische Leistung des gesamten Ensembles, die für solch eine Genre-Arbeit nicht unbedingt selbstverständlich ist. Dies ergibt einen zwar zwischendurch schon mal etwas langatmigen, in jedem Fall aber einen gepflegten Grusel erzeugenden und nicht unspannender Thriller. Der verfügt zudem über einige Schockmomente, verzichtet aber glücklicherweise auf die so beliebten, dafür umso abenteuerlicheren Ausgeburt-des-Teufels-Konstruktionen, was dem Werk einen zumindest in Ansätzen fast schon realistischen Anstrich verleiht.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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7.5Sehenswert

Garstige Knipse, die ihre Familien in den Wahnsinn treiben, haben im Horrorkino Tradition. In der Regel sind Satansbraten wie Damien aus „Das Omen“ aber vom Teufel besessen und können mit allerlei religiösem Mumpitz bekämpft werden. Doch bei der bösen Esther hilft kein Weihwasser oder Vaterunser. Zu enthüllen was bei der nicht stimmt, würde jedoch bedeuten den schönen Twist am Ende des Films zu verraten. Deshalb nur soviel: Regisseur Jaume Collet-Serra („House of Wax“) hat einen überraschend originellen Horrorfilm abgeliefert, der immerhin so schrecklich ist, dass man den darin auftretenden Kinderdarstellern das Ansehen verbieten sollte. Neben der echt bösen Isabelle Fuhrman als Esther überzeugt vor allem die völlig aufgelöste Vera Farmiga, die schon 2007 eine sehr ähnliche Mutterrolle in „Joshua – der Erstegeborene“ überstehen musste.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

Teuflische Knirpse nehmen ja längst ein eigenes Fach im Horrorregal ein. Doch diese Esther, mit der einfach etwas nicht stimmt, lässt auf ihre ganz eigene Weise selbst die Klassiker der Sparte im Regen stehen. „Orphan“ ist einer dieser Filme, die den Zuschauer fest an sich ziehen, statt nur zu berieseln, und das, obwohl die Grundgeschichte aus altbekannten Versatzstücken besteht. Letztere werden bewusst verwendet und so clever eingesetzt, wie selten. [...]

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

[...] Genüsslich tritt "Orphan" die Klischees des Genres breit, verteilt eindeutige Identifikationsangebote und manipuliert seine Handlung für durchsichtige Spannungsmomente: Hysterische Mutter vs. ungläubigem Ehemann, ein braves Adoptivkind, das selbst noch den offensichtlichsten Mord makellos zu vertuschen versteht und eine dramaturgische Schraube, die sich erst dann löst, wenn das Grauen nicht mehr aufzuhalten ist. Es sind die unverzichtbaren Zutaten aus der Mottenkiste: Doch lange hat sie kein Film mehr so clever bemüht, lange nicht mehr so effektiv für sich zu nutzen gewusst. Die Erzähllethargie und der Einsatz altmodischer Regieeinfälle wirken nun geradezu erfrischend in Zeiten ständiger Neuauflagen oder Remakes vom Fließband. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Insgesamt gelungener, wenn auch nicht sehr origineller Vertreter des "Fiese Kinder"-Subgenres, dessen durchaus konventionelle Story durch gute schauspielerische Leistungen, nachvollziehbare Figuren und eine solide Inszenierung wettgemacht wird, die härtemässig doch über dem liegt, was kindlichen Bösewichten normalerweise im Film zugemutet wird. Die grade mal 11jr Isabelle Fuhrman liefert eine furiose Leistung, als hyperintelligente und boshaft-brachiale Esther, die der liebenswerten Familie das Leben nach und nach zur Hölle macht. Das Ende ist erahnbar, aber nicht zu plump vorbereitet. Regisseur Jaume Collet-Serra hat sich nach dem eher mässigen "House of Wax" eindeutig gesteigert.

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Tobias Haupts: critic.de

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Orphan ist ein ruhig beginnender Film, der seine Spannungskurve erst langsam aufbaut, um dann schnell vom leisen Horror ins nackte Grauen zu wechseln (und nebenbei auch den seit den Filmen M. Night Shyamalan nötigen und hier deutlich überzeugenden Twist aufweist). Dass Esthers Irrsinn dabei an manchen Stellen ein wenig holzhammerartig wirkt, mag durchaus zu verzeihen sein.

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Jade

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hab ich mich auch grade gefragt :)


Zerebrat

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Naja, fand ich jetzt nicht gerade spannend..


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.0Sehenswert

Das Horrorgenre ist voll mit Geschichten von grausamen Kindern, besonders gruseligen kleinen Mädchen, die wohlerzogene Leute bedrohen. Orphan ist ein solcher Film. Aber er steht ein wenig besser da als andere Grusel-Kiddie-Filme, mit einer Auflösung, die ihn absondert. Obgleich der Film noch seine dummen und blutigen Momente findet, entwickelt sich die Geschichte mit einem griffigen Gefühl für Spannung.

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Uwe B.B.B.

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Diese Kritik ist so dumm wie der Film, der ganze, nicht nur Momente.


Co-Pilot

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Seh ich ähnlich, selten so einen lausigen Horrorfilm gesehen(!)



Kommentare (230) — Film: Orphan - Das Waisenkind


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Teezy123

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Bewertung7.0Sehenswert

Damiens Schwester? Nana.... nu mal nicht übertreiben ;-).
Dennoch zählt Orphan sicherlich zu den guten Vetretern seines Genres.
Gute Darsteller, nettes Drehbuch und Atmosphäre.... was will man mehr?
Damiens Schwester ist Orphan aber dennoch nicht, weil das Drehbuch von "Das Omen 1 - 3" ... und ich meine natürlich die Originale... eben nicht nur ein "nettes" Drehbuch hatten ;-)
Fazit: Bringt Spaß - Anschauen

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huababuar

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Bewertung9.5Herausragend

Genau deswegen liebe ich Filme!! Man wird immer wieder aufs Neue überrascht - und wie. Ich hab noch nie etwas von "Orphan" gehört, bekam ihn dann vor einigen Tagen empfohlen und muss sagen: Dieses Meisterstück hat mich schier umgehauen!

Sicher braucht der Film aufgrund der einleitenden Handlung eine gute dreiviertel Stunde bis er in Fahrt kommt, aber was danach kommt ist einfach nur Psycho-Thriller von einem anderen Stern.
Ihr merkt, ich komme aus dem Schwärmen nicht mehr raus, aber das völlig zurecht nachdem ich gut zwei Stunden fiebernd mit dem Kissen in meinen Armen auf der Couch verbracht habe :)

Womit soll ich anfangen? Die Handlung besticht durch ihre Unberechenbarkeit. Es geht um eine scheinbar perfekte Familie, deren Leben nach der Adoption des russischen Waisenkindes Esther plötzlich aus den Fugen gerät. Die Neunjährige manipuliert gezielt einzelne Familienmitglieder und geht dabei über Leichen. Verzeiht mir die Ausdrucksweise aber dieses kleine Drecksstück schürte in mir einen unvorstellbaren Hass, so wie es die wenigsten Filme hinbekommen. Letztendlich kommt dann der völlig unerwartete Twist, der dem eh schon hervorragenden Film noch eine Krone draufsetzt und die letzten 20 Minuten zu einer reinen Zitterpartie vor der Glotze machen.
Einzig und allein das Verhalten des Vaters, der seine Adoptivtochter ein ums andere Mal verteidigt, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.

Schauspielerisch ist das ebenfalls ganz großes Kino. Vera Farmiga als verzweifelte Ex-Alkoholikerin und Familienmutter, die nichts weiter will als das Wohl ihrer Kinder. Das ist so überzeugend gespielt, dass ich ihr die Rolle der leidenden Mutter über 120 Minuten lang abgekauft habe.
Nicht minder gut ist, was Isabelle Fuhrman als Esther auf die Leinwand bringt. Keine Ahnung, wie die Regie der beigebracht hat vor der Kamera eine derart schockierende Gewaltorgie zu spielen und das mit einer Mimik, wie ich es bei einer Kinderdarstellerin noch nicht gesehen hab.
Auch die kleine Tochter macht einen klasse Job und muss sogar in NOCH JÜNGEREM Alter als Fuhrman mit Waffen rumhantieren. Krass, aber eben wirkungsvoll, provokant und erfolgreich.
Durch diese drei Top-Performences gerät Peter Sarsgaard als Familienvater etwas ins Hintertreffen. Nicht falsch verstehen, schauspielerisch ist das immer noch gut, aber eben nicht so brilliant wie die weibliche Riege in "Orphan". Seine Brust könnte der sich übrigens auch mal rasieren ;)

"Orphan - Das Waisenkind" ist ein absoluter Geheimtipp und das nicht nur für Genrefans.

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rotter.gabudd1

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Bewertung9.5Herausragend

Auf den Film bin ich durch die Kritiken hier in Moviepilot gestossen. So und jetzt Asche über mein haupt, ich wollte den Film via Stream gucken, hatte aber doch echt mieses Gewissen. Also bin ich stattdessen zur Videothek und habe mir den Film geliehen. Was soll ich sagen, ich fand den Film echt klasse. Ich werde ihn mir auf jedenfall kaufen. Die Leistung der Schauspieler war echt gut, besonders die von Isabelle Fuhrmann als Esther. Aber ein Horrorfilm ist er nicht, eher beides, ein Thriller mit Horroranteilen.

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rotter.gabudd1

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Die Rechtschreibfehler im Text sind Specialeffects. :-P


MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Evtl. SPOILER

Klasse Film!
Unheimlich spannend und verstörend!
Hatte oft Angst gehabt. Aber nicht um mich selbst, sondern um die Familie! Kenne keinen Film, wo man sich so viele Gedanken über die Hauptcharaktere macht!

Die Entwicklung von Ethan ist interessant:
Während man zu Beginn des Films denkt: Süßes kleines Mädchen
Doch während der Film immer mysteriöser und unheimlicher wird, ändert man seine Meinung langsam.
Und am Ende hab ich nur noch gedacht: ICH BRING DICH UM!

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Film einen Wiederanschauungswert hat ...

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MaceWindu1998

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Sry, Ester;)


xxangelchantalxx

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Bewertung7.5Sehenswert

Zugegebenermaßen hat mich Orphan sehr verblüfft, so wie viele andere auch.
Das Thema ist meiner Meinung nach sehr fesselnd und die Umsetzung sehr gut.
Mit der schauspielerischen Leistung bin ich auch zufriede.
Ich finde ihn weniger schlimm, jedoch um so spannender. Dazu sehr mitreißend.
Einfach ein empfehlenswerter Film.
Mit einer der Horrorfilme die ich am besten fand, wenn nicht sogar mein liebster.

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pabloundtrish

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich kann mich den meisten Kritiken nur anschließen, Orphan ist unerwartet gut. Ich kenn den ganzen Kram bis zum Abwinken, 80er, Geister, Japan, Telekinese, Telepathie, Wälder, Okkulte diesen ganzen soften und halbharten Mystery Horror Kram und muss sagen, das Meiste ist echt nur zum ein mal gucken oder überzeugt mehr durch die Machart als durch Originalität. Orphan ist echt mal frisch, sehr eigen UND überzeugt auch vom cineastischen Aspekt. Ich habe ihn letztens als 20:15 Film auf Pro7 entdeckt und dachte sie wird halt auch irgendwann zaubern und spuken und was man halt bis zum Abwinken kennt, aber es ist eigentlich mehr ein Thriller, eher realistisch, echt creepy und dazu noch sehr aufwendig und liebevoll gemacht, wenn man mal an das Baumhaus, die Schwarzlicht Bilder, die vielen vielen Szenen und Szenarien denkt ohne dass der Film seinen Faden verliert.. ich weiß es zu schätzen und zu genießen, wenn ein Film dem Film zuliebe dick aufträgt und nicht an subtilen Details und Effekten geizt, statt den ganzen Aufwand für CGI Effekte zu verheizen. Schauspielerisch ist er auch sehr groß, der Twist einfach genial. Wirklich ein sehr gelungener Film.

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inceptionfan

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Bewertung9.0Herausragend

Kurz gesagt: "Orphan" hat mich umgehauen! Ich hatte zwar schon ziemlich hohe Erwartungen an den Film, aber diese hat er in vielen Punkten noch übertroffen. Angefangen beim Cast würde ich sagen, dass Vera Farmiga und Isabelle Fuhrmann hier die beste schauspielerische Leistung abliefern, die ich jemals in so einem Film gesehen habe! "Orphan" baut dabei von Anfang an eine richtig gute bedrückende Atmosphäre auf, welche aber trotzdem anders wirkte, als ich sie bisher in solchen Filmen gesehen habe. Der Spannungsaufbau ist dabei so grandios, dass einen manche Szenen richtig schockiert zurücklassen und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand diesen genialen Twist am Schluss erahnen kann. Lobenswert ist für mich außerdem, dass der Film spannend ist, ohne großartig übertriebene Gewalt und Gruseleffekte einzusetzen und er nimmt sich auch in vielen Momenten die nötige Zeit, um entweder Spannung aufzubauen oder die Charaktere näher zu erläutern, sodass man wirklich mit der Familie mitleidet und das so, wie man es selten in Horrorthrillern erlebt! Negativ finde ich jedoch, dass der Film in manchen Momenten zwangshaft versucht, noch ein paar billige Gruselszenen und Schockmomente (die nicht funktionieren) einzubauen, was er aber wirklich nicht nötig gehabt hätte!
Fazit: "Orphan-Das Waisenkind" ist in meinen Augen fast perfekt und so ziemlich der beste Psycho-/Horrorthriller, den ich jemals gesehen habe! Wenn die paar wenigen klischeehaften Momente nicht gewesen wären, hätte ich dem Film wahrscheinlich sogar 10 Punkte gegeben, aber selbst 9 Punkte hat noch nie ein Film in diesem Genre bei mir geschafft!

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Schalker91

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unerwartet gut!

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jano2000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

insgesamt sehr guter film.
man leidet richtig mit der frau.
der film ist zwar nicht an allen stehlen spannend aber durchaus gut
das ende ist perfekt und gibt pluspunkte.
empfehle den film auch als einsteiger film in die horrorfilm welt:)

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sweeneytodd

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Bewertung9.0Herausragend

Zur Abwechslung mal wieder ein Film, der ganz ohne Übersinnliches auskommt und sich nur auf Realistisches konzentriert. Und man kann nur sagen: So geht´s auch! Eine Geschichte über eine nach außen perfekte Familie, die mit genauem Hinsehen immer mehr Risse bekommt. Dazu ein Adoptivkind, welches nicht nur von Grund auf böse, sondern auch noch ein manipulatives Miststück ist. Vor allem auf psychologischer Ebene ist der Film ein Meisterwerk. Das liegt vor allem an Isabelle Fuhrmann und Vera Farmiga, die ihre Rollen grandios spielen.

Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich den langen Aufbau nicht so schlimm. Der ist nötig, sodass die Figuren richtig funktionieren und das tun sie in "Orphan". Einziges Manko ist aus meiner Sicht das Ende, welches etwas zu langatmig geraten ist. Das alternative Ende, welches auf dem Bonusmaterial der DVD zu sehen ist, wäre nach meinem Geschmack die bessere Wahl gewesen.

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zmpfl

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Bewertung4.0Uninteressant

Lässt sich ganz gut an, die andauernde Steigerung der Unglaubwürdigkeit, sowohl der eigentlichen Story als auch der Handlungen der einzelnen Charaktere, brechen dem Film aber das Genick.

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Dareios

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Bewertung6.5Ganz gut

Beworben mit "Damian hat eine Schwester bekommen". An sein großes Vorbild "Das Omen" kommt der Film zwar nicht annähernd heran was Spannung und Dramatik betrifft. Dafür macht er manches deutlich besser. Denn anders als das Vorbild schafft es dieser Film, eine Story aus einem Guß zu präsentieren die gänzlich ohne übersinnliches oder Mystik auskommt und statt dessen am Ende eine sehr ausgefallene, aber dennoch mögliche Lösung bringt. Dies kann gar nicht genug hervorgehoben werden, denn es ist für das Horrorgenre sehr ungewöhnlich! Das die Protagonisten sich dann in der 2. Hälfte zunehmend unlogisch verhalten, ist zwar ärgerlich und verhindert eine höhere Wertung. Andererseits kenne ich kaum einen Vertreter dieses Genres, bei dem das anders wäre. Wie schon in "Unknown Identity" schafft es Collet-Serra aber auch hier, die langsam aufgebaute Spannung bis zum Ende durchzuhalten um dann eine verblüffende, aber stimmige Auflösung zu präsentieren.

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HorrorHamster16

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film schockt, fesselt und verwirrt. Grandiose Isabelle Fuhrman- Ein unschuldiges kleines Mädchen entpuppt sich als eiskaltes und manipulierendes Monster. Man fiebert mit, will wissen was hinter Esters Fassade steckt und lässt sich einfrieren von der unnachahmbaren Atmosphäre von 'Orphan'. Toller und abwechslungsreicher Film mit fantastischen Schauspielern.

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cookman

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Bewertung1.0Ärgerlich

Wenn ich mir ansehe, von wie vielen Personen dieser Film gut bewertet wurde, hoffe ich, mir ist nicht etwas verborgen geblieben und ich tue dem Film nicht unrecht. Für mich war er ein reines Desaster. Er hat sogar in meine Liste der 50 schlechtesten Filme aller Zeiten Eingang gefunden, wo er sich in illustrer Gesellschaft von Hits wie American Fighter 2 befindet.

Nichts haut an dem Film hin. Sämtliche Personen handeln durchgehend unglaubwürdig, was ihnen nicht nur ihre schauspielerische Schwäche einbringt (eklatant bei Peter Saarsgard, der wahrlich schon größeres geleistet hat) sondern auch dem Drehbuch. Besonders die "Intrige" gegen die Mutter ist dermaßen konstruiert, zahnlos inszeniert und aus der Handlung des Films so wenig erkennbar, dass sie beinahe zu einer reinen Behauptung wird (der Gipfel, als sich die Psychiaterin sofort auf die Seite des Kindes schlägt und der Mutter Schuldzuweisungen um die Ohren schleudert). Die Schockmomente werden so behutsam eingeführt, dass sie jeweils einige Minuten davor schon erahnbar sind. Sie sind teilweise so ausgelutscht und szenisch zu-Tode-zitiert, dass man sich kaum vorstellen kann, dass sie noch jemand ironiefrei als Schockszenen verwendet würde (der gute alte Spiegel im Badezimmer, hach, wie neu diese Idee doch ist!). Isabelles Fuhrmanns Schauspiel wirkt, als hätte sie ihre Kunst ausschließlich durch eindringliches Studium anderer Horrorfilme erlernt. Deswegen wirkt ihre Performance restlos aus Versatzstücken zusammengesetzt. Sie selbst bringt keinerlei Persönlichkeit ein, gibt der Rolle des grusligen Kindes nichts auch nur ansatzweise neues mit (bis auf den tatsächlich recht originellen Schlussgag natürlich, der aber dem Drehbuch zu verdanken ist). Besonders gegen Ende wird die Grundidee der Produktion immer deutlicher. Erschreckend bizarr soll das ganze wirken. Es haut aber einfach nicht hin, wirkt nach all den lächerlichen Fehlgriffen nur noch albern holprig. Da hilft nichts dagegen. An keiner Stelle haben mich die Taten des Kindes berührt oder schockiert, spielt sich doch alles in einer Blase der Inkompetenz trotz hoher Ansprüche ab. Beim Drehbuch angefangen, über die Darsteller, bis zur Regie.

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Saro0505

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So schimm? :D
Nehmen wir einfach KULTFILM: Chucky " Die Mörderpuppe

Dieser hier ist bedeutend sehenswerter. ( Story + Darstellung )
Und hey, die Kleene macht irre Sache doch astrein. Siehe ihr Alter während des Filmdrehs :D
Ok, nen Tacken zu lang ist er geraten :D

Hast du " Teufelskind Joshua " gesehen?
Würde gern dazu dein Kommentar lesen :D


BountyHunter2602

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich persöhnlich bin ein großer Fan vom Horrorgenre, da ich es liebe mich zu gruseln und Nervenkitzel liebe. Leider heißt das auch, das ich oft enttäuscht werde. Mit dieser Einstellung bin ich auch an Orphan herangegangen und wurde vom Gegenteil überzeugt.
Ich finde es ja wirklich wahnsinn, wenn kleine Kinder in Horrorfilmen solch eine klasse Leistung abliefern und genau das tut hier Isabelle Fuhrman als Esther.
Orphan ist zwar kein Durchbruch im Horrorgenre, aber eine tolle Abwechslung gegenüber diesem ganzen Mainstreamquatsch ohne Sinn. Für mich einer der besten seiner Art!

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freakistar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film!
Sehr empfehlenswert.

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Chucky89

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Spannung des Filmes baut sich langsam auf. Nachdem man das Kind aus dem Waisenhaus geholt hat, geht erst einmal alles seinen gewohnten Gang. Mit der Zeit stellt sich dann raus, was man für ein kleines Monster im Haus hat. Gerade wie die kleine die Eltern gegeneinander ausspielt und manipuliert hat mir dabei gut gefallen, wenn auch das Verhalten des Vaters dabei zum Teil etwas unglaubwürdig war. Ich würde den Film auch gar nicht als Horrorfilm bezeichnen eher als Psychothriller. Stellenweise hätte etwas mehr Spannung den Film ganz gut getan. Die Story als solches ist aber sehr gut erzählt für einen Horrorfilm und der Twist am Ende war für mich so nicht vorher zu sehen. Die Darsteller machen alle eine gute Figur, besonders die Kinderdarsteller.

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Alienator

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gedreht aber ohne Überraschungen

Als altgedienter Horrofilmgucker (obwohl das hier eher ein Thriller ist) geht man etwas vorbelastet an solch einen Film rein. Denn irgendwie weiß man ja, dass eine zerrüttete Familie (die eben ihre Probleme haben und diese auch offen zeigen) die ein Kind aufnehmen welches offensichtlich auch nicht ganz sauber ist, sich einen großen Satansbraten ins gemachte Nest holen. Beispiele gibts dafür zu hauf. So ist es schwierig auch dem Thema etwas neues abzugewinnen. Die Familie als sicherer Rückzugort und Besinnlichkeit hat ausgedient. Probleme und seelischer Verfall werden hier offen dem Zuschauer geboten. Und grad wenn man denkt es geht nicht mehr schlimmer, kommt das obligatorische böse Mädel (wahlweise auch Junge) und bringt die Familie noch mehr am Rande des Abgrunds. Obwohl...mehr am Abgrund geht ja kaum. Tochter taubstumm, Vater-Sohn-Vorpubertätskomplex, Mutti hat das Kind verloren und ist EX-Alkoholikerin, alles in allem eine ordentliche Sammlung an Klischeeproblemen. Aber Regisseur Collet-Serra lässt es nicht dazu kommen, dass alles Klischee und Vorbelastet wird. Er schafft es zwar nicht dem Thema "Home Infiltration" neue Aspekte abzugewinnen, aber, und das ist bei solch einen Film sehr wichtig, er schafft etwas, was heutzutage seltener wird: Atmosphäre. Und zwar eine Atmossphäre der allgegenwärtigen bedrohung. Da gibt es Schockeffekte, die langsam aufbauen, Kameraperspektiven die Angst vermitteln, zarte Gesten und Mimiken die nichts gutes versprechen. Die Klaviatur des Grauens hat er drauf. lediglich am Drehbuch hätte etwas mehr gefeilt werden können. Denn sind wir mal ehrlich: der Twist, die eigentliche Identität von Esther ist doch tierisch an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig. Ich hätte mir gwünscht man hätte den zuschauer im Unwissen gelassen. das hat größere Wirkung. Man muss nicht immer alles erklären. Und wenn mans tut, dann bitte etwas logischer als hier. Wie dem auch sei, er ist akzeptabel guter Thrill mit zwei Darstellerinnen, die wirklich, wirklich überzeugen: Vera Farmiga und eben Isabelle Fuhrmann als Esther. Das die Tante keinen psychischen Schaden von den Film mit davongetragen hat ist erstaunlich. Aber diese beiden tragen den Film. Und zusammen mit der stimmungsvollen regie ist der ganze streifen durchaus sehenswert. Wenn auch mit Abstrichen.

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Alienator

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@filmkenner: ich hatte ja erwartet das irgendeine Art von "Twist" kommt. Diese fand ich nur etwas unglaubwürdig. Aber als Mysterythriller ja akzeptabel. Ich finde nur, dass manchmale s etwas gruseliger ist wenn eben nicht alles erklärt wirdund vieles im Dunkeln bleibt. Und @pitschi: Nein hab ich noch nicht.


EvertonHirsch

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Also ich finde auch, durch eine gute Maske, ist der Twist hier echt noch vertretbar.


manuel.luger.3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film baut sich langsam auf, am Anfang noch ein bisschen langweilig wird er von Minute zu Minute immer besser, Das mit dem Vater und dem Kind kann man fast ein wenig vorraussehen aber das ist egal. Im Verlauf des Film hab ich einen richtigen Hass auf dieses Mädl entwickelt. ... :-D Auch das Maß an Gewalt denke ich ist gut gewählt.... alles in allem muss ich sagen dass ich positiv überrascht war.

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martin75

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Naja, wenigstens war der besser für dich :)


kebra72

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wenn Adoptierte den Tod ins Haus bringen" lautet der gemeine Titel eines Comic-Buchs von Katz und Max Goldt. Würd auch hier passen. Teuflische Kinder sind nicht grad häufig, doch gern gebrauchte, weil auf den Zuschauer besonders infam und hinterhältig wirkende Böswichte. Und das angeblich aus Russland stammende Mädchen, dass sich die Familie hier ins Haus holt, ist wahrlich böse.

Mutti ahnt schon bald, dass mit diesem etwas nicht stimmt. Auch die leiblichen Kinder wirken plötzlich seltsam eingeschüchtert, nur Papi versteht etwa 100 Minuten lang so gar nicht, was alle gegen die so adrette, scheinbar hochbegabte 9-Jährige haben. Als die Schwester Oberin aus dem Kinderhort, in dem die neue Tochter ausgesucht wurde, nochmal zu Besuch kommt, stellt sich herraus, dass es da in der Vorgeschichte der Adoptierten einige Ungereimtheiten gab. Kurz darauf wird die Nonne mit einem Hammer erschlagen. Mehr sollte man nicht verraten. Wiederholt sich grad im Mittelteil das fiese Treiben der Frühreifen auch ein wenig zu oft... es ist mörderspannend.

"Orphan" bezieht seine Spannung und Glaubwürdigkeit aus dem gut beobachteten Beziehungsgeflecht der Familie, bzw aus deren Manipulierbarkeit. Das Ganze ist dabei darüberhinaus superb gefilmt. Die nicht klischeefreie, aber intelligente Geschichte hätte weitaus schlechter in Szene gesetzt werden können. Unheimlich gut gespielt sind die Hauptkontrahänten, (Vera Farminga und die noch sehr junge Isabelle Fuhrman), atmosphärisch, gleichzeitig nah dran am Familienalltag, weiß auch das Szenenbild zu überzeugen. Ein filmischer Mehrwert ist zwar nicht zu erkennen, aber eine Genreperle, die dermaßen fesselt, das ist ja schon mal ein Wert für sich.

Eine wahre Überraschung übrigens - der Twist kurz vor Schluss! Hier zu Spoilern dürfte mit nicht unter 4 Wochen DVD- respektive TV-Verbot geahndet werden.

Damian aus "Das Omen" weiß die Kleine jedenfalls mühelos zu toppen. Gemeint sind die Figuren - bei den Filmen bin ich mir nicht ganz so sicher (Das Original-Omen wohlbemerkt).

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