Orphan - Das Waisenkind

Orphan (2009), US/CA/FR/DE
Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 22.10.2009

7.1 Kritiker
18 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
2430 Bewertungen
154 Kommentare
Orphan - Das Waisenkind - Bild 2344293
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Jaume Collet-Serra, mit Vera Farmiga und Peter Sarsgaard

Hätte Rosemaries Baby eine ältere Schwester, dann wäre es Esther! Hinter der Fassade des hübschen, intelligenten Waisenkinds verbirgt sich das Böse – kompromisslos, berechnend und kaltblütig. Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate und John ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten.

HandlungHätte Rosemaries Baby eine ältere Schwester, dann wäre es Esther (Isabelle Fuhrman)! Hinter der Fassade des hübschen, intelligenten Waisenkinds verbirgt sich das Böse – kompromisslos, berechnend und kaltblütig. Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate (Vera Farmiga) und John (Peter Sarsgaard) ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben, und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten …

HintergründeDer Regisseur Jaume Collet-Serra (House of Wax) hat mit Orphan – Das Waisenkind einen ungewöhnlichen Horrorfilm geschaffen, der dem Wunsch nach der perfekten Familie den perfekten Alptraum entgegensetzt. In den Hauptrollen brillieren Vera Farmiga (Departed – Unter Feinden) und Peter Sarsgaard (Flightplan – Ohne jede Spur). Zudem wartet der Film mit einer großen Neuentdeckung auf: Isabelle Fuhrman, die nach dieser Rolle mit Sicherheit kaum noch Gefahr läuft, als nettes kleines Mädchen besetzt zu werden.

QuellenFilmverleih Kinowelt

Weiterführende Informationen
Orphan – Das Waisenkind – Filmkritik auf KultHit.de
Orphan – Das Waisenkind auf moviepilot.de
Orphan – Das Waisenkind – Pressespiegel auf film-zeit.de

Orphan – Das Waisenkind – Trailer auf KultHit.de
Trailer – ORPHAN – Das Waisenkind auf moviepilot.de
Trailer – Orphan – Das Waisenkind auf film-zeit.de

  • 37795279001_96504888001_ari-origin06-arc-148-1276689292702
  • 37795279001_1044582331001_499b6c26d1f16-thumb-square
  • Orphan - Das Waisenkind - Bild 1671927
  • Orphan - Das Waisenkind - Bild 1671940
  • Orphan - Das Waisenkind - Bild 1749275

Mehr Bilder und Videos zu Orphan - Das Waisenkind


Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Orphan - Das Waisenkind

SiameseMax: SiameseMovies

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Zwar kommt „Orphan“ keineswegs ohne eine ordentliche Handvoll Klischees aus, immerhin ist die ganze Story nüchtern betrachtet eigentlich ein einziger Witz, schafft es aber dennoch zu überraschen und als „Die Hand an der Wiege“ meets „Carrie“ und „Das Omen“-Symbiose zu überzeugen, denn man nimmt Collet-Serra seine aberwitzige, zuweilen fast schon parodistisch-überspitzt anmutende Story über weite Strecken der zweistündigen Lauflänge tatsächlich ab und hat obendrein buchstäblich einen Mordsspaß dabei. Dies ist neben bereits erwähnten JungdarstellerInnen vor allem der famosen Vera Farmiga zu verdanken, die sich im Kampf gegen das manipulative Gegeneinander-Ausspielen der kurzbeinigen, Intrigen-spinnenden Zwergin einen Kraftakt nach dem Anderen aus dem Kreuz leiert, um ihre Familie zu schützen, während sie immer mehr Menschen für verrückt erklären.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Exquisiter Schocker, der gleich alle im Horrorfilm oft so sträflich vermissten Tugenden in sich vereint: Ein straffes Drehbuch, eine sichere Regie und vor allem ein Ensemble ausgezeichneter Schauspieler. Für den Normalverbraucher geht es hier gelegentlich zu weit über die Hutschnur, aber wer auch nur ein bißchen genreaffin ist, wird reich belohnt. Der große Twist allerdings wird von jedem, der nicht mit dem Klammerbeutel gepudert wurde, bereits nach 20 Minuten antizipiert werden können. Das Tolle an ORPHAN ist aber, daß das gar keine Rolle spielt, weil er seine perfide Idee so konsequent wie gnadenlos ausspielt! Ein schön fieser Film.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Julio Sacchi

Antwort löschen

Bei satten 78 Mio. Einspiel in den USA stehen die Chancen nicht schlecht.


Jeldrik

Antwort löschen

Ich hätte NIE gedacht, dass IRGENDJEMAND diesen Film mag.
So kann man sich täuschen. Wenn ich könnte, würde ich mindestens drei Totenköpfe geben.


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Groß ist der Wunsch nach einem dritten Kind bei Kate (Vera Farminga) und John (Peter Sarsgaard) und er trägt bereits Züge von Verzweiflung. Eine zuletzt erlittene, traumatische Fehlgeburt bringt das Ehepaar dazu, es einmal mit einer Adoption zu versuchen. In einem Waisenhaus treffen sie auf die so wohlerzogene, etwas stille und zurückhaltende Esther (Isabelle Fuhrman). Das für ihre neun Jahre schon sehr erwachsen wirkende Mädchen hat es Kate und John gleich bei der ersten Begegnung angetan, da ist sich das Ehepaar einig. Die bürokratischen Formalitäten sind entsprechend schnell erledigt und schon ein paar Wochen später zieht Esther bei der Familie ein. Während sie sich mit der jüngeren, taubstummen Max (Aryaba Engineer) schnell anfreundet und Esther von ihrer neuen kleinen Schwester bald abgöttisch verehrt wird, bleibt der ältere Danny (Jenny Bennett) dem ehemaligen Waisenkind gegenüber skeptisch. Und er soll Recht behalten, denn Esther entwickelt sich immer mehr vom brünetten…

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Garstige Knipse, die ihre Familien in den Wahnsinn treiben, haben im Horrorkino Tradition. In der Regel sind Satansbraten wie Damien aus „Das Omen“ aber vom Teufel besessen und können mit allerlei religiösem Mumpitz bekämpft werden. Doch bei der bösen Esther hilft kein Weihwasser oder Vaterunser. Zu enthüllen was bei der nicht stimmt, würde jedoch bedeuten den schönen Twist am Ende des Films zu verraten. Deshalb nur soviel: Regisseur Jaume Collet-Serra („House of Wax“) hat einen überraschend originellen Horrorfilm abgeliefert, der immerhin so schrecklich ist, dass man den darin auftretenden Kinderdarstellern das Ansehen verbieten sollte. Neben der echt bösen Isabelle Fuhrman als Esther überzeugt vor allem die völlig aufgelöste Vera Farmiga, die schon 2007 eine sehr ähnliche Mutterrolle in „Joshua – der Erstegeborene“ überstehen musste.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Teuflische Knirpse nehmen ja längst ein eigenes Fach im Horrorregal ein. Doch diese Esther, mit der einfach etwas nicht stimmt, lässt auf ihre ganz eigene Weise selbst die Klassiker der Sparte im Regen stehen. „Orphan“ ist einer dieser Filme, die den Zuschauer fest an sich ziehen, statt nur zu berieseln, und das, obwohl die Grundgeschichte aus altbekannten Versatzstücken besteht. Letztere werden bewusst verwendet und so clever eingesetzt, wie selten. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Genüsslich tritt "Orphan" die Klischees des Genres breit, verteilt eindeutige Identifikationsangebote und manipuliert seine Handlung für durchsichtige Spannungsmomente: Hysterische Mutter vs. ungläubigem Ehemann, ein braves Adoptivkind, das selbst noch den offensichtlichsten Mord makellos zu vertuschen versteht und eine dramaturgische Schraube, die sich erst dann löst, wenn das Grauen nicht mehr aufzuhalten ist. Es sind die unverzichtbaren Zutaten aus der Mottenkiste: Doch lange hat sie kein Film mehr so clever bemüht, lange nicht mehr so effektiv für sich zu nutzen gewusst. Die Erzähllethargie und der Einsatz altmodischer Regieeinfälle wirken nun geradezu erfrischend in Zeiten ständiger Neuauflagen oder Remakes vom Fließband. [...]

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Insgesamt gelungener, wenn auch nicht sehr origineller Vertreter des "Fiese Kinder"-Subgenres, dessen durchaus konventionelle Story durch gute schauspielerische Leistungen, nachvollziehbare Figuren und eine solide Inszenierung wettgemacht wird, die härtemässig doch über dem liegt, was kindlichen Bösewichten normalerweise im Film zugemutet wird. Die grade mal 11jr Isabelle Fuhrman liefert eine furiose Leistung, als hyperintelligente und boshaft-brachiale Esther, die der liebenswerten Familie das Leben nach und nach zur Hölle macht. Das Ende ist erahnbar, aber nicht zu plump vorbereitet. Regisseur Jaume Collet-Serra hat sich nach dem eher mässigen "House of Wax" eindeutig gesteigert.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tobias Haupts: critic.de

Kommentar löschen

Orphan ist ein ruhig beginnender Film, der seine Spannungskurve erst langsam aufbaut, um dann schnell vom leisen Horror ins nackte Grauen zu wechseln (und nebenbei auch den seit den Filmen M. Night Shyamalan nötigen und hier deutlich überzeugenden Twist aufweist). Dass Esthers Irrsinn dabei an manchen Stellen ein wenig holzhammerartig wirkt, mag durchaus zu verzeihen sein.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Jade

Antwort löschen

hab ich mich auch grade gefragt :)


Zerebrat

Antwort löschen

Naja, fand ich jetzt nicht gerade spannend..


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Das Horrorgenre ist voll mit Geschichten von grausamen Kindern, besonders gruseligen kleinen Mädchen, die wohlerzogene Leute bedrohen. Orphan ist ein solcher Film. Aber er steht ein wenig besser da als andere Grusel-Kiddie-Filme, mit einer Auflösung, die ihn absondert. Obgleich der Film noch seine dummen und blutigen Momente findet, entwickelt sich die Geschichte mit einem griffigen Gefühl für Spannung.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (145) — Film: Orphan - Das Waisenkind

Kommentar schreiben
Sortierung

Gremlin

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Isabelle Fuhrman ist der Wahnsinn...

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

guggenheim

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Im Grunde ein recht konventioneller, jedoch ausnehmend stark gespielter Thriller, der mit einer ach so raffinierten Schlusswendung noch einmal ordentlich Punkten will. Aber um ganz ehrlich zu sein: so überraschend fand ich den Twist gar nicht, den kann man als eine von mehreren möglichen Optionen schon vorher erahnen. Zudem empfinde ich ihn als nicht sonderlich glaubwürdig. Da dieses Genre aber auch nicht von 100%iger Plausibilität lebt, kann ich darüber mal hinwegsehen.
Schwieriger wird es da schon, wenn es um den Spannungsbogen geht. Der bricht dann und wann mal ab und verebbt im Leerlauf, kann glücklicherweise aber immer wieder aufgegriffen werden. Dass nicht dauerhaft eine eindringliche Atmosphäre aufrechterhalten wird, nervt allerdings schon und trübt den Gesamteindruck etwas.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TinaaTinaa

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Die meisten Szenen waren eigentlich vorhersehbar
und so wirklich geschockt war ich nie ..
Das doch etwas überraschende Ende retten den Film doch
noch ein bisschen aber im großen und ganzen
LANGWEILIG !!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mikael Blomkvist

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erste Reaktion nachdem sie das Kind die Rutsche runterschuppt: "Ja, das war verdient." Nachdem sie dann den Hammer geschwungen hat: "Was für ein kleines, böses, gemeines, hinterhältiges Biest!"
Dieser Film ist nur zu empfehlen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Cattleya

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film hat mich komplett umgehauen.
Man fiebert ununterbrochen mit und man spekuliert und spekuliert, was mit diesem Mädchen los sein könnte.
Das Ende ist wirklich schockierend.
Nur weiter zu empfehlen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dreamwalker

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Eine guter Film haben die echt gut hinbekommen
am Ende ist es total spannend eigentlich ein richtiger top film

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cruzha

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Solider Thriller mit einer AUflösung, die zumindest ich in der Form nicht erwartet hatte. Anfangs war ich auf den drölfzigten Omen-Abklatsch eingerichtet, der Twist am Schluss stellte sich dann als erfreulich un-okkultig dar. Aber auch sonst ist Orphan - vor allem dank Isabelle Fuhrman - ein spannender, durchdachter und sehenswerter Genrebeitrag, der mal wieder die Formel Psycho > Gore untermauert.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

filmschauer

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt leider nicht so oft diesen Moment, dass ich von einem Horrorfilm positiv überrascht werde. "Orphan" jedoch ist einer dieser Filme in der letzten Zeit. Dabei wurde mit der Idee eines adoptierten Waisenkinds, welches leider doch nicht so lieb und nett ist, wie zuerst gedacht, nicht gerade absolutes Neuland betreten. Dennoch beweist Regisseur Jaume Collet-Serra, der schon mit "House of Wax" immerhin solide erste Gehversuche in diesem Genre machen konnte, ein gutes Gespür für das Timing seiner Gruselelemente. Hinzu kommt eine bedachte Atmosphäre und, was den Hauptanteil ausmacht, die richtige Schauspielerwahl. Vera Farmiga überzeugt zuallererst als verzweifelte Mutter und Ehefrau, deren Schicksal das Zentrum von "Orphan" bilden sollte. Um ihr herum bewegen sich Ehemann sowie die beiden Kinder. Aufgrund eines weiteren Kinderwunsches als vermutliche Folge der Totgeburt dringt das Waisenkind Orphan schließlich in die unter der Oberfläche zerbrechliche Familienwelt ein. Nachdem auch der Zuschauer zuerst eher ein positives Bild von Esther bekommt, erschreckt man sich umso mehr aufgrund erster Gräueltaten. Wie ein geschickter Virus mit schonungsloser Systematik und Manipulation spielt sie die Familienmitglieder zu ihrem eigenen Vorteil aus. Obwohl der Film hierbei mit einigen bekannten Stilmitteln arbeitet, fesselt die Geschichte durchgehend, was neben einem behutsamen Spannungsaufbau auf die glaubhaften Figurenzeichungen zurückzuführen ist. Nur selten schießt man etwas übers Ziel hinaus, wozu auch der Schluss hinzugezählt werden könnte, obwohl dieser nichtsdestotrotz unheimlich effektiv für einen absolut unvorhersehbaren Aha-Effekt sorgt. Die Trumpfkarte dieses Films ist aber ohne Frage die verblüffende Performance der jungen Isabelle Fuhrman, die nuanciert und clever diese Esther verkörpert und dabei des öfteren den Zuschauer aufs Glatteis führt. Mein allergrößter Respekt für diese Leistung. "Orphan" beweist ausdrücklich, dass das Prinzip 'Gruselige Kinder in Horrorfilmen' noch immer funktionieren kann. Das ist dann manchmal so erschreckend böse in seinen Einzelszenen, sodass fragt man sich schon fast die Frage stellt: Wie sind die beteiligten Kinderdarsteller nur ohne etwaige psychische Schäden davongekommen!?

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Du hast ganz hervorragend den Film beobachtet und eingeschätzt. Unterschreibe ich voll. Perle des Psycho-Thrillers, leider recht unbekannt.


filmschauer

Antwort löschen

Vorweg natürlich ein artiges Dankeschön an euch beiden!
@horro: Wobei man sicherlich auch viel falsch dabei machen kann. Aber nicht, wenn die Schauspieler und auch das Drehbuch so gut sind wie hier. Gemessen am Genre nimmt sich Collet-Serra sowieso einiges an Zeit, damit sie sich alle entfalten können.
@lieber_tee: Dann hoffe ich mal, ich konnte ein kleines Stück dazu beitragen, damit dieser noch mehr Beachtung erfährt.


chs88

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Als Kind habe ich mein altes Spielzeug immer einem Waisenhaus gespendet. Darunter waren natürlich auch mal Plastikhammer und Gummiknarre, die hoffentlich der kleinen Esther nicht dabei geholfen haben ihr teuflisches Handwerk zu erlernen. Mit ihrer perfiden, manipulativen Art und einer gehörigen Portion Brutalität reißt sie die, auf den ersten Blick, heile Welt der Familie Coleman mächtig aus der Bahn. Isabelle Fuhrman ist dabei so überzeugend, dass es einem kalt den Rücken runter läuft und man kurz davor ist eine regelrechte Phobie vor kleinen Mädchen zu entwickeln. Nach und nach deckt sie die Leichen im Keller der gar nach so perfekten Familie auf und nutzt die Schwächen ihrer Mitmenschen auf eine hinterhältige und gemeine Art und Weise aus, dass es eine wahre Freude für jeden Fan des Psychohorrors ist.
Aber das ist es dann auch schon, die Story an sich ist wenig originell, sehr vorhersehbar, nichts Neues. Die restliche Darstellerriege macht ihre Sache zwar ordentlich, verblasst aber komplett neben der kleinen Fuhrmann, was die Szenen ohne sie einfach nur langweilig daherkommen lässt. Zur Krönung gibt es dann auch noch den typischen Hollywood Showdown in dem klein Esther gefüllte 100 Mal tot ist, um dann nochmal wieder handgreiflich zu werden. Parallelen zu einem Game mit 100.000 HP Endboss, drängen sich auf.
Nichts desto trotz rettet die überragende Leistung der Hauptdarstellerin und die doch teilweise diabolischen Dialoge dem Film noch 6 Punkte. Schade, mit ein wenig mehr Einfallsreichtum und etwas ambitionierterem Cast hätte man das Potential vielleicht nicht so kläglich verschenkt.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jedi37

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was als dramatisch Famileintragödie beginnt, wired im Laufe des Films zu einem bitterbösen gemeinen Psychothriller, die kleine, etwas andere Esther, anfangs noch zuckersüß und scheinbar hochbegabt entpuppt sich als ein manipulatives, teuflisches Kuckucksei, das ihrer Adoptivfamilie zur tödlichen Gefahr wird. Besonders gefällt mir hier das völlige weglassen von irgendwelchem okkultem Dämonenkram oder Exorzistenkopieren. Ich hab prächtig geschaudert!!!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Joeyjoejoe17

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ein oder zwei interessante Ereignisse und Entwicklungen können leider nicht darüber hinwegtrösten, dass es sich hierbei um eine 08/15 Grütze handelt, die an den vollkommen falschen Stellen zwanghaft versucht, Spannung aufzubauen, unglaublich vorhersehbar ist, seine Figuren strunzblöd agieren lässt, und so nichts bleibt als ein kleines gewollt mysteriöses und pseudo-unheimliches Horrorfilmchen, das mehr Langeweile als Spannung bietet. Und das trotz der einigermaßen gelungenen psychopathischen Charakterzeichnung der Kleinen, die aber leider im Sumpf des Unoriginellen ertrinkt.
Potential klar verschenkt.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Benni-THE-KING

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

ziemlich gewöhnlicher Horror-Thriller der seine ganz interessante Grundidee erwartungsgemäß gegen Baum fährt.
Wundert mich um ehrlich zu sein das der hier so gut wegkommt...

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DolorisLan

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"Ich weiß, sie ficken" Jaja die F-Bombe.
Wie dem auch sei: Ich fand den Film ganz nett. Angst hatte ich nicht wirklich, die ganze Aufklärung des Films gefällt mir auch nicht wirklich, aber sonst eigentlich sehr sehenswert.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Puebleau

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Die "Teufelskinder" haben im Horrorgenre eine lange Blutlinie und Esther muss sich gegen Regan, Damien, Carrie und die ganze Brut Steven Kings behaupten. Die Herausforderung kann sie guten Gewissens annehmen, denn "Orphan" ist ein Horrorthriller, der zwar mit Genreklischees hantiert, aber sich nicht auf diese stützt und somit für den ein oder anderen über die Kultklassiker hinauswachsen kann. Der Film setzt auf Suspense und spielt zu Beginn traditionell mit den mystischen und übernatürlichen Elementen, die der unheimlich guten Isabelle Fuhrman zu ihrer befremdlichen, souveränen Aura gereichen. Nach und nach lößt sich ihre Figur jedoch aus den religiös-transzendenten Sphären und führt vor, dass ihre Fähigkeit zur Manipulation weitaus effektiver, dass ihre Worte weitaus zerstörerischer sind als magische Intervention. Esther ist so "diabolisch", dass der Teufel als Mitspieler obsolet wird. Ein gelungener Kniff ist ebenso der Twist gen Ende, der eine Erklärung für die Besonderheiten des Mädchen gibt und gleichzeitig Tempo anzieht und Thrill verbreitet. Mag "Orphan" ab und an einen kleinen Durchhänger haben; ich habe jede Sekunde des überzeugenden wie charismatischen Schauspiels von Vera Farmiga genossen und hatte ein bemerkenswertes Filmerlebnis.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Broda

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie ich diesem kleinen Miststück doch den Hals umdrehen könnte! Bah. Oft genug habe ich hier gelesen das Aggressionen in einem aufkommen könnten, wenn man diesen Film sieht. Ich dachte: "Son kleines, süßes Mädchen macht mir nichts aus.". Tja, habe ich wohl falsch gedacht. Grandiose Leistung von der sonst wirklich(!) sehr süßen Isabelle Fuhrman. Wo ich gerade sehe, die ist ja in meinem Alter. Paar tage älter nur. Denke ich werde meine Eltern die nächste Zeit mal anbetteln, ob sie mich nach Kalifornien auf ihre Privatschule schicken. Ne, aber mal Spaß bei Seite. Jaume Collet-Serra Regie war ausgezeichnet. Er zeigt hier das er doch was drauf hat. Was man natürlich nicht sofort denkt wenn man hört das "House of Wax" mit der Prosecco Nudel Paris Hilton von ihm ist. Er spielt bewusst mit Klischees des Genres, was er übrigens auch sehr geschickt angestellt hat. Er weiß seine Darsteller nahezu perfekt in Szene zu setzen, und er beweist außerdem Talent Atmosphäre zu erzeugen. Gut, das lag auch an dem wirklich ausgezeichneten Cast, aber dennoch. Schon klasse, der Mann. Viel Blut gibt es hier zwar nicht, dafür aber umso mehr psycho Momente, die so manches mal wirklich Gruselig sind. Das war schon ziemlich klasse alles. Meckern möchte ich gar nicht, kann ich gar nicht. Für mich hat hier alles gestimmt. Die Atmosphäre. Der für so einen Film außerordentlich starke Cast. Der Score, der die Stimmung des Films perfekt untermalt. Der Twist, der ziemlich gelungen war. Und ich erwähne sie nochmal: Isabelle Fuhrman. Sie hat die Ausgeburt der Hölle wirklich exzellent gespielt. Vielmehr gelebt in diesem Moment. Mehr davon. Bitte!

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chris12zero

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

"... wenn ich herausfinde das du lügst, schneid ich dir deinen kleinen, haarlosen Pimmel ab, bevor du überhaupt weisst, was man damit anstellen kann !! Hast du mich verstanden ?? ..."

.... jaaajaaaa, Kinder sind auch nicht mehr das, was sie mal waren !! ^^
Und schwupps, kommt "Orphan - Das Waisenkind" in Gestalt der süßen, zuvorkommenden und sehr frühreifen Esther daher und stellt sich dann im Verlauf des Films mal als ordentlicher Satansbraten, im wahrsten Sinne, heraus !!
"Orphan" war mal wieder ein subtiler, kleiner Psycho-Schocker ganz nach meinem Geschmack !!
Ihr wisst ja, ich steh auf subtilen, atmosphärischen Grusel ... sodass sich die Gänsehaut bis runter in die Fußspitzen verteilt, und das wurde mir hier mal wieder in sehr düsterer und beklemmender Form in Gestalt von Nachwuchsstar Isabelle Fuhrman in beeindruckender Form geboten !! Dieses erst 14-jährige Teenie-Mädel trägt schon allein den ganzen Film mit ihrem ausgezeichneten, wandelbarem Schauspiel, welches vom sympathischen Schnuckel bis zur Ausgeburt des Bösen reicht !!
Der Wahnsinn das Mädel !!
Zwar kommt der Film sehr gemächlich in Fahrt und hat auch wieder mal schablonenhafte Charaktere, was aber von guten Darstellern wie Vera Farmiga ("Up in the Air") und Peter Sarsgaard ("Garden State") auf schauspieltechnisch hohem Niveau wett gemacht wird !! Zudem muss ich die Leistungen der Kinderstars, abgesehen von Isabelle Fuhrman als teuflisch gute Esther, hier hervorheben !!
Die Story ist zwar auch recht konventionell gehalten, doch die Umsetzung macht ja bekanntlich den Kohl fett !!
Und fett ist der Kohl hier auf alle Fälle, denn subtile Spannung die sich anfangs sehr langsam und gemächlich, aber nie langweilig, entwickelt, steigert sich im Verlauf des Films zu ihrem Höhepunkt und einem klasse Finale !!
Der Score ist hier auch nicht zu vernachlässigen, unterstreicht er hier doch die beklemmende Form des Films par excellence und paar gute Schockmomente sind auch vorhanden .... doch richtig heftig ist hier eben das Schauspiel von Isabelle Fuhrman als Esther ... denn sie ist hier wahrhaftig Gänsehaut pur !!
... und so was lieb ich eben !! ;-)

Fazit: Suspense-Schocker mit absolutem Gänsehaut-Feeling !! Danke Esther !! ^^

27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

*frenzy_punk<3

Antwort löschen

@Bat Boy: Bitte gerne :) ^^;-;^^


Chris12zero

Antwort löschen

@ Bat Girl: :-)) ^^;-;^^


Kill_Diether

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Das falsche Strickmuster eines Psycho-Thrillers macht den an sich ambitionierten Streifen schwächer als er sein könnte. Da sind einerseits die schwachsinnigen Beweggründe wieso ein Kind gerade zu diesem Zeitpunkt adoptiert wird. Kein Mensch, außer er spielt sich selbst was vor, würde so handeln. Erst recht keine Mutter. Und der Vater wäre niemals so stereotypisch verständnisvoll, bzw. würde einfach alles abnicken. Keiner würde so auf Kommando gucken oder auf Knopfdruck halt nicht reagieren. Es käme niemals zu so einem Finale. Gebildete Partner würden sich "richtig" unterhalten und es würde niemals so weit kommen. Vielleicht wenn beide einen IQ nicht über 70 hätten. Aber dann dürften die auch kein Kind adoptieren.
So ist das leider mit den meisten Mainstream-Thrillern, dass auf das Gerüst keinen Wert gelegt wird, weil die Macher davon ausgehen, dass dies kaum jemanden wirklich interessiert.
Dabei ist Esther als berechnendes, kaltblütiges Miststück originell und gut in Szene gesetzt. Klasse auch die Geschwister, in deren Haut, gerade als Kind, bestimmt niemand stecken möchte.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peppy

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Böse, böser, Esther.. Man man man.. Kann mich manch einem Vorredner nur anschließen... Hätte dieses "Kind" am liebsten getötet.. Dachte den ganzen Film über: "Warum haut ihr nicht iwer ne Axt ins Bein?!"... Aber immerhin endlich mal wieder ein Psychothriller, der mich gefesselt hat.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MikeC.

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Wenn jemand ein schwieriges Leben hat, dann Kate Coleman. Ex-Alkoholikerin, ein untreuer Ehemann, eine taube Tochter, ein metrosexueller Sohn und eine traumatische Fehlgeburt. Als wäre das nicht genug, holt sie sich auch noch ein psychopathisches Killermädchen ins Haus.
"Orphan" schockiert weniger durch Buh!-Momente oder explizite Gewaltdarstellung, als vielmehr durch die Absurdität, dass ein 9-jähriges Mädchen all die Dinge tun kann, die sie tut. Dümpelt der Film anfangs noch so vor sich hin, zieht die Spannung gegen Ende hin gehörig an. Für den überraschenden Twist zum Schluss habe ich nur lobende Worte übrig.
Eine Klasse Leistung von Vera Farmiga und Isabelle Fuhrman!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Lady Lipstick

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nicht schlecht , Herr Specht , wirklich alles andere als das ! " Satansbraten" mögen als Idee nicht wirklich neu sein, aber wenn man die Geschichte interessant gestrickt ist wie bei Orphan , zählen solche " Horrorkinder" für mich noch immer mit zu den grauenhaftesten und gruseligsten Themen des Genres. Die Wendung mit Esther's Krankheit - elegant die Kurve gekriegt meiner Meinung nach . Eins ist jedenfalls klar : Mit diesem Kind / Frau ist nicht gut Kirschen essen ! :D

LG (:

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch

Eden Lake - Bild 1633059 Eden Lake GB 2008
Martyrs - Bild 1176163 Martyrs CA/FR 2008
Saw VI - Bild 2458509 Saw VI US/AU/GB/CA 2009
Das Waisenhaus - Bild 11540 Das Waisenhaus MX/ES 2007