Robin Hood - Kritik

Robin Hood

GB/US · 2010 · Laufzeit 140 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Drama, Abenteuerfilm, Historienfilm · Kinostart
  • 8
    movievictim 14.08.2016, 15:06 Geändert 14.08.2016, 15:18

    Leider musste ich beim Gucken des Filmes zu Hause öfters Szenen vorspielen, die mir zu brutal waren, hingegen in stillen Szenen überzeugt er.
    Vor allem, wenn es um den Robin Hood geht, den man aus Erzählungen oder von Hörspielen kennt.
    Russell zeigt einmal mehr wieder Qualitäten als Führungspersönlichkeit.
    Und was für viele ungewohnt scheinen mag, vielleicht als verschenkte Möglichkeit sehen:
    Dieser Robin Hood legt nicht alles flach, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist.
    Er könnte es wohl, aber es bleibt seinen Kumpels Kevin Durand und Scott Grimes vorbehalten, sich um die leichten Mädchen der Umgebung zu kümmern.
    Er hat mit der spröden Cate Blanchett zu tun, mit der ich nie so richtig warm werde. Aber das Zusammenspiel der zwei Australier klappt.
    Es ist gut, gerade weil es hier keine Bettszenen gibt.

    Und am Ende sagt man: Das passt, die beiden gehören zueinander...

    Als Nebendarsteller überzeugen Mark Strong, der lustig- gemütliche Mark Addy und Matthew McFadyen.

    Fazit: Gerade weil Crowe den späteren Beschützer von Witwen und Waisen so ganz anders darstellt als sein Landsmann, der tasmanische Teufel Errol Flynn, favorisiere ich diese Version. Es wird nämlich erzählt, wie er überhaupt zur Legende wurde.
    Und weil auch geschichtliche Hintergründe beleuchtet werden, was sonst immer zu kurz kommt.

    1
    • 7

      Im Kino gesichtet.
      Stehe voll auf diese Art Film. Action-History-Epos mit hammer Akteuren. Russell Crowe passt in die Rolle, zudem zeigt er neue Seiten des Robin Hoods.
      Fantastische Schlachten, natürlich nichts anderes gewohnt von Ridley Scott.
      Schöne Nebenschauplätze.
      Für den gaaaanz großen Wurf hat es leider nicht gereicht, doch das Kino hat sich allein aufgrund der Bilder wieder gelohnt.

      • 5 .5

        Also was diesem Film eindeutig fehlt:
        - eine Kürzung um mindestens 20 Minuten
        - etwas Erotik .... Cate Blanchett spielt zwar gut, hat aber etwa so viel Sexappeal wie ein Amboss.
        Es gibt bessere "Robin Hood"-Filme ....

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        • 6

          Ganz ok. Einmal anschauen reicht aber auch...

          • 3
            cineman74 05.03.2016, 19:15 Geändert 05.03.2016, 19:21

            Kaum zu glauben, das der aus der Feder Helgelands stammt....
            Langweilig erzählt.
            Aber die Massenszenen und das nix CGI generiert ist, ist schon bemerkenswert.

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            • 6

              Obwohl Scott auf ein namenhaftes Ensemble zurückgreifen kann, kann die Mehrheit des Castes wenig Profil zeigen. Was ist die Motivation der Figuren? Das Essentielle wird bei den meisten Figuren nicht geklärt. Das größte Problem des Films ist die Länge. Die fast zweieinhalb Stunden ziehen sich besonders in der letzten Hälfte wie Kaugummi. Desweiteren liegt der Fokus weniger auf den einzelnen Charkteren, sondern auf bildgewaltigen Schlachten und gut durchchoreografiertem Gemetzel.

              • 7 .5
                Just_Yoda 10.01.2016, 23:39 Geändert 10.01.2016, 23:40

                Rise and rise again - until Lambs become Lions.

                Ohne viel neues zu bieten, überzeugt Russel Crowe im Duett mit Cate Blanchett in einem sehr soliden Robin Hood-Prequel.

                Wer wie ich auf Mittelalter, Robin Hood und Russel Crowe steht kommt voll auf seine Kosten!

                • 7 .5

                  Ganz coole Verfilmung der Robin Hood Geschichte. Die Schauspieler überzeugen, interessante Kampf und Actionszenen. Die Geschichte überzeugt mich persönlich sehr. Für mich die beste Robin Hood Verfilmung.

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                  • 8

                    hat mir gefallen. Bin zwar kein Fan vom Mittelalter aber Russell Crowe überzeugt in seiner Rolle.

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                    • 6

                      Seichte Unterhaltung und Action zu Bier und Popcorn. Bisschen D-Day-Feeling am Strand, Gerechtigkeit und Menschenrechte - es hat mich nicht überzeugt.

                      • 6

                        Diese Vorgeschichte des legendären Robin Hoods ist ein spannender Ansatz!
                        Wie er sich von den Kreuzzügen befreite und dann wie er Robin Loxley wurde hört sich auch romantisch an. Aber ein bisschen mehr Flair wäre schon besser gewesen.
                        Die Darsteller sind sehr gut besetzt. Russell Crowe spielt seinen Titelhelden ziemlich solide und man schaut ihm auch gerne zu. Cate Blanchett als Marion ist gut, ist aber ein wenig unterfordert. Mark Strong gefällt mir sehr gut. Nur leider hat er wenige Szenen und auch seine Rolle kann er nicht wirklich entfalten.
                        Der Film ist gut und episch erzählt von Ridley Scott! Schöne Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten. Bas irgendwie wollte Scott „Gladiator“ kopieren.
                        Und da hadert es schon: Die Geschichte ist stimmig und mit dem Erfolg von „Gladiator“ hat man versucht, das Rezept zu kopieren.
                        Fazit: Sehr eindrucksvoll und spannend! Nur leider mit Überlängen gespickt und etwas oberflächlich!

                        • 8

                          Fantastisch besetzter und atemberaubend ausgestatteter Blockbuster ,der von seiner tollen Atmosphäre lebt,mit einem etwas anderen Bilick auf eine bekannte Geschichte.
                          Etwas lang geraten ,hat ab und zu seine längen.
                          Aber Ridley Scott ist ein Meister seines Fachs!

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                          • 5

                            Meine liebste Verfilmung von Robin Hood ist die Disney-Version aus den 70ern.
                            Denn sie trifft meiner Meinung nach am besten die Figur des Robin Hood:
                            Ein cleverer, schlitzohriger, charismatischer Sozialrebell mit dem Herz am rechten Fleck, der seine Probleme eher mit Geschick, List und Tücke löst, als mit roher Gewalt.

                            Leider schießt Ridley Scotts Version des britischen Strumpfhosenträgers meilenweit an dieser Figur vorbei. Russel Crowe ist eine absolute Fehlbesetzung, der im Prinzip seine Rolle aus "Gladiator" einfach weiterspielt und zusammen mit dem Drehbuch dafür sorgt, dass Robin Hood ein eher stumpfer, wenig charmanter Ritter/Feldherr ist und kaum noch etwas mit der eigentlichen Figur gemein hat.

                            Auch der Rest des Films ist im Endeffekt ein austauschbarer, generischer Ritterfilm, bei dem eben einige Figuren zufällig so heißen, wie die der englischen Erzählung. Nichts ist wirklich neu, vieles kommt einem bekannt vor, praktisch alles hat man so oder so ähnlich schon in anderen Filmen gesehen, sogar in anderen Werken Scotts, was das ganze noch trauriger macht.
                            Das soll nicht heißen, dass der Film nicht ordentlich inszeniert wäre, das ist er nämlich. Man hat schöne Massenszenen, tolle Kulissen und Kostüme, die Kamera ist sehr schön anzusehen und die Schauspieler bekleckern sich zwar nicht unbedingt mit Ruhm, spielen aber alle ordentlich.

                            Trotzdem ist wird man als Zuschauer nie wirklich gepackt. Ich blieb den ganzen Film über seltsam distanziert und ziemlich gelangweilt, was zum einen am lahmen Drehbuch lag und zum anderen daran, dass ich kaum Neues in diesem Film entdecken konnte.

                            Wer Lust auf einen handwerklich ordentlichen, typischen Ritterfilm ohne eigenen Charakter hat, kann hier gerne zugreifen und sich zum gefühlt hundertsten Mal anschauen, wie Ritter auf Burgen zustürmen. Wer eine Verfilmung von Robin Hood oder ein stilprägendes Scott-Meisterwerk erwartet, wird bitter enttäuscht werden.

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                            • 6 .5

                              Das größte Problem des Films ist der Score. Null Emotionen, man wird nicht mitgerissen. Hatten Zimmer oder Gregson-Williams keine Zeit? Die Musik ist so vergessenswürdig, dass man sie als großen negativen Part des Films nicht vergessen kann.

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                              • 9 .5

                                Russell Crowe und Cate Blanchett machen aus diesem Film einen echten genuss. Mit Abstand die einzige Robin Hood Version, die etwas taugt. Trotz der Länge des Filmes ist man am Ende traurig, dass es vorbei ist.

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                                • 8

                                  Finde ihn gar nicht so schlecht, wie hier alle sagen!
                                  Ist eben die Vorgeschichte und nicht das Klassische was man von Robin Hood erwartet.
                                  Langeweile kommt bei mir zumindest nie auf und das ist doch die Hauptsache bei einem Film oder!?

                                  • 7 .5
                                    Filmfreund1988 19.12.2014, 10:02 Geändert 19.12.2014, 10:04

                                    Ich kann die zum Teil sehr schlechten Kritiken zu diesem Film hier nicht wirklich nachvollziehen. Es war ja hinlänglich bekannt, dass hier die Vorgeschichte zu Robin Hood präsentiert wird und dann ins Kino zu rennen und sich darüber zu beschweren, dass es nicht die "Standard-Robin-Hood-Geschichte" ist find ich ein wenig bedenklich.
                                    Der Film ist toll besetzt. Crowe macht seine Sache als Robin Hood sehr gut, Cate Blanchett (die ich normalerweise nicht so berauschend finde) spielt wirklich toll und mit Oscar Isaac hat man für meine Begriffe einen sehr gelungenen Bösewicht gefunden. Klar ist er noch nicht der Überschurke wie in der klassischen Version, jedoch sieht man im Film ganz gut, wie er dazu wird. Ein Prequel halt.
                                    Die Geschichte weiß zu unterhalten, ich habe mich in der ganzen Zeit eigentlich nie gelangweilt, auch wenn man die ein oder andere Stelle kürzen hätte können.
                                    Auch der Witz kommt für meine Begriffe nicht zu kurz im Film und lockert die düstere Ritteratmosphäre immer ein wenig auf.
                                    Absolut sehenswert finde ich.

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                                    • 7 .5

                                      Ein guter Film. Jedoch finde ich, dass die Schlacht viel zu schnell und zu einfach vorrüber geht.

                                      • 9

                                        Enttäuschend, wenn man einen Zeichentrickfilm mit Tieren, einen Film mit Brot, Busch und Schaf, einen mit einem dauergrinsend durch den Wald hüpfenden Schelm mit grüner Narrenkappe oder einen, bei dem der kondensierte Schmalz außen am Bildschirm oder der Leinwand herunterläuft, erwartet hat. Genauso enttäuschend ist es, wenn man sich darauf verlassen hat, das Regisseur John Doe einfach die gefühlt tausendfach verfilmte Figur des Königs der Vagabunden und Diebe 1:1 für das veränderungsresistente Publikum klont.

                                        Ridley Scott ... und ich werde nicht müde, das immer wieder sinnloserweise zu wiederholen ... ist ein Regisseur, der zumindest in seinen historischen Verfilmungen wie GLADIATOR oder KÖNIGREICH DER HIMMEL, und eben auch in ROBIN HOOD, erfrischenderweise nach einem etwas anderen Schema vorgeht als die meisten seiner Kollegen. Darum erzählt er auch hier wieder einmal nicht dieselbe Geschichte, die schon so oft erzählt wurde, das viele glauben, es habe diesen grünen Rächer aus den Wäldern wirklich gegeben.

                                        Er nimmt sich, historisch relativ korrekt, aus den verschiedenen Theorien um die Person Robin Hood eine heraus und setzt sie in einen Kontext mit der zugehörigen Historie und den historischen Persönlichkeiten. Dazu kommt der moralische Aspekt in Form mindestens eines Menschen, der seinen Standpunkt mit dem Leben verteidigt und ein Sittengemälde der damaligen Zeit. Es sind im Grunde moderne Anti-Märchen, die sich immer gegen die geistliche und/oder weltliche Herscherklasse richten. Scott ist für mich ein Träumer, der immer noch daran glaubt und darauf hofft, das die Menschen irgendwann Verantwortung übernehmen und für ihre Ideale einstehen, statt sich immer wieder unter der Knute zu ducken.

                                        Sich erheben ... Immer und immer wieder ... Bis die Lämmer zu Löwen werden

                                        Zum Film selbst bleibt mir eigentlich nicht viel zu sagen, weil Scott und seine Crew sich wohl keine Blöße geben werden bis zum bitteren Ende. Eine fette Portion von allem, was ein anständiger Historienactioner braucht: Liebe, Humor und Action ... und einen Cast, der durchgehend zu überzeugen weiß mit Schauspielern wie William Hurt, Mark Strong, Russell Crowe, Max von Sydow, Cate Blanchett, Oscar Isaac und vielen weiteren bekannten und markanten Gesichtern. Ridley Scotts Filme sind für alle Menschen geeignet, umgekehrt ist die Sache etwas komplizierter.

                                        Filme machen ... Immer und immer wieder ... bis die Zuschauer zu Akteuren werden

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                                        • 4

                                          ich liebe die geschichten von robin hood aber dieser film ist echt schlecht!!!!

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                                          • 5 .5

                                            Mich fröstelt anhand dieser vollhändigen Verschwendung von Geld, Regie- und Schauspieltalent für ein Drehbuch, welches jedweder logischen Handlung entbehrt.

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                                            • 2

                                              Hilfeeeee, wie kann man dem Film 6 Punkte aufwärts geben und sich diesen absolut lahmen Film schönreden? Der mit Abstand schlechteste Film von Ridley Scott und allen anderen beteiligten, einfach nur peinlich langweilig. Wem die Kevin Costner Version von Robin Hood gut gefallen hat, sollte hier auf Abstand gehen, sonst wird man fett enttäuscht.

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                                              • 5 .5

                                                Ich fand den Film nicht schlecht. Er ist natürlich nicht ganz so witzig oder spannend oder gut gespielt wie der Prince of Thieves dafür aber näher an den historischen Hintergründen. Ansonsten aber wenig besonderes. Gut gemacht fand ich die Schlacht am Ende.

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                                                • 5 .5

                                                  Ich beziehe mich ich auf die von mir gesehene Kinoversion mit ihren 2 Stunden und 20min. Ziemlich durchwachsener Film. Hatte immer wieder das Gefühl das er nicht so wirklich weiß, wo er nun wirklich hin will. Auch wurde vieles schlecht rüber gebracht und wirr dargestellt. Cast, Kamera und Soundtrack fand ich aber durchweg gelungen. Auch das Ende, was mich sehr an eine Kinderfreundliche Version vom Anfang von "Der Soldat James Ryan" erinnerte, fand ich überzeugend. Leider hatte er die 2 Stunden davor aber sehr viele Leerlauf- und Lückenfüllerstellen. Hat mich zwar gut unterhalten, ich bleib dann aber lieber bei den klassischen Robin Hood Filmen oder schau mir den weitaus besseren "Gladiator" noch mal an.

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                                                  • 8

                                                    Sehr guter Historienfilm (eines meiner Lieblingsgenre) mit sehr guten Kameraaufnahmen, einem gewohnt überragendem Russel Crowe, sehr gutem Soundtrack und einer guten flüssigen Story.
                                                    Würde mich über Fortsetzung sehr freuen, auch wenn mir in diesem Film das gewisse Etwas fehlte.