Robin Hood - Kritik

Robin Hood

GB/US · 2010 · Laufzeit 140 Minuten · FSK 12 · Historienfilm, Abenteuerfilm, Drama, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Fantastisch besetzter und atemberaubend ausgestatteter Blockbuster der von seiner tollen Atmosphäre lebt, mit einem etwas anderen Blick auf eine bekannte Geschichte. 
    Visuell ein Hochgenuss! 
    Zwar etwas lang geraten, er hat ab und zu seine längen, aber Russell Crowe reißt vieles raus.

    Ridley Scott ist ein Meister seines Faches und bietet hier sehr gute Unterhaltung!

    8
    • 9

      Kein gladiator , aber nicht viel schlechter ... kann die negativen Kritiken ebenfalls nicht nachvollziehen! Gefühl ,humor ,tolle gefechte und schauspielerisch auch Top was will man mehr ?

      • 8 .5

        Unabhänging von den schlechten Kritiken die der Film hier vorfindet,sollte sich doch ein jeder seine eigene Meinung darüber bilden.
        Jeder Moviefan steht auf ein besonderes Genre,der eine eben mehr,der andere eben weniger.
        Mir gefallen einfach Filme die Bildgewaltig und Epische Schlachten beinhalten.
        Auch die Idee wie Robin zu Robin Hood wurde fand ich gut gelungen und umgesetzt.Es ist eben eine Vorgeschichte und nicht das klassische und gewohnte.
        Auch der Cast konnte überzeugen.Russel Crowe ist hier ähnlich wie in Gladiator in seiner Paraderolle....

        • 6
          RoboMaus 15.06.2017, 08:14 Geändert 15.06.2017, 14:21

          uups..... den hatte ich stärker in Erinnerung vom Silberling, kurz nachdem die bis dato letzte Verfilmung von 'Robin Hood' (2010) auf DVD herauskam. Das packende Filmerlebnis will hier nicht entstehen, eher schon wirkt es wie ein routinierter Arbeitsnachweis von Leuten, die ihr Handwerk verstehen.

          Zehn Jahre nach ihrem Meisterwerk 'Gladiator' (2000) trat das Team Ridley Scott/Russell Crowe erneut zu einem Historien-Epos an, diesmal tausend Jahre später im finsteren Mittelalter angesiedelt. Erzählt wird nicht die Geschichte des Outlaws Robin Hood, sondern wie er dazu wurde - was in den anderen Verfilmungen der spätmittelalterlichen Ballade die Einführung bildet, macht Scott zu einer 2¼ Stunden-Story um Macht, Intriegen und Verrat. Richard Löwenherz wird entmystifiziert, vom weisen, gutherzigen König zum Schlächter, der Frauen und Kinder in Palästina ermoden ließ und Frankreich auf dem Rückweg plündert (was wohl eher der Realität nahe kommt).

          Scotts Interpretation lebt vom Antagonismus des guten Robin und des Verräters Sir Godfrey (überzeugend: Mark Strong), der die englischen Barone gegen den König aufwiegelt und einen Bürgerkrieg anzetteln will, damit Frankreich ein geschwächtes England erobern kann. Crowe und Cate Blanchett alias Lady Marian halten dagegen......

          Letztendlich haben Filme dieses Genres die Freiheit, einem alles Mögliche zu erzählen - es kommt im Wesentlichen auf die Umsetzung an. Von daher habe ich kein Problem damit, dass das kein "richtiger" Robin Hood-Film ist. Doch gerade im Vergleich mit 'Gladiator' kommt mir dieses Werk kraftlos vor - es fehlt die Wucht, mit der der Zuschauer in das Geschehen geworfen wird. Im Ansatz ist das zwar eine realere, düsterere Version des Stoffes, vor allem im Vergleich zu Costner (1991), doch bleibt Scott damit auf halber Strecke stehen - wenn schon düster, dann richtig, mit einem gesunden Einsatz an Härte und Brutalität, aber davon ist dieser Plot weit entfernt. Es geht eher um das Paktieren, wie der böse Mark Strong seinen Plan aufzieht und wie ihn Crowe vereiteln will.

          Inhaltlich ist das zu flach, in der Umsetzung flüssig und noch ordentlich unterhaltend, aber zu zaghaft, manchmal auch zu pathetisch. Der starke Cast tritt zwar seiner Reputation entsprechend glaubhaft auf, kann daran aber kaum etwas ändern.

          Vielleicht sollte N.W. Refn den nächsten Robin Hood-Film machen...... wenn schon düster, dann richtig :)

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          • 5
            RoyDeckard 06.06.2017, 21:59 Geändert 06.06.2017, 22:00

            Ich glaube das wird nichts mehr ! Hab mir den Film heute nochmal angeschaut, aber anders als bei wiederholten Sichtungen anderer Ridley Scott - Filme, will der Funke nicht überspringen. Um eines vorneweg klarstellen, ich verehre Ridley Scott. Eine Vielzahl seiner Filme zähle ich zu meinen Lieblingsfilmen, weil sie eine unvergleichliche Bildsprache, bzw. Ästhetik besitzen und diese wiederum perfekt auf das Erzählte abgestimmt ist. In seinen Frühwerken Alien, bzw. Blade Runner wird dieser Effekt noch verstärkt, da diese Filme unter Zuhilfenahme, bzw. Einbeziehung relevanter Künstler ( z.B. H.R. Giger ) realisiert wurden, welche diesen Filmen noch ein einzigartiges Design verpassten. Man mag in Sachen Qualität vielleicht anderer Meinung sein, aber Filme wie Thelma & Louise, Gladiator, Königreich der Himmel, Black Hawk Down, The Counselor besitzen eine Handschrift, welche man schwerlich einem anderen Regisseur zuordnen könnte. Dasselbe gilt für die Ausarbeitung und Darstellung kriegerischer Szenarien, welche in Gladiator o. Königreich der Himmel eine mitreißende Dynamik und Kraft besitzen. In Robin Hood wirken diese zum Teil billig und inspirationslos. Des Weiteren fehlt diesem Film ein wirklich überzeugender Antagonist, eine glaubhafte Liebesgeschichte, bzw. eine mitreißende Geschichte. Trotz dessen ist der Film anschaubar u. phasenweise auch unterhaltsam. Nichts mehr und nichts weniger. Es würde mich freuen, wenn sich Ridley Scott trotz seines fortgeschrittenen Alters noch einmal fängt und sich darauf besinnt, dass noch ein wirklich guter Film mehr wert ist, als diese ohne große Vorbereitungszeit runtergespulte, nichtige Dutzendware ( Alien Covenant ).

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            • 5 .5

              man hat wenigstens auf das halbe nivaeu von gladiator gehofft..und wurde bitter enttaeuscht...mega schnarchnase, teils veraltet wirkende szenen...paar abgehackte gliedmaßen haetten den film sicher gut getan

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              • 3 .5

                Wird ein Stoff besser, wenn man ihn ein weiteres Mal verfilmt, nur dieses Mal mit hochglanzpolierten Bildern ? Bereits Errol Flynn schwang den Bogen 1938, Kevin Costner tat es ihm 1991 gleich. Dazwischen liegen unzählige weitere Verfilmungen, von bierernst bis Slapstick. Warum also sollen wir Ridley Scotts erfundene Vorgeschichte zum Werdegang der Legende von 2010 huldigen ? Nur weil sie brutaler und realistischer ist als all die Strumpfhosen zuvor ?

                Warum überhaupt hat Scott sich dieses Themas angenommen ? Ein so brillianter Regisseur könnte doch aus dem Stehgreif einen bahnbrechenden neuen Science-Fiction-Film machen, z.B. über kosmische Ereignisse wie dem Schwarzen Loch oder Gammablitzen. So viele neue Themen gibt es seit den Entdeckungen durch das Hubble-Teleskop, statt dessen wirft sich Scott in eine längst ausgelutschte Thematik. Das muss man leider als Schaffenstiefpunkt werten.

                Zwar wartet er mit großer Besetzung auf: Russel Crowe, Max von Sydow, Cate Blanchett, William Hurt u.v.a. – es liest sich wie das „Who is Who“ der Hollywoodstars. Doch wo führt das Ganze hin ? Erfahren wir irgendetwas Neues, das uns vom Hocker haut ?

                Der Score von Marc Streitenfeld ist heldenhaft sicher orchestriert, aber routiniert und vorhersehbar. Wir wissen bereits wie er klingen wird, wenn wir die Reiterschar nur sehen.

                Ein Budget von 130 Millionen Dollar für eine Geschichte, die so nie stattgefunden hat ? Und als Höhepunkt wird die Vogelfreiheit von Robin Hood erklärt. Da, wo andere ihre Saga beginnen, endet Scott.

                Seltsam ist der Showdown, bei dem die Franzosen (wie einst die Alliierten am D-Day) am Strand von England (mit ähnlichen Landungsbooten !!) landen, und von den Briten niedergemetzelt werden. Warum uns Scott diese Bilder-Hommage an Spielbergs „Der Soldat James Ryan“ liefert, bleibt unklar. Handungstechnisch macht es wenig Sinn. Im übrigen dürfte die tödliche Trefferquote selbst bei 200 aufgestellten Bogenschützen am Klippenrand bei Null liegen. Da müssten schon 5000 Schützen stehen, wenn der Pfeilhagel ernsthafte Dezimierung bringen soll. Das nur zum Realismus...

                Fazit: Teure Schlachten und stilsichere Requisiten vom Bildästheten Scott, aber leer wie eine Kaffeedose ohne Inhalt. Weder das aufgezwungene Gladiator-Charisma von Russel Crowe noch die Liebesgeschichte mit Cate Blanchett vermag zu überzeugen. Scott vesagt in der Dramaturgie wie ein Anfänger. Was für ein Unterschied zu Gladiator, wo wir mit Crowe in jeder Szene mitfieberten. Doch „Gladiator“ und „Black Hawk Down“ liegen 10 Jahre zurück. Und mit „Prometheus“ hat Scott 2 Jahre später eine ähnliche Einfallslosigkeit bewiesen. „Der Marsianer“ 2015 dagegen punktet wieder mit bestem Popcornkino. Was lernen wir daraus ?

                Ein Regisseur wird nicht zwangsläufig besser, je älter er wird. Giganten wie Scott bekommen jeden Betrag, den sie wollen, und können drehen, was sie wollen. Dabei ist halt dann auch leider manchmal Mist. Vielleicht ist auch die beste Zeit für Scott vorbei. Scott hätte durchaus das Format und Können, etwas bahnbrechend Neues ins Kino zu bringen. Doch irgendwie wird man den Eindruck nicht los, er traut sich das einfach nicht (mehr) zu.

                1
                • 6

                  Da startet das Ding erst mal ganz gut durch und man hegt die klammheimliche Hoffnung, hier statt des handelsüblichen Strumpfhosenheinis vielleicht mal eine etwas härtere und dunklere Auslegung des Helden zu bekommen, so wie Nolan aus einem vormals teils gar klamaukigen Batman einen dunklen Ritter geformt hat. Doch weit gefehlt, das passiert nicht. Freilich läuft da einiges Budget in Massenschlachtszenen, es gibt auch viel Natur und authentische Aufbauten, es wird viel geritten und mit dem Schwert gefuchtelt, aber an Plot und Figurenkonstruktion mangelt es doch etwas. So bleibt das alles unterm Strich dann doch ziemlich langweilig und zieht sich bis zum Ende wie ein Strudelteig. Reiter und Kämpfer gibt es in Filmen bis zum Abwinken, nur ein bisschen Action und wildes Treiben reicht aber im Regelfall nicht, ohne Empathie für den Helden und seine Konflikte wird all das nichts.

                  Robin Hood (2010) kommt leider ins Schachterl "Unter ferner liefen" zur anderen Stangenware.

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                  • 5 .5

                    Sry, aber als Cate Blanchett da am Ende mit ihren Kindersoldaten angeritten kam war es bei mir dann vollkommen vorbei^^
                    Man kann sich den Film mal geben an einem langweiligen Abend, aber im Grunde ist der Film von vorne bis hinten Quark.

                    • 6 .5

                      "In times of tyranny and injustice when law oppresses the people, the outlaw takes his place in history." Den einzigen Robin Hood Film den ich kenne ist das Disney Meisterwerk. Bis zum Filmende keimte in mir die Frage auf, warum genau es eigentlich Robin Hood in diesem Film gebraucht hat und man nicht stattdessen irgendwen hätte nehmen können. Am Ende wird die Frage beantwortet: Diese Scott-Crowe Produktion zeigte uns also nicht das Leben des Robin Hood als Robin Hood, den man als den Dieb von den Reichen und Rächer der Unterdrückten kennt, sondern die Vorgeschichte wie er genau zu diesem Mann wurde. Nun gut, ich hab die DVD geschenkt bekommen, sah keinen Grund mich zu informieren.

                      Ich kann sagen, dass diese moderne Robin Hood Version mir ganz gut gefallen hat, auch wenn kein Fan von diesem lauten epischen Schlachten-Blockbusterkino. Hier steckt halt viel Aufwand drin, dass ein Budget von 200 Millionen Dollars verbraten wurde sieht man schon. Ansonsten ist der Film ein typischer Film dieser Art, denke nicht, dass man wirklich etwas Unerwartetes zu sehen kriegt. Russell Crowe hat ganz gut gepasst, konnte aber meiner Meinung nach auch nicht besonders glänzen. Ich hab mir den Director's Cut gegönnt, stolze 2 Stunden 20 geht er, was aber nicht wirklich zu lang ist (hab allerdings zwei Hälften draus gemacht). Ich fand ihn durchgehend unterhaltsam, mal actionreich, mal ruhiger, emotionale Szenen waren genug vorhanden, ganz selten auch mal ein Anflug von Humor, was gut war, denn die Lage im damaligen England war ernst genug, als dass ich da noch etwas Slapstick nötig sehe (spricht jetzt eigentlich gegen die Disneyversion^^). Ganz gutes Werk, das mich weder begeistert hat, noch gelangweilt, war einfach ein sehenswerter, ganz gut gemachter Film, nicht mehr und nicht weniger.

                      • 5

                        nicht mal annähernd so episch wie sich der Film wohl selbst gerne gesehen hätte.

                        • 7 .5

                          frage: kommen noch weitere teile von den machern

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                          • 6 .5
                            Neffe3 24.11.2016, 07:59 Geändert 23.08.2017, 08:22

                            Hat mir im großen und gefallen. Gute Grundidee und auch optisch ganz ordentlich. Russel Crowe macht seine Sache wie erwartet gut und auch der Rest der Darsteller kann überzeugen. Hat aber auch seine Schwächen, die Welt wird natürlich wieder in Gut und Böse eingeteilt und vor allem finde ich das Ende ziemlich blöd und völlig unrealistisch.

                            • 6 .5

                              Ridley Scotts Robin Hood Adaption ist visuell eine Wucht. Ein sehr hübscher Film, der toll gefilmt ist und beeindruckende Schlachtsequenzen bietet. Auch der Cast ist natürlich sehr stark. Ein tolles Assemble, wo die meisten Darsteller in ihrer Rolle funktionieren. Leider ist die Story sehr unterdurchschnittlich. Es stellt sich die Frage, was das alles mit Robin Hood zutun hat. Letztendlich doch recht wenig. Bekannte Namen wie Bruder Tuck und Little John werden zwar erwähnt und gezeigt, spielen aber überhaupt keine Rolle.

                              Fazit: Das war ein netter Action-Historien Film, in den viel Arbeit gesteckt wurde, allerdings kein "Robin Hood". Dann doch lieber den Klassiker mit Kevin Costner.

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                              • 7

                                Im Kino gesichtet.
                                Stehe voll auf diese Art Film. Action-History-Epos mit hammer Akteuren. Russell Crowe passt in die Rolle, zudem zeigt er neue Seiten des Robin Hoods.
                                Fantastische Schlachten, natürlich nichts anderes gewohnt von Ridley Scott.
                                Schöne Nebenschauplätze.
                                Für den gaaaanz großen Wurf hat es leider nicht gereicht, doch das Kino hat sich allein aufgrund der Bilder wieder gelohnt.

                                • 5 .5

                                  Also was diesem Film eindeutig fehlt:
                                  - eine Kürzung um mindestens 20 Minuten
                                  - etwas Erotik .... Cate Blanchett spielt zwar gut, hat aber etwa so viel Sexappeal wie ein Amboss.
                                  Es gibt bessere "Robin Hood"-Filme ....

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                                  • 6

                                    Ganz ok. Einmal anschauen reicht aber auch...

                                    • 6

                                      Obwohl Scott auf ein namenhaftes Ensemble zurückgreifen kann, kann die Mehrheit des Castes wenig Profil zeigen. Was ist die Motivation der Figuren? Das Essentielle wird bei den meisten Figuren nicht geklärt. Das größte Problem des Films ist die Länge. Die fast zweieinhalb Stunden ziehen sich besonders in der letzten Hälfte wie Kaugummi. Desweiteren liegt der Fokus weniger auf den einzelnen Charkteren, sondern auf bildgewaltigen Schlachten und gut durchchoreografiertem Gemetzel.

                                      • 7 .5
                                        Just_Yoda 10.01.2016, 23:39 Geändert 10.01.2016, 23:40

                                        Rise and rise again - until Lambs become Lions.

                                        Ohne viel neues zu bieten, überzeugt Russel Crowe im Duett mit Cate Blanchett in einem sehr soliden Robin Hood-Prequel.

                                        Wer wie ich auf Mittelalter, Robin Hood und Russel Crowe steht kommt voll auf seine Kosten!

                                        • 7 .5

                                          Ganz coole Verfilmung der Robin Hood Geschichte. Die Schauspieler überzeugen, interessante Kampf und Actionszenen. Die Geschichte überzeugt mich persönlich sehr. Für mich die beste Robin Hood Verfilmung.

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                                          • 8

                                            hat mir gefallen. Bin zwar kein Fan vom Mittelalter aber Russell Crowe überzeugt in seiner Rolle.

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                                            • 6

                                              Seichte Unterhaltung und Action zu Bier und Popcorn. Bisschen D-Day-Feeling am Strand, Gerechtigkeit und Menschenrechte - es hat mich nicht überzeugt.

                                              • 6

                                                Diese Vorgeschichte des legendären Robin Hoods ist ein spannender Ansatz!
                                                Wie er sich von den Kreuzzügen befreite und dann wie er Robin Loxley wurde hört sich auch romantisch an. Aber ein bisschen mehr Flair wäre schon besser gewesen.
                                                Die Darsteller sind sehr gut besetzt. Russell Crowe spielt seinen Titelhelden ziemlich solide und man schaut ihm auch gerne zu. Cate Blanchett als Marion ist gut, ist aber ein wenig unterfordert. Mark Strong gefällt mir sehr gut. Nur leider hat er wenige Szenen und auch seine Rolle kann er nicht wirklich entfalten.
                                                Der Film ist gut und episch erzählt von Ridley Scott! Schöne Landschaftsaufnahmen und Kamerafahrten. Bas irgendwie wollte Scott „Gladiator“ kopieren.
                                                Und da hadert es schon: Die Geschichte ist stimmig und mit dem Erfolg von „Gladiator“ hat man versucht, das Rezept zu kopieren.
                                                Fazit: Sehr eindrucksvoll und spannend! Nur leider mit Überlängen gespickt und etwas oberflächlich!

                                                • 5

                                                  Meine liebste Verfilmung von Robin Hood ist die Disney-Version aus den 70ern.
                                                  Denn sie trifft meiner Meinung nach am besten die Figur des Robin Hood:
                                                  Ein cleverer, schlitzohriger, charismatischer Sozialrebell mit dem Herz am rechten Fleck, der seine Probleme eher mit Geschick, List und Tücke löst, als mit roher Gewalt.

                                                  Leider schießt Ridley Scotts Version des britischen Strumpfhosenträgers meilenweit an dieser Figur vorbei. Russel Crowe ist eine absolute Fehlbesetzung, der im Prinzip seine Rolle aus "Gladiator" einfach weiterspielt und zusammen mit dem Drehbuch dafür sorgt, dass Robin Hood ein eher stumpfer, wenig charmanter Ritter/Feldherr ist und kaum noch etwas mit der eigentlichen Figur gemein hat.

                                                  Auch der Rest des Films ist im Endeffekt ein austauschbarer, generischer Ritterfilm, bei dem eben einige Figuren zufällig so heißen, wie die der englischen Erzählung. Nichts ist wirklich neu, vieles kommt einem bekannt vor, praktisch alles hat man so oder so ähnlich schon in anderen Filmen gesehen, sogar in anderen Werken Scotts, was das ganze noch trauriger macht.
                                                  Das soll nicht heißen, dass der Film nicht ordentlich inszeniert wäre, das ist er nämlich. Man hat schöne Massenszenen, tolle Kulissen und Kostüme, die Kamera ist sehr schön anzusehen und die Schauspieler bekleckern sich zwar nicht unbedingt mit Ruhm, spielen aber alle ordentlich.

                                                  Trotzdem ist wird man als Zuschauer nie wirklich gepackt. Ich blieb den ganzen Film über seltsam distanziert und ziemlich gelangweilt, was zum einen am lahmen Drehbuch lag und zum anderen daran, dass ich kaum Neues in diesem Film entdecken konnte.

                                                  Wer Lust auf einen handwerklich ordentlichen, typischen Ritterfilm ohne eigenen Charakter hat, kann hier gerne zugreifen und sich zum gefühlt hundertsten Mal anschauen, wie Ritter auf Burgen zustürmen. Wer eine Verfilmung von Robin Hood oder ein stilprägendes Scott-Meisterwerk erwartet, wird bitter enttäuscht werden.

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                                                  • 6 .5

                                                    Das größte Problem des Films ist der Score. Null Emotionen, man wird nicht mitgerissen. Hatten Zimmer oder Gregson-Williams keine Zeit? Die Musik ist so vergessenswürdig, dass man sie als großen negativen Part des Films nicht vergessen kann.

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