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Sin Nombre - Kritik
MX/US 2009 Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 29.04.2010
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Kritiken (13) — Film: Sin Nombre
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenSin Nombre hätte viel Potential gehabt ein großer Film zu werden. Besonders zu Beginn überwiegen die positiven Aspekte noch deutlich und der Film versteht es sein Milieu zu schildern und eine packende Atmosphäre zu erzeugen. Doch sobald man die beiden Handlungsstränge zusammenführt, flacht die Handlung etwas ab und Sin Nombre reduziert sich selbst auf klassische Verfolgungsszenen und Schießereien. Manchmal hängt zwar ein Hauch Vergänglichkeit in der Luft, aber da wäre trotzdem mehr möglich gewesen. Kurzweilig und insgesamt sehenswert bleibt Sin Nombre aber dennoch.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Begbie Sun, 01 Aug 2010 22:26:43 -0000
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Begbie Sun, 01 Aug 2010 22:27:01 -0000
Antwort löschenJa genau so seh ich das auch...
Tytus Tue, 11 Jan 2011 15:07:00 -0000
Antwort löschenJa genau so seh ich das auch..
Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online
Kommentar löschen"Sin Nombre" ist ambitioniertes Genrekino, das alles richtig macht, aber vielleicht gerade deswegen ein wenig blutleer wirkt.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEin Film ohne Schauspieler, sagte Hendrik. Und das ist ein starkes Kompliment für einen Film, der über das wirkliche Leben sprechen will. Ein beeindruckender, dichter Film, der sehr intensive Bilder findet für den Kampf ums Überleben, für die Hoffnung und die grausame Realität in Mittelamerika. Handwerklich so souverän, dass man dem Film vorgeworfen hat, Hollywoodmainstream mit mexikanischen Emigrations- und Gangsterkolorit zu sein. Was natürlich Blödsinn ist. “Sin nombre” ist berührendes Kino, das uns Menschen und Schicksale und das wirkliche Leben nahebringt. Und das ist eine ganze Menge. Eine ganze Menge mehr als fast alles aus Hollywood in den vergangenen Jahren. (Mehr im Podcast)
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Sin Nombre“ ist ein großartiges, mächtiges Drama, das sich satt und schnell entwickelt. Der Fluss des Films ist immer wieder sagenhaft: Von einem ruhigen Dahinrollen durch die Landschaft mit dem vom Zug, der so ganz anders, so viel ehrlicher als in „Megacities“ wirkt, steigert sich die Szene über ein raffiniertes Ausweichen der Grenzkontrollen zu einer heftigen Schießerei zwischen den Gangs. Doch bei aller erstaunlicher Filmkunst von Cary Joji Fukunaga, einem Amerikaner mit schwedischen und japanischen Wurzeln, prägen sich die Figuren und Schicksale am stärksten ein: Smiley, der kleine Killer. Erschreckend, beängstigend. Das Mitleid, das man mit dem stillen Jungen hatte, als er die brutale Prügel aushielt, wandelt sich bald. Man versteht eigentlich nicht, wieso er seinen Mentor El Casper verrät, doch der Kleine geht so entschlossen seinen Weg, dass man begreifen muss, was die Gang solch einem Kind bedeutet. So viel, dass er über Leichen geht. Die Gangs als Hort und Familienersatz sind ebenso Realität wie der ununterbrochene Zug von Flüchtlingen in Richtung Norden. Solche Geschichten können nicht gut ausgehen. Selbst wenn es jemand in die USA schafft, schmeckt dieser Erfolg furchtbar bitter.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschen»Sin Nombre« ist ein durchaus zynischer Film, der mit den Schau- und Schauerwerten der Peripherie spielt. Die Logik des Lebens am Rande eines guten Lebens wird durch intelligente wie drastische Regiekniffe geschildert.
Erzählt wird von einer Realität, in der Kindlichkeit eine militärische Qualität ist, und oft folgt auf die Kindheit nicht einmal eine prekäre Jugend, sondern gleich der Friedhof.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenEs grenzt an ein Wunder, wie die starken Schauspieler/innen, fast allesamt Laien, den reichlich schematischen Figuren Leben einhauchen. Nur konsequent erscheinen dagegen die Preise für Regie und Kamera, die "Sin Nombre" beim renommierten Sundance-Festival erringen konnte. Konsequenter Realismus und ästhetische Brillanz bilden hier einmal keinen Widerspruch. Die einfache Geschichte entwickelt einen unglaublichen Sog, die Zugfahrt ins Ungewisse mit ihren vielen Gefahren wird physisch erfahrbar. (...) Fukunaga vertraut auf die visuelle Kraft seiner Geschichte, in der sich Elemente von Thriller und Western miteinander mischen. Das mexikanische Filmwunder der frühen Nullerjahre findet damit eine Fortsetzung. (...)
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIm Unterschied zur hohen Schnittfrequenz und den unruhigen, mit wackeliger Handkamera aufgenommenen Bildern etwa von „City of God“ oder auch von José Padilhas „Tropa de Elite“ fällt an „Sin nombre“ die ruhigere, sehr klassische Kameraführung auf, die bestechende Aufnahme liefert. Insbesondere die Filmmusik überzeugt mit ihrer Mischung aus fetzigem Rap und ruhigen Passagen, die freilich das allzu Folkloristische vermeiden. Obwohl auch deshalb atmosphärisch weniger dicht, weil sich das von Regisseur Cary Joji Fukunaga selbst verfasste Drehbuch mitunter konstruiert ausnimmt, hat Fukunagas Spielfilmdebüt mit Mereilles’ „City of God“ den halbdokumentarischen Ansatz gemeinsam, die „Sin nombre“ eine ausgesprochene Authentizität verleiht.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenSeine Tattoos bedeuten sein Verderben: Die in die Haut geritzten Symbole verraten, welcher mexikanischen Gang Casper (Edgar Flores) angehört. Und da sie nicht so einfach wieder zu entfernen sind, tun sie dies auch noch, als Casper sich längst von seiner Bande losgesagt hat. So bleibt er sein Leben lang gezeichnet und erleichtert seinen ehemaligen Gangbrüdern und befreundeten Banden, die mittlerweile zu seinen erbitternsten Feinden geworden sind, ihn zu jagen.
Doch warum hat Casper seiner Gang, die so etwas wie eine Familie für ihn bedeutete, den Rücken gekehrt? Die Straßenbande fordert von Casper bedingungslose Loyalität. Als aber herauskommt, dass der 18-Jährige sich heimlich mit einem Mädchen trifft, muss er mit ansehen, wie die junge Frau von seinen Boss brutal ermordet wird. Caspers nächste Mission ist entsprechend undankbar: Er soll auf einem Güterzug in Richtung USA fahrenden, südamerikanischen Flüchtlinge ausnehmen. Doch als er dies nicht übers Herz bringt und einen mitreisenden…
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Sin nombre» ist ein zwar eindrückliches, aber dennoch ein wenig zu konventionelles Elendsdrama.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenEs gibt eine seltsame Schönheit in der Armut und der Verzweiflung, die Sin Nombre einfängt, ein bewegendes und beeindruckendes Debüt von Autorenfilmer Cary Joji Fukunaga, welches sowohl die Reise Richtung Norden von so vielen Mexikanern und Zentralamerikaners nachverfolgt und die Gang-Gewalt thematisiert, welche die Zurückgebliebenen bedroht.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenEinmal erdrückend realistisch und dann wieder melodramatisch abgedroschen - diese Strategie funktionierte ja bei Slumdog Millionaire, wieso nicht auch bei Sin Nombre? Dieses Spielfilmdebüt stammt von Regisseur Cary Joji Fukunaga, der aus Oakland kommt und dieses Projekt am Sundance Institut entwickelte. Der Film kam zu beachtlichem Ruhm auf dem diesjährigen Sundance-Festival, so wie Frozen River im vergangenen Jahr. Ich frage mich allerdings, ob es im Entwicklungsprozess von Sundance liegt, dass talentierte Regisseure und Autoren zu Handlungs-Vorrichtungen und Überfrachtungen ermutigt werden.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenSin Nombre ist ein kraftvoller, magenverdrehender Thriller, der einige packende Geschichten aus Zentralamerika verknüft. Der Film ist zudem eine der bewegendsten und am besten erzähltesten Sagen über lateinamerikanische Einwanderer mit dem Ziel USA seit El Norte aus dem Jahr 1983. [...] Dass dies Fukunagas Debütfilm ist, ist erstaunlich, betrachtet man das gestochene Skript, die technische Professionalität und das spannungsgeladene Tempo. Die Besetzung ist erstklassig.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenSin Nombre ist ein beachtenswerter Film, der die unglaublichen Entbehrungen zeigt, die Menschen erleiden, um "El Norte" zu erreichen. Ja, das Thema der illegalen Immigration ist ein schwieriges. Wenn wir einen Fremden ohne Papiere treffen, sollten wir nicht zu schnell mit unseren Annahmen sein. Diese Person könnte ihr Leben für Wochen und Monate an den Abgrund gebracht haben, um das zu suchen, was wir den Amerikanischen Traum nennen. Was Fukunaga inspirierte, als Amerikaner, diesen Film zu machen, so erfuhr ich, war eine Geschichte aus dem Jahr 2003 über 80 illegale Immigranten, die in einem LKW gefunden wurden und in Texas zurückgelassen worden waren. 19 starben.
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Kommentare (71) — Film: Sin Nombre
pischti Thu, 16 May 2013 12:34:17 -0000
Kommentar löschen"Sin Nombre" ist ein Drama, welches die Flucht eines jungen Mannes zeigt, nachdem er aus einer der berüchtigsten kriminellen Banden Mexikos, der Mara Salvatrucha, aussteigt. Was anfangs eine spannende Odyssee verspricht, verrennt sich irgendwann in einer zu erzwungenen Liebesgeschichte zweier auf der Flucht befindenen Teenager, jeder mit unterschiedlichen Absichten. Die Entstehung und Entwicklung der Beziehung geht dabei viel zu schnell, beide Figuren waren mir außerdem zu oberflächlich. Das ganze Geschehen wirkt teilweise etwas lieblos aneinandergereiht und mich hat die ganze Story fast zu keinem Zeitpunkt besonders gefesselt. Trotz einiger positiv zu erwähnenden Szenen wurde mir auch die Brutalität, mit der solche Banden vorgehen, etwas zu lasch dargestellt, dazu kommt ein Ende was mir persönlich zu apruppt war, da Handlungsstränge einfach weggelassen wurden und gerade eine Sache noch einige Fragen aufwirft. "Sin Nombre" ist zwar schauspielerisch in Ordnung, die ganze Geschichte ist ok, auf technischer Ebene alles im grünen Bereich, aber ich kann die vielen Lobeshymnen nicht so ganz nachvollziehen. Sicherlich ein Film den man sich ansehen kann, trotzdem kommt schnell ein Vergleich zu "City of God" in den Sinn des Zuschauers und sorry, aber hier hat "Sin Nombre" keine Chance.
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kobbi88 Thu, 16 May 2013 21:33:40 -0000
Antwort löschenDer Anfang klingt eigentlich echt toll, aber anscheinend geht der Film dann viel schlechter weiter. Meinste, den kann man sich trotzdem mal ansehen?
pischti Thu, 16 May 2013 21:54:25 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall Kobbi, er hat recht gute Kritiken bekommen und auch die Durchschnittsbewertung kann sich sowohl hier bei den moviepiloten als auch bei imdb sehen lassen. Ich habe meine Meinung da anscheinend etwas exklusiv :D An sich ist der Film eine einigermaßen runde Sache, aber eben im Vergleich mit "City of God" deutlich schwächer. Selbst das Ende ist ok, aber irgendwie wurde am Ende ein für mich wichtiger Handlungsstrang einfach übersprungen und plötzlich war es halt so. Ich will nicht spoilern, aber eine kurze Erklärung fehlte mir da ^^
kobbi88 Thu, 16 May 2013 21:58:00 -0000
Antwort löschenna, wenn das so ist, dann werde ich ihn mir mal vormerken ;)
vanilla Fri, 17 May 2013 12:58:50 -0000
Antwort löschenich auch, danke pischti für die Einführung;-)
Rob Stark Sat, 18 May 2013 08:51:10 -0000
Antwort löschenDas ist aber auch hart, "Sin Nombre" mit "City of God" zu vergleichen :-) Ist doch klar, dass er dann chancenlos ist. Aber hab ich mir vorgemerkt, klingt ganz interessant.
pischti Sat, 18 May 2013 09:48:05 -0000
Antwort löschenWer im gleichen Genre wildert, der muss mit dem Vergleich leben ^^
Rob Stark Sat, 18 May 2013 09:50:43 -0000
Antwort löschen:-D Das gefällt mir, da es zutrifft!
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cpt. chaos Mon, 20 May 2013 17:59:47 -0000
Antwort löschenDer sich mehr oder minder aufdrängende Vergleich zu "City of god", wurde ja bereits von dir angeführt. Das stellte für mich wohl auch das eigentliche Problem dar, als ich mir den Film angesehen habe. Und in der Tat liegen Welten zwischen den beiden Filmen; da kann es wohl eigentlich keine zwei Meinungen geben!
pischti Mon, 20 May 2013 18:18:01 -0000
Antwort löschenRichtig, zumal "Sin Nombre" völlig bejubelt wird, aber dann doch gnadenlos gegen "City of God" abkackt, zurecht! :D
freakualizer Sat, 06 Apr 2013 14:20:47 -0000
Kommentar löschenRealistisch, böse. Hätte für mich allerdings nen Ticken härter sein können.
So verlor der Film ab dem Bahnhof doch etwas an Zugkraft.
Bleibt aber ganz bestimmt sehenswert.
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TheCineast Tue, 19 Feb 2013 01:03:02 -0000
Kommentar löschenCary Fukunaga hat mit seinem Regiedebüt(!) einen Film geschaffen der nichts verherrlicht, nichts beschönigt und nichts auslässt! Der Film soll nichts suggerieren, setzt einem kein Richtig oder Falsch vor und soll den Zuschauer erst Recht nicht zu einem Wohlgefühl emporheben! Dies ist kein "Armutsporno", kein Film zum aufgeilen... Dieser Film soll aufzeigen, lehren. Lehren über eine andere, eine fremde Gesellschaft, welche von der Regierung erfolgreich abgegrenzt wird und dadurch innergesellschaftlich selbst organisiert von Gangs regiert, welche über sehr viel Macht verfügen. Eine Gesellschaft, die an einen Gott glaubt und auch an ein besseres Leben in Amerika, dabei aber auch an ein anderes und doch teilweise eben vorgesetztes "Richtig" und "Falsch". Eine Gesellschaft der Paradoxie. Eine Gesellschaft die Normen und Werte mischt, nuanciert, verformt, anders interpretiert, nicht anders kennt. Es geht um Achtung, Männlichkeit, Macht, Liebe. Anerkannte Ziele der westlichen Welt, erreicht durch eine "normalerweise" abgelehnte, also normabweichende Verhaltensweise: die Gewalt. Eine Gewalt, die vorausgesetzt wird um zu bestehen. Eine NORMale Gewalt.
Der Sprung vom Gangleben zum Roadmovie ist nicht ganz lückenlos gelungen, zeigt jedoch unterschwellig, was Christian Poveda eindrucksvoll in "La Vida Loca" dokumentierte:
Viele kennen und wollen kein anderes Leben, andere möchten ausbrechen, glauben -wie gesagt- noch an den amerikanischen Traum... Und geben alles für ein angeblich besseres Leben.
Und das muss man diesem Film in der heutigen Zeit zugutehalten: Er zeigt lediglich auf!
Fast besser ist jedoch -auch diesbezüglich- Fukunagas vorangegangener Kurzfilm "Victoria para Chino", welchen er als Abschlussfilm an der New York University für das Graduate Film Program einreichte. Dieser ist auf der Blu-Ray als Bonusmaterial vorzufinden. Wer des Spanischen mächtig ist, möge einmal bei youtube einen Blick riskieren. Wer nicht, kann auch einfach die Bilder wirken lassen:
http://www.youtube.com/watch?v=iSOxgiWYhh4
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xzonarossa Thu, 14 Feb 2013 02:53:13 -0000
Kommentar löschenSehr guter Film, einer meiner Lieblingsfilme.
Kennt jemand ähnliche Filme?
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movie.max Thu, 14 Feb 2013 09:08:54 -0000
Antwort löschencity of god...
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TheCineast Tue, 19 Feb 2013 01:03:19 -0000
Antwort löschenLa Vida Loca
pischti Thu, 16 May 2013 12:19:09 -0000
Antwort löschenCity of Men
Reli Thu, 13 Dec 2012 10:42:58 -0000
Kommentar löschengegen dieses knallharte Werk wirkt "Slumdog Millionär" wie eine Disney-Verfilmung.
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pischti Thu, 16 May 2013 12:35:05 -0000
Antwort löschenNaja, so knallhart war es jetzt auch nicht ^^
filmfreak23 Tue, 13 Nov 2012 16:25:50 -0000
Kommentar löschen"Sin Nombre" ist auf der einen Seite ein authentisches Portrait der Gangs in den mittelamerikanischen Ländern, auf der anderen Seite ein bewegendes Flüchtlings-Drama.
Ein Film über Hoffnung auf ein neues Leben, über Gewalt und über menschliche Werte, welche man heutzutage in der Gesellschaft immer seltener vorfindet.
Sensibel gespielt und stark inszeniert.
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Tyhny Thu, 23 Aug 2012 16:21:32 -0000
Kommentar löschenSin palabras.
Ein spannender Film, der Lust auf mehr macht.
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markus.rittner Sat, 28 Jul 2012 07:27:24 -0000
Kommentar löschenTolles Streifen, aus einer "anderen Welt" in der das überlegben ein wirklich harter Kampf ist, hat mir sehr gut gefallen! Sehr atmosphärisch, tolle Darsteller und der Film kommt auch sehr autentisch daher (soweit ich das beurteilen kann)!
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markus.rittner Sat, 28 Jul 2012 07:29:54 -0000
Antwort löschenSoso...tolles Streifen.....;)
VisitorQ Thu, 26 Jul 2012 20:17:38 -0000
Kommentar löschenGuter Film. Gut gespielt, spannend und schön gefilmt. Vor allem das Ende hat mir gefallen.
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8martin Mon, 23 Jul 2012 16:43:14 -0000
Kommentar löschenDer Film ist zu Recht mit Preisen überhäuft worden. Ohne große Umschweife kommt es gleich zu einer stimmigen Hinführung ins Thema. Wir sind in der kriminellen Welt der Tattoos, der Gangs und der Slums. Die Männer bringen mit ihrem Macho-Gehabe die Gewalt ein, die Mädels die Emotionen. In expressiven Bildern werden die hier herrschenden Machtstrukturen einer brutalen Hierarchie geschildert. Exekutionen als Strafe neben einem brutalen Aufnahmeritual. Da ist kein Platz für Individualität, das Überleben sichert nur die Treue zur Gang. Wer da ausbricht ist tot. Casper (Edgar Flores) versucht es. Er rettet Sayra (Paulina Gaitan). Beide versuchen auf dem Dach eines Güterzuges, eine hier übliche Art zu reisen, über Mexiko in die USA zu gelangen. Das Milieu ist authentisch, die grausame Konsequenz bis zum Ende logisch und voller Spannung. Besonders der dramatischen Höhepunkte am Grenzfluss geht unter die Haut, weil hier auch noch Emotionen berührt werden. In der Figur des kleinen Smiley (Kristian Ferrer) wird die Werteskala deutlich, um die es hier unter anderem geht: Zuneigung und Vertrauen gegen Angst und Verrat. Und als Beweis immer wieder Mord. Casper und Sayra haben keine Chance, aber sie nutzen sie.
Packend, emotional, lebensnah.
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mikkean Sun, 22 Jul 2012 21:34:30 -0000
Kommentar löschenEin kurzer, brutaler Moment auf dem vollgepackten Dach eines Zuges und zwei Schicksale kreuzen sich: Sayra, die von ihrem Vater über die Grenze geholt wird. Und Willy, der von seiner Gang-Familie, der Mara Salvatrucha, El Casper gerufen wird. Eigentlich begleitet er seinen "großen Bruder", um die Illegalen auszurauben. Aber Willy wurde alles genommen, auch das Mädchen, das er liebte. In diesem kurzen Moment entscheidet er sich anders und richtet sich gegen seine Bande. Von jetzt an ziehen er und Sayra an einem Strang. Doch der Weg ins gelobte Land Amerika wird nicht nur Grenz-Schützern gesäumt, auch die Mara Salvatrucha hetzt den beiden hinterher. Schließlich hat El Casper sein Todes-Urteil unterschrieben ...
Schon die Figuren-Konstellation macht es deutlich: "Sin Nombre" ist kein verniedlichendes Amen-Märchen, kein verkitschtes Sozial-Kino oder ein plumper Gangster-Film mit Latino-Ambiente. Autor und Regisseur Cary Joji Fukunaga kleidet seinen Stoff in nüchternen Bildern, die kurze Verschnaufpausen ebenso klar festhalten wie Brutalität und Tod. Angenehm frei von nervigem Gangsta-Getöse, bei denen die Bad Guys mit gezückten Knarren rumrennen und die ganze Zeit "Ey Nigga" oder ähnliches krächzen. "Sin Nombre" ist eine Reise entlang der Route der Hoffnungslosigkeit, ein wahrer Höllenritt. Was die Wirkung noch verstärkt, ist die Tatsache, dass dieser Weg tagtäglich von echten Menschen bestritten wird. Dass es Leute gibt, die so in ein Land kommen wollen, in dem es ihnen nicht viel besser ergehen wird.
Eigentlich unerträglich grässlich, diese Vorstellung. Und doch, wie bei jedem Film mag es jene geben, die meinen, hier ist nicht alles so eindringlich und aufwühlend ist. Dass ihnen dieses Drama herzlich abgeht. Für mich bezieht "Sin Nombre" seine starke Wirkung aus der Menge der einzelnen Teile, die selten so gut wirken. Klasse Nachwuchs-Darsteller, ein reifes Konzept und eine gute Dramaturgie. Vielleicht werden uns Sayra und Willy nicht so laut als Sympathie-Träger aufs Auge gedrückt. Ist auch unnötig, denn dieser Film endet nicht mit dem Paradies am Ende des Regenbogens. Diese Story ist vor allem glaubhaft und realistisch. Und führt insgeheim vor Augen, wie gut es uns eigentlich geht.
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HopeWithinChaos Fri, 27 Apr 2012 09:10:13 -0000
Kommentar löschenGut gemachtes Roadmovie welches sich nicht hinter gößeren Produktionen zu verstecken braucht.
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass man etwas mehr über das Leben in einer Gang erfährt.
Zudem ist der Film teilweise etwas Spannungsarm.
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CoOLik Wed, 11 Apr 2012 23:29:57 -0000
Kommentar löschenHätte sich der Film mehr mit der Gang und weniger mit der Liebesgeschichte befasst, so wären definitiv mehr Punkte rausgekommen. Und mal ehrlich, die Dialoge zwischen Sayra und Casper waren ziemlich flach bis klischeehaft.
Versteht mich nicht falsch, ich fand den Film gut und ich kann ihn jeden empfehlen. Ich wollte nur neben den ganzen euophorisch optimistisch hinterlassenen Kommentaren ein paar Mängel zur Schau stellen, die meines Erachtens den Film zu erwähnen sind.
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Das Urteil Wed, 11 Apr 2012 19:58:50 -0000
Kommentar löschenDie Schauspieler sind echt der Hammer, das Wahre hinter diesem Film, sofern man die Wahrheit kennt, gibt einem den Kick beim Zuschauen. Die MS 13 sind die weltgrößte und gefährlichste Gang, und diese Aufnahmerituale, die beim Film zu Sehen sind, gibt es wirklich. Die Frauen haben die Wahl zwischen Prügel oder Vergewaltigung mehrerer Mitglieder für die Aufnahme!
Aber zurück zum Film. Die Schauspieler haben es drauf, die Story bleibt spannend, und allein schon des übergeilen Endes wegen lohnt es sich den Film zu schauen, glaubt mir!
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sba Wed, 14 Mar 2012 11:31:52 -0000
Kommentar löschenNot macht erfinderisch. Da erscheint eine brutale Gang, die Schutzgeld erpresst, raubt und mordet zunächst nicht die schlechteste Wahl zu sein. Und man muss kompromisslos zu ALLEM fähig sein. Vielen macht dies nichts aus, aber so manches knallhart erscheinende Gangmitglied hat doch einen weichen Kern und ist tief drin noch Mensch geblieben. Der Film belegt es eindrucksvoll. Mir hat es die Sprache verschlagen. Sehr sehenswert!
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based_god Tue, 14 Feb 2012 15:01:32 -0000
Kommentar löschenIntensiv, spannend, konsequent.
Sehr nüchtern erzählt "Sini Nombre" die Geschichte eines dem Tod geweihten Gang-Aussteigers. Auf grossartige Action wird verzichtet und auf ein Blutbad ebenso. Vielmehr weiss der Film durch grandiose Bilder und gute Darsteller zu brillieren.
Eine erstaunliche mexikanische Produktion.
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G0DsTylA Thu, 19 Jan 2012 23:15:28 -0000
Kommentar löschenGuter Film, der durch authentizität glänzt,aber meiner meihnung nach ein bisschen zu wenig action geboten hat. Dennoch sehr sehenswert und wer sich mit dem thema der " Mara Salvatrucha" beschäftigt sehr interresant, allerdings sind da einige dokus warscheinlich einsichtiger! Jedoch war ich mit dem ende nicht ganz zufrieden aber da es ein Drama ist war das eigentlich zu erwarten. Ich kann ihn nur empfehlen aber da sind Filme wie "City of God" doch noch besser meiner meihnung nach. Von mir daher gute 7.5.
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Sarabsi Wed, 09 Nov 2011 09:39:55 -0000
Kommentar löschensehr brutaler und nahe gehender Film über Gangs in Mittelamerika und die Migration in die USA. Auch wenn die Dialoge und die Synchronisation, selten auch der Plot, nicht besonders (überzeugend) sind, so ist "Sin Nombre" meiner Ansicht nach ein sehr wichtiger Film. Zum einen wegen der kaum fassbaren brutalen Gewalt, die u.a. durch Armut entsteht, zum anderen aber auch um zu sehen, was Menschen alles auf sich nehmen, um in ein Land zu gelangen, wo sie ihrer Meinung nach besser leben können. Täglich versuchen sicherlich Tausende so ein Wagnis, aber wie krass und hart dieser Weg tatsächlich ist, kann man sich kaum vorstellen. Obwohl es eigentlich ein Menschenrecht ist, "seinen Aufenthaltsort frei zu wählen sowie jedes Land, einschließlich sein eigenes, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren", so ist das in der Realität doch nicht umsetzbar.
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Wumz Tue, 08 Nov 2011 13:59:54 -0000
Kommentar löschenVor ca. einem Jahr hab ich mich bei Moviepilot angemeldet, unteranderem dank diesem Film. Damals habe ich im Internet nach Filmen wie "Sin Nombre" gesucht, kurze Zeit später war ich auch schon bei MP angemeldet. Meine Leidenschaft für Filme jeglicher Art hat sich seitdem verdoppelt und mein Filmhorizont ist auch erheblich gewachsen.
Nun frage ich mich, was mich damals veranlasst hat Filme wie Sin Nombre zu suchen. Das hat zum einen sicher mit meinem Interesse an Süd- und Mittelamerika zu tun und auch mit den Themen des Films, die da wären: Flucht aus dem eigenen Land und das Leben in einer Gang.
Diese beiden Themen werden in "Sin Nombre" geschickt miteinander verbunden und bieten vielleicht keinen differenzierten Einblick in die Gesellschaft Mexikos, dafür aber einen intensiven. Das Niveau des Films sinkt leider in der zweiten Hälfte, hier rückt nämlich eine Liebesgeschichte in den Vordergrund, die der Film nicht nötig gehabt hätte. Nicht desto trotz bleibt "Sin Nombre" ein durchaus sehenswertes Drama.
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JimiHendrix Tue, 08 Nov 2011 16:36:38 -0000
Antwort löschennette kleine anekdote ;D
DonMunich Mon, 31 Oct 2011 13:40:20 -0000
Kommentar löschenDieser Film zeigt am Anfang wie es ist in einer Umgebung aufzuwachsen, die von Hass und Gier nach Anerkennung innerhalb einer Gemeinschaft geprägt ist. Man sieht, auch wenn der Film nicht zu sehr darauf eingeht, wie sehr es für die Kinder und Jugendlichen wichtig ist irgendwo dazu zu gehören, auch wenn es "nur" darum geht in einer Bande von Mördern und Verbrechern aufgenommen zu werden. Dieser Film zeigt deutlich das Menschen ohne Perspektiven zu allem fähig sind. Am Anfang des Filmes wird gut darauf eingegangen, jedoch leider verflacht die Geschichte ein wenig in dem Moment als der junge Casper das Mädchen auf dem Zug rettet. Diese dann entstehende Notgemeinschaft zwischen Casper und dem Mädchen Sayra beschreibt zwar gut die Flucht aus einem armen Land, aber ohne die Spannung zu sehr auf die Spitze zu treiben. Das Ende ist ok und wahrscheinlich am realistischsten von allen möglichen Enden die man hätte sich ausdenken können. Im Großen und Ganzen ein guter film der zum nachdenken anregt...
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