Ted - Kritik

US 2012 Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Komödie, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 02.08.2012

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Kritiken (31) — Film: Ted

Der Satiriker: Kopf & Kino

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8.0Ausgezeichnet

Was soll man sagen wenn man selber Fan ist? Nein der Film ist kein Meilenstein. Er ist streckenweise unausgegoren und hat auch ein, zwei filmische Längen. Manche Gags zünden nicht und sind zu sehr inszeniert. Im Gegenzug wurde der Film aber auch wesentlich weniger gehyped als andere Millionen-Blockbuster. "Ted" nimmt sich selber nicht zu ernst. Er will keine Offenbarung darstellen. Es geht schlicht um einen rumvögelnden, kiffenden Teddybären und seinen "Donner-Buddy". Als Bonus sehen wir eben Nutten die auf den Boden kacken. Ein gepflegter No-Brainer der zu keinem Moment mehr will als Unterhalten - und wer sich darauf einlässt wird auch prächtig unterhalten. Auf jeden Fall ein Tipp, später, für den Heimvideo Markt. Mit Freunden und einem Kasten Bier ist der Abend dann auf jeden Fall saved.

Nicht perfekt. Aber sympathisch versaut!

In diesem Sinne,
F***ing Cheerio und viel Spaß bei Eurem nächsten Kinofilm.

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JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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4.5Uninteressant

Das ich das über 30 Jahre nach "Flash Gordon" nochmal behaupten kann: Sam J. Jones hätte den Film fast noch über oder zumindest auf die graue Mitte wuppen können. Herrlich selbsironisch und uneitel hat er die besten Szenen im Film. Nur so viele sind das ja nicht. Sonst ist "Ted" weder Fisch noch Fleisch. Seth MacFarlane serviert bei seinem Spielfilmdebüt einen kaum homogenen Eintopf aus dem anarchischen Proll-Humor seiner Trickserien (den ich dort echt mag), Animations-Krams und RomCom aus der Tüte.

Grundsätzlich verstehe ich ohnehin kaum, was an animierten Figuren in einem Realfilm lustig sein soll. Das geht, wurde schon bewiesen, aber ist ein sprechender, vögelnder, kiffender, pöbelnder Teddy-Bär automatisch lustig, nur weil er ein Teddy ist? Wenn das von einem Menschen gespielt werden würde, jeder würde sich über den nervige Sidekick aufregen. So ist das natürlich ein Brüller. Also ich weiß nicht...
Immerhin sieht das Dings-Bums wirklich gut animiert aus, da hätte ich weniger erwartet.

MacFarlane scheint seinen bissigen Humor wohl eher in den kurzen
Serienfolgenformaten sinnvoll einsetzen zu können, da spielt die Handlung eh keine Rolle, seine Shows sind ja eher eine Aneinanderreihung von Gags und Pointen, die irgendwie in einer Rahmenhandlung gequetscht werden. Hier weiß er scheinbar nix mit der Zeit anzufangen. Anfangs noch eine einfache Furz-Fluch-Fick-Parade, mutiert "Ted" zum gängigen Beziehung-in-Not-Langweiler zum Ausmalen. Entweder sollte damit gezielt ein breiteres, leicht zu begeisterndes Publikum angesprochen werden, es sollte nicht zu unangenehm aufgefallen werden oder aus Unerfahrenheit macht man halt das, was alle machen. Wie auch immer, so ist das nicht viel.

"Ted" hat nur wenige Gags die bei mir zünden konnten (Stichwort Sam J. Jones), sonst erschreckend harmlos (trotz bemühtem Pöbel-Faktor) und gegen Ende sogar bieder. Passt ja mal so gar nicht zusammen. Dann lieber noch mal "Flash Gordon".

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Alex.de.Large

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Doch, das lohnt.


kyote

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Guter Kommentar. Gibt gut mien Empfinden beim schaune des Films wieder. Hätte mehr erwartet.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

[...] Ted ist mal wieder so ein Film, der uneingeschränkt großartig hätte werden können, würde er sich nicht – neben all der Respektlosigkeit und den teils genialen Sprüchen – gleichzeitig insbesondere in der zweiten Hälfte den üblichen Genre-Konventionen der RomCom unterwerfen und zudem noch mit einer überflüssigen wie unpassenden Verfolgungsjagd aufzuwarten weiß, die dem Film nebst schmalzigem Ende auf den letzten Metern noch das letzte bisschen Subversion raubt. Obwohl Ted selbst das Potential zur Kultfigur hat und auch Mark Wahlberg und die wie immer bezaubernde Mila Kunis zu überzeugen wissen, versumpft der Film doch immer mal wieder in der puren Mittelmäßigkeit. [...]

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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5.0Geht so

[...]Seth MacFarlane ist der letzte aus dem großen (grob unter diesem Begriff zusammengefasst) Gesellschaftssatire-Quartett des aktuellen US-Zeichentrickfilms, zu dem neben „Family Guy“ und „American Dad“ natürlich noch Trey Parker/Matt Stones kompromissloses „South Park“ und natürlich Matt Groenings unverzichtbare „Simpsons“ gehören, den es nach den Mattscheibenerfolgen auf die große Leinwand zieht.[...]Das R-rated Buddy Movie „Ted“ gliedert sich überwiegend passgenau an MacFarlanes Humorcharakteristika an, gewohnte „Family Guy“/“American Dad“-Mechanismen übertragen auf die Story um den Vulgärbär und seinen Slackerkumpel. „Ted“ wird also niemanden von den Qualitäten des zukünftigen Oscar Hosts überzeugen, wenn man diese bislang verschmäht hat. Freche bis offen huldigende Popkulturreferenzen, Obszönitäten und Gagstrecken ohne Bindung an Stimmung, Moment oder Story, sequentielle randomisation und die dominierende Nebenfigur, bei der der Freakpegel allein ihrer Anlage wegen heraussticht und von der MacFarlanes Cartoons gleich jeweils zwei haben – wer da im 20-Minuten-TV-Format nicht drüber lacht wird’s auch mit dem fünffach längeren „Ted“ einigermaßen schwer haben.

Während der MacFarlane-Fan vielleicht eher enttäuscht wird. Überall da, wo sich das Serienformat nicht zum Spielfilm transformieren lässt, setzt „Ted“ auf sehr generisches Plotwerk, vermischt die Geschichte des kiffenden, pöbelnden und rumhurenden Bären neben dem an sich ganz gut funktionerenden, märchenhaften beste Freunde-Part darüber hinaus mit Sonntag Nachmittags-Familienfilmattitüde und fühlt sich damit an wie in den 1990ern und an role models wie dem Macaulay Culkin-Vehikel „Richie Rich“, dem unterirdischen „Baby Geniuses“ oder „Ein Hund names Beethoven“ hängen geblieben. Was sogar MacFarlanes Absicht sein kann, den Film aber im letzten Viertel sein Zielpublikum aussperren lässt, so sehr schiebt’s „Ted“ auf dramaturgisches Kiddie-Entertainment-Terrain. Konkret [kleiner SPOILER voraus]: das Storyfragment um Giovanni Ribisi und seinen Sohn, die als psychotisches Gespann Jagd auf den magischen Teddy machen, fängt schon verbraucht an zu muffeln, als es sich relativ früh im Film andeutet und stinkt übel, wenn es sich dann zum Showdown entfaltet und das Gespann Ted schließlich bärnappt. Zumal MacFarlane dieses seit „101 Dalamatiner“ abgestandene dramaturgische Konstrukt nicht parodiert oder sich sonstwie zu eigen macht, sondern es lediglich durchspielt.[SPOILER Ende][...]

[...]Die Erklärung für Teds Lebendigkeit ist natürlich nicht wirklich wichtig, das es überhaupt eine gibt halt ein Zugeständnis an das fairy tale’ige der Geschichte, aber eben besonders daran, dass ein MacFarlane-unkundiges Publikum einen vollkommen erklärungslos anwesenden sprechenden Plüschbären wahrscheinlich überhaupt nicht geschluckt hätte. Dieses bewusst-anarchische, das in „Family Guy“ neben Brian und Stewie außerdem noch Ernie den Riesenhahn, Bürgermeister Adam West und dererlei Quatsch unerklärt zulässt, fehlt „Ted“ für seine Hauptfigur. Was alles nicht bedeuten soll, dass der gute Seth den Wechsel des Mediums überhaupt nicht hingekriegt hat. Die Anspielungen auf „Indiana Jones“, „Airplane!“, „Cheers“, „Flash Gordon“ (samt des genialen Cameos von ♫FLASH! Ahaaa♫-Sam J. Jones persönlich) usw. sind zahlreich und manchmal brilliant, die Gastauftritte von Tom Skerritt („Alien“), der „braven“ Norah Jones und von „Green Lantern“ Ryan Reynolds amüsieren, genau wie diverse Spitzen in Promirichtung (John während eines Disco-Flashback zur Musik von Rihanna-Prügelbube Chris Brown im Jahr 2008: »Chris Brown can do no wrong!«).[...]

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Bandrix: City of Cinema

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7.0Sehenswert

„Ted“ ist die ersten zwei Drittel eine erfrischend ehrliche Buddie-Komödie die Laune macht. Einige Schenkelklopfer, gepaart mit hin und wieder überraschend feinfühligem Humor. Was nicht heißt, dass unser aller Lieblingsteddy nicht die eine oder andere Obszönität auf Lager hätte. Das ganz gewiss nicht.
Allerdings wirkt der flache Humor nie besonders dämlich, auch wenn das Niveau kein sonderlich Hohes ist. „Ted“ macht Spaß und ordentlich Laune solange er sich auf die Freundschaft zwischen dem Bären und Mark Wahlberg beschränkt. Da gibt es urkomische Szenen, bei denen der Zuschauer aus dem Lachen nur schlecht wieder herausfindet.
Die eigentliche Liebesstory ist 08/15. Alles schon einmal gesehen, keine Überraschungen in Sicht. Dass das aber nicht weiter stört, liegt an der vorhandenen Chemie zwischen Wahlberg und Mila Kunis. Auch sie zeigt sich von ihrer lustigen Seite, das kann sie gut.
Im letzten Drittel, sobald alles auf ein überraschend actionlastiges Finale zusteuert, verliert sich der Witz leider etwas. Gelacht wird immer seltener, da die Vorhersehbarkeit nun doch ihren Tribut fordert.
Nichtsdestotrotz bleibt „Ted“ ein herrlich überzogener Spaß, der vieles richtig macht. Kein Meisterwerk, aber sympathisch und vor allem anfangs überaus komisch.

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Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

Es war im vorhinein ein interessanter Gedanke das Seth McFarlane, der Schöpfer von "Family Guy", eine richtige Komödie ins Kino bringen möchte. Ich meine, er hat eine ungewöhnliche und dennoch so schön erfrischende Art frei aus der Leber reden zu können. Dabei wird er öfters mal vulgär, klar, doch ist das nie unpassend oder besitzen seine Witze gar Fremdschampotenzial. Das ist vor allem die Kunst, er wandert den Grat zwischen lachen und peinlichem schmunzeln unglaublich gut. Überraschend passend gelungen fand ich in erster Linie nicht einmal die witzigen Einlagen, sondern die skurrilen und dennoch vollkommen zutreffenden Persönlichkeitsprofile. Wir haben da auf der linken Seite zum Beispiel den Supermarkt-Filialleiter bei dem wohl alles in seinem Leben schief läuft und sich deswegen durch die Totalausfälle von Ted wieder lebendig fühlt und dem plüschigen Freund dann auf eine etwas ungewöhnliche Art seine Freude zeigt, oder auf der rechten Seite den ohnehin schon im Mittelpunkt stehenden John (Mark Wahlberg). Anhand von ihm und Ted möchte man nämlich zeigen, das wir für alles Ausreden finden, das wir die Schuld nur zu gerne auf andere schieben möchten. Man könnte Ted nämlich auch durch andere, wichtige persönliche Gegenstände tauschen. John heftet sich daran weil er damit nur gutes verbindet und es nicht mehr missen möchte. Das gleiche Prinzip würde auch mit einem nostalgischem Kopfkissen aufgehen. Das tolle an Seth McFarlane ist, das er immer eine nette Botschaft parat hat, hier kriegt er sogar süße, kleine, nachdenkliche Dialoge gegen Ende reingequetscht ohne das es abgedroschen wirkt. Aber das wichtigste, und vor allem das was ja sowieso über 90% der Zuschauer erwartet haben, ist ja das eine gute Komödie entstanden ist. Und für jeden mit dem entsprechendem Humor: "TED" ist es auch geworden. Das darf man behaupten obwohl hier bis auf den Teddy nichts innovatives drin steckt. Doch wisst ihr was? Der Teddy ist genial. Jeder liebt Teddys, jeder hatte mal einen und so mancher hatte bestimmt auch mal den Wunsch das sein eigener lebt. Und niemand hätte sich einen langweiligen, Bücherleskumpelteddy gewünscht. Jeder hätte sich Ted gewünscht.

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Mr.Film

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Andere Plüschtiere lass ich auch mal durchgehen :)


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] „Ted“ verwendet einen chaotischen Humor, der etwas bemüht wirkt und eine gewisse Fehlzündungsquote mutig in Kauf nimmt, macht aber zu viel gute Laune, um dem Film diesen Stil ernsthaft anzukreiden. Die konservative Erzählstruktur bewahrt MacFarlanes ersten Kinoausflug davor, wirklich herausragend zu sein, war wahrscheinlich aber sogar nötig, um die vielen aberwitzigen Ideen zu bändigen. Jeder mit Faible für freche Komödien am Puls der Zeit kann sich bedenkenlos ein Ticket lösen beziehungsweise zum Tonträger greifen, und Fans von „Family Guy“ sowieso.

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projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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Ted ist einer der wenigen Filme, der zu viel Story hat. Man könnte auch sagen, dass er einfach nur eine zu sehr abgegriffene Story als Rahmen für seine Gags hernimmt. Wer bereit ist darüber hinweg zu sehen und wer zudem nicht täglich mit derben Tabubrüchen des Family Guy Machers Seth MacFarlane konfrontiert ist, der wird in diesem Film des öfteren Brüllen vor Lachen...(ganze Kritik auf 2501)

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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7.0Sehenswert

Seth MacFarlanes erster Kinofilm erinnerte vom Humor her klar an seine Trickserien. Auch dort ist die Story meist nur vernachlassbares Beiwerk, welches kaschieren soll, dass MacFarlane sich von Gag zu Gag hangelt. Bei „Ted“ ist dies nicht anders. Die Story besitzt zwar eine wirklich schöne Grundidee, allerdings wird daraus sehr bald eine ziemlich murksige Beziehungsstory, die ohne Plüschtier nicht wirklich vom typischen RomCom-Einerlei zu unterscheiden wäre. Auch MacFarlanes Hang zu Popo-Kacka-Witzen tut „Ted“ nicht gut. Manchmal wirken diese Gags so, als wollte MacFarlane sein Publikum schockieren ohne es wirklich dabei zu unterhalten.
„Ted“ ist eine nette Komödie, die ihren Humor nicht mit dem Vorschlaghammer an den Mann bringt, sondern mit einer Bazooka. Das muss man wirklich mögen. Ich mochte es, denn wirklich öde wurde der Film nie und einige Gags und Cameos waren wirklich großartig. Außerdem habe ich jetzt wieder einen Ohrwurm. *bam bam bam bam bam bam bam bam bam Flash ah-a rescue the Universe*

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Im Gegensatz zum Trailer, der eher auf Pipikaka-Humor setzt, ist Ted dann doch recht harmlos. Klar Seth McFarlane hat seine provokativen Throw-Away-Gags, aber insgesamt überrascht Ted dann doch alleinig dadurch, wie zahm und brav die Story insgesamt ist.

Was nicht heißt, das es nicht einige amüsante Momente gibt und die Chemie zwischen Ted und John nicht funktioniert, zumindest abseits der etwas nervigen Slapstick-Momente. Und gerade der Off-Erzähler und einige der Random-Popkultur-Referenzen dürften die Nerds erfreuen.

Was ihm leider abgeht ist durchgängiger Charme, konsistente Charaktere und Originalität - denn dafür das er eine altbekannte Story abspult, die beispielsweise in Shaun of the Dead charmanter und stimmiger erzählt wurde, strengt er sich dann doch etwas zuwenig an. Ja Ted ist ein sprechender Teddy und die Welt akzeptiert das scheinbar einfach (because nobody gives a shit - was als Gag gut, als Erklärung aber nicht wirklich glaubhaft ist) und weil der Film den Teddy als normale Person behandelt, tut dies der Zuschauer auch bald. Was dem Film viel vom Novitätswert raubt, denn so schön es einerseits ist, dass Stimme und Animation den Bären so glaubhaft zum Leben erwecken, so wenig wird letztlich daraus gemacht. Er ist eben einfach Johns Kindheitskumpel, der zufällig wie ein Teddy aussieht.

Ist dies erstmal etabliert, gehen McFarlane leider etwas schnell die Ideen aus, denn viel passiert nicht, teilweise wirkt es als wäre eine Sitcom-Folge künstlich in die Länge gestreckt worden. Und so schön auch die Chemie zwischen Ted und John ist - die zwischen ihm und der von Mila Kunis gespielten Lori ist leider weniger überzeugend. Sie ist ein extrem schwammig und inkonsistent gezeichneter Charakter, der über weite Strecken eher als Whiny Bitch, als Stick in the Mud, als typische Verkörperung von "Frauen sind Partypuper" rüberkommt. Denn das was Ted so anstellt ist selbst verglichen mit dem was Alf früher so abzog, relativ harmlos, wenn auch deutlich weniger jugendfrei. Loris unvermeidliche Wandlung in ihrer Beziehung zu John lässt wenig mitfiebern, weil sie selbst in den besten Momenten eher vom Drehbuch zusammengezwungen wirken, als tatsächlich wie zwei Menschen die sich wunderbar ergänzen. Mila Kunis kulleräugige Tussigkeit strengt bisweilen an und lässt Leichtigkeit und Sinn für Albernheit vermissen und auch wenn Wahlberg insgesamt einen ganz guten Job macht und seine Interaktion mit Ted makellos ist, wirken sein juvenilen Anflüge mehr als einmal recht aufgesetzt.

Farlane kann sich auch nicht recht entscheiden, ob er nun wirklich eine durchgeknallte Farce mit Comic-Charakteren drehen will (die Art wie er Rückblenden, Popkultur-Gags und Nebenfiguren, überflüssige aber nette Cameos einsetzt erinnert schon extrem an Family Guy) oder doch eine emotional berührende Story. Teile des Films nehmen sich wahnsinnig ernst und machen auf großes Drama, während vieles dann wieder zu over-the-top ist und damit das Drama unterminiert.

Das die Story-Beats wirklich absolut Malen-nach-Zahlen ablaufen und bis zum Finale absehbar sind, schmälert den Reiz dieser trotzdem ganz spassigen Komödie dadurch doch wieder. Die Gags die sitzen sind die typischen McFarlane-Sprüche, die ätzenden Seitenhiebe gegen Sandler, Superman, Cheers - die 80er Nostalgie - die jedoch im Gegensatz zu den Werken von Wright/Frost/Pegg immer etwas aufgepropft wirkt und nie eine homogene Einheit mit Figuren, Setup und Story wird.

Für MacFarlanes ersten Anlauf im Realfilm dennoch überdurchschnittlich und durchaus Lust auf mehr machend. Und alleine für den eingängigen Thunder-Song muss man den Film letztlich dann doch mögen...

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Batzman

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Hm... haben wir wohl sehr unterschiedlich wahrgenommen. Ich fand ihre ganze "Kacke auf dem Boden"-Hysterienummer und dieses "du musst aber erwachsen werden" ziemlich anstrengend - wenn man vergleicht wie zahm die Parties von Ted im Vergleich mit anderen Sachen sind. Ich fand Nick Frost in Shaun wesentlich anstrengender als Figur als Ted... und deswegen die ganze "werd erwachsen"-Ansage von seiner Freundin nachvollziehbarer.


Batzman

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Ich hab mich zwar nie gelangweilt, aber auch selten wirklich gelacht und wenn dann eher über die Sachen die eben nicht zum Film gehören, wie die Adam Sandler, Superman, Cheers-Bashing-Sprüche die so aus dem nichts kamen und im Grunde auch nichts zum Film beitragen - die Sachen haben gezündet. Die eigentlichen Ted-Gags fand ich meist okay, aber selten wirklich witzig. Ich mochte den Film allerdings auch deutlich lieber als ich dachte, weil ich die Trailer alle extrem unlustig fand.


Manfred Hobsch: zitty Manfred Hobsch: zitty

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7.5Sehenswert

Autor und Regisseur Seth MacFarlane, dem Schöpfer der TV-Serie „Family Guy“, gelingt bei seinem Kinodebüt das Kunststück, trotz hohem Zoten-Faktor eine liebenswerte Geschichte zu erzählen, auch wenn der Spaß ganz dem durchsexualisierten Bewusstsein der Youporn-Generation verpflichtet ist – mit dem eindeutig bärigsten Cumshot der Filmgeschichte.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Auch wenn nicht alle Witze zünden, "Ted" ist eine erfrischend unorthodoxe und schmierige Gag-Parade mit einer bezaubernden Mila Kunis, einem sympathischen Mark Wahlberg und einem hübsch versifften Plüschbären in den Hauptrollen.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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6.0Ganz gut

Ein leidliches Kompliment verdient sich Seth MacFarlane für eine sauwitzige Grundidee und eine Handvoll wirklich brüllend komischer Szenen. Aber insgesamt bleibt "Ted" leider ein Spielzeug, an dem man zu schnell das Interesse verliert, weil es nicht ordentlich genug fabriziert wurde.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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7.5Sehenswert

Hilfe, dieser "Dirty Teddy" flucht, kifft und hat Sex! Sehr schräg und sehr lustig!

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Andreas Busche: taz, fluter, Der Freitag, E... Andreas Busche: taz, fluter, Der Freitag, E...

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4.5Uninteressant

„Ted“ befindet sich also in einem Stadium fortgeschrittener Regression. Man muss schon ein spezielles Faible für MacFarlanes Humor entwickelt haben, um einen sexistischen, rassistischen, pöbelnden, kiffenden, scheißefixierten Plüschbären auf voller Filmlänge komisch zu finden.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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7.0Sehenswert

Ein durchaus monotones Dauerfeuer an wilden und genüsslich unanständigen Gags, von denen aber genügend zünden, darunter ein schwelgerischer Slapstick-Streit zwischen Mann und Bär.

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goodspeed: ANIch

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8.0Ausgezeichnet

Wer Family Guy kennt, der weiß wie Seth MacFarlane tickt. Der Trailer schreit es dem Zuschauer regelrecht in die Fresse. Vulgäre Dialoge, noch vulgärere Teddybären, schluck oder spuck. Was der Trailer aber nicht zeigt: Ted bedient sich der Struktur klassischer Märchen und beweist am Ende auch eine große Portion Herz. Coming-Of-Age eines Kindgebliebenen und erinnert damit an den ebenfalls auf seine Weise unkonventionellen Cheyenne mit Sean Penn. Nicht jedermanns Sache, aber wer den richtigen Humor mitbringt findet einen Teddybären zum Liebhaben und mehr (so, das wars nun aber mit den Obszönitäten ^^).

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karma-karman

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Du meinst bestimmt Family Guy... ;)


goodspeed

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Eieieiei...indeed. Peinlich Nicolas Cages Schmachtfetzen damit zu verwechseln... -.-


Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

TED ist, man muss das so unumwunden sagen, Volltrash, aber deshalb ja nicht gänzlich humorbefreit. Schon mit recht geringer Fremdschämtoleranz wird sich der willige (gerne etwas alkoholisierte) Zuschauer hier wohlfühlen und in den zahlreichen popkulturellen Anspielungen suhlen. Dann nimmt sich auch etwas leichter hin, dass die Handlung sehr rasch vorhersehbare Pfade beschreitet: Dafür geht der Humor dann sehr anarchisch, wohin noch kein Teddybär sich zu gehen traute. FLASH!

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Edward Nigma: CinemaForever

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7.5Sehenswert

"Life ain't nothin' but bitches and honey."

Der Teddybär ist das Symbol für die Unschuld aller Kinder. Dieser schweigsame, treue Wegbegleiter durch die wohl prägendste Lebenszeit eines jeden Kindes ist wohl in fast jedem Kinderzimmer der Welt anzutreffen. Benannt wurde dieser plüschige Geselle übrigens nach dem amerikanischen Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt, da sich dieser während einer Jagd weigerte, einen Schuss auf ein angebundenes Bärenjunges abzufeuern. Ausgerechnet der Family-Guy-Schöpfer Seth MacFarlane nimmt sich nun dieses liebenswürdigen Plüsch-Gesellen an und macht ihn kurzerhand zum Helden seines ersten Kinofilms „Ted“. Und wie von MacFarlane nicht anders zu erwarten gibt es hier statt „Friede, Freude, Eierkuchen“ und Feel-Good-Comedy jede Menge Anarcho-Humor, zotige Witze und wilde Drogen-Partys. Mit „Ted“ zeigt Seth MacFarlane einmal mehr, warum seine Serien „Family Guy“ und „American Dad“ den Simpsons inzwischen längst den Rang abgelaufen haben. Die Mischung aus pythoneskem Humor, politischen Unkorrektheiten und Pop-Kultur-Anspielungen im Minutentakt, sind die Elemente, die auch „Ted“ zu einer gelungenen Komödie machen.

Als Kind wünschte sich John (Mark Wahlberg) nichts so sehr, wie einen echten Freund. Doch zu den Kindern in seinem Viertel fand der eigenbrötlerische Junge einfach keinen Anschluss. Doch in einer magischen Weihnachtsnacht sollte der Wunsch des kleinen John endlich in Erfüllung gehen: Auf magische Weise erwacht plötzlich Teddybär Ted (Stimme: Seth MacFarlane) zum Leben. Viele Jahre später lebt John gemeinsam mit seinem Bären in einer äußerst chaotischen Wohngemeinschaft zusammen, denn während John wenigstens versucht sein Leben auf die Reihe zu kriegen, verbringt Ted den lieben Tag damit Gras zu rauchen und wilde Nutten-Partys zu schmeißen. Damit muss Schluss sein, findet Johns Freundin Lori (Mila Kunis) und stellt John vor die Wahl. Bär oder Freundin, wie wird sich John entscheiden?

Wenn Kinderträume wahr werden… Die Grundidee zu „Ted“ ist so simple wie genial: Aus einem Weihnachtswunsch heraus wird dem Teddy Ted über Nacht Leben eingehaucht - Ein echtes Weihnachtswunder eben. Was in einem anderen Film an Kitsch kaum zu überbieten wäre, dient MacFarlane als Ausgangspunkt eines haarsträubenden „Was wäre wenn…“-Szenarios. Denn aus dem eben noch so knuffig-niedlichen Teddybären wird über die Jahre ein kiffender Vollzeit-Taugenichts, der sich lieber mit seinem besten Freund/Besitzer John schon morgens auf der Couch die Teddy-Rübe zuballert, anstatt sein Leben auf die Reihe zu kriegen. Dabei haut der scheinbar komplett schmerz- und schamfreie Bär auch noch einen derben Spruch nach dem nächsten raus. Teddy-Bären sind eben auch nur Menschen.

Dass dabei nicht jeder Spruch sitzt, ist klar, dennoch erzielt MacFarlane mit seinem zotigen Humor eine erstaunlich hohe Trefferquote. Das liegt in erster Linie wohl daran, dass er wieder einmal seinen Hauptcharakter selber synchronisiert hat. Glücklicherweise muss man sagen, denn MacFarlane weiß, wie man allein durch die richtige Betonung und gutes Timing einen müden Schenkelklopfer in einen echten Kracher verwandelt. So verwandelt sich fast jede Szene mit dem derben Bären in ein echtes Comedy-Highlight und bietet damit einen gelungenen Ausgleich zur stellenweise ungemein kitschigen Love-Story zwischen Mark Wahlberg und Mila Kunis.

Es ist aber nicht so, als hätten Mark Wahlberg und Mila Kunis nicht ihre guten Momente. Besonders Mark Wahlberg, der seine Rolle durchweg bierernst spielt, hat in vielen Szenen die Lacher auf seiner Seite. Und spätestens wenn der renommierte Hollywood-Star gemeinsam mit Ted lautstark den „Thunder-Song“ anstimmt, hat man die beiden Vollchaoten vollends in sein Herz geschlossen. Im Kontrast zur sonst so abgedrehten Geschichte über den Umgang mit einem sprechenden Kuscheltier steht die erstaunlich biedere Liebesgeschichte zwischen Mark Wahlberg und Mila Kunis. Zu abgedroschen und konventionell wirkt diese Lovestory, als dass ein fluchender Bär etwas daran ändern könnte. Und so verliert sich „Ted“ besonders in der zweiten Hälfte zu oft in belanglose Herz-Schmerz-Probleme, was sich natürlich negativ auf Tempo Witz des Films auswirkt.

Ein weiteres Highlight in „Ted“ sind die Cameo-Auftritte von Flash-Gordon-Darsteller Sam J. Jones, Soul-Ikone Norah Jones und Schauspieler Ryan Reynolds. Hier ist sich keiner für einen Scherz zu schade und besonders die Achtziger-Jahre-Ikone Sam J. Jones und dessen Kult-Film „Flash Gordon“ werden in diesem Film so frenetisch gefeiert, dass man jedem Kinogänger nur raten kann, sich vor „Ted“ diesen Film noch einmal anzuschauen, um sämtliche Anspielungen vollends zu verstehen.

Fazit: Dieser Bär macht einfach Spaß! Wenn man über die etwas seichte Liebesgeschichte hinwegblicken und mit dem Humor des Family-Guy-Schöpfers etwas anfangen kann, erwartet einen mit „Ted“ eine der abgefahrensten Komödien des Kinojahres 2012.

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Flibbo

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Stimme fast voll und ganz zu, aber McFarlans Serien werden meiner Meinung nach nie einen so guten Humor haben wie Die Simpsons.


SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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4.0Uninteressant

[...] Es bleibt aber natürlich nicht auf dieser Ebene und „Ted“ lässt sich von der 08/15-Beziehungskrise zwischen John und Lori kontrollieren, die die Reibungen zwischen John und Ted ebenfalls weiter anstacheln. Zwar schafft es MacFarlane in diesen Szenen auch den dramatischen Ton durchaus zu treffen, doch gesehen hat man das inzwischen oft genug, dementsprechend vorhersehbar sind auch der Verlauf der Geschichte und der schlussendliche Stand der Beziehungen. [...]

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Sascha Koebner: Filmdienst Sascha Koebner: Filmdienst

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6.5Ganz gut

Nicht jeder Gag will dabei zünden, und auch die Derbheit der Sprache wirkt zuweilen etwas aufgesetzt – so als müsste man sich einem Publikum im Teenager-Alter anbiedern.

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Markus Ostertag: Movie Maze Markus Ostertag: Movie Maze

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8.5Ausgezeichnet

Ted spielt mit dem süßen knuffigen Teddybär, der rumhurt und kifft, dass es eine wahre Freude ist.

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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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6.0Ganz gut

[...]So sehr man sich nun aber auf den Zauber der Idee einlässt, so sehr stellt man letztlich leider auch fest, dass „Ted“ bis auf seinen Donnerkumpel-trotz-wütender-Freundin-für-immer-Plot inhaltlich wenig zu bieten hat und sich durch das Einstreuen skurriler Momente und frecher Gags eher bemüht zu seinem voraussehbaren Finale hangelt[...]
Vielleicht muss man auch einfach „Family Guy“-Fan sein, um während der gesamten 106 Minuten seinen Spaß zu haben.

Also gut, wir wollen natürlich die Kirche im Dorf lassen: „Ted“ ist pures Unterhaltungskino, und unterhalten tut er – wenn auch auf recht episodenhafte Weise. Allerdings hätte es eine Laufzeit von 90 Minuten hier auch getan …

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D. Maurer: Outnow.ch D. Maurer: Outnow.ch

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7.0Sehenswert

Wer Family Guy liebt, wird auch Ted mögen - ganz einfach.

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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)

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6.5Ganz gut

Ted ist nie besser, als in den Momenten in denen Wahlberg und der Teddy einfach nur abhängen, kiffen und es sich in einen einfachen Freundschaft bequem machen. Wenn es aber auf das Ende zugeht, opfert Ted unklugerweise zu viel seiner Zeit einem Plot, den es besser weiterhin ignoriert hätte.

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Melissa Anderson: Village Voice Melissa Anderson: Village Voice

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4.0Uninteressant

Es ist traurig zu sehen, dass Kunis immer noch auf eine witzige Hauptrolle wartet, die zu ihr passt.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Manchmal bekommen die Witze etwas einen sauren Beigeschmack, sogar ätzend. Aber meisten ist Ted ein großes Guitly Pleasure, dass mit so vielen Popkultur-Anspielungen und sardonischen Cameos vollgestopft ist, dass es schwer ist, alle mitzubekommen. Aber es macht Spaß, es zu versuchen.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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3.0Schwach

Die Sünde von Ted besteht nicht darin, dass er beleidigend ist, sondern langweilig, faul und unglaublich unoriginell. [...] MacFarelane hat keinerlei herausragendes visuelles Gefühl, kein Interesse an der Geschichte und weiß mit seinem schmutzigen Bären nichts besseres anzufangen, als ihn in eine weichgespühlte sentimentale Komödie zu stopfen, die schon fast stolz auf ihren Mangel an Cleverness und Überzeugung zu sein scheint.

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KonTaicho

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Aha..


j0j3nk

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richtig


Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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8.0Ausgezeichnet

MacFarlanes Debütfilm trifft all die Reizpunkte, welche prüde Leute aufregen. Ist er schmutzig? Ja! Nutzt er seine Ab-18-Freigabe voll aus? Aber sowas von! Ist er witzig? Er ist so unglaublich witzig, dass er euch zerreißt!

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.5Ausgezeichnet

Die lustigste Filmfigur dieses Jahres ist ein ausgestopfter Teddy-Bär und das witzigste Komödiendrehbuch bis jetzt ist Ted! [...] Bemerkenswert and Ted ist, dass ihm nie die Puste ausgeht. MacFarlane scheint sicht einfach zu weigern, nach der ersten Pointe eine Pause einzulegen.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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8.0Ausgezeichnet

Es gibt nicht viele Filme, die den Zuschauer von Anfang bis Ende nicht auf dem Lachen herauskommen lassen, aber Seth Mac Farlanes Regiedebüt Ted schafft genau das ohne jede Mühe.

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Kommentare (486) — Film: Ted


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Filmkenner77

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Bewertung4.5Uninteressant

"Ted" ist in erster Linie ein infantiler Klamaukfilm, der davon lebt, mit derben Zoten für Schenkelklopferhumor zu sorgen. Wem dies reicht, wird zumindest bestens bedient. Sprachwitz oder subtilen Humor findet man indes nicht. Dass der Humor unter die Gürtellinie geht, kann man dem Film nicht vorwerfen, denn dies ist das Konzept. Nur sind die Gags mitunter nicht mal sonderlich witzig, so dass es den einen oder anderen Rohrkrepierer gibt, der eher gequälte Lacher entlockt. Man könnte jetzt jubeln und sagen, dass endlich einmal ein vermeintlicher Hollywood-Mainstream-Film der "Political correctness" die Sporen gibt, aber eigentlich hat "Ted" mit seinem anarchistischen Humor nicht wirklich viel sagen, was bedauerlich ist. So unkonventionell sich der Film auch gibt, lauert doch hinter dieser Fassade der Wunsch nach einem stockkonservativen Leben. Das Motto lautet: Werde endlich erwachsen, stelle dich der Verantwortung, heirate und gründe eine Familie. Der Protagonist muss sich schließlich entscheiden, dem "Lotterleben" wird der Kampf angesagt. "Ted" darf als Alter Ego natürlich konsequenzlos weiterhin die Sau, Verzeihung, den Bären rauslassen und dient somit nun als Projektsfläche für die selbst einbüßte Freiheit.
"Ted" erinnert ein wenig an eine nicht jugendfreie "Ecstasy"-Version von "Alf", wobei der Charme der alten Serie natürlich nie erreicht wird.
Mark Wahlberg spielt das, was er kann und dies ist bekanntlich nicht mehr, als beispielsweise in einem Michael Bay-Film von einem Schauspieler erwartet wird. Mila Kunis hat sicherlich reichlich Vorzüge, die aber eher optischer denn schauspielerischer Natur sind. Austauchbarkeit ist wohl die höflichste Umschreibung für ihr Schauspiel. In dieser Beziehung passt sie hervorragend zu Mark Wahlberg. Welten im Schauspielkosmos liegen zwischen diesen beiden und Giovanni Ribisi, der als durchgeknallter Teddybär-Entführer eine starke Performance abliefert und einen Tanz zu 80er Jahre Mucke aufs Parkett legt, bei dem kein Auge trocken bleibt.
Reizvoll sind die zahlreichen Bezüge zu den 80er Jahren (Knight Rider, Flash Gordon, Octopussy etc.), die gelungen in den Film eingebaut wurden. Das Reiten auf der Nostalgiewelle zählt somit auch zu den wenigen Glanzlichtern des Films, dessen Story, nun ja, recht übersichtlich ausgefallen ist. Eine gute Idee reicht halt in der Regel nicht aus, um den Zuschauer dauerhaft bei Laune zu halten.
Insgesamt ist "Ted" ein zwielichtiges Vergnügen, mitunter unterhaltsam und witzig, dann wieder heillos blöd und unoriginell. Geschmackssache nennt man dies dann wohl.

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vanilla

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Allein die saudumme Idee schreckt mich ab diesen Film je zu sehen.
Außerdem sind die meisten Witze im Trailer nicht lustig, sondern pervers und zu banal.


Filmkenner77

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Meistens ist es ja so, dass im Trailer bereits die besten Gags verbraten werden. Wenn diese schon nichts für dich sind, kannst du dir den Film in der Tat sparen.


sia.radji

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Bewertung4.0Uninteressant

Das es sich hier nicht um eine Komödie mit Substanz oder Tiefgängen handelt mach der Trailer schon deutlich, ob das nun schlecht ist muss man selbst beurteilen.

Da der Film vom Schöpfer der recht beliebten Serie Family Guy, Seth MacFarlene kommt ist recht klar in welche Richtung die Jokes zielen, wer etwas mit makaberem, etwas plumpen Humor anfangen kann ist hier also richtig.
Wie man "Ted" beurteilt hängt also deutlich vom Betrachter ab, mich hat er unterhalten.

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huababuar

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Beziehung zur zum dahin Schmelzen heißen Mila Kunis oder die langjährige Freundschaft zu einem Fleisch gewordenen Teddybären? Ja, das ist die Gretchen-Frage in der angeblich besten Komödie des Jahres 2012 namens "Ted".

Ein lebendiges Kuscheltier also? .Meine Skepsis war im Vorfeld ziemlich groß und zum Teil war sie auch berechtigt, wie sich herausstellen sollte.

Denn auf diese abgedrehte Idee muss man sich wirklich einlassen. Ted ist nicht nur der beste Freund eines Kind gebliebenen Mittdreißigers, dem diese Liaison reichlich Probleme mit seiner heißen Freundin beschert. Nein, er ist ein scheinbar normaler Bestandteil der Gesellschaft, wird von seiner Umwelt absolut ernst genommen. Er kauft sich Nutten, besorgt sich Pot bei einem Dealer und geht zu einem Bewerbungsgespräch - im Anzug! Stellenweise ging mir das wirklich zu weit und als die letzte halbe Stunde dann mit Klischees und aufgezwungener Action nur so um sich warf, wurde es mir persönlich einfach zu viel der Abgedrehtheit.

Nichtsdestotrotz hat der Film eben dank seiner Story einen ganz eigenen Charme und macht in der ersten Stunde wirklich ziemlich Spaß. Wahlberg und Kunis geben ein harmonisches Duo vor der Kamera ab, der Humor ist trotz gelegentlicher Plätte abwechlungsreich, fäkal, infantil, auch ab und zu schwarz und. spätestens beim Donnersong kann man nicht anders als herzhaft zu Schmunzeln und diesen liebenswerten, kiffenden Teddy in sein Herz zu schließen.

Fazit: Zu gut um als Enttäuschung abgestempelt zu werden und zu schlecht um wirklich über die volle Lauflänge zu unterhalten.

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Lili 9ochefort

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich bin ja nicht so ein Fan von amerikanischen Komödien. Gut ein paar wenige Ausnahmen (Manche mögen´s heiß, die alten Dick und Doof Filme und noch so drei vier andere mag ich schon. Was mich an den Filmen so stört ist das sie immer so laut hektisch und nervig sind. Und Ted hat auch diese Schwächen aber auch viele Stärken so ist der Film witzig brachial und im hand um drehen wieder liebenswert und sympathisch. Im Grunde seines Teddybärherzen ist der Film auch ein Film über das band der Freundschaft und eine Metapher das man Freunde oder zumindest den ersten Freund den man hatte letztendlich so nehmen und lieben wird wie er ist. Auch wenn er schlimm ist. Ist doch eine nette Botschaft wie ich finde. Sooooooo und zu guter letzt noch ein TED ist soooooo süüsss,... und toll animiert.

Echt klasse der Film. :D

PS: WEr einem Teddybären ein Ohr oder einen Arm oder gar den Kopf abreißt sollte strafrechtlich verfolgt werde liebe Cops,.. und ein das ist nur ein Teddy gilt dann gar nicht. GRO?ES BÄH an die Gesetzeshüter. :)

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uncut123

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warte ja noch auf die bärchenzombieserie---the walking ted... rofl


Lili 9ochefort

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http://youtu.be/m9NmPFQrdUQ
hahaha,...

als Realfilm wärs aber cooler. :)


Hagen Hagen

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Bewertung5.0Geht so

Überraschend unlustig und eigentlich sogar übel runterziehend.

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Matty

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Bewertung6.5Ganz gut

Banale Story, die aber durch bissigen Humor und Kultverdächtige Szenen mit "Flash" auftrumpft.

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Bletch

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Bewertung7.0Sehenswert

Welcher kleine Junge hat sich denn diesen Film ausgedacht?! Ok, die Drogen und der ganze Schweinekram deuten doch eher auf einen 'großen' Jungen hin, denn Ted entwickelt sich genauso (langsam) zum Erwachsenen wie John (Mark Wahlberg). Dabei wird Ted körperlich gesehen nicht größer, entwickelt aber ein (ungesund starkes) Interesse für Drogen und das andere Geschlecht.
Mark Wahlberg ist schon eine gute Besetzung für den nicht älter werden wollenden Mittdreißiger, der sich langsam zwischen einem verantwortungslosen Leben mit Ted und einem verantwortungsvollen Leben mit Lori (Mila Kunis) entscheiden muss. Diese schwierige Entscheidungsphase wird hier durch den partygeilen Teddy natürlich deutlich erschwert, was viele von uns Männern zwischen Ende 20 und Mitte 30 etwas nachempfinden können. Natürlich nicht in dieser übertriebenen Form ;-)
Es sind schon richtig witzige Szenen dabei, wobei sich Ted manchmal nur bewegen muss, um den Zuschauer zum Lachen zu bringen. Es sieht einfach zu komisch aus.
Irgendwann gewöhnt man sich natürlich an die derben Sprüche und erwartet dann irgendwie mehr. Aber mehr kommt leider nicht.
Dennoch war das gute Unterhaltung auf zu erwartendem niedrigen Niveau mit ein paar echten Lachern und witzigen Cameo-Auftritten.

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DaKo

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Bewertung9.0Herausragend

Ein echt lustiger Film mit derben Sprüchen und überzeugendem Cast. Ich freue mich auf den zweiten Teil!

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Codebreaker

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film von dem Typen der FAMILY GUY gemacht hat, von Seth MacFarlane, namens: TED. Was sollte man da erwarten? Natürlich sicherlich keinen tiefgründigen, revolutionären Film oder gar Filmkunst, sondern vielmehr eine Komödie mit Gags am laufenden Band, mit schwarzen, abgefuckten und politisch unkorrekten Humor, dabei sollte die Story ja schon fast egal sein. Gerade bei einem Film über einen Teddy (!) und seinen besten Freund. Ich mag Seth MacFarlane eigentlich. Ich finde bei ihm merkt man, dass er immer sein Ding durchzieht. Er hat uns eben FAMILY GUY gebracht und diverse andere Zeichentrickserien mit dem selben Humor und auch als er die Oscars moderiert hat, fand ich ihn echt cool. Er hat eben diesen ganz speziellen Humor, der eigentlich immer sitzt, aneckt, etwas anarchisch ist und eben auch mal aus der Reihe tanz. Und dementsprechend hatte ich mich vor der Erstsichtung (die nun schon eine Weile zurückliegt) wirklich auf TED gefreut, zumal ich für Komödien bei denen man einfach mal das Hirn ausschalten kann, immer zu haben bin.

Nunja, aber TED hat mir dann leider nicht wirklich gefallen, ja fast schon enttäuscht. Warum? Ganz einfach, bei der Aufmachung und der Ausgangslage, dass ein erwachsener Mann und ein lebendiger Teddy saufen, feiern und obszöne Spruche ablassen, dass sie abgefuckte Abenteuer erleben, habe ich eben genau das erwartet. Nichts logisches, nichts ernstes, schließlich ist die Geschichte grundauf ja kompletter Schwachsinn. Hätte man das so gemacht,weniger auf eine ernstzunehmende Story gesetzt und die Beiden einfach abgefahrene Situationen erleben lassen, dann hätte der Film eine doch mehr als gelungene Komödie werden können. Das hat man aber nicht gemacht. Stattdessen hat man uns einen Film gebracht, der mit Klischees gefüllt ist, der uns wahrhaftig eine Geschichte erzählen will, die man gefühlt schon so oft gesehen hat und der vor allem scheinbar wirklich ernst gemeint ist. Ich meine, hallo? Es ist ein sprechender, saufender und fickender TEDDY! Da sollte man doch keine ernste Geschichte draus machen. Und wenn, dann nicht eine, bei der man schon weiß wie es ausgeht und wie gesagt, die man quasi schon kennt. Hinzu kommt, dass meiner Meinung nach viel zu viele ernste Momente drin sind, viel zu viel Drama und viel zu viel "Action". Ich will so etwas nicht, wenn ich einen Film wie TED gucke, dann will ich einfach nur knapp 2 Stunden durchlachen und nicht irgendwelche dramatischen Momente begutachten.

Es ist natürlich so, dass man schon irgendein Grundgerüst braucht, dass irgendeine Dramaturgie dahinter stecken muss, schon klar, aber da hätte man doch die Konflikte, das Drama, wesentlich kürzer halten können oder irgendwie kompensieren können. Mal als Beispiel: KILL THE BOSS hat auch eine theoretisch sinnfreie Geschichte, im Prinzip ist das Quatsch. Das weiß der Film auch, deshalb kommt es da zu keinen Konflikten innerhalb des Freundestrios, deshalb sind da keine überdramatischen Szenen drin, da ist die gesamte Laufzeit über nur Spaß, Quatsch und Komik drin, im Klartext: das was man sich erhofft hat. Oder auch bei HANGOVER, auch da hat man jetzt nicht DIE Konflikte drin, weil es einfach nicht passt. Ein solcher Film, zumindest hatte ich das erwartet, ist doch eigentlich auch TED, wieso also, ist der so gewollt ernst bzw. hat eine solche Story? Vielleicht geht das nur mir so, aber ich bin da etwas enttäuscht. Und auch der Humor an sich. Ab und an ist da zwar der ein oder andere gelungene Gag drin, aber so anarchisch, so schwarz, so lustig wie es bei FAMILY GUY der Fall war, ist das hier lange nicht. Es wirkt fast so als hätte MacFarlane TED beabsichtigt etwas mit angezogener Handbremse gemacht, um möglichst gut bei dem Großteil anzukommen. Schade.

Im Endeffekt ist TED deshalb kein schlechter Film. Er ist unterhaltsam, kurzweilig und die Schauspieler sind ganz gut, zudem funktioniert der ein oder andere Witz ja doch und es sind auch genügend Anspielungen drin, die ganz nett sind wie auch ab und an mal ein Seitenhieb. TED ist okay, ich hatte mir aber deutlich mehr erhofft, sodass ich dann doch etwas enttäuscht zurückgelassen wurde. Okay, aber bei weitem nicht das, was man hätte draus machen können.

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Codebreaker

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So ist das leider, stimmt schon. Aber es gibt eben auch Gegenbeispiele und was weiß ich, irgendwie hoffe ich einfach, dass man aus der Grundidee mehr macht. Wahrscheinlich werde ich enttäuscht, aber ne Chance bekommt er auf jeden Fall! :D


BenAffenleck

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Die Hoffnung stirbt zuletzt...


Radagast07

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein wirkliches Plus ist dieser kuschelige Teddy mit diesem nun gar nicht kuscheligen Habitus. Und der Spruch mit steif im Schritt und Steiff im Ohr war ein Glanzstück deutscher Synchro. Aber dann ...? Ätzend diese dem Mainstream angepasste Rom-Com ohne jegliche Überraschung.

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sweeneytodd

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Bewertung7.0Sehenswert

Genau der platte "Family Guy"-Humor, den ich so liebe. Es ist relativ einfach: "Ted" will nur unterhalten und zum Lachen bringen, was ihm ziemlich gut gelingt.
Die Schauspieler sind hier nicht wirklich der Kracher, aber mal ehrlich: Wen kümmert das in so einem Film???

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brucelee76

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hi Leute,

http://www.youtube.com/watch?v=QGq2Zoi4A8I

DER Ribisi-Homo-Move so genial ... :).

Derber, ordinärer und rigoroser Humor ohne Rücksicht auf Verluste, genau nach meinem Geschmack. Hey wie kann man TED gegen MILA eintauschen. Das geht nun gar nicht. Aber wenigsten gibt es ein Happy End.

Mein Fazit: Meine Kids sind begeistert von TED. Soll jetzt nicht bedeuten ihn vollends zum Idol zu küren.

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Ioosh698

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich muss zu meiner eigenen Verwunderung doch zugeben, dass ich im Vorfeld schon recht hohe Erwartungen an MacFarlanes "Ted" hatte, und das obwohl ich Komödie jetzt nicht als DAS Lieblingsgenre meinerseits abstempeln würde. Es war vorrangig der Trailer der mich so neugierig stimmte und in seiner kurzen Laufzeit bereits vorzüglich unterhalten hatte. Danach dachte ich, " ein kiffender, rotzfrecher und herumhurender Teddy der alle in Atem hält? Basti, ich glaube das könnte dir gefallen...!".

Klar, man merkt "Ted" den Großteil seiner Laufzeiten an wer hier Hand angelegt hat, wessen Stil hier im Spiel war und was somit für eine Art des Humors auf einen zukommt, doch eine einzigartige und starke Komödie ist der Film, trotz vieler gelungener Szenen, in meinen Augen ganz klar nicht! Ich mag MacFarlane und sein Aushängeschild "Family Guy" generell ganz gern und erwische mich doch das ein oder andere mal wie ich an dieser Serie hängenbleibe, aber bei "Ted" fehlte es mir stellenweise zu oft, vor allem in der zweiten Hälfte, an Spritzigkeit, Innovation und schlicht und ergreifend Charme. Denn irgendwann, wenn der chaotische Bär dann schon allerlei verrücktes Zeug angestellt hat, dann hat man sich ganz einfach sattgesehen und der Film büßt seinen " kiffenden-saufenden-verrückten-lebendigen-Teddy-Bonus" nach und nach ein wird erschreckend blass.

ABER, am Anfang, vor allem am Anfang, da macht "Ted" definitiv richtig Spaß! Die Grundidee des Filmes hat MacFarlane wirklich gut umgesetzt und zieht sie auf seine Art und Weise konsequent durch, wobei man durchgängig immer wieder dezente Seitenhiebe auf andere Filmschaffende bemerkt, beispielsweise als sich Ted im Fernsehen Adam Sandlers "Jack and Jill" ansieht und kurz darauf verlauten lässt wie grottig der Film ist. Guter Bär;)! Auch sonst gibt es überwiegend gut getimte und platzierte Gags und urkomische Szenen. Es ist einfach witzig und dämlich zugleich wie Ted allerlei Chaos verursacht, einen derben Spruch nach dem anderen raushaut und man als Zuschauer dabei teilhaben "darf" wie sich ein Drogenabhängiger Teddybär durch's Leben schmeißt. Mark Wahlberg und Mila Kunis tun hierbei das nötigste, spielen nicht schlecht aber auf alle Fälle nicht überragend. Sie sind sozusagen die Lückenfüller, sind da weil Charaktere wie sie in diesem Film eben da sein müssen.

"Ted" bleibt für mich ein unterhaltsamer, oft witziger, aber auch sehr oft öder, uninnovativer und vor sich herdümpelnder Spaß den man sich ruhig ein paar mal ansehen kann, aber kein komödiantisches Meistwerk ist! Trotzdem machen die "Donner-Buddys" Laune, Mila Kunis ist wie immer eine Augenweide ( mehr aber auch nicht) und MacFarlanes Humor zündet sehr oft, weshalb man sich "Ted" ruhig mal ansehen kann, auch wenn er definitiv und verständlicherweise nicht jeden Geschmack trifft.

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Ioosh698

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...mit dem wohl innovativsten und geschicktesten Filmemacher unserer Zeit ( Til Schweiger) *husthust* ;D


AshEvilDead

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Der war auch gut. Aber ganz ehrlich: Solche hochwertigen Komödien wird es wohl nie mehr wieder geben....


lok

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Selten so gelacht.

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lok

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magst du ihn auch?


lok

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Ja. Wie immer was sagen und dann nicht antworten. Ganz toll.


held.desalltags.3

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film mit Mark Wahlberg stich aus der Menge an Komödie mit der Thematik eines sprechenden und sehr vulgären Teddys heraus. Die Story zieht sich recht schnell durch denn Film, außer ein paar längen in der Mitte. Jede Menge Gags inklusive! Sehenswert!

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Dan92

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Bewertung6.5Ganz gut

Ja, die Idee des Films ist schon recht witzig und, ja, es sind auch einige gute Gags vorhanden. Allerdings ist der Großteil viel zu platt, als dass ich wirklich die ganze Zeit über hätte lachen können.
Hinzu kommt, dass mir Mark Wahlberg irgendwie zu nervig war, was vielleicht aber auch daran liegt, dass ich ihn an sich einfach nicht mag. Auch seine Synchronstimme ist recht anstrengend und geht mir zunehmend auf den Keks.
Insgesamt waren der Anfang und das Ende noch am lustigsten an Ted, wobei mir auch die Szenen mit diesem creepy Giovanni Ribisi und seinem wohlgenährten Gör sehr gut gefallen haben. Vor allem die kleine Hommage an Indiana Jones bei Teds Flucht aus deren Haus war wirklich toll.
Auch Sam Jones Auftritt war recht lustig und an Selbstironie kaum zu überbieten, aber trotzdem: Alles in allem kommt Ted für mich nicht über gutes Mittelmaß hinaus.

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Berlin42

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Bewertung7.0Sehenswert

Ted ist wirklich ein krasser Film, allein schon der Mut des Regisseurs Seth MacFarlane, eine solche Story auf die Leinwand zu bringen, ist aller Ehren wert. Die Sprüche von Mark Wahlberg sind immer wieder genial, die Figur des kiffenden Teddybären ist obendrein wirklich richtig witzig umgesetzt worden und lässt einen die teilweise flache Story schnell vergessen. Gibt es einen besseren Film für einen DVD-Abend mit Freunden (die Humor haben)? Mir fällt gerade keiner ein...

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hallidalli

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Bewertung6.5Ganz gut

Flacher Humor, flache Witze. Wahlberg, Kunis & Ribisi reißens aber wieder raus. Am besten fand ich ja die Prügelszene zwischen John u. Ted, wie Ted auf die Motorhaube gehechtet ist war auch mega. ^^
Irgendwie war er schon cool und ich freue mich wirklich auf einen zweiten Teil. :)

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lennard.vollmerig

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der lustigsten Filme die ich je gesehen habe

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WNKino

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Allein schon für die Idee einen Film mit einem sprechenden und saufenden Teddy zu machen ist einfach schon so komisch und lustig, dass sie schon 5 Punkte verdient. Hinzu kommen sehr lustige Dialoge, (natürlich sehr geschmacksbetont) sehr gute Witze und Szenen und eine Story von deren Länge = das soviel passiert) ich echt überrascht war.
Somit vor allem für Junge Leute wie mich ein absolut lustiger und sehenswerter Film.

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maetti

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Die Idee ist aber nicht neu


WNKino

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Habe ich aber noch nie gesehen:-)!



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