Ted - Kritik

US 2012 Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Komödie, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 02.08.2012

  • 7 .5

    Man könnte fast meinen, Ted wäre nach A Million Ways to Die in the West entstanden, da er der weitaus bessere Film ist und eigentlich alles richtig macht, was AMWtDitW falsch gemacht hat.
    Er hat nicht ganz so viel von diesem übertrieben unlustigen Fäkalhumor, der mir in McFarlanes zweitem Film an zwei Stellen mit Abstand zu viel wurde. Mal im Ernst: Findet das heute noch irgendjemand lustig? Ted hatte zwar auch einen Moment, in dem ich mir dachte "Musste das jetzt sein?", aber im Großen und Ganzen wirkt der Humor in Ted weitaus subtiler und ist ist in den meisten Fällen auch wirklich lustig.
    Überrascht war ich auch von der wirklich hohen Gagdichte von Ted - es gibt zwar teilweise Szenen, in denen Ted fast schon das Genre wechselt, und wenn das der Fall ist, muss auch der Humor kurz hinten anstehen, was diese Szenen aber nicht weniger gut, sondern sogar zu einer gelungenen abwechslung macht. Lässt man diese stellen jedoch einmal Außen vor, ist Ted einer der lustigsten Filme, die ich seit langem gesehen habe - natürlich gilt das nur, wenn man mit McFarlanes doch sehr speziellem Humor auch etwas anfangen kann.
    Das tolle an Ted fand ich aber auch die ab und zu subtil eingestreuten Anspielungen und Cameos, die einfach Spaß machen, wenn man sie erkennt.
    Wenn Ted zu ein paar Tönen des Indy-Themes noch sein abgerissenes Ohr durch die Tür greift, freu ich mich einfach wie ein kleines Kind.
    Bei all dem kann ich dann auch gerne darüber hinweg sehen, dass die Geschichte eigentlich völlig banal ist und es auch die ein oder andere Szene gibt, die vielleicht doch nicht so witzig ist, wie das ursprünglich gedacht war.

    1
    • 6 .5

      Das ist halt Ted!

      Wer sich hier jetzt beschwert das der Film eindeutige Anspielungen hat ist bei so einen Film Falsch ;)

      Wir fanden den Film nicht schlecht, haben aber auch schon besseres aus der Sparte gesehen. Gut für den Filmabend mit Freunden.

      1
      • 8

        8 Punkte allein schon wegen der Flash Gordon Szene, herrlich :D

        • 5
          RUBBER-DUCK 30.01.2015, 23:58 Geändert 31.01.2015, 00:13

          Naja was soll man groß zu Ted schreiben? Für einen Sonntag wo alle Urgewalten aufeinandertreffen und man nicht vor die Tür gehen kann reichts.Ted 2 werde ich mir garnicht erst antun,der Trailer hat mir schon gereicht!

          1
          • 8

            Genau mein Humor!
            Die Story ist zwar ziemlich dämlich und substanzlos, aber ich war oft genug am Lachen. Und Mila Kunis ist einfach schön anzusehen :D

            1
            • 2

              Ein Teddybär, der kifft und hin und wieder mit Schimpfwörtern um sich schmeißt, und ein Hohlkopf, der deswegen sein Leben nicht auf die Reihe bekommt, würden an sich bei mir für einen Lacher reichen, doch ist das noch lange kein Geheimrezept für einen guten Film. Die darin eher dümmliche Liebesgeschichte macht die ganze Situation nur schlimmer.

              • 2
                WandaGershwitz 18.01.2015, 17:31 Geändert 19.01.2015, 17:45

                Meiner Meinung nach ein ziemlich geist- und substanzloser Film mit einer wenig originellen Dreiecksgeschichte (Kind im Mann, Teddybuddy, nörgelnde Frau), die anscheinend lustig und hach-wie-frech sein soll, mich aber angeödet hat. Die konservativen Geschlechterrollen- und Beziehungsklischees, gepaart mit einer einschläfernd konventionellen Erzählweise, taten ziemlich weh. Ein Schaf im Wolfspelz, der Film.

                6
                • 10
                  gassifan2410 11.01.2015, 22:56 Geändert 11.01.2015, 22:56

                  Extrem witziger Film mit mehreren kultverdächtigen Einlagen.
                  Aber natürlich auch derbe Geschmackssache.
                  Man merkt halt, das der Macher von Family Guy am Werk war.
                  Aber Ted hat mein Komikzentrum voll getroffen.
                  Besitze inzwischen auch zwei T-Shirts mit ihm (Donner Buddy!!!).

                  Mark Wahlberg spielt seine Rolle dazu noch sehr überzeugend.
                  So als hätte er wirklich mit einem lebendigen Teddybär gedreht, statt mit MacFarlane im Motion Capture-Anzug.
                  Und der Film hat etwas, was bei mir automatisch das Gefühl "musst du gucken!" herbeiruft: Mila Kunis :-)

                  Wenn du den Schall des Donners hörst...
                  When you hear the sound of thunder...

                  4
                  • 8 .5

                    Einer der unterhaltsamsten Komödien die ich bisher gesehen habe. Als großer Fan von Family Guy habe ich gehofft, dass der Film sehr witzig wird. Doch ich fande er war mehr als das denn ein Teddybär der Drogen nimmt ist mal eine andere Art von Humor.Es ist nicht die beste komödie die ich je gesehen habe! Aber eine Komödie die beim zweiten mal Sehen immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann!

                    • 3

                      Belangloser Versuch der Witzigkeit, sehr schwach

                      3
                      • 9

                        Unglaublich guter witziger Film, die Story war nicht das Gelbe vom Ei, konnte aber sehr gut lachen.

                        1
                        • 8 .5

                          "Fick dich Donner, leck mich doch am Sack, du Arschloch kannst mir garnichts, du bist nur Gottes Kack" xD

                          2
                          • 3 .5

                            Belangloser Versuch der Witzigkeit

                            Seth Macfarlane fand ich, entgegen andere Meinungen, bei der Oscarverleihung sogar Recht witzig. Auch seine Serie „Family Guy“ hat einen gewissen subversiven Charme. Sein Humor ist durchaus einer, der mir gefällt. Nun war ich gespannt, was aus seinem ersten Langfilm im Kino wird. Und wurde durchaus enttäuscht. Die hintergründige Geschichte, des Erwachsenwerdens und des Verantwortungsübenehmens für sein Leben, als Karikatur versinnbildlicht durch Ted, wirkte auf mich wie eine billige Pennälerkomödie aus den Rektalbereich der Erbärmlichkeit. Obwohl Mila Kunis hübsch anzusehen war, zünden die Gags für mich überhaupt nicht. Ich hab nichts gegen eine gewisse Vulgarität und den ein oder anderen zotenhaften Kalauer find ich immer gut (nicht umsonst bin ich glühender Verehrer der „Pythons“ (allerdings nur die Serie)), aber Macfarlane schöpft das Glas der proletenhaften Kalauer zu schnell und zu dämlich aus. Ist ja auch ganz nett, mal keinen Woody-Allen-Gag zu sehen. Zuviel Hirn ist manchmal schädlich. Aber zuviel Müll im Kopf auch. Und so verpufft der durchaus gute Ansatz einer Auseinandersetzung mit den eigenen Ich in einer Fülle von Witzen, dessen Humor weit unter dem Niveau einer Tüte Frolic ist.

                            6
                            • 4

                              Das es sich hier nicht um eine Komödie mit Substanz oder Tiefgängen handelt macht der Trailer schon deutlich, ob das einen nun stört ist abhängig davon was man hier erwartet.
                              Da der Film vom Schöpfer der recht beliebten Serie Family Guy, Seth MacFarlene kommt ist recht klar in welche Richtung die Jokes zielen, wer etwas mit makaberem und plumpen Humor anfangen kann ist hier also richtig.
                              Ob "Ted" eine nun unterhält hängt also deutlich vom Betrachter ab, ich fand den Streifen amüsant.

                              • 1 .5
                                wowa123wowa 04.11.2014, 20:38 Geändert 04.11.2014, 21:07

                                Verschwendete Zeit! Humor derbe und unter der Gürtellinie, was an sich nicht schlimm wäre, aber das ist einfach nur peinlich und schlecht. Könnte noch viele Zeilen über diesen Film schreiben, aber das ist er nicht wert.

                                1
                                • 3 .5

                                  ich kann dem film nichts abgewinnen!!! die punkte gibt es nur für das donnerlied!!!

                                  1
                                  • 5

                                    Meine Erwartungshaltung war extrem hoch, nachdem ich den Trailer gesehen habe. Leider bin ich bösartig enttäuscht worden. Ted liefert mir niveaulose Witze, die an sich ja hin und wieder lustig sind, und verkackt es einfach mit dem Charme, den er haben sollte. 0815 in meinen Augen.

                                    • 4 .5

                                      "Ted" ist in erster Linie ein infantiler Klamaukfilm, der davon lebt, mit derben Zoten für Schenkelklopferhumor zu sorgen. Wem dies reicht, wird zumindest bestens bedient. Sprachwitz oder subtilen Humor findet man indes nicht. Dass der Humor unter die Gürtellinie geht, kann man dem Film nicht vorwerfen, denn dies ist das Konzept. Nur sind die Gags mitunter nicht mal sonderlich witzig, so dass es den einen oder anderen Rohrkrepierer gibt, der eher gequälte Lacher entlockt. Man könnte jetzt jubeln und sagen, dass endlich einmal ein vermeintlicher Hollywood-Mainstream-Film der "Political correctness" die Sporen gibt, aber eigentlich hat "Ted" mit seinem anarchistischen Humor nicht wirklich viel sagen, was bedauerlich ist. So unkonventionell sich der Film auch gibt, lauert doch hinter dieser Fassade der Wunsch nach einem stockkonservativen Leben. Das Motto lautet: Werde endlich erwachsen, stelle dich der Verantwortung, heirate und gründe eine Familie. Der Protagonist muss sich schließlich entscheiden, dem "Lotterleben" wird der Kampf angesagt. "Ted" darf als Alter Ego natürlich konsequenzlos weiterhin die Sau, Verzeihung, den Bären rauslassen und dient somit nun als Projektsfläche für die selbst einbüßte Freiheit.
                                      "Ted" erinnert ein wenig an eine nicht jugendfreie "Ecstasy"-Version von "Alf", wobei der Charme der alten Serie natürlich nie erreicht wird.
                                      Mark Wahlberg spielt das, was er kann und dies ist bekanntlich nicht mehr, als beispielsweise in einem Michael Bay-Film von einem Schauspieler erwartet wird. Mila Kunis hat sicherlich reichlich Vorzüge, die aber eher optischer denn schauspielerischer Natur sind. Austauchbarkeit ist wohl die höflichste Umschreibung für ihr Schauspiel. In dieser Beziehung passt sie hervorragend zu Mark Wahlberg. Welten im Schauspielkosmos liegen zwischen diesen beiden und Giovanni Ribisi, der als durchgeknallter Teddybär-Entführer eine starke Performance abliefert und einen Tanz zu 80er Jahre Mucke aufs Parkett legt, bei dem kein Auge trocken bleibt.
                                      Reizvoll sind die zahlreichen Bezüge zu den 80er Jahren (Knight Rider, Flash Gordon, Octopussy etc.), die gelungen in den Film eingebaut wurden. Das Reiten auf der Nostalgiewelle zählt somit auch zu den wenigen Glanzlichtern des Films, dessen Story, nun ja, recht übersichtlich ausgefallen ist. Eine gute Idee reicht halt in der Regel nicht aus, um den Zuschauer dauerhaft bei Laune zu halten.
                                      Insgesamt ist "Ted" ein zwielichtiges Vergnügen, mitunter unterhaltsam und witzig, dann wieder heillos blöd und unoriginell. Geschmackssache nennt man dies dann wohl.

                                      12
                                      • 6 .5

                                        Die Beziehung zur zum dahin Schmelzen heißen Mila Kunis oder die langjährige Freundschaft zu einem Fleisch gewordenen Teddybären? Ja, das ist die Gretchen-Frage in der angeblich besten Komödie des Jahres 2012 namens "Ted".

                                        Ein lebendiges Kuscheltier also? .Meine Skepsis war im Vorfeld ziemlich groß und zum Teil war sie auch berechtigt, wie sich herausstellen sollte.

                                        Denn auf diese abgedrehte Idee muss man sich wirklich einlassen. Ted ist nicht nur der beste Freund eines Kind gebliebenen Mittdreißigers, dem diese Liaison reichlich Probleme mit seiner heißen Freundin beschert. Nein, er ist ein scheinbar normaler Bestandteil der Gesellschaft, wird von seiner Umwelt absolut ernst genommen. Er kauft sich Nutten, besorgt sich Pot bei einem Dealer und geht zu einem Bewerbungsgespräch - im Anzug! Stellenweise ging mir das wirklich zu weit und als die letzte halbe Stunde dann mit Klischees und aufgezwungener Action nur so um sich warf, wurde es mir persönlich einfach zu viel der Abgedrehtheit.

                                        Nichtsdestotrotz hat der Film eben dank seiner Story einen ganz eigenen Charme und macht in der ersten Stunde wirklich ziemlich Spaß. Wahlberg und Kunis geben ein harmonisches Duo vor der Kamera ab, der Humor ist trotz gelegentlicher Plätte abwechlungsreich, fäkal, infantil, auch ab und zu schwarz und. spätestens beim Donnersong kann man nicht anders als herzhaft zu Schmunzeln und diesen liebenswerten, kiffenden Teddy in sein Herz zu schließen.

                                        Fazit: Zu gut um als Enttäuschung abgestempelt zu werden und zu schlecht um wirklich über die volle Lauflänge zu unterhalten.

                                        3
                                        • 7

                                          Ich bin ja nicht so ein Fan von amerikanischen Komödien. Gut ein paar wenige Ausnahmen (Manche mögen´s heiß, die alten Dick und Doof Filme und noch so drei vier andere mag ich schon. Was mich an den Filmen so stört ist das sie immer so laut hektisch und nervig sind. Und Ted hat auch diese Schwächen aber auch viele Stärken so ist der Film witzig brachial und im hand um drehen wieder liebenswert und sympathisch. Im Grunde seines Teddybärherzen ist der Film auch ein Film über das band der Freundschaft und eine Metapher das man Freunde oder zumindest den ersten Freund den man hatte letztendlich so nehmen und lieben wird wie er ist. Auch wenn er schlimm ist. Ist doch eine nette Botschaft wie ich finde. Sooooooo und zu guter letzt noch ein TED ist soooooo süüsss,... und toll animiert.

                                          Echt klasse der Film. :D

                                          PS: WEr einem Teddybären ein Ohr oder einen Arm oder gar den Kopf abreißt sollte strafrechtlich verfolgt werde liebe Cops,.. und ein das ist nur ein Teddy gilt dann gar nicht. GRO?ES BÄH an die Gesetzeshüter. :)

                                          9
                                          • 5

                                            Überraschend unlustig und eigentlich sogar übel runterziehend.

                                            1
                                            • 6 .5

                                              Banale Story, die aber durch bissigen Humor und Kultverdächtige Szenen mit "Flash" auftrumpft.

                                              • 7

                                                Welcher kleine Junge hat sich denn diesen Film ausgedacht?! Ok, die Drogen und der ganze Schweinekram deuten doch eher auf einen 'großen' Jungen hin, denn Ted entwickelt sich genauso (langsam) zum Erwachsenen wie John (Mark Wahlberg). Dabei wird Ted körperlich gesehen nicht größer, entwickelt aber ein (ungesund starkes) Interesse für Drogen und das andere Geschlecht.
                                                Mark Wahlberg ist schon eine gute Besetzung für den nicht älter werden wollenden Mittdreißiger, der sich langsam zwischen einem verantwortungslosen Leben mit Ted und einem verantwortungsvollen Leben mit Lori (Mila Kunis) entscheiden muss. Diese schwierige Entscheidungsphase wird hier durch den partygeilen Teddy natürlich deutlich erschwert, was viele von uns Männern zwischen Ende 20 und Mitte 30 etwas nachempfinden können. Natürlich nicht in dieser übertriebenen Form ;-)
                                                Es sind schon richtig witzige Szenen dabei, wobei sich Ted manchmal nur bewegen muss, um den Zuschauer zum Lachen zu bringen. Es sieht einfach zu komisch aus.
                                                Irgendwann gewöhnt man sich natürlich an die derben Sprüche und erwartet dann irgendwie mehr. Aber mehr kommt leider nicht.
                                                Dennoch war das gute Unterhaltung auf zu erwartendem niedrigen Niveau mit ein paar echten Lachern und witzigen Cameo-Auftritten.

                                                • 9

                                                  Ein echt lustiger Film mit derben Sprüchen und überzeugendem Cast. Ich freue mich auf den zweiten Teil!

                                                  • 5 .5

                                                    Ein Film von dem Typen der FAMILY GUY gemacht hat, von Seth MacFarlane, namens: TED. Was sollte man da erwarten? Natürlich sicherlich keinen tiefgründigen, revolutionären Film oder gar Filmkunst, sondern vielmehr eine Komödie mit Gags am laufenden Band, mit schwarzen, abgefuckten und politisch unkorrekten Humor, dabei sollte die Story ja schon fast egal sein. Gerade bei einem Film über einen Teddy (!) und seinen besten Freund. Ich mag Seth MacFarlane eigentlich. Ich finde bei ihm merkt man, dass er immer sein Ding durchzieht. Er hat uns eben FAMILY GUY gebracht und diverse andere Zeichentrickserien mit dem selben Humor und auch als er die Oscars moderiert hat, fand ich ihn echt cool. Er hat eben diesen ganz speziellen Humor, der eigentlich immer sitzt, aneckt, etwas anarchisch ist und eben auch mal aus der Reihe tanz. Und dementsprechend hatte ich mich vor der Erstsichtung (die nun schon eine Weile zurückliegt) wirklich auf TED gefreut, zumal ich für Komödien bei denen man einfach mal das Hirn ausschalten kann, immer zu haben bin.

                                                    Nunja, aber TED hat mir dann leider nicht wirklich gefallen, ja fast schon enttäuscht. Warum? Ganz einfach, bei der Aufmachung und der Ausgangslage, dass ein erwachsener Mann und ein lebendiger Teddy saufen, feiern und obszöne Spruche ablassen, dass sie abgefuckte Abenteuer erleben, habe ich eben genau das erwartet. Nichts logisches, nichts ernstes, schließlich ist die Geschichte grundauf ja kompletter Schwachsinn. Hätte man das so gemacht,weniger auf eine ernstzunehmende Story gesetzt und die Beiden einfach abgefahrene Situationen erleben lassen, dann hätte der Film eine doch mehr als gelungene Komödie werden können. Das hat man aber nicht gemacht. Stattdessen hat man uns einen Film gebracht, der mit Klischees gefüllt ist, der uns wahrhaftig eine Geschichte erzählen will, die man gefühlt schon so oft gesehen hat und der vor allem scheinbar wirklich ernst gemeint ist. Ich meine, hallo? Es ist ein sprechender, saufender und fickender TEDDY! Da sollte man doch keine ernste Geschichte draus machen. Und wenn, dann nicht eine, bei der man schon weiß wie es ausgeht und wie gesagt, die man quasi schon kennt. Hinzu kommt, dass meiner Meinung nach viel zu viele ernste Momente drin sind, viel zu viel Drama und viel zu viel "Action". Ich will so etwas nicht, wenn ich einen Film wie TED gucke, dann will ich einfach nur knapp 2 Stunden durchlachen und nicht irgendwelche dramatischen Momente begutachten.

                                                    Es ist natürlich so, dass man schon irgendein Grundgerüst braucht, dass irgendeine Dramaturgie dahinter stecken muss, schon klar, aber da hätte man doch die Konflikte, das Drama, wesentlich kürzer halten können oder irgendwie kompensieren können. Mal als Beispiel: KILL THE BOSS hat auch eine theoretisch sinnfreie Geschichte, im Prinzip ist das Quatsch. Das weiß der Film auch, deshalb kommt es da zu keinen Konflikten innerhalb des Freundestrios, deshalb sind da keine überdramatischen Szenen drin, da ist die gesamte Laufzeit über nur Spaß, Quatsch und Komik drin, im Klartext: das was man sich erhofft hat. Oder auch bei HANGOVER, auch da hat man jetzt nicht DIE Konflikte drin, weil es einfach nicht passt. Ein solcher Film, zumindest hatte ich das erwartet, ist doch eigentlich auch TED, wieso also, ist der so gewollt ernst bzw. hat eine solche Story? Vielleicht geht das nur mir so, aber ich bin da etwas enttäuscht. Und auch der Humor an sich. Ab und an ist da zwar der ein oder andere gelungene Gag drin, aber so anarchisch, so schwarz, so lustig wie es bei FAMILY GUY der Fall war, ist das hier lange nicht. Es wirkt fast so als hätte MacFarlane TED beabsichtigt etwas mit angezogener Handbremse gemacht, um möglichst gut bei dem Großteil anzukommen. Schade.

                                                    Im Endeffekt ist TED deshalb kein schlechter Film. Er ist unterhaltsam, kurzweilig und die Schauspieler sind ganz gut, zudem funktioniert der ein oder andere Witz ja doch und es sind auch genügend Anspielungen drin, die ganz nett sind wie auch ab und an mal ein Seitenhieb. TED ist okay, ich hatte mir aber deutlich mehr erhofft, sodass ich dann doch etwas enttäuscht zurückgelassen wurde. Okay, aber bei weitem nicht das, was man hätte draus machen können.

                                                    5