The Book of Eli - Kritik

The Book of Eli

US · 2010 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film · Kinostart
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    oizymusic 08.02.2016, 01:18 Geändert 08.02.2016, 01:19

    Atmosphärisch wirklich gut, und auch Denzel Washington hat seine Rolle gut gespielt. Leider reicht das alleine nicht zu einem guten Film und der Rest ist einfach grauenvoll.
    Vor allem bei der Technik fiel ich sprichwörtlich vom Glauben ab. Diese grottige Produktion soll 80 Millionen Dollar gekostet haben? Es ist beinahe alles vom Himmel bis zur Wüste CGI, die Beleuchtung teilweise komplett falsch eingestellt, alles bis zur Unkenntlichkeit Farb-"korrigiert", die Wolkendecke ist perspektivisch falsch dargestellt...

    Und dann will ich gar nicht erst von der flachen Story und den lahmen Dialogen anfangen. Gut gegen Böse, Jesus gegen Satan, Grenzflächen und Tiefe sucht man hier vergebens. Alles verläuft streng linear auf das unvermeidliche Ende zu, selbst wenn man mal die Hoffnung hat "oha, hier passiert gleich etwas unerwartetes!" nope, war nur ein Cliffhanger, es geht doch schnurstracks weiter.
    Die Dialoge wirken seltsam gestellt und dienen fast nie der Vertiefung des Charakters, sondern einzig und allein dazu die apokalyptische Welt zu beschreiben und Lücken der Erzählung zu stopfen.

    Die zunächst mysteriöse und unnahbare Figur des Eli fällt in dem Moment in sich zusammen, in dem er seine Motivationen offenbart. Ich habe kein Problem damit, in Filmen Religionen zu thematisieren, aber dann bitte nicht so plump. Hier wird Religion nicht als etwas diffuses und unbeweisbares dargestellt, sondern als etwas konkret greifbares, offensichtliches. Selbst wenn der Drehbuchautor Eli während seiner Offenbarung verlauten lässt: "I know what I hear, I know what I heard, I know I'm not crazy, I didn't imagine it", wirkt es nicht als hätte er die Intention gehabt, Eli ironisch oder kritisch hinterfragend darzustellen. Ich glaube er meinte das wirklich ernst.
    Das Ende ist einfach nur Kitsch pur, das hätte ein Steven Spielberg nicht besser hinbekommen.

    Also zusammengefasst ein mäßiger B-Movie der wirkt wie ein Werbefilm fürs Christentum und Beats by Dr. Dre.
    Einzig und allein wegen Denzel Washington bin ich bis zum Ende geblieben, seine Miene gaukelte mir bis zum Schlussvor, es gäbe noch interessantes zu entdecken. Atmosphärisch auch nett.

    • 4

      Zu Langweilig und am Schluss Kitschig.

      • 6

        Wäre kein schlechter Film gewesen, hätten sie die Religion rausgelassen. So leider nur Mittelmaß.

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        • 0

          ich habe immer gedacht, die eigenen Exkremente fressen zu müssen wäre der Gipfel des Ekels – bis ich dieses Machwerk ergrauen musste.

          • 7

            Denzel Washington im Namen der Bibel unterwegs!
            Diese Geschichte, die in einer ungewissen Zukunft abspielt, ist voll auf Washington zugeschnitten. In seiner Rolle als ein mysteriöser Fremder, hat man sicherlich schon mit anderen Schauspielern gesehen. Aber Washington spielt das wieder einmal mit einer Klasse, dass man weiss, wenn er kommt, geht man gerne mit ihm oder man geht ihm aus dem Weg.
            Auch der Gegenpart wie Gary Oldman, der unbedingt das will, was Washington mit sich herumträgt, ist eigentlich völlig subtil. Denn es geht hauptsächlich nicht um Geld, Öl, Benzin oder Macht. Sondern nur um ein gewisses Buch. Ist zwar übertrieben. Aber so wie es aussieht, hat das Buch einen gewissen Stellenwert in dieser Zukunft.
            Der rote Faden in dieser Geschichte hat man auch schon einmal gesehen. Man nehme ein bisschen Waterworld für den mysteriösen Charakter und für die Banden, die Menschen jagen, ein bisschen von Mad Max.
            Ein gut gemachter Film, dass viele Klischees beinhaltet, was auch schon andere Postapokalyptische Filme schon gezeigt hatten.
            Fazit: In dieser undankbaren Zukunft, hält man sich besser an Washington: Denn er kennt den Weg!

            • 6

              Der Plot ist dünn und vorhersehbar. Doch allein Denzel Washingtons physische Präsenz und seine Fähigkeit, Spiritualität darzustellen, verhelfen dem Endzeitthriller der Brüder Hughes zum Erfolg. [Dietmar Kanthak]

              • 5 .5
                allroundt 22.11.2015, 22:01 Geändert 22.11.2015, 22:03

                SPOILER - SPOILER !! Langweilig fand ich den Film nicht aber einiges an der Handlung fand ich nicht ganz überzeugend.Da ist dieser "Prophet",der im Auftrag Gottes in einer Wildwest Welt in der Zukunft nach dem Atomkrieg,die letzte verbliebene Bibel nach Alcatraz bringen soll,wo sie wieder vervielfältigt werden kann.Ein komischer Prophet aber ,der, jeden der sich ihm in den Weg stellt gnadenlos zu töten bereit ist und das auch mehrfach tut.Dabei trifft er natürlich auf den bösen Gegenpart,der auch auf der Suche nach einer Bibel ist ,weil er überzeugt ist diese im Eigeninteresse nutzen zu können um nach und nach das ganze Land mit dieser beherrschen zu können.Jedoch verehrt er dieses Buch genauso und ist vielleicht auch garnicht so böse ,wie man es von einem Prophetengegner (Teufel?) erwarten würde.Manchmal könnte man sogar Mitleid mit ihm haben.
                Man kann den Film vom Anfang bis zum Ende gucken aber etwas besonderes ist er nicht.

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                • 5

                  Denzel Washington wandert und kämpft sich in The book of Eli durch eine dystopische , mad max-ähnelnde Wüste. Der ganze Film ist in sehr grauen, unvollen Farbtönen gedreht und sieht visuell toll und trostlos aus. Gary Oldman und Denzel Washington machen ihren Job, wie gewohnt, gut und auch Mila Kunis ist als weniger intelligente, aber gutmütige weibliche Heldin nicht schlecht. Washingtons Action-Szenen sind ebenso schön gefilmt. Es gab im leider Film eine Hand voll Szenen, die mir, entweder wegen der Dialoge oder wegen der Handlung, albern vorkamen. Über die Geschichte sollte man gar nicht zu viel erfahren, ich kann aber sagen, dass der Film sehr mutig ein seltenes Grundthema behandelt, dennoch fast ohne Überraschungen und recht vorhersehbar ist.
                  (Achtung Spoiler!)
                  Ich finde es durchaus mutig und gut, dass sich ein Blockbuster mit Religion und deren Relevanz beschäftigt. Glauben hat nunmal keinen geringen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Schade war, dass die Story um den von Religion handelnden Plot herum keine Neuheiten bringt und ein bekanntes Schema durchläuft. Ich glaube auch, dass Gary Oldmans Handlung realistisch ist, und dass der Glaube mächtig ist und verschieden eingesetzt werden kann. Allerdings, finde ich, setzt der Film die ganze Zeit den falschen Fokus. Denzel Washington kämpft sich durch, um die Bibel und das Christentum zu retten. Am Ende wird euphorisch zelebriert, dass das Christentum überlebt hat. Und jetzt? Ich glaube, dass die Bibel oder der Koran oder so in der Situation helfen könnten, aber nur das Buch überlebt und dessen Papier ist fast wertlos. Sehr wertvoll sind die Botschaften und der Glaube, das Vertrauen und die Liebe - nur die können helfen. Die Bibel wurde nicht für Gott gemacht, sondern für die Menschen, um diese zu unterstützen. Dass Denzel Washington durch Gottes Liebe trotz Blindheit sehen kann (so habe ich das verstanden), geht ok. Dass er unsterblich ist, finde ich grenzwertig. Warum sollten dann andere gute Menschen sterben? Ich sehe Washingtons Charakter nicht als Messias, sondern als Mensch mit einer Mission. Der Messias wäre hilfsbereiter und wohl weniger brutal gewesen. Ich denke, Gott würde den Menschen helfen wollen und nicht bloß der Bibel. Es wird zwar kurz angesprochen, dass Religionen wohl am Krieg ihren Anteil gehabt hätten, aber dennoch wird alles zu eindimensional beschrieben. Wenn jemand aus der Bibel liest wird es höher angerechnet als das Verhalten von Kunis Mutter, die selbstlos ist. Eli ist zwar auch "selbstlos" als er Kunis rettet, aber er hat kein Problem mit den zwei sterbenden Senioren. Wie gesagt ist für mich der Druck der Bibel am Ende fast wertlos, wenn niemand verstanden hat, worum es geht.
                  (Spoiler Ende)
                  Insgesamt ist The book of Eli ein recht durchschnittlicher, aber mutiger Film mit einigen Ansätzen, der optisch gut aussieht, doch inhaltlich unbefriedigend ist.

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                  • harryjerryy 06.10.2015, 18:25 Geändert 09.10.2015, 16:31

                    diese verdammte "beats by dre" werbung, wir können sie nicht mehr sehen!

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                    • 5
                      huababuar 07.09.2015, 00:41 Geändert 07.09.2015, 13:07

                      Eigentlich hätte „The Book of Eli“ wunderbarste Voraussetzungen mitgebracht, um ein gelungener Blockbuster zu werden. Ein ödes Brachland als Kulisse mit dem trostlosen Charme eines Endzeit-Westerns. Eine stark an die „Mad Max“-Reihe angelehnte Postapokalypse, in der Anarchie, Frauenverachtung und Rohstoffknappheit vorherrschen und ein Despot und seine Armee auf die Jagd nach zwei einsamen Wanderern gehen. Und schließlich eine Phalanx an bekannten Schauspielern, die sich voll und ganz auf ihre Stärken beschrenken kann. Denzel Washington eben auf seine trockene Coolness, Mila Kunis aufs gut Aussehen und Gary Oldman einfach nur aufs verrückt sein.

                      Doch anstatt das Grundszenario vollstens auszunutzen, werden sich die Hughes-Brüder der Tragweite ihrer dystopischen Grundgedanken nie wirklich bewusst. Stets bleibt es bei einer oberflächlichen Herangehensweise an die durchaus komplexe Thematik - ob nun die Hauptfiguren oder aber die düstere Zukunftsvision betreffend. Motive, Hintergründe und tiefgehende Charakteristika der Protagonisten sucht man vergeblich. Viel lieber überspannt „The Book of Eli“ sein Leitmotiv Religion, schleudert unzählige Bibelzitate in die scheinbar ewige Weite der Wüste und verfällt somit in enervierende Glaubenslobpreisungen, um im Fachjargon zu bleiben. Glaube als vitalisierende Kraft, als einziger Lebenssinn. Gott, der Beschützer, Schöpfer und Führer in schlechten Zeiten. Und mittendrin der bibeltreue Eli (Denzel Washington), der störrig durch den Sand trottet und als tatkräftiger Gläubiger mal so eben schnell urchristliche Werte wie Nächstenliebe und Solidarität oder Gottes Gebot „Du sollst nicht töten“ in den Papierkorb seiner Matschbirne verbannt.

                      Nicht nur deswegen wirkt „The Book of Eli“ an vielen Stellen unrund. Die äußerst brutalen, gelungen abgedrehten und geschnittenen Actionsequenzen passen ebenso wenig zu einem Film mit derart religiösem Überbau wie die in selbigen Einstellungen immer wieder auftretende, deplatzierte Komik, die meist von einer kurzen, abgehakten und eigentlich ja auch äußerst gelungenen Dialogführung rührt, nur eben so gar nicht ins Gesamtkonstrukt passen mag. Am Ende hat man da nichts Halbes und nichts Ganzes. Einen passablen Actionfilm mit grandioser Szenerie und altertümlichen, penetrant und romantisiert transportierten und auch vollkommen realitätsfernen Botschaften. Früher, da sind die Kolonisten wenigstens aus verständlichen Gründen wie Gold, Wohlstand oder Wohnraum Richtung Westen gezogen, in „The Book of Eli“ reicht schon eine eindringliche Stimme im Kopf und ein dickes Buch in der Hand.

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                      • 6 .5
                        Cuba89 10.08.2015, 22:22 Geändert 10.08.2015, 22:48

                        9/10 Punkte für das Setting
                        Das war's aber auch schon.
                        Handlungen sind manchmal nur schwer bis gar nicht nachvollziehbar, dafür ist die Story umso vorhersehbarer. Die Kämpfe sind ausnahmslos in alter Machete Manier gehalten.

                        Für alle die auf relligions und/oder post apokalypse Filme stehen könnte der Film etwas sein. Für den Rest eher nicht.

                        Bei der ganzen Werbung hätte die DVD umsonst sein können.. :D

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                          simslabim 25.07.2015, 13:06 Geändert 25.07.2015, 13:06

                          Da hat wohl der Bibelgürtel in den USA seine Finger im Spiel gehabt. Üble Christenscheisse, dann sogar noch mit Wundern und Eingriffen Gottes :D Da kann ich nur voll abkotzen.

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                          • 4

                            Ein in der postapokalyptischen Welt angesiedelter Film hat es bei einem Videospielfreund ungleich schwerer, wenn dieser Fallout kennt. Zugegeben ist der Vergleich hanebüchen, das er im subjektiven Empfinden dennoch Einfluß findet aber wohl unvermeidbar. Also wie schlägt er sich: Nicht besonders gut. Auch ohne Vergleich. Handwerklich ist das zwar gut. Jedoch hatte ich von Anfang an den Eindruck, das mit einem Headliner wie Denzel Washington und einem Megawälzer wie die Bibel versucht wird, aus einem handlungstechnisch vollkommen belanglosen Film einen Blockbuster zu basteln.

                            • 7

                              Aus diesem Film hätte man mehr machen können und mehr machen müssen. Der Cast war überdurchschnittlich, die Kulisse gelungen. Die Story hingegen konnte die Grundidee überhaupt nicht transportieren. Da wurde ein grandioser Funke völlig banal verschwendet.

                              • 9

                                "The book of Eli" - ein wirklich sehr gelungener Film von Allen & Albert Hughes. Da vor allem Denzel Washington als auch Mila Kunis zu den Hauptcharakteren in diesem Film zählen, ist es deswegen schon fast ein Muss, sich den Film anzusehen. Die Spannung hält sich vom Anfang bis zum Schluss auf einer konstanten (hohen) Ebene, sodass man immer darauf wartet, was nun als nächstes passiert. Mir hat die Story des Film's extrem zugesagt und daher kann ich ihn nur weiterempfehlen - 9/10 Punkten!

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                                • Achtung Spoiler!!
                                  Der Film ist trotz der Religösen Haupt Story sehr Gut.
                                  Die Schauspieler haben die Charracktäre gut rüber gebracht und die Landschaft, bzw. diese wüste mit nem hauch von tot ist sehr überzeugend. Vor allem das sich kleine Colonen oder eher eine Stadt bildet ist gut gezeigt wurden. Es gibt auch paar Sachen die nicht bedacht wurden z.b. Das es ein Atom angriff gab vor 30 Jahren aber man nix von verstrahlung.
                                  Das ist meine erste Kritik, Kommentar also bitte Rücksicht.

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                                  • 6 .5

                                    Insgesamt gut. Gute Schauspieler, die Handlung etwas stotternd, um so besser das Ende.
                                    Sehenswert.

                                    • 8 .5

                                      Wenn man vom religiösen Touch der Aussage des Films nicht abgeschreckt wird, kann man den unheimlich spannenden Endzeit Thriller durchaus genießen.
                                      Die lange, erschreckend ruhige Anfangsphase zeigt eine düstere, menschenleere Welt voller Schrott und Leichen. Und diese Stimmung wird konsequent durchgehalten. Wir bewegen uns optisch auf einer fast untergegangenen Erde voller Schmutz, Verwesung und Müll. Da zaubert der Held Eli (Denzel Washington) dann wie aus dem Manga Lehrbuch Stunts aus dem Handgelenk, dass seinen Gegnern schon mal die Hände abfallen. Mit dem Bösewicht vom Dienst und Elis Gegenspieler, dem terroristischen Diktator Carnegie (Gary Oldman) gibt es einen erbitterten Kampf um das letzte titelgebende Exemplar der Bibel, dem Buch der Bücher!
                                      In dieser Welt gibt es andere Werte. Bücher, Shampoo und Wasser sind die am meisten geschätzten Dinge. Und früher hört man war ohnehin alles besser.
                                      Wenn Eli schon bald durch Gebet und vorübergehender Unverwundbarkeit auffällt, wird er langsam zu einer Mischung aus Messias und Rambo. Das stört aber nicht weiter, denn er vollbringt ständig viele gute Werke und mit Carnegie im Gefolge bleibt die Spannung hoch. Oftmals äußert sich Eli bibelkonform wie ‘Der Herr ist mein Hirte…‘ zitiert aber auch schon mal einen Unbekannten ‘Der Glaube ist die Blume des Lichts auf dem Feld der Finsternis‘ (Johnny Cash). Oder er zitiert frei ‘Man muss für andere mehr tun als für sich selbst.‘
                                      Im intelligenten Finale nach Elis Ableben spielen die zwei Frauen noch eine wichtige Rolle. Mutter Claudia (Jennifer Beals) ist blind, Carnegie hält am Ende ein Exemplar in Brailleschrift in Händen und ihre Tochter Solara trägt Elis Buch, das Lombardi (Cameo für Malcolm McDowell) nach Diktat aufgeschrieben hatte, in die Welt. Die Bibel wird neu gedruckt und steht neben Tora und Koran. Nathan den Weisen wird’s freuen. Hohe Spannung auf erstaunlich hohem Niveau.

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                                      • 7 .5
                                        drahdinedum 20.05.2015, 21:15 Geändert 20.05.2015, 21:16

                                        Ein Apokalypse -Film! Bei dem ich sage! Jooaa! Kann man so machen ;-)

                                        War positiv überrascht!

                                        • 6 .5
                                          TylorDurden 16.05.2015, 10:47 Geändert 17.05.2015, 12:41

                                          Kleiner Spoiler enthalten!

                                          Vorab das Positive: Denzel Washington, besonders Gary Oldman machen ihre Sache sehr gut! Die kahle und lebensfremde Optik im Film ist ebenfalls stark und schafft eine spannende, düstere Atmosphäre, wie man es in einem Endzeitszenario braucht. Auch der Sound ist (besonders wenn man die Handlung schon kennt) sehr "hörenswert" - es lohnt sich durchaus, den Film ein zweites Mal anzusehen. Zum Schluss: Der Twist am Schluss ist überraschend und kaum vorhersehbar!

                                          Leider hat der Film auch einige Schwächen. Meiner Meinung nach passt Mila Kunis nicht in den Film rein (weder vom schauspielerischen Können im Vergleich zu Denzel W. und Gary Oldman, noch von der Optik im Film). Zum zweiten sieht man im Film immer wieder "aggressive" Schleichwerbung, die nervig ist und die Atmosphäre stört. Von der Handlung her gibt es ein paar Schwächen (in Logik&Nachvollziehbarkeit) und Längen gegen Anfang hin (unnötige Zeitlupen).

                                          Fazit: Trotz einiger Schwächen sehenswert, wenn er auch nicht zu den stärkeren Vertreter des Endzeit-Genres zählt.

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                                          • 5

                                            Eindrucksvoll, wie man den schönen Dystopie in diesem grauenhaften CGI-Look komplett ruiniert. Manche Videospiele haben bessere Zwischensequenzen. Wenn gerade das Buch die Welt retten soll, ist diese übrigens wohl bereits verloren. Insgesamt nicht schlecht, aber über biederen Durchschnitt liegen Denzel, Mila, Gary und das Buch damit leider nicht.

                                            • 2

                                              Bigotter Bibelschinken in modernem CGI-Look mit komplett sinnfreier Story. Einziges Highlight: Die Referenz an "Es war einmal in Amerika", könnte ansonsten von der Boston Tea Party gesponsert sein.

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                                              • 9

                                                Wunderbare Dystopie. Triste Atmosphäre, schöne Action, sogar ein bisschen Witz und eine tolle Kameraführung, nur die Charaktere bleiben für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich. Da rasch klar ist, was in dem Buch steht, regen herrliche Aussagen darüber zum Nachdenken an, wobei die Schlussfolgerung keine neue Erkenntnis darstellt. Dafür hatte ich mit der Überraschung gegen Ende beim ersten Mal Anschauen nicht gerechnet. Was mir noch gut gefiel, waren die gezeigten Wertvorstellungen samt Moral, die wohl nicht weit hergeholt sind.

                                                • 9

                                                  Mein absoluter Lieblings Endzeit Movie. ;)
                                                  total zum hineinsteigern ..Er kommt sehr "Enterisch"....Geheimnissvoll-Beklemmend ^^
                                                  Ne einfach ein genialer Endzeit Film! :D

                                                  • 6

                                                    Ein Film, der die Endzeitstimmung toll eingefangen hat. Mehr aber auch nicht.
                                                    Leider kann ich Mila Kunis seit "Die wilden Siebziger" nicht mehr ernst nehmen. Daher fand ich ihre Besetzung in dieser ernsten Rolle nicht sehr glaubwürdig.

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