The Book of Eli - Kritik

US 2010 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010

  • 6

    Gary Oldman, meine persönliche Benchmark des Bösewichts, bleibt leider völlig glanzlos (kann nur am Characterdesign liegen). Das Ding wirkt wie die Verfilmung einer vielversprechenden Comic Serie, die es nur durch Produktplatzierungen und Finanzspritzen der Bibeltreuen Christen auf die Leinwand geschafft hat. Mitreißende Details und -nennen wirs- Liebe zu diesem geilen Genre fehlt. Nundenn, Post-Apokalyptische Filme sind wie Pizza, auch schlecht noch genießbar.

    • 8

      Apokalyptischer,Bibelfester Endzeit Film,mit atemberaubender Optik und einer tollen Besetzung.
      Hat fast spirituelles Mad Max mässiges Flair.
      Kurzweilig und gutes Kino!

      • 7

        Kühle Atmosphäre, gute Schauspieler und Spannung. Das sind ja gleich drei Sachen, das geht nun wirklich nicht :P. Ne, mal im Ernst, der Film unterhält, sehenswert.

        • 7 .5

          Der Beste Endzeit Film seit Jahren. Sehr sehenswert !!

          • 3
            Laserdance 03.11.2014, 00:04 Geändert 03.11.2014, 00:06

            Viel hatte ich von diesem Film nicht erwartet. Und Hauptgrund ist Denzel Washington.

            Mag einige erstaunen, da Denzel ja eigentlich ein guter Schauspieler ist und seine Filme auch meistens hochgelobt werden. Aber, der gute Mann dreht seit einiger Zeit (nach meiner Meinung) 0815 Blockbuster von der Stange die alle nicht der rede wert sind.

            Vor allem laufen die Filme irgendwie immer so ab "Ist die Story nicht so toll, machen wir den Film mit Effekten voll".

            Und leider hat sich an dem Trend auch nix geändert.

            Ein Mann schreitet durch eine optisch sehr verfremdete Landschaft mit zu viel CGI, durch Postapokalypische Lande. Was geschehen ist, weiß man nicht. So schreitet er also theatralisch zur Musik mit Sonnenbrille durch die Lande. Trifft ein paar Gestalten, die er kurz und bündig abserviert. Er kommt in eine Stadt, lässt sich seinen iPod aufladen und der Boss von der Stadt sucht ein Buch, das logo der einsame theatralische Fremde besitzt.

            Anmerkung: Hier schaute ich dann auch zum ersten mal auf die Uhr, die schon 40 Minuten anzeigte. Nicht schlecht. 40 Minuten gefüllt mit quasi nix. Nun ja das Buch ist eine Bibel (wow) und es gibt nur noch eine und weil ja die Bibel das Buch der Bücher ist, wollen es alle haben. Nebenbei erfahrt man, der Mann schlendert seit 30 Jahren durch die Lande mit der einzigen Bibel, die es noch gibt. Weil ja der Staat oder wer auch immer alle Bibeln vernichtet hat. Ah ja na dann.

            Er bringt dann die Bibel nach Alcatraz (kein Joke) wo sich dann die Schätze der Menschheit befinden und stirbt freundlich seinen Tot. Ok, es gibt noch eine Joke, den ich nicht verrate und das Gesehene noch blödsinniger macht.

            Ich will nun keine Diskussion über Logik anfangen. Filme müssen nicht logisch sein, sondern unterhalten. Problem ist, ich fand den Film langweilig. Daran ändern auch die paar Gewaltszenen nix.

            • 4

              Abgesehen vom ausgelutschten Postapokalypsensetting eigentlich ganz gut bis zu dem Zeitpunkt an dem die obligatorische unrealistisch schöne Powerfrau dazukommt und später auch noch alleine im Kampf gegen 3 bemannte Trucks gewinnt.
              Ich bin das Mainstream Kino so leid, gute Filmideen werden so dadurch versaut dass sie an das Massenpublikum angepasst werden.
              Gary Oldman wie immer sehr cool.

              • 7

                "The Book of Eli" bietet eine wunderbare dystopische Atmosphäre, gute Darsteller (insbesondere Washington und Oldman, ein überraschendes Ende und tolle Bilder der Apokalypse. Angetan hat es mir aber die Thematik rund um Religion, Glaube und Kirche, die großartige Ansätze für hitzige Diskussionen liefert und bei mir für einige Denkanstöße sorgte. Ich bin sogar der Meinung, dass man die Action hätte zurückfahren sollen um dieser Thematik noch mehr Platz einzuräumen.

                • 4 .5

                  …und der iPod hält über 30 Jahre.

                  • 6 .5

                    Überraschung zum Ende gut gelungen.

                    • 6

                      Hi Leute,

                      über Denzel und Gary braucht man nicht allzu viel zu sagen. Beide sind Top! Aber kann mir einer erklären was die Mila Kunis, mit ihren Reh-Augen hier verloren hat. So was von deplatziert. Unglaublich.

                      Mein Fazit: Naja, ich hab schon viel bessere Endzeit-Filme gesehen.

                      6
                      • 8

                        Recht schöner Endzeitfilm mit einem doch sehr unerwartetem Ende =).

                        • 6

                          Endzeit-Szenario mit einfach gestricktem, christlichem Gut-Böse-Spiel und Missionierungsauftrag als Story, obwohl an wenigen Stellen auch ein Hauch von Religionskritik ermöglicht wird. Für Genre-Fans gibt es tolle Bilder, etwas Action und eine durchaus packende Handlung.
                          Daher von mir - trotz des christlichen Rumgenerves - noch ein "ganz ok".

                          • 7

                            Cooles und actiongeladenes Endzeit-Szenario mit düsterer Stimmung. Der Soundtrack wird hier super eingesetzt und Denzel Washington & Mila Kunis werden hier gerne gesehen.

                            Die letzten 20 Minuten legen nochmal einen drauf und der Twist ist genial. Wer die Art von Filmen mag, kann sich "The Book of Eli" gerne anschauen.

                            2
                            • 9

                              Lange hat kein Film mehr so ein Auf und Ab an Gefühlen bei mir erzeugt.

                              Ich hatte überhaupt keine Ahnung worum sich der Film dreht. Einzige Informationen die ich hatte waren: Denzel Washington spielt mit und es ist eine Endzeit-Movie.

                              Der Film beginnt und lässt einen sofort an Mad Max denken. Ein wüstes Land und ein einsamer Wanderer der sich auf einer Reise befindet. Jeden Abend liest er in einem Buch dessen Titel wir nicht sehen können. Nachdem wir von seinen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung erfahren, erreicht er eine Stadt wie man Sie sich gut in solch einer Welt vorstellen kann. Ein Mann hat das Sagen und das Wasser wird rationiert. Er sucht eben dieses Buch des Wanderers.

                              So weit, so interessant. Jedoch wird meine Euphorie mit einem Schlag geknickt als man erfährt dass es sich bei dem Buch um die Bibel handelt.
                              Ich als absoluter Gegner von jeder Art Religion war erstmal schwer enttäuscht. Doch dann kommt ein Satz von Gary Oldman: "Das ist kein Buch, das ist eine Waffe!"
                              Und mein Interesse wächst langsam wieder an. Denn in meinen Augen ist Religion genau das: Die größte Massenvernichtungswaffe aller Zeiten! Genau wie das Spalten von Atomen hat diese Waffe ihre zwei Seiten. Sie kann einem viel geben: Trost, Hoffnung und Glauben (Energie, Fortschritt oder ein besseres Leben). Oder sie wird bei falscher Benutzung zur tödlichen Waffe.

                              Ich kann mich an keinen Film erinnern der mir diesen Fakt (den ich eben genauso sehe) so ins Gesicht geschleudert hat. Noch prekärer wird das Thema im Film als man erfährt dass die Welt wahrscheinlich eben durch die Religion zerstört wurde.

                              Dass die Religion den schwachen Menschen Hoffnung geben kann und sie fehlgeleitete Menschen wieder auf einen richtigen Weg bringen kann, wird am Ende leider nicht so richtig erwähnt. Daher gibt es "nur" 9 Punkte. Ich hätte es besser gefunden, wäre man nochmal darauf eingegangen was die Religion bringen kann und welche Gefahren sie birgt. Da die Welt bereits einmal durch den Glauben von Menschen zerstört wurde, wäre ein Ende in dem die letzte Bibel zerstört wird das von mir bevorzugte und logischste gewesen.

                              Ich will mit diesem Text keinem religiösem Menschen auf die Füße treten, es ist lediglich meine Ansicht.

                              1
                              • 5

                                Schade, ich mag Endzeitfilme, aber hier wurde einiges in den Sand gesetzt. Handlung ist null spannend. Dass es bei dem Buch um die Bibel geht war mir eigentlich schon beim Titel klar. Ist halt so amerikanisch vom Grundgedanken, dass dadurch ne bessere Welt möglich ist, mag ich nicht. Fand auch insgesamt die Darsteller immer so am Rand der Satire, doch nicht so ganz. Mad Max macht das z.B. viel besser. Wenn es ernst gemeint war, war es ohnehin daneben. Bleibt eigentlich nur der Look und das Set übrig. Das war ok. Dafür gibt's dann auch hauptsächlich die Punkte.

                                • 7 .5

                                  Religion finde ich persönlich dämlich und vor allem unlogisch und nicht unterhaltsam. Und doch hat mich dieser Film begeistert. Eine tolle Atmosphäre, großartige Schauspieler (ich liebe Gary Oldman einfach) und ein toller Stil punkten hier kräftig.

                                  2
                                  • 3

                                    Dieser Film zeigt zu Anfang eine fantastisch gestaltete Welt, mit unglaublichen Charakteren, die in einer der schönsten Apokalypsen ihr Leben bestreiten müssen, und verläuft schließlich nach etwa 20 min zu einem Desaster von Geschichte. Dabei hat er mindestens zwei Momente die so verdammt fabelhaft inszeniert sind, jedoch durch das furchtbare Ende vollkommen untergehen !!! Wirklich Schade...

                                    • 8

                                      Oh Herr, Gott Hollywoods,
                                      ich will dir danken.
                                      Danken für einen hervorragend spielenden Denzel Washington,
                                      der seine Rollen stets zu meistern weiß und auch dem Actiongenre nicht abgeneigt ist.
                                      Danken will ich dir auch für Gary Oldman,
                                      Oldman der Archetyp des Bösewichts der immer wieder zeigt das er diese Rolle im FF beherrscht, egal ob im Overacting Style und halb Wahnsinnig.
                                      Nichts liegt mir ferner als dir auch für Mila Kunis zu danken,
                                      denn diese ist hier als Eye Catcher wahrlich vorzüglich gewählt.
                                      Und nicht zu guter letzt ein Hallelujah auf diese herrlichen Actionszenen, dieses schrullige Pärchen und diese unglaublich fesselnden Apokalyptischen Bilder...

                                      Amen!!

                                      Ps.: Anmerkung des Autors: Nein ich bin nicht religös... und ja ich weiß das das Blasphemie ist... denke ich... glaube ich...

                                      5
                                      • 6

                                        eigentlich ein ganz netter film, aber das ende war dann doch schon arg abstrakt

                                        • 4

                                          Wie gerne hätte ich diesen Film gemocht, da zumindest das erste Drittel in Puncto Design, Atmosphäre und Optik tadellos sind und man gerade durch den Anblick der Postapocalypse eine unfassbar dystopische Wirkung erzielt. Die Action ist ebenso handwerklich astrein und kameratechnisch superb, der Soundtrack untermalt die apocalyptische Stimmung famos und Washington und Oldman sind mehr als solide doch dann kam das Drehbuch. Und insbesondere dieser Spiritualismus und die Religionsfanatik, die der Film insbesondere zum Ende ordentlich abfeiert, stellen dem Film letztendlich das Bein. Aus der ersten halben Stunde hätte man deutlich mehr machen können, wenn man sich nicht auf die Religion fokussiert hätte. Da hilft selbst die technische und inszenatorische Perfektion nichts. Schade, da war sehr sehr viel mehr drin!

                                          11
                                          • 7

                                            Klasse Idee an das Thema der Spiritualität so kontrastierend heranzugehen. Auf der einen Seite der Edle mit seinen hohen Absichten und auf der anderen Seite der Bandenführer, der sich der Macht der Bibel sehr bewusst ist. "The Book of Eli" trägt aber für meine Verhältnisse etwas zu dick auf, anders als es der hervorragende "Life of Pi" macht, der eigentlich nur auf zweiter Ebene die Spiritualität behandelt, so wirkt der namensgebende Eli in diesem Film schon sehr 'Messias-mäßig'. Hier wird nicht gegeizt, er hat scheinbar übernatürliche Kräfte, obwohl er scheinbar blind ist und folgt strikt einer 'inneren' Stimme. Das ist mir zu viel, auch das überzeichnete und pathetische Ende, wenn er dann in weißer Montur die Bibel auswendig aufsagt. Außerdem muss ich sagen, dass mich Solara stört, da sie sich stets das beste tut, sich ins Verderben zu manövrieren. Der minimalistische und metallische Soundtrack gefällt dagegen. Auch die Besetzung ist äußerst gut gelungen.
                                            Alles in allem ist "The Book of Eli" ein guter Postapokalypse-Film mit tollen Bildern und guter Inszenierung, der seine Message aber mit Warnwesten ausstattet und auch so präsentiert. Etwas weniger Holzhammer, dafür aber mehr Tiefe hätte dem Streifen gut getan!

                                            • 8

                                              Tolles Endzeitmovie mit Washington in Top Form. Dazu Oldman als starken Bösewicht. Die Auflösung lässt einen verblüffen.

                                              2
                                              • 2 .5

                                                Die Bibel als Schlüssel zur Macht und Herrschaft über die Welt. Der neue Jesus hat keine langen Haare, sondern schwarze Haut und Groupies ala Mila Kunis. Wenn es kein (unglaublich zäher) amerikanischer Actionfilm, sondern eine dänische Komödie gewesen wäre, hätte ich mit der Story meinen Spaß gehabt.

                                                (2.5, weil ich ihn langweilig fand, nicht weil ich den Inhalt unbedingt bedenklich finde. Propaganda sieht schon noch ein wenig anders aus)

                                                2
                                                • 8 .5

                                                  Ein wirklich sehr guter Endzeit Film mit guten Darstellern. Das Ende jedoch fand ich sehr enttäuschend. Klar die Bibel macht die Welt besser ist RICHTIIIIG.

                                                  • 7

                                                    Ein wenig zwiegespalten kann einen dieser Film durchaus zurücklassen, weil man auf Anhieb nicht zwingend mit seinen Aussagen klar kommt und es erstmal ein wenig braucht, bis man das Gesehene einigermaßen einordnen kann.

                                                    Aber dass THE BOOK OF ELI ständig und von allen Seiten die massivste Prügel einstecken muss, kann ich a) nicht begreifen und will es b) nicht unkommentiert akzeptieren.

                                                    "Religionspropaganda" heisst es immer wieder. Erste Gegenthese: Wenn BOOK OF ELI Religionspropaganda ist, so ist jeder zweite Horrorfilm ganz klare Satanistenpropaganda. Propaganda bezeichnet laut unser aller Direkt-Anlaufstelle für schnelle Wissensüberblicke: "einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion zu steuern". Das beinhaltet zwangsweise eine manipulative und einseitige Vorgehensweise.

                                                    Betrachtet man nun nüchtern was in diesem Film passiert, wird klar dass hier keineswegs einseitig argumentiert wird - darüber gelingt es sogar zu einer zweiten gegenteiligen These gelangen: BOOK OF ELI ist zwar stark GLAUBENS-bejaend, allerdings sogar eher Religionskritisch denn christliche Propaganda!

                                                    Carnegie: "I need that book, I want that book, I want you to stay but if you make me have to choose I'll kill you and take that book! [...] It's not a FUCKING BOOK! IT'S A WEAPON! A weapon aimed right at the hearts and minds of the weak and the desperate. It will give us control of them. If we want to rule more than one small, fuckin' town, we have to have it. People will come from all over, they'll do exactly what I tell 'em if the words are from the book. It's happened before and it'll happen again. All we need is that book."

                                                    Ist das pro-religiös?
                                                    Pro-Kirche?

                                                    Der Film sagt uns: Religion bedeutet Macht und diese Macht ist geradezu prädestiniert in die Hände der Falschen zu fallen. In diesem Fall Menschen wie Carnegie. Die nicht an dem Wohl ihrer Mitmenschen, sondern nur und ausschließlich an ihrem eigenen interessiert sind, die in Religion ein unterdrückerisches Werkzeug sehen und dieses schamlos ausnutzen werden. Die die Massen unter dem Deckmantel der Gottesfürchtigkeit unterjochen werden. So wie es auf dieser Welt um uns herum vielfach beobachtbar ist. Dabei es ist wichtig in BOOK OF ELI zwischen Glauben und Religion zu differenzieren.

                                                    Solara: "You've been walking for thirty years, right?"
                                                    Eli: "Right?"
                                                    Solara: "Have you ever thought that maybe you were lost?"
                                                    Eli: "No."

                                                    Ich selber habe keinen religiösen Glauben, schwanke in meinen Ansichten immer wieder hin und her zwischen Rationalismus, milden Formen des Agnostizismus / Nihilismus und überhaupt: ich komme gut durchs Leben, ohne das Bedürfnis nach "göttlichem Geleit" zu verspüren. Doch ich respektiere, dass Menschen glauben, wenn sie meinen es zu müssen. Man kann es als Flucht und Feigheit abzutun - höhere Gewalt für die eigene Misere verantwortlich zu machen ist einfacher als sich allem immer frontal zu stellen - aber ich glaube eher dass es manchen den notwendigen Halt gibt. Vielleicht sogar Struktur im Leben? Und ist das so schlecht (solange es sich in Regionen bewegt, die sich lediglich auf das eigene Leben auswirken)?

                                                    Ab jetzt SPOILER:
                                                    Am Ende des Films wird die Bibel zu dem was sie ist und sein sollte: In einer Bibliothek, die Sammlungen aus Kunst, Wissenschaft, Musik und mehr enthält, wird sie im Segment Religion ein Buch unter vielen. Zwischen Koran, Thora und zahlreichen anderen religiösen Schriften findet sie ihren Platz. Ein Haufen Ideen unter vielen anderen Ideen. Nachdem "Gott" (also der Glaube an sich) den blinden Eli Jahrzehnte lang durch die Wüste geleitet hat, offenbaren sich auch wieder andere Sichtweisen und Ansätze, woraus eine Ganzheit entsteht, die zeigt was für ein kleiner Teil Bibel und co. in der Summe der Weltsichten sind.

                                                    Und zu Eli's Reise: Ein blinder wird durch göttliche Eingebung 30 jahre durch die Wüste geleitet und ist nebenbei der beste Schütze, Schwertkämpfer und Martial-Arts-Freak weit und breit - natürlich ist das Unsinn. Aber Unsinn nach dem (bei anderer Begründung) kein Hahn krähen würde, weil genauso großer Unsinn wie Tote, die wieder zum Leben erwachen, Satans-Bücher in alten Holzhütten, die von den lesenden Besitz ergreifen, Pre-Crime Einheiten die Verbrechen vorraussehen und [hier jede x-beliebige Idee aus Science-Fiction, Horror, Fantasy, etc. einfügen]. Aber so atmosphärisch dichten, absolut fantastisch gefilmten, ebenso stark vertonten und auch noch spannenden Endzeit-Unsinn, sehe ich mir gerne an.
                                                    Auch als Kirchenkritiker!

                                                    [http://weltamdraht.blogsport.de/2014/05/16/the-book-of-eli-2010]

                                                    10