The Book of Eli - Kritik

US 2010 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010

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Kritiken (25) — Film: The Book of Eli

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] The Book of Eli vermittelt ein beeindruckendes Endzeit-Feeling, das mich restlos begeistert hat. Die Öde und Leere der entvölkerten Welt wird auf eindrucksvolle Weise transportiert und zusammen mit den eingesetzten Farbfiltern wird die Atmosphäre noch erdrückender. Die anfangs aufgebaute Stimmung entlädt sich erstmals, als Eli auf die ersten anderen Menschen trifft, welche ihm zugegebenermaßen nicht gerade freundlich gesonnen sind.

Hier offenbart sich dann einerseits eine große Stärke des Films, andererseits seine größte Schwäche. Denn nachdem sich der Zuschauer an die ruhige, bildhafte Erzählweise gewöhnt hat, wird er von einer Action-Einlage überrascht, die in dieser Form eins zu eins in Sin City hätte übernommen werden können. Zudem erinnert Carnegies Siedlung und auch später noch folgende Actioneinlagen sehr an klassische Western. Zuletzt käme noch der christliche Pathos bezüglich der Macht des Glaubens hinzu, wobei ich diesen tatsächlich – auch als bekennender Pantheist – in keiner Weise als störend empfunden habe, sondern vielmehr die Analogie zu früheren Zeiten zu würdigen wusste: Der Mensch, in seiner Entwicklung zurückgeworfen, besinnt sich auf seine Wurzeln und niedersten Bedürfnisse – und das Gefühl von Sicherheit geht hervor aus dem Gruppenzugehörigkeitsgefühl, was insbesondere der Glaube auf exorbitante Art zu steigern vermag. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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5.0Geht so

[...]
Es geht sehr biblisch zu, und nicht nur aufgrund des Filmtitels kommt es einem vor als würde man ein Kapitel aus der Bibel mit einem bis dato unbekannten Propheten sehen. Für Leute, die mit Gottes Botschaft wenig anfangen können, wird der Film zu einer Qual, die Grundaussage ist zudem mit „Und bist du nicht gläubig, so brauch ich Gewalt“ sehr fragwürdig. Man stelle sich einfach mal vor, anstelle der Bibel würde es um den Koran gehen – unvorstellbar, das Geschrei wäre groß. Religionsunterricht mit großem Budget in einer Welt, in der passender Weise Dan Browns „Sakrileg“ verbrannt wird. Der coole, sonnenbebrillte Christ der Zukunft wäscht sich mit Erfrischungstüchern von Kentucky Fried Chicken, hört Musik über den iPod und metzelt sich mit seiner Machete den Weg frei, um die frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Das lässt nicht wirklich für die Menschheit hoffen.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

"The Book of Eli" ist der erste Film der Huges Brüder seit "from Hell". Nach immerhin neun Jahren melden sie sich mit ihrem Endzeitspektakel zurück. Dabei haben sie für ihren aktuellen Streifen nicht nur die optimale Besetzung engagiert, sondern schaffen es Action im Hochglanzformat eine tiefgründige, wenn nicht sogar philosophische Note zu geben. Die Art wie diese Aspekte zusammenfinden macht diesen Film doch sehr speziell und zu etwas besonderem.

Dabei ist die eigentliche Handlung ist einem One-Liner erzählt. Dass der Film dennoch zu gefallen weiß liegt an der geilen Optik, sehr guten Schauspielern und der Art, wie die Geschichte erzählt wird.

Die Optik ist geil gemacht: Stellenweise an die verwüsteten Landstriche in "Terminator 4" erinnernd wirken die verwüsteten Landstriche endlos, die verlassenen Häuserruinen trostlos. Hier kämpfen die Menschen ums nackte Überleben, und das wird auch genauso vermittelt. Innerhalb kürzester Zeit ist man…

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Die Regiezwillinge Allen und Albert Hughes gehören zu den selektiveren Moviemakern unserer Zeit. Lediglich vier Kinofilme und eine Dokumentation haben sie in 16 Karrierejahren inszeniert, zuletzt die „Jack The Ripper“-Variante „From Hell“. Mit dem Endzeitactionabenteuer „The Book Of Eli“ bescheren sie uns die Hölle auf Erden: Ein Atomkrieg hat nahezu alles Leben ausgelöscht.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.5Sehenswert

[...]Denn die Hughes-Brüder zitieren nicht einzig aus der Bibel daher. „The Book of Eli“ ist Western, „Mad Max“, „Waterworld“, er ist in seinen stärksten und einsaugensten Bildern fast eine 1:1-Umsetzung des großartigen Games „Fallout 3“, der Film sucht sich seine Vorbilder also auf den naheliegenden und ziemlich weltlichen Gebieten. Zusammen mit dem elegischen Soundtrack von Atticus Ross, vielfach bestehend aus anschwillenden und dröhnenden Geräuschen und Instrumenten, und den wirklich berauschend „schönen“ Aufnahmen einer farblosen, entvölkerten, gar nicht so sehr verwüsteten sondern einfach nur leeren Welt, schafft der Film allerdings eine enorme audio-visuelle Dichte und Atmosphäre, deren Faszination man sich kaum entziehen kann. Sie hat zweiffellos ihre Wirkung, diese Aussicht auf eine Welt, die nach ihrem Ende ganz von vorne beginnt und ähnlich wie man in Bethesdas „Fallout 3“ einen nicht geringen Anteil der Spielzeit mit ausgiebigen Märschen durch das bedrückend-beeindruckende Ödland verbrachte, kann auch „The Book of Eli“ am meisten überzeugen, wenn er schwelgt im Anblick von kahlen Panoramen, zerfurchten Wüsten und Autobahnen, die wie gebrochene Knochen aus diesem leblosen Körper Welt herausragen[...]

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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2.5Ärgerlich

Missglückter Endzeit-Western: bemüht um epische Breite, durchzogen von einer zweifelhaften Theologie

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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5.5Geht so

Der philosophisch-christliche Ansatz, dass eine Welt, in der die Menschen das Lesen verlernt haben, eine Art Jesus bedarf, der das Wissen und das Buch aller Bücher bis über seinen Tod hinaus weiterträgt, wird leider nur angedeutet. Den Kampfszenen und der Beseitigung alles Bösen auf dessem Weg wird hier dafür vielmehr Bedeutung zugeteilt. Schade!

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.5Geht so

Ansonsten regiert im Film nämlich grau in grau, und das gilt nicht nur für den Inhalt, sondern eben auch für die Optik. Schon das Bale- und sonstige Desaster „Terminator: Salvation“ hat angedeutet, dass dem Kino offensichtlich nicht mehr sonderlich viel zum Thema Apokalypse einfällt. Geröll, Kies und Staub – man hätte sich auch nicht gewundert, wenn John Connor Eli auf einmal heroisch beigesprungen wäre, so austauschbar sehen allein diese beiden Filme in Sachen Optik aus. Aber keine Sorge: „The Book of Eli“ hat auch seine guten Seiten. Es sind nicht viele, aber immerhin. Zum Einen weiß Denzel Washington in seiner Rolle durchaus zu Gefallen, und zum Anderen ist Gary Oldman mal wieder richtig schön fies in seiner Rolle des durchgeknallten und bibliophilen Despoten. Dazu gibt es noch die eine oder andere gelungene Anspielung an die gegenwärtige Popkultur. Zudem weiß noch des Rätsels Lösung der gesamten Angelegenheit, an dieser Stelle natürlich nicht verraten, durchaus zu Gefallen. Nichts desto trotz: Wenn am Ende von „The Book of Eli“ Mila Kunis als Amazonen-Verschnitt bis an die Zähne bewaffnet in die Einöde stiefelt, und somit die Grundlage für ein etwaiges Sequel liefert, bleibt doch die Frage im Raum stehen, wer das eigentlich sehen will?

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Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Nicht reingehen! “Book of Eli” ist ausschließlich für Freunde des postapokalyptischen B-Movies geeignet. Diesem 80er Jahre-Genre hat der Film nichts hinzugefügt, ein überflüssiger Film, dessen religiöse “Botschaft” völlig unklar bleibt. Nur einzelne kurzweilige Szenen und die beiden Hauptdarsteller verhindern, dass man den Kinosaal vor Ende des Films verlässt. Höhepunkt des Kinoabends war folgender Dialog eine Reihe vor uns:
Er (überrascht): “Ah, das Buch ist die Bibel!”
Sie (schlecht gelaunt): “Was hast Du gedacht, welches Buch das ist? HARRY POTTER?”

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xXIzeXx

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ist derteil mit der bibel gespoilert???


M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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7.0Sehenswert

Der Minimalismus des Drehbuchs und die Konzentration der Inszenierung wirken aber nicht immer positiv: Lang dümpelt der Film dramaturgisch dahin, ohne große Actionmomente, ohne funktionierende Figuren. Nur Tom Waits' tolle Kleinstrolle sorgt für Heiterkeit, bis das gut vorbereitete Finale doch noch einen Blick in die Zukunft (mit Malcolm McDowell!) bietet

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Evie: www.inderzange.de

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5.0Geht so

Die Hughes Brothers, die mit ihrem 2001 erschienen Werk "From Hell" zuletzt zusammen gearbeitet haben, bringen jetzt ihren neusten Streich auf die große Leinwand. "The Book of Eli" ist genauso hochkarätig besetzt wie "From Hell" seinerzeits. Und man versuchte wie auch damals einiges mit den Schauspielern zu überdecken, nicht was die Story angeht. Aber ob nach so langer Zeit die beiden Brüder noch harmonieren werden wir jetzt herausfinden.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Die alte Geschichte wirkt im Look der Hughes-Brüder erschreckend und ungemein eindrucksvoll. „The Book of Eli“ ist Post-Western und mehr. Aber vor allem cool in der Person von Eli / Denzel. Er zitiert Bibel und Johnny Cash, sein einziger Begleiter ist lange Zeit ein iPod Classic. Elis Weg nach Westen ist ihm prophezeit, vielleicht gibt ihm das diese atemberaubende Sicherheit. Neben Washington kann Oldman nicht so beeindrucken wie in ziemlich der gleichen Rolle beim „Fünften Element“. Dafür freut man sich, Tom Waits im Tante Emma-Laden zu sehen. Und: keine Sorge, das ist kein missionarischer Film

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Die Hughes-Brüder entwerfen eine düstere Zukunftswelt, in die verschiedene Kinogenres, etwa der Western- oder der Science-Fiction-Film, Eingang finden. Kameramann Don Burgess liefert verwaschene, an Comics erinnernde Bilder, die von der archaisch anmutenden Filmmusik von Atticus Ross kongenial unterstützt werden. Im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres verwendet „The Book of Eli“ keine Rückblenden, um zu verdeutlichen, wie es zur Katastrophe kam. Mit einem ausgesprochenen Gespür für Tempo enthüllt der Film jedoch nach und nach einige Informationen, die vor allem in der Aussage gipfeln, die meisten Menschen hätten in der Bibel die Ursachen des Krieges gesehen. Deswegen haben sie versucht, alle Exemplare zu verbrennen. Der Zustand der Welt straft indes dreißig Jahre später die Einschätzung eindrücklich Lügen: Ohne die Bibel, ohne den Glauben an eine transzendente Welt sind die Menschen zu Bestien geworden. Das Außerordentliche an „The Book of Eli“ liegt gerade darin, dass nicht irgendwelche…

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F. Everschor: Film-Dienst.de

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4.0Uninteressant

Hughes-Brüder zugute halten, dass er eine Menge Stilwillen besitzt. Selten hat verbrannte Erde auf der Leinwand so gut ausgesehen, und selten hat sich ein Kameramann bemüßigt gefühlt, den Überresten einer vergangenen Zivilisation so kunstfertige Perspektiven abzugewinnen. Doch die Rechnung der Regisseure, „Mad Max“-Kino und Bibelfestigkeit miteinander zu versöhnen, geht schief. Wenn Denzel Washington seinem Teenager-Schützling das Beten vor dem Essen beibringt oder zu nächtlicher Stunde aus der Bibel zitiert, dann hat das nicht einmal eine Unze der Glaubwürdigkeit, die er an den Tag legt, wenn er einem Straßenräuber die Hand abschlägt. Ernst nehmen kann man diese Art Anbiederung an die Millionen wiedergeborener Christen in Amerika gewiss nicht, selbst wenn man gewillt sein sollte, über die zahllosen Ungereimtheiten und Unwahrscheinlichkeiten des Films hinweg zu sehen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Ähnlich wie die Werke der Wachowski-Brüder, so sind auch die Filme der Hughes-Brothers von einem unbändigen Willen zur Stilisierung der Coolness geprägt. Ihre Comicverfilmung „From Hell“ war ein Beispiel dafür und ähnlich sieht es nun bei „The Book of Eli“ aus.
Das regieführende Brüderpaar entwirft darin ein Zukunftsszenario, in dem die zivilisierte Welt wie wir sie kennen untergegangen ist: Der Kampf zwischen den Religionen führte zu einem Nuklearkrieg, der den Globus verwüstet und die Menschheit stark dezimiert hat. Die Überlebenden sind zurückgefallen in eine vorindustrielle Welt des Tauschhandels, in der unverseuchtes Trinkwasser zu den kostbarsten Gütern zählt, und die beherrscht wird von marodierenden Banden, die ihre Opfer rücksichtslos und brutal ausrauben. Durch diese gefährliche Ödnis zieht Eli (Denzel Washington) mit einem geheimnisvollen Buch in seinem Rucksack gen Westen. Auf seiner Wanderung trifft er auf den cholerischen Kleinstadt-Despoten Carnegie (Gary Oldman), der das Geheimnis hinter Elis Buch lüftet und ihm den großformatigen Schinken abnehmen will. Zwar gelingt Eli zusammen mit Carnegies Tochter Solara (Mila Kunis) die Flucht, doch der Bandenboss und seine Schergen bleiben den beiden dicht auf den Fersen.
Das Szenario ist klassisch und besitzt dank diverser Anleihen bei ähnlich gelagerten Streifen wie „Die Klapperschlange“ oder „Mad Max“ stets etwas sympathisch Retrohaftes. Die ausgemergelten Bilder und ein lässiger Denzel Washington strotzen dabei in jeder Einstellung förmlich vor Coolness, während dieser mit Western- und Samurai-Motiven geschickt spielende und packende Apokalypse-Actioner zwischen in sich gekehrter Kontemplation und brutaler Action hin und her pendelt. Beim finalen Schlusstwist wird dann zwar in Sachen Missionierung ein wenig dick aufgetragen, was den positiven Gesamteindruck jedoch nicht nachhaltig zu schmälern vermag.

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G. Pscheider: ray G. Pscheider: ray

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6.0Ganz gut

Die erste halbe Stunde funktioniert dank der ausgezeichneten Kameraarbeit und der klugen, weil sparsamen Inszenierung sogar ausgezeichnet, auch weil man noch nicht weiß, worum es eigentlich geht. Die zweite Hälfte erschöpft sich in noch immer zumindest ordentlich gemachten Action-Sequenzen von Flucht, Verfolgung und Belagerung. Beim völlig unglaubwürdigen Schlusstwist weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll.

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R. Zimmermann: critic.de

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7.5Sehenswert

The Book Of Eli ist weder Literatur- noch Comicverfilmung, auch wenn die Handlung und die Figurenzeichnung letzteres vermuten lassen. Das Erstlingswerk von Drehbuchautor Gary Whitta reiht Gleichnisse und Symbolismen mit solchem Eifer aneinander, als gelte es eine weitere Bibelgeschichte mit massentauglicher Low-Level-Chiffre zu schaffen. Mit diesem Knobel-Faktor geht der Film qualitativ weit über andere ähnlich gelagerte Produktionen à la Kostners Postman (The Postman, 1997) hinaus.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Die Passion Denzels. Grauenhaft freudloser Apocalypsenfilm, der jeden unterhaltsamen Ansatz in humorlosem Gestarre erstickt. Ohne jede Selbstironie wird hier die frohe Botschaft mit dem blutigen Schmiedehammer verbreitet und selbst ein Nahe an der Selbstparodie agierende Gary Oldman schafft es nicht diesen inhaltsleeren, moralisch fragwürdigen und menschenfeindlichen Film zu retten. Der krampfige Schlusstwist, der die Zuschauer schlichtweg für blöd verkauft, macht das Ganze noch ärgerlicher. Wie sagte ein US-Kollege so schön: Dieser Film macht für das Christentum, was Battlefield Earth für Scientology getan hat. Amen.

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Deep Ford

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Hab's doch geahnt, dass die Story nüschts taugt. Und dann auch noch ein Werbevideo rechter Christen - also wieder ein Fall für eine semilegale Streamingseite...


flow206

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Jeder der nicht gerade 68er oder linksextrem verblendet ist wird diesen Film durchaus gut finden können.


Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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5.0Geht so

Weder gutes Produktions-Design, noch coole Action-Szenen können die schwache und schablonenhafte Geschichte sowie die stereotypen Charaktere, die wir so schon viel zu oft gesehen haben, wett machen. Es gibt zusätzlich noch einen lächerlichen Twist in der Story, der einfach nur ärgerlich ist.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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8.0Ausgezeichnet

Obwohl nicht so lyrisch wie “Die Strasse”, […], benutzt “The Book of Eli” die Genre-Konventionen des Western um seinen Haupt-Charakter zu einer mythischen Gestalt zu machen. Washington, immer interessant, bringt die ganze Kraft seines intensiven Blicks und seines versöhnenden Lächelns in diese Rolle mit ein. Sein Pilger der Postapokalypse sieht hinter die unmittelbaren Bedürfnisse und in eine Welt, die größer ist als er selbst. In einem Wort, dieser Film ist inspirierend.

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boabob

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Gilt genannte Inspiration auch für den Fall, wenn Mr. Washington mit dem Koran anstatt der Bibel über die Strassen gereist wäre ?


craax

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boa_ prinzipiell gewiß DOCH! - denn das "Christliche" an dem sich so viele hier stören) ist der völlig mißverständlichste Nebenumstand der Welt dabei! - denn es handelt sich: um Z i v i l i s a t i o n s kritik,- genauer: eine Warnung, so deutlich wie nur geht,- & (zuletzt) um eine unzerstörbare Hoffnung : das >die Wahrheit< (zwar hier eines Glaubens an >den Glauben<) (aber beileibe eines nicht "christlich" eingeschränkten,- sondern nur symbolisierten) nicht untergeht -
believe it or not.

PSüberflüssige Anmerkung: ich bin nicht nur un-christlich, - sondern sogar dagegen allergisch - und fand den Film >trotzdem< (weil ich nicht das mindeste "christliche" darin zu entdecken auf die Idee kam, außer der vorgenommenen Larven-Äußerlichkeit) - gut.-


Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.0Sehenswert

Die Idee im Kern des Films ist, das große Ideen eine Gesellschaft wieder aufbauen können – nur, wem werden diese Ideen gehören, den Menschenfreunden oder Diktatoren? Der Konflikt zwischen Eli und Carnegie ist wie eine Mini-Version des Konflikts, aus dem der “Flash” resultierte. Was Denzel Washington angeht, so kann nicht jeder Schauspieler die letzte Hoffnung der Menschheit spielen, aber kann und er tut es – durchaus eine beachtliche Leistung.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.5Sehenswert

Für Manche hat dieser Genre-Film den Bonus auffälliger und offensichtlicher Religiosität. Es geht um Das Wort, und darum, wer es kontrolliert. Aber “The book of Eli” funktioniert, selbst wenn das Weiterbestehen der Christenheit nicht besonders weit oben auf ihrer persönlichen post-apokalyptischen Überlebens-Liste rangieren würde. Indem er seine Regeln klar und deutlich aufstellt, ist dieser Film einfach besser und besser gespielt als die üblichen Endzeit-Schinken.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.5Geht so

Ein didaktischer und homorloser Western, ist dieser Film zu langsam für einen Action-Film und zu brutal für eine inspierierende Geschichte. Mit seinem interessanten, düsteren Look fühlt er sich mehr an wie ein überlanges Musikvideo.

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Mokba

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wenn das homor simpson hört!


MovieMonster

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Nukular... Nu-ku-lar !


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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6.0Ganz gut

Dieser Film weist mehr als nur eine entfernte Ähnlichkeit mit den Mad Max Filmen auf, auch hier spielt die Action in einer von der Sonne verbrannten Wüste. Das Problem ist die mittelmäßige Story, die sich anfühlt als ob sie auf einen Rahmen gespannt und bis zum Zerreissen gedehnt wurde.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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4.0Uninteressant

Langsam gefilmt und vermutlich der letzte Sargnagel für die Karriere der einst so hoffnungsvollen Regisseure Albert und Allen Hughes, ist dies ein extrem dummer Film mit absurden Ambitionen. Die Geschwindigkeit ist viel zu langsam für Action-Fans, und die Kämpfe sind zu bizarr gewalttätig, um sensibleren Gemütern zu gefallen, denen vielleicht die christliche Message gefallen hätte.

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Kommentare (299) — Film: The Book of Eli


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Lom

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Bewertung9.0Herausragend

(ehrfurchtsvolles Schweigen angesichts eines so beeindruckenden Filmes)

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich glaub ich bin ein Fan von diesen Endzeitfilmen. Zwar musste ich über die fragwürdige Story und das Ende des Films hinwegsehen. Doch sonst hat der Rest gepasst. Allein das Duell Denzel Washington gegen Gary Oldman hat schon diesen gewissen reiz. Dazu kommt das die Ausstattung und die Atmosphäre des Streifens mich fast umgehauen haben. Die Darstellung der des durch den Krieg verwüsteten Planeten war schon das Eintrittsgeld wert. Die Action und die Fights haben natürlich auch gepasst. Also wer den Streifen noch nicht gesehen hat sollte es dringend nachholen!!

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Filmegucker84

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Bewertung7.0Sehenswert

Solara: "Liest Du wirklich jeden Tag im selben Buch?"
Eli: "Ausnahmslos."

Denzel W. Ist für mich ein Star. Ich liebe seine Filme!

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azn_Lotus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

guter Film 7.0 + Mila Kunis 1.0 = 8.0

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Alienator

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Bewertung5.5Geht so

Apocalypse low.....

Es gibt viele Filme von dem Überleben nach der Apokalypse handeln. Viele sind visuell beeindruckend aber inhaltlich eher matt. Andere sind intelligent und visuell sensationell. Dieser Film ist eher dem ersten zuzuordnen.
Irgendwo zwischen einem Neo-Western, zumindestens sind klassische Westernelemente im Film vorhanden, und einem Endzeitfilm a la "Mad Max" variiert der Film seinen Inhalt geradeso wie es ihm passt. Die Hughesbrüder schaffen aber vorallem eins: Atmosphäre. Bei solch einem Genre ist die düstere Atmosphäre des Films mit das wichtigste um eine Welt zu zeigen, wo jeder verloren ist. Das erreichen sie durchaus und ziemlich gut. Sei es durch die Kamera (sensationell Don Burgess) oder der Einsatz der züruckhaltenden Musik und den schnell geschnittenen Szenen, der verfallenen Sets usw. .Also visuell ist der Film wirklich beeindruckend. Nur;das ist eben nicht alles.
Die Schauspieler agieren durchaus zufriedenstellend,aber der religöse Zinober der den Film ummantelt, ist manchmal ziemlich überflüssig und nervtötend.

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lucas24

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Bewertung6.5Ganz gut

Klasse Anfang und sehr spannender Mittelteil, der Schluss aber versaute so einiges. Bin vielleicht etwas voreingenommen, weil ich ein Fan von postapocalyptischen Welten bin.

Vorsicht Spoiler!!!!
Ich fand am Schluss zwar toll, dass Eli blind war, doch eine Sache störte mich gewaltigst, wodurch der Film in meiner Bewertung von einer 8.5 auf eine 6.5 gefallen ist:
Die Bibel????? Ganz ehrlich, da hätte man sich was besseres einfallen lassen können. Das eine mächtige Buch und auf einmal ist es die Bibel. Fand ich ganz und gar nicht gut, auch weil der ganze Film eigentlich nicht in irgendeiner Weise religiös war.

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lucas24

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aus der religionskritischen sicht habe ich es noch gar nicht gesehen, jedoch ist der film nicht wirklich darauf aufgebaut nachzudenken, vor allem nicht über die bibel, sie wird ja nur am ende erwähnt.

ich denke schon, waren seine augen ganz am ende nicht weiß? außerdem wenn man den film noch einmal ansieht achtet man darauf, und dann ist es nachvollziehbar


Hater79

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Wenn er blind ist, wie hat er dann die Leute von den Dächern geballert? Naja..


Baumkopf Holzfaust

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwiespältig, zwiespältig, zwiespältig....

Der Film liegt mir als gläubiger Christ (ja ich weiss, man glaubts kaum aber da verstehe ich zwar ne Menge Spaß aber ich meine es doch ernst damit) ganz schön schwer im Magen.

*Spolierwarnung*

Also: Über das rechtskonservative Gottesverständnis in US-amerikanischen Kinoproduktionen habe ich mich ja schon ein paar mal ausgelassen. Darum fasse ich Dinger wie diesen Film lieber mit Schweisserhandschuhen an, sonst verbrennt sich der Film an mir.

Die Geschichte ist schon ziemlich schräg. Blinder Fremder lernt eine Braille-Bibel auswendig um sie zum Schluss diktieren zu können. Zwischendurch hackt und metzelt er sich hemmungslos durch eine postapokalyptische Welt.

Gleichzeitig will ein Warlord der letzten verbliebenen Bibel habhaft werden, weil er weiss, dass er mit dem Buch die Massen kontrollieren kann.

*RÄUSPER*

OK, das Positive zuerst: Die Motivation des Schurken ist schon ein ziemlich gelungener Seitenhieb auf genau das rechtskonservative Establishment. "Gott schütze uns vor denen, die behaupten, deinen Willen zu tun" ist das Stoßgebet gemäßigter Christen (zu denen ich mich auch zähle) Immerhin wird das Missbrauchspotential sehr gut auf den Punkt gebracht. Mission Accomplished

ABER: Als wolle man sich entschuldigen ist der blinde aber wundersam doch sehende Wandermetzger ein dermaßen prototypischer Erzengel-Gabriel-Mit-Dem-Flammenschwert Häcksler, dass die echte, nächstenliebende, ursprüngliche, versöhnende, feindesliebende Christlichkeit wohl gerade im Urlaub ist. Äh ja, wenn DAS Christlichkeit sein soll, dann darfst du sie gerne behalten ist meine Meinung dazu.

Verschärft wird die Sache noch dadurch, dass auch das letzte Original der Bibel verloren geht und am Ende das ganze Buch diktiert werden muss. Oha. Jetzt wird es kriminell. Gabs da nicht schon andere göttliche, heilige Bücher, die in ihrem Ursprung nur ein Diktat von einer einzigen Person sind? Zum Beispiel der Koran - tschuldigung, ist aber halt so. Oder das Buch Mormon?

Was ist also die Message? Das letztendlich auch die Bibel durch die Diktation wandern muss, um ihren überbordenden Anspruch gegenüber den anderen heiligen Büchern loszuwerden? Oder ist die göttliche Botschaft dermaßen göttlich, dass die für ernsthafte Bibelforscher unerläßliche Quellenforschung als lästige Unwichtigkeit erkannt wird?

Was bleibt, ist ein Fragezeichen. Was sollte das sein?

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Baumkopf Holzfaust

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@Leveler Das würde ich gerne mal genauer wissen. Und wie fandest du "The Box" und "Legion"?


hurenkind

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mila und jennifer...ich denke da lieber an sex...


young-amani

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Solider Film. Schöne Bilder und eine düstere Atmossphäre. Dass Herr Washington ein guter Schauspieler ist muss ja wohl nicht mehr gesagt werden. Das Ende fand ich überraschend und hat mich irgendwie ein bisschen von den Socken gehauen.

Die Kämpfe fand ich interessant und Mila Kunis kann man aufgrund ihres Aussehens immer angucken ;) Alles in allem war ich sehr zufriedengestellt nachdem er vorbei war

Ich bin kein religiöser Mensch und dieser Streifen ist "weiß Gott" kein Meilenstein der Filmgeschichte aber er ist perfekt für einen unterhaltsamen Abend und für Leute die auf Action und Endzeitstimmung stehen, mehr gibts nicht zu sagen.

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ChillyWaffles

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehenswerter Action Streifen dessen Bibel-Story etwas komisch ist.

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BrittaLeuchner

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Bewertung9.5Herausragend

Ich bin weder religiös noch ein Endzeit Film Junkie. Vielleicht ist genau das der Grund dafür, warum ich den Film ohne standartisierte Erwartungen in den jeweiligen Bereichen, ohne Genre-Bilder oder religiöse Hintergedanken auf mich wirken lassen konnte. Und warum ein Film gleich schlecht sein soll, nur weil er religiös stark betont ist oder eine Frage offen läßt, entzieht sich ebenso meinem Verständnis wie die Intolleranz von Gläubigen gegenüber nicht gläubigen. Atheismus kann nämlich leider auch zu einem ziemlich intolleranten "Glauben" heranwachsen und genau deswegen halte ich religiöse Thematik im Film ebensowenig für einen Grund den Film schlechter zu bewerten wie im Film thematisierter Atheismus es für mich wäre. Und wer am Ende immer noch nicht geschnallt hat, dass das Buch hier eine mehr methaphorische als denn rein christliche Bedeutung hat, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Der Film ist durch und durch ein ziemlich beeindruckender Streifen und kann mich, der sonst so garnicht auf Depeche Mode ähnliche Klänge steht, im Kontext zu den Bildern sogar von der außergewöhnlichen Musik passend zum Setting überzeugen. Während Al Green im battery-leeren iPod zu Katzenfleisch im übrigen schon eher meinen Musik(!)geschmack trifft. :-)

Jeh länger ich über den Film und die einzelnen Darsteller-Performances nachdenke (Gary Oldman, Denzel Washington, Tom Waits als Ramschladen-Verkäufer) komme ich zu dem Schluss, dass ich diesem nicht ganz in mein Portfolio passenden schwer einzuordnenden Film gut Punkte geben muss. Mila Kunis war zwar sicher nicht für alle hier ein schauspielerischer Trapezsprung, aber dabei darf man nicht vergesen dass sie die undankbare Rolle des Boxenluders hatte, wie es sie in jedem Helden- Epos eines gibt.

Der Film mag für den einen oder anderen hier ein Buch mit sieben Siegeln geblieben sein, für mich war es eine in deutliche Blindenschrift geschriebene Hommage an die Hoffnung, die Liebe und die Sinnesorgane. Kleine Irrtümer mit eingeschlossen, schließlich ist es schon ein Weilchen her dass ich ihn gesehen habe. Zitat Gary Oldman: "Man muss mit dem Werkzeug arbeiten, was man zur Verfügung hat." :-)

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craax

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liebe Britta, habe gerade mit Genuß noch einmal deinen Kommentar hier zur Kenntnis genommen - Augen auf (zwischen soviel Blindheit), danke schön!


BrittaLeuchner

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:)


lsk1965

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Bewertung5.5Geht so

Der Film leidet unter dem selben Problem, wie seinerzeit "I am Legend". In der ersten Hälfte noch ein durchaus stimmiger und sehenswerter Endzeit/Postapocalypse Streifen, zerfällt er in der zweiten Hälfte fast komplett. Besonders der immer wieder (fast penetrant) hervorstechende religiöse Unterton hat mir überhaupt nicht gefallen.
Insgesamt bleibt "The Book of Eli" über die gesamte Zeit zu oberflächlich, ebenso sind die Motive der handelnden Hauptfiguren sehr fragwürdig, und wirken oftmals wie an den Haaren herbeigezogen.

Der Film bekommt von mir nur 3 Punkte.
1 Extrapunkt gibt´s für die Endzeitthematik der ich immer offen gegenüber stehe, und 1,5 Punkte dürfen sich Denzel Washington, Gary Oldman und Mila Kunis teilen.

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julius.hibert

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich Trailer wurden wohl die besten Bilde gezeigt.
Es gibt wunderschöne Aufnahmen und leider auch extrem Billige..

komischer Film

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claudia.weidauer.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich glaube zwar nicht an gott aber ich finde den film, gar nicht mal so übel.
okay hier und da hat es mal etwas nachgelassen, da mal etwas zu lang gezogen und dort wo man gedacht, man sieht jetzt etwas mehr, war ende.
aber die geschmäcker sind ja verschieden, schade ist nur, dass alles immer nur in grau/braun zu sehen war aber das machte das ganze etwas "realistisch".
naja, ihr wisst schon was ich meine....

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Eigenbrötler

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Nein, weiß ich nicht. ;)


craax

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was hat Gott denn damit zu tun, nur weil ein >biblisches< Anathema thematisiert wird? - dies Thema ist ganz "vorchristlich" wie die Prophetensaga >Eli< übrigens auch. Es geht um die Inspiration, die auch schon in den alttestamenatrischen Kapiteln steckte (so weit reicht die Eschatologie schon) - und um nichts "Christliches" "im Zeichen des Kreuzes" gar Kirchliches - sondern um eine Warnung, unseren dahin mit Macht strebenden Lebensstil nicht so münden enden zu lassen. - Erstaunlich, wieviele Kommentare hier, weil das Gewand des Predigers zitiert wird,- hier die Larve sehen-, und nicht die förmliche Verkleidung,- eines "positiven Glaubens" - womöglich eines bereits für alle Zeiten diskredierten - und glaube mir, ich bin alles andere als ein "Christ" gar eines organisatorisch fixierten- - riechen (und davon abgegessen sind, fein!). Inhalt statt Form! achtet niemand darauf? - oder ist den vielen Menschen der Gedanke an das, was aus d i e s e r Form-Existenz der Zivilisation am Ende zu werden mindestens auch droht und vorstellbar ist,- so unangenehm von sich selbst her denkend oder wegsehend fremd? - wie kommt bloß diese Inhaltsferne und an der (mißliebigen) Form-Kleben zustande,- gleich bereit das Kind mit dem ganzen "biblischen" Bade auszuschütten? - sollte es (solche Inakzeptanz) zeigen, wie sehr die "christkatholischen" Wurzeln im Einzelnen schon gekappt und degoutiert sind -,- hat es ja vlt doch das Gute (in diesem Nicht-Wahrhaben wollen) für mich... denn mal ehrlich: je früher dieser Apparat mit den Steuer-Glockentürmen aus der Welt und dem Innern der Menschen verschwinden mag, desto besser (und hoffnungsaussichtsreicher) - für diese... und das es NICHT so (wie es der Film eigentlich als Anliegen vorweisen und warnungsvorstellbar machen will) - kommt! 'gott'behüte! wofür man aber auch wünschlich ganz säkular sein darf -;)


VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin ja ne Endzeit bitch. Wo die Thematik auch nur angerissen wird drücke ich Augen ohne Ende zu und erfreue mich einfach nur so an der Idee. Book of eli beginnt vielversprechend; Viel Atmosphäre, cooler Look, wenig Dialog. Doch so mit dem Verlauf der Geschichte wird alles etwas meh. Die Story ist mau, der Charakter von Mila Kunis überflüssig und öde und naha... das Ende... naja... Optik bleibt aber weiterhin ganz wunderprächtig und auch die Kameraführung (vor allem in den wenigen Actionszenen) ist wunderschön mit anzusehen. Zusammenfassend ein Film den man nicht gesehen muss, es sei denn, man ist wie ich eine Endzeit bitch.

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horro

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da hast du's mit der Wertung aber ganz, ganz .... ganzganz gut gemeint mit diesem Film ;)


VisitorQ

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ja. Wertung ist etwas zu gut ausgefallen. Ich hatte heute aller Anschein nach einen guten Tag.


Lorion42

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr gut gemachter Endzeitfilm mit teilweise eklatanten Drehbuchschwächen. Optisch wohl das beste, was ich bisher in dem Bereich gesehen habe. Wirklich gute Actionszenen. Doch die Geschichte war ziemlich nach Schema-F und der religiöse Unterbau hat ein wenig genervt.
[SPOILER]Dass der Bösewicht, die Bibel braucht, um die Leute zu fesseln ist etwas unrealistisch... Koran oder Tanach wären ja genausogut möglich gewesen und wie man am Ende sehen konnte, wurden die nicht vernichtet.[/SPOILER]
Kann man sich gut angucken, aber mit einem besseren Drehbuch hätte man hier viel mehr rausholen können.

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craax

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Denkt jemand beim Coverbild an die hochthronenden so viel fotographisch in Szene gesetzten Grotesk-Schnabeldämonenwasser-Speier von NotreDame hochoben,- starrleer blickend wohin? weit über die selbstverständlichen Dächer von Paris hinweg unbeteiligt lächerlich verachtend unwahrnehmbar bis in irgendein fernes Zeitloch hinein? - schon wie ein Nachruf, ein Appell, an die zeitgenössische Gegenwart-, das Überzeitliche, die Zukunft im Auge zu behalten (ach, die Kathedralen...: alles (Menschenmöglliche+Darstellbare) war bereits da drin &dran -)... hier darf nun Denzel Washington die Rolle des nahverbundenen prophetischen Details am Geist eines anderen hochmodernen Kathedralenbaus übernehmen, dem angesichts seiner Gegenwart am ehrlichsten liebsten zum Speien wär; ein wenig aber wie Römer zu Zeiten der Dekadenz sich Luft verschafften, da der nächste Gang schon lauerte, um nicht auf unvorbereitete Voraussicht zu treffen oh nein (ich meine die Sache mit den Gaumen-Federn). ...
- Break-:

... eine alttestamentarische Welt nach der offensichtlich atomaren Selbstzerstörung dessen, was wir Zivilisation nennen.
30 Jahre nach diesem, einmal "Der Blitz" genannten Ereignis,- durchquert ein älterer, auf sich gestellter Wanderer eine wahrhaft devaste, öde, bis auf die Grundmauern zerstörte, pflanzen-, wasser-, und nahezu spurenleblose Welt, in der wenig Verbliebenes - Zeugnisse des Gewesenen bishin zu Mensch und Tier - einen gnadenlosen Kampf gegeneinander um verbliebene Ressourcen ausfechten. Eine Welt bar jeden Wertes und aller Werte, in der allein das Überdauern zum nächsten Tag, der offene irgendwie gestalte Ausgang der nächsten Bewährung, zählt.
Vom ersten Augenblick an in unfehlbaren Bildern zieht der magische Sog einer grauenhaften Verwandlung dessen, was wir so nicht wiedererkennen mögen, in Bann. Der schätzbare Wert einer einer unheimlichen Welt abgerungenen Mahlzeit,- mag das arme Katzenvieh ein auch noch so jämmerliches, erbärmliches Exemplar sein, welches nur selbst einen Augenblick lang den zweifelhaften Glückswahn geniessen darf, seinerseits auf etwas Eßbares in Form eines - Toten, offensichtlich in der grauen Welt eines Ascheregens, gestoßen zu sein; oder eines Schluckes genießbaren Wassers in der verseuchten Geröllwüste, die in ,beeindruckenden Aufnahmen aus der Vogelperspektive, verglasten GroundZero-Explosionstrichtern atomarer StundeNull- Heimsuchungen erstarrt ist,- oder dem Glücksfall, unverhofft auf ein Paar passender Schuhe, bei gleichgültiger Gelegenheit, im Behelfsasyl einer Nacht, zu stoßen. Wie gesagt wird, in einem der wenigen Rückzugsmomente des Films, auf die Frage nach den Bewohnern der verlorenen Welt: "Sie hatten auch nicht den Schimmer einer Ahnung davon, was wirklich kostbar ist-...".

Der auf einer mysteriösen Reise "nach dem Westen" einen verödeten Kontinent durchquerende, "Wanderer" (von sich selbst auch „Eli“) genannte, Fußreise-Befindliche - wie auch anders- beherrscht die nungeltenden unentbehrlichen Überlebenstechniken: zum Einen der Absicherung äußerlicher, kampfbereiter Weiterexistenz-, wie auch, andererseits, einer inneren haltgebenden sinnstiftenden Beständigkeit. Im Laufe der Erzählung wird allmählich klar, welche Hoffnung ihn in Bewegung und am Leben erhält: scheinbar im Gegenstand ähnlichen wie den perfiden, mit allen machterringungs- und erhaltungstechniken ausgestatteten Herren-Tyrannen einer rudimentär "städtisch" zu nennenden Ansiedlung (wenn die einzeilige Häuserreihe rechts und links einer Western-Mainstreet "Stadt" genannt werden darf) - zählt sich dieser fahrende Pilger zu den spärlich überbliebenen Wenigen, welche noch zu der Kunst des Lesens und Schreibens, ja der Bücher, einen Zugang bewahrt haben; doch mit dem einen Buch im schmalen, nur mit absoluten lebensnotwendigen Kostbarkeiten wie Feuerzeug, metallener Wasserflasche, Messer oder Handschuhen gefüllten Rucksack des älteren Reisenden mit Kampfsport-Techniken hat es eine besondere Bewandnis; es ist dasjenige, einer ausgerotteten Gattung (wegen des eventuell sogar so vermuteten Grundes der vorangegangenen Auslöschung)- welches seiner Art der verbliebene Diktator jener kleinen anthropomorphen Rest-Welt gerade sucht ; von einer zaghaft sich annähernden jungen Frau bei Gelegenheit danach befragt, nannte "der Wanderer" es ( in einer weiteren beeindruckend vorbereiteten, glaubhaften Sequenz, die ihr nötiges Gewicht sich erhalten kann,- das "einzige Buch". Ich gratuliere dem Zuschauer, der das Gewicht dieser Worte im Film angemessen zu erfahren in der Lage ist.

Nach etwa der Hälfte der Erzählung ist klargeworden: es handelt sich um eines der wenigen, wenn nicht das letzte "überlebende" Exemplar der Bibel, in Form einer Ledereinband- Metallschloßgefaßten KingJames-Textausgabe (die versteckt ein verschlüsseltes Geheimnis schirmt). - Warum aber begehrt "der Tyrann" gerade solches, 'einziges', Buch unter so vielen anderen in seiner Anhäufung entbehrtes-, das er vor keinem Mittel - Belohnung oder wenn das nicht hilft,- Erpressung, Vergewaltigung, Straßenraub und bedenkenlosem Mord nicht zurückschreckt, um in seinen ersehnten Besitz zu gelangen? - in einer (der vielen) beeindruckenden, wie festgefroren gehämmerten stanzengleichen Darstellung begründet er: "Dies Buch redet zum Herz der Menschen. Wenn ich, was ich aus Eigenem nicht vermag,- in s e i n e n Worten zu ihnen werde sprechen können,- werde ich der absolute Herr über sie werden, ich werde unumschränkte Herrschaft haben, aus ihrem eigenen Inneren heraus, über ihnen: IN ihnen sein. Das hat es schon mal gegeben". Wie sieht man im Augenblick, nicht nur, die absolute weltliche Herrschaft, nicht nur, von, nicht nur, Päpsten und aller sonstigen begründeten Herrschaft, über eine, nur noch, zuletzt, verschrumpelte, sich zersetzende, "von Erde genommene und zu Erde zurückkehrende", vergängliche Schar von Gläubigen, vor sich : die zerfallende Herrschaft zerfallender Geister in einer zerfallenden Welt. In solchen Momenten erhebt sich die hier isolierte Story zur verklammerten Darstellung der Geschichte der Welt; wenn einer ihren Atem spüren mag, wozu er allerdings einen Prüfspiegel in der Tasche zur Hand mitgebracht haben muß und - wollte.

Die einzigen Farbstufen, von etwas zart andeutlichem Grün, schleichen sich erst gegen Ende ihrer, wenn alles an seinen Platz (wie durch ein Wunder)(zurückgekehrt-) gestellt ist,- in die Darstellungswelt der dystrophen Bilder: ein blütenreines Weiß der Unschuld, des sich dem Ende seiner Reise Nähernden, der - "Zufälle gibt es nicht" - Eli heißt. Und was für eine ! -Reise war das. Durch eine Welt des Sterbens, des Grauens, und des Jammers - "und wandelte ich auch im finstersten Tal" - "schwebt doch der Geist Gottes über dem Wasser" - erhaben welchem Wort man, nach diesen Bildern (wie wundervoll die Metapher der Blindenschrift und der rollengewandelten Blinden!), einen anderen Zugang zu gewähren innerlich vorbereitet sein sollte... wenige werden es, stets, spüren, in einem Dasein fortwährender Vernichtung, dem Untergang entgegen, wie letzte Schrift-Entziffernde. Der Film nimmt den Schleier von den Augen: und verwandelt die Welt, in der wir leben, in die wahrhaft vergängliche, dem Untergang geweihte, die sie - möglicherweise - nicht nur einstmals werden mögen würde,- sondern vielleicht- insgeheim in Kern ihres Inneren bewahrt - bereits ist. Denn wenn etwas dem Untergang geweiht- und dieses Ende sicher ist, ist - es vielleicht bereits vergangen,- auch wenn unsere (leiblichen) Augen dies Ende noch nicht gegenwärtig bezeugen. Mit dem Geiste (voraus)zu sehen lehrt diese Geschichte: denn eine Geschichte ist nicht nur einfach eine Geschichte, es ist eine entzifferbare Formelzeichenvariante des Geistvermögens, das Wahrheit zu konstruieren oder auszusprechen versucht.

Ein ungewöhnlicher Film, der einen erst nach mehrmaligen Durchwohnen angemessen zu ergreifen verspricht: Was als physisches Abenteuer begann, mausert sich zu einer bedeutenden Pilgerreise; und dem Wunder des Ereignens und Wahrwerden eines solchen Buches, das man nicht unbedingt rein 'christlich' zu fassen vermag, um doch "einzig" aufgefaßt zu werden dürfen: das Wunder des Überlebens der 'Liebe', der solidarischen Gebundenheit, "anderen mehr zu dienen als sich selbst", der Wahrheit, die größer - und doch nur "menschlich" gefaßt ist,- und des unsäglichen Scheiterns und Vergänglichkeit all dessen, was - doch nur Staub - allein für sich selbst genug da sein will,- obwohl es nicht "die Welt",- sondern nur - zugehöriger Staub ist.

Dies (als Film) ist ein krasser Versuch, zu Geblendeten und in all dem Lärm, Ertaubten zu reden; deswegen die grelle Buntheit der Bilder fast zu grauer schwarzweißer Asche metamorphiert und -gellend ins Ohr schreit. Viele, die es nötig haben oder auch nicht, werden seine Sprache deswegen (ähnlich wie die dargebotene) um der Roheit trotz des Nährwertes, nicht mögen ; aber auch, was man rein nicht mag, wird sich doch erhalten, wenn es ein Wahres zum Ausdruck bringt, auch wenn es grotesk firmiert, und polternd ins feine Restaurant, heutiger Kunst, eintritt; doch die Kunst verrohkostet eh zusehends. Mag man diesem Film also die fehlenden Tischsitten absehen; er ist bereits Nährwert des Zwanzigsten Jahrhunderts, für derzeit Lebende nach deren Geschmack und Weisung zubereitet. -Das ist nicht seine Schuld; das Gericht ist so bestellt. Soll der Kunde die Suppe, auf der er besteht, doch auch zu kosten kriegen und auslöffeln! - die Zubereitung, wenn sie genau befolgt, trifft keinen Anteil! Und damit : wohl bekomm's denn, glaube ich versichern zu können: diese Köche verstanden ihr Handwerk, wohlgemut. Und so wünsche ich diesem Film Gute Reise: das sie anhalten möge. Denn je mehr er Gelegenheit hat sein Anliegen (rechtzeitig) homerisch vorzubringen: umso mehr entraten wir der Gelegenheit, (leibhaftig) erfahren zu müssen, wem wir hier - nur - hinsehen - soll(t)en. Bienvenue!

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zmpfl

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Bewertung2.0Ärgerlich

Auf Grund des religiösen Unterbaus und mehrerer Logiklöcher ärgerlicher Endzeitschmonzes mit hanebüchener Schlußpointe. Teilweise nette Bilder.

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craax

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schade...


UltimaRatio

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Absolut sehenswerter Streifen für Freunde von Endzeitmovies.

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Bourbon

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Einstieg in den genannten Film ist etwas erschwerlich. Zum Glück nur der Anfang, denn es entwickelt sich ein sehenswerter Film. Sobeginnt der Film mit Mysterien und Geheimnissen. Zum Schluss werden diese natürlich geklärt. Bis es nun dazu kommt, kann der Zuschauer einen guten Filmablauf sehen. Es wird zu keinem Zeitpunkt zu viel über die Hintergründe verraten, wodurch die Spannung beibehalten wird. Die zerstörte Welt wurde sehr gut und realistisch dargestellt. Außerdem wurden die Kämpfe entsprechend ausgeführt und es hat Spaß gemacht, diese anzuschauen. Auch die Geschichte um das Geschehen während und vor dem Ereignisses hat mir sehr gut gefallen. Dazu trugen auch die Gespräche bei, die dem Zuschauer auf die Lösung helfen wollten. Den Film kann ich absolut empfehlen. Eine überrashcende Wendung hat auch das Ende des Films genommen, aber mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Fazit: "The Book of Eli" zeichnet sich durch viele positive Punkte aus: Einerseits zeigt der Film nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Dadurch ist man motiviert, den Film weiter anzuschauen. Daneben gibt es noch sinnvolle Dialoge sowie eine unerwartete Geschichte, die dem Titel entpricht.

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Zak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hut ab für Gary Oldman...perfekter Endzeitscheiss ala Mad Max ....sehr herzig die Kanibalen..ein wenig wie in the road

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