The Book of Eli - Kritik

US 2010 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010

Kommentare zu The Book of Eli

  • 7
    concienda 20.10.2014, 21:03

    "The Book of Eli" bietet eine wunderbare dystopische Atmosphäre, gute Darsteller (insbesondere Washington und Oldman, ein überraschendes Ende und tolle Bilder der Apokalypse. Angetan hat es mir aber die Thematik rund um Religion, Glaube und Kirche, die großartige Ansätze für hitzige Diskussionen liefert und bei mir für einige Denkanstöße sorgte. Ich bin sogar der Meinung, dass man die Action hätte zurückfahren sollen um dieser Thematik noch mehr Platz einzuräumen.

    • 4 .5
      GeorgioBarnani 12.10.2014, 16:59

      …und der iPod hält über 30 Jahre.

      • 6 .5
        Clamio 08.10.2014, 18:27

        Überraschung zum Ende gut gelungen.

        • 6
          brucelee76 04.10.2014, 15:25

          Hi Leute,

          über Denzel und Gary braucht man nicht allzu viel zu sagen. Beide sind Top! Aber kann mir einer erklären was die Mila Kunis, mit ihren Reh-Augen hier verloren hat. So was von deplatziert. Unglaublich.

          Mein Fazit: Naja, ich hab schon viel bessere Endzeit-Filme gesehen.

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          • 8
            Duran666 29.09.2014, 23:19

            Recht schöner Endzeitfilm mit einem doch sehr unerwartetem Ende =).

            • 6
              TakaTukaLand 13.09.2014, 02:47

              Endzeit-Szenario mit einfach gestricktem, christlichem Gut-Böse-Spiel und Missionierungsauftrag als Story, obwohl an wenigen Stellen auch ein Hauch von Religionskritik ermöglicht wird. Für Genre-Fans gibt es tolle Bilder, etwas Action und eine durchaus packende Handlung.
              Daher von mir - trotz des christlichen Rumgenerves - noch ein "ganz ok".

              • 7
                MetalFan92 02.09.2014, 22:09

                Cooles und actiongeladenes Endzeit-Szenario mit düsterer Stimmung. Der Soundtrack wird hier super eingesetzt und Denzel Washington & Mila Kunis werden hier gerne gesehen.

                Die letzten 20 Minuten legen nochmal einen drauf und der Twist ist genial. Wer die Art von Filmen mag, kann sich "The Book of Eli" gerne anschauen.

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                • 9
                  gunslinger 01.09.2014, 08:56

                  Lange hat kein Film mehr so ein Auf und Ab an Gefühlen bei mir erzeugt.

                  Ich hatte überhaupt keine Ahnung worum sich der Film dreht. Einzige Informationen die ich hatte waren: Denzel Washington spielt mit und es ist eine Endzeit-Movie.

                  Der Film beginnt und lässt einen sofort an Mad Max denken. Ein wüstes Land und ein einsamer Wanderer der sich auf einer Reise befindet. Jeden Abend liest er in einem Buch dessen Titel wir nicht sehen können. Nachdem wir von seinen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung erfahren, erreicht er eine Stadt wie man Sie sich gut in solch einer Welt vorstellen kann. Ein Mann hat das Sagen und das Wasser wird rationiert. Er sucht eben dieses Buch des Wanderers.

                  So weit, so interessant. Jedoch wird meine Euphorie mit einem Schlag geknickt als man erfährt dass es sich bei dem Buch um die Bibel handelt.
                  Ich als absoluter Gegner von jeder Art Religion war erstmal schwer enttäuscht. Doch dann kommt ein Satz von Gary Oldman: "Das ist kein Buch, das ist eine Waffe!"
                  Und mein Interesse wächst langsam wieder an. Denn in meinen Augen ist Religion genau das: Die größte Massenvernichtungswaffe aller Zeiten! Genau wie das Spalten von Atomen hat diese Waffe ihre zwei Seiten. Sie kann einem viel geben: Trost, Hoffnung und Glauben (Energie, Fortschritt oder ein besseres Leben). Oder sie wird bei falscher Benutzung zur tödlichen Waffe.

                  Ich kann mich an keinen Film erinnern der mir diesen Fakt (den ich eben genauso sehe) so ins Gesicht geschleudert hat. Noch prekärer wird das Thema im Film als man erfährt dass die Welt wahrscheinlich eben durch die Religion zerstört wurde.

                  Dass die Religion den schwachen Menschen Hoffnung geben kann und sie fehlgeleitete Menschen wieder auf einen richtigen Weg bringen kann, wird am Ende leider nicht so richtig erwähnt. Daher gibt es "nur" 9 Punkte. Ich hätte es besser gefunden, wäre man nochmal darauf eingegangen was die Religion bringen kann und welche Gefahren sie birgt. Da die Welt bereits einmal durch den Glauben von Menschen zerstört wurde, wäre ein Ende in dem die letzte Bibel zerstört wird das von mir bevorzugte und logischste gewesen.

                  Ich will mit diesem Text keinem religiösem Menschen auf die Füße treten, es ist lediglich meine Ansicht.

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                    acidhouse 26.08.2014, 21:26

                    Schade, ich mag Endzeitfilme, aber hier wurde einiges in den Sand gesetzt. Handlung ist null spannend. Dass es bei dem Buch um die Bibel geht war mir eigentlich schon beim Titel klar. Ist halt so amerikanisch vom Grundgedanken, dass dadurch ne bessere Welt möglich ist, mag ich nicht. Fand auch insgesamt die Darsteller immer so am Rand der Satire, doch nicht so ganz. Mad Max macht das z.B. viel besser. Wenn es ernst gemeint war, war es ohnehin daneben. Bleibt eigentlich nur der Look und das Set übrig. Das war ok. Dafür gibt's dann auch hauptsächlich die Punkte.

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                      adrian.hornung1 21.08.2014, 13:05

                      Religion finde ich persönlich dämlich und vor allem unlogisch und nicht unterhaltsam. Und doch hat mich dieser Film begeistert. Eine tolle Atmosphäre, großartige Schauspieler (ich liebe Gary Oldman einfach) und ein toller Stil punkten hier kräftig.

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                      • 3
                        lordvoldemort 19.08.2014, 21:55

                        Dieser Film zeigt zu Anfang eine fantastisch gestaltete Welt, mit unglaublichen Charakteren, die in einer der schönsten Apokalypsen ihr Leben bestreiten müssen, und verläuft schließlich nach etwa 20 min zu einem Desaster von Geschichte. Dabei hat er mindestens zwei Momente die so verdammt fabelhaft inszeniert sind, jedoch durch das furchtbare Ende vollkommen untergehen !!! Wirklich Schade...

                        • 8
                          Friedsas 07.08.2014, 23:18

                          Oh Herr, Gott Hollywoods,
                          ich will dir danken.
                          Danken für einen hervorragend spielenden Denzel Washington,
                          der seine Rollen stets zu meistern weiß und auch dem Actiongenre nicht abgeneigt ist.
                          Danken will ich dir auch für Gary Oldman,
                          Oldman der Archetyp des Bösewichts der immer wieder zeigt das er diese Rolle im FF beherrscht, egal ob im Overacting Style und halb Wahnsinnig.
                          Nichts liegt mir ferner als dir auch für Mila Kunis zu danken,
                          denn diese ist hier als Eye Catcher wahrlich vorzüglich gewählt.
                          Und nicht zu guter letzt ein Hallelujah auf diese herrlichen Actionszenen, dieses schrullige Pärchen und diese unglaublich fesselnden Apokalyptischen Bilder...

                          Amen!!

                          Ps.: Anmerkung des Autors: Nein ich bin nicht religös... und ja ich weiß das das Blasphemie ist... denke ich... glaube ich...

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                          • 6
                            Sliwowitz 03.08.2014, 22:11

                            eigentlich ein ganz netter film, aber das ende war dann doch schon arg abstrakt

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                              Hueftgold 26.07.2014, 16:20

                              Wie gerne hätte ich diesen Film gemocht, da zumindest das erste Drittel in Puncto Design, Atmosphäre und Optik tadellos sind und man gerade durch den Anblick der Postapocalypse eine unfassbar dystopische Wirkung erzielt. Die Action ist ebenso handwerklich astrein und kameratechnisch superb, der Soundtrack untermalt die apocalyptische Stimmung famos und Washington und Oldman sind mehr als solide doch dann kam das Drehbuch. Und insbesondere dieser Spiritualismus und die Religionsfanatik, die der Film insbesondere zum Ende ordentlich abfeiert, stellen dem Film letztendlich das Bein. Aus der ersten halben Stunde hätte man deutlich mehr machen können, wenn man sich nicht auf die Religion fokussiert hätte. Da hilft selbst die technische und inszenatorische Perfektion nichts. Schade, da war sehr sehr viel mehr drin!

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                                CrazyWizard 24.07.2014, 00:19

                                Klasse Idee an das Thema der Spiritualität so kontrastierend heranzugehen. Auf der einen Seite der Edle mit seinen hohen Absichten und auf der anderen Seite der Bandenführer, der sich der Macht der Bibel sehr bewusst ist. "The Book of Eli" trägt aber für meine Verhältnisse etwas zu dick auf, anders als es der hervorragende "Life of Pi" macht, der eigentlich nur auf zweiter Ebene die Spiritualität behandelt, so wirkt der namensgebende Eli in diesem Film schon sehr 'Messias-mäßig'. Hier wird nicht gegeizt, er hat scheinbar übernatürliche Kräfte, obwohl er scheinbar blind ist und folgt strikt einer 'inneren' Stimme. Das ist mir zu viel, auch das überzeichnete und pathetische Ende, wenn er dann in weißer Montur die Bibel auswendig aufsagt. Außerdem muss ich sagen, dass mich Solara stört, da sie sich stets das beste tut, sich ins Verderben zu manövrieren. Der minimalistische und metallische Soundtrack gefällt dagegen. Auch die Besetzung ist äußerst gut gelungen.
                                Alles in allem ist "The Book of Eli" ein guter Postapokalypse-Film mit tollen Bildern und guter Inszenierung, der seine Message aber mit Warnwesten ausstattet und auch so präsentiert. Etwas weniger Holzhammer, dafür aber mehr Tiefe hätte dem Streifen gut getan!

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                                  Matty 22.07.2014, 14:44

                                  Tolles Endzeitmovie mit Washington in Top Form. Dazu Oldman als starken Bösewicht. Die Auflösung lässt einen verblüffen.

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                                  • 2 .5
                                    Frankie Dunn 15.07.2014, 15:25

                                    Die Bibel als Schlüssel zur Macht und Herrschaft über die Welt. Der neue Jesus hat keine langen Haare, sondern schwarze Haut und Groupies ala Mila Kunis. Wenn es kein (unglaublich zäher) amerikanischer Actionfilm, sondern eine dänische Komödie gewesen wäre, hätte ich mit der Story meinen Spaß gehabt.

                                    (2.5, weil ich ihn langweilig fand, nicht weil ich den Inhalt unbedingt bedenklich finde. Propaganda sieht schon noch ein wenig anders aus)

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                                    • 8 .5
                                      djstoewi 31.05.2014, 18:10

                                      Ein wirklich sehr guter Endzeit Film mit guten Darstellern. Das Ende jedoch fand ich sehr enttäuschend. Klar die Bibel macht die Welt besser ist RICHTIIIIG.

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                                        jacker 15.05.2014, 16:10

                                        Ein wenig zwiegespalten kann einen dieser Film durchaus zurücklassen, weil man auf Anhieb nicht zwingend mit seinen Aussagen klar kommt und es erstmal ein wenig braucht, bis man das Gesehene einigermaßen einordnen kann.

                                        Aber dass THE BOOK OF ELI ständig und von allen Seiten die massivste Prügel einstecken muss, kann ich a) nicht begreifen und will es b) nicht unkommentiert akzeptieren.

                                        "Religionspropaganda" heisst es immer wieder. Erste Gegenthese: Wenn BOOK OF ELI Religionspropaganda ist, so ist jeder zweite Horrorfilm ganz klare Satanistenpropaganda. Propaganda bezeichnet laut unser aller Direkt-Anlaufstelle für schnelle Wissensüberblicke: "einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion zu steuern". Das beinhaltet zwangsweise eine manipulative und einseitige Vorgehensweise.

                                        Betrachtet man nun nüchtern was in diesem Film passiert, wird klar dass hier keineswegs einseitig argumentiert wird - darüber gelingt es sogar zu einer zweiten gegenteiligen These gelangen: BOOK OF ELI ist zwar stark GLAUBENS-bejaend, allerdings sogar eher Religionskritisch denn christliche Propaganda!

                                        Carnegie: "I need that book, I want that book, I want you to stay but if you make me have to choose I'll kill you and take that book! [...] It's not a FUCKING BOOK! IT'S A WEAPON! A weapon aimed right at the hearts and minds of the weak and the desperate. It will give us control of them. If we want to rule more than one small, fuckin' town, we have to have it. People will come from all over, they'll do exactly what I tell 'em if the words are from the book. It's happened before and it'll happen again. All we need is that book."

                                        Ist das pro-religiös?
                                        Pro-Kirche?

                                        Der Film sagt uns: Religion bedeutet Macht und diese Macht ist geradezu prädestiniert in die Hände der Falschen zu fallen. In diesem Fall Menschen wie Carnegie. Die nicht an dem Wohl ihrer Mitmenschen, sondern nur und ausschließlich an ihrem eigenen interessiert sind, die in Religion ein unterdrückerisches Werkzeug sehen und dieses schamlos ausnutzen werden. Die die Massen unter dem Deckmantel der Gottesfürchtigkeit unterjochen werden. So wie es auf dieser Welt um uns herum vielfach beobachtbar ist. Dabei es ist wichtig in BOOK OF ELI zwischen Glauben und Religion zu differenzieren.

                                        Solara: "You've been walking for thirty years, right?"
                                        Eli: "Right?"
                                        Solara: "Have you ever thought that maybe you were lost?"
                                        Eli: "No."

                                        Ich selber habe keinen religiösen Glauben, schwanke in meinen Ansichten immer wieder hin und her zwischen Rationalismus, milden Formen des Agnostizismus / Nihilismus und überhaupt: ich komme gut durchs Leben, ohne das Bedürfnis nach "göttlichem Geleit" zu verspüren. Doch ich respektiere, dass Menschen glauben, wenn sie meinen es zu müssen. Man kann es als Flucht und Feigheit abzutun - höhere Gewalt für die eigene Misere verantwortlich zu machen ist einfacher als sich allem immer frontal zu stellen - aber ich glaube eher dass es manchen den notwendigen Halt gibt. Vielleicht sogar Struktur im Leben? Und ist das so schlecht (solange es sich in Regionen bewegt, die sich lediglich auf das eigene Leben auswirken)?

                                        Ab jetzt SPOILER:
                                        Am Ende des Films wird die Bibel zu dem was sie ist und sein sollte: In einer Bibliothek, die Sammlungen aus Kunst, Wissenschaft, Musik und mehr enthält, wird sie im Segment Religion ein Buch unter vielen. Zwischen Koran, Thora und zahlreichen anderen religiösen Schriften findet sie ihren Platz. Ein Haufen Ideen unter vielen anderen Ideen. Nachdem "Gott" (also der Glaube an sich) den blinden Eli Jahrzehnte lang durch die Wüste geleitet hat, offenbaren sich auch wieder andere Sichtweisen und Ansätze, woraus eine Ganzheit entsteht, die zeigt was für ein kleiner Teil Bibel und co. in der Summe der Weltsichten sind.

                                        Und zu Eli's Reise: Ein blinder wird durch göttliche Eingebung 30 jahre durch die Wüste geleitet und ist nebenbei der beste Schütze, Schwertkämpfer und Martial-Arts-Freak weit und breit - natürlich ist das Unsinn. Aber Unsinn nach dem (bei anderer Begründung) kein Hahn krähen würde, weil genauso großer Unsinn wie Tote, die wieder zum Leben erwachen, Satans-Bücher in alten Holzhütten, die von den lesenden Besitz ergreifen, Pre-Crime Einheiten die Verbrechen vorraussehen und [hier jede x-beliebige Idee aus Science-Fiction, Horror, Fantasy, etc. einfügen]. Aber so atmosphärisch dichten, absolut fantastisch gefilmten, ebenso stark vertonten und auch noch spannenden Endzeit-Unsinn, sehe ich mir gerne an.
                                        Auch als Kirchenkritiker!

                                        [http://weltamdraht.blogsport.de/2014/05/16/the-book-of-eli-2010]

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                                        • 6 .5
                                          umti 05.05.2014, 12:51

                                          Ich bin mir nicht ganz schlüssig, wie ich über diesen Film denken soll. .... zum Einen ist er mir fast schon zu langweilig was die Storry angeht, zum Anderen ist das Ende wiederrum recht aufschlussreich und holt viele Erklärugnen die im Filmverlauf offen blieben nach. Wird definitif nicht mein Lieblingsfilm, aber sehenswert ist der Streifen trotzdem.

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                                          • 9
                                            mtoo54 20.04.2014, 21:47

                                            Top Schauspieler, top Optik und interessanter Gedanke mit der Bibel.
                                            Auch wenn ich nicht Christlich bin fand ich die Botschaft gut, dass die Bibel (oder auch Bücher anderer Religionen) für viele Menschen eine Bereicherung, aber in den falschen Händen auch zur "Waffe", werden kann...

                                            ..außerdem musste ich fast den ganzen Film lang darüber nachdenken ob ich Fallout 3 mal nachholen soll :D

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                                              Hauru 18.04.2014, 16:00

                                              Ihre Seiten sind seit jeher der Nährboden für Hoffnung und Taten, die auf ihre Worte gestützt akzeptiert werden. Die Bibel ist das mächtigste Buch der Welt und ob das nun beängstigend oder beruhigend ist, bleibt jedem selbst überlassen.

                                              Ich, für meinen Teil, bin nicht gerade der gläubigste Mensch. Genau genommen vertrete ich die Theorie des Urknalles, bin aber jemand, der die Worte der Bibel in den richtigen Situationen zu schätzen weiß.
                                              Ein ähnliches Gefühl habe ich auch gegenüber The Book of Eli. Ich weiß diesen Film wirklich zu schätzen und finde seinen Grundgedanken unglaublich schön, aber richtig überzeugen konnte er mich trotz allem nicht – eben ganz wie die Bibel.

                                              Während draußen der Regen gegen die dreckigen Fenster prasselte, saß ich auf meinem Sofa und bewunderte die gewaltigen Bilder, welche The Book of Eli auf meine Netzhaut zauberte.
                                              Von den Aufnahmen, über die Farbkorrektur, bis hin zu dem wunderschönen Spiel mit der Sonne – das Jahr 2044 wurde absolut stimmig eingefangen.
                                              Die einzigen Pflanzen bekommt man ganz am Anfang zu Gesicht. Danach wirkt The Book of Eli wie ein Western in der Apokalypse. Wüste, Saloons, Staub, weite Leere, kaum Wasser und über allem liegt dieser beunruhigende Schleier.
                                              Nach den ersten Minuten hatte mich der Film bereits in seine Welt gezogen und ich folgte gespannt der Handlung, die sich Stück für Stück offenbarte.

                                              Eli (Denzel Washington) ist einsamer Überlebender in diesem postapokalyptischen Western, der ein Buch beschützt. Das letzte Buch seiner Art. Die Bibel. Carnegie (Gary Oldman) ist ein Despot über eine kleine heruntergekommene Stadt und will dieses Buch.

                                              In meinen Ohren hörte sich der Plot unglaublich spannend an. Ich konnte es gar nicht erwarten zu sehen, wie Gary Whitta seine Idee weiter gestrickt hatte und welche spannenden Glaubenskonflikte sich noch offenbaren würden.
                                              Die Frage ist jetzt natürlich nur, was man als einen Glaubenskonflikt betrachtet. Ist es ein Konflikt, wenn Person A die Bibel behält und Menschen helfen will, während Person B das Buch braucht um damit eine kleine Siedlung zu unterjochen?
                                              Wahrscheinlich schon, aber dafür ein sehr langweiliger. Ist Eli wirklich der einzige Mensch, welcher hier eine gewisse Ungerechtigkeit sieht? Was ist mit den Menschen, die frei sein wollen? Die nicht kontrolliert werden wollen?
                                              Jene werden hier gekonnt von Größen wie Denzel Washington, Mila Kunis und Gary „Gordon“ Oldman umspielt und man kommt somit nicht darüber hinweg, dass irgendetwas fehlt. Etwas Essentielles - die eigene Empathie.
                                              Diese wird durch den undetaillierten Tagesablauf der Überlebenden alles andere als angeregt. Man empfindet zwar ein gewisses Bedauern gegenüber den Müttern, welche ihre Babys schützend im Arm halten und in einer Seitengasse schlafen, aber dieses gewisse Unwohlsein, welches sogar bei Dredd mehr zum Ausdruck kam, habe ich schmerzlich vermisst und auch die kläglichen Versuche mit Kannibalen das Mitgefühl einzuschalten sowie Actionszenen, die zwar spannend aber vorhersehbar sind, sorgen dafür, dass ich von den einzelnen Momentaufnahmen mehr genervt als bedrückt war.
                                              Die eigentlich interessante Handlung reitet den Film der Hughes-Brüder somit ins Verderben – und das nur, weil an Details gespart wurde.

                                              The Book of Eli wirkt wie eine langweilige Predigt, die allenfalls gläubigen Menschen noch gefallen könnte und in der die andere Hälfte angestrengt nach einem Sinn sucht, um das Geld doch nicht zum Fenster herausgeworfen zu haben.
                                              Diesen Sinn bekommt man jedoch am Ende serviert. Was dort an einer Wendung geboten wird ist auf der einen Seite sehr fragwürdig, aber auf der anderen Seite genial gelöst.
                                              Das Ende ist ein Rettungsring, den man diesem Film in letzter Sekunde zugeworfen hat, damit er doch nicht in der trockenen Wüste ertrinkt.
                                              Ich kann also beim besten Willen nicht sagen, dass der Film schlecht ist. Er verlässt sich eben ausschließlich auf sein interessantes Setting und vergisst dabei die Hauptsache. Eine Handlung die funktioniert. Lediglich die teils großartigen Bilder und die spannende Grundprämisse, lassen diesen Film doch noch interessant werden. Letztendlich kann dann aber doch nur das Ende ein wenig überzeugen.

                                              Immerhin besitzen die Macher des Films Empathie.

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                                                Pesthexer 10.04.2014, 23:46

                                                Sehr guter Film. Gary Oldman ist mal wieder überragend und Denzel Washington macht ebenfalls einen wunderbaren Eindruck.
                                                Die Story ist auch echt gelungen. Das so ein urtypisches Buch zu so einem zentralen und wichtigem Grund wird ist schon echt gut gemacht.
                                                Hätte mir allerdings noch ein bisschen mehr Background zu den Wastelands gewünscht.
                                                Ansonsten Top.

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                                                  Captain_Haddock 07.04.2014, 20:27

                                                  Im Namen Gottes ne Menge Menschen über den Haufen schießen – Yay! (Einzig die Schlussszene hat mich ein bisschen versöhnt)

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                                                    MovieFreak83 03.03.2014, 02:17

                                                    einer meiner Lieblings Endzeit Filme bisher.
                                                    Es ist wenn man so will die religiöse version von Mad Max....ca, ;)

                                                    finde alles top, der letze punkt fehlt...weiss nicht genau wo, aber e egal, ;)

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