The Book of Eli - Kritik

US 2010 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010

  • 4
    simslabim 25.07.2015, 13:06 Geändert 25.07.2015, 13:06

    Da hat wohl der Bibelgürtel in den USA seine Finger im Spiel gehabt. Üble Christenscheisse, dann sogar noch mit Wundern und Eingriffen Gottes :D Da kann ich nur voll abkotzen.

    • 4

      Ein in der postapokalyptischen Welt angesiedelter Film hat es bei einem Videospielfreund ungleich schwerer, wenn dieser Fallout kennt. Zugegeben ist der Vergleich hanebüchen, das er im subjektiven Empfinden dennoch Einfluß findet aber wohl unvermeidbar. Also wie schlägt er sich: Nicht besonders gut. Auch ohne Vergleich. Handwerklich ist das zwar gut. Jedoch hatte ich von Anfang an den Eindruck, das mit einem Headliner wie Denzel Washington und einem Megawälzer wie die Bibel versucht wird, aus einem handlungstechnisch vollkommen belanglosen Film einen Blockbuster zu basteln.

      • 7

        Aus diesem Film hätte man mehr machen können und mehr machen müssen. Der Cast war überdurchschnittlich, die Kulisse gelungen. Die Story hingegen konnte die Grundidee überhaupt nicht transportieren. Da wurde ein grandioser Funke völlig banal verschwendet.

        • 9

          "The book of Eli" - ein wirklich sehr gelungener Film von Allen & Albert Hughes. Da vor allem Denzel Washington als auch Mila Kunis zu den Hauptcharakteren in diesem Film zählen, ist es deswegen schon fast ein Muss, sich den Film anzusehen. Die Spannung hält sich vom Anfang bis zum Schluss auf einer konstanten (hohen) Ebene, sodass man immer darauf wartet, was nun als nächstes passiert. Mir hat die Story des Film's extrem zugesagt und daher kann ich ihn nur weiterempfehlen - 9/10 Punkten!

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          • Achtung Spoiler!!
            Der Film ist trotz der Religösen Haupt Story sehr Gut.
            Die Schauspieler haben die Charracktäre gut rüber gebracht und die Landschaft, bzw. diese wüste mit nem hauch von tot ist sehr überzeugend. Vor allem das sich kleine Colonen oder eher eine Stadt bildet ist gut gezeigt wurden. Es gibt auch paar Sachen die nicht bedacht wurden z.b. Das es ein Atom angriff gab vor 30 Jahren aber man nix von verstrahlung.
            Das ist meine erste Kritik, Kommentar also bitte Rücksicht.

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            • 6 .5

              Insgesamt gut. Gute Schauspieler, die Handlung etwas stotternd, um so besser das Ende.
              Sehenswert.

              • 8 .5

                Wenn man vom religiösen Touch der Aussage des Films nicht abgeschreckt wird, kann man den unheimlich spannenden Endzeit Thriller durchaus genießen.
                Die lange, erschreckend ruhige Anfangsphase zeigt eine düstere, menschenleere Welt voller Schrott und Leichen. Und diese Stimmung wird konsequent durchgehalten. Wir bewegen uns optisch auf einer fast untergegangenen Erde voller Schmutz, Verwesung und Müll. Da zaubert der Held Eli (Denzel Washington) dann wie aus dem Manga Lehrbuch Stunts aus dem Handgelenk, dass seinen Gegnern schon mal die Hände abfallen. Mit dem Bösewicht vom Dienst und Elis Gegenspieler, dem terroristischen Diktator Carnegie (Gary Oldman) gibt es einen erbitterten Kampf um das letzte titelgebende Exemplar der Bibel, dem Buch der Bücher!
                In dieser Welt gibt es andere Werte. Bücher, Shampoo und Wasser sind die am meisten geschätzten Dinge. Und früher hört man war ohnehin alles besser.
                Wenn Eli schon bald durch Gebet und vorübergehender Unverwundbarkeit auffällt, wird er langsam zu einer Mischung aus Messias und Rambo. Das stört aber nicht weiter, denn er vollbringt ständig viele gute Werke und mit Carnegie im Gefolge bleibt die Spannung hoch. Oftmals äußert sich Eli bibelkonform wie ‘Der Herr ist mein Hirte…‘ zitiert aber auch schon mal einen Unbekannten ‘Der Glaube ist die Blume des Lichts auf dem Feld der Finsternis‘ (Johnny Cash). Oder er zitiert frei ‘Man muss für andere mehr tun als für sich selbst.‘
                Im intelligenten Finale nach Elis Ableben spielen die zwei Frauen noch eine wichtige Rolle. Mutter Claudia (Jennifer Beals) ist blind, Carnegie hält am Ende ein Exemplar in Brailleschrift in Händen und ihre Tochter Solara trägt Elis Buch, das Lombardi (Cameo für Malcolm McDowell) nach Diktat aufgeschrieben hatte, in die Welt. Die Bibel wird neu gedruckt und steht neben Tora und Koran. Nathan den Weisen wird’s freuen. Hohe Spannung auf erstaunlich hohem Niveau.

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                • 7 .5
                  drahdinedum 20.05.2015, 21:15 Geändert 20.05.2015, 21:16

                  Ein Apokalypse -Film! Bei dem ich sage! Jooaa! Kann man so machen ;-)

                  War positiv überrascht!

                  • 10

                    Der Film hat wahrscheinlich keine 10 Punkte verdient. Ich wollte ihn aber als Lieblingsfilm markieren. Für das Genre ist er herausragend.

                    Die schauspielerische Leistung von Denzel Washington und Mila Kunis wird durch einen beeindruckenden Gary Oldman vielleicht noch übertroffen.

                    Bilgewaltig und durch den fantastischen Soundtrack wahnsinnig atmosphärisch. Der Film lebt auch von seinen langsamen/ruhigen Momenten.

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                    • 6 .5
                      TylorDurden 16.05.2015, 10:47 Geändert 17.05.2015, 12:41

                      Kleiner Spoiler enthalten!

                      Vorab das Positive: Denzel Washington, besonders Gary Oldman machen ihre Sache sehr gut! Die kahle und lebensfremde Optik im Film ist ebenfalls stark und schafft eine spannende, düstere Atmosphäre, wie man es in einem Endzeitszenario braucht. Auch der Sound ist (besonders wenn man die Handlung schon kennt) sehr "hörenswert" - es lohnt sich durchaus, den Film ein zweites Mal anzusehen. Zum Schluss: Der Twist am Schluss ist überraschend und kaum vorhersehbar!

                      Leider hat der Film auch einige Schwächen. Meiner Meinung nach passt Mila Kunis nicht in den Film rein (weder vom schauspielerischen Können im Vergleich zu Denzel W. und Gary Oldman, noch von der Optik im Film). Zum zweiten sieht man im Film immer wieder "aggressive" Schleichwerbung, die nervig ist und die Atmosphäre stört. Von der Handlung her gibt es ein paar Schwächen (in Logik&Nachvollziehbarkeit) und Längen gegen Anfang hin (unnötige Zeitlupen).

                      Fazit: Trotz einiger Schwächen sehenswert, wenn er auch nicht zu den stärkeren Vertreter des Endzeit-Genres zählt.

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                      • 5

                        Eindrucksvoll, wie man den schönen Dystopie in diesem grauenhaften CGI-Look komplett ruiniert. Manche Videospiele haben bessere Zwischensequenzen. Wenn gerade das Buch die Welt retten soll, ist diese übrigens wohl bereits verloren. Insgesamt nicht schlecht, aber über biederen Durchschnitt liegen Denzel, Mila, Gary und das Buch damit leider nicht.

                        • 2

                          Bigotter Bibelschinken in modernem CGI-Look mit komplett sinnfreier Story. Einziges Highlight: Die Referenz an "Es war einmal in Amerika", könnte ansonsten von der Boston Tea Party gesponsert sein.

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                          • 9

                            Wunderbare Dystopie. Triste Atmosphäre, schöne Action, sogar ein bisschen Witz und eine tolle Kameraführung, nur die Charaktere bleiben für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich. Da rasch klar ist, was in dem Buch steht, regen herrliche Aussagen darüber zum Nachdenken an, wobei die Schlussfolgerung keine neue Erkenntnis darstellt. Dafür hatte ich mit der Überraschung gegen Ende beim ersten Mal Anschauen nicht gerechnet. Was mir noch gut gefiel, waren die gezeigten Wertvorstellungen samt Moral, die wohl nicht weit hergeholt sind.

                            • 9

                              Mein absoluter Lieblings Endzeit Movie. ;)
                              total zum hineinsteigern ..Er kommt sehr "Enterisch"....Geheimnissvoll-Beklemmend ^^
                              Ne einfach ein genialer Endzeit Film! :D

                              • 6

                                Ein Film, der die Endzeitstimmung toll eingefangen hat. Mehr aber auch nicht.
                                Leider kann ich Mila Kunis seit "Die wilden Siebziger" nicht mehr ernst nehmen. Daher fand ich ihre Besetzung in dieser ernsten Rolle nicht sehr glaubwürdig.

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                                • 6

                                  "The Book of Eli" ist ein audiovisueller Hochgenuss, der eine perfekt melancholische Endzeit-Stimmung vermittelt und mit zwei großartig aufgelegten Hauptdarstellern glänzt. Zum einen der stets ruhige, in sich gekehrte Washington, der seinem Spiel dennoch viel Ausdruck verleiht und zum anderen ein fanatischer Oldman, dem man zwar ab und an "Overacting" unterstellen könnte, aber der im Verbund mit Washington einfach wunderbar harmoniert. Harmonieren tut Mila Kunis dagegen mit nichts und niemanden. Sie passt mit ihrer nervigen, naiven Figur so was von überhaupt nicht in diesen Film und ist mehr als nur ein Dorn im Auge. Aber klar, so lockt man natürlich die Zuschauer.
                                  Die Geschichte an sich, mit ihren ganzen überbetonten Bibel-Verweisen, ist zwar gut gemeint und an einigen Stellen wirklich interessant, aber insgesamt dann doch zu flach und unausgereift geraten. Besonders das Ende lässt einen eher stirnrunzelnd zurück. Dennoch, wenn man über die ein oder andere Schwäche hinweg sehen kann, funktioniert "The Book of Eli" als atmosphärisch düsterer Endzeit-Film prächtig.

                                  "Cursed be the ground for our sake. Both thorns and thistles it shall bring forth for us. For out of the ground we were taken, for the dust we are.. and to the dust we shall return."

                                  10
                                  • 9

                                    Ein wirklich super gemachter zukunfts End-Side-Stimmungsstreifen mit einfacher aber dafür um so genialer Handlung. DIe Charactere wirken alle sehr authentisch und passen irgendwie in das Gesamtpaket. Die Tricks sind auch nicht zu überladen und echt gut dosiert. Am besten Natürlich das Ende welches ich nicht vorweg greifen will. Ein Film der es Wert ist das man ihn in seiner Blu-Ray Sammlung aufnimmt.

                                    • 7

                                      Guter Endzeit film

                                      • 7 .5
                                        Erlkoenig 27.03.2015, 21:56 Geändert 28.03.2015, 19:43

                                        Das postapokalyptische Setting überzeugt und erinnert an "Fist of the North Star", "Cyborg" oder "Mad Max". Beeindruckende Bilder werden geboten und die Action kommt ebenfalls nicht zu kurz. Leider alles in allem ein wenig zäh und zu christlich angehaucht. Washington bleibt einfach einer meiner Lieblingsschauspieler - Oldman hingegen schwankt zwischen brillianten und blassen Rollen. In "Dracula" fand ich ihn grauenhaft - ebenso in "Lost in Time"...in der Batman-Trilogie hingegen passt er in seine Rolle, wie die berühmte Faust aufs Auge. In "Book of Eli" empfand ich ihn wieder als eher nervtötend. 7.5 Punkte von mir.

                                        • 10

                                          Einer Meiner Lieblinge
                                          Tja woran liegt es, das ist eigentlich schnell erklär und zwar liebe ich (gute) Endzeit egal ob Spiel, Buch oder wie hier Film. Ach und die Schauspieler Denzel Washington einfach nur ne coole Sau. Gary Oldman obwohl er son bisschen ein Klischee spielt macht ern guten Job und Mila Kunis sieht nicht nur super aus sonder spielt auch genial. Der Film selber ist gut in Szene gesetzt gerade das was man in so einem Film sehen will das "Endzeit-Szenario" ist wirklich hochwertig und gut dargestellt. Das trifft auch auf die Action zu einfach nur geil mehr braucht man sagen. Nur die Story ist ein wenig flach trotzdem: Anschauen.

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                                          • 9

                                            The book of Eli ist ein Film der eigentlich anderen Art. Er besticht durch Action und eine mehr oder minder gute Story, jedoch begründet das nicht meine 9 Punkte. Der Film ist mit Liebe gemacht, die Locations sind überaus gut gestaltet und die Kostüme gut entworfen. Bis jetzt gäbe es nur 7 Punkte, aber ich habe 9 gegeben, und zwar, weil ich es gut fand, dass es gut gezeigt wurde, dass das Christentum oder Religion allgemein in Zeiten der Not wichtig ist, ohne dabei eine Werbung oder Propaganda zu machen. Alles in allem ist The book of Eli ein Film, den man gesehen haben sollte.

                                            • 7 .5

                                              Massiver Spoiler!
                                              Lobet und preiset den Herrn!

                                              • 5 .5

                                                Lesen auf eigene Gefahr. Spoiler können beißen - Aber eigentlich wollen sie nur spielen.
                                                Auch wenn The Book of Eli eigentlich ja wirklich unterhaltsam ist - er macht es einem nicht gerade einfach, ihn zu mögen.
                                                Die Geschichte rund um Eli, der „Das Buch“ quer durch das post-apokalyptische Amerika an einen sicheren Ort bringen und es währenddessen davor beschützen muss, in die falschen Hände zu geraten, ist eigentlich keineswegs schlecht, und das trotz des großen religiösen Anteils (Surprise, surprise, „Das Buch“ ist die Bibel), der sich durch den Film zieht.
                                                Zur Mitte hin zeigt er dann sogar, dass er eben keine pure Religionspropaganda ist, sondern schafft es wirklich zu überraschen, indem er das Thema auch kritisch anspricht. Props dafür!
                                                Jedoch wirkt die gesamte Welt aus The Book of Eli recht unecht, was wohl unter anderem mit den absolut schlechten Spezial- und Green Screen-Effekten zusammenhängt - und auch wenn ich eigentlich gerne noch mehr von dieser Welt zu sehen bekommen hätte, ist mir relativ klar, wieso es dazu nicht kam.
                                                Auch die etwas übertriebene Atmosphäre, wohl größtenteils bedingt durch einen absolut grausamen Farbfilter, sorgt dafür, dass man sich nie so wirklich in das Szenario einfinden kann.
                                                Und nur um mal eines festzuhalten: Plot-Twists sind ja schön und gut, sie sorgen auch dafür, dass die Story zu keiner Zeit 100%ig vorhersehbar wird, aber Plot-Twists müssen mehr als nur da sein. Sie müssen einen gewissen Sinn haben, und vor allem bitte einigermaßen logisch sein und nicht völlig an den Haaren herbei gezogen. Plot-Twists um des Plot-Twist willen machen. Einen. Film. Nicht. Besser. - Scheiß auf Logik, Sinn und Verstand, wir brauchen einen Plot-Twist.
                                                Vor allem sorgt der letzte von ihnen schlussendlich dafür, dass dieses übertriebene pseudo-coolness-getue Washingtons (mit einer Präzision die im Normalfall die 100% erreichen müsste), was sowieso schon von Anfang an lächerlich wirkt, mit dem Wissen des Twists im Nachhinein mit zu dem lächerlichsten zählt, das ich je in einem Film gesehen habe.
                                                Aber so viel es auch gibt, über das ich mich bei diesem Film aufregen könnte – Irgendwie hat er es geschafft, mich doch seine Laufzeit über auf eine gewisse Art und Weise zu unterhalten, und das muss man ihm ja schließlich auch anrechnen, oder?
                                                Vielleicht war es Gary Oldmans Antagonist, vielleicht war es einfach Denzel Washington und vielleicht war es sogar doch in gewisser Weise die in allen Szenen übertriebene Darstellung, oder schlicht auch nur die Geschichte oder das Genre des post-apokalyptischen Films, welches wohl einfach immer Spaß macht.
                                                So oder so, im Endeffekt ist The Book of Eli für mich zwar kein wirklich guter Film, aber doch ein irgendwie unterhaltsamer.

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                                                • 6

                                                  Gary Oldman, meine persönliche Benchmark des Bösewichts, bleibt leider völlig glanzlos (kann nur am Characterdesign liegen). Das Ding wirkt wie die Verfilmung einer vielversprechenden Comic Serie, die es nur durch Produktplatzierungen und Finanzspritzen der Bibeltreuen Christen auf die Leinwand geschafft hat. Mitreißende Details und -nennen wirs- Liebe zu diesem geilen Genre fehlt. Nundenn, Post-Apokalyptische Filme sind wie Pizza, auch schlecht noch genießbar.

                                                  • 8

                                                    Apokalyptischer,Bibelfester Endzeit Film,mit atemberaubender Optik und einer tollen Besetzung.
                                                    Hat fast spirituelles Mad Max mässiges Flair.
                                                    Kurzweilig und gutes Kino!