The Book of Eli - Kritik

US 2010 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010

  • 7 .5
    drahdinedum 20.05.2015, 21:15 Geändert 20.05.2015, 21:16

    Ein Apokalypse -Film! Bei dem ich sage! Jooaa! Kann man so machen ;-)

    War positiv überrascht!

    • 10

      Der Film hat wahrscheinlich keine 10 Punkte verdient. Ich wollte ihn aber als Lieblingsfilm markieren. Für das Genre ist er herausragend.

      Die schauspielerische Leistung von Denzel Washington und Mila Kunis wird durch einen beeindruckenden Gary Oldman vielleicht noch übertroffen.

      Bilgewaltig und durch den fantastischen Soundtrack wahnsinnig atmosphärisch. Der Film lebt auch von seinen langsamen/ruhigen Momenten.

      • 6 .5
        TylorDurden 16.05.2015, 10:47 Geändert 17.05.2015, 12:41

        Kleiner Spoiler enthalten!

        Vorab das Positive: Denzel Washington, besonders Gary Oldman machen ihre Sache sehr gut! Die kahle und lebensfremde Optik im Film ist ebenfalls stark und schafft eine spannende, düstere Atmosphäre, wie man es in einem Endzeitszenario braucht. Auch der Sound ist (besonders wenn man die Handlung schon kennt) sehr "hörenswert" - es lohnt sich durchaus, den Film ein zweites Mal anzusehen. Zum Schluss: Der Twist am Schluss ist überraschend und kaum vorhersehbar!

        Leider hat der Film auch einige Schwächen. Meiner Meinung nach passt Mila Kunis nicht in den Film rein (weder vom schauspielerischen Können im Vergleich zu Denzel W. und Gary Oldman, noch von der Optik im Film). Zum zweiten sieht man im Film immer wieder "aggressive" Schleichwerbung, die nervig ist und die Atmosphäre stört. Von der Handlung her gibt es ein paar Schwächen (in Logik&Nachvollziehbarkeit) und Längen gegen Anfang hin (unnötige Zeitlupen).

        Fazit: Trotz einiger Schwächen sehenswert, wenn er auch nicht zu den stärkeren Vertreter des Endzeit-Genres zählt.

        1
        • 5

          Eindrucksvoll, wie man den schönen Dystopie in diesem grauenhaften CGI-Look komplett ruiniert. Manche Videospiele haben bessere Zwischensequenzen. Wenn gerade das Buch die Welt retten soll, ist diese übrigens wohl bereits verloren. Insgesamt nicht schlecht, aber über biederen Durchschnitt liegen Denzel, Mila, Gary und das Buch damit leider nicht.

          • 2

            Bigotter Bibelschinken in modernem CGI-Look mit komplett sinnfreier Story. Einziges Highlight: Die Referenz an "Es war einmal in Amerika", könnte ansonsten von der Boston Tea Party gesponsert sein.

            • 9

              Wunderbare Dystopie. Triste Atmosphäre, schöne Action, sogar ein bisschen Witz und eine tolle Kameraführung, nur die Charaktere bleiben für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich. Da rasch klar ist, was in dem Buch steht, regen herrliche Aussagen darüber zum Nachdenken an, wobei die Schlussfolgerung keine neue Erkenntnis darstellt. Dafür hatte ich mit der Überraschung gegen Ende beim ersten Mal Anschauen nicht gerechnet. Was mir noch gut gefiel, waren die gezeigten Wertvorstellungen samt Moral, die wohl nicht weit hergeholt sind.

              • 9

                Mein absoluter Lieblings Endzeit Movie. ;)
                total zum hineinsteigern ..Er kommt sehr "Enterisch"....Geheimnissvoll-Beklemmend ^^
                Ne einfach ein genialer Endzeit Film! :D

                • 6

                  Ein Film, der die Endzeitstimmung toll eingefangen hat. Mehr aber auch nicht.
                  Leider kann ich Mila Kunis seit "Die wilden Siebziger" nicht mehr ernst nehmen. Daher fand ich ihre Besetzung in dieser ernsten Rolle nicht sehr glaubwürdig.

                  1
                  • 6

                    "The Book of Eli" ist ein audiovisueller Hochgenuss, der eine perfekt melancholische Endzeit-Stimmung vermittelt und mit zwei großartig aufgelegten Hauptdarstellern glänzt. Zum einen der stets ruhige, in sich gekehrte Washington, der seinem Spiel dennoch viel Ausdruck verleiht und zum anderen ein fanatischer Oldman, dem man zwar ab und an "Overacting" unterstellen könnte, aber der im Verbund mit Washington einfach wunderbar harmoniert. Harmonieren tut Mila Kunis dagegen mit nichts und niemanden. Sie passt mit ihrer nervigen, naiven Figur so was von überhaupt nicht in diesen Film und ist mehr als nur ein Dorn im Auge. Aber klar, so lockt man natürlich die Zuschauer.
                    Die Geschichte an sich, mit ihren ganzen überbetonten Bibel-Verweisen, ist zwar gut gemeint und an einigen Stellen wirklich interessant, aber insgesamt dann doch zu flach und unausgereift geraten. Besonders das Ende lässt einen eher stirnrunzelnd zurück. Dennoch, wenn man über die ein oder andere Schwäche hinweg sehen kann, funktioniert "The Book of Eli" als atmosphärisch düsterer Endzeit-Film prächtig.

                    "Cursed be the ground for our sake. Both thorns and thistles it shall bring forth for us. For out of the ground we were taken, for the dust we are.. and to the dust we shall return."

                    10
                    • 9

                      Ein wirklich super gemachter zukunfts End-Side-Stimmungsstreifen mit einfacher aber dafür um so genialer Handlung. DIe Charactere wirken alle sehr authentisch und passen irgendwie in das Gesamtpaket. Die Tricks sind auch nicht zu überladen und echt gut dosiert. Am besten Natürlich das Ende welches ich nicht vorweg greifen will. Ein Film der es Wert ist das man ihn in seiner Blu-Ray Sammlung aufnimmt.

                      • 7

                        Guter Endzeit film

                        • 7 .5
                          Erlkoenig 27.03.2015, 21:56 Geändert 28.03.2015, 19:43

                          Das postapokalyptische Setting überzeugt und erinnert an "Fist of the North Star", "Cyborg" oder "Mad Max". Beeindruckende Bilder werden geboten und die Action kommt ebenfalls nicht zu kurz. Leider alles in allem ein wenig zäh und zu christlich angehaucht. Washington bleibt einfach einer meiner Lieblingsschauspieler - Oldman hingegen schwankt zwischen brillianten und blassen Rollen. In "Dracula" fand ich ihn grauenhaft - ebenso in "Lost in Time"...in der Batman-Trilogie hingegen passt er in seine Rolle, wie die berühmte Faust aufs Auge. In "Book of Eli" empfand ich ihn wieder als eher nervtötend. 7.5 Punkte von mir.

                          • 10

                            Einer Meiner Lieblinge
                            Tja woran liegt es, das ist eigentlich schnell erklär und zwar liebe ich (gute) Endzeit egal ob Spiel, Buch oder wie hier Film. Ach und die Schauspieler Denzel Washington einfach nur ne coole Sau. Gary Oldman obwohl er son bisschen ein Klischee spielt macht ern guten Job und Mila Kunis sieht nicht nur super aus sonder spielt auch genial. Der Film selber ist gut in Szene gesetzt gerade das was man in so einem Film sehen will das "Endzeit-Szenario" ist wirklich hochwertig und gut dargestellt. Das trifft auch auf die Action zu einfach nur geil mehr braucht man sagen. Nur die Story ist ein wenig flach trotzdem: Anschauen.

                            2
                            • 9

                              The book of Eli ist ein Film der eigentlich anderen Art. Er besticht durch Action und eine mehr oder minder gute Story, jedoch begründet das nicht meine 9 Punkte. Der Film ist mit Liebe gemacht, die Locations sind überaus gut gestaltet und die Kostüme gut entworfen. Bis jetzt gäbe es nur 7 Punkte, aber ich habe 9 gegeben, und zwar, weil ich es gut fand, dass es gut gezeigt wurde, dass das Christentum oder Religion allgemein in Zeiten der Not wichtig ist, ohne dabei eine Werbung oder Propaganda zu machen. Alles in allem ist The book of Eli ein Film, den man gesehen haben sollte.

                              • 7 .5

                                Massiver Spoiler!
                                Lobet und preiset den Herrn!

                                • 5 .5

                                  Lesen auf eigene Gefahr. Spoiler können beißen - Aber eigentlich wollen sie nur spielen.
                                  Auch wenn The Book of Eli eigentlich ja wirklich unterhaltsam ist - er macht es einem nicht gerade einfach, ihn zu mögen.
                                  Die Geschichte rund um Eli, der „Das Buch“ quer durch das post-apokalyptische Amerika an einen sicheren Ort bringen und es währenddessen davor beschützen muss, in die falschen Hände zu geraten, ist eigentlich keineswegs schlecht, und das trotz des großen religiösen Anteils (Surprise, surprise, „Das Buch“ ist die Bibel), der sich durch den Film zieht.
                                  Zur Mitte hin zeigt er dann sogar, dass er eben keine pure Religionspropaganda ist, sondern schafft es wirklich zu überraschen, indem er das Thema auch kritisch anspricht. Props dafür!
                                  Jedoch wirkt die gesamte Welt aus The Book of Eli recht unecht, was wohl unter anderem mit den absolut schlechten Spezial- und Green Screen-Effekten zusammenhängt - und auch wenn ich eigentlich gerne noch mehr von dieser Welt zu sehen bekommen hätte, ist mir relativ klar, wieso es dazu nicht kam.
                                  Auch die etwas übertriebene Atmosphäre, wohl größtenteils bedingt durch einen absolut grausamen Farbfilter, sorgt dafür, dass man sich nie so wirklich in das Szenario einfinden kann.
                                  Und nur um mal eines festzuhalten: Plot-Twists sind ja schön und gut, sie sorgen auch dafür, dass die Story zu keiner Zeit 100%ig vorhersehbar wird, aber Plot-Twists müssen mehr als nur da sein. Sie müssen einen gewissen Sinn haben, und vor allem bitte einigermaßen logisch sein und nicht völlig an den Haaren herbei gezogen. Plot-Twists um des Plot-Twist willen machen. Einen. Film. Nicht. Besser. - Scheiß auf Logik, Sinn und Verstand, wir brauchen einen Plot-Twist.
                                  Vor allem sorgt der letzte von ihnen schlussendlich dafür, dass dieses übertriebene pseudo-coolness-getue Washingtons (mit einer Präzision die im Normalfall die 100% erreichen müsste), was sowieso schon von Anfang an lächerlich wirkt, mit dem Wissen des Twists im Nachhinein mit zu dem lächerlichsten zählt, das ich je in einem Film gesehen habe.
                                  Aber so viel es auch gibt, über das ich mich bei diesem Film aufregen könnte – Irgendwie hat er es geschafft, mich doch seine Laufzeit über auf eine gewisse Art und Weise zu unterhalten, und das muss man ihm ja schließlich auch anrechnen, oder?
                                  Vielleicht war es Gary Oldmans Antagonist, vielleicht war es einfach Denzel Washington und vielleicht war es sogar doch in gewisser Weise die in allen Szenen übertriebene Darstellung, oder schlicht auch nur die Geschichte oder das Genre des post-apokalyptischen Films, welches wohl einfach immer Spaß macht.
                                  So oder so, im Endeffekt ist The Book of Eli für mich zwar kein wirklich guter Film, aber doch ein irgendwie unterhaltsamer.

                                  6
                                  • 6

                                    Gary Oldman, meine persönliche Benchmark des Bösewichts, bleibt leider völlig glanzlos (kann nur am Characterdesign liegen). Das Ding wirkt wie die Verfilmung einer vielversprechenden Comic Serie, die es nur durch Produktplatzierungen und Finanzspritzen der Bibeltreuen Christen auf die Leinwand geschafft hat. Mitreißende Details und -nennen wirs- Liebe zu diesem geilen Genre fehlt. Nundenn, Post-Apokalyptische Filme sind wie Pizza, auch schlecht noch genießbar.

                                    • 8

                                      Apokalyptischer,Bibelfester Endzeit Film,mit atemberaubender Optik und einer tollen Besetzung.
                                      Hat fast spirituelles Mad Max mässiges Flair.
                                      Kurzweilig und gutes Kino!

                                      • 7

                                        Kühle Atmosphäre, gute Schauspieler und Spannung. Das sind ja gleich drei Sachen, das geht nun wirklich nicht :P. Ne, mal im Ernst, der Film unterhält, sehenswert.

                                        • 7 .5

                                          Der Beste Endzeit Film seit Jahren. Sehr sehenswert !!

                                          • 3
                                            Laserdance 03.11.2014, 00:04 Geändert 15.01.2015, 18:22

                                            Viel hatte ich von diesem Film nicht erwartet. Und Hauptgrund ist Denzel Washington.

                                            Mag einige erstaunen, da Denzel ja eigentlich ein guter Schauspieler ist und seine Filme auch meistens hochgelobt werden. Aber, der gute Mann dreht seit einiger Zeit (nach meiner Meinung) 0815 Blockbuster von der Stange die alle nicht der rede wert sind.

                                            Vor allem laufen die Filme irgendwie immer so ab "Ist die Story nicht so toll, machen wir den Film mit Effekten voll".

                                            Und leider hat sich an dem Trend auch nix geändert.

                                            Achtung Spoiler

                                            Ein Mann schreitet durch eine optisch sehr verfremdete Landschaft mit zu viel CGI, durch Postapokalypische Lande. Was geschehen ist, weiß man nicht. So schreitet er also theatralisch zur Musik mit Sonnenbrille durch die Lande. Trifft ein paar Gestalten, die er kurz und bündig abserviert. Er kommt in eine Stadt, lässt sich seinen iPod aufladen und der Boss von der Stadt sucht ein Buch, das logo der einsame theatralische Fremde besitzt.

                                            Anmerkung: Hier schaute ich dann auch zum ersten mal auf die Uhr, die schon 40 Minuten anzeigte. Nicht schlecht. 40 Minuten gefüllt mit quasi nix. Nun ja das Buch ist eine Bibel (wow) und es gibt nur noch eine und weil ja die Bibel das Buch der Bücher ist, wollen es alle haben. Nebenbei erfahrt man, der Mann schlendert seit 30 Jahren durch die Lande mit der einzigen Bibel, die es noch gibt. Weil ja der Staat oder wer auch immer alle Bibeln vernichtet hat. Ah ja na dann.

                                            Er bringt dann die Bibel nach Alcatraz (kein Joke) wo sich dann die Schätze der Menschheit befinden und stirbt freundlich seinen Tot. Ok, es gibt noch eine Joke, den ich nicht verrate und das Gesehene noch blödsinniger macht.

                                            Spioler Ende

                                            Ich will nun keine Diskussion über Logik anfangen. Filme müssen nicht logisch sein, sondern unterhalten. Problem ist, ich fand den Film langweilig. Daran ändern auch die paar Gewaltszenen nix.

                                            • 4

                                              Abgesehen vom ausgelutschten Postapokalypsensetting eigentlich ganz gut bis zu dem Zeitpunkt an dem die obligatorische unrealistisch schöne Powerfrau dazukommt und später auch noch alleine im Kampf gegen 3 bemannte Trucks gewinnt.
                                              Ich bin das Mainstream Kino so leid, gute Filmideen werden so dadurch versaut dass sie an das Massenpublikum angepasst werden.
                                              Gary Oldman wie immer sehr cool.

                                              2
                                              • 7

                                                "The Book of Eli" bietet eine wunderbare dystopische Atmosphäre, gute Darsteller (insbesondere Washington und Oldman, ein überraschendes Ende und tolle Bilder der Apokalypse. Angetan hat es mir aber die Thematik rund um Religion, Glaube und Kirche, die großartige Ansätze für hitzige Diskussionen liefert und bei mir für einige Denkanstöße sorgte. Ich bin sogar der Meinung, dass man die Action hätte zurückfahren sollen um dieser Thematik noch mehr Platz einzuräumen.

                                                • 4 .5

                                                  …und der iPod hält über 30 Jahre.

                                                  • 6 .5

                                                    Überraschung zum Ende gut gelungen.