The Book of Eli - Kritik

US 2010 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010

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Kritiken (27) — Film: The Book of Eli

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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2.5Ärgerlich

[...] Im ersten Drittel könnte man noch leichte Hoffnung haben, das Szenario hat zweifelsfrei seinen Reiz. Wenn der stoisch-coole, dabei natürlich grenzenlos unterforderte Denzel Washington als post-apokalyptischer Wandervogel durch das Ödland streift, sich eine Frühstücks-Katze jagt und hungrige Kannibalen-Wegelagerer ohne große Anstrengung und minimalen Bewegungsaufwand zu Hackepeter verarbeitet schreit das zwar nicht nach einem richtig guten Film, aber immerhin nach etwas kurzweiliger Unterhaltung. Da hält der fromme Eli – der christliche Nächstenliebe im Zweifelsfall gerne mal mit dem Kampfmesser predigt – auch meistens noch die Klappe. Wenn sich dem Zuschauer später offenbart, was er eigentlich vorhat, was er wie einen kostbaren Schatz mit sich rumschleppt und wieso er das alles macht, wird’s peinlich. Aber nicht zu knapp. Nicht zu vergessen, dass natürlich auch der schurkige Ober-Schurke (vom Schurken-König Nummer 1 Gary Oldman zumindest stellenweise ganz ordentlich verkörpert, wenn man ihn noch ernst nehmen kann) wie der Teufel hinter diesem Artefakt her ist, denn NATÜRLICH ist DAS der Schlüssel zur unendlichen Macht und der Herrschaft über die Welt. Ja klar, was auch sonst...oh je, was für ein verblendeter, schwülstiger Religions-Propaganda-Unfug, der einem diesen Unsinn so ungeniert und bierernst-selbstverständlich auftischt, in gewissen Teilen der USA – wo Gottesdienste dreimal täglich in einem Zelt, inklusive Wunderheilungen von Krüppeln stattfinden – sind wohl die Leute vor Glückseligkeit auf die Knie gefallen. Grauenhaft. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten

MovieFreak83

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echt...über filme lässt sich wirklich verdammt gut streiten, sag ich immer wieder... 9/10 von mir....over and out ! xD


JackoXL

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Ist so, nur hier müssen wir nicht streiten, bringt nichts.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] The Book of Eli vermittelt ein beeindruckendes Endzeit-Feeling, das mich restlos begeistert hat. Die Öde und Leere der entvölkerten Welt wird auf eindrucksvolle Weise transportiert und zusammen mit den eingesetzten Farbfiltern wird die Atmosphäre noch erdrückender. Die anfangs aufgebaute Stimmung entlädt sich erstmals, als Eli auf die ersten anderen Menschen trifft, welche ihm zugegebenermaßen nicht gerade freundlich gesonnen sind.

Hier offenbart sich dann einerseits eine große Stärke des Films, andererseits seine größte Schwäche. Denn nachdem sich der Zuschauer an die ruhige, bildhafte Erzählweise gewöhnt hat, wird er von einer Action-Einlage überrascht, die in dieser Form eins zu eins in Sin City hätte übernommen werden können. Zudem erinnert Carnegies Siedlung und auch später noch folgende Actioneinlagen sehr an klassische Western. Zuletzt käme noch der christliche Pathos bezüglich der Macht des Glaubens hinzu, wobei ich diesen tatsächlich – auch als bekennender Pantheist – in keiner Weise als störend empfunden habe, sondern vielmehr die Analogie zu früheren Zeiten zu würdigen wusste: Der Mensch, in seiner Entwicklung zurückgeworfen, besinnt sich auf seine Wurzeln und niedersten Bedürfnisse – und das Gefühl von Sicherheit geht hervor aus dem Gruppenzugehörigkeitsgefühl, was insbesondere der Glaube auf exorbitante Art zu steigern vermag. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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5.0Geht so

[...]
Es geht sehr biblisch zu, und nicht nur aufgrund des Filmtitels kommt es einem vor als würde man ein Kapitel aus der Bibel mit einem bis dato unbekannten Propheten sehen. Für Leute, die mit Gottes Botschaft wenig anfangen können, wird der Film zu einer Qual, die Grundaussage ist zudem mit „Und bist du nicht gläubig, so brauch ich Gewalt“ sehr fragwürdig. Man stelle sich einfach mal vor, anstelle der Bibel würde es um den Koran gehen – unvorstellbar, das Geschrei wäre groß. Religionsunterricht mit großem Budget in einer Welt, in der passender Weise Dan Browns „Sakrileg“ verbrannt wird. Der coole, sonnenbebrillte Christ der Zukunft wäscht sich mit Erfrischungstüchern von Kentucky Fried Chicken, hört Musik über den iPod und metzelt sich mit seiner Machete den Weg frei, um die frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Das lässt nicht wirklich für die Menschheit hoffen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

"The Book of Eli" ist der erste Film der Huges Brüder seit "from Hell". Nach immerhin neun Jahren melden sie sich mit ihrem Endzeitspektakel zurück. Dabei haben sie für ihren aktuellen Streifen nicht nur die optimale Besetzung engagiert, sondern schaffen es Action im Hochglanzformat eine tiefgründige, wenn nicht sogar philosophische Note zu geben. Die Art wie diese Aspekte zusammenfinden macht diesen Film doch sehr speziell und zu etwas besonderem.

Dabei ist die eigentliche Handlung ist einem One-Liner erzählt. Dass der Film dennoch zu gefallen weiß liegt an der geilen Optik, sehr guten Schauspielern und der Art, wie die Geschichte erzählt wird.

Die Optik ist geil gemacht: Stellenweise an die verwüsteten Landstriche in "Terminator 4" erinnernd wirken die verwüsteten Landstriche endlos, die verlassenen Häuserruinen trostlos. Hier kämpfen die Menschen ums nackte Überleben, und das wird auch genauso vermittelt. Innerhalb kürzester Zeit ist man ein Teil einer Welt, in der man für einen Schluck Wasser über Leichen geht.

In Szene gesetzt wird dies gekonnt cool durch aufgehellte Farben, so dass die Wüste noch sandiger wirkt. Slow-Motion Effekte machen zudem jeden Kampf zu einem perfekt choreographierten Spektakel.

Denzel Washington ist ein guter Schauspieler, dass er auch bei Kampfszenen eine gute Figur macht ist relativ neu. Dabei schafft er es einerseits eine Sanftmütigkeit an den Tag zu legen, die man noch am ehesten von einem Mönch erwarten würde, zerlegt aber im Falle einer Bedrohung in nur wenigen Sekunden mehrere Gegner auf einmal. Dabei vermittelt er immer die Rolle des Gläubigen, der eine Aufgabe hat - und das mehr als gekonnt.

Auf der anderen Seite der Leinwand macht Gary Oldman das was er am besten kann: er spielt den "Bösen". Dabei ist den Huges ein wahrer Besetzungs-Glücksgriff gelungen, denn die beiden Protagonisten funktionieren zusammen großartig - oder sollte man viel eher sagen gegeneinander? Oldman vermittelt perfekt Carnegie's Besessenheit nach dem Buch, und seine Bereitschaft alles aufs Spiel zu setzen um es zu bekommen, selbst wenn er sonst alles verlieren würde.

Wirklich gut spielt auch Mila Kunis, die man möglicherweise aus Filmen wie "Max Payne" und "Nie wieder Sex mit der Ex" kennt, wo sie bisher eher kleine Rollen hatte. Als Washingtons bessere weil weibliche Hälfte macht sie ihre Sache sehr gut und wirkt vor allem immer glaubhaft. Deswegen und weil sie es schafft gut auszusehen, auch wenn sie angezogen ist hoffe ich mehr von ihr zu sehen (Achtung - zweideutig!).

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Die Regiezwillinge Allen und Albert Hughes gehören zu den selektiveren Moviemakern unserer Zeit. Lediglich vier Kinofilme und eine Dokumentation haben sie in 16 Karrierejahren inszeniert, zuletzt die „Jack The Ripper“-Variante „From Hell“. Mit dem Endzeitactionabenteuer „The Book Of Eli“ bescheren sie uns die Hölle auf Erden: Ein Atomkrieg hat nahezu alles Leben ausgelöscht.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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2.5Ärgerlich

„The Book of Eli“ überzeugt zu Beginn durch seine Optik, doch alleine die Atmosphäre vermag es nicht das christlich-aufgeblähte Handlungskonstrukt zu tragen. So fällt alles nach und nach in sich zusammen und hinterlässt genau dass, wo durch Hauptdarsteller Denzel Washington wandert: Ödnis.

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xiudt

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"Book of Eli" ist sicherlich einen Blick wert - zumindest für den wirklich guten bedrohlichen Spannungsaufbau und Optik in der ersten Hälfte des Films. Ich stimme aber zu, dass die Auflösung sehr vorhersehbar ist und zu dünn, um den Film zu einem erinnernswerten Finale zu tragen.


MovieFreak83

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also ich weis nicht wass ihr habt....
die ganze storry ist garnicht mal so unrealistisch nebenbei....;)
aber egal, real oder nicht real,
das endzeit apokalypse feeling kommt perfekt rüber.


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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7.5Sehenswert

[...]Denn die Hughes-Brüder zitieren nicht einzig aus der Bibel daher. „The Book of Eli“ ist Western, „Mad Max“, „Waterworld“, er ist in seinen stärksten und einsaugensten Bildern fast eine 1:1-Umsetzung des großartigen Games „Fallout 3“, der Film sucht sich seine Vorbilder also auf den naheliegenden und ziemlich weltlichen Gebieten. Zusammen mit dem elegischen Soundtrack von Atticus Ross, vielfach bestehend aus anschwillenden und dröhnenden Geräuschen und Instrumenten, und den wirklich berauschend „schönen“ Aufnahmen einer farblosen, entvölkerten, gar nicht so sehr verwüsteten sondern einfach nur leeren Welt, schafft der Film allerdings eine enorme audio-visuelle Dichte und Atmosphäre, deren Faszination man sich kaum entziehen kann. Sie hat zweiffellos ihre Wirkung, diese Aussicht auf eine Welt, die nach ihrem Ende ganz von vorne beginnt und ähnlich wie man in Bethesdas „Fallout 3“ einen nicht geringen Anteil der Spielzeit mit ausgiebigen Märschen durch das bedrückend-beeindruckende Ödland verbrachte, kann auch „The Book of Eli“ am meisten überzeugen, wenn er schwelgt im Anblick von kahlen Panoramen, zerfurchten Wüsten und Autobahnen, die wie gebrochene Knochen aus diesem leblosen Körper Welt herausragen[...]

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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2.5Ärgerlich

Missglückter Endzeit-Western: bemüht um epische Breite, durchzogen von einer zweifelhaften Theologie

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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5.5Geht so

Der philosophisch-christliche Ansatz, dass eine Welt, in der die Menschen das Lesen verlernt haben, eine Art Jesus bedarf, der das Wissen und das Buch aller Bücher bis über seinen Tod hinaus weiterträgt, wird leider nur angedeutet. Den Kampfszenen und der Beseitigung alles Bösen auf dessem Weg wird hier dafür vielmehr Bedeutung zugeteilt. Schade!

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.5Geht so

Ansonsten regiert im Film nämlich grau in grau, und das gilt nicht nur für den Inhalt, sondern eben auch für die Optik. Schon das Bale- und sonstige Desaster „Terminator: Salvation“ hat angedeutet, dass dem Kino offensichtlich nicht mehr sonderlich viel zum Thema Apokalypse einfällt. Geröll, Kies und Staub – man hätte sich auch nicht gewundert, wenn John Connor Eli auf einmal heroisch beigesprungen wäre, so austauschbar sehen allein diese beiden Filme in Sachen Optik aus. Aber keine Sorge: „The Book of Eli“ hat auch seine guten Seiten. Es sind nicht viele, aber immerhin. Zum Einen weiß Denzel Washington in seiner Rolle durchaus zu Gefallen, und zum Anderen ist Gary Oldman mal wieder richtig schön fies in seiner Rolle des durchgeknallten und bibliophilen Despoten. Dazu gibt es noch die eine oder andere gelungene Anspielung an die gegenwärtige Popkultur. Zudem weiß noch des Rätsels Lösung der gesamten Angelegenheit, an dieser Stelle natürlich nicht verraten, durchaus zu Gefallen. Nichts desto trotz: Wenn am Ende von „The Book of Eli“ Mila Kunis als Amazonen-Verschnitt bis an die Zähne bewaffnet in die Einöde stiefelt, und somit die Grundlage für ein etwaiges Sequel liefert, bleibt doch die Frage im Raum stehen, wer das eigentlich sehen will?

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Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Nicht reingehen! “Book of Eli” ist ausschließlich für Freunde des postapokalyptischen B-Movies geeignet. Diesem 80er Jahre-Genre hat der Film nichts hinzugefügt, ein überflüssiger Film, dessen religiöse “Botschaft” völlig unklar bleibt. Nur einzelne kurzweilige Szenen und die beiden Hauptdarsteller verhindern, dass man den Kinosaal vor Ende des Films verlässt. Höhepunkt des Kinoabends war folgender Dialog eine Reihe vor uns:
Er (überrascht): “Ah, das Buch ist die Bibel!”
Sie (schlecht gelaunt): “Was hast Du gedacht, welches Buch das ist? HARRY POTTER?”

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xXIzeXx

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ist derteil mit der bibel gespoilert???


M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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7.0Sehenswert

Der Minimalismus des Drehbuchs und die Konzentration der Inszenierung wirken aber nicht immer positiv: Lang dümpelt der Film dramaturgisch dahin, ohne große Actionmomente, ohne funktionierende Figuren. Nur Tom Waits' tolle Kleinstrolle sorgt für Heiterkeit, bis das gut vorbereitete Finale doch noch einen Blick in die Zukunft (mit Malcolm McDowell!) bietet

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Evie: www.inderzange.de

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5.0Geht so

Die Hughes Brothers, die mit ihrem 2001 erschienen Werk "From Hell" zuletzt zusammen gearbeitet haben, bringen jetzt ihren neusten Streich auf die große Leinwand. "The Book of Eli" ist genauso hochkarätig besetzt wie "From Hell" seinerzeits. Und man versuchte wie auch damals einiges mit den Schauspielern zu überdecken, nicht was die Story angeht. Aber ob nach so langer Zeit die beiden Brüder noch harmonieren werden wir jetzt herausfinden.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Die alte Geschichte wirkt im Look der Hughes-Brüder erschreckend und ungemein eindrucksvoll. „The Book of Eli“ ist Post-Western und mehr. Aber vor allem cool in der Person von Eli / Denzel. Er zitiert Bibel und Johnny Cash, sein einziger Begleiter ist lange Zeit ein iPod Classic. Elis Weg nach Westen ist ihm prophezeit, vielleicht gibt ihm das diese atemberaubende Sicherheit. Neben Washington kann Oldman nicht so beeindrucken wie in ziemlich der gleichen Rolle beim „Fünften Element“. Dafür freut man sich, Tom Waits im Tante Emma-Laden zu sehen. Und: keine Sorge, das ist kein missionarischer Film

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Die Hughes-Brüder entwerfen eine düstere Zukunftswelt, in die verschiedene Kinogenres, etwa der Western- oder der Science-Fiction-Film, Eingang finden. Kameramann Don Burgess liefert verwaschene, an Comics erinnernde Bilder, die von der archaisch anmutenden Filmmusik von Atticus Ross kongenial unterstützt werden. Im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres verwendet „The Book of Eli“ keine Rückblenden, um zu verdeutlichen, wie es zur Katastrophe kam. Mit einem ausgesprochenen Gespür für Tempo enthüllt der Film jedoch nach und nach einige Informationen, die vor allem in der Aussage gipfeln, die meisten Menschen hätten in der Bibel die Ursachen des Krieges gesehen. Deswegen haben sie versucht, alle Exemplare zu verbrennen. Der Zustand der Welt straft indes dreißig Jahre später die Einschätzung eindrücklich Lügen: Ohne die Bibel, ohne den Glauben an eine transzendente Welt sind die Menschen zu Bestien geworden. Das Außerordentliche an „The Book of Eli“ liegt gerade darin, dass nicht irgendwelche Gutmenschen in der Lage sind, die menschliche Zivilisation wiederherzustellen. Dafür benötigt der Mensch etwas, was über seine Kräfte und Fähigkeit hinausgeht. Und das findet er nur in der Bibel. Deswegen wandert Eli seit 30 Jahren ohne Unterlass in Richtung Westen. Denn hier, in der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz, wird der Kern einer neuen Zivilisation aufgebaut.

Dass das Regisseurduo es damit ernst meint, beweisen viele Aussagen von „The Book of Eli“, nicht zuletzt Elis Lebensweisheit, die er der Bibel entnommen hat: Dass es im Leben darauf ankommt, mehr für andere zu tun als für sich selbst. Ebenso ernst zu nehmen sind denn auch die Worte des Apostels Paulus („Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, die Treue gehalten“), die am Ende des Filmes als Zusammenfassung von Elis Leben stehen. Angesichts der nachdenkenswerten Ansätze, die „The Book of Eli“ bietet, befremdet es allerdings um so mehr, dass sich Allen und Albert Hughes einer übermäßigen, über weite Strecken allzu realistischen „Martial Arts“-Gewalt bedienen, die bei vielen Zuschauern eher Widerwillen erzeugt.

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F. Everschor: Film-Dienst.de

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4.0Uninteressant

Hughes-Brüder zugute halten, dass er eine Menge Stilwillen besitzt. Selten hat verbrannte Erde auf der Leinwand so gut ausgesehen, und selten hat sich ein Kameramann bemüßigt gefühlt, den Überresten einer vergangenen Zivilisation so kunstfertige Perspektiven abzugewinnen. Doch die Rechnung der Regisseure, „Mad Max“-Kino und Bibelfestigkeit miteinander zu versöhnen, geht schief. Wenn Denzel Washington seinem Teenager-Schützling das Beten vor dem Essen beibringt oder zu nächtlicher Stunde aus der Bibel zitiert, dann hat das nicht einmal eine Unze der Glaubwürdigkeit, die er an den Tag legt, wenn er einem Straßenräuber die Hand abschlägt. Ernst nehmen kann man diese Art Anbiederung an die Millionen wiedergeborener Christen in Amerika gewiss nicht, selbst wenn man gewillt sein sollte, über die zahllosen Ungereimtheiten und Unwahrscheinlichkeiten des Films hinweg zu sehen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Ähnlich wie die Werke der Wachowski-Brüder, so sind auch die Filme der Hughes-Brothers von einem unbändigen Willen zur Stilisierung der Coolness geprägt. Ihre Comicverfilmung „From Hell“ war ein Beispiel dafür und ähnlich sieht es nun bei „The Book of Eli“ aus.
Das regieführende Brüderpaar entwirft darin ein Zukunftsszenario, in dem die zivilisierte Welt wie wir sie kennen untergegangen ist: Der Kampf zwischen den Religionen führte zu einem Nuklearkrieg, der den Globus verwüstet und die Menschheit stark dezimiert hat. Die Überlebenden sind zurückgefallen in eine vorindustrielle Welt des Tauschhandels, in der unverseuchtes Trinkwasser zu den kostbarsten Gütern zählt, und die beherrscht wird von marodierenden Banden, die ihre Opfer rücksichtslos und brutal ausrauben. Durch diese gefährliche Ödnis zieht Eli (Denzel Washington) mit einem geheimnisvollen Buch in seinem Rucksack gen Westen. Auf seiner Wanderung trifft er auf den cholerischen Kleinstadt-Despoten Carnegie (Gary Oldman), der das Geheimnis hinter Elis Buch lüftet und ihm den großformatigen Schinken abnehmen will. Zwar gelingt Eli zusammen mit Carnegies Tochter Solara (Mila Kunis) die Flucht, doch der Bandenboss und seine Schergen bleiben den beiden dicht auf den Fersen.
Das Szenario ist klassisch und besitzt dank diverser Anleihen bei ähnlich gelagerten Streifen wie „Die Klapperschlange“ oder „Mad Max“ stets etwas sympathisch Retrohaftes. Die ausgemergelten Bilder und ein lässiger Denzel Washington strotzen dabei in jeder Einstellung förmlich vor Coolness, während dieser mit Western- und Samurai-Motiven geschickt spielende und packende Apokalypse-Actioner zwischen in sich gekehrter Kontemplation und brutaler Action hin und her pendelt. Beim finalen Schlusstwist wird dann zwar in Sachen Missionierung ein wenig dick aufgetragen, was den positiven Gesamteindruck jedoch nicht nachhaltig zu schmälern vermag.

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G. Pscheider: ray G. Pscheider: ray

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6.0Ganz gut

Die erste halbe Stunde funktioniert dank der ausgezeichneten Kameraarbeit und der klugen, weil sparsamen Inszenierung sogar ausgezeichnet, auch weil man noch nicht weiß, worum es eigentlich geht. Die zweite Hälfte erschöpft sich in noch immer zumindest ordentlich gemachten Action-Sequenzen von Flucht, Verfolgung und Belagerung. Beim völlig unglaubwürdigen Schlusstwist weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll.

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R. Zimmermann: critic.de

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7.5Sehenswert

The Book Of Eli ist weder Literatur- noch Comicverfilmung, auch wenn die Handlung und die Figurenzeichnung letzteres vermuten lassen. Das Erstlingswerk von Drehbuchautor Gary Whitta reiht Gleichnisse und Symbolismen mit solchem Eifer aneinander, als gelte es eine weitere Bibelgeschichte mit massentauglicher Low-Level-Chiffre zu schaffen. Mit diesem Knobel-Faktor geht der Film qualitativ weit über andere ähnlich gelagerte Produktionen à la Kostners Postman (The Postman, 1997) hinaus.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Die Passion Denzels. Grauenhaft freudloser Apocalypsenfilm, der jeden unterhaltsamen Ansatz in humorlosem Gestarre erstickt. Ohne jede Selbstironie wird hier die frohe Botschaft mit dem blutigen Schmiedehammer verbreitet und selbst ein Nahe an der Selbstparodie agierende Gary Oldman schafft es nicht diesen inhaltsleeren, moralisch fragwürdigen und menschenfeindlichen Film zu retten. Der krampfige Schlusstwist, der die Zuschauer schlichtweg für blöd verkauft, macht das Ganze noch ärgerlicher. Wie sagte ein US-Kollege so schön: Dieser Film macht für das Christentum, was Battlefield Earth für Scientology getan hat. Amen.

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Deep Ford

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Hab's doch geahnt, dass die Story nüschts taugt. Und dann auch noch ein Werbevideo rechter Christen - also wieder ein Fall für eine semilegale Streamingseite...


flow206

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Jeder der nicht gerade 68er oder linksextrem verblendet ist wird diesen Film durchaus gut finden können.


Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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5.0Geht so

Weder gutes Produktions-Design, noch coole Action-Szenen können die schwache und schablonenhafte Geschichte sowie die stereotypen Charaktere, die wir so schon viel zu oft gesehen haben, wett machen. Es gibt zusätzlich noch einen lächerlichen Twist in der Story, der einfach nur ärgerlich ist.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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8.0Ausgezeichnet

Obwohl nicht so lyrisch wie “Die Strasse”, […], benutzt “The Book of Eli” die Genre-Konventionen des Western um seinen Haupt-Charakter zu einer mythischen Gestalt zu machen. Washington, immer interessant, bringt die ganze Kraft seines intensiven Blicks und seines versöhnenden Lächelns in diese Rolle mit ein. Sein Pilger der Postapokalypse sieht hinter die unmittelbaren Bedürfnisse und in eine Welt, die größer ist als er selbst. In einem Wort, dieser Film ist inspirierend.

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boabob

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Gilt genannte Inspiration auch für den Fall, wenn Mr. Washington mit dem Koran anstatt der Bibel über die Strassen gereist wäre ?


craax

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boa_ prinzipiell gewiß DOCH! - denn das "Christliche" an dem sich so viele hier stören) ist der völlig mißverständlichste Nebenumstand der Welt dabei! - denn es handelt sich: um Z i v i l i s a t i o n s kritik,- genauer: eine Warnung, so deutlich wie nur geht,- & (zuletzt) um eine unzerstörbare Hoffnung : das >die Wahrheit< (zwar hier eines Glaubens an >den Glauben<) (aber beileibe eines nicht "christlich" eingeschränkten,- sondern nur symbolisierten) nicht untergeht -
believe it or not.

PSüberflüssige Anmerkung: ich bin nicht nur un-christlich, - sondern sogar dagegen allergisch - und fand den Film >trotzdem< (weil ich nicht das mindeste "christliche" darin zu entdecken auf die Idee kam, außer der vorgenommenen Larven-Äußerlichkeit) - gut.-


Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.0Sehenswert

Die Idee im Kern des Films ist, das große Ideen eine Gesellschaft wieder aufbauen können – nur, wem werden diese Ideen gehören, den Menschenfreunden oder Diktatoren? Der Konflikt zwischen Eli und Carnegie ist wie eine Mini-Version des Konflikts, aus dem der “Flash” resultierte. Was Denzel Washington angeht, so kann nicht jeder Schauspieler die letzte Hoffnung der Menschheit spielen, aber kann und er tut es – durchaus eine beachtliche Leistung.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.5Sehenswert

Für Manche hat dieser Genre-Film den Bonus auffälliger und offensichtlicher Religiosität. Es geht um Das Wort, und darum, wer es kontrolliert. Aber “The book of Eli” funktioniert, selbst wenn das Weiterbestehen der Christenheit nicht besonders weit oben auf ihrer persönlichen post-apokalyptischen Überlebens-Liste rangieren würde. Indem er seine Regeln klar und deutlich aufstellt, ist dieser Film einfach besser und besser gespielt als die üblichen Endzeit-Schinken.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.5Geht so

Ein didaktischer und homorloser Western, ist dieser Film zu langsam für einen Action-Film und zu brutal für eine inspierierende Geschichte. Mit seinem interessanten, düsteren Look fühlt er sich mehr an wie ein überlanges Musikvideo.

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Mokba

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wenn das homor simpson hört!


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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6.0Ganz gut

Dieser Film weist mehr als nur eine entfernte Ähnlichkeit mit den Mad Max Filmen auf, auch hier spielt die Action in einer von der Sonne verbrannten Wüste. Das Problem ist die mittelmäßige Story, die sich anfühlt als ob sie auf einen Rahmen gespannt und bis zum Zerreissen gedehnt wurde.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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4.0Uninteressant

Langsam gefilmt und vermutlich der letzte Sargnagel für die Karriere der einst so hoffnungsvollen Regisseure Albert und Allen Hughes, ist dies ein extrem dummer Film mit absurden Ambitionen. Die Geschwindigkeit ist viel zu langsam für Action-Fans, und die Kämpfe sind zu bizarr gewalttätig, um sensibleren Gemütern zu gefallen, denen vielleicht die christliche Message gefallen hätte.

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Kommentare (343) — Film: The Book of Eli


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TakaTukaLand

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Bewertung6.0Ganz gut

Endzeit-Szenario mit einfach gestricktem, christlichem Gut-Böse-Spiel und Missionierungsauftrag als Story, obwohl an wenigen Stellen auch ein Hauch von Religionskritik ermöglicht wird. Für Genre-Fans gibt es tolle Bilder, etwas Action und eine durchaus packende Handlung.
Daher von mir - trotz des christlichen Rumgenerves - noch ein "ganz ok".

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MetalFan92

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Bewertung7.0Sehenswert

Cooles und actiongeladenes Endzeit-Szenario mit düsterer Stimmung. Der Soundtrack wird hier super eingesetzt und Denzel Washington & Mila Kunis werden hier gerne gesehen.

Die letzten 20 Minuten legen nochmal einen drauf und der Twist ist genial. Wer die Art von Filmen mag, kann sich "The Book of Eli" gerne anschauen.

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gunslinger

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Bewertung9.0Herausragend

Lange hat kein Film mehr so ein Auf und Ab an Gefühlen bei mir erzeugt.

Ich hatte überhaupt keine Ahnung worum sich der Film dreht. Einzige Informationen die ich hatte waren: Denzel Washington spielt mit und es ist eine Endzeit-Movie.

Der Film beginnt und lässt einen sofort an Mad Max denken. Ein wüstes Land und ein einsamer Wanderer der sich auf einer Reise befindet. Jeden Abend liest er in einem Buch dessen Titel wir nicht sehen können. Nachdem wir von seinen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung erfahren, erreicht er eine Stadt wie man Sie sich gut in solch einer Welt vorstellen kann. Ein Mann hat das Sagen und das Wasser wird rationiert. Er sucht eben dieses Buch des Wanderers.

So weit, so interessant. Jedoch wird meine Euphorie mit einem Schlag geknickt als man erfährt dass es sich bei dem Buch um die Bibel handelt.
Ich als absoluter Gegner von jeder Art Religion war erstmal schwer enttäuscht. Doch dann kommt ein Satz von Gary Oldman: "Das ist kein Buch, das ist eine Waffe!"
Und mein Interesse wächst langsam wieder an. Denn in meinen Augen ist Religion genau das: Die größte Massenvernichtungswaffe aller Zeiten! Genau wie das Spalten von Atomen hat diese Waffe ihre zwei Seiten. Sie kann einem viel geben: Trost, Hoffnung und Glauben (Energie, Fortschritt oder ein besseres Leben). Oder sie wird bei falscher Benutzung zur tödlichen Waffe.

Ich kann mich an keinen Film erinnern der mir diesen Fakt (den ich eben genauso sehe) so ins Gesicht geschleudert hat. Noch prekärer wird das Thema im Film als man erfährt dass die Welt wahrscheinlich eben durch die Religion zerstört wurde.

Dass die Religion den schwachen Menschen Hoffnung geben kann und sie fehlgeleitete Menschen wieder auf einen richtigen Weg bringen kann, wird am Ende leider nicht so richtig erwähnt. Daher gibt es "nur" 9 Punkte. Ich hätte es besser gefunden, wäre man nochmal darauf eingegangen was die Religion bringen kann und welche Gefahren sie birgt. Da die Welt bereits einmal durch den Glauben von Menschen zerstört wurde, wäre ein Ende in dem die letzte Bibel zerstört wird das von mir bevorzugte und logischste gewesen.

Ich will mit diesem Text keinem religiösem Menschen auf die Füße treten, es ist lediglich meine Ansicht.

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acidhouse

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Bewertung5.0Geht so

Schade, ich mag Endzeitfilme, aber hier wurde einiges in den Sand gesetzt. Handlung ist null spannend. Dass es bei dem Buch um die Bibel geht war mir eigentlich schon beim Titel klar. Ist halt so amerikanisch vom Grundgedanken, dass dadurch ne bessere Welt möglich ist, mag ich nicht. Fand auch insgesamt die Darsteller immer so am Rand der Satire, doch nicht so ganz. Mad Max macht das z.B. viel besser. Wenn es ernst gemeint war, war es ohnehin daneben. Bleibt eigentlich nur der Look und das Set übrig. Das war ok. Dafür gibt's dann auch hauptsächlich die Punkte.

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adrian.hornung1

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Bewertung7.5Sehenswert

Religion finde ich persönlich dämlich und vor allem unlogisch und nicht unterhaltsam. Und doch hat mich dieser Film begeistert. Eine tolle Atmosphäre, großartige Schauspieler (ich liebe Gary Oldman einfach) und ein toller Stil punkten hier kräftig.

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lordvoldemort

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Bewertung3.0Schwach

Dieser Film zeigt zu Anfang eine fantastisch gestaltete Welt, mit unglaublichen Charakteren, die in einer der schönsten Apokalypsen ihr Leben bestreiten müssen, und verläuft schließlich nach etwa 20 min zu einem Desaster von Geschichte. Dabei hat er mindestens zwei Momente die so verdammt fabelhaft inszeniert sind, jedoch durch das furchtbare Ende vollkommen untergehen !!! Wirklich Schade...

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Friedsas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oh Herr, Gott Hollywoods,
ich will dir danken.
Danken für einen hervorragend spielenden Denzel Washington,
der seine Rollen stets zu meistern weiß und auch dem Actiongenre nicht abgeneigt ist.
Danken will ich dir auch für Gary Oldman,
Oldman der Archetyp des Bösewichts der immer wieder zeigt das er diese Rolle im FF beherrscht, egal ob im Overacting Style und halb Wahnsinnig.
Nichts liegt mir ferner als dir auch für Mila Kunis zu danken,
denn diese ist hier als Eye Catcher wahrlich vorzüglich gewählt.
Und nicht zu guter letzt ein Hallelujah auf diese herrlichen Actionszenen, dieses schrullige Pärchen und diese unglaublich fesselnden Apokalyptischen Bilder...

Amen!!

Ps.: Anmerkung des Autors: Nein ich bin nicht religös... und ja ich weiß das das Blasphemie ist... denke ich... glaube ich...

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DonChris

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hehe, schön ;)


Sliwowitz

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Bewertung6.0Ganz gut

eigentlich ein ganz netter film, aber das ende war dann doch schon arg abstrakt

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Hueftgold

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Bewertung4.0Uninteressant

Wie gerne hätte ich diesen Film gemocht, da zumindest das erste Drittel in Puncto Design, Atmosphäre und Optik tadellos sind und man gerade durch den Anblick der Postapocalypse eine unfassbar dystopische Wirkung erzielt. Die Action ist ebenso handwerklich astrein und kameratechnisch superb, der Soundtrack untermalt die apocalyptische Stimmung famos und Washington und Oldman sind mehr als solide doch dann kam das Drehbuch. Und insbesondere dieser Spiritualismus und die Religionsfanatik, die der Film insbesondere zum Ende ordentlich abfeiert, stellen dem Film letztendlich das Bein. Aus der ersten halben Stunde hätte man deutlich mehr machen können, wenn man sich nicht auf die Religion fokussiert hätte. Da hilft selbst die technische und inszenatorische Perfektion nichts. Schade, da war sehr sehr viel mehr drin!

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BenAffenleck

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ELI konnte wirklich nix...


Hueftgold

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Noch weniger als nix


CrazyWizard

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Bewertung7.0Sehenswert

Klasse Idee an das Thema der Spiritualität so kontrastierend heranzugehen. Auf der einen Seite der Edle mit seinen hohen Absichten und auf der anderen Seite der Bandenführer, der sich der Macht der Bibel sehr bewusst ist. "The Book of Eli" trägt aber für meine Verhältnisse etwas zu dick auf, anders als es der hervorragende "Life of Pi" macht, der eigentlich nur auf zweiter Ebene die Spiritualität behandelt, so wirkt der namensgebende Eli in diesem Film schon sehr 'Messias-mäßig'. Hier wird nicht gegeizt, er hat scheinbar übernatürliche Kräfte, obwohl er scheinbar blind ist und folgt strikt einer 'inneren' Stimme. Das ist mir zu viel, auch das überzeichnete und pathetische Ende, wenn er dann in weißer Montur die Bibel auswendig aufsagt. Außerdem muss ich sagen, dass mich Solara stört, da sie sich stets das beste tut, sich ins Verderben zu manövrieren. Der minimalistische und metallische Soundtrack gefällt dagegen. Auch die Besetzung ist äußerst gut gelungen.
Alles in allem ist "The Book of Eli" ein guter Postapokalypse-Film mit tollen Bildern und guter Inszenierung, der seine Message aber mit Warnwesten ausstattet und auch so präsentiert. Etwas weniger Holzhammer, dafür aber mehr Tiefe hätte dem Streifen gut getan!

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Matty

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tolles Endzeitmovie mit Washington in Top Form. Dazu Oldman als starken Bösewicht. Die Auflösung lässt einen verblüffen.

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vanilla

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fand den auch toll, nur das Ende ist lachhaft und unnötig.


Frankie Dunn

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Bibel als Schlüssel zur Macht und Herrschaft über die Welt. Der neue Jesus hat keine langen Haare, sondern schwarze Haut und Groupies ala Mila Kunis. Wenn es kein (unglaublich zäher) amerikanischer Actionfilm, sondern eine dänische Komödie gewesen wäre, hätte ich mit der Story meinen Spaß gehabt.

(2.5, weil ich ihn langweilig fand, nicht weil ich den Inhalt unbedingt bedenklich finde. Propaganda sieht schon noch ein wenig anders aus)

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djstoewi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich sehr guter Endzeit Film mit guten Darstellern. Das Ende jedoch fand ich sehr enttäuschend. Klar die Bibel macht die Welt besser ist RICHTIIIIG.

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wenig zwiegespalten kann einen dieser Film durchaus zurücklassen, weil man auf Anhieb nicht zwingend mit seinen Aussagen klar kommt und es erstmal ein wenig braucht, bis man das Gesehene einigermaßen einordnen kann.

Aber dass THE BOOK OF ELI ständig und von allen Seiten die massivste Prügel einstecken muss, kann ich a) nicht begreifen und will es b) nicht unkommentiert akzeptieren.

"Religionspropaganda" heisst es immer wieder. Erste Gegenthese: Wenn BOOK OF ELI Religionspropaganda ist, so ist jeder zweite Horrorfilm ganz klare Satanistenpropaganda. Propaganda bezeichnet laut unser aller Direkt-Anlaufstelle für schnelle Wissensüberblicke: "einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion zu steuern". Das beinhaltet zwangsweise eine manipulative und einseitige Vorgehensweise.

Betrachtet man nun nüchtern was in diesem Film passiert, wird klar dass hier keineswegs einseitig argumentiert wird - darüber gelingt es sogar zu einer zweiten gegenteiligen These gelangen: BOOK OF ELI ist zwar stark GLAUBENS-bejaend, allerdings sogar eher Religionskritisch denn christliche Propaganda!

Carnegie: "I need that book, I want that book, I want you to stay but if you make me have to choose I'll kill you and take that book! [...] It's not a FUCKING BOOK! IT'S A WEAPON! A weapon aimed right at the hearts and minds of the weak and the desperate. It will give us control of them. If we want to rule more than one small, fuckin' town, we have to have it. People will come from all over, they'll do exactly what I tell 'em if the words are from the book. It's happened before and it'll happen again. All we need is that book."

Ist das pro-religiös?
Pro-Kirche?

Der Film sagt uns: Religion bedeutet Macht und diese Macht ist geradezu prädestiniert in die Hände der Falschen zu fallen. In diesem Fall Menschen wie Carnegie. Die nicht an dem Wohl ihrer Mitmenschen, sondern nur und ausschließlich an ihrem eigenen interessiert sind, die in Religion ein unterdrückerisches Werkzeug sehen und dieses schamlos ausnutzen werden. Die die Massen unter dem Deckmantel der Gottesfürchtigkeit unterjochen werden. So wie es auf dieser Welt um uns herum vielfach beobachtbar ist. Dabei es ist wichtig in BOOK OF ELI zwischen Glauben und Religion zu differenzieren.

Solara: "You've been walking for thirty years, right?"
Eli: "Right?"
Solara: "Have you ever thought that maybe you were lost?"
Eli: "No."

Ich selber habe keinen religiösen Glauben, schwanke in meinen Ansichten immer wieder hin und her zwischen Rationalismus, milden Formen des Agnostizismus / Nihilismus und überhaupt: ich komme gut durchs Leben, ohne das Bedürfnis nach "göttlichem Geleit" zu verspüren. Doch ich respektiere, dass Menschen glauben, wenn sie meinen es zu müssen. Man kann es als Flucht und Feigheit abzutun - höhere Gewalt für die eigene Misere verantwortlich zu machen ist einfacher als sich allem immer frontal zu stellen - aber ich glaube eher dass es manchen den notwendigen Halt gibt. Vielleicht sogar Struktur im Leben? Und ist das so schlecht (solange es sich in Regionen bewegt, die sich lediglich auf das eigene Leben auswirken)?

Ab jetzt SPOILER:
Am Ende des Films wird die Bibel zu dem was sie ist und sein sollte: In einer Bibliothek, die Sammlungen aus Kunst, Wissenschaft, Musik und mehr enthält, wird sie im Segment Religion ein Buch unter vielen. Zwischen Koran, Thora und zahlreichen anderen religiösen Schriften findet sie ihren Platz. Ein Haufen Ideen unter vielen anderen Ideen. Nachdem "Gott" (also der Glaube an sich) den blinden Eli Jahrzehnte lang durch die Wüste geleitet hat, offenbaren sich auch wieder andere Sichtweisen und Ansätze, woraus eine Ganzheit entsteht, die zeigt was für ein kleiner Teil Bibel und co. in der Summe der Weltsichten sind.

Und zu Eli's Reise: Ein blinder wird durch göttliche Eingebung 30 jahre durch die Wüste geleitet und ist nebenbei der beste Schütze, Schwertkämpfer und Martial-Arts-Freak weit und breit - natürlich ist das Unsinn. Aber Unsinn nach dem (bei anderer Begründung) kein Hahn krähen würde, weil genauso großer Unsinn wie Tote, die wieder zum Leben erwachen, Satans-Bücher in alten Holzhütten, die von den lesenden Besitz ergreifen, Pre-Crime Einheiten die Verbrechen vorraussehen und [hier jede x-beliebige Idee aus Science-Fiction, Horror, Fantasy, etc. einfügen]. Aber so atmosphärisch dichten, absolut fantastisch gefilmten, ebenso stark vertonten und auch noch spannenden Endzeit-Unsinn, sehe ich mir gerne an.
Auch als Kirchenkritiker!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/05/16/the-book-of-eli-2010]

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DonChris

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@EvertonHirsch Mach das! Du kennst ja nun beide Meinungslager und kannst Dir selbst ein Bild machen ;)


jacker

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Ja, Everton mach mal :)
@ Chris: Jaaaa, die Tunnelszene!


umti

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin mir nicht ganz schlüssig, wie ich über diesen Film denken soll. .... zum Einen ist er mir fast schon zu langweilig was die Storry angeht, zum Anderen ist das Ende wiederrum recht aufschlussreich und holt viele Erklärugnen die im Filmverlauf offen blieben nach. Wird definitif nicht mein Lieblingsfilm, aber sehenswert ist der Streifen trotzdem.

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mtoo54

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Bewertung9.0Herausragend

Top Schauspieler, top Optik und interessanter Gedanke mit der Bibel.
Auch wenn ich nicht Christlich bin fand ich die Botschaft gut, dass die Bibel (oder auch Bücher anderer Religionen) für viele Menschen eine Bereicherung, aber in den falschen Händen auch zur "Waffe", werden kann...

..außerdem musste ich fast den ganzen Film lang darüber nachdenken ob ich Fallout 3 mal nachholen soll :D

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jacker

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Es ist auch einfach ENDLOS lang!


dasmitglied

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new vegas + mods ;)
ich kam auf 87 stunden spielzeit


Hauru

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Bewertung6.0Ganz gut

Ihre Seiten sind seit jeher der Nährboden für Hoffnung und Taten, die auf ihre Worte gestützt akzeptiert werden. Die Bibel ist das mächtigste Buch der Welt und ob das nun beängstigend oder beruhigend ist, bleibt jedem selbst überlassen.

Ich, für meinen Teil, bin nicht gerade der gläubigste Mensch. Genau genommen vertrete ich die Theorie des Urknalles, bin aber jemand, der die Worte der Bibel in den richtigen Situationen zu schätzen weiß.
Ein ähnliches Gefühl habe ich auch gegenüber The Book of Eli. Ich weiß diesen Film wirklich zu schätzen und finde seinen Grundgedanken unglaublich schön, aber richtig überzeugen konnte er mich trotz allem nicht – eben ganz wie die Bibel.

Während draußen der Regen gegen die dreckigen Fenster prasselte, saß ich auf meinem Sofa und bewunderte die gewaltigen Bilder, welche The Book of Eli auf meine Netzhaut zauberte.
Von den Aufnahmen, über die Farbkorrektur, bis hin zu dem wunderschönen Spiel mit der Sonne – das Jahr 2044 wurde absolut stimmig eingefangen.
Die einzigen Pflanzen bekommt man ganz am Anfang zu Gesicht. Danach wirkt The Book of Eli wie ein Western in der Apokalypse. Wüste, Saloons, Staub, weite Leere, kaum Wasser und über allem liegt dieser beunruhigende Schleier.
Nach den ersten Minuten hatte mich der Film bereits in seine Welt gezogen und ich folgte gespannt der Handlung, die sich Stück für Stück offenbarte.

Eli (Denzel Washington) ist einsamer Überlebender in diesem postapokalyptischen Western, der ein Buch beschützt. Das letzte Buch seiner Art. Die Bibel. Carnegie (Gary Oldman) ist ein Despot über eine kleine heruntergekommene Stadt und will dieses Buch.

In meinen Ohren hörte sich der Plot unglaublich spannend an. Ich konnte es gar nicht erwarten zu sehen, wie Gary Whitta seine Idee weiter gestrickt hatte und welche spannenden Glaubenskonflikte sich noch offenbaren würden.
Die Frage ist jetzt natürlich nur, was man als einen Glaubenskonflikt betrachtet. Ist es ein Konflikt, wenn Person A die Bibel behält und Menschen helfen will, während Person B das Buch braucht um damit eine kleine Siedlung zu unterjochen?
Wahrscheinlich schon, aber dafür ein sehr langweiliger. Ist Eli wirklich der einzige Mensch, welcher hier eine gewisse Ungerechtigkeit sieht? Was ist mit den Menschen, die frei sein wollen? Die nicht kontrolliert werden wollen?
Jene werden hier gekonnt von Größen wie Denzel Washington, Mila Kunis und Gary „Gordon“ Oldman umspielt und man kommt somit nicht darüber hinweg, dass irgendetwas fehlt. Etwas Essentielles - die eigene Empathie.
Diese wird durch den undetaillierten Tagesablauf der Überlebenden alles andere als angeregt. Man empfindet zwar ein gewisses Bedauern gegenüber den Müttern, welche ihre Babys schützend im Arm halten und in einer Seitengasse schlafen, aber dieses gewisse Unwohlsein, welches sogar bei Dredd mehr zum Ausdruck kam, habe ich schmerzlich vermisst und auch die kläglichen Versuche mit Kannibalen das Mitgefühl einzuschalten sowie Actionszenen, die zwar spannend aber vorhersehbar sind, sorgen dafür, dass ich von den einzelnen Momentaufnahmen mehr genervt als bedrückt war.
Die eigentlich interessante Handlung reitet den Film der Hughes-Brüder somit ins Verderben – und das nur, weil an Details gespart wurde.

The Book of Eli wirkt wie eine langweilige Predigt, die allenfalls gläubigen Menschen noch gefallen könnte und in der die andere Hälfte angestrengt nach einem Sinn sucht, um das Geld doch nicht zum Fenster herausgeworfen zu haben.
Diesen Sinn bekommt man jedoch am Ende serviert. Was dort an einer Wendung geboten wird ist auf der einen Seite sehr fragwürdig, aber auf der anderen Seite genial gelöst.
Das Ende ist ein Rettungsring, den man diesem Film in letzter Sekunde zugeworfen hat, damit er doch nicht in der trockenen Wüste ertrinkt.
Ich kann also beim besten Willen nicht sagen, dass der Film schlecht ist. Er verlässt sich eben ausschließlich auf sein interessantes Setting und vergisst dabei die Hauptsache. Eine Handlung die funktioniert. Lediglich die teils großartigen Bilder und die spannende Grundprämisse, lassen diesen Film doch noch interessant werden. Letztendlich kann dann aber doch nur das Ende ein wenig überzeugen.

Immerhin besitzen die Macher des Films Empathie.

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Pesthexer

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter Film. Gary Oldman ist mal wieder überragend und Denzel Washington macht ebenfalls einen wunderbaren Eindruck.
Die Story ist auch echt gelungen. Das so ein urtypisches Buch zu so einem zentralen und wichtigem Grund wird ist schon echt gut gemacht.
Hätte mir allerdings noch ein bisschen mehr Background zu den Wastelands gewünscht.
Ansonsten Top.

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Captain_Haddock

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Bewertung3.5Schwach

Im Namen Gottes ne Menge Menschen über den Haufen schießen – Yay! (Einzig die Schlussszene hat mich ein bisschen versöhnt)

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jacker

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Na immerhin nicht im Namen der US Army ;)


MovieFreak83

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Bewertung9.0Herausragend

einer meiner Lieblings Endzeit Filme bisher.
Es ist wenn man so will die religiöse version von Mad Max....ca, ;)

finde alles top, der letze punkt fehlt...weiss nicht genau wo, aber e egal, ;)

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