The Book of Eli - Kritik

US 2010
Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010

Kritiken (25) — Film: The Book of Eli

Xander8112: at the movies

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5.0Geht so

[...]
Es geht sehr biblisch zu, und nicht nur aufgrund des Filmtitels kommt es einem vor als würde man ein Kapitel aus der Bibel mit einem bis dato unbekannten Propheten sehen. Für Leute, die mit Gottes Botschaft wenig anfangen können, wird der Film zu einer Qual, die Grundaussage ist zudem mit „Und bist du nicht gläubig, so brauch ich Gewalt“ sehr fragwürdig. Man stelle sich einfach mal vor, anstelle der Bibel würde es um den Koran gehen – unvorstellbar, das Geschrei wäre groß. Religionsunterricht mit großem Budget in einer Welt, in der passender Weise Dan Browns „Sakrileg“ verbrannt wird. Der coole, sonnenbebrillte Christ der Zukunft wäscht sich mit Erfrischungstüchern von Kentucky Fried Chicken, hört Musik über den iPod und metzelt sich mit seiner Machete den Weg frei, um die frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Das lässt nicht wirklich für die Menschheit hoffen.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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8.0Ausgezeichnet

"The Book of Eli" ist der erste Film der Huges Brüder seit "from Hell". Nach immerhin neun Jahren melden sie sich mit ihrem Endzeitspektakel zurück. Dabei haben sie für ihren aktuellen Streifen nicht nur die optimale Besetzung engagiert, sondern schaffen es Action im Hochglanzformat eine tiefgründige, wenn nicht sogar philosophische Note zu geben. Die Art wie diese Aspekte zusammenfinden macht diesen Film doch sehr speziell und zu etwas besonderem.

Dabei ist die eigentliche Handlung ist einem One-Liner erzählt. Dass der Film dennoch zu gefallen weiß liegt an der geilen Optik, sehr guten Schauspielern und der Art, wie die Geschichte erzählt wird.

Die Optik ist geil gemacht: Stellenweise an die verwüsteten Landstriche in "Terminator 4" erinnernd wirken die verwüsteten Landstriche endlos, die verlassenen Häuserruinen trostlos. Hier kämpfen die Menschen ums nackte Überleben, und das wird auch genauso vermittelt. Innerhalb kürzester…

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Die Regiezwillinge Allen und Albert Hughes gehören zu den selektiveren Moviemakern unserer Zeit. Lediglich vier Kinofilme und eine Dokumentation haben sie in 16 Karrierejahren inszeniert, zuletzt die „Jack The Ripper“-Variante „From Hell“. Mit dem Endzeitactionabenteuer „The Book Of Eli“ bescheren sie uns die Hölle auf Erden: Ein Atomkrieg hat nahezu alles Leben ausgelöscht.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.5Sehenswert

[...]Denn die Hughes-Brüder zitieren nicht einzig aus der Bibel daher. „The Book of Eli“ ist Western, „Mad Max“, „Waterworld“, er ist in seinen stärksten und einsaugensten Bildern fast eine 1:1-Umsetzung des großartigen Games „Fallout 3“, der Film sucht sich seine Vorbilder also auf den naheliegenden und ziemlich weltlichen Gebieten. Zusammen mit dem elegischen Soundtrack von Atticus Ross, vielfach bestehend aus anschwillenden und dröhnenden Geräuschen und Instrumenten, und den wirklich berauschend „schönen“ Aufnahmen einer farblosen, entvölkerten, gar nicht so sehr verwüsteten sondern einfach nur leeren Welt, schafft der Film allerdings eine enorme audio-visuelle Dichte und Atmosphäre, deren Faszination man sich kaum entziehen kann. Sie hat zweiffellos ihre Wirkung, diese Aussicht auf eine Welt, die nach ihrem Ende ganz von vorne beginnt und ähnlich wie man in Bethesdas „Fallout 3“ einen nicht geringen Anteil der Spielzeit mit ausgiebigen Märschen durch das bedrückend-beeindruckende Ödland verbrachte, kann auch „The Book of Eli“ am meisten überzeugen, wenn er schwelgt im Anblick von kahlen Panoramen, zerfurchten Wüsten und Autobahnen, die wie gebrochene Knochen aus diesem leblosen Körper Welt herausragen[...]

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Ciprian David: NEGATIV

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8.0Ausgezeichnet

Naturaufnahmen eröffnen diesen Film. Doch die Natur ist anders als wir sie kennen. Asche fliegt anstelle von Blättern durch die Luft, Asche ersetzt das Laub auf dem Boden. Eine magere, felllose Katze sucht im Wald, in der Nähe von menschlichen Skeletten, nach Nahrung. Sogar eine Atemschutzmaske liegt halb vergraben am Boden. Ehe sich das Gesamtbild unter dem Wort Atomkrieg zusammenfügt, gleitet ein Pfeil ebenso ruhig durch den Wald wie der Schütze auf seine Beute lauerte. Die Katze wird zur Nahrung. Die Nahrung wird zum Prinzip, zum Zweck, denn allein Nahrung braucht der Mensch um zu überleben, sagt uns bisher der neue Film der Hughes Brüder. Doch das war nur die Anfangssequenz....

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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2.5Ärgerlich

Missglückter Endzeit-Western: bemüht um epische Breite, durchzogen von einer zweifelhaften Theologie

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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5.5Geht so

Der philosophisch-christliche Ansatz, dass eine Welt, in der die Menschen das Lesen verlernt haben, eine Art Jesus bedarf, der das Wissen und das Buch aller Bücher bis über seinen Tod hinaus weiterträgt, wird leider nur angedeutet. Den Kampfszenen und der Beseitigung alles Bösen auf dessem Weg wird hier dafür vielmehr Bedeutung zugeteilt. Schade!

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.5Geht so

Ansonsten regiert im Film nämlich grau in grau, und das gilt nicht nur für den Inhalt, sondern eben auch für die Optik. Schon das Bale- und sonstige Desaster „Terminator: Salvation“ hat angedeutet, dass dem Kino offensichtlich nicht mehr sonderlich viel zum Thema Apokalypse einfällt. Geröll, Kies und Staub – man hätte sich auch nicht gewundert, wenn John Connor Eli auf einmal heroisch beigesprungen wäre, so austauschbar sehen allein diese beiden Filme in Sachen Optik aus. Aber keine Sorge: „The Book of Eli“ hat auch seine guten Seiten. Es sind nicht viele, aber immerhin. Zum Einen weiß Denzel Washington in seiner Rolle durchaus zu Gefallen, und zum Anderen ist Gary Oldman mal wieder richtig schön fies in seiner Rolle des durchgeknallten und bibliophilen Despoten. Dazu gibt es noch die eine oder andere gelungene Anspielung an die gegenwärtige Popkultur. Zudem weiß noch des Rätsels Lösung der gesamten Angelegenheit, an dieser Stelle natürlich nicht verraten, durchaus zu Gefallen. Nichts desto trotz: Wenn am Ende von „The Book of Eli“ Mila Kunis als Amazonen-Verschnitt bis an die Zähne bewaffnet in die Einöde stiefelt, und somit die Grundlage für ein etwaiges Sequel liefert, bleibt doch die Frage im Raum stehen, wer das eigentlich sehen will?

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Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Nicht reingehen! “Book of Eli” ist ausschließlich für Freunde des postapokalyptischen B-Movies geeignet. Diesem 80er Jahre-Genre hat der Film nichts hinzugefügt, ein überflüssiger Film, dessen religiöse “Botschaft” völlig unklar bleibt. Nur einzelne kurzweilige Szenen und die beiden Hauptdarsteller verhindern, dass man den Kinosaal vor Ende des Films verlässt. Höhepunkt des Kinoabends war folgender Dialog eine Reihe vor uns:
Er (überrascht): “Ah, das Buch ist die Bibel!”
Sie (schlecht gelaunt): “Was hast Du gedacht, welches Buch das ist? HARRY POTTER?”

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xXIzeXx

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ist derteil mit der bibel gespoilert???


M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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7.0Sehenswert

Der Minimalismus des Drehbuchs und die Konzentration der Inszenierung wirken aber nicht immer positiv: Lang dümpelt der Film dramaturgisch dahin, ohne große Actionmomente, ohne funktionierende Figuren. Nur Tom Waits' tolle Kleinstrolle sorgt für Heiterkeit, bis das gut vorbereitete Finale doch noch einen Blick in die Zukunft (mit Malcolm McDowell!) bietet

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Evie: www.inderzange.de

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5.0Geht so

Die Hughes Brothers, die mit ihrem 2001 erschienen Werk "From Hell" zuletzt zusammen gearbeitet haben, bringen jetzt ihren neusten Streich auf die große Leinwand. "The Book of Eli" ist genauso hochkarätig besetzt wie "From Hell" seinerzeits. Und man versuchte wie auch damals einiges mit den Schauspielern zu überdecken, nicht was die Story angeht. Aber ob nach so langer Zeit die beiden Brüder noch harmonieren werden wir jetzt herausfinden.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Die alte Geschichte wirkt im Look der Hughes-Brüder erschreckend und ungemein eindrucksvoll. „The Book of Eli“ ist Post-Western und mehr. Aber vor allem cool in der Person von Eli / Denzel. Er zitiert Bibel und Johnny Cash, sein einziger Begleiter ist lange Zeit ein iPod Classic. Elis Weg nach Westen ist ihm prophezeit, vielleicht gibt ihm das diese atemberaubende Sicherheit. Neben Washington kann Oldman nicht so beeindrucken wie in ziemlich der gleichen Rolle beim „Fünften Element“. Dafür freut man sich, Tom Waits im Tante Emma-Laden zu sehen. Und: keine Sorge, das ist kein missionarischer Film

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Die Hughes-Brüder entwerfen eine düstere Zukunftswelt, in die verschiedene Kinogenres, etwa der Western- oder der Science-Fiction-Film, Eingang finden. Kameramann Don Burgess liefert verwaschene, an Comics erinnernde Bilder, die von der archaisch anmutenden Filmmusik von Atticus Ross kongenial unterstützt werden. Im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres verwendet „The Book of Eli“ keine Rückblenden, um zu verdeutlichen, wie es zur Katastrophe kam. Mit einem ausgesprochenen Gespür für Tempo enthüllt der Film jedoch nach und nach einige Informationen, die vor allem in der Aussage gipfeln, die meisten Menschen hätten in der Bibel die Ursachen des Krieges gesehen. Deswegen haben sie versucht, alle Exemplare zu verbrennen. Der Zustand der Welt straft indes dreißig Jahre später die Einschätzung eindrücklich Lügen: Ohne die Bibel, ohne den Glauben an eine transzendente Welt sind die Menschen zu Bestien geworden. Das Außerordentliche an „The Book of Eli“ liegt gerade darin,…

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F. Everschor: Film-Dienst.de

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4.0Uninteressant

Hughes-Brüder zugute halten, dass er eine Menge Stilwillen besitzt. Selten hat verbrannte Erde auf der Leinwand so gut ausgesehen, und selten hat sich ein Kameramann bemüßigt gefühlt, den Überresten einer vergangenen Zivilisation so kunstfertige Perspektiven abzugewinnen. Doch die Rechnung der Regisseure, „Mad Max“-Kino und Bibelfestigkeit miteinander zu versöhnen, geht schief. Wenn Denzel Washington seinem Teenager-Schützling das Beten vor dem Essen beibringt oder zu nächtlicher Stunde aus der Bibel zitiert, dann hat das nicht einmal eine Unze der Glaubwürdigkeit, die er an den Tag legt, wenn er einem Straßenräuber die Hand abschlägt. Ernst nehmen kann man diese Art Anbiederung an die Millionen wiedergeborener Christen in Amerika gewiss nicht, selbst wenn man gewillt sein sollte, über die zahllosen Ungereimtheiten und Unwahrscheinlichkeiten des Films hinweg zu sehen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Ähnlich wie die Werke der Wachowski-Brüder, so sind auch die Filme der Hughes-Brothers von einem unbändigen Willen zur Stilisierung der Coolness geprägt. Ihre Comicverfilmung „From Hell“ war ein Beispiel dafür und ähnlich sieht es nun bei „The Book of Eli“ aus.
Das regieführende Brüderpaar entwirft darin ein Zukunftsszenario, in dem die zivilisierte Welt wie wir sie kennen untergegangen ist: Der Kampf zwischen den Religionen führte zu einem Nuklearkrieg, der den Globus verwüstet und die Menschheit stark dezimiert hat. Die Überlebenden sind zurückgefallen in eine vorindustrielle Welt des Tauschhandels, in der unverseuchtes Trinkwasser zu den kostbarsten Gütern zählt, und die beherrscht wird von marodierenden Banden, die ihre Opfer rücksichtslos und brutal ausrauben. Durch diese gefährliche Ödnis zieht Eli (Denzel Washington) mit einem geheimnisvollen Buch in seinem Rucksack gen Westen. Auf seiner Wanderung trifft er auf den cholerischen Kleinstadt-Despoten Carnegie (Gary Oldman), der das Geheimnis hinter Elis Buch lüftet und ihm den großformatigen Schinken abnehmen will. Zwar gelingt Eli zusammen mit Carnegies Tochter Solara (Mila Kunis) die Flucht, doch der Bandenboss und seine Schergen bleiben den beiden dicht auf den Fersen.
Das Szenario ist klassisch und besitzt dank diverser Anleihen bei ähnlich gelagerten Streifen wie „Die Klapperschlange“ oder „Mad Max“ stets etwas sympathisch Retrohaftes. Die ausgemergelten Bilder und ein lässiger Denzel Washington strotzen dabei in jeder Einstellung förmlich vor Coolness, während dieser mit Western- und Samurai-Motiven geschickt spielende und packende Apokalypse-Actioner zwischen in sich gekehrter Kontemplation und brutaler Action hin und her pendelt. Beim finalen Schlusstwist wird dann zwar in Sachen Missionierung ein wenig dick aufgetragen, was den positiven Gesamteindruck jedoch nicht nachhaltig zu schmälern vermag.

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G. Pscheider: ray G. Pscheider: ray

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6.0Ganz gut

Die erste halbe Stunde funktioniert dank der ausgezeichneten Kameraarbeit und der klugen, weil sparsamen Inszenierung sogar ausgezeichnet, auch weil man noch nicht weiß, worum es eigentlich geht. Die zweite Hälfte erschöpft sich in noch immer zumindest ordentlich gemachten Action-Sequenzen von Flucht, Verfolgung und Belagerung. Beim völlig unglaubwürdigen Schlusstwist weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll.

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R. Zimmermann: critic.de

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7.5Sehenswert

The Book Of Eli ist weder Literatur- noch Comicverfilmung, auch wenn die Handlung und die Figurenzeichnung letzteres vermuten lassen. Das Erstlingswerk von Drehbuchautor Gary Whitta reiht Gleichnisse und Symbolismen mit solchem Eifer aneinander, als gelte es eine weitere Bibelgeschichte mit massentauglicher Low-Level-Chiffre zu schaffen. Mit diesem Knobel-Faktor geht der Film qualitativ weit über andere ähnlich gelagerte Produktionen à la Kostners Postman (The Postman, 1997) hinaus.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Die Passion Denzels. Grauenhaft freudloser Apocalypsenfilm, der jeden unterhaltsamen Ansatz in humorlosem Gestarre erstickt. Ohne jede Selbstironie wird hier die frohe Botschaft mit dem blutigen Schmiedehammer verbreitet und selbst ein Nahe an der Selbstparodie agierende Gary Oldman schafft es nicht diesen inhaltsleeren, moralisch fragwürdigen und menschenfeindlichen Film zu retten. Der krampfige Schlusstwist, der die Zuschauer schlichtweg für blöd verkauft, macht das Ganze noch ärgerlicher. Wie sagte ein US-Kollege so schön: Dieser Film macht für das Christentum, was Battlefield Earth für Scientology getan hat. Amen.

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Deep Ford

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Hab's doch geahnt, dass die Story nüschts taugt. Und dann auch noch ein Werbevideo rechter Christen - also wieder ein Fall für eine semilegale Streamingseite...


flow206

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Jeder der nicht gerade 68er oder linksextrem verblendet ist wird diesen Film durchaus gut finden können.


Edward Douglas: ComingSoon.net

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5.0Geht so

Weder gutes Produktions-Design, noch coole Action-Szenen können die schwache und schablonenhafte Geschichte sowie die stereotypen Charaktere, die wir so schon viel zu oft gesehen haben, wett machen. Es gibt zusätzlich noch einen lächerlichen Twist in der Story, der einfach nur ärgerlich ist.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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8.0Ausgezeichnet

Obwohl nicht so lyrisch wie “Die Strasse”, […], benutzt “The Book of Eli” die Genre-Konventionen des Western um seinen Haupt-Charakter zu einer mythischen Gestalt zu machen. Washington, immer interessant, bringt die ganze Kraft seines intensiven Blicks und seines versöhnenden Lächelns in diese Rolle mit ein. Sein Pilger der Postapokalypse sieht hinter die unmittelbaren Bedürfnisse und in eine Welt, die größer ist als er selbst. In einem Wort, dieser Film ist inspirierend.

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boabob

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Gilt genannte Inspiration auch für den Fall, wenn Mr. Washington mit dem Koran anstatt der Bibel über die Strassen gereist wäre ?


Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.0Sehenswert

Die Idee im Kern des Films ist, das große Ideen eine Gesellschaft wieder aufbauen können – nur, wem werden diese Ideen gehören, den Menschenfreunden oder Diktatoren? Der Konflikt zwischen Eli und Carnegie ist wie eine Mini-Version des Konflikts, aus dem der “Flash” resultierte. Was Denzel Washington angeht, so kann nicht jeder Schauspieler die letzte Hoffnung der Menschheit spielen, aber kann und er tut es – durchaus eine beachtliche Leistung.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.5Sehenswert

Für Manche hat dieser Genre-Film den Bonus auffälliger und offensichtlicher Religiosität. Es geht um Das Wort, und darum, wer es kontrolliert. Aber “The book of Eli” funktioniert, selbst wenn das Weiterbestehen der Christenheit nicht besonders weit oben auf ihrer persönlichen post-apokalyptischen Überlebens-Liste rangieren würde. Indem er seine Regeln klar und deutlich aufstellt, ist dieser Film einfach besser und besser gespielt als die üblichen Endzeit-Schinken.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.5Geht so

Ein didaktischer und homorloser Western, ist dieser Film zu langsam für einen Action-Film und zu brutal für eine inspierierende Geschichte. Mit seinem interessanten, düsteren Look fühlt er sich mehr an wie ein überlanges Musikvideo.

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Mokba

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wenn das homor simpson hört!


MovieMonster

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Nukular... Nu-ku-lar !


David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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6.0Ganz gut

Dieser Film weist mehr als nur eine entfernte Ähnlichkeit mit den Mad Max Filmen auf, auch hier spielt die Action in einer von der Sonne verbrannten Wüste. Das Problem ist die mittelmäßige Story, die sich anfühlt als ob sie auf einen Rahmen gespannt und bis zum Zerreissen gedehnt wurde.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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4.0Uninteressant

Langsam gefilmt und vermutlich der letzte Sargnagel für die Karriere der einst so hoffnungsvollen Regisseure Albert und Allen Hughes, ist dies ein extrem dummer Film mit absurden Ambitionen. Die Geschwindigkeit ist viel zu langsam für Action-Fans, und die Kämpfe sind zu bizarr gewalttätig, um sensibleren Gemütern zu gefallen, denen vielleicht die christliche Message gefallen hätte.

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Kommentare (256) — Film: The Book of Eli

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schwedenretter

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Bewertung5.0Geht so

irgendwie hat man das alles schon mal gehört... gary oldman spielt sehr gut, die landschaft is schön.

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-Schulte-

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Bewertung6.5Ganz gut

Nett gemacht und an einigen Stellen auch wirklich faszinierend, doch defintiv keines von Denzel Washingtons besten Werken.

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RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

Typischer Endzeit-Film, der zur keinem Zeitpunkt wirklich überrascht. Selbst das Eli das Buch auswendig kann, war nichts überraschendes. Wenn der sein Leben lang jeden Tag darin liest und kein anderes Buch sein eigen nennt. Es war schnell klar um welches Buch es geht. Denn welches ist das wichtigste und meist gelesene Buch, das je gedruckt wurde? Einzig die Darstellung von D.Washington hält den Zuschauer bei der Stange. Und seine Action-Einlagen sind nicht ohne.

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mad02

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Bewertung5.5Geht so

Na nu! Wer hat den hier bei Waterworld das Wasser abgelassen. Irgendwie musste ich die ganze Zeit an Waterworld denken, nur mit deutlich weniger Wasser. Ansonsten war der Film optisch ganz ansehnlich aber ansonsten nicht wirklich großes Kino. Die Story war so dünn wie das Wasser im Film selbst. Die leichte Kritik an der Kirche in der Mitte war ganz nett aber dann gings auch schon wieder in die genau andere Richtung. Das Ende grenzte dann schon fast an kirchlicher Selbstbeweihräucherung. Dann gabs natürlich noch die bösen Buben, die unserem Helden das Leben schwer machen und Terror und Angst verbreiten, aber als Pfadfinder hat man ja immer ein ordentliches Messer am Start. Wenigstens war Denzel kein Mutant oder ist zum Schluss als Engel in die Lüfte davon geflogen.

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cosmagalaxies

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Bewertung9.0Herausragend

Fesselnd und übt auf mich, trotz manchen Ungereimtheiten, einen stimmigen und, ja, interesannt-angenehmen Eindruck aus.

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audio

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Bewertung7.0Sehenswert

Vorweg: Ich kann Denzel Washington nicht leiden, ich kann diesen ganzen Quatsch rund um die Bibel nicht leiden, ich mag dieses christliche Geschwafel und die darin schwingende Moralkeule nicht leiden... Aber hey... Auch wir Atheisten sollten mal ein wenig entspannter sein, wenn es weniger um Bekehrung des Publikums als um den Plot an sich geht... Und D.W. kann man hier sogar ertragen.

was mich tatsächlich beeindruckt hat, war die Konsequenz dieses Endzeit-Roadmovies, der Plot war höchst interessant und in sich so stimmig, wie die Bilderfolge von Kamera bis Schnitt. Und, um hier keine Spoilerwarnungen setzen zu müssen, nur eins: Ich war sogar überrascht!!!

Gelungener Film für einen samstagabend zuhause!

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J4KOB

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Für den Film muss man eigentlich gar nicht wirklich gläubig sein. Ich bin Agnostiker (also sind wir ja irgendwie verwandt xD) aber hab den Teil ziemlich gut gefunden. Denn das was der Film sagt ist ja nicht unbedingt, dass die Bibel gut ist, sondern einfach dass dieses Buch in der Vergangenheit eine unglaubliche Macht verliehen hat. Und dass kann man nicht abstreiten ^^


Tyler Durden 80

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Bewertung6.0Ganz gut

Stimmung und Atmosphäre waren am Anfang genial, Landschaft war auch gut dargestellt, doch irgendwie war dann das Ende etwas seltsam.

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audio

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Tyler, Tyler, Tyler... Wie wäre es mit ner SPOILER-Warnung???


Tyler Durden 80

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hm hatte ich erst überlegt, doch naja ich kann mich da nie zurück halten ;)


Anton Gorodezki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Extrem cooler Endzeit-Film, der mit einem ebenso agierenden Denzel Washington und einem beeindruckenden Setting überzeugen kann. Obwohl der Regler für die Farbentsättigung manchmal fast etwas zu weit abgedreht wurde - manche Sequenzen sind nahezu schwarzweiß - wird die trostlose postapokalyptische Atmosphäre durch hervorragende Bilder sehr schön transportiert. Gary Oldman spielt ebenfalls sehr gut, wenn auch (wie schon mehrfach erwähnt) teils etwas übertrieben.

Sowohl diese Figur, vielmehr aber auch die offensichtliche Unverwundbarkeit und das hohe Ausmaß an Fähigkeiten zur Selbstverteidigung Elis - wie auch immer er diese erworben haben mag - während zahlreicher actiongeladener Kampfszenen erinnern zuweilen an eine Comicverfilmung. Jedoch liefert der Film zumindest bis unmittelbar vor das Ende sehr gute Unterhaltung. Das Thema, wie sich eine Gesellschaft sozusagen von Null an, ohne Struktur, ohne Gesetze, Polizei usw.; also um Jahrtausende zurückgeworfen und ohne auf das in wiederum Tausenden Jahren davor erworbene Wissen zurückgreifen zu können, entwickeln würde, ist schliesslich immer wieder sehr interessant. Und welch fragwürdige Rolle hierbei die Religion spielen kann, wird hier natürlich nur angedeutet. Der Film sieht sich ja wohl nicht als Medium, dieses Thema ernsthaft philosophisch zu behandeln.

[spoiler]
Das Ende ist allerdings dumm und macht wieder einiges kaputt. Wenn er wirklich blind ist, könnte er all das zuvor nicht gemacht haben. Er hätte schon Probleme gahabt, die hässliche Katze in der 1. Szene mit der Armbrust zu treffen. Ausserdem, die ganze Bibel auswendig zu können, kommt auch nicht sehr glaubwürdig rüber. Wieviel Seiten hat das Ding...2.000?...

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DasSascha

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Bewertung6.0Ganz gut

Schlachter-Bibel mal anders. Ein frommer Super-Kämpfer mit der Bibel im Rucksack metzelt sich durch die Postapokalypse. Die Bibel hat dabei die Funktion eines Talisman, denn Eli muss nicht in Deckung gehen und wenn doch, dann reicht eine Bretterwand gegen Gewehrkugeln. Überhaupt hat er viel Gottvertrauen und scheint weder Munition noch Pfeilen einsammeln zu müssen. Es gibt blutige Action inklusive Amputationen.

Krasse Gewalt mit der Bibel in der Hand hat für mich einen faden Beigeschmack.

Die gute Cast rettet den Film vor der Bedeutungslosigkeit.

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DasSascha

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Alles dreht sich um DAS BUCH, wo bleibt da Platz für eine abweichende eigentliche Aussage? Ich habe nichts gegen die Bibel und es war ein interessantes Experiment sie als Motivator in einem Actionfilm zu nutzen. Ich bin aber nicht der einzige, dem das unpassend erscheint.


russel

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Bewertung7.0Sehenswert

trotz zweifelhafter aussage, äusserst gelungener endzeitthriller mit exzellenten actionszenen, einem gut aufgelegten d. washington, einem eher schwachen g. oldman und einem brillantem soundtrack. dead presidents ist allerdings mein favorit was die filme der hughes brothers angeht.

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russel

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okay, ich glaube zu verstehen was du meinst. vielleicht sollte ich mir den film auch mal wieder zur gemüte führen. jedenfalls, vielen dank für deinen kommentar.


Puebleau

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Die ursprünglichen Werte der Bibel (nach Paulus) sind allerdings amoralisch, der Mensch ist determiniert und wird, ungeachtet seiner Taten, von Gott geliebt oder gehasst, wichtig ist lediglich die Unterwerfung des eigenen Willens.Gut ist nur, was Gott will. Zudem ist Glauben etwas anderes als Wissen... Ich finde deine Position zwar löblich, sich nicht durch vordergründige Symbole direkt zu verweigern, aber die Botschaft des Films ist religiös-fundamentalistisch, Eli ist in der Bibel der Priester, der den Propheten Samuel ausbildet, welcher daraufhin Gott hörig ist und Elis "sündige" Söhne richtet. Der Titel des Films ist bereits bezeichnend...


phoenix409

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Bewertung4.0Uninteressant

Ach Gottchen. Die Erde wird durch einen gigantischen "Flash" verbrannt und ausgetrocknet, doch am Ende wird uns nur die Bibel retten. Der Papst springt auf und klatscht. Ich klatsche auch. Hand auf Stirn. Hand auf Stirn. Das ist keine Apokalypse, das ist ein plump durchgestyltes Postkartenuniversum. Die Matte-Paintings könnten kaum detailärmer, die CGI-Atmosphäre kaum aufdringlicher, die Zähne eines seit Jahren durch die Postapokalypse wandernden Mannes kaum weißer sein. Natürlich sieht Washington mit Sonnenbrille und Drei-Tage-Bart unverschämt cool aus. Jedes Bild stylisch overexposed, jedes Staubkorn glänzend geleckt - da würde ich auch ne Sonnenbrille brauchen.

Davon abgesehen fängt das Ganze eigentlich ordentlich an, aber "Book of Eli" fackelt nicht lange, ehe er uns die Bedeutsamkeit und Faszination seines MacGuffins unter die Nase reibt: Natürlich ist es die Bibel, das Buch - nein - das Wort Gottes, das letzte existierende Exemplar, das unbedingt beschützt werden muss und alle Blicke auf sich zieht. Diese Worte werden die zerrüttelte Menschheit ergreifen und erneut vereinen. Hat ja damals auch schon geklappt, denkt sich Gary Oldman, will den alten Schinken unbedingt haben und schon haben wir den Plot. Dass die Hughes-Brüder sich aber trauen, diesen Quatsch auch noch bis zum Ende durchzuziehen, ist für einen Film, der nach 1970 gedreht wurde, schon verdammt mutig.

Tatsächlich ist die Agenda von "Book of Eli" so unreflektiert und reaktionär, dass man sie beinahe als Propaganda bezeichnen müsste, wäre der Film nicht so verdammt egal. Da "Book of Eli" seine Absichten so zügig entlarvt, bleibt dem Zuschauer ein überraschungs- und spannungsfreier, immerhin aber kurzweiliger und actionreicher Ablauf mit ein paar ordentlichen Kampfszenen.

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BlackEaster

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Jetzt bin ich aber neugierig (nicht, dass hier einer mit Buzzwords nur um ihrer selbst willen rumwirft): Was ist daran bitte "reaktionär"?


dnuc

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Trifft exakt meine Meinung. In Action verpackte Kirchenpropaganda...


The Chief

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Bewertung7.5Sehenswert

Wow, was für eine geile Idee in eine postapokalyptischen Welt umgesetzt. Obwohl der Film mir an einigen Ecken einfach zu religiös ist (ja, ich weiß, darum geht es ein bisschen), hat der Film einiges zu bieten. Viele bedrückende Bilder, coole Kampfszenen und eine interessante Geschichte mit einem überraschenden Ende.
Wer Endzeit- Action mag wird hier eigentlich alles nötige finden.

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filmschauer

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Bewertung5.0Geht so

Endzeitfilme gibt es ja in der Filmgeschichte zuhauf und bieten eigentlich immer ein breites Spektrum an Genrereferenzen und -vermischungen, meist schön verpackt mittels eines gesellschaftskritischen Fingerzeigs, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Die Hughes-Brüder wollten wohl mit "The Book of Eli" an der ganz großen Schraube der ethisch langsam zu Grabe getragenden Menschheit drehen und präsentiert nach einem längeren Trip der Hauptcharaktere eine Auflösung der Geschichte, die einen schon fassungslos zurücklassen kann. Nun ist es schwierig, den "Clou" nicht zu verraten (man muss nur eins und eins zusammenzählen können), deshalb nur soviel: Selten habe ich so alberne fünfzehn letzte Minuten in einem Blockbuster wie hier gesehen, was sowohl die innere Logik des Plots als auch die wenig subtile Aussage dahinter angeht. Dabei macht der Film zuvor nicht allzu viel falsch. Besonders gut gefällt zeitweise das westernähnliche Ambiente in der ersten Hälfte, seien es Duelle im staubigen Freien oder im Saloon. Die Action ist nicht schlecht inszeniert und neben dem namhaften Cast um Washington, Oldman und Kunis wohl das Beste am ganzen Film. Das tröstet etwas über die doch heftige Farbreduzierung des Films hinweg. Es ist schon fast ein Filmklischee, dass neuere postapocalyptische Filme so braun-grau auszusehen haben. Das alleine reicht aber noch nicht, um eine wirklich bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, so wie es zuvor der sehenswertere "The Road" geschafft hat. Freunde des dargelegten Endzeitfilms werden bei "The Book of Eli" wahrscheinlich am meisten auf ihre Kosten kommen, vielleicht auch die rigoroseren Mindfuckfans. Der Rest kann jedoch ruhigen Gewissens dieses zweischneidige Schwert in der Ecke liegen lassen.

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horro

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genau so ist es


filmschauer

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Oha, Konsensalarm. Danke euch beiden!


Dom699

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Bewertung1.5Ärgerlich

Sinnloser, sich selbst viel zu wichtig nehmender Endzeitfilm der überflüssigsten Sorte. Washington und Oldman liefern ungefähr die schlechtesten Leistungen ihrer Karriere ab, was nur der schon offensichtlichen Unzulänglichkeit der ganzen Produktion geschuldet sein kann. Am Ende ist doch die Lösung und der Weg in eine gute Zukunft die, dass der "Held" die Bibel auswendig kann. Auf so einen reaktionären Scheiss muss man erstmal kommen.

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jedi37

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Bewertung5.0Geht so

Ich gebs gleich anfangs zu: ich finde der Film funktioniert als Endzeit-Action Film ziemlich gut, ist auch recht unterhaltsam. Denzel Washington liefert eine gute Leistung ab und Gary Oldman ist ein Klasse Bösewicht. Aber die Botschaft des Films finde ich wirklich sehr fragwürdig: Irgendwann wird erwähnt, es seien nah dem Krieg alle Bibeln verbrannt worden, da man ihnen die Schuld an alldem gab. Und jetzt schlachten sich die Menschen genau für die letzte Bibel so ab. Eli, der gegen Ende einen Moment der Besinnung hat hätte die Möglichkeit diese letzte Bibel zu zerstören, denn sonst würde es doch wieder so weiter gehen, oder?

Den Twist am Ende (SPOILER) das Eli in Wirklichkeit blind ist und die Bibel die er beschützte in Braille-Schrift gedruckt ist, hat mir den ganzen Film versaut... vor allem nach der Schiesserei auf der Strasse, war dies für mich total an den Haaren herbeigezogen.
Schade!

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AddictedToIan

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Bewertung3.5Schwach

Spoiler
Ich habe was völlig Anderes erwartet- man, hat mich "The Book of Eli" überrascht. Nur leider kaum positiv. Da ich kein Fan von tiefreligiösen, pseudotiefsinnnigen Filmen bin, kann ich leider nur den Kopf schütteln. Ich habe einen nervenaufreibenden Thriller über das Überleben nach dem Ende der Menschheit erwartet, ich habe erwartet, dass das sooo hoch gepriesene Buch mehr ist als "nur" die Bibel. Das soll keine Blasphemie sein.
Keine Frage, "The Book of Eli" hat eine durchdachte Story, die mich aber in keinster Weise überzeugt. Das Bild des diesmal blinden Propheten, der sich ohne auch nur einmal zu fragen, von der "Stimme Gottes" leiten lässt, ist völlig ausgelutscht. So einen Film kann man in einem Mittelaltersetting realisieren aber nicht nach der Apokalypse!
Ich meine, der Bibel wird so viel zugetraut, dass sich Männer dafür ihr Leben geben, nur weil ein Wahnsinniger (in Form von Carnegie) behauptet, damit ließe sich die Welt kontrollieren. Ehhh... nein? Wurde die Welt vor der Apokalypse mithilfe der Bibel kontrolliert? Wird sie es in der Realität? Nein, nur unbewusst, wie alle dinge, die eine Rolle in unserem Leben spielen, dieses beeinflussen. Die erschreckende Wahrheit ist, dass sich heutzutage nahezu keiner um die Bibel schert. Jedenfalls kenne ich niemanden, der regelmäßig in die Kirche geht oder auch nur betet. Wir leben in einer aufgeklärten Welt, das Bild vom Mann im Himmel, der über Recht und Ordnung Wacht lässt sich niemandem mehr eintrichtern, da wir alle wissen, dass dort draußen nichts als Gestein und Satelliten im weltraum vor sich hindümpeln.
Jetzt bin ich abgeschweift. Aber was ich eigentlich sagen wollte, dürfte dennoch klargewesen sein.
Die Hughes-Brüder versuchen verzweifelt einem klarzumachen, dass Menschen in Zeiten des Elends und des Schmerzes anfälliger für Manipulation bzw für den Glauben sind. Oder vielleicht sind sie selbst überzeugt von der Rettung der Menschheit durch ein Buch.
Wie ihr merkt,finde ich diesen Gedanken mehr als abwegig, es ist doch nur die Bibel, meine Güte.
Ich habe mit etwas viel bahnbrechenderem gerechnet. Etwas, dass wirklich die Macht hätte, den Menschen seinen Willen aufzuzwingen. Denn so finde ich Carnegies Anstrengungen mehr als ... merkwürdig und sinnlos.

Jetzt kommen wir mal zu den positiven Dingen. Als ich von "The Book of Eli" zum ersten Mal hörte, habe ich Freudensprünge gemacht. Mila Kunis UND Gary Oldman in einem postapokalyptischen Film? Super! Und enttäuscht haben die beiden mich auch nicht. Ganz und gar nicht. Beide Charakter wirken nicht platt, die Gespräche sind komplex usw- wie es sich für einen ordentlichen Film gehört. Da das mittlerweile in der Welt von Hilary Duff, Lindsay Lohan und CO nicht mehr selbstverständlich ist, muss ich das positiv anmerken.

Als das erste Bild aus "The Book of Eli" aufflammte, habe ich geschluckt. Was für eine gewaltige Umgebung! Die Illusion des zerstörten Planeten wurde optisch jedenfalls, nahezu perfekt dargestellt. Nur hat es mich gestört, dass wirklich ALLES in Brauntönen gehalten wurde- realistisch aber für das Auge auf Dauer anstrengend, irgendwann dachte ich, das läge an meinem Fernseher ...
Natürlich gibt es kleinere Fehler, wie zum beispiel Mila Kunis' Nagellack oder Gary Oldmans vergleichsweise gepflegtes Aussehen. Genau, wir haben gerade die letzte Flasche Shampoo der Welt verbraucht, aber Nagellack usw gibt es bei uns noch en masse! So nicht ...
Das Ende fand ich episch. Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass Eli blind ist! Und entgegen der Behauptungen mancher User hier ... natürlich ist er blind, warum sollte er nicht blind sein, sonst ergibt das Ganze doch keinen Sinn.
-Er hat übermenschliche Reflexe, kann mit einem Messer eine Horde Barbaren abschlachten ohne einen Kratzer davonzutragen. Der Verlust eines Sinnes stärkt bekanntlich alle Anderen.
-Er hat kein genaues Reiseziel, keine Großstadt, keine bestimmt Umgebung bzw Bundesstaat, sondern sagt immer nur nach Westen. Klingt das normal?
-Er läuft immern nur den Highway entlang, soweit ich mich erinnnern kann. Wäre schon schlecht, wenn er vom Weg abkommt und geradewegs wieder in carnegies Festung schlendert.
-Er zeigt niemandem sein Buch. Mhhh, waaaaarum wohl? Er könnte Solara doch auch Blindenschrift beibringen, aber er tut es nicht, weil er nicht möchte, dass die Menschen wissen, dass er blind ist!
-Er trägt immer eine Sonnenbrille. -> damit man seine trüben, blinden Augen nicht sieht.

Das müsste ja wohl als Beweis reichen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass "The Book of Eli" einen sehr interessanten Ansatz, einen super Cast, eine epische Umsetzung aber leider eine mehr oder weniger langweilige Story bietet.
Es ist die Postapokalypse, da kann man mehr drauß machen! Draußen hat ein Atomkrieg getobt, natürlich leben wir alle noch, weil wir alle einen Bunker mit einer einjahresration an allem Zuhause haben. Klar, es ist niemand radioaktiv verstrahlt ... ok, vielleicht die Katze in Carnegies Bar, wie die gejault hat war nervenaufreibend. Brr.
Es wurde viel zu sehr auf das Ende abgezielt, sodass der Film zwischendrin sinnlos wirkt, ohnehin sollte man, wenn man einen Film "the BOOK of eli" nennt, dem Buch keine Rolle geben bis auf das wage "Gott wird über alles entscheiden und er leitet und beschützt euch alle"- Ding. Naja.

Einen Punkt für die wunderbare Mila Kunis
Einen Punkt für das Ende.
Und 1,5 für die Umgebung.

Übrigens, niemand sollte sich durch meinen Kommentar angegriffen fühlen, das ist weder Blasphemie noch sonst was, sondern meine Meinung und ich bitte jeden, der sich beleidigt fühlt, mir meine Meinung zu lassen.

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pellekraut007

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Bewertung1.0Ärgerlich

The Book of Eli wurde mit nur einer einzigen Waffe verteidigt, die genau die Wirkung zeigt, die diese, in Texte gefaßte Ideen, vom anderen, besseren, schon immer im Menschen hat Gestalt werden lassen: Gewalt! Auge um Auge, Zahn um Zahn, die Botschaft des neuen Testaments ist ad acta! So kann das auch gehn, mit dem "Glauben". Und das freut Bibelbeltchristen, Waffennarren und auch die Schwarzweißdenker! Zumindest für die Dauer des Films. Und wahrlich ich sage euch: sehet die Blumen! Ach, jetzt geht er auch noch auf die Blumen los!? Ja, aber nicht mit der Machete! Nein, sie dienen mir nur zum Vergleich! Meinen Freunden und auch den Fans des Films sei Achtung gezollt, wie den Blumen, grunz, aber dieser Martialart-Endzeit-Haudraufmix war mir zu schlicht, zu pubertär, weil ohne Zwischentöne, nur überflüssig gewaltverherrlichend. Die Mädels knackig und Beiwerk, die Bösen böse, doof und dauergeil, der lonely Wolf gut, schweigsam, fast mönchisch, auf dem rechten Pfad und dazu bereit, alles zu opfern, nicht ohne vorher das Schwert, grunz, nein, die Machete zu schwingen, natürlich kugelsicher und nahezu unverletzlich. So soll's ja auch sein. Dabei hat the Book of Eli und nicht irgendein anderes Buch, eine einzige klare Botschaft: Mitgefühl! Hätte er nur nicht die Machete geschwungen, sondern seinen Verstand! Das hinterläßt beim Betrachter wohl aber weniger Wirkung, als eine ganze Horde dahin geschlachteter, dreckig-gemeiner Endzeitspacken! Es wäre fast ein Haßfilm geworden... aber "You can ring my bell!" war ein Punkt wert! Oh, grunz, du liebe Apokalypse! Was soll nur aus dir werden?

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lieber_tee

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Bewertung4.0Uninteressant

Wenn man vorher weiß, das der Film eher ein träges Erzähltempo hat (der Trailer wirkte aber anders) sind die Erwartungen auf spektakulären Actionszenen nicht mehr so hoch (obwohl der Kampf um das Haus in der Wüste recht rasant war).Visuell ist der Film stark, die Schauspieler gut. Grundsätzlich ist eine Auseinandersetzung über die Bedeutung von Religion/Glaube (speziell das Christentum) in Krisenzeiten, in Form eines Endzeit – Western, eine interessante Idee. Aber: muss sooooooooo DICKE aufgetragen werden (besonders der üble Schlussmonolog). Hier wirkt der Film wie schlechter Religionsunterricht. Auch das Ende ist bescheuert: (Spoiler) Das Eli blind ist kann sehr Symbolisch gedeutet werden, wirkt aber angesichts des Handlungsverlaufes total unrealistisch. Und muss dann auch noch das Mädchen als Gottes Rächerin los ziehen? Echt dämlich. Schade eigentlich.

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brandi3000

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Tja, gerade gesehen, und ich finde den Film - abesehen von recht beeindruckenden Bildern - leider nicht besonders gut.

Eli wird doch offensichtlich von Gott geleitet - mittels der Stimme, die ihm sowohl die Bibel als auch den Weg gewiesen hat. Dann wusste er auch im Haus, dass er und Solara überleben würden. Und insg. liegt es nahe, dass Eli wirklich blind sein soll. Nicht nur wegen der Blindenschrift; die Nahaufnahme am Ende des Films zeigt deutlich "trübe" Augen. Diese Szene kann eigentlich nur so gedeutet werden, dass der Zuschauer sehen soll, dass Eli erblindet ist. Geschossen etc. hat er dann auch immer nach Gefühl, weil er von "oben" "geleitet" wurde. Insofern würde ich dir, Greetling, da widersprechen wollen.

Falls Eli wirklich blind sein sollte, kann ich rückblickend vor so viel Propheten-Metapher fast nur noch würgen. Seit 30 Jahren jeden Tag schön Bibel lesen, unterwegs zusehen, wie Leute erschossen und vergewaltigt werden und nicht eingreifen, weil das blöde Buch gerettet werden muss, dann noch jeden der einen angreift umbringen (statt vielleicht nur außer Gefecht zu setzen) - ganz toll und ganz christlich.

Irgendwie alles sehr ärgerlich.


lieber_tee

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@ Greetling
Habe nochmal in den Film reingeschaut. Er hat mich weiterhin wenig überzeugt. Ob nun Eli am Ende blind wird oder von Anfang an, Gott geleitet, blind herumläuft ist für mich gar nicht mehr so wichtig. Es gibt genügend Hinweise für beide Ansichten. Und ob das Mädel nur nach hause geht oder Rache üben will oder Gottes Glauben verbreiten will, ist mir auch nicht mehr so wichtig. Wichtig für mich ist, das die Prophetenstory und (ob westlich-christlich oder andere) Religionssicht, als überzeugter Atheist, nervt. Da helfen mir die wenigen kritischen Betrachtungsweisen im Film auch nicht. Scheinbar Geschmacks- und Glaubenssache. Und ich finde der Film ist voller Symbolik, die entsprechen interpretiert werden müssen...


mel1202

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Bewertung7.0Sehenswert

Wirklich toll gemacht. Ein toller Soundtrack, die Kulissen sind wirklich sehr gut dargestellt & diese düstere Darstellung hat einfach gepasst.
Denzel Washington war super & selbst Mila Kunis hat mich diesmal wirklich überzeugt :)
Ein Film den man sich anschauen kann, der eigentlich ganz gut gelungen ist.

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Kreaexo

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wirklich guter Streifen mit sehr überzeugenden Darstellern und einem Endzeitszenario, das seines Gleichen sucht.
Gary Oldman, Mila Kunis und Denzel Washington waren ideal besetzt. Vorallem die Darstellung von Denzel Washington als Eli fand ich wirklich perfekt und zum Ende des Filmes bleibt nur eine Frage offen: War Eli nun blind oder nicht?

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