The Book of Eli

The Book of Eli (2010), US
Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010

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6.0 Kritiker
39 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
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von Albert Hughes und Allen Hughes, mit Denzel Washington und Mila Kunis

The Book of Eli ist ein postapokalyptischer Thriller der Hughes-Brüder, in dem Denzel Washington Eli spielt, der durch Amerika wandert und ein Buch bei sich trägt, welches den Schlüssel zum Überleben der Generationen in sich trägt. Als er Carnegie (gespielt von Gary Oldman) trifft und dieser selbst das Buch besitzen will, muss Eli um das Buch und das Überleben der Menschheit kämpfen.

Handlung von The Book of Eli
Nach einer Katastrophe, die fast alles Leben auf Erden ausgelöscht hat, bahnt sich im Jahr 2044 ein einsamer Wanderer seinen Weg auf zerstörten Freeways und durch kalte Ruinen. Die Umgebung ist feindselig, überall könnten marodierende Banden zuschlagen und ein Schluck Wasser oder ein paar Schuhe entscheiden, wer unter Jägern und Gejagten den nächsten Tag erlebt.

Der Name des Wanderers ist Eli (Denzel Washington). Obwohl er nicht weiß, ob es tatsächlich irgendwo noch Hoffnung für die Zivilisation gibt, ist er unterwegs nach Westen. Im Gepäck ein mysteriöses Buch, das auch von anderen manisch begehrt und von Eli mit seinem Leben geschützt wird. In einer zerfallenen Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren herrscht, trifft Eli auf den despotischen Carnegie (Gary Oldman), der seinem Geheimnis bald auf die Schliche kommt.

Zwar kann sich Eli zunächst der Waffengewalt von Carnegies Schergen erwehren und mit Hilfe der jungen Solara (Mila Kunis) flüchten. Doch beim nächsten Wiedertreffen der Kontrahenten wird Eli nicht nur seines Besitzes beraubt, sondern auch mit einem Bauchschuss zum Sterben zurückgelassen. Carnegie scheint sein Ziel erreicht zu haben. Bis Eli die Kraft und den Glauben an sich selbst findet, um noch einmal aufzustehen und am Ende seines Weges all seine verblüffenden Geheimnisse preiszugeben.

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Cast & Crew


Kritiken (25) — Film: The Book of Eli

Xander8112: at the movies

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5.0Geht so

[...]
Es geht sehr biblisch zu, und nicht nur aufgrund des Filmtitels kommt es einem vor als würde man ein Kapitel aus der Bibel mit einem bis dato unbekannten Propheten sehen. Für Leute, die mit Gottes Botschaft wenig anfangen können, wird der Film zu einer Qual, die Grundaussage ist zudem mit „Und bist du nicht gläubig, so brauch ich Gewalt“ sehr fragwürdig. Man stelle sich einfach mal vor, anstelle der Bibel würde es um den Koran gehen – unvorstellbar, das Geschrei wäre groß. Religionsunterricht mit großem Budget in einer Welt, in der passender Weise Dan Browns „Sakrileg“ verbrannt wird. Der coole, sonnenbebrillte Christ der Zukunft wäscht sich mit Erfrischungstüchern von Kentucky Fried Chicken, hört Musik über den iPod und metzelt sich mit seiner Machete den Weg frei, um die frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Das lässt nicht wirklich für die Menschheit hoffen.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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8.0Ausgezeichnet

"The Book of Eli" ist der erste Film der Huges Brüder seit "from Hell". Nach immerhin neun Jahren melden sie sich mit ihrem Endzeitspektakel zurück. Dabei haben sie für ihren aktuellen Streifen nicht nur die optimale Besetzung engagiert, sondern schaffen es Action im Hochglanzformat eine tiefgründige, wenn nicht sogar philosophische Note zu geben. Die Art wie diese Aspekte zusammenfinden macht diesen Film doch sehr speziell und zu etwas besonderem.

Dabei ist die eigentliche Handlung ist einem One-Liner erzählt. Dass der Film dennoch zu gefallen weiß liegt an der geilen Optik, sehr guten Schauspielern und der Art, wie die Geschichte erzählt wird.

Die Optik ist geil gemacht: Stellenweise an die verwüsteten Landstriche in "Terminator 4" erinnernd wirken die verwüsteten Landstriche endlos, die verlassenen Häuserruinen trostlos. Hier kämpfen die Menschen ums nackte Überleben, und das wird auch genauso vermittelt. Innerhalb kürzester…

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Die Regiezwillinge Allen und Albert Hughes gehören zu den selektiveren Moviemakern unserer Zeit. Lediglich vier Kinofilme und eine Dokumentation haben sie in 16 Karrierejahren inszeniert, zuletzt die „Jack The Ripper“-Variante „From Hell“. Mit dem Endzeitactionabenteuer „The Book Of Eli“ bescheren sie uns die Hölle auf Erden: Ein Atomkrieg hat nahezu alles Leben ausgelöscht.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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7.5Sehenswert

[...]Denn die Hughes-Brüder zitieren nicht einzig aus der Bibel daher. „The Book of Eli“ ist Western, „Mad Max“, „Waterworld“, er ist in seinen stärksten und einsaugensten Bildern fast eine 1:1-Umsetzung des großartigen Games „Fallout 3“, der Film sucht sich seine Vorbilder also auf den naheliegenden und ziemlich weltlichen Gebieten. Zusammen mit dem elegischen Soundtrack von Atticus Ross, vielfach bestehend aus anschwillenden und dröhnenden Geräuschen und Instrumenten, und den wirklich berauschend „schönen“ Aufnahmen einer farblosen, entvölkerten, gar nicht so sehr verwüsteten sondern einfach nur leeren Welt, schafft der Film allerdings eine enorme audio-visuelle Dichte und Atmosphäre, deren Faszination man sich kaum entziehen kann. Sie hat zweiffellos ihre Wirkung, diese Aussicht auf eine Welt, die nach ihrem Ende ganz von vorne beginnt und ähnlich wie man in Bethesdas „Fallout 3“ einen nicht geringen Anteil der Spielzeit mit ausgiebigen Märschen durch das bedrückend-beeindruckende Ödland verbrachte, kann auch „The Book of Eli“ am meisten überzeugen, wenn er schwelgt im Anblick von kahlen Panoramen, zerfurchten Wüsten und Autobahnen, die wie gebrochene Knochen aus diesem leblosen Körper Welt herausragen[...]

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Ciprian David: NEGATIV

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8.0Ausgezeichnet

Naturaufnahmen eröffnen diesen Film. Doch die Natur ist anders als wir sie kennen. Asche fliegt anstelle von Blättern durch die Luft, Asche ersetzt das Laub auf dem Boden. Eine magere, felllose Katze sucht im Wald, in der Nähe von menschlichen Skeletten, nach Nahrung. Sogar eine Atemschutzmaske liegt halb vergraben am Boden. Ehe sich das Gesamtbild unter dem Wort Atomkrieg zusammenfügt, gleitet ein Pfeil ebenso ruhig durch den Wald wie der Schütze auf seine Beute lauerte. Die Katze wird zur Nahrung. Die Nahrung wird zum Prinzip, zum Zweck, denn allein Nahrung braucht der Mensch um zu überleben, sagt uns bisher der neue Film der Hughes Brüder. Doch das war nur die Anfangssequenz....

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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2.5Ärgerlich

Missglückter Endzeit-Western: bemüht um epische Breite, durchzogen von einer zweifelhaften Theologie

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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5.5Geht so

Der philosophisch-christliche Ansatz, dass eine Welt, in der die Menschen das Lesen verlernt haben, eine Art Jesus bedarf, der das Wissen und das Buch aller Bücher bis über seinen Tod hinaus weiterträgt, wird leider nur angedeutet. Den Kampfszenen und der Beseitigung alles Bösen auf dessem Weg wird hier dafür vielmehr Bedeutung zugeteilt. Schade!

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.5Geht so

Ansonsten regiert im Film nämlich grau in grau, und das gilt nicht nur für den Inhalt, sondern eben auch für die Optik. Schon das Bale- und sonstige Desaster „Terminator: Salvation“ hat angedeutet, dass dem Kino offensichtlich nicht mehr sonderlich viel zum Thema Apokalypse einfällt. Geröll, Kies und Staub – man hätte sich auch nicht gewundert, wenn John Connor Eli auf einmal heroisch beigesprungen wäre, so austauschbar sehen allein diese beiden Filme in Sachen Optik aus. Aber keine Sorge: „The Book of Eli“ hat auch seine guten Seiten. Es sind nicht viele, aber immerhin. Zum Einen weiß Denzel Washington in seiner Rolle durchaus zu Gefallen, und zum Anderen ist Gary Oldman mal wieder richtig schön fies in seiner Rolle des durchgeknallten und bibliophilen Despoten. Dazu gibt es noch die eine oder andere gelungene Anspielung an die gegenwärtige Popkultur. Zudem weiß noch des Rätsels Lösung der gesamten Angelegenheit, an dieser Stelle natürlich nicht verraten, durchaus zu Gefallen. Nichts desto trotz: Wenn am Ende von „The Book of Eli“ Mila Kunis als Amazonen-Verschnitt bis an die Zähne bewaffnet in die Einöde stiefelt, und somit die Grundlage für ein etwaiges Sequel liefert, bleibt doch die Frage im Raum stehen, wer das eigentlich sehen will?

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Corsovilla: SchönerDenken

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4.0Uninteressant

Nicht reingehen! “Book of Eli” ist ausschließlich für Freunde des postapokalyptischen B-Movies geeignet. Diesem 80er Jahre-Genre hat der Film nichts hinzugefügt, ein überflüssiger Film, dessen religiöse “Botschaft” völlig unklar bleibt. Nur einzelne kurzweilige Szenen und die beiden Hauptdarsteller verhindern, dass man den Kinosaal vor Ende des Films verlässt. Höhepunkt des Kinoabends war folgender Dialog eine Reihe vor uns:
Er (überrascht): “Ah, das Buch ist die Bibel!”
Sie (schlecht gelaunt): “Was hast Du gedacht, welches Buch das ist? HARRY POTTER?”

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xXIzeXx

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ist derteil mit der bibel gespoilert???


M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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7.0Sehenswert

Der Minimalismus des Drehbuchs und die Konzentration der Inszenierung wirken aber nicht immer positiv: Lang dümpelt der Film dramaturgisch dahin, ohne große Actionmomente, ohne funktionierende Figuren. Nur Tom Waits' tolle Kleinstrolle sorgt für Heiterkeit, bis das gut vorbereitete Finale doch noch einen Blick in die Zukunft (mit Malcolm McDowell!) bietet

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Evie: www.inderzange.de

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5.0Geht so

Die Hughes Brothers, die mit ihrem 2001 erschienen Werk "From Hell" zuletzt zusammen gearbeitet haben, bringen jetzt ihren neusten Streich auf die große Leinwand. "The Book of Eli" ist genauso hochkarätig besetzt wie "From Hell" seinerzeits. Und man versuchte wie auch damals einiges mit den Schauspielern zu überdecken, nicht was die Story angeht. Aber ob nach so langer Zeit die beiden Brüder noch harmonieren werden wir jetzt herausfinden.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Die alte Geschichte wirkt im Look der Hughes-Brüder erschreckend und ungemein eindrucksvoll. „The Book of Eli“ ist Post-Western und mehr. Aber vor allem cool in der Person von Eli / Denzel. Er zitiert Bibel und Johnny Cash, sein einziger Begleiter ist lange Zeit ein iPod Classic. Elis Weg nach Westen ist ihm prophezeit, vielleicht gibt ihm das diese atemberaubende Sicherheit. Neben Washington kann Oldman nicht so beeindrucken wie in ziemlich der gleichen Rolle beim „Fünften Element“. Dafür freut man sich, Tom Waits im Tante Emma-Laden zu sehen. Und: keine Sorge, das ist kein missionarischer Film

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Die Hughes-Brüder entwerfen eine düstere Zukunftswelt, in die verschiedene Kinogenres, etwa der Western- oder der Science-Fiction-Film, Eingang finden. Kameramann Don Burgess liefert verwaschene, an Comics erinnernde Bilder, die von der archaisch anmutenden Filmmusik von Atticus Ross kongenial unterstützt werden. Im Gegensatz zu anderen Filmen des Genres verwendet „The Book of Eli“ keine Rückblenden, um zu verdeutlichen, wie es zur Katastrophe kam. Mit einem ausgesprochenen Gespür für Tempo enthüllt der Film jedoch nach und nach einige Informationen, die vor allem in der Aussage gipfeln, die meisten Menschen hätten in der Bibel die Ursachen des Krieges gesehen. Deswegen haben sie versucht, alle Exemplare zu verbrennen. Der Zustand der Welt straft indes dreißig Jahre später die Einschätzung eindrücklich Lügen: Ohne die Bibel, ohne den Glauben an eine transzendente Welt sind die Menschen zu Bestien geworden. Das Außerordentliche an „The Book of Eli“ liegt gerade darin,…

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F. Everschor: Film-Dienst.de

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4.0Uninteressant

Hughes-Brüder zugute halten, dass er eine Menge Stilwillen besitzt. Selten hat verbrannte Erde auf der Leinwand so gut ausgesehen, und selten hat sich ein Kameramann bemüßigt gefühlt, den Überresten einer vergangenen Zivilisation so kunstfertige Perspektiven abzugewinnen. Doch die Rechnung der Regisseure, „Mad Max“-Kino und Bibelfestigkeit miteinander zu versöhnen, geht schief. Wenn Denzel Washington seinem Teenager-Schützling das Beten vor dem Essen beibringt oder zu nächtlicher Stunde aus der Bibel zitiert, dann hat das nicht einmal eine Unze der Glaubwürdigkeit, die er an den Tag legt, wenn er einem Straßenräuber die Hand abschlägt. Ernst nehmen kann man diese Art Anbiederung an die Millionen wiedergeborener Christen in Amerika gewiss nicht, selbst wenn man gewillt sein sollte, über die zahllosen Ungereimtheiten und Unwahrscheinlichkeiten des Films hinweg zu sehen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.0Sehenswert

Ähnlich wie die Werke der Wachowski-Brüder, so sind auch die Filme der Hughes-Brothers von einem unbändigen Willen zur Stilisierung der Coolness geprägt. Ihre Comicverfilmung „From Hell“ war ein Beispiel dafür und ähnlich sieht es nun bei „The Book of Eli“ aus.
Das regieführende Brüderpaar entwirft darin ein Zukunftsszenario, in dem die zivilisierte Welt wie wir sie kennen untergegangen ist: Der Kampf zwischen den Religionen führte zu einem Nuklearkrieg, der den Globus verwüstet und die Menschheit stark dezimiert hat. Die Überlebenden sind zurückgefallen in eine vorindustrielle Welt des Tauschhandels, in der unverseuchtes Trinkwasser zu den kostbarsten Gütern zählt, und die beherrscht wird von marodierenden Banden, die ihre Opfer rücksichtslos und brutal ausrauben. Durch diese gefährliche Ödnis zieht Eli (Denzel Washington) mit einem geheimnisvollen Buch in seinem Rucksack gen Westen. Auf seiner Wanderung trifft er auf den cholerischen Kleinstadt-Despoten Carnegie (Gary Oldman), der das Geheimnis hinter Elis Buch lüftet und ihm den großformatigen Schinken abnehmen will. Zwar gelingt Eli zusammen mit Carnegies Tochter Solara (Mila Kunis) die Flucht, doch der Bandenboss und seine Schergen bleiben den beiden dicht auf den Fersen.
Das Szenario ist klassisch und besitzt dank diverser Anleihen bei ähnlich gelagerten Streifen wie „Die Klapperschlange“ oder „Mad Max“ stets etwas sympathisch Retrohaftes. Die ausgemergelten Bilder und ein lässiger Denzel Washington strotzen dabei in jeder Einstellung förmlich vor Coolness, während dieser mit Western- und Samurai-Motiven geschickt spielende und packende Apokalypse-Actioner zwischen in sich gekehrter Kontemplation und brutaler Action hin und her pendelt. Beim finalen Schlusstwist wird dann zwar in Sachen Missionierung ein wenig dick aufgetragen, was den positiven Gesamteindruck jedoch nicht nachhaltig zu schmälern vermag.

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G. Pscheider: ray G. Pscheider: ray

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6.0Ganz gut

Die erste halbe Stunde funktioniert dank der ausgezeichneten Kameraarbeit und der klugen, weil sparsamen Inszenierung sogar ausgezeichnet, auch weil man noch nicht weiß, worum es eigentlich geht. Die zweite Hälfte erschöpft sich in noch immer zumindest ordentlich gemachten Action-Sequenzen von Flucht, Verfolgung und Belagerung. Beim völlig unglaubwürdigen Schlusstwist weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll.

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R. Zimmermann: critic.de

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7.5Sehenswert

The Book Of Eli ist weder Literatur- noch Comicverfilmung, auch wenn die Handlung und die Figurenzeichnung letzteres vermuten lassen. Das Erstlingswerk von Drehbuchautor Gary Whitta reiht Gleichnisse und Symbolismen mit solchem Eifer aneinander, als gelte es eine weitere Bibelgeschichte mit massentauglicher Low-Level-Chiffre zu schaffen. Mit diesem Knobel-Faktor geht der Film qualitativ weit über andere ähnlich gelagerte Produktionen à la Kostners Postman (The Postman, 1997) hinaus.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Die Passion Denzels. Grauenhaft freudloser Apocalypsenfilm, der jeden unterhaltsamen Ansatz in humorlosem Gestarre erstickt. Ohne jede Selbstironie wird hier die frohe Botschaft mit dem blutigen Schmiedehammer verbreitet und selbst ein Nahe an der Selbstparodie agierende Gary Oldman schafft es nicht diesen inhaltsleeren, moralisch fragwürdigen und menschenfeindlichen Film zu retten. Der krampfige Schlusstwist, der die Zuschauer schlichtweg für blöd verkauft, macht das Ganze noch ärgerlicher. Wie sagte ein US-Kollege so schön: Dieser Film macht für das Christentum, was Battlefield Earth für Scientology getan hat. Amen.

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Deep Ford

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Hab's doch geahnt, dass die Story nüschts taugt. Und dann auch noch ein Werbevideo rechter Christen - also wieder ein Fall für eine semilegale Streamingseite...


flow206

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Jeder der nicht gerade 68er oder linksextrem verblendet ist wird diesen Film durchaus gut finden können.


Edward Douglas: ComingSoon.net

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5.0Geht so

Weder gutes Produktions-Design, noch coole Action-Szenen können die schwache und schablonenhafte Geschichte sowie die stereotypen Charaktere, die wir so schon viel zu oft gesehen haben, wett machen. Es gibt zusätzlich noch einen lächerlichen Twist in der Story, der einfach nur ärgerlich ist.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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8.0Ausgezeichnet

Obwohl nicht so lyrisch wie “Die Strasse”, […], benutzt “The Book of Eli” die Genre-Konventionen des Western um seinen Haupt-Charakter zu einer mythischen Gestalt zu machen. Washington, immer interessant, bringt die ganze Kraft seines intensiven Blicks und seines versöhnenden Lächelns in diese Rolle mit ein. Sein Pilger der Postapokalypse sieht hinter die unmittelbaren Bedürfnisse und in eine Welt, die größer ist als er selbst. In einem Wort, dieser Film ist inspirierend.

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boabob

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Gilt genannte Inspiration auch für den Fall, wenn Mr. Washington mit dem Koran anstatt der Bibel über die Strassen gereist wäre ?


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Kommentare (264) — Film: The Book of Eli

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

super film, regt zum denken an und lässt einen überrrascht zurück

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HelloItsMe

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Bewertung6.0Ganz gut

Anfangs dachte ich tatsächlich, dass "The Book of Eli" nach sehr langer Zeit wieder mal ein sehr guter Film sein wird. Aber mit voranschreitender Story - oder eben nicht Story, wie sich nachher feststellen lies - verliert die ganze Sache an Hand und Fuß. Es mangelt nicht an authentischen Bildern, Szenen oder Phrasen.
Nein, eigentlich wird die Gesamthandlung irgendwann einfach langweilig und endet auch leider so.

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Andy Dufresne

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Schau mer mal 2012 soll es ja soweit sein ;D


HelloItsMe

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Ich schätze, in der Realität haben wir es dann mit mehreren Glaubensvertretern zu tun. Ach du...


JesusQuintana

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

also ja die ganze religionskacke ist nervig... aber darüber hinweggesehen find ich ist das ein recht unterhaltsamer aber tatsächlich nicht durch intelligenz brillierender endzeit-neo-western.

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chs88

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Bewertung3.0Schwach

Grandiose Optik, muss man schon sagen, dadurch tolle Atmosphäre, zu Beginn. Nach und nach wird es aber dann immer schwächer. Die Story ist einfach, sagen wir mal, klerikal verseucht, und auf so was stehe ich gar nicht. Eigentlich sehr schade, denn ansonsten wird einiges geboten. Oldman ist ein klasse Bösewicht, etwas Overacting, aber klasse, Washington, ebenfalls tadellos, und Kunis bietet das hübsche Gesicht, das in einem Endzeitfilm natürlich nicht fehlen darf, so als Gegenpol zu den ganzen dreckigen Halunken. Action kriegt man auch ordentlich. Passt eigentlich alles, nur die Story ist einfach nicht mein Ding, zu sehr polarisierend und auch nicht immer stimmig.
Ärgerlich, muss man einfach sagen. Hätte man die Kirche ein wenig mehr im Dorf gelassen, und nicht in diesen Film verfrachtet, wäre es bestimmt was richtig Tolles geworden.

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ihre-herrlichkeit

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Naja, mit ein wenig Augenzwinkern.


Andy Dufresne

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:D


Rukus

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Bewertung2.5Ärgerlich

The Book of Eli ist ein Film mit zwei Gesichtern, einem intelligenten und einem religiös-verklärten. Eigentlich steh ich ja auf Endzeitfilme und Postapokalypse, und da liefert dieser Streifen zumindest optisch einiges ab. Daher will ich mal mit den positiven Aspekten beginnen. Alles ist schön kaputt und sieht wirklich ordentlich aus, klasse Bilder und Ausstattung. Dazu gibt es ordentlich Action und insgesamt eine sehr passende Atmosphäre.

Die negative Seite zeigt sich leider sehr schnell. Es ist eine überzogene Bibelstunde mit deftigen Logikbrüchen. Was mit einer coolen Actioneinlage in einer kaputten Welt beginnt, stellt sich schnell als spirituelle Mission heraus. Was wirklich zur Apokalypse geführt hat, kann man sich in groben Zügen zusammen reimen (großer Krieg, evtl. atomar geführt, wegen der blendenden Blitze?). Das wäre ja noch egal, wenn der Rest logisch wäre. Wieso ist das ganze Land nicht durch die diversen AKW verstrahlt? Runterfahren mag ja noch klappen, aber was ist mit den Brennstäben? Wo kommt irgendwelche Nahrung her? Wieso braucht ein Mensch 30 Jahre, um die Ostküste der USA zu erreichen (mit der größte Bullshit)? Wieso hat Solara so viel mehr Sprit als Carnegie? Wieso handeln wieder so viele Charaktere strunzdumm? Ich werde verfolgt, also geh ich genau an die Orte, die jeder auf Meilen sieht ... looogisch.

Ich frage mich, welche Messege der Film wirklich haben soll. Die extrem religiöse sticht sehr stark heraus, was man auch am Ende sehr gut sehen kann. Die intelligentesten Zeilen liefert aber ausgerechnet der Schurke, Carnegie (Gary Oldman). "Das ist kein beschissenes Buch. Es ist eine Waffe. Eine Waffe, die direkt auf das Herz und den Verstand der Schwachen und Verzweifelten zielt, damit können wir sie kontrollieren. Wenn wir über mehr als eine kleine, beschissene Stadt herrschen wollen, dann müssen wir es haben. Die Menschen werden genau das tun, was ich ihnen sage, wenn es die Worte aus dem Buch sind. - Das gab es schon mal, und es wird wieder funktionieren. Dazu brauchen wir nur das Buch." In Kombination mit Elis Aussage, dass "angeblich" das Buch, also die Bibel der Grund für den Krieg war, eine quintessenzielle Botschaft, wenn man so will. Wenn das die echte Aussage gewesen wäre, würd ich da meine drei Kreuze drunter setzen ... Allein, mir fehlt der Glaube. ;)

Den größten Bullshit des Film verpack ich jetzt mal in nem Spoiler!
Erstens frage ich mich, wieso der Typ so einen Aufriss um dieses blöde Buch macht, wenn er es ohnehin auswendig kennt und die Zahl derer, die Braille lesen können verschwindend gering sein dürfte? Nein, er riskiert alles und rückt es dann einfach so raus. Ganz abgesehen davon, dass ich den Schmöker vor Betreten der Stadt versteckt hätte. Und dann kommt die größte Frage von allen ... wie passt die komplett Bibel in Braille in so ein relativ kleines Buch? Während man selbst 8-Punktschrift noch durchaus lesen kann, ist Braille nicht einfach so verkleinerbar. Die bräuchten zig Bände.
Spoiler Ende!

Was vom Filme übrig blieb ... Optisch und atmosphärisch ist der Film weitestgehend gelungen. An Action ist auch gut was geboten und Gary Oldman liefert wieder einmal eine tadellose Leistung ab. Die teils deutlichen Plotholes und Logikfehler würden eigentlich schon reichen, um den Film merklich abzuwerten, aber diese schamlose, sehr platte Bibelstunde ist einfach nur noch lächerlich. Dass man Ordnung schaffen und Kultur widerherstellen will, ist ja völlig logisch, aber hier wirkt es ziemlich plump. Abgesehen davon, dass man einem Volk, das nicht lesen kann, eh alles erzählen kann. An seiner Stelle hätte ich mir eine Botschaft überlegt, ein beliebiges Buch genommen und munter irgendwas verkündet. Angeblich ist er ja mit der Bibel aufgewachsen ... Sorry, das ging nach hinten los. Mit dem Setting hätte man nen ungleich besseren Film machen können.

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Jerem1ah

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Ich bin ja normalerweise auch jemand, der leider viel zu pedantisch an Filme herangeht, aber so ein Korinthenkacker wie du bin nicht mal ich. Es ist ein Film, da darf es unrealistisch sein und wenn man nicht so genau hinsieht, fällt das nicht einmal auf! In einem der frühen Western (Ich erinnere mich leider nicht mehr genau) gab es eine lange Verfolgungszene in der Indianer einer Karawane mit Kutschen hinterher jagten. Nach der Premiere fragte ein Zuschauer den Regisseur, warum denn die Indianer nicht einfach die Pferde erschossen hätten und der Regisseur antwortete nur genervt: "Weil dann der Film zu Ende gewesen wäre!" Genau das halte ich mir immer wieder vor Augen, wenn ich mal wieder den mangelnden Realismus in Filmen vermisse. Das gleiche gilt für den religiösen Aspekt. Ich glaube nicht an Gott, dennoch gibt es so etwas wie Glauben in dieser Welt und warum sollte man darüber keinen Film machen und das Thema aufgreifen? Für mich ist the Book of Eli wie ein Märchen. Er wird von Gott beschützt, weil er auf einer Mission ist. Ich finde das als Erklärung völlig in Ordnung. Ich reg mich ja auch nicht auf, dass sie bei Star Wars Lichtgeschwindigkeit fliegen können, obwohl das unmöglich ist. Ich akzeptiere es, weil es einfach zum Film und zur Geschichte dazu gehört. Deine Argumente, weswegen du den Film so schlecht bewertet hast, kann ich nicht nachvollziehen, weil du ja selbst sagst, die Atmosphäre, die Bilder und die Action sind toll.


Rukus

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Was bringen mir bitte ne tolle Atmo und ein paar coole Actioneinlagen, wenn die Story fürn Arsch ist? Der Film ist nunmal bräsiger Bullshit. Natürlich darf ein Film unrealistisch sein, nur gibt es bei allem gewisse Grenzen und die liegen für jeden anders. Der Streifen hier überschreitet in genannten Punkten meine Grenzen. Bei Trashfilmen oder Parodien seh ich das etwas anders, aber der Film hier versucht ernst genommen zu werden, dann muss er sich auch hinterfragen lassen. Und alles in allem ist der Film für mich einfach nur richtig schlecht.


Naium

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Bewertung6.0Ganz gut

Guter Film, gefallen hat mir nicht, dass die Geschichte zu offensichtlich ein Loblied an die Bibel war, gefallen hat mir, die schauspielerische Leistung in den meisten Fällen und die Auflösung.

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Mike Myers

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine großartige und stimmige Hommage an Zatoichi, stylisches Samuraikino und die Ödnis von Fallout. Was hier so offensiv biblisch sein soll, entgeht mir etwas. Eher Antibiblisch, denn immerhin wollte nur der Antagonist damit wie in alten Zeiten das Volk kontrollieren (kein religiöser Film würde so etwas propagieren) und am Ende wird das Buch doch nur zu den anderen heiligen Schriften für seinen Sammelwert ins Regal gestellt. Kein Schwein predigt damit. Eli war einfach nur ein seelisch zerstörter Mensch, der sich verzweifelt an etwas klammerte. Auch seinen IPod. War Steve Jobs sein Nebengott?

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deGoetti

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiss nicht ganz was ich von dem Film halten soll. Er ist sehenswert aber man verpasst nichts. Die Story ist leider sehr oberflächlich und berechenbar. Wer sich einen postapokaliptisches Film sehen möchte ist mit anderen Filmen besser bedient (z. B. The Road)

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Andy Dufresne

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Bewertung5.5Geht so

Guter Endzeitfilm geht wahrlich anders.
Wirklich schlechte Unterhaltung allerdings auch.

Wer ein bis zwei Augen zudrückt und gerne sinnlos platzierte (aber ganz ordentlich gemachte) Action und unfreiwillige Komik mag, wer Denzel Washington als quasi unbesiegbaren (Glaubens-) Weltenretter sehen möchte,wer einen overactenden Gary Oldman als Bösewicht bestaunen will und als Garnierung noch ein Faible für die für diese Umstände viel zu hübsche Mila Kunis hat, der wird leidlich gut bedient.

Aus der Grundidee des Filmes und diesen Schauspielern hätten die Regisseursbrüder Hughes ganz klar mehr rausholen können oder besser müssen.
Mit "Menace II Society", "Dead Presidents" und auch mit "From Hell" haben sie ja schon bewiesen das sie es deutlich besser können.
Schade drum.

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Akira_L

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Nunja, ich kann mit Actionfilmen allgemein sowieso nicht viel anfangen.


Andy Dufresne

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Ich LIEBE Actionfilme und find ihn trotzdem 5,5 ;D


ChriS*

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Bewertung3.0Schwach

ums kurz zu machen:
Ziemlich langweiliger Film, war echt schwer konzentriert zu bleiben und den Film zu sehen wenn man auch die Möglichkeit hat, das man die weiße decke eine Raumes anstarren kann
1 Pluspunkt für Kunis, sehe sie immer wieder gerne :)

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Real.

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Bewertung9.0Herausragend

[ACHTUNG TEILW. SPOILER]

Der Film entführt uns in eine post-apokalyptische Welt wie man sie schon oft gesehen hat. Doch diese Welt hat wirklich etwas an sich was fesselt. Die starken Schatten die grelle Sonne, die harten Kontraste und die wirklich gut dargestellte Ödniss sind ein Augenschmauß der anderen Sorte.
Die Handlung hat für meine Begriffe Hand und Fuß. Ein Prophet macht sich auf dem Weg zu seinem bestimmungs Ort und erkennt zwischen durch, dass er das was er "ließt" auch umsetzten soll und am Ende erreicht er sein Ziel und kann von dieser Welt gehen.
Das mysteriöse Buch sorgt am ende auch für eine große Überaschung, die ich so nicht erwartet hätte. Auch Alcatraz ist für mich eine sehr gute Wahl als finalen Ort und ein würdiges Ziel. Ebenso sind die Schauspieler ihrer Rollen würdig und machen einen mehr als guten Job. Gepart wird das ganze noch mit rassigen Action-Szenen und vielen ungelösten Fragen, die dem Film zusätzliche Tiefe geben.
Auch der Soundtrack ist nicht zu verachten. Vorallem wenn die "Titelmelodie" ein paar mal einsetzt kommt das richtig dramatische Feeling zum Film auf.

Alles in allem ein wirklich sehr gelungener Film den ich mir sicher noch mehr als einmal Ansehen werde. Schade finde ich es nur, dass so viele hier "Bibel" und "Religion" hören und direkt mit ihrem Anti-Propaganda-Sprechchören beginnen. Sehr schade, dass viele ein sollches Meisterwerk nicht ohne eine pseudo kritische Grundeinstellung sehen können und so viel von der Atmosphere verloren geht.

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czesna

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Nachdem ich jetzt deinen Filmgeschmack kenne, wundern mich deine Grammatik und Rechtschreibung nicht mehr ;)


Tachitalili

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine sehr gute Idee scheitert daran dass keine Handlung gefunden worden ist, die realistisch ist, vielleich sogar spannend ist und daran dass keine besonderen Symphathieträger gegeben sind.

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schwedenretter

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Bewertung5.0Geht so

irgendwie hat man das alles schon mal gehört... gary oldman spielt sehr gut, die landschaft is schön.

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-Schulte-

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Bewertung6.5Ganz gut

Nett gemacht und an einigen Stellen auch wirklich faszinierend, doch defintiv keines von Denzel Washingtons besten Werken.

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RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

Typischer Endzeit-Film, der zur keinem Zeitpunkt wirklich überrascht. Selbst das Eli das Buch auswendig kann, war nichts überraschendes. Wenn der sein Leben lang jeden Tag darin liest und kein anderes Buch sein eigen nennt. Es war schnell klar um welches Buch es geht. Denn welches ist das wichtigste und meist gelesene Buch, das je gedruckt wurde? Einzig die Darstellung von D.Washington hält den Zuschauer bei der Stange. Und seine Action-Einlagen sind nicht ohne.

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mad02

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Bewertung5.5Geht so

Na nu! Wer hat den hier bei Waterworld das Wasser abgelassen. Irgendwie musste ich die ganze Zeit an Waterworld denken, nur mit deutlich weniger Wasser. Ansonsten war der Film optisch ganz ansehnlich aber ansonsten nicht wirklich großes Kino. Die Story war so dünn wie das Wasser im Film selbst. Die leichte Kritik an der Kirche in der Mitte war ganz nett aber dann gings auch schon wieder in die genau andere Richtung. Das Ende grenzte dann schon fast an kirchlicher Selbstbeweihräucherung. Dann gabs natürlich noch die bösen Buben, die unserem Helden das Leben schwer machen und Terror und Angst verbreiten, aber als Pfadfinder hat man ja immer ein ordentliches Messer am Start. Wenigstens war Denzel kein Mutant oder ist zum Schluss als Engel in die Lüfte davon geflogen.

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cosmagalaxies

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Bewertung9.0Herausragend

Fesselnd und übt auf mich, trotz manchen Ungereimtheiten, einen stimmigen und, ja, interesannt-angenehmen Eindruck aus.

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audio

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Bewertung7.0Sehenswert

Vorweg: Ich kann Denzel Washington nicht leiden, ich kann diesen ganzen Quatsch rund um die Bibel nicht leiden, ich mag dieses christliche Geschwafel und die darin schwingende Moralkeule nicht leiden... Aber hey... Auch wir Atheisten sollten mal ein wenig entspannter sein, wenn es weniger um Bekehrung des Publikums als um den Plot an sich geht... Und D.W. kann man hier sogar ertragen.

was mich tatsächlich beeindruckt hat, war die Konsequenz dieses Endzeit-Roadmovies, der Plot war höchst interessant und in sich so stimmig, wie die Bilderfolge von Kamera bis Schnitt. Und, um hier keine Spoilerwarnungen setzen zu müssen, nur eins: Ich war sogar überrascht!!!

Gelungener Film für einen samstagabend zuhause!

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J4KOB

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Für den Film muss man eigentlich gar nicht wirklich gläubig sein. Ich bin Agnostiker (also sind wir ja irgendwie verwandt xD) aber hab den Teil ziemlich gut gefunden. Denn das was der Film sagt ist ja nicht unbedingt, dass die Bibel gut ist, sondern einfach dass dieses Buch in der Vergangenheit eine unglaubliche Macht verliehen hat. Und dass kann man nicht abstreiten ^^


Tyler Durden 80

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Bewertung6.0Ganz gut

Stimmung und Atmosphäre waren am Anfang genial, Landschaft war auch gut dargestellt, doch irgendwie war dann das Ende etwas seltsam.

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audio

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Tyler, Tyler, Tyler... Wie wäre es mit ner SPOILER-Warnung???


Tyler Durden 80

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hm hatte ich erst überlegt, doch naja ich kann mich da nie zurück halten ;)


Anton Gorodezki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Extrem cooler Endzeit-Film, der mit einem ebenso agierenden Denzel Washington und einem beeindruckenden Setting überzeugen kann. Obwohl der Regler für die Farbentsättigung manchmal fast etwas zu weit abgedreht wurde - manche Sequenzen sind nahezu schwarzweiß - wird die trostlose postapokalyptische Atmosphäre durch hervorragende Bilder sehr schön transportiert. Gary Oldman spielt ebenfalls sehr gut, wenn auch (wie schon mehrfach erwähnt) teils etwas übertrieben.

Sowohl diese Figur, vielmehr aber auch die offensichtliche Unverwundbarkeit und das hohe Ausmaß an Fähigkeiten zur Selbstverteidigung Elis - wie auch immer er diese erworben haben mag - während zahlreicher actiongeladener Kampfszenen erinnern zuweilen an eine Comicverfilmung. Jedoch liefert der Film zumindest bis unmittelbar vor das Ende sehr gute Unterhaltung. Das Thema, wie sich eine Gesellschaft sozusagen von Null an, ohne Struktur, ohne Gesetze, Polizei usw.; also um Jahrtausende zurückgeworfen und ohne auf das in wiederum Tausenden Jahren davor erworbene Wissen zurückgreifen zu können, entwickeln würde, ist schliesslich immer wieder sehr interessant. Und welch fragwürdige Rolle hierbei die Religion spielen kann, wird hier natürlich nur angedeutet. Der Film sieht sich ja wohl nicht als Medium, dieses Thema ernsthaft philosophisch zu behandeln.

[spoiler]
Das Ende ist allerdings dumm und macht wieder einiges kaputt. Wenn er wirklich blind ist, könnte er all das zuvor nicht gemacht haben. Er hätte schon Probleme gahabt, die hässliche Katze in der 1. Szene mit der Armbrust zu treffen. Ausserdem, die ganze Bibel auswendig zu können, kommt auch nicht sehr glaubwürdig rüber. Wieviel Seiten hat das Ding...2.000?...

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