The Book of Eli

The Book of Eli (2010), US Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Kinostart 18.02.2010


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Kritiker
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von Albert Hughes und Allen Hughes, mit Denzel Washington und Gary Oldman

The Book of Eli ist ein postapokalyptischer Thriller der Hughes-Brüder, in dem Denzel Washington Eli spielt, der den Schlüssel zum Überleben der Generationen in einem Buch mit sich trägt.

Nach einer Katastrophe, die fast alles Leben auf Erden ausgelöscht hat, bahnt sich im Jahr 2044 ein einsamer Wanderer seinen Weg auf zerstörten Freeways und durch kalte Ruinen. Die Umgebung ist feindselig, überall könnten marodierende Banden zuschlagen und ein Schluck Wasser oder ein paar Schuhe entscheiden, wer unter Jägern und Gejagten den nächsten Tag erlebt.

Der Name des Wanderers ist Eli (Denzel Washington). Obwohl er nicht weiß, ob es tatsächlich irgendwo noch Hoffnung für die Zivilisation gibt, ist er unterwegs nach Westen. Im Gepäck ein mysteriöses Buch, das auch von anderen manisch begehrt und von Eli mit seinem Leben geschützt wird. In einer zerfallenen Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren herrscht, trifft Eli auf den despotischen Carnegie (Gary Oldman), der seinem Geheimnis bald auf die Schliche kommt.

Zwar kann sich Eli zunächst der Waffengewalt von Carnegies Schergen erwehren und mit Hilfe der jungen Solara (Mila Kunis) flüchten. Doch beim nächsten Wiedertreffen der Kontrahenten wird Eli nicht nur seines Besitzes beraubt, sondern auch mit einem Bauchschuss zum Sterben zurückgelassen. Carnegie scheint sein Ziel erreicht zu haben. Bis Eli die Kraft und den Glauben an sich selbst findet, um noch einmal aufzustehen und am Ende seines Weges all seine verblüffenden Geheimnisse preiszugeben.

Hintergrund & Infos zu The Book of Eli
Nach From Hell ist The Book of Eli die dritte Zusammenarbeit Der Brüder Allen Hughes und Albert Hughes, die ihr Debüt mit dem kontroversen Ghetto-Film Menace II Society ablieferten.

The Book of Eli spielte fast das Doppelte seines 80 Millionen Dollar-Budgets ein. Der Film startete, als Avatar – Aufbruch nach Pandora von James Cameron in den Kinos lief, welcher der Film mit dem höchsten Einspielergebnis aller Zeiten wurde.

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Kommentare (335) — Film: The Book of Eli


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Hueftgold

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Bewertung4.0Uninteressant

Wie gerne hätte ich diesen Film gemocht, da zumindest das erste Drittel in Puncto Design, Atmosphäre und Optik tadellos sind und man gerade durch den Anblick der Postapocalypse eine unfassbar dystopische Wirkung erzielt. Die Action ist ebenso handwerklich astrein und kameratechnisch superb, der Soundtrack untermalt die apocalyptische Stimmung famos und Washington und Oldman sind mehr als solide doch dann kam das Drehbuch. Und insbesondere dieser Spiritualismus und die Religionsfanatik, die der Film insbesondere zum Ende ordentlich abfeiert, stellen dem Film letztendlich das Bein. Aus der ersten halben Stunde hätte man deutlich mehr machen können, wenn man sich nicht auf die Religion fokussiert hätte. Da hilft selbst die technische und inszenatorische Perfektion nichts. Schade, da war sehr sehr viel mehr drin!

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

BenAffenleck

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ELI konnte wirklich nix...


Hueftgold

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Noch weniger als nix


CrazyWizard

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Bewertung7.0Sehenswert

Klasse Idee an das Thema der Spiritualität so kontrastierend heranzugehen. Auf der einen Seite der Edle mit seinen hohen Absichten und auf der anderen Seite der Bandenführer, der sich der Macht der Bibel sehr bewusst ist. "The Book of Eli" trägt aber für meine Verhältnisse etwas zu dick auf, anders als es der hervorragende "Life of Pi" macht, der eigentlich nur auf zweiter Ebene die Spiritualität behandelt, so wirkt der namensgebende Eli in diesem Film schon sehr 'Messias-mäßig'. Hier wird nicht gegeizt, er hat scheinbar übernatürliche Kräfte, obwohl er scheinbar blind ist und folgt strikt einer 'inneren' Stimme. Das ist mir zu viel, auch das überzeichnete und pathetische Ende, wenn er dann in weißer Montur die Bibel auswendig aufsagt. Außerdem muss ich sagen, dass mich Solara stört, da sie sich stets das beste tut, sich ins Verderben zu manövrieren. Der minimalistische und metallische Soundtrack gefällt dagegen. Auch die Besetzung ist äußerst gut gelungen.
Alles in allem ist "The Book of Eli" ein guter Postapokalypse-Film mit tollen Bildern und guter Inszenierung, der seine Message aber mit Warnwesten ausstattet und auch so präsentiert. Etwas weniger Holzhammer, dafür aber mehr Tiefe hätte dem Streifen gut getan!

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Matty

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tolles Endzeitmovie mit Washington in Top Form. Dazu Oldman als starken Bösewicht. Die Auflösung lässt einen verblüffen.

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vanilla

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fand den auch toll, nur das Ende ist lachhaft und unnötig.


Frankie Dunn

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Bibel als Schlüssel zur Macht und Herrschaft über die Welt. Der neue Jesus hat keine langen Haare, sondern schwarze Haut und Groupies ala Mila Kunis. Wenn es kein (unglaublich zäher) amerikanischer Actionfilm, sondern eine dänische Komödie gewesen wäre, hätte ich mit der Story meinen Spaß gehabt.

(2.5, weil ich ihn langweilig fand, nicht weil ich den Inhalt unbedingt bedenklich finde. Propaganda sieht schon noch ein wenig anders aus)

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djstoewi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich sehr guter Endzeit Film mit guten Darstellern. Das Ende jedoch fand ich sehr enttäuschend. Klar die Bibel macht die Welt besser ist RICHTIIIIG.

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wenig zwiegespalten kann einen dieser Film durchaus zurücklassen, weil man auf Anhieb nicht zwingend mit seinen Aussagen klar kommt und es erstmal ein wenig braucht, bis man das Gesehene einigermaßen einordnen kann.

Aber dass THE BOOK OF ELI ständig und von allen Seiten die massivste Prügel einstecken muss, kann ich a) nicht begreifen und will es b) nicht unkommentiert akzeptieren.

"Religionspropaganda" heisst es immer wieder. Erste Gegenthese: Wenn BOOK OF ELI Religionspropaganda ist, so ist jeder zweite Horrorfilm ganz klare Satanistenpropaganda. Propaganda bezeichnet laut unser aller Direkt-Anlaufstelle für schnelle Wissensüberblicke: "einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion zu steuern". Das beinhaltet zwangsweise eine manipulative und einseitige Vorgehensweise.

Betrachtet man nun nüchtern was in diesem Film passiert, wird klar dass hier keineswegs einseitig argumentiert wird - darüber gelingt es sogar zu einer zweiten gegenteiligen These gelangen: BOOK OF ELI ist zwar stark GLAUBENS-bejaend, allerdings sogar eher Religionskritisch denn christliche Propaganda!

Carnegie: "I need that book, I want that book, I want you to stay but if you make me have to choose I'll kill you and take that book! [...] It's not a FUCKING BOOK! IT'S A WEAPON! A weapon aimed right at the hearts and minds of the weak and the desperate. It will give us control of them. If we want to rule more than one small, fuckin' town, we have to have it. People will come from all over, they'll do exactly what I tell 'em if the words are from the book. It's happened before and it'll happen again. All we need is that book."

Ist das pro-religiös?
Pro-Kirche?

Der Film sagt uns: Religion bedeutet Macht und diese Macht ist geradezu prädestiniert in die Hände der Falschen zu fallen. In diesem Fall Menschen wie Carnegie. Die nicht an dem Wohl ihrer Mitmenschen, sondern nur und ausschließlich an ihrem eigenen interessiert sind, die in Religion ein unterdrückerisches Werkzeug sehen und dieses schamlos ausnutzen werden. Die die Massen unter dem Deckmantel der Gottesfürchtigkeit unterjochen werden. So wie es auf dieser Welt um uns herum vielfach beobachtbar ist. Dabei es ist wichtig in BOOK OF ELI zwischen Glauben und Religion zu differenzieren.

Solara: "You've been walking for thirty years, right?"
Eli: "Right?"
Solara: "Have you ever thought that maybe you were lost?"
Eli: "No."

Ich selber habe keinen religiösen Glauben, schwanke in meinen Ansichten immer wieder hin und her zwischen Rationalismus, milden Formen des Agnostizismus / Nihilismus und überhaupt: ich komme gut durchs Leben, ohne das Bedürfnis nach "göttlichem Geleit" zu verspüren. Doch ich respektiere, dass Menschen glauben, wenn sie meinen es zu müssen. Man kann es als Flucht und Feigheit abzutun - höhere Gewalt für die eigene Misere verantwortlich zu machen ist einfacher als sich allem immer frontal zu stellen - aber ich glaube eher dass es manchen den notwendigen Halt gibt. Vielleicht sogar Struktur im Leben? Und ist das so schlecht (solange es sich in Regionen bewegt, die sich lediglich auf das eigene Leben auswirken)?

Ab jetzt SPOILER:
Am Ende des Films wird die Bibel zu dem was sie ist und sein sollte: In einer Bibliothek, die Sammlungen aus Kunst, Wissenschaft, Musik und mehr enthält, wird sie im Segment Religion ein Buch unter vielen. Zwischen Koran, Thora und zahlreichen anderen religiösen Schriften findet sie ihren Platz. Ein Haufen Ideen unter vielen anderen Ideen. Nachdem "Gott" (also der Glaube an sich) den blinden Eli Jahrzehnte lang durch die Wüste geleitet hat, offenbaren sich auch wieder andere Sichtweisen und Ansätze, woraus eine Ganzheit entsteht, die zeigt was für ein kleiner Teil Bibel und co. in der Summe der Weltsichten sind.

Und zu Eli's Reise: Ein blinder wird durch göttliche Eingebung 30 jahre durch die Wüste geleitet und ist nebenbei der beste Schütze, Schwertkämpfer und Martial-Arts-Freak weit und breit - natürlich ist das Unsinn. Aber Unsinn nach dem (bei anderer Begründung) kein Hahn krähen würde, weil genauso großer Unsinn wie Tote, die wieder zum Leben erwachen, Satans-Bücher in alten Holzhütten, die von den lesenden Besitz ergreifen, Pre-Crime Einheiten die Verbrechen vorraussehen und [hier jede x-beliebige Idee aus Science-Fiction, Horror, Fantasy, etc. einfügen]. Aber so atmosphärisch dichten, absolut fantastisch gefilmten, ebenso stark vertonten und auch noch spannenden Endzeit-Unsinn, sehe ich mir gerne an.
Auch als Kirchenkritiker!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/05/16/the-book-of-eli-2010]

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DonChris

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@EvertonHirsch Mach das! Du kennst ja nun beide Meinungslager und kannst Dir selbst ein Bild machen ;)


jacker

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Ja, Everton mach mal :)
@ Chris: Jaaaa, die Tunnelszene!


umti

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin mir nicht ganz schlüssig, wie ich über diesen Film denken soll. .... zum Einen ist er mir fast schon zu langweilig was die Storry angeht, zum Anderen ist das Ende wiederrum recht aufschlussreich und holt viele Erklärugnen die im Filmverlauf offen blieben nach. Wird definitif nicht mein Lieblingsfilm, aber sehenswert ist der Streifen trotzdem.

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mtoo54

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Bewertung9.0Herausragend

Top Schauspieler, top Optik und interessanter Gedanke mit der Bibel.
Auch wenn ich nicht Christlich bin fand ich die Botschaft gut, dass die Bibel (oder auch Bücher anderer Religionen) für viele Menschen eine Bereicherung, aber in den falschen Händen auch zur "Waffe", werden kann...

..außerdem musste ich fast den ganzen Film lang darüber nachdenken ob ich Fallout 3 mal nachholen soll :D

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jacker

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Es ist auch einfach ENDLOS lang!


dasmitglied

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new vegas + mods ;)
ich kam auf 87 stunden spielzeit


Hauru

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Bewertung6.0Ganz gut

Ihre Seiten sind seit jeher der Nährboden für Hoffnung und Taten, die auf ihre Worte gestützt akzeptiert werden. Die Bibel ist das mächtigste Buch der Welt und ob das nun beängstigend oder beruhigend ist, bleibt jedem selbst überlassen.

Ich, für meinen Teil, bin nicht gerade der gläubigste Mensch. Genau genommen vertrete ich die Theorie des Urknalles, bin aber jemand, der die Worte der Bibel in den richtigen Situationen zu schätzen weiß.
Ein ähnliches Gefühl habe ich auch gegenüber The Book of Eli. Ich weiß diesen Film wirklich zu schätzen und finde seinen Grundgedanken unglaublich schön, aber richtig überzeugen konnte er mich trotz allem nicht – eben ganz wie die Bibel.

Während draußen der Regen gegen die dreckigen Fenster prasselte, saß ich auf meinem Sofa und bewunderte die gewaltigen Bilder, welche The Book of Eli auf meine Netzhaut zauberte.
Von den Aufnahmen, über die Farbkorrektur, bis hin zu dem wunderschönen Spiel mit der Sonne – das Jahr 2044 wurde absolut stimmig eingefangen.
Die einzigen Pflanzen bekommt man ganz am Anfang zu Gesicht. Danach wirkt The Book of Eli wie ein Western in der Apokalypse. Wüste, Saloons, Staub, weite Leere, kaum Wasser und über allem liegt dieser beunruhigende Schleier.
Nach den ersten Minuten hatte mich der Film bereits in seine Welt gezogen und ich folgte gespannt der Handlung, die sich Stück für Stück offenbarte.

Eli (Denzel Washington) ist einsamer Überlebender in diesem postapokalyptischen Western, der ein Buch beschützt. Das letzte Buch seiner Art. Die Bibel. Carnegie (Gary Oldman) ist ein Despot über eine kleine heruntergekommene Stadt und will dieses Buch.

In meinen Ohren hörte sich der Plot unglaublich spannend an. Ich konnte es gar nicht erwarten zu sehen, wie Gary Whitta seine Idee weiter gestrickt hatte und welche spannenden Glaubenskonflikte sich noch offenbaren würden.
Die Frage ist jetzt natürlich nur, was man als einen Glaubenskonflikt betrachtet. Ist es ein Konflikt, wenn Person A die Bibel behält und Menschen helfen will, während Person B das Buch braucht um damit eine kleine Siedlung zu unterjochen?
Wahrscheinlich schon, aber dafür ein sehr langweiliger. Ist Eli wirklich der einzige Mensch, welcher hier eine gewisse Ungerechtigkeit sieht? Was ist mit den Menschen, die frei sein wollen? Die nicht kontrolliert werden wollen?
Jene werden hier gekonnt von Größen wie Denzel Washington, Mila Kunis und Gary „Gordon“ Oldman umspielt und man kommt somit nicht darüber hinweg, dass irgendetwas fehlt. Etwas Essentielles - die eigene Empathie.
Diese wird durch den undetaillierten Tagesablauf der Überlebenden alles andere als angeregt. Man empfindet zwar ein gewisses Bedauern gegenüber den Müttern, welche ihre Babys schützend im Arm halten und in einer Seitengasse schlafen, aber dieses gewisse Unwohlsein, welches sogar bei Dredd mehr zum Ausdruck kam, habe ich schmerzlich vermisst und auch die kläglichen Versuche mit Kannibalen das Mitgefühl einzuschalten sowie Actionszenen, die zwar spannend aber vorhersehbar sind, sorgen dafür, dass ich von den einzelnen Momentaufnahmen mehr genervt als bedrückt war.
Die eigentlich interessante Handlung reitet den Film der Hughes-Brüder somit ins Verderben – und das nur, weil an Details gespart wurde.

The Book of Eli wirkt wie eine langweilige Predigt, die allenfalls gläubigen Menschen noch gefallen könnte und in der die andere Hälfte angestrengt nach einem Sinn sucht, um das Geld doch nicht zum Fenster herausgeworfen zu haben.
Diesen Sinn bekommt man jedoch am Ende serviert. Was dort an einer Wendung geboten wird ist auf der einen Seite sehr fragwürdig, aber auf der anderen Seite genial gelöst.
Das Ende ist ein Rettungsring, den man diesem Film in letzter Sekunde zugeworfen hat, damit er doch nicht in der trockenen Wüste ertrinkt.
Ich kann also beim besten Willen nicht sagen, dass der Film schlecht ist. Er verlässt sich eben ausschließlich auf sein interessantes Setting und vergisst dabei die Hauptsache. Eine Handlung die funktioniert. Lediglich die teils großartigen Bilder und die spannende Grundprämisse, lassen diesen Film doch noch interessant werden. Letztendlich kann dann aber doch nur das Ende ein wenig überzeugen.

Immerhin besitzen die Macher des Films Empathie.

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Pesthexer

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter Film. Gary Oldman ist mal wieder überragend und Denzel Washington macht ebenfalls einen wunderbaren Eindruck.
Die Story ist auch echt gelungen. Das so ein urtypisches Buch zu so einem zentralen und wichtigem Grund wird ist schon echt gut gemacht.
Hätte mir allerdings noch ein bisschen mehr Background zu den Wastelands gewünscht.
Ansonsten Top.

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Captain_Haddock

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Bewertung3.5Schwach

Im Namen Gottes ne Menge Menschen über den Haufen schießen – Yay! (Einzig die Schlussszene hat mich ein bisschen versöhnt)

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jacker

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Na immerhin nicht im Namen der US Army ;)


MovieFreak83

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Bewertung9.0Herausragend

einer meiner Lieblings Endzeit Filme bisher.
Es ist wenn man so will die religiöse version von Mad Max....ca, ;)

finde alles top, der letze punkt fehlt...weiss nicht genau wo, aber e egal, ;)

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Nexo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich finde den Film echt Klasse gemacht ich bin zwar kein Fan von der Bibel aber in diesem Film wurde die Bibel zum sehr guten Objekt wenn man das so sagen kann. Er ist extrem spannend obwohl ich auch zugeben muss das ich den Film erst nach dem 2ten mal schauen richtig verstanden habe, bei dem Film sollte man konzentriert sein und einfach genießen ein richtiger Popcorn Kino Film...

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mary-jane

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Bewertung6.0Ganz gut

Tjo, hm, die Bibel – nicht gerade mein Thema, aber hier glücklicherweise nicht christlicher und katholischer als unbedingt notwendig umgesetzt. Das war die positive Überraschung.
Eli wird von Denzel Washington solide und überzeugend – aber durchaus mit Schwachstellen – verkörpert, insbesondere wenns ums Benutzen der Machete geht. In den bildgewaltig dargestellten Kämpfen finden sich auch die wirklichen Höhepunkte des Films.
Die Rolle des Eli wirkt im Großen und Ganzen etwas unausgegoren. Ich meine es geht um das angeblich ultimative Buch, das er mit seinem Leben beschützen und an einen bestimmten Ort bringen soll. Hütet er mit sein Leben aber nicht das ironischerweise falsche Buch, wenn er, nur um nicht von diesem Pfad abzudriften, jegliche Hilfestellung verwehrt oder soll eine gewisse Läuterung dann darin gesehen werden, dass er sich in dem Wild-West-Kaff dann doch ala Django einmischt, als er erneut Zeuge von Unrecht wird? Hm, irgendwie nicht ganz durch eben.
Bonuspunkte bekommt von mir das perfekt gerüstete, überlebens- und schießwillige alte Pärchen, deren einsames Farmhäuschen sich so herrlich skurril in die ohnehin bizarre Landschaft der Wüste einerseits und des selbst angelegten Friedhofs andererseits einfügt.
Und ganz klar geht ein besonders rebellischer, selbstbestimmter, natürlich gutaussehender Punkt an Solara, verkörpert von Mila Kunis.
Die postapokalyptische Welt wird in illustrativer Atmosphäre präsentiert, über lange Strecken - vor allem das erste Drittel - ist der Film allerdings wie das Ödland rundherum, eintönig und langatmig, ohne aber meines Erachtens wesentliche und eigentlich wichtige Teile der Geschichte nicht nur in kurzen Floskeln anzukratzen, sondern zu erzählen (denn die Zeit wäre da allemal gewesen) zB darüber, woher genau Eli kommt, warum ausgerechnet er im Besitz des Buches ist, wie es zu den Zu- und Umständen der „Neuen Welt“ gekommen ist. Warum denn die Wüsten-Pinky-&-Brain's in Form von Redridge (Ray Stevenson) als einfältiger Chef-Dobermann samt Rudel und Carnegie (Gary Oldman) als sadistischer, alkoholgetränkter Boss meinen, von einem winzigen Einöde-Kaff aus die Weltherrschaft an sich reissen zu können, wenn der einzige Plan „das Buch“ ist, hat sich mir nur insoweit erschlossen, als dass ich dachte: The blind leading the blind.
Es ist vieles Halb und irgendwie nix Ganz und genauso sehenswert oder auch nicht.

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JackoXL

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"nicht christlicher und katholische als unbedingt nötig umgesetzt"...hä? Das ist doch SO ekelhaft durchtränkt, macht ein interessantes Szenario zur reinen Farce.


mary-jane

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Moin,

najo, wenn ich mir einen Film über Troja anschaue, wundere ich mich auch nicht, wenn da ein Riesenholzpferd vorkommt.
Vielleicht ist es bei mir als Atheistin (von Grund auf: ich bin nicht getauft und höre trotzdem auf meinen Namen) deshalb so angekommen, dass - wie uns die Geschichte schon seit über 2000Jahren lehrt - die Bibel und Religionen im Allgemeinen noch nie die „Seelenrettung“, jedoch als Mittel zum Zweck immer die beste Waffe darstellen, um die vermeintlich ultimative Macht zu erlangen und sich das selbst nach dem Weltuntergang nicht ändert/ändern würde. Also räumt der Mensch an sich den Religionen zu viel Platz und Macht ein, mit Glauben hat das noch lange nichts zu tun.
Ich wünschte im Sinne der Weitsicht auch, dass mal jemand das Thema von einer ganz anderen Seite angeht, aber ich kann mich offenbar glücklich schätzen, für die so oft angesprochene Propaganda dieses Films nicht anfällig zu sein.


Turonn

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Bewertung7.0Sehenswert

Athmosphäre relativgut in den Bildern wiedergespiegelt. Story ist ok, product placement recht belustigend ^^. Finde es schade, dass einige Leute den Film nicht mögen, weil sie die Bibel oder die christliche Religion nicht mögen. Persönlich finde ich den Film gut gelungen.

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SevenOfMine

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Bewertung0.0Hassfilm

Fundamentaler religiöser Fanatismus auf christlich, der stark nach missionarischen Kreationisten aus Reihen der Boston Tea Party müffelt: Glauben ist alles, Wissen ist nichts. Das soll der Zuschauer auch bitte gleich verinnerlichen, indem über die Gründe der gezeigten postapokalyptischen Welt nur herumschwurbuliert wird, dafür aber die Botschaft, daß ohne die Bibel die ganze menschliche Existenz nichts ist, ganz unmißverständlich übermittelt wird. Etwas subtiler wird zwar auch klar, daß hier der Blinde der einzig wahrhaft Sehende ist, was den ganzen Schwachsinn zwar entlarvt, aber nichtsdestotrotz bleibt solche Art von Machwerk gefährlich, denn wir wissen heute, das Gefühl siegt meist über den Verstand. Dem kann auch ich mich bei meiner Bewertung nur schwerlich entziehen, selten hat sich mir bei einem Film innerlich alles so dermaßen gesträubt wie bei 'The Book of Eli'. Denn auch der Mißbrauch des (christlichen) Glaubens, die Instrumentalisierung zum Zwecke des Machtaufbaus und -erhaltes, also das, was den Christen ihre Amtskirchen sind, wird in Person von Gary Oldman dargestellt. Nur nützen all diese unterschwelligen Warnhinweise nichts, wenn die Botschaft bleibt: Vergiß alles, was Du weißt, und GLAUBE! Denn nur so funktioniert Glaube leider auch: Wer nichts weiß, muß alles glauben.

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jacker

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"Glauben ist alles, Wissen ist nichts."
Aha..
Deswegen bekommt man am Ende auch zu sehen, dass die Gemeinschaft versucht als schützenswerte Objekte sowohl Kunst, wie auch Wissenschaft, Literatur und als ein Puzzleteil von vielen eben auch religiöse Schriften zu konservieren.
Macht Sinn!


Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Super gefilmt mit ein paar schönen Action- und Fightszenen. Washington wie immer der Wahnsinn, Oldman endlich mal wieder in einer richtig fießen Rolle und Mila Kunis als sexy Beilage. Das Ende war für mich sehr überraschend, wenn auch etwas zu unglaubwürdig und mit religiösem Beigeschmack (den ich aber den restlichen Film über nicht gespürt habe). Auf jeden Fall sehenswert.

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RoboMaus

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn man die Kommis liest, wird eines klar: 'The Book of Eli' polarisiert ob seines religiösen Inhalts. Dabei geht das noch wesentlich über die hervorgehobene Bedeutung der Bibel hinaus: Eli ist direkt von Gott wie eine Art Moses der post-Apokalypse mit übermenschlichen Kräften ausgestattet. Wie sonst könnte er (SPOILER:) einen Schuss aus nächster Nähe in die Brust überleben, danach noch auf Wanderschaft gehen und über die Bucht von San Fancisco rudern (SPOILER ENDE)? Mich stört das nicht - im Gegenteil: lieber das als ernstgemeinte, Bugs Bunny-artige Stehaufmännchen-Action in Filmen wie 'Largo Winch', oder Christopher Lambert in 'Fortress 2', wo er ohne Schutzanzug durch den Weltraum schwebt. Ob das schützenswerte Buch nun die Bibel oder das Rocklexikon ist, spielt für mich auch keine Rolle. Es ist im Sinne des Plots nur ein Buch, und um dessen Besitz dreht sich die Story. Das Setting ist düster, wie man es von einem Endzeitthriller erwartet, und die CGI der zerstörten Städte finde ich sehr gelungen. Die Actionszenen sind hervorragend und der Plot ist immer interessant, wenn auch nur streckenweise spannend und manchmal schleppend. Alles in allem ein gut unterhaltender und sehenswerter Film.

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Vaultguy

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Bewertung1.0Ärgerlich

Religiöse Propaganda getarnt als Sci-fy Film. Igitt

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MovieFreak83

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BITTE ???
Alter echt sorry....:/
Was für endzeit filme gefallen dir dann?


ChristianKrassus

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@Vaultguy:
1. Religiöse Propaganda? Welche Brille habt ihr bloß alle aufgesetzt?
2. Wenn dir der Film nicht gefällt, dann empfehle ich dir "The Road".
Wenn das nichts für dich ist, tja dann können wir dir leider auch nicht mehr helfen.


twentyfour

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Bewertung2.0Ärgerlich

Da schleppt also der schwarze Eli das letzte (?) noch existierende Exemplar der Bibel durch eine restlos zerstörte Welt um dem Rest der dahinsiechenden Menschheit den Glauben zurück zu geben. Ein Gottloser Gangster will sich die "Dummheit" der Menschen zu nutze machen und mit Kraft der Bibel seine Macht ausbauen.

So viel zur schwachsinnigen Story.

Die postapokalyptische Welt wurde in staubig trockenen Bildern dargestellt. Ein paar Fights retten gerade noch 2 magere Pünktchen. Ich bin Atheist. Ich glaube an keinen Gott. Von mir aus kann Glauben wer was auch immer will. Ach ja, ich habe die Bibel gelesen, falls mir einer damit kommt. Ich habe darin nichts gefunden was mich an einen Gott glauben lässt.

Das einzige was ich glaube ist: Im Namen der Kirche und damit im Namen Gottes wurden große Verbrechen an der Menschheit verübt. Der Glaube der einfachen Bevölkerung wurde immer wieder schamlos von Machtgierigen ausgenutzt. Die größten Verbrecher der Menschheit sitzen in der Kirche und predigen seit jeher Wasser während sie in in ihren Prunkvollen Bauten selber Wein saufen.

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SchorschDiego

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Und ja, der film war wirklich schlecht! ;-)


kawummbaby

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Danke 24 für den Hinweis, dass er die Bibel im Gepäck hat. Das Buch hab ich letztes Jahr ein Mal aufmerksam durchgelesen und ich bin entsetzt ob des grässlichen Mülls darin. Wie soll das die "Lösung" sein? Und als ob es 2044 nicht noch irgendwo ein paar Evangelikale gibt, die das Ding auswendig kennen. Den Film werde ich mir ersparen. Danke für die gesparte Lebenszeit.



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