The Dark Knight - Kritik

US 2008 Laufzeit 152 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kinostart 21.08.2008

  • 8 .5

    vom Tod des Darstellers unvoreingenommen: die Gegensätze die sich zwischen Joker und Batman zeigen und sich auch in gewisserweiße anziehen fand ich sehr interessant. Gerade wie der Joker Batman zum Äußersten drängt ... Top Kino!

    • 7
      Centipede 01.07.2015, 18:00 Geändert 01.07.2015, 18:05

      "Du bist verrückt!" - "Bin ich nicht! N e i n, bin ich n i c h t!!"

      Bei den überwiegenden Anteil an 8ter, 9er und 10er Bewertungen komme ich mir hier glatt fehl am Platz vor. Dennoch lasse ich mich nicht unterkriegen und werde nachher auf Kommentar speichern drücken...ich hoffe doch?!

      "Why so serouis?"

      "Hast du noch nie was von der heilenden Kraft des Lachens gehört?"

      Als allererstes möchte ich festhalten, dass auch wenn ich den Film als überbewertet empfinde, er in meinen Augen kein schlechter Streifen ist! Ich weiß, dass ich den Hardcore-Fans mit diesem Kommentar keine Freude bereiten werde aber irgendwie juckt es mich in den Fingern.
      Ich werde mich hier auch wiederholen, da ich erst gestern unter einen anderen Kommentar zu Inception schon ein wenig Dampf abgelassen habe.

      "Heilige Polarisrakete"

      Um ehrlich zu sein, habe ich wenn ich so in mich gehe und genauer über Nolan seine Werke nachdenke, eine ziemlich ambivalente Haltung ihm und seinen Filme gegenüber. Das Problem ist dass er meiner Meinung nach für Filme zu sehr in den Himmel gelobt wird, die nichts weiter sind alles ganz normales Blockbuster Kino mit einer Prise Deepness. Meine Lieblingsfilm von ihm ist Prestige den ich um Längen besser finde als The Dark Knight und Inception und danach kommt Interstellar. Memento muss ich gestehen, habe ich noch nicht gesehen...ach so auf Platz 2 tummeln sich 2 Filme das wären Interstellar und Insomnia. Also wie ihr seht, hält sich meine Begeisterung wenn man sich mal seine Filmographie anguckt, bei mir in Grenzen und ist ziemlich ausgewogen. Macht es Sinn das ich das jetzt geschrieben habe? Keine Ahnung aber ich mach mal weiter...

      Befassen wir uns wieder mit dem ursprünglichen Thema The Dark Knight. Wo der Film in die Kinos kam, war doch stark angetan von dem was mir dort präsentiert wurde und bin sogar 2 mal ins Kino gerannt aber das hat auch nicht so viel zu bedeuten, weil ich das selbige auch bei Avatar gemacht habe aber ich war in beiden Fällen als ich im Kino saß sehr geflasht. Dazu muss man sagen, dass jeder Film im Kino einen besseren Eindruck hinterlässt, als wenn man ihn sich zu Hause reinzieht. Mein Gott, dann will ich aber nicht Elysium in meinen vier Wänden gucken. Nun weiter im Text. Nach der euphorischen Welle die der Film lostrat, hat es nicht mehr alt zu lang gedauert und ich hatte wieder trockene Füße. Ich glaube beim vierten mal, habe ich mich irgendwie gefragt, warum der Film nicht kürzer ist und wieso, der Joker nicht noch mehr Screen Time abbekommen hat und noch andere Fragen auf die ich gleich eingehen werde.

      "er steht im halteverbot, batman!"
      -"er darf da stehen, der wagen hat ein diplomatenkennzeichen. die vielen diplomaten müssen wir zu gunsten des weltfriedens in kauf nehmen."

      Kommen wir endlich zum Kern des Ganzen und fangen wir mit dem Ende an. Da haben wir so einen schillernden und erfrischenden Bösewicht wie den Joker und was muss der zum Schluss erdulden? Er wird dazu verdonnert auf einer Baustelle herumzulungern um auf ein paar handgreifliche Argumente von Batman zu warten und wird dann von der humanoiden Fledermaus noch so gedemütigt indem er kopfüber von der Fassade des halbfertigen Gebäudes baumeln gelassen wird. Wäre da nicht noch mehr drin gewesen? Hätte man das Finale nicht noch ein bisschen besser ausschmücken können, so das es einem im positiven Sinne im Kopf stecken geblieben wäre. Und was sollte das ganze Ding mit den zwei Fähren? Ich meine wenn man so ein Gewissenskonflikt mit zwei Parteien aufbaut, die unabhängig voneinander zu entscheiden haben wer stirbt oder lebt, dann hätte man schon die Eier haben können, ein Kutter in die die Luft zu jagen. Ich meine der Film war ab 16 und nicht ab 12! Ich finde das man schon mehr in die Tiefe hätte gehen können, wenn man sich schon für einen solch lahmen Showdown entscheidet.

      *es mögen vielleicht trinker sein....aber sie sind auch noch menschen...*

      Aufgepasst hier kommt Knackpunkt Nr. 2. Ich sag nur Harvey Dant. Also ich kann wirklich nicht verstehen, wie aus dem Münzen werfenden, ehrenvollen Anwalt der stets für das gute eingetreten ist, ein Münze werfender, böswilliger Two Face wurde. Die gut gespielte Ansprache die Schwester Joker am Krankenbett unseres Patienten geführt hat, soll urplötzlich aus dem rechtschaffenen Rechtsanwalt eine nach Mord lüsterne Bestie gemacht haben? Für mich war das eine zu plumpe Abkürzung gewesen aus der man hätte noch mehr rausholen können aber mir kam es eh so vor als hätte man versucht, viel zu viel Sachen zum Schluss unter einen Hut zu bringen. Hat wie gesagt im Nachhinein für mich einiges kaputt gemacht.

      So dritter und glaube ich auch vorletzter Punkt. Ich weiß nicht was für einen hypnotischen Tanz Maggie Gyllenhaal beim Casting zu Batman The Dark Knight aufgeführt hat aber sie war eindeutig eine Fehlbesetzung. Nicht nur das sie nicht in die Rolle reingepasst hat, nein ihr und Bruce Bale hat man zu keiner Sekunde abgekauft, dass die beiden eine spezielle Verbindung zueinander hatten. Vielmehr kam es mir so vor als wären sie nur gute Freunde und nicht dass es mal zwischen den beiden tierisch gefunkt hat. Irgendwie lag da für mich eine merkwürdige Distanz zwischen den beiden. Kann auch sein, dass es auch die Kombination Bale Gyllenhaal war aber auch so finde ich sie als Schauspielerin nicht so überragend. Da muss ich wirklich zugestehen, dass mir Katie Holmes in der Rolle besser gefallen hat. Ich fand auch Christian Bale in der Rolle nicht so gut. Er ist bei meiner Lieblingsschauspielerliste ganz vorn mit dabei, doch fand ich ihn als Bruce Wayne nicht sonderlich gut gewählt. Man hat ihm das Playboy-Image irgendwie nicht so richtig abgekauft, weil er doch zu sehr introvertiert rüberkam.

      *batman, dieser kamelgrassaft schmeckt klasse*
      *nimm dich in acht vor stimulanzen*

      So jetzt noch ein paar Sätze zum Abschluss und dann war es das. Es gab noch mehr Punkte aber ich will ja hier kein Roman schreiben und auch noch mehr langweilen. Eigentlich wollte ich es auf sich beruhen lassen aber es gehört doch irgendwie dazu, wenn man sich ein bisschen harsch an den Film vergeht. Ihr wisst bestimmt was gleich kommt oder? Genau ich muss halt leider mit dem Aspekt auftrumpfen, dass der Film bestimmt nicht so viel aufsehen erregt hätte, wenn der viel zu früh gestorbene Heath Ledger nicht von uns gegangen wäre aber ich finde schon das es eine kleine Rolle spielt. Im Gegensatz das dies eine kleine Rolle gespielt hat, hat er eine äußerst großartige Performance abgeliefert und für mich den Film zum größten Teil getragen. Er hat auch für mich einen Schurken erschaffen, vor dem man so richtig Angst haben muss, weil ihm alles egal ist. Daher fand ich ja auch das Ende nicht so gut, da hätte man aus ihm noch mehr herausholen können. Wenn ihr mich fragt, hat Gary Oldman in die Rolle des Commissioner Gorden genauso gut reingepasst, wie Heath Ledger im Joker und er hat sie auch sehr, sehr gut verkörpert. Ich kann die vielen Lobeshymnen nicht ganz nachvollziehen, wie es einige von euch gern hätten, da der Film sich nicht sonderlich, von vielen anderen Blockbustern abhebt. Der Look war ganz cool und einige Action Sequenzen waren auch unterhaltsam aber die Story war mir zu dünn und Batman um den es hier ging und noch ein paar anderen Charaktere kamen mir zu kurz.

      "Es ist fast Horu-abasimba"
      "fast was?"
      "Horu-abasimba gleich sechs nach unserer Nomenklatur! Aber in der 14. Dynastie war das die Stunde der Hyäne! Das war die Stunde in der die Super-Verbrecher im alten Ägypten immer zu schlugen!"
      "Irre Batman, weißt du auch irgendetwas nicht?"
      "Oh ja Robin, ich weiß sehr vieles nicht."

      Ich bin kein großer Freund der gerne Vergleiche zieht außer wenn ich ein Rap Text schreibe aber wenn ich Batman The Dark Knight im offenen Kampf auf Watchmen – Die Wächter loslassen würde, dann hätte ich im Wettbüro mein Geld auf die Watchmen gesetzt. Auch wenn der Film nicht auf ein Comiclook abgezielt hat und mit einem realen Setting daherkommt, so spielt er dennoch im Batman Universum und ist somit eine Comicverfilmung die sich hinter Watchmen und Sin City einreihen muss und damit auch für mich eine niedrige Bewertung bekommt. Daher kann ich die Kritiker und Community Wertung hier nicht verstehen. Der Film bekommt von den Kritikern ne 8.4 und von der Community ne 8.3 und ein Film wie Watchmen hat 7.1 und 7.3 bekommen. Sin City ist zwar ein bisschen höher eingestuft worden aber in meinen Augen auch besser als der dunkle Ritter. Bei IMDb hat er sogar 9,0 und Watchmen ne 7,6. Also ich verstehe das nicht aber Geschmäcker sind verschieden. Da sieht man mal was ein positiver Hype und eine treue Anhängerschaft so alles bewirken kann. Für mich persönlich ist Watchmen die beste Comicverfilmung die es bis jetzt gibt aber da lass ich wenn es auf ein Battle gegen Sin City ankommen würde, gerne mit mir streiten! Aber nur mit dem ersten Sin City weil der 2 in die Mülltonne gehört und auch für immer dort drin bleiben sollte. Und wie gesagt nicht falsch verstehen, ich finde immer noch das es ein guter Comic-Actionfilm ist aber mehr ist da für mich nicht drin. Ich finde es auch irgendwie frech, dass der Film bei IMDb auf Platz 4 thront! Der steht über Pulp Fiction, Schindlers Liste, den 12 geschworenen, zwei glorreiche Halunken, Herr der Ringe die Rückkehr des Königs, Fight Club, Herr der Ringe die Gefährten, Das Imperium schlägt zurück Forrest Gump und ratet mal was jetzt kommt? Inception! Und der Film steht sogar über Einer flog übers Kuckucksnest. Ich kann wirklich bei jeden der eben aufgelisteten Filme verstehen, warum sie dabei sind aber The Dark Knight und Inception? Also Prestige würde ich als Ersatz noch durchgehen lassen aber nicht die beiden...

      "Alles was euch interessiert ist Geld! Diese Stadt verdient ein anderes Kaliber von Verbrechern! Und ich werde es ihnen geben. Es geht nicht um Geld - Es geht darum eine Botschaft zu senden!"

      Wie oft ich hier unter den Kommentaren das Wort Meisterwerk lese?!
      Also Filme wie Lawrence von Arabien, Spiel mir das Lied vom Tod, Casino, Star Wars (die alten Teile), Moderne Zeiten, The General, Apocalypse Now, Der Pate, Das Schloss im Himmel, Nosferatu, Schindlers Liste, Die Nacht der lebenden Toten, Clockwork Orange (ihr wisst auf was ich hinaus will oder?), dass waren Meisterwerke.

      Und nochmal weil es sich so schön schreiben lässt, der Film ist ÜBERBEWERTET!!!

      Ich lade auch herzlich dazu ein mir zu erklären und zu diskutieren, warum der Film so eine gute Bewertung verdient hat und was er auf Platz 4 einer Top 100 der besten Filme aller Zeiten Liste zu suchen hat. Und bitte lasst den Joker aus dem Spiel außer ihr wollt Rommé zocken!

      "Warum willst du mich umbringen?" - "Hahahahahahahihi, ich will dich doch nicht umbringen! Was würde ich denn ohne dich machen? Etwa wieder Mafia-Dealer beklauen, nein, nein, nein, DU machst mich erst vollkommen!"

      3
      • 10

        Der besze Actionfilm aller Zeiten und der beste Batman ever.

        1
        • 9 .5

          Hätte nie gedacht, dass ich einen "Superheldenfilm" so sehr mögen kann. Bin nicht gerade mit hohen Eerwartungen an den Film gegangen, da ich dachte ich müsste mir wieder eine unnötig gehypte Scheiße wie die Avengers geben. Weit gefehlt, genialer Film, unfassbarer Heath Ledger, tolle Regie von Nolan usw.. Sehr sehr gut!

          2
          • 10

            Christopher Nolan ist für mich ein Regie Gott!. Der Mann versteht sein Handwerk perfekt. Ich kenne keinen anderen Regisseur, der visuell und erzählerisch so konstant gut abliefert, wie es Christopher Nolan immer wieder macht.
            "The Dark Knight" ist ein Wundergeschenk, da der Film trotz der vielen Actionszenen eine richtig tolle Geschichte erzählt. Dabei hat er so viele verdammt gute Schauspieler gewinnen können, das viele andere Filmemacher schnell neidisch werden, denn selbst die Nebenrollen wurden perfekt besetzt.
            Insgesamt hat der Film eine Laufzeit von 152 Minuten, jedoch merkt man dies nicht. Da jede Filmminute ein Rausch voller Phantasien ist. Heath Ledger spielt den besten Bösewicht den man jemals im Filmuniversum erleben konnte. Es ist echt ein Erlebnis ihm zuzuschauen, da man ihm die Rolle vollends abkauft. Auch Christian Bale spielt den Batman mehr als würdig.
            Optisch ist der Film sowieso perfekt inszeniert worden, da brauch man nicht mehr zu sagen, da Nolan weiterhin seinem Stil treu bleibt.

            Fazit: Perfektes Actionkino, mit bahnbrechender Action, einen perfekten Bösewicht und viele bekannte Gesichter die keinesfalls vernachlässigt werden, denn jeder zeigt seine Stärken. Danke Nolan!

            • 9 .5

              Allein der Auftritt von Heath Ledger als Joker verdient 9 Punkte. Zudem ist der Film aber auch sehr spannend, düster und einfach ein perfekter Thriller......oder die beste Comicverfilmung.

              • 10

                Ein Meisterwerk.

                1
                • 10

                  Einfach nur der Hammer

                  • 8

                    Der Film ist jetzt ab 12 (http://www.amazon.de/Steelbook-exklusiv-Amazon-Blu-ray-Limited/dp/B00TDP5DKK/ref=sr_1_10?s=dvd&ie=UTF8&qid=1435421044&sr=1-10&keywords=batman)

                    • 10

                      Einer von wenigen Filmen, den ich mir immer wieder anschauen könnte.

                      • 10

                        Der beste Batman Film von allen.
                        Kurz gesagt ein Meisterwerk.

                        • 10

                          "You either die as a hero or live long enough to see yourself become the villain."
                          Beim 2.mal schauen noch besser als beim ersten mal. Spannend, düster und voller Momente, die man nie wieder aus dem Kopf kriegen wird. Zu sagen, es wäre "das" Meisterwerk oder ähnliches ist schlichtweg übertrieben, aber es gibt wohl selten einen Film, den man so gerne sieht. Allein der sich überschlagende LKW, die "Why so serios" Stelle, das Verbrennen vom Geld und dass Batman endlich seinen Kopf bewegen kann ist einfach nur toll. Wenn irgendein Film des letzten Jahrzents
                          jemals den Status von Filmen wie dem Paten haben KÖNNTE, dann dieser hier.

                          Noch eins für alle, die den Film gesehen haben:
                          Wenn ich auf dem Schiff wäre würde ich den Knopf drücken, ohne eine einzige Sekunde zu zögern. Ich würde gern etwas anderes behaupten, aber das wäre gelogen. Wenn ich darüber nachdenke, halte ich es nicht einmal für falsch. Auch wenn ich weiß, dass es mich den Rest meines Lebens verfolgen würde.

                          9
                          • 6 .5

                            Abgesehen von der Leistung von Heath Ledger, der seine Sache als Joker wirklich nicht schlecht macht, obwohl mir nach wie vor Jack Nicholson in dieser Rolle bedeutend besser gefällt, kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen, was diesen Film zu einem Meisterwerk machen soll. Man möge mir verzeihen.

                            • Christopher Friedl 12.06.2015, 21:30 Geändert 12.06.2015, 21:30

                              Der beste Batman aller Zeiten!

                              3
                              • 10

                                Zeitloses Meisterwerk das auch nach dem 100. Mal spannend und grandios ist.

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                                • 9 .5

                                  Was soll man hierzu noch großartig sagen. Der Joker wird allen für immer in Erinnerung bleiben. Der beste Superheldenfilm und der beste Bösewicht. Punk ende aus...

                                  • 10

                                    Grandioses Meisterwerk.

                                    • 10
                                      drahdinedum 28.05.2015, 22:11 Geändert 29.05.2015, 01:15

                                      Film Nummer 1000! Das muss The Dark Knight sein!

                                      Heath Ledger mit diesem Film, mit dieser Rolle, ist er unsterblich!

                                      Ich hätte so gern mehr von Ihm gesehen!

                                      Viel mehr!

                                      Ein passender Spruch der damaligen Zeit:

                                      Nicholson spielt den Joker!

                                      Heath Ledger IST der Joker! (Da war wohl leider zu viel dran)

                                      R.I.P.

                                      7
                                      • 10

                                        Mit "The Dark Knight" hat C. Nolan ein Meisterwerk geschaffen.
                                        In diesem Film stimmt einfach alles:
                                        - perfekter Cast
                                        v.a. mit Heath Ledger in der Rolle seines Lebens

                                        - super Story
                                        `Nolan typisch` gut durchdacht mit unerwarteten Wendungen; einfach packend und spannend von Anfang bis Ende

                                        - sehr atmosphärisch
                                        besser kann man die düstere Kulisse von Gotham-City nicht darstellen

                                        - super Filmmusik
                                        durch Filmkomponist und Grammy Award Gewinner Hans Zimmer

                                        Ein Film für die Ewigkeit!

                                        • 10
                                          Oneliner 21.05.2015, 18:54 Geändert 23.05.2015, 11:24

                                          ,,Weil er der Held ist den Gotham verdient. Aber nicht der, den es gerade braucht. Also jagen wir ihn. Weil er es ertragen kann. Denn er ist kein Held. Er ist ein stiller Wächter, ein wachsamer Beschützer. EIN DUNKLER RITTER ``.

                                          Abspann, Hans Zimmer, James Newton Howard geniale Musik und schon hab ich Gänsehaut. Der 2. Teil der besten Trilogie aller Zeiten, steht dem Vorgänger in nichts nach. Er übertrifft ihn sogar. Die Story ist fesselnder, dramatischer und wendungsreicher. Die Action Höhepunkte sind grandios inszeniert. Sei es die Verfolgungsjagd mit abschließendem und beeindruckendem LKW-Überschlag oder die Sprengung des Krankenhaus. Alles sieht wunderbar aus. Wie im 1.Teil gibt's auch hier echte Actionszenen. Hier wird CGI sehr wenig verwendet. Dennoch sind sie als solches zuerkennen (z.B. den Hubschrauberabsturz). Aber das trübt nicht den Gesamteindruck. Denn hier merkt man, das hinter den Szenen eine ganze Menge Arbeit dahinter steckt. Christian Bale genauso Klasse, wie in Teil 1. Michael Caine und Morgan Freeman sind Stichwortgeber und für die Lustigen Sprüche zuständig (,, Sie denken, dass ihr Klient einer der reichsten und mächtigsten Männer der Welt, ein heimlicher Verfechter der Selbstjustiz ist und nachts Schwerverbrecher mit bloßen Fäusten zu Brei schlägt. Und Sie haben vor, so jemanden zu erpressen? VIEL GLÜCK. ``). Maggie Gyllenhaal spielt ihre Rolle gut, auch wenn mir Katie Holmes besser gefiel. Gary Oldman wächst noch mehr in die Rolle des Jim Gordon herein. Aaron Eckhart spielt die Rolle des Harvey Dent (SPOILER!!! alias Two Face SPOILER ENDE!!!) auch sagenhaft gut. Leider geht seine Rolle etwas unter. Der Grund ist ganz einfach, Der Joker. Heath Ledger ist einfach geboren um diese geniale Rolle zuspielen. Er stellt mit seinem Spiel alle anderen Darsteller in den Schatten. Völlig zurecht mit einem Oscar ausgezeichnet. Hans Zimmer und James Newton Howard Musik, gehört zu dem Besten was es an Filmmusik gibt. Der reißt einfach immer mit und sorgt für echte Gänsehaut Momente. Dieser Film ist mit das Beste was je Produziert wurde und wenn ich ihn höher als eine 10 werten könnte, würde ich es tun. Schon jetzt ein Klassiker und einer meiner Lieblingsfilme.
                                          Volle Punktzahl+10!!!!!

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                                          • 9 .5

                                            „The Dark Knight“ ist der zweite Teil der Film-Triologie des Christopher Nolan-Epos zu Batman. Dieses Mal wird der dunkle Ritter mit seinem schlimmsten, aber zugleich auch interessantestem Widersacher konfrontiert: Dem Joker. Dabei muss Bruce Wayne aber nicht nur das Verbrechen bekämpfen, sondern auch Verluste hinnehmen und Entscheidungen treffen, die sein weiteres Schicksal in der Stadt Gotham bestimmen. Nolan setzt seine Darsteller hervorragend in Szene und man bekommt Gänsehaut, wenn man die Bilder und Effekte des Films betrachtet. Eine dunkle und sehr erwachsene Comicverfilmung über Verrat, Verlust und der Erkenntnis, das nicht jeder Held ein Held sein soll. Und verdammt: Der geht wirklich unter die Haut.
                                            Wer nach „Batman Begins“ glaubt, das dieser Film in Sachen Epik und Drama kaum noch zu überbieten ist, sollte sich den zweiten Teil der Reihe zu Gemüte führen: Nicht nur, das man hier mit vielen stilistischen Mitteln gearbeitet hat und die Dunkelheit ordentlich zur Schau gestellt hat, auch macht man hier vieles richtig, was man beim ersten Teil der Reihe noch etwas versäumt hatte. Man braucht nicht aussprechen, dass dieser Film einem Meisterwerk gleicht, denn sobald man diesen gesehen hat, kommt man wohl kaum um diese Meinung herum. Wenn man aus einem einfachen Comic einen solchen Film machen kann, dann ist man zu großen bestimmt. Man weiß auch gar nicht wo man anfangen soll: Direkt nach dem Film ist man einfach noch so geflasht und gefangen in der Welt von Gotham City, das man noch immer etwas sprachlos ist. Der Film zündet ein Feuerwerk nach dem nächsten. Dieses Mal verzichtet man sogar etwas auf die lustigen Szenen, um den Film noch düsterer und ernster darzustellen. Man hat mit dieser Entscheidung auf jeden Fall vieles richtig gemacht.
                                            Großes Kino ist nicht nur der Film, sondern auch die schauspielerische Leistung der Darsteller: Christian Bale in gewohnter Höchstform und Heath Ledger in der Rolle seines Lebens. Ich hatte für einen Moment das Gefühl, das der Joker nicht von Ledger verkörpert wird, sondern vom Schauspiel-Gott höchstpersönlich. Es ist unfassbar, was dieser Mann aus dieser Rolle herausgeholt hat. Trotz dieser herausragenden Leistung brauchen sich aber auch die anderen Schauspieler nicht zu verstecken. Sie machen einen guten Job, auch wenn die Darstellung des Jokers unübertroffen bleiben wird. Etwas schade finde ich lediglich, das man Rachel mit Maggie Gyllenhaal besetzt hatte. Katie Holmes hat mir im ersten Teil in der Rolle sehr gut gefallen. Auch die Musik und die Atmosphäre überzeugen auf ganzer Linie. Es fühlt sich so an, als würde Gotham einen gefangen nehmen und erst wieder loslassen, als der Film zum Abspann übergeht. Das Ende ist herausragend und macht viel Lust auf den dritten und abschließenden Teil. Mit den zweieinhalb Stunden hat man auch alles richtig gemacht. Man braucht die Zeit, um die Entwicklung der Charaktere, der Story und der feinen Details mitverfolgen zu können.
                                            Die Parallele zum ersten Film: Auch hier gibt Bruce Wayne wieder eine Party und auch die Verfolgung auf der Straße hatte man ähnlich schon im ersten Teil gesehen. Kein Kritikpunkt, ist mir nur so aufgefallen, als ich die Filme nacheinander gesehen habe.
                                            Eigentlich dachte ich, mich niemals für Comicverfilmungen begeistern zu können. Nolan hat mir das Gegenteil bewiesen: Mit seinem Geschick, aus der Comicbuchreihe Batman einen Filmepos zu machen, den man unbedingt gesehen haben muss, bevor man ins Gras beißt, hat er mich voll auf seine Seite gezogen. Die Erwartungen an Teil 3 sind natürlich dementsprechend hoch angesetzt – Teil 1 jedenfalls hat man um Längen geschlagen. Fabelhaft. Ein Feuerwerk in vielerlei Hinsicht.

                                            • 9 .5

                                              Hätte nicht gedacht, dass der noch besser als Batman Begins wird und was wurd es ein Meisterwerk! Kann man sich einfach immer wieder anschauen

                                              • 10

                                                Mein persönlicher Lieblingsfilm, wirklich sehr stimmungsvoll, besonders durch Heath Ledgers geniale Performance.

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                                                  Herrausragegend!

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                                                    Cokecab19 05.05.2015, 21:32 Geändert 05.05.2015, 22:30

                                                    Dark-Knight-Marathon – Teil 2: The Dark Knight

                                                    So, da sind wir nun bei Teil zwei dieser Reihe, und somit einem der großartigsten Filme aller Zeiten angelangt, einem meiner absoluten Lieblingsfilme und meiner Meinung nach auch Nolans Meisterwerk: The Dark Knight.

                                                    Im zweiten Teil seiner Batman-Trilogie konzentriert sich Nolan nicht mehr auf einen so großen Zeitraum wie im ersten Teil, nicht mehr auf so viele Charaktere und hat insgesamt eine nicht ganz so große Geschichte zu erzählen. Was aber nicht bedeutet, dass die Geschichte von The Dark Knight weniger Umfangreich wäre oder weniger Komplex, denn The Dark Knight taucht tief in seine Handlung ein, noch mehr, als das schon sein Vorgänger getan hat.

                                                    Was The Dark Knight (und teilweise die gesamte Reihe) so sehr von anderen Comicverfilmungen unterscheidet, ist die Tatsache, dass der Film nicht nur als Comicverfilmung ein Meisterwerk ist, sondern auch als Film an sich. The Dark Knight lässt sich nicht annähernd auf seinen Superheldenaspekt reduzieren, bietet er doch noch so viel mehr als das. Nicht nur die Action, die wir in jedem Superheldenfilm heutzutage mehr als genug zu sehen bekommen, The Dark Knight ist vielmehr ein Duell auf psychologischer Ebene, ein Film, der uns die tiefsten Abgründe der besten Menschen vor Augen führt, der seine Figuren demontiert und sich weit weg der üblichen Superhelden-Schwarz/Weiß-Zeichnung bewegt.

                                                    Christopher Nolan hat mit The Dark Knight einen Film geschaffen, den er ganz dem Thema Chaos widmet, und das merkt man ihm auch an. Denn irgendwie ist hier nichts da, wo es auch hin gehört, nichts ist, wie es sein soll. Der Joker als Antagonist passt in absolut kein übliches Schema, Harvey Dent, der weiße Ritter Gothams verliert seine anfangs so weiße Weste recht schnell und selbst Batman stößt an seine Grenzen und weiß nicht mehr, ob er auch wirklich noch das richtige macht.

                                                    "Some men just want to watch the world burn"

                                                    Mit dem Joker und Two-Face hat Nolan in the Dark Knight wohl zwei der genialsten und denkwürdigsten Antagonisten aller Zeiten hervorgebracht. Heath Ledger als Joker hat nicht umsonst posthum seinen Oscar als bester Nebendarsteller verliehen bekommen. Wie er diesen Bösewicht porträtiert, der durch seine völlig irrationale, undurchschaubare Art grandios zu beängstigen weiß und selbst Batman an seine Grenzen stoßen lässt, das ist fast schon eine Kunst für sich.

                                                    Aber absolut nicht weniger gelungen ist da Aaron Eckharts Darstellung des Harvey Dent/Two-Face, der neben dem Joker leider viel zu oft in Vergessenheit gerät. Denn so genial Heath Ledger auch hier auch spielt, so genial sein Joker auch ist, Two Face war für mich schon immer der interessantere der beiden Charaktere. Nicht unbedingt der bessere Bösewicht, aber eben der interessantere Charakter.
                                                    Anfangs noch Gothams neue Hoffnung, wird ihm schließlich alles genommen, und mehr und mehr verfällt er dem Wahnsinn, den der Joker in ihm gepflanzt hat. Die Entwicklung von Harvey Dent zu Two-Face ist wohl eine der best-ausgearbeiteten und gleichzeitig dramatischsten Charakterentwicklungen, die ich je sehen durfte.

                                                    "You either die a hero or you live long enough to see yourself become the villain."
                                                    Ein Zitat, das sich wohl perfekt auch auf den gesamten Film übertragen lässt.

                                                    Aber auch abseits von alldem gibt es noch so viele größere und kleinere Dinge, die den Film schlussendlich so großartig machen, wie er ist.
                                                    Seien es einige der denkwürdigsten Momente der Filmgeschichte, wie die Anfangsszene mit dem Banküberfall, was wohl die Beste Einführung ist, die der Joker jemals bekommen konnte - "Whatever doesn't kill you, simply makes you stranger" – Oder auch, wenn der Joker vor dem explodierenden Krankenhaus davon läuft, welches erstmal nicht so wirklich explodieren will, bevor es dann doch in Flammen auf geht (Fun-Fact, für alle, die es noch nicht wissen: Das Ganze war so nicht geplant. Eigentlich sollte das Krankenhaus direkt komplett in die Luft fliegen).

                                                    Hinzu kommen Nolans großartige Dialoge, die mir teilweise jedes Mal aufs Neue einen Schauer über den Rücken jagen.
                                                    Auch wenn sich viele über Nolans angeblich gekünstelte Dialoge beschweren, bin ich doch der Meinung, Dialoge dürfen auch durchaus Bedeutung besitzen und nicht nur Sätze beinhalten, die ich auch in meinem normalen Leben täglich hören kann. Nolans Dialoge drücken einfach so viel aus, es gibt keinen Satz, der nicht irgendwo auch etwas bedeutet und für mich sind Nolans Dialoge genau eines: Und zwar Kunst.

                                                    "Because sometimes truth isn't good enough. Sometimes people deserve more."

                                                    Und dann ist schlussendlich noch einfach jede Szene dieses Films festgehalten in Wally Pfisters absolut großartigen Bildern, von denen sich jedes Standbild einzeln für Stunden bestaunen lässt.
                                                    Begleitet wird das Ganze durchgängig von Hans Zimmers genauso genialem Score, der in The Dark Knight für mich den Höhepunkt der Trilogie bildet, mit einigen der besten Tracks, die meine Ohren je hören durften.

                                                    Am Ende ist The Dark Knight somit ein Film, bei dem einfach alles stimmt. Ein Film, mit der mich jedes Mal aufs Neue begeistern kann, mit seiner großartigen Geschichte, mit seinen großartigen Charakteren, seiner unkonventionellen, undurchschaubaren Art. The Dark Knight ist ein Film, an dem ich absolut nichts aussetzen kann, der für mich von vorne bis hinten perfekt ist und eines der größten Meisterwerke der Filmgeschichte darstellt.

                                                    "...He's the hero Gotham deserves, but not the one it needs right now. So we'll hunt him. Because he can take it. Because he's not our hero. He's a silent guardian. A watchful protector. A Dark Knight."

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