The Dark Knight - Kritik

US 2008 Laufzeit 152 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kinostart 21.08.2008

  • 10

    Beste Comicverfilmung grandiose Leistung von Nolen

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      Ich habe mir diesen Film nochmals reingezogen um die Mehrheit hier zu verstehen, was sie an diesem absurden Remake so toll finden. Ich habe mir diesen in die längegezogenen Film von A-Z angeschaut nur weil die Mehrheit auf dieser Welt auf solche Filme abfahren. Ich muss sagen: So etwas von unlogisch, irreal, Polizei- und Anwaltidiotisches, inklusiv Batmanidiotisches habe ich noch nie gesehen. Der Film gibt mir persönlich den Eindruck, entschuldigt den Ausdruck, dass alle Rollen so idiotisch gespielt werden müssen, dass der Joker als grausamer, Oscarwürdiger Krimineller durchkommt, um einem altgerechten, mehrfachen Oscar-Preisträger Nicholson, den VERSUCH(Ich betone VERSUCH), ebenwürdig zu werden.
      Nimmt man hingegen den Film regelrecht auseinander, wie ich das tue, so ist das nichts weiteres als produzierten Mist von einem Erfolg der 80-er, indem nicht mal Nolan fertiggebracht hat, die Grundstory zu kopieren. Sollte das eine Interpretation von Nolan sein, so hat er sicherlich nicht die Grundlagen Batmans, Dents studiert, sondern höchstens diejenigen des Jokers. Trotz dieser(möglichen) Studie Nolans taucht Joker einfach so auf und verschwindet auch mitten im Film einfach so weg...so was von Absurd die Szene an der Gala, wo man nicht weiss als Zuschauer: "Ja, was macht jetzt der Joker mit dem Rest der Geiseln und warum erfahren wir den nichts, wie er die Leute ausquetscht nach Harvey Dent!"
      Leute, ich gebe euch den Tip: Nehmt diesen Film mal genau unter die Lupe...und ihr werdet feststellen: Das ist produzierter Mist mit einem Joker, von dem man nicht weiss, wie er entstand, noch wie er endet.
      Ich applaudiere hier an dieser Stelle an Tim Burton. Dort weiss man wenigstens, was wirklich passiert.

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      • 10

        Mein Sohn ist kein Comic Fan, noch weniger hat er sich irgend eine Marvel Verfilmung angesehen, aber ich habe ihn gebeten sich diesen Film anzugucken.

        Ergebnis: Er hat in sich 3x hintereinander angeguckt!
        Fakt ist: Auch wenn man kein Fan von Comic Verfilmungen ist und die Story nicht kennt, wird dieser Film einen Fesseln!

        Atemberaubende Kulisse, Action, TOP Schauspieler die über sich hinaus wachsen ( Christian Bale & Heath Ledger ) mehr kann man dazu nicht sagen!

        Mit diesen Film ist Heath Ledger unsterblich geworden!

        Genial, genial und noch einmal genial!

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        • 10

          Christian Bale und Heath Ledger in einer super Kombination. Gewaltige Bilder und eine Soundkulisse zum verlieben.

          • 10

            Wenn man Google oder Filmfreunde fragt, was die beste qualitative blu-Ray sei, dann ist Dark Knight meist in den Top Drei. Nach dutzendhafter Sichtung auf DVD durfte ich mich auch endlich mal an dem gestochen scharfen Bild ergötzen. Dazu dieser brachiale Sound. Schon die Einstiegssequenz mit den Clown-Bankräubern erscheint wie eine Technikdemo auf die Wirklichkeit, nur irgendwie besser. The Dark Knight ist filmisch einfach einer der besten Filme aller Zeiten. In 120 Minuten gibt es keine Längen. Lediglich gegen Ende hat mein Hirn immer leichte Ermüdungserscheinungen, aber nicht aus langeweile oder mangelndem Interesse, nein - meine Aufnahmekapazität an Awesomeness scheint einfach begränzt, weshalb der vordere Stirnlappen am Ende leicht auf durchzug geschaltet ist... setzt bei mir komischerweise immer bei Two-Faces Rachefeldzug bzw. der Schiffszene ein. Aber 5 Minuten später ist man dann wieder überall mit Gänsehaut übersät.
            Einfach abnormal wie dieser Film fast nur aus Höhepunkten besteht. Ab und zu wird der Thrill und die Action durch nolianische Zauberdialoge unterbrochen. Jeder kleine Höhepunkt im Film wird durch mehrere parallel laufende Handlungsstränge eingeführt. Kreuzen sich einmal die Wege so entstehen neue Parallelstränge, die wiederum auf einen baldigen Orgasmus zu laufen. Nolans Spezialität zur Vollendung gebracht. Kaum kann man sagen, wo ein Handlungselement anfängt und endet. Egal ob die Verfolgungsjagd mit der Rückkehr von Gordon, der Joker im Gefägnis ist, sich ein Insasse über Bauchschmerzen beschwert, man versucht parallel Dent und Rachel zu retten, der Joker ausbricht, ein Creep Bruce Wayne verraten will, ein Krankenhaus explodiert, Two Face Amok läuft, etc etc... Jede Szene ist an eine vorherige gekoppelt. Verschnaufpause gibts meist nur mit Freeman und Caine.
            Bale ist immer am besten wenn er leiden darf und so gefallen mir die Szenen mit ihm ohne Batsuit besser als die mit. Die Kämpfe in den Batmanfilmen sind für mich eh sekundär. Der Thrill, die Dramatik und die Emotionen der unzähligen Haupt- und Nebendarsteller machen Nolans Batman zu einer zeitlosen Comic-Verfilmung. Ich brauch keine Kompletzerstörung einer Innenstadt, wenn Liamn Neeson als Ras al Ghul reden schwingt, der Joker eine Party crusht, Bane einfach nur da steht und Bruce Wayne alle Last auf sich nimmt um für nahezu unerreichbare Ideale zu kämpfen. Perfektion.

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            • 10
              michael.stolzer.90 17.08.2015, 23:43 Geändert 17.08.2015, 23:47

              Dieser Film zeigt, dass nicht jeder Filme einen Hauptcharakter (Batman) braucht, der die Handlung beeinflusst oder bestimmt. Ich finde es sogar recht passend, dass hier die Story "einfach nur passiert". Batman (Christian Bale) ist hier nicht die interessante Figur, die noch viel zu erzählen hat. Das macht den Jocker (Heath Ledger) umso interessanter und wichtiger, desswegen ist er die eigentliche Hauptfigur.

              • 10

                The Dark Knight, Christopher Nolans Fortsetzung von Batman Begins, ist kein gewöhnlicher Comic-Sommer-Blockbuster; noch nicht einmal ein Comic-Blockbuster mit etwas Tiefgang. Dies ist ein Comic-Blockbuster, der versucht, ein düster-realistischer und nachdenklich stimmender Thriller zu sein.

                Batman/Bruce Wayne will mit Lieutenant Jim Gordon und Bezwirksstaatanwalt Harvey Dent das organisierte Verbrechen in Gotham City ein für alle mal ausmerzen. Doch der unheimliche, psychopathische Joker hat sich vorgenommen, alle Kriminellen Gothams zu vereinen, um Batman zu blamieren und zu töten. Soweit, so Comic. Batman hat sein Doppelleben gründlich satt und befürchtet, dass seine Ein-Mann-Mission der Verbrechensbekämpfung ihn eher zum gesetzlosen Selbstjustizler als zum Helden macht; viele Bürger Gothams sind derselben Ansicht.

                In dem adretten, durch und durch amerikanischen Staatsanwalt sieht er seinen Nachfolger, einen wahrhaft guten Menschen, der seine Mission übernehmen kann, ganz legal und unter den Augen der Öffentlichkeit.
                ,,Gotham braucht einen Helden mit einem Gesicht", sagt Batman. Aber die chaosstiftende Mordserie des Jokers zerstört Batmans Hoffnung und löst in ihm unbekannte Gefühle der Rache aus.

                Es gibt viele Gewissensprüfungen in diesem Film, ohne dass dies das ungeheure Tempo von The Dark Knight bremsen würde, und die aufregenden Actionszenen ziehen wirklich alle Register. Die Kämpfe wirken beängstigend real, und obwohl die grausamsten Akte der Gewalt eher angedeutet als gezeigt werden, ist doch bereits die Andeutung, jemandem einen Bleistift in den Schädel zu rammen oder jemandes Mund mit einem Messer aufzuschlitzen, schlimm genug, um Kinder von diesem Film fernzuhalten. Batman ist kein Superheld, seine Macht beruht auf seiner Muskelkraft und technischen Raffinessen.

                Heath Ledgers unheilvoller Joker- teils Uhrwerk Orange, teils Sid und Nancy-durchdringt den gesamten Film und dominiert entsprechend das Kinoplakat. Der posthum überreichte Oscar an diesen wahnsinnig guten (verstorbenem) Schauspieler hat dieser definitiv verdient. Mit seiner schauspielerischen Leistung lässt er selbst Christian Bale alt aussehen. Manchmal vermutet man sogar, dass er den Joker nicht gespielt hat, er war der Joker.

                Lehnen Sie sich zurück, halten Sie sich fest und The Dark Knight wird Ihnen ein paar großartige Bilder ins Gedächtnis brennen-Batmans schwindelerregender Hechtsprung, als er die vom Hochhaus fallende Rachel auffängt; der von flackernden Bildschirmen umgebene Lucius Fox, wie er über die moralische Vertretbarkeit von Überwachung nachdenkt, und natürlich Ledgers irrer Freudentanz des als Krankenschwester verkleideten Joker.

                ,,Er ist ein stiller Wächter, ein wachsamer Beschützer, ein dunkler Ritter."

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                • 10

                  Was soll man sagen: Nolan hat aus ner Superhelden-Geschichte ein Drama/Thriller gemacht und ist dabei nicht gescheitert. Im Gegenteil er hat es perfekt inszeniert. Fängt schon mit den Schauspielern an. Heath Ledger einfach zu gut, Two-Face auch super am Ende eingebracht, Gary Oldman und Bale auch mit ner Klasse-Performance. Und auch der Rest ist solide bis sehr gut besetzt z.B. Maroni und Scarecrow sind sehr unterbewertet. Dazu die epische Musik und die visuelle Perfektion schlechthin. Bester Film ever.

                  • 9 .5

                    Besseren Actionthriller und Batmanfilm gibt es nicht. Meisterwerk und nach Interstellar der beste Nolan.

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                    • 9

                      The Dark Knight ist für mich zwar einer der ernstesten und härtesten Superheldenfilme aber auch fraglos einer der besten. Obwohl Marvel eine um einiges breitere Auswahl an Superheldenfilmen zu bieten hat, und jährlich um die 4 neue Filme bzw. Sequels in die Kinos bringt, hat keiner dieser Filme das Zeugs dazu der Dark Knight Trilogie ernsthaft Konkurrenz zu machen, da diese von ihrer ganzen Art, ihrer düsteren und ernsten Stimmung und ihrer Story her um einiges mehr hergeben als all die durchschnittlichen mit gut abgestimmten Gags gespickten Superheldenfilme, welche so innovativ und unterschiedlich sind wie Tomaten. (Nichts gegen Marvel, es gibt auch ausserordentlich gute Filme von ihnen) Aber im Gegensatz zu den anderen, in welchen übrigens immer und immer wieder die gleiche Story mit einem etwas anderen Look, anderen Schauspielern und einer etwas anderen Location erzählt wird, sind die Batman Filme von Christopher Nolan komplett andersartig, nicht einfach nur Popcornkino, sondern gut durchdachte, extrem ausdrucksstarke Filme welche einem auch im Gedächtnis bleiben und bei welchen man richtiggehend mitgerissen wird. Natürlich wird der zweite Teil von der herausragenden Leistung von Heath Ledger getragen, für welche er nach seinem Tod noch einen Oscar abstaubte, zu recht. Der zweite Teil ist nicht nur der bekannteste sondern in vielen Augen auch der beste Film der Trilogie. Ich persönlich muss aber gestehen, dass ich mich nicht so recht entscheiden kann ob Teil 1 2 oder 3 der beste ist.

                      Fazit:
                      Einer der besten, abwechslungsreichsten, eindrücklichsten und kurzweiligsten Superheldenfilme aller Zeiten der durch die herausragende Leistung Ledgers noch ein ganzes Stück besser wird, welche aber wirklich schön anzusehen ist. Dieser Film lohnt sich auf alle Fälle.

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                      • 9

                        Nolans Batman Trilogie - Teil 2
                        „The Dark Knight“
                        ..................................................

                        Als „The Dark Knight“ 2008 in die Kinos kam, brach ein regelrechter Hype aus. Aber nicht um den Film selber, nein, um Heath Ledger. Die Leute bestaunten dessen Auftritt als Joker und lobten seine schauspielerische Leistung in den Himmel. Über den Film selber habe ich damals wenig gehört, immer ging es bei allen nur explizit um den Joker.
                        Hier liegt in meinen Augen paradoxer Weise eine der größten Stärken und zugleich die wohl größte Schwäche des zweiten Teils von Nolans Batman Trilogie.
                        Ledgers Darstellung des Jokers ist absolut großartig. Man kann ihm den puren Wahnsinn in absolut jeder Einstellung ansehen und wenn wir beispielsweise an seine Lippenbewegungen denken, muss man sagen, dass der Joker bis ins letzte Detail perfekt umgesetzt ist. Für mich nur fast schon zu perfekt. Der Fokus liegt den gesamten Film über auf ihm und er wird im Vergleich zu Batman selber absolut überinszeniert. So wirkt der schwarze Rächer neben Ledger häufig gerade zu langweilig und uninspiriert. Hier wäre in meinen Augen weniger mehr gewesen, auch wenn die Auftritte des Jokers natürlich schön anzusehen sind. Oder man hätte Ledger einen etwas emotionaleren Batman gegenüberstellen müssen. Jedenfalls entsteht mit Bales häufiger Ausdruckslosigkeit gegenüber dem unfassbar intensiven und präsenten Auftreten des Jokers ein Ungleichgewicht, das dem Film aus meiner Sicht nicht gut tut.
                        Auf der anderen Seite sorgt der Joker wie schon erwähnt für jede Menge Unterhaltung. So inszeniert Nolan um ihn herum ein audiovisuelles Feuerwerk, bei dem ein Höhepunkt den anderen jagt. Das macht Spaß, ist schön anzusehen und hält einen auch problemlos drei Stunden lang wach. Geht aber leider auch auf Kosten der Atmosphäre, die durch Übertreibungen und Überinszenierungen an der Glaubwürdigkeit einbüßen muss, die den ersten Teil für mich so stark machte.

                        Wenn man davon absieht oder sich einfach vollends dem Schauspiel Ledgers hingibt, bleibt aber ein extrem starker Film, der seinem guten Vorgänger weder technisch noch schauspielerisch in etwas nachsteht. Insbesondere zum Ende hin entwickelt der Film eine wundervolle Dramatik und macht uns wie schon sein Vorgänger viel Lust auf den nächsten Teil.

                        9
                        • 10

                          tja was soll ich sagen, besser geht es leider nicht.......
                          Wenn möglich eine 12........
                          Im Sonycenter in Berlin, eine Wucht damals, unvergesslich.
                          Eines der besten Kinoerlebnisse ever und ich habe schon sehr sehr viel gesehen.

                          • 10

                            Grandiose Fortsetzung.

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                            • 8
                              BoboFr3ak 29.07.2015, 12:52 Geändert 29.07.2015, 12:53

                              "The Dark Knight" ist meiner Meinung nach der beste Batman-Streifen, den ich gesehen habe. Gestern Abend war es dann schließlich an der Zeit für eine Zweitsichtung und auch da konnte mich der Film erneut überzeugen. Das lag vor allem am besten Antagonisten, dem ein Superheld jemals gegenübertreten durfte - dem Joker. Dieser wird von Heath Ledger verkörpert, welcher wahrlich eine schauspielerische Glanzleistung abliefert. Nahezu in jeder Szene trieft ihm hier in der Rolle des Jokers der Wahnsinn aus jeder Pore seines Körpers. Den Oscar für den besten Nebendarsteller hat er sich zumindest in meinen Augen damit mehr als verdient.
                              Die Action-Szenen waren sehr gut dargestellt und blieben, was mir persönlich gut gefiel, für einen Superhelden-Film größenteils auf dem Teppich.
                              Zum Meisterwerk, als welches "The Dark Knight" den Bewertungen nach von vielen angesehen wird, reicht es meiner Meinung nach allerdings nicht, dennoch gibt es von mir starke 8 Punkte.

                              • 7 .5

                                Ein Film, der meiner Meinung nach von den Szenen mit Health Ledger lebt. Man kauft dem Joker einfach zu jeder Zeit ab, dass er komplett wahnsinnig ist und aus Spaß und Langeweile wirklich alles tut; sogar keine Angst vor dem Tod hat. Das einzige, was mich an ihm ein wenig genervt hat, war dieses unglaublich nervige "Schmatzen".

                                Die Stimme des Batmans hat mich doch eher an einen Geschichten-Erzähler erinnert, der kleine Kinder beeindrucken will und völlig übertreibt. Das war unfreiwillig etwas komisch...

                                Abgesehen von diesen zwei Kritikpunkten ein solider Film, der von mir aber nicht die Bewertung bekommt, die die meisten hier vergeben haben; aus eben genannten Gründen und einigen Szenen, bei denen einfach die Luft raus war.

                                • 9

                                  Ich hätte mir etwas mehr dramatische Momente im Sinne von echten Gefahren für die Stadt gewünscht, insgesamt aber ein klasse Film!

                                  • 9 .5

                                    Der beste Batman-Film ever! Es stimmt einfach alles, man muss gar nicht mehr sagen!
                                    Außer eines:
                                    Joel Schumachers fabrizierter Batman-Mist wirkt dagegen wie eine Inszenierung des Vereins für schreiende Karnevalsgroßmütter.

                                    • 10

                                      Ein absolutes Meisterwerk!
                                      Gucke ich immer wieder gerne :)

                                      • 9

                                        Bisher der einzige Film den ich zwei Mal im Kino gesehen habe!

                                        • 9 .5

                                          Richtig cool! Der Joker widert zwar manchmal an, das soll aber schließlich so sein.
                                          Und das er es dann tut, beweist was für ein grandioser Schauspieler Heath Ledger war! Ich trauer um ihn und er klaut Batman hier im Grunde die Show. :(

                                          • 8

                                            [...] Es steht daher, auch wenn Christopher Nolan diese Sichtweise beharrlich widerlegen möchte, auch gar nicht zur Debatte, dass „The Dark Knight“ sich auch als maßgebliche Replik auf eine Gesellschaft verstehen lässt, deren – primär dem 11. September geschuldeter - kollektiver Angstzustand sich bis tief ins Herz eines jeden Bürgers gefressen hat. Der Joker, schlecht geschminkt, schmatzend, nervös und verkommen, lässt Krankenhäuser in die Luft gehen, spricht Morddrohungen öffentlich aus und führt zuletzt nichts anderes im Schilde, als den strahlenden Harnisch des weißen Ritters, Harvey Dent, mit einer massigen Schicht Schlamm zu überziehen. Ist die Galionsfigur der Gerechtigkeit erst einmal gebrochen, steht auch Gotham vor seinem Untergang. [...] Christopher Nolan erzählt „The Dark Knight“ als stahlblaues Epos, in dessen Epizentrum Batman, sein Antipode, der Joker, sowie Harvey Dent in ein stetig konfligierendes Gewissensnetz gestoßen werden, in dem sich ein Held letztlich unkenntlich machen muss, um der Stadt die Hoffnung zu verleihen, die ihr beinahe vollends entrissen wurde. [...]

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                                            • 10
                                              David_KKS 12.07.2015, 22:58 Geändert 12.07.2015, 23:01

                                              Also bei dem Film sieht man das Christopher Nolan ein super Regisseur ist. Wenn sogar der beste. Der Film beinhaltet mit Heath Ledger als Joker den besten Bösewicht den ich bis jetzt gesehen habe. Mit dazu den besten durch Christian Bale geschauspielerten Batman. Ich liebe Marvel Filme, aber dieser DC Film ist ein muss für jeden Superhelden bis zu Action Fans. Auf jeden Fall ein Meisterwerk der Film Geschichte.

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                                              • 7 .5
                                                Thomas Hetzel 11.07.2015, 16:54 Geändert 11.07.2015, 16:55

                                                Nach erneuter Sichtung muss ich leider sagen, dass der Film an Wirkung verloren hat. Versteht mich nicht falsch, der Film ist super gemacht und hat durchaus seine Momente, aber die sind meistens immer nur dann wenn Heath Ledger im Bild ist. Ansonsten hat der Film nämlich schon seine Längen und Bale kann ich mit seiner übertriebenen Röchel-Stimme einfach nicht ernst nehmen. Die restlichen Schauspieler sind allerdings alle klasse, wobei vor allem Gary Oldman neben Heath Ledger noch von allen heraussticht. "The Dark Knight" ist sicherlich kein schlechter Film, aber ich ziehe da doch lieber Burtons Version vor. Und auch wenn es um die Unterhaltung geht die von Schumacher.

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                                                • 9 .5

                                                  Mein Fazit:

                                                  Dies ist die Fortsetzung zu “Batman Begins” und ich muss sagen, das ich mit einer ungeheuren Erwartungshaltung an diesen Film rangegangen bin, wo mir der Vorgänger ja so ausgesprochen gut gefallen hat.

                                                  In diesem Film zieht sich das düstere Bild von Gothom City fort. Bruce Wayne lebt in der Stadt im Wayne Tower und beobachtet von dort aus das Verbrechen in der Stadt. Er gibt alles, was er aufbieten kann und nimmt kleinere Verletzung für das Gute in Kauf. Allerdings hat er nicht bedacht, das er bei der Verbrechensbekämpfung auch Opfer beklagen muss. Die unschuldigen Toten machen ihm sehr zu schaffen.

                                                  Sir Michael Caine, Gary Oldman und Morgan Freeman haben ihre Stellung wieder bezogen. Rachel Dawes wurde in diesem Teil von Maggie Gyllenhaal gespielt. Schade, Katie Holmes hat mir deutlich besser gefallen. Ansonsten haben sie ihre Rolle toll gespielt und ausgefüllt.

                                                  Heth Ledger hat den fiesen Joker gespielt. Er hat dem Film sehr viel Brutalität verliehen, Kaltherzigkeit und Abgebrühtheit. Der Joker ist ein Psychopath, aber nicht auf das Geld aus. Das Geld, das er von der Mafie erhielt, hat er sogar verbrannt. Nein, in seinen Gehirnwindungen gingen andere Dinge vor und das wußte wohl auch nur der Joker selbst. Heth Ledger hat ihn bravourös gespielt. Die ganze Art und den irren Blick, das war schon stark, wie er das gemacht hat. Nach “Brokeback Mountain” sicherlich ein weiterer (und leider sein letzter) Meilenstein in seiner Karriere.

                                                  Aus dem Film hätte man meiner Einschätzung nach zwei Filme machen können. Zum Schluss war ich im Grunde nur froh, das er vorbei war, auch wenn das Ende traurig ist. Aber es war für mich einfach zuviel Handlung. Das aber auch das Einzige, was man daran bemängeln könnte. Ansonsten ist der Film einwürdiger Nachfolger von “Batman Begins” und ich bin gespannt, ob noch mehr folgen. Christian Bale spielt Batman jedenfalls glaubhaft und authentisch mit all seinen Zweifeln und auch Ängsten und es wäre schade, wenn die Rolle wieder an jemand anderes vergeben würde.

                                                  Von mir bekommt er 90% und bin gespannt, wie es mit Batman weitergeht.

                                                  Anmerkung: Die Rezension stammt aus Januar 2010.

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                                                  • 6

                                                    (....)Interessant ist auch das Casting. Wir sehen Christian Bale der in Psycho den Psycho mimte und in Equilibrium den eiskalten Rächer verkörperte der den psychotischen Freund von Rache-l darstellt :Bruuuuuce Wayne alias The Batman.
                                                    Maggie Gyllenhaal spielte die Sekretärin in "The Secretary" und Aaron Eckhardt war auch in Thank you for Smoking ein Anwalt, die Katie Holmes x-te -welche in Batman Begins als Rachel zu sehen war.
                                                    Dann haben wir Gary Oldman, der den Dracula gab und später in Bube, Dame, König, As, Spion zu sehen war.
                                                    Morgan Freeman spielte Gott in Bruce Almighty und war auch die Erzählerstimme in Krieg der Welten.
                                                    Und Heath Ledger der aus Ritter aus Leidenschaft und Brokeback Mountain bekannt ist.
                                                    Der Cast ist voller Psychopathen, Opfern, Göttern und charismatischen Leadern.
                                                    Ja Nolan. Du kannst denken. Freut mich.(.....)