[...] Grund des irren Triumphzugs von „The Dark Knight“ ist eine Mischung aus starkem, visionärem Handwerk in allen wichtigen Teilbereichen, gekonnter Zeitgeisterfassung und dem tragischen Tod des Haupt-Nebendarstellers Heath Ledger sechs Monate vor Kinostart, wodurch sich die große Marketingkampagne quasi verselbstständigte und die Emotionen vollends überkochten. Betrachtet man alles nach einiger Zeit mit gesundem Abstand, bleibt eine gelungene Fortsetzung, die sich den nötigen Pflichten der vorangegangenen Einleitung entledigt und verdammt gekonnt eine komplexe Geschichte erzählt. Eine Fortsetzung, die so viel will, dass sie nicht perfekt sein, aber unter Umständen immerhin restlos plätten und faszinieren kann. [...]
THE DARK KNIGHT bleibt auch nachdem die Jubelfanfaren um Heath Ledgers Performance verklungen sind, ein schwer in ein Bewertungsschema zu pressender Film, ist Christopher Nolans größter Verdienst doch auch sein größtes Manko: Es ist folgerichtig, dass der Mittelteil seiner Trilogie den durch Millers Comics inspirierten Pfad weiterschreitet, und nach dem Weltenbau im Vorgänger nun auch die narrative Ebene in der Realität verortet werden kann. Inwieweit man allerdings bereit ist, 9/11 als Ansatzpunkt einer Comicverfilmung zu akzeptieren, wird maßgeblich von der Toleranz des einzelnen Rezipienten abhängen.
Litt BATMAN BEGINS dabei bisweilen stark unter der Last, Ouvertüre und eigenständiges Werk sein zu müssen, ermöglicht seine Existenz Nolan für den Nachfolger nun zumindest eine gestraffte Dramaturgie, ist der Rahmen seiner Titelfigur doch in den Grundzügen bereits definiert, und bedarf nur noch der Ausgestaltung.
Beschäftigte sich der erste Film vorallem mit…
THE DARK KNIGHT bleibt auch nachdem die Jubelfanfaren um Heath Ledgers Performance verklungen sind, ein schwer in ein Bewertungsschema zu pressender Film, ist Christopher Nolans größter Verdienst doch auch sein größtes Manko: Es ist folgerichtig, dass der Mittelteil seiner Trilogie den durch Millers Comics inspirierten Pfad weiterschreitet, und nach dem Weltenbau im Vorgänger nun auch die narrative Ebene in der Realität verortet werden kann. Inwieweit man allerdings bereit ist, 9/11 als Ansatzpunkt einer Comicverfilmung zu akzeptieren, wird maßgeblich von der Toleranz des einzelnen Rezipienten abhängen.
Litt BATMAN BEGINS dabei bisweilen stark unter der Last, Ouvertüre und eigenständiges Werk sein zu müssen, ermöglicht seine Existenz Nolan für den Nachfolger nun zumindest eine gestraffte Dramaturgie, ist der Rahmen seiner Titelfigur doch in den Grundzügen bereits definiert, und bedarf nur noch der Ausgestaltung.
Beschäftigte sich der erste Film vorallem mit der Transformation von Bruce Wayne in Batman, konzentrierte sich dabei vorwiegend auf die inneren Stukturen seines Protagonisten, und verband dabei die Frage nach der Berechtigung einer symbolträchtigen Rächerfigur wie Batman mit der moralischen Hinterfragung von Waynes persönlichem Schicksal und den daraus resultierenden Entschlüssen, politisiert THE DARK KNIGHT bewusst sein Szenario, greift die Fäden des Vorgängers zwar auf, spinnt sie nun aber deutlich am aktuellen Weltgeschehen entlang: Es ist der Versuch, Terror und Paranoia einzufangen, ihre Mechanismen zu sezieren, der Nolan hierbei antreibt; mit Batman und seinen beiden Antagonisten fügt er eine weitere Konstante in die Systemstuktur seiner Welt ein, die - alle auf ihre Weise - geschickt zu deren Erosion beitragen.
Es sind per se keine unbedingt klassischen Motive, die jede der Figuren auszeichnet, und doch nimmt man sie durch ihre Omnipräsenz in den letzten Jahren als solche wahr: Ist Unrecht im Kampf für das Recht moralisch zu legitimieren?
Im Bezug auf die Titelfigur geht der Film deshalb auch nicht wesentlich weiter als BATMAN BEGINS, ihre Hinterfragung ist nicht Entwicklung, sondern Teil des anfänglichen Konzepts, die Parallelen die Nolan zwischen einer Quasi-Institution wie dem maskierten Flattermann, und realen Geheimdiensten zieht wird nirgendwo deutlicher als im vorgezogenen Schiffsfinale, in dem die obige Fragestellung packend, aber auch eindimensional zur Parabel über den Patriot-Act ausbuchstabiert wird.
Entgegen landläufiger Meinung geht - unter Auslösung der Darstellerebene - auch von Ledgers Joker wenig wirkliche Faszination aus; die ihm immanente Metaphorik, als ikonisierter Pate eines ebenso barbarischen, wie auch in seiner Motivation eher schwer zu umreißenden Terrors funktionieren zu müssen, engt seine Charakterzeichnung stark ein; die bewusste Positionierung gegenüber Batman als einander ebenso bedingende, wie auch abstoßende Variable, trägt zwar zur größeren Akzeptanz bei, als es bei Ra's al Ghul der Fall war, geht in ihrer Tiefenwirkung aber auch nicht weiter als Burtons Beziehungskonzeption fast zwanzig Jahre vorher.
Die devote Faszination gegenüber einem kostümierten Bombenleger, die Film und Regisseur dabei des Öfteren fahrlässig an den Tag legen, vergisst aber nahezu vollständig das Potential der Dent-Figur abzuschöpfen, oder auch nur auszuleuchten; ist dieser doch in Verkennung der Strahlkraft seiner Symbolik stets nur Randfigur - erst von Bruce Wayne, später vom Joker. Dabei wäre die Metamorphose seines Körpers und Gerechtigkeitssinns, die subtilste Art gewesen die Auswirkungen eines nur sich selbst unterstehenden Vigilantismus aufzuzeigen, ebenso wie seine neurotische Zerissenheit sich als Spiegel Waynes geeigent hätte.
Schlußendlich gelingt es Nolan, seine Interpretation des Batman-Stoffes weiterzuentwickeln, einen inhaltlichen und visuellen Einklang herzustellen, und so wirkt THE DARK KNIGHT trotz seiner vermehrten Zugeständnisse an actionaffines Blockbusterpublikum reifer und homogener, als BATMAN BEGINS. Sein aufgeblasener politischer Subtext bleibt dabei aber ebenso wie die rationale Welt und Nolans technizistischer Inszenierungsstil Geschmackssache.
Es gibt Filme die sind sofort ein Klassiker. “The Dark Knight” ist ein solcher Film. Toll gespielt, toll besetzt und toll inszeniert ist die “Batman Begins”-Fortsetzung ein Film der seinen Vorgänger in allen Bereichen überbietet. “The Dark Knight” muss man gesehen haben und gehört in jede Filmsammlung!
Ohne Zweifel ein Film der (unabhängig vom seinem Publicity-förderenden Tod) von der genialen Darstellung von Heath Ledger, als Gegenspieler von Batman lebt. Anders als bei der überdrehten Darstellung von Jack Nickolson, scheint dieser Joker nicht einem Comic sondern dem dunklen, bösen Wahnsinn einer bitteren Realität entsprungen. Christopher Nolan ist es mit Dark Knight gelungen, Gotham durch den Joker einen bitteren Spiegel vorzuhalten. Ein tiefgründiges Actionspektakel - schade dass wir diesen Joker in den nächsten Teilen nicht wieder sehen dürfen.
The Dark Knight ist sicher nicht der beste Film aller Zeiten, aber er hat es geschafft, das Superhelden-Genre aus seinen Kinderschuhen herauszuheben. Eine derart vielschichtige Comic-Verfilmung hat man noch nicht gesehen und Vergleichen mit den großen Thrillern der Filmgeschichte wird locker Stand gehalten.
Das war er also, der “neue Batman”. Der Film, der schon super war, als es ihn noch gar nicht gab. Für den Heath Ledger gar posthum den Oscar erhalten soll, wenn es nach der Meinung einiger Kritiker gehen würde. Das war aber auch der erste Film bei dem ich anwesend war, bei dem nach der Vorstellung vom Publikum applaudiert wurde. Doch was heißt das schon?
In diesem Fall eigentlich eine ganze Menge. Die bereits in “Batman Begins” vorhandenen Stärken - starke Schauspieler (ja, der Joker ist genial gespielt…), ein eindrucksvoller Soundtrack, beeindruckende Bilder und sehr gute Spezial-Effekte -wurden konsequent beibehalten. Doch heißt das alleine nichts. Der große Pluspunkt des Films ist die Story. Hier zeigt Christopher Nolan erneut, dass er ein großartiger Drehbuch-Autor ist.
Da hätten wir zum einen den Joker. Keiner weiß woher er kam (meine Vermutung: aus den vergifteten Narrows aus “Batman Begins”,…
“Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht!”
Das war er also, der “neue Batman”. Der Film, der schon super war, als es ihn noch gar nicht gab. Für den Heath Ledger gar posthum den Oscar erhalten soll, wenn es nach der Meinung einiger Kritiker gehen würde. Das war aber auch der erste Film bei dem ich anwesend war, bei dem nach der Vorstellung vom Publikum applaudiert wurde. Doch was heißt das schon?
In diesem Fall eigentlich eine ganze Menge. Die bereits in “Batman Begins” vorhandenen Stärken - starke Schauspieler (ja, der Joker ist genial gespielt…), ein eindrucksvoller Soundtrack, beeindruckende Bilder und sehr gute Spezial-Effekte -wurden konsequent beibehalten. Doch heißt das alleine nichts. Der große Pluspunkt des Films ist die Story. Hier zeigt Christopher Nolan erneut, dass er ein großartiger Drehbuch-Autor ist.
Da hätten wir zum einen den Joker. Keiner weiß woher er kam (meine Vermutung: aus den vergifteten Narrows aus “Batman Begins”, aber wie gesagt, da ich die Comic-Vorlagen auch nicht kenne nur eine Vermutung), was genau er und vor allem WARUM er es will. Der Joker ist unberechenbar, völlig verrückt und agiert ohne Regeln, ist somit Batmans größter Widersacher. Die besten Szenen des Films gehören folglich Heath Ledger. Ich weiß, das sagt jeder, man liest es überall, meistens im Zusammenhang mit seinem frühen Tod, aber: Sein Joker IST der Joker. Alleine die Szene, in der er im Krankenschwester-Kostüm vor dem Krankenhaus steht um dieses zu sprengen - genial. Gestik, Mimik, seine Reaktion auf die (verspätete) Explosion - einfach gut gespielt.
Batman bzw. Bruce Wayne wiederum ist in seiner Rolle gewachsen und routinierter geworden. Seine Herkunft, seine Beweggründe kennen wir, und so wird darauf weniger Wert gelegt. Neu ist, dass er seinen Job eigentlich an den Nagel hängen will, um mit Rachel zusammen sein zu können (größte Enttäuschung des Films: Maggie Gyllenhaal). Und so setzt er große Hoffnungen in Harvey Dent. Christian Bale kann seiner Rolle leider nichts neues abgewinnen und hält sich schauspielerisch doch arg im Hintergrund, was sehr schade ist.
Harvey Dent ist der neue Staatsanwalt Gothams und sagt dem organisierten Verbrechen den Kampf an. Die meisten werden es wissen: Harvey Dent wird Two Face, und sein Weg dorthin ist eine wichtige Nebenhandlung des Films, hängt sie doch auch mit dem Joker zusammen. Auch diese Wandlung ist überzeugend gespielt, vllt. nicht unbedingt in den Vordergrund gestellt und seine Motive werden nicht auf Anhieb nachvollziehbar, doch sie sind es.
Hier hängt alles sehr zusammen, die Story ist verflochten, überraschend und doch in sich logisch. Mancher einer hätte das ganze in zwei Filme gepackt.
“Du hast alles verändert. Für immer. Es gibt kein Zurück. Weißt du, für die bist du nur ein Freak. Wie ich!”
Doch leider ist nicht alles besser in der Fortsetzung. Das neue Kostüm wirkt irgendwie lächerlicher… und wird etwas zu sehr in Szene gesetzt, so dass ich doch etwas befürchte, wir landen bald wieder bei dem Posing der alten Filme (ja, z.B. das Nippelkostüm…). Ich war ja noch nie ein Fan übertriebener Superhelden-Maskerade und habe deswegen auch den realistischen Ansatz von “Batman Begins” sehr begrüßt. Was hier aber noch an unglaubwürdiger technischer Spielerei präsentiert wird, setzt dem ganzen die Krone auf und führt zu glattem Punktabzug, ebenso wie die “neue Rachel”. Selten kam mir ein Charakter so unsympathisch und fehlbesetzt vor wie in diesem Film. Einen besseren Ersatz für Katie Holmes hätte man doch sicherlich finden können?
Man mag gar nicht glauben, dass es sich hier um eine Comic-Verfilmung handelt (meine Güte, vergleicht das mal mit den ersten Verfilmungen oder gar mit “Spiderman 3″…) - denn teilweise wirkt er nicht so. Nehmt Batman die Maske ab und er sieht aus wie ein Soldat im Umhang. Das Mystische, fantastische fehlt komplett. Doch stört das in meinen Augen nicht unbedingt.
Alles in allem ein sehr guter Film. Lasst euch nicht von der Acht stören, aber die letzten von mir angesprochenen Punkte haben mir persönlich nicht mehr zugelassen. “The Dark Knight” ist ein packendes Drama in einem realistischen, unbarmherzigen Gotham. Also: Gucken!
“Batman ist nicht der Held, den Gotham verdient. Er ist der Held, den Gotham braucht. Er ist kein Held in schillernder Rüstung.
Letztes Jahr behauptete jemand, dass The Dark Knight der beste Film des Jahres 2008 sein werde. Viele seiner Schulkameraden haben ihn belächelt, ihn nicht beachtet, nicht darauf reagiert. Eins war aber sicher, derjenige hat an seiner Meinung festgehalten. So lange musste diese eine Person warten, um seiner Behauptung Wahrheit zu schenken. Im Sommer 2008 war es dann endlich soweit. Alle Welt hatte The Dark Knight schon gesehen, nur er nicht. Und dann geschah es endlich, der 21.8. war eingetroffen, der Tag an dem die eine Person den vermeindlich besten Film des Jahres zu Gesicht bekam. Und wie Recht er hatte! Achja, die eine Person bin übrigens ich gewesen.
Ja, ohne Zweifel kann ich The Dark Knight schon an der Spitze meiner diesjährigen Top 10 Liste sehen. Hype hin oder her, der Film übersteigt ihn sogar und erklimmt einen Grad von Coolness, was ( vergeblich ) seines gleichen sucht. Ich übertreibe nicht, wirklich nicht! Die drei Menschen auf der Welt, die den Film noch…
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Letztes Jahr behauptete jemand, dass The Dark Knight der beste Film des Jahres 2008 sein werde. Viele seiner Schulkameraden haben ihn belächelt, ihn nicht beachtet, nicht darauf reagiert. Eins war aber sicher, derjenige hat an seiner Meinung festgehalten. So lange musste diese eine Person warten, um seiner Behauptung Wahrheit zu schenken. Im Sommer 2008 war es dann endlich soweit. Alle Welt hatte The Dark Knight schon gesehen, nur er nicht. Und dann geschah es endlich, der 21.8. war eingetroffen, der Tag an dem die eine Person den vermeindlich besten Film des Jahres zu Gesicht bekam. Und wie Recht er hatte!
Achja, die eine Person bin übrigens ich gewesen.
Ja, ohne Zweifel kann ich The Dark Knight schon an der Spitze meiner diesjährigen Top 10 Liste sehen. Hype hin oder her, der Film übersteigt ihn sogar und erklimmt einen Grad von Coolness, was ( vergeblich ) seines gleichen sucht. Ich übertreibe nicht, wirklich nicht! Die drei Menschen auf der Welt, die den Film noch nicht gesehen haben: Schaut ihn euch an! Zwar ist der Film um zwei Plätze auf imdb’s Top 250 Liste gesunken, aber auch nur, um einen ehrwürdigen dritten Platz einzunehmen, was meiner Ansicht nach aber immernoch etwas zu übertrieben ist. Nichtsdestotrotz, der Hype verhalf und hilft dem Film immernoch einer der most-grossing Blockbuster ever zu werden und zu sein. Ich hab meinen Teil getan - zwei Mal Kino, so viel Geld hab ich noch nie für einen Film ausgegeben.
Zugegeben, ich kann nicht viel hinzufügen zu der langen Liste der Lobhymnen anderer Kritiker, deshalb komme ich wohl schneller auf dem Punkt als eigentlich gewollt. Angefangen bei meiner Vorbereitung: Ich habe mir Batman Begins vor dem Kinobesuch auf Englisch nochmals angesehen und wollte sehen was sich verändert und verbessert hat. Die Welt in Christopher Nolans erstem Reboot-Batman ist eigentlich immernoch etwas fantasievoll gestaltet und könnte nicht als allseitsbekannte Großstadt erkannt werden, obwohl die essentiellen - Wolkenkratzer, Menschenmassen, etc. - Dinge dafür vorhanden sind. Der zweite Teil geht noch weiter und lässt den fantasievollen, dunklen, geheimnisvollen Teil vollkommen weg. The Dark Knight spielt in Gotham City oder für die Normalos: New York Chicago. Dieser Wandel vom halbwegs Mystischem zum Realem ist in meinen Augen immernoch zu bemerken, stellt für mich aber einen wichtigen und vorallem richtigen Schritt in die Moderne dar, da Batman nun im 21. Jahrhundert lebt und nirgendwo anders. Ich mag die neue Optik und seinen neuen Anzug, nicht so wie manch anderer, der eher Burtons Mystik vermisst und den Anzug zur Hightech-Special Ops Rüstung verklärt.
Zu den altbekannten Gesichtern, die zum Glück beibehalten wurden, gesellen sich viele neue erstklassige Schauspieler, die in jeder Szene überzeugen und mitreißen können. Zu erwähnen wäre wohl der passende Wechsel von Katie Holmes auf Maggie Gyllenhaal, die Rachel um einiges besser verkörpert als Holmes es in Batman Begins versucht hat. Aaron Eckhardt ist klasse als strahlend weißer Ritter Gothams und…ja, wer ist noch dazu gekommen? Ich wollt ihn noch etwas aufheben, denn er bekommt eine spezielle Erwähnung: Heath Ledger. Der Joker könnte nicht besser gespielt werden als von ihm. Zugegeben, ich hatte einige Zweifel, als ich ganz am Anfang erfahren habe, dass er den Joker spielen wird, aber nach einigen Bildern und dem Trailer war alles verflogen. Heath Ledger ist in seinem letzten Film in Bestform. Grandios, brillant, verrückt, komisch, unheimlich und viel mehr Adjektive könnte man aufzählen und man hätte seine schauspielerische Leistung nicht ansatzweise gewürdigt. Wenn er denn nominiert werden sollte, dann wird und muss er den Oscar für die beste Nebenrolle erhalten. Obwohl das eigentlich eine Beleidigung ist, wenn man bedenkt, dass er beinahe 70% des Films ausmacht und Batman, der einfach die Hauptrolle in diesem Franchise ist, den Vortritt bekommt.
Was mich besonders überrascht hat war die Tatsache, dass so viel in diesem Film steckt. Es gibt so viele Ebenen auf die The Dark Knight aufbaut und die auch alle funktionieren! Ich mein, die Action ist phänomenal, die viel umschwärmte Truck-Szene ist geil und die Schnitte sind nach der zweiten Sichtung nicht einmal zu hektisch gewesen. Die Story ist so komplex, dass ich erst überhaupt nicht durchgeblickt habe was wo abgeht, da mich das mit Hong Kong verwirrt hat und ich bei der ersten Sichtung die Mafia nicht mehr ganz im Gedächtnis hatte. Und dann noch diese Länge! 2½ Stunden, die aber wie im Fluge vorbeigehen - ehrlich gesagt hätte ich auf die Pausen im Kino getrost verzichten können. Des Weiteren gibt es dann natürlich noch die viel diskutierten Referenzen zu 9/11 und das ganze Drumherum, was ich nachvollziehen kann, aber im Sinne des Films eher bei Seite gelassen habe. Ansonsten ist auch der Score unglaublich fesselnd und stark, besonders in den vier Wänden des Kinosaals.
Eigentlich kann ich nicht viel mehr hinzufügen. Es hat mich einfach überrascht wie eine Comicverfilmung so tiefgründig sein kann und dabei noch so geil inszeniert werden kann. Viele Bilder werden mir in Erinnerung bleiben, besonders die wirklich witzigen Szenen mit Joker als Krankenschwester oder im Auto mit dem Kopf aus dem Fenster gelehnt und das im Hintergrund gedämpfte Nichts - einfach genial.
Was war das für ein Marketing! Spätestens als Heath Ledger, der neue Darsteller des Joker, im Januar an einer Überdosis Tabletten starb, war der Hype perfekt. In nie dagewesener Perfektion pushte das Studio durch virales Marketing, welches das von Cloverfield alt aussehen ließ, den Titel The Dark Knight in die Welt. Teaser, Trailer, Poster, Szenenbilder, Clips, TV-Spots, Interviews, Specials - nichts wurde dem Zufall überlassen, alles war bis aufs kleinste Detail durchgeplant. Das Zentrum des geplanten Marketings war zwar tot, aber dies wirkte sich auf keinen Fall negativ auf die Kampagne aus. Vielmehr wurden Heath Ledger und sein Joker so heldenhaft beworben, dass schon lange vor dem Kino-Start aus dem einstigen Sonny-Boy eine Legende wurde. Einen guten Film macht aber mehr aus als ein toter Darsteller und perfektes Marketing. Ob Christopher Nolan aus seinen Fehlern, die er bei Batman Begins noch reihenweise säte, gelernt hat, kann man nun endlich im Kino begutachten.
Die Welt brennen sehen … das will der Joker. Und mit diesem charismatischen Unruhestifter, der unsere Ordnung auf die Probe stellen will, ist endlich Schluss mit Kindergeburtstag bei Batman-Verfilmungen. Christopher Nolan hat mit The Dark Knight ernst gemacht. Die Üblichen Verdächtigen sprechen direkt nach dem Film über beeindruckende Schauspieler, perfekte Synchronisation, Frank Millers Batman-Comics, den nächsten Batman, was der Film mit dem neuen Bond gemeinsam hat, diskutieren Anspielungen auf 9/11 und schwärmen von ein bisschen verlaufener Schminke. Diesmal (wie der Film) in Überlänge.
[...] „The Dark Knight“ ist für mich sicherlich der Film des Jahres, kann er doch meinen bisherigen Favoriten „Iron Man“ noch mal um einiges toppen. Mehr Story, mehr Tiefe, glaubwürdigere Charaktere. Doch wenn ich ehrlich bin ist „The Dark Knight“ für mich „Der Heath-Ledger-Film“. Jener Film, in dem man in jeder Joker-Einstellung zwischen den Zeilen lesen kann: „Seht her was für ein begnadeter Schauspieler ich gewesen bin.“ [...]
Wäre ich Batman-Fan, wäre ich wohl etwas enttäuscht. Der dunkle Ritter ist im Grunde nicht mehr als ein Präsentator von martialischem Technik-Spielzeug, während die Bühne den etwas komplexeren Figuren wie Two Face und natürlich dem Joker gehört.
Der Film macht Spaß, weil er diesmal ernstzunehmend ist. Es gibt keine Achterbahnfahrten oder dämliche "Wasserbomben". Statt bunter Fummel wird auf Männer in Anzügen gesetzt. Keine Teenie-Romanzen, kein Schicksalsgehadere oder Selbstfindungsgedöns, dafür ungewöhnlich deutliche Seitenhiebe auf die amerikanische Paranoia nach 9/11 - erfrischend!
Auch die Regie gibt sich überraschend reduziert und umso effektiver. Ich habe lange nicht mehr die antiquierte Masche wie schneidende Geigen für den Spannungsaufbau gehört. So simpel und immer noch so wirkungsvoll.
Aber es bleibt halt ein Joker-Film. Da kann man auch Ledgers Schicksal aussen vor lassen. Ob es für einen Oscar reicht, müsste ich mir nochmal im O-Ton anhören. So manche holprige Wendung wurde gekonnt überinszeniert, aber ich finde es schade, dass man den Joker so schnell und banal als Freak quittiert. Er hat definitiv die besten Momente und als "Nurse Joker" hat der Film für mich seinen Höhepunkt. Da wirkte das Finale mit den Schiffen so bißchen wie ein Zugeständnis ans SAW-Klientel. Aber erst bei der Vernehmung mit Batman ist Joker mehr als nur ein Spinner. Er ist tragisch, fast schon menschlich. Das verleiht ihm für einen Moment die Größe, gegen die Batman nur noch kleiner wirkt.
Hier kommt der Fluch der Fortsetzung voll zum Tragen. All das hätte Nolan leicht hinter mächtigen Effekten verstecken können, Batmans waghalsige Flüge durch Hochhausschluchten etwa lassen den Atem stocken. Dass das nicht reicht, liegt am Drehbuch: Der Film ist mit zweieinhalb Stunden sicher eine zu lang, die Handlung hat schwere Hänger, mitunter wird 20 Minuten lang hin und her sinniert, und als Zuschauer sehnt man sich danach, es möge endlich wieder etwas passieren.
[...]Es ist ein schrill kreischender Nihilismus der da mit dem Joker die Bühne des Geschehens betritt. Die ultimative und absolute Nemesis von Batman, der in Gotham City so lange für Recht und Ordnung sorgte, bis die Oberhäupter der Mafia so gewaltig unter Druck gerieten, dass sie die Büchse der Pandorra öffneten und den Joker in das Spiel mit einbezogen. Der Joker ist nicht mehr länger der simple Harlekin, der Spaßmacher, sondern ein Psychopath sondergleichen. Nicht Macht, nicht Gier, nicht Geld motivieren ihn, in seiner Psychologie ist er diesen materiellen Dingen, die ihm nichts bedeuten, enthoben. Das unterscheidet ihn von der Mafia, von anderen Anatagonisten die sich anderen Helden in den Weg stellen. Nolans Joker ist der pure, ideologisierte Wahnsinn ohne Sinn, ohne Regeln und ohne Plan. Er ist per definitionem der absolute Inbegriff des Amoralen.[...]
Auf Dauer wirken die ab der zweiten Hälfte des Films Schlag auf Schlag folgenden Showdowns etwas ermüdend. Es gehört zwar zum Genre, dass Bösewichter immer mindestens zweimal zur Strecke gebracht werden müssen, bevor sie endgültig besiegt sind, aber die Storywendungen von The Dark Knight hätten auch locker für zwei Spielfilme gereicht. Durch die Fülle an Figuren, Haupt- und Nebenhandlungen verliert das düstere Treiben ab und an den roten Faden.
Nur wahrhaftige Helden stehen wieder auf, wenn sie am Boden liegen. Und schon der Titel trägt neues Selbstbewusstsein zur Schau: "The Dark Knight" ist der erste "Batman"-Film, der auf die Namensnennung seines Helden verzichtet.
Nicht, wie vielerorts gesagt, zu lang. Two Face wurde leider nur quasie als Werkzeug benutzt und war mit einem Aussehen das comichafteste in einem ansonsten sehr realistisch wirkendem Film. Der Joker war schon sehr hypnotisierend böse. Ich müsste meine Kinobleitung nachher nach einer Anschlussszene fragen, weil ich meine Augen nicht vom Gesicht des Bösewichts lösen konnte und daher das Umfeld nicht wahrgenommen habe. Der Film brachte auf den Punkt, was Batman in seiner dunklen Inkaranation ausmacht. Nur hat mir, entgegen meiner Erwartung, Maggie Gyllenhall als Rachel Dawson nicht so gut gefallen. Sie sollte das emotionale Bindeglied sein, aber die Chemie sowohl mit Bale als auch mit Eckhart hat nicht so gestimmt. Eine etwas stärkere Frauenrolle hatte dem Film gut getan … Catwoman ick hör dir im dritten Teil trapsen.
Im Grunde beweist The Dark Knight dass Nolan nichts dazu gelernt hat seit dem ersten Teil. Er macht nicht nur dieselben Fehler, mehrfach, sondern er fügt diesen auch noch neue Schwachpunkte hinzu. Das inhaltsfreie Drehbuch weiß er mit stumpfer Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard zu untermalen, die erzeugten Bilder auf dilettantischste Weise zusammen zu schneiden.
Die traurigste Erkenntnis ist vielleicht die, dass “Dark Knight” genau das mit Batman macht, was “Casino Royal” mit James Bond macht: Er entmystifiziert die Figur. Er macht sie kleiner, belangloser. Zu einem Jack-Bauer Abklatsch, der stoisch seinen Job macht, für den der Zweck die Mittel heiligt, der mechanisch und emotionslos dem Terror den Garaus machen will. Das geheimnisvollste an diesem Dunklen Ritter ist wohl, wie er diese unfreiwillig komische Grunzstimme die ganze Zeit durchhalten kann, ohne dabei zu lachen.
Für die wahre Romantik, die Melancholie der Figur die im Herzen immer ein armes, reaktionäres, verklemmtes Schwein war, dem man doch irgendwie Erlösung wünschte, ist in der Dark Knight kein Platz. Es fällt schwer an Momente in “Dark Knight” zu denken, die nicht auch Ethan Hunt, Jack Bauer oder Jason Bourne bestehen könnten.
Nolan entzaubert Batman. Das macht er sehr gekonnt und liefert dabei einen sehr ordentlichen und unterhaltsamen Film ab. Doch ohne Geheimnisse ist Batman nur ein weiterer Actionheld - und ohne einen cleveren Gegner wie den Joker, wäre er eigentlich ziemlich fade.
War Batman nicht eigentlich schon immer ziemlich fade? Es waren doch eher die Gegner die einen mehr gefesselt haben. Man stand immer hinter Fledermaus doch nur Bösewichte aller Deni Devito (Pinguin) oder Jack Nicholson (Joker) konnten einen wirklich dazu bewegen einzuschalten. Macht nicht das den Reiz an ihm aus? Gotham mit seinen dunklen Gassen und dem Abschaum der sich da verbirgt? Du weist nie was dich in dieser Stadt erwartet... und wenn kommt vielleicht die Fledermaus und rettet dich...doch vor was? Vielleicht vor dir selbst?
Ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde. Auf jeden Fall finde ich den Trend in Hollywood interessant, daß diese Fantasy-Charaktäre (007, Batman) in die Realität geführt werden. Mal schauen wie es da weitergeht.
Ledgers Performance ist das Interessanteste am ganzen Film. Sobald der Joker nicht im Bild ist verliert The Dark Knight den Großteil seiner Kraft und Dynamik.
Zwischen immer wieder aufblitzenden Szenen absoluter Brillanz findet sich auch viel Leerlauf. Der Film ließ mich mehr gelangweilt als unterhalten zurück und ist ein sicherer Kandidat für meine Liste der am meisten überschätzten Filme des Jahres.
Ein düster-realistisches Setting, krude Schockeffekte und die immer perfideren Ideen des Jokers erzeugen eine unheilvolle Atmosphäre von Chaos und Anarchie. Anhand des moralischen Konflikts der Hauptfigur zieht der Film eindeutige Parallelen zur politischen Gegenwart, speziell der Bedrohung durch den Terrorismus. Der Joker erscheint in Heath Ledgers brilliant-diabolischen Verkörperung als Terrorist in der Maske eines perversen Clowns. Mit großem Ernst werden zudem moralische Fragen diskutiert.
Es dominiert der Eindruck, dass Nolan, eines der großen Regie-Talente seiner Generation, mit Figuren und Geschichte noch weit mehr hätte machen können (und müssen). In einem Film, der sehr gut anfängt und dann zu lang ist, und wieder einmal mindestens drei Enden hat, wird Batman, der große Amoralist unter den Comic-Figuren, zum Moralprediger. So ist "The Dark Knight" am Ende der Versuch, einen Batman-Film zu machen und doch keinen zu machen. Daher ist dies alles in allem vielleicht einer der besten Filme des Jahres, aber zugleich auch seine bisher größte Enttäuschung.
Viel mehr Schaden als der Terrorismus selbst können die Hysteriker anrichten, die ihn zu bekämpfen vorgeben. Eine Comic-Verfilmung, die solche Gedanken nicht nur zulässt, sondern befördert, ist eine Rarität. Eine 180-Millionen-Dollar-Seltenheit, denn "Dark Night" schämt sich kein bisschen, ein Blockbuster zu sein, mit gleich sechs spektakulären Action-Sequenzen (die nicht auf 35 Millimeter, sondern mit einer 65mm-Imax-Kamera gedreht wurden). Nolan schafft es außerdem, nicht nur seine Protagonisten als komplexe Persönlichkeiten zu zeichnen.
Das Drehbuch von Regisseur Christopher Nolan und seinem Bruder Jonathan Nolan behandelt in aller Ausführlichkeit die moralischen Untiefen im Kampf gegen das Böse. Dabei erweist es sich als wahre Fundgrube für tiefsinnige Zitate. Doch das Brüdergespann lockert die düstere und introvertierte Stimmung auch immer wieder durch freche Sprüche auf. Die öffentlichen Auftritte von Bruce Wayne sind immer wieder herrlich selbstironisch.
[...] Ein Joker, der Banken ausraubt, Straßen in Flammen legt und über das Fernsehen Drohungen verbreitet, der Krankenhäuser in die Luft jagt und Senatoren korrumpiert – und nicht an Geld interessiert ist, sondern aus tiefstem Hass und perverser Freude, einer Ideologie des absoluten Chaos heraus handelt. Nolans Film, die entsprechende Analyse der Angst. [...]
Im wohl größten und erfolgreichsten Blockbuster der letzten Jahre gibt es eine Szene, in der Feuerwehrmänner alles versuchen, ein brennendes Gebäude und seine Flammen in den Griff zu bekommen. Das Gebäude ist völlig zerstört, lediglich Überbleibsel seines Metallskeletts sind noch zu erkennen. Die Szenerie ist voller Rauch und den Feuerwehrmännern scheint nicht nur deshalb der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Diese Szene, die bereits einen großen, weil atemberaubenden Höhepunkt des Films markiert, erinnert nicht von ungefähr an die Ereignisse des 11. Septembers 2001. Dieses Datum, das nie ein Mensch vergessen wird, der an diesem Tag auch nur irgendeinem Medium folgte, war nicht nur eine Tat unproportionellen Ausmaßes, sondern markierte auch die Geburtsstunde des internationalen Terrorismus, der uns seit dem jeden Tag heimsucht. Nach dieser Einstellung Schnitt, dann steht plötzlich Batman (Christian Bale) vor diesem Trümmerhaufen, sein Cape weht im Wind, ähnlich dem Sternenbanner. Keine Frage, es ist Ground Zero und zugleich die Geburtsstunde des irrationalen Terrors, der Gotham City mit seinen 30 Millionen Einwohnern heimsucht.
Es wird dunkel im Kino und wenn dieser Film losrattert, sogar noch dunkler: Der zweite Teil einer Neuauflage der Batman-Geschichte lotet die Abgründe in der Seele des dunklen Superhelden und seiner Gegner auf - für das Mainstream-Kino - mutige Weise aus. Der in den USA enorm erfolgreiche und von einigen Kritikern hochgelobte Super-Depressiv-Helden-Film „The Dark Knight“ hat einige Längen, aber vor allem zum Ende hin faszinierend schaurige Tiefen.
"The Dark Knight" ist ambitionierter und gewagter [als sein Vorgänger "Batman Begins"], will am liebsten alles zugleich sein: Tragödie, Kriminal-Epos, Reflexion über Moral und gesellschaftliche Mechanismen, und das alles im Gewand eines Sommer-Blockbusters. Dadurch wirkt der Film stellenweise hektisch und überladen - vor allem aufgrund der Neigung, seine Themen durch von den Figuren dargebrachte Stehsätze auszudrücken anstatt durch filmsprachliche Mittel. Allen Mängeln zum Trotz ist "The Dark Knight" aber äußerst lohnend und auch bis dato die Batman-Verfilmung, die der Essenz des Stoffs in meinen Augen am nächsten kommt. Als puren Film halte ich allerdings immer noch Tim Burtons "Batman Returns" für das Meisterwerk der Serie.
Vor neunzehn Jahren erntete Jack Nicholson großen Beifall mit Tim Burtons Batman. Im Vergleich zu diesem stylishen, aber unausgeglichenen Film, ist die Weigerung, den Bösewicht zu großspurig einzusetzen, ein großartiger Vorteil von The Dark Knight. Es ist ein wahrhaftes Ensemble-Stück, was man nicht von jedem 180-Mio.-Dollar-Franchiseprodukt sagen kann. Ledgers Szenen sind spärlich gesäht, sorgfältig durchgeplant, beginnen oft brutal und sind auf ihre launische Art einprägsam.
The Dark Knight ist ein Film, der in fast allen Bereichen triumphiert. Durchgängig unterhaltsame Action, nachdenklich machender Inhalt, schauspielerische Glanzleistungen, aufsehenerregende Regie, grandiose Musik: dieser Film hat alles. Er schafft es sogar, auflockernden Humor in genau solchen Dosen zu verabreichen, dass es nicht vom eigentlich todernsten Inhalt ablenkt. Sein durchschlagender Erfolg ist trotz einiger zu vernachlässigender Kritikpunkte also voll und ganz verdient. Letzten Endes schaffte der Film vor allem eines: er zauberte ein Lächeln auf mein Gesicht. Damit ist es der beste Batman-Film, die beste Comic-Verfilmung, der beste Film von Christopher Nolan. Es ist jedoch nicht der beste Film aller Zeiten. Das ist und bleibt meiner Meinung nach Citizen Kane.
The Dark Knight bekommt von mir 997 von 1000 mit Blut und Schminke beschmierten Spielkarten.
Der Film ist ein gluckenhafter, launischer Eintopf eines urbanen Chaos, der mit einem Kommentar von Darsteller Michael Caine steht und fällt (der wiederum die Rolle des Butlers und Hausweisen Alfred annimmt): Wie er sagt, ist Superman so, wie Amerika sich selbst sieht und Batman so, wie der Rest der Welt Amerika sieht. [...]
The Dark Knight, der in den letzten Monaten der Amtszeit von George W. Bush
in die Kinos kommt, ist zutiefst düster. Er suggeriert, dass Bösewichte unermüdlich sind und dass Helde, sollten sie lange genug leben, das Schicksal haben, als Bösewichte gesehen zu werden.
Iron Man und vielmehr noch Dark Knight, führen das Genre in ganz neue Richtungen. Sie begreifen, wie es viele Comic-Fans ganz instinkttiv auch tun, dass es in diesen Stories um teifgreifende Ängste, Trauma, Fantasien und Hoffnungen geht.
naja iron man besticht eher durch seinen comicnahen humor, nolan eher dadurch,dass batman sehr real wirkt in den comics, und somit auch real in filmen wirken sollte.
Wann haben Sie zum letzten Mal einen Blockbuster gesehen, der makellos war und gleichzeitig zum Nachdenken anregte, der kühn und erschütternd, aber auch pure Unterhaltung war? Dark Knight hat all diese ihm abverlangte, atemberaubende Explosivität und Spannung. Er überrascht die Zuschauer umso mehr, da er das Genre aufbricht und uns einen erschreckenden und lustigen Bösewicht liefert, welcher sich in unsere Erinnerung einbrennen wird.
Ein Film wie die beiden Seiten der TwoFace-Münze: Auf der einen Seite ist THE DARK KNIGHT genau das, was man sich erhofft hatte und noch mehr. Auf der anderen Seite ist der Film leider viel zu akribisch inszeniert. Auf jedes Detail wird eingegangen, nichts dem Zufall überlassen. In einer Welt voller Chaos die unvorhersehbarer nicht sein könnte, wirkt das Ganze checklistenartig und führt zu einer gewissen Disharmonie. Sonst stößt eigentlich nur die visuelle Gestaltung von Aaron Eckhart's Figur auf, die im krassen Gegensatz zum sonstigen Realitätsbezug gehalten wird. Genug gewettert, THE DARK KNIGHT ist ein toller Film. Christopher Nolan zieht mit unsichtbarer Kreide seine Trennlinie zwischen Gut und Böse und benutzt dieses Konstrukt schließlich für seine Figuren. Das Gute gibt es nur so lange wie das Böse existiert. Diese Ansicht ist zwar nicht neu, aber hier fulminant in Szene gesetzt. Heath Ledger ist als Joker eine Wucht und liegt mit diesem überaus unberechenbaren und ansteinflößenden Mimikry noch näher an der Vorlage als Nicholson. Somit ist THE DARK KNIGHT ein wunderbares, moralisches Katz- und Mausspiel, aber auch beeindruckender Action-Thriller.
In The Dark Knight sind Gut und Böse fein säuberlich getrennt, mit Batman hier und dem Joker dort - “You complete me” gurrt er einmal, und weiß genau, daß auch Batman nur durch ihn komplett ist. Das trifft den entscheidenden Punkt bestürzend genau: Ohne solche Bösewichter ist Batman eine völlig uninteressante Figur. Heath Ledgers Joker hingegen ist einer der intensivsten, verstörendsten Bösewichter des Kinos.
Ich erinner mich noch daran wie kaum einer Batman Begins mochte. Zu düster, zu unausgegoren, zu wenig Action, zu langweilige Gegner. Umso amüsanter wie jetzt die ganzen ''Fans'' auftauchen, die den ersten ja schon immer mochten. Naja, zumindenst kam dann recht still und leise (im Vergleich zum jetzigen Hype um Teil 3) der zweite Streich und um ehrlich zu sein kotzt mich der Hype ziemlich an. Als ich den Film das erste mal gesehen habe war es schon ein Erlebniss, in den nächsten Tagen liefen alle möglichen auf der Arbeit rum und machten das Joker-Schmatz- Geräusch nach. Trotzdem ist der Film bei weitem nicht so brilliant wie der Hype ihn immer wieder machen möchte. Aber so ist das ja immer mit Hypes, sie nerven einfach, auch wenn man den Film an sich mag.
TDK lässt sich in drei Kapitel unterteilen. Im ersten (von Anfang bis zur Festnahme des Jokers) spielt der Film eigentlich schon alle seine Trümpfe aus. Joker wird als das Produkt von Batman eingeführt so wie Batman im Vorgänger als Produkt seiner kriminellen Umwelt eingeführt wurde. Dadurch dass die Bösewichter von Batman in die Enge getrieben werden, werden diese immer Aggresiver in ihrer Verzweiflung. So ist der Joker ja schon fast die logische Konsequenz. Batman bzw. Bruce Wayne ist immer mehr gezwungen über Sinn und Unsinn seines Handelns nachzudenken und sich auch mit der Frage zu beschäftigen wie weit er gehen würde. Bis hierhin ist der Film in allen Bereichen hochgradig.
Der zweite Teil (Jokers Festnahme bis zu seinem letzten Auftritt) gehört allein dem Joker. Von Heath Ledger großartig verkörpert offenbart hier allerdings auch der Film wie sehr er von einem Charakter lebt. Batman und seine vorherigen Probleme werden plötzlich mit Füssen getreten. Ihm geht es nur noch um die Rettung seiner Liebsten, die Thematik um ''Menschen die die Welt brennen sehen wollen'' scheinen nicht mehr wichtig. Sehr schade, die zweite Hälfte dient nur noch als pure Unterhaltung wenn der Joker auf seiner Fernbedienung rumdrückt oder nach einem Anruf verlangt.
Der dritte Teil (Harvey Dent/Two-Face) ist dann der langweiligste. Wahrscheinlich ist dass die typische filmische Sackgasse. Die vorherigen Handlungsstränge um den weißen Ritter müssen natürlich zu Ende geführt werden. Jedoch verliert sich das in einer zu lang geratenen Szenerie um Schuld und Sühne, eine Verkürzung wäre jedoch der Thematik nicht gerecht geworden. Schade, ziemlich lahmes Ende eines an sich herrvoragenden Films.
Ich finde The Dark Knight deutlich zu lang. Auch typische Batman- Gimmicks wie die Bathöhle, den Batwings oder anderes habe ich vermisst. Gotham wirkt auch sehr viel sauberer als im Vorgänger. So geht das Gothisch-morbide flöten, was diese Stadt ja sonst umwebt. Jetzt sieht die Stadt, passend zum Batkeller der hier genutzt wird, wie eine sterile Finanzstadt aus. Hier geht es nicht mehr um Drogendealer, Prostitution und den ganzen kleinen, dunklen, menschlichen Abgründen. Hier geht es um Mafiageld, großangelegten Banküberfällen, und der Frage welches Boot den anderen in die Luft jagd (ganz nebenbei, ich halte das Ende im Film für sehr unwahrscheinlich).
TDK ist der erste Batman Film der ein paar naheliegende Motive aufgreift und versucht zu bearbeiten. Nur leider ist er zum einen nicht konsequent genug, zum anderen verliert er sich in seiner eigenen Geschichte und wirkt optisch kaum noch als Batmanfilm.
Fazit: Ich finde den Film ziemlich gut, ich kann ihn mir aber nicht immer wieder anschauen. Dafür ist alles zu Unrund und der Film deutlich zu lang. Dann lieber nochmal Batman Begins.
Damals schon vom Vorgänger angetan gewesen. The Dark Knight hebt alles auf eine neue Stufe. Lauter, schriller, schneller... Und ein atemberaubender Heath Ledger als Joker. Einer meist gesehenen Filme.
Mit "The Dark Knight" hat Christopher Nolan einen atemberaubenden Action-Thriller geschaffen. Das Wort Blockbuster bekommt hier eine völlig neue Bedeutung. Kamera, Sound und Schauspiel harmonieren auf einer selten dagewesenen Brianz, dass der Film für mich besser nicht zu machen ist.
Aber aus allem sticht besonders einer hervor: Heath Ledger!
Eine derart überzeugende Leistung in so einer schwierigen Rolle wie der des Jokers ist nicht zu beschreiben. Ich will fast sagen, dass ich noch keinen Schauspieler so in einer Rolle aufgehen hab sehen.
Die Handlung ist packend und spannend. Christian Bale wirk teilweise aber eher unterfordert was aber keine Überraschung ist, da die Rolle des Batman einfach zu limitiert ist. Auch Michael Cain überzeugt in seinem weisen und sympatischen Stil.
Alles in allem gehört dieser Film zum absoluten muss für jeden Kino-Fan!
Eigentlich müsste die Definition für Film, "The Dark Knight" sein! Perfekte Kamera, hervorragender Soundtrack und grandiose Schauspieler! Christopher Nolan unterstreich wieder einmal seine Klasse und hat mit Heath Ledger als Joker(den besten Joker aller Zeiten) und Christian Bale(einen der besten Schauspieler) tatkräftige Unterstützung!
Alle die diesen Film noch nicht gesehen haben, verpassen ein Stück Filmgeschichte!
Ein nahezu perfekter film, heath ledger ist einfach ein perfekter joker ein muss fùr alle action und superheldenfans aber auch für Leutedie einfach mal wieder gute schauspieler sehen wollen.
Also was soll ich sagen. Ich mag den Joker total und bin Nicholson Fan. Allerdings muss ich sagen, dass ich Ledger als den Joker ziemlich crazy und strange finde, natürlich im positiven Sinne.
Auch muss ich sagen, dass Ledger im Gegensatz zu Nichsolson komplett anders den Joker spielt, und das auch nicht im negativen Sinne.
Ich finde beide Joker super. Aber jetzt mal zum Film an sich:
Es stört mich sehr, dass die Geschichte des Harvey Dent nicht mit der überein stimmt, die in Batman Forever erzählt wurde. In Batman Forever wird erzählt, dass Dent einen Schuss Säure ins Gesicht geworfen wurde, und zwar in einem Gerichtssaal.
Hier (The dark Knight) wird Dent's Gesicht durch Feuer verunstaltet, gefesselt an einem Stuhl und umringt mit Fässern voll mit Benzin.
Irgendwie bringt mich das durcheinander und ich weiß als Star Wars Fan, dass es nicht von Vorteil ist, sich nicht an den "Kanon" zu halten.
So, aber nun habe ich genug Negatives erzählt (War auch das einzige was mir negativ auffiel).
Positives:
Es ist offensichtlich, dass die neuen Filme (Ich würde mal sagen, es sind Remakes) komplett anders Fotografiert (Fachsprache für gefilmt) wurden, als die Filme aus den 90ern.
Die alten Filme sind eher bunt und durchaus für Kinder geeignet, mit viel, viel Humor und wenig Hintergedanken. (zB an den Nationalsozialismus)
Durchaus ist das nichts negatives, es ist nur mal interessant zu wissen.
Dafür sind die neuen Filme eher für Erwachsene und mit viel Hintergrund-Gedanken.
Die Action in diesem Film kommt nicht zu kurz und die Kämpfe sind gut ein choreographiert.
Durchaus ist die Story ebenfalls ein nettes auf und ab und ab und zu gibt es auch eine Prise Humor im Film.
Dazu trägt unter anderem Alfred schockierend gut zu bei.
Rundum, ein gelungener Film mit super Effekten, und ich freue mich schon auf den nächsten Film.
Das war jetzt das 2. mal, dass ich den Film gesehen habe. Das erste mal war im Kino und da war mein Eindruck: Nur OK. Als ich dann die Kritiken hier laß, dachte ich, dass ich vielleicht zu besoffen war um den Film zu beurteilen. Jetzt kann ich sagen, dass mein erster Eindruck mich nicht getäuscht hat. Batman wirkt total steif in seinem Anzug und die Kampfszenen sind eher schlecht. Die schauspielerische Leistung von Heath Ledger ist nicht besonders gut, geschweige denn überragend! Nur weil jemand gestorben ist, heisst das noch lange nicht, dass er mehr Anerkennung verdient als andere Schauspieler und ich habe das Gefühl genau das passiert hier. Ich finde, dass auch Heath Ledger nicht in die Rolle gepasst hat. Verglichen mit Jack Nicholson sieht dieser Joker aus wie ein Clown, der eben NICHT witzig ist / nicht sein soll. Die Darstellung des Jokers generell hebt sich sehr von den Comic-Vorlagen ab, wessen Grund ich nicht nachvollziehen kann. Selbst Christan Bale ist mir was sein Schauspiel angeht negativ aufgefallen. Eine gute Performance hat im Gegensatz Gary Oldman abgeliefert.
Das wirklich positive am Film ist die Fülle an Geschehnissen die eine spannende Atmospähre erzeugt. Insgesamt sind die Effekte natürlich auch sehr gut, was aber bei dem Budbet auch zu erwarten ist. Der Cast soll wohl auch den Rest der Zuschauer davon überzeugen, dass der Film einsame Spitze ist, schließlich ist ja auch Morgan Freeman dabei...
Damals zweimal im Kino gesehen und beide Male war ich begeistert. Dann, wenige Jahre später, denke ich zurück, bedenke die ganzen negativen Kritiken (die mitunter unter all den Lobeshymnen untergingen) und es folgt eine Zweitsichtung von Nolans bis dato erfolgreichsten Film, diesmal mit kritischem Blick.
So lässt sich sagen, dass so große und gute Darsteller wie Caine, Freeman, Oldman, Murphy, Bale und Gyllenhaal blass bleiben aufgrund der unzureichend detaillierten Charaktertiefe der Figuren. Einzig Heath Ledger vermochte es, aus seiner Rolle das Maximum rauszuholen und liefert eine atemberaubende Leistung ab. Jede Minute, in der sein Joker zu sehen ist, ist ein wahrer Genuss.
Natürlich kann man dem Streifen auch vorwerfen, style over substance zu betreiben, schließlich lässt sich die Storyline recht kurz zusammenfassen und wird von bombastischer Action nahezu erdrückt. Zudem gesellen sich ein paar kleinere Logikfehler und Erzählschwächen.
Doch schafft es Nolan, eine sehr hohe Spannung von Anfang bis Ende aufrechtzuerhalten, liefert atemberaubende Szenen und Bilder, wirft stellenweise moralische Dilemmata auf und versteht es, die Wandlung Batmans zum dunklen Ritter nachvollziehbar aufzuzeigen. Dazu kommt noch der grandiose Soundtrack von Hans Zimmer und James Newton Howard.
Das alles leitet mich zu dem Fazit: The Dark Knight ist perfektes Blockbusterkino, dem man seine naturgemäßen kleinen Schwächen sehr gerne verzeiht.
Was soll man dazu noch großes sagen? Ich finde die schauspielerische Leistung von Christian Bell und vor allem von Heath Ledger herausragend. Dazu der Film einfach top. Wie soll die Fortsetzung da noch einen drauflegen?
Watt? Du bist 23, watt is denn da älter als ihr alle?Okay, och bin 21, aber so in dem Dreh sind viele zwischen 16-35 (ohne irgendwie diskriminierend sein zu wollen gegen die Ausreißer).
Also das finde ich jetzt ein wenig komisch, diesen Kommentar. Demzufolge denkst du anscheinend hier treiben sich "nur" Kinder und Jugendliche rum. Dazu kann ich sagen, dass ich hier sehr viele Menschen antreffe, die älter als 20 Jahre sind. Gut, ich bin jetzt erst 19, aber trotzdem bin ich bisher auf niemanden getroffen, der unter 18 Jahre alt ist... :/
"Some men aren't looking for anything logical, like money. They can't be bought, bullied, reasoned or negotiated with. Some men just want to watch the world burn."
Der Pate der Comic-Verfilmung! So könnte man es zutreffend formulieren! Diese mittlerweile allgemeingültige Ansicht gilt deswegen, weil "The Dark Knight" die erste Comic ist, die sich ähnlich episch traut in die Tiefe zu gehen und von der Handlung und den Figuren verschachtelt ist wie das große Original! Selbst "Gladiator" gilt als Pate des Historienfilms, lt. Kommentar von Ridley Scott. Und es ist auch gut so, das diesen beiden Filme auf der Grundlage des Paten basieren, er ist nämlich ein zeitloses und prima Vorbild. Und auch ersterer Film erweist den besten Filmen wie dem Paten alle Ehre! Wer hätte gedacht, das vor Jahren das Batman-Franchise wiederbelebt werden könnte? Persönlich hat man, Hand aufs Herz, doch gar nicht mehr dran geglaubt! Und "Batman Begins" zu übertreffen entsprach wohl eher dem eigenem Wunschdenken als der Realität.
Was macht die aktuelle beste Comic-Verfilmung "The Dark Knight" also fantastisch? Im Grunde genommen greift diese die Stärken des Vorgängers auf und baut diese weiter aus, entpuppt sich trotz Kritikerstimmen nicht als fröhlicher Sommerblockbuster, sondern als eine Mischung aus erstklassigem Thriller, entlarvendem Gesellschaftspsychogramm, eleganter Comicverfilmung und stilvollen Arthouse-Elementen. Dazu kommt, das Batman auf der zweiten Entwicklungsstufe charakteristisch noch detaillierter herausgearbeitet wird. Batman entwickelt sich in der Fortsetzung vordergründig zum Badguy, um die Gesellschaft aufrecht erhalten zu können. Er flüchtet sich absichtlich in diese Rolle weil es keinen anderen Ausweg mehr gibt, ansonsten wäre die Gesellschaft verloren, weil sie gegenüber dem Joker keinen Widerstand mehr leisten würde (all dies ist auf das Ableben Harvey Dents zurückzuführen). Der Weg zur Erlösung wird halt ein langer und steiniger Weg sein;-) Aber man wünscht sich diese natürlich, da die Identifikation funktioniert. "Batman” ist nicht nur ein Held, er ist viel mehr als das, eine persönliche Tragödie, die nach gänzlicher Sichtung von "The Dark Knight” melancholisch nachhallt. Und Batman / Bruce Wayne als armen, reaktionären, im inneren kleinen Menschen zu interpretieren, ist keine überzeugende Interpretation. Besser wäre folgende Interpretation: Batman ist die Geschichte eines Individuums, welches viel Leid erfahren hat, sich aber nicht der Rache, sondern der Gerechtigkeit verschreibt. Er beweist innere Stärke, macht es jeden Tag besser, bejaht das Leben und tut gutes, trotz aller Widrigkeiten; er hält an seiner körperlichen und moralischen Herausforderung fest. Er sieht das Leben nicht als Witz, sondern als großen Wert an. Und diese Interpretation, die schon in "Batman Begins” Einzug erhielt, wird hier zur Vollendung geführt. Der Joker, der wieder als Schurke eingeführt wird, verkörpert das genaue Gegenteil von "Batman".
Bemerkenswert: zwischen dem Progatonisten Batman und seinem Gegenspieler, dem Joker, offenbart sich eine völlig neue, psychologische Komponente, und zwar die gegenseitige Abhängigkeit. Niemand von beiden sieht sich dazu in der Lage, den allerletzten Schritt zu tun und den eigenen Gegner konsequent zu besiegen / beseitigen, dann wäre nämlich die eigene existenzielle Berechtigung in Frage gestellt. Es existiert schlußendlich nur ein ewiges Ying und Yang ohne Ausweg. Und um sich selbst in Jenseits zu befördern, dafür ist der Joker in "The Dark Knight” einfach zu intelligent, es gibt dafür genug Mitstreiter von seiner Seite aus, die dafür infantil genug wären, sich selbst zu opfern (man denke auch mal an das berüchtige "Casting"). Und Batman könnte den Joker letztendlich nur besiegen, indem er zum Mörder werden würde. Dann aber hätte der Joker gewonnen und der Beweis wäre erbracht, das auch Batman im Kern ein schlechtes menschliches Individuum ist. Und das entspräche nicht der eigenen an die Fahne gehefteten Gerechtigkeit Batmans. Die Frage, die am Ende bleibt ist: wie besiegt man überhaupt einen im Gegensatz zu Jack Nicholsons Joker Interpretation Gegner vollkommen unberechenbaren Gegner wie den Joker? Gibt es da überhaupt eine Möglichkeit???
Festhalten muss man aber, das der "Joker" in "The Dark Knight” keineswegs seine Wirkung verfehlt, wie überharte Kritikerstimmen immer unken. Denn der Joker wird in "The Dark Knight” als völlig neue Art von Schurke interpretiert, welcher das absolute böse verkörpert, im Gegensatz zur Jack Nicholson Interpretation als "absolut" unberechenbar erscheint, das Potenzial und die Macht des Geistes rein zu manipulativen Zwecken zur Schau stellt und welcher absolute Anarchie und Chaos propagiert, auf der Grundlage das demokratische Grundsätze ihm zuwider sind. Zitat: "bring die alt hergebrachte Ordnung aus dem Gleichgewicht, und was entsteht? Chaos". Durch die Darbietung des Jokers als verankerter "Terrorist" läßt sich ideologisch, politisch und im reinen Weltgeschehen bewußt eine Ebene zur Realität darlegen, natürlich auch parallel zu den Menschen, die Opfer psychologisch geführter und nicht vorauszuahnender Angriffe sind. Und diese Angriffe verursachen die größte Angst und Panik unter den Menschen, und zwar jeden Tag. Bombenleger sind am meisten gefürchtet und gehaßt. Heath Ledger schafft ein großes Idenfikationspotential. "The Dark Knight” entspricht unserem aktuellem Zeitgeist und im weiteren Sinne dem zugrunde liegen unseres realen Weltbildes bzw. unserer Welt, die kurz vor dem Aufgeben und Zerfallen auf grund ihrer modernen Probleme, darunter dem Terrorismus, steht. Selbstverständlich in dem Maße was im Rahmen von 2 ½ Laufzeit möglich und dem Mainstream angemessen ist. Selbstverständlich in dem Maße was im Rahmen von 2 ½ Laufzeit möglich und dem Mainstream angemessen ist.
Als Schlüsselmoment läßt sich die Fährenszene in "The Dark Knight" aus vielerlei Gründen als entlarvendes Gesellschaftspsychogramm wahrnehmen. "The Dark Knight" ist in erster Linie erstmal "keine” naive Ausbuchstabierung über den Patriot Act, sondern eine positive Anspielung auf diesen, denn mehr als eine Anspielung auf den Patriot Act ist keinem Kinogänger zuzumuten, da mit zwei Stunden und dreißig Minuten Laufzeit schon Überlänge vorhanden ist, und "The Dark Knight" kann sich nicht noch weiterhin bis zu einem Grade von 80% dem Politthriller und tiefer vermittelnden Botschaften verschreiben, da er immer noch a)einem anderen Genre zuzuordnen ist und b) einfach kein Platz mehr da ist; die eigene erzählenswerte Geschichte im Sinne des Comics hat immer Vorrang, der vermittelte politische Subtext schwingt aber immer unauffällig und unaufdringlich mit, der Vorwurf der Aufgeblasenheit kann entsprechend zurückgeschickt werden und ist nur eine vordergründig ins Spiel gebrachte Hysterie, um mit einem Vorwand "The Dark Knight" bekämpfen zu können. Der unbemerkte politische Subtext erweitert die eigene Erzählung um eine ganz spezielle Ebene. Diese Mischung brachte den Erfolg, "The Dark Knight" läßt sich sehr wohl ins Genre des Comic-Filmes pressen, wird aber durch seine neue Ebene, welche auf neue Ideen im Drehbuch zurückzuführen ist, zu einem etwas besserem und spezialisierteren, reellem Comic-Thriller mit Tiefgang", der sich zur puren Comic-Essenz entgegen positioniert; "The Dark Knight” wird zu etwas gänzlich neuem.
Es lässt sich in "The Dark Knight” unverhohlen, unschwer erkennen und festhalten, daß heutzutage keine politisch und religiös motivierten Kriege gegen Gegner gefochten werden, die zu jeder Zeit greifbar sind, sondern gegen Gegner, die das Gegenteil verkörpern und "überhaupt nicht greifbar" und daher "nicht" zu besiegen sind. Und darauf zielt Heath Ledgers Interpretation ab. Heath Ledger verkörpert einen Gegner, der das Leben in all seinen Werten hasst, da ihm abgrund tief schlechtes widerfahren ist, Rachemotive gegenüber der Gesellschaft spielen auch auf einer Ebene eine gewisse Rolle; Ledger verkörpert einen Gegner der vollkommen unberechenbar und unlogisch vorgeht, da der Verstand , wenn er dem Wahnsinn unterworfen ist, keine Grenzen mehr kennt; und da er der Ansicht ist das es keine wahre Gerechtigkeit gibt, sieht er das leben als schalen Witz an. Er möchte beweisen, das die Menschen im Grunde ihres Herzens schlechte Individuen sind! Diese Art von Gegner in "interpretierter Form eines Terroristen" ist die schlimmste Form, auf die man treffen kann, weil man sie zum einen schwerlich aufspüren und man den nächsten Angriff nicht vorausahnen kann. Heath Ledgers Schauspiel ist im Endeffekt eine auf andere Art weiterführende Interpretation der Rolle von Jack Nicholson aus den Vorgängerfilmen, die sich ebenfalls auf die Grundelemente der Comicvorlagen berief, denn Nicholson wirkte gemein und witzig und phasenweise brillant; Heath Leadger aber wirkt verstörend, psychotisch, hochintelligent und immer überlegen und liefert eine nervenzerrende Performance ab, die den Betrachter mitten in den Kampf und das Spiel um Gothams Seele hineinzieht, und dieser gebührt Respekt und Anerkennung.
Richtig ist, das "The Dark Knight” mit samt Ledgers Performance nicht mehr Tiefenwirkung besitzt als die bereits gesehenen Genrebeiträge von Burton, allerdings muß "The Dark Knight” dies auch gar nicht. "The Dark Knight” befaßt sich rein konzeptionell immer noch mit den Anfängen Batmans und besitzt genug Tiefenwirkung. P.S: Und auch wenn die Kritiker wegen des eingesetzten 9/11 Szenarios durchaus gähnen mögen, der Erfolg des Filmes definiert sich durch den Zuschauer. Und die Zuschauer machten unmißverständlich klar, das das zelebrierte, realistische 9/11 Szenario ihren Erwartungen und ihrem Geschmack entspricht, und sie auf der Basis des realistischen Kosmos einen Hauptprotagonisten und einen Antagonisten haben, mit dem sie sich a) identifizieren können und möchten und zum anderen b) den Antagonisten zu Recht als abstoßend empfinden dürfen; oder auch ihm Hass entgegenbringen können, was ungemein befriedigt. Und der Ansicht, das Heath Ledger zwar erstklassiges Schauspiel zelebriert, aber im allgemeinen Sinne nicht den Joker verkörpert, sei entgegnet, das es zu Herkunft, Art und Namen des Jokers keine einheitliche Regelung gibt. Im Zuge der gesamten Batman Mythologie und der dazugehörigen, im höchsten Maße unterschiedlichen Comics wurde die Figur des Jokers immer wieder neu interpretiert. Fest steht nur, das der Joker ein geniales kriminelles Hirn ist, welches einem geschminktem Clown sehr ähnlich sieht. Der Joker besitzt ein kreidebleiches Gesicht mit Narben, rot geschminkten Lippen, welches er zu einem teuflischem Grinsen verzieht, darüber hinaus besitzt er grüngefärbte Haare. Wie man den Joker vom äußerlichen und von der Art interpretiert, ist letztendlich eine Frage der Herangehensweise. Da Christopher Nolans Stärke darin liegt, die entsprechenden Comics selber ins eigene Medium zu transferieren, anstatt die eigenen Filme selber zu einem Comic-Strip verkommen zu lassen, erhält der Joker entsprechend einen realistischen, zeitgemäßen Look. Tim Burton ließ den Joker Comic-Strip mäßig erscheinen, womit viele Betrachter heute nicht mehr einverstanden sind. Die Zeiten und Geschmäcker ändern sich. Man sollte dies langsam und allmählich akzeptieren. Und "The Dark Knight" ist mehr als nur der "simple" Kampf Batmans gegen den Joker wie in vorangegangenen Dekaden, in denen es um das überleben aller Bürger Gotham Citys und die persönliche Racheerfüllung Batmans geht, der sich im inneren als bedauernswertes Individuum erweist. Nein, "The Dark Knight" geht einen entscheidenen Schritt in eine andere Richtung weiter: "The Dark ist der Kampf Batmans vs. "The Joker", und zwar einerseits um das Fortbestehen Gotham Citys, in der Harvey Dent als wichtiger, degradierter "Spielball" die scheinbar wichtigste Erscheinung darstellt, andererseits aber auch um die eigene Identität, an welcher der "Joker" maßgeblichen Anteil hat. Ebenso wie Batman an dem Erscheinen des Jokers Schuld trägt. Regisseur Christopher Nolan vollzieht einen Bruch mit der Erwartungshaltung beim Betrachter, welcher an "The Dark Knight" auf Grund einer falschen Perspektive scheitern wird.
Christopher Nolan inszeniert mit unter auch die Geschichte von Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhardt), welcher von seinen Idealen, seiner Moral, seiner Integrität und seinen Gedanken her mit "Batman” verwandt zu sein scheint. Harvey Dent, so scheint es, ist wohl der wahre Held, der Gotham City endlich aus der Last des Verbrechens befreien kann. Seine Wandlung vom strahlenden Hoffnungsträger zum entstellten, von Rachegelüsten getriebenen Mörder Two-Face ist neben dem Kampf gegen den Joker entscheidende wichtige Knackpunkt in "The Dark Knight”. Harvey Dent ist nicht einfach nur eine tragische Figur, die zwischen die Fronten gerät. Harvey Dent ist das Opfer des Bürgertums. Und das Argument, das Christopher Nolan nicht das Maximum aus der Performance von Aaron Eckhardt herausholt, kann deutlich widerlegt werden. Christopher Nolan legt keinen Wert auf eine "Over The Top Inszenierung”, sondern setzt seine Schauspieler dezent ein, läßt diese nicht übertrieben agieren, was immer wieder angenehm zu beobachten ist. Und wenn es "angebracht" ist, läßt er sein Personal "emotional" agieren. Vor allem Aaron Eckhardt bringt eine Menge Charisma und Emotionaliät mit ein, letzteres entfaltet er schon zu Beginn u. auch während seiner Transformation, die vielleicht einen Tick zu kurz herausgearbeitet wurde. Und auch im Finale erreicht Eckhardts Spiel die volle Bandbreitenwirkung. Aaron Eckhardt verkörpert einen normalen Bürger, der das Herz am Rechten fleck hat, ("Sie wollen mich töten, Mr. Maroney, dann nehmen sie ne amerikanische.") aber dem auch eine dunkle Seite inne liegt, die im Laufe der Filmes zur Geltung gebracht wird. Beim restlichen Cast läßt sich wenig bemängeln, Gary Oldman spielt weiter routiniert auf und ist ein guter Weggefährte, Maggie Gyllenhaal ist die klar bessere Besetzung der Rachel Dawes. Ausfälle gibt es keine zu beklagen.
Und auch das Script der Nolan Brüder offeriert messerscharfe Dialoge, die mittlerweile als Messlatte für das gesamte Comic-Genre gelten und das hohe Niveau des Vorläufers "Batman Begins" halten können. Es ist auch überraschend, wie konsequent die Nolan Brüder den Umgang mit der eigenen Geschichte pflegen. Sollten etwaige Protagonisten keine Bedeutung für die eigene Erzählung mehr haben, werden sie kurzerhand geopfert. Für den Score von Hans Zimmer gilt, das dieser schon wie im Vorläufer angenehm themenlos ist und subtil nachwirkt. Zum Schluss fährt Hans Zimmer wieder die großen Geschütze auf. Sein Score wird richtig emotional.
Fazit: Wie schon "Batman Begins" ist "The Dark Knight" eine freie und legitime Interpretation des Batman-Mythos, welcher durch unterschiedliche Comic Vorlagen, z.B. von Frank Miller, geschaffen wurde. Es ist auch ein leichtes und vermessen, den Erfolg von "The Dark Knight" auf Heath Ledgers tragischem Unfall Tod zurückzuführen. Aber Warner Brothers als zuständiges Studio tat dies aber nicht bzw. schlug kein Kapital daraus, was man an der Stelle hoch anrechnen muß. Wie schon oft thematisiert und diskutiert ist "The Dark Knight" nicht weniger als die beste Comic-Verfilmung aller Zeiten, (mal schauen wie lange, denn es stehen wieder eine Reihe von Comic-Verfilmungen an), also eine Weiterentwicklung des Genres, das erwachsen geworden ist. Ein Meisterwerk also! Wenn man sich heute die 1. beiden Burton Verfilmungen im Vergleich anschaut, kommen diese nicht über einen Stand an schlechten und knarrzenden Gummianzügen, Gimmicks und Masken hinaus, welche man nicht mehr ernst nehmen kann, sie sind stililistisch ein Fehlgriff gewesen. Das beste Beispiel: der Joker im Ur-Batman benutzt eine immer längerwerdende Pistole, um Batman im Flug-Vehikel den Garaus zu machen. Jüngst gab Tim Burton in einem Interview wieder, das seine Adaptionen künstlerisch nicht ausgereift gewesen sind. Tim Burton wirkt aus "heutiger Sicht" mit seinen Interpretationen zu abgedreht und zu "übermäßig" märchenhaft; diese outen sich schauspielerisch als reine over-the top Darbietungen und offenbaren ein Maß an Magie, das über sein Ziel eindeutig hinausschießt. Daher geht mittlerweile die komplette Wirkung früherer Tage verloren. (man denke nur an Batman im steifen Gummi-Kostüm, der den Hals nicht drehen konnte mit einer Zielscheibe in Gelb auf der Brust, das ist auch nicht als Abwertung der Arbeit von Burton gemeint, die als barockes Comic-Fest damals durchaus Laune gemacht hat, sondern solche "Details" können dem heutigem Publikum nicht mehr standhalten) Das liegt an der Tatsache, das auch das Publikum in Bezug auf die Filmemacherei immer abgebrühter und erfahrener wird! Die Entwicklung beim Medium Film bleibt einfach nicht stehen und wird auch in Zukunft noch schneller voranschreiten! Zitat: " Sie haben an an einen neuen Anzug gedacht!" "Oh, sie wollen den Kopf drehen können?" "Ja, das rückwärts einparken wäre dann schon mal leichter." "The Dark Knight" ist schlicht und ergreifend ein Meisterwerk. Denn nach zweimaligem Anschauen offenbart sich die ganze metaphorische und emotionale Bandbreite. Dazu kommt das knapp vor Schluss mit den Regeln des Comic-Genres gebrochen wird bzw. die "Karten" neu gemischt werden, da in Nolans Batmans Interpretation etwas völlig neues, nie dagesehenes erscheint: eine Stadt, die ihren Beschützer lieber opfern und tot sehen würde, (also etwas ganz anderes als dem Protagonisten in Comic-Mainstream á la Spiderman 2 zuzujubeln), nachdem die eigene Aufgabe mit Bravour gelöst wurde; zum anderen erscheint ein Gegner dem man eventuell (!) nur besiegen kann, indem man sein Schatten darsein zu einer Lebensaufgabe umgestaltet. Vor allem erweisen sich die Antagonisten in Burtons und den restlichen 2 infantilen Joel Schumacher Interpretationen zum Schluss immer als besiegbar, egal auf welche Art, quasi durch Batman selber oder wenn sie sich im nachhinein selbst besiegen. "The Dark Knight" verweigert sich diesem mittlerweile gängigen Film Enden und abgegriffenen Klischees aus 08-15 Comicvorlagen konsequent und offenbart sich als wahre, deutlich mutigere Comic-Interpretation. Und wird auch Jahre später noch in Erinnerung bleiben.
Joker: "Rede nicht so wie die, so bist Du nicht. Auch wenn Du es gerne wärst. Für die bist Du nur ein Freak - genau wie ich. Im Moment brauchen sie Dich noch, aber wenn nicht... verstoßen sie Dich wieder, wie einen Aussetzigen."
In den letzten Jahren gab es schon eine Reihe von guten und interessanten (Mainstream-)Comic-Verfilmungen zu sehen (Hauptsächlich von Marvel). Dark Knight ist aber der bisherige Höhepunkt (mal abgesehen von Sin City, aber der bewegt sich in anderen Sphären :-)). Kaum vorstellbar, dass das noch zu steigern ist. Vielleicht durch Dark Knight rises?
Ich hab ihn einige male angesehen. Ich finde ihn gut gemacht. Aber der Hype nervt so derartig dass ich schon den Titel des Films nicht mehr lesen und hören will. Dieser Film wird in den Himmel gepriesen, dabei dreht Christopher Nolan Filme die man sich aus bereits existierenden Filmen zusammenschustern kann. Überbewertet!
Aber: Heath Ledger hat den Oscar wirklich verdient. R.I.P.
Ich finde den Film eben schlecht trotz guter Machart.
Es gibt soviele Acadamys, Zeitschriften welche so gut Filme nicht unter ihren top1000 aufnehmen - da fragt man sich doch "Nach welchen Kriterien bewerten sie die Filme? halloho?! sind sie dumm?"(...)
wenn ich von der welt ausgegrenzt wäre und nur den film und den fernseher für mich hätte mit dem dvd player und ich würde mir den film anschauen - dann würde ich ihn ohne dem grossen hype auch nicht besser finden. ich finde den film einfach durchschnittlich. ich verstehe zwar alles - schnitt-, bild-, regie-, drehbuchsprache aber...der film schöpft sein potential nicht ganz aus. scheint als nehme er die energie und zerstückelt sie in kleine schauplätze. und die kamera nervt auf eine bestimmte weise. vllt ist sie auch ZU frontal? kann sein dass weniger steif sein sollte und ein bisschen flexibler wird...eleganter? die story scheint easy zu sein die regie ist auch kein problem die musik auch nicht sie ist sogar sehr simpel gestrikt, aber dass man sich das anschauen mag...was findet ihr an dem? ich habe ihn doch einige male gesehen. um die 6 mal. jedes mal freut man sich den film von anfang bis zum ende verfolgt zu haben. aber kultig?(fand ich nur die lache des jokers)faszinierend?da waren keine starken kampfeinlagen oder atlantische technolgie wenn ich mal so sagen darf. faszienierend eben. zeitvertreibend? vllt ist das auch ein zeit film. soll die langeweile erträglicher machen. und ich sah nichts was ich schon nciht gesehen habe. auch die kombo war nichts besonderes. der inhalt war nichts neues. es war vllt eine kombination aus vielen filmen und dann spielt man es in C dur? nolan hat batman einfach restauriert. ich fand den alten besser - wenn er auch der seine macken hat...ich finde keines der batman filme wirklich gelungen. dabei war ich als kleines kind so ein grosser batman fan. (the animated batman series) ich hoffe dass nolan mich endlich mit the dark knight rises überzeugt. der trailer war ja schon nett. aber nur das ende. der taucht im film vllt nicht auf. fnord.
Beides ;)
Weil du ja nicht schlecjhter werten kannst nur weil andere ihn deiner Meinung nach zu gut finden, wenn er gut gemacht ist und Heath Ledger super spielt ist eine 0.0 nicht zu verstehen :S
JA ABER MAN KANN EINEN FILM NICHT HASSEN, NUR WEIL ANDERE IHN MÖGEN!
Wieso? Das ist unfair gegenüber dem Film und DAS hat nichts mit dem Ausdruck "ungenügend" zutun, man muss seine eigene Wertung bilden.
Nein, nicht weil andere ihn mögen...ich kanns nicht leiden wenn so viele einen easy genius film so hochpreisen obwohl er irgendwie eine gute Qualität aufweist. Für mich hat er keine Seele. Es gibt technische Filme die auch ohne Emotionen auskommen aber trotzdem die Seele ansprechen wie die Kubrick Filme u.a..
Kann ich eigentlich einzelne Bewertungen löschen ? Ich hab den Film nie komplett gesehen. Im Kino bin ich eingeschlafen und die Wertung ist ein versehen...
Der Blick eines Menschen richtet sich auf das, was einem als wichtig erscheint. In den 2 Jahren hast du den Button nie gebraucht, also hat ihn dein Auge als unwichtig abgestempelt :D
ein wirklich fesselnder film. joker und heath ledger sind eine zusammenkunft, der ich zunächst kritisch gegenüberstand, ddie sich später aber als perfekt herausstellte
Die Fortsetzung des genialen "Batman Begins". 'The Dark Knight' hält was er verspricht. Spannung pur. Actiongeladen. Mehr Adrenalin als man für einen Abend brauch. hm.. wie ich auf Adrenalin komme?
Weil ich immer am ausflippen bin, wenn der Film anfängt. Er ist einfach nur genial !
Für Kenner des Erstlings, oder auch für die, die Batman Begins nicht gesehn haben. Ein spitzen Film. Einer der besten dieser Zeit.
Christopher Nolan kann man zu recht als eines der grössten Talente im Regiestuhl der neueren Zeit bezeichnen. The Dark Knight ist ein geniales Werk und setzt den ebenfalls sehr guten Batman Begins konsequent fort. Bei der straffen erzählweise kann man es kaum erwarten den dritten Teil endlich zu sehn.
Sehr guter Film mit hervorragenden Schauspieler wie z.b Heath Ledger, Christian Bale oder Aaron Eckhart. Der Film enttäuscht in keinster Weise. Man verguckt sich schon ein bisschen in den dunklen Ritter Bale...Habe zuerst diesen Teil danach Batman Begins angeschaut und es ist klar welcher Teil der bessere ist.
Vorallem die Rolle des Jokers...ich habe es Ledger zu 100% abgekauft. Dafür Hut ab und 9 Punkte!
die nolanbatmanfilme sind keine comicverfilmungen mehr,
es sind actionthriller die auf einer comicfigur basieren.
es gibt keine weit hergeholten genmanipulationen oder sonst was,
alles könnte real sein was in den filmen erwähnt wird, und genau das macht den film so genial.
vor allem sehe ich seit diesem film batman wirklich als ritter an,
da er ,ohne scheiß, in diesem film tatsächlich so etwas ähnliches trägt
wie eine ritterrüstung.
kein latex,kein gumme,alles wirkt funktionell und praktisch.
und un zum wahrlich gröten pluspunkt des ganzen filmes:
der joker und sien masterplan.
unglaublich wie die gebrüder nolan es überhaupt geschafft haben eine solche story hervor zubringen, die bis zum ende hin komplett ineinander greift und spannung aufbaut und sie nicht verpuffen lässt. ich bin unglaublich begeistert von diesem werk.
wer diesen film nie gesehen hat ,sollte das nachholen,denn er hat einen der besten wirklich besten filme des letzten jahrzehnts verpasst.
The Dark Knight - Kritik
US 2008 Laufzeit 152 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 21.08.2008
Kritiken (38) — Film: The Dark Knight
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Grund des irren Triumphzugs von „The Dark Knight“ ist eine Mischung aus starkem, visionärem Handwerk in allen wichtigen Teilbereichen, gekonnter Zeitgeisterfassung und dem tragischen Tod des Haupt-Nebendarstellers Heath Ledger sechs Monate vor Kinostart, wodurch sich die große Marketingkampagne quasi verselbstständigte und die Emotionen vollends überkochten. Betrachtet man alles nach einiger Zeit mit gesundem Abstand, bleibt eine gelungene Fortsetzung, die sich den nötigen Pflichten der vorangegangenen Einleitung entledigt und verdammt gekonnt eine komplexe Geschichte erzählt. Eine Fortsetzung, die so viel will, dass sie nicht perfekt sein, aber unter Umständen immerhin restlos plätten und faszinieren kann. [...]
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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenTHE DARK KNIGHT bleibt auch nachdem die Jubelfanfaren um Heath Ledgers Performance verklungen sind, ein schwer in ein Bewertungsschema zu pressender Film, ist Christopher Nolans größter Verdienst doch auch sein größtes Manko: Es ist folgerichtig, dass der Mittelteil seiner Trilogie den durch Millers Comics inspirierten Pfad weiterschreitet, und nach dem Weltenbau im Vorgänger nun auch die narrative Ebene in der Realität verortet werden kann. Inwieweit man allerdings bereit ist, 9/11 als Ansatzpunkt einer Comicverfilmung zu akzeptieren, wird maßgeblich von der Toleranz des einzelnen Rezipienten abhängen.
Litt BATMAN BEGINS dabei bisweilen stark unter der Last, Ouvertüre und eigenständiges Werk sein zu müssen, ermöglicht seine Existenz Nolan für den Nachfolger nun zumindest eine gestraffte Dramaturgie, ist der Rahmen seiner Titelfigur doch in den Grundzügen bereits definiert, und bedarf nur noch der Ausgestaltung.
Beschäftigte sich der erste Film vorallem mit…
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nilswachter 2011/03/11 09:14:45
Antwort löschenSehr schöne Kritik
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Hitmanski 2011/03/11 12:09:41
Antwort löschenDankeschön :)
Eigenbrötler 2011/06/08 03:17:18
Antwort löschenChapeau!
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenEs gibt Filme die sind sofort ein Klassiker. “The Dark Knight” ist ein solcher Film. Toll gespielt, toll besetzt und toll inszeniert ist die “Batman Begins”-Fortsetzung ein Film der seinen Vorgänger in allen Bereichen überbietet. “The Dark Knight” muss man gesehen haben und gehört in jede Filmsammlung!
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenNolans düsterer Thriller zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Batman noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ganz hervorragend!
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Pegisto 2010/07/05 03:47:02
Antwort löschenKann man nur zustimmen!
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenOhne Zweifel ein Film der (unabhängig vom seinem Publicity-förderenden Tod) von der genialen Darstellung von Heath Ledger, als Gegenspieler von Batman lebt. Anders als bei der überdrehten Darstellung von Jack Nickolson, scheint dieser Joker nicht einem Comic sondern dem dunklen, bösen Wahnsinn einer bitteren Realität entsprungen. Christopher Nolan ist es mit Dark Knight gelungen, Gotham durch den Joker einen bitteren Spiegel vorzuhalten. Ein tiefgründiges Actionspektakel - schade dass wir diesen Joker in den nächsten Teilen nicht wieder sehen dürfen.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenThe Dark Knight ist sicher nicht der beste Film aller Zeiten, aber er hat es geschafft, das Superhelden-Genre aus seinen Kinderschuhen herauszuheben. Eine derart vielschichtige Comic-Verfilmung hat man noch nicht gesehen und Vergleichen mit den großen Thrillern der Filmgeschichte wird locker Stand gehalten.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDer Superheldenfilm hat entgültig seine Unschuld verloren.
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al-x: blog:x - Royal with cheese
Kommentar löschenNoch besser als Batman Begins!
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen“Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht!”
Das war er also, der “neue Batman”. Der Film, der schon super war, als es ihn noch gar nicht gab. Für den Heath Ledger gar posthum den Oscar erhalten soll, wenn es nach der Meinung einiger Kritiker gehen würde. Das war aber auch der erste Film bei dem ich anwesend war, bei dem nach der Vorstellung vom Publikum applaudiert wurde. Doch was heißt das schon?
In diesem Fall eigentlich eine ganze Menge. Die bereits in “Batman Begins” vorhandenen Stärken - starke Schauspieler (ja, der Joker ist genial gespielt…), ein eindrucksvoller Soundtrack, beeindruckende Bilder und sehr gute Spezial-Effekte -wurden konsequent beibehalten. Doch heißt das alleine nichts. Der große Pluspunkt des Films ist die Story. Hier zeigt Christopher Nolan erneut, dass er ein großartiger Drehbuch-Autor ist.
Da hätten wir zum einen den Joker. Keiner weiß woher er kam (meine Vermutung: aus den vergifteten Narrows aus “Batman Begins”,…
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Ferenc Radke 2011/10/08 14:55:44
Antwort löschenIch musste lächeln! :D
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenLetztes Jahr behauptete jemand, dass The Dark Knight der beste Film des Jahres 2008 sein werde. Viele seiner Schulkameraden haben ihn belächelt, ihn nicht beachtet, nicht darauf reagiert. Eins war aber sicher, derjenige hat an seiner Meinung festgehalten. So lange musste diese eine Person warten, um seiner Behauptung Wahrheit zu schenken. Im Sommer 2008 war es dann endlich soweit. Alle Welt hatte The Dark Knight schon gesehen, nur er nicht. Und dann geschah es endlich, der 21.8. war eingetroffen, der Tag an dem die eine Person den vermeindlich besten Film des Jahres zu Gesicht bekam. Und wie Recht er hatte!
Achja, die eine Person bin übrigens ich gewesen.
Ja, ohne Zweifel kann ich The Dark Knight schon an der Spitze meiner diesjährigen Top 10 Liste sehen. Hype hin oder her, der Film übersteigt ihn sogar und erklimmt einen Grad von Coolness, was ( vergeblich ) seines gleichen sucht. Ich übertreibe nicht, wirklich nicht! Die drei Menschen auf der Welt, die den Film noch…
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenWas war das für ein Marketing! Spätestens als Heath Ledger, der neue Darsteller des Joker, im Januar an einer Überdosis Tabletten starb, war der Hype perfekt. In nie dagewesener Perfektion pushte das Studio durch virales Marketing, welches das von Cloverfield alt aussehen ließ, den Titel The Dark Knight in die Welt. Teaser, Trailer, Poster, Szenenbilder, Clips, TV-Spots, Interviews, Specials - nichts wurde dem Zufall überlassen, alles war bis aufs kleinste Detail durchgeplant. Das Zentrum des geplanten Marketings war zwar tot, aber dies wirkte sich auf keinen Fall negativ auf die Kampagne aus. Vielmehr wurden Heath Ledger und sein Joker so heldenhaft beworben, dass schon lange vor dem Kino-Start aus dem einstigen Sonny-Boy eine Legende wurde. Einen guten Film macht aber mehr aus als ein toter Darsteller und perfektes Marketing. Ob Christopher Nolan aus seinen Fehlern, die er bei Batman Begins noch reihenweise säte, gelernt hat, kann man nun endlich im Kino begutachten.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDie Welt brennen sehen … das will der Joker. Und mit diesem charismatischen Unruhestifter, der unsere Ordnung auf die Probe stellen will, ist endlich Schluss mit Kindergeburtstag bei Batman-Verfilmungen. Christopher Nolan hat mit The Dark Knight ernst gemacht. Die Üblichen Verdächtigen sprechen direkt nach dem Film über beeindruckende Schauspieler, perfekte Synchronisation, Frank Millers Batman-Comics, den nächsten Batman, was der Film mit dem neuen Bond gemeinsam hat, diskutieren Anspielungen auf 9/11 und schwärmen von ein bisschen verlaufener Schminke. Diesmal (wie der Film) in Überlänge.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „The Dark Knight“ ist für mich sicherlich der Film des Jahres, kann er doch meinen bisherigen Favoriten „Iron Man“ noch mal um einiges toppen. Mehr Story, mehr Tiefe, glaubwürdigere Charaktere. Doch wenn ich ehrlich bin ist „The Dark Knight“ für mich „Der Heath-Ledger-Film“. Jener Film, in dem man in jeder Joker-Einstellung zwischen den Zeilen lesen kann: „Seht her was für ein begnadeter Schauspieler ich gewesen bin.“ [...]
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenWäre ich Batman-Fan, wäre ich wohl etwas enttäuscht. Der dunkle Ritter ist im Grunde nicht mehr als ein Präsentator von martialischem Technik-Spielzeug, während die Bühne den etwas komplexeren Figuren wie Two Face und natürlich dem Joker gehört.
Der Film macht Spaß, weil er diesmal ernstzunehmend ist. Es gibt keine Achterbahnfahrten oder dämliche "Wasserbomben". Statt bunter Fummel wird auf Männer in Anzügen gesetzt. Keine Teenie-Romanzen, kein Schicksalsgehadere oder Selbstfindungsgedöns, dafür ungewöhnlich deutliche Seitenhiebe auf die amerikanische Paranoia nach 9/11 - erfrischend!
Auch die Regie gibt sich überraschend reduziert und umso effektiver. Ich habe lange nicht mehr die antiquierte Masche wie schneidende Geigen für den Spannungsaufbau gehört. So simpel und immer noch so wirkungsvoll.
Aber es bleibt halt ein Joker-Film. Da kann man auch Ledgers Schicksal aussen vor lassen. Ob es für einen Oscar reicht, müsste ich mir nochmal im O-Ton anhören. So manche holprige Wendung wurde gekonnt überinszeniert, aber ich finde es schade, dass man den Joker so schnell und banal als Freak quittiert. Er hat definitiv die besten Momente und als "Nurse Joker" hat der Film für mich seinen Höhepunkt. Da wirkte das Finale mit den Schiffen so bißchen wie ein Zugeständnis ans SAW-Klientel. Aber erst bei der Vernehmung mit Batman ist Joker mehr als nur ein Spinner. Er ist tragisch, fast schon menschlich. Das verleiht ihm für einen Moment die Größe, gegen die Batman nur noch kleiner wirkt.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenHier kommt der Fluch der Fortsetzung voll zum Tragen. All das hätte Nolan leicht hinter mächtigen Effekten verstecken können, Batmans waghalsige Flüge durch Hochhausschluchten etwa lassen den Atem stocken. Dass das nicht reicht, liegt am Drehbuch: Der Film ist mit zweieinhalb Stunden sicher eine zu lang, die Handlung hat schwere Hänger, mitunter wird 20 Minuten lang hin und her sinniert, und als Zuschauer sehnt man sich danach, es möge endlich wieder etwas passieren.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Es ist ein schrill kreischender Nihilismus der da mit dem Joker die Bühne des Geschehens betritt. Die ultimative und absolute Nemesis von Batman, der in Gotham City so lange für Recht und Ordnung sorgte, bis die Oberhäupter der Mafia so gewaltig unter Druck gerieten, dass sie die Büchse der Pandorra öffneten und den Joker in das Spiel mit einbezogen. Der Joker ist nicht mehr länger der simple Harlekin, der Spaßmacher, sondern ein Psychopath sondergleichen. Nicht Macht, nicht Gier, nicht Geld motivieren ihn, in seiner Psychologie ist er diesen materiellen Dingen, die ihm nichts bedeuten, enthoben. Das unterscheidet ihn von der Mafia, von anderen Anatagonisten die sich anderen Helden in den Weg stellen. Nolans Joker ist der pure, ideologisierte Wahnsinn ohne Sinn, ohne Regeln und ohne Plan. Er ist per definitionem der absolute Inbegriff des Amoralen.[...]
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenAuf Dauer wirken die ab der zweiten Hälfte des Films Schlag auf Schlag folgenden Showdowns etwas ermüdend. Es gehört zwar zum Genre, dass Bösewichter immer mindestens zweimal zur Strecke gebracht werden müssen, bevor sie endgültig besiegt sind, aber die Storywendungen von The Dark Knight hätten auch locker für zwei Spielfilme gereicht. Durch die Fülle an Figuren, Haupt- und Nebenhandlungen verliert das düstere Treiben ab und an den roten Faden.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenNur wahrhaftige Helden stehen wieder auf, wenn sie am Boden liegen. Und schon der Titel trägt neues Selbstbewusstsein zur Schau: "The Dark Knight" ist der erste "Batman"-Film, der auf die Namensnennung seines Helden verzichtet.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenNicht, wie vielerorts gesagt, zu lang. Two Face wurde leider nur quasie als Werkzeug benutzt und war mit einem Aussehen das comichafteste in einem ansonsten sehr realistisch wirkendem Film. Der Joker war schon sehr hypnotisierend böse. Ich müsste meine Kinobleitung nachher nach einer Anschlussszene fragen, weil ich meine Augen nicht vom Gesicht des Bösewichts lösen konnte und daher das Umfeld nicht wahrgenommen habe. Der Film brachte auf den Punkt, was Batman in seiner dunklen Inkaranation ausmacht. Nur hat mir, entgegen meiner Erwartung, Maggie Gyllenhall als Rachel Dawson nicht so gut gefallen. Sie sollte das emotionale Bindeglied sein, aber die Chemie sowohl mit Bale als auch mit Eckhart hat nicht so gestimmt. Eine etwas stärkere Frauenrolle hatte dem Film gut getan … Catwoman ick hör dir im dritten Teil trapsen.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenIm Grunde beweist The Dark Knight dass Nolan nichts dazu gelernt hat seit dem ersten Teil. Er macht nicht nur dieselben Fehler, mehrfach, sondern er fügt diesen auch noch neue Schwachpunkte hinzu. Das inhaltsfreie Drehbuch weiß er mit stumpfer Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard zu untermalen, die erzeugten Bilder auf dilettantischste Weise zusammen zu schneiden.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDie traurigste Erkenntnis ist vielleicht die, dass “Dark Knight” genau das mit Batman macht, was “Casino Royal” mit James Bond macht: Er entmystifiziert die Figur. Er macht sie kleiner, belangloser. Zu einem Jack-Bauer Abklatsch, der stoisch seinen Job macht, für den der Zweck die Mittel heiligt, der mechanisch und emotionslos dem Terror den Garaus machen will. Das geheimnisvollste an diesem Dunklen Ritter ist wohl, wie er diese unfreiwillig komische Grunzstimme die ganze Zeit durchhalten kann, ohne dabei zu lachen.
Für die wahre Romantik, die Melancholie der Figur die im Herzen immer ein armes, reaktionäres, verklemmtes Schwein war, dem man doch irgendwie Erlösung wünschte, ist in der Dark Knight kein Platz. Es fällt schwer an Momente in “Dark Knight” zu denken, die nicht auch Ethan Hunt, Jack Bauer oder Jason Bourne bestehen könnten.
Nolan entzaubert Batman. Das macht er sehr gekonnt und liefert dabei einen sehr ordentlichen und unterhaltsamen Film ab. Doch ohne Geheimnisse ist Batman nur ein weiterer Actionheld - und ohne einen cleveren Gegner wie den Joker, wäre er eigentlich ziemlich fade.
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esbinaca 2009/05/31 23:43:39
Antwort löschenDanke für diesen Kommentar - er spricht mir wirklich aus der Seele!
Strikerth 2009/09/20 02:19:18
Antwort löschenWar Batman nicht eigentlich schon immer ziemlich fade? Es waren doch eher die Gegner die einen mehr gefesselt haben. Man stand immer hinter Fledermaus doch nur Bösewichte aller Deni Devito (Pinguin) oder Jack Nicholson (Joker) konnten einen wirklich dazu bewegen einzuschalten. Macht nicht das den Reiz an ihm aus? Gotham mit seinen dunklen Gassen und dem Abschaum der sich da verbirgt? Du weist nie was dich in dieser Stadt erwartet... und wenn kommt vielleicht die Fledermaus und rettet dich...doch vor was? Vielleicht vor dir selbst?
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Replicant 2009/10/22 22:12:45
Antwort löschenIch weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde. Auf jeden Fall finde ich den Trend in Hollywood interessant, daß diese Fantasy-Charaktäre (007, Batman) in die Realität geführt werden. Mal schauen wie es da weitergeht.
nilswachter 2011/03/11 09:16:16
Antwort löschenStimmt. Der Joker macht den Film aus.
Stephen Hunter: Washington Post Stephen Hunter: Washington Post
Kommentar löschenLedgers Performance ist das Interessanteste am ganzen Film. Sobald der Joker nicht im Bild ist verliert The Dark Knight den Großteil seiner Kraft und Dynamik.
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Steve Rhodes: Internet Reviews Steve Rhodes: Internet Reviews
Kommentar löschenZwischen immer wieder aufblitzenden Szenen absoluter Brillanz findet sich auch viel Leerlauf. Der Film ließ mich mehr gelangweilt als unterhalten zurück und ist ein sicherer Kandidat für meine Liste der am meisten überschätzten Filme des Jahres.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenEin düster-realistisches Setting, krude Schockeffekte und die immer perfideren Ideen des Jokers erzeugen eine unheilvolle Atmosphäre von Chaos und Anarchie. Anhand des moralischen Konflikts der Hauptfigur zieht der Film eindeutige Parallelen zur politischen Gegenwart, speziell der Bedrohung durch den Terrorismus. Der Joker erscheint in Heath Ledgers brilliant-diabolischen Verkörperung als Terrorist in der Maske eines perversen Clowns. Mit großem Ernst werden zudem moralische Fragen diskutiert.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEs dominiert der Eindruck, dass Nolan, eines der großen Regie-Talente seiner Generation, mit Figuren und Geschichte noch weit mehr hätte machen können (und müssen). In einem Film, der sehr gut anfängt und dann zu lang ist, und wieder einmal mindestens drei Enden hat, wird Batman, der große Amoralist unter den Comic-Figuren, zum Moralprediger. So ist "The Dark Knight" am Ende der Versuch, einen Batman-Film zu machen und doch keinen zu machen. Daher ist dies alles in allem vielleicht einer der besten Filme des Jahres, aber zugleich auch seine bisher größte Enttäuschung.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenViel mehr Schaden als der Terrorismus selbst können die Hysteriker anrichten, die ihn zu bekämpfen vorgeben. Eine Comic-Verfilmung, die solche Gedanken nicht nur zulässt, sondern befördert, ist eine Rarität. Eine 180-Millionen-Dollar-Seltenheit, denn "Dark Night" schämt sich kein bisschen, ein Blockbuster zu sein, mit gleich sechs spektakulären Action-Sequenzen (die nicht auf 35 Millimeter, sondern mit einer 65mm-Imax-Kamera gedreht wurden). Nolan schafft es außerdem, nicht nur seine Protagonisten als komplexe Persönlichkeiten zu zeichnen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDas Drehbuch von Regisseur Christopher Nolan und seinem Bruder Jonathan Nolan behandelt in aller Ausführlichkeit die moralischen Untiefen im Kampf gegen das Böse. Dabei erweist es sich als wahre Fundgrube für tiefsinnige Zitate. Doch das Brüdergespann lockert die düstere und introvertierte Stimmung auch immer wieder durch freche Sprüche auf. Die öffentlichen Auftritte von Bruce Wayne sind immer wieder herrlich selbstironisch.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Ein Joker, der Banken ausraubt, Straßen in Flammen legt und über das Fernsehen Drohungen verbreitet, der Krankenhäuser in die Luft jagt und Senatoren korrumpiert – und nicht an Geld interessiert ist, sondern aus tiefstem Hass und perverser Freude, einer Ideologie des absoluten Chaos heraus handelt. Nolans Film, die entsprechende Analyse der Angst. [...]
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenIm wohl größten und erfolgreichsten Blockbuster der letzten Jahre gibt es eine Szene, in der Feuerwehrmänner alles versuchen, ein brennendes Gebäude und seine Flammen in den Griff zu bekommen. Das Gebäude ist völlig zerstört, lediglich Überbleibsel seines Metallskeletts sind noch zu erkennen. Die Szenerie ist voller Rauch und den Feuerwehrmännern scheint nicht nur deshalb der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Diese Szene, die bereits einen großen, weil atemberaubenden Höhepunkt des Films markiert, erinnert nicht von ungefähr an die Ereignisse des 11. Septembers 2001. Dieses Datum, das nie ein Mensch vergessen wird, der an diesem Tag auch nur irgendeinem Medium folgte, war nicht nur eine Tat unproportionellen Ausmaßes, sondern markierte auch die Geburtsstunde des internationalen Terrorismus, der uns seit dem jeden Tag heimsucht. Nach dieser Einstellung Schnitt, dann steht plötzlich Batman (Christian Bale) vor diesem Trümmerhaufen, sein Cape weht im Wind, ähnlich dem Sternenbanner. Keine Frage, es ist Ground Zero und zugleich die Geburtsstunde des irrationalen Terrors, der Gotham City mit seinen 30 Millionen Einwohnern heimsucht.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenEs wird dunkel im Kino und wenn dieser Film losrattert, sogar noch dunkler: Der zweite Teil einer Neuauflage der Batman-Geschichte lotet die Abgründe in der Seele des dunklen Superhelden und seiner Gegner auf - für das Mainstream-Kino - mutige Weise aus. Der in den USA enorm erfolgreiche und von einigen Kritikern hochgelobte Super-Depressiv-Helden-Film „The Dark Knight“ hat einige Längen, aber vor allem zum Ende hin faszinierend schaurige Tiefen.
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Perry Simm
Kommentar löschen"The Dark Knight" ist ambitionierter und gewagter [als sein Vorgänger "Batman Begins"], will am liebsten alles zugleich sein: Tragödie, Kriminal-Epos, Reflexion über Moral und gesellschaftliche Mechanismen, und das alles im Gewand eines Sommer-Blockbusters. Dadurch wirkt der Film stellenweise hektisch und überladen - vor allem aufgrund der Neigung, seine Themen durch von den Figuren dargebrachte Stehsätze auszudrücken anstatt durch filmsprachliche Mittel. Allen Mängeln zum Trotz ist "The Dark Knight" aber äußerst lohnend und auch bis dato die Batman-Verfilmung, die der Essenz des Stoffs in meinen Augen am nächsten kommt. Als puren Film halte ich allerdings immer noch Tim Burtons "Batman Returns" für das Meisterwerk der Serie.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenVor neunzehn Jahren erntete Jack Nicholson großen Beifall mit Tim Burtons Batman. Im Vergleich zu diesem stylishen, aber unausgeglichenen Film, ist die Weigerung, den Bösewicht zu großspurig einzusetzen, ein großartiger Vorteil von The Dark Knight. Es ist ein wahrhaftes Ensemble-Stück, was man nicht von jedem 180-Mio.-Dollar-Franchiseprodukt sagen kann. Ledgers Szenen sind spärlich gesäht, sorgfältig durchgeplant, beginnen oft brutal und sind auf ihre launische Art einprägsam.
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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog
Kommentar löschenThe Dark Knight ist ein Film, der in fast allen Bereichen triumphiert. Durchgängig unterhaltsame Action, nachdenklich machender Inhalt, schauspielerische Glanzleistungen, aufsehenerregende Regie, grandiose Musik: dieser Film hat alles. Er schafft es sogar, auflockernden Humor in genau solchen Dosen zu verabreichen, dass es nicht vom eigentlich todernsten Inhalt ablenkt. Sein durchschlagender Erfolg ist trotz einiger zu vernachlässigender Kritikpunkte also voll und ganz verdient. Letzten Endes schaffte der Film vor allem eines: er zauberte ein Lächeln auf mein Gesicht. Damit ist es der beste Batman-Film, die beste Comic-Verfilmung, der beste Film von Christopher Nolan. Es ist jedoch nicht der beste Film aller Zeiten. Das ist und bleibt meiner Meinung nach Citizen Kane.
The Dark Knight bekommt von mir 997 von 1000 mit Blut und Schminke beschmierten Spielkarten.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenDer Film ist ein gluckenhafter, launischer Eintopf eines urbanen Chaos, der mit einem Kommentar von Darsteller Michael Caine steht und fällt (der wiederum die Rolle des Butlers und Hausweisen Alfred annimmt): Wie er sagt, ist Superman so, wie Amerika sich selbst sieht und Batman so, wie der Rest der Welt Amerika sieht. [...]
The Dark Knight, der in den letzten Monaten der Amtszeit von George W. Bush
in die Kinos kommt, ist zutiefst düster. Er suggeriert, dass Bösewichte unermüdlich sind und dass Helde, sollten sie lange genug leben, das Schicksal haben, als Bösewichte gesehen zu werden.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenIron Man und vielmehr noch Dark Knight, führen das Genre in ganz neue Richtungen. Sie begreifen, wie es viele Comic-Fans ganz instinkttiv auch tun, dass es in diesen Stories um teifgreifende Ängste, Trauma, Fantasien und Hoffnungen geht.
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HulktopF 2011/12/19 02:35:57
Antwort löschennaja iron man besticht eher durch seinen comicnahen humor, nolan eher dadurch,dass batman sehr real wirkt in den comics, und somit auch real in filmen wirken sollte.
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWann haben Sie zum letzten Mal einen Blockbuster gesehen, der makellos war und gleichzeitig zum Nachdenken anregte, der kühn und erschütternd, aber auch pure Unterhaltung war? Dark Knight hat all diese ihm abverlangte, atemberaubende Explosivität und Spannung. Er überrascht die Zuschauer umso mehr, da er das Genre aufbricht und uns einen erschreckenden und lustigen Bösewicht liefert, welcher sich in unsere Erinnerung einbrennen wird.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEin Film wie die beiden Seiten der TwoFace-Münze: Auf der einen Seite ist THE DARK KNIGHT genau das, was man sich erhofft hatte und noch mehr. Auf der anderen Seite ist der Film leider viel zu akribisch inszeniert. Auf jedes Detail wird eingegangen, nichts dem Zufall überlassen. In einer Welt voller Chaos die unvorhersehbarer nicht sein könnte, wirkt das Ganze checklistenartig und führt zu einer gewissen Disharmonie. Sonst stößt eigentlich nur die visuelle Gestaltung von Aaron Eckhart's Figur auf, die im krassen Gegensatz zum sonstigen Realitätsbezug gehalten wird. Genug gewettert, THE DARK KNIGHT ist ein toller Film. Christopher Nolan zieht mit unsichtbarer Kreide seine Trennlinie zwischen Gut und Böse und benutzt dieses Konstrukt schließlich für seine Figuren. Das Gute gibt es nur so lange wie das Böse existiert. Diese Ansicht ist zwar nicht neu, aber hier fulminant in Szene gesetzt. Heath Ledger ist als Joker eine Wucht und liegt mit diesem überaus unberechenbaren und ansteinflößenden Mimikry noch näher an der Vorlage als Nicholson. Somit ist THE DARK KNIGHT ein wunderbares, moralisches Katz- und Mausspiel, aber auch beeindruckender Action-Thriller.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenIn The Dark Knight sind Gut und Böse fein säuberlich getrennt, mit Batman hier und dem Joker dort - “You complete me” gurrt er einmal, und weiß genau, daß auch Batman nur durch ihn komplett ist. Das trifft den entscheidenden Punkt bestürzend genau: Ohne solche Bösewichter ist Batman eine völlig uninteressante Figur. Heath Ledgers Joker hingegen ist einer der intensivsten, verstörendsten Bösewichter des Kinos.
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Kommentare (495) — Film: The Dark Knight
Kommentar schreibenHectorBarbossa 2012/01/31 16:34:54
Kommentar löschenDer Joker stellt alles in den Schatten. Guter Film
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SamRamJam 2012/01/29 12:23:58
Kommentar löschenIch erinner mich noch daran wie kaum einer Batman Begins mochte. Zu düster, zu unausgegoren, zu wenig Action, zu langweilige Gegner. Umso amüsanter wie jetzt die ganzen ''Fans'' auftauchen, die den ersten ja schon immer mochten. Naja, zumindenst kam dann recht still und leise (im Vergleich zum jetzigen Hype um Teil 3) der zweite Streich und um ehrlich zu sein kotzt mich der Hype ziemlich an. Als ich den Film das erste mal gesehen habe war es schon ein Erlebniss, in den nächsten Tagen liefen alle möglichen auf der Arbeit rum und machten das Joker-Schmatz- Geräusch nach. Trotzdem ist der Film bei weitem nicht so brilliant wie der Hype ihn immer wieder machen möchte. Aber so ist das ja immer mit Hypes, sie nerven einfach, auch wenn man den Film an sich mag.
TDK lässt sich in drei Kapitel unterteilen. Im ersten (von Anfang bis zur Festnahme des Jokers) spielt der Film eigentlich schon alle seine Trümpfe aus. Joker wird als das Produkt von Batman eingeführt so wie Batman im Vorgänger als Produkt seiner kriminellen Umwelt eingeführt wurde. Dadurch dass die Bösewichter von Batman in die Enge getrieben werden, werden diese immer Aggresiver in ihrer Verzweiflung. So ist der Joker ja schon fast die logische Konsequenz. Batman bzw. Bruce Wayne ist immer mehr gezwungen über Sinn und Unsinn seines Handelns nachzudenken und sich auch mit der Frage zu beschäftigen wie weit er gehen würde. Bis hierhin ist der Film in allen Bereichen hochgradig.
Der zweite Teil (Jokers Festnahme bis zu seinem letzten Auftritt) gehört allein dem Joker. Von Heath Ledger großartig verkörpert offenbart hier allerdings auch der Film wie sehr er von einem Charakter lebt. Batman und seine vorherigen Probleme werden plötzlich mit Füssen getreten. Ihm geht es nur noch um die Rettung seiner Liebsten, die Thematik um ''Menschen die die Welt brennen sehen wollen'' scheinen nicht mehr wichtig. Sehr schade, die zweite Hälfte dient nur noch als pure Unterhaltung wenn der Joker auf seiner Fernbedienung rumdrückt oder nach einem Anruf verlangt.
Der dritte Teil (Harvey Dent/Two-Face) ist dann der langweiligste. Wahrscheinlich ist dass die typische filmische Sackgasse. Die vorherigen Handlungsstränge um den weißen Ritter müssen natürlich zu Ende geführt werden. Jedoch verliert sich das in einer zu lang geratenen Szenerie um Schuld und Sühne, eine Verkürzung wäre jedoch der Thematik nicht gerecht geworden. Schade, ziemlich lahmes Ende eines an sich herrvoragenden Films.
Ich finde The Dark Knight deutlich zu lang. Auch typische Batman- Gimmicks wie die Bathöhle, den Batwings oder anderes habe ich vermisst. Gotham wirkt auch sehr viel sauberer als im Vorgänger. So geht das Gothisch-morbide flöten, was diese Stadt ja sonst umwebt. Jetzt sieht die Stadt, passend zum Batkeller der hier genutzt wird, wie eine sterile Finanzstadt aus. Hier geht es nicht mehr um Drogendealer, Prostitution und den ganzen kleinen, dunklen, menschlichen Abgründen. Hier geht es um Mafiageld, großangelegten Banküberfällen, und der Frage welches Boot den anderen in die Luft jagd (ganz nebenbei, ich halte das Ende im Film für sehr unwahrscheinlich).
TDK ist der erste Batman Film der ein paar naheliegende Motive aufgreift und versucht zu bearbeiten. Nur leider ist er zum einen nicht konsequent genug, zum anderen verliert er sich in seiner eigenen Geschichte und wirkt optisch kaum noch als Batmanfilm.
Fazit: Ich finde den Film ziemlich gut, ich kann ihn mir aber nicht immer wieder anschauen. Dafür ist alles zu Unrund und der Film deutlich zu lang. Dann lieber nochmal Batman Begins.
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J4KOB 2012/01/31 22:26:01
Antwort löschenVollste Zustimmung.
SamRamJam 2012/02/03 14:04:56
Antwort löschenDankeschön :)
Drumhead92 2012/01/17 16:10:02
Kommentar löschenDamals schon vom Vorgänger angetan gewesen. The Dark Knight hebt alles auf eine neue Stufe. Lauter, schriller, schneller... Und ein atemberaubender Heath Ledger als Joker. Einer meist gesehenen Filme.
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Cleves 2012/01/17 00:12:45
Kommentar löschenMit "The Dark Knight" hat Christopher Nolan einen atemberaubenden Action-Thriller geschaffen. Das Wort Blockbuster bekommt hier eine völlig neue Bedeutung. Kamera, Sound und Schauspiel harmonieren auf einer selten dagewesenen Brianz, dass der Film für mich besser nicht zu machen ist.
Aber aus allem sticht besonders einer hervor: Heath Ledger!
Eine derart überzeugende Leistung in so einer schwierigen Rolle wie der des Jokers ist nicht zu beschreiben. Ich will fast sagen, dass ich noch keinen Schauspieler so in einer Rolle aufgehen hab sehen.
Die Handlung ist packend und spannend. Christian Bale wirk teilweise aber eher unterfordert was aber keine Überraschung ist, da die Rolle des Batman einfach zu limitiert ist. Auch Michael Cain überzeugt in seinem weisen und sympatischen Stil.
Alles in allem gehört dieser Film zum absoluten muss für jeden Kino-Fan!
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MUFC 2012/01/16 21:10:55
Kommentar löschenEigentlich müsste die Definition für Film, "The Dark Knight" sein! Perfekte Kamera, hervorragender Soundtrack und grandiose Schauspieler! Christopher Nolan unterstreich wieder einmal seine Klasse und hat mit Heath Ledger als Joker(den besten Joker aller Zeiten) und Christian Bale(einen der besten Schauspieler) tatkräftige Unterstützung!
Alle die diesen Film noch nicht gesehen haben, verpassen ein Stück Filmgeschichte!
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MartinAusBerlin 2012/01/14 14:21:15
Kommentar löschenDer Film ansich ist nicht schlecht, wird aber von vielen hier, vermutlich wegen der letzten Rolle von Heath Ledger, überbewertet.
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butzge1234 2012/01/13 18:49:44
Kommentar löschenEin nahezu perfekter film, heath ledger ist einfach ein perfekter joker ein muss fùr alle action und superheldenfans aber auch für Leutedie einfach mal wieder gute schauspieler sehen wollen.
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Manaan 2012/01/13 13:41:27
Kommentar löschenAlso was soll ich sagen. Ich mag den Joker total und bin Nicholson Fan. Allerdings muss ich sagen, dass ich Ledger als den Joker ziemlich crazy und strange finde, natürlich im positiven Sinne.
Auch muss ich sagen, dass Ledger im Gegensatz zu Nichsolson komplett anders den Joker spielt, und das auch nicht im negativen Sinne.
Ich finde beide Joker super. Aber jetzt mal zum Film an sich:
Es stört mich sehr, dass die Geschichte des Harvey Dent nicht mit der überein stimmt, die in Batman Forever erzählt wurde. In Batman Forever wird erzählt, dass Dent einen Schuss Säure ins Gesicht geworfen wurde, und zwar in einem Gerichtssaal.
Hier (The dark Knight) wird Dent's Gesicht durch Feuer verunstaltet, gefesselt an einem Stuhl und umringt mit Fässern voll mit Benzin.
Irgendwie bringt mich das durcheinander und ich weiß als Star Wars Fan, dass es nicht von Vorteil ist, sich nicht an den "Kanon" zu halten.
So, aber nun habe ich genug Negatives erzählt (War auch das einzige was mir negativ auffiel).
Positives:
Es ist offensichtlich, dass die neuen Filme (Ich würde mal sagen, es sind Remakes) komplett anders Fotografiert (Fachsprache für gefilmt) wurden, als die Filme aus den 90ern.
Die alten Filme sind eher bunt und durchaus für Kinder geeignet, mit viel, viel Humor und wenig Hintergedanken. (zB an den Nationalsozialismus)
Durchaus ist das nichts negatives, es ist nur mal interessant zu wissen.
Dafür sind die neuen Filme eher für Erwachsene und mit viel Hintergrund-Gedanken.
Die Action in diesem Film kommt nicht zu kurz und die Kämpfe sind gut ein choreographiert.
Durchaus ist die Story ebenfalls ein nettes auf und ab und ab und zu gibt es auch eine Prise Humor im Film.
Dazu trägt unter anderem Alfred schockierend gut zu bei.
Rundum, ein gelungener Film mit super Effekten, und ich freue mich schon auf den nächsten Film.
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resU 2012/01/04 19:46:11
Kommentar löschenDas war jetzt das 2. mal, dass ich den Film gesehen habe. Das erste mal war im Kino und da war mein Eindruck: Nur OK. Als ich dann die Kritiken hier laß, dachte ich, dass ich vielleicht zu besoffen war um den Film zu beurteilen. Jetzt kann ich sagen, dass mein erster Eindruck mich nicht getäuscht hat. Batman wirkt total steif in seinem Anzug und die Kampfszenen sind eher schlecht. Die schauspielerische Leistung von Heath Ledger ist nicht besonders gut, geschweige denn überragend! Nur weil jemand gestorben ist, heisst das noch lange nicht, dass er mehr Anerkennung verdient als andere Schauspieler und ich habe das Gefühl genau das passiert hier. Ich finde, dass auch Heath Ledger nicht in die Rolle gepasst hat. Verglichen mit Jack Nicholson sieht dieser Joker aus wie ein Clown, der eben NICHT witzig ist / nicht sein soll. Die Darstellung des Jokers generell hebt sich sehr von den Comic-Vorlagen ab, wessen Grund ich nicht nachvollziehen kann. Selbst Christan Bale ist mir was sein Schauspiel angeht negativ aufgefallen. Eine gute Performance hat im Gegensatz Gary Oldman abgeliefert.
Das wirklich positive am Film ist die Fülle an Geschehnissen die eine spannende Atmospähre erzeugt. Insgesamt sind die Effekte natürlich auch sehr gut, was aber bei dem Budbet auch zu erwarten ist. Der Cast soll wohl auch den Rest der Zuschauer davon überzeugen, dass der Film einsame Spitze ist, schließlich ist ja auch Morgan Freeman dabei...
Fazit: eben nur OK!
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Joeyjoejoe17 2012/01/02 16:17:10
Kommentar löschenDamals zweimal im Kino gesehen und beide Male war ich begeistert. Dann, wenige Jahre später, denke ich zurück, bedenke die ganzen negativen Kritiken (die mitunter unter all den Lobeshymnen untergingen) und es folgt eine Zweitsichtung von Nolans bis dato erfolgreichsten Film, diesmal mit kritischem Blick.
So lässt sich sagen, dass so große und gute Darsteller wie Caine, Freeman, Oldman, Murphy, Bale und Gyllenhaal blass bleiben aufgrund der unzureichend detaillierten Charaktertiefe der Figuren. Einzig Heath Ledger vermochte es, aus seiner Rolle das Maximum rauszuholen und liefert eine atemberaubende Leistung ab. Jede Minute, in der sein Joker zu sehen ist, ist ein wahrer Genuss.
Natürlich kann man dem Streifen auch vorwerfen, style over substance zu betreiben, schließlich lässt sich die Storyline recht kurz zusammenfassen und wird von bombastischer Action nahezu erdrückt. Zudem gesellen sich ein paar kleinere Logikfehler und Erzählschwächen.
Doch schafft es Nolan, eine sehr hohe Spannung von Anfang bis Ende aufrechtzuerhalten, liefert atemberaubende Szenen und Bilder, wirft stellenweise moralische Dilemmata auf und versteht es, die Wandlung Batmans zum dunklen Ritter nachvollziehbar aufzuzeigen. Dazu kommt noch der grandiose Soundtrack von Hans Zimmer und James Newton Howard.
Das alles leitet mich zu dem Fazit: The Dark Knight ist perfektes Blockbusterkino, dem man seine naturgemäßen kleinen Schwächen sehr gerne verzeiht.
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readmefirst 2011/12/30 12:38:39
Kommentar löschenWas soll man dazu noch großes sagen? Ich finde die schauspielerische Leistung von Christian Bell und vor allem von Heath Ledger herausragend. Dazu der Film einfach top. Wie soll die Fortsetzung da noch einen drauflegen?
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Dopeter 2011/12/29 23:40:45
Kommentar löschengut ich bin ja schon bisschen älter als ihr alle und deswegen hier die beste meinung zu diesem film: 5,0
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summerwine-lee 2011/12/30 13:46:46
Antwort löschenWatt? Du bist 23, watt is denn da älter als ihr alle?Okay, och bin 21, aber so in dem Dreh sind viele zwischen 16-35 (ohne irgendwie diskriminierend sein zu wollen gegen die Ausreißer).
plekke 2012/01/01 22:59:07
Antwort löschenAlter ist nicht gleichzusetzen mit gutem Geschmack ;)
Manaan 2012/01/13 12:52:03
Antwort löschenAlso das finde ich jetzt ein wenig komisch, diesen Kommentar. Demzufolge denkst du anscheinend hier treiben sich "nur" Kinder und Jugendliche rum. Dazu kann ich sagen, dass ich hier sehr viele Menschen antreffe, die älter als 20 Jahre sind. Gut, ich bin jetzt erst 19, aber trotzdem bin ich bisher auf niemanden getroffen, der unter 18 Jahre alt ist... :/
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HulktopF 2012/02/04 02:15:50
Antwort löschenbei einem der denkt das der kng of queens schauspieler in matrix mitspielt hab ich nichts anderes erwartet
EvaOnExtasy 2012/02/04 09:34:38
Antwort löschenIch bin 16. Aber ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass deine Kommentare unter jedem Niveau sind.
blockbusterandmore 2011/12/27 18:51:19
Kommentar löschen"Some men aren't looking for anything logical, like money. They can't be bought, bullied, reasoned or negotiated with. Some men just want to watch the world burn."
Der Pate der Comic-Verfilmung! So könnte man es zutreffend formulieren! Diese mittlerweile allgemeingültige Ansicht gilt deswegen, weil "The Dark Knight" die erste Comic ist, die sich ähnlich episch traut in die Tiefe zu gehen und von der Handlung und den Figuren verschachtelt ist wie das große Original! Selbst "Gladiator" gilt als Pate des Historienfilms, lt. Kommentar von Ridley Scott. Und es ist auch gut so, das diesen beiden Filme auf der Grundlage des Paten basieren, er ist nämlich ein zeitloses und prima Vorbild. Und auch ersterer Film erweist den besten Filmen wie dem Paten alle Ehre! Wer hätte gedacht, das vor Jahren das Batman-Franchise wiederbelebt werden könnte? Persönlich hat man, Hand aufs Herz, doch gar nicht mehr dran geglaubt! Und "Batman Begins" zu übertreffen entsprach wohl eher dem eigenem Wunschdenken als der Realität.
Was macht die aktuelle beste Comic-Verfilmung "The Dark Knight" also fantastisch? Im Grunde genommen greift diese die Stärken des Vorgängers auf und baut diese weiter aus, entpuppt sich trotz Kritikerstimmen nicht als fröhlicher Sommerblockbuster, sondern als eine Mischung aus erstklassigem Thriller, entlarvendem Gesellschaftspsychogramm, eleganter Comicverfilmung und stilvollen Arthouse-Elementen. Dazu kommt, das Batman auf der zweiten Entwicklungsstufe charakteristisch noch detaillierter herausgearbeitet wird. Batman entwickelt sich in der Fortsetzung vordergründig zum Badguy, um die Gesellschaft aufrecht erhalten zu können. Er flüchtet sich absichtlich in diese Rolle weil es keinen anderen Ausweg mehr gibt, ansonsten wäre die Gesellschaft verloren, weil sie gegenüber dem Joker keinen Widerstand mehr leisten würde (all dies ist auf das Ableben Harvey Dents zurückzuführen). Der Weg zur Erlösung wird halt ein langer und steiniger Weg sein;-) Aber man wünscht sich diese natürlich, da die Identifikation funktioniert. "Batman” ist nicht nur ein Held, er ist viel mehr als das, eine persönliche Tragödie, die nach gänzlicher Sichtung von "The Dark Knight” melancholisch nachhallt. Und Batman / Bruce Wayne als armen, reaktionären, im inneren kleinen Menschen zu interpretieren, ist keine überzeugende Interpretation. Besser wäre folgende Interpretation: Batman ist die Geschichte eines Individuums, welches viel Leid erfahren hat, sich aber nicht der Rache, sondern der Gerechtigkeit verschreibt. Er beweist innere Stärke, macht es jeden Tag besser, bejaht das Leben und tut gutes, trotz aller Widrigkeiten; er hält an seiner körperlichen und moralischen Herausforderung fest. Er sieht das Leben nicht als Witz, sondern als großen Wert an. Und diese Interpretation, die schon in "Batman Begins” Einzug erhielt, wird hier zur Vollendung geführt. Der Joker, der wieder als Schurke eingeführt wird, verkörpert das genaue Gegenteil von "Batman".
Bemerkenswert: zwischen dem Progatonisten Batman und seinem Gegenspieler, dem Joker, offenbart sich eine völlig neue, psychologische Komponente, und zwar die gegenseitige Abhängigkeit. Niemand von beiden sieht sich dazu in der Lage, den allerletzten Schritt zu tun und den eigenen Gegner konsequent zu besiegen / beseitigen, dann wäre nämlich die eigene existenzielle Berechtigung in Frage gestellt. Es existiert schlußendlich nur ein ewiges Ying und Yang ohne Ausweg. Und um sich selbst in Jenseits zu befördern, dafür ist der Joker in "The Dark Knight” einfach zu intelligent, es gibt dafür genug Mitstreiter von seiner Seite aus, die dafür infantil genug wären, sich selbst zu opfern (man denke auch mal an das berüchtige "Casting"). Und Batman könnte den Joker letztendlich nur besiegen, indem er zum Mörder werden würde. Dann aber hätte der Joker gewonnen und der Beweis wäre erbracht, das auch Batman im Kern ein schlechtes menschliches Individuum ist. Und das entspräche nicht der eigenen an die Fahne gehefteten Gerechtigkeit Batmans. Die Frage, die am Ende bleibt ist: wie besiegt man überhaupt einen im Gegensatz zu Jack Nicholsons Joker Interpretation Gegner vollkommen unberechenbaren Gegner wie den Joker? Gibt es da überhaupt eine Möglichkeit???
Festhalten muss man aber, das der "Joker" in "The Dark Knight” keineswegs seine Wirkung verfehlt, wie überharte Kritikerstimmen immer unken. Denn der Joker wird in "The Dark Knight” als völlig neue Art von Schurke interpretiert, welcher das absolute böse verkörpert, im Gegensatz zur Jack Nicholson Interpretation als "absolut" unberechenbar erscheint, das Potenzial und die Macht des Geistes rein zu manipulativen Zwecken zur Schau stellt und welcher absolute Anarchie und Chaos propagiert, auf der Grundlage das demokratische Grundsätze ihm zuwider sind. Zitat: "bring die alt hergebrachte Ordnung aus dem Gleichgewicht, und was entsteht? Chaos". Durch die Darbietung des Jokers als verankerter "Terrorist" läßt sich ideologisch, politisch und im reinen Weltgeschehen bewußt eine Ebene zur Realität darlegen, natürlich auch parallel zu den Menschen, die Opfer psychologisch geführter und nicht vorauszuahnender Angriffe sind. Und diese Angriffe verursachen die größte Angst und Panik unter den Menschen, und zwar jeden Tag. Bombenleger sind am meisten gefürchtet und gehaßt. Heath Ledger schafft ein großes Idenfikationspotential. "The Dark Knight” entspricht unserem aktuellem Zeitgeist und im weiteren Sinne dem zugrunde liegen unseres realen Weltbildes bzw. unserer Welt, die kurz vor dem Aufgeben und Zerfallen auf grund ihrer modernen Probleme, darunter dem Terrorismus, steht. Selbstverständlich in dem Maße was im Rahmen von 2 ½ Laufzeit möglich und dem Mainstream angemessen ist. Selbstverständlich in dem Maße was im Rahmen von 2 ½ Laufzeit möglich und dem Mainstream angemessen ist.
Als Schlüsselmoment läßt sich die Fährenszene in "The Dark Knight" aus vielerlei Gründen als entlarvendes Gesellschaftspsychogramm wahrnehmen. "The Dark Knight" ist in erster Linie erstmal "keine” naive Ausbuchstabierung über den Patriot Act, sondern eine positive Anspielung auf diesen, denn mehr als eine Anspielung auf den Patriot Act ist keinem Kinogänger zuzumuten, da mit zwei Stunden und dreißig Minuten Laufzeit schon Überlänge vorhanden ist, und "The Dark Knight" kann sich nicht noch weiterhin bis zu einem Grade von 80% dem Politthriller und tiefer vermittelnden Botschaften verschreiben, da er immer noch a)einem anderen Genre zuzuordnen ist und b) einfach kein Platz mehr da ist; die eigene erzählenswerte Geschichte im Sinne des Comics hat immer Vorrang, der vermittelte politische Subtext schwingt aber immer unauffällig und unaufdringlich mit, der Vorwurf der Aufgeblasenheit kann entsprechend zurückgeschickt werden und ist nur eine vordergründig ins Spiel gebrachte Hysterie, um mit einem Vorwand "The Dark Knight" bekämpfen zu können. Der unbemerkte politische Subtext erweitert die eigene Erzählung um eine ganz spezielle Ebene. Diese Mischung brachte den Erfolg, "The Dark Knight" läßt sich sehr wohl ins Genre des Comic-Filmes pressen, wird aber durch seine neue Ebene, welche auf neue Ideen im Drehbuch zurückzuführen ist, zu einem etwas besserem und spezialisierteren, reellem Comic-Thriller mit Tiefgang", der sich zur puren Comic-Essenz entgegen positioniert; "The Dark Knight” wird zu etwas gänzlich neuem.
Es lässt sich in "The Dark Knight” unverhohlen, unschwer erkennen und festhalten, daß heutzutage keine politisch und religiös motivierten Kriege gegen Gegner gefochten werden, die zu jeder Zeit greifbar sind, sondern gegen Gegner, die das Gegenteil verkörpern und "überhaupt nicht greifbar" und daher "nicht" zu besiegen sind. Und darauf zielt Heath Ledgers Interpretation ab. Heath Ledger verkörpert einen Gegner, der das Leben in all seinen Werten hasst, da ihm abgrund tief schlechtes widerfahren ist, Rachemotive gegenüber der Gesellschaft spielen auch auf einer Ebene eine gewisse Rolle; Ledger verkörpert einen Gegner der vollkommen unberechenbar und unlogisch vorgeht, da der Verstand , wenn er dem Wahnsinn unterworfen ist, keine Grenzen mehr kennt; und da er der Ansicht ist das es keine wahre Gerechtigkeit gibt, sieht er das leben als schalen Witz an. Er möchte beweisen, das die Menschen im Grunde ihres Herzens schlechte Individuen sind! Diese Art von Gegner in "interpretierter Form eines Terroristen" ist die schlimmste Form, auf die man treffen kann, weil man sie zum einen schwerlich aufspüren und man den nächsten Angriff nicht vorausahnen kann. Heath Ledgers Schauspiel ist im Endeffekt eine auf andere Art weiterführende Interpretation der Rolle von Jack Nicholson aus den Vorgängerfilmen, die sich ebenfalls auf die Grundelemente der Comicvorlagen berief, denn Nicholson wirkte gemein und witzig und phasenweise brillant; Heath Leadger aber wirkt verstörend, psychotisch, hochintelligent und immer überlegen und liefert eine nervenzerrende Performance ab, die den Betrachter mitten in den Kampf und das Spiel um Gothams Seele hineinzieht, und dieser gebührt Respekt und Anerkennung.
Richtig ist, das "The Dark Knight” mit samt Ledgers Performance nicht mehr Tiefenwirkung besitzt als die bereits gesehenen Genrebeiträge von Burton, allerdings muß "The Dark Knight” dies auch gar nicht. "The Dark Knight” befaßt sich rein konzeptionell immer noch mit den Anfängen Batmans und besitzt genug Tiefenwirkung. P.S: Und auch wenn die Kritiker wegen des eingesetzten 9/11 Szenarios durchaus gähnen mögen, der Erfolg des Filmes definiert sich durch den Zuschauer. Und die Zuschauer machten unmißverständlich klar, das das zelebrierte, realistische 9/11 Szenario ihren Erwartungen und ihrem Geschmack entspricht, und sie auf der Basis des realistischen Kosmos einen Hauptprotagonisten und einen Antagonisten haben, mit dem sie sich a) identifizieren können und möchten und zum anderen b) den Antagonisten zu Recht als abstoßend empfinden dürfen; oder auch ihm Hass entgegenbringen können, was ungemein befriedigt. Und der Ansicht, das Heath Ledger zwar erstklassiges Schauspiel zelebriert, aber im allgemeinen Sinne nicht den Joker verkörpert, sei entgegnet, das es zu Herkunft, Art und Namen des Jokers keine einheitliche Regelung gibt. Im Zuge der gesamten Batman Mythologie und der dazugehörigen, im höchsten Maße unterschiedlichen Comics wurde die Figur des Jokers immer wieder neu interpretiert. Fest steht nur, das der Joker ein geniales kriminelles Hirn ist, welches einem geschminktem Clown sehr ähnlich sieht. Der Joker besitzt ein kreidebleiches Gesicht mit Narben, rot geschminkten Lippen, welches er zu einem teuflischem Grinsen verzieht, darüber hinaus besitzt er grüngefärbte Haare. Wie man den Joker vom äußerlichen und von der Art interpretiert, ist letztendlich eine Frage der Herangehensweise. Da Christopher Nolans Stärke darin liegt, die entsprechenden Comics selber ins eigene Medium zu transferieren, anstatt die eigenen Filme selber zu einem Comic-Strip verkommen zu lassen, erhält der Joker entsprechend einen realistischen, zeitgemäßen Look. Tim Burton ließ den Joker Comic-Strip mäßig erscheinen, womit viele Betrachter heute nicht mehr einverstanden sind. Die Zeiten und Geschmäcker ändern sich. Man sollte dies langsam und allmählich akzeptieren. Und "The Dark Knight" ist mehr als nur der "simple" Kampf Batmans gegen den Joker wie in vorangegangenen Dekaden, in denen es um das überleben aller Bürger Gotham Citys und die persönliche Racheerfüllung Batmans geht, der sich im inneren als bedauernswertes Individuum erweist. Nein, "The Dark Knight" geht einen entscheidenen Schritt in eine andere Richtung weiter: "The Dark ist der Kampf Batmans vs. "The Joker", und zwar einerseits um das Fortbestehen Gotham Citys, in der Harvey Dent als wichtiger, degradierter "Spielball" die scheinbar wichtigste Erscheinung darstellt, andererseits aber auch um die eigene Identität, an welcher der "Joker" maßgeblichen Anteil hat. Ebenso wie Batman an dem Erscheinen des Jokers Schuld trägt. Regisseur Christopher Nolan vollzieht einen Bruch mit der Erwartungshaltung beim Betrachter, welcher an "The Dark Knight" auf Grund einer falschen Perspektive scheitern wird.
Christopher Nolan inszeniert mit unter auch die Geschichte von Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhardt), welcher von seinen Idealen, seiner Moral, seiner Integrität und seinen Gedanken her mit "Batman” verwandt zu sein scheint. Harvey Dent, so scheint es, ist wohl der wahre Held, der Gotham City endlich aus der Last des Verbrechens befreien kann. Seine Wandlung vom strahlenden Hoffnungsträger zum entstellten, von Rachegelüsten getriebenen Mörder Two-Face ist neben dem Kampf gegen den Joker entscheidende wichtige Knackpunkt in "The Dark Knight”. Harvey Dent ist nicht einfach nur eine tragische Figur, die zwischen die Fronten gerät. Harvey Dent ist das Opfer des Bürgertums. Und das Argument, das Christopher Nolan nicht das Maximum aus der Performance von Aaron Eckhardt herausholt, kann deutlich widerlegt werden. Christopher Nolan legt keinen Wert auf eine "Over The Top Inszenierung”, sondern setzt seine Schauspieler dezent ein, läßt diese nicht übertrieben agieren, was immer wieder angenehm zu beobachten ist. Und wenn es "angebracht" ist, läßt er sein Personal "emotional" agieren. Vor allem Aaron Eckhardt bringt eine Menge Charisma und Emotionaliät mit ein, letzteres entfaltet er schon zu Beginn u. auch während seiner Transformation, die vielleicht einen Tick zu kurz herausgearbeitet wurde. Und auch im Finale erreicht Eckhardts Spiel die volle Bandbreitenwirkung. Aaron Eckhardt verkörpert einen normalen Bürger, der das Herz am Rechten fleck hat, ("Sie wollen mich töten, Mr. Maroney, dann nehmen sie ne amerikanische.") aber dem auch eine dunkle Seite inne liegt, die im Laufe der Filmes zur Geltung gebracht wird. Beim restlichen Cast läßt sich wenig bemängeln, Gary Oldman spielt weiter routiniert auf und ist ein guter Weggefährte, Maggie Gyllenhaal ist die klar bessere Besetzung der Rachel Dawes. Ausfälle gibt es keine zu beklagen.
Und auch das Script der Nolan Brüder offeriert messerscharfe Dialoge, die mittlerweile als Messlatte für das gesamte Comic-Genre gelten und das hohe Niveau des Vorläufers "Batman Begins" halten können. Es ist auch überraschend, wie konsequent die Nolan Brüder den Umgang mit der eigenen Geschichte pflegen. Sollten etwaige Protagonisten keine Bedeutung für die eigene Erzählung mehr haben, werden sie kurzerhand geopfert. Für den Score von Hans Zimmer gilt, das dieser schon wie im Vorläufer angenehm themenlos ist und subtil nachwirkt. Zum Schluss fährt Hans Zimmer wieder die großen Geschütze auf. Sein Score wird richtig emotional.
Fazit: Wie schon "Batman Begins" ist "The Dark Knight" eine freie und legitime Interpretation des Batman-Mythos, welcher durch unterschiedliche Comic Vorlagen, z.B. von Frank Miller, geschaffen wurde. Es ist auch ein leichtes und vermessen, den Erfolg von "The Dark Knight" auf Heath Ledgers tragischem Unfall Tod zurückzuführen. Aber Warner Brothers als zuständiges Studio tat dies aber nicht bzw. schlug kein Kapital daraus, was man an der Stelle hoch anrechnen muß. Wie schon oft thematisiert und diskutiert ist "The Dark Knight" nicht weniger als die beste Comic-Verfilmung aller Zeiten, (mal schauen wie lange, denn es stehen wieder eine Reihe von Comic-Verfilmungen an), also eine Weiterentwicklung des Genres, das erwachsen geworden ist. Ein Meisterwerk also! Wenn man sich heute die 1. beiden Burton Verfilmungen im Vergleich anschaut, kommen diese nicht über einen Stand an schlechten und knarrzenden Gummianzügen, Gimmicks und Masken hinaus, welche man nicht mehr ernst nehmen kann, sie sind stililistisch ein Fehlgriff gewesen. Das beste Beispiel: der Joker im Ur-Batman benutzt eine immer längerwerdende Pistole, um Batman im Flug-Vehikel den Garaus zu machen. Jüngst gab Tim Burton in einem Interview wieder, das seine Adaptionen künstlerisch nicht ausgereift gewesen sind. Tim Burton wirkt aus "heutiger Sicht" mit seinen Interpretationen zu abgedreht und zu "übermäßig" märchenhaft; diese outen sich schauspielerisch als reine over-the top Darbietungen und offenbaren ein Maß an Magie, das über sein Ziel eindeutig hinausschießt. Daher geht mittlerweile die komplette Wirkung früherer Tage verloren. (man denke nur an Batman im steifen Gummi-Kostüm, der den Hals nicht drehen konnte mit einer Zielscheibe in Gelb auf der Brust, das ist auch nicht als Abwertung der Arbeit von Burton gemeint, die als barockes Comic-Fest damals durchaus Laune gemacht hat, sondern solche "Details" können dem heutigem Publikum nicht mehr standhalten) Das liegt an der Tatsache, das auch das Publikum in Bezug auf die Filmemacherei immer abgebrühter und erfahrener wird! Die Entwicklung beim Medium Film bleibt einfach nicht stehen und wird auch in Zukunft noch schneller voranschreiten! Zitat: " Sie haben an an einen neuen Anzug gedacht!" "Oh, sie wollen den Kopf drehen können?" "Ja, das rückwärts einparken wäre dann schon mal leichter." "The Dark Knight" ist schlicht und ergreifend ein Meisterwerk. Denn nach zweimaligem Anschauen offenbart sich die ganze metaphorische und emotionale Bandbreite. Dazu kommt das knapp vor Schluss mit den Regeln des Comic-Genres gebrochen wird bzw. die "Karten" neu gemischt werden, da in Nolans Batmans Interpretation etwas völlig neues, nie dagesehenes erscheint: eine Stadt, die ihren Beschützer lieber opfern und tot sehen würde, (also etwas ganz anderes als dem Protagonisten in Comic-Mainstream á la Spiderman 2 zuzujubeln), nachdem die eigene Aufgabe mit Bravour gelöst wurde; zum anderen erscheint ein Gegner dem man eventuell (!) nur besiegen kann, indem man sein Schatten darsein zu einer Lebensaufgabe umgestaltet. Vor allem erweisen sich die Antagonisten in Burtons und den restlichen 2 infantilen Joel Schumacher Interpretationen zum Schluss immer als besiegbar, egal auf welche Art, quasi durch Batman selber oder wenn sie sich im nachhinein selbst besiegen. "The Dark Knight" verweigert sich diesem mittlerweile gängigen Film Enden und abgegriffenen Klischees aus 08-15 Comicvorlagen konsequent und offenbart sich als wahre, deutlich mutigere Comic-Interpretation. Und wird auch Jahre später noch in Erinnerung bleiben.
Joker: "Rede nicht so wie die, so bist Du nicht. Auch wenn Du es gerne wärst. Für die bist Du nur ein Freak - genau wie ich. Im Moment brauchen sie Dich noch, aber wenn nicht... verstoßen sie Dich wieder, wie einen Aussetzigen."
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aberaber 2011/12/25 08:47:49
Kommentar löschenIn den letzten Jahren gab es schon eine Reihe von guten und interessanten (Mainstream-)Comic-Verfilmungen zu sehen (Hauptsächlich von Marvel). Dark Knight ist aber der bisherige Höhepunkt (mal abgesehen von Sin City, aber der bewegt sich in anderen Sphären :-)). Kaum vorstellbar, dass das noch zu steigern ist. Vielleicht durch Dark Knight rises?
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NWO@Movie 2011/12/24 05:14:28
Kommentar löschenIch hab ihn einige male angesehen. Ich finde ihn gut gemacht. Aber der Hype nervt so derartig dass ich schon den Titel des Films nicht mehr lesen und hören will. Dieser Film wird in den Himmel gepriesen, dabei dreht Christopher Nolan Filme die man sich aus bereits existierenden Filmen zusammenschustern kann. Überbewertet!
Aber: Heath Ledger hat den Oscar wirklich verdient. R.I.P.
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Thierry 2011/12/29 14:12:44
Antwort löschenDu findest ihn gut gemacht und gibst dem Film dann eine 0er Wertung, weil dich der Hype nervt, tut mir leid aber das ist nicht seriös!
NWO@Movie 2011/12/30 01:14:24
Antwort löschenIch finde den Film eben schlecht trotz guter Machart.
Es gibt soviele Acadamys, Zeitschriften welche so gut Filme nicht unter ihren top1000 aufnehmen - da fragt man sich doch "Nach welchen Kriterien bewerten sie die Filme? halloho?! sind sie dumm?"(...)
geheimer333 2012/01/01 19:34:48
Antwort löschenDer Film kann nichts dafür, dass er gehypt würd, sowas sollte man nie als Bewertungskriterium mit einbeziehen!
geheimer333 2012/01/01 19:34:54
Antwort löschenDer Film kann nichts dafür, dass er gehypt würd, sowas sollte man nie als Bewertungskriterium mit einbeziehen!
NWO@Movie 2012/01/02 09:32:01
Antwort löschenwenn ich von der welt ausgegrenzt wäre und nur den film und den fernseher für mich hätte mit dem dvd player und ich würde mir den film anschauen - dann würde ich ihn ohne dem grossen hype auch nicht besser finden. ich finde den film einfach durchschnittlich. ich verstehe zwar alles - schnitt-, bild-, regie-, drehbuchsprache aber...der film schöpft sein potential nicht ganz aus. scheint als nehme er die energie und zerstückelt sie in kleine schauplätze. und die kamera nervt auf eine bestimmte weise. vllt ist sie auch ZU frontal? kann sein dass weniger steif sein sollte und ein bisschen flexibler wird...eleganter? die story scheint easy zu sein die regie ist auch kein problem die musik auch nicht sie ist sogar sehr simpel gestrikt, aber dass man sich das anschauen mag...was findet ihr an dem? ich habe ihn doch einige male gesehen. um die 6 mal. jedes mal freut man sich den film von anfang bis zum ende verfolgt zu haben. aber kultig?(fand ich nur die lache des jokers)faszinierend?da waren keine starken kampfeinlagen oder atlantische technolgie wenn ich mal so sagen darf. faszienierend eben. zeitvertreibend? vllt ist das auch ein zeit film. soll die langeweile erträglicher machen. und ich sah nichts was ich schon nciht gesehen habe. auch die kombo war nichts besonderes. der inhalt war nichts neues. es war vllt eine kombination aus vielen filmen und dann spielt man es in C dur? nolan hat batman einfach restauriert. ich fand den alten besser - wenn er auch der seine macken hat...ich finde keines der batman filme wirklich gelungen. dabei war ich als kleines kind so ein grosser batman fan. (the animated batman series) ich hoffe dass nolan mich endlich mit the dark knight rises überzeugt. der trailer war ja schon nett. aber nur das ende. der taucht im film vllt nicht auf. fnord.
DasM42 2012/01/03 01:01:05
Antwort löschenDurchschnittlich ist keine 0.0 und der Film ist definitiv nicht durchschnittlich. -.-
NWO@Movie 2012/01/04 05:08:40
Antwort löschenAber es ist eines meiner Hassfilme. Da rettet auch kein Durchschnitt mehr.
geheimer333 2012/01/04 11:05:44
Antwort löschenMan sollte immer für sich selbst bewerten und nicht die Bewertung anderer in seine Werung mit einzubeziehen.
NWO@Movie 2012/01/06 05:43:42
Antwort löschenIst das jetzt ein Tipp oder ein Tadel?
geheimer333 2012/01/06 13:54:56
Antwort löschenBeides ;)
Weil du ja nicht schlecjhter werten kannst nur weil andere ihn deiner Meinung nach zu gut finden, wenn er gut gemacht ist und Heath Ledger super spielt ist eine 0.0 nicht zu verstehen :S
NWO@Movie 2012/01/07 10:48:01
Antwort löschenHeisst ja auch "Hassfilm" und nicht "ungenügend"
Thierry 2012/01/07 12:45:15
Antwort löschenWie gesagt ich kann deine Bewertung nicht verstehen, auch nicht nach deiner Argumentation.
geheimer333 2012/01/08 17:24:49
Antwort löschenJA ABER MAN KANN EINEN FILM NICHT HASSEN, NUR WEIL ANDERE IHN MÖGEN!
Wieso? Das ist unfair gegenüber dem Film und DAS hat nichts mit dem Ausdruck "ungenügend" zutun, man muss seine eigene Wertung bilden.
NWO@Movie 2012/01/10 08:43:18
Antwort löschenNein, nicht weil andere ihn mögen...ich kanns nicht leiden wenn so viele einen easy genius film so hochpreisen obwohl er irgendwie eine gute Qualität aufweist. Für mich hat er keine Seele. Es gibt technische Filme die auch ohne Emotionen auskommen aber trotzdem die Seele ansprechen wie die Kubrick Filme u.a..
geheimer333 2012/01/10 15:37:50
Antwort löschenIch preise ihn wegen Atmosphäre und Cast ;)
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NWO@Movie 2012/01/10 22:25:30
Antwort löschenSchön^^ was soll ich sonst sagen? xD
geheimer333 2012/01/10 23:58:02
Antwort löschennichts nichts :D
aggrotainment 2011/12/23 17:04:21
Kommentar löschenKann ich eigentlich einzelne Bewertungen löschen ? Ich hab den Film nie komplett gesehen. Im Kino bin ich eingeschlafen und die Wertung ist ein versehen...
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TFX 2011/12/23 17:10:49
Antwort löschenJa, links neben dem Kommentar "Bewertung löschen".
aggrotainment 2011/12/23 17:13:15
Antwort löschengut. kannst du mir jetzt noch sagen wie man so blind sein kann wie ich. täglich 2 Stunden auf der Seite hier und immer noch blind wie ne wand !
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TFX 2011/12/23 17:23:38
Antwort löschenDer Blick eines Menschen richtet sich auf das, was einem als wichtig erscheint. In den 2 Jahren hast du den Button nie gebraucht, also hat ihn dein Auge als unwichtig abgestempelt :D
aggrotainment 2011/12/24 03:40:11
Antwort löschenhm. so philosophisch und doch so richtig ;)
danke dir auf jeden fall
kahaujiko 2011/12/20 22:26:07
Kommentar löschenein wirklich fesselnder film. joker und heath ledger sind eine zusammenkunft, der ich zunächst kritisch gegenüberstand, ddie sich später aber als perfekt herausstellte
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Keky 2011/12/20 19:59:41
Kommentar löschenDie Fortsetzung des genialen "Batman Begins". 'The Dark Knight' hält was er verspricht. Spannung pur. Actiongeladen. Mehr Adrenalin als man für einen Abend brauch. hm.. wie ich auf Adrenalin komme?
Weil ich immer am ausflippen bin, wenn der Film anfängt. Er ist einfach nur genial !
Für Kenner des Erstlings, oder auch für die, die Batman Begins nicht gesehn haben. Ein spitzen Film. Einer der besten dieser Zeit.
Christopher Nolan kann man zu recht als eines der grössten Talente im Regiestuhl der neueren Zeit bezeichnen. The Dark Knight ist ein geniales Werk und setzt den ebenfalls sehr guten Batman Begins konsequent fort. Bei der straffen erzählweise kann man es kaum erwarten den dritten Teil endlich zu sehn.
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Demeyusi 2011/12/20 12:33:49
Kommentar löschenSehr guter Film mit hervorragenden Schauspieler wie z.b Heath Ledger, Christian Bale oder Aaron Eckhart. Der Film enttäuscht in keinster Weise. Man verguckt sich schon ein bisschen in den dunklen Ritter Bale...Habe zuerst diesen Teil danach Batman Begins angeschaut und es ist klar welcher Teil der bessere ist.
Vorallem die Rolle des Jokers...ich habe es Ledger zu 100% abgekauft. Dafür Hut ab und 9 Punkte!
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HulktopF 2011/12/19 02:32:23
Kommentar löschendie nolanbatmanfilme sind keine comicverfilmungen mehr,
es sind actionthriller die auf einer comicfigur basieren.
es gibt keine weit hergeholten genmanipulationen oder sonst was,
alles könnte real sein was in den filmen erwähnt wird, und genau das macht den film so genial.
vor allem sehe ich seit diesem film batman wirklich als ritter an,
da er ,ohne scheiß, in diesem film tatsächlich so etwas ähnliches trägt
wie eine ritterrüstung.
kein latex,kein gumme,alles wirkt funktionell und praktisch.
und un zum wahrlich gröten pluspunkt des ganzen filmes:
der joker und sien masterplan.
unglaublich wie die gebrüder nolan es überhaupt geschafft haben eine solche story hervor zubringen, die bis zum ende hin komplett ineinander greift und spannung aufbaut und sie nicht verpuffen lässt. ich bin unglaublich begeistert von diesem werk.
wer diesen film nie gesehen hat ,sollte das nachholen,denn er hat einen der besten wirklich besten filme des letzten jahrzehnts verpasst.
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