[...] Grund des irren Triumphzugs von „The Dark Knight“ ist eine Mischung aus starkem, visionärem Handwerk in allen wichtigen Teilbereichen, gekonnter Zeitgeisterfassung und dem tragischen Tod des Haupt-Nebendarstellers Heath Ledger sechs Monate vor Kinostart, wodurch sich die große Marketingkampagne quasi verselbstständigte und die Emotionen vollends überkochten. Betrachtet man alles nach einiger Zeit mit gesundem Abstand, bleibt eine gelungene Fortsetzung, die sich den nötigen Pflichten der vorangegangenen Einleitung entledigt und verdammt gekonnt eine komplexe Geschichte erzählt. Eine Fortsetzung, die so viel will, dass sie nicht perfekt sein, aber unter Umständen immerhin restlos plätten und faszinieren kann. [...]
[...] Was 'Batman Begins' zu einer besonderen Comic-Verfilmung gemacht hat, war die realistische Inszenierung und der Charakter-Tiefgang. In beiden Punkten muss 'The Dark Knight' im Vergleich zum Vorgänger Abstriche machen. Was nicht heißen soll, dass Nolan mit CGI-Effekten oder unglaubwürdigen Szenen übertreibt, nein, aber dennoch werden hier einige Schippen draufgelegt. Das liegt daran, das 'The Dark Knight' deutlich mehr Wert auf Action-Szenen legt. Die Action ist nicht nur Nebensache, sondern übernimmt einen großen Punkt. Natürlich sind die Szenen fantastisch anzusehen und hervorragend in Szene gesetzt, aber die Charakterzeichnung leidet unter dem Feuerwerk. Christopher Nolans' Inszenierung ist nicht unbedingt oberflächlich und in jedem Fall vielschichtiger als in anderen Comic-Verfilmungen, aber dennoch nicht so ausgebaut und tiefgründig wie in 'Batman Begins'. Was aber auch daran liegt, das Batman nicht mehr die Hauptfigur ist, sondern viele verschiedene Charakter ins Spiel kommen, die alle ihre Zeit bekommen wollen. [...]
THE DARK KNIGHT bleibt auch nachdem die Jubelfanfaren um Heath Ledgers Performance verklungen sind, ein schwer in ein Bewertungsschema zu pressender Film, ist Christopher Nolans größter Verdienst doch auch sein größtes Manko: Es ist folgerichtig, dass der Mittelteil seiner Trilogie den durch Millers Comics inspirierten Pfad weiterschreitet, und nach dem Weltenbau im Vorgänger nun auch die narrative Ebene in der Realität verortet werden kann. Inwieweit man allerdings bereit ist, 9/11 als Ansatzpunkt einer Comicverfilmung zu akzeptieren, wird maßgeblich von der Toleranz des einzelnen Rezipienten abhängen.
Litt BATMAN BEGINS dabei bisweilen stark unter der Last, Ouvertüre und eigenständiges Werk sein zu müssen, ermöglicht seine Existenz Nolan für den Nachfolger nun zumindest eine gestraffte Dramaturgie, ist der Rahmen seiner Titelfigur doch in den Grundzügen bereits definiert, und bedarf nur noch der Ausgestaltung.
Beschäftigte sich der erste Film vorallem mit…
THE DARK KNIGHT bleibt auch nachdem die Jubelfanfaren um Heath Ledgers Performance verklungen sind, ein schwer in ein Bewertungsschema zu pressender Film, ist Christopher Nolans größter Verdienst doch auch sein größtes Manko: Es ist folgerichtig, dass der Mittelteil seiner Trilogie den durch Millers Comics inspirierten Pfad weiterschreitet, und nach dem Weltenbau im Vorgänger nun auch die narrative Ebene in der Realität verortet werden kann. Inwieweit man allerdings bereit ist, 9/11 als Ansatzpunkt einer Comicverfilmung zu akzeptieren, wird maßgeblich von der Toleranz des einzelnen Rezipienten abhängen.
Litt BATMAN BEGINS dabei bisweilen stark unter der Last, Ouvertüre und eigenständiges Werk sein zu müssen, ermöglicht seine Existenz Nolan für den Nachfolger nun zumindest eine gestraffte Dramaturgie, ist der Rahmen seiner Titelfigur doch in den Grundzügen bereits definiert, und bedarf nur noch der Ausgestaltung.
Beschäftigte sich der erste Film vorallem mit der Transformation von Bruce Wayne in Batman, konzentrierte sich dabei vorwiegend auf die inneren Stukturen seines Protagonisten, und verband dabei die Frage nach der Berechtigung einer symbolträchtigen Rächerfigur wie Batman mit der moralischen Hinterfragung von Waynes persönlichem Schicksal und den daraus resultierenden Entschlüssen, politisiert THE DARK KNIGHT bewusst sein Szenario, greift die Fäden des Vorgängers zwar auf, spinnt sie nun aber deutlich am aktuellen Weltgeschehen entlang: Es ist der Versuch, Terror und Paranoia einzufangen, ihre Mechanismen zu sezieren, der Nolan hierbei antreibt; mit Batman und seinen beiden Antagonisten fügt er eine weitere Konstante in die Systemstuktur seiner Welt ein, die - alle auf ihre Weise - geschickt zu deren Erosion beitragen.
Es sind per se keine unbedingt klassischen Motive, die jede der Figuren auszeichnet, und doch nimmt man sie durch ihre Omnipräsenz in den letzten Jahren als solche wahr: Ist Unrecht im Kampf für das Recht moralisch zu legitimieren?
Im Bezug auf die Titelfigur geht der Film deshalb auch nicht wesentlich weiter als BATMAN BEGINS, ihre Hinterfragung ist nicht Entwicklung, sondern Teil des anfänglichen Konzepts, die Parallelen die Nolan zwischen einer Quasi-Institution wie dem maskierten Flattermann, und realen Geheimdiensten zieht wird nirgendwo deutlicher als im vorgezogenen Schiffsfinale, in dem die obige Fragestellung packend, aber auch eindimensional zur Parabel über den Patriot-Act ausbuchstabiert wird.
Entgegen landläufiger Meinung geht - unter Auslösung der Darstellerebene - auch von Ledgers Joker wenig wirkliche Faszination aus; die ihm immanente Metaphorik, als ikonisierter Pate eines ebenso barbarischen, wie auch in seiner Motivation eher schwer zu umreißenden Terrors funktionieren zu müssen, engt seine Charakterzeichnung stark ein; die bewusste Positionierung gegenüber Batman als einander ebenso bedingende, wie auch abstoßende Variable, trägt zwar zur größeren Akzeptanz bei, als es bei Ra's al Ghul der Fall war, geht in ihrer Tiefenwirkung aber auch nicht weiter als Burtons Beziehungskonzeption fast zwanzig Jahre vorher.
Die devote Faszination gegenüber einem kostümierten Bombenleger, die Film und Regisseur dabei des Öfteren fahrlässig an den Tag legen, vergisst aber nahezu vollständig das Potential der Dent-Figur abzuschöpfen, oder auch nur auszuleuchten; ist dieser doch in Verkennung der Strahlkraft seiner Symbolik stets nur Randfigur - erst von Bruce Wayne, später vom Joker. Dabei wäre die Metamorphose seines Körpers und Gerechtigkeitssinns, die subtilste Art gewesen die Auswirkungen eines nur sich selbst unterstehenden Vigilantismus aufzuzeigen, ebenso wie seine neurotische Zerissenheit sich als Spiegel Waynes geeigent hätte.
Schlußendlich gelingt es Nolan, seine Interpretation des Batman-Stoffes weiterzuentwickeln, einen inhaltlichen und visuellen Einklang herzustellen, und so wirkt THE DARK KNIGHT trotz seiner vermehrten Zugeständnisse an actionaffines Blockbusterpublikum reifer und homogener, als BATMAN BEGINS. Sein aufgeblasener politischer Subtext bleibt dabei aber ebenso wie die rationale Welt und Nolans technizistischer Inszenierungsstil Geschmackssache.
Es gibt Filme die sind sofort ein Klassiker. “The Dark Knight” ist ein solcher Film. Toll gespielt, toll besetzt und toll inszeniert ist die “Batman Begins”-Fortsetzung ein Film der seinen Vorgänger in allen Bereichen überbietet. “The Dark Knight” muss man gesehen haben und gehört in jede Filmsammlung!
Ohne Zweifel ein Film der (unabhängig vom seinem Publicity-förderenden Tod) von der genialen Darstellung von Heath Ledger, als Gegenspieler von Batman lebt. Anders als bei der überdrehten Darstellung von Jack Nickolson, scheint dieser Joker nicht einem Comic sondern dem dunklen, bösen Wahnsinn einer bitteren Realität entsprungen. Christopher Nolan ist es mit Dark Knight gelungen, Gotham durch den Joker einen bitteren Spiegel vorzuhalten. Ein tiefgründiges Actionspektakel - schade dass wir diesen Joker in den nächsten Teilen nicht wieder sehen dürfen.
The Dark Knight ist sicher nicht der beste Film aller Zeiten, aber er hat es geschafft, das Superhelden-Genre aus seinen Kinderschuhen herauszuheben. Eine derart vielschichtige Comic-Verfilmung hat man noch nicht gesehen und Vergleichen mit den großen Thrillern der Filmgeschichte wird locker Stand gehalten.
Das war er also, der “neue Batman”. Der Film, der schon super war, als es ihn noch gar nicht gab. Für den Heath Ledger gar posthum den Oscar erhalten soll, wenn es nach der Meinung einiger Kritiker gehen würde. Das war aber auch der erste Film bei dem ich anwesend war, bei dem nach der Vorstellung vom Publikum applaudiert wurde. Doch was heißt das schon?
In diesem Fall eigentlich eine ganze Menge. Die bereits in “Batman Begins” vorhandenen Stärken - starke Schauspieler (ja, der Joker ist genial gespielt…), ein eindrucksvoller Soundtrack, beeindruckende Bilder und sehr gute Spezial-Effekte -wurden konsequent beibehalten. Doch heißt das alleine nichts. Der große Pluspunkt des Films ist die Story. Hier zeigt Christopher Nolan erneut, dass er ein großartiger Drehbuch-Autor ist.
Da hätten wir zum einen den Joker. Keiner weiß woher er kam (meine Vermutung: aus den vergifteten Narrows aus “Batman Begins”,…
“Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht!”
Das war er also, der “neue Batman”. Der Film, der schon super war, als es ihn noch gar nicht gab. Für den Heath Ledger gar posthum den Oscar erhalten soll, wenn es nach der Meinung einiger Kritiker gehen würde. Das war aber auch der erste Film bei dem ich anwesend war, bei dem nach der Vorstellung vom Publikum applaudiert wurde. Doch was heißt das schon?
In diesem Fall eigentlich eine ganze Menge. Die bereits in “Batman Begins” vorhandenen Stärken - starke Schauspieler (ja, der Joker ist genial gespielt…), ein eindrucksvoller Soundtrack, beeindruckende Bilder und sehr gute Spezial-Effekte -wurden konsequent beibehalten. Doch heißt das alleine nichts. Der große Pluspunkt des Films ist die Story. Hier zeigt Christopher Nolan erneut, dass er ein großartiger Drehbuch-Autor ist.
Da hätten wir zum einen den Joker. Keiner weiß woher er kam (meine Vermutung: aus den vergifteten Narrows aus “Batman Begins”, aber wie gesagt, da ich die Comic-Vorlagen auch nicht kenne nur eine Vermutung), was genau er und vor allem WARUM er es will. Der Joker ist unberechenbar, völlig verrückt und agiert ohne Regeln, ist somit Batmans größter Widersacher. Die besten Szenen des Films gehören folglich Heath Ledger. Ich weiß, das sagt jeder, man liest es überall, meistens im Zusammenhang mit seinem frühen Tod, aber: Sein Joker IST der Joker. Alleine die Szene, in der er im Krankenschwester-Kostüm vor dem Krankenhaus steht um dieses zu sprengen - genial. Gestik, Mimik, seine Reaktion auf die (verspätete) Explosion - einfach gut gespielt.
Batman bzw. Bruce Wayne wiederum ist in seiner Rolle gewachsen und routinierter geworden. Seine Herkunft, seine Beweggründe kennen wir, und so wird darauf weniger Wert gelegt. Neu ist, dass er seinen Job eigentlich an den Nagel hängen will, um mit Rachel zusammen sein zu können (größte Enttäuschung des Films: Maggie Gyllenhaal). Und so setzt er große Hoffnungen in Harvey Dent. Christian Bale kann seiner Rolle leider nichts neues abgewinnen und hält sich schauspielerisch doch arg im Hintergrund, was sehr schade ist.
Harvey Dent ist der neue Staatsanwalt Gothams und sagt dem organisierten Verbrechen den Kampf an. Die meisten werden es wissen: Harvey Dent wird Two Face, und sein Weg dorthin ist eine wichtige Nebenhandlung des Films, hängt sie doch auch mit dem Joker zusammen. Auch diese Wandlung ist überzeugend gespielt, vllt. nicht unbedingt in den Vordergrund gestellt und seine Motive werden nicht auf Anhieb nachvollziehbar, doch sie sind es.
Hier hängt alles sehr zusammen, die Story ist verflochten, überraschend und doch in sich logisch. Mancher einer hätte das ganze in zwei Filme gepackt.
“Du hast alles verändert. Für immer. Es gibt kein Zurück. Weißt du, für die bist du nur ein Freak. Wie ich!”
Doch leider ist nicht alles besser in der Fortsetzung. Das neue Kostüm wirkt irgendwie lächerlicher… und wird etwas zu sehr in Szene gesetzt, so dass ich doch etwas befürchte, wir landen bald wieder bei dem Posing der alten Filme (ja, z.B. das Nippelkostüm…). Ich war ja noch nie ein Fan übertriebener Superhelden-Maskerade und habe deswegen auch den realistischen Ansatz von “Batman Begins” sehr begrüßt. Was hier aber noch an unglaubwürdiger technischer Spielerei präsentiert wird, setzt dem ganzen die Krone auf und führt zu glattem Punktabzug, ebenso wie die “neue Rachel”. Selten kam mir ein Charakter so unsympathisch und fehlbesetzt vor wie in diesem Film. Einen besseren Ersatz für Katie Holmes hätte man doch sicherlich finden können?
Man mag gar nicht glauben, dass es sich hier um eine Comic-Verfilmung handelt (meine Güte, vergleicht das mal mit den ersten Verfilmungen oder gar mit “Spiderman 3″…) - denn teilweise wirkt er nicht so. Nehmt Batman die Maske ab und er sieht aus wie ein Soldat im Umhang. Das Mystische, fantastische fehlt komplett. Doch stört das in meinen Augen nicht unbedingt.
Alles in allem ein sehr guter Film. Lasst euch nicht von der Acht stören, aber die letzten von mir angesprochenen Punkte haben mir persönlich nicht mehr zugelassen. “The Dark Knight” ist ein packendes Drama in einem realistischen, unbarmherzigen Gotham. Also: Gucken!
“Batman ist nicht der Held, den Gotham verdient. Er ist der Held, den Gotham braucht. Er ist kein Held in schillernder Rüstung.
Letztes Jahr behauptete jemand, dass The Dark Knight der beste Film des Jahres 2008 sein werde. Viele seiner Schulkameraden haben ihn belächelt, ihn nicht beachtet, nicht darauf reagiert. Eins war aber sicher, derjenige hat an seiner Meinung festgehalten. So lange musste diese eine Person warten, um seiner Behauptung Wahrheit zu schenken. Im Sommer 2008 war es dann endlich soweit. Alle Welt hatte The Dark Knight schon gesehen, nur er nicht. Und dann geschah es endlich, der 21.8. war eingetroffen, der Tag an dem die eine Person den vermeindlich besten Film des Jahres zu Gesicht bekam. Und wie Recht er hatte! Achja, die eine Person bin übrigens ich gewesen.
Ja, ohne Zweifel kann ich The Dark Knight schon an der Spitze meiner diesjährigen Top 10 Liste sehen. Hype hin oder her, der Film übersteigt ihn sogar und erklimmt einen Grad von Coolness, was ( vergeblich ) seines gleichen sucht. Ich übertreibe nicht, wirklich nicht! Die drei Menschen auf der Welt, die den Film noch…
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Letztes Jahr behauptete jemand, dass The Dark Knight der beste Film des Jahres 2008 sein werde. Viele seiner Schulkameraden haben ihn belächelt, ihn nicht beachtet, nicht darauf reagiert. Eins war aber sicher, derjenige hat an seiner Meinung festgehalten. So lange musste diese eine Person warten, um seiner Behauptung Wahrheit zu schenken. Im Sommer 2008 war es dann endlich soweit. Alle Welt hatte The Dark Knight schon gesehen, nur er nicht. Und dann geschah es endlich, der 21.8. war eingetroffen, der Tag an dem die eine Person den vermeindlich besten Film des Jahres zu Gesicht bekam. Und wie Recht er hatte!
Achja, die eine Person bin übrigens ich gewesen.
Ja, ohne Zweifel kann ich The Dark Knight schon an der Spitze meiner diesjährigen Top 10 Liste sehen. Hype hin oder her, der Film übersteigt ihn sogar und erklimmt einen Grad von Coolness, was ( vergeblich ) seines gleichen sucht. Ich übertreibe nicht, wirklich nicht! Die drei Menschen auf der Welt, die den Film noch nicht gesehen haben: Schaut ihn euch an! Zwar ist der Film um zwei Plätze auf imdb’s Top 250 Liste gesunken, aber auch nur, um einen ehrwürdigen dritten Platz einzunehmen, was meiner Ansicht nach aber immernoch etwas zu übertrieben ist. Nichtsdestotrotz, der Hype verhalf und hilft dem Film immernoch einer der most-grossing Blockbuster ever zu werden und zu sein. Ich hab meinen Teil getan - zwei Mal Kino, so viel Geld hab ich noch nie für einen Film ausgegeben.
Zugegeben, ich kann nicht viel hinzufügen zu der langen Liste der Lobhymnen anderer Kritiker, deshalb komme ich wohl schneller auf dem Punkt als eigentlich gewollt. Angefangen bei meiner Vorbereitung: Ich habe mir Batman Begins vor dem Kinobesuch auf Englisch nochmals angesehen und wollte sehen was sich verändert und verbessert hat. Die Welt in Christopher Nolans erstem Reboot-Batman ist eigentlich immernoch etwas fantasievoll gestaltet und könnte nicht als allseitsbekannte Großstadt erkannt werden, obwohl die essentiellen - Wolkenkratzer, Menschenmassen, etc. - Dinge dafür vorhanden sind. Der zweite Teil geht noch weiter und lässt den fantasievollen, dunklen, geheimnisvollen Teil vollkommen weg. The Dark Knight spielt in Gotham City oder für die Normalos: New York Chicago. Dieser Wandel vom halbwegs Mystischem zum Realem ist in meinen Augen immernoch zu bemerken, stellt für mich aber einen wichtigen und vorallem richtigen Schritt in die Moderne dar, da Batman nun im 21. Jahrhundert lebt und nirgendwo anders. Ich mag die neue Optik und seinen neuen Anzug, nicht so wie manch anderer, der eher Burtons Mystik vermisst und den Anzug zur Hightech-Special Ops Rüstung verklärt.
Zu den altbekannten Gesichtern, die zum Glück beibehalten wurden, gesellen sich viele neue erstklassige Schauspieler, die in jeder Szene überzeugen und mitreißen können. Zu erwähnen wäre wohl der passende Wechsel von Katie Holmes auf Maggie Gyllenhaal, die Rachel um einiges besser verkörpert als Holmes es in Batman Begins versucht hat. Aaron Eckhardt ist klasse als strahlend weißer Ritter Gothams und…ja, wer ist noch dazu gekommen? Ich wollt ihn noch etwas aufheben, denn er bekommt eine spezielle Erwähnung: Heath Ledger. Der Joker könnte nicht besser gespielt werden als von ihm. Zugegeben, ich hatte einige Zweifel, als ich ganz am Anfang erfahren habe, dass er den Joker spielen wird, aber nach einigen Bildern und dem Trailer war alles verflogen. Heath Ledger ist in seinem letzten Film in Bestform. Grandios, brillant, verrückt, komisch, unheimlich und viel mehr Adjektive könnte man aufzählen und man hätte seine schauspielerische Leistung nicht ansatzweise gewürdigt. Wenn er denn nominiert werden sollte, dann wird und muss er den Oscar für die beste Nebenrolle erhalten. Obwohl das eigentlich eine Beleidigung ist, wenn man bedenkt, dass er beinahe 70% des Films ausmacht und Batman, der einfach die Hauptrolle in diesem Franchise ist, den Vortritt bekommt.
Was mich besonders überrascht hat war die Tatsache, dass so viel in diesem Film steckt. Es gibt so viele Ebenen auf die The Dark Knight aufbaut und die auch alle funktionieren! Ich mein, die Action ist phänomenal, die viel umschwärmte Truck-Szene ist geil und die Schnitte sind nach der zweiten Sichtung nicht einmal zu hektisch gewesen. Die Story ist so komplex, dass ich erst überhaupt nicht durchgeblickt habe was wo abgeht, da mich das mit Hong Kong verwirrt hat und ich bei der ersten Sichtung die Mafia nicht mehr ganz im Gedächtnis hatte. Und dann noch diese Länge! 2½ Stunden, die aber wie im Fluge vorbeigehen - ehrlich gesagt hätte ich auf die Pausen im Kino getrost verzichten können. Des Weiteren gibt es dann natürlich noch die viel diskutierten Referenzen zu 9/11 und das ganze Drumherum, was ich nachvollziehen kann, aber im Sinne des Films eher bei Seite gelassen habe. Ansonsten ist auch der Score unglaublich fesselnd und stark, besonders in den vier Wänden des Kinosaals.
Eigentlich kann ich nicht viel mehr hinzufügen. Es hat mich einfach überrascht wie eine Comicverfilmung so tiefgründig sein kann und dabei noch so geil inszeniert werden kann. Viele Bilder werden mir in Erinnerung bleiben, besonders die wirklich witzigen Szenen mit Joker als Krankenschwester oder im Auto mit dem Kopf aus dem Fenster gelehnt und das im Hintergrund gedämpfte Nichts - einfach genial.
Was war das für ein Marketing! Spätestens als Heath Ledger, der neue Darsteller des Joker, im Januar an einer Überdosis Tabletten starb, war der Hype perfekt. In nie dagewesener Perfektion pushte das Studio durch virales Marketing, welches das von Cloverfield alt aussehen ließ, den Titel The Dark Knight in die Welt. Teaser, Trailer, Poster, Szenenbilder, Clips, TV-Spots, Interviews, Specials - nichts wurde dem Zufall überlassen, alles war bis aufs kleinste Detail durchgeplant. Das Zentrum des geplanten Marketings war zwar tot, aber dies wirkte sich auf keinen Fall negativ auf die Kampagne aus. Vielmehr wurden Heath Ledger und sein Joker so heldenhaft beworben, dass schon lange vor dem Kino-Start aus dem einstigen Sonny-Boy eine Legende wurde. Einen guten Film macht aber mehr aus als ein toter Darsteller und perfektes Marketing. Ob Christopher Nolan aus seinen Fehlern, die er bei Batman Begins noch reihenweise säte, gelernt hat, kann man nun endlich im Kino begutachten.
Die Welt brennen sehen … das will der Joker. Und mit diesem charismatischen Unruhestifter, der unsere Ordnung auf die Probe stellen will, ist endlich Schluss mit Kindergeburtstag bei Batman-Verfilmungen. Christopher Nolan hat mit The Dark Knight ernst gemacht. Die Üblichen Verdächtigen sprechen direkt nach dem Film über beeindruckende Schauspieler, perfekte Synchronisation, Frank Millers Batman-Comics, den nächsten Batman, was der Film mit dem neuen Bond gemeinsam hat, diskutieren Anspielungen auf 9/11 und schwärmen von ein bisschen verlaufener Schminke. Diesmal (wie der Film) in Überlänge.
[...] „The Dark Knight“ ist für mich sicherlich der Film des Jahres, kann er doch meinen bisherigen Favoriten „Iron Man“ noch mal um einiges toppen. Mehr Story, mehr Tiefe, glaubwürdigere Charaktere. Doch wenn ich ehrlich bin ist „The Dark Knight“ für mich „Der Heath-Ledger-Film“. Jener Film, in dem man in jeder Joker-Einstellung zwischen den Zeilen lesen kann: „Seht her was für ein begnadeter Schauspieler ich gewesen bin.“ [...]
Wäre ich Batman-Fan, wäre ich wohl etwas enttäuscht. Der dunkle Ritter ist im Grunde nicht mehr als ein Präsentator von martialischem Technik-Spielzeug, während die Bühne den etwas komplexeren Figuren wie Two Face und natürlich dem Joker gehört.
Der Film macht Spaß, weil er diesmal ernstzunehmend ist. Es gibt keine Achterbahnfahrten oder dämliche "Wasserbomben". Statt bunter Fummel wird auf Männer in Anzügen gesetzt. Keine Teenie-Romanzen, kein Schicksalsgehadere oder Selbstfindungsgedöns, dafür ungewöhnlich deutliche Seitenhiebe auf die amerikanische Paranoia nach 9/11 - erfrischend!
Auch die Regie gibt sich überraschend reduziert und umso effektiver. Ich habe lange nicht mehr die antiquierte Masche wie schneidende Geigen für den Spannungsaufbau gehört. So simpel und immer noch so wirkungsvoll.
Aber es bleibt halt ein Joker-Film. Da kann man auch Ledgers Schicksal aussen vor lassen. Ob es für einen Oscar reicht, müsste ich mir nochmal im O-Ton anhören. So manche holprige Wendung wurde gekonnt überinszeniert, aber ich finde es schade, dass man den Joker so schnell und banal als Freak quittiert. Er hat definitiv die besten Momente und als "Nurse Joker" hat der Film für mich seinen Höhepunkt. Da wirkte das Finale mit den Schiffen so bißchen wie ein Zugeständnis ans SAW-Klientel. Aber erst bei der Vernehmung mit Batman ist Joker mehr als nur ein Spinner. Er ist tragisch, fast schon menschlich. Das verleiht ihm für einen Moment die Größe, gegen die Batman nur noch kleiner wirkt.
Hier kommt der Fluch der Fortsetzung voll zum Tragen. All das hätte Nolan leicht hinter mächtigen Effekten verstecken können, Batmans waghalsige Flüge durch Hochhausschluchten etwa lassen den Atem stocken. Dass das nicht reicht, liegt am Drehbuch: Der Film ist mit zweieinhalb Stunden sicher eine zu lang, die Handlung hat schwere Hänger, mitunter wird 20 Minuten lang hin und her sinniert, und als Zuschauer sehnt man sich danach, es möge endlich wieder etwas passieren.
[...]Es ist ein schrill kreischender Nihilismus der da mit dem Joker die Bühne des Geschehens betritt. Die ultimative und absolute Nemesis von Batman, der in Gotham City so lange für Recht und Ordnung sorgte, bis die Oberhäupter der Mafia so gewaltig unter Druck gerieten, dass sie die Büchse der Pandorra öffneten und den Joker in das Spiel mit einbezogen. Der Joker ist nicht mehr länger der simple Harlekin, der Spaßmacher, sondern ein Psychopath sondergleichen. Nicht Macht, nicht Gier, nicht Geld motivieren ihn, in seiner Psychologie ist er diesen materiellen Dingen, die ihm nichts bedeuten, enthoben. Das unterscheidet ihn von der Mafia, von anderen Anatagonisten die sich anderen Helden in den Weg stellen. Nolans Joker ist der pure, ideologisierte Wahnsinn ohne Sinn, ohne Regeln und ohne Plan. Er ist per definitionem der absolute Inbegriff des Amoralen.[...]
Auf Dauer wirken die ab der zweiten Hälfte des Films Schlag auf Schlag folgenden Showdowns etwas ermüdend. Es gehört zwar zum Genre, dass Bösewichter immer mindestens zweimal zur Strecke gebracht werden müssen, bevor sie endgültig besiegt sind, aber die Storywendungen von The Dark Knight hätten auch locker für zwei Spielfilme gereicht. Durch die Fülle an Figuren, Haupt- und Nebenhandlungen verliert das düstere Treiben ab und an den roten Faden.
Nur wahrhaftige Helden stehen wieder auf, wenn sie am Boden liegen. Und schon der Titel trägt neues Selbstbewusstsein zur Schau: "The Dark Knight" ist der erste "Batman"-Film, der auf die Namensnennung seines Helden verzichtet.
Nicht, wie vielerorts gesagt, zu lang. Two Face wurde leider nur quasie als Werkzeug benutzt und war mit einem Aussehen das comichafteste in einem ansonsten sehr realistisch wirkendem Film. Der Joker war schon sehr hypnotisierend böse. Ich müsste meine Kinobleitung nachher nach einer Anschlussszene fragen, weil ich meine Augen nicht vom Gesicht des Bösewichts lösen konnte und daher das Umfeld nicht wahrgenommen habe. Der Film brachte auf den Punkt, was Batman in seiner dunklen Inkaranation ausmacht. Nur hat mir, entgegen meiner Erwartung, Maggie Gyllenhall als Rachel Dawson nicht so gut gefallen. Sie sollte das emotionale Bindeglied sein, aber die Chemie sowohl mit Bale als auch mit Eckhart hat nicht so gestimmt. Eine etwas stärkere Frauenrolle hatte dem Film gut getan … Catwoman ick hör dir im dritten Teil trapsen.
Im Grunde beweist The Dark Knight dass Nolan nichts dazu gelernt hat seit dem ersten Teil. Er macht nicht nur dieselben Fehler, mehrfach, sondern er fügt diesen auch noch neue Schwachpunkte hinzu. Das inhaltsfreie Drehbuch weiß er mit stumpfer Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard zu untermalen, die erzeugten Bilder auf dilettantischste Weise zusammen zu schneiden.
Die traurigste Erkenntnis ist vielleicht die, dass “Dark Knight” genau das mit Batman macht, was “Casino Royal” mit James Bond macht: Er entmystifiziert die Figur. Er macht sie kleiner, belangloser. Zu einem Jack-Bauer Abklatsch, der stoisch seinen Job macht, für den der Zweck die Mittel heiligt, der mechanisch und emotionslos dem Terror den Garaus machen will. Das geheimnisvollste an diesem Dunklen Ritter ist wohl, wie er diese unfreiwillig komische Grunzstimme die ganze Zeit durchhalten kann, ohne dabei zu lachen.
Für die wahre Romantik, die Melancholie der Figur die im Herzen immer ein armes, reaktionäres, verklemmtes Schwein war, dem man doch irgendwie Erlösung wünschte, ist in der Dark Knight kein Platz. Es fällt schwer an Momente in “Dark Knight” zu denken, die nicht auch Ethan Hunt, Jack Bauer oder Jason Bourne bestehen könnten.
Nolan entzaubert Batman. Das macht er sehr gekonnt und liefert dabei einen sehr ordentlichen und unterhaltsamen Film ab. Doch ohne Geheimnisse ist Batman nur ein weiterer Actionheld - und ohne einen cleveren Gegner wie den Joker, wäre er eigentlich ziemlich fade.
War Batman nicht eigentlich schon immer ziemlich fade? Es waren doch eher die Gegner die einen mehr gefesselt haben. Man stand immer hinter Fledermaus doch nur Bösewichte aller Deni Devito (Pinguin) oder Jack Nicholson (Joker) konnten einen wirklich dazu bewegen einzuschalten. Macht nicht das den Reiz an ihm aus? Gotham mit seinen dunklen Gassen und dem Abschaum der sich da verbirgt? Du weist nie was dich in dieser Stadt erwartet... und wenn kommt vielleicht die Fledermaus und rettet dich...doch vor was? Vielleicht vor dir selbst?
Ich weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde. Auf jeden Fall finde ich den Trend in Hollywood interessant, daß diese Fantasy-Charaktäre (007, Batman) in die Realität geführt werden. Mal schauen wie es da weitergeht.
Ledgers Performance ist das Interessanteste am ganzen Film. Sobald der Joker nicht im Bild ist verliert The Dark Knight den Großteil seiner Kraft und Dynamik.
Zwischen immer wieder aufblitzenden Szenen absoluter Brillanz findet sich auch viel Leerlauf. Der Film ließ mich mehr gelangweilt als unterhalten zurück und ist ein sicherer Kandidat für meine Liste der am meisten überschätzten Filme des Jahres.
..eigentlich hätt ich es auch in deinen Worten wesentlich kürzer beschreiben können. Ein Hype den die Welt nicht braucht, mit - Tatsache - teilweise toll fotografierten Szenen. Überschätzt damit Hollywood Geld verdient!
Ein düster-realistisches Setting, krude Schockeffekte und die immer perfideren Ideen des Jokers erzeugen eine unheilvolle Atmosphäre von Chaos und Anarchie. Anhand des moralischen Konflikts der Hauptfigur zieht der Film eindeutige Parallelen zur politischen Gegenwart, speziell der Bedrohung durch den Terrorismus. Der Joker erscheint in Heath Ledgers brilliant-diabolischen Verkörperung als Terrorist in der Maske eines perversen Clowns. Mit großem Ernst werden zudem moralische Fragen diskutiert.
Es dominiert der Eindruck, dass Nolan, eines der großen Regie-Talente seiner Generation, mit Figuren und Geschichte noch weit mehr hätte machen können (und müssen). In einem Film, der sehr gut anfängt und dann zu lang ist, und wieder einmal mindestens drei Enden hat, wird Batman, der große Amoralist unter den Comic-Figuren, zum Moralprediger. So ist "The Dark Knight" am Ende der Versuch, einen Batman-Film zu machen und doch keinen zu machen. Daher ist dies alles in allem vielleicht einer der besten Filme des Jahres, aber zugleich auch seine bisher größte Enttäuschung.
Viel mehr Schaden als der Terrorismus selbst können die Hysteriker anrichten, die ihn zu bekämpfen vorgeben. Eine Comic-Verfilmung, die solche Gedanken nicht nur zulässt, sondern befördert, ist eine Rarität. Eine 180-Millionen-Dollar-Seltenheit, denn "Dark Night" schämt sich kein bisschen, ein Blockbuster zu sein, mit gleich sechs spektakulären Action-Sequenzen (die nicht auf 35 Millimeter, sondern mit einer 65mm-Imax-Kamera gedreht wurden). Nolan schafft es außerdem, nicht nur seine Protagonisten als komplexe Persönlichkeiten zu zeichnen.
Das Drehbuch von Regisseur Christopher Nolan und seinem Bruder Jonathan Nolan behandelt in aller Ausführlichkeit die moralischen Untiefen im Kampf gegen das Böse. Dabei erweist es sich als wahre Fundgrube für tiefsinnige Zitate. Doch das Brüdergespann lockert die düstere und introvertierte Stimmung auch immer wieder durch freche Sprüche auf. Die öffentlichen Auftritte von Bruce Wayne sind immer wieder herrlich selbstironisch.
[...] Ein Joker, der Banken ausraubt, Straßen in Flammen legt und über das Fernsehen Drohungen verbreitet, der Krankenhäuser in die Luft jagt und Senatoren korrumpiert – und nicht an Geld interessiert ist, sondern aus tiefstem Hass und perverser Freude, einer Ideologie des absoluten Chaos heraus handelt. Nolans Film, die entsprechende Analyse der Angst. [...]
Im wohl größten und erfolgreichsten Blockbuster der letzten Jahre gibt es eine Szene, in der Feuerwehrmänner alles versuchen, ein brennendes Gebäude und seine Flammen in den Griff zu bekommen. Das Gebäude ist völlig zerstört, lediglich Überbleibsel seines Metallskeletts sind noch zu erkennen. Die Szenerie ist voller Rauch und den Feuerwehrmännern scheint nicht nur deshalb der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Diese Szene, die bereits einen großen, weil atemberaubenden Höhepunkt des Films markiert, erinnert nicht von ungefähr an die Ereignisse des 11. Septembers 2001. Dieses Datum, das nie ein Mensch vergessen wird, der an diesem Tag auch nur irgendeinem Medium folgte, war nicht nur eine Tat unproportionellen Ausmaßes, sondern markierte auch die Geburtsstunde des internationalen Terrorismus, der uns seit dem jeden Tag heimsucht. Nach dieser Einstellung Schnitt, dann steht plötzlich Batman (Christian Bale) vor diesem Trümmerhaufen, sein Cape weht im Wind, ähnlich dem Sternenbanner. Keine Frage, es ist Ground Zero und zugleich die Geburtsstunde des irrationalen Terrors, der Gotham City mit seinen 30 Millionen Einwohnern heimsucht.
Es wird dunkel im Kino und wenn dieser Film losrattert, sogar noch dunkler: Der zweite Teil einer Neuauflage der Batman-Geschichte lotet die Abgründe in der Seele des dunklen Superhelden und seiner Gegner auf - für das Mainstream-Kino - mutige Weise aus. Der in den USA enorm erfolgreiche und von einigen Kritikern hochgelobte Super-Depressiv-Helden-Film „The Dark Knight“ hat einige Längen, aber vor allem zum Ende hin faszinierend schaurige Tiefen.
"The Dark Knight" ist ambitionierter und gewagter [als sein Vorgänger "Batman Begins"], will am liebsten alles zugleich sein: Tragödie, Kriminal-Epos, Reflexion über Moral und gesellschaftliche Mechanismen, und das alles im Gewand eines Sommer-Blockbusters. Dadurch wirkt der Film stellenweise hektisch und überladen - vor allem aufgrund der Neigung, seine Themen durch von den Figuren dargebrachte Stehsätze auszudrücken anstatt durch filmsprachliche Mittel. Allen Mängeln zum Trotz ist "The Dark Knight" aber äußerst lohnend und auch bis dato die Batman-Verfilmung, die der Essenz des Stoffs in meinen Augen am nächsten kommt. Als puren Film halte ich allerdings immer noch Tim Burtons "Batman Returns" für das Meisterwerk der Serie.
Vor neunzehn Jahren erntete Jack Nicholson großen Beifall mit Tim Burtons Batman. Im Vergleich zu diesem stylishen, aber unausgeglichenen Film, ist die Weigerung, den Bösewicht zu großspurig einzusetzen, ein großartiger Vorteil von The Dark Knight. Es ist ein wahrhaftes Ensemble-Stück, was man nicht von jedem 180-Mio.-Dollar-Franchiseprodukt sagen kann. Ledgers Szenen sind spärlich gesäht, sorgfältig durchgeplant, beginnen oft brutal und sind auf ihre launische Art einprägsam.
The Dark Knight ist ein Film, der in fast allen Bereichen triumphiert. Durchgängig unterhaltsame Action, nachdenklich machender Inhalt, schauspielerische Glanzleistungen, aufsehenerregende Regie, grandiose Musik: dieser Film hat alles. Er schafft es sogar, auflockernden Humor in genau solchen Dosen zu verabreichen, dass es nicht vom eigentlich todernsten Inhalt ablenkt. Sein durchschlagender Erfolg ist trotz einiger zu vernachlässigender Kritikpunkte also voll und ganz verdient. Letzten Endes schaffte der Film vor allem eines: er zauberte ein Lächeln auf mein Gesicht. Damit ist es der beste Batman-Film, die beste Comic-Verfilmung, der beste Film von Christopher Nolan. Es ist jedoch nicht der beste Film aller Zeiten. Das ist und bleibt meiner Meinung nach Citizen Kane.
The Dark Knight bekommt von mir 997 von 1000 mit Blut und Schminke beschmierten Spielkarten.
Der Film ist ein gluckenhafter, launischer Eintopf eines urbanen Chaos, der mit einem Kommentar von Darsteller Michael Caine steht und fällt (der wiederum die Rolle des Butlers und Hausweisen Alfred annimmt): Wie er sagt, ist Superman so, wie Amerika sich selbst sieht und Batman so, wie der Rest der Welt Amerika sieht. [...]
The Dark Knight, der in den letzten Monaten der Amtszeit von George W. Bush
in die Kinos kommt, ist zutiefst düster. Er suggeriert, dass Bösewichte unermüdlich sind und dass Helde, sollten sie lange genug leben, das Schicksal haben, als Bösewichte gesehen zu werden.
Iron Man und vielmehr noch Dark Knight, führen das Genre in ganz neue Richtungen. Sie begreifen, wie es viele Comic-Fans ganz instinkttiv auch tun, dass es in diesen Stories um teifgreifende Ängste, Trauma, Fantasien und Hoffnungen geht.
naja iron man besticht eher durch seinen comicnahen humor, nolan eher dadurch,dass batman sehr real wirkt in den comics, und somit auch real in filmen wirken sollte.
Wann haben Sie zum letzten Mal einen Blockbuster gesehen, der makellos war und gleichzeitig zum Nachdenken anregte, der kühn und erschütternd, aber auch pure Unterhaltung war? Dark Knight hat all diese ihm abverlangte, atemberaubende Explosivität und Spannung. Er überrascht die Zuschauer umso mehr, da er das Genre aufbricht und uns einen erschreckenden und lustigen Bösewicht liefert, welcher sich in unsere Erinnerung einbrennen wird.
Ein Film wie die beiden Seiten der TwoFace-Münze: Auf der einen Seite ist THE DARK KNIGHT genau das, was man sich erhofft hatte und noch mehr. Auf der anderen Seite ist der Film leider viel zu akribisch inszeniert. Auf jedes Detail wird eingegangen, nichts dem Zufall überlassen. In einer Welt voller Chaos die unvorhersehbarer nicht sein könnte, wirkt das Ganze checklistenartig und führt zu einer gewissen Disharmonie. Sonst stößt eigentlich nur die visuelle Gestaltung von Aaron Eckhart's Figur auf, die im krassen Gegensatz zum sonstigen Realitätsbezug gehalten wird. Genug gewettert, THE DARK KNIGHT ist ein toller Film. Christopher Nolan zieht mit unsichtbarer Kreide seine Trennlinie zwischen Gut und Böse und benutzt dieses Konstrukt schließlich für seine Figuren. Das Gute gibt es nur so lange wie das Böse existiert. Diese Ansicht ist zwar nicht neu, aber hier fulminant in Szene gesetzt. Heath Ledger ist als Joker eine Wucht und liegt mit diesem überaus unberechenbaren und ansteinflößenden Mimikry noch näher an der Vorlage als Nicholson. Somit ist THE DARK KNIGHT ein wunderbares, moralisches Katz- und Mausspiel, aber auch beeindruckender Action-Thriller.
In The Dark Knight sind Gut und Böse fein säuberlich getrennt, mit Batman hier und dem Joker dort - “You complete me” gurrt er einmal, und weiß genau, daß auch Batman nur durch ihn komplett ist. Das trifft den entscheidenden Punkt bestürzend genau: Ohne solche Bösewichter ist Batman eine völlig uninteressante Figur. Heath Ledgers Joker hingegen ist einer der intensivsten, verstörendsten Bösewichter des Kinos.
4 Jahre nach Kinostart und vor allem nach dem Tod von Ledger traue ich mich an diesen Film.
Dazu kommt, dass ich wirklich keine Freundin von Comic-Verfilmungen bin.
Und genau deswegen: BAMM! BAMMM! BAMM!
Dieser Film ist feinstes, spannendes Hollywood-Kino und zugleich viel mehr.
Die Darstellung Ledgers gleicht in ihrer Bedingungslosigkeit einem Kinski oder einem Nicholson und ist unnahbar, sowie zugleich erschreckend fassbar.
Meiner Meinung nach nicht ganz so stark, wie der Vorgänger. In "Batman Begins" war das Erzähltempo einfach angenehm schneller. "Dark Knight" ist stellenweise doch etwas zu zäh. Die Story selbst, kann mich auch nicht wirklich 100% überzeugen. Vor allem die Teile um Harvey Dent fand ich nicht sehr berauschend und die habe ich dem Film auch nicht abgekauft. Klar nur eine Nebensache, aber sie gehört eben zum Film dazu. Der Kampf zwischen Joker und Batman selbst ist dafür aber echt geil. Die schauspielerische Leistung von Ledger muss ich nicht auch noch loben. Das haben schon genug Leute gemacht.
Technisch ist der Film absolut klasse. Da gibts eigentlich nichts zu meckern. Kamera passt, Soundtrack passt, Rest passt auch.
Toller Film, der vor allem beim ersten Mal mächtig beeindruckt, der aber nach mehrmaligen Ansehen ein paar Federn lässt. Nicht Nolans bester Film, aber dennoch mehr als nur sehenswert.
Nachdem der "Neustart" von Batman sehr gut mit "Batman Begins" angefangen hat, freute ich mich extrem auf diesen Film. Alleine das ich meine lieblings DC-Schurken Joker und "Twoface" sehen würde, hat mich sehr ungeduldig gemacht. Und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Dieser Joker sah zwar nicht "klassisch" wie in den Comics aus, aber ich denke das es der beste Joker war, der je in einem Batman-Film aufgetreten ist.
Die gesamte Gotham-Atmosphäre wurde wie im Vorgänger perfekt rübergebracht und die Story war grandios. Dieser Film ist der beste Batman, den ich je gesehen habe.
Und nach diesen beiden top Teilen, kann man nur sehensüchtig auf den Dritten warten.
Das Franchise `Batman` hat myriadenfache Adaptionen gefunden, doch hier ist es zur exemplarischen Perfektion geraten. Eine ausführliche Zusammenfassung der einzelnen herausragenden Faktoren würde sich unwesentlich von allem bisher Beschriebenen abheben und ist somit obsolet.
-warum denn so ernst?-
Nachtrag:
Bei Kostümevents sollte man es tunlichst vermeiden einen verschmierten Heath Ledger Joker zu mimen - das ist durch. Scarecrow aus den ersten beiden Teilen der neo-Trilogie schafft da deutlich mehr Impact.
Weder die Schauspieler, noch die Story des Films werden dem gigantischen Hype gerecht, muss ich sagen, wenn alle Leistungen ersterer auch solide bis sehr gut sind. Aber irgendwie hat er mich dennoch gepackt die gesamte Spielzeit hindurch und das macht einen guten Film aus für mich. Ich war großartig unterhalten, die ganze Zeit im Film und bis zum Ende in jeder Szene mitgerissen. Ich denke, es ist die gute Mischung aus allem, die diesen Film zu einem wirklich ausgezeichneten Kunstwerk macht. Ein Film darf Schwächen haben, wenn sie seine Stärken nicht verdecken. Und ich denke, das ist bei diesem der Fall. Sehr zu empfehlen, von meiner Warte aus.
"The Dark Knight" ist nichts geringeres als ein Meisterwerk. Ein Meisterwerk des Comic- und des Actionfilms. Trotzdem muss man sagen, dass der Film sehr viel schlechter geschrieben ist, als sein Vorgänger. Denn das Problem dieses Batman-Films ist, dass es nicht um Batman geht. Der dunkle Ritter gefällt mir, so wie er hier dargestellt wird, nämlich als grüblerischer, von Zweifeln zerfressener, melancholischer Antiheld, zwar sehr gut, sein Charakter rückt aber zu sehr in den Hintergrund. "The Dark Knight" konzentriert sich in erster Linie nicht auf den Fledermausmann, sondern auf alle Figuren, und vor allem auf die Geschichte, die zwar exzellent erzählt wird und äußerst spannend, aufregend und rasant ist, aber leider auch eine Menge Potential verschenkt, weil man aus dem Mythos um Batman und der Legende des dunklen Rächers noch so viel mehr hätte machen können. Die Figur bietet so viele interessante Ansatzpunkte und hätte noch so viel mehr ausgebaut werden können, wird dann aber sträflich vernachlässigt. Das ist schade, und auch der Grund dafür, dass "The Dark Knight" für mich nicht der makellose Überfilm ist, als welcher er ja gemeinhin gilt.
Dass der Film aber dennoch ein echtes Meisterstück ist und mir insgesamt trotzdem besser gefällt, als "Batman Begins", liegt daran, dass bis auf die, im Vergleich zum Vorgänger schwächelnde Charakterzeichnung und leichte Defizite im Drehbuch, eigentlich alles richtig gemacht wurde. Und daran, dass ein Helden-Film eigentlich immer von seinem Bösewicht lebt. Und der ist hier genial. Der Joker ist ein totaler Irrer, der Batman in den Wahnsinn treiben, und die Stadt ins Chaos stürzen will, dabei aber eigentlich überhaupt keine richtigen Ziele verfolgt, und gar keinen Plan von nichts hat. Das macht ihn so unberechenbar und gefährlich, das macht ihn so einzigartig und faszinierend. Heath Ledgers Performance ist großartig, und ich gönne ihm seinen Oscar auf jeden Fall, möchte aber dennoch anmerken, dass dies hier meiner Meinung nach nicht seine beste Performance ist, und die unglaublichen Lobpreisungen seiner Arbeit wahrscheinlich auch viel mit seinem tragischen Tod zur Zeit der Entstehung des Streifens zu tun haben.
Auch der Rest der Besetzung macht seine Sache hervorragend. So ist der Film, wie schon der Vorgänger, auch in den Nebenrollen prominent besetzt. Neben den bereits bekannten Gesichtern darf diesmal unter anderem Aaron Eckhart als Staatsanwalt Harvey Dent zeigen, was er kann. Maggie Gyllenhaal gefällt mir sehr viel besser, als Katie Holmes, einfach, weil sie sympathischer und die bessere Schauspielerin ist, auch wenn ihre Rolle immer noch relativ nutzlos und lächerlich daherkommt.
Zusammen mit der meisterhaften Inszenierung, dem gelungenen Score, der erstklassigen Kameraarbeit, sowie der perfekten Mischung aus Spannung, mitreißender Action, und sogar einer angemessenen Portion Gefühl und Humor in der ansonsten sehr dramatischen Atmosphäre, ist "The Dark Knight" daher ein fesselnder, durch und durch gelungener Film. Im Vergleich zum durchschnittlichen Blockbusterkino extrem intelligent und anspruchsvoll, dabei aber immer auch darauf bedacht, gut zu unterhalten. Ein großartiger Film, der mich beim ersten Mal geradezu umgehauen hat, und der auch nach mehrmaligem Anschauen nichts verliert.
"Ich bin wie ein läufiger Hund... ich jage nur fahrenden Autos hinterher... ich wüsste gar nicht, was ich täte, wenn ich eins erwischen würde!"
Ein Film der Bale und Ledger aufeinander loslässt,der den ständig augenzwinkernden Freeman und den britisch-klugen,schwarzhumorigen und lebensweisen Caine als Grand-seigneure des Kinos aufbietet,einen großen der Kleinen wie Hauer besitzt, der den grandiosen Oldman und den unterschätzten Eckhart auf der Seite des Gesetzes hat und auf der anderen den viel zu selten zu sehenden Roberts,kurz Jai White,Murphy und Fichtner gegenüberstellt und der die Frauenrolle mit der einzigartigen Gyllenhall besetzt,ein solcher Film muss schon in die Hände eines Dilettanten gelegt werden um zu scheitern.
Und Nolan erweist sich (ein weiteres mal) als das Gegenteil eines Dilettanten,er plant alles akribisch und durchdacht und setzt es dann mit der selben Akribie um.
Jede Szene sitzt, jede Szene hat ihre Berechtigung und vor allem :Jede Szene ist absolut sehenswert.Und das immer wieder.
Ich war 2 mal im Kino damals und sah den Film die Tage zum sicher 6 oder 7 mal.
Und vor allem wenn man den Film kennt denkt man (dachte ich):Cool, die Bankszene gleich zu Beginn, cool Caine taucht auf,cool, die Parkhausszene, cool, jetzt holt er den Gangster aus China raus, cool jetzt macht der Joker seinen Stifttrick und so weiter und so weiter und so weiter...
Und das hält an über den ganzen Film,er langweilt niemals finde ich,er ist sehr durchdacht und klug (auch wenn er gern manchmal vielleicht noch klüger sein will/wollte und deshalb zum Teil leicht konstruiert wirkt) und die Action ist schlicht awesome,hart,direkt und ohne Schnick Schnack.
Ganz groß inszeniert und ganz groß in der Wirkung.
Ein Wort noch zu Ledger: Verdient.
Jede einzelne der unzähligen Lorbeeren und Preise und Würdigungen hat er verdient.Was er zeigt ist einzigartig,herausragend und schlicht genial.
Das dieser Schauspieler uns so früh verlassen hat ist eine Tragödie, man bedenke nur wie viele Rollen noch in ihm steckten, was er noch alles hätte spielen können.
Alles in allem großes,bombastisches, hartes,grimmiges Blockbusterkino mit Kopf und einem Hammercast.
"Also jagen wir ihn,weil er es ertragen kann.
Denn er ist kein Held,er ist ein stiller Wächter,ein wachsamer Beschützer,ein dunkler Ritter."
Auch wenn ich kein großer Nolan Fan bin, mit dem Ding hat er mich auch gekriegt. Ich bin aber mehr als skeptisch, ob er das wirklich nochmal mit dem Ende der Trilogie schafft. Ich bezweifle es stark!
Fand BB zwar besser, aber TDK war auch stark und TDKR wird ebenfalls stark. Hardy, Levitt, Cotillard + bekannter Cast + Nolan sprechen einfach für sich.
Ich glaub auch das Rises was wird und dieses Raunen in Vorfeld ignorire ich einfach.
Die Ex meines Onkels sagte immer :"Ist wie schlechter Sex.Der ist immer noch gut,ist schließlich Sex." :D
Man ersetzte Sex in dem Fall mit "ein Nolan-Batman" :D
Eben Andy, hät ich WARRIOR vorher nicht gesehen, würd ich Hardy ne geile Vorstellung nicht zutrauen. Aber er wird Bane zum brodeln bringen und den Kinosaal zerstören.
Bei diesem Film stimmt einfach alles: Cast, Action, Drama... Es ist egal wie weit der Film von den Comics entfernt ist. TDK ist einfach eine andere Geschichte, die auf möglichst realistische Weise erzählt wird.
Mh mochte Batmans Return nicht wirklich aber nu is für mich die Klappe zu und der Affe tot.
Für mich ist der DUNKLE RITTER ein typischer MTV Film, die Meinung der Zuschauer wird einfach nur kopiert und von Mund zu Mund weiter gegeben. Heath Ledger ist ok aber auch nicht besser, den Gipfel gabs dann bei den Oscars.
Bale, die Diva, spielt wie ein Stück Seife und nervt mich als Bruce Wayne bis nah ans Erbrechen. Freeman spielt sehr neutral, Oldman ist es nicht wert ihn hier zu beschreiben - schade, er kann soviel mehr! Der Film ist nich am Comic (selber Name) dran, die Figuren sind recht lieblos aufgebaut und dienen nur dem Film, manche meinen ja Bales Figur entwickelt sich , ich finde dass es nur aufgesetzt is wenn Batman ausrastet. Der einzige der sich sichtbar ändert is Dent => Twoface..aber auch zu aufgesetzt und absehbar erzwungen. Seine Dialoge zielen alle schon auf das Finale hin. Alles zu käsig. Für einen Actionfilm zu erzwungen, für ein Drama zu aufgesetzt. Batman nervt mit seiner Stimme, wobei ich die englische noch schlimmer finde als die deutsche Version (und ich bevorzuge jeglichen Film im Original). Habe den Film 2ma im Original gesehen und nu auch auf Deutsch im Tv.
Total überbewert, ja liebe Leute..sprecht nich immer denen nach die eh nur verkaufen wollen. Wenn ich den Trailer zum neuen Werk sehe wird mir ganz, ganz schlecht (ok sieht nach tollen visuellen Effekten aus, das fliegende Batmobil schaft es doch erstmals den geilen Look vom Landungsschiff aus Aliens zu erreichen ^^) US-Militär freut sich!!^^. Und die Kritiken werden sich wieder überschlagen an tollen Bewertungen! Evtl. nicht so toll wie bei The Dark Knight aber immer noch was, das als als das neue Hollywood (welches in den 80ern eh starb) beschriehen wird. Das seh ich so kommen. Autsch. Ich finde Filme die sich ernst nehmen und noch immer versuchen einen Superhelden mit Ohren an der Maske zu verkaufen sind nicht mehr zeitgemäß, dass beste Beispiel ist Watchmen. Hier nimmt sich der Film weniger ernst, entfernt sich (dank des Comics) von der realen Welt und kreiert eine grandiose Farce die quasi die selbe Frage behandelt. Was hat ein Verbrechensbekämpfer ohne Rechte in unserer Welt zu suchen!? Es wird Zeit das der Nolan Hype aufhört. Er ist nich so schelcht wie McG oder Bay, nein, ist er nicht - das wäre auch schwer zu toppen. Aber ist einfach gehypt (wie auch Herr Ozean Elf) und steht mit seinen Aussagen dem alten Film in nichts nach. Ein netter Versuch mit teilweise doch grandiosen Actionszenen (das Intro is toll fotografiert) aber auch wirklich krassen Aussetzern (oh mein Gott: das Bat-Bike) und Figuren die seit den letzten Star Wars Filmen schon altbacken waren. Schade, denn der Comic war eigentlich genial und düster..aber diese Hollywood vermatsche (pg13) Version is wie bei Termiantor 4 (der nur mies und zum weggucken war) noch peinlich. Dann doch lieber die alten Filme im Comicstil, Teil 1 und 2 sind für mich immer noch visuel mit das Beste was im verfilmten Bildchenbereich zu gucken gibt. Nolan sollte kleinere Brötchen backen, das hat Inception schon sehr eindeutig bewiesen (dagegen is Matrix 3 ja schon wieder gut!!)! Vllt. ma mit Bale wie Herr Herzog nen Low Budget Film drehen wo es nich um Effekte und Masken geht sondern ums reine Schauspiel. Ich werd mir jedenfalls den nächsten dunklen Ritter nich mehr antun. Teurer ist halt nich gleich besser, und MTV bildet weiterMeinungen!
Fazit: Schauspieler die gelangweilt sind, n Score der nervt (das thema is ja ma wirjlich ganz, ganz unten), Comiceinlagen die peinlich sind, Charaktäre die sich schwarz auf weiß entwickeln, teilweise wirrer Schnitt, ein Batman wie man ihn sich als Superpussy nich denken will, ein zungenkauender Super-Villian und ein unausgereifter Gewaltfilm der nich weiß ob er für Kinder oder Großmütter ist. REINFALL
Ich spreche niemanden nach und habe mir meine Meinung zum Film auch gebildet, als der Hype noch nicht ausgebrochen war, bzw. ich davon wusste. Und für mich ist es mein lieblings Film. Ich denke du stehst mit deiner Meinung da ziemlich alleine.
Es gibt zwar manche die sagen, es wäre zu weit vom Orginal entfernt, aber selbst die hardcore Batman-Nerds werden mir dabei zustimmen wenn ich sage, dass Heath Ledgers Leistung mit "ganz okay" zu bezeichnen, ein enorme Untertreibung wäre. Ob er den Oscar verdient hat, ist eine andere Sache (hat er zwar imo, aber darum geht's hier nicht).
Ich denke nicht, dass du den Film wirklich objektiv betrachtet hast.
irgendwo hat er aber recht. ein grandioser joker macht keinen film. was den joker angeht, bin ich sowieso geteilter meinung. heath ledger hat ihn super gespielt aber die figur an sich ist im verlauf des films nicht immer sie selbst geblieben. so könnte ich mich z.B. immer wieder über diese eine szene aufregen, in der er sich von dem explodierenden krankenhaus entfernt. wieso sieht er nicht hin? hat der joker es echt nötig, auf irgendeine weise cool oder unauffällig zu wirken und nicht die explosionen zu bewundern? er liebt doch das chaos, wieso zur hölle sieht er sich das spektakel also nicht an? das wirkt z.B. vollkommen unglaubwürdig und künstlich. und zum schluss merkt er, dass irgendwas nicht gezündet hat und auf einmal liegt ihm diese letzte explosion ganz besonders am herzen. bisschen peinlich, der joker, der vorher immer bedrohlich und unberechenbar wirkte, ist auf einmal ein kleines als arzthelferin verkleidetes kind, das mit bomben spielt. hat mich an die letzte szene aus "shooter" erinnert, wo mark wahlberg auch das haus egal ist, das gerade hinter ihm in die luft fliegt.
die figur, batman, ist in diesem film zu einem asozialen nebencharakter verkommen, der seine mitbürger mit dummen sprüchen demütigt, obwohl sie ihm nur versuchen zu helfen. da fragt man sich von anfang an, für wen er eigentlich die stadt rettet.
the dark knight ist ein guter film, aber es gibt viele stellen, die mich einfach rausreißen, weil sie einem einfach so dreist ins gesicht springen. wieso muss sich bruce wayne zuerst eine moralpredigt von lucius fox anhören, bevor er sein neues überwachungssystem benutzen darf, ich meine, menschenleben stehen auf dem spiel, was soll der mist? warum sieht two face in einem vor realismus strotzenden film nach seiner gesichtsverbrennung auf einmal aus wie ein ausstellungsstück von gunther von hagens?
ich hab dem film 7,5 punkte gegeben, er hätte von mir 10 bekommen können, wie sein vorgänger, wenn er in sich stimmig gewesen wäre. zu viele kleinigkeiten stören einfach das filmerlebnis. soweit kann ich verstehen, wenn einem der film nicht gefällt. 2,5 find ich dann aber doch etwas untertrieben. Außerdem sollte man hier den film bewerten und nicht seine Nähe zu gleichnamigen comics. "shining" von stanley kubrick ist auch ganz anders als das buch und trotzdem ein klassiker.
Bei der Krankrenhaus Szene stimme ich dir zu. Da hätte man jetzt nicht einen auf cool machen müssen. Das passt tatsächlich nicht zu ihm. Aber wegen dieser einen Szene, lass ich mir den Film nicht kaputt machen, bzw. mich aus der Atmosphäre rausziehen.
Das mit Two Face ist mir jetzt nicht so negativ aufgefallen. So extrem negativ aufgefallen, ist mir das jetzt nicht. Hatte eher ein wenig Comic-Charme.
Insgesammt fand ich einfach die Bewerung von 2,5 einfach lächerlich. Klar, Filme sind Geschmackssache, aber bei solchen Bewertungen, hat man den Film einfach nicht objektiv betrachtet. Das gleiche wenn man schauspielerische Leistungen beurteilt. Eine 7 - 6.5 ist meiner einung nach das Mindeste was man geben sollte.
jo, stimm dir zu, 2,5 für diesen film ist keine objektive bewertung, 6,5 sollten schon drin sein. aber wenn W. Hudson ihn wirklich so schrecklich fand, bekommt er dafür vielleicht filmempfehlungen, die besser zu ihm passen ^^ oder was auch immer.
freut mich, dass es doch noch jemanden gibt, der mich mit der krankenhausszene versteht. die meisten fanden das einfach nur witzig, während ich um die schöne szene trauerte, die doch um so vieles origineller hätte sein können. ich verstehe wenn einen sowas nicht sonderlich stört, ich bin für solche "unstimmigkeiten" einfach zu sensibel.
z.B. fällt mir, wenn ich an inception denke, zu allererst immer diese szene ein, in der cobbs und die andere da an der ecke die wand hochgehen. diese einstellung sieht so schlecht bearbeitet aus, dass sie mir einfach als großer optischer "schwachpunkt" des films hängengeblieben ist. am liebsten würd ich sie wegradieren und selbst neu drehen, weils so kacke aussieht :D das ist im übrigen auch der grund, weshalb ich cgi-effekte und somit das gesicht von two-face nicht einwandfrei ertragen kann. ich kann locker über logikfehler (two-face kann mit zwei halben lippen normal reden) hinwegsehen, aber ein film sollte nunmal so gemacht sein, dass man glauben kann, was man da sieht. ich kann two-face sein gesicht einfach nicht abkaufen :D
The Dark Knight ist am weitesten von dem Comic entfernt. Finde er hat ja schon eigentlich nichts mehr mit der Figur zu tun, wenn man mal von dem Kostüm absieht. Einen angreifbaren, von selbstzweifeln geplagten Antihelden möchte ich nicht in so einer Comicverfilmung sehen. Der Film will realisitischer wirken, glaubhafter – aber genau deswegen wirkt das ganze ziemlich unglaubwürdig. Man möchte ihm ja fast schon nen Termin beim Therapeuten machen, damit er sich mal aussprechen kann, lächerlich…
Batman begins fand ich noch okay. Aber die Fortsetzung ist viel zu lang, dreht sich im Kreis mit zuvielen Handlungssträngen...
Christopher Nolans Filme schaffen es für gewöhnlich unheimlich zu polarisieren. Mit The Dark Knight hat er Batman in ein neues Gewand gesteckt und überzeugt besonders durch die herausragende Darstellung des Heath Ledger als Joker.
Bruce Wayne ist weiterhin nachts als Batman unterwegs und beschützt Gotham City vor dem Verbrechen. Gemeinsam mit Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent jagen sie die Mafia und schaffen es auch fast diese aus dem Verkehr zu ziehen, doch dann taucht ein neuer wahnsinniger Schwerverbrecher auf: der Joker.
Zieht man den Vergleich mit den Filmen aus den 90er von Tim Burton und Joel Schumacher erscheint "The Dark Knight" deutlich moderner und weniger fantastisch. Mit deutlich mehr realitätsnähe ist "The Dark Knight" viel mehr auf das Mainstream getrimmt und spricht dementsprechend eine viel größere Masse an.
Nolans konsequente Neuinterpretation des dunklen Ritters erreicht mit diesem Film eine neue Stufe: böser, gemeiner, wahnsinniger und vor allem: aufregender.
Mit der Einführung des Jokers hat man den wohl interessantesten Gegner aus dem Batman-Universum gewählt. Und so ist es nicht erstaunlich, dass gerade Heath Ledger mit seiner herausragenden Leistung es schafft den ganzen Film auf ein neues Attraktivitätsniveau zu heben. Ein weiterer großer Sympathiepunkt wird durch die Charakterisierung des Jokers eingeheimst. Denn dieser wird nicht als der typische Antagonist dargestellt. Er ist nicht an Geld interessiert. Er liebt und lebt das Chaos. Mit einer perversen Freude symbolisiert der Joker das Chaos und die Angst.
Durch den frühen Tod des Heath Ledger erhielt "The Dark Knight" einen weiteren Populationsschub, was sich nicht nur an den Kinokassen sondern auch für Nolan positiv auszahlte.
Wie in vielen seiner Filme greift Christopher Nolan gerne auf eine Bandbreite von Stars zurück: Christian Bale, Gary Oldman, Michael Caine, Morgan Freeman, Aaron Eckhart, Maggie Gyllenhaal und natürlich Heath Ledger geben dem Film auch die nötige schauspielerische Klasse.
Christian Bale als Bruce Wayne/Batman wird verzweifelt in den Vordergrund gerückt und man versucht ihn nicht neben dem Joker als blassen, langweiliger Rächer für das Recht wirken zu lassen. Das gelingt leider nur schlecht als recht, denn Ledger versteht es sich als Joker zu profilieren und drückt Bale so leider in den Hintergrund.
"The Dark Knight" ist ein Film der seine Bekanntheit absolut verdient und ein schönes Abschiedsgeschenk von Heath Ledger darstellt. Ruhe in Frieden.
Hast du überhaupt den ersten Teil gesehen? Oder hast du mit em zweiten Teil gleich losgelegt? Wenn du den zweiten Film wirklich gesehen hast, dann hättest du gesehen, dass er es nicht mit seiner blosen Hand die Gewehrläufe verbiegt. Einer der besten Comicverfilmungen die es gibt und dient, als Vorbild für alle Comicverfilumgen die danach kamen. Vorallem der erste Film: Batman Begins, hat gezeigt wie man ein richtiges Reboot macht.
Doch, ich muss auch sagen, dass mich die gestrige TV-Sichtung auch nicht mehr so gepackt hat (gebe aber gerne zu, dass der Film eben ohne Werbeunterbrechung und auf großer leinwand nochmal zulegt). Nichtsdestotrotz fand ich es tatsächlich auch etwas pathtisch und besonders Batmans übertheatralische, verzerrte Stimme nervte mich zusehends. Dagegen sind aber Heath Ledgers Joker, die Inszenierung und der treibende Soundtrack nach wie vor einfach gigantisch.
naja, es muß schon klar sein, daß Batman hier im eigenen Film eher die Nebenfigur ist. erst am Ende bekommt er relevanz, als er als Dark Knight, als Sündenbock herhalten muß.
Joker und Harvey Two-Face sind die relevanten Charaktere...
Die Wandlung von Dent war wenig überzeugend, ähnlich wie schon die von Anakin in Darth Vader.
Wirkte ganz schön aufgesetzt.
Aber was war bei dem einfallslosen Drehbuch schon von Belang?
Für Erwachsene zu kindisch und für Kids schon wieder zu brutal.
Mich hat selbst das Videospiel Arkham Asylum storytechnisch mehr gefesselt.
Ich finde den Film schrecklich und würde mir da lieber nochmal Watchmen anschauen.
Und das will was heißen.^^
Nix gegen die Performance von Ledger, aber dieses Lippenlecken ging mir auch irgendwann auf den Keks.
Bei Nolan vermisse ich die Nähe zur Vorlage und realistisch sind die Filme auch nicht wirklich.
Und wie geht das nun mit den Gewehrläufen?^^
Soory aber, wenn du das mit Gewehrläufen im Film nicht weisst, hast du für mich The Dark Knight, nicht richtig gesehen.
Was ich aber am wenigsten verstehe, wieso du eigentlich einen guten Film und Game Geschmack hast, aber diesen Film nicht magst.
Hast du überhaupt Batman Begins als gut empfunden? Wenn man beide Filme gesehen hat, dann kann man nicht sagen, dass der Film einfallslos ist und überhaupt nicht als kindisch bezeichnen. Ich sage nicht, dass der Film perfekt ist, aber er ist für mich nah dran. Oder empfindest du, dass der Christopher Nolan überbewertet ist? Für mich ist er eine grosse berreichung für die Blockbuster Filme der neuen Generation. Und man sieht es, dass er mit seinen Batman Filme in der Filmwelt etwas bewirkt hat. The Dark Knight Rises wird beweisen, dass seine Batman Trilogie sehr abgerundet sein wird.
Pass einfach besser auf: http://www.youtube.com/watch?v=I-66a3NMKNs bei ca. 1:41 :-) Wenn du schon so einen insert shot übersiehst, befürchte ich fast, dass dir noch weitaus mehr entgangen ist. :-P
Dents' Wandlung ist 100% schlüssig.
"You either die a hero or you life long enough to see yourself become the villain."
Und die Szene im Krankehaus mit der Münze!
"you live"
flips Coin
"you die"
Joker: "Mhm, now we are talking..."
Unfassbar genial.
Und das mit dem Gewehrlauf ist sogar soundtechnisch unterlegt, dahingehend, daß klar wird, daß Batman hier eine Mechanik verwendet, die ihn kraftmäßig unterstützt.
@C_C
Was gibt es bei dem Film nicht zu verstehen?
Auf dein Geschwätz werde ich zukünftig nicht mehr eingehen.
Außer substanzlosen und unsachlichen Angriffen kommt von dir nix rüber.
@Paolo Colella
TDK habe ich jetzt zum zweiten Mal gesehen.
Fand ich genauso langweilig wie beim ersten Mal.
BB habe ich erst ein Mal gesehen.
Ist ganz okay, aber auch ein bisschen lahm.
Die Idee einen realistischen Batmanfilm zu machen finde ich prinzipiell nicht schlecht.
Nolan finde ich als Regisseur auch okay.
Ob das aber besonders gut gelungen ist, lasse ich dahingestellt.
Sicher, bei der Masse an wirklich grottigen Comicverfilmungen stechen die Nolan-Filme hervor.
Aber insbesondere TDK hat mich ziemlich kalt gelassen und den ganzen Hype kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Und was die Sache mit dem Gewehrlauf angeht:
Ich will mich sicher nicht an solchen Details hochziehen.
Deswegen finde ich den Film weder schlechter noch besser.
Das ist eine Comicverfilmung und die muss nicht realistisch sein.
Auch wenn die Filme von Nolan versuchen realistisch zu sein.
Was bei TDK, wie ich finde, schon unfreiwillig komisch wirkt.
Aber man hätte das auch erklären können, wie das Gimmick funktioniert.
Mich hätte jetzt einfach konkret interessiert, WIE es funktioniert.
Dass irgendein hydraulischer Mechanismus dahintersteckt, hätte ich mir selber denken können.
Wird nur leider im Film nicht erklärt.
wenn morlock oberflächlich guckt, was mach ich dann? ich wusste noch nichtmal mehr dass irgendwelche gewehrläufe verbogen wurden ^^ ich finde, dass die gesamte erste szene kompletter blödsinn ist. ein batman, der ehrenhafte bürger gothams niederprügelt, um sie dann mit seinem schulterpolster-spruch zu dizzen. ein batman, der sich für was besseres hält, alles andere als heldenhaft ^^
Mal wieder eine Lobeshymne auf diesen Film...Ein geniales Meisterwerk...Allein der Soundtrack erzeugt so eine Spannung, wie kaum ein anderer Film.
Ledger spielt fantastisch und fanatisch den Joker.
Bale hält sich erstaunlich zurück...eben halt Batman.
Oldman steht die Rolle des Gordon ebenso.
Aaron Eckhardt passt zum Saubermann.
Caine und Freeman die Altmeister vor dem Herrn...
Insgesamt selten so einen intelligenten, spannenden, aufwühlenden und abstrusen Film gesehen.
Ein fantastischer Film! "Batman Begins" war schon gut, aber das hier setzt dem Ganzen die Krone auf.
Die tollen Schauspieler (Heath Ledger ist genial!) und das grandiose Setting lassen die gelegentlichen Längen verschmerzen.
Der australische Journalist und Spieleentwickler Ben Croshaw hat einmal sehr treffend festgestellt: "[...] Batman is always the least interesting aspect of anything he's in." (Zu finden in dieser sehr treffenden Kolumne, unter den vielen sehr empfehlenswerten Texten und Videos auf escapistmagazine.com: http://www.escapistmagazine.com/articles/view/columns/extra-punctuation/9212-The-Sandbox-Killed-Batman )
Das ist ein treffender Kommentar, der auch sehr gut auf andere Superhelden ausgeweitet werden kann. Die Antagonisten in einem entsprechenden Film sind immer nicht nur die interessanteren Charaktere, sondern auch die kreativeren, während Batman stets den Status Quo aufrecht halten möchte. In unserer Welt wäre Bruce Wayne wahrscheinlich FDP-Wähler und würde den SPIEGEL lesen.
Dementsprechend ist es Nolan sehr zu Gute zu halten, dass er sich für seinen Film zwei starke und interessante Antagonisten gesucht hat, die von entsprechenden Schauspielern verkörpert werden. Die Fledermaus hält sich, seinem Gestus entsprechend, zurück und taucht nur auf, wenn es notwendig ist. Am Ende sprechen alle nur über Heathe Ledger und seinen Joker.
Ja, nur weil er halt gestorben ist, so eine Rampensau.
Die Bösewichte sind das Herzstück des Filmes, sie kontrollieren ihn und lassen alle anderen Figuren zu Spielbällen werden und schaffen es selbst Nolans Grunzebatman endlich interessante Züge abzuverlangen.
Der Joker ist hier schon Herz des Films, wobei sich Nolan spürbar Mühe gibt die Titelfigur im Mittelpunkt zu stellen (bei "Batman Begins" aber besser in Szene gesetzt).
Absolut grandioser Film! Klasse Handlung, Soundtrack, Schauspieler...! Mehr kann man dazu nicht sagen! Und die FSK 16 freigabe ist meiner meinung nach durchaus berechtigt...
Einfach Spannend sensationelle Effekte und Sound mit großartigen Schauspielern wie Health Ledger, der leide gestorben ist und Christian Bale . Freue mich riesig auf The Dark Knight Rises :D leider aber ohne Health :(
The Dark Knight - Kritik
US 2008 Laufzeit 152 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 21.08.2008
Kritiken (39) — Film: The Dark Knight
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Grund des irren Triumphzugs von „The Dark Knight“ ist eine Mischung aus starkem, visionärem Handwerk in allen wichtigen Teilbereichen, gekonnter Zeitgeisterfassung und dem tragischen Tod des Haupt-Nebendarstellers Heath Ledger sechs Monate vor Kinostart, wodurch sich die große Marketingkampagne quasi verselbstständigte und die Emotionen vollends überkochten. Betrachtet man alles nach einiger Zeit mit gesundem Abstand, bleibt eine gelungene Fortsetzung, die sich den nötigen Pflichten der vorangegangenen Einleitung entledigt und verdammt gekonnt eine komplexe Geschichte erzählt. Eine Fortsetzung, die so viel will, dass sie nicht perfekt sein, aber unter Umständen immerhin restlos plätten und faszinieren kann. [...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Was 'Batman Begins' zu einer besonderen Comic-Verfilmung gemacht hat, war die realistische Inszenierung und der Charakter-Tiefgang. In beiden Punkten muss 'The Dark Knight' im Vergleich zum Vorgänger Abstriche machen. Was nicht heißen soll, dass Nolan mit CGI-Effekten oder unglaubwürdigen Szenen übertreibt, nein, aber dennoch werden hier einige Schippen draufgelegt. Das liegt daran, das 'The Dark Knight' deutlich mehr Wert auf Action-Szenen legt. Die Action ist nicht nur Nebensache, sondern übernimmt einen großen Punkt. Natürlich sind die Szenen fantastisch anzusehen und hervorragend in Szene gesetzt, aber die Charakterzeichnung leidet unter dem Feuerwerk. Christopher Nolans' Inszenierung ist nicht unbedingt oberflächlich und in jedem Fall vielschichtiger als in anderen Comic-Verfilmungen, aber dennoch nicht so ausgebaut und tiefgründig wie in 'Batman Begins'. Was aber auch daran liegt, das Batman nicht mehr die Hauptfigur ist, sondern viele verschiedene Charakter ins Spiel kommen, die alle ihre Zeit bekommen wollen. [...]
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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenTHE DARK KNIGHT bleibt auch nachdem die Jubelfanfaren um Heath Ledgers Performance verklungen sind, ein schwer in ein Bewertungsschema zu pressender Film, ist Christopher Nolans größter Verdienst doch auch sein größtes Manko: Es ist folgerichtig, dass der Mittelteil seiner Trilogie den durch Millers Comics inspirierten Pfad weiterschreitet, und nach dem Weltenbau im Vorgänger nun auch die narrative Ebene in der Realität verortet werden kann. Inwieweit man allerdings bereit ist, 9/11 als Ansatzpunkt einer Comicverfilmung zu akzeptieren, wird maßgeblich von der Toleranz des einzelnen Rezipienten abhängen.
Litt BATMAN BEGINS dabei bisweilen stark unter der Last, Ouvertüre und eigenständiges Werk sein zu müssen, ermöglicht seine Existenz Nolan für den Nachfolger nun zumindest eine gestraffte Dramaturgie, ist der Rahmen seiner Titelfigur doch in den Grundzügen bereits definiert, und bedarf nur noch der Ausgestaltung.
Beschäftigte sich der erste Film vorallem mit…
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nilswachter 2011/03/11 09:14:45
Antwort löschenSehr schöne Kritik
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Hitmanski 2011/03/11 12:09:41
Antwort löschenDankeschön :)
Eigenbrötler 2011/06/08 03:17:18
Antwort löschenChapeau!
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenEs gibt Filme die sind sofort ein Klassiker. “The Dark Knight” ist ein solcher Film. Toll gespielt, toll besetzt und toll inszeniert ist die “Batman Begins”-Fortsetzung ein Film der seinen Vorgänger in allen Bereichen überbietet. “The Dark Knight” muss man gesehen haben und gehört in jede Filmsammlung!
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenNolans düsterer Thriller zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Batman noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ganz hervorragend!
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Pegisto 2010/07/05 03:47:02
Antwort löschenKann man nur zustimmen!
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenOhne Zweifel ein Film der (unabhängig vom seinem Publicity-förderenden Tod) von der genialen Darstellung von Heath Ledger, als Gegenspieler von Batman lebt. Anders als bei der überdrehten Darstellung von Jack Nickolson, scheint dieser Joker nicht einem Comic sondern dem dunklen, bösen Wahnsinn einer bitteren Realität entsprungen. Christopher Nolan ist es mit Dark Knight gelungen, Gotham durch den Joker einen bitteren Spiegel vorzuhalten. Ein tiefgründiges Actionspektakel - schade dass wir diesen Joker in den nächsten Teilen nicht wieder sehen dürfen.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenThe Dark Knight ist sicher nicht der beste Film aller Zeiten, aber er hat es geschafft, das Superhelden-Genre aus seinen Kinderschuhen herauszuheben. Eine derart vielschichtige Comic-Verfilmung hat man noch nicht gesehen und Vergleichen mit den großen Thrillern der Filmgeschichte wird locker Stand gehalten.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenDer Superheldenfilm hat entgültig seine Unschuld verloren.
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al-x
Kommentar löschenNoch besser als Batman Begins!
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen“Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht!”
Das war er also, der “neue Batman”. Der Film, der schon super war, als es ihn noch gar nicht gab. Für den Heath Ledger gar posthum den Oscar erhalten soll, wenn es nach der Meinung einiger Kritiker gehen würde. Das war aber auch der erste Film bei dem ich anwesend war, bei dem nach der Vorstellung vom Publikum applaudiert wurde. Doch was heißt das schon?
In diesem Fall eigentlich eine ganze Menge. Die bereits in “Batman Begins” vorhandenen Stärken - starke Schauspieler (ja, der Joker ist genial gespielt…), ein eindrucksvoller Soundtrack, beeindruckende Bilder und sehr gute Spezial-Effekte -wurden konsequent beibehalten. Doch heißt das alleine nichts. Der große Pluspunkt des Films ist die Story. Hier zeigt Christopher Nolan erneut, dass er ein großartiger Drehbuch-Autor ist.
Da hätten wir zum einen den Joker. Keiner weiß woher er kam (meine Vermutung: aus den vergifteten Narrows aus “Batman Begins”,…
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Ferenc Radke 2011/10/08 14:55:44
Antwort löschenIch musste lächeln! :D
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenLetztes Jahr behauptete jemand, dass The Dark Knight der beste Film des Jahres 2008 sein werde. Viele seiner Schulkameraden haben ihn belächelt, ihn nicht beachtet, nicht darauf reagiert. Eins war aber sicher, derjenige hat an seiner Meinung festgehalten. So lange musste diese eine Person warten, um seiner Behauptung Wahrheit zu schenken. Im Sommer 2008 war es dann endlich soweit. Alle Welt hatte The Dark Knight schon gesehen, nur er nicht. Und dann geschah es endlich, der 21.8. war eingetroffen, der Tag an dem die eine Person den vermeindlich besten Film des Jahres zu Gesicht bekam. Und wie Recht er hatte!
Achja, die eine Person bin übrigens ich gewesen.
Ja, ohne Zweifel kann ich The Dark Knight schon an der Spitze meiner diesjährigen Top 10 Liste sehen. Hype hin oder her, der Film übersteigt ihn sogar und erklimmt einen Grad von Coolness, was ( vergeblich ) seines gleichen sucht. Ich übertreibe nicht, wirklich nicht! Die drei Menschen auf der Welt, die den Film noch…
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenWas war das für ein Marketing! Spätestens als Heath Ledger, der neue Darsteller des Joker, im Januar an einer Überdosis Tabletten starb, war der Hype perfekt. In nie dagewesener Perfektion pushte das Studio durch virales Marketing, welches das von Cloverfield alt aussehen ließ, den Titel The Dark Knight in die Welt. Teaser, Trailer, Poster, Szenenbilder, Clips, TV-Spots, Interviews, Specials - nichts wurde dem Zufall überlassen, alles war bis aufs kleinste Detail durchgeplant. Das Zentrum des geplanten Marketings war zwar tot, aber dies wirkte sich auf keinen Fall negativ auf die Kampagne aus. Vielmehr wurden Heath Ledger und sein Joker so heldenhaft beworben, dass schon lange vor dem Kino-Start aus dem einstigen Sonny-Boy eine Legende wurde. Einen guten Film macht aber mehr aus als ein toter Darsteller und perfektes Marketing. Ob Christopher Nolan aus seinen Fehlern, die er bei Batman Begins noch reihenweise säte, gelernt hat, kann man nun endlich im Kino begutachten.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDie Welt brennen sehen … das will der Joker. Und mit diesem charismatischen Unruhestifter, der unsere Ordnung auf die Probe stellen will, ist endlich Schluss mit Kindergeburtstag bei Batman-Verfilmungen. Christopher Nolan hat mit The Dark Knight ernst gemacht. Die Üblichen Verdächtigen sprechen direkt nach dem Film über beeindruckende Schauspieler, perfekte Synchronisation, Frank Millers Batman-Comics, den nächsten Batman, was der Film mit dem neuen Bond gemeinsam hat, diskutieren Anspielungen auf 9/11 und schwärmen von ein bisschen verlaufener Schminke. Diesmal (wie der Film) in Überlänge.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] „The Dark Knight“ ist für mich sicherlich der Film des Jahres, kann er doch meinen bisherigen Favoriten „Iron Man“ noch mal um einiges toppen. Mehr Story, mehr Tiefe, glaubwürdigere Charaktere. Doch wenn ich ehrlich bin ist „The Dark Knight“ für mich „Der Heath-Ledger-Film“. Jener Film, in dem man in jeder Joker-Einstellung zwischen den Zeilen lesen kann: „Seht her was für ein begnadeter Schauspieler ich gewesen bin.“ [...]
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenWäre ich Batman-Fan, wäre ich wohl etwas enttäuscht. Der dunkle Ritter ist im Grunde nicht mehr als ein Präsentator von martialischem Technik-Spielzeug, während die Bühne den etwas komplexeren Figuren wie Two Face und natürlich dem Joker gehört.
Der Film macht Spaß, weil er diesmal ernstzunehmend ist. Es gibt keine Achterbahnfahrten oder dämliche "Wasserbomben". Statt bunter Fummel wird auf Männer in Anzügen gesetzt. Keine Teenie-Romanzen, kein Schicksalsgehadere oder Selbstfindungsgedöns, dafür ungewöhnlich deutliche Seitenhiebe auf die amerikanische Paranoia nach 9/11 - erfrischend!
Auch die Regie gibt sich überraschend reduziert und umso effektiver. Ich habe lange nicht mehr die antiquierte Masche wie schneidende Geigen für den Spannungsaufbau gehört. So simpel und immer noch so wirkungsvoll.
Aber es bleibt halt ein Joker-Film. Da kann man auch Ledgers Schicksal aussen vor lassen. Ob es für einen Oscar reicht, müsste ich mir nochmal im O-Ton anhören. So manche holprige Wendung wurde gekonnt überinszeniert, aber ich finde es schade, dass man den Joker so schnell und banal als Freak quittiert. Er hat definitiv die besten Momente und als "Nurse Joker" hat der Film für mich seinen Höhepunkt. Da wirkte das Finale mit den Schiffen so bißchen wie ein Zugeständnis ans SAW-Klientel. Aber erst bei der Vernehmung mit Batman ist Joker mehr als nur ein Spinner. Er ist tragisch, fast schon menschlich. Das verleiht ihm für einen Moment die Größe, gegen die Batman nur noch kleiner wirkt.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenHier kommt der Fluch der Fortsetzung voll zum Tragen. All das hätte Nolan leicht hinter mächtigen Effekten verstecken können, Batmans waghalsige Flüge durch Hochhausschluchten etwa lassen den Atem stocken. Dass das nicht reicht, liegt am Drehbuch: Der Film ist mit zweieinhalb Stunden sicher eine zu lang, die Handlung hat schwere Hänger, mitunter wird 20 Minuten lang hin und her sinniert, und als Zuschauer sehnt man sich danach, es möge endlich wieder etwas passieren.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Es ist ein schrill kreischender Nihilismus der da mit dem Joker die Bühne des Geschehens betritt. Die ultimative und absolute Nemesis von Batman, der in Gotham City so lange für Recht und Ordnung sorgte, bis die Oberhäupter der Mafia so gewaltig unter Druck gerieten, dass sie die Büchse der Pandorra öffneten und den Joker in das Spiel mit einbezogen. Der Joker ist nicht mehr länger der simple Harlekin, der Spaßmacher, sondern ein Psychopath sondergleichen. Nicht Macht, nicht Gier, nicht Geld motivieren ihn, in seiner Psychologie ist er diesen materiellen Dingen, die ihm nichts bedeuten, enthoben. Das unterscheidet ihn von der Mafia, von anderen Anatagonisten die sich anderen Helden in den Weg stellen. Nolans Joker ist der pure, ideologisierte Wahnsinn ohne Sinn, ohne Regeln und ohne Plan. Er ist per definitionem der absolute Inbegriff des Amoralen.[...]
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenAuf Dauer wirken die ab der zweiten Hälfte des Films Schlag auf Schlag folgenden Showdowns etwas ermüdend. Es gehört zwar zum Genre, dass Bösewichter immer mindestens zweimal zur Strecke gebracht werden müssen, bevor sie endgültig besiegt sind, aber die Storywendungen von The Dark Knight hätten auch locker für zwei Spielfilme gereicht. Durch die Fülle an Figuren, Haupt- und Nebenhandlungen verliert das düstere Treiben ab und an den roten Faden.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenNur wahrhaftige Helden stehen wieder auf, wenn sie am Boden liegen. Und schon der Titel trägt neues Selbstbewusstsein zur Schau: "The Dark Knight" ist der erste "Batman"-Film, der auf die Namensnennung seines Helden verzichtet.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenNicht, wie vielerorts gesagt, zu lang. Two Face wurde leider nur quasie als Werkzeug benutzt und war mit einem Aussehen das comichafteste in einem ansonsten sehr realistisch wirkendem Film. Der Joker war schon sehr hypnotisierend böse. Ich müsste meine Kinobleitung nachher nach einer Anschlussszene fragen, weil ich meine Augen nicht vom Gesicht des Bösewichts lösen konnte und daher das Umfeld nicht wahrgenommen habe. Der Film brachte auf den Punkt, was Batman in seiner dunklen Inkaranation ausmacht. Nur hat mir, entgegen meiner Erwartung, Maggie Gyllenhall als Rachel Dawson nicht so gut gefallen. Sie sollte das emotionale Bindeglied sein, aber die Chemie sowohl mit Bale als auch mit Eckhart hat nicht so gestimmt. Eine etwas stärkere Frauenrolle hatte dem Film gut getan … Catwoman ick hör dir im dritten Teil trapsen.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenIm Grunde beweist The Dark Knight dass Nolan nichts dazu gelernt hat seit dem ersten Teil. Er macht nicht nur dieselben Fehler, mehrfach, sondern er fügt diesen auch noch neue Schwachpunkte hinzu. Das inhaltsfreie Drehbuch weiß er mit stumpfer Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard zu untermalen, die erzeugten Bilder auf dilettantischste Weise zusammen zu schneiden.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDie traurigste Erkenntnis ist vielleicht die, dass “Dark Knight” genau das mit Batman macht, was “Casino Royal” mit James Bond macht: Er entmystifiziert die Figur. Er macht sie kleiner, belangloser. Zu einem Jack-Bauer Abklatsch, der stoisch seinen Job macht, für den der Zweck die Mittel heiligt, der mechanisch und emotionslos dem Terror den Garaus machen will. Das geheimnisvollste an diesem Dunklen Ritter ist wohl, wie er diese unfreiwillig komische Grunzstimme die ganze Zeit durchhalten kann, ohne dabei zu lachen.
Für die wahre Romantik, die Melancholie der Figur die im Herzen immer ein armes, reaktionäres, verklemmtes Schwein war, dem man doch irgendwie Erlösung wünschte, ist in der Dark Knight kein Platz. Es fällt schwer an Momente in “Dark Knight” zu denken, die nicht auch Ethan Hunt, Jack Bauer oder Jason Bourne bestehen könnten.
Nolan entzaubert Batman. Das macht er sehr gekonnt und liefert dabei einen sehr ordentlichen und unterhaltsamen Film ab. Doch ohne Geheimnisse ist Batman nur ein weiterer Actionheld - und ohne einen cleveren Gegner wie den Joker, wäre er eigentlich ziemlich fade.
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esbinaca 2009/05/31 23:43:39
Antwort löschenDanke für diesen Kommentar - er spricht mir wirklich aus der Seele!
Strikerth 2009/09/20 02:19:18
Antwort löschenWar Batman nicht eigentlich schon immer ziemlich fade? Es waren doch eher die Gegner die einen mehr gefesselt haben. Man stand immer hinter Fledermaus doch nur Bösewichte aller Deni Devito (Pinguin) oder Jack Nicholson (Joker) konnten einen wirklich dazu bewegen einzuschalten. Macht nicht das den Reiz an ihm aus? Gotham mit seinen dunklen Gassen und dem Abschaum der sich da verbirgt? Du weist nie was dich in dieser Stadt erwartet... und wenn kommt vielleicht die Fledermaus und rettet dich...doch vor was? Vielleicht vor dir selbst?
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Replicant 2009/10/22 22:12:45
Antwort löschenIch weiß nicht, ob ich es gut oder schlecht finde. Auf jeden Fall finde ich den Trend in Hollywood interessant, daß diese Fantasy-Charaktäre (007, Batman) in die Realität geführt werden. Mal schauen wie es da weitergeht.
nilswachter 2011/03/11 09:16:16
Antwort löschenStimmt. Der Joker macht den Film aus.
Stephen Hunter: Washington Post Stephen Hunter: Washington Post
Kommentar löschenLedgers Performance ist das Interessanteste am ganzen Film. Sobald der Joker nicht im Bild ist verliert The Dark Knight den Großteil seiner Kraft und Dynamik.
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Steve Rhodes: Internet Reviews Steve Rhodes: Internet Reviews
Kommentar löschenZwischen immer wieder aufblitzenden Szenen absoluter Brillanz findet sich auch viel Leerlauf. Der Film ließ mich mehr gelangweilt als unterhalten zurück und ist ein sicherer Kandidat für meine Liste der am meisten überschätzten Filme des Jahres.
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Private W. Hudson 2012/04/24 01:30:25
Antwort löschen..eigentlich hätt ich es auch in deinen Worten wesentlich kürzer beschreiben können. Ein Hype den die Welt nicht braucht, mit - Tatsache - teilweise toll fotografierten Szenen. Überschätzt damit Hollywood Geld verdient!
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenEin düster-realistisches Setting, krude Schockeffekte und die immer perfideren Ideen des Jokers erzeugen eine unheilvolle Atmosphäre von Chaos und Anarchie. Anhand des moralischen Konflikts der Hauptfigur zieht der Film eindeutige Parallelen zur politischen Gegenwart, speziell der Bedrohung durch den Terrorismus. Der Joker erscheint in Heath Ledgers brilliant-diabolischen Verkörperung als Terrorist in der Maske eines perversen Clowns. Mit großem Ernst werden zudem moralische Fragen diskutiert.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEs dominiert der Eindruck, dass Nolan, eines der großen Regie-Talente seiner Generation, mit Figuren und Geschichte noch weit mehr hätte machen können (und müssen). In einem Film, der sehr gut anfängt und dann zu lang ist, und wieder einmal mindestens drei Enden hat, wird Batman, der große Amoralist unter den Comic-Figuren, zum Moralprediger. So ist "The Dark Knight" am Ende der Versuch, einen Batman-Film zu machen und doch keinen zu machen. Daher ist dies alles in allem vielleicht einer der besten Filme des Jahres, aber zugleich auch seine bisher größte Enttäuschung.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenViel mehr Schaden als der Terrorismus selbst können die Hysteriker anrichten, die ihn zu bekämpfen vorgeben. Eine Comic-Verfilmung, die solche Gedanken nicht nur zulässt, sondern befördert, ist eine Rarität. Eine 180-Millionen-Dollar-Seltenheit, denn "Dark Night" schämt sich kein bisschen, ein Blockbuster zu sein, mit gleich sechs spektakulären Action-Sequenzen (die nicht auf 35 Millimeter, sondern mit einer 65mm-Imax-Kamera gedreht wurden). Nolan schafft es außerdem, nicht nur seine Protagonisten als komplexe Persönlichkeiten zu zeichnen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDas Drehbuch von Regisseur Christopher Nolan und seinem Bruder Jonathan Nolan behandelt in aller Ausführlichkeit die moralischen Untiefen im Kampf gegen das Böse. Dabei erweist es sich als wahre Fundgrube für tiefsinnige Zitate. Doch das Brüdergespann lockert die düstere und introvertierte Stimmung auch immer wieder durch freche Sprüche auf. Die öffentlichen Auftritte von Bruce Wayne sind immer wieder herrlich selbstironisch.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Ein Joker, der Banken ausraubt, Straßen in Flammen legt und über das Fernsehen Drohungen verbreitet, der Krankenhäuser in die Luft jagt und Senatoren korrumpiert – und nicht an Geld interessiert ist, sondern aus tiefstem Hass und perverser Freude, einer Ideologie des absoluten Chaos heraus handelt. Nolans Film, die entsprechende Analyse der Angst. [...]
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenIm wohl größten und erfolgreichsten Blockbuster der letzten Jahre gibt es eine Szene, in der Feuerwehrmänner alles versuchen, ein brennendes Gebäude und seine Flammen in den Griff zu bekommen. Das Gebäude ist völlig zerstört, lediglich Überbleibsel seines Metallskeletts sind noch zu erkennen. Die Szenerie ist voller Rauch und den Feuerwehrmännern scheint nicht nur deshalb der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Diese Szene, die bereits einen großen, weil atemberaubenden Höhepunkt des Films markiert, erinnert nicht von ungefähr an die Ereignisse des 11. Septembers 2001. Dieses Datum, das nie ein Mensch vergessen wird, der an diesem Tag auch nur irgendeinem Medium folgte, war nicht nur eine Tat unproportionellen Ausmaßes, sondern markierte auch die Geburtsstunde des internationalen Terrorismus, der uns seit dem jeden Tag heimsucht. Nach dieser Einstellung Schnitt, dann steht plötzlich Batman (Christian Bale) vor diesem Trümmerhaufen, sein Cape weht im Wind, ähnlich dem Sternenbanner. Keine Frage, es ist Ground Zero und zugleich die Geburtsstunde des irrationalen Terrors, der Gotham City mit seinen 30 Millionen Einwohnern heimsucht.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenEs wird dunkel im Kino und wenn dieser Film losrattert, sogar noch dunkler: Der zweite Teil einer Neuauflage der Batman-Geschichte lotet die Abgründe in der Seele des dunklen Superhelden und seiner Gegner auf - für das Mainstream-Kino - mutige Weise aus. Der in den USA enorm erfolgreiche und von einigen Kritikern hochgelobte Super-Depressiv-Helden-Film „The Dark Knight“ hat einige Längen, aber vor allem zum Ende hin faszinierend schaurige Tiefen.
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Perry Simm
Kommentar löschen"The Dark Knight" ist ambitionierter und gewagter [als sein Vorgänger "Batman Begins"], will am liebsten alles zugleich sein: Tragödie, Kriminal-Epos, Reflexion über Moral und gesellschaftliche Mechanismen, und das alles im Gewand eines Sommer-Blockbusters. Dadurch wirkt der Film stellenweise hektisch und überladen - vor allem aufgrund der Neigung, seine Themen durch von den Figuren dargebrachte Stehsätze auszudrücken anstatt durch filmsprachliche Mittel. Allen Mängeln zum Trotz ist "The Dark Knight" aber äußerst lohnend und auch bis dato die Batman-Verfilmung, die der Essenz des Stoffs in meinen Augen am nächsten kommt. Als puren Film halte ich allerdings immer noch Tim Burtons "Batman Returns" für das Meisterwerk der Serie.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenVor neunzehn Jahren erntete Jack Nicholson großen Beifall mit Tim Burtons Batman. Im Vergleich zu diesem stylishen, aber unausgeglichenen Film, ist die Weigerung, den Bösewicht zu großspurig einzusetzen, ein großartiger Vorteil von The Dark Knight. Es ist ein wahrhaftes Ensemble-Stück, was man nicht von jedem 180-Mio.-Dollar-Franchiseprodukt sagen kann. Ledgers Szenen sind spärlich gesäht, sorgfältig durchgeplant, beginnen oft brutal und sind auf ihre launische Art einprägsam.
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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog
Kommentar löschenThe Dark Knight ist ein Film, der in fast allen Bereichen triumphiert. Durchgängig unterhaltsame Action, nachdenklich machender Inhalt, schauspielerische Glanzleistungen, aufsehenerregende Regie, grandiose Musik: dieser Film hat alles. Er schafft es sogar, auflockernden Humor in genau solchen Dosen zu verabreichen, dass es nicht vom eigentlich todernsten Inhalt ablenkt. Sein durchschlagender Erfolg ist trotz einiger zu vernachlässigender Kritikpunkte also voll und ganz verdient. Letzten Endes schaffte der Film vor allem eines: er zauberte ein Lächeln auf mein Gesicht. Damit ist es der beste Batman-Film, die beste Comic-Verfilmung, der beste Film von Christopher Nolan. Es ist jedoch nicht der beste Film aller Zeiten. Das ist und bleibt meiner Meinung nach Citizen Kane.
The Dark Knight bekommt von mir 997 von 1000 mit Blut und Schminke beschmierten Spielkarten.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenDer Film ist ein gluckenhafter, launischer Eintopf eines urbanen Chaos, der mit einem Kommentar von Darsteller Michael Caine steht und fällt (der wiederum die Rolle des Butlers und Hausweisen Alfred annimmt): Wie er sagt, ist Superman so, wie Amerika sich selbst sieht und Batman so, wie der Rest der Welt Amerika sieht. [...]
The Dark Knight, der in den letzten Monaten der Amtszeit von George W. Bush
in die Kinos kommt, ist zutiefst düster. Er suggeriert, dass Bösewichte unermüdlich sind und dass Helde, sollten sie lange genug leben, das Schicksal haben, als Bösewichte gesehen zu werden.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenIron Man und vielmehr noch Dark Knight, führen das Genre in ganz neue Richtungen. Sie begreifen, wie es viele Comic-Fans ganz instinkttiv auch tun, dass es in diesen Stories um teifgreifende Ängste, Trauma, Fantasien und Hoffnungen geht.
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HulktopF 2011/12/19 02:35:57
Antwort löschennaja iron man besticht eher durch seinen comicnahen humor, nolan eher dadurch,dass batman sehr real wirkt in den comics, und somit auch real in filmen wirken sollte.
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWann haben Sie zum letzten Mal einen Blockbuster gesehen, der makellos war und gleichzeitig zum Nachdenken anregte, der kühn und erschütternd, aber auch pure Unterhaltung war? Dark Knight hat all diese ihm abverlangte, atemberaubende Explosivität und Spannung. Er überrascht die Zuschauer umso mehr, da er das Genre aufbricht und uns einen erschreckenden und lustigen Bösewicht liefert, welcher sich in unsere Erinnerung einbrennen wird.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenEin Film wie die beiden Seiten der TwoFace-Münze: Auf der einen Seite ist THE DARK KNIGHT genau das, was man sich erhofft hatte und noch mehr. Auf der anderen Seite ist der Film leider viel zu akribisch inszeniert. Auf jedes Detail wird eingegangen, nichts dem Zufall überlassen. In einer Welt voller Chaos die unvorhersehbarer nicht sein könnte, wirkt das Ganze checklistenartig und führt zu einer gewissen Disharmonie. Sonst stößt eigentlich nur die visuelle Gestaltung von Aaron Eckhart's Figur auf, die im krassen Gegensatz zum sonstigen Realitätsbezug gehalten wird. Genug gewettert, THE DARK KNIGHT ist ein toller Film. Christopher Nolan zieht mit unsichtbarer Kreide seine Trennlinie zwischen Gut und Böse und benutzt dieses Konstrukt schließlich für seine Figuren. Das Gute gibt es nur so lange wie das Böse existiert. Diese Ansicht ist zwar nicht neu, aber hier fulminant in Szene gesetzt. Heath Ledger ist als Joker eine Wucht und liegt mit diesem überaus unberechenbaren und ansteinflößenden Mimikry noch näher an der Vorlage als Nicholson. Somit ist THE DARK KNIGHT ein wunderbares, moralisches Katz- und Mausspiel, aber auch beeindruckender Action-Thriller.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenIn The Dark Knight sind Gut und Böse fein säuberlich getrennt, mit Batman hier und dem Joker dort - “You complete me” gurrt er einmal, und weiß genau, daß auch Batman nur durch ihn komplett ist. Das trifft den entscheidenden Punkt bestürzend genau: Ohne solche Bösewichter ist Batman eine völlig uninteressante Figur. Heath Ledgers Joker hingegen ist einer der intensivsten, verstörendsten Bösewichter des Kinos.
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Kommentare (525) — Film: The Dark Knight
Kommentar schreibenLöwensteins 2012/05/26 02:08:31
Kommentar löschen4 Jahre nach Kinostart und vor allem nach dem Tod von Ledger traue ich mich an diesen Film.
Dazu kommt, dass ich wirklich keine Freundin von Comic-Verfilmungen bin.
Und genau deswegen: BAMM! BAMMM! BAMM!
Dieser Film ist feinstes, spannendes Hollywood-Kino und zugleich viel mehr.
Die Darstellung Ledgers gleicht in ihrer Bedingungslosigkeit einem Kinski oder einem Nicholson und ist unnahbar, sowie zugleich erschreckend fassbar.
Ein definitives: einmalimlebengesehenmüssen!
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White_Tip 2012/05/24 21:18:45
Kommentar löschenMeiner Meinung nach nicht ganz so stark, wie der Vorgänger. In "Batman Begins" war das Erzähltempo einfach angenehm schneller. "Dark Knight" ist stellenweise doch etwas zu zäh. Die Story selbst, kann mich auch nicht wirklich 100% überzeugen. Vor allem die Teile um Harvey Dent fand ich nicht sehr berauschend und die habe ich dem Film auch nicht abgekauft. Klar nur eine Nebensache, aber sie gehört eben zum Film dazu. Der Kampf zwischen Joker und Batman selbst ist dafür aber echt geil. Die schauspielerische Leistung von Ledger muss ich nicht auch noch loben. Das haben schon genug Leute gemacht.
Technisch ist der Film absolut klasse. Da gibts eigentlich nichts zu meckern. Kamera passt, Soundtrack passt, Rest passt auch.
Toller Film, der vor allem beim ersten Mal mächtig beeindruckt, der aber nach mehrmaligen Ansehen ein paar Federn lässt. Nicht Nolans bester Film, aber dennoch mehr als nur sehenswert.
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Fineout 2012/05/16 13:11:19
Kommentar löschenNachdem der "Neustart" von Batman sehr gut mit "Batman Begins" angefangen hat, freute ich mich extrem auf diesen Film. Alleine das ich meine lieblings DC-Schurken Joker und "Twoface" sehen würde, hat mich sehr ungeduldig gemacht. Und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Dieser Joker sah zwar nicht "klassisch" wie in den Comics aus, aber ich denke das es der beste Joker war, der je in einem Batman-Film aufgetreten ist.
Die gesamte Gotham-Atmosphäre wurde wie im Vorgänger perfekt rübergebracht und die Story war grandios. Dieser Film ist der beste Batman, den ich je gesehen habe.
Und nach diesen beiden top Teilen, kann man nur sehensüchtig auf den Dritten warten.
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sikkmeidack 2012/05/16 01:28:36
Kommentar löschenDas Franchise `Batman` hat myriadenfache Adaptionen gefunden, doch hier ist es zur exemplarischen Perfektion geraten. Eine ausführliche Zusammenfassung der einzelnen herausragenden Faktoren würde sich unwesentlich von allem bisher Beschriebenen abheben und ist somit obsolet.
-warum denn so ernst?-
Nachtrag:
Bei Kostümevents sollte man es tunlichst vermeiden einen verschmierten Heath Ledger Joker zu mimen - das ist durch. Scarecrow aus den ersten beiden Teilen der neo-Trilogie schafft da deutlich mehr Impact.
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Mimuschka 2012/05/16 11:06:38
Antwort löschenschön dich mal wieder zu lesen :-)
sikkmeidack 2012/05/16 11:24:29
Antwort löschenthx. schugga.
Argent 2012/05/13 13:47:03
Kommentar löschenEin Film wie eine Dampfwalze....düster,episch,genial und mit einem Heath Ledger in der Rolle seines Lebens...R.I.P.
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HummelHeXer 2012/05/10 04:39:50
Kommentar löschenWeder die Schauspieler, noch die Story des Films werden dem gigantischen Hype gerecht, muss ich sagen, wenn alle Leistungen ersterer auch solide bis sehr gut sind. Aber irgendwie hat er mich dennoch gepackt die gesamte Spielzeit hindurch und das macht einen guten Film aus für mich. Ich war großartig unterhalten, die ganze Zeit im Film und bis zum Ende in jeder Szene mitgerissen. Ich denke, es ist die gute Mischung aus allem, die diesen Film zu einem wirklich ausgezeichneten Kunstwerk macht. Ein Film darf Schwächen haben, wenn sie seine Stärken nicht verdecken. Und ich denke, das ist bei diesem der Fall. Sehr zu empfehlen, von meiner Warte aus.
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T-Rex 2012/05/09 03:50:32
Kommentar löschenein meisterwerk und einer der besten comic verfilmungen aller zeiten
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Mr. Pink 2012/05/06 16:37:19
Kommentar löschen"The Dark Knight" ist nichts geringeres als ein Meisterwerk. Ein Meisterwerk des Comic- und des Actionfilms. Trotzdem muss man sagen, dass der Film sehr viel schlechter geschrieben ist, als sein Vorgänger. Denn das Problem dieses Batman-Films ist, dass es nicht um Batman geht. Der dunkle Ritter gefällt mir, so wie er hier dargestellt wird, nämlich als grüblerischer, von Zweifeln zerfressener, melancholischer Antiheld, zwar sehr gut, sein Charakter rückt aber zu sehr in den Hintergrund. "The Dark Knight" konzentriert sich in erster Linie nicht auf den Fledermausmann, sondern auf alle Figuren, und vor allem auf die Geschichte, die zwar exzellent erzählt wird und äußerst spannend, aufregend und rasant ist, aber leider auch eine Menge Potential verschenkt, weil man aus dem Mythos um Batman und der Legende des dunklen Rächers noch so viel mehr hätte machen können. Die Figur bietet so viele interessante Ansatzpunkte und hätte noch so viel mehr ausgebaut werden können, wird dann aber sträflich vernachlässigt. Das ist schade, und auch der Grund dafür, dass "The Dark Knight" für mich nicht der makellose Überfilm ist, als welcher er ja gemeinhin gilt.
Dass der Film aber dennoch ein echtes Meisterstück ist und mir insgesamt trotzdem besser gefällt, als "Batman Begins", liegt daran, dass bis auf die, im Vergleich zum Vorgänger schwächelnde Charakterzeichnung und leichte Defizite im Drehbuch, eigentlich alles richtig gemacht wurde. Und daran, dass ein Helden-Film eigentlich immer von seinem Bösewicht lebt. Und der ist hier genial. Der Joker ist ein totaler Irrer, der Batman in den Wahnsinn treiben, und die Stadt ins Chaos stürzen will, dabei aber eigentlich überhaupt keine richtigen Ziele verfolgt, und gar keinen Plan von nichts hat. Das macht ihn so unberechenbar und gefährlich, das macht ihn so einzigartig und faszinierend. Heath Ledgers Performance ist großartig, und ich gönne ihm seinen Oscar auf jeden Fall, möchte aber dennoch anmerken, dass dies hier meiner Meinung nach nicht seine beste Performance ist, und die unglaublichen Lobpreisungen seiner Arbeit wahrscheinlich auch viel mit seinem tragischen Tod zur Zeit der Entstehung des Streifens zu tun haben.
Auch der Rest der Besetzung macht seine Sache hervorragend. So ist der Film, wie schon der Vorgänger, auch in den Nebenrollen prominent besetzt. Neben den bereits bekannten Gesichtern darf diesmal unter anderem Aaron Eckhart als Staatsanwalt Harvey Dent zeigen, was er kann. Maggie Gyllenhaal gefällt mir sehr viel besser, als Katie Holmes, einfach, weil sie sympathischer und die bessere Schauspielerin ist, auch wenn ihre Rolle immer noch relativ nutzlos und lächerlich daherkommt.
Zusammen mit der meisterhaften Inszenierung, dem gelungenen Score, der erstklassigen Kameraarbeit, sowie der perfekten Mischung aus Spannung, mitreißender Action, und sogar einer angemessenen Portion Gefühl und Humor in der ansonsten sehr dramatischen Atmosphäre, ist "The Dark Knight" daher ein fesselnder, durch und durch gelungener Film. Im Vergleich zum durchschnittlichen Blockbusterkino extrem intelligent und anspruchsvoll, dabei aber immer auch darauf bedacht, gut zu unterhalten. Ein großartiger Film, der mich beim ersten Mal geradezu umgehauen hat, und der auch nach mehrmaligem Anschauen nichts verliert.
"Why so serious?"
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Andy Dufresne 2012/04/25 21:21:48
Kommentar löschen"Ich bin wie ein läufiger Hund... ich jage nur fahrenden Autos hinterher... ich wüsste gar nicht, was ich täte, wenn ich eins erwischen würde!"
Ein Film der Bale und Ledger aufeinander loslässt,der den ständig augenzwinkernden Freeman und den britisch-klugen,schwarzhumorigen und lebensweisen Caine als Grand-seigneure des Kinos aufbietet,einen großen der Kleinen wie Hauer besitzt, der den grandiosen Oldman und den unterschätzten Eckhart auf der Seite des Gesetzes hat und auf der anderen den viel zu selten zu sehenden Roberts,kurz Jai White,Murphy und Fichtner gegenüberstellt und der die Frauenrolle mit der einzigartigen Gyllenhall besetzt,ein solcher Film muss schon in die Hände eines Dilettanten gelegt werden um zu scheitern.
Und Nolan erweist sich (ein weiteres mal) als das Gegenteil eines Dilettanten,er plant alles akribisch und durchdacht und setzt es dann mit der selben Akribie um.
Jede Szene sitzt, jede Szene hat ihre Berechtigung und vor allem :Jede Szene ist absolut sehenswert.Und das immer wieder.
Ich war 2 mal im Kino damals und sah den Film die Tage zum sicher 6 oder 7 mal.
Und vor allem wenn man den Film kennt denkt man (dachte ich):Cool, die Bankszene gleich zu Beginn, cool Caine taucht auf,cool, die Parkhausszene, cool, jetzt holt er den Gangster aus China raus, cool jetzt macht der Joker seinen Stifttrick und so weiter und so weiter und so weiter...
Und das hält an über den ganzen Film,er langweilt niemals finde ich,er ist sehr durchdacht und klug (auch wenn er gern manchmal vielleicht noch klüger sein will/wollte und deshalb zum Teil leicht konstruiert wirkt) und die Action ist schlicht awesome,hart,direkt und ohne Schnick Schnack.
Ganz groß inszeniert und ganz groß in der Wirkung.
Ein Wort noch zu Ledger: Verdient.
Jede einzelne der unzähligen Lorbeeren und Preise und Würdigungen hat er verdient.Was er zeigt ist einzigartig,herausragend und schlicht genial.
Das dieser Schauspieler uns so früh verlassen hat ist eine Tragödie, man bedenke nur wie viele Rollen noch in ihm steckten, was er noch alles hätte spielen können.
Alles in allem großes,bombastisches, hartes,grimmiges Blockbusterkino mit Kopf und einem Hammercast.
"Also jagen wir ihn,weil er es ertragen kann.
Denn er ist kein Held,er ist ein stiller Wächter,ein wachsamer Beschützer,ein dunkler Ritter."
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J!GS4W 2012/04/25 21:36:20
Antwort löschenAuch wenn ich kein großer Nolan Fan bin, mit dem Ding hat er mich auch gekriegt. Ich bin aber mehr als skeptisch, ob er das wirklich nochmal mit dem Ende der Trilogie schafft. Ich bezweifle es stark!
Joeyjoejoe17 2012/04/25 21:42:44
Antwort löschenTDKR wird bestimmt richtig gut werden, aber wohl an der übergroßen Erwartungshaltung der Fans scheitern. Ich freu mich drauf!
SoulReaver 2012/04/25 21:48:23
Antwort löschenFand BB zwar besser, aber TDK war auch stark und TDKR wird ebenfalls stark. Hardy, Levitt, Cotillard + bekannter Cast + Nolan sprechen einfach für sich.
Andy Dufresne 2012/04/25 21:51:48
Antwort löschenIch glaub auch das Rises was wird und dieses Raunen in Vorfeld ignorire ich einfach.
Die Ex meines Onkels sagte immer :"Ist wie schlechter Sex.Der ist immer noch gut,ist schließlich Sex." :D
Man ersetzte Sex in dem Fall mit "ein Nolan-Batman" :D
Joeyjoejoe17 2012/04/25 21:53:48
Antwort löschenpassende Metapher :D
Andy Dufresne 2012/04/25 21:58:32
Antwort löschenDanke :D@Souli:Ebend
MasterZ 2012/04/25 22:28:23
Antwort löschenAndy du Hund :D ich frag mich bei mittlerweile ob du nicht Tatsächlich ein läufiger eierleckender Hund bist :D
Andy Dufresne 2012/04/25 22:31:53
Antwort löschenHab nie behauptet keiner zu sein!:D
FilmFreeza 2012/04/26 06:53:08
Antwort löschen@J!gsaw: Der Film kann ja schon alleine nicht so gut werden, da Ledger nicht mehr da ist.
@Andy: Kann dir nur zustimmen, Lieblingsfilm<3
Andy Dufresne 2012/04/26 13:50:32
Antwort löschenBei Ledger hieß es schon das passt nicht,Nicholson sei der ewige Joker und ich bin mir zu 100% sicher das Tom "Bronson" Hardy das Ding wuppen wird!
SoulReaver 2012/04/26 15:20:23
Antwort löschenEben Andy, hät ich WARRIOR vorher nicht gesehen, würd ich Hardy ne geile Vorstellung nicht zutrauen. Aber er wird Bane zum brodeln bringen und den Kinosaal zerstören.
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Joeyjoejoe17 2012/04/26 15:30:12
Antwort löschenVor TDKR unbedingt noch Bronson anschauen, da ist Hardy einfach fabulös!
Andy Dufresne 2012/04/26 15:43:55
Antwort löschen@Souli :Genauso wird es kommen!
@Filmfreeza:Mach das was Joey empfiehlt :D
Flatout 2012/04/24 09:29:26
Kommentar löschenBei diesem Film stimmt einfach alles: Cast, Action, Drama... Es ist egal wie weit der Film von den Comics entfernt ist. TDK ist einfach eine andere Geschichte, die auf möglichst realistische Weise erzählt wird.
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Private W. Hudson 2012/04/24 01:24:41
Kommentar löschenMh mochte Batmans Return nicht wirklich aber nu is für mich die Klappe zu und der Affe tot.
Für mich ist der DUNKLE RITTER ein typischer MTV Film, die Meinung der Zuschauer wird einfach nur kopiert und von Mund zu Mund weiter gegeben. Heath Ledger ist ok aber auch nicht besser, den Gipfel gabs dann bei den Oscars.
Bale, die Diva, spielt wie ein Stück Seife und nervt mich als Bruce Wayne bis nah ans Erbrechen. Freeman spielt sehr neutral, Oldman ist es nicht wert ihn hier zu beschreiben - schade, er kann soviel mehr! Der Film ist nich am Comic (selber Name) dran, die Figuren sind recht lieblos aufgebaut und dienen nur dem Film, manche meinen ja Bales Figur entwickelt sich , ich finde dass es nur aufgesetzt is wenn Batman ausrastet. Der einzige der sich sichtbar ändert is Dent => Twoface..aber auch zu aufgesetzt und absehbar erzwungen. Seine Dialoge zielen alle schon auf das Finale hin. Alles zu käsig. Für einen Actionfilm zu erzwungen, für ein Drama zu aufgesetzt. Batman nervt mit seiner Stimme, wobei ich die englische noch schlimmer finde als die deutsche Version (und ich bevorzuge jeglichen Film im Original). Habe den Film 2ma im Original gesehen und nu auch auf Deutsch im Tv.
Total überbewert, ja liebe Leute..sprecht nich immer denen nach die eh nur verkaufen wollen. Wenn ich den Trailer zum neuen Werk sehe wird mir ganz, ganz schlecht (ok sieht nach tollen visuellen Effekten aus, das fliegende Batmobil schaft es doch erstmals den geilen Look vom Landungsschiff aus Aliens zu erreichen ^^) US-Militär freut sich!!^^. Und die Kritiken werden sich wieder überschlagen an tollen Bewertungen! Evtl. nicht so toll wie bei The Dark Knight aber immer noch was, das als als das neue Hollywood (welches in den 80ern eh starb) beschriehen wird. Das seh ich so kommen. Autsch. Ich finde Filme die sich ernst nehmen und noch immer versuchen einen Superhelden mit Ohren an der Maske zu verkaufen sind nicht mehr zeitgemäß, dass beste Beispiel ist Watchmen. Hier nimmt sich der Film weniger ernst, entfernt sich (dank des Comics) von der realen Welt und kreiert eine grandiose Farce die quasi die selbe Frage behandelt. Was hat ein Verbrechensbekämpfer ohne Rechte in unserer Welt zu suchen!? Es wird Zeit das der Nolan Hype aufhört. Er ist nich so schelcht wie McG oder Bay, nein, ist er nicht - das wäre auch schwer zu toppen. Aber ist einfach gehypt (wie auch Herr Ozean Elf) und steht mit seinen Aussagen dem alten Film in nichts nach. Ein netter Versuch mit teilweise doch grandiosen Actionszenen (das Intro is toll fotografiert) aber auch wirklich krassen Aussetzern (oh mein Gott: das Bat-Bike) und Figuren die seit den letzten Star Wars Filmen schon altbacken waren. Schade, denn der Comic war eigentlich genial und düster..aber diese Hollywood vermatsche (pg13) Version is wie bei Termiantor 4 (der nur mies und zum weggucken war) noch peinlich. Dann doch lieber die alten Filme im Comicstil, Teil 1 und 2 sind für mich immer noch visuel mit das Beste was im verfilmten Bildchenbereich zu gucken gibt. Nolan sollte kleinere Brötchen backen, das hat Inception schon sehr eindeutig bewiesen (dagegen is Matrix 3 ja schon wieder gut!!)! Vllt. ma mit Bale wie Herr Herzog nen Low Budget Film drehen wo es nich um Effekte und Masken geht sondern ums reine Schauspiel. Ich werd mir jedenfalls den nächsten dunklen Ritter nich mehr antun. Teurer ist halt nich gleich besser, und MTV bildet weiterMeinungen!
Fazit: Schauspieler die gelangweilt sind, n Score der nervt (das thema is ja ma wirjlich ganz, ganz unten), Comiceinlagen die peinlich sind, Charaktäre die sich schwarz auf weiß entwickeln, teilweise wirrer Schnitt, ein Batman wie man ihn sich als Superpussy nich denken will, ein zungenkauender Super-Villian und ein unausgereifter Gewaltfilm der nich weiß ob er für Kinder oder Großmütter ist. REINFALL
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Marteria. 2012/05/21 02:21:04
Antwort löschenIch spreche niemanden nach und habe mir meine Meinung zum Film auch gebildet, als der Hype noch nicht ausgebrochen war, bzw. ich davon wusste. Und für mich ist es mein lieblings Film. Ich denke du stehst mit deiner Meinung da ziemlich alleine.
Es gibt zwar manche die sagen, es wäre zu weit vom Orginal entfernt, aber selbst die hardcore Batman-Nerds werden mir dabei zustimmen wenn ich sage, dass Heath Ledgers Leistung mit "ganz okay" zu bezeichnen, ein enorme Untertreibung wäre. Ob er den Oscar verdient hat, ist eine andere Sache (hat er zwar imo, aber darum geht's hier nicht).
Ich denke nicht, dass du den Film wirklich objektiv betrachtet hast.
The Director 2012/05/23 00:02:17
Antwort löschenirgendwo hat er aber recht. ein grandioser joker macht keinen film. was den joker angeht, bin ich sowieso geteilter meinung. heath ledger hat ihn super gespielt aber die figur an sich ist im verlauf des films nicht immer sie selbst geblieben. so könnte ich mich z.B. immer wieder über diese eine szene aufregen, in der er sich von dem explodierenden krankenhaus entfernt. wieso sieht er nicht hin? hat der joker es echt nötig, auf irgendeine weise cool oder unauffällig zu wirken und nicht die explosionen zu bewundern? er liebt doch das chaos, wieso zur hölle sieht er sich das spektakel also nicht an? das wirkt z.B. vollkommen unglaubwürdig und künstlich. und zum schluss merkt er, dass irgendwas nicht gezündet hat und auf einmal liegt ihm diese letzte explosion ganz besonders am herzen. bisschen peinlich, der joker, der vorher immer bedrohlich und unberechenbar wirkte, ist auf einmal ein kleines als arzthelferin verkleidetes kind, das mit bomben spielt. hat mich an die letzte szene aus "shooter" erinnert, wo mark wahlberg auch das haus egal ist, das gerade hinter ihm in die luft fliegt.
die figur, batman, ist in diesem film zu einem asozialen nebencharakter verkommen, der seine mitbürger mit dummen sprüchen demütigt, obwohl sie ihm nur versuchen zu helfen. da fragt man sich von anfang an, für wen er eigentlich die stadt rettet.
the dark knight ist ein guter film, aber es gibt viele stellen, die mich einfach rausreißen, weil sie einem einfach so dreist ins gesicht springen. wieso muss sich bruce wayne zuerst eine moralpredigt von lucius fox anhören, bevor er sein neues überwachungssystem benutzen darf, ich meine, menschenleben stehen auf dem spiel, was soll der mist? warum sieht two face in einem vor realismus strotzenden film nach seiner gesichtsverbrennung auf einmal aus wie ein ausstellungsstück von gunther von hagens?
ich hab dem film 7,5 punkte gegeben, er hätte von mir 10 bekommen können, wie sein vorgänger, wenn er in sich stimmig gewesen wäre. zu viele kleinigkeiten stören einfach das filmerlebnis. soweit kann ich verstehen, wenn einem der film nicht gefällt. 2,5 find ich dann aber doch etwas untertrieben. Außerdem sollte man hier den film bewerten und nicht seine Nähe zu gleichnamigen comics. "shining" von stanley kubrick ist auch ganz anders als das buch und trotzdem ein klassiker.
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Marteria. 2012/05/23 21:15:13
Antwort löschenBei der Krankrenhaus Szene stimme ich dir zu. Da hätte man jetzt nicht einen auf cool machen müssen. Das passt tatsächlich nicht zu ihm. Aber wegen dieser einen Szene, lass ich mir den Film nicht kaputt machen, bzw. mich aus der Atmosphäre rausziehen.
Das mit Two Face ist mir jetzt nicht so negativ aufgefallen. So extrem negativ aufgefallen, ist mir das jetzt nicht. Hatte eher ein wenig Comic-Charme.
Insgesammt fand ich einfach die Bewerung von 2,5 einfach lächerlich. Klar, Filme sind Geschmackssache, aber bei solchen Bewertungen, hat man den Film einfach nicht objektiv betrachtet. Das gleiche wenn man schauspielerische Leistungen beurteilt. Eine 7 - 6.5 ist meiner einung nach das Mindeste was man geben sollte.
The Director 2012/05/24 01:04:18
Antwort löschenjo, stimm dir zu, 2,5 für diesen film ist keine objektive bewertung, 6,5 sollten schon drin sein. aber wenn W. Hudson ihn wirklich so schrecklich fand, bekommt er dafür vielleicht filmempfehlungen, die besser zu ihm passen ^^ oder was auch immer.
freut mich, dass es doch noch jemanden gibt, der mich mit der krankenhausszene versteht. die meisten fanden das einfach nur witzig, während ich um die schöne szene trauerte, die doch um so vieles origineller hätte sein können. ich verstehe wenn einen sowas nicht sonderlich stört, ich bin für solche "unstimmigkeiten" einfach zu sensibel.
z.B. fällt mir, wenn ich an inception denke, zu allererst immer diese szene ein, in der cobbs und die andere da an der ecke die wand hochgehen. diese einstellung sieht so schlecht bearbeitet aus, dass sie mir einfach als großer optischer "schwachpunkt" des films hängengeblieben ist. am liebsten würd ich sie wegradieren und selbst neu drehen, weils so kacke aussieht :D das ist im übrigen auch der grund, weshalb ich cgi-effekte und somit das gesicht von two-face nicht einwandfrei ertragen kann. ich kann locker über logikfehler (two-face kann mit zwei halben lippen normal reden) hinwegsehen, aber ein film sollte nunmal so gemacht sein, dass man glauben kann, was man da sieht. ich kann two-face sein gesicht einfach nicht abkaufen :D
MacArnold 2012/04/23 22:57:49
Kommentar löschenThe Dark Knight ist am weitesten von dem Comic entfernt. Finde er hat ja schon eigentlich nichts mehr mit der Figur zu tun, wenn man mal von dem Kostüm absieht. Einen angreifbaren, von selbstzweifeln geplagten Antihelden möchte ich nicht in so einer Comicverfilmung sehen. Der Film will realisitischer wirken, glaubhafter – aber genau deswegen wirkt das ganze ziemlich unglaubwürdig. Man möchte ihm ja fast schon nen Termin beim Therapeuten machen, damit er sich mal aussprechen kann, lächerlich…
Batman begins fand ich noch okay. Aber die Fortsetzung ist viel zu lang, dreht sich im Kreis mit zuvielen Handlungssträngen...
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Thewlis 2012/04/23 14:10:33
Kommentar löschenChristopher Nolans Filme schaffen es für gewöhnlich unheimlich zu polarisieren. Mit The Dark Knight hat er Batman in ein neues Gewand gesteckt und überzeugt besonders durch die herausragende Darstellung des Heath Ledger als Joker.
Bruce Wayne ist weiterhin nachts als Batman unterwegs und beschützt Gotham City vor dem Verbrechen. Gemeinsam mit Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent jagen sie die Mafia und schaffen es auch fast diese aus dem Verkehr zu ziehen, doch dann taucht ein neuer wahnsinniger Schwerverbrecher auf: der Joker.
Zieht man den Vergleich mit den Filmen aus den 90er von Tim Burton und Joel Schumacher erscheint "The Dark Knight" deutlich moderner und weniger fantastisch. Mit deutlich mehr realitätsnähe ist "The Dark Knight" viel mehr auf das Mainstream getrimmt und spricht dementsprechend eine viel größere Masse an.
Nolans konsequente Neuinterpretation des dunklen Ritters erreicht mit diesem Film eine neue Stufe: böser, gemeiner, wahnsinniger und vor allem: aufregender.
Mit der Einführung des Jokers hat man den wohl interessantesten Gegner aus dem Batman-Universum gewählt. Und so ist es nicht erstaunlich, dass gerade Heath Ledger mit seiner herausragenden Leistung es schafft den ganzen Film auf ein neues Attraktivitätsniveau zu heben. Ein weiterer großer Sympathiepunkt wird durch die Charakterisierung des Jokers eingeheimst. Denn dieser wird nicht als der typische Antagonist dargestellt. Er ist nicht an Geld interessiert. Er liebt und lebt das Chaos. Mit einer perversen Freude symbolisiert der Joker das Chaos und die Angst.
Durch den frühen Tod des Heath Ledger erhielt "The Dark Knight" einen weiteren Populationsschub, was sich nicht nur an den Kinokassen sondern auch für Nolan positiv auszahlte.
Wie in vielen seiner Filme greift Christopher Nolan gerne auf eine Bandbreite von Stars zurück: Christian Bale, Gary Oldman, Michael Caine, Morgan Freeman, Aaron Eckhart, Maggie Gyllenhaal und natürlich Heath Ledger geben dem Film auch die nötige schauspielerische Klasse.
Christian Bale als Bruce Wayne/Batman wird verzweifelt in den Vordergrund gerückt und man versucht ihn nicht neben dem Joker als blassen, langweiliger Rächer für das Recht wirken zu lassen. Das gelingt leider nur schlecht als recht, denn Ledger versteht es sich als Joker zu profilieren und drückt Bale so leider in den Hintergrund.
"The Dark Knight" ist ein Film der seine Bekanntheit absolut verdient und ein schönes Abschiedsgeschenk von Heath Ledger darstellt. Ruhe in Frieden.
Außerdem zu lesen auf:
http://filmstuff-thewlis.blogspot.de/
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morlock 2012/04/23 11:35:14
Kommentar löschenEiner der erfolgreichsten Filme aller Zeiten?
Am Arsch.
Todlangweilig und pathetisch.
Wie schafft es Batman eigentlich Gewehrläufe zu verbiegen?
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Paolo Colella 2012/04/23 12:21:43
Antwort löschenHast du überhaupt den ersten Teil gesehen? Oder hast du mit em zweiten Teil gleich losgelegt? Wenn du den zweiten Film wirklich gesehen hast, dann hättest du gesehen, dass er es nicht mit seiner blosen Hand die Gewehrläufe verbiegt. Einer der besten Comicverfilmungen die es gibt und dient, als Vorbild für alle Comicverfilumgen die danach kamen. Vorallem der erste Film: Batman Begins, hat gezeigt wie man ein richtiges Reboot macht.
morlock 2012/04/23 12:45:37
Antwort löschenBB habe ich mal gesehen.
Aber ich kann mich an die Sache mit den Läufen nicht erinnern.
Wie geht das nun?^^
C_C 2012/04/23 12:53:29
Antwort löschenAlter... schweig lieber einfach. So oberflächlich wie du Filme kuckst, bist du nicht würdig, Kommentare dazu zuverfassen.
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morlock 2012/04/23 12:57:43
Antwort löschenWer hat dich denn gefragt?
C_C 2012/04/23 13:08:12
Antwort löschendu
morlock 2012/04/23 13:11:41
Antwort löschenSelber.
Markbln 2012/04/23 13:44:50
Antwort löschenDoch, ich muss auch sagen, dass mich die gestrige TV-Sichtung auch nicht mehr so gepackt hat (gebe aber gerne zu, dass der Film eben ohne Werbeunterbrechung und auf großer leinwand nochmal zulegt). Nichtsdestotrotz fand ich es tatsächlich auch etwas pathtisch und besonders Batmans übertheatralische, verzerrte Stimme nervte mich zusehends. Dagegen sind aber Heath Ledgers Joker, die Inszenierung und der treibende Soundtrack nach wie vor einfach gigantisch.
C_C 2012/04/23 14:08:36
Antwort löschennaja, es muß schon klar sein, daß Batman hier im eigenen Film eher die Nebenfigur ist. erst am Ende bekommt er relevanz, als er als Dark Knight, als Sündenbock herhalten muß.
Joker und Harvey Two-Face sind die relevanten Charaktere...
morlock 2012/04/23 18:52:06
Antwort löschenDie Wandlung von Dent war wenig überzeugend, ähnlich wie schon die von Anakin in Darth Vader.
Wirkte ganz schön aufgesetzt.
Aber was war bei dem einfallslosen Drehbuch schon von Belang?
Für Erwachsene zu kindisch und für Kids schon wieder zu brutal.
Mich hat selbst das Videospiel Arkham Asylum storytechnisch mehr gefesselt.
Ich finde den Film schrecklich und würde mir da lieber nochmal Watchmen anschauen.
Und das will was heißen.^^
Nix gegen die Performance von Ledger, aber dieses Lippenlecken ging mir auch irgendwann auf den Keks.
Bei Nolan vermisse ich die Nähe zur Vorlage und realistisch sind die Filme auch nicht wirklich.
Und wie geht das nun mit den Gewehrläufen?^^
Paolo Colella 2012/04/23 20:25:24
Antwort löschenSoory aber, wenn du das mit Gewehrläufen im Film nicht weisst, hast du für mich The Dark Knight, nicht richtig gesehen.
Was ich aber am wenigsten verstehe, wieso du eigentlich einen guten Film und Game Geschmack hast, aber diesen Film nicht magst.
Hast du überhaupt Batman Begins als gut empfunden? Wenn man beide Filme gesehen hat, dann kann man nicht sagen, dass der Film einfallslos ist und überhaupt nicht als kindisch bezeichnen. Ich sage nicht, dass der Film perfekt ist, aber er ist für mich nah dran. Oder empfindest du, dass der Christopher Nolan überbewertet ist? Für mich ist er eine grosse berreichung für die Blockbuster Filme der neuen Generation. Und man sieht es, dass er mit seinen Batman Filme in der Filmwelt etwas bewirkt hat. The Dark Knight Rises wird beweisen, dass seine Batman Trilogie sehr abgerundet sein wird.
Dolly Zoom 2012/04/23 20:29:26
Antwort löschenPass einfach besser auf: http://www.youtube.com/watch?v=I-66a3NMKNs bei ca. 1:41 :-) Wenn du schon so einen insert shot übersiehst, befürchte ich fast, dass dir noch weitaus mehr entgangen ist. :-P
C_C 2012/04/23 22:13:13
Antwort löschenDents' Wandlung ist 100% schlüssig.
"You either die a hero or you life long enough to see yourself become the villain."
Und die Szene im Krankehaus mit der Münze!
"you live"
flips Coin
"you die"
Joker: "Mhm, now we are talking..."
Unfassbar genial.
Und das mit dem Gewehrlauf ist sogar soundtechnisch unterlegt, dahingehend, daß klar wird, daß Batman hier eine Mechanik verwendet, die ihn kraftmäßig unterstützt.
Intimidate ist hier das Zauberwort.
Private W. Hudson 2012/04/24 01:51:11
Antwort löschen--er film is nichts Halbes, nichts Ganzes... Weit davon entfernt n Klassiker zu werden! Waterworld wurde es auch nie^^
C_C 2012/04/24 09:34:21
Antwort löschenja, wegen Leuten, die die Filme nicht kapieren.
"Ja, das hat man doch häufig!"
"Was?"
"Dass die Dummheit sich durchsetzt!"
(The Day After)
morlock 2012/04/24 11:35:50
Antwort löschen@C_C
Was gibt es bei dem Film nicht zu verstehen?
Auf dein Geschwätz werde ich zukünftig nicht mehr eingehen.
Außer substanzlosen und unsachlichen Angriffen kommt von dir nix rüber.
@Paolo Colella
TDK habe ich jetzt zum zweiten Mal gesehen.
Fand ich genauso langweilig wie beim ersten Mal.
BB habe ich erst ein Mal gesehen.
Ist ganz okay, aber auch ein bisschen lahm.
Die Idee einen realistischen Batmanfilm zu machen finde ich prinzipiell nicht schlecht.
Nolan finde ich als Regisseur auch okay.
Ob das aber besonders gut gelungen ist, lasse ich dahingestellt.
Sicher, bei der Masse an wirklich grottigen Comicverfilmungen stechen die Nolan-Filme hervor.
Aber insbesondere TDK hat mich ziemlich kalt gelassen und den ganzen Hype kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Und was die Sache mit dem Gewehrlauf angeht:
Ich will mich sicher nicht an solchen Details hochziehen.
Deswegen finde ich den Film weder schlechter noch besser.
Das ist eine Comicverfilmung und die muss nicht realistisch sein.
Auch wenn die Filme von Nolan versuchen realistisch zu sein.
Was bei TDK, wie ich finde, schon unfreiwillig komisch wirkt.
Aber man hätte das auch erklären können, wie das Gimmick funktioniert.
Mich hätte jetzt einfach konkret interessiert, WIE es funktioniert.
Dass irgendein hydraulischer Mechanismus dahintersteckt, hätte ich mir selber denken können.
Wird nur leider im Film nicht erklärt.
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C_C 2012/04/24 12:10:29
Antwort löschendu hast selbst bewiesen, daß du nix kapiert hast und oberflächlich guckst, hast aber die Fresse auf. Was willst du eigentlich!?
The Director 2012/05/23 00:18:50
Antwort löschenwenn morlock oberflächlich guckt, was mach ich dann? ich wusste noch nichtmal mehr dass irgendwelche gewehrläufe verbogen wurden ^^ ich finde, dass die gesamte erste szene kompletter blödsinn ist. ein batman, der ehrenhafte bürger gothams niederprügelt, um sie dann mit seinem schulterpolster-spruch zu dizzen. ein batman, der sich für was besseres hält, alles andere als heldenhaft ^^
Filmfanatiker 2012/04/23 01:00:54
Kommentar löschenMal wieder eine Lobeshymne auf diesen Film...Ein geniales Meisterwerk...Allein der Soundtrack erzeugt so eine Spannung, wie kaum ein anderer Film.
Ledger spielt fantastisch und fanatisch den Joker.
Bale hält sich erstaunlich zurück...eben halt Batman.
Oldman steht die Rolle des Gordon ebenso.
Aaron Eckhardt passt zum Saubermann.
Caine und Freeman die Altmeister vor dem Herrn...
Insgesamt selten so einen intelligenten, spannenden, aufwühlenden und abstrusen Film gesehen.
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HopeWithinChaos 2012/04/22 16:51:30
Kommentar löschenEin fantastischer Film! "Batman Begins" war schon gut, aber das hier setzt dem Ganzen die Krone auf.
Die tollen Schauspieler (Heath Ledger ist genial!) und das grandiose Setting lassen die gelegentlichen Längen verschmerzen.
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Dachsman 2012/04/22 15:25:16
Kommentar löschenDer australische Journalist und Spieleentwickler Ben Croshaw hat einmal sehr treffend festgestellt: "[...] Batman is always the least interesting aspect of anything he's in." (Zu finden in dieser sehr treffenden Kolumne, unter den vielen sehr empfehlenswerten Texten und Videos auf escapistmagazine.com: http://www.escapistmagazine.com/articles/view/columns/extra-punctuation/9212-The-Sandbox-Killed-Batman )
Das ist ein treffender Kommentar, der auch sehr gut auf andere Superhelden ausgeweitet werden kann. Die Antagonisten in einem entsprechenden Film sind immer nicht nur die interessanteren Charaktere, sondern auch die kreativeren, während Batman stets den Status Quo aufrecht halten möchte. In unserer Welt wäre Bruce Wayne wahrscheinlich FDP-Wähler und würde den SPIEGEL lesen.
Dementsprechend ist es Nolan sehr zu Gute zu halten, dass er sich für seinen Film zwei starke und interessante Antagonisten gesucht hat, die von entsprechenden Schauspielern verkörpert werden. Die Fledermaus hält sich, seinem Gestus entsprechend, zurück und taucht nur auf, wenn es notwendig ist. Am Ende sprechen alle nur über Heathe Ledger und seinen Joker.
Ja, nur weil er halt gestorben ist, so eine Rampensau.
Die Bösewichte sind das Herzstück des Filmes, sie kontrollieren ihn und lassen alle anderen Figuren zu Spielbällen werden und schaffen es selbst Nolans Grunzebatman endlich interessante Züge abzuverlangen.
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David "Noodles" Aaronson 2012/04/22 16:40:13
Antwort löschenNein, Bruce Wayne wäre der Besitzer des SPIEGELs!
Der Joker ist hier schon Herz des Films, wobei sich Nolan spürbar Mühe gibt die Titelfigur im Mittelpunkt zu stellen (bei "Batman Begins" aber besser in Szene gesetzt).
inceptionfan 2012/04/18 20:20:20
Kommentar löschenAbsolut grandioser Film! Klasse Handlung, Soundtrack, Schauspieler...! Mehr kann man dazu nicht sagen! Und die FSK 16 freigabe ist meiner meinung nach durchaus berechtigt...
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Aida-Sophie 2012/04/17 20:04:58
Kommentar löschenDas ist mal ne Performance von Heath als Joker. Unglaublich, wie er in seiner Rolle aufgeht!
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Tarokko 2012/04/15 02:01:59
Kommentar löschenEinfach Spannend sensationelle Effekte und Sound mit großartigen Schauspielern wie Health Ledger, der leide gestorben ist und Christian Bale . Freue mich riesig auf The Dark Knight Rises :D leider aber ohne Health :(
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