The Dark Knight Rises - Kritik

The Dark Knight Rises

GB/US · 2012 · Laufzeit 164 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller · Kinostart
  • 10
    Markiman 04.02.2016, 15:54 Geändert 05.02.2016, 06:57

    Nach einem Film wie The Dark Knight ist es immer schwer das Niveau zu halten oder gar annähernd zu erreichen. Doch The dark Knight rises hat es meiner Meinung nach geschafft und ein mehr als würdiges Finale für die Trilogie geboten. Natürlich wird er nie ganz mit Dark Knight mithalten können. Der Schurke ist nicht mehr so bedrohlich, nicht mehr so gut eingeführt. Aber macht das etwas? Nein, denn The Dark Knight rises bietet beste Unterhaltung und weist alle Kriterien auf die ein Film dieses Genres erfordert. Die Einführung Catwomans war meines Erachtens nach eine sehr gute Idee. Aber einen Kritikpunkt habe ich dagegen schon ein zuwenden.
    Na gut, nennen wir es mal nicht Kritikpunkt. Es ist einfach etwas dass mich stört, obwohl es irgendwie gar nichts mit dem Film zu tun hat:

    Ich muss immer an den Catwoman Film denken.

    So, jetzt ist es raus. Es tut mir leid den Namen dieses Film genannt zu haben aber es musste raus.;) ^^^

    Anne Hethaway spielt Catwoman gut. Christian Bale macht seinen Job sowieso wieder super, auch wenn man ihn im Batman- Anzug nicht sehr oft zu sehen bekommt, was ich allerdings schade finde.
    Tom Hardy gibt einen sehr guten Schurken ab, aber nichts ist vergleichbar mit Heath Leagers Joker.
    Im großen und Ganzen kann ich selber sagen dass er schlechter ist als The Dark Knight. Aber hätte man sich wirklich erwarten können, dass er seinen Vorgänger noch toppt?
    Ich glaube das ist und war unmöglich.
    The Dark Knight wird wohl immer der beste Batman Film bleiben, doch nicht weit dahinter liegt dieser Teil. Und dieser wird auch von niemandem mehr übertroffen werden. Die wirklich einzige Chance diese Hürde zu schaffen liegt bei Batman vs Superman, aber das wage ich zu bezweifeln. Wir werden sehen. An Dark Knight geht er sowieso nicht vorbei.
    Ich hoffe die Batman Reihe wird niemals mehr remaked, denn das würde man nur vermasseln.

    Meiner Meinung nach verdiente 10 von 10 Punkten. Und das Herz gebe ich mal mit dazu.;)

    P.S.

    " Ich bin Batman!"

    6
    • 8

      Spannender Thriller und ein super Cast und der Regisseur macht das auch ganz gut. Hier muss ich nicht viel sagen das macht meine Bewertung schon der Film ist SEHENSWERT!!

      • 9
        brucelee76 20.01.2016, 19:01 Geändert 20.01.2016, 20:19

        Hi Leute,

        also gut er kommt an manchen Stellen etwas platt vor.
        Doch mal abgesehen davon, ist es ein "geiler und düsterer" Psycho-Anarcho-Aufstand gegen Batman und Friends.

        Ein Mega-Cast zum Zunge schnalzen!! Score und Bild-Design sind Tip-Top.

        Mein Fazit: Batman TDNR ist ein würdiger Abschluss! Und Mietze-Katze Anne zeigt Krallen mit Charisma und Sex-Appeal.

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        • 7

          Nicht schlecht, kommt aber an "The Dark Knight" nicht annähernd heran.
          Man muss aber auch zugeben, dass es fast unmöglich ist "The Dark Knight" irgendwie zu toppen.

          • 10

            Einer der besten Batmans. Ich versteh nicht warum der so unbeliebt war. Der war doch super. Tom Hardy war super als Bane und Anne Hathaway war eine gute Catwoman. Die Story war interessant und spannend.

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            • 5 .5
              RealMagnum 15.12.2015, 23:49 Geändert 16.12.2015, 15:11

              Der hochkalibrige Cast ist das Einzige was ein Abstürzen des letzten Teils der batman Trilogie unter den Durchschnitt verhindert. Die Schwächen sind einfach zu viele. Als Stärke kann man den hochkalibrigen Look des Films, der schon in den Vorgängern vorhanden war und den hochkalibrigen Cast anführen.

              Schwächen sind die Kampfszenen, noch deutlicher als im Vorgänger vorhanden. Bane's Maske nimmt ihm die Möglichkeit zur Mimik und die Audioqualität ist schlecht und monoton, muss das wirklich sein? Das Finale ist langgezogen und mit klischeehaftem Pathos durchsetzt und der Plottwist kurz vor Schluss lässt einen den Kopf schütteln.

              Alles in allem nicht empfehlenswert und ein unwürdiger Abschluss der Batman Trilogie.

              • 7 .5

                Auch hier ist die Bldersprache wieder betörend eindringlich und ganz stark.
                Die Cast ist auch Hochklassik und überzeugend.
                Für mich ist der Film aber eindeutig zu lang gestreckt und mitunter etwas zu selbstverliebt wirkt und sich in Nebensächlichkeiten verliert.
                Handwerklich einsame Spitze, aber hat nicht die Wucht der vorgänger von Nolan.

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                • 5

                  eigentlich ein guter film, der aber für mich nicht mehr viel mit einem "batman-film als solcher" zu tun hat

                  • 7 .5

                    ein paar gute ideen hat der film, dabei bleibt es aber auch, reicht um es sich anzusehen!

                    • 10
                      Kalleyeti 13.11.2015, 00:51 Geändert 13.11.2015, 00:53

                      Dritte Teile einer Trilogie . Das ist oft nicht einfach . Bei Matrix fällt der dritte stark ab . Auch bei x-Men ist der nicht mehr so doll . Nicht aber hier ! " The Dark Knight Rises " übertrifft seine Vorgänger sogar noch . Hier ist Nolan voll in seinem Element . So ist "The Dark Knight Rises " kein herkömmlicher Actionfilm mehr sonder visionäres Actionkino wie es das vorher noch nie gab . Wenn die beiden "Armeen " von Cops und Verbrechern aufeinander treffen so ist das kein taktisches vorrücken wie man es aus anderen Filmen kennt ,nein es erinnert eher an Klassische "Schlachten Gemälde " . Zudem wird der in den beiden ersten Teilen begonnene Handlungsbogen fortgesetzt . Und wurde Bruce Wayne im ersten Teil zum dunklen Ritter indem er seine Angst besiegte so muß er nun seine Angst wieder finden um seinen größsten Gegner zu besiegen -Bane . Tom Hardy steht dann auch Heath Ledger in nichts nach . So wird " The Dark Knight Rises " der grandiose geniale verdiente Abschluß der Dark Knight Triologie .

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                      • 6

                        !Achtung, diese Review beinhaltet Spoiler!
                        Schade, aber The Dark Knight Rises ist im Vergleich zu den großartigen Vorgängern Batman Begins und The Dark Knight (fast) nur noch Mittelmaß. Die Story hat einige gute Ansätze, dümpelt aber die knapp 164 Minuten nur so vor sich hin und von den für Christopher Nolan untypischen Logiklücken wollen wir gar nicht erst anfangen. Dann hab ich eine Fehlbesetzung zu bemängeln: Anne Hathaway als Selina Kyle aka Catwoman. Mir fehlte bei ihrer Version der Figur die meiste Zeit dieses verführerische einer Michelle Pfeiffer. Und wenn es da war, dann war es eher schlecht als recht. Reden wir jetzt mal über Bane. Die Sache mit der Darstellung finde ich nicht so schlimm, aber dafür seine Stimme. Sie war unfassbar lächerlich, weshalb ich nur deshalb Bane nicht mehr wirklich ernst nehmen konnte. Eine der wenigen Fälle, wo die deutsche Vertonung gelungener ist (bezieht sich aber nur auf Bane). Dann kommt noch ein typisches Blockbuster-Problem hinzu: Die Länge. Oft ist es ja so, dass die Sequels mehr wollen und deshalb schon aus Prinzip länger sind, was den Filmen nicht unbedingt gut tut. Ein gutes Beispiel ist hier die Transformers-Reihe: Der erste ging ca. 143 Minuten (was schon zu lang ist), der zweite und dritte um die 150 Minuten und der vierte ging sogar dann knapp 164 Minuten, was der Reihe nicht unbedingt gut tat. Dark Knight Rises ist da keine Ausnahme. Zum Schluss das Ende: WIESO kein Heldentod!!! Es hätte dem Film so viel besser getan, wenn man Batman sterben gelassen hätte, doch nein, man muss ein erzwungenes Happy End drehen! Warum??? Tja, keine Ahnung, wahrscheinlich wollte das Studio Spielraum für eine weitere Fortsetzung haben, die ja jetzt nicht kommen wird, da man Batman in Batman v Superman: Dawn of Justice rebootet!
                        Dieses Ende zieht den Film stark runter und spuckt auf alles, was der Film und die Trilogie sich vorher bis zu diesem Zeitpunkt aufgebaut haben!
                        Aber die darstellerischen Leistungen der üblichen Verdächtigen waren wieder top und der Score von Hans Zimmer ebenfalls...

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                        • 8 .5

                          Ein unglaublich toller Film der von der Ersten Minute an spannend ist und meiner Meinung nach The Dark Knight übertrifft. Dieser Film ist eine Ehre für Batman und wird auch nicht mehr übertroffen. Christian Bale der seine Vorgänger in den Schatten stellt, auch Affleck wird nie an Ihm ran kommen. Nie ware die Effekte so gut in Szene gesetzt, nie habe die Darsteller alle top zusammen gepasst, nie wurde das Budget auch mal bis zum letzten ausgekostet.

                          Sehr guter Film!

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                          • 9

                            Absolut unterschätzter film, der mich auf vielen ebenen begeistern konnte. Herausragend.

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                            • 8

                              An alle, die die Trilogie noch nicht kennen und mit ihr anfangen wollen: Ich würde auf jeden Fall empfehlen, "The Dark Knight Rises" vor "The Dark Knight" zu sehen.

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                              • 9 .5

                                "Für die bist du nur ein Freak, ... wie ich."
                                Die Wahrheit dieses Zitates des Jokers muss Bruce Wayne alias Batman im letzten Teil von Nolan's überragender Helden-Trilogie erkennen.
                                Es war von Anfang an klar, dass dieser Film es schwer haben würde: Wie soll man auch gegen ein Meisterwerk wie "The Dark Knight" bestehen oder es gar toppen? Und doch gelingt es fast, diese Leistung zu wiederholen, "The Dark Knight Rises" ist ein geniales Stück Filmgeschichte, das ohne seinen Vorgänger wohl den Platz als bester Helden-Film aller Zeiten sicher hätte.
                                Der Film beginnt 8 Jahre nach dem Ende des Vorgängers. Dank Batman ist Gotham City eine sichere Stadt, doch er selbst ist als Verbrecher gebrandmarkt und gilt als verschwunden. Harvey Dent hingegen wird immer noch als Held gefeiert und nur Wenige wissen darum, was in der Nacht vor 8 Jahren geschah. Einer davon ist Polizei Commissioner Gordon, der sich unwohl dabei fühlt, die Leute über die Wahrheit im Dunkeln zu lassen. Und er ist es auch, der eine neue Bedrohung für Gotham entdeckt: In Gestalt des monströsen Söldners Bane kehrt das Böse zurück, um die Stadt ins Chaos zu stürzen. Und der sichtlich gealterte Batman ist vielleicht nicht mehr in der Lage ihn aufzuhalten.
                                Der Film will kein neuer "Dark Knight" sein, das merkt man schon direkt zu Beginn: Im Gegensatz zum impulsiven Anfang des Vorgängers (die vor allem dem genauso impulsiven Antagonisten geschuldet ist), nimmt man sich hier Zeit; Batman selbst betritt erst nach etwa 30 min die Leinwand. Und das ist überraschend, schließlich besitzt man hier mit Bane den wohl körperlichsten und dominantesten Antagonisten der gesamten Reihe. Der Film sieht seinen Vorgänger viel eher im ersten Teil der Reihe; so wie dort wird der Charakterentwicklung Zeit gelassen, Wayne's zurückgezogener Lebensstil thematisiert und auch die Liga der Schatten feiert ihre Rückkehr, wenn auch nicht wie erwartet. Und doch tut es dem Film spürbar gut und ist mit der Masse an Hauptcharakteren auch bitter nötig.
                                Da wäre zum einen Batman selbst: Der Film zeigt den Fall eines Superhelden, zeigt seine erste Niederlage und auch die Verachtung der Gesellschaft. Und dies hat auch Batman schon vor langer zeit erkannt: "Entweder du stirbst als Held oder lebst solange bis du selbst der Böse wirst." Zu Anfang existiert der maskierte Rächer nicht mehr, an seine Stelle ist ein Bruce Wayne getreten, der sowohl geistig als auch körperlich am Ende ist. Und als er dann durch Bane wieder zu seiner Bestimmung zurück kehrt, wird er zum ersten Mal vernichtend geschlagen. Aber genau diese Niederlagen verhelfen dem Film zur bisher dichtesten Darstellung der Fledermaus, selbst der Vorgänger kann hier nicht mithalten (was vielleicht auch an der allgegenwärtigen Präsenz des Jokers liegt). Der Film thematisiert ein völlig neues Bild des Helden und legt damit einen größeren Fokus auf ihn selbst.
                                Dann zu Bane als Hauptgegner. Nolan war klar, dass man hier nach dem durchgeknallten, moralisch verwerflichen und unberechenbaren Joker etwas Neues, Anderes brauchte. An diese Stelle tritt Bane, ein Charakter, der seine Präsenz im Gegensatz zum Vorgänger aus dem Körperlichen zieht, ein Mann, der berechenbarer ist, einen Plan verfolgt und durchweg organisiert vorgeht. Sein Ziel ist nicht Chaos und Zerstörung wie der Joker es wollte, sein Ziel ist Batman selbst. Für Bane ist Batman die Verkörperung seine Träume, seiner Schmerzen, für den Joker dagegen war Batman nur ein Mittel zum Zweck. Bane nutzt Gotham so auch zum Teil dazu Batman zu schaden: "Wenn Gotham zerstört ist, ... dann hast du meine Erlaubnis zu sterben." Und es tut dem Film gut einen autonome, andersartigen Bösewicht zu haben, es hebt ihn von seinem Vorgänger ab, macht ihn eigenständiger; auch wenn Bane nie ganz die Klasse eines Jokers erreicht.
                                Der zweite wichtige Zugang ist der junge Polizist John Blake. Als einer der wenigen in Gotham hat er Batman noch nicht als Verbrecher abgetan und er ist es schließlich auch der Bruce Wayne zu seinem Alter Ego zurückbringt. Blake übernimmt im Film eigentlich eine vergleichbare Rolle wie Harvey Dent zu Anfang des Vorgängers. Er ist der Beste des Trios Batman, Gordon und ihm selbst, nur erkennt er rechtzeitig, dass Strukturen auch Fesseln sein können und wendet sich deswegen einem ähnlichen Weg wie Batman selbst zu, ohne aber seine Ideale aus dem Sinn zu verlieren. Man kann Blake als eine Parabel zu Dent sehen, ein weißer Ritter, der aber nicht den offiziellen Weg wählt und genau deshalb erfolgreich ist. Man könnte auch sagen: "Er ist der Held, den Gotham verdient, aber auch genauso braucht.", faktisch die Perfektion von Batman selbst.
                                Des weiteren wären da noch die beiden Frauen des Films: Selina Kyle/Catwoman und Miranda Tate. Beide bleiben mysteriös, bei Beiden sind die Motive nicht zu erkennen und Beide sind nicht das, was sie zu sein scheinen. Es wird nie viel über ihren Hintergrund verraten und auch sonst faszinieren sie mehr durch ihre Undurchsichtigkeit als durch ausgiebige Charakterzeichnung. Dies mag einigen als Nachteil erscheinen, fügt dem Film aber doch einen interessanten Aspekt hinzu und legt den Grundstein für einige wichtige Wendungen. Und damit sind beide eine Bereicherung für die Reihe.
                                Abschliessend bleiben noch zwei alte Bekannte: der Butler Alfred und Technik-Genie Lucius Fox. Nahm im Vorgänger noch Fox den größeren Part als Mentor von Batman ein, so bekommt dieses Mal Alfred wie im ersten Film deutlich mehr Screentime und die wohl bisher tiefste Ausarbeitung dieses Charakters.
                                Und als schöner Zusatz nicht zu vergessen: auch Ra's al Ghul und Scarecrowe bekommen wieder kurze Auftritte, eine weitere Hommage an den ersten Teil.
                                Wenn es an der Handlung etwas zu meckern gibt, dann der Endkampf mit Bane, der doch etwas enttäuschend und zu kurz ausgefallen ist. Hier hätte man dem Hauptantagonisten doch einen würdigeren Abgang lassen sollen (auch wenn das Ganze doch recht überraschend ist). Manch einen mag auch die etwas geringere Tiefe einiger Hauptcharaktere stören, doch besitzt der Film so viele interessante Personen, dass dies auch gar nicht anders möglich war.
                                Auch optisch gehört der Film zu den besten seines Faches, was aber bei einem Budget von 250 Mio. US-Dollar auch zu erwarten war. Interessant ist der Drehort-Wechsel im Vergleich zu den Vorgängern von Chicago nach New York. Die Effekte sind natürlich wiederum grandios, besonders der Einsturz des Stadions beeindruckt. Auch das Design kann wieder überzeugen, die Filmwelt ist wunderbar authentisch und düster und mit dem BatPod wurde eine nochmalige Verbesserung des fahrbaren Untersatzes Batman's erreicht. Außerdem ist besonders das Figuren-Design sehr überzeugend, hervorzuheben ist hier Bane, dessen Figur um Längen besser dargestellt wird als noch in "Batman &. Robin". Und dann ist da noch ein wieder überragender Score aus der Feder von Hans Zimmer, der das konstant hohe Niveau der Reihe nochmals bestätigt.
                                Auch die schon vorher grandiose Schauspieler-Riege des Films bekommt mit Tom Hardy, Joseph Gordon-Levitt, Anne Hathaway und Marion Cotillard qualitativ hochwertigen Zuwachs. Zwar fehlt dem Film eine ÜBER-Leistung, wie die von Heath Ledger im Vorgänger, dafür rufen sowohl Christian Bale, der den Niedergang und erneuten Aufstieg Batman's perfekt in Szene setzt und ein toller Michael Caine als Butler Alfred ihre beste Leistung in der Trilogie ab. Der gesamte Cast ist deutlich homogener als noch im Vorgänger und bietet somit auch seine Vorteile. Tom Hardy überzeugt als Muskelmann Bane und strahlt eine beeindruckende körperliche Präsenz aus, obwohl er nicht ganz zur Größe der Comic-Figur passt. Das hat mich aber überhaupt nicht gestört. Hinzu kommen ein starker Gordon-Levitt als Polizist John Blake und eine unfassbar heiße Anne Hathaway als Catwoman. Nicht zu vergessen eine undurchsichtige Marion Cotillard, die die Rolle der mysteriösen Miranda Tate trotz vergleichsweise wenig Screentime gut in Szene setzt. Die zurückkehrenden Gary Oldman (Commissioner Gordon), Morgan Freeman (Lucius Fox), Liam Neeson (Ra's al Ghul) und Cillian Murphy (Scarecrow) runden den Film wunderbar ab.
                                Fazit: "Du schuldest diesen Leuten nichts mehr. Du hast ihnen alles gegeben!" - "Nicht alles, ... noch nicht" - Diese zwei Zeilen beschreiben den Film eigentlich perfekt: Nein "The Dark Knight" war noch nicht das Ende, Nolan hat noch ein überragendes Ass im Ärmel. Der Film ist ein herausragender Abschluss der vielleicht besten Trilogie unserer Zeit, ein Meisterwerk, das alles zu bieten hat und nur aufgrund des nicht zu erreichenden Vorgängers keine 10 Punkte bekommt. Es ist ein Film, verdammt dazu der zweit beste zu sein und doch immer noch meilenweit vor anderen des Genres zu liegen. Ein Film, der ist wie Batman selbst: Ein Retter, der keiner ist, "denn er ist kein Held. Er ist ein stiller Wächter. Ein wachsamer Beschützer. Ein DUNKLER RITTER."

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                                • 10

                                  Mein Lieblingsfilm aus der herausragenden Trilogie und einer meiner Top3 Lieblingsfilme.
                                  Tom Hardy als Bane finde ich, inklusive deutscher Stimme, einfach perfekt gezeichnet.
                                  Manchmal frage ich mich ob Christopher Nolan noch besser werden kann und dann frage ich mich wie das funktionieren soll.

                                  • Guter Anfang und geiles Ende, aber mittendrin nichts was richtig spannend ist.

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                                      Sy.Parrish 24.09.2015, 15:53 Geändert 25.09.2015, 09:01

                                      Wäre er mal lieber liegengeblieben... So ein Schwachsinn. Der schlechteste Bösewicht, furchtbar synchronisiert von Klaus-Dieter Klebsch (immer diese nach oben gehende Betonung im letzten Wort). Und warum sieht in "Batman Begins" Gotham noch wie eine surreale Stadt aus der Zukunft aus und in "...Rises" wie New York?

                                      • 6

                                        Sry aber der war der schwächste Teil von Nolans Trilogie. Beispielsweise waren die Kampfszenen echt schwach und langweilig. Die Action ließ hier auch zu wünschen übrig und die Story ist auch nicht sehr innovativ. Echt schade, dass es immer der gleiche Mist ist mit" höhöhö Gotham komplett zerstören".

                                        • 6 .5

                                          Wie Batman zunächst offiziell verstirbt und dann anscheinend doch weiter machen kann, gemeinsam mit Catwoman und Robin, frisch gestählt und mit Butler und Freund Alfred versöhnt und vor die immense Aufgabe gestellt, Gotham wieder aufzurichten, oder doch nicht???
                                          Irgendwie verwirrt mich der Schluss absolut.
                                          Bruce Wayne soll, obwohl geoutet (für wen eigentlich nicht, oder spielt das keine Rolle zum Ende des Films???) mit seiner neuen Liebe in aller Ruhe in der Öffentlichkeit zusammen sitzen zu können und es sich gut gehen lassen können? Er ist doch offiziell tot, weil als Batman geoutet, oder doch nicht???
                                          Bane als Gegner erinnert mich irgendwie an Darth Vader und lässt mich beinahe hysterisch auflachen, doch ansonsten ist er mir eher egal. Trotz der mega Bombenbedrohung.
                                          Irgendwie will der Funke nicht überspringen. Catwoman Anne Hathaway macht einen mehr als ordentlichen Job, aber auch ihr gelingt es nicht wirklich glaubhaft, diesen Film aufzuwerten.
                                          Ich bin irgendwie unzufrieden mit der Handlung, den Verflechtungen, Logiklücken und dem absolut unglaubwürdig aufgebauten Gefängnis, das Dunkel sein soll und doch ständig hell beleuchtet wird und worein die Sonne munter scheinen kann. Dazu eine noch bescheuertere durchgeknallte Überraschungs Antagonistin die das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hat und eine Menge Pathos und schwülstig triefende, bedeutungsschwangere Dialoge...
                                          Nein, dieser Abschluss gefällt mir ganz und gar nicht!
                                          Es tut mir leid, ich kann Nolans Abschluss nicht mit 7,5 von MP belassen, so sehr bin ich verärgert und enttäuscht. Sorry, hier muss ich Abstriche machen! Und auch die 6,5 sind eher dem guten Cast und dem vielversprechenden ersten beiden Teilen geschuldet als diesem Abschluss!

                                          • 9 .5

                                            Ich fand den absolut Hammer und auf eine ganz erfrischende Art und Weise nicht so übertrieben und überzogen.

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                                            • 5

                                              nach neuerlicher sichtung (genau, auf rtl) frag ich mich, warum ich den film damals doch noch recht gut bewertet habe. er macht echt keinen spass. viel zu lang erzählt, zu große logiklöcher, schwacher plot, blasser schurke... fast so schlim wie der zweite wolverine-film (oh ja, ich meine 'weg eines kriegers'). und überhaupt: wenn bruce wayne am ende für tot erklärt wird, wie kann er dann einfach so bei 'batman v superman' wieder auftauchen, so als wäre nichts passiert?
                                              da bastel ich mir doch lieber meine eigene trilogie:
                                              1. 'batman begins' (war für mich nolans bester)
                                              2. 'batman' (1989, mein lieblings-film, einfach weil ich mit ihm aufgewachsen bin)
                                              3. 'batman returns' (1992)
                                              puff peng ende. weiter gehts mit 'batman v superman'.

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                                              • 7
                                                Bastieff 21.09.2015, 13:59 Geändert 21.09.2015, 14:05

                                                In THE DARK KNIGHT RISES liefert Nolan seinen letzten Teil seiner Batman-Trilogie ab und schafft es durch ein sehr gutes Ende die Geschichte um den schwarzen maskierten Mann sinnvoll abzurunden. Der Schluss eines Filmes ist mir schon immer sehr wichtig gewesen. Die letzten Augenblicke oder vielleicht auch die letzten Minuten sind für mich prägend. Denn der Entschluss seitens des Regisseurs, wann und vor allem wie ein Film endet, muss für meine Begriffe immer punktuell plaziert werden. Diese organisatorische Einheit braucht Feingefühl, den Zuschauer noch einen letzten Denkanstoß mitzugeben. Das kann alles Mögliche von der positiven bis zur negativen Skala beinhalten. Nur sollte man als Filmemacher den Nerv seiner Betrachter treffen.
                                                In der Stadt Gotham ist es noch kälter und grauer geworden, als in den anderen beiden Teilen der Trilogie. In der Stadt scheint ein Leben immer undenkbarer. Es werden so gut wie gar nicht Passanten auf den Straßen gezeigt, einfach schlicht und ergreifend das tägliche Leben. So kann man in der Stadt eigentlich kein tägliches Gesicht mehr wiederfinden. Gesichtslos wird sie, so wie der Antagonist Bane (Tom Hardy) schon optisch ist.
                                                Nolan zeigt dafür sehr ausgiebig, was abseits den Straßen passiert - zum Beispiel in der verwinkelten Kanalisation der Stadt, wo Pläne für die Zerstörung Gothams geschmiedet werden.
                                                Zugegeben: Es gibt etliche Dinge, die bei diesem Film nicht so erfreulich laufen. Vor allem die zu hohe Anzahl der Figuren und deren Geschichte, die alle größtenteils ins Nichts führen. Die meisten Charaktere tragen grundsätzlich eine ganz persönliche Agenda mit sich. Aber der Film verliert durch die Übersättigung seiner Personen den Überblick und beschränkt sich darauf, diese Agenda nur kurz anzusprechen, als wie es nötig gewesen wäre zu auszuformulieren.
                                                Die Kehrseite der Medaille ist aber, das Nolan immer zwischen einzelnen Situation hin- und herwechselt und versucht einen Kreis von Geschehnissen aufzubauen, die die Hauptfigur Batman auf irgendeine Art und Weise beeinflussen können und tun. Dieses "Umfassende", das Blicken auf mehrere Charaktere in mehreren Orten gefällt mir in einem Film immer sehr gut (Lord of the Rings bspw). Dieser Überblick und zumindest der Versuch, Gotham einen größeren Raum zu verleihen, hielt mich trotzdem an der Stange, weil ich immer wissen wollte, wie es nun weitergeht und was als nächstes passiert.
                                                Allerdings - und hier ist der Grund, warum es in Lord of the Rings viel besser funktioniert - müsste man auch eine Sympathie und vor allem auch eine emotionale Ausstrahlung an den Zuschauer weiter geben, wenn man so teils platte Figuren hat.
                                                So hab ich mich nach einer guten halben Stunde mehr oder minder damit eingestellt, das der Film sich die gesamte Laufzeit nur situativ mit mir auseinander setzen will und mir Hans Zimmer´s scheppernden, teils deplatziert wirkenden Soundtrack um die Ohren knallt. Die Musik funktioniert in den ersten beiden Teilen sehr gut. Hier wirkt sie, wie ein Mashup von Teil 1 und Teil 2. Aber ohne, dass es wirklich Nachdruck erzeugt.
                                                Und dann kommt das Ende. Das hat mich schon in ersten Sichtung wieder mehr als positiv gestimmt. Ein würdiger Abschluss auf alles, was Wayne und auf seine Stadt Gotham niedergeprasselt ist. Damit erzeugte Nolan gerade hier endlich den erhofften Nachdruck. Und das nach fast 3 Stunden. Na immerhin!

                                                7
                                                • 6

                                                  Da war Teil 2 der Nolan Reihe noch deutlich besser. Sehr lang gezogen und bis auf den doch witzigen Anfang im Flugzeug nicht so interessant.

                                                  • 5

                                                    Na, immerhin besser als seine Vorgänger, trotz der flachen Abhandlung mit Bane. Man sollte sich noch im klaren sein, dass man ein Rückengratbruch praktisch gar nicht heilen kann. Ich geh mal davon aus, das Bane Batman nicht 100% zerstören wollte.
                                                    Etwas unlogisch finde ich die Handlung mit Catwoman: Verderben und Retter zur gleichen Zeit. Zwar liegt das etwas an der Comic-Vorlage, aber so ein Extremismus in einer kurzen Zeit in einem Film zu zeigen, ist gewagt und schwierig umzusetzen.
                                                    Der beste Teil der Trilogie...mal was neues...