The Dark Knight Rises - Kritik

GB/US 2012 Laufzeit 164 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 26.07.2012

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    Entfernt man aus "The Dark Knight" die Rolle des Jokers, bleibt "The Dark Knight Rises" übrig. Wobei man dem 2. Nolan - Batman dann vielleicht doch etwas zu viel Unrecht täte. Kurz um : Dieser Film ist Hollywood - Standard der heutigen Zeit. Wem es gefällt, dem sei es gegönnt. Ich fand ihn Rotze.

    • 9

      Ich hörte im Vorfeld viel negatives und Freunde und Bekannte waren auch teilweise enttäuscht. Trotzdem ging ich mit enorm hohen Erwartungen ins Kino, da ich ein riesiger Nolan Fan bin und er mich bisher nicht enttäuscht hat. Und am Ende zeigte sich, dass ich die Enttäuschungen und die negativen Kritiken absolut nicht teilen konnte. Der Film gab mir das, was ich mir von einem Abschluss erhofft habe. Spannend, brillant in Szene gestzt, mit wunderbaren Score untermalt und einem super Cast. Bane hat mir auch sehr gefallen, super Kontrast zum Joker. Bane ist Batman körperlich überlegen und das sieht man auch. Tom Hardy war hierfür die richtige Besetzung. Nolan hat wieder einmal wunderbare Arbeit geleistet.

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      • 9

        Richtig, richtig gutes Blockbuster-Feeling. Einen ganz kleinen Ticken schlechter als der vorherige Teil, aber immer noch wahrlich genial. Ein toller Cast rund um Christian Bale, diesmal haben mir besonders Joseph Gordon-Levitt, Tom Hardy und Anne Hathaway gefallen. Und auch Marion Cotillard hat ihre Sache mit Bravour gemeistert. Groß, größer, Nolan.
        Die Handlung ist gut erarbeitet und spannend, über manche Stellen aber etwas lang. Die Charaktere werden gut gezeichnet, die Action kommt nicht zu kurz und es werden philosophische Fragen in den Raum geworfen. Toller Film mit tollem Ensemble, tollem Script, tollen Special-Effects und vorallem einem brillanten, würdigen Ende für diese Reihe.

        • 8

          Zu aller erst. Es wäre unfair den Film hier mit seinem Vorgänger zu vergleichen. The Dark Knight war perfekt in allen belangen. Und seit ich den Film 2008 gesehen habe, ist er nicht nur Maßstab für Comicverfilmungen, sondern für Blockbuster allgemein.

          Und ihr solltet wissen dass Filme machen auch nur ein Handwerk ist. Man braucht auch öfters eine große Portion Glück. Ein Friseur zb. wird auch nicht jedesmal einen genialen Haarschnitt machen können, manchmal geht es auch mal was daneben.

          The Dark Knight Rises hat Logiklöcher die man nicht ignorieren kann. Dafür ist es aber sehr episch und spannend. Mir gefällt auch dass man sich in diesem Film auf Bruce Wayne konzentriert hat. In den meisten Superhelden-Filmen geht es ja nur darum wer der nächste Gegner ist. Christian Bale spielt den tragischen und gefallenen Helden so perfekt. Und vorallem Michael Caine hat hier wiedermal gezeigt was alles in ihm steckt. Und Tom hardy als Bane fand ich auch sehr gut. Seine verrückte Stimme bereitet mir noch immer Gänsehaut.

          Wie gesagt die Story hat viele Logiklöcher. Zumal fand ich auch die Nebenstory mit Joseph-Gordon Levitt ziemlich nervig und uninteressant. Auch kams mir so vor als ob man viel zuviel Handlung in einen einzigen Film stecken wollte. Es ging einfach alles viel zu schnell. Vielleicht ist man wegen dem so genialen Vorgänger in Panik verfallen.

          Alles in allem ist der Film der schwächste der Trilogie, aber dennoch sehenswert, ein guter Abschluss der Trilogie und was die Klasse angeht immernoch meilenweit höher als andere Comicverfilmungen oder Blockbuster. Meine absoulute Lieblingstrilogie.

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            einer der schlechtesten filme die ich je gesehen habe - man kennt es ja bei filmen das manchmal etwas di logik fehlt - aber komplett ohne sollte doch auch nicht sein - einfach nur schlecht

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              Was für eine Enttäuschung, ein Drunken Master Batman mit den schlechtesten Nebenfiguren seit Arnis Mr.Freeze. Und huiii der Twist am Ende war ja sooo überraschend und sowas von neu.
              Ganz zu schweigen von der neuen Energiequelle. Irgend was Atomares... bei konkreten Angaben könnte sich ja der Zuschauer blöd vorkommen.
              Und wo ist Twoface?
              Musste der dem Robin-Rookie platz machen?
              Warum trägt dieser Bane überhaupt diese Maske? Damit er seinen Mundgerucht besser riechen kann oder einfach nur weil aus unerfindlichen Gründen dann lauter Waisenkinder ihm gehorsam und unendgeltlich bis in den Tod folgen?
              Das wissen wohl nur die Macher.
              Oder es wurde im Film erwähnt und ist bei meinem Dauergemotze untergegangen.

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                oliver.roth.5059 11.01.2015, 17:12 Geändert 18.01.2015, 23:22

                Eine recht gut gemachte & stimmige Comicverfilmung. Insgesamt jedoch ist der Film weniger fesselnd erzählt und nicht so magisch inszeniert wie Teil 2 & 1. Bale/ Batman wirkt in manchen Sequenzen teils weniger gut in Szene gesetzt ( wenn auch alles recht nah an der Vorlage ist, dass muss man lobend erwähnen ), die Figur kann in diesem Teil jedoch nicht ihre ganze Kraft ausspielen, auch wenn Tom Hardy als "Bane" einen starken Widersacher darstellt und seine Sache im Rahmen der Möglichkeiten, die ihm das Movie gibt, sehr gut macht. Das Finale wirkt leider etwas überhastet. Schlussendlich ein würdiger Abschluß der Fledermaus-Trilogie, wenn auch Nolan am Ende im letzten Teil der Batmansaga der wirklich große Wurf verwehrt bleibt.

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                • 8

                  Kann leider nur in Ansätzen mit dem Vorgängern mithalten. Im Vergleich mit anderen Comicverfilmungen aber immer noch überragend auch wenn ihm etwas mehr Zeigefreudigkeit und Realismus was das Ausmaß einer solchen Bedrohung für die Menschen einer Großstadt bedeutet durchaus gut getan hätte.

                  Auch andere Kleinigkeiten trüben das Filmvergnügen etwas.
                  z.B. ein Polizist in Paradeuniform wird von einem MG Schhützen direkt getroffen und niedergesteckt man sieht jedoch weder den Treffer was ja noch Ok ginge aber es gibt auch keinen Tropfen Blut zu sehen was das ganze dann doch eher lächerlich wirken lässt.

                  Über das Ende von Bane könnte ich mich immer noch aufregen das hat der Arme Kerl echt nicht verdient. In einem großem Kampf an einem besserem Gegner zu scheitern ist ein wahres Ende aber doch nicht so ein Mist.

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                    Spoiler:
                    "Ich bin Gothams Bestrafung"
                    ...kündigte sich Bane bereits im Trailer an.
                    Viele Fans haben sehnlichst auf den dritten Teil der Trilogie gewartet und waren dann doch ein wenig enttäuscht, was ich durchaus nachvollziehen kann, auch wenn ich die Meinung nicht teile.
                    The Dark Knight Rises unterscheidet sich einfach recht grob von seinen Vorgängern. Das beginnt schon beim Bösewicht. Währenddessen Joker das pure Chaos war, ist Bane geordnet. Er weiß ganz genau, was er zu tun hat. Er hat konkrete Ziele und Mittel und Wege wie er diese erreichen kann.
                    Außerdem ist The Dark Knight Rises der ernsteste Teil der Trilogie. Während es in den Vorgängern noch die eine oder andere lustige Sequenz gab, verzichtete man im Abschlussteil nahezu komplett auf den Humor.
                    Was gleich geblieben ist, ist der dunkle Look und das Facettenreichtum rund um Bruce Wayne, was ich schon als eine große Stärke von The Dark Knight Rises betrachtet habe
                    Ich halte den dritten Teil der Trilogie für den gelungensten Teil, denn The Dark Knight Rises ist deutlich tiefschürfender als Teil Eins und Zwei. Man kritisiert die Gesellschaft, die Menschen von Gotham City.
                    Währenddessen man sich in den ersten beiden Teilen nur mit den Verbrechern beschäftigte, widmet man sich hier jedem einzelnen Einwohner der Stadt.
                    Eine weitere Neuerung ist der Auftritt von Catwoman, die hier sehr gut von Annne Hathaway dargestellt wird.
                    The Dark Knight Rises lässt viel Raum für Interpretationsmöglichkeiten, so auch das Ende:
                    Alfred sitzt im Urlaub in einem Restaurant an einem Tisch und trinkt etwas. Er sieht Bruce Wayne und dieser ihn. Beide machen sie nichts, aber beide wissen, dass Wayne glücklich ist.
                    Am Anfang des Films erzählt uns Alfred, dass er sich genau das wünscht, doch wir wissen nicht, ob diese Szene wirklich stattfindet oder sich nur in Alfreds Kopf abspielt und Wayne vielleicht wirklich tot ist. Das Ende stellt uns vor eine Frage: Ist nur Batman gestorben oder mit ihm auch Bruce Wayne?
                    In meinen Augen ist The Dark Knight Rises Nolan´s bisher gelungenstes Werk und das sage ich als jemand, der nicht unbedingt ein Fan seiner Arbeit ist. In diesem Streifen ist es ihm gelungen über seinen Schatten zu springen und einen meiner Meinung nach wahrlich tiefgründigen Film zu kreieren.
                    Das war nun der vorerst letzte Teil meiner Batman-Retrospektive, ich hoffe, dass ich euch nicht allzu gelangweilt habe und meine Stellungnahmen durchaus nachvollziehbar geblieben sind. Wie immer: Danke für´s Lesen!

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                    • 9

                      THE DARK KNIGHT RISES ist ein würdiger Abschluss für die Trilogie um den Dunklen Ritter. Für mich eine der "besten" Superhelden-Verfilmungen aller Zeiten. Die Anführungszeichen stehen dafür, das ich mir ein solches Urteil gar nicht erlauben kann, weil ich seit 30 Jahren kein Comic mehr gelesen habe. Allgemein sind die Verfilmungen der DC Comics in den letzten 10 Jahren mit wenigen Ausnahmen für mich die qualitativ wesentlich besseren Filme. Marvel hat zwar fast dreimal so viele Filme rausgeprügelt, unter denen aber kaum einer ist, der an Filme wie V WIE VENDETTA, WATCHMEN, MAN OF STEEL oder halt die DARK KNIGHT-Trilogie herankommt.

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                      • 9

                        Der Film steht seinen Vorgängern in Nichts nach. Bane ist mindestens ein genauso cooler Bösewicht wie der Joker, nur dass man hier viel mehr über ihn erfährt.
                        Die Story ist actionlastig und wie immer ein Untergangsszenario von Gotham City.
                        Absolutes Entertainment-Popcorn-Kino auf höchstem Niveau!

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                        • 5 .5

                          Batman schafft es auch mit zwei Anläufen nicht, aus einem Turm zu klettern, für den jeder Hobby-Freeclimber nur ein paar Minuten brauchen würde? Sicher, er spürt ja nicht die ultimative Angst, die er nur dadurch hervorbringen kann, indem er es nicht angeseilt versucht. Wenn man eine dürftige Story auf 2 1/2 Stunden aufblasen will, muss man sich schon etwas einfallen lassen. Die pathetischen Sprüche und Durchhalteparolen taugen aber nur wenig als Storyersatz und nerven schon recht früh. Daneben besteht der Plot nur aus dem gegenseitigen Wasserabgraben der Guten und Bösen. Mal haben die einen die Oberhand, dann wieder die anderen, und so geht es bis bis zum unvermeidlichen Ende. Man nehme eine gute Portion CGI, vermische das mit ordentlich Action, lutsche das Erfolgskonzept noch ordentlich aus, garniere mit reichlich Pathos und serviere es dem Publikum. Eigentlich schade, denn die Batman-Trilogie beginnt recht vielsprechend, versinkt aber kontinuierlich bis zum letzten Teil in einer Hohlform aus Fantasy-Action von der Stange.

                          • 10

                            Geiler als die Polizei erlaubt, einfach nur grandios. Nolan beweist mal wieder das er ein Meister ist, intelligent & packend!

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                            • 7

                              als "unabhängiger" actionthriller: 9 punkte
                              als batmanfilm: 5 punkte
                              = 7 punkte im schnitt

                              • 8 .5

                                The Dark Knight kann man nicht toppen und den Joker, gespielt von Heath Ledger, erst recht nicht. Der Film ist stark, aber kommt nicht an the Dark Knight heran.

                                • 7

                                  Film ist gut und schlägt die Brücke zu Teil 1... Nur hat das leider zur Folge das "Batman The Dark Knight" wie das 5. Rad am Wagen ist.

                                  Mit dem Joker hat man den prägnantesten Batman Antagonisten schwuppdiwupp aus dem Verkehr gezogen. Hätte ich einen Wunsch frei dann würde ich gerne Herr Nolan fragen was seine eigentlichen Pläne für "The Dark Knight Rises" waren... wenn man in Betracht zieht das Heath Ledger nicht mehr unter uns weilt und dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit auch für Teil 3 mit eingeplant war

                                  • 6 .5
                                    replicant-10 06.12.2014, 11:20 Geändert 08.12.2014, 20:13

                                    Eigenartig finde ich den relativ ironischen und
                                    lockeren Beginn von The Dark Knight Rises
                                    der sich nach und nach als sehr deprimierend,
                                    beklemmend und auch sehr düster entpuppt !!!!
                                    An sich kein schlechter Film, aber gute Stimmung
                                    kam bei mir nicht auf, und das obwohl ich extrem
                                    düstere Filme die ohne( echtes) Happy End auskommen
                                    gewohnt bin !!!!
                                    Trotzdem ganz ordentlich !!!!
                                    6,5 bis 7,0 Punkte !!!

                                    • 10

                                      Ein Meisterwerk auf voller Länge. Grandioses Kino!

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                                      • 8

                                        Für mich der schwächste Teil dieser Reihe und dennoch ein Meisterwerk.
                                        Fazit: Ein würdiger Abschluß der Trilogie

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                                          Vitellone 19.11.2014, 23:59 Geändert 20.11.2014, 00:13

                                          Was macht man, wenn man das Finale einer epischen Trilogie drehen will, aber die Handlung viel zu wenig hergibt? Die Antwort: Mehr! Mehr Action. Mehr Klischees. Mehr von allem. Nur heißt mehr nicht unbedingt besser, und im Fall von "The Dark Knight Rises" ist mehr um einiges weniger. Natürlich muss Gotham in noch größerer Gefahr stecken und natürlich braucht der Film noch mehr Laufzeit als seine Vorgänger, wäre ja sonst kein epischer Schluss. Da die Story aber nicht so viel hergibt, führen wir einfach ein paar neue Charaktere ein und verheizen das Talent von Anne Hathaway und Joseph Gordon-Levitt indem wir ihren überflüssige und unglaubwürdige Rollen geben. Anne Hathaway sieht im Lederdress zwar verdammt heiß aus, leider macht das den Film aber nicht besser. Und den unnötigen Twist nicht vergessen, der ist ganz wichtig. Mehr Schein als Sein. Ein Weg die Zuschauer davon abzulenken, dass "The Dark Knight Rises" doch nur ein durchschnittlicher Hollywoodblockbuster ist. Schade, denn die grundlegende Idee eines gebrochenen Batmans hätte durchaus Potential. Leider ein unwürdiger Abschluss, der weit hinter den Erwartungen zurückbleibt.

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                                            doctorgonzo 17.11.2014, 20:02 Geändert 17.11.2014, 20:48

                                            "Auf zum Atom!"

                                            Claude Kane III

                                            Manchen Dingen kann man sich einfach nicht dauerhaft entziehen. Selbst, wenn man sich bemüht.
                                            Und wie man in den alten Batman Comics davon ausgehen konnte "irgendwann kriegt er sie alle", so kann man das auch getrost hier annehmen.

                                            Da war er also wieder. Der Heiland, dessen Geburtstag man meiner Meinung nach zünftiger feiern sollte als den eines anderen, älteren Science Fiction Helden.
                                            Wobei, war er es wirklich? War es wirklich Batman oder war es wieder ein Typ im Flattermannkostüm, der irgendwie das alter ego von jemanden ist, der irgendwie an einen Bruce Wayne erinnert?
                                            Darüber kann man ja diskutieren.
                                            Worüber man nicht diskutieren kann, ist die Tatsache, dass Ledger als jokerähnlicher Bösewicht hammermäßig große Fußstapfen im letzten batmanähnlichen Thriller hinterlassen hat. Da war ein Scheitern der neuen Antagonisten jetzt nicht so unwahrscheinlich. Aber was bitte war das denn? Und nein, es geht nicht darum, dass Bane so bedrohlich klingt wie Pepé le Pew.
                                            Es geht eher darum, dass die hier vorhandenen Bösewichtrollen so geschrieben sind, dass selbst Arnie (ja, der Bofrostmann aus dem Nippelbatman) meinen könnte: "naaa, des is mir jetzt zua einfach". Der Trick, das Böse auf mehrere Schultern zu verteilen, scheitert hier grandios an sich selbst und nicht nur an Ledgers Andenken. Hardy könnte mir beinahe leid tun, allerdings hat er in "Das gibt Ärger" eine Hauptrolle gehabt und damit jedes Recht auf Mitleid verwirkt, außer vielleicht, er würde zur Mitwirkung an einem Disney Musical gezwungen.
                                            Überhaupt hat Nolan hier eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für verdiente Mitarbeiter aus "Inception" gestartet.
                                            Was beispielsweise bei Scorsese, Wes Anderson oder auch Tarantino so gut funktioniert, als wachse dadurch das Schauspiel der einzelnen Akteure oder das Wirken von Regisseur und Hauptrolle nahezu organisch zusammen, funktioniert hier nur bedingt und scheitert vor allem an einer als so schwach empfundenen Rollenzeichnung, als habe Michael Bay diese verfertigt. Es ist ja nicht neu, dass gerade bei Nolan die Darstellerleistungen meist ordentlich, aber, gemessen am Leistungsvermögen der jeweiligen Akteure, selten wirklich groß sind (und wenn dann höchstens auf ein bis zwei Figuren beschränkt), aber hier haut der Brite nahezu sein ganzes Ensemble so gegen die Wand wie Lester Burnham seinerzeit das Abendessen.
                                            Der Fledermausmann liegt nicht nur auf der Couch, er ist mittlerweile bettlägerig in jeder Hinsicht. Es wundert nicht, dass Bale wohl nicht mehr so richtig Lust auf weitere Auftritte als Fledermausmann hatte, wirkte er doch so unterfordert als hätte Bud Spencer in seinen großen Tagen nur einen einzigen Gegner hauen sollen.
                                            So ist es die traurigste Erkenntnis dieses Films, dass trotz (und angesichts) eines Mordsaufgebots die schauspielerische Gesamtleistung wohl nicht nur den eigenen Ansprüchen der Akteure kaum genügen kann, sondern sich bis auf wenige Ausnahmen kaum über das Level handelsüblicher Blockbuster erheben kann und das ist entsetzlich.
                                            Denn auch wenn ich nicht gerade zum gut gefüllten Nolan-Fanclub gehöre, bin auch ich (nicht zuletzt aus Erfahrung) überzeugt davon, dass zumindest mehr drin ist als das.
                                            Murphy, Cotillard, Hathaway sind dumpf und öde, gerade bei den letzten beiden Figuren schadet das dem Drive der Geschichte enorm, Gordon-Levitt ist zumindest solide, hat mir persönlich aber auch hier wieder nicht überzeugend erklären können, warum so viele Leute ihn so hoch loben. Es kann ja nicht sein, dass man das Prädikat "Weltklasse" mit dem Prädikat "Nicht scheiße" problemlos austauschen kann.
                                            Apropos nicht scheiße: die alten Herren machen aus ihren doch recht übersichtlichen Rollen noch das Beste. Caine (ist das nicht unglaublich, was der alles gemacht hat und trotzdem kennen ihn widerlich viele Menschen nur als Butler von Christian Bale), Freeman und Oldman sind so zeitlos, solide und stilvoll wie ein klassischer Kamin, was natürlich auch den Nachteil hat, dass hier dieser klassische Kamin in eine Timesharing-Ferienwohnung transferiert wurde, die zwar durchaus einen schönen Grundriss und eine tolle Lage hat, in deren Inennraum aber Plastik regiert.
                                            Erfreulich war auch Modine, der viel zu lang in der Versenkung verschwunden war, bleibt zu hoffen, dass seine paar Sätze hier nicht schon sein Alterswerk waren.
                                            Nolan kann so viele Dinge, die für einen großen Blockbuster wichtig sind, scheitert aber im vorliegenden Fall an mehreren Dingen gleichzeitig und nicht nur (wie so oft) daran, aus seinen Akteuren wirklich alles (oder mehr) herauszuholen.

                                            Die Erzählung ist nicht Fisch und nicht Fleisch und erinnert sehr an den Typen auf einer bierseligen Feier, der eine Anekdote zum besten bringt, dann aber mittendrin bemerkt "oh, das muss ich Euch noch erklären" und dann nach der Erklärung an einem ganz anderen Punkt der Erzählung wieder einsteigt.
                                            Das, was sonst Nolans erste Stärke ist, eine gut ausbalancierte Blockbustererzählung, die sich gekonnt mit einem Anflug von Tiefe kleidet, aber dabei meist simpel genug für das elementare Blockbusterpublikum bleibt, funktioniert hier so gar nicht. Ständiges Verzetteln und der Eindruck, dass hier noch zwei Stunden an Nebenhandlungen noch irgendwo reingepresst werden solten sind das Ergebnis.
                                            Technisch ist der ganze Spaß rundum gelungen. Auch das kann Nolan. Gotham ist mit erkennbarem Aufwand und großem Perfektionimus gemacht, wirkt aber nie glattgebürstet oder steril (zwar auch nicht so zeitlos kultig wie bei Burton, aber das ist in Sachen Kulissen ohnehin eine verteufelt hohe Messlatte).
                                            Optisch und filmakustisch ist das Ganze ebenso gekonnt wie beispielsweise "Avatar" (und hat dazu nicht so dämliche Musik), leider aber ist es trotz ganz anderer Voraussetzungen schauspielerisch bedenklich nahe an eben "Avatar" (der ohnehin zumindest sehr konsequent und treu bei seiner öden Geschichte bleibt und sich damit schwerlich verzetteln kann).
                                            Lange Rede kurzer Sinn: Für mich bislang die größte Krampe von Nolan und ein totaler Reinfall des Flattermannes, die an sich nur deshalb in meinem Urteil knapp besser wegkommt als "Batman & Robin", weil man die Fledermaus nicht entwürdigt, sondern nur brachial verschwendet.
                                            Schweinemäßig teures Hintergrundgedudel...

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                                              Dark Knight Rises war mMn sehr wirr, mit unnötigen Komplikationen, die mit der Haupthandlung eigentlich gar nichts zu tun haben. Weiß nicht ob Nolan hier gezwungenermaßen eine eigentlich nicht vorhandene Meta-Ebene aufbauen wollte oder ob das den Comicvorlagen entspringt.
                                              Zudem ist Bane, der Bösewicht im Vergleich zum genialen Joker doch sehr blass..
                                              Fazit: Kein Vergleich zum Vorgänger!

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                                                Kein
                                                Mariega's Prize
                                                Für
                                                The Dark Knight Rises
                                                Denn
                                                Wenn Mariega sieht
                                                The Dark Knight's Price
                                                Dann
                                                Mariega's Dark Fury Rises

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                                                • mth166schonwieder 17.11.2014, 04:10 Geändert 18.11.2014, 15:48

                                                  Nicht zum Inhalt des Films...

                                                  Die Synchronisation des 'Bale' ist wirklich abscheulich und ekelerregend!

                                                  Hier hat sich der Sprecher (Tobias Kluckert) entweder am Trank der Selbstverliebtheit komplett besoffen und damit diese widerlichen T-Laute erzeugt (erinnert an den sprachlich unterbelichteten, aber artikulations-vereiterten George W. Bush) oder der Dialogregisseur (Tobias Meister) hat ihn zu dieser Entgleisung gedrängt...

                                                  Ich bin kein Anhänger der "Original-ist-immer-besser"-Fraktion! Vor allem deshalb nicht, weil mir diese Protagonisten immer so vorkommen, als würden sie sich nur ihres eigenen Englischkönnens "rühmen" bzw. sich über Menschen ohne Englischkenntnisse stellen wollen... - und das auch dann, wenn es selbst im Deutschen schon nicht richtig klappt (wie auch auf dieser Seite wieder zu lesen ist).

                                                  Deutsche Synchronisation ist oft wirklich sehr gut (JA, mein Englisch ist nicht schlecht, und ich kenne auch Filme/Serien im Original). Man sollte da den Synchronsprechern (und -drehbuchschreibern) nicht allzuviel Unrecht tun; vor allem bei bekanntermaßen stiefmütterlicher Bezahlung und schmalem Zeitfenster. Als EIN Beispiel gelungener Synchronisation nenne ich nur mal: 'The Big Bang Theory' und Professor Proton - die Folge, in der er zum ersten Mal auftritt...

                                                  Klammer-P.S.: (Ein weiteres ätzendes Beispiel für schlechte Synchronisation ist die Sprecherin der 'Olivia Benson' in "Law & Order - SVU" [Anja Godenschweger]; deren Artikulation ist mir so dermaßen zuwider ["Hauch...hauch"], daß mir schon die gesamte Rolle auf die Nerven geht!)

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                                                    Spektakuläres Ende der Trilogie. Ich weiß nicht, wieso, aber ich wollte den Film, als er im Kino anlief, nicht sehen, und hab mich jetzt mal dazu durchgerungen, ihn mir im Fernsehen anzuschauen- und habe prompt bereut, nicht im Kino gewesen zu sein. Ein toller plot twist, den ich absolut nicht erwartet hatte, ausnahmsweise mal starke, weibliche Figuren. Die deutsche Synchronisation (besonders die Stimme von Bane) lässt stark zu wünschen übrig und manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Antagonist in diesem Film leider nicht ganz an den Joker herankommt- wie auch, bei der herausragenden Leistung von Heath Ledger.
                                                    Das Ende des Films hat mich wiederum positiv überrascht.
                                                    Der Soundtrack ist nach wie vor fantastisch. Alles in allem, es lohnt sich wirklich, diesen Film zu schauen (unbedingt mit einer guten Anlage für diesen Sound) und jetzt freue ich mich nach diesem Film auch noch mehr drauf, Nolans Interstellar im Kino zu sehen.

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