The Dark Knight Rises - Kritik

GB/US 2012 Laufzeit 164 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 26.07.2012

  • 6 .5
    Berlin42 27.07.2015, 22:04 Geändert 27.07.2015, 22:56

    Schade. Der letzte Teil der bislang überragenden Batman-Trilogie kann seinen Vorgängern nicht das Wasser reichen. Und das, obwohl technisch und schauspielerisch hohes Niveau abgerufen wird. Vor allem Anne Hathaway ist hierbei positiv hervorzuheben. Sie wird spektakulär in die Geschichte eingeführt, spielt wirklich großartig und stellt einen interessanten und vor allem gutaussehenden Sidekick für die Hauptfigur dar. Der Bösewicht Bane bleibt dagegen absolut blass, was teilweise wohl auch der senilen deutschen Synchronisationsstimme geschuldet ist. Zudem wirkt alles weitaus weniger spektakulär, als noch in "The Dark Knight", selbst das in die Luft gesprengte, voll besetzte Footballstadion ist kein wirklicher Augenschmaus. Vielleicht wäre hier weniger doch mehr gewesen? Einzig das spektakuläre Ende des Films zieht den Karren noch einige Meter aus dem Dreck, der fade Beigeschmack des langatmigen Mittelteils wird jedoch nicht gänzlich neutralisiert.

    "The Dark Knight Rises" steht einfach im Schatten seines grandiosen Vorgängers, der Film bildet einen zwar einen soliden Abschluss von Nolans Batman-Interpretation, legt aber die Vermutung nahe, dass in Sachen Story schon an einigen Stellen die Luft raus war.

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      SICK!!!

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        Der unterbewertetste Film aller Zeiten.

        • 10

          Auch der dritte Teil von Nolan ist klasse!

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          • 6 .5

            Für mich leider der schwächste Teil der Trilogie. Teil 1 war neu, düster, realistischer als seine quietschbunten oder gestelzten Vorgänger. Teil setzte noch einmal eine Schippe drauf und toppte zudem durch den genialen Heath Ledger. In "The Dark Knight Rises" stört mich Hardy als Bane ganz extrem. Kennt man die Comicvorlage, so fehlen Hardy mindestens 20 KG Muskelmasse und ebenso mindestens 20 cm Körpergröße, um der Comicvorlage zumindest in den Grundzügen zu ähneln. Manchmal frage ich mich wirklich, wie da Leute gecastet werden. Ein paar bedrohliche Worte durch eine Maske zu röcheln, dann ein paar Prügelszenen...dafür braucht es kein Hirn oder eine brilliante Schauspielkunst. Da hätte man sich einen 2m großen Wrestler nehmen können, hätte ihm einige Gimmicks auf die Haut geschnallt und fertig wäre die passendere Version des Bane.
            Die maßlos gestellte Prügelei zum Schluß raubt dem Film dann auch noch die letzte Würde. Was stark angefangen hat und sich zum Teil zwei hin sogar noch einmal heftig gesteigert hatte, fiel mit dem Finale der Trilogie in ein Kreativloch.

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              [...] Es ist der Blick aufs Detail, der das technokratische Szenario vitalisiert und mannigfach in seinem Gebaren erscheinen lässt. Allein die Ballszene zu Anfang des Filmes gibt viel über die Figur des Bruce Wayne preis: Während sich das versammelte Volk hinter edlen Masken verbirgt, ist es Bruce Wayne, der sein Gesicht kenntlich macht und durch die gediegen tanzende Menge schreitet. Ist sich Bruce Wayne des Versteckspiels überdrüssig geworden oder ist dies der erste Schritt der Befürchtung, die Alfred seinem einstigen Schützling kundtat – Zurückzukommen, nur um dieses Mal wirklich vollends zu scheitern. [...] Bruce Waynes Traumata spiegeln sich in der bulligen Präsenz Banes, der es höchstselbst ist, Bruce in einem Gefängnis in der alten Welt zurückzulassen, welches ihn direkt in Relation mit der Brunnen-Erfahrung aus seiner Kindheit stellt. Hier allerdings kann sich Bruce nicht auf die Hilfe seines Vaters verlassen, sondern muss verstehen, dass er aus nur aus eigener Willenskraft vollbringen kann, diesem stickig-feuchten Loch zu entkommen, um das nach wie vor an Post-9/11-Befinden gekoppelte Gotham City zu retten. Dabei kommt es nicht auf körperliche Attribute an, der Schlüssel liegt mal wieder im Geist. Bruces Aufenthalt in dieser ehemaligen Mine, aus der – so heißt es – damals nur Bane entfliehen konnte, ist als purer psychischer Kraftakt angelegt und eine Facette mehr in der angestrebten Menschwerdung des ikonischen Superhelden: Bruce muss noch einmal Schritt für Schritt durchstehen, was ihn einst beinahe zerstört hätte. Von dort an ist es tatsächlich belanglos, ob wir Batman oder Bruce Wayne vor Augen haben – Was bleibt, ist der Mensch und sein Vermögen, wieder und wieder über sich hinauszuwachsen.

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              • 7 .5

                auch wieder sehr gute. tom hardy war sehr sehr gute!

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                  The Dark Knight ist ein Eckchen besser aber dieser Film ist absolut groß.

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                    Danke Nolan für die 3 Batman Filme Danke Danke Danke

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                    • 10

                      Der beste Batman aller Zeiten.

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                        smartbo 23.06.2015, 14:25 Geändert 23.06.2015, 14:25

                        Bin eigentlich kein Fan von den Superheldenfilmen, habe ihn mir nur aufgrund einer Empfehlung angeschaut.

                        Nun, eine ganze Weile tat sich nichts, wollte schon abschalten. Langeweile pur. Doch dann nimmt der Film Tempo auf, wird spannend und endet in einem fulminanten Finale.

                        Optisch, atmosphärisch excelent gut gemacht. Okay, über die Story, Handlung kann man streiten. Ist aber eine Comicverfilmung, da darf man keine originelle, vielschichtige Handlung erwarten.

                        Ich fand ihn gut und kann ihn empfehlen. Für eine sehr gute Bewertung reicht es wegen dem langatmigen Beginn und der simplen Handlung nicht aus.

                        • 8 .5

                          Nach The Dark Knight waren die Erwartungen an die Fortsetzung natürlich enorm hoch, leider konnte Nolan diese nicht erfüllen. Dennoch ein sehr guter Film.

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                            denratten 17.06.2015, 10:37 Geändert 17.06.2015, 10:40

                            Wie konnte das passieren?
                            Warum mochte ich Dark Knight so sehr, und bin bei Dark Knight Rises eingeschlafen?
                            Schöne Bilder machen noch keinen guten Film. Bei The Dark Knight wimmelte es nur so vor interessanten zwiespältigen Charakteren, und es gab einige unvergessliche Szenen. Bei TDKR wirkt alles flach, eindimensional und lieblos.
                            Auch der farb- und wortwörtlich gesichtslose Schurke ist einem total egal.
                            Wenn TDKR mal in der Glotze läuft, kann man mal reinzappen, dann gibt es wenigstens spannende Werbeunterbrechungen.

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                            • 2

                              The Dark Knight Rises. Christopher No-Lans ultimatives Meisterwerk.
                              Der Film spritzt nur so von Ideen. Es gibt keine Leerläufe. Die Dialoge öffnen einem die Augen und die Grafick ist besser als bei jedem Komputerszpiehl.
                              Batman war noch nie so fit in Form. Ich bewundere diesen Mann. Er ist mein Vorbild. Ich werde nachts auch mit einem Batmankostüm rausgehen und zufällig Banditos zu Brei schlagen! Habt ihr gehört, das Schlaf gesund ist? So ein Märchen!
                              Ich war so begeistert davon, dass Heath Ledger diesmal auch dabei war. Die Dialoge in Arkham Asylum haben mit den Atem geraubt! Hoffentlich stirbt Heath Ledger nicht weg. Ich würde ihn gerne noch ihn vielen anderen Filmen sehen.
                              Nebenbei: Nolan hat sich ausversehen geschnitten und hat in 5 Minuten das Drehbuch mit Blut geschrieben. Raffiniert dieser Ödipuss.
                              Der Film wurde in Afrika verboten, weil kein einziger schwarzer Mann gezeigt wurde. Verständlich.

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                              • 10

                                Immer noch grandios und voller Spannung. Meisterwerk!!!

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                                • 3 .5

                                  Was für ein Schund
                                  Fettsack mit Gasmaske erobert Gotham, bricht Batman, Batman schöpft Kraft und zwingt Banal in die Knie bzw. CATWOMAN.

                                  • 8 .5

                                    Dark-Knight-Marathon – Teil 3: The Dark Knight Rises

                                    (Spoiler!)
                                    So, nachdem nun doch schon einiges an Zeit vergangen ist, hier endlich Teil drei der Reihe, mit meinem Kommentar zu The Dark Knight Rises.
                                    Der dritte Teil der Dark Knight-Trilogie von Nolan war bisher für mich immer der schwächste Teil der gesamten Reihe und – im Gegensatz zu den anderen beiden – auch nie mehr, als nur ein ganz guter Film. Aber – und ich kann nicht genau sagen, woran es jetzt genau liegt - nachdem ich ihn nun das wohl ungefähr vierte Mal gesehen habe, hat sich diese Meinung schlagartig geändert, und inzwischen ist er bei mir sogar fast gleichauf mit Batman Begins.

                                    Die Probleme, die TDKR bei mir bisher hatte, und auch jetzt teilweise noch hat, sind zwar recht wenige, aber bisher doch immer recht schwerwiegende.
                                    Zum einen kam mir der Film bisher immer weitaus zu lange vor, da sich die Geschichte im Vergleich zu den beiden Vorgängern doch etwas langsamer entwickelt.
                                    Auch fand ich The Dark Knight Rises nie eigenständig genug, sondern eher, als hätte sich Nolan einige Elemente aus den beiden Vorgängern genommen und neu zusammengewürfelt.
                                    Zwar fühlt sich im Gesamtbild eigentlich kein Teil der Trilogie auch nur annähernd wie der andere an und man merkt immer wieder, dass Nolan jedem Teil ein eigenes, bestimmtes Thema – im ersten Teil Angst, im zweiten Chaos, hier jetzt Schmerz – übergeordnet hat, aber zum Beispiel gerade der Hauptbösewicht aus Rises, namentlich Bane, hebt sich für mich was seine Ziele betrifft, auch weiterhin wenig vom Joker und Ra‘s al Ghul ab.

                                    Was mich ebenfalls stört, ist etwas, das viele vielleicht für nichtig abtun würden, mir jedoch immer wieder aufs Neue negativ auffällt: In TDKR durfte für die meisten Aufnahmen Gothams New York City herhalten, was leider einfach nicht so wirklich zu Gotham passen will und dafür sorgt, dass Gotham noch weniger nach Gotham aussieht, als schon in The Dark Knight. Das ist auch mit einer der Gründe, aus denen sich TDKR viel zu selten wie ein Batman-Film anfühlt - natürlich abgesehen davon, dass Batman sowieso nur ungefähr 20 Minuten Screentime hat, was aber erstaunlicherweise überhaupt nichts ist, an dem ich mich hier störe. Man braucht für ein Batman-Feeling nicht immer Batman, wie die Serie Gotham erwiesen hat.

                                    Dass mir Rises nun aber doch viel besser gefallen hat, als bisher immer, könnte wohl größtenteils damit zusammenhängen, dass ich Bane nun das erste Mal als eigenständigen Bösewicht schätzen gelernt habe. Will er im Großen und Ganzen zwar das gleiche erreichen, wie seine beiden Vorgänger, so hat er doch seinen völlig eigenen Antrieb und genauso auch seine völlig eigene Vorgehensweise. Auch wenn The Dark Knight dem schon nahe gekommen ist, so hat man Gotham doch bisher noch nie so Chaotisch gesehen, wie in Rises. Dass Bane die Stadt zerstören will, aber den Bürgern weiterhin die Hoffnung gibt, dass es nicht geschehen könnte, solange nur kein Gesetz herrscht, lässt Gotham in der fast völligen Selbstzerstörung enden.

                                    Wo der Joker in The Dark Knight Batman noch psychisch überlegen war, ist es Bane in Rises nun vor allem physisch, auch wenn es schlussendlich sein Ziel ist, Bruce Wayne innerlich zu zerstören. Doch bevor er das schafft, wird klar, wie überlegen er Batman physisch ist, nachdem er ihm das Rückgrat bricht und in ein Gefängnis wirft, in dem er Gotham beim Sterben zuschauen soll. Nachdem Bruce Wayne schon zu Anfang des Films ein gebrochener Mann war, zurückgezogen in das hinterste Eck seines Anwesens, schafft es Bane nun ihn physisch und psychisch immer weiter zu brechen und den Film in eine fast ausweglose Lage zu leiten, die der Film atmosphärisch als Thema – Ausweglosigkeit - fast durchgängig wiedergibt.

                                    Aber abseits von Bane kann auch der zweite, in The Dark Knight Rises völlig neue Charakter überzeugen. Anne Hathaway weiß als Catwoman großartig zu glänzen und macht auch während der Films eine wirklich interessante Entwicklung durch. Von der Frau, die die reichen bestiehlt und nur an sich selbst denkt, Batman sogar an Bane verrät, zur verbündeten Batmans, die schlussendlich doch eine gewisse Selbstlosigkeit beweist. Jedes Mal, wenn Anne Hathaway auf dem Bildschirm ist, überschattet sie für mich fast alles andere - vielleicht auch nur deswegen so sehr, weil sie so selten mit Bane zu sehen ist – aber trotzdem freue ich mich jedes Mal aus neue über jede einzelne Szene mit ihr.

                                    Mit welchem Charakter ich jedoch auch jetzt noch nicht so viel anfangen kann, ist Miranda Tate, beziehungsweise Talia al Ghul. Und das liegt eigentlich auch nicht hauptsächlich daran, dass ich der Meinung bin, ihr Charakter trägt wenig zum Film bei und ist nur auf den Twist am Ende ausgelegt, sondern vielmehr am Twist selbst, der auf mich immer noch ein kleines bisschen zu gezwungen wirkt, wodurch ich den Charakter der Talia irgendwie nie so ganz ernst nehmen kann.

                                    Am Ende ist das aber ein Punkt, den ich ganz gut verschmerzen kann, und so gibt es inzwischen, bis auf die Darstellung Gothams und das eigentliche Ziel Banes, nichts mehr, das ich an Nolans drittem Batman-Teil auszusetzen habe. Wie schon die Vorgänger bietet auch The Dark Knight Rises einen großartigen Score, tolle Dialoge und Charaktere (von denen Alfred dieses Mal leider viel zu wenig Screentime hat) und ganz am Ende, wenn Alfred vor Bruce Waynes Grab steht, sogar einen Moment, der mir einige Tränen aus den Augen gelockt hat. Das alles macht TDKR für mich zu einem absolut großartigen Film, der zwar nicht ganz an seine beiden Vorgänger heran kommt, was in dem Fall der Dark-Knight-Trilogy jedoch Kritik auch höchstem Niveau, und kaum von Bedeutung ist.

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                                      Oneliner 22.05.2015, 15:52 Geändert 23.05.2015, 11:29

                                      Nun ja. Es gibt Filme die werden nach mehrmaligen ansehen immer besser. Das kann ich aber von The Dark Knight Rises nicht behaupten. Es ist wahrlich kein schlechter Film, dennoch lässt er mich immer wieder unbefriedigt zurück. Bei dem Film weiß ich nicht ob er zu lang oder zu kurz ist. Es gibt einfach viele Szenen die mich stören. Die finale Schlacht ist leider viel zu kurz geraten oder die sogenannten 11 Minuten. Also wenn in meiner Realität so 3-4 Minuten um sind und der Film mir zeigt das auf der Bombe erst eine Minute um ist, dann ist das für mich schon sehr störend. Vor allem wenn der Film mir weiß machen will dass die Zeit rennt. Doch es wird noch bescheuerter. Wenn Batman sich die Zeit nimmt die letzte Rede von (SPOILER!!! Miranda Tate alias Talia Al Ghul SPOILERENDE!!!) anzuhören oder Catwoman noch einen Abschiedskuss gibt. Aber das sind auch nur die wenigen Schwächen des Filmes. Das Problem ist einfach das er im Fahrwasser des grandiosen 1. Teils und des Perfekten 2.Teils schwimmt und da kann er einfach nicht mithalten. Christian Bale spielt die Rolle des Bruce Wayne alias Batman noch besser als in den vorherigen Teilen. Er spielt ihn gebrechlicher und auch dramatischer. Seinerseits eine Topleistung. Michael Caines rolle Alfred ist auch nicht mehr ganz so Lustig angelegt. Dafür aber etwas dramatischer. Die Szenen zwischen ihm und Bruce sind an manchen Stellen sehr emotional. Morgan Freeman ist zwar immer noch sympathisch, dennoch lässt die Qualität von ihm ein wenig nach. Genauso ist es auch mit Gary Oldman. War ich im 2.Teil kurz traurig, weil ich wirklich dachte er wäre Tod und hab ich um ihm und seine Familie am Ende noch mitgefiebert, war er mir hier größtenteils egal. Sympathisch und so weit es geht gut gespielt , aber egal.
                                      Neuzugang Joseph Gordon-Levitt macht das beste aus seiner Rolle, spielt aber im Grunde genommen nur eine jüngere Version des Jim Gordon. Anne Hathaway spielt zwar ganz gut, finde sie aber ehrlich gesagt nur nervig. Bei Marion Cotillard sehe ich das ähnlich. (SPOILER !!! Ihre Todesszene ist Absolut schlecht gespielt. Da erwarte ich von einer Oscarpreisträgerin etwas mehr.SPOILER ENDE!!!) Kommen wir aber zu Tom Hardy. Er schafft es mit Christian Bale fast gleich zuziehen. Seine Rohe und brutale Ausstrahlung ist furcht einflößend. Absolut gewalttätig. Ist aber auch die einzige Ausstrahlung die hat. Dennoch überragend gut gespielt. Den Joker wird er jedoch nicht ganz gerecht. War aber auch zu erwarten. Da hat Heath Ledger die Messlatte zu hoch angelegt für Tom Hardy. Die Actionszenen sind wieder ganz großartig, aber auch hier gemessen an Teil 1 und 2 nicht ganz so stark. Die Verfolgungsjagden in Teil 1 und 2 waren einfach besser. Dafür haben wir hier einen richtig starken und dynamischen Faustkampf zwischen Bane und Batman. Das erste Mal dass ich sehe das Batman richtig Probleme hat. Die Flugszenen mit The Bath wo er vor Raketen abhaut sehen richtig gut aus oder auch wo die Stadt mit mehreren Sprengungen versehen wird. z.B. wie dem Football Feld oder die Brücken die zu der Stadt führen. Auch wenn das ganze in CGI ist. Allgemein ist hier noch mehr CGI drin als in den vorherigen Teilen. Gemessen an andere Blockbustern von Heute ist das aber recht human. Kommen wir zum Soundtrack. Was wäre die Dark Knight-Trilogie ohne ihre mitreißende Filmmusik. Diesmal hat Hans Zimmer ohne James Newton Howard komponiert. Das Ergebnis ist dennoch richtig Bombastisch. Er hat hier und da leicht was abgeändert und auf die Szenen richtig gut übertragen. Hans Zimmer ist für mich der Meister der Filmmusik. Insgesamt betrachtet mit allen ihren Stärken und Schwächen ist dass hier trotzdem ein guter Abschluss der Dark Knight-Trilogie.

                                      Für die volle Punktzahl reicht es hier nicht, aber dennoch eine gute 9,0.

                                      • 9

                                        Mit „The Dark Knight Rises“ endet eine meisterhafte Trilogie aus dem Hause Nolan. Was wie eine epische Comicverfilmung mit Charme, Witz und viel Action begann, endet als emotionales Wrack in einem nicht mehr ganz so düsteren Gotham City, das trotzdem mit Details in Szene gesetzt wird und eine begeisternde Atmosphäre bietet. Und jeder weiß: Ein Wrack ist ein Ort an dem ein Schatz schlummert. Hatte man beim sehr düsteren, aber doch übertrieben epischen Film „The Dark Knight“ noch auf die witzigen Szenen verzichtet, hat man diese hier wieder aufgegriffen und den Film somit abgerundet. Zudem wollte man zeigen, dass man auch anders kann: Heller, spannender, emotionaler – und man hat auf ganzer Linie überzeugt.
                                        Für mich endet mit dem Abschluss der Reihe von Nolan die Reise ins Universum der Superhelden längst nicht. Der Regisseur hat mich auf den Geschmack gebracht – vermutlich darf ich von anderen Comicverfilmungen nur nicht zu viel erwarten. Diese Batman-Reihe hat die Messlatte nämlich so unerreichbar hoch gesetzt, das es schwer werden dürfte, jemals wieder etwas besseres auf dem Markt der Comicverfilmungen zu finden. Es ist verständlich, dass man mit hohen Erwartungen an den dritten Teil der besten Trilogie seit „Herr der Ringe“ herangegangen ist – auch ich habe, trotz Empfehlung, dass ich die Erwartungen zurückschrauben sollte, jede Menge von diesem Film erwartet. Im Gegensatz zu vielen anderen wurde ich allerdings nicht enttäuscht. Der Film ist auf so vielen Ebenen anders als sein Vorgänger – das macht ihn aber nicht schlechter, sondern auf seine Weise gut. Während man vor allem versucht die hellen Seiten der Stadt in Szene zu setzen, versucht man jedoch gekonnt die Atmosphäre aus den anderen Teilen zu halten. „The Dark Knight Rises“ unterscheidet sich nur in einem Fall von seinem Vorgänger: Im dritten Teil musste man auf die herausragende Leistung eines Heath Ledgers verzichten. Was dieser Mann mit der Rolle des Jokers angerichtet hatte war aber auch zu genial, als das man es noch irgendwie überbieten könnte.
                                        Tom Hardy hatte als Batman-Bösewicht also ein schweres Erbe anzutreten – trotzdem überzeugt er auf seine Weise. Bane wirkt natürlich deutlich blasser und uninteressanter als es ein Joker tut, aber trotzdem ist er auf so viele Arten gefährlich und man nimmt ihn als ebenbürtigen Gegner des Helden wahr – was nicht zuletzt an seiner unfassbaren Kraft liegt. Auch im dritten Teil greift man auf altbewährte Mittel zurück: Eine Party, auf der Wayne auftaucht und eine wilde Verfolgungsjagd auf den Straßen. Das man darauf nicht verzichten konnte, war mir schon fast irgendwie klar. Es würde allerdings auch etwas fehlen. Man schafft es im dritten Teil lange auf den Protagonisten zu verzichten. Dafür wird vor allem die Rolle des Bane in den Vordergrund gestellt und auch Joseph Gordon-Levitt darf seine ausgezeichnete Leistung abliefern.
                                        Alles in allem muss sich „The Dark Knight Rises“ nicht verstecken: Er besticht mit Emotionalität, einem starken Schauspielensemble und bringt dieses Meisterwerk zu einem tollen Ende, vor dem ich einfach nur den Hut ziehen kann. Nolan hat es geschafft, aus einem einfachen Comic ein Filmepos der besonderen Art zu machen. Batman ist nicht einfach nur kindisch, seit dieser Filmreihe ist Batman wieder cool – und am Ende des Tages bin ich froh, mich an diese Filmreihe herangewagt zu haben.

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                                          Ziemlich cool aber die Lauflänge finde ich ist ein bisschen zu viel

                                          • 8 .5

                                            Sehr Stark!

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                                            • 8

                                              Besseren Batman Film gibt es nicht.......

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                                                Zwar relativ lang, aber Spaß hatte ich ohne Ende. Zumal Hardys Bane wie eine Naturgewalt daher kommt. Mir gefällt auch seine Optik extrem. Was ein geiles Outfit. Nolan hat einen würdigen Abschluss gefunden.

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                                                  ju.ku.750 26.04.2015, 15:26 Geändert 26.04.2015, 15:30

                                                  Catwoman: "Come with me. Save yourself. You don't owe these people any more. You've given them everything."
                                                  Batman: "Not everything. Not yet."

                                                  Im Gegensatz zu Sam Raimis "Spiderman"-Trilogie hat es Chrsitopher Nolan geschafft, einen würdigen und vor allem epischen Abschluss hinzubekommen.

                                                  Für mich der emotionalste Film der Reihe.
                                                  Ich glaube, wenn es "The Dark Knight" nicht geben würde, würden viele den Film nicht so kritisch sehen.

                                                  Kann allen nur empfehlen, ihn auf englisch zu schauen. Die deutsche Synchro von Bane ist einfach nicht gelungen.

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                                                    BJ_Maluha 20.04.2015, 14:32 Geändert 20.04.2015, 14:32

                                                    Starker Abschluss einer überragenden Trilogie, wenn auch nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger. So müssen Batman-Filme sein!

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