The Dark Knight Rises - Kritik

GB/US 2012 Laufzeit 164 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 26.07.2012

  • 10

    wie kan ich das film hier sehen bin neu hier

    • 7

      Gut gemachtes Popcorn Kino, wenn man die Unterschiede zum Comic nicht bemerken will.

      • 10

        Hammer geiler Batmanfilm

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        • 10

          https://www.youtube.com/watch?v=eBB08-Z8A7o

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          • CrimsonK 22.08.2015, 14:52 Geändert 22.08.2015, 15:01

            Licht und Schatten. Täuschung und Auflösung. Lüge und Wahrheit. Sechs Worte um die komplette Filmographie von Nolan zu beschreiben. Und so auch in der Batman Trilogie und ganz besonders dem letzten Teil The Dark Knight Rises.
            Während ich mir ganz normal, wie jeden Donnerstag, schwitzende und stöhnende Menschen in Lack, Leder und engen Masken anschaue - nur diesmal im TV und nicht in meinem Keller - so überrascht mich Nolan mit der Optik nicht mehr. Aber was soll man an Perfektion auch noch verändern, oder? Die Kinder in uns bekommen noch einen Bat-Flieger und das ein oder andere Gadget serviert und Anne Hathaway macht Flickflacks durch meine Unterhose. So hübsch sie auch anzuschauen ist, tut mir Leid das sagen zu müssen, aber Tom Hardy paralysiert mich einfach mehr- macht mich willenlos. Das Outfit und die Stimme, das ist schon echt makellos. Und das erste Aufeinandertreffen. Wow! "Uhhh, du nutzt die Dunkelheit...sie ist deine Verbündete. ..... Ich bin in ihr geboren!" etc. usw. Szene für die Ewigkeit, wie Batman einfach nur komplett zerbrochen wird. Psychisch und physisch. Es ist der notwendige Fall, es ist das was Alfred 1zu1 voraus gesagt hatte. Wovor er sich gefürchtet hat und wovor er Batman schützen wollte. Sowieso ist die Ähnlichkeit von Alfred zu Prof. Brand aus Interstellar faszinierend. Ich denke, ich werde irgendwann mal alle Sätze die Michael Caine in Nolan-Filmen sagt, dokumentieren und miteinander vergleichen. Ich ahne großes, zumal ich in Nolans Werken eh eine durchgängige philosophische Verbundenheit sehe.
            Genau wie in Interstellar lügt er für ein vermeintlich größeres Wohl. Damit zieht er den Hass auf sich, aber er trägt ihn, bezahlt dafür einen hohen Preis. Gordon teilt eine ähnliche Lüge und wird vom idealistischen Robin dafür geachtet.
            Inhaltlich und auch vom Gefühl beim schauen schliesst der dritte Teil an den ersten an. Während Dark Knight (also der zweite Teil), wie in meiner Review beschrieben, ein nicht enden wollender Adrenalin-Rausch ist, so schlägt Dark Knight Rises ruhigere und viel dramatischere Töne an. Die Action ist nun komplett in den Hintergrund gerückt. Zwar beginnt der Film fulminant mit der Flugzeugszene und es gibt noch so einige Kracher mit Bane oder Cat-Woman, aber die richtigen Actionszenen bleiben rar, und auch die Schlacht am Ende des Filmes fühlt sich in unseren Köpfen größer an, als sie eigentlich war. Hier hätte Nolan nochmal die Gewaltschraube andrehen dürfen, denn die Peng-Peng du bist tot - Szenen zwischen Polizisten und schwerbewaffneten Terroristen sind--- ähmmm--- naja manche sagen familienfreundlich - ich sage, sie sind lächerlich. Die Tribunalszenen und das Exil durch Eis sind aber durchaus hart und versöhnen die Kinderraufferei auf der Straße.
            Terrorismus im eigenen Land. Die Regierung ist machtlos und die Angst im Nacken, dass jeder Bürger der Bombensprenger sein kann. Ja, was soll man sagen. Pathetisch, ausgelutscht - aber die Wahrheit. In so einer Welt leben wir nunmal. Und es gibt Menschen, die sich davon mitreißen lassen und selbst zu Mördern, Vergewaltigern und Dieben werden, die dem Chaos und der Anarchie fröhnen. Und es gibt Leute, die nicht alles glauben was ihnen aufgetischt wird. So wie Gordon und seine Verbündeten und Robin. Wir leben in einer Welt in der täglich der Terror und die Angst gesät wird und zwar in Form von Presse und Menschen mit Mikrofonen. Nur weil Bane etwas sagt, heisst dies ja nicht, dass es wahr ist. Und dann die ganzen zwilichtigen Fetzen irgendwo zwischen Wahrheit und Lüge. Selbst Batman macht falsche Schlussfolgerungen und kreiert einen Mythos um Bane. Und letztendlich war all der Terror und die Lügen und Täuschungen und all die Vorsicht, die daraus resultierte nur hinderlich um die Wahrheit zu sehen. So treibt sich die vergiftete Klinge tief in Batmans Fleisch. Batman ist besiegt. Aufgestiegen aus der Dunkelheit, immer und immer wieder um das Volk zu schützen, wieder einmal vom Volk verraten. Doch es ist auch genau jenes Volk, jene Menschen, die sich ein letztes Mal erheben und die Terroristen zurückschlagen. Batman muss sein ultimatives Opfer bringen. Seine Person wird nicht mehr gebraucht, denn er hat als Symbol triumphiert und sich ins Volk übertragen. Die Menschheit braucht keine Superhelden, denn sie hat diese übertroffen und triumphiert. Bruce Wayne wurde in Batman Begins zu Batman, Bruce Wayne war in the Dark Knight nur die Maske für Batman und in Dark Knight Rises durfte Batman endlich sterben um als Bruce Wayne weiterleben zu können.
            Alle Helden weg, nur noch Menschen da. Ach Nolan, alte Socke. Wann verstehen die Hater endlich, dass du ein Humanist bist?

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            • 9 .5

              Ein wirklich episches Finale der Batman Trilogie von Christopher Nolan. Die Geschichte wird spannend und emotional weiter erzählt. Vor allem muss man Michael Caine hier hervorheben , der wirklich eine Meisterleistung abliefert. Seine Figur bekommt hier sehr viel Tiefe. Aber auch die anderen Darsteller machen ihre Sache sehr gut. Anne Hathaway ist meiner Meinung die beste Catwoman seit Michelle Pfeifer. Die Action Szenen in The Dark Knight Rises sind spektakulär in Szene gesetzt. Einfach Epic. Und ein Ende das auf eine weitere Fortsetzung hoffen lässt. Der Blockbuster des Jahres.

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              • 8 .5

                Nur, weil er nicht ganz an "The Dark Knight" ran reicht ist er trotzdem noch mind. 8 Punkte wert! Ich konnte nur kleine Schwächen im Film finden und man sollte vielleicht einfach akzeptieren, dass wir einen so genialen Bösewicht wie in TDK nicht wieder sehen werden. 8,5 Punkte.

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                • 9 .5

                  Das nenne ich: Batman! Herausragender Film.

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                  • 8

                    Nolans Batman Trilogie - Teil 3
                    „The Dark Knight Rises“
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                    Mit Teil zwei hatte mich nun endgültig wieder das Batman-Fieber gepackt und der Kindheitsheld machte mir so viel Freude, dass ich das Finale kaum erwarten konnte. Trotz eines wirklich starken Filmes und im Endeffekt dann doch auch würdigen Abschlusses der Trilogie hat meine Euphorie hier leider einen kleinen Dämpfer erfahren.
                    Wo ich in Teil zwei die Über-Fokussierung auf den Antagonisten bemängelt habe, geht es hier nun wieder etwas mehr um unseren schwarzen Rächer. Das ist für sich erst einmal schön, bringt aber leider auch eine Länge in der Mitte mit sich, die gesehen auf die gesamte Trilogie schon fast als atmosphärisches Loch bezeichnet werden kann. Jedenfalls nimmt die Dichte der Inszenierung hier so stark ab, dass es auf jeden Fall auffällt.

                    Wo uns aus dem zweiten Teil noch immer der Joker im Kopf herum schwirrt, bekommen wir nun einen Bane vorgesetzt. Wenn man die Filme direkt hintereinander sieht, kommt man um einen direkten Vergleich leider nicht herum. In einem solchen schneidet der Bösewicht des dritten Teils in meinen Augen alles andere als gut ab. Er wirkt auf mich plump und uninspiriert, auch wenn versucht wurde, seiner Rolle durch den Handlungsstrang im Gefängnis etwas mehr Tiefgang einzuhauchen. So wirkt es fast, alles sei das schlimmste Übel mit dem Joker schon längst abgewandt und als würde das zentrale Problem des Helden im Abschied von Alfred liegen.
                    Die Dramatik, die Banes Angriff auf die Stadt mit sich bringt, war für mich so erst relativ spät wirklich präsent und wurde viel mehr durch die apokalyptischen Aufnahmen der Stadt, als durch ihn selber erreicht.
                    Mal abgesehen vom etwas langweiligen Bane, liefert uns der finale Teil der Trilogie aber so ziemlich alles, was die beiden Vorgänger stark machte: starkes Schauspiel bis in die Nebenrollen, technische Höchstleistungen auch hinter der Kamera und dazu ein wie erwartet starker Zimmer Soundtrack.
                    Daraus resultiert eine atmosphärisch starke Endzeitstimmung vor allem im letzten Teil des Filmes.
                    Mit dem Ende selber schenkt uns Nolan die wohl schönste Szene der gesamten Trilogie und verhilft dem ansonsten eventuell etwas hinter seinen Vorgängern hinkenden Film dazu, die Reihe vernünftig abzuschließen.

                    Mit der Batman Trilogie hat Nolan etwas Tolles geschaffen. Er belebt den Mythos vom selbstlosen Helden im Fledermaus-Anzug und macht ihn für uns erneut glaubhaft und greifbar. Das wirklich schöne an Batman ist doch, dass wir uns, sofern wir es wollen, vorstellen können, dass ein solcher Held wirklich existieren könnte und dass all das, was einen solchen Helden ausmacht in einem jedem von uns steckt. Dass ein Mensch mit den richtigen Werten in der Lage ist das „Böse“ zu bekämpfen. Die Grenze zwischen Mensch und Held verschwimmt in dieser Trilogie zum märchenhaften Mythos und uns wird auf einmalige Art und Weise die potenzielle Größe und Macht des Individuums aufgezeigt.

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                    • 8
                      SCHLECKI1961 04.08.2015, 11:11 Geändert 04.08.2015, 11:12

                      Leider nicht so gut wie der Vorgänger, Erwartungen waren dann doch zu hoch.
                      Aber immer noch ein guter Film, die Messlatte mit Joker war nicht zu toppen.
                      Aber für ne 8 reicht es.

                      • 9 .5

                        Großer Film.

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                        • 9

                          Bane kommt nicht ganz an den Joker ran, dafür spürt man richtig die Gefahr für die Menschen in Gotham City. Das Ende war ziemlich traurig bzw. toll, je nachdem wie man es interpretiert ;-)
                          Klasse Soundtrack und die Atmosphäre in Gotham voller Anarchie ist klasse.
                          Allerdings dann doch einige störende Logikfehler, etwa als Wayne plötzlich in der abgeriegelten Stadt auftaucht. Dafür ist die Anfangsszene mit den Flugzeugen bombastisch!

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                          • 6 .5
                            Berlin42 27.07.2015, 22:04 Geändert 27.07.2015, 22:56

                            Schade. Der letzte Teil der bislang überragenden Batman-Trilogie kann seinen Vorgängern nicht das Wasser reichen. Und das, obwohl technisch und schauspielerisch hohes Niveau abgerufen wird. Vor allem Anne Hathaway ist hierbei positiv hervorzuheben. Sie wird spektakulär in die Geschichte eingeführt, spielt wirklich großartig und stellt einen interessanten und vor allem gutaussehenden Sidekick für die Hauptfigur dar. Der Bösewicht Bane bleibt dagegen absolut blass, was teilweise wohl auch der senilen deutschen Synchronisationsstimme geschuldet ist. Zudem wirkt alles weitaus weniger spektakulär, als noch in "The Dark Knight", selbst das in die Luft gesprengte, voll besetzte Footballstadion ist kein wirklicher Augenschmaus. Vielleicht wäre hier weniger doch mehr gewesen? Einzig das spektakuläre Ende des Films zieht den Karren noch einige Meter aus dem Dreck, der fade Beigeschmack des langatmigen Mittelteils wird jedoch nicht gänzlich neutralisiert.

                            "The Dark Knight Rises" steht einfach im Schatten seines grandiosen Vorgängers, der Film bildet einen zwar einen soliden Abschluss von Nolans Batman-Interpretation, legt aber die Vermutung nahe, dass in Sachen Story schon an einigen Stellen die Luft raus war.

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                            • 10

                              SICK!!!

                              • 9 .5

                                Der unterbewertetste Film aller Zeiten.

                                • 10

                                  Auch der dritte Teil von Nolan ist klasse!

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                                  • 6 .5

                                    Für mich leider der schwächste Teil der Trilogie. Teil 1 war neu, düster, realistischer als seine quietschbunten oder gestelzten Vorgänger. Teil setzte noch einmal eine Schippe drauf und toppte zudem durch den genialen Heath Ledger. In "The Dark Knight Rises" stört mich Hardy als Bane ganz extrem. Kennt man die Comicvorlage, so fehlen Hardy mindestens 20 KG Muskelmasse und ebenso mindestens 20 cm Körpergröße, um der Comicvorlage zumindest in den Grundzügen zu ähneln. Manchmal frage ich mich wirklich, wie da Leute gecastet werden. Ein paar bedrohliche Worte durch eine Maske zu röcheln, dann ein paar Prügelszenen...dafür braucht es kein Hirn oder eine brilliante Schauspielkunst. Da hätte man sich einen 2m großen Wrestler nehmen können, hätte ihm einige Gimmicks auf die Haut geschnallt und fertig wäre die passendere Version des Bane.
                                    Die maßlos gestellte Prügelei zum Schluß raubt dem Film dann auch noch die letzte Würde. Was stark angefangen hat und sich zum Teil zwei hin sogar noch einmal heftig gesteigert hatte, fiel mit dem Finale der Trilogie in ein Kreativloch.

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                                    • 7

                                      [...] Es ist der Blick aufs Detail, der das technokratische Szenario vitalisiert und mannigfach in seinem Gebaren erscheinen lässt. Allein die Ballszene zu Anfang des Filmes gibt viel über die Figur des Bruce Wayne preis: Während sich das versammelte Volk hinter edlen Masken verbirgt, ist es Bruce Wayne, der sein Gesicht kenntlich macht und durch die gediegen tanzende Menge schreitet. Ist sich Bruce Wayne des Versteckspiels überdrüssig geworden oder ist dies der erste Schritt der Befürchtung, die Alfred seinem einstigen Schützling kundtat – Zurückzukommen, nur um dieses Mal wirklich vollends zu scheitern. [...] Bruce Waynes Traumata spiegeln sich in der bulligen Präsenz Banes, der es höchstselbst ist, Bruce in einem Gefängnis in der alten Welt zurückzulassen, welches ihn direkt in Relation mit der Brunnen-Erfahrung aus seiner Kindheit stellt. Hier allerdings kann sich Bruce nicht auf die Hilfe seines Vaters verlassen, sondern muss verstehen, dass er aus nur aus eigener Willenskraft vollbringen kann, diesem stickig-feuchten Loch zu entkommen, um das nach wie vor an Post-9/11-Befinden gekoppelte Gotham City zu retten. Dabei kommt es nicht auf körperliche Attribute an, der Schlüssel liegt mal wieder im Geist. Bruces Aufenthalt in dieser ehemaligen Mine, aus der – so heißt es – damals nur Bane entfliehen konnte, ist als purer psychischer Kraftakt angelegt und eine Facette mehr in der angestrebten Menschwerdung des ikonischen Superhelden: Bruce muss noch einmal Schritt für Schritt durchstehen, was ihn einst beinahe zerstört hätte. Von dort an ist es tatsächlich belanglos, ob wir Batman oder Bruce Wayne vor Augen haben – Was bleibt, ist der Mensch und sein Vermögen, wieder und wieder über sich hinauszuwachsen.

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                                      • 7 .5

                                        auch wieder sehr gute. tom hardy war sehr sehr gute!

                                        • 9 .5

                                          The Dark Knight ist ein Eckchen besser aber dieser Film ist absolut groß.

                                          • 9 .5

                                            Danke Nolan für die 3 Batman Filme Danke Danke Danke

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                                            • 10

                                              Der beste Batman aller Zeiten.

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                                              • 8
                                                smartbo 23.06.2015, 14:25 Geändert 23.06.2015, 14:25

                                                Bin eigentlich kein Fan von den Superheldenfilmen, habe ihn mir nur aufgrund einer Empfehlung angeschaut.

                                                Nun, eine ganze Weile tat sich nichts, wollte schon abschalten. Langeweile pur. Doch dann nimmt der Film Tempo auf, wird spannend und endet in einem fulminanten Finale.

                                                Optisch, atmosphärisch excelent gut gemacht. Okay, über die Story, Handlung kann man streiten. Ist aber eine Comicverfilmung, da darf man keine originelle, vielschichtige Handlung erwarten.

                                                Ich fand ihn gut und kann ihn empfehlen. Für eine sehr gute Bewertung reicht es wegen dem langatmigen Beginn und der simplen Handlung nicht aus.

                                                • 8 .5

                                                  Nach The Dark Knight waren die Erwartungen an die Fortsetzung natürlich enorm hoch, leider konnte Nolan diese nicht erfüllen. Dennoch ein sehr guter Film.

                                                  • 4
                                                    denratten 17.06.2015, 10:37 Geändert 17.06.2015, 10:40

                                                    Wie konnte das passieren?
                                                    Warum mochte ich Dark Knight so sehr, und bin bei Dark Knight Rises eingeschlafen?
                                                    Schöne Bilder machen noch keinen guten Film. Bei The Dark Knight wimmelte es nur so vor interessanten zwiespältigen Charakteren, und es gab einige unvergessliche Szenen. Bei TDKR wirkt alles flach, eindimensional und lieblos.
                                                    Auch der farb- und wortwörtlich gesichtslose Schurke ist einem total egal.
                                                    Wenn TDKR mal in der Glotze läuft, kann man mal reinzappen, dann gibt es wenigstens spannende Werbeunterbrechungen.

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