The Dark Knight Rises - Kritik

GB/US 2012 Laufzeit 164 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 26.07.2012

  • 9

    Nun ja. Es gibt Filme die werden nach mehrmaligen ansehen immer besser. Das kann ich aber von The Dark Knight Rises nicht behaupten. Es ist wahrlich kein schlechter Film, dennoch lässt er mich immer wieder unbefriedigt zurück. Bei dem Film weiß ich nicht ob er zu lang oder zu kurz ist. Es gibt einfach viele Szenen die mich stören. Die finale Schlacht ist leider viel zu kurz geraten oder die sogenannten 11 Minuten. Also wenn in meiner Realität so 3-4 Minuten um sind und der Film mir zeigt das auf der Bombe erst eine Minute um ist, dann ist das für mich schon sehr störend. Vor allem wenn der Film mir weiß machen will dass die Zeit rennt. Doch es wird noch bescheuerter. Wenn Batman sich die Zeit nimmt die letzte Rede von (SPOILER!!!) Miranda Tate alias Talia Al Ghul (Spoilerende!!!) anzuhören oder Catwoman noch einen Abschiedskuss gibt. Aber das sind auch nur die wenigen Schwächen des Filmes. Das Problem ist einfach das er im Fahrwasser des grandiosen 1. Teils und des Perfekten 2.Teils schwimmt und da kann er einfach nicht mithalten. Christian Bale spielt die Rolle des Bruce Wayne alias Batman noch besser als in den vorherigen Teilen. Er spielt ihn gebrechlicher und auch dramatischer. Seinerseits eine Topleistung. Michael Caines rolle Alfred ist auch nicht mehr ganz so Lustig angelegt. Dafür aber etwas dramatischer. Die Szenen zwischen ihm und Bruce sind an manchen Stellen sehr emotional. Morgan Freeman ist zwar immer noch sympathisch, dennoch lässt die Qualität von ihm ein wenig nach. Genauso ist es auch mit Gary Oldman. War ich im 2.Teil kurz traurig, weil ich wirklich dachte er wäre Tod und hab ich um ihm und seine Familie am Ende noch mitgefiebert, war er mir hier größtenteils egal. Sympathisch und so weit es geht gut gespielt , aber egal.
    Neuzugang Joseph Gordon-Levitt macht das beste aus seiner Rolle, spielt aber im Grunde genommen nur eine jüngere Version des Jim Gordon. Anne Hathaway spielt zwar ganz gut, finde sie aber ehrlich gesagt nur nervig. Bei Marion Cotillard sehe ich das ähnlich. (SPOILER !!! Ihre Todesszene ist Absolut schlecht gespielt. Da erwarte ich von einer Oscarpreisträgerin etwas mehr.SPOILER ENDE!!!) Kommen wir aber zu Tom Hardy. Er schafft es mit Christian Bale fast gleich zuziehen. Seine Rohe und brutale Ausstrahlung ist furcht einflößend. Absolut gewalttätig. Ist aber auch die einzige Ausstrahlung die hat. Dennoch überragend gut gespielt. Den Joker wird er jedoch nicht ganz gerecht. War aber auch zu erwarten. Da hat Heath Ledger die Messlatte zu hoch angelegt für Tom Hardy. Die Actionszenen sind wieder ganz großartig, aber auch hier gemessen an Teil 1 und 2 nicht ganz so stark. Die Verfolgungsjagden in Teil 1 und 2 waren einfach besser. Dafür haben wir hier einen richtig starken und dynamischen Faustkampf zwischen Bane und Batman. Das erste Mal dass ich sehe das Batman richtig Probleme hat. Die Flugszenen mit The Bath wo er vor Raketen abhaut sehen richtig gut aus oder auch wo die Stadt mit mehreren Sprengungen versehen wird. z.B. wie dem Football Feld oder die Brücken die zu der Stadt führen. Auch wenn das ganze in CGI ist. Allgemein ist hier noch mehr CGI drin als in den vorherigen Teilen. Gemessen an andere Blockbustern von Heute ist das aber recht human. Kommen wir zum Soundtrack. Was wäre die Dark Knight-Trilogie ohne ihre mitreißende Filmmusik. Diesmal hat Hans Zimmer ohne James Newton Howard komponiert. Das Ergebnis ist dennoch richtig Bombastisch. Er hat hier und da leicht was abgeändert und auf die Szenen richtig gut übertragen. Hans Zimmer ist für mich der Meister der Filmmusik. Insgesamt betrachtet mit allen ihren Stärken und Schwächen ist dass hier trotzdem ein guter Abschluss der Dark Knight-Trilogie.

    Für die volle Punktzahl reicht es hier nicht, aber dennoch eine gute 9,0.

    • 9

      Mit „The Dark Knight Rises“ endet eine meisterhafte Trilogie aus dem Hause Nolan. Was wie eine epische Comicverfilmung mit Charme, Witz und viel Action begann, endet als emotionales Wrack in einem nicht mehr ganz so düsteren Gotham City, das trotzdem mit Details in Szene gesetzt wird und eine begeisternde Atmosphäre bietet. Und jeder weiß: Ein Wrack ist ein Ort an dem ein Schatz schlummert. Hatte man beim sehr düsteren, aber doch übertrieben epischen Film „The Dark Knight“ noch auf die witzigen Szenen verzichtet, hat man diese hier wieder aufgegriffen und den Film somit abgerundet. Zudem wollte man zeigen, dass man auch anders kann: Heller, spannender, emotionaler – und man hat auf ganzer Linie überzeugt.
      Für mich endet mit dem Abschluss der Reihe von Nolan die Reise ins Universum der Superhelden längst nicht. Der Regisseur hat mich auf den Geschmack gebracht – vermutlich darf ich von anderen Comicverfilmungen nur nicht zu viel erwarten. Diese Batman-Reihe hat die Messlatte nämlich so unerreichbar hoch gesetzt, das es schwer werden dürfte, jemals wieder etwas besseres auf dem Markt der Comicverfilmungen zu finden. Es ist verständlich, dass man mit hohen Erwartungen an den dritten Teil der besten Trilogie seit „Herr der Ringe“ herangegangen ist – auch ich habe, trotz Empfehlung, dass ich die Erwartungen zurückschrauben sollte, jede Menge von diesem Film erwartet. Im Gegensatz zu vielen anderen wurde ich allerdings nicht enttäuscht. Der Film ist auf so vielen Ebenen anders als sein Vorgänger – das macht ihn aber nicht schlechter, sondern auf seine Weise gut. Während man vor allem versucht die hellen Seiten der Stadt in Szene zu setzen, versucht man jedoch gekonnt die Atmosphäre aus den anderen Teilen zu halten. „The Dark Knight Rises“ unterscheidet sich nur in einem Fall von seinem Vorgänger: Im dritten Teil musste man auf die herausragende Leistung eines Heath Ledgers verzichten. Was dieser Mann mit der Rolle des Jokers angerichtet hatte war aber auch zu genial, als das man es noch irgendwie überbieten könnte.
      Tom Hardy hatte als Batman-Bösewicht also ein schweres Erbe anzutreten – trotzdem überzeugt er auf seine Weise. Bane wirkt natürlich deutlich blasser und uninteressanter als es ein Joker tut, aber trotzdem ist er auf so viele Arten gefährlich und man nimmt ihn als ebenbürtigen Gegner des Helden wahr – was nicht zuletzt an seiner unfassbaren Kraft liegt. Auch im dritten Teil greift man auf altbewährte Mittel zurück: Eine Party, auf der Wayne auftaucht und eine wilde Verfolgungsjagd auf den Straßen. Das man darauf nicht verzichten konnte, war mir schon fast irgendwie klar. Es würde allerdings auch etwas fehlen. Man schafft es im dritten Teil lange auf den Protagonisten zu verzichten. Dafür wird vor allem die Rolle des Bane in den Vordergrund gestellt und auch Joseph Gordon-Levitt darf seine ausgezeichnete Leistung abliefern.
      Alles in allem muss sich „The Dark Knight Rises“ nicht verstecken: Er besticht mit Emotionalität, einem starken Schauspielensemble und bringt dieses Meisterwerk zu einem tollen Ende, vor dem ich einfach nur den Hut ziehen kann. Nolan hat es geschafft, aus einem einfachen Comic ein Filmepos der besonderen Art zu machen. Batman ist nicht einfach nur kindisch, seit dieser Filmreihe ist Batman wieder cool – und am Ende des Tages bin ich froh, mich an diese Filmreihe herangewagt zu haben.

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      • 9

        Ziemlich cool aber die Lauflänge finde ich ist ein bisschen zu viel

        • 8

          Sehr Stark!

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          • 10

            Was hier Nolan geschaffen hat ist ein echtes Meisterwerk und ein mehr als nur gelungener Abschluss der Trilogie.

            • 8 .5

              Grandios.

              1
              • 8

                Besseren Batman Film gibt es nicht.......

                2
                • 10

                  Zwar relativ lang, aber Spaß hatte ich ohne Ende. Zumal Hardys Bane wie eine Naturgewalt daher kommt. Mir gefällt auch seine Optik extrem. Was ein geiles Outfit. Nolan hat einen würdigen Abschluss gefunden.

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                  • 9
                    ju.ku.750 26.04.2015, 15:26 Geändert 26.04.2015, 15:30

                    Catwoman: "Come with me. Save yourself. You don't owe these people any more. You've given them everything."
                    Batman: "Not everything. Not yet."

                    Im Gegensatz zu Sam Raimis "Spiderman"-Trilogie hat es Chrsitopher Nolan geschafft, einen würdigen und vor allem epischen Abschluss hinzubekommen.

                    Für mich der emotionalste Film der Reihe.
                    Ich glaube, wenn es "The Dark Knight" nicht geben würde, würden viele den Film nicht so kritisch sehen.

                    Kann allen nur empfehlen, ihn auf englisch zu schauen. Die deutsche Synchro von Bane ist einfach nicht gelungen.

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                    • 8 .5
                      BJ_Maluha 20.04.2015, 14:32 Geändert 20.04.2015, 14:32

                      Starker Abschluss einer überragenden Trilogie, wenn auch nicht ganz so gut wie die beiden Vorgänger. So müssen Batman-Filme sein!

                      • 8 .5

                        So sollte eine Trilogie aussehen...:-)

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                        • 9 .5

                          Fand den dritten Teil ziemlich gut . Man muss sich auch im Klaren sein dass die meisten zweiten bzw. dritten Teile von Filmen immer schlechter werden . Hier ist es aber nicht der Fall

                          • 7

                            "The Dark Knight Rises" ist aus hauptsächlich zwei Gründen schlechter "The Dark Knight":
                            Zum einen ist der Gegenspieler Batmans, Blake, deutlich blasser als der Joker, der mit der genialen Art, mit der Heath Ledger diese Figur umsetzte, fast schon eine Identifikationsfigur war. Blake ist dies, trotz ähnlicher Skrupellosigkeit, zu keiner Sekunde, wirkt stattdessen phasenweise sogar wie ein schlechter Darth Vader-Abklatsch.
                            Zum anderen ist "The Dark Knight Rises" meiner Meinung nach mindestens 30-45 Minuten zu lang geraten und zieht sich somit einerseits über einige Phasen hin und benötigt andererseits lange um von Spannung, Story und Action her lange, um in Schwung zu kommen. Der vorherige Teil war zwar ähnlich lang, hatte aber allein schon durch den Beginn von Anfang an Spannung zu bieten.

                            Trotzalledem ist der Abschluss der Dark Knight Trilogie ein gelunger Film der mit guter Action, tollem Sound, tollem Soundtrack und (aber nur am Ende) Spannung überzeugen kann.
                            Aber der Vorgänger war dennoch besser!

                            • 7 .5

                              An und für sich ein sehr gelungener Film, leider ist das Ende so misslungen dass es den ganzen Film mit sich herunter zieht.

                              • 7

                                insgesamt der Schlechteste der Reihe.

                                • 9
                                  mary.werner.5203 29.03.2015, 11:28 Geändert 29.03.2015, 12:04

                                  Letztens nach langer Zeit wieder "The Dark Knight Rises" gesehen, und ich muss sagen, je öfters ich ihn mir den dritten Teil der "Batman" Trilogie ansehe, desto besser gefällt er mir. Bei der ersten Sichtung hatte ich einfach viel zu hohe Erwartungen nach "The Dark Knight" der einfach grandios war, und somit fiel die Wertung dementsprechend auch schlechter aus. Aber jetzt muss ich gestehen gefällt mir "The Dark Knight Rises" immer mehr, Tom Hardy als Bane ist die perfekte Besetzung, er hat aus eine der langweiligsten Schurken aus dem Batman Universum wirklich das Beste herausgeholt, in "Batman & Robin" war Bane's Auftritt richtig lächerlich, aber in "The Dark Knight Rises" kommt er sehr furchteinflößend rüber. Auch der restliche Cast kann sich wirklich sehen lassen, Marion Cotillard, Joseph Gordon-Levitt, und Christian Bale machen ihre Sache wirklich gut, nur Anne Hathaway ist als Catwoman eine absolute Fehlbesetzung. Vielleicht liegt es auch daran das ich sie als Schauspielerin total unsympathisch finde aber irgendwie hat man das Gefühl das sie dort bei dem ganzen wunderbaren und talentierten Cast überhaupt nicht reinpasst. Ansonsten würde ich sagen ist "The Dark Knight Rises" ein sehr guter Abschluss einer einzigartigen und gelungenen "Batman" Trilogie.

                                  • 5 .5

                                    Anhang Bewertung:
                                    Inhalt/Story 5.0/10
                                    Schauspieler/Leistung 4.5/10
                                    Umsetzung/Atmosphäre 6.0/10

                                    • 5 .5

                                      Es wäre auch zu schön gewesen, eine Trilogie-Meisterwerk mit würdigem Abschluss... The Dark Knight Rises untergräbt meine Erwartungen jedoch in kolossalem Ausmaß. Zugegeben, die waren nicht gerade niedrig, The Dark Knight legte schließlich die Messlatte nach ganz oben, um genau zu sagen steht dieser Film im direkten Vergleich zum besten Film den ich bis jetzt gesehen habe. Er kommt dabei aber nicht ansatzweise an den Vörgänger heran, vielmehr macht es deutlich, dass ein Superhelden-Franchise doch seine Grenzen hat, bis eine komplexe Story einfach nicht mehr Zustande kommen kann und das ganze nur noch einem Actionspektakel gleicht. Der Joker war genial, Heath Ledger war genial, Anne Hathaway, Tom Hardy und, überaschender Weise, Joseph Gordon-Levitt sind es nicht in diesem Film. Catwoman ist völlig überflüssig, Tom Hardy setzt Bane nicht ansatzweise so gut in Szene wie das große Vorbild Heath Ledger den Joker, wenn es um den Superschurken geht, Marion Cottilard ist dabei nur noch ein i-Tüpfelchen. Zudem kommt, dass die Handlung zunehmend unrealistisch selbst für Superheldenfilme wird. Ein schlechtes, aber verkraftbares, Ende einer zu würdigenden Trilogie, die, in der Gesamtheit zumindest, als Meisterwerk Nolans bezeichnet werden kann.

                                      • 10
                                        Batman 23.03.2015, 18:47 Geändert 23.03.2015, 18:48

                                        Mit "The Dark Knight Rises" liefert Christopher Nolan nicht nur den fulminanten Abschluss des größten Meisterwerkes aller Zeiten, sondern auch den wohl besten Actionthriller aller Zeiten.

                                        ENTHÄLT SPOILER!

                                        In "The Dark Knight Rises" geht es um Bruce Wayne, der sich nach den dramatischen Ereignissen aus "The Dark Knight" zurückgezogen hat und nach acht Jahren im Exil zurückkehren muss um den scheinbar unbesiegbaren Bane aufzuhalten...

                                        Ein letztes Mal also stellt sich Christian Bales Bruce Wayne dem Kampf und diesmal gegen niemand geringeren als Bane; den ultimativen Widersacher des Comic Batmans.

                                        Doch nicht nur im Comic, sondern auch im Film ist Bane Batmans ultimativer Gegner. Bane gelingt es, dass zu tun, was keinem anderem Schurken der Filme gelang: Batman physisch und psychisch zu brechen.

                                        Dabei ist Bane für Batman mehr als ein Gegner. Er ist die Chance. Die Chance ein letztes Mal in das Kostüm der Fledermaus schlüpfen zu können, dass Wayne nach "The Dark Knight" ablegen musste.

                                        Bruce Wayne ist in "The Dark Knight Rises" ein gebrochener Mann. Er hat alles verloren und keinen Grund mehr zu leben. Das einzige, was er noch hat, ist seine Sucht. Die Sucht danach, Batman zu sein. Die Sucht nach der Gewalt, die mit dem Tragen der Maske einhergeht.

                                        Wegen dieser Sucht nimmt er einen Aussichtslosen Kampf auf. Den Kampf gegen Bane. Bane ist dabei der ultimative Gegner, denn er ist Batmans Gegenstück. Bane hatte wie Wayne eine traumatische Kindheit, er wurde wie Wayne von Ra's Al Ghul trainiert. Doch während Wayne zum Helden wurde, wurde Bane zum Terroristen.

                                        Bane ist das, was Wayne auch hätte werden können. Doch natürlich ist Bane noch mehr als nur Batmans Spiegelbild. Er ist der moderne Stalin. Er stürzt das Kapitalistische System und errichtet seinen Terrorstaat. Er veranstaltet Tribunale, bei denen die einzige Wahl die Wahl zwischen Tod und Exil ist.

                                        Der Film bietet viele beeindruckende Momente. Die Dialoge zwischen Alfred, der die Aussichtlosigkeit von Batmans Kampf erkennt, und Wayne, der an seiner Sucht festhält, sind herzerreißend.

                                        Auch die Szenen zwischen Catwoman und Batman sind gelungen. Ebenfalls von epischen Ausmaßen sind die Actionszenen. Momenten wie jener, in dem Batman von der Polizei verfolgt wird, sind absolute Gänsehautmomente.

                                        Die Flucht aus dem Gefängnis ist ebenfalls eine perfekte Szene. Dabei symbolisiert das Gefängnis Waynes Sucht und auch seinen zu teilen vorhandenen Todeswunsch. Erst wenn er sich von diesen Dingen befreit, kann er Bane besiegen.

                                        Einige der beeindruckendesten Szenen sind jene mit Bane. So sind die Konfrontationen zwischen Batman und Bane unglaublich druckvoll inszeniert; man spürt die brachiale Gewalt Banes beinnahe.

                                        Viel beeindruckender als Banes Kämpfe sind aber seine Reden. In Banes Worten liegt meistens eine Brutale, ungeschönte und unangenehme Wahrheit. Es ist schockierend, wie gebannt man Banes Worten lauscht und noch schockierender ist es, wenn man realisiert, dass er zumeist die Wahrheit sagt.

                                        Wenn Batman dann das ultimative Opfer für Gotham bringt, dann zeigt der Film, wie verlogen die Gesellschaft doch ist. Bruce Wayne rettet eine ganze Stadt und die Menschen wollen dem Mann hinter Batman danken. Stattdessen wird der Mythos Batman am Leben erhalten und den Menschen eine Statue geschenkt.

                                        Dieser Fakt macht das ohnehin zu Tränen rührende Ende noch ein gutes Stück trauriger.

                                        Ja, "The Dark Knight Rises" kann ziemlich viel. Doch er kann noch mehr. Die Schauspieler sind wieder einmal perfekt, die Story ist es ebenfalls; optisch ist der Film eine Wucht und der Soundtrack ist der Hammer.

                                        "The Dark Knight Rises" ist der epische Abschluss der grandiosen Dark-Knight-Trilogie und zeigt, wie das Finale einer Reihe auszusehen hat. Doch nicht nur das, "The Dark Knight Rises" hat auch Maßstäbe gesetzt, an denen sich alle anderen Comic und Actionfilme messen müssen.

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                                        • 8

                                          Der Abschluss eines Meisterwerks.

                                          Ich war schon vor dem Kinobesuch etwas enttäuscht vom großen Finale. Mein Lieblingsgegner der Fledermaus ist und bleibt der Riddler. Noch bevor überhaupt gedreht wurde, gab es im Internet die wildesten Gerüchte, wer denn nun der Gegenspieler Batmans im dritten Teil der Reihe werden soll. Die Lager waren klar aufgeteilt. Die eine Seite war für Bane, die andere für den Riddler. Als dann schließlich bekannt wurde, dass Bane tatsächlich die Rolle als Antagonisten bekommt, war die Enttäuschung groß. Die nächste Hiobsbotschaft erreichte mich, als ich erfahren habe, dass die Gerüchte um einen Auftritt von Catwoman tatsächlich wahr sind. Jetzt war alles gelaufen. Der letzte Teil! Und anstelle Mr. Freeze, den Pinguin, Poison Ivy, den Riddler oder Harley Quinn in die Geschichte einzubauen, fiel die Wahl auf Bane und Catwoman. Na super...

                                          Ok, wie dem auch sei. Der Termin für einen geselligen Kinoabend stand fest, die Tickets waren gekauft. Ein Batman-Marathon stand bevor. Alle drei Teile am Stück! Ein Bekannter hat mich vorher jedoch gewarnt, ich solle mir den dritten Teil nicht direkt nach dem zweiten Teil ansehen, da das Finale nicht an "The Dark Knight" herankommt, und man noch so vom Joker geflasht sein wird, dass Bane einfach nur aufgewärmt wirkt. So war es leider auch…

                                          Ich will Nolans Interpretation des Batman-Universums nicht hinterfragen oder herabwürdigen, ganz im Gegenteil. Ich finde die Darstellung von Gotham und den Figuren großartig.
                                          Vielleicht bin ich einfach wirklich kein Freund von Bane, einen hochintelligenten Muskelprotz, der in lächerlich hohen Oktaven spricht. Eine tiefer Stimme hätte schon viel zu meiner persönlichen Akzeptanz beigetragen. Auch Catwoman ist vielleicht einfach nur ein Charakter, welcher nicht zu meinen Lieblingen zählt. Ich möchte meine Stimme nicht gegen Tom Hardy oder Anne Hathaway erheben. Großartige Schauspieler, welche ihren Figuren absolut überzeugend gespielt haben.
                                          Das Gesamtkonzept war einfach zu wenig für mich, wenn man bedenkt, was das Universum rund um Batman noch zu bieten hat.

                                          Der Film ist super, aber gleichzeitig ist er der schwächste der Reihe. Nach dem Joker hatten viele Fans einfach ein fulminantes Story- und Abschlussfeuerwerk erwartet, was es leider nicht war.

                                          • 8 .5

                                            Nicht so gut wie der 2.te Teil der Trilogie aber alleinstehend ein würdiger Abschluss der Saga.

                                            • 8 .5
                                              1kenshi1 02.03.2015, 00:15 Geändert 02.03.2015, 00:16

                                              Ich ging mit recht ungewissen Erwartungen in den dritten Teil der Nolan-Saga. Wie würde er wohl nach der gewaltigen Leistung von Heath Ledger den zweiten Teil, der für sich allein genommen ja schon ein Meilenstein der Filmgeschichte ist, gestalten? Man muss ja ganz offen sagen, dass von "Batman Begins" zu "The Dark Knight" ein Quantensprung geschehen ist. Die zu wiederholen erschien schon von Grund auf eigentlich unmöglich. Entweder würde er versuchen, an den zweiten Teil so gut wie möglich anzuknüpfen, oder er zieht die Fortsetzung komplett neu auf und bricht mit dem bisherigen Schema.

                                              Ersteres ist sicherlich schwerer. Zweiteres dafür ungewisser, entweder hat man gut daran getan, oder man stinkt damit ab.

                                              Auf jeden Fall hat Nolan sich dazu entschieden, das selbe Schema zu verfolgen, und das ist, den gesamten Film sich weniger um die Hauptfigur Bruce Wayne/ Batman drehen zu lassen, sondern um den Antagonisten, in diesem Fall "Bane". Eine denkbar schwere Aufgabe für den Darsteller, Tom Hardy, den Film ähnlich gut zu treiben, wie Heath Ledger als Joker. Und er meistert diese Rolle grandios.

                                              Genau an dieser Stelle muss ich gleich zwischenhaken und eine Lanze für die deutsche Synchronstimme von Tom Hardy (Bane) brechen: Tobias Kluckert (u.a. auch Gerad Butler, Bradley Cooper, ...) leistet hier einen Megajob. Tom Hardy hat es an sich mit der riesigen Maske schon schwer, überhaupt darzustellen. Man erkennt kaum Emotionen, er ist gezwungen überwiegend durch Körpersprache zu spielen. Und dann die Stimme von Tobias Kluckert drauf sprengt meiner Meinung nach alle Erwartungen. Diese fast schon einzigartigen Stimmmodulationen - sowas hab ich noch nicht gehört. Tobias Kluckert verleiht Bane ein unheimliches Charisma, jeder einzelne Satz sitz, steht allein für sich im Raum, beeindruckt jedes mal. Ich kenne jetzt nicht die Originalfassung mit Tom Hardys eigener Stimme, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie passender man diese Figur vertonen könnte... Ich würd mir den Film alleine schon nur wegen Bane's Sätzen nochmal anschauen wollen.

                                              Nun aber zum Film selbst: Wie schon gesagt, dreht sich die Handlung zum größten Teil nur um die Figur Bane. Aber auch Bruce Wayne bekommt diesmal etwas mehr Platz eingeräumt. Es wird viel Zeit darauf verwendet, seine Selbstzweifel und Trauer bzgl. seiner getöteten Freundin darzustellen und den Kampf dagegen. Allgemein muss man sagen, dieser dritte Teil ist ungemein emotional, die Grundstimmung ist sehr traurig gehalten, es sind kaum auflockernde Gags vorhanden. Außerdem lebt der Film auch von ungeheuren Materialschlachten. Hierbei sei Batman's neues Spielgerät erwähnt, "The Bat" genannt - einfach nur heftig das Teil ^^

                                              Es gelang auch die Handlung wieder sehr intelligent zu verkaufen, das Vorgehen und das Ziel des Gegners sehr gut zu verschleiern, wie auch beim Joker, und somit durchgehend für Spannung und Aha-Momente zu sorgen.

                                              Alles in allem schließt dieser Teil sehr gut an seinen Vorgänger an, führt ihn sehr gut weiter und schließt die Trilogie würdig, ohne Enttäuschung ab. Auch wenn ein kleiner fahler Beigeschmack bleibt. Etwas fehlt dem Film. Er hat vieles, aber man geht nach 160 Minuten dennoch aus dem Kino, mit dem Gefühl, dass was fehlt, dass man ihn noch besser hätte machen können. Zum Beispiel kommt Catwoman viel zu kurz. Anne Hathaway ist toll in ihrer Rolle, ihr erster Auftritt war vielversprechend, aber sie wird von der Geschichte dann recht schnell fallen gelassen und ist dann nur noch ein kleiner Sidekick von Batman... Da hätte man definitiv mehr aus dem Charakter machen können. Wundervoll hat übrigens auch Joseph Gordon-Levitt als John Blake gespielt, ein Gewinn für diesen Film (und evtl. auch für eine weitere Fortsetzung ;) )

                                              Letztlich hat Nolan das Ende seeeeehr weit offen gelassen. Er selbst wird zwar keine weitere Fortsetzung machen, allerdings hat er einem möglichen Nachfolger einen ganzen Reisekoffer an Ansatzpunkten geliefert, wo man anschließen könnte.

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                                              • 8 .5

                                                Zwar ein guter Abschluss der Trilogie, aber trotzdem kommt der Film leider nicht mal ansatzweise an das Meisterwerk The Dark Knight heran, was jedoch ohne den Joker auch kaum zu schaffen gewesen wäre. Trotz allem: Guter, spannender Endteil der Trilogie.

                                                • 8 .5

                                                  Ein guter Abschluss der Trilogie! Wobei "The Dark Knight" der absolute Höhepunkt der Trilogie war! Aber so als Gesamtkonzept, von Anfang bis Ende eine erstklassige, geniale Batman Reihe! Nolan auf der Höhe seines schaffens.. !!

                                                  Empfehlung!

                                                  • 9

                                                    Meine Erwartungen waren nach 'The Dark Knight' immens und wurden dennoch kaum enttäuscht. Sicher ist: 'The Dark Knight Rises' ist zwar nicht so gut wie sein Vorgänger, lebt aber von einem tollen Bale und einem noch besseren Hardy als Bane! Daneben spielt selbst die sonst eher nervig bemühte Hathaway eine gute Figur. Bleibt ein sehr sehenswerter dritter (und mit Bale letzter?!) Teil der Nolan-Batman-Triologie. Wer mehr Hardy sehen möchte dem empfehle ich hier Warrior!