The Tree of Life - Kritik

IN/GB/US 2011
Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 16.06.2011

Kritiken (39) — Film: The Tree of Life

Corsovilla: SchönerDenken

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6.0Ganz gut

Michelangelo hat einige seiner Skulpturen nicht zuende geführt. In Florenz sind sie zu besichtigen – Gestalten, die überwiegend noch im Stein gefangen sind. Das, was man sehen kann, ist großartig, intensiv, mehr als beeindruckend und unglaublich schön. In diesem Sinne ist Malick der Michelangelo der Filmkunst: Im Fels eines 138 Minuten langen Films verbirgt sich ein etwa anderthalbstündiges Meisterwerk – fast verschüttet von einem metaphysischen Naturfilmexkurs am Anfang und einer sinn- und geschmacklosen Kitsch-Eruption am Ende. Irgendwann werde ich mir diesen Film digital vornehmen und nur ganz für mich neu schneiden, bis der Blick frei ist auf dieses unglaubliche Kinokunstwerk, das uns Terrence Malick vorenthalten hat.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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5.5Geht so

[...] Zunächst hat „The Tree of Life“ in seiner beachtlichen Bildgewalt eine friedliche, fast hypnotische Sogwirkung. Spätestens wenn dann computeranimierte Dinosaurier auftauchen, muss man stirnrunzelnd überdenken, wie man Malicks übereifriges und in aller Ruhe durchgezogenes Konzept aufnehmen will. Zweifelsohne besticht „The Tree of Life“ durch wahrlich fantastische Naturaufnahmen, wunderbar sorgfältiges Szenenbild, komplexe Kameraarbeit samt interessanten Experimenten und mächtige, bekannte Musik der klassischen Sorte, glänzend adaptiert von Alexandre Desplat („The King’s Speech“). Mehr Erfahrung als Film. Doch was der Geheimtipp „Mr. Nobody“ aus den Kräften und Möglichkeiten der Liebe heraus baute, wirkt bei Malick mehr wie ein Gottkomplex. Eine richtige Handlung weicht vagen Anspielungen und Bild-Collagen sowie der Suche nach Erleuchtung in Off-Kommentaren, deren Pathos das Flüstern auch nicht zu schmälern vermag. [...]

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Martin Thomson: Schnitt Martin Thomson: Schnitt

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9.0Herausragend

Was vermittelt werden soll in The Tree of Life ist ein Denken und Empfinden in Bildern an den Grenzen des Darstellbaren und eben dieses Denken und Empfinden kann im besten Fall zu einer erfahrenen Erkenntnis werden, für die das Kino zum sakralen Raum wird. Das freut den Cineasten, und den Kritiker noch mehr.

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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Der Begriff der filmischen Symphonie charakterisiert ihn möglicherweise am treffendsten; das Tempo der verschiedenen Teile von Malicks Komposition variiert gleichermaßen wie die Größe der durchweg brillanten Bilder und ihr Arrangement.

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Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Malicks Lebensbaum ist schlicht „too big to fail“ und nimmt ohne Widerworte im cineastischen Olymp zwischen Tarkovskis „Der Spiegel“ und Kubricks „2001“ Platz. Er hat es sich verdient. Kein Weg führt an ihm vorbei.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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5.0Geht so

[...] Dieser Gott Malicks ist ein Rachegott, ein Gott aus der Retorte, ein Naturgott der Leben gibt und Leben nimmt - wie den Jungen im Schwimmbad. Man darf auch schon mal Schwächen zeigen, aber auch Stärke - niemals aufgeben. Und doch holt er sich seine Opfer, wie er will. Malick erhebt ihn über alle ethischen Grenzen hinweg, indem er ihn als eine scheinbar allmächtige Figur etabliert. Das immer Schuldig-sein ist Teil seines Schöpfungsaktes, wie die Vergebung und die Erlösung. [...]

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Simon Rothöhler: Der Freitag Simon Rothöhler: Der Freitag

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6.0Ganz gut

Wer den ins spirituelle Delirium überhöhten Psychoanalyse-Überbau, das immergleiche Hiob-Gemurmel, die naturlyrisch dräuenden Gesamtkunstwerk-Wirkungstreffer, den irren Digi-Dino und den ironiefreien Jenseits-Kitsch des Finales aushält, wird allerdings mit einigen sehr schönen Passagen entschädigt. Momenthaft geht The Tree of Life in seiner technisch brillanten filmischen Fluidität auf [...]

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Diedrich Diederichsen: taz Diedrich Diederichsen: taz

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7.5Sehenswert

Es gibt genug zu sehen und zu genießen am Tree of Life. Malick ist visuell zu obsessiv, um den religiös-musikalischen Eindeutigkeiten, die immer wieder entstehen, ganz zu verfallen. Es ist aber ebenfalls leicht möglich, sich diese "Bilder" durch ihre Heiligkeit verleiden zu lassen.

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Kerstin Decker: Der Tagesspiegel Kerstin Decker: Der Tagesspiegel

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8.0Ausgezeichnet

The Tree of Life hat die Dynamik und die Konsistenz jenes Films, der in jedem von uns abläuft, solange wir nicht schlafen oder mit dem Umstand konfrontiert sind, den Phänomenologen des Alkoholismus „Filmriss“ genannt haben. Es ist ein Bewusstseinsstrom, lauter Schwemmgut der Erinnerung in Satz- und Bildfetzen, kosmische Spekulation, alte Liedzeilen, versprengte Zitate neben Alltäglichstem.

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Volker Behrens: Hamburger Abendblatt Volker Behrens: Hamburger Abendblatt

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7.0Sehenswert

Malick entwirft vor unseren Augen eine Geschichte des Mikro- und des Makrokosmos in einem opulenten Bilder- und Farbenrausch, wie man ihn so im Kino wohl noch nie gesehen hat.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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7.5Sehenswert

THE TREE OF LIFE sensationell zu nennen, ist weniger Lob als Tatsachenbeschreibung: Sensationen, Sinneseindrücke sind, was er ist und worüber hinaus er an keiner Stelle geht. Im Kern handelt Terrence Malicks fünfter Film von Erziehung, von verschiedenen Formen der Erziehung zur Wahrnehmung der Welt. Die Schule: Eine Familie im suburbanen Texas der 50er Jahre. [...]

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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5.0Geht so

The Tree of Life ist ein Schnipsel-Film. Kann so oder auch so gedeutet werden. Gibt sich weltumfassend sinnsuchend. Von der Schöpfung bis zum Jetzt. Was war? Was ist? Was hat Bedeutung? [...] Musikalisch wird der Bilderstrom wuchtig kommentiert von Alexandre Desplat. Mit betörenden Sphärenklängen. Dafür bleibt die Sprache, wenn sie denn überhaupt stattfindet, verwirrend. Uneinheitlich. Mysteriös. Sich in - zumeist biblischen - Andeutungen und Lippenbekenntnissen ergehend. Spirituell ergiebig wie total langweilend, verkauft als bedeutungsschwangere Poesie mit nur begrenzter Magie. Meistens aufdringlich, belästigend, läppisch.

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Walli Müller: br-online Walli Müller: br-online

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7.5Sehenswert

The Tree of Life ist ein sehr elegisches, meditatives Werk, das mit seiner Bildsprache fasziniert, aber auch viel Geduld erfordert.

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Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3

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9.0Herausragend

Malick ist mit The Tree of Life ein beeindruckender Film gelungen, radikal in Form und Inhalt. Ein Film, der als gänzlich eigenständiger, künstlerischer Entwurf das Label 'Kunstwerk' mehr als verdient. Wer sich als Zuschauer auf diese Seh-Herausforderung einlässt, wird reichlich belohnt.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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9.0Herausragend

Trotz teilweise aufgeblasenen Monumentalismus [...] fasziniert die bombastische Anordnung, entwickelt The Tree of Life eine seltsame Suggestionskraft, zieht der Film in seinen Bann. Für Rationalisten ist diese filmische Reise durch die Erinnerungen wahrscheinlich eine Tortur, aber es ist schon einzigartig, wie Kinomagier Malick größenwahnsinnig mit allen Sinnen spielt.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Malicks Film bietet eine Reise durch Zeit und Raum, eine Zeitreise, die sich jedoch nicht auf Jacks beziehungsweise auf eines Menschen Leben beschränkt. Denn die Vater-Sohn-Beziehung ist in eine „Rahmenhandlung“ eingebettet, die mit einer schwarzen Leinwand beginnt, auf der plötzlich „Licht ward“. Nach und nach erscheinen diverse Lebensformen, Momente der Stille wechseln sich mit der Filmmusik von Alexandre Desplat, aber auch mit Chorälen und weiteren klassischen Kompositionen (darunter Bachs „Toccata und Fuge“) und mit der Offstimme ab. Stufen der Evolution? Schritte der Schöpfung? Die selten im „Mainstream“-Kino zu sehenden Bilder in Terrence Malicks philosophischem und spirituellem Drama unternehmen nichts weniger als den Versuch, Schöpfung und Evolution mit filmischen Mitteln miteinander zu vereinbaren. Die Kamera von Emmanuel Lubezki wandert von den Nahaufnahmen der Kinder und den intimen Familienbilden, die an eine Art Familienalbum erinnert, in die unermessliche Höhe des Kosmos auf der Suche nach Sinn, vielleicht nach Gott. Allerdings erreichen die Kosmos- und Schöpfungsbilder leider selten eine Qualität, die über eine übliche National Geographic-Reportage hinausgeht. Diese ganz unterschiedlichen Bilder werden von einem grandiosen Schnitt zu einer Einheit geführt, aus der zusammen mit der Musik ein meditativer Rhythmus entsteht, der den kontemplativen Duktus in Malicks „Der schmale Grat“ noch steigert.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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4.0Uninteressant

Anti-lineare Erzählweise ist das, in Bestform: Alles, was aus einem Film heraus ein Eigenleben entwickelt, schießt über das reine Ziel der Vermarktung des Filmstoffes hinaus. Jeder sieht hier seinen ganz eigenen Film. Wie ist der Zustand der Filmkritik? Ohne solche Filme jedenfalls nicht denkbar.
Wie ist der Zustand der Filmkunst? Preisverdächtig, wenn’s L’art-pour-l’art-Kino ist: Es hat keine Richtung und befindet sich am Anfang eines Jahrtausends schon im Fin-de-siècle-Zustand. Dann kommt Vater nach Hause, es gibt was hinter die Ohren. "The Tree of Life" ist ganz großes unverstandenes Kino.

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buchholb

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Das ist ja mal ehrlich, "ganz großes, unverstandenes Kino". Bei der Bewertung 4.0 "uninteressant" bedeutet das wohl, dass der Kritiker das große Werk selber nicht verstanden hat. Oder er schreibt unverständlich. Wie ist der Zustand der Fimkritik? Bedenklich!
Leider weiß ich jetzt, nach dreifachem Lesen noch immer nicht ob ich mir den Film ansehen soll. Dabei mag ich deine weiteren Kritiken sehr.


Jürgen Kiontke

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vielen dank fürs lob. hm. ich hab mich wohl antilinear anstecken lassen. allerdings ist es genau genommen nicht unbedingt widerspruch. für dieses mal würde ich dann mal einen kinobesuch riskieren - und selbst urteilen.


Chuchaqui: Critic.de

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9.0Herausragend

Ein Kommentar fällt schwer, weil man das Gefühl hat, Malick zeigt nicht zuletzt die Genese eines Geistes, der immer kommentieren (und damit distanzieren) muss und das Staunen verlernt hat.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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9.0Herausragend

Prätentiös. Irre. Unerträglich. Holy Mother of Sheer Awesomeness.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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9.5Herausragend

[...] Malicks Entwurf der archaischen Kernfamilie führt zunächst einmal zum Ursprung aller Existenz. In einer unklaren Mischung aus Kreationismus und Evolutionstheorie gebären seine Bilder den Kosmos, die Welt und das Leben aus dem Nichts, angereichert mit Zitaten Hiobs. Zyniker werden das als aufgeblasene Trash-Esoterik bezeichnen, Polemiker als hochnotpeinliches Schwimmen in der eigenen Ursuppe. Ich nenne es betörenden Größenwahn. Alles oder nichts: ein audiovisueller Gedankenstrom, ausgetragen aus Bedeutungsschwangerschaft im ganz großen Stil. 140 Minuten lang zelebriert Malick Bilder von Schöpfung, Entwicklung und vermutlich göttlichen Interventionen. Seine Schauspieler sind Statisten, die mit wenigen Dialogen auskommen und sich den fragmentarischen Zusammenhängen ihres Regisseurs fügen müssen. [...] Wenn man "Tree of Life" mit Stanley Kubricks "2001" vergleichen möchte, so wie zahlreiche Cannes-Kritiker, weil er an dessen Bildgewalt und Auseinandersetzung mit der conditio humana anknüpfe, muss man auch hinzufügen, dass Malick nicht vom Dinosaurierbaby zum menschlichen Säugling wie Kubrick vom Knochen zum Raumschiff schneidet. Er verzichtet auf vordergründige Komplexität und kreiert auch keine Bilder einer bloßen Aussage wegen. Bei Malick geht es um Mensch und Natur, nicht Technik und Technizismus. [...]

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Mr Vincent Vega

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Dann kann man auch eine Parallele zu Spielberg ziehen. :)
Dass Malack Trumbull noch mal dazu bewegen konnte, zum Film zurückzukehren, ist aber sowieso eine Sensation, immerhin ist er ein Special-Effects-Urgestein. Die Tricks in TREE OF LIFE werden mindestens oscarnominiert, so viel steht fest. Man kann ja nicht einmal sagen, wie das alles gemacht wurde (abgesehen natürlich von den Dinos).


phoenix409

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...die leider kläglich animiert waren. Warum die niemand mehr rausgeschnitten hat, will mir nicht in den Kopf.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

«The Tree of Life» ist ein kühnes Experiment, dass je nach subjektiver Einschätzung auf packende Weise zu philosophischen Gedanken anregt oder einfach nur gewaltig scheitert.

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HelddergeistigenKlarheit

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Ich habe eher das Gefühl dass er gerade an der Philosophie scheitert.


Farengi-Man

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hätte ich besser nicht sagen können


Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

The Tree of Life ist der bisher ambitionierteste und schwierigste Film des großer Regieexzentrikers Terrence Malick. Die erste Stunde sprüht nur so vor kühnen Visionen und radikalen Ideen und gehört zu den beeindruckendsten Filmmomenten der letzten Zeit. Nach dem radikalen Wechsel vom kosmischen Existenzdrama, hin zum klassischen Familiendrama verliert der Film aber einiges. Trotz eines großartigen Brad Pitt und einer nicht minder wundervollen Jessica Chastain schafft es der Film hier nicht so recht die Fäden der ersten Stunde aufzugreifen und leidet zusätzliche an einer sehr elliptischen Erzählweise. The Tree of Life ist trotz seinen Schwächen ein höchst interessanter und diskussionswürdiger Film, der mit Sicherheit von jedem anders betrachtet wird, aber auf Grund der konzeptionellen Probleme ist es leider nicht das erhoffte Meisterwerk geworden.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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8.5Ausgezeichnet

Zum Glück für ihn und für uns geht Autor und Regisseur Terrence Malick seinen eigenen, unerbittlichen Weg. Mit dem Auge eines Poeten gedreht ist The Tree of Life ein bahnbrechender Film, eine persönliche Vision, die sich traut nach den Sternen zu greifen.

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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)

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9.5Herausragend

Man wird die Einfachheit in The Tree of Life mit Naivität verwechseln. Doch Malick arbeitet nicht mit vielschichtigen Charakteren, sondern mit Archetypen.[...] Dieser Film ist ein aufrichtiger Versuch, das Jenseitige zu begreifen und einer der wenigen religiösen Filme, die es verdienen spirituell genannt zu werden.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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9.5Herausragend

Mit entwaffnender Ernsthaftigkeit und beängstigender formaler Perfektion reflektiert The Tree of Life einige der schwierigsten und beständigsten Fragen - die Art Fragen, die Erwachsene verstummen lässt, wenn Kinder sie stellen. Die schiere Schönheit dieses Films ist nahezu überwältigend […]

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Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung

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8.5Ausgezeichnet

Zusammen mit Emmanuel Lubezkis in praktisch unaufhörlicher Bewegung begriffener, innert Sekunden von unmittelbarster Nähe zu radikaler Distanz wechselnder kreisender, schwebender, fliegender Kamera wird ein furioser Wirbel erzeugt, ein Sog, ein Vortex, der dem Betrachter zwar Hören und Sehen vergehen lässt, ihn aber nicht erschöpft,[...]sondern vielmehr seinerseits erhebt in kontrolliertem Taumel und atemloser Ruhe.

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Ruprecht Skasa-Weiß: Stuttgarter Zeitung Ruprecht Skasa-Weiß: Stuttgarter Zeitung

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9.0Herausragend

Malicks Regie: grandios, betörend, ein einziger Zauber schaffender Rausch. Mit mindestens tausend Fotografiepreisen müsste man seinen Film überschütten. Nur setzt das antizivilisatorische Sentiment den falschen Akzent. Und so braut sich in Cannes eben doch noch ein Wetter zusammen: Es hagelt Buhs.Ungerecht? Ja, der Film ist brillant.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Ein großartiger Film, eine ebenso wunderbare, wie irritierende Erfahrung. Das eine ist nicht vom anderen zu trennen, denn Malick will unbestreitbar Schönheit schaffen und er will hier nicht weniger als von allem erzählen: Vom Großen, Ganzen, vom Kosmos, von der Schöpfung. Vom Leben. Von der Familie. Von Liebe und Gewalt, vom Tod und von Erinnerung.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

Während Malicks Schöpfungsgeschichte eher sinnbetäubend wirkt, beginnt etwas wirklich Atemberaubendes, sobald er in Brad Pitts Fünfzigerjahrefamilie ankommt. Er erzählt, wie gesagt, aus der Erinnerung von Sean Penn, aber so, wie Erinnerung wirklich funktioniert: in Fetzen und Fragmenten.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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9.0Herausragend

Wenige US-amerikanische Filmemacher sind so aufgeschlossen für die Pracht der Natur wie Terrence Malick, doch selbst für seine Verhältnisse ist The Tree of Life etwas Besonderes. Der lang erwartete, fünfte Film des ikonoklastischen Regisseurs ist auf vielerlei Weise sein einfachstes und doch anspruchsvollstes Werk, eine durchstechende Odyssee durch Zeit und Erinnerung […]. Das Resultat ist ein purer, unverfälschter Kunstfilm […].

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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8.5Ausgezeichnet

Terrence Malicks The Tree of Life, mehr Meditation als Film, ist vorherbestimmt in gleichem Maße zu mystifizieren, Ehrfurcht zu erwecken und zu verärgern. […] Der Film profitiert von brauchbaren Kenntnissen: Malicks Affinität zu offenkundig mataphorischer Bildsprache, besinnlichen Offstimmen und bewegenden Verkündungen natürlicher Schönheit. Lediglich ein paar andere Regisseure können ohne Kompromisse in dieser Größenordnung arbeiten […].

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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9.0Herausragend

The Tree of Life ist eine impressionistisch-metaphysische Frage nach der Rolle der Menschheit im großen Schema der Dinge, die inmitten ihrer narrativen Ungenauigkeit Wellen der Erkenntnis freilässt. Der fünfte Film von Malick ist eine schöne Schöpfung, welche das Unberechenbare berechnet, die Fragen stellt, die Gelehrte jahrtausendelang aufwarfen und weitreichendes philosophisches Grübeln nebst intensiver persönlicher Selbstprüfung provoziert.

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Peter Bradshaw: Guardian

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8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist nicht für jeden etwas und ich gebe zu, ich bin skeptisch gegenüber der finalen Szene, die eine Auf- und Erlösung vorschlägt, auf die nichts sonst im Film uns vorbereitet hat. Doch The Tree of Life ist visionäres Kino auf schamlos hohem Niveau: Kino, das in großen Maßstäben denkt. Malick lässt im Vergleich erschreckend viele andere Regisseure schüchtern und unbedeutend aussehen.

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Nino Klingler: critic.de

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7.0Sehenswert

The Tree of Life ist da am stärksten, wo er am bescheidensten ist. Wenn im Mittelteil des Filmes die Offstimmen schweigen, das Universum fern scheint und Malick bei seiner nuklearen Familie verweilt, formt er fernab narrativer Zwänge Bedeutung aus purem Erlebnis.[...] Aber The Tree of Life will eben mehr, viel mehr als das.[...] Das ist das Dilemma: Mit den kleinen „Offenbarungen“ seines filmischen Genies gibt sich Malick nicht länger zufrieden.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Der Regisseur ist in seiner Karriere ein Pseudonym für "langerwartet" geworden und auch bei „The Tree of Life" hat sich das Warten auf die Weltpremiere gelohnt!Unbeschreiblich!  Das ist vielleicht das Beste, was man über einen Film sagen kann. Und „The Tree of Life" ist über lange Strecken purer Film.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.5Sehenswert

Die Schönheit von Terrence Malicks Kino ist eine, die sich der Wiederherstellung der Wirkkraft von Bildern verdankt: Alles liegt ausgebreitet vor einem da. Das mag nicht in jedem Moment dieses beeindruckenden Films funktionieren, da manche Bilder schon zu sehr von anderen Kontexten überlagert sind, aber es ist ein Wagnis, das jeden Respekt verdient.

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Andreas Borcholte: Der Spiegel Andreas Borcholte: Der Spiegel

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8.0Ausgezeichnet

Malicks etwas über zwei Stunden langer Film beschäftigt sich mit nichts Geringerem als einigen der ältesten Fragen der Menschheit: Wo komme ich her? Wie wurde ich zu dem, was ich bin? Und wohin gehe ich, wenn ich sterbe? So viel Größenwahn, noch dazu gepaart mit urgewaltigen Filmsequenzen von der Entstehung des Universums, [...] einer poetischen Komposition aus klassischer Musik und farbprallen Bildern, wie man sie zuletzt in Stanley Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum gesehen hat.”

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Arathas

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Also, unter "beschäftigt sich mit den ältesten Fragen der Menschheit" stelle ich mir nicht gerade vor, dass eine Off-Stimme eben diese Fragen (Wo komme ich her?) vor sich hin murmelt - und das war's. Und eine Viertelstunde lang die Entstehung der Welt vom Urknall bis zu den Sauriern zu zeigen ist da auch nicht gerade förderlich.


Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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3.0Schwach

Passagen in The Tree of Life entwickeln mitunter einige Suggestionskraft: als unsortierte Erinnerungsschleifen eines lebenslang Beschädigten, als obsessiv nachzuträumende Traumata, die kein späteres Glück auszuwaschen vermag. Doch da ihm auch dieses Bildermaterial immer wieder zu zerfallen droht, sucht Malick sein Heil in purer Esoterik. Und was als überhöht autobiografische Trauerarbeit angelegt gewesen sein mag, gerät ihm zu alle Sinne und Sinnhaftigkeit zudröhnendem Kunstgewerbe.

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Aerox96

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Wenn Esoterik seine Antwort auf ein Traumata ist und die Schönheit des Lebens und des Sinnes keine Gradlinige Blockbusterstory ergibt ist mir das umso symphatischer!


Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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2.0Ärgerlich

Autsch. Da macht Terrence Malick nach Jahren sein lange ruhendes opus magnum fertig – und dann dies! Ein Hochamt auf das weisse US-Mittelklassevorstadtleben mit seinem Potential für Schmerz und Gottesglauben.

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Marti DiBergi

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Die Fragen, die du gestellt hast, sind Inhalt des Films. Ich kann einfach nicht begreifen, wie man diesen Film als "2 Stunden lange Lob-Preisung an den Herrn" bezeichnen kann. Das ist ungefähr so, als würde man "Hart aber Fair" als 2 Stunden lange Lobpeisung an die Politik bezeichnen


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Sorry, aber ich bin keinesfalls deiner Meinung (hab mich gestern da durch gequält). Keinerlei kritische Auseinandersetzung mit irgendwas - mit religion, mit Naturwisscenschaft, mit "Woher, Wohin" - nichts. Reines Fragegeflüster mit Vorwegnahme der Annahme der Existenz eines göttlichen Schöpfers. Das war ein Gottesdienst vom feinsten!



Kommentare (227) — Film: The Tree of Life

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Dalia

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich war sehr zwiegespalten, als ich "Tree of Life" endlich eine Chance gab. Die Gründe waren ganz einfach: es gibt offensichtlich nur zwei extreme Positionen. Die Hasser und die Liebhaber. Selten habe ich erlebt, dass die Meinungen derart gleichmäßig auseinander gingen.
Umso aufregender war dann der Moment, als ich den Film einlegte.

Das Ergebnis war: Nach einer Stunde schlief ich ein. Und obwohl mich Chastains Darstellung der trauernden Mutter sehr bewegte und ich nach den ersten Minuten schon ein paar Tränchen verdrücken musste, war ich umso irritierter von künstlerischen Naturaufnahmen und - ja! - den Dinosauriern. Der allgemein ruhige Ton des Films führte schließlich dazu, dass ich noch vor der sechzigsten Minute in einen sehr angenehmen Schlaf versank, begleitet vom durchaus traumhaften und großartigen Soundtrack von "Tree of Life".

Aufgrund meiner neuen Liebe zu Jessica Chastain ("The Help" sei Dank!) wollte ich dem Film trotz alledem eine zweite Chance geben. Und hatte ich die erste Stunde noch meine Probleme mit dem Film gehabt - wo war der Sinn? wo der rote Faden? versuchte man nur künstlerisch angehauchte Bilder zu erzeugen? - merkte ich plötzlich, wie er mich doch packte. Nicht an der ganzen Hand, wie es andere große Filme taten, sondern ganz zurückhaltend nur am kleinen Finger. Und trotzdem nahm er mich mit.
Das merkte ich nicht nur daran, dass mir mehrmals die Tränen über die Wangen liefen und mich das Gefühlschaos des jungen Jack persönlich ergriff, sondern daran, dass es mittlerweile zwei Uhr morgens war und ich in wenigen Stunden in die Universität musste. Ich sagte mir: 'Nur noch ein bisschen, den Rest kannst du dir ja dann später anschauen.' Daraus wurde nichts. Nach weiteren fünf Minuten dachte ich mir nur: Nein, ich will jetzt wissen, wie es weitergeht. Und das bei so wenig Handlung? Ja, tatsächlich. Denn die Handlung befindet sich zwischen den Zeilen. Wir haben bei "Tree of Life" keinen großen Blockbuster, kein gewaltiges Kino. Es ist vielmehr, als säße man auf einer Veranda, um einen herum nichts als friedliche Landschaft und man würde lauschen, wie die ruhige Stimme der Großmutter ausholt, um in absoluter Gelassenheit verschiedene Bilder in einem Fotoalbum zu erklären. Man hat die Augen geschlossen, weil die Sonnenstrahlen einen blenden, achtet nicht einmal wirklich auf die Bilder, sondern nur den einzelnen Worten, die ihren eigenen Zauber besitzen.

“Mother. Father. Always you wrestle inside me. Always you will.” - Für mich ein Satz, der mir noch immer auf der Zunge liegt, wie ein Echo durch meine Gedanken tanzt. Weil er meine persönliche Situation beschreibt und mich dadurch erst recht anspricht. Tatsächlich habe ich zahlreiche Zitate in „Tree of Life“ geliebt. (Oh, ich muss gestehen, dass ich eine Vorliebe für Flüstern aus dem Off habe - in dem Punkt hat mich „Tree of Life“ mehr als zufrieden gestellt. Sowas könnte ich mir den ganzen Tag anhören und trotzdem würde es mir noch eine Gänsehaut über den Körper jagen.)
Die Kameraführung fand ich zu Beginn nicht gut (zu wackelig, offensichtlich zu unkoordiniert), was sich im Laufe des Films gebessert hat. Soundtrack ist inspirierend, berührend, großartig. Die Schauspieler überzeugen alle durch und durch. Natürlich muss man eine Liebe für Bilder, für wirklich wirklich wenig Handlung aufbringen, damit der Film einen Hauch von einer Chance hat.

In meinem Freundeskreis würde ich „Tree of Life“ tatsächlich an niemanden weiterempfehlen. Weil ich weiß, dass der Film nicht fruchten würde und ich es nicht verantworten möchte, meine Freunde stundenlang zu langweilen. Denn ich verleugne die Tatsache nicht, dass ich nach der ersten Stunde auch ein augenrollendes Nickerchen einlegte. Ebenso wenig, wie ich mit den All-Bildern zu Beginn (und den Dinos, bei Thors Hammer, den Dinos!) und dem symbollastigen Ende in der Wüste/am Meer etwas anfangen kann. Also: ja, mit dem Ende kann ich etwas anfangen. Aber ich mag es nicht. Denn es sieht nicht nach einem guten Ende für einen Film aus, sondern nach einem „jetzt beweise ich noch, dass ich total philosophische, künstlerische Bilder erzeugen kann!“-Ende aus. Ganz nach dem Motto: „I gave that bitch beautiful scenes without sense. Bitches love beautiful scenes without sense.“ Nun ja. Ist nur leider nicht so. Da es nicht überzeugend wirkt und einfach nur - patsch! - ans Ende geheftet, um dem Zuschauer einen philosophischen Touch mitzugeben, gefiel es mir nicht. Aber man kann das ,bitch‘ auch gerne mit ,Academy‘ auswechseln und dann macht das auf einmal mehr Sinn! Die Wahrscheinlichkeit, dass „Tree of Life“ dieses Jahr bei den Oscars nicht leer ausgeht, ist sehr hoch. Die Academy steht nun einmal auf solche Sachen - und Malick ist ja auch nicht blöd, nein.

Und tatsächlich, oh Wunder, gebe ich dem Film 8.5 Punkte. Wahrscheinlich würde ich sogar mehr Punkte geben, aber die Pseudo-Esoterik und Pseudo-Kunst muss einfach mit Punktabzug beachtet werden. Es ist ungemein erstaunlich: ich habe mit dem Text versucht, deutlich zu machen, warum ich den Film mag. Und irgendwie ist mir das nicht gelungen. Mir fehlen dazu einfach die Worte, beziehungsweise die Gefühle, die Gedanken dazu in Worte zu fassen. Auf eine ganz seltsame Art und Weise hat mich „Tree of Life“ berührt - und das lag nicht an den ach-so-künstlerischen Bildern, sondern an Mrs. O‘Brien, den Kindern und der innere Zerrissenheit von Jack.

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Dalia

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Nicht zwingend ;) Das wird eigentlich fast überall angegeben und in den ersten Minuten thematisiert. Der Film steigt direkt mit der Nachricht über den Tod des Bruders ein - man weiß aber nicht genau, welchen Bruder es betrifft und wie er stirbt - erst danach geht "Tree of Life" richtig los.


Dalia

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Sollte ich damit aber ernsthaft spoilern, kann ich den Kommentar gerne löschen :)


FilmFreeza

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Bewertung7.5Sehenswert

The Tree of Life

Wie soll man The Tree of Life beschreiben? Wie soll man einen Film beschreiben, für den es so überhaupt gar kein passendes Wort gibt?
The Tree of Life ist mit Sicherheit einer der ungewöhnlichsten Filme der letzten Jahre. So richtig gibt es keinen Handlungsstrang. Die eigentliche Handlung ist schlicht und ergreifend das Leben. Den einfachen Dingen wird endlich wieder Beachtung geschenkt. Jede Aktion eines Familienmitgliedes hat Auswirkungen auf alle anderen und das gesamte Familienleben.

Selten hat sich jemand viel Zeit für die kleinen Dinge, für die normalen Dinge genommen. Terrence Malick tat dies und wurde prompt mit einer Oscar-Nominierung für den besten Film belohnt und obendrauf gibt es auch noch die Nominierung für die beste Regie. Einen der Beiden würde ich ohne zu zögern an ihn vergeben. Das ist der Goldbube für den besten Mann auf dem Regiestuhl.
Selten hat ein Regisseur so viel Liebe und so viel Begeisterung für seinen eigenen Film in die Kamera gesteckt. Die Sonnenstrahlen die durch die zahlreichen Baumwipfel scheinen, werden zum Roten Faden des Filmes und verlieren trotz ihrer Häufigkeit nie an Glanz. Malick beweist außerdem ein Gespür für sagenhafte idyllische Plätzchen und Landschaften die einem wie gemalt vorkommen.
Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass die Leistung Malick´s die stärkste in diesem Film ist, stärker als die Leistung Pitts, stärker als die Leistung Penns und stärker als die Idee dieses Filmes. Die Regie wird zur tragenden Säule, denn sie alleine macht diesen Film zu etwas ganz besonderem und verleiht ihm diese Einzigartigkeit.

Brad Pitt in der Hauptrolle als strenger Vater Mr. O´Brien spielt wie gewohnt solide, nicht mehr und nicht weniger. Wie gesagt das hier ist kein Film für große Schauspielleistungen in meinen Augen. Trotzdem ist natürlich er der Darsteller der dem Film am meisten seinen Stempel aufdrücken kann, denn Sean Penn hatte aufgrund seiner geringen Screentime gar nicht die Möglichkeit dazu und die schweigsame Ehefrau Pitt´s, gespielt von Jessica Chastain kann alleine durch ihre Mimik diesen Rang nicht ergattern. Der junge Schauspieler Hunter McCracken macht seine Sache, dafür dass ´The Tree of Life´ sein erster Film war erstaunlich gut und zeigt uns, dass mit ihm in Zukunft durchaus nochmal zu rechnen ist.

The Tree of Life ist vor allem aufgrund seiner Mache ein sehr ungewöhnlicher Film. Diese ist definitiv nicht jedermanns Sache und auch bei mir ist diese eigenartige Variante des Filmens zu Beginn nicht gut angekommen, denn die ersten 30 Minuten sind in meinen Augen eine einzige Reizüberflutung. So viele Einflüsse, Landschaften und verschiedene Naturphänomene werden hier in diesen kurzen Zeitraum gepresst. Das führte dazu, dass ich schnell den Überblick verlor und die Bedeutung des momentan zur Schau gestellten Elementes überhaupt gar nicht einordnen konnte und so schnell die Lust am Film verlor.

Des Weiteren ist ´The Tree of Life´ ein in höchstem Grade esoterischer Film, der von religiösen Lebensweisheiten nur so sprüht und diese durch die Ruhe, welche den Film ausmacht noch verständlicher und glaubwürdiger rüberbringt.
´The Tree of Life´ bringt uns durch eben diese Weisheiten für kurze Zeit zurück zu den Wurzeln des ursprünglichen Lebens ehe er uns wieder auf die ursprünglichen Werte und Normen der Menschen aufmerksam macht die vor allem von Brad Pitt vertreten werden.
Was passiert wenn ein Junge auf diese Strenge stößt ? Wie reagiert ein Lebewesen, dass dazu bestimmt ist seinen eigenen Weg zu gehen auf eben diese Erziehung?
Auf diese und auf viele weitere Antworten gibt dieser Streifen Antwort.

„ Die Nonnen lehrten uns, dass es zwei Wege durchs Leben gibt. Den Weg der Natur und den Weg der Gnade. Man muss sich entscheiden welchen man geht.“

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Canis Majoris

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Schön geschrieben. :)

Mir war der Film zu über-künstelt, auf eine für mich unangenehme Weise, weshalb ich ihn mit 4 Punkten bewertet habe.

Eigentlich mag ich diese Art von Filmen sehr, aber hier kam einfach kein wirklicher Funke rüber, was natürlich auch stark an mir und meinen Präferenzen liegen kann.

Meiner Ansicht nach hätte man den Film besser einrahmen müssen.
(Womit ich nicht "strenger/genauer" meine, sondern auf eine zum Film besser passende Art und Weise.)

Auch ist der Film handwerklich nicht sehr überzeugend, finde ich, obgleich auch nicht schlecht.

Deswegen sehe ich den Film unterm Strich eben eher als "uninteressant" an.

Leider, denn ich hatte mir hier vieles erhofft...

Vielleicht ändere ich meine Meinung aber ja auch noch einmal, wenn ich ihn mir irgendwann noch einmal zu Gemüte führe :)


FilmFreeza

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Ja , nach den ersten 30 Minuten dachte ich auch, manoman was ist denn das hier, aber der Film hatte dann ... wie sagt man da .. ja , er hatte in starkes Comeback, wegen der Anfangsphase auch "nur" 7.5 Pkte.. und danke für das Lob :)


DerDude_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Help each other. Love each other. Forgive"

Vielleicht ist es deswegen so schwer etwas über "The Tree of Life" zu schreiben ,weil er sich jeglicher objektiven Bewertung entzieht. Der Film bezieht den Zuschauer zu jeder Sekunde selbst mit ein und stellt somit weniger einen Film ,als ein interaktives Erlebnis dar ,das sich aus jeder Betrachtung umformt und verändert. Ob der Film nun gut oder schlecht ist ,ist unmöglich. Entweder man findet ihn Gut , Schlecht oder Mittelmäßig. Niemand kann die Wahrheit wissen.
Dadurch ist "The Tree of Life" ein subjektiver Film ,der den Zuschauer direkt anspricht.
Es ist ein Film ,der letztendlich von allem handelt ohne etwas zu sagen.
Der Film zeigt die Geburt des Universums. Wir sehen den Kosmos ,auf dessen Bilder Kubrick mit "2001 :Odyssee im Weltraum" neidisch gewesen wäre.
Der Film zeigt die Entstehung der Erde. Wir begegnen Pflanzen , Vulkanen , Meerestiere und sogar Dinosauriern. Naturbilder ,wie sie selbst Andrei Tarkovsky nicht besser einfangen hätte.
Wir sehen einen depressiven Sean Penn , der durch wunderschöne Wüstenbilder ala "Gerry" wandert , nur um im nächsten Moment wie ein Gefangener in der übergroßen industriellen Großstadt zu wirken.
Anmuten tut dies einem filmischen Gebet ,unterlegt mit klassischen Opern Liedern und abgerundet mit einem Voice-Over ,das nach Gott zu suchen scheint.
Verbunden wird dies mit der Rahmenhandlung : Wir sehen Brad Pitt als strengen Vater ,der in einer autoritären Krise steckt. Der seinen Kindern eigentlich nur das beste wünscht ,aber diese ihn nicht verstehen oder besser ,seine Erziehung nicht nachvollziehen. Kinder die sich nicht zwischem ihm (dem Weg der Natur) und der liebevollen Mutter (der Weg der Gnade) entscheiden können. Auch hier sehen wir Bilder ,die den Augen eines Kindes entsprungen sein können: So nah dem Geschehen und doch so teilnahmslos.

Kosmos , Natur , Industrie und Ethik im ewigen Tanz miteinander.

Rückblickend hat man das Gefühl ,alles in diesem Film gesehen zu haben. Am Ende ist "The Tree of Life" keiner dieser lahmen Arthouse Filmen ,die letztendlich doch nichts zu sagen haben. "The Tree of Life" hat etwas zu sagen ,aber was liegt am Zuschauer selbst. Niemand , kein Filmkritiker , kein Kunstexperte kann ihm diese Frage abnehmen.
Ein Film ,der die Reise ,die Kubrick mit "2001:Odyssee im Weltraum" begann ,entweder zum kollosalem Ende bringt ,oder doch nur ins Leere laufen lässt.
Für mich ist es ein absolutes Übermeisterwerk ,voller menschlicher Ambition ,das die Geschichte des Universums ,der Erde , der Menschen in 2 1/2 Stunden auf den Punkt bringt.
Weit mehr als der beste Film des Jahres 2011 und der einzige Film ,der es zusammen mit "2001:Odyssee im Weltraum" verdient "Larger then Lifesize" genannt zu werden.

"Brother , Keep us ,Guide us. To the End of Time"

„Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sag an, wenn du Bescheid weißt! Wer hat die Maße bestimmt … als die Morgensterne frohlockten und alle Gottessöhne jubelten?“

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DerDude_

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Ich frage mich nur ,was Tree of Life von 2001 qualitativ so unterscheidet


Canis Majoris

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Wir reden hier über Gefühle, denke ich. (Lustige Formulierung...)
Für mich hatte rein subjektiv/gefühlt der Film "2001" etwas Überwältigendes. Davon war ich beim "Tree of Life" einfach weit entfernt. So meinte ich meine Aussage.
Ich könnte nicht wirklich und der Wahrheit entsprechend benennen, was "Tree of Life" so viel schlechter für mich macht, als "2001". Es ist einfach so für mich.

Aber ich werde mir "Tree of Life" noch einmal ansehen.


veseria

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Bewertung7.0Sehenswert

Mich beeindrucken die visuellen Künste in dem Film sehr. Also Schnitt, Kamera, CGI/Art Direction und das Schauspiel ist auch toll. Allerdings dieses Glaubensgeschisse so "sinnlos" und Zusammenhangslos darzustelen ist nicht unterhaltsam und eben sinnlos. Es ist ja keine Kunstausstellung die ich besuche. Wenn die Schauspieler den Film schon nicht sinnvoll finden wie dann wir Zuschauer? Naja trotzdem haben die Bilde rmich beeindruckt. Aber Warnung an all die, Die handlung wollen oder zu mindest Sinn...

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Mayla

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Bewertung0.0Hassfilm

Oh mein Gott wie schwülsig. So was von esotherisch verschwurbelt, triefig und dazu noch diese Plattidüden aus dem off. Und nicht mal ironisch, nein, der meint das ernst! Ich könnte lachen, wenn es nicht meione Zeit und mein Geld gekostet hätte.

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Alecprime

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Bewertung6.0Ganz gut

Nein, trotz der vielen ueberschwenglichen Kritik ist Tree of Life eben nicht der Selbstfindungshammer. Zu lau das Drehbuch, eine fehlende Story wird nicht durch bombastische Trickaufnahmen kompensiert, da kann die Kamera noch so toll zum vierten Mal unter einer brechenden Welle fahren, alles schon gesehen, war alles schon mal da. Esoterisch will er sein, der Tree of Life, aber er ist nur fad und suggeriert mehr als da ist. Wen das Thema "Baum des Lebens" wirklich interessiert ist beim viel tieferen und gelungeneren "The Fountain" besser bedient und zwar hundertmal.

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Jumperman

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Bewertung3.0Schwach

- teilweise schöne Bilder (wenn nicht gerade total verwackelt)
- Story gibts nicht, Null Zusammenhang
- Löst bei mir Nichts aus, außer Wut über die verschwendete Zeit
- Musik ist schön, hätte aber abwechslungsreicher sein können
Für ausführlichere Kritik ist mir bei diesem Film die Zeit zu schade. Wiedermal erschließt sich mir eine mehrmalige Oscarnominierung überhaupt nicht. Schade.

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sitzdisko

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Bewertung2.0Ärgerlich

och nööö, was soll denn sowas ?! ich schaue mir gern mal "ausergewöhnliche" filme an, aber der war mir dann doch zu nervig.

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Oliver0403

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich hatte bereits im Vorfeld gelesen, dass der Film keine leichte Kost ist. Und so war es dann auch. Sehr viele schöne Landschaftsaufnahmen, die Eintstehung der Erde und am Ende das Himmelsreich, für die Laufzeit des Films eher wenig Dialoge, Brad Pitt in einer für ihn ungewöhnlichen Rolle und viel Anspruch runden den Film ab. Man muss sich definitiv darauf einlassen können soviel ist mal sicher. Ich konnte es, würde mir den Film freiwillig aber kein zweites Mal ansehen.

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Aldischnaps

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Bewertung9.0Herausragend

Vieles hab ich hier vorher über The Tree of Life gelesen. Einerseits machte mich dies (natürlich) neugierig, aber schreckte mich andererseits auch etwas ab. Dennoch hab ich mich, nachdem ich soeben diesen Film erlebt habe, dazu entschlossen, ihn meinen ersten Kommentar zu "schenken".

Vorab muss ich einräumen, dass man sich auf diesen Film definitiv einlassen muss...ein seichtes ZwischendrINTRO gibts hier auf jeden Fall nicht.

Nun also zum eigentlichen:

Ich muss zugeben, dass mir die ersten 20-30 Minuten relativ schwerfielen, es T. Malick aber mit fortlaufender Dauer geschafft hat, mich komplett in seinen Bann zu ziehen...ob die absolut einmaligen Naturaufnahmen, die liebevoll, aber dennoch sehr strenge Erziehung des Vaters (welcher absolut grandios von Brad Pitt in Szene gesetzt wird...imo eine der besten schauspielerischen Leistungen seinerseits), die liebene, aber dennoch sehr naive Art der Mutter, oder aber die brüderliche Beziehung der 3 Kinder. Angeführt vom "großen Bruder", der mit den "Problemen" des Heranwachsens versucht sich selbst und seine Grenzen zu entdecken, jedoch vom strengen Vater und der brachialgläubigen Gesellschaft in der er sich befindet sehr gebremst wird.

Der fast schon als Cameo zu zählende Auftritt Sean Penns, als erwachsener "großer Bruder", der versucht sich selbst zu finden bzw sich aus seiner strengen Erziehung zu befreien und am Ende (meiner Meinung) sogar einsieht, dass sein Vater doch recht hatte, ist ebenfalls absolut großartig....ich kann mich an keinen kompletten Satz von ihm in diesem Film erinnern, jedoch spricht seine Körpersprache mehr als es Worte je könnten!!!!

Das alles im Zusammenhang mit einem für meinen Geschmack extrem passend gewählten Potpourri an klassischer Musik machte diesen Film für mich sehr sehenswert und vorallem einzigartig.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich noch nie zuvor einen Film gesehen habe, der mich so in seinen Bann gezogen hat.

Die fehlenden 1.0 zur 10 habe ich deshalb nicht gegeben, weil ein schon überaus heftiger, strenggläubiger Einschlag einfach zu offensichtlich ist und mir der Ort der Kirche, des Gottesdienstes usw. zu oft ins Bild gerückt wurde. Man hätte auch einfacher darstellen können, wie schwer gläubig diese Familie und deren Umgebung ist.

Ich hoffe ihr geht nicht zu hart mit mir ins Gericht für diesen Beitrag , aber ich war der Meinung, dass ich auch mal so etwas wie eine "Kritik" schreiben müsste und dieser Film hat sich, durch seine grundverschiedenen Meinungen die hier vorherrschen, einfach dafür angeboten.

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silicine

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Bewertung2.5Ärgerlich

Enthält Spoiler.

Der dramatische Höhepunkt (der Tod eines Sohnes) und viele hübsche jedoch teils chronologisch willkürliche Aufnahmen und Bilder der Natur in ihrer unberührten Form bilden einen Rahmen für die eigentliche Geschichte des Filmes: Ein Lebensausschnitt einer strenggläubigen Familie, die auf den ersten Blick weder Not noch Sorgen kennt.

Die Idylle wirkt trotzdem prekär und aufgedrungen. Erst recht durch die Scheinheiligkeit des Vaters, die Kirchenmusik, den dazugehörigen Gesang und Gebete an Gott im Kontext der oben genannten Aufnahmen.

Die drei wichtigen Botschaften sind:
1. Geht es jemandem gut, ist das ein Geschenk Gottes. 2. Geht es jemandem schlecht, so hat er die Strafe verdient. 3. Erhielt man die Strafe Gottes trotz frommer Lebensweise, hat man nicht hart genug gearbeitet. Zusammengefasst also: Gott hat immer recht und ist die Antwort auf alle Fragen. Unfälle passieren trotzdem und Unschuldige sterben.

Kurios nicht wahr? Es kommt besser: Der Sohn hinterfragt als Kind die Autorität, philosophiert über Moral, Tugend und begibt sich auf den Pfad der Neugierde und Aufklärung, ehm... ich meine, Zerstörung und Sünde. So wie es natürlich kommen muss, wird er mit dem Tod bestraft. Es wird getrauert und kurz nach dem Sinn gefragt.

Traurige und gefühlsvolle Geschichte ohne Happy End? Falsch gedacht. So paradox es auch klingen mag, gibt es diesen. Zum Ende hin sind sich alle einig, dass es dem Sohn bei Gott bestimmt besser geht und haben sich mit dem vorzeitigen Ableben "angefreundet". Von Gott auf dem richtigen Weg geleitet zu werden ist und bleibt der innigste Wunsch. Die Scheinheiligkeit des Vaters verwandelt sich übrigens in Demut und Naturverbundenheit.

2.5 Punkte für die Naturaufnahmen.

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patcharisma

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein Film wie ein endloser Gottesdienst voller schmerzhaften pseudophilosophischen Hoch-Moral-Lebens-Trieffigkeiten mit Elementen von MTV, Koyanissquatsi, Jurassic Park, der treuherzigen Bibel-Stunde und dem (blauen) Wunder der Erde. Nach einer geschlagenen Stunde ist mir das storylose Gegnudel endgültig vergangen.

Fazit: Harter pornographischer Kitsch - und jetzt sofort gleich eine alte Punk-Platte auflegen!

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seven

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Fantastisch! ;-)


alanger

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yeha!


Tachitalili

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Bewertung3.0Schwach

Schöne Bilder, schöne Schnitte. Ich wollte aber eigentlich keine Naturdoku ansehen, sondern einen Film, dessen Handlung und Bedeutung ich mir nicht selber zusammenpuzzeln muss...

Fazit: Etwas für Kunstliebhaber. Ähnlich wie Odyssee im Weltraum,
der hat mir auch nicht gefallen.

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C_C

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die Szenen mit Pitt sind sehr gut gelungen und im Kontext machen sie auch nachdenklich. In Summe aber bietet Tree of Life nichts neues und scho garkeine Antworten.


suicidefantasy

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Bewertung5.0Geht so

"Fantasyfilm" trifft es wohl. Es gibt vieles was man in diesem Film nicht findet und das sind vor allem Antworten. Wenn es einen roten Faden gibt, dann ist es die Emotion oder die Spiritualität, die den Film durchziehen, so wie die Angst in "Inland Empire". Aber als poetischer Film ist "The Tree Of Life" weitaus anti-narrativer und nonverbaler als "Inland Empire".
Wer eine erzählte Geschichte erwartet, wird enttäuscht.
Wer Liebe zu Charakteren aufbauen möchte, wird enttäuscht.
Wer klare philosophische statements erwartet, wird enttäuscht.
Wer Rationalität erwartet, wird enttäuscht.
Mir fällt es sehr schwer, in das dichte, emotionale und sehr subjektive Netz aus Ästhetik und Glaube einzudringen oder mich einzufühlen. Ich finde, der Film ist sehr unkonkret und einseitig. Ich bin ehrlich gesagt auch ziemlich wütend darüber wie der christliche Aspekt dieses Filmes hoch gelobt wird. Aber die Konsequenz und die künstlerische Freiheit, von der Optik und Ästhetik spreche ich erst gar nicht, sind höchst liebenswerte Eigenschaften. Ich heiße Künstler willkommen, die gerade genau ihren Gefühlen freien lauf lassen und dabei trotzdem den roten Faden nicht verlieren. Das ist egoistisch, denn ihnen ist egal, ob sie jemand wirklich versteht. den Eindruck hatte ich jedenfalls. Ich für meinen Teil verstehe fast nichts von dem Film glaube ich, aber das ist Absicht denke ich.
Der Film spricht in einer eigenen Sprache und wagt das, was Film wagen sollte: Er vermittelt das, was wir Menschen mit Wort und Vernunft nicht zu erfassen vermögen. Die Bilder sprechen. Wenngleich ich die elitären high-end-Metaebenen in "the Tree of Life", die mich zuweilen verrückt machen, manchmal anzweifle.
Fakt ist bei diesem Film: das Kunstwerk entsteht beim Betrachter. Nur unsere Interpretation schafft seine Intention. Das geht hier so extrem gut, weil er so undeutlich spricht. Terrence Malick gibt uns nur Rohstoff für Kunst, der manchmal auch sinnlos wirkt, wie die vielen, vielen bunten Bilder, die wie eine Urlaubsdoku wirken.

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shostakovitchovitch

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Bewertung10.0Herausragend

Die Meinungen gehen bei diesem Werk mal wieder sehr weit auseinander. Grund genug für mich, mir auch mal die DVD anzuschauen und zu sehen, ob ich zur "Megaschlecht" oder "Megageil" Gruppe gehöre. Das Ergebnis: Mehr als geil, ein genialer Film.
Zunächst genieße ich Filme wie diesen, die nicht nach dem Schema F funktionieren, sondern eigene Wege gehen. Der Film erzählt auf einmal die Geschichte einer Familie, des erwachsenen Sohnes, des Urknalls, der Entstehung des ersten Lebens und von der Gnade im Leben. Natürlich schießt Malick hierbei vollkommen über das Ziel hinaus und fabriziert dabei Bilder, die irgendwo zwischen Kunst und Wahnsinn liegen. Aber das Ergebnis hat mich von Anfang an bis zum Ende hin gefesselt und begeistert wie noch kein anderer Film zuvor. Die Bildgewalt, gepaart mit Smetanas "Moldau" geben ein Gefühl ab, das für mich einzigartig ist.
Dazu noch die Stimme von Jessica Chastain, die existenzielle Fragen des Glaubens stellt - großartig.
Zugleich verstehe ich aber auch alle, die den Film schrecklich finden. Er trifft sicher nicht bei jedem den richtigen Nerv und Malicks religiöse Ansichten sind wohl auch nicht jedermanns Sache. Doch für mich ist es ein erstaunliches und berührendes Werk, das mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen wird. Danke Herr Malick, danke!

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siXer

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Bewertung4.5Uninteressant

So ich habe es echt versucht den Film zu folgen bin aber dierekt nach 20 min eingenickt. Nach 20min schöpferischer Pause, hatte ich mir vorgenommen jetzt wirklich mich auf den Film einzulassen. Doch konnte ich dem einfach nichts abgewinnen.
Ich kann zwar verstehen warum er so gute kritiken hat, da er wunderschöne Bilder hat, eine nahzu perfekte Kamaraarbeit und natürlich einen hervorragenden Brad Pitt. Meiner Meinung nach wäre der Film auch mit einer anderen Besetzung nicht nennenswert gewesen.
Es ist mir auch einfach zu viel Kitsch drin. Alles ist zu sehr auf Gott aus, allein schon dass mehrere Zitate von Hiob dabei sind.

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cosmagalaxies

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

The Tree of Life = Ein Spielfeld für Gedanken
Visuell sehr schön gemacht, von der Entstehung der Erde bis hin zum Aufwachsen und der Kindheit der drei Jungen. Alles, ist es an sich noch so traurig, erscheint hier luftig und das öffnet mir ein bisschen das Herz. The Tree of Life weist eine wundervolle Bandbreite an Momenten auf, in die man sich gut einfühlen kann, in deren Atmosphäre man förmlich schwebt. Das Kleine wird hier groß gemacht. Sehr schön, wie ich es finde. Dieses häufige Sprechen mit einer höheren Instanz fügt sich an manchen Stellen des Films wirklich perfekt mit den restlichen Sinneseindrücken (mehr oder weniger) ergreifend zusammen. Dadurch, dass das gesamte Sprechen fast nur von derart religiösem/gläubigen Inhalt ist, wirkt es auf die gesamte Erscheinung des Films, eben durch seinen überstrapazierenden Charakter, aber eher negativ und teils erdrückend. Lässt man das jedoch außer Acht und schärft den Sinn des Sehens, lässt das Hören etwas nebenbei geschehen, kann The Tree of Life seine sanfte Art ausbreitend um das Herz des Betrachters hüllen, es teilweise auf eine gute Art und Wiese erreichen und es an so mancher Stelle mit Staunen zurücklassen. Denn, wie ich finde, steckt irgendetwas in diesem Film, das weder sichtbar, noch zu hören ist, etwas, das bei dem Gedanken an The Tree of Life sofort in meinem Herzen aufblüht. Ich weiß eben nur noch immer nicht was. Die drei Jungen, ihren Umgang untereinander und das was sie dem Rest der Welt gegenüber von sich zeigen oder eben auch verbergen (möchten), hat mich schlicht und einfach berührt und ergriffen. Sie und vor allem ihre Taten, ihre Körpersprache, sind das, was den Film ein Stück weit auflockert und mehr dem Leben gleichen lässt, so wie es ist. Denn an so mancher Stelle sollte dem Film mit dem "Weg der Gnade" gegenübergetreten werden, denn was den schönen Eindruck, den man bekommt, wenn man eben diesem Weg folgt, stört (betrachtet man alle Szenen des Films), ist das häufige und wiederholte Erscheinen von Klischees. Wäre man anstatt dessen etwas mehr Lebendigkeit und Leben begegnet (wunderbar die Kinder), wäre The Tree of Life ein herausragender Film. Mir wurde zu sehr die traurige Seite des Lebens zelebriert, was mich verwundert, denn das ist, was ich oft am meisten mag, doch hier wurde dies auf eine Art und Weise getan, die irgendwie nicht passt und sich nicht ehrlich anfühlt (Ich habe was gegen Klischees!). Daher wäre es vor allem richtig gewesen die Lebendigkeit und das Glück, das das Leben schließlich und endlich rund macht, mehr in den Film einzubinden. Deshalb ist der Film nicht rund, sondern zu eckig, nicht unbedingt gut eckig! ... Kurzum, weniger Religiösität, aber an den richtigen Stellen, mehr Lebendigkeit und so die Konfrontation und Gegenüberstellung der beiden Seiten des Lebens erreichen. Eines kann der Film aber gut, den Betrachter nämlich über das persönliche Verhältnis zu den beiden Wegen, dem "Weg der Gnade" und dem "Weg der Natur", nachdenken zu lassen. Viel Raum zum Denken und Nachdenken ist beim Ansehen des Films jedenfalls gegeben.

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Vincent_Vega

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Bewertung2.5Ärgerlich

Tja.
Was soll man dazu noch sagen?
Der stalker hat's mit seinem Satz eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Ich werd' aber trotzdem mal ein bisschen ausholen...
Der Film hat viele schöne, großartige Bilder zu bieten. Auch die Kameraarbeit ist perfekt.
Mit '2001: Odyssee im Weltraum' oder auch 'Enter the Void' hat 'The Tree of Life' jedoch (bis auf mit viel Ruhe gefilmte, schöne Bilder) nichts gemein; haben die beiden Erstgenannten doch vor allem eine fesselnde Story, wo 'The Tree of Life' nur ein aufgeplusterter Ballon voller Luft ist.
Macht mich das jetzt also zu einem ignoranten Zyniker, wenn ich sage, dass dieser Film nicht mehr als ein Griff ins Klo war, weil es für den Zuschauer keinerlei Chance gibt sich mit den gezeigten Figuren anzufreunden, weil die flüsternden Stimmen aus dem Off einen zur Weißglut bringen, weil der Film mit einer Überlänge der langweiligsten Sorte daherkommt, weil wahrlos aneinandergereihte Bilder nicht Wissen, was sie erzählen wollen, wenn sich mir die Poesie einfach nicht erschließen will, weil sie nur vorgibt Poesie zu sein, es im Grunde aber garnicht ist oder ist es einfach eine Tatsache, dass 'The Tree of Life' vielleicht doch nur langweiliger, esoterisch-religiös durchzogener Kitsch-Mist ist!?

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ProjectChaos

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Hoffe du erkennst, was ich meine. Da ist ein Unterschied zu der Aussage : "Ich finde ,Tree of Life ist ein schlechter Film."
Diese ist total in Ordnung. Aber du sagst :"Ich finde, Tree of Life ist ein schlechter Film, weil er schlecht ist."


Vincent_Vega

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Seh ich anders. Ich habe mir einfach diesen von mir gewählten Sprachgebrauch, bzw. Satzaufbau für diesen Kommentar zu eigen gemacht, indem ich ihn auf diese Art und Weise aufgebaut habe (unter anderem als rhetorische Frage, der lediglich meine Meinung wiederspiegelt. Nicht mehr und nicht weniger.)
Ich weiß aber was du mir sagen möchtest. Dennoch muss ich sagen, dass du es im Endeffekt anders aufgefasst hast, als es in Wahrheit von mir gemeint war. Es ist und bleibt eine subjektive Aussage. Ich sehe Dinge (Filme) so, wie ich sie sehe. Und ich beschreibe Dinge aus meiner Perspektive. Ich hätte natürlich genausogut sagen können, ich sehe keine Poesie darin und fertig. Meiner Meinung nach ist sie aber auch einfach nicht vorhanden. Wenn andere Menschen anders darüber denken und sehr wohl Poesie darin erkannt haben, dann freut mich das und ich möchte ihnen diese Erkenntnis auch in keinem Fall nehmen. (Wie könnte ich auch, wenn jemand von etwas überzeugt ist!??)
In meinem Fall habe ich jedoch eben rein garnichts erkannt.
Auch wenn mich das in deinen Augen in diesem Fall eventuell eher zu einem ignoranten Zyniker macht, bleibt es doch meine Meinung.
Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen möchte! ;)


alexandrasmovie

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film der sich nicht entscheiden kann zwischen Kitsch und großartiger Filmkunst.
Der Film hat eigendlich alles was ein guter Film benötigt: tolle Schauspieler, geniale Bilder, tolle Musik und einzigartige Momente. Er schafft es auch einen zeitweise in seinen Bann zu ziehen. Lässt einen in die Geschichte eintauchen und die einzigartigen Bilder mit wunderbarer musikalischer Unterlegung genießen. Doch dann kommt plötzlich ein nerviges Voice-over und die ganze Stimmung ist weg. 140 Minuten lang wechselt meine Meinung über den Film zwischen Lieben und Hassen. Atmosphärisch verdient dieser Film wahrscheinlich seine 10 Punkte,doch leider schafft es der Handlungsverlauf da nicht mitzukommen. Zu bedeutungslos und abgehoben wirkt dieser leider oftmals. Trotzdem ist The Tree of Life es wert gesehen zu werden und vielleicht ändert sich meine Meinung zum Film ja auch bei einer Zweitsichtung nochmals nach oben.

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Toblerone

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das Leben. Kein roter Faden, viel Anstrengung, Schönheit, Natur, Dinos, Vulkane-whatever? Das ist einfach gefühlvolles, großes empörendes Kino, wie ich es liebe. Handwerklich gibt es kaum was besseres!

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