Zwei Fragen trieben mich nach der Sichtung von Malicks neuestem vermeintlichen Meisterwerk mit Oscar-Chancen um: Wie viel Kohle hat Sean Penn wohl für seinen seltsam entrückten 10-Minuten-Auftritt bekommen, in der er nichts tut als zwei Sätze zu sagen und sinnierend-fragend dreinzuschauen und scheinbar orientierungslos durch die Gegend zu latschen, was irgendwie schon ein wenig dümmlich wirkt UND zu den ständigen geflüsterten, aber dadurch nicht weniger pathetisch anmutenden Sinnfragen aus dem Off hätte ich gerne die Frage „Was soll das Ganze?“ hinzugefügt. Terrence Malicks quasi storylose, stellenweise vor Kitsch triefende Sinnsuche will zu viel und erreicht zu wenig, und ist dabei so ausufernd wie ein Film nur sein kann, denn beim Unter-die-Nase-Reiben und Immer-wieder-Betonen, dass Malicks alttestamentarisch strafender Gott Leben gibt und nimmt kann man wohl kaum weiter ausholen, als buchstäblich beim Urknall anzufangen. Das ist zwar zweifelsohne beeindruckend hübsch…
Zwei Fragen trieben mich nach der Sichtung von Malicks neuestem vermeintlichen Meisterwerk mit Oscar-Chancen um: Wie viel Kohle hat Sean Penn wohl für seinen seltsam entrückten 10-Minuten-Auftritt bekommen, in der er nichts tut als zwei Sätze zu sagen und sinnierend-fragend dreinzuschauen und scheinbar orientierungslos durch die Gegend zu latschen, was irgendwie schon ein wenig dümmlich wirkt UND zu den ständigen geflüsterten, aber dadurch nicht weniger pathetisch anmutenden Sinnfragen aus dem Off hätte ich gerne die Frage „Was soll das Ganze?“ hinzugefügt.
Terrence Malicks quasi storylose, stellenweise vor Kitsch triefende Sinnsuche will zu viel und erreicht zu wenig, und ist dabei so ausufernd wie ein Film nur sein kann, denn beim Unter-die-Nase-Reiben und Immer-wieder-Betonen, dass Malicks alttestamentarisch strafender Gott Leben gibt und nimmt kann man wohl kaum weiter ausholen, als buchstäblich beim Urknall anzufangen. Das ist zwar zweifelsohne beeindruckend hübsch bebildert und wie auch schon beim gähnend langweiligen „The New World“ von Emmanuel Lubezki in jeder einzelnen Einstellung perfekt eingefangen. Aber während man jedes einzelne Bild des wahren Meisters hinter „Tree of Life“ rahmen möchte, geraten die Charaktere eindimensional und deren Konstellation aufgesetzt und nicht selten schlicht uninteressant. Zwar spielt Brad Pitt wie immer einwandfrei und auch die jugendlichen Darsteller sind toll, doch der dargestellte Vater-Sohn-Konflikt bleibt oberflächlich und nur im Ansatz und in zu wenigen Momenten wirklich berührend, das haben andere vor Malick schon wesentlich besser hinbekommen und mussten dazu nicht einen Hauch von Lächerlichkeit in Kauf nehmen, indem sie vorher mittelmäßig animierte Dinosaurier durchs Bild laufen lassen (die im Übrigen mehr mimisches Ausdrucksvermögen an den Tag legen als Mr. Penn). Generell fällt die Darstellung der Familie recht flach aus. Während Pitt wie gesagt überzeugend den harten, aber gerechten Vater mimt, läuft die durch und durch gute und naturverbundene Freigeist-Übermutter Jessica Chastain barfuß durch den Regensprinkler und dreht sich im luftigen Sommerkleid stundenlang im Kreis. Und dann stellt sich einem natürlich permanent die Frage, inwiefern der Tod eines der Söhne eine derart überhöhte, pathetisch-religiöse Abhandlung des menschlichen Daseins auf Gottes Erde rechtfertigt und es drängt sich der Verdacht auf, dass Terrence Malick einfach keine Geschichten erzählen kann. [...]
Das, was Malick hier erzählt, kann man wirklich nicht auf den Begriff einer Geschichte reduzieren, aber dass er auch Geschichten erzählen kann hat er bereits in der Frühzeit seiner Karriere bewiesen ;)
Michelangelo hat einige seiner Skulpturen nicht zuende geführt. In Florenz sind sie zu besichtigen – Gestalten, die überwiegend noch im Stein gefangen sind. Das, was man sehen kann, ist großartig, intensiv, mehr als beeindruckend und unglaublich schön. In diesem Sinne ist Malick der Michelangelo der Filmkunst: Im Fels eines 138 Minuten langen Films verbirgt sich ein etwa anderthalbstündiges Meisterwerk – fast verschüttet von einem metaphysischen Naturfilmexkurs am Anfang und einer sinn- und geschmacklosen Kitsch-Eruption am Ende. Irgendwann werde ich mir diesen Film digital vornehmen und nur ganz für mich neu schneiden, bis der Blick frei ist auf dieses unglaubliche Kinokunstwerk, das uns Terrence Malick vorenthalten hat.
[...] Zunächst hat „The Tree of Life“ in seiner beachtlichen Bildgewalt eine friedliche, fast hypnotische Sogwirkung. Spätestens wenn dann computeranimierte Dinosaurier auftauchen, muss man stirnrunzelnd überdenken, wie man Malicks übereifriges und in aller Ruhe durchgezogenes Konzept aufnehmen will. Zweifelsohne besticht „The Tree of Life“ durch wahrlich fantastische Naturaufnahmen, wunderbar sorgfältiges Szenenbild, komplexe Kameraarbeit samt interessanten Experimenten und mächtige, bekannte Musik der klassischen Sorte, glänzend adaptiert von Alexandre Desplat („The King’s Speech“). Mehr Erfahrung als Film. Doch was der Geheimtipp „Mr. Nobody“ aus den Kräften und Möglichkeiten der Liebe heraus baute, wirkt bei Malick mehr wie ein Gottkomplex. Eine richtige Handlung weicht vagen Anspielungen und Bild-Collagen sowie der Suche nach Erleuchtung in Off-Kommentaren, deren Pathos das Flüstern auch nicht zu schmälern vermag. [...]
[...] 'The Tree of Life'. Der Lebensbaum. Die innere Bindung und Verwurzelung mit dem, was uns einmal gegeben wurde und von jedem wieder genommen werden kann. Terrance Malick inszeniert einen Film über das Leben, das Geschenk was uns allen gegeben wurde, doch in jeder Hinsicht völlig unterschiedlich angesehen, angefasst und aufgebaut wird. Das Leben, das für viele Menschengruppen von verschiedenen Pfeilern gestützt wird. Die einen finden ihren Halt in der Religion, die anderen finden ihn der Familie und wieder andere finden ihn nie. Doch was bedeutet eigentlich Leben? Was bedeutet Existenz? Was ist das Leben und was bedeutet der Tod? Wo stehen wir in dieser Welt und wann fallen wir? Was ist Nähe, Zuneigung, Verständnis, Respekt, Distanz und Schmerz? Was sind Gefühle und wie kann man sie kontrollieren? Wann dürfen wir sie zulassen? Wann dürfen wir Lieben und wann ist Hass verständlich? 'The Tree of Life'. Eine religiöse, psychologische und poetische Reise in verschiedene Menschen die zusammen etwas Ganzes ergeben. Eine Reise in die unterschiedlichsten und fremden Menschen und gleichermaßen eine Reise in das eigene Ich. Ein lebenslanger Weg, ständig auf der Suche nachdem was wir sind, was wir nicht sind und was wir immer sein wollen. Ein langer Weg auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und dem Entdecken der eigenen Bedeutung. [...]
Was vermittelt werden soll in The Tree of Life ist ein Denken und Empfinden in Bildern an den Grenzen des Darstellbaren und eben dieses Denken und Empfinden kann im besten Fall zu einer erfahrenen Erkenntnis werden, für die das Kino zum sakralen Raum wird. Das freut den Cineasten, und den Kritiker noch mehr.
Der Begriff der filmischen Symphonie charakterisiert ihn möglicherweise am treffendsten; das Tempo der verschiedenen Teile von Malicks Komposition variiert gleichermaßen wie die Größe der durchweg brillanten Bilder und ihr Arrangement.
Malicks Lebensbaum ist schlicht „too big to fail“ und nimmt ohne Widerworte im cineastischen Olymp zwischen Tarkovskis „Der Spiegel“ und Kubricks „2001“ Platz. Er hat es sich verdient. Kein Weg führt an ihm vorbei.
[...] Dieser Gott Malicks ist ein Rachegott, ein Gott aus der Retorte, ein Naturgott der Leben gibt und Leben nimmt - wie den Jungen im Schwimmbad. Man darf auch schon mal Schwächen zeigen, aber auch Stärke - niemals aufgeben. Und doch holt er sich seine Opfer, wie er will. Malick erhebt ihn über alle ethischen Grenzen hinweg, indem er ihn als eine scheinbar allmächtige Figur etabliert. Das immer Schuldig-sein ist Teil seines Schöpfungsaktes, wie die Vergebung und die Erlösung. [...]
Wer den ins spirituelle Delirium überhöhten Psychoanalyse-Überbau, das immergleiche Hiob-Gemurmel, die naturlyrisch dräuenden Gesamtkunstwerk-Wirkungstreffer, den irren Digi-Dino und den ironiefreien Jenseits-Kitsch des Finales aushält, wird allerdings mit einigen sehr schönen Passagen entschädigt. Momenthaft geht The Tree of Life in seiner technisch brillanten filmischen Fluidität auf [...]
Es gibt genug zu sehen und zu genießen am Tree of Life. Malick ist visuell zu obsessiv, um den religiös-musikalischen Eindeutigkeiten, die immer wieder entstehen, ganz zu verfallen. Es ist aber ebenfalls leicht möglich, sich diese "Bilder" durch ihre Heiligkeit verleiden zu lassen.
The Tree of Life hat die Dynamik und die Konsistenz jenes Films, der in jedem von uns abläuft, solange wir nicht schlafen oder mit dem Umstand konfrontiert sind, den Phänomenologen des Alkoholismus „Filmriss“ genannt haben. Es ist ein Bewusstseinsstrom, lauter Schwemmgut der Erinnerung in Satz- und Bildfetzen, kosmische Spekulation, alte Liedzeilen, versprengte Zitate neben Alltäglichstem.
Malick entwirft vor unseren Augen eine Geschichte des Mikro- und des Makrokosmos in einem opulenten Bilder- und Farbenrausch, wie man ihn so im Kino wohl noch nie gesehen hat.
THE TREE OF LIFE sensationell zu nennen, ist weniger Lob als Tatsachenbeschreibung: Sensationen, Sinneseindrücke sind, was er ist und worüber hinaus er an keiner Stelle geht. Im Kern handelt Terrence Malicks fünfter Film von Erziehung, von verschiedenen Formen der Erziehung zur Wahrnehmung der Welt. Die Schule: Eine Familie im suburbanen Texas der 50er Jahre. [...]
The Tree of Life ist ein Schnipsel-Film. Kann so oder auch so gedeutet werden. Gibt sich weltumfassend sinnsuchend. Von der Schöpfung bis zum Jetzt. Was war? Was ist? Was hat Bedeutung? [...] Musikalisch wird der Bilderstrom wuchtig kommentiert von Alexandre Desplat. Mit betörenden Sphärenklängen. Dafür bleibt die Sprache, wenn sie denn überhaupt stattfindet, verwirrend. Uneinheitlich. Mysteriös. Sich in - zumeist biblischen - Andeutungen und Lippenbekenntnissen ergehend. Spirituell ergiebig wie total langweilend, verkauft als bedeutungsschwangere Poesie mit nur begrenzter Magie. Meistens aufdringlich, belästigend, läppisch.
Malick ist mit The Tree of Life ein beeindruckender Film gelungen, radikal in Form und Inhalt. Ein Film, der als gänzlich eigenständiger, künstlerischer Entwurf das Label 'Kunstwerk' mehr als verdient. Wer sich als Zuschauer auf diese Seh-Herausforderung einlässt, wird reichlich belohnt.
Trotz teilweise aufgeblasenen Monumentalismus [...] fasziniert die bombastische Anordnung, entwickelt The Tree of Life eine seltsame Suggestionskraft, zieht der Film in seinen Bann. Für Rationalisten ist diese filmische Reise durch die Erinnerungen wahrscheinlich eine Tortur, aber es ist schon einzigartig, wie Kinomagier Malick größenwahnsinnig mit allen Sinnen spielt.
Malicks Film bietet eine Reise durch Zeit und Raum, eine Zeitreise, die sich jedoch nicht auf Jacks beziehungsweise auf eines Menschen Leben beschränkt. Denn die Vater-Sohn-Beziehung ist in eine „Rahmenhandlung“ eingebettet, die mit einer schwarzen Leinwand beginnt, auf der plötzlich „Licht ward“. Nach und nach erscheinen diverse Lebensformen, Momente der Stille wechseln sich mit der Filmmusik von Alexandre Desplat, aber auch mit Chorälen und weiteren klassischen Kompositionen (darunter Bachs „Toccata und Fuge“) und mit der Offstimme ab. Stufen der Evolution? Schritte der Schöpfung? Die selten im „Mainstream“-Kino zu sehenden Bilder in Terrence Malicks philosophischem und spirituellem Drama unternehmen nichts weniger als den Versuch, Schöpfung und Evolution mit filmischen Mitteln miteinander zu vereinbaren. Die Kamera von Emmanuel Lubezki wandert von den Nahaufnahmen der Kinder und den intimen Familienbilden, die an eine Art Familienalbum erinnert, in die unermessliche Höhe des Kosmos auf der Suche nach Sinn, vielleicht nach Gott. Allerdings erreichen die Kosmos- und Schöpfungsbilder leider selten eine Qualität, die über eine übliche National Geographic-Reportage hinausgeht. Diese ganz unterschiedlichen Bilder werden von einem grandiosen Schnitt zu einer Einheit geführt, aus der zusammen mit der Musik ein meditativer Rhythmus entsteht, der den kontemplativen Duktus in Malicks „Der schmale Grat“ noch steigert.
Anti-lineare Erzählweise ist das, in Bestform: Alles, was aus einem Film heraus ein Eigenleben entwickelt, schießt über das reine Ziel der Vermarktung des Filmstoffes hinaus. Jeder sieht hier seinen ganz eigenen Film. Wie ist der Zustand der Filmkritik? Ohne solche Filme jedenfalls nicht denkbar.
Wie ist der Zustand der Filmkunst? Preisverdächtig, wenn’s L’art-pour-l’art-Kino ist: Es hat keine Richtung und befindet sich am Anfang eines Jahrtausends schon im Fin-de-siècle-Zustand. Dann kommt Vater nach Hause, es gibt was hinter die Ohren. "The Tree of Life" ist ganz großes unverstandenes Kino.
Das ist ja mal ehrlich, "ganz großes, unverstandenes Kino". Bei der Bewertung 4.0 "uninteressant" bedeutet das wohl, dass der Kritiker das große Werk selber nicht verstanden hat. Oder er schreibt unverständlich. Wie ist der Zustand der Fimkritik? Bedenklich!
Leider weiß ich jetzt, nach dreifachem Lesen noch immer nicht ob ich mir den Film ansehen soll. Dabei mag ich deine weiteren Kritiken sehr.
vielen dank fürs lob. hm. ich hab mich wohl antilinear anstecken lassen. allerdings ist es genau genommen nicht unbedingt widerspruch. für dieses mal würde ich dann mal einen kinobesuch riskieren - und selbst urteilen.
Ein Kommentar fällt schwer, weil man das Gefühl hat, Malick zeigt nicht zuletzt die Genese eines Geistes, der immer kommentieren (und damit distanzieren) muss und das Staunen verlernt hat.
[...] Malicks Entwurf der archaischen Kernfamilie führt zunächst einmal zum Ursprung aller Existenz. In einer unklaren Mischung aus Kreationismus und Evolutionstheorie gebären seine Bilder den Kosmos, die Welt und das Leben aus dem Nichts, angereichert mit Zitaten Hiobs. Zyniker werden das als aufgeblasene Trash-Esoterik bezeichnen, Polemiker als hochnotpeinliches Schwimmen in der eigenen Ursuppe. Ich nenne es betörenden Größenwahn. Alles oder nichts: ein audiovisueller Gedankenstrom, ausgetragen aus Bedeutungsschwangerschaft im ganz großen Stil. 140 Minuten lang zelebriert Malick Bilder von Schöpfung, Entwicklung und vermutlich göttlichen Interventionen. Seine Schauspieler sind Statisten, die mit wenigen Dialogen auskommen und sich den fragmentarischen Zusammenhängen ihres Regisseurs fügen müssen. [...] Wenn man "Tree of Life" mit Stanley Kubricks "2001" vergleichen möchte, so wie zahlreiche Cannes-Kritiker, weil er an dessen Bildgewalt und Auseinandersetzung mit der conditio humana anknüpfe, muss man auch hinzufügen, dass Malick nicht vom Dinosaurierbaby zum menschlichen Säugling wie Kubrick vom Knochen zum Raumschiff schneidet. Er verzichtet auf vordergründige Komplexität und kreiert auch keine Bilder einer bloßen Aussage wegen. Bei Malick geht es um Mensch und Natur, nicht Technik und Technizismus. [...]
Schön übrigens, dass Du mir nicht verübelst, kein großer Freund von Kubrick zu sein. :)
Viel Spaß jetzt erstmal beim - offenbar - Durchstöbern aller MP-Kommentare zu TREE OF LIFE. :D
:) Immer ziemlich abwechselnd: Wut - Freude - Unverständnis - Zustimmung - Hass - ....
Es ist einfach unverschämt ignorant, hier voreilig ne schlechte Bewertung rauszuballern, nur weil man den Inhalt nicht verstanden hat oder "langweilig" findet. Kamera/Montage ist unstreitbar perfekt.
Dann kann man auch eine Parallele zu Spielberg ziehen. :)
Dass Malack Trumbull noch mal dazu bewegen konnte, zum Film zurückzukehren, ist aber sowieso eine Sensation, immerhin ist er ein Special-Effects-Urgestein. Die Tricks in TREE OF LIFE werden mindestens oscarnominiert, so viel steht fest. Man kann ja nicht einmal sagen, wie das alles gemacht wurde (abgesehen natürlich von den Dinos).
«The Tree of Life» ist ein kühnes Experiment, dass je nach subjektiver Einschätzung auf packende Weise zu philosophischen Gedanken anregt oder einfach nur gewaltig scheitert.
Hab ihn noch nicht gesehen, aber nach allem was ich bisher gelesen habe, bringst Du die Diskussion um "The Tree of Life" mit diesem Satz ziemlich meisterlich auf den Punkt. Glückwunsch. :-)
The Tree of Life ist der bisher ambitionierteste und schwierigste Film des großer Regieexzentrikers Terrence Malick. Die erste Stunde sprüht nur so vor kühnen Visionen und radikalen Ideen und gehört zu den beeindruckendsten Filmmomenten der letzten Zeit. Nach dem radikalen Wechsel vom kosmischen Existenzdrama, hin zum klassischen Familiendrama verliert der Film aber einiges. Trotz eines großartigen Brad Pitt und einer nicht minder wundervollen Jessica Chastain schafft es der Film hier nicht so recht die Fäden der ersten Stunde aufzugreifen und leidet zusätzliche an einer sehr elliptischen Erzählweise. The Tree of Life ist trotz seinen Schwächen ein höchst interessanter und diskussionswürdiger Film, der mit Sicherheit von jedem anders betrachtet wird, aber auf Grund der konzeptionellen Probleme ist es leider nicht das erhoffte Meisterwerk geworden.
Zum Glück für ihn und für uns geht Autor und Regisseur Terrence Malick seinen eigenen, unerbittlichen Weg. Mit dem Auge eines Poeten gedreht ist The Tree of Life ein bahnbrechender Film, eine persönliche Vision, die sich traut nach den Sternen zu greifen.
Man wird die Einfachheit in The Tree of Life mit Naivität verwechseln. Doch Malick arbeitet nicht mit vielschichtigen Charakteren, sondern mit Archetypen.[...] Dieser Film ist ein aufrichtiger Versuch, das Jenseitige zu begreifen und einer der wenigen religiösen Filme, die es verdienen spirituell genannt zu werden.
Mit entwaffnender Ernsthaftigkeit und beängstigender formaler Perfektion reflektiert The Tree of Life einige der schwierigsten und beständigsten Fragen - die Art Fragen, die Erwachsene verstummen lässt, wenn Kinder sie stellen. Die schiere Schönheit dieses Films ist nahezu überwältigend […]
Zusammen mit Emmanuel Lubezkis in praktisch unaufhörlicher Bewegung begriffener, innert Sekunden von unmittelbarster Nähe zu radikaler Distanz wechselnder kreisender, schwebender, fliegender Kamera wird ein furioser Wirbel erzeugt, ein Sog, ein Vortex, der dem Betrachter zwar Hören und Sehen vergehen lässt, ihn aber nicht erschöpft,[...]sondern vielmehr seinerseits erhebt in kontrolliertem Taumel und atemloser Ruhe.
Malicks Regie: grandios, betörend, ein einziger Zauber schaffender Rausch. Mit mindestens tausend Fotografiepreisen müsste man seinen Film überschütten. Nur setzt das antizivilisatorische Sentiment den falschen Akzent. Und so braut sich in Cannes eben doch noch ein Wetter zusammen: Es hagelt Buhs.Ungerecht? Ja, der Film ist brillant.
Ein großartiger Film, eine ebenso wunderbare, wie irritierende Erfahrung. Das eine ist nicht vom anderen zu trennen, denn Malick will unbestreitbar Schönheit schaffen und er will hier nicht weniger als von allem erzählen: Vom Großen, Ganzen, vom Kosmos, von der Schöpfung. Vom Leben. Von der Familie. Von Liebe und Gewalt, vom Tod und von Erinnerung.
Während Malicks Schöpfungsgeschichte eher sinnbetäubend wirkt, beginnt etwas wirklich Atemberaubendes, sobald er in Brad Pitts Fünfzigerjahrefamilie ankommt. Er erzählt, wie gesagt, aus der Erinnerung von Sean Penn, aber so, wie Erinnerung wirklich funktioniert: in Fetzen und Fragmenten.
Wenige US-amerikanische Filmemacher sind so aufgeschlossen für die Pracht der Natur wie Terrence Malick, doch selbst für seine Verhältnisse ist The Tree of Life etwas Besonderes. Der lang erwartete, fünfte Film des ikonoklastischen Regisseurs ist auf vielerlei Weise sein einfachstes und doch anspruchsvollstes Werk, eine durchstechende Odyssee durch Zeit und Erinnerung […]. Das Resultat ist ein purer, unverfälschter Kunstfilm […].
Terrence Malicks The Tree of Life, mehr Meditation als Film, ist vorherbestimmt in gleichem Maße zu mystifizieren, Ehrfurcht zu erwecken und zu verärgern. […] Der Film profitiert von brauchbaren Kenntnissen: Malicks Affinität zu offenkundig mataphorischer Bildsprache, besinnlichen Offstimmen und bewegenden Verkündungen natürlicher Schönheit. Lediglich ein paar andere Regisseure können ohne Kompromisse in dieser Größenordnung arbeiten […].
The Tree of Life ist eine impressionistisch-metaphysische Frage nach der Rolle der Menschheit im großen Schema der Dinge, die inmitten ihrer narrativen Ungenauigkeit Wellen der Erkenntnis freilässt. Der fünfte Film von Malick ist eine schöne Schöpfung, welche das Unberechenbare berechnet, die Fragen stellt, die Gelehrte jahrtausendelang aufwarfen und weitreichendes philosophisches Grübeln nebst intensiver persönlicher Selbstprüfung provoziert.
Dieser Film ist nicht für jeden etwas und ich gebe zu, ich bin skeptisch gegenüber der finalen Szene, die eine Auf- und Erlösung vorschlägt, auf die nichts sonst im Film uns vorbereitet hat. Doch The Tree of Life ist visionäres Kino auf schamlos hohem Niveau: Kino, das in großen Maßstäben denkt. Malick lässt im Vergleich erschreckend viele andere Regisseure schüchtern und unbedeutend aussehen.
The Tree of Life ist da am stärksten, wo er am bescheidensten ist. Wenn im Mittelteil des Filmes die Offstimmen schweigen, das Universum fern scheint und Malick bei seiner nuklearen Familie verweilt, formt er fernab narrativer Zwänge Bedeutung aus purem Erlebnis.[...] Aber The Tree of Life will eben mehr, viel mehr als das.[...] Das ist das Dilemma: Mit den kleinen „Offenbarungen“ seines filmischen Genies gibt sich Malick nicht länger zufrieden.
Der Regisseur ist in seiner Karriere ein Pseudonym für "langerwartet" geworden und auch bei „The Tree of Life" hat sich das Warten auf die Weltpremiere gelohnt!Unbeschreiblich! Das ist vielleicht das Beste, was man über einen Film sagen kann. Und „The Tree of Life" ist über lange Strecken purer Film.
Die Schönheit von Terrence Malicks Kino ist eine, die sich der Wiederherstellung der Wirkkraft von Bildern verdankt: Alles liegt ausgebreitet vor einem da. Das mag nicht in jedem Moment dieses beeindruckenden Films funktionieren, da manche Bilder schon zu sehr von anderen Kontexten überlagert sind, aber es ist ein Wagnis, das jeden Respekt verdient.
Malicks etwas über zwei Stunden langer Film beschäftigt sich mit nichts Geringerem als einigen der ältesten Fragen der Menschheit: Wo komme ich her? Wie wurde ich zu dem, was ich bin? Und wohin gehe ich, wenn ich sterbe? So viel Größenwahn, noch dazu gepaart mit urgewaltigen Filmsequenzen von der Entstehung des Universums, [...] einer poetischen Komposition aus klassischer Musik und farbprallen Bildern, wie man sie zuletzt in Stanley Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum gesehen hat.”
Also, unter "beschäftigt sich mit den ältesten Fragen der Menschheit" stelle ich mir nicht gerade vor, dass eine Off-Stimme eben diese Fragen (Wo komme ich her?) vor sich hin murmelt - und das war's. Und eine Viertelstunde lang die Entstehung der Welt vom Urknall bis zu den Sauriern zu zeigen ist da auch nicht gerade förderlich.
Passagen in The Tree of Life entwickeln mitunter einige Suggestionskraft: als unsortierte Erinnerungsschleifen eines lebenslang Beschädigten, als obsessiv nachzuträumende Traumata, die kein späteres Glück auszuwaschen vermag. Doch da ihm auch dieses Bildermaterial immer wieder zu zerfallen droht, sucht Malick sein Heil in purer Esoterik. Und was als überhöht autobiografische Trauerarbeit angelegt gewesen sein mag, gerät ihm zu alle Sinne und Sinnhaftigkeit zudröhnendem Kunstgewerbe.
Wenn Esoterik seine Antwort auf ein Traumata ist und die Schönheit des Lebens und des Sinnes keine Gradlinige Blockbusterstory ergibt ist mir das umso symphatischer!
Autsch. Da macht Terrence Malick nach Jahren sein lange ruhendes opus magnum fertig – und dann dies! Ein Hochamt auf das weisse US-Mittelklassevorstadtleben mit seinem Potential für Schmerz und Gottesglauben.
Ohne den Film gesehen zu haben, kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Bei dem Trailer, dem Ressieur, den Schauspielern, dem Thema, den Bildern...Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf den Streifen und ein solcher 5-Zeiler mit der vernichtenden Bewertung daneben scheint mir nicht gerade representativ.
Gottesglauben... das werde ich mir - als Atheist - im Juni aber mal ganz besonders ansehen und horchen... das kann ich mir bei Malick garnicht vorstellen... Malick ist ein Fragender, der die schöpferische Schönheit verstehen möchte. Das sollte man nicht mit Religiösität gleich setzen. Buddhistische Züge sind vorhanden, auf jeden Fall. Aber, dass der Buddhist kein Gottesgläubiger im Sinne ist, sollte bekannt sein.
Ich habe böse Vorahnung, dass mir dieser Punkt der Gottesgläubigkeit/Esotherik etc. das Begeisterungs-Genick bricht. Ich hoffe so sehr, du hast unrecht, M.Sennhauser! Nichts für ungut!
Welchen Film habt ihr den geguckt? Der Herr wird nie gepreisen, er wird hinterfragt, beleidigt, gehasst und missbraucht. Der Film zeigt die Schöpfung in kleinstem Detail als naturwissenschaftliches Phänomen während die Mutter fragt "Where were you?". Wie deutlich soll es denn doch dargestellt werden?
Was, wenn es nun aber diesen "Herren" gar nicht gibt?... Was, wenn man das Worts "Schöpfung" in Bezug auf die "naturwissenschaftlichen Phänomene" einfach nicht anwenden kann??? Was soll denn deutlich dargestellt werden?
P.S. Kann noch nicht i.B. auf den Film mitreden. Schaue ihn mir wahrscheinlich die Woche (mit Vorahnung) an.
Die Fragen, die du gestellt hast, sind Inhalt des Films. Ich kann einfach nicht begreifen, wie man diesen Film als "2 Stunden lange Lob-Preisung an den Herrn" bezeichnen kann. Das ist ungefähr so, als würde man "Hart aber Fair" als 2 Stunden lange Lobpeisung an die Politik bezeichnen
Sorry, aber ich bin keinesfalls deiner Meinung (hab mich gestern da durch gequält). Keinerlei kritische Auseinandersetzung mit irgendwas - mit religion, mit Naturwisscenschaft, mit "Woher, Wohin" - nichts. Reines Fragegeflüster mit Vorwegnahme der Annahme der Existenz eines göttlichen Schöpfers. Das war ein Gottesdienst vom feinsten!
Was war das denn? Jetzt hab ich mir ganz geduldig über zwei Stunden lang dieses Werk angekuckt und alles was ich darüber berichten kann, ist, dass es sich hierbei um einen total unruhigen Film handelt, der keine 5 Sekunden ohne Schnitt auskommt.
Die Komposition aus -zugegeben- tollen Bilder, epischer Musik und Nonsens- Gerede macht zwar was her, aber was will der Regisseur mir damit sagen? Soll ich jetzt erleuchtet oder emotional ergriffen sein? Ich bin jedenfalls nur etwas gelangweilt und ratlos. Vielleicht bin ich aber auch nur ein Banause, der den tieferen Sinn dahinter einfach nicht versteht.
In meinen Augen ist der Film pure Kunst....niemand verstehts aber jeder findets irgendwie toll.
Fuck... das ist ein riesen Film! Selten eine so gute Kamera- und Schauspielarbeit gesehen. Man kann einfach alles auf sich wirken lassen und sollte jede Frage nach dem Sinn (finde ich grundsätzlich bescheuert) einfach mal stecken lassen. So tiefgründig und emotional, dass es dazu noch ein Wunder ist, dass das ganze nie lächerlich wird...
wie die meisten von euch bin ich irgendwahn mal geboren worden. das weiss ich. und ich weiss auch das ich irjendwann ma sterben werde. is doch logsich.
abba da brauch ich nich son kacksdrecksfilm um mich da immer dran zu erinnärn da willsch titten und alk und ganz laut die atzen alter. weißte.
als ich die schuhlä beendet gemacht hatte, also nach der dritten klasse weißte da hab ich ja auch gesacht hier steckt euch eurä erziehung doch sonst wo hin alter das is doch zeitverschwändung. und dann habsch mir erstma ne fluppe angemacht und die erstklässler verprügelt weißte. umd da ma meine standpunkte klar zu machen.
und da hatt sich piss heute nix dran geännert weißte. wer brauch den das einmal eins wennerr ne fernbediehunung hat. da wo rtl2 drauf läuft und so. da im fernseher drinne.
sorry du wenn ich da jetzt so rumlabre aber echt ey bei sowas geht mir die düse. da hab ich mich doch hia angemeldet um über filme zu labern weischte und dann wirst überall so ahngemacht vonwegn disem ganze artefartefickfack weißte.
leutä guckt filme herjottssackra und nich so betriebsahnleitungen zum blumen gießen und son larifari.
dann kansch mir auch n finger in die augen stecken und laut losheulen.
macht zwar auch kain spaß, geht abber schneller.
Werr das chlescht finded is foll dum. is hallt zu tifsinig für di MaSSen. di ham net genuk lebeserfarung in ihrem leben gemacht, ir ferstet was maine meinung meint? wen "ja" DANN DAUMEN HOCH, please!
Sehr extraordinary^^ Die Videosequenz gegen Anfang war zwar sehr beruhigend und ästhetisch, doch ICH hab diese ganze Symbolik nicht verstanden. Das gilt auch für den Rest des Films und besonders das Ende. Dennoch war der "eigentliche" Handlungsstrang recht interessant und ich fand auch Brad Pitt ziemlich gut. Das Storytelling war ziemlich durcheinander und war sehr anstrengend und teilweise verwirrend, fand ich. Mit dem Film sollte man sich weitergehend beschäftigen und nicht so nebenbei schauen; ich habe den Film nicht wirklich durchschaut, fand es aber mal interessant, ihn gesehen zu haben...
Man sollte keine Erwartungen an den Film stellen bevor man ihn sich ansieht, denn egal was man erwartet es kommt ganz anders. Einen Handlungsstrang gibt es zwar aber ohne wirkliches Ziel. Ich bin mit einem guten Gefühl aus dem Kino gegangen, aber nocheinmal muss ich ihn mir nicht ansehen
Ein Baum mit vielen Ästen ist schön, einer mit mehr Ästen jedoch nicht zwingend schöner. Mallicks The Tree of Life will alles und verliert dabei je länger er dauert mehr und mehr Zuschauer. Jene die nicht "mitkommen" jene die die Augen nicht "offen halten" können jene die "dies" und "jenes" nicht mögen(etwa den Religiösen, man möchte fast sagen Oberton, die überladene Story, die Dinos wen wir schon dabei sind).
Letztlich bleiben noch jene die von der Optik geblendet, vom Spiel der fantastischen Darsteller beeindruckt oder von der Musik imponiert sind. Das sind immer noch je nach Publikum 4 von 10 Leuten- zu wenig für einen Film der eigentlich alles sein könnte und irgendwo im nichts endet. Klar es gibt Bezüge und Aussagen über die man streiten und diskutieren bspw. philosophieren kann, jedoch hat man nach einer Zeit nicht ein mal mehr dazu Lust. Der film ist dennoch nicht als schlecht zu werten dafür ist er zu Gut, umgekehrt aber ist er auch nicht Gut genug um nicht als schlecht verstanden zu werden.
Klingt doof ist aber so den rein filmisch gibt sich der Film keine Blöse und auch Inhaltlich bietet er mehr als 10 Film in Kombination mit 10 Büchern. Dennoch viel ist manchmal bereits zu viel.
Was soll man zu einem Regisseur wie Malick noch sagen. In meinen Augen kann er in einem Zuge mit Leuten wie Coppola,Hitchcock,Scorsese und Kubrick gennant werden.Nur das dieser Filme nicht nur zur Unterhaltung oder aufgrund der Kunst/Filmliebe dreht,sondern diese nur als Mittel für seine fast schon offenbarungsartigen philosophischen Weltanschauungen benutzt.Malick hätte ebenfalls Autor werden können,vielleicht der nächste Kirkegaard. Das der Mann bisher noch keinen Oscar erhielt ist mir rätselhaft,wenn ich mir aber ein paar "Oscargewinner" der letzten Jahre ansehe auch kein Wunder.Hoffe das er wenigstens einen Ehrenoscar bekommt,aber das ist ihm sicher egal,dennoch hätte er eine Ehrung verdient.Früher waren Oscars mal mehr wert(auch wenn es heute auch viele verdiehnt haben aber "the Hurt locker ???).Habe die Glut des Südens noch nicht gesehen,kann mir aber denken das dieser mir sicher weniger gefällt aufgrund der Thematik.Daher finde ich,das the Tree of Life nach "Der schmale Grat" bisher das beste Werk Malicks ist.Wieder behandelt er Leben und Tod,die Natur und die Gnade,das Leben miteinander und die Liebe ,und auch Gott wird mehr eingebunden als noch in der schmale Grat.Einziger Kritikpunkt ist ,wo Malick noch relativ unparteisch erscheint wie im schmalen Grat,so wird Gott meiner Meinung nach etw. zusehr eingebunden,aber naja sein Film/Weltanschaung.Das muss aber nicht so gesehen werden,Gott kann auch stellvertretend die Natur sein,bei seiner Vorführung der Weltenschöpfung bediehnt sich Malick nicht nur der Religion sondern auch naturwissenschaftlichen Fakten (Urknall,Dinosaurier etc.).Wieder versucht sich Malick als Poet,Philosoph und Priester, es ist also klar das wieder viele Themen angerissen werden,letztendlich bleibt aber ein wesentlich runderer Eindruck zurück als im schmalen Grat.Brad Pitt wie auch Jessica Chastain,und Hunter McCracken haben dem Film unglaublichen Tiefgang verliehen.Pitt war schon immer ein völlig unterschätzer Schausspieler(!2 Monkey,Sieben,Die ermordung des Jesse James...)im Gegensatz zu einem Georg Cloney.Sean Penn hatte eine vergleichsweise kurze Rolle als erwachsener O`Brien,liefert aber mal wieder eine tolle Leistung ab.Der Film erreicht nicht den Grad der Atmosphäre wie der schmale Grat,dieser ist aber sowieso überirdisch(meiner Meinung nach)daher verdiehnte volle 10 Punkte. Ich versteh auserdem nicht wie man dem Film ,null Punkte geben kann.Die meisten die "schreiben unnötige" scheisse haben bloß nix verstanden oder sindnach 10 Minuten aus dem Kino rausgerrannt und haben sich Dsds reingezogen (*lach*).Jeder der den Film kuckt sollte doch wissen worauf er sich einlässt,oder gehört ihhr zu den Leuten die jede Woche ins Kino in jeden x-beliebigen Film reinrennen(sry wenn es auf jmd. nicht zutrifft).Wenn man Platons- Der Staat oder Kants Imperative in "die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" als langweilig empfindet oder es nicht versteht sollte man sich davon fernhalten,ebenso vor einer Kritik die sich nur auf das eigene Empfinden begründet.
Gute Effekte und schauspielerisch nicht schlecht. Leider unterhält der Film kein bisschen. Warum hoch bewerten, wenn der Film zwar "gut" gemacht ist, aber der Unterhaltungsfaktor komplett fehlt?!
..nicht meins.
weil unterhaltung nicht immer das alpha und omega ist. "tree of life" versucht eher auf der philosophischen ebene zu glänzen, aber auch das gelingt dem film nicht so sehr. stattdessen wird der film zu einem halbherzigen audiovisuellen trip in die seele der menschheit. 2-3 szenen waren megaschön, der rest war aber schrottig. 2p ist aber schon sehr deprimierend für den film xD
nunja, nach nem langen und stressigen arbeitstag möcht ich mich einfach zurücklegen und entspannen, einen film reinziehn, bei dem mann etwas (oder gar nichts) mitdenken muss und mir keine über 2 stunden sinnloses, unverständliches gesülze antun, bei dem die freundin nach 14 minuten nebendran einpennt.
hab ja generell nix gegen sinnbefreiten / schwer, bis gar nicht verstehbaren content (z.B. Donnie Darko oder die David Lynch filme), aber the tree of life war doch sehr sehr verstörend und langweilig, Im sorry :D
Manchmal wirken die Bildfolgen und deren Inhalte doch ein wenig willkürlich und eine gewisse Langatmigkeit ist auch festzustellen, aber insgesamt ist "The Tree of Life" dennoch so außergewöhnlich, poetisch und schön, dass man ihn unbedingt gesehen haben sollte.
Da ich genau wusste, was ich von dem Film erwarten kann und auch kein Problem mit sehr künstlerisch aufgebauten Filmen habe, konnte ich den Film in vollen Zügen genießen. Sofort fühlte ich mich an "2001: A Space Odyssey" erinnert, was sich dann im Nachhinein auch nicht als Zufall herausstellte, da die Effekte für beide Filme von derselben Person kommen. Brad Pitt zeigt wieder einmal eindrucksvoll, dass er jede Rolle in Perfektion spielen kann und absolut wandelbar ist. Ein bewegender Film über die Jugend, das Leben, die Natur und den Tod, der gar nicht verstanden werden will, sondern dessen Zweck das Erwecken von Gefühlen und das Vermitteln von Eindrücken ist. Die vielen negativen Kritiken kommen wohl daher, dass so bekannte Schauspieler mitspielen und er dadurch eine gewaltige Aufmerksamkeit bekommen hat. Dies ist jedoch alles andere als ein Mainstream-Film und verständlicherweise nur für wenige Personen geeignet. Das ist zwar sehr schade, aber lässt sich wohl nicht vermeiden. Jeder Freund von Arthouse-Kino und der mehr als 2 Filme von Stanley Kubrick aufzählen kann sollte hier mal reinschauen.
äh gut... also ist die neue Serie auf Nazi7 dieses "Spartacus" also auch hochwertiges Filmmaterial, weil von den 90 min, ca. 40 minuten gerammelt wird, weiter 30 minuten werden für das zeigen von kämpfen in halbnackter pose gezeigt, die letzten 20 minuten müssen sich dann handlung, sinnausgekotzte zitate zwischen zwei charakterlosen protagonisten, "a wengala a gschicht", ah ja und nackte männer! teilen.
äh... nein ^^
hier ein kleiner vermerk; ich möchte einmal eine "historische fernsehserie" sehen, wo die damen ca. 100 v. Chr. nicht aussehen, als seien der heiligen mutter maria gottes höchstpersönlich aus dem schoße geschlüpft; perfekte, hochpolierte Zähne, rasierte Beine, Achseln und Mumu... diese art von schönheitsideal hindert mich leider daran historische film in irgendeinem maße gut zu finden - da sie höchst unlogisch sind.... äh was die meisten auch sind.
Tod und Leben werden in so ziemlich allen Kriegsfilmen beleuchtet nehme ich an.
The Tree of Life ist eine leere Hülle in die ziemlich viel reininterpretiert wird: Tod und Leben. Schön und gut. Und weiter?
So und nicht anders. ETV in melancholisch. Für alle, die keinen dramaturgischen Bogen benötigen, offenbart sich hier eines der größten Filmerlebnisse überhaupt. Der Kameramann sollte außerdem für seine atemberaubende Arbeit lebenslang weggesperrt werden.
Wer glaubt "2001 Odyssee im Weltraum" ist ein "langsamer" Film, der hat "The Tree of Life" noch nicht gesehen...
Der Film ist kein Mainstream und garantiert nicht Massenkompatibel.
Der Streifen fängt irgendwo an und endet irgendwo anders... Anfang, bzw. richtiges Ende, Fehlanzeige. Um den Film zu verstehen, geht man am besten in "Kapitel" und liest sich die verschiedenen Titel zu jedem Abschitt durch.
Im wesentlichen, mehr oder weniger, besteht der Streifen aus "schönen" Bildern mit immer wieder "gewaltiger" Klassischer Musik (vernünftiges 5.1 vorausgesetzt). - Dass muss man mögen.
Im Grunde ist das Machwerk wie 2 Std. Meditation über den Sinn/Unsinn des Lebens.
Ich habe wirklich nach der ersten halben Stunde bereits ausgeschaltet. Ohne Übertreibung, man sieht nur eine gefühlte ganze Stunde das beschissene Universum und irgendeinen anderen langweiligen Schrott von der Erde. Zu erst, dachte ich mir "Ach gleich wird das schon. Das fängt halt nur langsam an." aber nix!! Die erste halbe Stunde besteht aus nichts anderem als permanentem starren auf das Universum. Normaler weise würde ich einen Film weiter gucken, egal wie langweilig er ist aber hier bei denke ich mir nur: wenn das schon so anfängt, (mit all dem Gott Gequatsche (und ich bin kein besonders religiöser Mensch)) dann kann daraus nichts mehr werden!!!
Ab Minute 40 fängt die eigentliche Vater-Sohn Geschichte an, die lohnt es wirklich zu schauen. Was das ganze mit dem Universum angeht, stimme ich dir zu, aber weiterschauen lohnt, ist dann wirklich toll erzählt.
Grauenhafter Pseudo- "Wir Amis versuchen mal Gott und die Welt zu erklären"- Film, der bis auf ein paar nette Bilder absolut nicht (ohne Geschwindigkeit 1,5) erträglich ist! Dazu ist nur hinzuzufügen: Dinosaurs? Seriously?
dämlicher idiot,für seine herkunft aus amerika kann der mann nix,übrigens ist er assyrischer abstammung(einem altorientalischem volk,da du in der schule sicher nie aufgepasst hast ^^).
Das ist kein Film zur Unterhaltung. Für mich war das Familiendrama nur da, um die Endlichkeit des Lebens und die Nichtigkeit alltäglicher Probleme zu zeigen. Der Anfang des Films zeigt woher wir kommen, das Ende lässt die Frage 'Wohin' aber offen. Hier und da sind manche Szenen dann doch etwas langatmig und vielleicht sogar in dem Umfang überflüssig.
The Tree of Life - Kritik
IN/GB/US 2011 Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 16.06.2011
Kritiken (41) — Film: The Tree of Life
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenZwei Fragen trieben mich nach der Sichtung von Malicks neuestem vermeintlichen Meisterwerk mit Oscar-Chancen um: Wie viel Kohle hat Sean Penn wohl für seinen seltsam entrückten 10-Minuten-Auftritt bekommen, in der er nichts tut als zwei Sätze zu sagen und sinnierend-fragend dreinzuschauen und scheinbar orientierungslos durch die Gegend zu latschen, was irgendwie schon ein wenig dümmlich wirkt UND zu den ständigen geflüsterten, aber dadurch nicht weniger pathetisch anmutenden Sinnfragen aus dem Off hätte ich gerne die Frage „Was soll das Ganze?“ hinzugefügt.
Terrence Malicks quasi storylose, stellenweise vor Kitsch triefende Sinnsuche will zu viel und erreicht zu wenig, und ist dabei so ausufernd wie ein Film nur sein kann, denn beim Unter-die-Nase-Reiben und Immer-wieder-Betonen, dass Malicks alttestamentarisch strafender Gott Leben gibt und nimmt kann man wohl kaum weiter ausholen, als buchstäblich beim Urknall anzufangen. Das ist zwar zweifelsohne beeindruckend hübsch…
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the traveler 2012/02/25 22:55:47
Antwort löschenDas, was Malick hier erzählt, kann man wirklich nicht auf den Begriff einer Geschichte reduzieren, aber dass er auch Geschichten erzählen kann hat er bereits in der Frühzeit seiner Karriere bewiesen ;)
Puebleau 2012/02/26 03:45:30
Antwort löschenAmen!
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenMichelangelo hat einige seiner Skulpturen nicht zuende geführt. In Florenz sind sie zu besichtigen – Gestalten, die überwiegend noch im Stein gefangen sind. Das, was man sehen kann, ist großartig, intensiv, mehr als beeindruckend und unglaublich schön. In diesem Sinne ist Malick der Michelangelo der Filmkunst: Im Fels eines 138 Minuten langen Films verbirgt sich ein etwa anderthalbstündiges Meisterwerk – fast verschüttet von einem metaphysischen Naturfilmexkurs am Anfang und einer sinn- und geschmacklosen Kitsch-Eruption am Ende. Irgendwann werde ich mir diesen Film digital vornehmen und nur ganz für mich neu schneiden, bis der Blick frei ist auf dieses unglaubliche Kinokunstwerk, das uns Terrence Malick vorenthalten hat.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Zunächst hat „The Tree of Life“ in seiner beachtlichen Bildgewalt eine friedliche, fast hypnotische Sogwirkung. Spätestens wenn dann computeranimierte Dinosaurier auftauchen, muss man stirnrunzelnd überdenken, wie man Malicks übereifriges und in aller Ruhe durchgezogenes Konzept aufnehmen will. Zweifelsohne besticht „The Tree of Life“ durch wahrlich fantastische Naturaufnahmen, wunderbar sorgfältiges Szenenbild, komplexe Kameraarbeit samt interessanten Experimenten und mächtige, bekannte Musik der klassischen Sorte, glänzend adaptiert von Alexandre Desplat („The King’s Speech“). Mehr Erfahrung als Film. Doch was der Geheimtipp „Mr. Nobody“ aus den Kräften und Möglichkeiten der Liebe heraus baute, wirkt bei Malick mehr wie ein Gottkomplex. Eine richtige Handlung weicht vagen Anspielungen und Bild-Collagen sowie der Suche nach Erleuchtung in Off-Kommentaren, deren Pathos das Flüstern auch nicht zu schmälern vermag. [...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] 'The Tree of Life'. Der Lebensbaum. Die innere Bindung und Verwurzelung mit dem, was uns einmal gegeben wurde und von jedem wieder genommen werden kann. Terrance Malick inszeniert einen Film über das Leben, das Geschenk was uns allen gegeben wurde, doch in jeder Hinsicht völlig unterschiedlich angesehen, angefasst und aufgebaut wird. Das Leben, das für viele Menschengruppen von verschiedenen Pfeilern gestützt wird. Die einen finden ihren Halt in der Religion, die anderen finden ihn der Familie und wieder andere finden ihn nie. Doch was bedeutet eigentlich Leben? Was bedeutet Existenz? Was ist das Leben und was bedeutet der Tod? Wo stehen wir in dieser Welt und wann fallen wir? Was ist Nähe, Zuneigung, Verständnis, Respekt, Distanz und Schmerz? Was sind Gefühle und wie kann man sie kontrollieren? Wann dürfen wir sie zulassen? Wann dürfen wir Lieben und wann ist Hass verständlich? 'The Tree of Life'. Eine religiöse, psychologische und poetische Reise in verschiedene Menschen die zusammen etwas Ganzes ergeben. Eine Reise in die unterschiedlichsten und fremden Menschen und gleichermaßen eine Reise in das eigene Ich. Ein lebenslanger Weg, ständig auf der Suche nachdem was wir sind, was wir nicht sind und was wir immer sein wollen. Ein langer Weg auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und dem Entdecken der eigenen Bedeutung. [...]
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hoffman587 2011/11/13 17:55:57
Antwort löschenTja, was soll ich sagen, dass mit Penn war doch schon klar oder?^^
Malick liebt es glaube ich große Schauspieler in kleine Rollen zu stecken. :D
SoulReaver 2011/11/13 18:01:37
Antwort löschenIch war am Boden zerstört! :D. Aber ich weiß jetzt bescheid bei dem Herrn Malick.
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Stefan_R. 2011/11/13 18:13:35
Antwort löschenToll geschrieben! :)
SoulReaver 2011/11/13 18:17:25
Antwort löschenDanke schön :)
Martin Thomson: Schnitt Martin Thomson: Schnitt
Kommentar löschenWas vermittelt werden soll in The Tree of Life ist ein Denken und Empfinden in Bildern an den Grenzen des Darstellbaren und eben dieses Denken und Empfinden kann im besten Fall zu einer erfahrenen Erkenntnis werden, für die das Kino zum sakralen Raum wird. Das freut den Cineasten, und den Kritiker noch mehr.
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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt
Kommentar löschenDer Begriff der filmischen Symphonie charakterisiert ihn möglicherweise am treffendsten; das Tempo der verschiedenen Teile von Malicks Komposition variiert gleichermaßen wie die Größe der durchweg brillanten Bilder und ihr Arrangement.
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Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt
Kommentar löschenMalicks Lebensbaum ist schlicht „too big to fail“ und nimmt ohne Widerworte im cineastischen Olymp zwischen Tarkovskis „Der Spiegel“ und Kubricks „2001“ Platz. Er hat es sich verdient. Kein Weg führt an ihm vorbei.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Dieser Gott Malicks ist ein Rachegott, ein Gott aus der Retorte, ein Naturgott der Leben gibt und Leben nimmt - wie den Jungen im Schwimmbad. Man darf auch schon mal Schwächen zeigen, aber auch Stärke - niemals aufgeben. Und doch holt er sich seine Opfer, wie er will. Malick erhebt ihn über alle ethischen Grenzen hinweg, indem er ihn als eine scheinbar allmächtige Figur etabliert. Das immer Schuldig-sein ist Teil seines Schöpfungsaktes, wie die Vergebung und die Erlösung. [...]
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Simon Rothöhler: Der Freitag, taz Simon Rothöhler: Der Freitag, taz
Kommentar löschenWer den ins spirituelle Delirium überhöhten Psychoanalyse-Überbau, das immergleiche Hiob-Gemurmel, die naturlyrisch dräuenden Gesamtkunstwerk-Wirkungstreffer, den irren Digi-Dino und den ironiefreien Jenseits-Kitsch des Finales aushält, wird allerdings mit einigen sehr schönen Passagen entschädigt. Momenthaft geht The Tree of Life in seiner technisch brillanten filmischen Fluidität auf [...]
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Diedrich Diederichsen: taz Diedrich Diederichsen: taz
Kommentar löschenEs gibt genug zu sehen und zu genießen am Tree of Life. Malick ist visuell zu obsessiv, um den religiös-musikalischen Eindeutigkeiten, die immer wieder entstehen, ganz zu verfallen. Es ist aber ebenfalls leicht möglich, sich diese "Bilder" durch ihre Heiligkeit verleiden zu lassen.
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Kerstin Decker: Der Tagesspiegel Kerstin Decker: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenThe Tree of Life hat die Dynamik und die Konsistenz jenes Films, der in jedem von uns abläuft, solange wir nicht schlafen oder mit dem Umstand konfrontiert sind, den Phänomenologen des Alkoholismus „Filmriss“ genannt haben. Es ist ein Bewusstseinsstrom, lauter Schwemmgut der Erinnerung in Satz- und Bildfetzen, kosmische Spekulation, alte Liedzeilen, versprengte Zitate neben Alltäglichstem.
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Volker Behrens: Hamburger Abendblatt Volker Behrens: Hamburger Abendblatt
Kommentar löschenMalick entwirft vor unseren Augen eine Geschichte des Mikro- und des Makrokosmos in einem opulenten Bilder- und Farbenrausch, wie man ihn so im Kino wohl noch nie gesehen hat.
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenTHE TREE OF LIFE sensationell zu nennen, ist weniger Lob als Tatsachenbeschreibung: Sensationen, Sinneseindrücke sind, was er ist und worüber hinaus er an keiner Stelle geht. Im Kern handelt Terrence Malicks fünfter Film von Erziehung, von verschiedenen Formen der Erziehung zur Wahrnehmung der Welt. Die Schule: Eine Familie im suburbanen Texas der 50er Jahre. [...]
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenThe Tree of Life ist ein Schnipsel-Film. Kann so oder auch so gedeutet werden. Gibt sich weltumfassend sinnsuchend. Von der Schöpfung bis zum Jetzt. Was war? Was ist? Was hat Bedeutung? [...] Musikalisch wird der Bilderstrom wuchtig kommentiert von Alexandre Desplat. Mit betörenden Sphärenklängen. Dafür bleibt die Sprache, wenn sie denn überhaupt stattfindet, verwirrend. Uneinheitlich. Mysteriös. Sich in - zumeist biblischen - Andeutungen und Lippenbekenntnissen ergehend. Spirituell ergiebig wie total langweilend, verkauft als bedeutungsschwangere Poesie mit nur begrenzter Magie. Meistens aufdringlich, belästigend, läppisch.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenThe Tree of Life ist ein sehr elegisches, meditatives Werk, das mit seiner Bildsprache fasziniert, aber auch viel Geduld erfordert.
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Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3
Kommentar löschenMalick ist mit The Tree of Life ein beeindruckender Film gelungen, radikal in Form und Inhalt. Ein Film, der als gänzlich eigenständiger, künstlerischer Entwurf das Label 'Kunstwerk' mehr als verdient. Wer sich als Zuschauer auf diese Seh-Herausforderung einlässt, wird reichlich belohnt.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenTrotz teilweise aufgeblasenen Monumentalismus [...] fasziniert die bombastische Anordnung, entwickelt The Tree of Life eine seltsame Suggestionskraft, zieht der Film in seinen Bann. Für Rationalisten ist diese filmische Reise durch die Erinnerungen wahrscheinlich eine Tortur, aber es ist schon einzigartig, wie Kinomagier Malick größenwahnsinnig mit allen Sinnen spielt.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenMalicks Film bietet eine Reise durch Zeit und Raum, eine Zeitreise, die sich jedoch nicht auf Jacks beziehungsweise auf eines Menschen Leben beschränkt. Denn die Vater-Sohn-Beziehung ist in eine „Rahmenhandlung“ eingebettet, die mit einer schwarzen Leinwand beginnt, auf der plötzlich „Licht ward“. Nach und nach erscheinen diverse Lebensformen, Momente der Stille wechseln sich mit der Filmmusik von Alexandre Desplat, aber auch mit Chorälen und weiteren klassischen Kompositionen (darunter Bachs „Toccata und Fuge“) und mit der Offstimme ab. Stufen der Evolution? Schritte der Schöpfung? Die selten im „Mainstream“-Kino zu sehenden Bilder in Terrence Malicks philosophischem und spirituellem Drama unternehmen nichts weniger als den Versuch, Schöpfung und Evolution mit filmischen Mitteln miteinander zu vereinbaren. Die Kamera von Emmanuel Lubezki wandert von den Nahaufnahmen der Kinder und den intimen Familienbilden, die an eine Art Familienalbum erinnert, in die unermessliche Höhe des Kosmos auf der Suche nach Sinn, vielleicht nach Gott. Allerdings erreichen die Kosmos- und Schöpfungsbilder leider selten eine Qualität, die über eine übliche National Geographic-Reportage hinausgeht. Diese ganz unterschiedlichen Bilder werden von einem grandiosen Schnitt zu einer Einheit geführt, aus der zusammen mit der Musik ein meditativer Rhythmus entsteht, der den kontemplativen Duktus in Malicks „Der schmale Grat“ noch steigert.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenAnti-lineare Erzählweise ist das, in Bestform: Alles, was aus einem Film heraus ein Eigenleben entwickelt, schießt über das reine Ziel der Vermarktung des Filmstoffes hinaus. Jeder sieht hier seinen ganz eigenen Film. Wie ist der Zustand der Filmkritik? Ohne solche Filme jedenfalls nicht denkbar.
Wie ist der Zustand der Filmkunst? Preisverdächtig, wenn’s L’art-pour-l’art-Kino ist: Es hat keine Richtung und befindet sich am Anfang eines Jahrtausends schon im Fin-de-siècle-Zustand. Dann kommt Vater nach Hause, es gibt was hinter die Ohren. "The Tree of Life" ist ganz großes unverstandenes Kino.
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buchholb 2011/12/13 13:54:00
Antwort löschenDas ist ja mal ehrlich, "ganz großes, unverstandenes Kino". Bei der Bewertung 4.0 "uninteressant" bedeutet das wohl, dass der Kritiker das große Werk selber nicht verstanden hat. Oder er schreibt unverständlich. Wie ist der Zustand der Fimkritik? Bedenklich!
Leider weiß ich jetzt, nach dreifachem Lesen noch immer nicht ob ich mir den Film ansehen soll. Dabei mag ich deine weiteren Kritiken sehr.
Jürgen Kiontke 2011/12/13 13:59:23
Antwort löschenvielen dank fürs lob. hm. ich hab mich wohl antilinear anstecken lassen. allerdings ist es genau genommen nicht unbedingt widerspruch. für dieses mal würde ich dann mal einen kinobesuch riskieren - und selbst urteilen.
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenEin Kommentar fällt schwer, weil man das Gefühl hat, Malick zeigt nicht zuletzt die Genese eines Geistes, der immer kommentieren (und damit distanzieren) muss und das Staunen verlernt hat.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenPrätentiös. Irre. Unerträglich. Holy Mother of Sheer Awesomeness.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Malicks Entwurf der archaischen Kernfamilie führt zunächst einmal zum Ursprung aller Existenz. In einer unklaren Mischung aus Kreationismus und Evolutionstheorie gebären seine Bilder den Kosmos, die Welt und das Leben aus dem Nichts, angereichert mit Zitaten Hiobs. Zyniker werden das als aufgeblasene Trash-Esoterik bezeichnen, Polemiker als hochnotpeinliches Schwimmen in der eigenen Ursuppe. Ich nenne es betörenden Größenwahn. Alles oder nichts: ein audiovisueller Gedankenstrom, ausgetragen aus Bedeutungsschwangerschaft im ganz großen Stil. 140 Minuten lang zelebriert Malick Bilder von Schöpfung, Entwicklung und vermutlich göttlichen Interventionen. Seine Schauspieler sind Statisten, die mit wenigen Dialogen auskommen und sich den fragmentarischen Zusammenhängen ihres Regisseurs fügen müssen. [...] Wenn man "Tree of Life" mit Stanley Kubricks "2001" vergleichen möchte, so wie zahlreiche Cannes-Kritiker, weil er an dessen Bildgewalt und Auseinandersetzung mit der conditio humana anknüpfe, muss man auch hinzufügen, dass Malick nicht vom Dinosaurierbaby zum menschlichen Säugling wie Kubrick vom Knochen zum Raumschiff schneidet. Er verzichtet auf vordergründige Komplexität und kreiert auch keine Bilder einer bloßen Aussage wegen. Bei Malick geht es um Mensch und Natur, nicht Technik und Technizismus. [...]
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Hitmanski 2011/06/09 18:20:46
Antwort löschenGefällt mir gut; dieses Mal ist deine Stil-Anpassung an gamona erfreulicherweise ja recht zurückhaltend :P
Mr Vincent Vega 2011/06/09 18:22:03
Antwort löschenAbgesehen vom Fazit am Ende. :P
Tyler__Durden 2011/06/09 18:41:47
Antwort löschenWunderhübsch, ganz wunderhübsch der Herr Vega.
BigDi 2011/06/11 16:18:19
Antwort löschenHört sich wirklich super an. Kann man das irgendwie mit "Enter The Void" vergleichen oder hast du jenen immer noch nicht gesehen? ;)
Mr Vincent Vega 2011/06/11 16:19:00
Antwort löschenNee, bäh. Guck ich auch nicht. :)
mitcharts 2011/06/13 20:23:05
Antwort löschenJetzt bin ich umso mehr gespannt, was mich da dieses Wochenende erwartet. Danke. :)
Le Samourai 2011/06/19 01:15:01
Antwort löschenSehr schön. Kann man so sehen, deinen Kubrick-Nicht-Vergleich!
Mr Vincent Vega 2011/06/19 01:17:39
Antwort löschenSchön übrigens, dass Du mir nicht verübelst, kein großer Freund von Kubrick zu sein. :)
Viel Spaß jetzt erstmal beim - offenbar - Durchstöbern aller MP-Kommentare zu TREE OF LIFE. :D
Le Samourai 2011/06/19 01:29:56
Antwort löschen:) Immer ziemlich abwechselnd: Wut - Freude - Unverständnis - Zustimmung - Hass - ....
Es ist einfach unverschämt ignorant, hier voreilig ne schlechte Bewertung rauszuballern, nur weil man den Inhalt nicht verstanden hat oder "langweilig" findet. Kamera/Montage ist unstreitbar perfekt.
Mr Vincent Vega 2011/06/19 01:35:39
Antwort löschenDas stimmt. Dann freu' Dich mal auf die angekündigte Sechs-Stunden-Version des Films. :)
Le Samourai 2011/06/19 01:39:51
Antwort löschenDefinitiv. Dann bitte mit Terrence-Audiokommentar. Für einige hier wäre das wohl die ultimative Foltermethode. ;)
Le Samourai 2011/06/19 01:55:31
Antwort löschenhttp://en.wikipedia.org/wiki/Douglas_Trumbull
;)
Mr Vincent Vega 2011/06/19 02:57:15
Antwort löschenDann kann man auch eine Parallele zu Spielberg ziehen. :)
Dass Malack Trumbull noch mal dazu bewegen konnte, zum Film zurückzukehren, ist aber sowieso eine Sensation, immerhin ist er ein Special-Effects-Urgestein. Die Tricks in TREE OF LIFE werden mindestens oscarnominiert, so viel steht fest. Man kann ja nicht einmal sagen, wie das alles gemacht wurde (abgesehen natürlich von den Dinos).
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phoenix409 2011/07/05 00:35:49
Antwort löschen...die leider kläglich animiert waren. Warum die niemand mehr rausgeschnitten hat, will mir nicht in den Kopf.
Weltenkind 2012/03/15 22:18:37
Antwort löschenWas habt ihr alle gegen die Dinos? Lebensecht undso.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Tree of Life» ist ein kühnes Experiment, dass je nach subjektiver Einschätzung auf packende Weise zu philosophischen Gedanken anregt oder einfach nur gewaltig scheitert.
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kinokumpel 2011/06/17 01:53:30
Antwort löschenHab ihn noch nicht gesehen, aber nach allem was ich bisher gelesen habe, bringst Du die Diskussion um "The Tree of Life" mit diesem Satz ziemlich meisterlich auf den Punkt. Glückwunsch. :-)
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HelddergeistigenKlarheit 2011/08/25 18:54:30
Antwort löschenIch habe eher das Gefühl dass er gerade an der Philosophie scheitert.
Farengi-Man 2011/12/27 23:03:55
Antwort löschenhätte ich besser nicht sagen können
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenThe Tree of Life ist der bisher ambitionierteste und schwierigste Film des großer Regieexzentrikers Terrence Malick. Die erste Stunde sprüht nur so vor kühnen Visionen und radikalen Ideen und gehört zu den beeindruckendsten Filmmomenten der letzten Zeit. Nach dem radikalen Wechsel vom kosmischen Existenzdrama, hin zum klassischen Familiendrama verliert der Film aber einiges. Trotz eines großartigen Brad Pitt und einer nicht minder wundervollen Jessica Chastain schafft es der Film hier nicht so recht die Fäden der ersten Stunde aufzugreifen und leidet zusätzliche an einer sehr elliptischen Erzählweise. The Tree of Life ist trotz seinen Schwächen ein höchst interessanter und diskussionswürdiger Film, der mit Sicherheit von jedem anders betrachtet wird, aber auf Grund der konzeptionellen Probleme ist es leider nicht das erhoffte Meisterwerk geworden.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenZum Glück für ihn und für uns geht Autor und Regisseur Terrence Malick seinen eigenen, unerbittlichen Weg. Mit dem Auge eines Poeten gedreht ist The Tree of Life ein bahnbrechender Film, eine persönliche Vision, die sich traut nach den Sternen zu greifen.
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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenMan wird die Einfachheit in The Tree of Life mit Naivität verwechseln. Doch Malick arbeitet nicht mit vielschichtigen Charakteren, sondern mit Archetypen.[...] Dieser Film ist ein aufrichtiger Versuch, das Jenseitige zu begreifen und einer der wenigen religiösen Filme, die es verdienen spirituell genannt zu werden.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenMit entwaffnender Ernsthaftigkeit und beängstigender formaler Perfektion reflektiert The Tree of Life einige der schwierigsten und beständigsten Fragen - die Art Fragen, die Erwachsene verstummen lässt, wenn Kinder sie stellen. Die schiere Schönheit dieses Films ist nahezu überwältigend […]
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Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung
Kommentar löschenZusammen mit Emmanuel Lubezkis in praktisch unaufhörlicher Bewegung begriffener, innert Sekunden von unmittelbarster Nähe zu radikaler Distanz wechselnder kreisender, schwebender, fliegender Kamera wird ein furioser Wirbel erzeugt, ein Sog, ein Vortex, der dem Betrachter zwar Hören und Sehen vergehen lässt, ihn aber nicht erschöpft,[...]sondern vielmehr seinerseits erhebt in kontrolliertem Taumel und atemloser Ruhe.
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Ruprecht Skasa-Weiß: Stuttgarter Zeitung Ruprecht Skasa-Weiß: Stuttgarter Zeitung
Kommentar löschenMalicks Regie: grandios, betörend, ein einziger Zauber schaffender Rausch. Mit mindestens tausend Fotografiepreisen müsste man seinen Film überschütten. Nur setzt das antizivilisatorische Sentiment den falschen Akzent. Und so braut sich in Cannes eben doch noch ein Wetter zusammen: Es hagelt Buhs.Ungerecht? Ja, der Film ist brillant.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEin großartiger Film, eine ebenso wunderbare, wie irritierende Erfahrung. Das eine ist nicht vom anderen zu trennen, denn Malick will unbestreitbar Schönheit schaffen und er will hier nicht weniger als von allem erzählen: Vom Großen, Ganzen, vom Kosmos, von der Schöpfung. Vom Leben. Von der Familie. Von Liebe und Gewalt, vom Tod und von Erinnerung.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenWährend Malicks Schöpfungsgeschichte eher sinnbetäubend wirkt, beginnt etwas wirklich Atemberaubendes, sobald er in Brad Pitts Fünfzigerjahrefamilie ankommt. Er erzählt, wie gesagt, aus der Erinnerung von Sean Penn, aber so, wie Erinnerung wirklich funktioniert: in Fetzen und Fragmenten.
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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety
Kommentar löschenWenige US-amerikanische Filmemacher sind so aufgeschlossen für die Pracht der Natur wie Terrence Malick, doch selbst für seine Verhältnisse ist The Tree of Life etwas Besonderes. Der lang erwartete, fünfte Film des ikonoklastischen Regisseurs ist auf vielerlei Weise sein einfachstes und doch anspruchsvollstes Werk, eine durchstechende Odyssee durch Zeit und Erinnerung […]. Das Resultat ist ein purer, unverfälschter Kunstfilm […].
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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE
Kommentar löschenTerrence Malicks The Tree of Life, mehr Meditation als Film, ist vorherbestimmt in gleichem Maße zu mystifizieren, Ehrfurcht zu erwecken und zu verärgern. […] Der Film profitiert von brauchbaren Kenntnissen: Malicks Affinität zu offenkundig mataphorischer Bildsprache, besinnlichen Offstimmen und bewegenden Verkündungen natürlicher Schönheit. Lediglich ein paar andere Regisseure können ohne Kompromisse in dieser Größenordnung arbeiten […].
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenThe Tree of Life ist eine impressionistisch-metaphysische Frage nach der Rolle der Menschheit im großen Schema der Dinge, die inmitten ihrer narrativen Ungenauigkeit Wellen der Erkenntnis freilässt. Der fünfte Film von Malick ist eine schöne Schöpfung, welche das Unberechenbare berechnet, die Fragen stellt, die Gelehrte jahrtausendelang aufwarfen und weitreichendes philosophisches Grübeln nebst intensiver persönlicher Selbstprüfung provoziert.
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Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenDieser Film ist nicht für jeden etwas und ich gebe zu, ich bin skeptisch gegenüber der finalen Szene, die eine Auf- und Erlösung vorschlägt, auf die nichts sonst im Film uns vorbereitet hat. Doch The Tree of Life ist visionäres Kino auf schamlos hohem Niveau: Kino, das in großen Maßstäben denkt. Malick lässt im Vergleich erschreckend viele andere Regisseure schüchtern und unbedeutend aussehen.
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Nino Klingler: critic.de
Kommentar löschenThe Tree of Life ist da am stärksten, wo er am bescheidensten ist. Wenn im Mittelteil des Filmes die Offstimmen schweigen, das Universum fern scheint und Malick bei seiner nuklearen Familie verweilt, formt er fernab narrativer Zwänge Bedeutung aus purem Erlebnis.[...] Aber The Tree of Life will eben mehr, viel mehr als das.[...] Das ist das Dilemma: Mit den kleinen „Offenbarungen“ seines filmischen Genies gibt sich Malick nicht länger zufrieden.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDer Regisseur ist in seiner Karriere ein Pseudonym für "langerwartet" geworden und auch bei „The Tree of Life" hat sich das Warten auf die Weltpremiere gelohnt!Unbeschreiblich! Das ist vielleicht das Beste, was man über einen Film sagen kann. Und „The Tree of Life" ist über lange Strecken purer Film.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenDie Schönheit von Terrence Malicks Kino ist eine, die sich der Wiederherstellung der Wirkkraft von Bildern verdankt: Alles liegt ausgebreitet vor einem da. Das mag nicht in jedem Moment dieses beeindruckenden Films funktionieren, da manche Bilder schon zu sehr von anderen Kontexten überlagert sind, aber es ist ein Wagnis, das jeden Respekt verdient.
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Andreas Borcholte: Der Spiegel Andreas Borcholte: Der Spiegel
Kommentar löschenMalicks etwas über zwei Stunden langer Film beschäftigt sich mit nichts Geringerem als einigen der ältesten Fragen der Menschheit: Wo komme ich her? Wie wurde ich zu dem, was ich bin? Und wohin gehe ich, wenn ich sterbe? So viel Größenwahn, noch dazu gepaart mit urgewaltigen Filmsequenzen von der Entstehung des Universums, [...] einer poetischen Komposition aus klassischer Musik und farbprallen Bildern, wie man sie zuletzt in Stanley Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum gesehen hat.”
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Arathas 2011/06/20 12:47:43
Antwort löschenAlso, unter "beschäftigt sich mit den ältesten Fragen der Menschheit" stelle ich mir nicht gerade vor, dass eine Off-Stimme eben diese Fragen (Wo komme ich her?) vor sich hin murmelt - und das war's. Und eine Viertelstunde lang die Entstehung der Welt vom Urknall bis zu den Sauriern zu zeigen ist da auch nicht gerade förderlich.
Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel
Kommentar löschenPassagen in The Tree of Life entwickeln mitunter einige Suggestionskraft: als unsortierte Erinnerungsschleifen eines lebenslang Beschädigten, als obsessiv nachzuträumende Traumata, die kein späteres Glück auszuwaschen vermag. Doch da ihm auch dieses Bildermaterial immer wieder zu zerfallen droht, sucht Malick sein Heil in purer Esoterik. Und was als überhöht autobiografische Trauerarbeit angelegt gewesen sein mag, gerät ihm zu alle Sinne und Sinnhaftigkeit zudröhnendem Kunstgewerbe.
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Aerox96 2011/05/18 16:27:01
Antwort löschenWenn Esoterik seine Antwort auf ein Traumata ist und die Schönheit des Lebens und des Sinnes keine Gradlinige Blockbusterstory ergibt ist mir das umso symphatischer!
Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog
Kommentar löschenAutsch. Da macht Terrence Malick nach Jahren sein lange ruhendes opus magnum fertig – und dann dies! Ein Hochamt auf das weisse US-Mittelklassevorstadtleben mit seinem Potential für Schmerz und Gottesglauben.
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Aerox96 2011/05/18 16:23:23
Antwort löschenOhne den Film gesehen zu haben, kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Bei dem Trailer, dem Ressieur, den Schauspielern, dem Thema, den Bildern...Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf den Streifen und ein solcher 5-Zeiler mit der vernichtenden Bewertung daneben scheint mir nicht gerade representativ.
Malick 2011/05/19 00:39:25
Antwort löschenGottesglauben... das werde ich mir - als Atheist - im Juni aber mal ganz besonders ansehen und horchen... das kann ich mir bei Malick garnicht vorstellen... Malick ist ein Fragender, der die schöpferische Schönheit verstehen möchte. Das sollte man nicht mit Religiösität gleich setzen. Buddhistische Züge sind vorhanden, auf jeden Fall. Aber, dass der Buddhist kein Gottesgläubiger im Sinne ist, sollte bekannt sein.
audio 2011/05/23 11:54:03
Antwort löschenIch habe böse Vorahnung, dass mir dieser Punkt der Gottesgläubigkeit/Esotherik etc. das Begeisterungs-Genick bricht. Ich hoffe so sehr, du hast unrecht, M.Sennhauser! Nichts für ungut!
TomTom 2011/05/27 18:49:58
Antwort löschen@audio:
Genau das dachte ich beim Lesen auch gerade!
Malick 2011/06/16 22:59:22
Antwort löschenEine 2 Stunden lange Lob-Preisung an den Herrn. Ich nehme meinen vorherigen Kommentar zurück.
Marti DiBergi 2011/11/05 12:05:51
Antwort löschenWelchen Film habt ihr den geguckt? Der Herr wird nie gepreisen, er wird hinterfragt, beleidigt, gehasst und missbraucht. Der Film zeigt die Schöpfung in kleinstem Detail als naturwissenschaftliches Phänomen während die Mutter fragt "Where were you?". Wie deutlich soll es denn doch dargestellt werden?
audio 2011/11/05 21:52:46
Antwort löschenWas, wenn es nun aber diesen "Herren" gar nicht gibt?... Was, wenn man das Worts "Schöpfung" in Bezug auf die "naturwissenschaftlichen Phänomene" einfach nicht anwenden kann??? Was soll denn deutlich dargestellt werden?
P.S. Kann noch nicht i.B. auf den Film mitreden. Schaue ihn mir wahrscheinlich die Woche (mit Vorahnung) an.
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Marti DiBergi 2011/11/06 07:50:32
Antwort löschenDie Fragen, die du gestellt hast, sind Inhalt des Films. Ich kann einfach nicht begreifen, wie man diesen Film als "2 Stunden lange Lob-Preisung an den Herrn" bezeichnen kann. Das ist ungefähr so, als würde man "Hart aber Fair" als 2 Stunden lange Lobpeisung an die Politik bezeichnen
audio 2011/11/08 10:41:49
Antwort löschenSorry, aber ich bin keinesfalls deiner Meinung (hab mich gestern da durch gequält). Keinerlei kritische Auseinandersetzung mit irgendwas - mit religion, mit Naturwisscenschaft, mit "Woher, Wohin" - nichts. Reines Fragegeflüster mit Vorwegnahme der Annahme der Existenz eines göttlichen Schöpfers. Das war ein Gottesdienst vom feinsten!
Kommentare (274) — Film: The Tree of Life
Kommentar schreibenangelmoonsoul 2012/05/30 19:04:08
Kommentar löschenWunderschön gefilmt & großartig besetzt! Brad, Jessica & Sean sind brilliant!
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EllHomer 2012/05/30 02:46:03
Kommentar löschenWas war das denn? Jetzt hab ich mir ganz geduldig über zwei Stunden lang dieses Werk angekuckt und alles was ich darüber berichten kann, ist, dass es sich hierbei um einen total unruhigen Film handelt, der keine 5 Sekunden ohne Schnitt auskommt.
Die Komposition aus -zugegeben- tollen Bilder, epischer Musik und Nonsens- Gerede macht zwar was her, aber was will der Regisseur mir damit sagen? Soll ich jetzt erleuchtet oder emotional ergriffen sein? Ich bin jedenfalls nur etwas gelangweilt und ratlos. Vielleicht bin ich aber auch nur ein Banause, der den tieferen Sinn dahinter einfach nicht versteht.
In meinen Augen ist der Film pure Kunst....niemand verstehts aber jeder findets irgendwie toll.
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VEINvein 2012/05/25 15:45:27
Kommentar löschenFuck... das ist ein riesen Film! Selten eine so gute Kamera- und Schauspielarbeit gesehen. Man kann einfach alles auf sich wirken lassen und sollte jede Frage nach dem Sinn (finde ich grundsätzlich bescheuert) einfach mal stecken lassen. So tiefgründig und emotional, dass es dazu noch ein Wunder ist, dass das ganze nie lächerlich wird...
Dieser Film ist ein Schatz.
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Cellu-Loyd 2012/05/21 16:23:44
Kommentar löschenwie die meisten von euch bin ich irgendwahn mal geboren worden. das weiss ich. und ich weiss auch das ich irjendwann ma sterben werde. is doch logsich.
abba da brauch ich nich son kacksdrecksfilm um mich da immer dran zu erinnärn da willsch titten und alk und ganz laut die atzen alter. weißte.
als ich die schuhlä beendet gemacht hatte, also nach der dritten klasse weißte da hab ich ja auch gesacht hier steckt euch eurä erziehung doch sonst wo hin alter das is doch zeitverschwändung. und dann habsch mir erstma ne fluppe angemacht und die erstklässler verprügelt weißte. umd da ma meine standpunkte klar zu machen.
und da hatt sich piss heute nix dran geännert weißte. wer brauch den das einmal eins wennerr ne fernbediehunung hat. da wo rtl2 drauf läuft und so. da im fernseher drinne.
sorry du wenn ich da jetzt so rumlabre aber echt ey bei sowas geht mir die düse. da hab ich mich doch hia angemeldet um über filme zu labern weischte und dann wirst überall so ahngemacht vonwegn disem ganze artefartefickfack weißte.
leutä guckt filme herjottssackra und nich so betriebsahnleitungen zum blumen gießen und son larifari.
dann kansch mir auch n finger in die augen stecken und laut losheulen.
macht zwar auch kain spaß, geht abber schneller.
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Das Vorbild 2012/05/20 17:20:01
Kommentar löschenWerr das chlescht finded is foll dum. is hallt zu tifsinig für di MaSSen. di ham net genuk lebeserfarung in ihrem leben gemacht, ir ferstet was maine meinung meint? wen "ja" DANN DAUMEN HOCH, please!
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SoulReaver 2012/05/20 18:42:35
Antwort löschenDaumen hoch!
TheNumber 2012/05/19 19:16:34
Kommentar löschenSehr extraordinary^^ Die Videosequenz gegen Anfang war zwar sehr beruhigend und ästhetisch, doch ICH hab diese ganze Symbolik nicht verstanden. Das gilt auch für den Rest des Films und besonders das Ende. Dennoch war der "eigentliche" Handlungsstrang recht interessant und ich fand auch Brad Pitt ziemlich gut. Das Storytelling war ziemlich durcheinander und war sehr anstrengend und teilweise verwirrend, fand ich. Mit dem Film sollte man sich weitergehend beschäftigen und nicht so nebenbei schauen; ich habe den Film nicht wirklich durchschaut, fand es aber mal interessant, ihn gesehen zu haben...
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StevenG 2012/05/18 15:14:07
Kommentar löschenMan sollte keine Erwartungen an den Film stellen bevor man ihn sich ansieht, denn egal was man erwartet es kommt ganz anders. Einen Handlungsstrang gibt es zwar aber ohne wirkliches Ziel. Ich bin mit einem guten Gefühl aus dem Kino gegangen, aber nocheinmal muss ich ihn mir nicht ansehen
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keinohrhase20 2012/05/13 21:40:25
Kommentar löschenEin Baum mit vielen Ästen ist schön, einer mit mehr Ästen jedoch nicht zwingend schöner. Mallicks The Tree of Life will alles und verliert dabei je länger er dauert mehr und mehr Zuschauer. Jene die nicht "mitkommen" jene die die Augen nicht "offen halten" können jene die "dies" und "jenes" nicht mögen(etwa den Religiösen, man möchte fast sagen Oberton, die überladene Story, die Dinos wen wir schon dabei sind).
Letztlich bleiben noch jene die von der Optik geblendet, vom Spiel der fantastischen Darsteller beeindruckt oder von der Musik imponiert sind. Das sind immer noch je nach Publikum 4 von 10 Leuten- zu wenig für einen Film der eigentlich alles sein könnte und irgendwo im nichts endet. Klar es gibt Bezüge und Aussagen über die man streiten und diskutieren bspw. philosophieren kann, jedoch hat man nach einer Zeit nicht ein mal mehr dazu Lust. Der film ist dennoch nicht als schlecht zu werten dafür ist er zu Gut, umgekehrt aber ist er auch nicht Gut genug um nicht als schlecht verstanden zu werden.
Klingt doof ist aber so den rein filmisch gibt sich der Film keine Blöse und auch Inhaltlich bietet er mehr als 10 Film in Kombination mit 10 Büchern. Dennoch viel ist manchmal bereits zu viel.
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xXFilmFreakXx 2012/05/13 01:17:21
Kommentar löschenWas soll man zu einem Regisseur wie Malick noch sagen. In meinen Augen kann er in einem Zuge mit Leuten wie Coppola,Hitchcock,Scorsese und Kubrick gennant werden.Nur das dieser Filme nicht nur zur Unterhaltung oder aufgrund der Kunst/Filmliebe dreht,sondern diese nur als Mittel für seine fast schon offenbarungsartigen philosophischen Weltanschauungen benutzt.Malick hätte ebenfalls Autor werden können,vielleicht der nächste Kirkegaard. Das der Mann bisher noch keinen Oscar erhielt ist mir rätselhaft,wenn ich mir aber ein paar "Oscargewinner" der letzten Jahre ansehe auch kein Wunder.Hoffe das er wenigstens einen Ehrenoscar bekommt,aber das ist ihm sicher egal,dennoch hätte er eine Ehrung verdient.Früher waren Oscars mal mehr wert(auch wenn es heute auch viele verdiehnt haben aber "the Hurt locker ???).Habe die Glut des Südens noch nicht gesehen,kann mir aber denken das dieser mir sicher weniger gefällt aufgrund der Thematik.Daher finde ich,das the Tree of Life nach "Der schmale Grat" bisher das beste Werk Malicks ist.Wieder behandelt er Leben und Tod,die Natur und die Gnade,das Leben miteinander und die Liebe ,und auch Gott wird mehr eingebunden als noch in der schmale Grat.Einziger Kritikpunkt ist ,wo Malick noch relativ unparteisch erscheint wie im schmalen Grat,so wird Gott meiner Meinung nach etw. zusehr eingebunden,aber naja sein Film/Weltanschaung.Das muss aber nicht so gesehen werden,Gott kann auch stellvertretend die Natur sein,bei seiner Vorführung der Weltenschöpfung bediehnt sich Malick nicht nur der Religion sondern auch naturwissenschaftlichen Fakten (Urknall,Dinosaurier etc.).Wieder versucht sich Malick als Poet,Philosoph und Priester, es ist also klar das wieder viele Themen angerissen werden,letztendlich bleibt aber ein wesentlich runderer Eindruck zurück als im schmalen Grat.Brad Pitt wie auch Jessica Chastain,und Hunter McCracken haben dem Film unglaublichen Tiefgang verliehen.Pitt war schon immer ein völlig unterschätzer Schausspieler(!2 Monkey,Sieben,Die ermordung des Jesse James...)im Gegensatz zu einem Georg Cloney.Sean Penn hatte eine vergleichsweise kurze Rolle als erwachsener O`Brien,liefert aber mal wieder eine tolle Leistung ab.Der Film erreicht nicht den Grad der Atmosphäre wie der schmale Grat,dieser ist aber sowieso überirdisch(meiner Meinung nach)daher verdiehnte volle 10 Punkte. Ich versteh auserdem nicht wie man dem Film ,null Punkte geben kann.Die meisten die "schreiben unnötige" scheisse haben bloß nix verstanden oder sindnach 10 Minuten aus dem Kino rausgerrannt und haben sich Dsds reingezogen (*lach*).Jeder der den Film kuckt sollte doch wissen worauf er sich einlässt,oder gehört ihhr zu den Leuten die jede Woche ins Kino in jeden x-beliebigen Film reinrennen(sry wenn es auf jmd. nicht zutrifft).Wenn man Platons- Der Staat oder Kants Imperative in "die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" als langweilig empfindet oder es nicht versteht sollte man sich davon fernhalten,ebenso vor einer Kritik die sich nur auf das eigene Empfinden begründet.
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alphadog 2012/05/08 09:54:02
Kommentar löschenGute Effekte und schauspielerisch nicht schlecht. Leider unterhält der Film kein bisschen. Warum hoch bewerten, wenn der Film zwar "gut" gemacht ist, aber der Unterhaltungsfaktor komplett fehlt?!
..nicht meins.
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momopipi 2012/05/08 17:11:50
Antwort löschenweil unterhaltung nicht immer das alpha und omega ist. "tree of life" versucht eher auf der philosophischen ebene zu glänzen, aber auch das gelingt dem film nicht so sehr. stattdessen wird der film zu einem halbherzigen audiovisuellen trip in die seele der menschheit. 2-3 szenen waren megaschön, der rest war aber schrottig. 2p ist aber schon sehr deprimierend für den film xD
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alphadog 2012/05/08 22:20:30
Antwort löschennunja, nach nem langen und stressigen arbeitstag möcht ich mich einfach zurücklegen und entspannen, einen film reinziehn, bei dem mann etwas (oder gar nichts) mitdenken muss und mir keine über 2 stunden sinnloses, unverständliches gesülze antun, bei dem die freundin nach 14 minuten nebendran einpennt.
hab ja generell nix gegen sinnbefreiten / schwer, bis gar nicht verstehbaren content (z.B. Donnie Darko oder die David Lynch filme), aber the tree of life war doch sehr sehr verstörend und langweilig, Im sorry :D
pumpido 2012/05/16 00:27:44
Antwort löschenDanke für die Warnung!
Discostu 2012/05/07 01:35:12
Kommentar löschenManchmal wirken die Bildfolgen und deren Inhalte doch ein wenig willkürlich und eine gewisse Langatmigkeit ist auch festzustellen, aber insgesamt ist "The Tree of Life" dennoch so außergewöhnlich, poetisch und schön, dass man ihn unbedingt gesehen haben sollte.
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pentafuchs 2012/05/05 23:49:56
Kommentar löschensehen, genießen, wirken lassen
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Skar 2012/05/05 17:41:03
Kommentar löschenDa ich genau wusste, was ich von dem Film erwarten kann und auch kein Problem mit sehr künstlerisch aufgebauten Filmen habe, konnte ich den Film in vollen Zügen genießen. Sofort fühlte ich mich an "2001: A Space Odyssey" erinnert, was sich dann im Nachhinein auch nicht als Zufall herausstellte, da die Effekte für beide Filme von derselben Person kommen. Brad Pitt zeigt wieder einmal eindrucksvoll, dass er jede Rolle in Perfektion spielen kann und absolut wandelbar ist. Ein bewegender Film über die Jugend, das Leben, die Natur und den Tod, der gar nicht verstanden werden will, sondern dessen Zweck das Erwecken von Gefühlen und das Vermitteln von Eindrücken ist. Die vielen negativen Kritiken kommen wohl daher, dass so bekannte Schauspieler mitspielen und er dadurch eine gewaltige Aufmerksamkeit bekommen hat. Dies ist jedoch alles andere als ein Mainstream-Film und verständlicherweise nur für wenige Personen geeignet. Das ist zwar sehr schade, aber lässt sich wohl nicht vermeiden. Jeder Freund von Arthouse-Kino und der mehr als 2 Filme von Stanley Kubrick aufzählen kann sollte hier mal reinschauen.
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Aoewir 2012/04/28 17:13:24
Kommentar löschenwo ist da der sinn????
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Simon Moon 2012/04/28 21:56:34
Antwort löschenVersuchs mal mit "Stirb Langsam" (alle Teile), oder irgendwas ähnlichem.
annaberlin 2012/04/30 14:18:06
Antwort löschenEs gibt keinen Sinn, einfach nur schöne Bilder...
Aoewir 2012/05/03 18:31:01
Antwort löschenäh gut... also ist die neue Serie auf Nazi7 dieses "Spartacus" also auch hochwertiges Filmmaterial, weil von den 90 min, ca. 40 minuten gerammelt wird, weiter 30 minuten werden für das zeigen von kämpfen in halbnackter pose gezeigt, die letzten 20 minuten müssen sich dann handlung, sinnausgekotzte zitate zwischen zwei charakterlosen protagonisten, "a wengala a gschicht", ah ja und nackte männer! teilen.
äh... nein ^^
hier ein kleiner vermerk; ich möchte einmal eine "historische fernsehserie" sehen, wo die damen ca. 100 v. Chr. nicht aussehen, als seien der heiligen mutter maria gottes höchstpersönlich aus dem schoße geschlüpft; perfekte, hochpolierte Zähne, rasierte Beine, Achseln und Mumu... diese art von schönheitsideal hindert mich leider daran historische film in irgendeinem maße gut zu finden - da sie höchst unlogisch sind.... äh was die meisten auch sind.
Nystroem 2012/05/06 23:09:29
Antwort löschenDann lohnt es sich fast nie, sich einen Film anzuschauen. Just my two cents.
xXFilmFreakXx 2012/05/13 01:25:19
Antwort löschenhast du nicht dem schmalen grat 10 punkte gegeben ?! ^^
natedb 2012/05/13 14:37:39
Antwort löschenWas hat dieser Film mit "Der schmale Grat" zu tun? Abgesehen vom gleichen Regisseur nicht wirklich viel.
xXFilmFreakXx 2012/05/15 20:06:46
Antwort löschentod und leben werden ebenso stark beleuchtet,krieg ist nur oberfläche im schmalen grat
natedb 2012/05/15 21:02:57
Antwort löschenTod und Leben werden in so ziemlich allen Kriegsfilmen beleuchtet nehme ich an.
The Tree of Life ist eine leere Hülle in die ziemlich viel reininterpretiert wird: Tod und Leben. Schön und gut. Und weiter?
xXFilmFreakXx 2012/05/15 21:57:49
Antwort löschenaber nicht in dem maße mein freund,nicht in philosophischer hinsicht,ließ heiddgger oder kirkegaard
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natedb 2012/05/16 19:05:48
Antwort löschenLassen wir das. Wir kommen hier zu keinem befriedigendem Ergebnis.
xXFilmFreakXx 2012/05/17 23:31:08
Antwort löschennagut ^^
T-Rex 2012/04/26 00:46:55
Kommentar löschenein stilles meisterwerk, für ruhige abende zu empfehlen
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Toblerone 2012/04/25 23:07:29
Kommentar löschenTerrence Malick's Enter the Void.
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waltwhite 2012/05/05 18:06:17
Antwort löschenSo und nicht anders. ETV in melancholisch. Für alle, die keinen dramaturgischen Bogen benötigen, offenbart sich hier eines der größten Filmerlebnisse überhaupt. Der Kameramann sollte außerdem für seine atemberaubende Arbeit lebenslang weggesperrt werden.
Toblerone 2012/05/06 22:37:22
Antwort löschenIch hab halt immer Recht. ;)
Andron 2012/04/20 23:59:15
Kommentar löschenZuschauen, entspannen, nachdenken...
Wer glaubt "2001 Odyssee im Weltraum" ist ein "langsamer" Film, der hat "The Tree of Life" noch nicht gesehen...
Der Film ist kein Mainstream und garantiert nicht Massenkompatibel.
Der Streifen fängt irgendwo an und endet irgendwo anders... Anfang, bzw. richtiges Ende, Fehlanzeige. Um den Film zu verstehen, geht man am besten in "Kapitel" und liest sich die verschiedenen Titel zu jedem Abschitt durch.
Im wesentlichen, mehr oder weniger, besteht der Streifen aus "schönen" Bildern mit immer wieder "gewaltiger" Klassischer Musik (vernünftiges 5.1 vorausgesetzt). - Dass muss man mögen.
Im Grunde ist das Machwerk wie 2 Std. Meditation über den Sinn/Unsinn des Lebens.
Irgendwie gut, wenn auch strange...
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haha.sp 2012/04/18 22:30:09
Kommentar löschenIch habe wirklich nach der ersten halben Stunde bereits ausgeschaltet. Ohne Übertreibung, man sieht nur eine gefühlte ganze Stunde das beschissene Universum und irgendeinen anderen langweiligen Schrott von der Erde. Zu erst, dachte ich mir "Ach gleich wird das schon. Das fängt halt nur langsam an." aber nix!! Die erste halbe Stunde besteht aus nichts anderem als permanentem starren auf das Universum. Normaler weise würde ich einen Film weiter gucken, egal wie langweilig er ist aber hier bei denke ich mir nur: wenn das schon so anfängt, (mit all dem Gott Gequatsche (und ich bin kein besonders religiöser Mensch)) dann kann daraus nichts mehr werden!!!
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Joeyjoejoe17 2012/04/26 13:53:49
Antwort löschenAb Minute 40 fängt die eigentliche Vater-Sohn Geschichte an, die lohnt es wirklich zu schauen. Was das ganze mit dem Universum angeht, stimme ich dir zu, aber weiterschauen lohnt, ist dann wirklich toll erzählt.
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haha.sp 2012/05/04 16:00:14
Antwort löschenNaja... Vielleicht seh ich mir den rest auch noch an. Aber wehe du lügst ;)
Discostu 2012/05/07 01:38:11
Antwort löschenEine konventionelle Story wird dich im restlichen Film aber auch nicht erwarten. Das ist halt ein Kunstfilm, drauf einlassen oder sein lassen.
Schnicklfritz 2012/04/15 22:15:40
Kommentar löschenGrauenhafter Pseudo- "Wir Amis versuchen mal Gott und die Welt zu erklären"- Film, der bis auf ein paar nette Bilder absolut nicht (ohne Geschwindigkeit 1,5) erträglich ist! Dazu ist nur hinzuzufügen: Dinosaurs? Seriously?
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Nystroem 2012/05/06 23:11:29
Antwort löschenÜberflüssig, dein Kommentar. Gelöscht gehört, gelöscht. Blindfisch.
xXFilmFreakXx 2012/05/13 01:27:36
Antwort löschendämlicher idiot,für seine herkunft aus amerika kann der mann nix,übrigens ist er assyrischer abstammung(einem altorientalischem volk,da du in der schule sicher nie aufgepasst hast ^^).
sebigentner 2012/04/09 20:41:49
Kommentar löschenDas ist kein Film zur Unterhaltung. Für mich war das Familiendrama nur da, um die Endlichkeit des Lebens und die Nichtigkeit alltäglicher Probleme zu zeigen. Der Anfang des Films zeigt woher wir kommen, das Ende lässt die Frage 'Wohin' aber offen. Hier und da sind manche Szenen dann doch etwas langatmig und vielleicht sogar in dem Umfang überflüssig.
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