The Tree of Life - Kritik

US 2011 Laufzeit 139 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Kinostart 16.06.2011

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Kritiken (46) — Film: The Tree of Life

BobbyStankovic: www.meinungsimperialismus.de BobbyStankovic: www.meinungsimperialismus.de

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4.0Uninteressant

[...] Das Prinzip der Natur wird durch die Vaterfigur (Brad Pitt), die Gnade durch die Mutterfigur (Jessica Chastain) verkörpert, dazwischen befindet sich Terence Malicks Alter Ego Jack. Ein kleiner Junge, der sich zwischen beiden Polen bewegt und aufwächst. Gnade und Natur streiten sich, lieben sich und verfechten einen permanenten Kampf mit ihren eigenen Mitteln. Die Gnade versucht durch Liebe und Zuneigung die Gunst der Menschen zu erreichen, die Natur dem unbedingten Memento, man würde in dieser Welt untergehen, begegne man ihr nicht mit Härte. [...] Der Film betrachtet sich selbst als auf die gesamte Welt und Weltgeschichte anzuwendende Prophetie. So gut die Familiengeschichte Jacks auch erzählt sein mag, sie ist großenteils nur angedeutet und immer im gewaltigen Schatten dieser Weltentstehungs/Schöpfungssequenz. Malick provoziert durch diese Überdimensionierung einen Vergleich zu Tarkowskij oder Kubrick. [...] Man muss dem Film zumindest zu Gute halten, dass er mit sehr vielen Symboliken aufweist, die über den ganzen Film verstreut sind und dem Film eine angenehme Tiefe verleihen, z.B. die Baumsymbolik. Allerdings kann ich schon mit der Grundintention des Films nicht viel anfangen und finde die Überdimensionierung des Films, die um eine Vergleichbarkeit mit Noé, Kubrick und Tarkowski bettelt, einfach nur arrogant. “The Tree of Life” wird wohl noch die ein oder andere Chance bei mir bekommen, den langweilig fande ich den Film, hingegen meiner Profilierung eines “Hassers”, nicht. Daher hochachtungsvolle:

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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4.0Uninteressant

TREE OF LIFE hat dank den wirklich beeindruckenden Trumbull-F/X ganz klar einen dicken Pluspunkt, alles andere aber...ich sag's mal so: Wär ich ein birkenstocksandalentragender, bibeltreuer Öko-Christ mit Hang zum Hanf, hätte ich einen neuen Lieblingsfilm. Aber so isses für mich spiritueller Budenzauber (Guck mal, da oben wohnt Gott!), der einem nach nach über zwei sedierenden Stunden mit knusprigen Pillepalle-Weisheiten à la "Wer nicht liebt, dessen Leben fliegt an ihm vorbei. Tu anderen Gutes!" und einem LOST-Gedächtnisende tatsächlich beten läßt (das Malick möglichst bald in den Ruhestand geht).

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jeffcostello

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9.0Herausragend

Malicks „Tree of Life“, von den einen geliebt und innig verehrt, von den anderen als unerträglich langatmige „Pseudophilosophie“ abgetan, ist in der Tat kein leichter Film, er ist durchaus anstrengend und nervenaufreibend, und dann und wann ist die Weile auch einmal lang, aber wenn man sich auf ihn einlässt, sich willig auf die Reise begibt, zu der Malick den geneigten Zuschauer einläd, dann wird man belohnt mit einem überragenden Filmerlebnis.
Ausgehend von den Gedanken, der Sinnkrise eines Geschäftsmannes Jack O‘Brian (Sean Penn), und seinen Jugendjahren, entwirft Malick sein eigenes Bild über die Entstehung der Welt, und stellt Fragen über Gott, und die Menschheit.
Aufgewachsen ist Jack in den 1950ger Jahren in einer idyllischen Vorstadt, mit seinen Brüdern, gefangen zwischen Mutter und Vater. Die Mutter (Jessica Chastain) ist eine herzensgute Frau, wird als Lichtgestalt dargestellt, voller Güte und Nächstenliebe. Von Jack wird sie abgöttisch geliebt. Der Vater (Brad Pitt) ist ein cholerischer Tyrann, der Anforderungen an seine Kinder stellt die er selbst nicht erfüllt, der verbittert ist, weil er in seinem Leben gescheitert ist, er ist der Virus, der die Familie vergiftet, und Jack nach und nach zu einem wütenden Jungen heranreifen lässt, der sich neben den normalen Belastungen des Heranwachsens, wie z.B. den ersten Berührungen mit Tod, Verbrechen und Gott („Warum soll ich gut sein, wenn du es nicht bist?“) auch noch ständig im Kampf gegen seinen Vater befindet.

„Vater, Mutter, ewig ringt ihr in mir…und nie hört ihr auf.“

Tree of Life ist ein Spätwerk, bzw. ein Alterswerk und zwar im besten Sinne, es wirkt altersweise, es wirkt beruhigt, und vor allem wirkt es versöhnlich, versöhnlich mit Gott, mit der Welt und auch mit dem Vater, der nie als schlechter Mensch dargestellt wird, sondern stets als ein Mann, der nur das beste für seine Familie will.
Der Film kommt sehr persönlich und ehrlich daher, er wirkt wie eine Ode an die Mutter und eine Versöhnung mit dem Vater, und daher gebührt die Ehre den meiner Meinung nach wichtigsten Satz des Films zu sagen, die, sofern es eine klare gibt, Botschaft des Films, der Mutter: „Wer nicht liebt, das Leben zieht an ihm vorbei.“.
Allerdings erhebt Malick nie den Zeigefinger, spielt sich nie auf als „Lehrer“, und er will auch nicht belehren, im Gegenteil, er stellt Fragen, ohne Antworten zu geben, möglicherweise weil es auf die Fragen keine Antworten gibt, jedenfalls nicht jetzt, nicht heute.
„Eines Tages werden wir Fallen und weinen und dann werden wir alles verstehen, alles.“
Anstatt den Zuschauer zu belehren, will Malick ihn viel lieber teilhaben lassen.

Visuell ist dieser Film wohl nahezu vollkommen, Lubezkis Bilder sind von unbegreiflicher Schönheit, der Soundtrack ist ebenso wundervoll. Allein deswegen verdient „Tree of Life“ schon Anerkennung.
Malick ist ein fantastischer und berührender Film gelungen, voller Wahrheit, voller Weisheit, und der wohl visuell prachtvollste Film seit 2000.

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RoosterCogburn

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Tolles Kommentar - ich mag übrigens The Thin Red Line von Malick.


jeffcostello

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Vielen Dank, ja, hab mir alles von Malick besorgt, der gute mann hat ja nich so viel gemacht, und die sind jetzt alle nach und nach dran.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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2.5Ärgerlich

Durchaus interessante Ansätze besitzt er ja, der große „Tree of Life“. Terrence Malick, der für dieses Werk genau so oft verflucht wie gefeiert wurde, bietet wirklich atemberaubende Bilder. Bilder voller Anmut, die sich in die Netzhaut brennen. Schön, schön. Doch es nutze nur wenig, denn der verfilmte Lebensbaum zerstörte für mich seine visuelle Kraft mit einem nicht enden wollenden Sturm aus Symbolikpornographie, musikalischem Schmalz und einer Voiceover-Überdosis im nervigen Flüstermodus. Ein Werk, wie es prätentiöser nicht sein kann. Ein Werk, welches mich nicht kälter lassen könnte. Jedem das Seine, jedem sein eigenes Pflänzchen. Ich bleib bei meinem Kaktus.

47 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

schlix

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Diese ach so tiefgründigen Voiceover gingen mir schon beim Schmalen Grat auf'n Nerv. Mal schauen ob der Film mich überzeugen kann, skeptisch bin ich ja...


movie.max

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@brainchild: wir haben uns darauf eingelassen


SiameseMax: SiameseMovies

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5.0Geht so

Zwei Fragen trieben mich nach der Sichtung von Malicks neuestem vermeintlichen Meisterwerk mit Oscar-Chancen um: Wie viel Kohle hat Sean Penn wohl für seinen seltsam entrückten 10-Minuten-Auftritt bekommen, in der er nichts tut als zwei Sätze zu sagen und sinnierend-fragend dreinzuschauen und scheinbar orientierungslos durch die Gegend zu latschen, was irgendwie schon ein wenig dümmlich wirkt UND zu den ständigen geflüsterten, aber dadurch nicht weniger pathetisch anmutenden Sinnfragen aus dem Off hätte ich gerne die Frage „Was soll das Ganze?“ hinzugefügt.
Terrence Malicks quasi storylose, stellenweise vor Kitsch triefende Sinnsuche will zu viel und erreicht zu wenig, und ist dabei so ausufernd wie ein Film nur sein kann, denn beim Unter-die-Nase-Reiben und Immer-wieder-Betonen, dass Malicks alttestamentarisch strafender Gott Leben gibt und nimmt kann man wohl kaum weiter ausholen, als buchstäblich beim Urknall anzufangen. Das ist zwar zweifelsohne beeindruckend hübsch bebildert und wie auch schon beim gähnend langweiligen „The New World“ von Emmanuel Lubezki in jeder einzelnen Einstellung perfekt eingefangen. Aber während man jedes einzelne Bild des wahren Meisters hinter „Tree of Life“ rahmen möchte, geraten die Charaktere eindimensional und deren Konstellation aufgesetzt und nicht selten schlicht uninteressant. Zwar spielt Brad Pitt wie immer einwandfrei und auch die jugendlichen Darsteller sind toll, doch der dargestellte Vater-Sohn-Konflikt bleibt oberflächlich und nur im Ansatz und in zu wenigen Momenten wirklich berührend, das haben andere vor Malick schon wesentlich besser hinbekommen und mussten dazu nicht einen Hauch von Lächerlichkeit in Kauf nehmen, indem sie vorher mittelmäßig animierte Dinosaurier durchs Bild laufen lassen (die im Übrigen mehr mimisches Ausdrucksvermögen an den Tag legen als Mr. Penn). Generell fällt die Darstellung der Familie recht flach aus. Während Pitt wie gesagt überzeugend den harten, aber gerechten Vater mimt, läuft die durch und durch gute und naturverbundene Freigeist-Übermutter Jessica Chastain barfuß durch den Regensprinkler und dreht sich im luftigen Sommerkleid stundenlang im Kreis. Und dann stellt sich einem natürlich permanent die Frage, inwiefern der Tod eines der Söhne eine derart überhöhte, pathetisch-religiöse Abhandlung des menschlichen Daseins auf Gottes Erde rechtfertigt und es drängt sich der Verdacht auf, dass Terrence Malick einfach keine Geschichten erzählen kann. [...]

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the traveler

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Das, was Malick hier erzählt, kann man wirklich nicht auf den Begriff einer Geschichte reduzieren, aber dass er auch Geschichten erzählen kann hat er bereits in der Frühzeit seiner Karriere bewiesen ;)


Puebleau

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Amen!


Corsovilla: SchönerDenken

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6.0Ganz gut

Michelangelo hat einige seiner Skulpturen nicht zuende geführt. In Florenz sind sie zu besichtigen – Gestalten, die überwiegend noch im Stein gefangen sind. Das, was man sehen kann, ist großartig, intensiv, mehr als beeindruckend und unglaublich schön. In diesem Sinne ist Malick der Michelangelo der Filmkunst: Im Fels eines 138 Minuten langen Films verbirgt sich ein etwa anderthalbstündiges Meisterwerk – fast verschüttet von einem metaphysischen Naturfilmexkurs am Anfang und einer sinn- und geschmacklosen Kitsch-Eruption am Ende. Irgendwann werde ich mir diesen Film digital vornehmen und nur ganz für mich neu schneiden, bis der Blick frei ist auf dieses unglaubliche Kinokunstwerk, das uns Terrence Malick vorenthalten hat.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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5.5Geht so

[...] Zunächst hat „The Tree of Life“ in seiner beachtlichen Bildgewalt eine friedliche, fast hypnotische Sogwirkung. Spätestens wenn dann computeranimierte Dinosaurier auftauchen, muss man stirnrunzelnd überdenken, wie man Malicks übereifriges und in aller Ruhe durchgezogenes Konzept aufnehmen will. Zweifelsohne besticht „The Tree of Life“ durch wahrlich fantastische Naturaufnahmen, wunderbar sorgfältiges Szenenbild, komplexe Kameraarbeit samt interessanten Experimenten und mächtige, bekannte Musik der klassischen Sorte, glänzend adaptiert von Alexandre Desplat („The King’s Speech“). Mehr Erfahrung als Film. Doch was der Geheimtipp „Mr. Nobody“ aus den Kräften und Möglichkeiten der Liebe heraus baute, wirkt bei Malick mehr wie ein Gottkomplex. Eine richtige Handlung weicht vagen Anspielungen und Bild-Collagen sowie der Suche nach Erleuchtung in Off-Kommentaren, deren Pathos das Flüstern auch nicht zu schmälern vermag. [...]

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SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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8.0Ausgezeichnet

[...] Das Leben, das für viele Menschengruppen von verschiedenen Pfeilern gestützt wird. Die einen finden ihren Halt in der Religion, die anderen finden ihn der Familie und wieder andere finden ihn nie. Doch was bedeutet eigentlich Leben? Was bedeutet Existenz? Was ist das Leben und was bedeutet der Tod? Wo stehen wir in dieser Welt und wann fallen wir? Was ist Nähe, Zuneigung, Verständnis, Respekt, Distanz und Schmerz? Was sind Gefühle und wie kann man sie kontrollieren? Wann dürfen wir sie zulassen? Wann dürfen wir Lieben und wann ist Hass verständlich? 'The Tree of Life'. Eine religiöse, psychologische und poetische Reise in verschiedene Menschen die zusammen etwas Ganzes ergeben. Eine Reise in die unterschiedlichsten und fremden Menschen und gleichermaßen eine Reise in das eigene Ich. Ein lebenslanger Weg, ständig auf der Suche nachdem was wir sind, was wir nicht sind und was wir immer sein wollen. Ein langer Weg auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und dem Entdecken der eigenen Bedeutung. [...]

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Stefan_R.

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Toll geschrieben! :)


Martin Thomson: Schnitt Martin Thomson: Schnitt

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9.0Herausragend

Was vermittelt werden soll in The Tree of Life ist ein Denken und Empfinden in Bildern an den Grenzen des Darstellbaren und eben dieses Denken und Empfinden kann im besten Fall zu einer erfahrenen Erkenntnis werden, für die das Kino zum sakralen Raum wird. Das freut den Cineasten, und den Kritiker noch mehr.

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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Der Begriff der filmischen Symphonie charakterisiert ihn möglicherweise am treffendsten; das Tempo der verschiedenen Teile von Malicks Komposition variiert gleichermaßen wie die Größe der durchweg brillanten Bilder und ihr Arrangement.

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Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Malicks Lebensbaum ist schlicht „too big to fail“ und nimmt ohne Widerworte im cineastischen Olymp zwischen Tarkovskis „Der Spiegel“ und Kubricks „2001“ Platz. Er hat es sich verdient. Kein Weg führt an ihm vorbei.

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Bandrix: City of Cinema

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5.0Geht so

Ich bin wirklich aufgeschlossen, wenn es um andersartige und ungewöhnliche Filme geht. Gerne genehmige ich mir auch mal Filmkunstwerke fernab vom Mainstream. Deshalb war die Vorfreude auf „The Tree of Life“ ziemlich hoch, handelt es sich doch um den neuen Film von Terrence Malick.
Es ist allgemein bekannt, dass Malick auf unfassbar schöne Bilder setzt, seine Kamera immer genau richtig zu positionieren weiß und gerne auf deren Wirkung, anstatt auf Dialoge und Story vertraut.
Das mag in den meisten seiner vorherigen Filme funktioniert haben, hier aber schlägt das gründlich fehl.
Die Story präsentiert sich als unzusammenhangslos, die einzelnen Fragmente sind wirr zusammengesetzt, Spannung ist nicht existent, der Sinn dahinter will sich einem nicht erschließen.
Der Film verliert sich in seiner visuellen Pracht, die wirklich beeindruckend ist.
Doch so ganz weiß man nicht, was Malick damit bezweckt, wenn er uns nach einer zwanzigminütigen Einführung eine halbe Stunde lang Bilder von fernen Planeten, Kometen, Asteroiden und Sonnenstürmen an den Kopf wirft. Das sieht auch wirklich fantastisch aus, doch wofür das alles?
Wäre „The Tree of Life“ eine Dokumentation, sie wäre die schönste und beeindruckendste überhaupt. Ein Spektakel wie dieses hat man wirklich noch nicht gesehen und diese Bildmontagen entfalten ihre ganze Kraft garantiert nur im Kino. Daheim auf dem Fernseher dürfte auch das wegfallen.
Mittendrin darf der Zuschauer auch noch ein paar Dinos beim Fressen zusehen. Ich bin mir nicht sicher, was uns Malick damit nun sagen will.
Zeigt er uns die Schöpfungsgeschichte? Die Evolution? Oder einfach nur, dass Gott auch damals schon existiert hat?
Ist das Gesamte einfach nur dem Größenwahn eines Regisseurs entsprungen?
Ich weiß es nicht.
Tatsache ist, dass „The Tree of Life“ langweilt. Nicht, weil keine Action vorkommt, sondern einfach darum, da Malick den Zuschauer im Regen stehen lässt.
Die Geschichte springt von Vergangenheit in die Zukunft und wieder zurück in die Vorvergangenheit. Gesprochen wird so gut wie nie.
Die Schauspieler haben keine Möglichkeit zu glänzen. Sean Penns fünfminütige Aufgabe besteht darin verwirrt zu schauen und durch die (schön gefilmte) Gegend zu laufen.
Auch Brad Pitt besitzt kaum Szenen, die ihn darstellerisch fordern. Nur die Kinddarsteller haben hier und da Möglichkeiten Akzente zu setzen, da die Story aber sowieso zusammenhangslos ist, fehlt jedoch jegliche Sympathie oder sonstiges Gefühl. Die Charaktere lassen einfach kalt.
Malick verhaspelt sich also in seinen Bildern und verliert die Geschichte völlig aus den Augen. Dadurch beginnt sich eine Langeweile breitzumachen und die Hoffnung, dass es bald vorbei ist. Der Film jedoch zieht sich in die Länge und selbst mit viel gutem Willen fällt es schwer wach zu bleiben, zumal das Ganze gegen Ende zunehmend zum esoterischen Kitsch verkommt. Malick driftet also immer wieder ab. Immer dann, wenn sich der Film wieder um die Familie in den 50er Jahren dreht, wird es interessant, doch niemals entfaltet sich der Konflikt zwischen Vater und Sohn wirklich. Stattdessen ertränkt der Regisseur die aufkommende Atmosphäre wieder mal in imposanten Bildern.
Ich habe wirklich versucht „The Tree of Life“ etwas abzugewinnen außer der schönen Bilder, der berauschenden Kamera, einem passenden Score und dem fabelhaften Schnitt. Doch da ist nichts, wirklich rein gar nichts, das mich sonst irgendwie berührt hat.
Handwerklich mehr als ordentlich, gefühlstechnisch kalt wie Eis. Das ist schade, denn „The Tree of Life“ hätte zu dem werden können, was Kino ausmacht.
Die reinste Magie.
Stattdessen jedoch verspürt man während dem Einsetzen des Abspanns Erleichterung, dieses Ereignis (nicht Meisterwerk!) überstanden zu haben. Lasst euch also nicht vom genialen Trailer täuschen. Die Buhrufe auf dem Filmfestival in Cannes kann ich nun ansatzweise nachvollziehen...

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Bandrix

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Tja, auch ich gehöre zu den Leuten mit einer 10 als Vorhersage....


fabel

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Schade, hatte mich mega darauf gefreut. Dann wirds wohl eher "Bad Teacher" werden.;) (bitte sagst du mir jetzt nicht, dass du ihn auch schon gesehen und für ungut befunden hast...)
Denk dir ein GM dazu, Button klemmt leider mal wieder.:(


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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5.0Geht so

[...] Dieser Gott Malicks ist ein Rachegott, ein Gott aus der Retorte, ein Naturgott der Leben gibt und Leben nimmt - wie den Jungen im Schwimmbad. Man darf auch schon mal Schwächen zeigen, aber auch Stärke - niemals aufgeben. Und doch holt er sich seine Opfer, wie er will. Malick erhebt ihn über alle ethischen Grenzen hinweg, indem er ihn als eine scheinbar allmächtige Figur etabliert. Das immer Schuldig-sein ist Teil seines Schöpfungsaktes, wie die Vergebung und die Erlösung. [...]

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Simon Rothöhler: Der Freitag, taz Simon Rothöhler: Der Freitag, taz

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6.0Ganz gut

Wer den ins spirituelle Delirium überhöhten Psychoanalyse-Überbau, das immergleiche Hiob-Gemurmel, die naturlyrisch dräuenden Gesamtkunstwerk-Wirkungstreffer, den irren Digi-Dino und den ironiefreien Jenseits-Kitsch des Finales aushält, wird allerdings mit einigen sehr schönen Passagen entschädigt. Momenthaft geht The Tree of Life in seiner technisch brillanten filmischen Fluidität auf [...]

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Diedrich Diederichsen: taz Diedrich Diederichsen: taz

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7.5Sehenswert

Es gibt genug zu sehen und zu genießen am Tree of Life. Malick ist visuell zu obsessiv, um den religiös-musikalischen Eindeutigkeiten, die immer wieder entstehen, ganz zu verfallen. Es ist aber ebenfalls leicht möglich, sich diese "Bilder" durch ihre Heiligkeit verleiden zu lassen.

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Kerstin Decker: Der Tagesspiegel Kerstin Decker: Der Tagesspiegel

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8.0Ausgezeichnet

The Tree of Life hat die Dynamik und die Konsistenz jenes Films, der in jedem von uns abläuft, solange wir nicht schlafen oder mit dem Umstand konfrontiert sind, den Phänomenologen des Alkoholismus „Filmriss“ genannt haben. Es ist ein Bewusstseinsstrom, lauter Schwemmgut der Erinnerung in Satz- und Bildfetzen, kosmische Spekulation, alte Liedzeilen, versprengte Zitate neben Alltäglichstem.

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Volker Behrens: Hamburger Abendblatt Volker Behrens: Hamburger Abendblatt

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7.0Sehenswert

Malick entwirft vor unseren Augen eine Geschichte des Mikro- und des Makrokosmos in einem opulenten Bilder- und Farbenrausch, wie man ihn so im Kino wohl noch nie gesehen hat.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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7.5Sehenswert

THE TREE OF LIFE sensationell zu nennen, ist weniger Lob als Tatsachenbeschreibung: Sensationen, Sinneseindrücke sind, was er ist und worüber hinaus er an keiner Stelle geht. Im Kern handelt Terrence Malicks fünfter Film von Erziehung, von verschiedenen Formen der Erziehung zur Wahrnehmung der Welt. Die Schule: Eine Familie im suburbanen Texas der 50er Jahre. [...]

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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5.0Geht so

The Tree of Life ist ein Schnipsel-Film. Kann so oder auch so gedeutet werden. Gibt sich weltumfassend sinnsuchend. Von der Schöpfung bis zum Jetzt. Was war? Was ist? Was hat Bedeutung? [...] Musikalisch wird der Bilderstrom wuchtig kommentiert von Alexandre Desplat. Mit betörenden Sphärenklängen. Dafür bleibt die Sprache, wenn sie denn überhaupt stattfindet, verwirrend. Uneinheitlich. Mysteriös. Sich in - zumeist biblischen - Andeutungen und Lippenbekenntnissen ergehend. Spirituell ergiebig wie total langweilend, verkauft als bedeutungsschwangere Poesie mit nur begrenzter Magie. Meistens aufdringlich, belästigend, läppisch.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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7.5Sehenswert

The Tree of Life ist ein sehr elegisches, meditatives Werk, das mit seiner Bildsprache fasziniert, aber auch viel Geduld erfordert.

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Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3

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9.0Herausragend

Malick ist mit The Tree of Life ein beeindruckender Film gelungen, radikal in Form und Inhalt. Ein Film, der als gänzlich eigenständiger, künstlerischer Entwurf das Label 'Kunstwerk' mehr als verdient. Wer sich als Zuschauer auf diese Seh-Herausforderung einlässt, wird reichlich belohnt.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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9.0Herausragend

Trotz teilweise aufgeblasenen Monumentalismus [...] fasziniert die bombastische Anordnung, entwickelt The Tree of Life eine seltsame Suggestionskraft, zieht der Film in seinen Bann. Für Rationalisten ist diese filmische Reise durch die Erinnerungen wahrscheinlich eine Tortur, aber es ist schon einzigartig, wie Kinomagier Malick größenwahnsinnig mit allen Sinnen spielt.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Malicks Film bietet eine Reise durch Zeit und Raum, eine Zeitreise, die sich jedoch nicht auf Jacks beziehungsweise auf eines Menschen Leben beschränkt. Denn die Vater-Sohn-Beziehung ist in eine „Rahmenhandlung“ eingebettet, die mit einer schwarzen Leinwand beginnt, auf der plötzlich „Licht ward“. Nach und nach erscheinen diverse Lebensformen, Momente der Stille wechseln sich mit der Filmmusik von Alexandre Desplat, aber auch mit Chorälen und weiteren klassischen Kompositionen (darunter Bachs „Toccata und Fuge“) und mit der Offstimme ab. Stufen der Evolution? Schritte der Schöpfung? Die selten im „Mainstream“-Kino zu sehenden Bilder in Terrence Malicks philosophischem und spirituellem Drama unternehmen nichts weniger als den Versuch, Schöpfung und Evolution mit filmischen Mitteln miteinander zu vereinbaren. Die Kamera von Emmanuel Lubezki wandert von den Nahaufnahmen der Kinder und den intimen Familienbilden, die an eine Art Familienalbum erinnert, in die unermessliche Höhe des Kosmos auf der Suche nach Sinn, vielleicht nach Gott. Allerdings erreichen die Kosmos- und Schöpfungsbilder leider selten eine Qualität, die über eine übliche National Geographic-Reportage hinausgeht. Diese ganz unterschiedlichen Bilder werden von einem grandiosen Schnitt zu einer Einheit geführt, aus der zusammen mit der Musik ein meditativer Rhythmus entsteht, der den kontemplativen Duktus in Malicks „Der schmale Grat“ noch steigert.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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4.0Uninteressant

Anti-lineare Erzählweise ist das, in Bestform: Alles, was aus einem Film heraus ein Eigenleben entwickelt, schießt über das reine Ziel der Vermarktung des Filmstoffes hinaus. Jeder sieht hier seinen ganz eigenen Film. Wie ist der Zustand der Filmkritik? Ohne solche Filme jedenfalls nicht denkbar.
Wie ist der Zustand der Filmkunst? Preisverdächtig, wenn’s L’art-pour-l’art-Kino ist: Es hat keine Richtung und befindet sich am Anfang eines Jahrtausends schon im Fin-de-siècle-Zustand. Dann kommt Vater nach Hause, es gibt was hinter die Ohren. "The Tree of Life" ist ganz großes unverstandenes Kino.

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buchholb

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Das ist ja mal ehrlich, "ganz großes, unverstandenes Kino". Bei der Bewertung 4.0 "uninteressant" bedeutet das wohl, dass der Kritiker das große Werk selber nicht verstanden hat. Oder er schreibt unverständlich. Wie ist der Zustand der Fimkritik? Bedenklich!
Leider weiß ich jetzt, nach dreifachem Lesen noch immer nicht ob ich mir den Film ansehen soll. Dabei mag ich deine weiteren Kritiken sehr.


Jürgen Kiontke

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vielen dank fürs lob. hm. ich hab mich wohl antilinear anstecken lassen. allerdings ist es genau genommen nicht unbedingt widerspruch. für dieses mal würde ich dann mal einen kinobesuch riskieren - und selbst urteilen.


Chuchaqui: Critic.de

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9.0Herausragend

Ein Kommentar fällt schwer, weil man das Gefühl hat, Malick zeigt nicht zuletzt die Genese eines Geistes, der immer kommentieren (und damit distanzieren) muss und das Staunen verlernt hat.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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9.0Herausragend

Prätentiös. Irre. Unerträglich. Holy Mother of Sheer Awesomeness.

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Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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9.5Herausragend

[...] Malicks Entwurf der archaischen Kernfamilie führt zunächst einmal zum Ursprung aller Existenz. In einer unklaren Mischung aus Kreationismus und Evolutionstheorie gebären seine Bilder den Kosmos, die Welt und das Leben aus dem Nichts, angereichert mit Zitaten Hiobs. Zyniker werden das als aufgeblasene Trash-Esoterik bezeichnen, Polemiker als hochnotpeinliches Schwimmen in der eigenen Ursuppe. Ich nenne es betörenden Größenwahn. Alles oder nichts: ein audiovisueller Gedankenstrom, ausgetragen aus Bedeutungsschwangerschaft im ganz großen Stil. 140 Minuten lang zelebriert Malick Bilder von Schöpfung, Entwicklung und vermutlich göttlichen Interventionen. Seine Schauspieler sind Statisten, die mit wenigen Dialogen auskommen und sich den fragmentarischen Zusammenhängen ihres Regisseurs fügen müssen. [...] Wenn man "Tree of Life" mit Stanley Kubricks "2001" vergleichen möchte, so wie zahlreiche Cannes-Kritiker, weil er an dessen Bildgewalt und Auseinandersetzung mit der conditio humana anknüpfe, muss man auch hinzufügen, dass Malick nicht vom Dinosaurierbaby zum menschlichen Säugling wie Kubrick vom Knochen zum Raumschiff schneidet. Er verzichtet auf vordergründige Komplexität und kreiert auch keine Bilder einer bloßen Aussage wegen. Bei Malick geht es um Mensch und Natur, nicht Technik und Technizismus. [...]

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Mr Vincent Vega

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Auf gamona gebe ich immer mehr Punkte, manchmal sogar bis zu zwei Punkte mehr. Das hier ist die persönliche Feinabstimmung, die strenge Vegasche Privatwertungsphilosophie!


Tautou

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Ach so. Stattgegeben.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

«The Tree of Life» ist ein kühnes Experiment, dass je nach subjektiver Einschätzung auf packende Weise zu philosophischen Gedanken anregt oder einfach nur gewaltig scheitert.

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HelddergeistigenKlarheit

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Ich habe eher das Gefühl dass er gerade an der Philosophie scheitert.


Farengi-Man

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hätte ich besser nicht sagen können


Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

The Tree of Life ist der bisher ambitionierteste und schwierigste Film des großer Regieexzentrikers Terrence Malick. Die erste Stunde sprüht nur so vor kühnen Visionen und radikalen Ideen und gehört zu den beeindruckendsten Filmmomenten der letzten Zeit. Nach dem radikalen Wechsel vom kosmischen Existenzdrama, hin zum klassischen Familiendrama verliert der Film aber einiges. Trotz eines großartigen Brad Pitt und einer nicht minder wundervollen Jessica Chastain schafft es der Film hier nicht so recht die Fäden der ersten Stunde aufzugreifen und leidet zusätzliche an einer sehr elliptischen Erzählweise. The Tree of Life ist trotz seinen Schwächen ein höchst interessanter und diskussionswürdiger Film, der mit Sicherheit von jedem anders betrachtet wird, aber auf Grund der konzeptionellen Probleme ist es leider nicht das erhoffte Meisterwerk geworden.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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8.5Ausgezeichnet

Zum Glück für ihn und für uns geht Autor und Regisseur Terrence Malick seinen eigenen, unerbittlichen Weg. Mit dem Auge eines Poeten gedreht ist The Tree of Life ein bahnbrechender Film, eine persönliche Vision, die sich traut nach den Sternen zu greifen.

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Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)

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9.5Herausragend

Man wird die Einfachheit in The Tree of Life mit Naivität verwechseln. Doch Malick arbeitet nicht mit vielschichtigen Charakteren, sondern mit Archetypen.[...] Dieser Film ist ein aufrichtiger Versuch, das Jenseitige zu begreifen und einer der wenigen religiösen Filme, die es verdienen spirituell genannt zu werden.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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9.5Herausragend

Mit entwaffnender Ernsthaftigkeit und beängstigender formaler Perfektion reflektiert The Tree of Life einige der schwierigsten und beständigsten Fragen - die Art Fragen, die Erwachsene verstummen lässt, wenn Kinder sie stellen. Die schiere Schönheit dieses Films ist nahezu überwältigend […]

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Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung

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8.5Ausgezeichnet

Zusammen mit Emmanuel Lubezkis in praktisch unaufhörlicher Bewegung begriffener, innert Sekunden von unmittelbarster Nähe zu radikaler Distanz wechselnder kreisender, schwebender, fliegender Kamera wird ein furioser Wirbel erzeugt, ein Sog, ein Vortex, der dem Betrachter zwar Hören und Sehen vergehen lässt, ihn aber nicht erschöpft,[...]sondern vielmehr seinerseits erhebt in kontrolliertem Taumel und atemloser Ruhe.

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Ruprecht Skasa-Weiß: Stuttgarter Zeitung Ruprecht Skasa-Weiß: Stuttgarter Zeitung

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9.0Herausragend

Malicks Regie: grandios, betörend, ein einziger Zauber schaffender Rausch. Mit mindestens tausend Fotografiepreisen müsste man seinen Film überschütten. Nur setzt das antizivilisatorische Sentiment den falschen Akzent. Und so braut sich in Cannes eben doch noch ein Wetter zusammen: Es hagelt Buhs.Ungerecht? Ja, der Film ist brillant.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Ein großartiger Film, eine ebenso wunderbare, wie irritierende Erfahrung. Das eine ist nicht vom anderen zu trennen, denn Malick will unbestreitbar Schönheit schaffen und er will hier nicht weniger als von allem erzählen: Vom Großen, Ganzen, vom Kosmos, von der Schöpfung. Vom Leben. Von der Familie. Von Liebe und Gewalt, vom Tod und von Erinnerung.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

Während Malicks Schöpfungsgeschichte eher sinnbetäubend wirkt, beginnt etwas wirklich Atemberaubendes, sobald er in Brad Pitts Fünfzigerjahrefamilie ankommt. Er erzählt, wie gesagt, aus der Erinnerung von Sean Penn, aber so, wie Erinnerung wirklich funktioniert: in Fetzen und Fragmenten.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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9.0Herausragend

Wenige US-amerikanische Filmemacher sind so aufgeschlossen für die Pracht der Natur wie Terrence Malick, doch selbst für seine Verhältnisse ist The Tree of Life etwas Besonderes. Der lang erwartete, fünfte Film des ikonoklastischen Regisseurs ist auf vielerlei Weise sein einfachstes und doch anspruchsvollstes Werk, eine durchstechende Odyssee durch Zeit und Erinnerung […]. Das Resultat ist ein purer, unverfälschter Kunstfilm […].

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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8.5Ausgezeichnet

Terrence Malicks The Tree of Life, mehr Meditation als Film, ist vorherbestimmt in gleichem Maße zu mystifizieren, Ehrfurcht zu erwecken und zu verärgern. […] Der Film profitiert von brauchbaren Kenntnissen: Malicks Affinität zu offenkundig mataphorischer Bildsprache, besinnlichen Offstimmen und bewegenden Verkündungen natürlicher Schönheit. Lediglich ein paar andere Regisseure können ohne Kompromisse in dieser Größenordnung arbeiten […].

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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9.0Herausragend

The Tree of Life ist eine impressionistisch-metaphysische Frage nach der Rolle der Menschheit im großen Schema der Dinge, die inmitten ihrer narrativen Ungenauigkeit Wellen der Erkenntnis freilässt. Der fünfte Film von Malick ist eine schöne Schöpfung, welche das Unberechenbare berechnet, die Fragen stellt, die Gelehrte jahrtausendelang aufwarfen und weitreichendes philosophisches Grübeln nebst intensiver persönlicher Selbstprüfung provoziert.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist nicht für jeden etwas und ich gebe zu, ich bin skeptisch gegenüber der finalen Szene, die eine Auf- und Erlösung vorschlägt, auf die nichts sonst im Film uns vorbereitet hat. Doch The Tree of Life ist visionäres Kino auf schamlos hohem Niveau: Kino, das in großen Maßstäben denkt. Malick lässt im Vergleich erschreckend viele andere Regisseure schüchtern und unbedeutend aussehen.

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Nino Klingler: critic.de

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7.0Sehenswert

The Tree of Life ist da am stärksten, wo er am bescheidensten ist. Wenn im Mittelteil des Filmes die Offstimmen schweigen, das Universum fern scheint und Malick bei seiner nuklearen Familie verweilt, formt er fernab narrativer Zwänge Bedeutung aus purem Erlebnis.[...] Aber The Tree of Life will eben mehr, viel mehr als das.[...] Das ist das Dilemma: Mit den kleinen „Offenbarungen“ seines filmischen Genies gibt sich Malick nicht länger zufrieden.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Der Regisseur ist in seiner Karriere ein Pseudonym für "langerwartet" geworden und auch bei „The Tree of Life" hat sich das Warten auf die Weltpremiere gelohnt!Unbeschreiblich!  Das ist vielleicht das Beste, was man über einen Film sagen kann. Und „The Tree of Life" ist über lange Strecken purer Film.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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7.5Sehenswert

Die Schönheit von Terrence Malicks Kino ist eine, die sich der Wiederherstellung der Wirkkraft von Bildern verdankt: Alles liegt ausgebreitet vor einem da. Das mag nicht in jedem Moment dieses beeindruckenden Films funktionieren, da manche Bilder schon zu sehr von anderen Kontexten überlagert sind, aber es ist ein Wagnis, das jeden Respekt verdient.

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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

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8.0Ausgezeichnet

Malicks etwas über zwei Stunden langer Film beschäftigt sich mit nichts Geringerem als einigen der ältesten Fragen der Menschheit: Wo komme ich her? Wie wurde ich zu dem, was ich bin? Und wohin gehe ich, wenn ich sterbe? So viel Größenwahn, noch dazu gepaart mit urgewaltigen Filmsequenzen von der Entstehung des Universums, [...] einer poetischen Komposition aus klassischer Musik und farbprallen Bildern, wie man sie zuletzt in Stanley Kubricks 2001 – Odyssee im Weltraum gesehen hat.”

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Arathas

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Also, unter "beschäftigt sich mit den ältesten Fragen der Menschheit" stelle ich mir nicht gerade vor, dass eine Off-Stimme eben diese Fragen (Wo komme ich her?) vor sich hin murmelt - und das war's. Und eine Viertelstunde lang die Entstehung der Welt vom Urknall bis zu den Sauriern zu zeigen ist da auch nicht gerade förderlich.


DonChris

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@Arathas: Das unterschreibe ich! Wenn ich deinen Beitrag "liken" könnte würde ich dies tun ;)


Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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3.0Schwach

Passagen in The Tree of Life entwickeln mitunter einige Suggestionskraft: als unsortierte Erinnerungsschleifen eines lebenslang Beschädigten, als obsessiv nachzuträumende Traumata, die kein späteres Glück auszuwaschen vermag. Doch da ihm auch dieses Bildermaterial immer wieder zu zerfallen droht, sucht Malick sein Heil in purer Esoterik. Und was als überhöht autobiografische Trauerarbeit angelegt gewesen sein mag, gerät ihm zu alle Sinne und Sinnhaftigkeit zudröhnendem Kunstgewerbe.

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Aerox96

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Wenn Esoterik seine Antwort auf ein Traumata ist und die Schönheit des Lebens und des Sinnes keine Gradlinige Blockbusterstory ergibt ist mir das umso symphatischer!


Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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2.0Ärgerlich

Autsch. Da macht Terrence Malick nach Jahren sein lange ruhendes opus magnum fertig – und dann dies! Ein Hochamt auf das weisse US-Mittelklassevorstadtleben mit seinem Potential für Schmerz und Gottesglauben.

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Marti DiBergi

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Die Fragen, die du gestellt hast, sind Inhalt des Films. Ich kann einfach nicht begreifen, wie man diesen Film als "2 Stunden lange Lob-Preisung an den Herrn" bezeichnen kann. Das ist ungefähr so, als würde man "Hart aber Fair" als 2 Stunden lange Lobpeisung an die Politik bezeichnen


audio

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Sorry, aber ich bin keinesfalls deiner Meinung (hab mich gestern da durch gequält). Keinerlei kritische Auseinandersetzung mit irgendwas - mit religion, mit Naturwisscenschaft, mit "Woher, Wohin" - nichts. Reines Fragegeflüster mit Vorwegnahme der Annahme der Existenz eines göttlichen Schöpfers. Das war ein Gottesdienst vom feinsten!



Kommentare (366) — Film: The Tree of Life


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Andiko78

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der eine liebt ihn, der andere hasst ihn. Ich gehöre zur Kategorie 1. Wenige Filme spalten die Gemüter so wie Tree of Life. Ich glaube man benötigt für den Film ein gewisses Maß an Sensibilität, der eine hat sie eben der andere halt nicht. Ratio ist hier fehl am Platze. Alleine schon die Entstehung des Universums und im Hintergrund "Lacrimosa" lässt ein förmlich zerfließen, wer dabei nichts fühlt, weiß ich auch nicht. Dann diese intelligente Auseinandersetzung mit dem Vater-Mutter-Konflikt, den jeder Mensch bewusst oder unbewusst hat. Traumhafte Bilder, stimmiger Soundtrack und eine gute schauspielerische Leistung von allen Akteuren. Terrence Malick hat all sein Wissen und Erfahrung in diesen Film gelegt. Einziger Wermutstropfen ist das Ende, welches vielleicht doch etwas zuviel Erlösungsspektakel ist. Aber sonst ist der Film einfach nur schön.

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sarahtopia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

verwirrt + fasziniert = wow!

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Steve1306

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als ich "The Tree of Life" zum ersten Mal gesehen habe, war ich enttäuscht und verwirrt - Jessica Chastain und Brad Pitt zeigen zwar, wie gut sie schauspielern können, die Kameraführung fand ich beeindruckend und die Bilder zwar schön, aber merkwürdig und unzusammenhängend. Das Ende hat mich völlig überfordert, ich habe die Voice-overs einfach nicht begriffen und weder Sinn noch Tiefe in dem Film erkannt.

Jahre später habe ich dem Film eine zweite Chance gegeben. In der Zeit hat sich vieles in meinem Leben verändert - ein geliebter Mensch ist gestorben und meine Faszination für den Weltraum, für Philosophie, für "die großen Fragen der Menschheit", für unkonventionelle Erzählweisen von Storys (bin nebenbei Autor) und künstlerisch wertvolle Filme wie "2001 - A Space Odyssey" ist regelrecht explodiert.

Und plötzlich hat "The Tree of Life" mir das Herz gebrochen. Es gibt ganz wenige Filme, die es geschafft haben, mich zum Weinen zu bringen - spontan fällt mir jetzt nur "Dead Poets Society" ein.

Man muss wissen, was einen bei Terrence Malick erwartet. Christopher Nolan und David Fincher sagten in einem Interview, bei ihm sei es wie bei Kubrick oder Hitchcock - der visuelle Stil, die eingefangenen Bilder, stehen in einer untrennbaren Beziehung zu der erzählten Geschichte bzw. dem Gefühl, das der Film beim Zuseher hervorrufen will.

Jessica Chastain hat die Dreharbeiten als sehr ungewöhnlich, spontan und offen beschrieben - ich finde es zum Beispiel interessant zu wissen, dass die Jungschauspieler nie das Drehbuch gelesen haben - und dass sich die Szene, in der der Schmetterling auf Chastains Fingern landet, (wie so viele andere) rein zufällig ergeben hat. Von den visuellen Effekten weiß ich, dass für die Weltraumszenen mit echten Flüssigkeiten und Farbstoffen experimentiert wurde, und dass Douglas Trumbull (2001, Blade Runner) dafür zuständig war. Aber ich glaube nicht, dass ich mir jemals ein komplettes Making of ansehen werde - das würde nur die Illusion zerstören. Erwähnenswert sind jedoch noch die beeindruckende Kameraführung (Stichwort Steadicam) und der gelungene, zu jeder Zeit stimmige Soundtrack.

Ich denke, dass "The Tree of Life" ein Film ist, zu dem man entweder eine emotionale Verbindung hat, oder eben nicht. Er ist voller Philosophie, Metaphern und unbeantworteten Fragen um den Sinn unserer Existenz und wohl ein sehr persönliches Werk für Malick, der damit hauptsächlich ausdrücken will, dass wir alle Erlösung finden können, und dass es zwei Wege durch das Leben gibt - "nature" und "grace", die er in den Naturaufnahmen ausdrückt, und auch auch in den unterschiedlichen Lebenseinstellungen und Erziehungsmethoden von Jacks Mutter (sie steht für "grace") und Vater (er steht für "nature") wiederspiegelt - zwei Lebenseinstellungen, die in Jack miteinander ringen, seit er ein Kind ist.

Natürlich könnte man den Film an dieser Stelle zu Tode analysieren und Szene für Szene hinterfragen, aber ich belasse es dabei, denn jeder sollte für sich nach seiner Bedeutung suchen. Dass manche absolut nichts mit dem Film anfangen können, verstehe ich gut, weil es mir selbst so gegangen ist. Und wenn man den Film nicht auf einer gewissen emotionalen Ebene sieht, kann man ihm einiges vorwerfen und viel kritisieren. Der einzige Vorwurf, den ich jedoch nicht verstehe, ist dass der Film nicht tiefgründig genug sei. Alleine der Titel "The Tree of Life" / "Der Baum des Lebens" ist ein Motiv, das man in unzähligen Kulturen und Glaubensrichtungen findet, und mit dem wir alle etwas verbinden können.

Für mich ist "The Tree of Life" mehr als ein Film - er ist ein mutiges, unkonventionelles Kunstwerk, eine Hymne auf das Universum und auf das Leben, ein Hoffnungsschimmer auf Erlösung, ein berührender, atemberaubend schöner Traum.

"Help each other. Love everyone. Every leaf. Every ray of light. Forgive." - Mrs. O'Brien (Jessica Chastain)

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MrDepad

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für "The Tree of Life" nahm sich Terrence Malick wieder einige Jahre Zeit, allein 3 Jahre verbrachte er nur im Schneideraum.
Es ist erneut ein Mammutwerk, das Malick dem Zuschauer bietet. Der Regisseur hat viel zu erzählen, aber noch viel mehr zu zeigen. Genauso wie die einzigartige, faszinierende Kameraarbeit von Emmanuel Lubezki, der hier eine seiner besten Leistungen überhaupt abliefert, kreist Malick um verschiedene tiefschürfende Themengebiete.
Überwiegend aus der Perspektive von Jack, einem Architekten, der mit sich selbst im Unklaren ist, spannt der Regisseur erzählerisch einen Bogen rund um die Entstehung allen Lebens, Glaubensfragen, menschliche Konflikte, familiäre Wurzeln oder das Gleichgewicht zwischen Entscheidung und Vorherbestimmung.
In Verbindung mit der meisterhaft ausgearbeiteten, assoziativ-meditativen Schnittfolge und den einmaligen Bildern von Lubezki nähert sich Malick dem Wesen einer texanischen Familie in den 50er-Jahren an. Genauso fragmentarisch und fetzenhaft wie die Erinnerungsstücke von Jack bietet der Regisseur dem Zuschauer lediglich Eindrücke und lose wirkende Szenensprünge, die er selbst zu einem Bild formen darf.
Mutig scheut Malick ebenfalls keine inszenatorischen Grenzen und fädelt mitten in die Handlung eine fantastisch aussehende Passage ein, in der er seine eigene Version des Urknalls sowie der Entstehung von Planeten und Lebensformen präsentiert.
Im Kern geht es aber um die Kindheitserinnerungen von Jack, wie er mit seinen Brüdern aufwächst, wie die Jungs liebevoll und zärtlich von der Mutter aufgezogen werden, aber auch wie sie unter der strengen, autoritären Hand des Vaters (grandios von Brad Pitt gespielt) leiden. Dabei fällt es dem erwachsenen Jack schwer, ein Fazit über sein Leben zu ziehen, seine eigenen Hintergründe einordnen zu können und letztendlich zu verstehen, welche Entscheidungen und Einflüsse ihn zu dem Mann gemacht haben, der er schließlich wurde.
Aus diesem unkonventionellen Erzählfluss, der aus konkreten Rückblenden, träumerischen Erinnerungsfragmenten, Perspektivwechseln sowie den markanten, tiefgründigen Monologen und teilweise eingestreuten religiösen Zitaten besteht, formt sich ein thematisch tonnenschweres Werk, welches zusammen mit der faszinierenden Inszenierungs- sowie Schnittvorgehensweise und den authentischen Darstellern eine spezielle, einzigartige Seherfahrung formt, die bewusst spaltet.
Mit "The Tree of Life" schuf Regisseur Terrence Malick, der ohnehin noch nie für leichte Kost bekannt war, so ziemlich seinen kontroversten Film. Die Themenvielfalt, zusammen mit der genialen Inszenierung und der ambitionierten, philosophischen Betrachtungsweise seiner vielschichtigen, oftmals fragmentarischen Erzählung ergibt ein faszinierendes, polarisierendes Werk, welches jeder Zuschauer anders auffassen und verarbeiten wird.

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Sonnenverehrer67

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieser Film stirbt in Schönheit. Malick ist einer der letzten visuellen Exzentriker der Filmwelt. Aber Christopher Plummer hat mit seiner kritischen Meinung zu gegenüber Malick schon recht. Er verliert sich in den Bildern, und drückt die Handlung in den Hintergrund, so das von dieser, wie sie im Skript vorhanden ist, nicht mehr viel übrig bleibt.

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lukas.stracke

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Bewertung7.5Sehenswert

10 Punkte für Bilder und Musik. Einiges gehört wirklich zum wunderschönsten und ungewöhnlichsten, was es je im Film zu sehen gab. Und dann die Kameraführung von Lubezki! Eigentlich mag ich ja unruhige Kameraführung nicht so sehr, aber hier steckte so viel Vision und Sinn dahinter.
Inhaltlich hab ich nicht sonderlich viel verstanden (vor allem nicht die Rolle von Sean Penn) und die Flüsterkommentare haben mich schon etwas genervt. Er fühlt sich auch ein ganzes Stück länger an, als er ist. Am interessantesten fand ich tatsächlich die Sequenz, in der die Frühgeschichte der Erde dargestellt wird, vom Urknall (?), bis zum Aussterben der Dinosaurier. Was hier an Effekten geboten wird, ist atemberaubend.
Sicher kein Film, den ich mir so bald noch einmal ansehen werde, aber dennoch sehr ambitioniertes und faszinierendes Kunstkino.

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Kamil90

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein ganz schwieriges Pflaster von Terrence Malick, welches man vermutlich bloß lieben oder aufs Äußerste hassen kann. Würde man schreiben, dass der Film bloß das Porträt einer Familie aus den 60ern darstellt, müsste man lügen, besteht die erste Hälfte doch fast ausschließlich aus sorgfältig ausgewählten und aneinandergereihten Naturaufnahmen und Kosmosfotografien, welche die Ursprünge unserer Welt, die Suche nach einer Ordnung und unseren Platz als individuelle Menschen in diesem großen Gefüge mit einer schieren Bildgewalt und Wucht symbolisieren. Und auch wenn es in der zweiten Hälfte beim Familienporträt etwas handfester zur Sache geht, so sucht man auch hier eine klare und konventionelle Narrative vergeblich, stattdessen wird man mit einer sehr ungewöhnlich fragmentarischen Erzählweise ohne rechten Fokus konfrontiert. So klingt der Film durchaus nach einer schweren Kost und ich kann jeden Verstehen, der ihn als zu prätentiös und mit zu vielen religiösen Untertönen behaftet abwertet, auf mich hatte der Film aber eine große Wirkung, die ich wohl als "hypnotisch" zusammenfassen würde. Ob man ihn nun dafür schätzt oder nicht, so kann man nicht abstreiten, dass fast jede Kameraeinstellung mit einer derartigen Akribie und einem derartig ästhetischen Anspruch ausgewählt wurde, dass es mir teilweise den Atem raubte und mich dazu einlud die Bilder mit meinen eigenen Interpretationen und Projektionen anzureichern. Der sehr klassisch angehauchte Soundtrack tut da sein übriges, um diesen Film zu einer großartigen Reise aufsteigen zu lassen. Empfehlen würde ich den Film im Übrigen wohl am ehesten, wenn man ihn sich im schönen HD auf einer großen Glotze anschauen kann, da hier die Bestechlichkeit der Bilder wohl ihre größte Wirkung offenbart. Wenn man sich auf unkonventionelles Kino einlassen kann, ist der Film definitiv eine Erfahrung!

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TheCineast

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Bewertung4.0Uninteressant

Das Leben. Zwischen Gott und Evolution. Zwischen Glaube und Glaube. Zwischen Sinn und Nicht-Sinn. Das Leben vor dem Abgrund. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Müssen wir weitergehen?
BLA BLA BLA!

Schöne Bilder! Keine Frage. Nette SteadyCam Aufnahmen.. Klar! Aber der Inhalt. Uff! Wenn die angeblich "großen Fragen" gestellt werden müssen, dann doch bitte richtig und nicht absolut zweigleisig. Nicht so ganz flach-philosophisch!

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manuel.scharrer

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Bewertung5.5Geht so

schöne, atemberaubende Bilder + wenig Inhalt = 3 Stunden Bildschirmschoner

Sicher ist dieser Film wahnsinnig gut gemacht und für Filmästheten sicher ein Meisterwerk, aber ich brauche bei einem Film dieser länge doch etwas mehr ... naja, eben etwas mehr. :)

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Helmholtz

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Bewertung9.5Herausragend

The Tree of Life von Terrence Malick...
Was wurde über diesen Film diskutiert, was wurde ihm nicht alles nachgeworfen...
Zu religiös, zu aufdringlich, nichtssagend, langweilig und pseudophilosophisch sei er angeblich. Aber vielleicht ist das ja einfach kein Film für die große Masse. Vielleicht muss man Malick ein bisschen verstehen, muss sich mit seinem Werk etwas näher beschäftigen. Denn Malick dreht im Grunde seit Jahren an einem gleichen Film, einem großen Thema. Seine Filme sind Gemälde, vielleicht zwar unterschiedlich in Intensität und Wirkung aber immer doch Bilder des selben Szenarios. Es ist das Bild des Menschen der vor dem Abgrund steht. Malicks Charaktere sie sind immer in schweren Situationen an denen sie zu scheitern drohen, Situationen in denen jeder Verzweifeln würde. Daraus entwickeln sich dann in seinen Filmen die philosophischen Auseinandersetzungen über den Glauben. Mit einer "Bibelstunde" hat das recht wenig bzw. gar nichts zu tun. Malicks Charaktere stehen kurz vor dem Abgrund und schreien in die Dunkelheit, würden gerne eine Antwort hören, aber bekommen sie nicht. Ihre Verlangen nach Vergebung und Vollkommenheit, es wird nie erfüllt werden.
Für einen "nichtssagenden" Film sagt "Tree of Life" erstaunlich viel aus hat man hier neben dem philosophischen Teil auch ein (Auto?)Biographischen Ansatz, der das Leben und die Entwicklung einer Familie erzählt und subtil Kritik an patriarchischer und autoritärer Erziehung übt. Es ist ein emotionaler und schmerzvoller Film. Der Schmerz des Menschen, seine Tragik, sein Leben, es ist genauso wichtig und groß wie das Ende einer Galaxie (so meine Interpretation). Und es ist ein Film der grausam sein kann, man denke an die Szene in der Jack seinen Bruder in den Finger schießt.
An Erzählung, Kammeraarbeit (wie immer genial: Emmanuel Lubetski), Soundtrack (auch wie immer genial: Alexandre Despalt), dem brillianten Voice-Over, den Schauspielern, dem Schnitt, der Bildgestaltung... Es gibt hier einfach nichts zu meckern (außer vielleicht die etwas dämliche Dinosaurier-Szene, die hätte es nicht gebraucht). Tree of Life bricht mit allen Erwartungen und ist wohl das innovativste und schönste was das Kino in den letzten Jahren hervorgebracht hat.

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DerDude_

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Auf den Punkt. Ein Meisterwerk von einem Film !


Helmholtz

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Ohne Zweifel.


julia.capulet123

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Bewertung5.0Geht so

Am liebsten würde ich diesem film 0 punkte geben weil er sooooo langweilig ist, aber dass kann ich nicht dafür ist er zu gut umgesetzt.
ich finde aber trotzdem nicht das er zu empfehlen ist.

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littledrummerboy01

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Bewertung4.0Uninteressant

Das war es jetzt also, Malicks "bahnbrechendes, das Kino revolutionierendes Meisterwerk". Hm. Also so schlimm wie bei "The Thin Red Line", den ich wirklich nur zu Ende geschaut hab, um darüber allen Frust ablassen zu können, war's nicht. Ein Meisterwerk für mich aber auch nicht. Dass Malick schöne Bilder filmen kann, das wissen wir schon seit einer Weile. Aber leider auch, dass er nicht gerade der Größte ist im Geschichtenerzählen. Und hier scheint es dann teilweise als wolle er sich gleich ganz von der Geschichte frei machen, schafft es aber nicht. Irgendwie hängt hier eben doch alles zusammen, aber irgendwie will es keine Einheit bilden. Er zwingt schönste Bilder nebeneinander, unterlegt alles mit Musik, hat nur wenige Dialoge, dann ab und an wieder seinen Voice-Over Erzähler, aber auch nur mit kryptischen Sätzen. Und da will ich dann ab einem gewissen Punkt schon fragen: Was willst du eigentlich von mir, Terrence? Willst du mir was erzählen oder willst du mir was zeigen. Immer wieder habe ich beim anschauen das Gefühl, dass "The Tree of Life" Malicks "2001" werden sollte. Während Kubrick es in seinem Meisterwerk aber schafft, in der Leere des Alls und dem Tanz der Raumschiffe miteinander tief philosophische Fragen zu stellen und sich um den Kern von Existenz und Leben Gedanken zu machen, so kommt Malick hier aber ziemlich oberflächlich daher. Gerade die Monologe sind teilweise vor lauter Klischees schwer ertragbar. Und auch die Bildersprache: Mal ist Papi böse, mal ist wieder ganz lieb. Und das zeigen wir in den immer gleichen Szenen für eine gefühlte Unendlichkeit. Man sieht dabei dann auch richtig, wie sich Jessica Chastain ihre quasi nicht existente Rolle während des Spiels selbst überlegen muss. Und so verkommt der Film mit fortschreitender Laufzeit für mich immer mehr zum aufgepimpten Showreel eines sehr ambitionierten Kameramannes. Und Malick scheint die Arbeit des Regisseurs auch fast nur auf die Kamera zu reduzieren. Ob das nun visionär bzw. revolutionär im Kino ist, kann man diskutieren. Aber wenn Sean Penn in einem Interview zugeben muss, dass Malick nicht fähig war, ihm seinen Charakter oder die Geschichte schlüssig zu erklären und er während des ganzen Films eigentlich niemals hundertprozentig wusste, wen oder was er da eigentlich spielte, dann klingt das für mich nicht mehr wirklich nach Regie führen. Dabei ist der Gedanke, der wahrscheinlich hinter dem Film und der Geschichte gesteckt hat, gar nicht so uninteressant und hätte vielleicht wirklich zu einem großartigen Meisterwerk umgesetzt werden können, aber für mich ist "The Tree of Life" das nicht. Positiv formuliert scheitert der Film an seinen eigenen Ansprüchen. Malick versucht zu viel in seine Bilder zu packen und verliert den Zuschauer (oder zumindest mich) dabei zuerst emotional sehr schnell (der wow-Effekt der Bilder nutzt sich irgendwann ab) und dann irgendwann geht auch die Aufmerksamkeit flöten. Es scheint, wenn man sich ein bisschen mit dem Entstehungsprozess des Films beschäftigt und ihn unter diesem Aspekt betrachtet, alles so, als hätte Malick die Materie nie ganz durchdrungen. Es fehlt einfach an Konzept. Von daher bleiben nur die Bilder. Und leider muss ich auch da sagen, so relvolutionär sind sie nicht, denn es gibt so viele starke Referenzen zu "2001" im visuellen Stil, bzw. kaum eine Bildkomposition, die man nicht schon so ähnlich einmal bei Fellini gesehen hätte, dass die Bilder nach einer Weile auch nicht mehr alleine tragen. Außerdem geht Malick von Anfang an in die Vollen und kann nicht mehr steigern. So lässt mich der Film am Ende seltsam unberührt zurück, ich habe das Gefühl, dass ich begeistert sein sollte, aber es ist mir einfach egal, was ich gesehen habe. Von daher großen Respekt, das Experiment zu wagen, den Mut zu haben, einen nicht auf kommerzielle Weise gestalteten Film wie diesen produziert zu haben und ich kann den guten Willen dahinter überall sehen. Nur für mich ist das Experiment gescheitert. Aber wer weiß, was noch so kommt von ihm...

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sachsenkrieger

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Schöner Kommentar, auch wenn ich mittlerweile anders denke über den Film. Ging mir nämlich beim ersten Mal ebenso wie dir, ich war nicht amüsiert. Beim zweiten Mal habe ich dann einfach losgelassen, mich den Bildern und Fragen ohne Antworten gestellt und es hat funktioniert. Das Leben in all seinen unzähligen Facetten, ist und bleibt ein nicht enträtselbares Mysterium, das sehe ich mittlerweile als Essenz des Filmes an.


joachim.reinhardt.16

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Bewertung1.0Ärgerlich

Der Film nervt einfach nur unsäglich ! Öde Pseudo-Kunst-Kacke.

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TheBruceWayne

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Nur weil einem was nicht gefällt ist es "pseudo". Man du du musst ja echt unglaublich intelligent sein, wenn du uns arme Idioten so weit vorraus bist.


sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wann hat mein Herz dich das erste Mal gespürt? Wann hast du mich verlassen? Wann kommst du zurück? Warum nahmst du mir meine Hoffnung?

Warum schauen wir einen Film? Warum setzen wir uns abends nicht mit unseren Liebsten in den Garten, an den Strand, lauschen den Bäumen oder Wellen, schauen die Wolken und Sterne und bewundern den Untergang der Sonne? Warum bewerten und kommentieren wir Filme? Warum sehen keine zwei Menschen in dieser Welt den gleichen Film? Warum sind wir alle so gleich und doch so verschieden?

Wann schufen wir die Regeln? Wann erfanden wir Gott? Wann druckten wir den ersten Geldschein? Wann zogen wir die erste Grenze? Wann bauten wir die erste Mauer, den ersten Zaun? Wann ließen wir uns das erste Mal kaufen?

"So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung, dass diese Schönheit niemals enden wird. Die Schöpfung ist hier. Sie ist genau jetzt in Dir, ist es immer schon gewesen. Die Welt ist ein Wunder. Die Welt ist Magie. Die Welt ist Liebe. Und sie ist hier, jetzt." - Dankgebet der Irokesen

Wann verwandelte sich Liebe in Hass, wann Harmonie in Zorn? Wann endeten unsere Hoffnungen? Wann platzten unsere Träume? Wann verwandelte sich Herz in Verstand? Wann ließen wir unseren Willen brechen? Wann gaben wir es auf, zu kämpfen?

"Im Stamm der Lakota war jeder gern bereit, Kinder zu betreuen. Ein Kind gehörte nicht nur einer bestimmten Familie an, sondern der großen Gemeinschaft der Sippe - sobald es gehen konnte, war es im ganzen Lager daheim, denn jeder fühlte sich an sein Verwandter. Meine Mutter erzählte mir, dass ich als Kind oft von Zelt zu Zelt getragen wurde und sie mich an manchen Tagen nur hie und da zu Gesicht bekam. Niemals sprachen meine Eltern oder Verwandten ein unfreundliches Wort zu mir, und niemals schalten sie mich, wenn ich etwas falsches getan hatte. Ein Kind zu schlagen, war für einen Lakota eine unvorstellbare Grausamkeit." - Luther Standing Bear

Wann schlugst du das erste Mal jemanden? Wann hast du den Respekt verloren? Wann begannst du zu verachten? Wann gabst du die Regeln weiter, die du niemals lernen wolltest? Wann warfst du die Liebe davon? Wann bist du in deinem Inneren gestorben? Wann wurdest du zu einem Teil des Systems? Wann ließest du dich aus dem Paradies vertreiben?

JA, WANN WAR DIESER TAG, ALS WIR DAS PARADIES VERLIEßEN, DAS DAS GROßE GEHEIMNIS FÜR UNS BEREITET HAT?

Wann hörtest du auf, Fragen zu stellen? Wann glaubtest du, alle Antworten zu kennen, alle Weisheit zu besitzen? Wann glaubtest du, besser zu sein als andere? Wann wurdest du selbst zu Gott?

Auch ein Terence Malick hat nur Fragen, keine Antworten. Jeder Zuschauer stellt sich seine eigenen Fragen, macht sich seine eigenen Gedanken, sieht seine eigenen Bilder, hört seine eigene Musik und kommt letztendlich an den Punkt, an dem alle landen. Es gibt keine Antwort. Ich weiß, das ich nichts weiß. Das ist nicht die schlechteste Erkenntnis!

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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sachsenkrieger

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Schick mir den mal per Mail ;-D Den kriege ich nirgends, jedenfalls nicht HD-erträglich.


Andy Dufresne

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Ich hab den selber (noch) nicht :)


Kieke

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Bewertung5.5Geht so

eso-kitsch

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Lydia Huxley

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Bewertung7.0Sehenswert

In dem Baum des Lebens ist Jack (Sean Penn) nur ein Blatt im Wind an einem kleinen Ast. Er ist Architekt, wohnt in Houston. Doch die Geister der Vergangenheit haften an ihm. Er schaut zurück, hinunter, zu den Wurzeln, dort wo alles begann...

Die O'Briens sind eine gewöhnliche Familie. So gewöhnlich wie eine Familie im Texas der 50er nun mal war. Jack (hier Hunter McCracken) ist der älteste seiner drei Brüder. Sein Vater (Brad Pitt) ist ein strenger Pragmatiker, von dem Jack sich tyrannisiert fühlt. Seine Mutter (Jessica Chastain) dagegen gibt ihren Söhnen den Halt, den sie brauchen, erträgt in stiller Sanftmütigkeit ihren drakonischen Ehemann.
Aber in Jacks Augen flackert Aufmüpfigkeit auf. Man könnte es wohl einfach als Pubertät bezeichnen.

"Ich bin Jacks entflammtes Gefühl der Ablehnung.
Ich bin Jacks gebrochenes Herz.
Ich bin Jacks vollkommenes Defizit an Überraschungen.
Ich bin Jacks vergeudetes Leben."
(kleiner Fight Club-Insider ;))

Jack nimmt uns mit auf seine kleine Reise der Rebellion, auf seine Sinnsuche und schließlich auf seine Seelensuche.

Malick hat es hier wohl nicht auf einen Plot mit dramatischen Verstrickungen abgesehen, sondern hat über weite Strecken versucht, Gefühle in Bildern zu bannen, hat versucht, die Antworten auf die geflüsterten Fragen visuell zurückzuflüstern. Davon mal abgesehen, dass die Naturaufnahmen wirklich wunderschön sind und in gewisser Weise auch ihren Zweck bei mir erfüllt haben, hätte man sie dezent verkürzen können. Bei einer Gesamtlaufzeit von 2 und 'ner viertel Stunde wirkte diese religiös gesinnte Naturdokumentation teilweise recht ermüdend. Sie ist wohl auch als Schöpfungsgeschichte zu interpretieren, bei der ich mir gewünscht hätte, dass Malick den Part mit den Dinosauriern weggelassen hätte. Die waren wie eine >> Elliot Reid - Momentkiller! << (Scrubs-Insider ;)). Was bei mir größtenteils die Punkte rechtfertigt, ist die Familiengeschichte. Trotz eines fehlenden Plots haben mich die O'briens sehr interessiert, ein einfaches Familienschicksal, dem durch das Drumherum doch so viel Bedeutung eingeflößt wird. Zwischen Zwängen und Konventionen, Freude und Freiheit lässt Malick das Licht fließen, die Blätter in den Bäumen rascheln - ästhetisch, über alles erhaben, völlig romantisiert! Aber irgendwie unvollendet, irgendwie ziemlich oft ziemlich aufdringlich, irgendwie zu gewollt künstlerisch, irgendwie langatmig und irgendwie auch schön, ruhig, warm und hell - wie ein sonniger Tag auf einer Decke unterm Baum. In Verbindung mit Bach, Mozart und Gorecki ist es wie Monets Seerosen in bewegten Bildern.

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Lydia Huxley

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Also, ich trink' Ouzo! Was trinkst du so?^^


kobbi88

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Ich trink Bier, davon vier.
Und Rum dazu, nur dann ist Ruh


sven.etan.binkert

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Terrence Malick erklärt uns die Welt. Da kann man nur noch staunen. Aber wichtig ist eigentlich nicht, was er erzählt, sondern wie er es tut: Leidenschaftlich, exzentrisch und absolut fesselnd. Kameramagier Emmanuel Lubezki sorgt für die passenden Bilder. THE TREE OF LIFE ist schlicht und ergreifend überwältigend. Wenn auch, stellenweise, überwältigender Quatsch. Dennoch lohnt es sich, dieses einzigartige Kunstwerk anzunehmen. Und eben: Zu bestaunen.

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Drehmumdiebolzen

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vorgemerkt

"Es gibt selbstverständlich viele Probleme, die mit dem Leben zusammenhängen; von denen sind einige der bekanntesten: 'Warum wird der Mensch geboren?', 'Warum stirbt er?' und 'Warum verbringt er so viel von der Zeit dazwischen mit dem Tragen von Digitaluhren?' Einer Rasse hyperintelligenter, pandimensionaler Wesen (deren körperliches Äußeres in ihrem eigenen pandimensionalen Universum unserem nicht unähnlich ist) hing es vor vielen, vielen Millionen Jahren dermaßen zum Halse raus, sich ewig über den Sinn des Lebens rumzuzanken, was sie im übrigen bloß in ihrer Lieblingsbeschäftigung störte (dem Brockianischen Ultra-Kricket, einem höchst sonderbaren Spiel, bei dem man Leuten ohne ersichtlichen Grund plötzlich eins auf den Kopf gibt und wegrennt), dass sie beschlossen, sich auf ihre vier Buchstaben zu setzen und alle ihre Probleme ein für allemal zu lösen.
Und zu diesem Zweck bauten sie sich einen kolossalen Supercomputer, „Deep Thought“, der so wahnsinnig intelligent war, dass er, noch ehe seine Datenspeicher überhaupt miteinander verbunden waren, mit „Ich denke, also bin ich“ die ersten Kernsätze von sich gegeben hatte und schon dabei war, die Existenz des Schokoladenpuddings und der Einkommensteuer voneinander abzuleiten, bevor es jemandem gelang, ihn auszuschalten.
Er war so groß wie eine Kleinstadt."

(aus: Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis, Kapitel 25)

Terrence Malick ist wohl auch eine Maus.
Ein scheuer, pandimensionaler Nager, der alle paar Jahre aus seinem Loch in Waco, Texas gekrochen kommt und fieberhaft in den unendlichen Massen, Weiten, Tiefen der Computermatrix nach der einen Antwort sucht.
Eben nach der auf das Leben, das Universum und den ganzen Rest.

Weder gibt er eine Antwort auf die Frage, noch stellt er überhaupt innerhalb dieses überwältigend bildgewaltigen Opus Magnum auch nur ein einziges Mal jene Frage, denn diese Frage führt nur zu weiteren Fragen wie „Was ist der Mensch?“, „Was ist Schöpfung?“, Was ist Leben, was ist Tod?“ oder eben auch welche von der Sorte „Wer ist denn dieser Gott überhaupt eigentlich?“
„The Tree of Life“ ist sein schwelgerisches Schreiten auf zwei klar vorgezeichneten Wegen durchs Leben.
In Gedanken versunken und verlorener denn je buchstabiert Malick mit Hiobs Botschaft die „Big Bang Theory“ tränenreich von Alpha bis Omega durch und ergründet das Ende der Urzeit auf dem Grund von Douglas Trumbulls Milchschale.
Auf der Reise ins vergangene Ich, das hier alle Jack nennen, findet er nichts weiter vor als den autoritären Vater, der in der freien Wildbahn der „Badlands“ das geliebte Haustier erschießt und die Mutter, die Leben pflanzt und engelsgleich in der Gestalt von Jessica Chastain über dem Ursprung, dem Boden der Tatsachen schwebt.

Am Ende stößt Terrence Malick abseits der Familientragödie dann doch auf eine mögliche Antwort und sie ist mindestens ebenso absurd, unbefriedigend und enttäuschend wie nach 7 Millionen Jahren die ewige 42. Aber immerhin mit kürzerer Berechnungsdauer.
Wenn ein Sean Penn am Strand des eigenen, gequälten Unterbewusstseins womöglich den Himmel auf Erden betritt, erfährt, erlebt, dann ist dabei nichts verloren, aber auch nichts gewonnen. Weder die Erkenntnis von allem und jedem, noch ob Malick in seiner Freizeit vielleicht tatsächlich leidenschaftlich brockianisches Ultra-Kricket spielt.

So ist „The Tree of Life“ in seinem gigantischen, alles umfassenden Universal-Sammelsurium so viel und gleichzeitig doch so wenig.
Mehr "Alles und nichts" als "Alles oder Nichts".
Mehr Nichtsein als Sein.
Doch auch unendlich faszinierend in seinem perfekt durchkomponierten Bilderrausch.
Faszinierend nichtssagend, sozusagen.
Getragen von Brahms, von Mozart, von John Taveners geradezu magischem "Funeral Canticle" und den dezenten Zwischentönen Alexandre Desplats.
Stets mit dem Gedanken spielend, jene bedeutungsschwere Frage zu stellen, doch er scheint zu wissen, dass die richtige Antwort auf die richtige Frage nicht als das einzig Seeligmachende zur selben Zeit existieren kann.
Und der große Deep Thought wusste ja bekanntlich schon: „Ich habe eine Antwort, allerdings glaube ich nicht, dass sie euch gefallen wird.“

Aber keine Panik: Wenn der Baum groß ist, sind wir längst erwachsen.

“The answer to this is very simple. It was a joke. It had to be a number, an ordinary, smallish number, and I chose that one. Binary representations, base thirteen, Tibetan monks are all complete nonsense. I sat at my desk, stared into the garden and thought '42 will do'. I typed it out. End of story.”
(Douglas Adams)

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jacker

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Ist so! Außerdem ist das Ungewisse doch meist viel spannender, als die Erkenntnis :)
Deswegen fasse ich mir auch oft nur an den Kopf, wenn Leute bei Filmen wie 2001 (oder vor kurzem PROMETHEUS) ranten, die Filme würden ja keine Antworten liefern..


Lydia Huxley

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Dementsprechend müsste mein Leben verdammt spannend sein :D


PommesPapst

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Bewertung4.0Uninteressant

Auch wenn The Tree of Life künstlerisch bestimmt wertvoll ist, hab ichs trotzdem nicht ausgehalten, ihn bis zu Ende zu sehen, denn mir war irgendwann so langweilig, dass ich eh nicht mehr aufpassen konnte.

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ProsperDune

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Bewertung9.0Herausragend

Träumen Dinosaurier vom immer währenden Glück?

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ProsperDune

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Noch besser geht das aber hierbei: http://www.youtube.com/watch?v=ZOnF3Q6G8rU


Solveig

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Das ist auch sehr schön, ja.



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