Tropic Thunder - Kritik

US 2008 Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 18.09.2008

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    Dr.Hasenbein 08.02.2015, 14:03 Geändert 08.02.2015, 14:05

    Warum Ben Stiller immer wieder in mittelmäßigen und immer gleichen Durchschnittsloserkomödien (oder noch schlimmer in den langweiligen Museums Filmen) mitspielt kann ich wirklich nicht verstehen.
    Denn er ist immer dann am besten wenn er die Hauptrolle, Regie, Produktion und das Drehbuch in die eigenen Hände nimmt
    Wie schon in Zoolander der genial die Welt der Models aufs Korn genommen hat, macht er hier in "Tropic Thunder" auch alle wichtigen Jobs selber.
    Hier ist es gleich ganz Hollywood mit all seinen verrückten, verwöhnten und abgehobenen Stars die wirklich alle ihr Fett abbekommen.
    Und das geschieht mit einer solchen Detailverliebtheit dass jedem Filmfan beim gucken einer abgehen dürfte.
    Jede einzelne Szene spielt auf irgendwas oder auf irgendwen an und verulkt es mit einer ungeheuren Präzision und Hingabe.
    Dabei ist der Film so gut gemacht dass er sich vor seinen gro0en Vorbildern die er parodiert nicht verstecken muß.
    Hier wird nicht gekleckert, hier wird ganz klar geklotzt und so richtig auf die Kacke gehauen!
    Was man ganz besonders gleich in den ersten genialen fünfzehn Minuten zu sehen bekommt.
    Nach dieser turbolenten und actionlastigen Einleitung nimmt der Film zwar etwas das Fuß vom Gas, weiß aber trotzdem bis zum abgefahrenen und an die besten Kriegsfilme Hollywoods erinnerten Ende in jeder noch so kleinen Szene zu unterhaten.
    Insgesamt macht der Film natürlich Filmnerds wie mir die wirkich in jeder Einstellung etwas witziges entdecken was verarscht wird mehr Spaß als dem Gelegenheitskinogänger der den Sinn (oder Unsinn) hinter manchen Gags zwar erahnen kann (denn kompliziert gestrickt ist der Film ja nun nicht) aber eben nicht so richtig wissen dürfte auf was verschiedene Gags abzielen.
    Wie gesagt schafft es Stiller mit seinen Co Autoren Justin Theroux und Etan Cohen ganz Hollywood zu verarschen.
    Und das eben nicht plump und billig sondern mit einer absolut hochwertigen Produktion und einer tollen Kameraarbeit.
    Aber nicht nur deswegen hebt sich Tropic Thunder von anderen Verulkungskomödien ab,
    ein ebenso großer Faktor ist das große und geniale Starensemble bei dem sich keiner zu schade ist sich selber durch den Kakao zu ziehen.
    Neben Stiller der als Tugg Speedman die Actionhelden der 80er aufs Korn nimmt sind noch Robert Rowney Jr. (einfach nur genial als besessener Method Actor) , Jack Black, Matthew Mcconaughey, Nick Nolte, Bill Hader, Steve Googan, Jay Baruchel, Danny McBride und natürlich Tom Cruise als wunderbar schmieriger Produzent mit von der Partie.
    Ich liebe diesen Film! Auch nach dem x-ten mal!

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    • 8 .5

      Grandiose Komödie, die viele Hollywood-Klischees gekonnt parodiert und durch den Kakao zieht. Die Story wird rasant erzählt, bietet viele Querverweise auf bekannte Filme der parodierten Genres und liefert Stars im Sekundentakt, die sich selbst nie zu ernst nehmen. Allen voran natürlich Tom Cruise, der den Produzenten-Proll Les Grossman absolut göttlich spielt.
      Eine der wohl kreativsten Komödien, der letzten Jahre.

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      • 8
        expendable87 24.01.2015, 15:03 Geändert 24.01.2015, 15:36

        ein genial zusammengewürfelter und bewusst stumpfsinniger 'film in einem film' von und mit panda-killer Stiller...ein großer fan bin ich weiß gott nicht von ihm und auch mit dem großteil des restlichen casts kann ich mich für gewöhnlich nur wenig begeistern...für 'tropic thunder' oder besser gesagt 'tropic blunder' jedoch, könnte die mit 'fruchtdrops' zugedröhnte besetzung wohl kaum besser sein!
        ein haufen unfähige, ahnungslose und mit fake-knarren bewaffnete schauspieler fliegen anlässlich der rettung ihres kostspieligen kriegsfilmes in den dschungel südostasiens, um dort so authentisch wie nur möglich weiter krieg zu spielen, kaum da angekommen stoßen sie auch schon auf (leider echten) feindkontakt...der gefährliche clan fackelt nicht lange und nimmt die mutmaßlichen drogenfahnder unter beschuss...diese aber verteidigen sich todesmutig und kampfeslustig mit ihren platzpatronen :D ...klingt lustig, Ist Lustig!!!
        ...doch ist es dancer Cruise der in dieser verrückt-spaßigen und bombigen action-komödie als sieger hervorgeht und mit seiner obercoolen art dem zwerchfell des zusehers den rest gibt!
        und was lernt der star aus diesem film? spiele niemals...einen vollbehinderten! ^^

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        • 5

          "Never go full retard."

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          • 5

            Trotz etlichen Ansätzen, die ich zum Brüllen finde sind die meisten Dialoge und Handlungsverläufe langweilig, bis der Film am Ende komplett nachgibt. Verschenktes Potenzial, Schade!

            • 7
              RolfMuller 03.12.2014, 16:34 Geändert 03.12.2014, 16:34

              Bereits zum zweiten Mal gesehen und immer noch lustig! Die Idee eine Horde Schauspieler unfreiwillig in den Krieg zu schicken ist toll. Und es gibt auch einiges zu belachen. Schon die Trailer zu Beginn sind zum Weghauen! Was hier an Stars aufgefahren wird ist bemerkenswert. Die machen ihren Job auch mit voller Spielfreude und verkörpern ihre für eine Komödie klasse geschriebenen Karikaturen auch klasse. Herausheben muss man dabei vorallem Robert Downey Jr. (ob dafür jetzt gleich der Oscar überreicht werden musste, nun ja Ansichtssache) und Tom Cruise. Da fällt es einen echt schwer diesen Typen nicht zu lieben. Zum Totlachen wie er hier seinen fettigen behaarten Hintern schwingt und sinnlos ausrastet. Das klingt jetzt alles nach ner Super-Duper-Komödie. Das ist Sie leider nicht ganz. Da zündet hier einiges an C4 einfach besser als manche Gags. Und in der Mitte des Films bekommt er auch einen ziemlichen Hänger. Simple Jack ging mir zum Beispiel die meiste Zeit eigentlich nur auf den Zeiger. Da war der Film kurzzeitig eher nervig als lustig. Zum Glück aber ließ der nächste lustige Auftritt von Downey Jr. und Cruise nicht lange auf sich warten. Zum Schluss lässt sich eigentlich nur noch sagen: "Im Ernst, diesen Kommentar hätte auch ein eierloser Affe schreiben können!" ;)

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              • 9

                Tom Cruise gefaellt mir hier fast noch besser als in Top Gun und Cocktail zusammen. Mehr Boss zu sein geht einfach nicht.
                Aber auch sonst eine ziemlich runde Sache, die beteiligten machen ihr Ding ziemlich gut und ich fand Jack Black gar nicht so schlimm wie sonst.

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                • 7 .5

                  Ich bin eigentlich kein Komödien Fan, weil die meisten schlicht und einfach nicht lustig sind, aber Tropic Thunder hat mich von Anfang bis zum Ende sehr amüsiert und wird nicht langweilig.
                  Ben Stiller, Jack Black, Robert Downey Jr. und Tom Cruise sind super ausgewählt und überraschen positiv in ihren Rollen.
                  Der Film macht Spaß!

                  • 3

                    Der Film kommt einfach nicht in die Gänge. Er will eine Parodie für die Klischee - Überladenen Actionfime sein und stellt damit lediglich eine Klischeehafte Komödie dar.

                    Der Film verspricht mehr, als er halten konnte,

                    • 7

                      "Spiel niemals einen Vollbehinderten!"

                      • 8

                        Tom Cruise' beste Rolle. Mit Abstand!

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                        • 10

                          Geniale Parodie und Komödie zugleich. Alleine schon die falschen trailer die vor dem Film laufen sind exzellent gemacht und es geht danach ununterbrochen weiter mit dem veräppeln aller möglichen Hollywood Klischees, von den Primadonna Stars die hier von Jack Black, Robert Downey Jr. und Ben Stiller verkörpert werden, über verrückten Pyrotechnikern, zu Drogensucht, exzentrischen Regisseuren und vor letzendlich noch zur besten Karikatur eines Studiobosses jemals, dank Les Grossman, den man erst nach mehrmaligem Hinsehen als Tom Cruise erkennt. Es gibt noch jede Menge mehr Stars in Nebenrollen und bei Gastauftritten, die ich hier aber garnicht alle aufzählen will, dann macht das entdecken im Film selber mehr Spass. Empfehlenswert!

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                          • 3 .5

                            Ich fand Tropic Thunder nicht gut, aber auch nicht vollends schlecht. Die Gags haben mich nur teilweise überzeugt und der Rest war in meinen Augen eher mau. Kein Film in meinen Augen, den man sich öfter geben kann.

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                            • 9

                              Mit 'Tropic Thunder' hatte ich absolut keine Vorstellung, was da auf mich zukommen sollte und lediglich Robert Downey Jr. war der Impulsgeber dafür, ihn mir ohne jegliches Vorwissen in der Director's Cut-Fassung anzuschauen und verdammt noch mal hat er bei mir ins Schwarze getroffen!

                              Die Truppe bestehend aus mehr oder weniger erfolgreichen Schauspielern soll unter der Leitung eines wenig durchsetzungsfähigen Regisseurs einen Kriegsfilm-Epos in Vietnam drehen. Als die Dreharbeiten jedoch von ständigen Zwistigkeiten zwischen den Schauspielern und einem sich immer weiter aufblähenden Budget sabotiert werden, sieht sich die Leitung zu einem radikalen Schritt gezwungen: die Akteure in die Tiefen des vietnamesischen Dschungels zu verfrachten, versteckte Kameras anzubringen und sie dort selbstständig das Drehbuch nachspielen zu lassen, um die nötige Authentizität in das Werk zu bringen. Doch schon bald verschwimmen die wahrnehmbaren Grenzen zwischen echter Gefahr und der Wunderwelt des Films und ein jeder muss sich mit seiner Rolle etwas ernster auseinandersetzen, als es zunächst den Anschein machte.

                              'Tropic Thunder' ist eine absolute Knaller-Parodie, die alles persifliert, was sich ihr in den Weg stellt. Ob Kriegsfilme, das Auf und Ab des Schauspieler-Lebens oder die Systeme und Mechanismen hinter großen Hollywood-Produktionen - alles wird durch den Kakao gezogen und wer die Inhaltsbeschreibung oben gelesen hat, wird sich schon denken können, auf welche Art des Meta-Humors er sich einstellen muss. Alle, die selbstreferentiellen Humor etwa so lustig finden wie mit Bambusstöcken verdroschen zu werden, sollten den Film daher meiden und natürlich ist in der Art der Gags auch eine Menge "Hit or Miss"-Potenzial vorhanden, aber wenn sich in einem ernsthaften Dialog darüber unterhalten wird, inwieweit man Menschen mit Behinderungen verkörpern darf, ohne die Grenze des Oscar-Köders zu überschreiten, dann finde ich das auf seine Art einfach nur clever und lustig! Dazu ein kleines Löffelchen Vulgarität und ein zugegebenermaßen nicht ganz so kleines Löffelchen politischer Unkorrektheit und fertig ist die Suppe, die mir so gut geschmeckt hat, dass ich sofort nach einem Nachschlag verlangt habe - und selbst beim zweiten Durchgang direkt hintereinander lag ich immer noch am Boden!

                              Was den Film aber dermaßen in die Höhe katapultieren lässt, sind die Darsteller und hier muss ich aufpassen, nicht selbst völlig im Sumpf der Meta-Ebene stecken zu bleiben, denn ich meine sowohl die Truppe rund um Ben Stiller, als auch die Schauspieler, die eben... nun ja von der Truppe rund um Ben Stiller verkörpert werden. Um sie herum wird auf beeindruckende Weise ein eigener Mikrokosmos gesponnen, der sie und ihre bisherigen Werke absolut pointiert dem Zuschauer vorstellt, welcher sofort versteht, was er von dieser Gruppe an Akteuren zu erwarten hat. Allein die ersten 15 Minuten, die ich hier gar nicht detailliert verraten möchte, gehörten zu dem lustigsten und einer Komödie dienlichsten, was ich bisher erlebt habe.
                              Genau diese Art des Schauspielens ist es aber auch, die den Film davor bewahrt, in eine totale, unüberschaubare Klamauk-Kiste abgleiten zu lassen, denn dadurch dass die im Film dargestellten Schauspieler ihre Rollen ernst nehmen, nimmt sich auch der Film auf seine Art ernst, ohne sich jedoch jemals ernst zu nehmen. Dieser Satz mag zunächst keinen Sinn ergeben und es ist auf dem Papier schon fast ein sehr verschachtelt zu erklärendes Konstrukt, in dem Film geht alles jedoch sehr locker von der Bühne und das Kunststück gelingt! Besondere Erwähnung muss hier definitiv noch mal Robert Downey Jr. finden: ein weißer, amerikanischer Schauspieler, der die Rolle eines australischen Schauspielers übernimmt, der die Rolle eines schwarzen Kriegshelden spielt.

                              Wer allein beim Lesen dieses Satzes schon innerlich aufstöhnt und als ersten Impuls verspürt, einen friedlichen Gitarren-Song über die Vorzüge der politischen Korrektheit in C-Dur komponieren zu müssen, lässt tunlichst die Finger vom Film, alle anderen geben ihm eine Chance! Ja, er mag sicherlich die eine oder andere Länge haben und nicht jeder Gag zündet mit der gleichen Intensität, aber trotzdem gehört für 'Tropic Thunder' zu den besten Komödien der letzten Jahre!

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                              • 10

                                Knaller Action Komödie, super lustige Parodie auf alle möglichen Kriegsfilme. Einige wirklich witzige Ideen, ein Film der einfach nur Spass macht und den man sich bestimmt nach einem Jahr mal wieder anschauen kann und dann neue Gags entdeckt, die einem beim ersten mal schauen verborgen geblieben sind. ''Man weiss ja was die Academy darüber denkt'' lol

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                                • 8 .5

                                  Für mich eine der besten Satiren der letzten 10 Jahre. Am genialsten finde ich ja Tom Cruise in diesem Film

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                                  • 4 .5

                                    Es ist traurig mit anzusehen wie Ben Stiller hier sich und die anderen großen Stars und Pandas sinnlos verpulvert.
                                    Ich bin enttäuscht denn von TT hätte ich mehr erwartet.

                                    • 3

                                      Ich musste mir diesen Film damals zusammen mit einem Kumpel ansehen. Er fand ihn komisch und irrsinnig witzig, ich habe den ganzen Film über den Witz gesucht und nicht gefunden...

                                      • 9 .5

                                        vulgäre(?) und mit Kraftausdrücken gespickte Klassekomödie,
                                        die hochgradig unterhält
                                        SPOILER(?): Der (Gast)auftritt von Tom Cruise ist brillant

                                        • 5

                                          Zum einmal anschauen reichts.

                                          • 6

                                            Starbesetzte Gag-Parade mit einigen richtig gelungenen Brüllern, allerdings auch mit zwischenzeitigem Leerlauf. Wirklich schade, dass der Film das anfängliche Tempo nicht halten kann, ansonsten hätte dies ein Film so ganz nach meinem Geschmack werden können. Daher kann ich mir auch nur schwer vorstellen, dass der 17 Minuten längere Director's Cut die unbedingt bessere Wahl sein dürfte.

                                            Tom Cruise überzeugt in dieser für ihn doch eher völlig untypischen Rolle, zu meiner Verwunderung, auf ganzer Linie - der Gute sollte sich häufiger mal in diesem Genre austoben! Bei der Gelegenheit seien natürlich auch Ben Stiller, der zudem Regie führte, Robert Downey jr., Jack Black, Matthew McConaughey und vor allem Nick Nolte erwähnt - ist schon eine verdammt gute Truppe am Start!

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                                            • 1

                                              Ich lasse es einfach mal nicht als einen Tom Cruise Film durchgehen, aber wenn hat der Film dadurch diesen 1. Punkt verdient.

                                              Der Film ist an sonsten nur dumm und langweilig und vorallem ALBERN. Und sowas kann ich garnicht ab wenn die schwelle von lustig zu albern überschritten wird. Denn genau das entscheidet ob ein Film gut ist oder eben sau schlecht.

                                              • 2

                                                Der Film erinnert daran, dass die USA mehr unschuldige Menschen umgebracht haben, als alle Diktatoren dieser Welt zusammengenommen.

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                                                  schon nach 5 min. fang ich wieder derbe an zu lachen....der sreifen ist ne granate-action und derber humor ob drogen-behinderungen oder mord! alles wird verarscht

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                                                    Ich habe absolut keine Ahnung ob es jetzt Stiller war, der mir nicht gefallen hat. Ob es doch Jack Black war, den ich sowieso nicht ausstehen kann oder ob es der komplette Film war, der mir absolut nicht zugesagt hatte. Ich weiß es absolut nicht!