Von allen mir bekannten Schauspielern, ist Ben Stiller vermutlich der Umtriebigste. Er ist in ca. 100 Film- und Fernsehrollen zu sehen und es kommt laufend etwas Neues dazu. In diesem Fall hat Stiller aber nicht nur eine der Hauptrollen inne, sondern steht auch hinter der Kamera und ist zum Teil für das Drehbuch verantwortlich. Die Idee hatte er nach eigener Aussage bei den Dreharbeiten von Steven Spielbergs „Das Reich der Sonne“, der Ende 1987 in die Kinos kam.
Das Schlimmste was man einer Satire vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass sie zu harmlos ist. Jedoch kann in einer schwachen Satire immer noch eine gute Komödie stecken. Die Betonung liegt auf "kann", denn "Tropic Thunder" versagt bei beiden Disziplinen kläglich. Für eine Satire ist der Anspruch des Films einfach zu weit unten, und ein bisschen "Böser Studioboss - böse Industrie" ist heutzutage keineswegs mehr scharfzüngig, sondern ungefähr so kreativ und gewagt wie Witze über George Bush oder Edmund-Stoiber-Parodien. Und daran ändert auch der achso selbstironische und supi-dupi-tolle Auftritt von Cruise in einem Fatsuit nichts, ist die ganze Rolle doch so sinnbefreit wie ein Referat über Quantenphysik an der Rütli-Schule. Nun gut: Satire habe ich von Comedy-Leichtmatrosen Stiller ja auch nicht ernsthaft erwartet, so sehr ich es mir auch gewünscht hätte. Lassen wir den Satire-Anspruch also weg und konzentrieren uns auf das Komödiantische…
Das Schlimmste was man einer Satire vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass sie zu harmlos ist. Jedoch kann in einer schwachen Satire immer noch eine gute Komödie stecken. Die Betonung liegt auf "kann", denn "Tropic Thunder" versagt bei beiden Disziplinen kläglich.
Für eine Satire ist der Anspruch des Films einfach zu weit unten, und ein bisschen "Böser Studioboss - böse Industrie" ist heutzutage keineswegs mehr scharfzüngig, sondern ungefähr so kreativ und gewagt wie Witze über George Bush oder Edmund-Stoiber-Parodien. Und daran ändert auch der achso selbstironische und supi-dupi-tolle Auftritt von Cruise in einem Fatsuit nichts, ist die ganze Rolle doch so sinnbefreit wie ein Referat über Quantenphysik an der Rütli-Schule.
Nun gut: Satire habe ich von Comedy-Leichtmatrosen Stiller ja auch nicht ernsthaft erwartet, so sehr ich es mir auch gewünscht hätte. Lassen wir den Satire-Anspruch also weg und konzentrieren uns auf das Komödiantische - am Ende dieser Betrachtung steht allerdings ein ähnlich ernüchterndes Fazit: Für eine Komödie ist er schlicht und einfach zu unlustig. Ein paar Slapstick-Gags, dumme Sprüche und Kalauer können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Handlung als Ganzes einfach nicht viel mehr als 30 Minuten hergibt und deshalb eher routiniert und lustlos mit den Anspielungen auf die bekanntesten Szenen des Genres aufgefüllt wird, damit sich wenigstens ein paar BILD-Cineasten beim Wiedererkennen ordentlich auf die Schulter klopfen können. Die "Hot Shots"-Filme waren da in vielerlei Hinsicht ehrlicher, standen sie doch ganz offen zu ihrer Debilität und dem fehlenden Subtext und sind somit um Längen komischer als Stillers wannabe-Filmchen.
Ärgerlich ist zudem die fehlende Zielgruppenorientierung - humoristisch peilt man mit seinen lahmen Drogen-Sprüchen und ähnlichen Nonsense eigentlich eher das Spektrum der Jungs zwischen 12 und 16 an - dem steht jedoch die 16er-Freigabe entgegen, die wegen eines - für solch Narrenposse - unverständlich hohen Gewaltgrades auch mehr als gerechtfertigt ist.
Eigentlich ist es schade, dass der Film soviel falsch macht, denn das moralisch sehr flexible Genre der Kriegs- bzw. Antikriegsfilme und dessen öffentlichen Wahrnehmung wäre lange überfällig für eine ordentliche satirische Aufbereitung - dabei versagt der Film aber bis auf wenige Ausnahmen leider vollständig.
Ganz neutral gesagt: Ich frage mich bei dir ob du in der Lage bist, einen Film ganz unanalytisch zu schauen und zu genießen. Viele Filme, die handwerkliche Schwachstellen oder fehlendes Erreichen scheinbar intendierter Ansprüche aufweisen funktionieren in ihrer Rolle als Unterhaltungsmedium dank ihrer geschlossenen, in sich funktionierenden Systematik dennoch erstaunlich gut. Ich spreche da neben Tropic Thunder auch von solchen Exemplaren wie Lebowski, denen du mit deiner - respektvoll gesagt - intelligenten und kohärenten, aber teils viel zu beschränkten Betrachtungs- und Argumentationsweise jedwedes Potential absprichst. Ist das ein Hobby von dir? ;)
Ich finde diese Debatte ja ein bisschen langeweilig, weil sie schon zu oft hier ausgetragen wurde.
Texte zu verschiedenen Filmen miteinander zu vergleichen scheitert meist schon daran, dass die Kritikpunkte andere sind: Ich habe bei LEBOWSKI überhaupt nicht darüber diskutiert, ob der Film in seiner Anspruchssystematik nun funktionieren kann oder nicht, sondern meinen Unmut über den dortigen anstrengenden Dozentengestus geäußert, der sich für scheinbar sehr gewitzt hält - insofern ist gerade diese Wertung wesentlich mehr von subjektiven, als von analytischen Erwägungen geprägt.
TROPIC THUNDER ist einfach schlecht, weil er ganz offensichtlich an Ansprüchen scheitert, die er sich selbst stellt. Der Film ist nicht nur wegen seines versuchten Zynismus, seinen Persiflagen und dem scheinbar entlarvenden Herausarbeiten von Genremustern und gesellschaftlichen Mechanismen nun einmal deutlich näher am Grundgerüst der Satire, als an dem der Nonsense-Komödie - also messe ich ihn auch daran. Dass er an all diesen Vorhaben letztlich mit Pauken und Trompeten scheitert, macht den Film für mich uninteressant und sogar ganz objektiv einfach unterdurchschnittlich.
"Unterhaltungsmedium" indentiert für mich eine fehlende Wertschätzung gegenüber dem Medium, weil es versucht, einen Qualitätsmaßstab außerhalb künstlerischer Kriterien zu installieren: Vieles kann unterhaltsam sein, und ist trotzdem nicht gut - das trifft auf Trash-Produktionen ebenso zu wie auf seichte Chartmusik oder Fastfood.
Und ganz ehrlich: Warum soll ich versuchen, mir irgendeinen Film mit Argumentationsmustern a la "Popcorn-Kino" zurecht basteln, wenn es stapelweise Werke gibt, die auf so viel mehr Ebenen funktionieren, als nur nach dem Maßstab "Ich bin dabei immerhin nicht eingeschlafen"?
Ich will Filme überhaupt nicht unanalytisch schauen, viele meiner Lieblingsfilme sind erst durch aufmerksames Beobachten und entsprechende Subtext-Analysen zu meinen Lieblingsfilmen geworden...
Tropic Thunder is subtiler im Humor als beispielsweise "Hot Shots". Hier ist mehr das Filmbusiness, Schauspieler mit ihren Marotten, Method Acting, über Leichen gehende Produzenten etc. im Visir. Etwas mehr Gags hätten es allerdings sein dürfen.
Der Film selber hat tatsächlich wieder dasselbe Problem wie alle Stillers/Ferrels/Sandlers und was weiß ich. Die Jungs müssen sich an ihre Drehbücher einfach noch ein Jahr ransetzen. Das Timing stimmt nicht, es gibt zu wenig Gags, das Potenzial wird nicht ausgereizt. Stiller will mit TROPIC THUNDER das für Hollywood sein, was er mit ZOOLANDER für die Modebranche geschafft hat. Aber das hat er nicht hingekriegt.
Obwohl erstaunlich schwachbrüstig in Sachen Gags, kann der Film dennoch glänzen, und zwar mit seinen Schauspielern: Alle sind gut, besonders McConaughey, aber grandios sind Downey und natürlich der unglaubliche Cruise (hat den WIRKLICH irgendwer nicht erkannt?).
"Tropic Thunder" möchte als die ursprünglich geplante Hollywood-Persiflage nicht so richtig zünden. Dafür kommen die Gags zu sehr am Fließband, ist man zu sehr bemüht, in jeder Szene den vorherigen Humor zu übertreffen. Das geht halt öfters daneben als dass es funktioniert. Wirklich rüber kommt die Kritik an Hollywood eigentlich nur dann, wenn sich Cruise und McConaughey austoben dürfen. Der Rest der Truppe (mit Ausnahmen) schauspielert zwar nicht schlecht, dem eigentlich Ziel des Films jedoch nicht angemessen. Als reine Komödie dagegen funktioniert Tropic Thunders bestens. Wer einfach nur auf der Suche nach einem (mitunter etwas flachem) Gag-Feuerwerk ist, wer einfach mal einen Abend lang (durchaus auch politisch ein bisschen inkorrekt) lachen möchte, ist mit dem Film bestens bedient.
Wer den Inbegriff von Ironie sucht, wird in „Tropic Thunder“ fündig. An allen Ecken und Enden lassen sich bissige Anspielungen und augenzwinkernde Verweise auf Hollywood und sein Prominententum finden, und das mit lobenswertem Aufwand. Wer diese irre Komödie auch nur eine Minute ernst nimmt und sich nicht beömmelt, hat sie nicht verstanden, denn die extrem albernen Gags dienen keinem Selbstzweck. [...]
Nach dem fulminanten Auftakt fängt der Film mit dem Aussetzen des infernalischen Trios ein bisschen vor sich hin zu dümpeln. Während Jack Black mal wieder nur sich selbst spielt, wird auch die anfangs noch witzige Darstellung von Ben Steller als Volldepp Speedman bald etwas eintönig. Zu sehr erinnert diese Rolle an Zoolander. Der homophobe Rapper Alpa Chino (Brandon T. Jackson) und der grünschnäbelige Newcomer Kevin Sandusky (Jay Baruchel), die ebenfalls mit von der Partie sind, sind bestenfalls schmückendes Beiwerk und überzeugen nicht wirklich als eigenständige Figuren. Auch der Humor sinkt etwas zu oft im Niveau auf das Level von Furz- und Ekelgags. Zum Glück gibt es da ja noch Robert Downey Jr...
Es ist seine erste Arbeit hinter der Kamera seit "Zoolander". Weil sieben Jahre nach den bizarr-schrägen Begebenheiten ums männliche Supermodel Derek ganz offensichtlich Nachholbedarf besteht, dreht Ben Stiller gleich einen Film im Film: "Tropic Thunder". Als die Produzenten wegen explodierender Kosten auf Abbruch pochen, beschließt Regisseur Cockburn (Steve Coogan), seine Schauspieler samt versteckter Kamera im Dschungel auszusetzen, um das Kriegsmovie zu Ende zu bringen. Bis eine Bande Drogenschmuggler scharf schießt. Treffer fängt sich dabei so ziemlich alles, was in der Traumfabrik Rang und Namen hat.
Alles in allem ist zu konstatieren, dass „Tropic Thunder“ eine wirklich gelungene Satire darstellt, die über ihre gesamte Spielzeit zu überzeugen weiß. Das es nicht zum ganz großen Wurf reicht, liegt an den Faktoren, die im Vorigen angesprochen worden sind. Dazu hätte es eben von Allem eines etwas größeren Nachschlags bedurft. Mehr Witz, mehr Satire, dichtere Handlung und mehr Balance zwischen den Protagonisten wären ohne Zweifel von Vorteil gewesen.
[...] Zugegeben: an vielen Stellen ist der Humor heftigst unter der Gürtellinie. Allein in den ersten Minuten gibt es geschmacklose Furz-Witzchen noch und nöcher. Und trotzdem: „Tropic Thunder“ ist für mich die Komödie des Jahres, denn so gelacht wie bei diesem Film habe ich lange Zeit nicht mehr. [...]
Es war alles bis ins kleinste Detail perfekt durchgeplant. Für seine Hollywood-Persiflage Tropic Thunder engagierte Ben Stiller mit Robert Downey Jr., Jack Black & Co. eine ganze Armada an Superstars, in deren Fahrtwind von Iron Man und Kung Fu Panda zumindest geldtechnisch nichts schief laufen konnte . Dazu schneiderte er ihnen die groteskesten Alter Egos auf den Leib und erzeugte mit Fake-Trailern á la Grindhouse und geschicktem Marketing eine perfekte Basis für einen Film-im-Film. Mit Etan Cohen (nicht Ethan Coen) und Justin Theroux holte er sich zusätzlich 2 Drehbuchautoren ins Boot, mit denen er seine Vorstellungen perfekt umsetzen wollte. Seitenhiebe auf die Filmwelt, hochkarätige Witze - für alles sollte gesorgt sein. Aus diesem Grund nahm Stiller 7 Jahre nach Zoolander auch wieder selbst Platz auf dem Regiestuhl. Summa summarum vielleicht etwas zu viel Arbeit für den 43-jährigen, denn eines ist klar: aus den starken und interessanten Zutaten ist letztendlich leider nur ein mittelmäßiger Film geworden.
Mit viel Humor und überdrehten Einfällen nimmt Ben Stiller in seiner neusten Regiearbeit seine Kollegen aus dem Filmgeschäft auf die Schippe. Eine politisch völlig unkorrekte Farce ein origineller und komischer Feldversuch, der eine aufgesetzte Truppe von Selbstdarstellern im Dschungel und Feuerhagel zusammenschweißt. Mit einer illustren Starbesetzung und geadelt durch Cameo-Auftritte von Jon Voight, Tom Cruise, Tobey Maguire und Matthew McConaughey. Eine großangelegte Hollywoodkarikatur voll Action, Herz und ordentlich Augenzwinkern. Ben Stillers beste Regiearbeit bisher...
Schon allein der Vorspann ist klasse. Sogar die Vorschau vor dem Vorspann ist klasse. Allein deswegen lohnt sich das Geld und wenn man sich dann inmitten der Einleitung zu Tropic Thunder befindet – indem man sich inmitten der Einleitung zu Tropic Thunder befindet – weiß man, dass sich das Eintrittsgeld gelohnt hat.
Stillers Markenzeichen bleibt die knuddelige Bösartigkeit. Er teilt garstig aus und zeigt die Verlogenheit, den Zynismus und die Egomanie des Business, macht es dabei aber so liebenswert, dass es schwerfällt die Figuren wirklich zu hassen. Er ist kein Robert Altman, bei dem hinter den Bildern wirklicher Hass, Verachtung und Zorn steht, er weiß das er selbst zu diesem Geschäft gehört und macht sich so darüber lustig, das auch seine Opfer noch lachen können. Dazu gehört dann auch, dass man zwar zeigt wie ein Kind von der Brücke geworfen wird, aber im nächsten Bild versichert, dass es überlebt hat und nicht verletzt ist. Soviel Zugeständnis an den Mainstream gibt es dann doch. Das schadet dem Unterhaltungswert dieses rundum spaßigen Films überhaupt nicht, macht ihn jedoch etwas harmloser als er sein könnte.
Alles in allem, sind das aber nur kleinen Kritikpunkte, denn das Positive überwiegt in diesem Fall eindeutig und viele kleine, lakonische Gags wissen gut zu gefallen und zu unterhalten. Tropic Thunder ist vielleicht eine zu brave Satire, aber eine bissige Komödie, die neben einer klasse Besetzung, auch viele technische Meriten vorweisen kann.
Ja, es ist ein geschmackloser Film, eine böse Parodie auf alle großen Vietnamfilme und noch mehr eine Parodie des Hollywoodbetriebs, eklig, laut, manchmal subtil und immer wieder brechend komisch. Ein Regisseur, der im Dschungel die Kontrolle über sein Millionenbudget und seine Stars verliert, Schauspieler, die zwischen Ego-Trip, Karriere-Ende und Drogentrip wanken … Besonderer Hingucker: der Cameo-Auftritt von Tobey Maguire. (Mehr im Podcast)
Allein die herrlich abwegige Idee, den Amerikaner Robert Downey Jr. einen australischen Schauspieler spielen zu lassen, der einen farbigen Soldaten spielt, verdient den größten Respekt. Doch Ben Stiller hat selbst die kleinste Nebenrolle mit wunderbaren Darstellern besetzt, die ohne Rücksicht auf Verluste chargieren. Nick Nolte als durchgedrehter Vietnamveteran, Matthew McConaughey als Schauspielagent mit Dauerwelle und vor allen Dingen Tom Cruise als fetter, tyrannischer und unentwegt fluchender Filmproduzent.
Neben vielen bissigen Pointen und Zuspitzungen, die die ganze Verlogenheit und Heuchlerei des oberflächlichen Filmgeschäfts entlarven - da wird die Aussicht auf einen neuen Privat-Jet schnell zur echten Gewissensentscheidung, wenn man dafür seinen besten Freund fallen lassen muß -, spart der Film nicht an Klamauk im Stil der alten Zucker-Abrahams-Zucker-Klamotten.
Das Story-Konstrukt, das sich Stiller mit seinen zwei Drehbuch-Mitschreibern Etan Cohen und Justin Theroux ausgedacht hat, ist natürlich denkbar absurd. Doch "Tropic Thunder" hantiert clever mit den Film-Film-Metaebenen und hat dabei einen Humor, der vor allem so ist, wie man ihn von Stiller erwartet: ein rüder Hau-Ruck-Humor. Der bietet die typischen Geschmacklosigkeiten und treffsichere Filmparodien auf "Apocalypse Now" (1979) und andere Vietnamfilmklassiker und funktioniert aber auch bestens als sehr, sehr gnadenlose Hollywood-Satire.
Extrem heftig und zynisch zieht „Tropic Thunder“ das Kriegs-Genre durch den blutigen Kakao - eine verdiente Retourkutsche. Weil einige Karrieren kräftig knicken und Millionen für Effekte in Rauch aufgingen, überredet der Buchautor (ein wahnsinniger Nick Nolte als Mini Vanilli der Patrioten-Autoren) den hilflosen Regisseur, den Set zu verlassen und fünf Schauspieler mitten im Dschungel auszusetzen. Nach einer schmissigen Rede zum besten Kriegsfilm aller Zeiten landet der erst Schritt dort auf einer Tretmine. Die Schauspieler halten alles für inszeniert und gehen so ahnungslos mit den Leichenteilen um, dass sie von nun an per Buschtrommel als furchtlose Helden gelten. Das aufgesetzte Kampf-Geschrei lockt direkt Drogengangster an und der Dschungel-Trip wird zum richtigen Abenteuer - auch wenn die Hollywood-Helden das nicht raffen.
Dass das System Hollywood hin und wieder auf den Arm genommen wird, liegt in der Natur der Sache. Neu ist aber, wenn man den Schauspielern, die einen Schauspieler verkörpern, virale Seiten und eine virale Filmografie verpasst. Willkommen im Web 2.0. Und für alle, die denken, sie seien im falschen Film: Ja, auch Fake Trailer, auf die man sich später auch im Film bezieht, gehören fest zu Tropic Thunder, der bereits im Vornherein für großes Aufregen sorgte. Irgendwie muss aber etwas falsch laufen, wenn diese drei bis vier Trailer zu Filmen, die es wohl nie geben wird, besser sind als der eigentliche Hauptfilm. Da versprach und Ben Stiller etwas komödientechnisch ganz Großes, und was bekommen wir? Eine Kriegsfilmparodie, die sich so viel vornimmt, aber nur so wenig erreicht. Wer hier erwartet, dass Stiller richtig leidenschaftlich in der Wunde Hollywood herumbohrt, der wird enttäuscht werden, denn Tropic Thunder bohrt - wenn überhaupt - nur an der Oberfläche, was ja eigentlich schon wieder der Kern Hollywoods ist. Jedenfalls reicht es noch lange nicht aus, wenn sich ein Haufen großer Stars, der sowieso schon im Komödienfach verankert sind, selbst auf den Arm nimmt.
Ben Stillers stargespickte Parodie auf die Allüren und Eitelkeiten im Blockbusterkino hat große, sehr komische Momente - und gelegentlich zu viel Leerlauf.
Der doppelte Fokus auf Krieg und Film liefert tonnenweise Material von «Apocalypse Now» über «Platoon» bis hin zu Filmen, in denen Schauspieler Behinderte spielen, um Preise zu gewinnen. Durch diese Mischung geht aber auch ein wenig die Gradlinigkeit verloren. Da zudem reichlich geballert und gesprengt wird, büsst der Film vor allem gegen Ende zusätzlich Schwung ein. Dennoch bietet «Tropic Thunder» ausreichend frech überspitzten Humor, der wunderbar unverschämt die seltsamen Eigenheiten der Filmindustrie verspottet.
Unausgewogen und unnötig eklig, schafft es Tropic Thunder dennoch genug wirklich gute Gags zu servieren, das es mir leicht fällt den Film zu empfehlen.
Sind die Karikaturen auf Schwarze und Behinderte beleidigend oder abwertend? Da das Ziel der Karikaturen nicht Schwarze, auch nicht Behinderte, sondern Schauspieler sind, die alles für eine Auszeichnung tun würden, denke ich nicht, dass dies zutrifft. (In diesem wirkt die Zeichnung asiatischer Drogenbarone wie ein Anachronismus aus Kriegsfilmen der 1940er Jahre).
Mit seinen sich ständig wiederholenden Szenen von Dschungelstolperei-Slapstick und Insider-Witzen ist Tropic Thunder eher eine Kritik des Hollywoodkinos als eine Hollywoodkomödie.
Tropic Thunder versteht Filme, versteht das System in dem diese hergestellt werden und versteht vor allem, was benötigt wird, um ein Publikum in brüllendes Gelächter ausbrechen zu lassen.
Tropic Thunder ist die Art von Sommerfilm, die reinkommt, die Leute zum Lachen bringt und dann auf Video verschwindet. Es war ein guter Sommer, für solche Filme.
Diese Actionfilmparodie wird das Publikum sicherlei entzweien. Sie ist nicht nur politisch inkorrekt, sondern stellt eine Schulbuchdefinition einer ungleichmäßigen Komödie dar. Es gibt ein paar richtig lustige Szenen, ein paar bleierne und andere, die nach dem Gießkannenprinzip funktionieren: humorvolle Satire durchmischt mit Grässlichkeiten. Trotzdem: Wenn der Film lustig ist, ist er total lustig.
Ein toller Film, mit super Hauptdarstellern, die sich so schön selbst ironisch darstellen. Der Film, der sich auch nicht ganz so ernst nimmt. Selbst Tom Cruise, der nicht meine Liebling unter den Schauspielern ist, macht einen tollen Auftritt. Und natürlich Robert Doweny Jr., der einen weißen, blonden Schauspieler spielt, der einen afroamerikanischen Schauspieler darstellt! Hervorragend! Ganz großes Kino!
Ben Stiller macht in seinen Filmen eher durch recht trashigen Humor auf sich aufmerksam (Voll auf die Nüsse, Starsky & Hutch, Der Appartement Schreck, Zoolander). Der Humor des Films darf also als durchaus heftig beschrieben werden. Aber der trockene Humor eines fantastischen Robert Downey Jr. und ein Tom Cruise der seine schauspielerisch, beste Leistung seit langem abliefert, machen den Film auf seine Weise sehenswert und unterhaltsam. Zu viel Tiefgang sollte man also nicht erwarten - aber wer schaut sich auch mit solch einer Geisteshaltung ein Ben-Stiller-Machwerk an, welcher sich einfach zu gerne zum Affen macht. Macht Spaß, wenn man sich drauf einlässt.
Zugegeben: Ich hab den Film vorhin mit einigen Bieren im Kopf und zusammen mit meinem Bruderfreund ( er LIEBT den Film und seit ewigen Zeiten wollte er das ich ihn auch endlich,mit ihm zusammen anschaue) gesichtet also bin ich vielleicht ein bissl arg positiv beeinflusst...
Aber:Ich fand ihn echt witzig!
Simple Jack (und das oberironische Gelaber das man keinen "komplett" Behinderten spielen dürfe) ,"ich spüre meine Beine nicht!Keine Sorge,die stecken in einer Pfütze", die Fake-Trailer,Robert Downey an sich,die Pandaslashaktion,die vielen Querverweise auf die Filmindustrie,Nolte als "Milli Vanilli des Patriotismus" und der "wer bin ich,wer bist du und sind wir nicht alle ein bißchen Apocalypes Now" Part haben mich echt lachen lassen.
Ich fand auch Cruise wirklich witzig,wobei ich ihn trotzdem einfach zu arg hasse um mich komplett von seiner "ich bin so cool und selbstironisch das ich euch den Les Grossman mache und mich von meinem (absolut berechtigtem) Image als geschniegeltes RIESENARSCHLOCH löse" Attitüde gefangen nehmen zu lassen.
Trotz diesen positiven Punkten (und der alkoholisch und freundschaftlich bedingten Grundsympathie) sind die Schwächen des Filmes einfach zu eklatant um sie zu übersehen:Der Film ist absolut unhomogen,er will viel,kann es aber nicht konsequent zu Ende führen,viele Charaktere sind reine Stichwortgeber und im Endeffekt ist er einfach viel zu lang.Die Grundidee läuft sich einfach recht schnell tot,das Potential wird zum Teil genutzt,die meiste Zeit aber einfach verschenkt.
Wegen den positiven Punkten und einfach weil es ein schöner Abend war bin ich aber geneigt tödliche 8 Punkte zu geben.
Verdient und gerechtfertigt wären auch 6 oder 6,5, das ist mir aber grad scheißegal :)
@:Seniorem: mehr sich selber spielen geht wohl kaum :)
@Rick:So isses :)
@:Ihre Herrliche:Was muss muss...Gestern und heute ist quasi mein Wochenende,ab morgen muss ich 8 Tage am Stück arbeiten..:(
Ich find Wochenende sind schon auch hart, auch wenn man nicht arbeiten muß, wie sang einmal der Herr Regner so so schön "er hielt seinen Platz an der Bar wie ein richtiger Held"
Bestimmt nicht jedermanns Humor, aber genau meiner. Hier werden alle Klischees der Filmindustrie auf die Schippe genommen, von Millionen schweren Stars, über unfähige Regisseure bis hin hin zum Unterschied von Sein und Schein. Der größte Pluspunkt geht hierbei an den Hauptdarsteller dessen Figur in einer noch nie da gewesenen selbst ironischen Weise gespielt wird. Ben Stiller der auch Drehbuch und Regie stemmt ist sich hier für nichts zu fein. Der restliche Cast steht in Sachen Skurrilität der Hauptfigur aber in nichts nach. Alles in allem eine sehr überspitzte absolut witzige Gesellschaftskritik die einige deutliche Spitzen in Richtung Filmindustrie vom Stapel lässt.
Einfach nur geil: Robert Downey jr. wie immer genial, Tom Cruise überzeugt als hässlicher, aggressiver Typ, Ben Stiller spielt auch ok, genau wie Jack Black.
Und auch sonst schafft es Stiller wieder viele bekannte Gesichter aauf die Leinwand zu zaubern
(außerdem Elijah Wood in der Rolle seines Lebens, länger kann ich ihn nicht aushalten (außer man erkennt ihn nicht wirklich wie in Sin City))
Parodie auf die Filmindustrie die mit viel Ironie und Sarkasmus überzeugen kann!
Wer sich nicht nur auf die seichten Gags konzentriert wird positiv überrascht sein.
Tropic Thunders Kritik an Militärfilmen und der Filmindustrie an sich ist womöglich schon der beste Punkt an ihm, denn wirklich spannend oder witzig ist er ansonsten nicht wirklich. Zu berechenbar und von sich überzeugt wirkt das Ganze konstruiert und die meisten Schauspieler wirken eher fad, sodass ich die Oscarnominierung von Downey Jr. in diesem Fall nicht wirklich nachvollziehen kann. Tom Cruises und Tobey Maguires Gastauftritte durften womöglich fast eher zum Schmunzeln verleiten, als Ben Stiller, Jack Black oder Jay Baruchel die einfach immer die gleichen Rollen zu spielen scheinen und auch in diesem Fall eigentlich nur Schaden. So baut sich nie wirklich Witz oder Sympathie auf, auch in den Momenten des Filmes, wo man sich vielleicht doch mal die ein oder andere gute Idee hat einfallen lassen. Letztlich wirkt Tropic Thunder nicht viel anders als die sonstigen flachen Komödchen, in denen besagter Cast viel zu häufig mitzuspielen scheint und selbst wenn man all diese Trottel dann vereint, scheinen sie in der Summe nicht besser zu werden.
Sehr sehenswerte Miltär Satire in der Filme wie Platoon und andere Kriegsfilme aufs Korn genommen werden.
Dabei werden dem Zuschauer ein Staressamble geboten, dass sichtlich Spaß beim Dreh hatte.
Dennoch bleiben die Figuren recht blass und es zünden längst nicht alle Gags.
Nicht mein Ding - wie schon oft angemerkt für ne echte Satire zu harmlos und Komödie na ja dafür nimmt sie sich selbst als "satirischer Blick hinter die Kulissen der Filmindustrie" zu ernst.
Und Stiller? Der spielt zum gefühlten 1000Mal die selbe Figur.
Hier hat der Trailer auch MAl wieder deutlich mehr versprochen.
aber es geht doch auch nicht um Stiller oder (doch eigentlich schon aber egal) Robert Downey jr. wie immer genial, Jack Black auch recht gut ( Tom Cruise auch richtig genial (das erste mal wo er einen hässlichen spielt) und mathew McCounauthy (oder wie auch immer er geschrieben wird) spielt auch nicht schlecht
dieser Film wird definitiv falsch verstanden - ich kann sonst die Stiller-Sandler-Schiene nicht ausstehen aber dieser Film, aufgewertet mit Black, Downey und Cruise ist einfach nur wahnsinnig komisch - überraschenderweise können die noch über sich selber lachen :D
Nach dem Abspann war mein erster Gedanke: "Wo war jetzt der Gefeierte Auftritt von Tom Cruise". Dann sah ich im Abspann:" Ach der war das. Das ist der selbe aus Mission Impossible?" Erst danach hätte ich wahrscheinlich auch über seine Rolle lachen können.
Zum Film selbst. Es beginnt recht viel versprechen mit viel Geblödel Trailern. Besonders Simple Jack fand ich einfach nur genial. Auch die Szenen am Set waren sehr cool. Aber die Mitte fand ich eher langweilig zu viel unlustiges Gerede was weder witzig noch klug daher kommt. Die Mitte ist voller Szenen die man sich hätte sparen können. Zwar teilweise lustig aber nur zum schmunzeln. Zu den Stars: Ben Stiller und Jack Black machen Beide ihre typische Show. Robert Downey Jr ist wie nicht anders zu erwarten am besten. Auch wenn ich die Oscarnominierung für übertrieben halte. Am besten sind die Szenen in denen Stiller immer noch denkt sie wären am drehen und das Ende sorgt wenigstens noch mal für pure Unterhaltung und parodiert schön die Oscarverleihung.
Fazit: Recht unterhaltsame Satire mit teilweise starken oder eher geschmacklosen Szenen aber spaß macht es nun mal, auch wenn die Mitte sich stark in die Länge zieht.
Tropic Thunder - Kritik
US 2008 Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 18.09.2008
Kritiken (27) — Film: Tropic Thunder
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschenVon allen mir bekannten Schauspielern, ist Ben Stiller vermutlich der Umtriebigste. Er ist in ca. 100 Film- und Fernsehrollen zu sehen und es kommt laufend etwas Neues dazu. In diesem Fall hat Stiller aber nicht nur eine der Hauptrollen inne, sondern steht auch hinter der Kamera und ist zum Teil für das Drehbuch verantwortlich. Die Idee hatte er nach eigener Aussage bei den Dreharbeiten von Steven Spielbergs „Das Reich der Sonne“, der Ende 1987 in die Kinos kam.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenDas Schlimmste was man einer Satire vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass sie zu harmlos ist. Jedoch kann in einer schwachen Satire immer noch eine gute Komödie stecken. Die Betonung liegt auf "kann", denn "Tropic Thunder" versagt bei beiden Disziplinen kläglich.
Für eine Satire ist der Anspruch des Films einfach zu weit unten, und ein bisschen "Böser Studioboss - böse Industrie" ist heutzutage keineswegs mehr scharfzüngig, sondern ungefähr so kreativ und gewagt wie Witze über George Bush oder Edmund-Stoiber-Parodien. Und daran ändert auch der achso selbstironische und supi-dupi-tolle Auftritt von Cruise in einem Fatsuit nichts, ist die ganze Rolle doch so sinnbefreit wie ein Referat über Quantenphysik an der Rütli-Schule.
Nun gut: Satire habe ich von Comedy-Leichtmatrosen Stiller ja auch nicht ernsthaft erwartet, so sehr ich es mir auch gewünscht hätte. Lassen wir den Satire-Anspruch also weg und konzentrieren uns auf das Komödiantische…
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
MxMushrooms 2011/02/23 22:36:47
Antwort löschenGanz neutral gesagt: Ich frage mich bei dir ob du in der Lage bist, einen Film ganz unanalytisch zu schauen und zu genießen. Viele Filme, die handwerkliche Schwachstellen oder fehlendes Erreichen scheinbar intendierter Ansprüche aufweisen funktionieren in ihrer Rolle als Unterhaltungsmedium dank ihrer geschlossenen, in sich funktionierenden Systematik dennoch erstaunlich gut. Ich spreche da neben Tropic Thunder auch von solchen Exemplaren wie Lebowski, denen du mit deiner - respektvoll gesagt - intelligenten und kohärenten, aber teils viel zu beschränkten Betrachtungs- und Argumentationsweise jedwedes Potential absprichst. Ist das ein Hobby von dir? ;)
Alle 3 Antworten zeigen
Hitmanski 2011/02/24 20:04:59
Antwort löschenIch finde diese Debatte ja ein bisschen langeweilig, weil sie schon zu oft hier ausgetragen wurde.
Texte zu verschiedenen Filmen miteinander zu vergleichen scheitert meist schon daran, dass die Kritikpunkte andere sind: Ich habe bei LEBOWSKI überhaupt nicht darüber diskutiert, ob der Film in seiner Anspruchssystematik nun funktionieren kann oder nicht, sondern meinen Unmut über den dortigen anstrengenden Dozentengestus geäußert, der sich für scheinbar sehr gewitzt hält - insofern ist gerade diese Wertung wesentlich mehr von subjektiven, als von analytischen Erwägungen geprägt.
TROPIC THUNDER ist einfach schlecht, weil er ganz offensichtlich an Ansprüchen scheitert, die er sich selbst stellt. Der Film ist nicht nur wegen seines versuchten Zynismus, seinen Persiflagen und dem scheinbar entlarvenden Herausarbeiten von Genremustern und gesellschaftlichen Mechanismen nun einmal deutlich näher am Grundgerüst der Satire, als an dem der Nonsense-Komödie - also messe ich ihn auch daran. Dass er an all diesen Vorhaben letztlich mit Pauken und Trompeten scheitert, macht den Film für mich uninteressant und sogar ganz objektiv einfach unterdurchschnittlich.
"Unterhaltungsmedium" indentiert für mich eine fehlende Wertschätzung gegenüber dem Medium, weil es versucht, einen Qualitätsmaßstab außerhalb künstlerischer Kriterien zu installieren: Vieles kann unterhaltsam sein, und ist trotzdem nicht gut - das trifft auf Trash-Produktionen ebenso zu wie auf seichte Chartmusik oder Fastfood.
Und ganz ehrlich: Warum soll ich versuchen, mir irgendeinen Film mit Argumentationsmustern a la "Popcorn-Kino" zurecht basteln, wenn es stapelweise Werke gibt, die auf so viel mehr Ebenen funktionieren, als nur nach dem Maßstab "Ich bin dabei immerhin nicht eingeschlafen"?
Ich will Filme überhaupt nicht unanalytisch schauen, viele meiner Lieblingsfilme sind erst durch aufmerksames Beobachten und entsprechende Subtext-Analysen zu meinen Lieblingsfilmen geworden...
DerFilmeKenner 2011/07/26 22:03:34
Antwort löschen"das moralisch sehr flexible Genre der Kriegs- bzw. Antikriegsfilme" - ?
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenTropic Thunder is subtiler im Humor als beispielsweise "Hot Shots". Hier ist mehr das Filmbusiness, Schauspieler mit ihren Marotten, Method Acting, über Leichen gehende Produzenten etc. im Visir. Etwas mehr Gags hätten es allerdings sein dürfen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
5-Sterne-TV 2011/01/23 11:57:22
Antwort löschenWobei "...subtiler als "Hot Shots" so viel Interpretationsspielraum lässt wie "sexier als Quasimodo" :-)
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDer Film selber hat tatsächlich wieder dasselbe Problem wie alle Stillers/Ferrels/Sandlers und was weiß ich. Die Jungs müssen sich an ihre Drehbücher einfach noch ein Jahr ransetzen. Das Timing stimmt nicht, es gibt zu wenig Gags, das Potenzial wird nicht ausgereizt. Stiller will mit TROPIC THUNDER das für Hollywood sein, was er mit ZOOLANDER für die Modebranche geschafft hat. Aber das hat er nicht hingekriegt.
Obwohl erstaunlich schwachbrüstig in Sachen Gags, kann der Film dennoch glänzen, und zwar mit seinen Schauspielern: Alle sind gut, besonders McConaughey, aber grandios sind Downey und natürlich der unglaubliche Cruise (hat den WIRKLICH irgendwer nicht erkannt?).
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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschen"Tropic Thunder" möchte als die ursprünglich geplante Hollywood-Persiflage nicht so richtig zünden. Dafür kommen die Gags zu sehr am Fließband, ist man zu sehr bemüht, in jeder Szene den vorherigen Humor zu übertreffen. Das geht halt öfters daneben als dass es funktioniert. Wirklich rüber kommt die Kritik an Hollywood eigentlich nur dann, wenn sich Cruise und McConaughey austoben dürfen. Der Rest der Truppe (mit Ausnahmen) schauspielert zwar nicht schlecht, dem eigentlich Ziel des Films jedoch nicht angemessen. Als reine Komödie dagegen funktioniert Tropic Thunders bestens. Wer einfach nur auf der Suche nach einem (mitunter etwas flachem) Gag-Feuerwerk ist, wer einfach mal einen Abend lang (durchaus auch politisch ein bisschen inkorrekt) lachen möchte, ist mit dem Film bestens bedient.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenWer den Inbegriff von Ironie sucht, wird in „Tropic Thunder“ fündig. An allen Ecken und Enden lassen sich bissige Anspielungen und augenzwinkernde Verweise auf Hollywood und sein Prominententum finden, und das mit lobenswertem Aufwand. Wer diese irre Komödie auch nur eine Minute ernst nimmt und sich nicht beömmelt, hat sie nicht verstanden, denn die extrem albernen Gags dienen keinem Selbstzweck. [...]
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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog
Kommentar löschenNach dem fulminanten Auftakt fängt der Film mit dem Aussetzen des infernalischen Trios ein bisschen vor sich hin zu dümpeln. Während Jack Black mal wieder nur sich selbst spielt, wird auch die anfangs noch witzige Darstellung von Ben Steller als Volldepp Speedman bald etwas eintönig. Zu sehr erinnert diese Rolle an Zoolander. Der homophobe Rapper Alpa Chino (Brandon T. Jackson) und der grünschnäbelige Newcomer Kevin Sandusky (Jay Baruchel), die ebenfalls mit von der Partie sind, sind bestenfalls schmückendes Beiwerk und überzeugen nicht wirklich als eigenständige Figuren. Auch der Humor sinkt etwas zu oft im Niveau auf das Level von Furz- und Ekelgags. Zum Glück gibt es da ja noch Robert Downey Jr...
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEs ist seine erste Arbeit hinter der Kamera seit "Zoolander". Weil sieben Jahre nach den bizarr-schrägen Begebenheiten ums männliche Supermodel Derek ganz offensichtlich Nachholbedarf besteht, dreht Ben Stiller gleich einen Film im Film: "Tropic Thunder". Als die Produzenten wegen explodierender Kosten auf Abbruch pochen, beschließt Regisseur Cockburn (Steve Coogan), seine Schauspieler samt versteckter Kamera im Dschungel auszusetzen, um das Kriegsmovie zu Ende zu bringen. Bis eine Bande Drogenschmuggler scharf schießt. Treffer fängt sich dabei so ziemlich alles, was in der Traumfabrik Rang und Namen hat.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenAlles in allem ist zu konstatieren, dass „Tropic Thunder“ eine wirklich gelungene Satire darstellt, die über ihre gesamte Spielzeit zu überzeugen weiß. Das es nicht zum ganz großen Wurf reicht, liegt an den Faktoren, die im Vorigen angesprochen worden sind. Dazu hätte es eben von Allem eines etwas größeren Nachschlags bedurft. Mehr Witz, mehr Satire, dichtere Handlung und mehr Balance zwischen den Protagonisten wären ohne Zweifel von Vorteil gewesen.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Zugegeben: an vielen Stellen ist der Humor heftigst unter der Gürtellinie. Allein in den ersten Minuten gibt es geschmacklose Furz-Witzchen noch und nöcher. Und trotzdem: „Tropic Thunder“ ist für mich die Komödie des Jahres, denn so gelacht wie bei diesem Film habe ich lange Zeit nicht mehr. [...]
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenEs war alles bis ins kleinste Detail perfekt durchgeplant. Für seine Hollywood-Persiflage Tropic Thunder engagierte Ben Stiller mit Robert Downey Jr., Jack Black & Co. eine ganze Armada an Superstars, in deren Fahrtwind von Iron Man und Kung Fu Panda zumindest geldtechnisch nichts schief laufen konnte . Dazu schneiderte er ihnen die groteskesten Alter Egos auf den Leib und erzeugte mit Fake-Trailern á la Grindhouse und geschicktem Marketing eine perfekte Basis für einen Film-im-Film. Mit Etan Cohen (nicht Ethan Coen) und Justin Theroux holte er sich zusätzlich 2 Drehbuchautoren ins Boot, mit denen er seine Vorstellungen perfekt umsetzen wollte. Seitenhiebe auf die Filmwelt, hochkarätige Witze - für alles sollte gesorgt sein. Aus diesem Grund nahm Stiller 7 Jahre nach Zoolander auch wieder selbst Platz auf dem Regiestuhl. Summa summarum vielleicht etwas zu viel Arbeit für den 43-jährigen, denn eines ist klar: aus den starken und interessanten Zutaten ist letztendlich leider nur ein mittelmäßiger Film geworden.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMit viel Humor und überdrehten Einfällen nimmt Ben Stiller in seiner neusten Regiearbeit seine Kollegen aus dem Filmgeschäft auf die Schippe. Eine politisch völlig unkorrekte Farce ein origineller und komischer Feldversuch, der eine aufgesetzte Truppe von Selbstdarstellern im Dschungel und Feuerhagel zusammenschweißt. Mit einer illustren Starbesetzung und geadelt durch Cameo-Auftritte von Jon Voight, Tom Cruise, Tobey Maguire und Matthew McConaughey. Eine großangelegte Hollywoodkarikatur voll Action, Herz und ordentlich Augenzwinkern. Ben Stillers beste Regiearbeit bisher...
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenSchon allein der Vorspann ist klasse. Sogar die Vorschau vor dem Vorspann ist klasse. Allein deswegen lohnt sich das Geld und wenn man sich dann inmitten der Einleitung zu Tropic Thunder befindet – indem man sich inmitten der Einleitung zu Tropic Thunder befindet – weiß man, dass sich das Eintrittsgeld gelohnt hat.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenStillers Markenzeichen bleibt die knuddelige Bösartigkeit. Er teilt garstig aus und zeigt die Verlogenheit, den Zynismus und die Egomanie des Business, macht es dabei aber so liebenswert, dass es schwerfällt die Figuren wirklich zu hassen. Er ist kein Robert Altman, bei dem hinter den Bildern wirklicher Hass, Verachtung und Zorn steht, er weiß das er selbst zu diesem Geschäft gehört und macht sich so darüber lustig, das auch seine Opfer noch lachen können. Dazu gehört dann auch, dass man zwar zeigt wie ein Kind von der Brücke geworfen wird, aber im nächsten Bild versichert, dass es überlebt hat und nicht verletzt ist. Soviel Zugeständnis an den Mainstream gibt es dann doch. Das schadet dem Unterhaltungswert dieses rundum spaßigen Films überhaupt nicht, macht ihn jedoch etwas harmloser als er sein könnte.
Alles in allem, sind das aber nur kleinen Kritikpunkte, denn das Positive überwiegt in diesem Fall eindeutig und viele kleine, lakonische Gags wissen gut zu gefallen und zu unterhalten. Tropic Thunder ist vielleicht eine zu brave Satire, aber eine bissige Komödie, die neben einer klasse Besetzung, auch viele technische Meriten vorweisen kann.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenJa, es ist ein geschmackloser Film, eine böse Parodie auf alle großen Vietnamfilme und noch mehr eine Parodie des Hollywoodbetriebs, eklig, laut, manchmal subtil und immer wieder brechend komisch. Ein Regisseur, der im Dschungel die Kontrolle über sein Millionenbudget und seine Stars verliert, Schauspieler, die zwischen Ego-Trip, Karriere-Ende und Drogentrip wanken … Besonderer Hingucker: der Cameo-Auftritt von Tobey Maguire. (Mehr im Podcast)
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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschenAllein die herrlich abwegige Idee, den Amerikaner Robert Downey Jr. einen australischen Schauspieler spielen zu lassen, der einen farbigen Soldaten spielt, verdient den größten Respekt. Doch Ben Stiller hat selbst die kleinste Nebenrolle mit wunderbaren Darstellern besetzt, die ohne Rücksicht auf Verluste chargieren. Nick Nolte als durchgedrehter Vietnamveteran, Matthew McConaughey als Schauspielagent mit Dauerwelle und vor allen Dingen Tom Cruise als fetter, tyrannischer und unentwegt fluchender Filmproduzent.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenNeben vielen bissigen Pointen und Zuspitzungen, die die ganze Verlogenheit und Heuchlerei des oberflächlichen Filmgeschäfts entlarven - da wird die Aussicht auf einen neuen Privat-Jet schnell zur echten Gewissensentscheidung, wenn man dafür seinen besten Freund fallen lassen muß -, spart der Film nicht an Klamauk im Stil der alten Zucker-Abrahams-Zucker-Klamotten.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenDas Story-Konstrukt, das sich Stiller mit seinen zwei Drehbuch-Mitschreibern Etan Cohen und Justin Theroux ausgedacht hat, ist natürlich denkbar absurd. Doch "Tropic Thunder" hantiert clever mit den Film-Film-Metaebenen und hat dabei einen Humor, der vor allem so ist, wie man ihn von Stiller erwartet: ein rüder Hau-Ruck-Humor. Der bietet die typischen Geschmacklosigkeiten und treffsichere Filmparodien auf "Apocalypse Now" (1979) und andere Vietnamfilmklassiker und funktioniert aber auch bestens als sehr, sehr gnadenlose Hollywood-Satire.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenExtrem heftig und zynisch zieht „Tropic Thunder“ das Kriegs-Genre durch den blutigen Kakao - eine verdiente Retourkutsche. Weil einige Karrieren kräftig knicken und Millionen für Effekte in Rauch aufgingen, überredet der Buchautor (ein wahnsinniger Nick Nolte als Mini Vanilli der Patrioten-Autoren) den hilflosen Regisseur, den Set zu verlassen und fünf Schauspieler mitten im Dschungel auszusetzen. Nach einer schmissigen Rede zum besten Kriegsfilm aller Zeiten landet der erst Schritt dort auf einer Tretmine. Die Schauspieler halten alles für inszeniert und gehen so ahnungslos mit den Leichenteilen um, dass sie von nun an per Buschtrommel als furchtlose Helden gelten. Das aufgesetzte Kampf-Geschrei lockt direkt Drogengangster an und der Dschungel-Trip wird zum richtigen Abenteuer - auch wenn die Hollywood-Helden das nicht raffen.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenDass das System Hollywood hin und wieder auf den Arm genommen wird, liegt in der Natur der Sache. Neu ist aber, wenn man den Schauspielern, die einen Schauspieler verkörpern, virale Seiten und eine virale Filmografie verpasst. Willkommen im Web 2.0. Und für alle, die denken, sie seien im falschen Film: Ja, auch Fake Trailer, auf die man sich später auch im Film bezieht, gehören fest zu Tropic Thunder, der bereits im Vornherein für großes Aufregen sorgte. Irgendwie muss aber etwas falsch laufen, wenn diese drei bis vier Trailer zu Filmen, die es wohl nie geben wird, besser sind als der eigentliche Hauptfilm. Da versprach und Ben Stiller etwas komödientechnisch ganz Großes, und was bekommen wir? Eine Kriegsfilmparodie, die sich so viel vornimmt, aber nur so wenig erreicht. Wer hier erwartet, dass Stiller richtig leidenschaftlich in der Wunde Hollywood herumbohrt, der wird enttäuscht werden, denn Tropic Thunder bohrt - wenn überhaupt - nur an der Oberfläche, was ja eigentlich schon wieder der Kern Hollywoods ist. Jedenfalls reicht es noch lange nicht aus, wenn sich ein Haufen großer Stars, der sowieso schon im Komödienfach verankert sind, selbst auf den Arm nimmt.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenBen Stillers stargespickte Parodie auf die Allüren und Eitelkeiten im Blockbusterkino hat große, sehr komische Momente - und gelegentlich zu viel Leerlauf.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDer doppelte Fokus auf Krieg und Film liefert tonnenweise Material von «Apocalypse Now» über «Platoon» bis hin zu Filmen, in denen Schauspieler Behinderte spielen, um Preise zu gewinnen. Durch diese Mischung geht aber auch ein wenig die Gradlinigkeit verloren. Da zudem reichlich geballert und gesprengt wird, büsst der Film vor allem gegen Ende zusätzlich Schwung ein. Dennoch bietet «Tropic Thunder» ausreichend frech überspitzten Humor, der wunderbar unverschämt die seltsamen Eigenheiten der Filmindustrie verspottet.
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Steve Rhodes: Internet Reviews Steve Rhodes: Internet Reviews
Kommentar löschenUnausgewogen und unnötig eklig, schafft es Tropic Thunder dennoch genug wirklich gute Gags zu servieren, das es mir leicht fällt den Film zu empfehlen.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenSind die Karikaturen auf Schwarze und Behinderte beleidigend oder abwertend? Da das Ziel der Karikaturen nicht Schwarze, auch nicht Behinderte, sondern Schauspieler sind, die alles für eine Auszeichnung tun würden, denke ich nicht, dass dies zutrifft. (In diesem wirkt die Zeichnung asiatischer Drogenbarone wie ein Anachronismus aus Kriegsfilmen der 1940er Jahre).
Mit seinen sich ständig wiederholenden Szenen von Dschungelstolperei-Slapstick und Insider-Witzen ist Tropic Thunder eher eine Kritik des Hollywoodkinos als eine Hollywoodkomödie.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenTropic Thunder versteht Filme, versteht das System in dem diese hergestellt werden und versteht vor allem, was benötigt wird, um ein Publikum in brüllendes Gelächter ausbrechen zu lassen.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenTropic Thunder ist die Art von Sommerfilm, die reinkommt, die Leute zum Lachen bringt und dann auf Video verschwindet. Es war ein guter Sommer, für solche Filme.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDiese Actionfilmparodie wird das Publikum sicherlei entzweien. Sie ist nicht nur politisch inkorrekt, sondern stellt eine Schulbuchdefinition einer ungleichmäßigen Komödie dar. Es gibt ein paar richtig lustige Szenen, ein paar bleierne und andere, die nach dem Gießkannenprinzip funktionieren: humorvolle Satire durchmischt mit Grässlichkeiten. Trotzdem: Wenn der Film lustig ist, ist er total lustig.
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Kommentare (166) — Film: Tropic Thunder
Kommentar schreibensmaug1989 2012/01/20 16:54:14
Kommentar löschenEin toller Film, mit super Hauptdarstellern, die sich so schön selbst ironisch darstellen. Der Film, der sich auch nicht ganz so ernst nimmt. Selbst Tom Cruise, der nicht meine Liebling unter den Schauspielern ist, macht einen tollen Auftritt. Und natürlich Robert Doweny Jr., der einen weißen, blonden Schauspieler spielt, der einen afroamerikanischen Schauspieler darstellt! Hervorragend! Ganz großes Kino!
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Streugut91 2011/11/29 22:14:43
Kommentar löschenTom Cruise hat mir sehr gut gefallen.
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M4x1k1ng 2011/10/25 22:08:20
Kommentar löschenDIE Komödie für Actionfans.
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RoosterCogburn 2011/10/11 03:33:26
Kommentar löschenBen Stiller macht in seinen Filmen eher durch recht trashigen Humor auf sich aufmerksam (Voll auf die Nüsse, Starsky & Hutch, Der Appartement Schreck, Zoolander). Der Humor des Films darf also als durchaus heftig beschrieben werden. Aber der trockene Humor eines fantastischen Robert Downey Jr. und ein Tom Cruise der seine schauspielerisch, beste Leistung seit langem abliefert, machen den Film auf seine Weise sehenswert und unterhaltsam. Zu viel Tiefgang sollte man also nicht erwarten - aber wer schaut sich auch mit solch einer Geisteshaltung ein Ben-Stiller-Machwerk an, welcher sich einfach zu gerne zum Affen macht. Macht Spaß, wenn man sich drauf einlässt.
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Beny 2011/09/01 23:43:58
Kommentar löschenSimple Jack wäre wahrscheinlich lustiger gewesen.
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Andy Dufresne 2011/08/04 04:22:24
Kommentar löschenZugegeben: Ich hab den Film vorhin mit einigen Bieren im Kopf und zusammen mit meinem Bruderfreund ( er LIEBT den Film und seit ewigen Zeiten wollte er das ich ihn auch endlich,mit ihm zusammen anschaue) gesichtet also bin ich vielleicht ein bissl arg positiv beeinflusst...
Aber:Ich fand ihn echt witzig!
Simple Jack (und das oberironische Gelaber das man keinen "komplett" Behinderten spielen dürfe) ,"ich spüre meine Beine nicht!Keine Sorge,die stecken in einer Pfütze", die Fake-Trailer,Robert Downey an sich,die Pandaslashaktion,die vielen Querverweise auf die Filmindustrie,Nolte als "Milli Vanilli des Patriotismus" und der "wer bin ich,wer bist du und sind wir nicht alle ein bißchen Apocalypes Now" Part haben mich echt lachen lassen.
Ich fand auch Cruise wirklich witzig,wobei ich ihn trotzdem einfach zu arg hasse um mich komplett von seiner "ich bin so cool und selbstironisch das ich euch den Les Grossman mache und mich von meinem (absolut berechtigtem) Image als geschniegeltes RIESENARSCHLOCH löse" Attitüde gefangen nehmen zu lassen.
Trotz diesen positiven Punkten (und der alkoholisch und freundschaftlich bedingten Grundsympathie) sind die Schwächen des Filmes einfach zu eklatant um sie zu übersehen:Der Film ist absolut unhomogen,er will viel,kann es aber nicht konsequent zu Ende führen,viele Charaktere sind reine Stichwortgeber und im Endeffekt ist er einfach viel zu lang.Die Grundidee läuft sich einfach recht schnell tot,das Potential wird zum Teil genutzt,die meiste Zeit aber einfach verschenkt.
Wegen den positiven Punkten und einfach weil es ein schöner Abend war bin ich aber geneigt tödliche 8 Punkte zu geben.
Verdient und gerechtfertigt wären auch 6 oder 6,5, das ist mir aber grad scheißegal :)
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seniorem 2011/08/04 07:43:09
Antwort löschensozusagen 2 Bierpunkte extra:-)
Ich Fand die erste Stunde auch genial, danach flacht es etwas ab und kommt auch Jack Black nicht so richtig zum Zug
cyranorick 2011/08/04 08:05:16
Antwort löschenBierpunkte sind prima.. und Tom-Cruise-Hasser sowieso XD
ihre-herrlichkeit 2011/08/04 09:28:11
Antwort löschenHast wohl wieder durchgemacht letzte Nacht, was.
Andy Dufresne 2011/08/04 12:41:38
Antwort löschen@:Seniorem: mehr sich selber spielen geht wohl kaum :)
@Rick:So isses :)
@:Ihre Herrliche:Was muss muss...Gestern und heute ist quasi mein Wochenende,ab morgen muss ich 8 Tage am Stück arbeiten..:(
ihre-herrlichkeit 2011/08/04 13:00:03
Antwort löschenArmes Tuck Tuck. :(
Andy Dufresne 2011/08/04 13:06:35
Antwort löschenTrauriges Tuck Tuck :(
ihre-herrlichkeit 2011/08/04 13:14:45
Antwort löschenOch, willst du in den Arm genommen werden? :D
seniorem 2011/08/04 13:26:28
Antwort löschenIch find Wochenende sind schon auch hart, auch wenn man nicht arbeiten muß, wie sang einmal der Herr Regner so so schön "er hielt seinen Platz an der Bar wie ein richtiger Held"
Andy Dufresne 2011/08/04 13:50:35
Antwort löschenIch will in den Arm genommen werden und ein Barheld sein...;)
Andy Dufresne 2011/08/04 13:53:45
Antwort löschen@: Seniorem:Ich LIEBE "Seit der Himmel" Regener ist der Beste!
ihre-herrlichkeit 2011/08/04 14:12:57
Antwort löschenDer Barheld bist du doch schon. Und virtuelles in den Arm nehmen ist zwar eher unbefriedigend, aber fühl dich mal gedrückt. :D
Andy Dufresne 2011/08/04 15:21:20
Antwort löschenSo gesehen....glückliches Tuck Tuck :)
seniorem 2011/08/04 15:39:24
Antwort löschenJa das ist er! Element Of Crime hören ist genauso schön wie einen tollen Film kucken
Andy Dufresne 2011/08/04 15:47:33
Antwort löschenAber so was von...:)
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seniorem 2011/08/04 20:55:34
Antwort löschenGell, mir aus am ländle kenne uns halt aus
Andy Dufresne 2011/08/06 11:56:21
Antwort löschenHa onderschätza do mer uns auf koin Fall! :)
Grohmi 2011/07/29 15:49:15
Kommentar löschenBestimmt nicht jedermanns Humor, aber genau meiner. Hier werden alle Klischees der Filmindustrie auf die Schippe genommen, von Millionen schweren Stars, über unfähige Regisseure bis hin hin zum Unterschied von Sein und Schein. Der größte Pluspunkt geht hierbei an den Hauptdarsteller dessen Figur in einer noch nie da gewesenen selbst ironischen Weise gespielt wird. Ben Stiller der auch Drehbuch und Regie stemmt ist sich hier für nichts zu fein. Der restliche Cast steht in Sachen Skurrilität der Hauptfigur aber in nichts nach. Alles in allem eine sehr überspitzte absolut witzige Gesellschaftskritik die einige deutliche Spitzen in Richtung Filmindustrie vom Stapel lässt.
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cpt.oneeye 2011/07/28 15:04:15
Kommentar löschenDie meisten von meinen vergebenen Punkten bekommt allein der "schwarze" Robert Downey Jr.!
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Marcus WeePunkt 2011/07/28 01:37:21
Kommentar löschenEinfach nur geil: Robert Downey jr. wie immer genial, Tom Cruise überzeugt als hässlicher, aggressiver Typ, Ben Stiller spielt auch ok, genau wie Jack Black.
Und auch sonst schafft es Stiller wieder viele bekannte Gesichter aauf die Leinwand zu zaubern
(außerdem Elijah Wood in der Rolle seines Lebens, länger kann ich ihn nicht aushalten (außer man erkennt ihn nicht wirklich wie in Sin City))
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PaDiB3 2011/06/06 12:18:30
Kommentar löschenParodie auf die Filmindustrie die mit viel Ironie und Sarkasmus überzeugen kann!
Wer sich nicht nur auf die seichten Gags konzentriert wird positiv überrascht sein.
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unleashedbee 2011/06/04 18:25:34
Kommentar löschenganz nett :D
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Link36 2011/05/29 18:28:16
Kommentar löschenDer geilste Action Film den ich je gesehen habe sowas von Lustig musst du einfach angeschaut haben
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J!GS4W 2011/05/20 19:55:16
Kommentar löschenTropic Thunders Kritik an Militärfilmen und der Filmindustrie an sich ist womöglich schon der beste Punkt an ihm, denn wirklich spannend oder witzig ist er ansonsten nicht wirklich. Zu berechenbar und von sich überzeugt wirkt das Ganze konstruiert und die meisten Schauspieler wirken eher fad, sodass ich die Oscarnominierung von Downey Jr. in diesem Fall nicht wirklich nachvollziehen kann. Tom Cruises und Tobey Maguires Gastauftritte durften womöglich fast eher zum Schmunzeln verleiten, als Ben Stiller, Jack Black oder Jay Baruchel die einfach immer die gleichen Rollen zu spielen scheinen und auch in diesem Fall eigentlich nur Schaden. So baut sich nie wirklich Witz oder Sympathie auf, auch in den Momenten des Filmes, wo man sich vielleicht doch mal die ein oder andere gute Idee hat einfallen lassen. Letztlich wirkt Tropic Thunder nicht viel anders als die sonstigen flachen Komödchen, in denen besagter Cast viel zu häufig mitzuspielen scheint und selbst wenn man all diese Trottel dann vereint, scheinen sie in der Summe nicht besser zu werden.
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Fulsome. 2011/05/13 02:04:06
Kommentar löschen"Alle Jahre wieder, metzel ich euch nieder."
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filmfreak23 2011/04/30 19:26:53
Kommentar löschenSehr sehenswerte Miltär Satire in der Filme wie Platoon und andere Kriegsfilme aufs Korn genommen werden.
Dabei werden dem Zuschauer ein Staressamble geboten, dass sichtlich Spaß beim Dreh hatte.
Dennoch bleiben die Figuren recht blass und es zünden längst nicht alle Gags.
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CloX 2011/04/26 21:05:46
Kommentar löschenViel zu viel subtiler Humor für meinen Geschmack.
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wildthing_r2 2011/04/06 10:20:27
Kommentar löschenNicht mein Ding - wie schon oft angemerkt für ne echte Satire zu harmlos und Komödie na ja dafür nimmt sie sich selbst als "satirischer Blick hinter die Kulissen der Filmindustrie" zu ernst.
Und Stiller? Der spielt zum gefühlten 1000Mal die selbe Figur.
Hier hat der Trailer auch MAl wieder deutlich mehr versprochen.
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Marcus WeePunkt 2011/07/28 01:31:53
Antwort löschenaber es geht doch auch nicht um Stiller oder (doch eigentlich schon aber egal) Robert Downey jr. wie immer genial, Jack Black auch recht gut ( Tom Cruise auch richtig genial (das erste mal wo er einen hässlichen spielt) und mathew McCounauthy (oder wie auch immer er geschrieben wird) spielt auch nicht schlecht
Wing- 2011/03/26 23:45:58
Kommentar löschenPRALLE TITTEN
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annami 2011/03/15 13:55:38
Kommentar löschendieser Film wird definitiv falsch verstanden - ich kann sonst die Stiller-Sandler-Schiene nicht ausstehen aber dieser Film, aufgewertet mit Black, Downey und Cruise ist einfach nur wahnsinnig komisch - überraschenderweise können die noch über sich selber lachen :D
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ihre-herrlichkeit 2011/03/15 14:15:09
Antwort löschenHat mich insbesondere bei Cruise sehr positiv überrascht!
Marcus WeePunkt 2011/07/28 01:42:22
Antwort löschenja genau also Black und Downey sind eig. öfter so aber Cruise war echt überraschend gut
fkfilmkritik 2011/03/10 21:09:12
Kommentar löschenNach dem Abspann war mein erster Gedanke: "Wo war jetzt der Gefeierte Auftritt von Tom Cruise". Dann sah ich im Abspann:" Ach der war das. Das ist der selbe aus Mission Impossible?" Erst danach hätte ich wahrscheinlich auch über seine Rolle lachen können.
Zum Film selbst. Es beginnt recht viel versprechen mit viel Geblödel Trailern. Besonders Simple Jack fand ich einfach nur genial. Auch die Szenen am Set waren sehr cool. Aber die Mitte fand ich eher langweilig zu viel unlustiges Gerede was weder witzig noch klug daher kommt. Die Mitte ist voller Szenen die man sich hätte sparen können. Zwar teilweise lustig aber nur zum schmunzeln. Zu den Stars: Ben Stiller und Jack Black machen Beide ihre typische Show. Robert Downey Jr ist wie nicht anders zu erwarten am besten. Auch wenn ich die Oscarnominierung für übertrieben halte. Am besten sind die Szenen in denen Stiller immer noch denkt sie wären am drehen und das Ende sorgt wenigstens noch mal für pure Unterhaltung und parodiert schön die Oscarverleihung.
Fazit: Recht unterhaltsame Satire mit teilweise starken oder eher geschmacklosen Szenen aber spaß macht es nun mal, auch wenn die Mitte sich stark in die Länge zieht.
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