Tropic Thunder - Kritik

US 2008 Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 18.09.2008

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Kritiken (28) — Film: Tropic Thunder

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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6.5Ganz gut

Mit „Tropic Thunder“ erwartet einem nicht abgeneigten Zuschauer die volle Dröhnung Stiller: Beteiligung am Verfassen des Drehbuches, Regie und Hauptrolle. Das Endergebnis? Ohne Frage ein guter Film. Ben Stiller parodiert und persifliert alles, was mit Dreharbeiten, Produktionen und der Filmbranche per se zu tun und zieht seinen eigenen Tätigkeitsbereich tatkräftig durch den schmackhaften Kakao. Und wenn Ben Stiller pfeift, dann stehen die Stars Schlange: Jack Black, Nick Nolte, Tom Cruise, Robert Downey Jr., Matthw McConaughey und Jay Baruchel haben es ins Boot geschafft und der spielfreudige Cast zeigt sich in guter Verfassung und hatte mit Sicherheit richtig Spaß an dem ganzen Unfug. Das Endergebnis ist keine subtile Kritik an Hollywood und seinen (fragwürdigen) Mechanismen, sondern eine gern unter die Gürtellinie zielende Brachialkomödie, die genauso unterhält, um in gut 120 Minuten keinerlei Langeweile aufkommen zu lassen. Der Fake-Trailer zu „Satan's Alley“ mit Tobey Maguire hat sich allein schon eine ganz eigene Ovation verdient.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

SoulReaver

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@Dude Wieso hab ich nur das Gefühl, das ein solcher Film irgendwann von Adam Sandler realisiert wird?
@Don Nee, nichts da mit zu niedrig. Stimmt. 6,5 Punkte sind für die Verhältnisse schon echt gut. Und ich hab den jetzt ungefähr 5 Mal gesehen, geht immer, wird aber nicht wirklich besser, aber eben auch nicht schlechter. :)


DonChris

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Auf jeden Fall :D


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.5Ausgezeichnet

Von allen mir bekannten Schauspielern, ist Ben Stiller vermutlich der Umtriebigste. Er ist in ca. 100 Film- und Fernsehrollen zu sehen und es kommt laufend etwas Neues dazu. In diesem Fall hat Stiller aber nicht nur eine der Hauptrollen inne, sondern steht auch hinter der Kamera und ist zum Teil für das Drehbuch verantwortlich. Die Idee hatte er nach eigener Aussage bei den Dreharbeiten von Steven Spielbergs „Das Reich der Sonne“, der Ende 1987 in die Kinos kam.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

Das Schlimmste was man einer Satire vorwerfen kann, ist die Tatsache, dass sie zu harmlos ist. Jedoch kann in einer schwachen Satire immer noch eine gute Komödie stecken. Die Betonung liegt auf "kann", denn "Tropic Thunder" versagt bei beiden Disziplinen kläglich.
Für eine Satire ist der Anspruch des Films einfach zu weit unten, und ein bisschen "Böser Studioboss - böse Industrie" ist heutzutage keineswegs mehr scharfzüngig, sondern ungefähr so kreativ und gewagt wie Witze über George Bush oder Edmund-Stoiber-Parodien. Und daran ändert auch der achso selbstironische und supi-dupi-tolle Auftritt von Cruise in einem Fatsuit nichts, ist die ganze Rolle doch so sinnbefreit wie ein Referat über Quantenphysik an der Rütli-Schule.
Nun gut: Satire habe ich von Comedy-Leichtmatrosen Stiller ja auch nicht ernsthaft erwartet, so sehr ich es mir auch gewünscht hätte. Lassen wir den Satire-Anspruch also weg und konzentrieren uns auf das Komödiantische - am Ende dieser Betrachtung steht allerdings ein ähnlich ernüchterndes Fazit: Für eine Komödie ist er schlicht und einfach zu unlustig. Ein paar Slapstick-Gags, dumme Sprüche und Kalauer können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Handlung als Ganzes einfach nicht viel mehr als 30 Minuten hergibt und deshalb eher routiniert und lustlos mit den Anspielungen auf die bekanntesten Szenen des Genres aufgefüllt wird, damit sich wenigstens ein paar BILD-Cineasten beim Wiedererkennen ordentlich auf die Schulter klopfen können. Die "Hot Shots"-Filme waren da in vielerlei Hinsicht ehrlicher, standen sie doch ganz offen zu ihrer Debilität und dem fehlenden Subtext und sind somit um Längen komischer als Stillers wannabe-Filmchen.
Ärgerlich ist zudem die fehlende Zielgruppenorientierung - humoristisch peilt man mit seinen lahmen Drogen-Sprüchen und ähnlichen Nonsense eigentlich eher das Spektrum der Jungs zwischen 12 und 16 an - dem steht jedoch die 16er-Freigabe entgegen, die wegen eines - für solch Narrenposse - unverständlich hohen Gewaltgrades auch mehr als gerechtfertigt ist.
Eigentlich ist es schade, dass der Film soviel falsch macht, denn das moralisch sehr flexible Genre der Kriegs- bzw. Antikriegsfilme und dessen öffentlichen Wahrnehmung wäre lange überfällig für eine ordentliche satirische Aufbereitung - dabei versagt der Film aber bis auf wenige Ausnahmen leider vollständig.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

DerFilmeKenner

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"das moralisch sehr flexible Genre der Kriegs- bzw. Antikriegsfilme" - ?


errorSource

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Schöne Kritik Herr Hitmanski, jedoch frage ich mich ob dieses Schubladen-Denken denn von Nöten ist. Warum muss ein Film einem Genre oder eben Subgenre entsprechend bewertet werden?

Hätte zu Anfang der Filmeindustrie jeder der Fassade nach bewertet, würde sich das Medium Film noch in den Kinderschuhen befinden.
Natürlich respektiere ich ihre Meinung, trotzdem möchte ich erwähnen, dass oft mehr dahinter steckt, wenn man sich doch mal über den Tellerrand wagen würde.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Stillers vierte Regiearbeit trotzt nur so vor parodistischen Attacken gegen die Hollywood- Branche. Egal ob Stars auf Drogenentzug, Method Acting oder eklige, geldgeile Produzenten. Stiller gelingt es, ohne nennenswerte Schwächen, diese Gags an den Mann zu bringen, wo bei ihm seine Darstellerkollegen, allen voran Robert Downey jr. als australischer Superschauspieler Kirk Lazarus, dabei ordentlich unter die Arme greifen. Wo "Tropic Thunder" hingegen etwas abfällt sind seine Bemühungen Kriegsfilmklassiker wie "Platoon", "Apocalypse Now" oder "Die durch die Hölle gehen" zu persiflieren. In einzelnen Szenen ist dass durchaus lustig, sobald der Film sich aber längerfristig an eines dieser Vorbilder hängt um es zu veräppeln, verliert der Film seinen dynamischen Schwung. Aber auch hier sind es wieder die Darsteller die es mühelos schaffen solche kürzere Interwalle der Langeweile zu überbrücken. Ein weiterer Pluspunkt von "Tropic Thunder" ist seine Respektlosigkeit, die dem Film in den Staaten großen Ärger mit Kinder- und Tierschutzorganisationen und vielen anderen einbrachte. Klar, man kann diverse Szenen als Skandal auslegen, aber eigentlich gehören sie alle zu einen einzigen großen Witz gegen die Moralapostel Hollywoods und so wie dieser Spaß in den Staaten eingeschlagen ist, war er sehr erfolgreich und für den geneigten Zuschauer ist er auch sehr amüsant. Noch witziger sind da nur die Fake- Trailer zu Beginn des Films oder die diversen Gastauftritte von Hollywoodstars, allen voran Tom Cruise der den oben erwähnten geldgeilen Produzenten so gut spielt, dass man sich fast wünschen könnte er würde öfters solche Rollen spielen. Dies und einiges mehr machen aus "Tropic Thunder" nicht nur Ben Stillers beste Regiearbeit, sondern auch eine der besseren Komödien der großen Studios im Jahre 2008.

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sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Tropic Thunder is subtiler im Humor als beispielsweise "Hot Shots". Hier ist mehr das Filmbusiness, Schauspieler mit ihren Marotten, Method Acting, über Leichen gehende Produzenten etc. im Visir. Etwas mehr Gags hätten es allerdings sein dürfen.

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5-Sterne-TV

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Wobei "...subtiler als "Hot Shots" so viel Interpretationsspielraum lässt wie "sexier als Quasimodo" :-)


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Der Film selber hat tatsächlich wieder dasselbe Problem wie alle Stillers/Ferrels/Sandlers und was weiß ich. Die Jungs müssen sich an ihre Drehbücher einfach noch ein Jahr ransetzen. Das Timing stimmt nicht, es gibt zu wenig Gags, das Potenzial wird nicht ausgereizt. Stiller will mit TROPIC THUNDER das für Hollywood sein, was er mit ZOOLANDER für die Modebranche geschafft hat. Aber das hat er nicht hingekriegt.

Obwohl erstaunlich schwachbrüstig in Sachen Gags, kann der Film dennoch glänzen, und zwar mit seinen Schauspielern: Alle sind gut, besonders McConaughey, aber grandios sind Downey und natürlich der unglaubliche Cruise (hat den WIRKLICH irgendwer nicht erkannt?).

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

Wer den Inbegriff von Ironie sucht, wird in „Tropic Thunder“ fündig. An allen Ecken und Enden lassen sich bissige Anspielungen und augenzwinkernde Verweise auf Hollywood und sein Prominententum finden, und das mit lobenswertem Aufwand. Wer diese irre Komödie auch nur eine Minute ernst nimmt und sich nicht beömmelt, hat sie nicht verstanden, denn die extrem albernen Gags dienen keinem Selbstzweck. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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7.0Sehenswert

Nach dem fulminanten Auftakt fängt der Film mit dem Aussetzen des infernalischen Trios ein bisschen vor sich hin zu dümpeln. Während Jack Black mal wieder nur sich selbst spielt, wird auch die anfangs noch witzige Darstellung von Ben Steller als Volldepp Speedman bald etwas eintönig. Zu sehr erinnert diese Rolle an Zoolander. Der homophobe Rapper Alpa Chino (Brandon T. Jackson) und der grünschnäbelige Newcomer Kevin Sandusky (Jay Baruchel), die ebenfalls mit von der Partie sind, sind bestenfalls schmückendes Beiwerk und überzeugen nicht wirklich als eigenständige Figuren. Auch der Humor sinkt etwas zu oft im Niveau auf das Level von Furz- und Ekelgags. Zum Glück gibt es da ja noch Robert Downey Jr...

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Es ist seine erste Arbeit hinter der Kamera seit "Zoolander". Weil sieben Jahre nach den bizarr-schrägen Begebenheiten ums männliche Supermodel Derek ganz offensichtlich Nachholbedarf besteht, dreht Ben Stiller gleich einen Film im Film: "Tropic Thunder". Als die Produzenten wegen explodierender Kosten auf Abbruch pochen, beschließt Regisseur Cockburn (Steve Coogan), seine Schauspieler samt versteckter Kamera im Dschungel auszusetzen, um das Kriegsmovie zu Ende zu bringen. Bis eine Bande Drogenschmuggler scharf schießt. Treffer fängt sich dabei so ziemlich alles, was in der Traumfabrik Rang und Namen hat.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Alles in allem ist zu konstatieren, dass „Tropic Thunder“ eine wirklich gelungene Satire darstellt, die über ihre gesamte Spielzeit zu überzeugen weiß. Das es nicht zum ganz großen Wurf reicht, liegt an den Faktoren, die im Vorigen angesprochen worden sind. Dazu hätte es eben von Allem eines etwas größeren Nachschlags bedurft. Mehr Witz, mehr Satire, dichtere Handlung und mehr Balance zwischen den Protagonisten wären ohne Zweifel von Vorteil gewesen.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Zugegeben: an vielen Stellen ist der Humor heftigst unter der Gürtellinie. Allein in den ersten Minuten gibt es geschmacklose Furz-Witzchen noch und nöcher. Und trotzdem: „Tropic Thunder“ ist für mich die Komödie des Jahres, denn so gelacht wie bei diesem Film habe ich lange Zeit nicht mehr. [...]

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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6.0Ganz gut

Es war alles bis ins kleinste Detail perfekt durchgeplant. Für seine Hollywood-Persiflage Tropic Thunder engagierte Ben Stiller mit Robert Downey Jr., Jack Black & Co. eine ganze Armada an Superstars, in deren Fahrtwind von Iron Man und Kung Fu Panda zumindest geldtechnisch nichts schief laufen konnte . Dazu schneiderte er ihnen die groteskesten Alter Egos auf den Leib und erzeugte mit Fake-Trailern á la Grindhouse und geschicktem Marketing eine perfekte Basis für einen Film-im-Film. Mit Etan Cohen (nicht Ethan Coen) und Justin Theroux holte er sich zusätzlich 2 Drehbuchautoren ins Boot, mit denen er seine Vorstellungen perfekt umsetzen wollte. Seitenhiebe auf die Filmwelt, hochkarätige Witze - für alles sollte gesorgt sein. Aus diesem Grund nahm Stiller 7 Jahre nach Zoolander auch wieder selbst Platz auf dem Regiestuhl. Summa summarum vielleicht etwas zu viel Arbeit für den 43-jährigen, denn eines ist klar: aus den starken und interessanten Zutaten ist letztendlich leider nur ein mittelmäßiger Film geworden.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.5Sehenswert

Mit viel Humor und überdrehten Einfällen nimmt Ben Stiller in seiner neusten Regiearbeit seine Kollegen aus dem Filmgeschäft auf die Schippe. Eine politisch völlig unkorrekte Farce ein origineller und komischer Feldversuch, der eine aufgesetzte Truppe von Selbstdarstellern im Dschungel und Feuerhagel zusammenschweißt. Mit einer illustren Starbesetzung und geadelt durch Cameo-Auftritte von Jon Voight, Tom Cruise, Tobey Maguire und Matthew McConaughey. Eine großangelegte Hollywoodkarikatur voll Action, Herz und ordentlich Augenzwinkern. Ben Stillers beste Regiearbeit bisher...

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TheCorey: MovieMaze

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7.5Sehenswert

Schon allein der Vorspann ist klasse. Sogar die Vorschau vor dem Vorspann ist klasse. Allein deswegen lohnt sich das Geld und wenn man sich dann inmitten der Einleitung zu Tropic Thunder befindet – indem man sich inmitten der Einleitung zu Tropic Thunder befindet – weiß man, dass sich das Eintrittsgeld gelohnt hat.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Stillers Markenzeichen bleibt die knuddelige Bösartigkeit. Er teilt garstig aus und zeigt die Verlogenheit, den Zynismus und die Egomanie des Business, macht es dabei aber so liebenswert, dass es schwerfällt die Figuren wirklich zu hassen. Er ist kein Robert Altman, bei dem hinter den Bildern wirklicher Hass, Verachtung und Zorn steht, er weiß das er selbst zu diesem Geschäft gehört und macht sich so darüber lustig, das auch seine Opfer noch lachen können. Dazu gehört dann auch, dass man zwar zeigt wie ein Kind von der Brücke geworfen wird, aber im nächsten Bild versichert, dass es überlebt hat und nicht verletzt ist. Soviel Zugeständnis an den Mainstream gibt es dann doch. Das schadet dem Unterhaltungswert dieses rundum spaßigen Films überhaupt nicht, macht ihn jedoch etwas harmloser als er sein könnte.

Alles in allem, sind das aber nur kleinen Kritikpunkte, denn das Positive überwiegt in diesem Fall eindeutig und viele kleine, lakonische Gags wissen gut zu gefallen und zu unterhalten. Tropic Thunder ist vielleicht eine zu brave Satire, aber eine bissige Komödie, die neben einer klasse Besetzung, auch viele technische Meriten vorweisen kann.

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Corsovilla: SchönerDenken

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7.5Sehenswert

Ja, es ist ein geschmackloser Film, eine böse Parodie auf alle großen Vietnamfilme und noch mehr eine Parodie des Hollywoodbetriebs, eklig, laut, manchmal subtil und immer wieder brechend komisch. Ein Regisseur, der im Dschungel die Kontrolle über sein Millionenbudget und seine Stars verliert, Schauspieler, die zwischen Ego-Trip, Karriere-Ende und Drogentrip wanken … Besonderer Hingucker: der Cameo-Auftritt von Tobey Maguire. (Mehr im Podcast)

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

Allein die herrlich abwegige Idee, den Amerikaner Robert Downey Jr. einen australischen Schauspieler spielen zu lassen, der einen farbigen Soldaten spielt, verdient den größten Respekt. Doch Ben Stiller hat selbst die kleinste Nebenrolle mit wunderbaren Darstellern besetzt, die ohne Rücksicht auf Verluste chargieren. Nick Nolte als durchgedrehter Vietnamveteran, Matthew McConaughey als Schauspielagent mit Dauerwelle und vor allen Dingen Tom Cruise als fetter, tyrannischer und unentwegt fluchender Filmproduzent.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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7.0Sehenswert

Neben vielen bissigen Pointen und Zuspitzungen, die die ganze Verlogenheit und Heuchlerei des oberflächlichen Filmgeschäfts entlarven - da wird die Aussicht auf einen neuen Privat-Jet schnell zur echten Gewissensentscheidung, wenn man dafür seinen besten Freund fallen lassen muß -, spart der Film nicht an Klamauk im Stil der alten Zucker-Abrahams-Zucker-Klamotten.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.0Ausgezeichnet

Das Story-Konstrukt, das sich Stiller mit seinen zwei Drehbuch-Mitschreibern Etan Cohen und Justin Theroux ausgedacht hat, ist natürlich denkbar absurd. Doch "Tropic Thunder" hantiert clever mit den Film-Film-Metaebenen und hat dabei einen Humor, der vor allem so ist, wie man ihn von Stiller erwartet: ein rüder Hau-Ruck-Humor. Der bietet die typischen Geschmacklosigkeiten und treffsichere Filmparodien auf "Apocalypse Now" (1979) und andere Vietnamfilmklassiker und funktioniert aber auch bestens als sehr, sehr gnadenlose Hollywood-Satire.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Extrem heftig und zynisch zieht „Tropic Thunder“ das Kriegs-Genre durch den blutigen Kakao - eine verdiente Retourkutsche. Weil einige Karrieren kräftig knicken und Millionen für Effekte in Rauch aufgingen, überredet der Buchautor (ein wahnsinniger Nick Nolte als Mini Vanilli der Patrioten-Autoren) den hilflosen Regisseur, den Set zu verlassen und fünf Schauspieler mitten im Dschungel auszusetzen. Nach einer schmissigen Rede zum besten Kriegsfilm aller Zeiten landet der erst Schritt dort auf einer Tretmine. Die Schauspieler halten alles für inszeniert und gehen so ahnungslos mit den Leichenteilen um, dass sie von nun an per Buschtrommel als furchtlose Helden gelten. Das aufgesetzte Kampf-Geschrei lockt direkt Drogengangster an und der Dschungel-Trip wird zum richtigen Abenteuer - auch wenn die Hollywood-Helden das nicht raffen.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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5.5Geht so

Dass das System Hollywood hin und wieder auf den Arm genommen wird, liegt in der Natur der Sache. Neu ist aber, wenn man den Schauspielern, die einen Schauspieler verkörpern, virale Seiten und eine virale Filmografie verpasst. Willkommen im Web 2.0. Und für alle, die denken, sie seien im falschen Film: Ja, auch Fake Trailer, auf die man sich später auch im Film bezieht, gehören fest zu Tropic Thunder, der bereits im Vornherein für großes Aufregen sorgte. Irgendwie muss aber etwas falsch laufen, wenn diese drei bis vier Trailer zu Filmen, die es wohl nie geben wird, besser sind als der eigentliche Hauptfilm. Da versprach und Ben Stiller etwas komödientechnisch ganz Großes, und was bekommen wir? Eine Kriegsfilmparodie, die sich so viel vornimmt, aber nur so wenig erreicht. Wer hier erwartet, dass Stiller richtig leidenschaftlich in der Wunde Hollywood herumbohrt, der wird enttäuscht werden, denn Tropic Thunder bohrt - wenn überhaupt - nur an der Oberfläche, was ja eigentlich schon wieder der Kern Hollywoods ist. Jedenfalls reicht es noch lange nicht aus, wenn sich ein Haufen großer Stars, der sowieso schon im Komödienfach verankert sind, selbst auf den Arm nimmt.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Ben Stillers stargespickte Parodie auf die Allüren und Eitelkeiten im Blockbusterkino hat große, sehr komische Momente - und gelegentlich zu viel Leerlauf.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

Der doppelte Fokus auf Krieg und Film liefert tonnenweise Material von «Apocalypse Now» über «Platoon» bis hin zu Filmen, in denen Schauspieler Behinderte spielen, um Preise zu gewinnen. Durch diese Mischung geht aber auch ein wenig die Gradlinigkeit verloren. Da zudem reichlich geballert und gesprengt wird, büsst der Film vor allem gegen Ende zusätzlich Schwung ein. Dennoch bietet «Tropic Thunder» ausreichend frech überspitzten Humor, der wunderbar unverschämt die seltsamen Eigenheiten der Filmindustrie verspottet.

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Steve Rhodes: Internet Reviews Steve Rhodes: Internet Reviews

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8.0Ausgezeichnet

Unausgewogen und unnötig eklig, schafft es Tropic Thunder dennoch genug wirklich gute Gags zu servieren, das es mir leicht fällt den Film zu empfehlen.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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7.0Sehenswert

Sind die Karikaturen auf Schwarze und Behinderte beleidigend oder abwertend? Da das Ziel der Karikaturen nicht Schwarze, auch nicht Behinderte, sondern Schauspieler sind, die alles für eine Auszeichnung tun würden, denke ich nicht, dass dies zutrifft. (In diesem wirkt die Zeichnung asiatischer Drogenbarone wie ein Anachronismus aus Kriegsfilmen der 1940er Jahre).

Mit seinen sich ständig wiederholenden Szenen von Dschungelstolperei-Slapstick und Insider-Witzen ist Tropic Thunder eher eine Kritik des Hollywoodkinos als eine Hollywoodkomödie.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Tropic Thunder versteht Filme, versteht das System in dem diese hergestellt werden und versteht vor allem, was benötigt wird, um ein Publikum in brüllendes Gelächter ausbrechen zu lassen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

Tropic Thunder ist die Art von Sommerfilm, die reinkommt, die Leute zum Lachen bringt und dann auf Video verschwindet. Es war ein guter Sommer, für solche Filme.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Diese Actionfilmparodie wird das Publikum sicherlei entzweien. Sie ist nicht nur politisch inkorrekt, sondern stellt eine Schulbuchdefinition einer ungleichmäßigen Komödie dar. Es gibt ein paar richtig lustige Szenen, ein paar bleierne und andere, die nach dem Gießkannenprinzip funktionieren: humorvolle Satire durchmischt mit Grässlichkeiten. Trotzdem: Wenn der Film lustig ist, ist er total lustig.

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Kommentare (205) — Film: Tropic Thunder


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Clamio

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Bewertung5.0Geht so

Zum einmal anschauen reichts.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Starbesetzte Gag-Parade mit einigen richtig gelungenen Brüllern, allerdings auch mit zwischenzeitigem Leerlauf. Wirklich schade, dass der Film das anfängliche Tempo nicht halten kann, ansonsten hätte dies ein Film so ganz nach meinem Geschmack werden können. Daher kann ich mir auch nur schwer vorstellen, dass der 17 Minuten längere Director's Cut die unbedingt bessere Wahl sein dürfte.

Tom Cruise überzeugt in dieser für ihn doch eher völlig untypischen Rolle, zu meiner Verwunderung, auf ganzer Linie - der Gute sollte sich häufiger mal in diesem Genre austoben! Bei der Gelegenheit seien natürlich auch Ben Stiller, der zudem Regie führte, Robert Downey jr., Jack Black, Matthew McConaughey und vor allem Nick Nolte erwähnt - ist schon eine verdammt gute Truppe am Start!

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cpt. chaos

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Und dann dazu diese schmierigen Bewegungen und Zuckungen! Herrlich auch, die Glatze und der nicht zu übersehende Bauchansatz... :o)


BenAffenleck

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Konnte mit dem Film rein garnix anfangen. Hat mich vielleicht auch auf dem völlig falschen Fuß erwischt...


marcel.neumann.9022

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich lasse es einfach mal nicht als einen Tom Cruise Film durchgehen, aber wenn hat der Film dadurch diesen 1. Punkt verdient.

Der Film ist an sonsten nur dumm und langweilig und vorallem ALBERN. Und sowas kann ich garnicht ab wenn die schwelle von lustig zu albern überschritten wird. Denn genau das entscheidet ob ein Film gut ist oder eben sau schlecht.

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lumala

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Bewertung2.0Ärgerlich

Der Film erinnert daran, dass die USA mehr unschuldige Menschen umgebracht haben, als alle Diktatoren dieser Welt zusammengenommen.

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Macintosh

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"ist denn heut keine Schule ?"


Medardus

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Was ist hier denn passiert?

So oder so tatsächlich ein "ärgerlicher" Kommentar.


uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

schon nach 5 min. fang ich wieder derbe an zu lachen....der sreifen ist ne granate-action und derber humor ob drogen-behinderungen oder mord! alles wird verarscht

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Pherano

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Bewertung3.0Schwach

Ich habe absolut keine Ahnung ob es jetzt Stiller war, der mir nicht gefallen hat. Ob es doch Jack Black war, den ich sowieso nicht ausstehen kann oder ob es der komplette Film war, der mir absolut nicht zugesagt hatte. Ich weiß es absolut nicht!

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pentafuchs

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

äußerst unterhaltsamer film mit sehr viel liebe zum detail und vielen bekannten gesichtern

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LowRidah

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Bewertung3.5Schwach

Gut gemacht, aber bis auf 2-3 Schmunzler nicht mein Humor.
Auch die Schauspieler sind recht überzeugend :)

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suite.pea

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Bewertung7.5Sehenswert

Lustiger Klamauk. Robert Downey Jr. ist überragend.

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lassulus.stief

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Bewertung9.0Herausragend

Tom Cruise beste Rolle

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Illaris

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Daran gibt es nichts zu rütteln :)


Drehmumdiebolzen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

...and here comes my BIG BOOOOOOOOOOOM!!!

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Heute lässt eine Handvoll Moviepiloten nach dem sensationellen MoWi Kommentarwichteln eine weitere Bombe auf euren Dashboards platzen, um das alte Jahr nochmal mit geballter Action ausklingen zu lassen und das Neue gebührend in Empfang zu nehmen. Vielen Dank dafür an die User *frenzy_punk, johann.held und natürlich den kobbi-Master, die die Idee dazu hatten und meinen Ärger, das Wichteln verpasst zu haben, sofort verfliegen ließen.

Daher widme ich diesen Kommentar Copilot Alex.De.Large, meinem bis dato letzten Buddy im Jahr 2013.
Wünsche dir einen guten Rutsch und weiterhin auf gutes Schreiben und tolle Kommentare im nächsten Jahr!

Also dann: Willkommen im Sahneraum!

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"Mother Nature just pissed her pantsuit!"

In dieser Actionkomödie lassen es Ben Stiller und Co. nicht nur pyrotechnisch mächtig gegen den hochgeheiligten US-Pathos von Vietnam-Kriegsfilmen wie „Platoon“ oder Apocalypse Now“ krachen, sondern nehmen gleich auch noch die gesamte Industrie und damit halb Hollywood aufs Korn.

Das beginnt schon mit den gnadenlos absurden Fake-Trailern zu u.a. „Die Fatties, Furz 2“, der gekonnt Fäkalkomödien wie Eddie Murphys „Familie Klumps“ auf die Schippe nimmt oder aber „Satan's Alley“, der sich schamlos über hochtrabendes Arthouse Kino,Marke Fox Searchlight lustig macht. In den Hauptrollen: Robert Downey Jr. und MTV Movie Award Gewinner für den „Besten Kuss“, Tobey Maguire!

Aber auch nach diesem an sich schon kultverdächtigen Intro geht es genauso herrlich politisch unkorrekt und derbe zur Sache.
Ob Promi-Adoptionen aus Fernost, Schickeria-Star-Allüren, mehr schlechtes als rechtes Schauspiel à la Stallone oder Schwarzenegger, bis hin zum ewigen Celebrity-Wahn der Medien bekommt hier so ziemlich alles, was in der Traumfabrik ansatzweise Rang und Namen hat, sein Fett weg.
Dabei sind sämtliche Figuren wie Ben Stillers abgehalterter Rambo, ähh Scorcher, der zur ständigen Schleichwerbung verdammte Möchtegern-Rapper "Alpa Chino" oder aber Jack Black als heroinsüchtiger Furzfilmstar keine Minute tatsächlich ernstzunehmen. Spaß machen sie dafür umso mehr.
Göttlich gegen den Strich besetzt ist Robert Downey Jr. Als Multi-Oscargewinner und fanatischer Method Actor, der sich einer Pikmentoperation unterzogen, aber schon längst sein wahres Ich begraben hat. Absolut grandios, wie er auch schonmal aus seiner Rolle fällt
und bedeutungsgeschwängert Martin Luther King oder Neil Armstrong in die Kamera rezitiert.

Kirk Lazarus: I know who I am. I'm the dude playin' the dude, disguised as another dude!

Um diese beinharte Truppe herum chargiert ein vollkommen hemmungsloses Star-Ensemble. Matthew McConaughey, Nick Nolte, Steve Coogan, Danny McBride (und sogar ganz kurz Jon Voight und Jennifer Love Hewitt) kokettieren hier mit ihrem Image und geben alle kräftig dem Affen Zucker.

Manche dürften unter dem fetten, stets nach „Cola Light!“ brüllenden Studio-Boss Les Grossman, der mit seinem üblen Rumgebitche selbst abgebrühte asiatische Drogendealer verstummen lässt, mit seinen wenigen Auftritten sogar fast allen die Show stiehlt und zum Schluss im Abspann einen wunderbar dämlichen Hip-Hop Tanz aufführen darf, Hollywood-Schönling Tom Cruise erkennen.

Les Grossman: Now I want you to take a step back... and literally fuck your own face!

Natürlich ist der Film kein Meisterwerk. Vollgestopft mit Popkultur-Zitaten und bitterbösen Gag-Granaten weiß das filmische Potpourri oft nicht, wo es hinwill, zumal der ein oder andere Scherz dann wirklich haarscharf an der Grenze des guten Geschmacks liegt. Etwa wenn Jack Black seinen üblichen Pipikaka-Humor auspackt oder Ben Stiller sich über hochambitionierte Behindertenrollen der geschätzten Hollywood-Kollegen amüsiert.
Am Ende beim recht actionreichen Finale wird es immer abgefahrener, wenn DVD-Festplattenrecorder ganze Panzerfäuste aufhalten können und asiatische Halbzwerge zum Killer werden.
Dennoch gibt es fast keine (oder wenige) wirkliche Längen, was den Film größtenteils zu einem Mordsspaß werden lässt.

"That's it! I'm going into catering after this!"

Obwohl ich Hip-Hop normalerweise absolut nicht abkann, beende ich heute mit Ludacris' „Get Back“ für dieses Jahr meine Kommentare.

http://www.youtube.com/watch?v=srH94OR1TbU&hd=1

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Der gesamten Moviepilot-Community wünsche ich hiermit einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches Jahr 2014.
Lasst es ordentlich krachen und Prosit Neujahr!

Und trinkt "Booty Sweat", Baby, trinkt Booty Sweat und natürlich...“Cola Light!“

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Drehmumdiebolzen

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Dito ;)
Und war nicht mal irgendwann nen Spin-Off mit Les Großman geplant...?


pischti

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Mir war auch so ^^


Thomas Hetzel

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Bewertung6.0Ganz gut

Fand ich jetzt nicht so besonders. Hatte einige gute Gags und ein paar echt fiese Einfälle, aber hat mich jetzt nicht so umgehauen. Kann man sich ruhig mal ansehen, aber die meisten Gags habe ich gleich nach Ende des Films wieder vergessen.

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Snakeeater

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer bei diesen ganzen Sprüchen, Gags, Witzen und Dialogen nicht schmunzeln muss, der geht doch zum lachen in den Keller.
Also ich finde den Film wirklich gut und finde es toll zu sehen, dass sich Schauspieler auch mal für einen solchen Film rum bekommen lassen. Wirklich toll.

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smartyx

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Bewertung3.0Schwach

Sicher, die Story ist nicht alltäglich, das Staraufgebot im Film auch nicht. Aber das muss nichts heißen. Ich finde, dass der Film einige Längen hat. Zudem haben mich mache Figuren einfach nur genervt. (Ben Stiller z.B., mit dessen Filmen ich meistens ohnehin nicht viel anfangen kann). Den Kommentaren hier zufolge sollte man auch an der einen oder anderen Stelle lachen können. Das war bei mir leider nicht der Fall.
Positiv herausheben darf man allerdings Tom Cruise, der eine saubere Leistung abliefert und die Gelegenheit, in fast jedem Darsteller dieses Streifens ein bekanntes Gesicht wiederzuerkennen.

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Gurkey

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Bewertung0.0Hassfilm

Hmm...
Ich muss sagen, dass dies einer der schlechtesten Filme war, die ich jemals gesehen habe. Ich habe mir den Film damals im Kino quasi blind angesehen und hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde.
Anscheinend trifft der Streifen allerdings überhaupt nicht meinen Humor, denn ich bin damals im Kino fast eingeschlafen und hatte die ganze Zeit gehofft, es würde noch irgendetwas Lustiges passieren. Ich wurde allerdings enttäuscht und war letztendlich froh, als der Film zu Ende war.
Die Handlung ist komplett stumpfsinnig und die ganzen Stars des Films holen da überhaupt nichts raus.
Normalerweise schaue ich mir gerne mal einen Film zum Lachen an, dieser allerdings war absolut nichts für mich.

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung6.0Ganz gut

"Tropic Thunder" ist eine solide bis gute Mischung aus Komödie und Satire geworden, die jede Menge Stars aufzubieten hat. Die Story selbst klingt recht originell und hat man zuvor in dieser Form noch nicht gesehen, auch die Umsetzung durch Regisseur Ben Stiller ist recht ordentlich geworden und so weiß vor allem die Atmosphäre auf satirischer Ebene durchaus zu überzeugen. Kleine Schwächen offenbaren sich allerdings beim Fortschreiten der Geschichte, in der des Öfteren die Glaubwürdigkeit etwas fragwürdig ist und der Film teilweise anfängt bedeutungslos vor sich hinzuplätschern. Auch die Gags treffen nicht immer ins Schwarze und verpuffen gelegentlich, auch wenn einige, bei mir teils heftige, Lacher vorkommen. Der Cast liest sich hierbei wie das Who-Is-Who Hollywoods und so wissen vor allem einige Stars mit ihren witzigen Cameos besonders zu gefallen - allen voran Tom Cruise als exzentrischer und geldgeiler Studio-Boss, dem alle Mittel für den Erfolg recht sind - ein absolutes Highlight! Ben Stiller liefert insgesamt eine solide Leistung ab, wobei Jack Black mit seinem etwas ausufernden Spiel etwas übertrieben wirkt - Robert Downey Jr. dagegen holt wieder einmal alles aus seiner Rolle heraus.
Alles in allem ist "Tropic Thunder" ein unterhaltsamer Film geworden, der mit seinem satirischen Unterton viele Seitenhiebe an die Hollywood-Maschinerie und ihre Stars verteilt. Auch wenn nicht alle Gags zünden, sind einige witzige Einfälle stets vorhanden, die für kurzweilige und teils spaßige Unterhaltung sorgen.

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Ben Kenobi

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Hat meinen Humor leider größtenteils nicht getroffen. Die Auftritte von Downey Jr. und Cruise haben den Film für mich vor dem Absacken in die völlige Belanglosigkeit gerettet.


WZRDOnTheMoon

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Ganz so schlimm war es bei mir nicht, aber du hast schon recht, wie im Kommentar erwähnt, stechen Cruise mit seinem Cameo-Auftritt und Downey Jr. mit seinem, im Vergleich, überzeugenden Schauspiel heraus und geben dem Film wirklich eine recht große Aufwertung!


daniel.wolf.7731

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Originell und witzig mit einem unvergesslichen Auftritt von Tom Cruise. Echt gelungen...

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Bitbacher

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Bewertung9.0Herausragend

Ich fasse mich kurz:

- geniale Schauspieler die geniale Persönlichkeiten spielen
- noch nie dagewesene Story
- Lachanfälle vorprogrammiert
- Die genialsten und niveaulosesten Sprüche die ich in einem Film bis jetzt gesehen habe (durchaus positiv gemeint. Es passt zu 100%)
- eine einfallsreiche Story die leicht nachzuvollziehen ist
- Tom Cruise ist garnicht so schlecht wie ich immer dachte.
Er spielt Les Grossman so authentisch und die Szenen in denen er zu low von Flo-rida und T-Pain tanzt, sind ja wohl der Oberhammer

kurz und knapp: Ein genialer Film der mindestens unter die top 10 wenn nicht sogar 5 seines Genres gehört.

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FilmFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Scorcher, der schon 5 mal die Welt retten konnte und dabei ist, es ein 6. mal zu tun, ein mehrfacher Oscarpreisträger, ein Rapper, ein Anfänger und ein abgestürzter Comedy-Star drehen einen Kriegsfilm. Irgendwie passt das kein bisschen zusammen, klingt lächerlich und genau deswegen ist Tropic Thunder so unglaublich witzig. Weil die Ausgangssituation schon so bescheuert ist und dann sogar noch ins Absurdere abdriftet. Ein Film im Film der dann doch kein Film ist. Alleine die Trailer am Anfang lohnen. Tobey Maguire nimmt sich auf die Schippe, Ben Stiller zeigt die Sinnlosigkeit von etlichen Fortsetzungen auf. Lacher sind garantiert. Dann geht's los. Ein überforderter Regisseur, arrogante Schauspieler, alles geht schief. Eine Riesenexplosion wird in den Sand gesetzt. Dann taucht das erste Mal das Highlight des Films auf. Les Grossmann bzw. Tom Cruise. Fett, eine halbe Glatze, selbstironisch, extrem aggressiv und mit Schimpfwörtern nur so um sich werfend. Ich bin kein Tom Cruise Fan, diese Rolle ist aber einfach nur großartig. Wenn er zu Ludacris' "get back" tanzt, die "Terroristen" beleidigt und zwar aufs aller Übelste oder einfach nur "Cola Light" brüllt, dann kann ich einfach nicht mehr. Weiterhin ist der Film voller absurder Situationen, Gespräche über Behindertenrollen in Filmen, Parodien auf etliche Kriegsfilme, auf Hollywood, eigentlich auf so ziemlich alles im Bereich Film.
Spannung, Anspruch oder emotionale Szenen sind zwar nicht sonderlich vertreten, aber wer will sowas bei solch einem Gagfeuerwerk?
Also einfach einschalten, lachen und noch mehr lachen.

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LeMovieKritiker

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Bewertung6.5Ganz gut

Tropic Thunder hat eine sehr ungewöhnliche Story und hat durch viele berühmte Gesichter die sich für nichts zu schade sind, auch einen grossen Unterhaltungswert. Tom Cruise ist so gut wie gar nicht zu erkennen und Nick Nolte spielt seine Rolle bescheuert gut.

Bevor der Film wirklich anfängt gibt's noch eine Reihe von Faketrailern die absolut zum ablachen sind. Jack Black wäre ein guter Schauspieler, siehe King Kong, aber den Trottel gibt er auch perfekt und die Kokainsucht kauft man ihm sogar ab.

Nachdem man Tropic Thunder gesehen hat wird man es nicht wieder tun, aber Justin Theroux hat eine Story geschaffen die einmal Spass machen kann.

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Simon Moon

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Solange wie die den Film gedreht haben war das ganz lustig, danach einfach nur noch blöd.


LeMovieKritiker

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Ja, die erste Hälfte des Filmes war wirklich ein wenig besser als der Rest.



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