True Romance - Kritik

US 1993 Laufzeit 120 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Road Movie, Thriller, Kinostart 27.01.1994

  • 7
    Dr.Hasenbein 28.01.2015, 20:13 Geändert 28.01.2015, 20:14

    Ich bleibe dabei, True Romance hätte unter Tarantinos Regie ein viel besserer und wirklich geiler Film werden können.
    Leider hat er ja das Drehbuch dazu (aufgeteilt) verkauft und Tony Scott und Oliver Stone haben sich der Geschichte angenommen und zwei klomplett unterschiedliche Filme daraus gemacht.
    Beim direkten Vergleich muß ich auf jeden Fall sagen dass mir Oliver Stones "Natural Born Killers" von dem sich Tarantino ja distanziert deutlich besser gefallen hat.
    Scott macht hier eigendlich nicht viel falsch, schafft es aber nicht ganz die von Tarantino vorgefährtigte Story so auf den Bildschirm zu zaubern wie es eben er selbst geschafft hätte.
    Das Grundgerüst steht mit all seinen kleinen Feinheiten, und auch die Besetzungsliste liest sich wie die Creme de la Creme von Hollywood, aber irgendwie schafft es True Romance bei mir nicht voll und ganz zu überzeugen.
    Und das obwohl ich es in regelmäßigen Abständen immer wieder versuche.
    Zwar ist die letzte halbe Stunde sehr cool und gefällt mir wirklich sehr gut, davor gibt es aber einfach zu viel Leerlauf.
    Wobei natürlich die Unterhaltung zwischen Hopper und Walken im Wohnwagen mega cool und die wohl beste Szene im gesamten Film ist.
    Schlecht ist True Romance natürlich nicht, und in gewissen Abständen gucke ich ihn wie gesagt immer wieder gern, aber hier wäre auf jeden Fall auch mehr drin gewesen!
    Vielleicht war Actionfilm Regisseur Tony Scott einfach der falsche Mann für einen solchen Film!

    • 10

      Ich liebe diesen Film! Die Besetzung, die Dialoge, die Filmmusik, die "Bonnie&Clyde" Handlung, das übertriebene.
      Dieser Streifen ist zeitlose Kunst, durch und durch!

      1
      • 6

        Hauptsache übertriebene Action, Geballere und viel Blut. Wie der Film so eine hohe Wertung haben kann ist mir unverständlich. Aber das ist wohl eben, was die Menschen sehen wollen. Kein Wunder, dass nur noch Mist produziert wird.

        • 8

          (könnte man als Spoiler auffassen)

          Wie er heimkommt, sich hinsetzt, "Ich hab ihn getötet" sagt und einen Hamburger isst. Priceless.

          1
          • 6 .5

            hätte Tarantino ihn doch selbst inszeniert...

            • 9

              Schon allein wegen des Dialog's zwischen Hopper und Walken fast schon ein must see, eine szene die man nie mehr vergisst

              4
              • 6

                An sich kein schlechter Film, aber wirklich umgehauen hat er mich nicht. Schade eigentlich, denn die Mischung aus Scott, Tarantino, Zimmer und dem prominenten Cast hätte mich eigentlich überzeugen müssen!? Wie heißt es so schön: Der Funke wollte wohl einfach nicht überspringen.

                • 9

                  Achtung Spoiler

                  Weißt du, ich hab mir immer gesagt, wenn ich ´nen Typ knallen sollte ... ich meine wenn ich müsste ... wenn mein Leben davon abhängt ... dann würd´ ich Brad Pitt vögeln - sachsenkrieger

                  Braddie hat, wie etliche namhafte Kollegen eines gigantischen Schauspielerensembles, nur eine sehr kurze Rolle. Einen Vorteil genießt er aber gegenüber den meisten von ihnen, denn er überlebt anscheinend. Zum Cast zählen Hollywoodboliden wie Christopher Walken, Dennis Hopper oder James Gandolfini, die alle in diesem abgedrehten Gangsterstreifen über die wahre Liebe zur Höchstform auflaufen. Besonders das kurze Zusammenspiel zwischen Hopper und Walken hat fast schon eine hypnotische Wirkung.

                  Vielleicht hätte Quentin Tarantino lieber das Drehbuch zu RESERVOIR DOGS verkaufen sollen und dieses, aus dem neben TRUE Romance auch noch NATURAL BORN KILLERS entstand, behalten sollen. Er machte es umgekehrt. Aber wie meine Ma immer so schön sagte, wenn ich einer vergebenen Gelegenheit nachzutrauern gedachte: "Hätt´ der Hund nich´ geschissen, hätt´ er´n Hasen gekriegt." Tony Scott macht seine Sache hier auch ziemlich gut und liefert einen irre spannenden und saukomischen Streifen ab, der vor genialen Ideen nur so sprüht.

                  Die Story an sich ist aber auch schon eine unbestreitbare Glanzleistung, eine irrwitzige Mischung aus Gangsterfilm und Lovestory mit einer gehörigen Ladung Ironie, die auf die Zustände in Hollywood abgefeuert wird. Nur die reine, unverfälschte und wahre Liebe ist in der Lage, alle noch so auswegslosen Situationen mit einer schicksalshaften Leichtigkeit zu überwinden. Das Böse schlägt sich selbst mit seinen eigenen Waffen. Ein gar nicht so kleines Meisterwerk!

                  P.S.: Auch mein ewigwährender, unermesslicher Dank gilt dem guten "alten" Ben für den genialen Tipp ;)

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                  • 9
                    huababuar 07.12.2014, 20:46 Geändert 08.12.2014, 01:23

                    Dies ist ein Wichtelkommentar im Rahmen der Moviepilot-User-Wichtel-Aktion 2014 für meinen neuen MP-Buddy cellar_door und noch dazu sogar meine Wichtelpremiere. An dieser Stelle einen wunderschönen 2. Advent an dich cellar sowie allen anderen Moviepiloten da draußen und auch danke, dass ich durch dich endlich einmal die Gelegenheit dazu bekam, „True Romance“ zu sehen. Auch du, lieber Ben, seist hiermit noch einmal erwähnt. Diesen Streifen legst du mir ja schon seit Längerem ans Herz, wodurch meine Erwartungen nach all den Schwärmereien zugegebenermaßen immens waren. Aber naja, zu viel Geschwafel, hier mein leider etwas nüchterner, weil zeitlich eingeschränkter Beitrag zu einem, wie ich finde, sehr gelungenem Projekt, an dem ich fortan wohl des Öfteren teilnehmen werde. (Wer mit mir am 3. Advent wichteln möchte, kann gerne kommentieren :))

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                    Clarence Worley (Christian Slater) und eine unbekannte Dame sitzen in einer etwas heruntergekommenen Kneipe:

                    „Elvis sah irre aus. Glaub ja nicht, dass ich ´ne Tunte bin, bin ich nicht. Aber Elvis sah besser aus als viele Frauen – als die meisten jedenfalls. Weißt du, ich hab mir immer gesagt: Wenn ich je n’Typ knallen sollte – ich meine, wenn ich müsste und mein Leben davon abhängt – würde ich Elvis vögeln.“

                    „Mit Elvis würde ich auch vögeln.“ […]

                    „Also wir würden beide mit Elvis vögeln. Schön, auf jemanden zu stoßen, der die gleichen Interessen hat.“

                    Der geneigte Filmkenner weiß von der ersten Minute an, wer hier für das Drehbuch verantwortlich sein muss: Quentin Tarantino. Hinter der Kamera stand mit Tony Scott allerdings ein ganz anderer. Was dabei herauskam? Eine recht „gewöhnlich“ inszenierte Thrill-Rom (nennt man das so? Eine Mischung aus Thriller und Romanze :D) mit einer klaren Tarantino-Handschrift, die sich nicht nur in den Dialogen von „True Romance“, sondern auch in der exzessiven Gewalt, aber ebenso der Story an sich widerspiegelt:

                    Clarence Worley und Alabama Whitman (Patricia Arquette) sind keine gewöhnlichen Ehepartner, so viel sei verraten. Als Clarence eines Tages an einen Koffer Kokain kommt, wird das vorher noch so glückliche Pärchen plötzlich zur Zielscheibe von Polizei und Mafia. Mehr will ich zur Grundstory hier gar nicht verraten. Wie Ben und cellar mir schon sagten: Sie würden den Film gerne noch einmal das erste Mal ansehen können. Und jetzt verstehe ich auch warum. „True Romance“ wartet schon zu Beginn mit vielen überraschenden Wendungen auf. Da wäre es schade, wenn man durch eine etwas genauere Inhaltsangabe eventuell gespoilert wird.

                    Wenn Scott und Tarantino für einen Film verantwortlich sind, muss folglich auch der Cast überirdisch besetzt sein. Erstaunlich: Die „ganz Großen“ sind eher in Nebenrollen vertreten: Dennis Hopper, Val Kilmer, Christopher Walken, Samuel L. Jackson, aber allen voran auch Gary Oldman als durchgeknallter Zuhälter, der mich vom Aussehen her etwas an Johnny Depp in „Fluch der Karibik“ erinnert hat, und Brad Pitt als notorisch dauerzugedröhnte Couch-Potato. Es verwundert nicht, dass diese genialen Schauspieler ihre Rollen perfekt auskosten. Hervorzuheben sei an dieser Stelle vor allem die Wohnwagen-Szene mit Walken als Mafiosi-Vertreter und Hopper als Vater von Clarance. Köstliche Minuten und wieder mal ein deutliches Anzeichen der Mitwirkung Tarantinos.

                    Aber auch die beiden Hauptdarsteller Slater und Arquette, die ich wohl eher vögeln würde als Elvis Presley (scheiße, sah die heiß aus :D), überzeugen in ihren Figuren. Auch wenn das Dauergrinsen von Arquette mitunter anstrengend sein kann.

                    Der dritte Meister seines Fachs HINTER der Kamera, der an „True Romance“ beteiligt war, ist Hans Zimmer. Für seine vortreffliche Musikauswahl ist er bekannt und auch hier hat er mich keineswegs enttäuscht. Der Score mutet oft so scheinbar deplatziert an, ist aber vielleicht sogar deswegen dermaßen genial und gut getroffen. Ein Motiv, das sich durch den ganzen Film zieht und das immer wieder für zufriedene Ohren meinerseits sorgt.

                    Überhaupt ist „True Romance“ ein wahrer Film für die Sinne. Die Ohren sind befriedigt, durch Arquette und die gelungen eingefangenen Bilder von Detroit und LA sind es die Augen ebenso. Aufgrund der Lovestory ist fürs Herz natürlich auch etwas dabei. Und könnte man einen Film schmecken, wäre wohl auch unsere Zunge wohl auf: Denn Alabama hat geschmackstechnisch angeblich gewisse Ähnlichkeiten mit einem Pfirsich.

                    Man muss einfach sagen: Dieser Streifen hat genau die richtige Mischung. Die richtige Mischung aus Kitsch, tarantioesker Brutalität und Spannung (alleine der Mexican standoff am Ende ist wohl der beste, den ich bis jetzt gesehen habe). Ein wenig mehr Einflüsse Tarantinos hätte Scott hier durchaus noch einfließen lassen können (unchronologische Erzählweise, abgedrehtere Charakterzeichnung etc.), aber das ist wohl nur ein zweifelhafter Versuch von mir etwas klein-karriertes am Film aussetzen zu können.

                    Danke nochmal, lieber cellar für diesen tollen Filmtipp, hab/habt besinnliche Tage und denkt immer daran: „Sizilianer sind Ableger von Niggern.“ ;)

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                    • 7 .5
                      expendable87 26.11.2014, 14:32 Geändert 26.11.2014, 14:33

                      'true romance' ist eine mitreißende, raffinierte und harte thriller-romanze mit einer angemessenen portion liebeskitsch und einer feindosierten prise humor!
                      tony scotts schießwütige lovestory trägt unverkennbar die handschrift des meister-regisseurs quentin tarantino, welcher zum film das drehbuch schrieb, das regiezepter selbst aber leider nicht führte...dennoch lässt der hochkarätig besetzte und zwei stunden lang anhaltende kultstreifen keine langeweile aufkommen, was mit unter auch seinem fabelhaften cast zu verdanken ist, wobei mir gary oldman & christopher walken am meisten imponiert haben!
                      der romantisch-blutige, von einem klasse soundtrack umrahmte gangster-trip wechselt gekonnt zwischen unterhaltsamen dialogen und wuchtiger action in klassischer tarantino-manier...ein wie im skript von quentin ursprünglich vorgesehenes ende hätte dem film, welcher von liebe, gewalt und 'elvis presley' ^^ handelt, noch einen halben punkt mehr beschert!
                      True Romance!
                      True Action!!
                      True Fun!!!

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                      • 7 .5

                        Es gibt sehr viel gutes andiesem Film. Die Schauspieler. Die Story. Die Dialoge. Was mir jedochüberhaupt nicht gefallen hat ist der Soundtrack... Die Titelmelodie ist einfach nur grässlich und unpassend.Ich denke wenn man hier auf einen coolen, rockigen 50er Soundtrack oder ähnliches, gesetzt hätte wäre vieles besser geworden.
                        Ansonsten merkt man dem Film einfach den Tarantino an. Die Story und die Dialoge sind typisch. Leider werde ich (als Tarantino-Fan) einfach das Gefühl nicht los, dass der Film besser geworden wäre wenn er ihn selbst gemacht hätte. Klar, der Film ist super, aber die Vorstellung reizt mich dann doch... ;)
                        Das Beste am gesamten Film ist die Szene zwischen Hopper und Walken. Diese ist einfach nur göttlich. :D
                        Alles in Allem, ist der Film gut. Vielleicht soga sehr gut. Aber wenn ich den Film als ganzes betrachte, hätte ich mir einfach eine etwas flottere Inszenierung gewünscht. Der Film kommt, meiner Meinung nach, einfach daher, als das was er ist. Ein Tarantino, bei dem nicht Tarantino Regie geführt hat.

                        • 10

                          Hi Leute,

                          LOVE IT, so much :). Um es mit den Worten von MP-Mitglied "Copa", dieses geniale Frühwerk von Tarantino und Tony Scott zu beschreiben.

                          "Ich habe seit 1984 keinen Mann mehr getötet. Bis dieser Komiker aufgetaucht ist."

                          Unvergessen die Szene mit Dennis Hopper und Christopher Walken in Sachen Sizilianisch-Maurische Ahnen-Geschichte oder die Sado-Maso Killer-Hotel-Szene zwischen Arquette und Gandolfini. Ich sag nur Ober-Affen-Titten-Hammer-Geil.

                          Meister Bruce Lee in diversen Cameo Auftritte genau so wie der King of Rock. KINO-MAGIE pur.

                          Mein Fazit: Auf Anhieb geliebt. Das schaffen nur wenige Filme!

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                          • 10

                            Durch Zufall von diesem Film erfahren vor ein paar Jahren, dann habe ich ihn gesehen und war total begeistert!
                            Das Drehbuch von Quentin Tarantino, der Score von Hans Zimmer, der Cast inklusive seiner Gastauftritte, der Humor...einer der wenigen Filme wo ich nichts zu meckern habe, da einfach alles passt!
                            Hoffentlich gibts irgendwann mal bei uns eine würdige Blu Ray Einzelveröffentlichung.

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                            • "Sizilianer sind Ableger von Negern". Geilste Szene überhaupt!!!!! Für mich, das Beste, was Tarantino je geschrieben hat.... Wünschte, seine letzten beiden Filme würden nur annährend an "True Romance" herankommen. Und natürlich ein Lob an Hans Zimmer, der diese wunderschöne Filmmusik komponiert bzw geklaut hat! ;) >>> Carl ORF/Gassenhauer

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                              • 10

                                Es gibt vielleicht Filme, die größere Kunstwerke sind. Aber ehrlich: die Walken/Hopper Szene. Die Gandolfini/Arquette Szene (auch wenn's wehtut), die lovestory, die Cameos... wer dafür keine 10 Punkte gibt, wird Kino nie vetstehen...

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                                • 9

                                  Meiner Meinung nach einer der besten Liebesfilme. Der absolute Magic Moment ist ja wohl die Szene in der Dennis Hopper bewusst Christopher Walken bzw die Sizilianer beleidigt.

                                  • 7

                                    Mit Tarantinos Ende wäre es ne 8 geworden. So reicht's leider "nur" für 7.

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                                    • 10

                                      Im diesem Film ist einfach alles mit dabei, was einen 10 Punkte Film ausmacht!
                                      Hatte den schon fast vergessen, und nun, nach nochmaligem Anschauen als Lieblingsfilm für absolut würdig empfunden :-)

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                                      • 7

                                        Ein Film wie gemacht dafür mehrmals geschaut zu werden, dabei für jeden Cameo abgefeiert zu werden und für diese wahrhaft echte Romanze inmitten einer Welt jeglicher Widerstände geliebt zu werden. Cheesiness at its best, ich freu mich auf's nächste Mal. :)

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                                        • 8 .5

                                          Da steckte aber mächtig Feuer drin!
                                          In den Dialogen merkte man so richtig die Ader von Tarantino und an vielen Stellen, besonders am Ende, hätte man auch gut und gerne denken können, dass Guy Ritchie seine Finger im Spiel hatte.
                                          Von Romanzen und Liebesbeziehungen bin ich eigentlich überhaupt kein Fan von, aber selbst da schafft es Tarantino, mich in seinen Bann zu ziehen. Diese Mischung aus Action, Spannung, Brutalität und Witz trifft genau meine Interessen. Aber bevor ich hier immer nur Tarantino erwähne; Tony Scott hat sein Drehbuch als Regisseur aber auch stark in die Tat umgesetzt.
                                          Trotz der hohen Brutalität herrschte in diesem Road Movie durch die Hintergrundmusik fast durchweg eine gute Stimmung und tolle Atmosphäre.
                                          Auch die Schauspieler machen ihren Job wirklich gut, wobei ich besonders meine Lieblingsszene, nämlich den Dialog zwischen Dennis Hopper und Christopher Walken, der einfach vom allerfeinsten war, herausheben muss.
                                          Insgesamt eine tolle Liebesromanze für Männer!

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                                          • 9

                                            Habe den Film anfang des Jahres das erste mal gesehen weil er in der Tarantino-Box dabei ist und muss mich dafür bedanken, dass dieser geniale Film in der Box enthalten ist. Das tollste an dem Film ist definitiv die Musik, knapp gefolgt von einem sehr coolen Christian Slater und natürlich Patricia Arquette. Der Anfang des Films hat mich einfach umgehauen. Ich liebe es wie die beiden sich kennenlernen und ich liebe es wie Alabama reagiert nachdem Clarence bei Drexl war. Es ist zwar kein klassischer Liebesfilm aber er ist sowas von romantisch und gleichzeitig sooo cool!!!

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                                            • 10

                                              Verdammt! Ich liebe diesen Film!
                                              Er ist ein Beweis dafür, dass es auch Romanzen für Männer gibt (was nicht heißen soll, dass ihn Frauen nicht auch toll finden können). Im Gegensatz zu den meisten anderen seines Genres (vorausgesetzt man ordnet ihn mal unter "romantischer Film" ein) hat dieser Film einfach Charakter, Charme, Witz, Leidenschaft, Hingabe...
                                              Das Zusammenspiel aus einem perfekten Soundtrack, einer ebenso passenden schauspielerischen Besetzung mit hochkarätigen Leuten, unvergesslichen Dialogen und einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte berührt dieses Meisterwerk dermaßen mein Herz und das trotz der nicht gewaltfreien Szenen (oder gerade deshalb?!).
                                              <3

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                                              • 9

                                                Was für ein "cooler Film" anders kann ich es gar nicht beschreiben. Im Jahr 1994 kamen wirklich tolle Filme ins Kino. Wie auch der Film "True Romance". Das Drehbuch, dass von Quentin Tarantino ist, erkennt man sofort. Hier gibt es viele Ähnlichkeiten mit "Pulp Fiction" ob Filmgespräche, Burger Szenen und eine Gelassenheit der Schauspieler. Dies kann ja nur von Tarantino kommen. Auch wenn Tony Scott den Film gedreht hat.

                                                Der Dialog zwischen Christopher Walken und Denis Hopper ist überragend.
                                                Für mich die beste Szene im Film. Hier erkennt man einen Hauch Tarantino.
                                                Der Rest des Casts ist auch recht gut. Ob Samuel L. Jackson oder Brad Pitt als Junkie, alle passen in den Film.
                                                Ein großer Pluspunkt ist für mich ein top Soundtrack von Hans Zimmer. Einfach nur cool.
                                                Ein wirklich sehr gelungener Film, der leider etwas unbekannt ist. Für Fans von Tarantino könnte hier eine wahre Praline versteckt sein. Unbedingt mal anschauen.

                                                Ihre Ur- ur- ur- ur- Urgrossmutter fickte einen Nigger. Ja und ihr Kind war n halber Nigger. Also wenn das die Wahrheit ist, sagen sie mal, dann bin ich doch kein Lügner

                                                Einfach nur herrlich dieses Gespräch.

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                                                • 8 .5

                                                  Was kommt dabei heraus, wenn Quentin Tarantino eine Liebesgeschichte geschreibt: "TRUE ROMANCE"! Von Tony Scott inszeniert, wird uns eine Geschichte erzählt, in der es um die bedingungslose Liebe zweier Menschen geht, welche sich durch eine Spirale aus Gewalt, Drogen und obskuren Gangstern windet. Christian Slater und Patricia Arquette legen so viel Spielfreude an den Tag, dass man sich einfach in die Figuren verliebt und bei ihren Handlungen mitfiebert. Scott's Film präsentiert sich hier als modernes Märchen für Erwachsene, in welchem man an jedem Satz die Handschrift Tarantino's erkennt, der es wieder schafft, großartige Szenen mit großartigen Dialogen und massenhaft Querverweisen an die Popkultur (oder besser "seine" Popkultur) zu kreieren.
                                                  Die einzige schmählerung ist Scotts kommerzieller Stil, der an wenigen Stellen so ein bissien entzaubert. Mit QT als Regisseur sicher ein 10 Punkte Kandidat.

                                                  Blutige Road-Movie Romanze mit vielen Querverweisen und mit einem Haufen Tarantinoesquer Dialoge zum dahinschmelzen. Tolle Darsteller runden das ganze zu einem klasse Film ab, den auch Tony Scotts kommerzieller Stil nicht allzu sehr schmählern kann.

                                                  • 9 .5

                                                    Mich überkam letztens dieses Verlangen, so einen Film zu sehen... wie nennt man die eigentlich?
                                                    Also so Gangsterfilme a la Tarantino oder Guy Ritchie?
                                                    Naja, wie dem auch sei, ich LIEBE solche Filme.
                                                    Da ging ich meine Schubladen und Kästen durch, und hab mir alle derartigen Filme durchgesehen.
                                                    Dabei ist mir der Streifen hier wieder aufgefallen.
                                                    Naja und dann ging es auf zur Zweitsichtung von "True Romance".
                                                    ...
                                                    Was wünscht sich der Filmfan von allen Dingen der Welt am Meisten?
                                                    Kein Treffen mit dem Lieblingsregisseur.
                                                    Keine Widmung im Vorspann eines guten Film.
                                                    Keine Rolle im besten Film aller Zeiten.
                                                    Nein, er wünscht sich das, was sich alle anderen Leute auch wünschen: einen Seelenverwandten.
                                                    Jemanden, mit dem man seine Filmliebe teilen kann.
                                                    Ein Partner zum Filmschauen, mit dem man auch mal den Streifen genießen kann, jemanden, mit dem man auch danach darüber quatschen kann.
                                                    So geht es auch Clarence, der in dem zukünftigen Ex-Callgirl Alabama eben diesen Jemand gefunden zu haben scheint.

                                                    "True Romance" ist ein geniales Crossover zweier Genres, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Lovestory und Gangsterfilm.
                                                    Ist der Film zu Beginn noch süßlich-romantisch, fast schon kitschig, addiert sich bald schon eine gewisse Gewalt und Coolness in den Streifen, die auch bis zum Ende bleibt.
                                                    Man konnte es schon erahnen, als im Vorspann die Inschrift "Written by Quentin Tarantino" aufleuchtet.
                                                    Das Geniale daran ist, dass sich die Romantik und die Action nie ablösen, sondern beide bis zum Ende gleichwertig andauern.

                                                    Drehbuch und Regie ergänzen sich hier perfekt.
                                                    Tarantinos Skript gibt dem Film meine geliebten Dia- und Monologe, die wie immer ausschweifend, aber stets fesselnd ausfallen. Mit viel unnützem Wissen vollgestopft, zitierend, anspielend, schreibt Tarantino diesmal nur den Songtext auf das Blatt Papier.
                                                    Die Melodie arrangiert diesmal Tony Scott.
                                                    Der inszeniert stürmisch, süßlich, bei Bedarf aber auch radikal, brutal, jedenfalls immer leidenschaftlich.
                                                    Da bin ich auch froh, dass der Film das vom Großmeister der Worte vorgesehene Ende nicht übernommen hat, denn wenngleich das für den lieben Quentin gut gepasst hätte, so hat Scott doch einen anderen Stil, gar eine andere Atmosphäre.
                                                    Auch der Score von Hans Zimmer trägt dazu bei.

                                                    Und dennoch ist der Film durchtränkt von Coolness.
                                                    Er strotzt nur so davon.
                                                    Er ist zackig, flott und extrem kurzweilig, macht irrsinnig viel Spaß und wird sogar, wie ich das nun festgestellt habe, beim zweiten Mal anschauen besser.
                                                    Seine Actionszenen, die oft recht brutal daherkommen, kann man sich bei einem von Tarantino geschriebenen Film ja denken (dennoch finde ich, er könnte mal nach Neuprüfung FSK16 kriegen, andere Filme dieses Talk'N'Kill-Genres haben locker so viel Gewalt und trotzdem eine Jugendfreigabe), sind ebenso atemberaubend wie seine Textstellen.
                                                    Der vielgepriesene Dialog zwischen Dennis Hopper und Christopher Walken ist in der Tat eine wahre Glanzleistung.
                                                    Sowie auch alle Darsteller (Brad Pitts Auftritte dauern jedoch immer nur ein paar Sekunden, sodass er vielleicht 1 Minute Screentime im Film hat, für alle, die den Film Pitt wegen sehen wollten) eine Glanzleistung vollbringen.

                                                    So verewigen sich beide Männer hinter dem Film, Tarantino als auch Scott, in diesem Film und drücken ihm zwei unterschiedliche Stempel auf, die perfekt harmonieren. Und daraus ebtsteht ein vielseitiger, spaßiger und exzellenter Film, der sich seinen Platz in der Filmgeschichte redlich verdient hat!

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