"True Romance" ist mittlerweile 17 Jahre alt, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen. Der Film ist nach wie vor spannend, besticht durch Witz, Action und Detailreichtum, der vor allem aus der Besetzung resultiert. Selten geben sich Hollywoodstars für kleine, teilweise abgedrehte Rollen her. Sie alle dürften vom Drehbuch überzeugt gewesen sein. Dass Tarantino dieses beigesteuert hat, erkennt man nicht nur an der expliziten Gewalt, sondern auch an den Dialogen. Schön, dass diesem Film ein limitiertes Steelbook spendiert wurde.
Stark am klassischen Bonnie&Clyde-Plot entlang ausgerichtet, hangelt sich das Drehbuch eines gewissen Quentin Tarantino und die Regie vom talentlosen Scott-Bruder durch ein Meer aus Macho-Manierismus, ausgestellter Roadmovie-Coolness und wahllos zelebrierten Gewaltexzessen. Ein verklärtes und schwer anstrengendes Stück Trivial-Kino, dessen Cameo-Auftritte zwar größtenteils verschenkt wirken, den planlos (?) mit Testosteron-Klischees und visuellen Spielreien aufgefüllten Film aber noch knapp über der Brechmittel-Grenze halten. Diese einzureißen, gelang Tony Scott dann erst Jahre später mit seiner Gangster-Posse DOMINO.
Genau meiner Meinung. Ich bin ein echter Tarantino-Fan. Aber dass der so kack Drehbücher schreibt und jemand die so schlecht umsetzt? Unglaublich nerviger Film. War selten so enttäuscht.
Ist ja nur persönliche Meinung ob man nun "True Romance" gut oder schlecht findet. Ich persönlich fand die Umsetzung einfach öde und ich hab von jedem teilnehmenden Schauspieler schön besseres gesehn. Umsetzungen von Tarantino Drehbüchern können soviel besser sein...siehe NBK
@ guilecourier... wie wahr wie wahr... hauptsache in rhetorik gab`s die 1 ;) "selbstdarsteller" nennt man solche artikulationstalente, welche durch ihren linguistischen ergüsse von der "an sich" schlechten kritik ablenken... whatever - Chacun à son goût...
[...] Was bleibt, ist "True Romance", ein ambivalentes, sarkastisches, kontrastreiches Roadmovie, das sich zu keiner Zeit ernst nimmt. "True Romance", Scotts blutgetränkte, durchgeknallte Version einer (Loser-)Romanze, bei der jegliche Vorstellungen ad absurdum geführt werden, bei dem offen in Frage gestellt wird, was normal ist, so durchgestylt, so großartig geschrieben, so glänzend besetzt, ein Film über gut und böse, über Reichtum sowie über grenzenlose Liebe und Stärke, wie ihn nur Quentin Tarantino niederschreiben kann. In gewisser Hinsicht repräsentiert "True Romance" somit die beinah perfekte Symbiose von Regisseur und Drehbuchautor.
[...] Die innige Liebe, die die beiden Hauptfiguren verbindet, bekommt der Zuschauer deutlich zu spüren. Dennoch ist „True Romance“ frei von Kitsch. Stattdessen zeigt sich diese Romanze durch und durch grotesk. Unter welchen Umständen die beiden zusammenfinden und welche irren, blutigen Folgen deren kühne Zukunftspläne haben ist einfach nur schräg, und, was entscheidend ist, ziemlich unterhaltsam anzusehen. Dabei wird es, trotz der hohen Dialog-Dichte, praktisch nie langweilig, was auf den ausgefeilten Schnitt und Tony Scotts wunderbar straffe Inszenierung zurück zu führen ist. Gegen Ende droht sich der Film zwar langsam zu erschöpfen, wartet dann aber mit einem furiosen und wortwörtlich durchgeknallten Finale auf. Nach dem Happy End fragt man sich, was das Ganze nun eigentlich sollte. Aber egal, man hat einen gut gemachten, harten, mit vielen witzigen Details versehenen, außergewöhnlichen und unterhaltsamen Film gesehen.
Angestrengt in Szene gesetzt und fast zwanghaft männlich, gefällt Tony Scotts Road Movie als postmoderne Bonnie and Clyde-Version lediglich phasenweise durch feine Kabinettstückchen und stilisierte Gewalt. Ansonsten ist der von Over Acting durchzogene Testosterontrip nur ein romantisch-verklärender Abgesang auf den American Dream, dem es ganz deutlich an Reife fehlt.
Tarantinos zitatenreiches und doch starkes Drehbuch und Scotts rasant routinierte Regie machen True Romance zu einem Lieblingsfilm mit hohem Wiedersehensfaktor.
Hätte man vielleicht sogar noch etwas mehr herauskitzeln können, aber dennoch auf jeden Fall sehenswert, alleine schon aufgrund der genialen Darstellerriege: Christian Slater (kann auch echt richtig böse sein), Patricia Arquette (wirklich hübsch anzusehen), Gary Oldman (herrlich abgefuckt), Dennis Hopper, Christopher Walken (geilste Szene des ganzen Films mit den Beiden im Wohnwagen), Samuel L. Jackson (das war ja mal echt ne kurze Vorstellung), Tom Sizemore (wie immer die coole Sau!), Anna Levine (als kaputte Asphaltschwalbe, oder was sollte sie doch gleich darstellen?), James Gandolfini (fiese Rolle - als schwuler Auftragskiller in "Mexican" dann doch wesentlich sympathischer), Chris Penn (Seans viel zu früh verstorbener Bruder), Michael Rapaport (den ganzen Film über hab ich mich gefragt, woher ich den Bengel denn wohl kenne...) und Brad Pitt (als dauerbekiffter Freak) - geile Truppe!!!
Eine andere Art von Liebeskomödie. Irgendwie hat mich gewundert, dass Tarantino nichts geschnippelt hat [Episoden].
Sondern er hat einfach Liebe, Sex, Gewalt, Mafia, Drogen, Humor, Glück und natürlich Zufall in den Mikser geworfen. Und voilà da haben wir True Romance.
Als erstes muss ich sagen, ich wusste nicht was mich bei True Romance erwartet.
Ich wusste nicht mal, dass Tarantino am Werk ist.
Als ich die DvD kaufte habe ich Christian Slater mit Jonny Depp verwechselt [auf dem Cover] also habe ich den Film gekauft, weil ich bei moviepilot eine hohe Vorhersage hatte und ich wusste, dass einer meiner Lieblingsschauspieler Brad Pitt mitspielte.
Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, da Brad Pitt eine Neben(neben)Rolle hat.
Ich hab gehört, dass die Schauspieler für Tarantino gerne sterben [natürlich im Film]
SPOILER
So geschieht es auch mit Samuel L Jackson
ENDE SPOILER
Jetzt mal zu einem Schluss zu gelangen, würde ich sagen eine gelungene Abwechslung zu den anderen Liebeskomödien.
PS: Für "Die Sopranos" Fans spielt auch James Gandolfini mit.
Der Film hat ähnlich wie andere Actionkollegen der 90er ein Problem: Er ist in die Jahre gekommen und kann technisch nicht mit der Optik aktueller Filme mitziehen. Üblicherweise haben solche Filme nur eine Chance, um aktuellen Genrevertretern gerecht zu werden - Kult sein. Ein Pulp Fiction tut das dank grandioser Dialoge und smarter Charaktere, aber True Romance hat trotz des blendenden Casts einfach zu wenig Biss und Coolness in den Dialogen, zu billige Action und zu glatte Charaktere um da mithalten zu können. Dazu kommt die verzweifelte Mühe, genau das zu schaffen. Dabei kommt mir der Dialog zwischen Paps Clifford und Mafiahampel Vincenzo in den Sinn und ich denke mir - Nein, das ist einfach nicht dersselbe Level! Ich möchte allerdings nicht behaupten, der Film sei ein kompletter Rohrkrepierer, denn hier und da schleicht sich doch mal ein cooler Spruch, eine lustige Szene oder ein akzeptables Wortgefecht ein... es geht so.
True romance könte ein höchst unterhaltsamer Film sein. Die erste Viertelstunde bis zur Bltzheirat ist höchst vergnüglich. Was dann folgt ist nicht gerade neu. Die Sympathieträger des Films stolpern durch Zufall über das große Geld und befinden sich nach bewährtem Muster in fortwährender Flucht vor den Bösen (Mafia, Gangster) und/oder Polizei. Das ist hier ganz flott inszeniert. Gleichwohl scheint mir nur eine nur mittelmäßige Bewertung wegen der dargestellten Gewaltszenen (grausame Folterung des Vaters und der Ehefrau durch die Verfolger) möglich
Kann die insoweit abstoßende Darstellungsweise bei einem filmisch und darstellerisch an sich guten Streifen die Bewertung beeinflussen? Ich meine ja! Derartige Werturteile lassensich nicht objektivieren. Die optischen Eindrücke, die uns ein
Film vermittelt, können, ja müssen, unsere subjektive Einschätzung beeinflussen. Sind sie ekelerregend oder wie hier grob abstoßend,so halte ich eine Spitzenbewertung nicht für möglich.
Abolut genialer Film der keine Sekunde langweilig wird. Ich hab mich von der ersten Sekunde an in Alabama verliebt. Die schauspielerische Leistung von allen Darstellern ist perfekt und absolut glaubwürdig. Unvergessliche Dialoge, grandiose Bilder und eine bezaubernde Patricia Arquette. Nebenrollen sind top besetzt (Pitt, Hopper..) und mitunter Slaters beste Rolle überhaupt. 10/10
Auch wenn mir nicht begreiflich ist bzw. ich einfach nicht nachvollziehen kann, wieso dieser KLASSE Film indiziert ist, gehört er zu meinen absoluten Favoriten!!!!!!!!!!!!
Vor 17 Jahren hat mich dieser kompromißlose Film im Kino einfach nur umgehauen. Auch wenn ich ihn heute wieder sehe, begeistert er mich noch immer. Denn die Story funktioniert und wurde von Tony Scott einzigartig in Szene gesetzt. Seine fulminante Darstellerriege agiert klasse. Die blutige Szene zwischen James Gandolfini (The Sopranos) und Patricia Arquette (Medium) ist ein bleibendes Erlebnis. Oder die Erklärung von Dennis Hopper gegenüber Christopher Walken, weshalb die Sizilianer dunkle Haare haben. Grossartiges Kino mit der richtigen Prise Thrill, etwas Humor und guter Action. Und der Film nimmt sich nicht selbst all zu ernst. So macht Hollywood Spaß!
Übrigens:
Das Drehbuch zum Film entstand aus einem sehr frühen Skript des damals noch unbekannten Quentin Tarantino, der es zusammen mit Roger Avary verfasste. Aus diesem Skript ging auch das Drehbuch zum Film "Natural Born Killers" hervor.
+++ Spoiler AN +++
Im Originalskript und in der ursprünglichen Kinofassung zu "True Romance" stirbt Clarence während der Schießerei beim Showdown.
+++ Spoiler AUS +++
Dieses alternative Ende ist auf der Special Edition DVD mit dem Unrated Director’s Cut enthalten.
SPOILER
Auch in der, stark gekürzten 16er Fassung des Films stirbt Clarence. (Da die BPjS der Meinung war es würde sonst der Eindruck entstehen das Verbrechen sich auszahlt.)
SPOILERENDE
Übrigens: Patricia Arquette ist in diesem Film einfach nur zum niederknien. Damals im Kino gleich in sie verliebt.
Wieder was dazu gelernt. Diese gekürzte Fassung habe ich nie gesehen - Ist das die, die auch im TV ausgestrahlt wird? - Ich schau mir meist die Kinofassung an. Gerade bei solchen Filmen wie "True Romance".
Keine Ahnung. Ehrlich gesagt habe ich TR noch nie im Free TV gesehen. Ich vergleiche meistens Laufzeiten und lass es dann. Habe TR letztens im Pay TV gesehen. Da lief die Fassung mit dem Strandende und uncut. Ich finde das Ende auch schöner. So eine Love Story hat ein Happy End verdient.
So willkürlich und gekünstelt, dass es beinahe schon peinlich ist, versucht T. Scott Tarantinos einmal mehr auf Gewalt und Coolness getrimmtes Drehbuch irgendwie zu Kult zu verarbeiten. Doch wenn ein mäßiger Drehbuchautor (aber nebenbei großartiger Regisseur) auf einen äußerst dürftigen Regisseur trifft, kommt so etwas wie "True Romance" raus. Zugegebenermaßen freut man sich über das luxuriöse und durch die Bank weg überzeugende Star-Aufgebot, welches aber leider durch zu kurzer Screentime oft ausgebremst wird und so ein wenig verschenkt erscheint. Slater und Arquette bekommen hingegen genug Zeit, sich zu beweisen und während der eine tatsächlich cool zu sein scheint, wirkt die andere wieder äußerst bezaubernd und entzückend auf den Zuschauer. Die Chemie stimmt, so sieht Liebe aus.
Aber Gangsterklischees en masse, ein schrecklich unpassender Score und absurde, willkürliche, auf hip getrimmte Handlungen machen "True Romance" zu einem nichtigen Abenteuer, welches sich nur durch seine bloßen Namen im Cast vom Genrebrei abzuheben versucht.
Ich mag ihn zwar entschieden mehr (das Drehbuch ist toll), kann deine Kritikpunkte aber sehr gut nachvollziehen. Tarantino hätte ruhig den Film selber drehen können. ;)
Hat Tarantino nicht noch das Drehbuch zu Natural Born Killers geschrieben? Der war ebenfalls ein kleiner Griff ins Klo in meinen Augen. Ein weiterer Beweis dafür, dass nur er fähig ist, seine eigenen geistigen Ergüsse auf die Leinwand zu bringen. :)
Dieser Film ist einfach Klasse!
Und die Schauspieler sind alle cool...
„Sie sind Sizilianer?" - "Ja, Sizilianer." - [...] "Sizilianer sind Ableger von Niggern." - "Wie bitte?!" - [...] "Das ist 'ne Tatsache. Sehen Sie, Sizilianer haben schwarzes Blut, das durch ihre Herzen fließt; und falls Sie's mir nicht glauben, können sie's ja nachlesen. Ich sag's es ihnen. Vor hunderten von Jahren eroberten die Mauren Sizilien. Ja, und die Mauren waren Nigger." - "Ja." - "Sehen Sie, damals sahen die Sizilianer aus wie die Makkaroni aus Norditalien. Sie hatten alle blondes Haar und blaue Augen. Naja, und dann sind die Mauren da einmarschiert und die haben eben alles verändert. Die haben so viel rumgefickt mit den sizilianischen Weibern, dass sich eure Erbanteile für immer verändert haben, und dadurch wurde aus blondem Haar und blauen Augen immer mehr schwarzes Haar und dunkle Haut. Wissen Sie, ich finde es absolut erstaunlich, wenn ich daran denke, dass bis heute, nach hunderten von Jahren, dass die Sizilianer diese Nigger-Gene in ihrem Blut tragen. [...] Das ist geschichtlich erwiesen. Es steht geschrieben. Das ist 'ne Tatsache, man kann's nachlesen. [...] Ihre Vorfahren waren Nigger. [...] Und Ihre Ur-, Ur-, Ur-, Urgroßmutter fickte einen Nigger. Ja, und ihr Kind war 'nen halber Nigger."
Blut und Federn :)
Ich finde den Soundtrack ganz cool, und die Idee ist süß, aber der Film hätte besser sein können. An "Natural Born Killers" kommt es lange nicht heran. Ich hatte beim Film aber definitiv meinen Spaß.
Ein typischer Scott und gleichzeitig ein typischer Tarantino. Hier vereinen sich die stärken der beiden Filmschaffenden, wir haben die tollen Dialoge voll Details und Charme die Tarantino liefert und Scotts Gespühr wie man eine Szene aufbaut, mit einem Auge für Details und Sinn für die Positionierung von Charakteren. Der Film erzählt eine romantische und durchgedreht Geschichte über ein Paar, das auf das schnelle Geld aus ist und sich dabei viele Feinde macht. Die Geschichte wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und macht durchgehend Spaß. Herrliches 90er Jahre Kino zum immer wieder ansehen!
ich bin eigentlich nicht der fan von action filmen, aber tarantino schafft es immer wieder aufs neue action filme toll zu verpacken...wie bei jedem tarantino film ist die musik mal wieder herausragen und die dialoge sind einfach sau cool ^_^
@greetling: ja..hab ich dann eine stunde nachdem ich den kommentar geschrieben hatte auch herausgefunden, aber war zu faul ihn zu ändern ;-) außerdem fand ich das ende aus dem film besser als das ende das tarantion vorgesehen hatte....
Einer dieser Filme, die mich an die gute, alte Videothek erinnern. Jener Streifen ist für mich eine dieser 90er-Jahre-Perlen, von denen ich zuvor nichts gehört, aber auf einmal in der Hand hatte und für zwei deutsche Märker meinem VHS-Gerät spendieren durfte. Was mich erwartete war ne Achterbahnfahrt voller Kitsch, Gewalt, Naivität, Skurilität und außergewöhnlichsten Filmmomenten bis dahin. Ja, natürlich ziele ich dabei auf das kurze, aber um so eindringlichere Spiel zwischen Walken und Hopper ab - genau solche Momente waren es, wodurch mich Hollywood seinerzeits begeistert hat. Etwas dergleichen verleiht einem Film in meinen Augen eine derartige Tiefe, dass man über die offenkundigen Mängel hinwegsehen kann. Genau jene Momente fehlen im heutigen Hollywood im Reboot- und Superhelden-Wahn. Letzten Endes handelt es sich hierbei um ein blutiges, aber unterhaltsames Märchen. Daher geht für mich auch das Ende als solches in Ordnung - weil Clarance und Alabama für mich einfach wie geschaffen füreinander sind - was den ganzen Film über hinreichend betont, wenn nicht sogar zelebriert wird.
Zwiepältiges Ding. Einerseits ganz skurril mit witzigen Einfällen, unterhaltsam und recht gut musikalisch unterlegt, andererseits fast schon zu straight am Rande der Bedeutungslosigkeit, weiß der Film nicht was er sein will. Soll das jetzt Tony Scott sein, dafür hat er definitiv zu wenig Action, oder soll es ein Tarantino sein, dafür aber zu geradlinig, vorhersehbar und mit zu wenig verheizten Leuten, die das ganze so richtig abgedreht machen (man muss trotzdem zu gute halten, dass T. zu dem Zeitpunkt erst Reservoir Dogs gedreht hat). Die Mischung funktioniert für mich nicht ganz, der Funke wollte überhaupt nicht überspringen und so bleibt am Ende nur ein nettes, aber auch unbedeutender Film mit Hang zum Road-Movie und gleichzeitig einer von Scotts schwächsten Filmen.
Ich hab bisher echt nur gutes über den Film gelesen und hab mir gedacht, als ich mir eben "True Romance" angesehen hab. Das kann nur gut werden. Ich meine bei Schauspielern wie Gary Oldman, Brad Pitt und Christian Slater, dazu noch ein Drehbuch von Quentin Tarantino. Was kann da schon groß schiefgehen? Meine Antwort darauf bedauere ich sehr und ich "wollte" den Film echt gut finden. Die Antwort lautet hier : so ziemlich alles. Anfangs waren die Charaktere recht blass, was durch die relativ schlechte Synchronisation nicht wirklich unterstützt wurde. Da dachte ich mir noch: Etwas lahmer Einstieg aber das kann sich noch steigern. Aber mit laufender Spielzeit beschlich mich immer mehr das Gefühl dass man hier versucht dem Drehbuchautor gerecht zu werden (Tarantino schrieb das Drehbuch unf führte nicht Regie). Hier und da werden Gewaltszenen eingestreut, man versucht einen Dialog irgendwie spaßig, brilliant oder witzig rüberzubringen. Eben so wie das in Tarantino streifen so ist. Nur das Problem ist, dass eben diese Coolness und eben auch diese Brillianz gehalten werden kann und nicht aufgesetzt wirkt. Bei "True Romance" rutscht man in eine Geschichte hinein in der die Charaktere scheinbar grundlos zueinander finden und irgendwie wirkt jeder auf möglichst "schräg" oder "abgefahren" getrimmt. Die Gewaltszenen sind unangebracht und dazu noch schlecht gemacht. Viel zu verwackelt ist die Kamera und die Musik harmoniert mal so garnicht mit dem Gezeigten. Mir war der Film in nahezu jeder Szene unsympathisch und machte genau das falsch,was Natural Born Killers immer vorgeworfen wird (NBK finde ich übrigens gut) : Er ist zu sehr auf modern getrimmt und wirkt dadurch lächerlich und langweilig. Für mich war der Film so schwer zu ertragen, dass ich nach 1,5 Stunden ausgeschaltet hab. Genau hier weiß ich eben nicht genau ob ich den Film hier jetzt Unrecht getan habe. Jetzt könnte sich ja all das was auf mich lächerlich gewirkt hat ja in etwas Sinnvolles verwandeln. Jedenfalls war mein Eindruck ganz fürchterlich und ich würde echt jedem Tarantino Fan von diesem Film abraten. Die die ihn auch gesehn haben können mich ja hier beraten oder mir vielleicht sagen ob ich mit dem frühen ausschalten einen Fehler gemacht habe.
Ein toller Liebesfilm der durchgehend unterhält, kitschig und brutal ist und mit übertriebenen Charakteren aufwartet.
Überragend ist der Cast und einige abgefahrene, klasse Szenen wie die erste Liebesszene der oft genannte Dialog zwischen Walken und Hopper oder die Achterbahnfahrt.
Bonnie und Clyde entführt ins Mafia-Universum, Tony Soprano, und einige gelungene Popkultur-&Underground-Hommagen. Leider manchmal doch etwas langatmig, da sich einige Dialoge einfach verlaufen, aber da fehlt mir wohl einfach das Hintergrundwissen, was man für einen Tarantino vorbereiten muss? Auch das Ende ist enttäuschend, obwohl das Finale positiv solide angefangen hat... was sollen die Federn?!? Bin mir noch nicht sicher ob das letztendlich zielstrebig konsequent war, oder sich zwischendrin verlaufen hat?
Vielleicht braucht der Film ja bloß noch nen zweiten Anlauf.
True Romance - Kritik
US 1993 Laufzeit 120 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Road Movie, Kriminalfilm, Kinostart 27.01.1994
Kritiken (7) — Film: True Romance
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen"True Romance" ist mittlerweile 17 Jahre alt, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen. Der Film ist nach wie vor spannend, besticht durch Witz, Action und Detailreichtum, der vor allem aus der Besetzung resultiert. Selten geben sich Hollywoodstars für kleine, teilweise abgedrehte Rollen her. Sie alle dürften vom Drehbuch überzeugt gewesen sein. Dass Tarantino dieses beigesteuert hat, erkennt man nicht nur an der expliziten Gewalt, sondern auch an den Dialogen. Schön, dass diesem Film ein limitiertes Steelbook spendiert wurde.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenStark am klassischen Bonnie&Clyde-Plot entlang ausgerichtet, hangelt sich das Drehbuch eines gewissen Quentin Tarantino und die Regie vom talentlosen Scott-Bruder durch ein Meer aus Macho-Manierismus, ausgestellter Roadmovie-Coolness und wahllos zelebrierten Gewaltexzessen. Ein verklärtes und schwer anstrengendes Stück Trivial-Kino, dessen Cameo-Auftritte zwar größtenteils verschenkt wirken, den planlos (?) mit Testosteron-Klischees und visuellen Spielreien aufgefüllten Film aber noch knapp über der Brechmittel-Grenze halten. Diese einzureißen, gelang Tony Scott dann erst Jahre später mit seiner Gangster-Posse DOMINO.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Roldur 2011/04/30 23:52:40
Antwort löschenGenau meiner Meinung. Ich bin ein echter Tarantino-Fan. Aber dass der so kack Drehbücher schreibt und jemand die so schlecht umsetzt? Unglaublich nerviger Film. War selten so enttäuscht.
guilecourier 2011/08/06 20:10:13
Antwort löschenich glaube gewisse personen hier denken sie haben ahnung von filmen! haben sie aber nicht...
Alle 4 Antworten zeigen
Roldur 2011/08/07 12:43:29
Antwort löschenIst ja nur persönliche Meinung ob man nun "True Romance" gut oder schlecht findet. Ich persönlich fand die Umsetzung einfach öde und ich hab von jedem teilnehmenden Schauspieler schön besseres gesehn. Umsetzungen von Tarantino Drehbüchern können soviel besser sein...siehe NBK
PatrickM3 2011/08/15 23:36:44
Antwort löschen@ guilecourier... wie wahr wie wahr... hauptsache in rhetorik gab`s die 1 ;) "selbstdarsteller" nennt man solche artikulationstalente, welche durch ihren linguistischen ergüsse von der "an sich" schlechten kritik ablenken... whatever - Chacun à son goût...
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Was bleibt, ist "True Romance", ein ambivalentes, sarkastisches, kontrastreiches Roadmovie, das sich zu keiner Zeit ernst nimmt. "True Romance", Scotts blutgetränkte, durchgeknallte Version einer (Loser-)Romanze, bei der jegliche Vorstellungen ad absurdum geführt werden, bei dem offen in Frage gestellt wird, was normal ist, so durchgestylt, so großartig geschrieben, so glänzend besetzt, ein Film über gut und böse, über Reichtum sowie über grenzenlose Liebe und Stärke, wie ihn nur Quentin Tarantino niederschreiben kann. In gewisser Hinsicht repräsentiert "True Romance" somit die beinah perfekte Symbiose von Regisseur und Drehbuchautor.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die innige Liebe, die die beiden Hauptfiguren verbindet, bekommt der Zuschauer deutlich zu spüren. Dennoch ist „True Romance“ frei von Kitsch. Stattdessen zeigt sich diese Romanze durch und durch grotesk. Unter welchen Umständen die beiden zusammenfinden und welche irren, blutigen Folgen deren kühne Zukunftspläne haben ist einfach nur schräg, und, was entscheidend ist, ziemlich unterhaltsam anzusehen. Dabei wird es, trotz der hohen Dialog-Dichte, praktisch nie langweilig, was auf den ausgefeilten Schnitt und Tony Scotts wunderbar straffe Inszenierung zurück zu führen ist. Gegen Ende droht sich der Film zwar langsam zu erschöpfen, wartet dann aber mit einem furiosen und wortwörtlich durchgeknallten Finale auf. Nach dem Happy End fragt man sich, was das Ganze nun eigentlich sollte. Aber egal, man hat einen gut gemachten, harten, mit vielen witzigen Details versehenen, außergewöhnlichen und unterhaltsamen Film gesehen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenAngestrengt in Szene gesetzt und fast zwanghaft männlich, gefällt Tony Scotts Road Movie als postmoderne Bonnie and Clyde-Version lediglich phasenweise durch feine Kabinettstückchen und stilisierte Gewalt. Ansonsten ist der von Over Acting durchzogene Testosterontrip nur ein romantisch-verklärender Abgesang auf den American Dream, dem es ganz deutlich an Reife fehlt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFür einen Tony Scott-Film gar nicht so schlecht, auch wenn man dennoch das Gefühl eines verwässerten Tarantinos bekommt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenTarantinos zitatenreiches und doch starkes Drehbuch und Scotts rasant routinierte Regie machen True Romance zu einem Lieblingsfilm mit hohem Wiedersehensfaktor.
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Kommentare (100) — Film: True Romance
Kommentar schreibencpt. chaos 2012/02/08 22:59:36
Kommentar löschenHätte man vielleicht sogar noch etwas mehr herauskitzeln können, aber dennoch auf jeden Fall sehenswert, alleine schon aufgrund der genialen Darstellerriege: Christian Slater (kann auch echt richtig böse sein), Patricia Arquette (wirklich hübsch anzusehen), Gary Oldman (herrlich abgefuckt), Dennis Hopper, Christopher Walken (geilste Szene des ganzen Films mit den Beiden im Wohnwagen), Samuel L. Jackson (das war ja mal echt ne kurze Vorstellung), Tom Sizemore (wie immer die coole Sau!), Anna Levine (als kaputte Asphaltschwalbe, oder was sollte sie doch gleich darstellen?), James Gandolfini (fiese Rolle - als schwuler Auftragskiller in "Mexican" dann doch wesentlich sympathischer), Chris Penn (Seans viel zu früh verstorbener Bruder), Michael Rapaport (den ganzen Film über hab ich mich gefragt, woher ich den Bengel denn wohl kenne...) und Brad Pitt (als dauerbekiffter Freak) - geile Truppe!!!
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
JackoXL 2012/02/09 08:58:15
Antwort löschen"Sizilianer sind halbe Nigger!" :) Die Szene ist ein Knaller.
cpt. chaos 2012/02/09 09:01:37
Antwort löschenIch hab Tränen gelacht...
snour 2012/01/22 19:07:51
Kommentar löschenEine andere Art von Liebeskomödie. Irgendwie hat mich gewundert, dass Tarantino nichts geschnippelt hat [Episoden].
Sondern er hat einfach Liebe, Sex, Gewalt, Mafia, Drogen, Humor, Glück und natürlich Zufall in den Mikser geworfen. Und voilà da haben wir True Romance.
Als erstes muss ich sagen, ich wusste nicht was mich bei True Romance erwartet.
Ich wusste nicht mal, dass Tarantino am Werk ist.
Als ich die DvD kaufte habe ich Christian Slater mit Jonny Depp verwechselt [auf dem Cover] also habe ich den Film gekauft, weil ich bei moviepilot eine hohe Vorhersage hatte und ich wusste, dass einer meiner Lieblingsschauspieler Brad Pitt mitspielte.
Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, da Brad Pitt eine Neben(neben)Rolle hat.
Ich hab gehört, dass die Schauspieler für Tarantino gerne sterben [natürlich im Film]
SPOILER
So geschieht es auch mit Samuel L Jackson
ENDE SPOILER
Jetzt mal zu einem Schluss zu gelangen, würde ich sagen eine gelungene Abwechslung zu den anderen Liebeskomödien.
PS: Für "Die Sopranos" Fans spielt auch James Gandolfini mit.
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Kallekowsky 2012/01/19 09:19:18
Kommentar löschenDer Film hat ähnlich wie andere Actionkollegen der 90er ein Problem: Er ist in die Jahre gekommen und kann technisch nicht mit der Optik aktueller Filme mitziehen. Üblicherweise haben solche Filme nur eine Chance, um aktuellen Genrevertretern gerecht zu werden - Kult sein. Ein Pulp Fiction tut das dank grandioser Dialoge und smarter Charaktere, aber True Romance hat trotz des blendenden Casts einfach zu wenig Biss und Coolness in den Dialogen, zu billige Action und zu glatte Charaktere um da mithalten zu können. Dazu kommt die verzweifelte Mühe, genau das zu schaffen. Dabei kommt mir der Dialog zwischen Paps Clifford und Mafiahampel Vincenzo in den Sinn und ich denke mir - Nein, das ist einfach nicht dersselbe Level! Ich möchte allerdings nicht behaupten, der Film sei ein kompletter Rohrkrepierer, denn hier und da schleicht sich doch mal ein cooler Spruch, eine lustige Szene oder ein akzeptables Wortgefecht ein... es geht so.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Hungerkünstler 2012/01/05 17:55:17
Kommentar löschenTrue romance könte ein höchst unterhaltsamer Film sein. Die erste Viertelstunde bis zur Bltzheirat ist höchst vergnüglich. Was dann folgt ist nicht gerade neu. Die Sympathieträger des Films stolpern durch Zufall über das große Geld und befinden sich nach bewährtem Muster in fortwährender Flucht vor den Bösen (Mafia, Gangster) und/oder Polizei. Das ist hier ganz flott inszeniert. Gleichwohl scheint mir nur eine nur mittelmäßige Bewertung wegen der dargestellten Gewaltszenen (grausame Folterung des Vaters und der Ehefrau durch die Verfolger) möglich
Kann die insoweit abstoßende Darstellungsweise bei einem filmisch und darstellerisch an sich guten Streifen die Bewertung beeinflussen? Ich meine ja! Derartige Werturteile lassensich nicht objektivieren. Die optischen Eindrücke, die uns ein
Film vermittelt, können, ja müssen, unsere subjektive Einschätzung beeinflussen. Sind sie ekelerregend oder wie hier grob abstoßend,so halte ich eine Spitzenbewertung nicht für möglich.
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lagertobi 2011/12/25 18:13:41
Kommentar löschenAbolut genialer Film der keine Sekunde langweilig wird. Ich hab mich von der ersten Sekunde an in Alabama verliebt. Die schauspielerische Leistung von allen Darstellern ist perfekt und absolut glaubwürdig. Unvergessliche Dialoge, grandiose Bilder und eine bezaubernde Patricia Arquette. Nebenrollen sind top besetzt (Pitt, Hopper..) und mitunter Slaters beste Rolle überhaupt. 10/10
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doenef 2011/12/20 03:42:39
Kommentar löschenAuch wenn mir nicht begreiflich ist bzw. ich einfach nicht nachvollziehen kann, wieso dieser KLASSE Film indiziert ist, gehört er zu meinen absoluten Favoriten!!!!!!!!!!!!
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
JackoXL 2011/12/20 11:42:25
Antwort löschenIst er schon lange nicht mehr, überall erhältlich.
Pressley 2011/11/13 13:05:53
Kommentar löschenMan liebt ihn oder hasst ihn.Ich liebe diesen Film.
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RoosterCogburn 2011/10/31 23:29:50
Kommentar löschenVor 17 Jahren hat mich dieser kompromißlose Film im Kino einfach nur umgehauen. Auch wenn ich ihn heute wieder sehe, begeistert er mich noch immer. Denn die Story funktioniert und wurde von Tony Scott einzigartig in Szene gesetzt. Seine fulminante Darstellerriege agiert klasse. Die blutige Szene zwischen James Gandolfini (The Sopranos) und Patricia Arquette (Medium) ist ein bleibendes Erlebnis. Oder die Erklärung von Dennis Hopper gegenüber Christopher Walken, weshalb die Sizilianer dunkle Haare haben. Grossartiges Kino mit der richtigen Prise Thrill, etwas Humor und guter Action. Und der Film nimmt sich nicht selbst all zu ernst. So macht Hollywood Spaß!
Übrigens:
Das Drehbuch zum Film entstand aus einem sehr frühen Skript des damals noch unbekannten Quentin Tarantino, der es zusammen mit Roger Avary verfasste. Aus diesem Skript ging auch das Drehbuch zum Film "Natural Born Killers" hervor.
+++ Spoiler AN +++
Im Originalskript und in der ursprünglichen Kinofassung zu "True Romance" stirbt Clarence während der Schießerei beim Showdown.
+++ Spoiler AUS +++
Dieses alternative Ende ist auf der Special Edition DVD mit dem Unrated Director’s Cut enthalten.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
crab1973 2012/01/20 08:41:26
Antwort löschenSPOILER
Auch in der, stark gekürzten 16er Fassung des Films stirbt Clarence. (Da die BPjS der Meinung war es würde sonst der Eindruck entstehen das Verbrechen sich auszahlt.)
SPOILERENDE
Übrigens: Patricia Arquette ist in diesem Film einfach nur zum niederknien. Damals im Kino gleich in sie verliebt.
Alle 3 Antworten zeigen
RoosterCogburn 2012/01/20 16:55:04
Antwort löschenWieder was dazu gelernt. Diese gekürzte Fassung habe ich nie gesehen - Ist das die, die auch im TV ausgestrahlt wird? - Ich schau mir meist die Kinofassung an. Gerade bei solchen Filmen wie "True Romance".
crab1973 2012/01/20 17:46:47
Antwort löschenKeine Ahnung. Ehrlich gesagt habe ich TR noch nie im Free TV gesehen. Ich vergleiche meistens Laufzeiten und lass es dann. Habe TR letztens im Pay TV gesehen. Da lief die Fassung mit dem Strandende und uncut. Ich finde das Ende auch schöner. So eine Love Story hat ein Happy End verdient.
Punsha 2011/10/27 12:25:57
Kommentar löschenSo willkürlich und gekünstelt, dass es beinahe schon peinlich ist, versucht T. Scott Tarantinos einmal mehr auf Gewalt und Coolness getrimmtes Drehbuch irgendwie zu Kult zu verarbeiten. Doch wenn ein mäßiger Drehbuchautor (aber nebenbei großartiger Regisseur) auf einen äußerst dürftigen Regisseur trifft, kommt so etwas wie "True Romance" raus. Zugegebenermaßen freut man sich über das luxuriöse und durch die Bank weg überzeugende Star-Aufgebot, welches aber leider durch zu kurzer Screentime oft ausgebremst wird und so ein wenig verschenkt erscheint. Slater und Arquette bekommen hingegen genug Zeit, sich zu beweisen und während der eine tatsächlich cool zu sein scheint, wirkt die andere wieder äußerst bezaubernd und entzückend auf den Zuschauer. Die Chemie stimmt, so sieht Liebe aus.
Aber Gangsterklischees en masse, ein schrecklich unpassender Score und absurde, willkürliche, auf hip getrimmte Handlungen machen "True Romance" zu einem nichtigen Abenteuer, welches sich nur durch seine bloßen Namen im Cast vom Genrebrei abzuheben versucht.
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Timo K. 2011/10/27 16:58:23
Antwort löschenIch mag ihn zwar entschieden mehr (das Drehbuch ist toll), kann deine Kritikpunkte aber sehr gut nachvollziehen. Tarantino hätte ruhig den Film selber drehen können. ;)
Punsha 2011/10/27 17:16:42
Antwort löschenHat Tarantino nicht noch das Drehbuch zu Natural Born Killers geschrieben? Der war ebenfalls ein kleiner Griff ins Klo in meinen Augen. Ein weiterer Beweis dafür, dass nur er fähig ist, seine eigenen geistigen Ergüsse auf die Leinwand zu bringen. :)
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Timo K. 2011/10/27 17:27:25
Antwort löschenJoa, der gefiel mir ebenfalls nicht, was in erster Linie an der schmerzenden Inszenierung lag. | Einzige Ausnahme: FROM DUSK TILL DAWN.
Punsha 2011/10/27 17:29:48
Antwort löschenJoa, da geh ich mit.
Anton Chigurh 2011/10/11 18:02:21
Kommentar löschenDieser Film ist einfach Klasse!
Und die Schauspieler sind alle cool...
„Sie sind Sizilianer?" - "Ja, Sizilianer." - [...] "Sizilianer sind Ableger von Niggern." - "Wie bitte?!" - [...] "Das ist 'ne Tatsache. Sehen Sie, Sizilianer haben schwarzes Blut, das durch ihre Herzen fließt; und falls Sie's mir nicht glauben, können sie's ja nachlesen. Ich sag's es ihnen. Vor hunderten von Jahren eroberten die Mauren Sizilien. Ja, und die Mauren waren Nigger." - "Ja." - "Sehen Sie, damals sahen die Sizilianer aus wie die Makkaroni aus Norditalien. Sie hatten alle blondes Haar und blaue Augen. Naja, und dann sind die Mauren da einmarschiert und die haben eben alles verändert. Die haben so viel rumgefickt mit den sizilianischen Weibern, dass sich eure Erbanteile für immer verändert haben, und dadurch wurde aus blondem Haar und blauen Augen immer mehr schwarzes Haar und dunkle Haut. Wissen Sie, ich finde es absolut erstaunlich, wenn ich daran denke, dass bis heute, nach hunderten von Jahren, dass die Sizilianer diese Nigger-Gene in ihrem Blut tragen. [...] Das ist geschichtlich erwiesen. Es steht geschrieben. Das ist 'ne Tatsache, man kann's nachlesen. [...] Ihre Vorfahren waren Nigger. [...] Und Ihre Ur-, Ur-, Ur-, Urgroßmutter fickte einen Nigger. Ja, und ihr Kind war 'nen halber Nigger."
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Nayelivolando 2011/10/10 16:16:24
Kommentar löschenBlut und Federn :)
Ich finde den Soundtrack ganz cool, und die Idee ist süß, aber der Film hätte besser sein können. An "Natural Born Killers" kommt es lange nicht heran. Ich hatte beim Film aber definitiv meinen Spaß.
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CapitanKnaecke 2011/10/10 16:38:03
Antwort löschenDer Film war irgendwie romantisches Männerkino. Fand ich gut!
Nayelivolando 2011/10/17 20:30:10
Antwort löschenstimmt! :)
ash-williams 2011/08/28 23:37:18
Kommentar löschenEin typischer Scott und gleichzeitig ein typischer Tarantino. Hier vereinen sich die stärken der beiden Filmschaffenden, wir haben die tollen Dialoge voll Details und Charme die Tarantino liefert und Scotts Gespühr wie man eine Szene aufbaut, mit einem Auge für Details und Sinn für die Positionierung von Charakteren. Der Film erzählt eine romantische und durchgedreht Geschichte über ein Paar, das auf das schnelle Geld aus ist und sich dabei viele Feinde macht. Die Geschichte wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und macht durchgehend Spaß. Herrliches 90er Jahre Kino zum immer wieder ansehen!
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tapedogg 2011/08/13 09:15:03
Kommentar löschenDer soundtrack stört mich so richtig, passt überhaupt nicht zum film, klingt eher nach weihnachten :@
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Rode 2011/08/12 03:07:20
Kommentar löschenich bin eigentlich nicht der fan von action filmen, aber tarantino schafft es immer wieder aufs neue action filme toll zu verpacken...wie bei jedem tarantino film ist die musik mal wieder herausragen und die dialoge sind einfach sau cool ^_^
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Rode 2011/08/29 01:41:29
Antwort löschen@greetling: ja..hab ich dann eine stunde nachdem ich den kommentar geschrieben hatte auch herausgefunden, aber war zu faul ihn zu ändern ;-) außerdem fand ich das ende aus dem film besser als das ende das tarantion vorgesehen hatte....
ewigkeit 2011/08/05 02:21:19
Kommentar löschenEiner dieser Filme, die mich an die gute, alte Videothek erinnern. Jener Streifen ist für mich eine dieser 90er-Jahre-Perlen, von denen ich zuvor nichts gehört, aber auf einmal in der Hand hatte und für zwei deutsche Märker meinem VHS-Gerät spendieren durfte. Was mich erwartete war ne Achterbahnfahrt voller Kitsch, Gewalt, Naivität, Skurilität und außergewöhnlichsten Filmmomenten bis dahin. Ja, natürlich ziele ich dabei auf das kurze, aber um so eindringlichere Spiel zwischen Walken und Hopper ab - genau solche Momente waren es, wodurch mich Hollywood seinerzeits begeistert hat. Etwas dergleichen verleiht einem Film in meinen Augen eine derartige Tiefe, dass man über die offenkundigen Mängel hinwegsehen kann. Genau jene Momente fehlen im heutigen Hollywood im Reboot- und Superhelden-Wahn. Letzten Endes handelt es sich hierbei um ein blutiges, aber unterhaltsames Märchen. Daher geht für mich auch das Ende als solches in Ordnung - weil Clarance und Alabama für mich einfach wie geschaffen füreinander sind - was den ganzen Film über hinreichend betont, wenn nicht sogar zelebriert wird.
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Puni 2011/06/29 11:56:44
Kommentar löschenZwiepältiges Ding. Einerseits ganz skurril mit witzigen Einfällen, unterhaltsam und recht gut musikalisch unterlegt, andererseits fast schon zu straight am Rande der Bedeutungslosigkeit, weiß der Film nicht was er sein will. Soll das jetzt Tony Scott sein, dafür hat er definitiv zu wenig Action, oder soll es ein Tarantino sein, dafür aber zu geradlinig, vorhersehbar und mit zu wenig verheizten Leuten, die das ganze so richtig abgedreht machen (man muss trotzdem zu gute halten, dass T. zu dem Zeitpunkt erst Reservoir Dogs gedreht hat). Die Mischung funktioniert für mich nicht ganz, der Funke wollte überhaupt nicht überspringen und so bleibt am Ende nur ein nettes, aber auch unbedeutender Film mit Hang zum Road-Movie und gleichzeitig einer von Scotts schwächsten Filmen.
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Muxi92 2011/05/31 22:08:32
Kommentar löschenHätte Tarantino ihn doch selbst gedreht...
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Roldur 2011/05/01 00:00:30
Kommentar löschenIch hab bisher echt nur gutes über den Film gelesen und hab mir gedacht, als ich mir eben "True Romance" angesehen hab. Das kann nur gut werden. Ich meine bei Schauspielern wie Gary Oldman, Brad Pitt und Christian Slater, dazu noch ein Drehbuch von Quentin Tarantino. Was kann da schon groß schiefgehen? Meine Antwort darauf bedauere ich sehr und ich "wollte" den Film echt gut finden. Die Antwort lautet hier : so ziemlich alles. Anfangs waren die Charaktere recht blass, was durch die relativ schlechte Synchronisation nicht wirklich unterstützt wurde. Da dachte ich mir noch: Etwas lahmer Einstieg aber das kann sich noch steigern. Aber mit laufender Spielzeit beschlich mich immer mehr das Gefühl dass man hier versucht dem Drehbuchautor gerecht zu werden (Tarantino schrieb das Drehbuch unf führte nicht Regie). Hier und da werden Gewaltszenen eingestreut, man versucht einen Dialog irgendwie spaßig, brilliant oder witzig rüberzubringen. Eben so wie das in Tarantino streifen so ist. Nur das Problem ist, dass eben diese Coolness und eben auch diese Brillianz gehalten werden kann und nicht aufgesetzt wirkt. Bei "True Romance" rutscht man in eine Geschichte hinein in der die Charaktere scheinbar grundlos zueinander finden und irgendwie wirkt jeder auf möglichst "schräg" oder "abgefahren" getrimmt. Die Gewaltszenen sind unangebracht und dazu noch schlecht gemacht. Viel zu verwackelt ist die Kamera und die Musik harmoniert mal so garnicht mit dem Gezeigten. Mir war der Film in nahezu jeder Szene unsympathisch und machte genau das falsch,was Natural Born Killers immer vorgeworfen wird (NBK finde ich übrigens gut) : Er ist zu sehr auf modern getrimmt und wirkt dadurch lächerlich und langweilig. Für mich war der Film so schwer zu ertragen, dass ich nach 1,5 Stunden ausgeschaltet hab. Genau hier weiß ich eben nicht genau ob ich den Film hier jetzt Unrecht getan habe. Jetzt könnte sich ja all das was auf mich lächerlich gewirkt hat ja in etwas Sinnvolles verwandeln. Jedenfalls war mein Eindruck ganz fürchterlich und ich würde echt jedem Tarantino Fan von diesem Film abraten. Die die ihn auch gesehn haben können mich ja hier beraten oder mir vielleicht sagen ob ich mit dem frühen ausschalten einen Fehler gemacht habe.
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Rode 2011/08/12 03:13:30
Antwort löschendie musik passt perfekt, indem sie nicht passt! das ist so gewollt ;-)
pramudiya 2011/04/24 10:25:28
Kommentar löschenEin toller Liebesfilm der durchgehend unterhält, kitschig und brutal ist und mit übertriebenen Charakteren aufwartet.
Überragend ist der Cast und einige abgefahrene, klasse Szenen wie die erste Liebesszene der oft genannte Dialog zwischen Walken und Hopper oder die Achterbahnfahrt.
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SgoTscH 2011/04/07 22:33:08
Kommentar löschenBonnie und Clyde entführt ins Mafia-Universum, Tony Soprano, und einige gelungene Popkultur-&Underground-Hommagen. Leider manchmal doch etwas langatmig, da sich einige Dialoge einfach verlaufen, aber da fehlt mir wohl einfach das Hintergrundwissen, was man für einen Tarantino vorbereiten muss? Auch das Ende ist enttäuschend, obwohl das Finale positiv solide angefangen hat... was sollen die Federn?!? Bin mir noch nicht sicher ob das letztendlich zielstrebig konsequent war, oder sich zwischendrin verlaufen hat?
Vielleicht braucht der Film ja bloß noch nen zweiten Anlauf.
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