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True Romance

True Romance (1993), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Road Movie, Thriller, Kinostart 27.01.1994


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7.3
Kritiker
50 Bewertungen
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7.8
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8085 Bewertungen
171 Kommentare
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von Tony Scott, mit Christian Slater und Patricia Arquette

Clarence feiert seinen Geburtstag – allein im Kino. Doch dann setzt sich die sexy Blondine Alabama neben ihn, und keine 24 Stunden später sind die beiden verheiratet. Dass Alabama als Callgirl anschafft, stört Clarence wenig. Kurzerhand legt er Alabamas brutalen Zuhälter um. Und mit dem zufällig erbeuteten Rauschgiftgeld machen sich die beiden auf Hochzeitsreise – im Schlepptau Mafia, Polizei und die Leibwächter eines ziemlich angepissten Filmproduzenten.

Als Clarence Worley seinen Geburtstag im Kino feiert, wo er sich ein Sony Chiba Triple-Feature anschaut, lernt er zufällig die attraktive und etwas durchgeknallte Alabama kennen. Sie kommen sich näher und entdecken, dass sie die gleichen Interessen teilen, nämlich Kung-Fu Filme, Comics und Elvis. Der Abend endet für beide in einer heißen Liebesnacht. Kurz danach gesteht Alabama Clarence jedoch unter Tränen, dass sie in Wirklichkeit ein Callgirl ist und von Clarences Chef als Geburtstagsgeschenk für ihn engagiert wurde. Clarence lässt sich jedoch von Alabamas Geständnis nicht beirren, da er sich unsterblich in sie verliebt hat. Da Alabama ihn ebenso liebt, beschließen beide, noch am nächsten Tag zu heiraten.

Allerdings steht dem jungen Glück noch etwas im Wege: Alabamas ehemaliger Zuhälter Drexl Spivey. Nach einem imaginären Gespräch mit seinem Idol Elvis, beschließt Clarence, dessen Rat zu folgen und Drexl zu töten. Unter dem Vorwand, ihre Sachen abholen zu wollen, lässt er sich von Alabama dessen Adresse geben.

Er findet den Zuhälter in dessen Nachtclub und es kommt zu einem Streit zwischen beiden. Nachdem Clarence zusammengeschlagen wurde, nimmt sich Drexl dessen Führerschein und erhält so seine Adresse. Er befiehlt seinem Bodyguard Marty, die Wohnung aufzusuchen und Alabama zu holen. In diesem Augenblick zückt Clarence eine versteckte Pistole und erschießt die Beiden. Bevor er den Club verlässt, nimmt er noch einen Koffer mit, von dem er glaubt, er gehöre Alabama. Zuhause stellen Clarence und Alabama zu ihrer Überraschung fest, dass der Koffer voll mit Kokain ist.

Sie beschließen, die Drogen in Hollywood zu verkaufen. Auf ihrem Weg dorthin besuchen sie jedoch erst einmal Clarences Vater, Clifford, einem ehemaligen Polizisten, der wegen Alkoholismus seinen Job verloren hat und nun in einem heruntergekommenen Wohnwagen haust. Er soll seine alten Kontakte nutzen, um herauszufinden, ob die Polizei seinen Sohn im Visier hat. Clifford kann ihn jedoch beruhigen, da die Polizei von einem Verbrechen der Drogenmafia ausgeht. Clarence erzählt seinem Vater, dass er zusammen mit seiner Frau auf den Weg nach Hollywood ist und schreibt ihm die Adresse seines Freundes Dick Ritchie auf, den er dort aufsuchen möchte.

Kurze Zeit später erscheint jedoch der Mafiaboss Vincenzo Coccotti mit seinen Männern in Cliffords Wohnwagen. Sie haben Clarences Führerschein bei Drexls Leiche gefunden und sind nun auf der Suche nach dem Kokain. Als trotz der Folter durch Coccottis Männer, Clifford den Aufenthaltsort seines Sohnes nicht verrät, wird er von dem Mafiaboss erschossen. Allerdings findet einer seiner Männer den Zettel mit der Adresse in Hollywood.

Inzwischen haben Clarence und Alabama dessen Freund Dick getroffen, der zusammen mit seinem dauerbekifften Freund Floyd in einer armseligen Wohnung lebt und von einer großen Hollywood-Karriere träumt. Zusammen planen sie, das Kokain an den bekannten Filmproduzenten Lee Donowitz zu verkaufen und arrangieren ein Treffen mit dessen Berater Elliot Bliter. Dieser schlägt Clarence vor, sich in drei Tagen mit ihm und Donowitz in einem Hotel zu treffen, um den Deal durchzuführen.

Währenddessen taucht Virgil, einer von Coccottis Killern, in Dicks Wohnung auf. Über den ahnungslosen und wieder einmal zugekifften Floyd erhält er die Adresse des Hotels, in dem Clarence und Alabama untergekommen sind. Als Alabama alleine in das Hotelzimmer zurückkehrt, weil Clarence unterwegs ist, um Hamburger zu holen, wird sie bereits von Virgil erwartet und brutal zusammengeschlagen. Nur durch Glück schafft es Alabama, Virgil zu töten.

In der Zwischenzeit wird Elliot in seinem Porsche von der Polizei wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Während sich die Polizisten dem Auto nähern, versucht er verzweifelt, bei seiner Begleiterin ein Kokainpäckchen zu verstecken. Als diese sich jedoch weigert, kommt es zu einem Handgemenge, wobei das Päckchen platzt und Elliot komplett mit Kokain vollgestaubt wird. Da ihn die Polizei nun in der Hand hat, erklärt er sich bereit, Lee Donowitz an sie auszuliefern.

Als Elliot später zum vereinbarten Treffen erscheint, trägt er ein verstecktes Abhörmikrofon bei sich. Während Donowitz und Clarence in die Verhandlungen einsteigen, kann die Polizei in einem Nachbarzimmer jedes Wort mitverfolgen. Als sie genug gehört haben, beschließen die Polizisten, Lees Suite zu stürmen. Schwer bewaffnet stehen sich Polizei und Lees Bodyguards gegenüber und fordern sich gegenseitig auf, die Waffen fallen zu lassen. Da erscheinen plötzlich auch noch Mafiakiller im Zimmer, die wieder einmal über Floyd von dem Treffen erfahren haben. Die Situation eskaliert und es kommt zu einer wüsten Schießerei (Mexican Standoff), bei der Clarence ein Auge weggeschossen wird. Alabama schafft es jedoch, sich und ihren schwerverletzten Mann zu retten. In der allgemeinen Konfusion schaffen sie es, unerkannt zu fliehen.

Der Film endet mit einer Einstellung, in der man Alabama und Clarence, zusammen mit ihrem Sohn Elvis, am Strand spielen sieht.

Produktionsnotizen

True Romance war ursprünglich nur die erste Hälfte eines weitaus längeren Drehbuchs, das erste Filmdrehbuch von Quentin Tarantino überhaupt. Um Geld für seinen Film Reservoir Dogs zu beschaffen, trennte er das Drehbuch und verkaufte beide Hälften. Aus der ersten Hälfte wurde True Romance, die zweite Hälfte diente als Originaldrehbuch für Natural Born Killers von Oliver Stone. Tarantino verglich diese beiden Drehbücher einmal in einem Interview mit alten Freundinnen, die er zwar liebt, aber nicht so sehr, als dass er sie heiraten würde. Im Gegensatz zu True Romance, lehnte er jedoch die späteren Skriptänderungen und die komplette Verfilmung von Natural Born Killers ab, obwohl er durchaus einige Stilelemente des Films in seinen späteren Werken verwendete. Auch heute noch sind viele Kritiker der Meinung, Tarantinos Originaldrehbuch sei weitaus besser gewesen.

Tony Scott ließ das Drehbuch für True Romance nochmals überarbeiten und ordnete die, wie bei Tarantino üblich, nichtlinearen Sequenzen in eine lineare Handlung. Aufgrund der zahlreichen Charaktere, Dialoge und Handlungen, hielt er diese Vorgehensweise für die bessere.

Scott hatte die Möglichkeit, auf eine große Anzahl bekannter Schauspieler zurückgreifen zu können. So kann True Romance für einen Film mit relativ niedrigem Budget, bis in die kleinsten Nebenrollen, mit einem beinahe unglaublichen Cast aufwarten. Scott nutzte diese Möglichkeiten, indem er zahlreichen Schauspielern die Möglichkeit zur Improvisation gab. So sollen Gary Oldman und Brad Pitt nahezu durchgehend improvisiert haben. Unklar hierbei ist allerdings die so beliebte und in Fankreisen so berühmte „Sicilian Scene“ zwischen Christopher Walken und Dennis Hopper. Während Walken behauptete, die Drehbuchvorlage sei so fantastisch gewesen, dass sie es nicht gewagt hätten, sich von ihr zu lösen, sagte Hopper, ein Großteil sei spontan improvisiert worden.

Auch wenn True Romance verständlicherweise nicht gerade ein Kassenschlager wurde, so entwickelte er sich doch recht schnell zu einem Kultfilm. Trotz der Skriptänderungen, hat der Film, auch unter Tarantino-Fans, einen sehr hohen Stellenwert. Viele Kritiker behaupten sogar, diese Änderungen und Scotts eigener Stil hätten den Film sogar sehr gut getan. Allerdings gibt es auch heute noch zahlreiche Debatten, ob der Film unter einem Regisseur Tarantino nicht doch noch etwas besser geworden wäre.

Wissenswertes

• Quentin Tarrantino verkaufte das Skript, um Reservoir Dogs finanzieren zu können.
• Das Drehbuch zu True Romance war ursprünglich weitaus umfangreicher. Der zweite Teil wurde später für Natural Born Killers verwendet.
• Im Film wird 225 mal „Fuck“ gesagt.
• Quentine Tarantino wollte Robert Forster für die Rolle des Mafiabosses Cocotti.
• Die Rolle des ständig zugekifften Floyd, der niemals die Couch verlässt, wurde wesentlich von Brad Pitts Ideen geprägt.
• Im Film kommen 21 Menschen ums Leben. Alle werden erschossen.
• Das Kleinkind in der Schlusseinstellung, ist der vierjährige Sohn von Patricia Arquette.
• Die Rolle von Val Kilmer wird im Abspann nur als Mentor bezeichnet, um Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen.
• Val Kilmer musste jeden Tag 8 Stunden in der Maske verbringen, um wie Elvis auszusehen. Glücklicherweise hatte er nur zwei Drehtage.
• Val Kilmer hätte lieber die Rolle des Clarence gespielt.
• Auf den Charakter der Alabama, wird noch in einem anderen Tarantino-Film eingegangen. In Reservoir Dogs erkundigt sich Mr. White nach Alabama.
• Ursprünglich sollte Alabamas Rolle in Reservoir Dogs weitaus umfangreicher gestaltet werden.
• Im Tarantinos Originalskript war vorgesehen, dass Clarence während der Schiesserei am Ende des Films stirbt. Alabama sollte als Witwe zurückbleiben und eine kriminelle Karriere als Partnerin von Mr. White beginnen.
• Regisseur Scott schickte Val Kilmer sämtliche Filme und Songs von Elvis Presley, um sich für seine Rolle vorzubereiten.
• Sowohl in True Romance, wie auch in Pulp Fiction und From Dusk Till Dawn, werden Kahuna Burger erwähnt. An allen drei Filmen war Tarantino als Drehbuchautor oder Regisseur beteiligt.
• Schauspieler Sean Penn bewertete die „Sizilianische Szene“ zwischen Dennis Hopper und Christopher Walken euphorisch mit den Worten: “The best pop-culture scene ever shot…”
• Die Figur des Clarence soll starke autobiographische Züge von Tarantino selbst haben.
• Clarence arbeitet in einem Comicladen, Tarantino in einem Videoladen. In beiden Fällen hieß ihr Chef Lance.
• Patricia Arquettes Off-Stimme am Anfang des Films erinnert stark an die Anfangssequenz von Badlands (1973). Auch die Musik von Hans Zimmer weist deutliche Parallelen zu Badlands auf.

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Mehr Bilder (17) und Videos (3) zu True Romance


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails True Romance
Genre
Heist-Krimi, Mafiafilm, Polizeifilm, Road Movie, Thriller, Liebesfilm
Zeit
1990er Jahre, Gegenwart
Ort
Beverly Hills, Detroit , Hollywood, Los Angeles , Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Alkoholiker, Amoral, Amour Fou, Brutalität, Callgirl, Dieb, Drogen, Drogenboss, Drogendealer, Drogenhandel, Drogenmafia, Drogenmissbrauch, Durchbrennen, Elvis Presley, Exekution, Falle, Filmproduzent, Flucht, Folter, Gewalt, Gewehr, Held, Illusion, Italo-Amerikaner, Kiffen, Kokain, Krimineller, Kultfilm, Leiche, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Liebe gegen alle Widerstände, Liebespaar, Mafia, Maschinenpistole, Mexikanisches Unentschieden, Mord, Mut, Mörder, Pistole, Polizist, Prostituierte, Prostitution, Reise, Romantik, Romanze, Schauspieler, Schießerei, Schuss in den Kopf, Schusswaffe, Schusswechsel, Schusswunde, Schönheit, Vater-Sohn-Beziehung, Verbrechen, Verfolgung, Verlieben, Verlust des Vaters, Zuhälter, Zyniker, Überwachung
Stimmung
Aufregend, Hart, Romantisch, Spannend, Verstörend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18 (Anzügliche Sprache), Über 18 (Gewalt)
Tag
Kultfilm
Verleiher
United International Pictures GmbH
Produktionsfirma
August Entertainment, Morgan Creek Productions

Kritiken (9) — Film: True Romance

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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5.0Geht so

[...] Sicher ist diese etwas andere Lovestory kein Reinfall und auch das furiose Finale ist eine schöne Hommage an das Hong Kong-Actionkino, doch ein anderer Regisseur hätte "True Romance" deutlich besser getan und vielleicht etwas wirklich Fantastisches rausholen können, denn an diesem Stoff konnte Scott nur scheitern, einfach weil seine Stärken weder im Geschichten erzählen liegen, noch im Gefühle vermitteln. [...]

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

SoulReaver

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:D


Punsha

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Mist. Wie es scheint, hab ich nur bis "Sehr gut S" gelesen. :D


evants.com: eventsandtrends.com

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9.0Herausragend

"True Romance" ist mittlerweile 17 Jahre alt, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen. Der Film ist nach wie vor spannend, besticht durch Witz, Action und Detailreichtum, der vor allem aus der Besetzung resultiert. Selten geben sich Hollywoodstars für kleine, teilweise abgedrehte Rollen her. Sie alle dürften vom Drehbuch überzeugt gewesen sein. Dass Tarantino dieses beigesteuert hat, erkennt man nicht nur an der expliziten Gewalt, sondern auch an den Dialogen. Schön, dass diesem Film ein limitiertes Steelbook spendiert wurde.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Ein Comic- und Pop Art-Märchen mit Starbesetzung und einem guten Gespür für hemmungslos überzogene Romantik ist Tony Scott hier gelungen. Die Handschrift des Autors Quentin Tarantino, der u.a. bei Scotts „Crimson Tide“ als Script-Doktor tätig war, ist deutlich in den Figuren und Dialogen spürbar. Zusammen mit Scotts Faible für schnelle, hektische Schnitte ergibt dass alles einen wilden, charismatischen und linkischen Bilderrausch voller Bugglegum-Romantik und B-Movie Gewalt. Ein Film der ewig jung bleiben wird.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mikkean

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Schön gesagt, vor allem der Schluss-Satz. Und noch so ein Fall, bei dem Scott's Optik-Orgien dem Inhalt sogar schmeicheln, anstatt zu zerstören.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

Stark am klassischen Bonnie&Clyde-Plot entlang ausgerichtet, hangelt sich das Drehbuch eines gewissen Quentin Tarantino und die Regie vom talentlosen Scott-Bruder durch ein Meer aus Macho-Manierismus, ausgestellter Roadmovie-Coolness und wahllos zelebrierten Gewaltexzessen. Ein verklärtes und schwer anstrengendes Stück Trivial-Kino, dessen Cameo-Auftritte zwar größtenteils verschenkt wirken, den planlos (?) mit Testosteron-Klischees und visuellen Spielreien aufgefüllten Film aber noch knapp über der Brechmittel-Grenze halten. Diese einzureißen, gelang Tony Scott dann erst Jahre später mit seiner Gangster-Posse DOMINO.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

PatrickM3

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@ guilecourier... wie wahr wie wahr... hauptsache in rhetorik gab`s die 1 ;) "selbstdarsteller" nennt man solche artikulationstalente, welche durch ihren linguistischen ergüsse von der "an sich" schlechten kritik ablenken... whatever - Chacun à son goût...


Tom S. Jaeger

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Actionfilme und PC ... dont mix my frind. dont mix. ^^


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.5Sehenswert

[...] Was bleibt, ist "True Romance", ein ambivalentes, sarkastisches, kontrastreiches Roadmovie, das sich zu keiner Zeit ernst nimmt. "True Romance", Scotts blutgetränkte, durchgeknallte Version einer (Loser-)Romanze, bei der jegliche Vorstellungen ad absurdum geführt werden, bei dem offen in Frage gestellt wird, was normal ist, so durchgestylt, so großartig geschrieben, so glänzend besetzt, ein Film über gut und böse, über Reichtum sowie über grenzenlose Liebe und Stärke, wie ihn nur Quentin Tarantino niederschreiben kann. In gewisser Hinsicht repräsentiert "True Romance" somit die beinah perfekte Symbiose von Regisseur und Drehbuchautor.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Die innige Liebe, die die beiden Hauptfiguren verbindet, bekommt der Zuschauer deutlich zu spüren. Dennoch ist „True Romance“ frei von Kitsch. Stattdessen zeigt sich diese Romanze durch und durch grotesk. Unter welchen Umständen die beiden zusammenfinden und welche irren, blutigen Folgen deren kühne Zukunftspläne haben ist einfach nur schräg, und, was entscheidend ist, ziemlich unterhaltsam anzusehen. Dabei wird es, trotz der hohen Dialog-Dichte, praktisch nie langweilig, was auf den ausgefeilten Schnitt und Tony Scotts wunderbar straffe Inszenierung zurück zu führen ist. Gegen Ende droht sich der Film zwar langsam zu erschöpfen, wartet dann aber mit einem furiosen und wortwörtlich durchgeknallten Finale auf. Nach dem Happy End fragt man sich, was das Ganze nun eigentlich sollte. Aber egal, man hat einen gut gemachten, harten, mit vielen witzigen Details versehenen, außergewöhnlichen und unterhaltsamen Film gesehen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Angestrengt in Szene gesetzt und fast zwanghaft männlich, gefällt Tony Scotts Road Movie als postmoderne Bonnie and Clyde-Version lediglich phasenweise durch feine Kabinettstückchen und stilisierte Gewalt. Ansonsten ist der von Over Acting durchzogene Testosterontrip nur ein romantisch-verklärender Abgesang auf den American Dream, dem es ganz deutlich an Reife fehlt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Für einen Tony Scott-Film gar nicht so schlecht, auch wenn man dennoch das Gefühl eines verwässerten Tarantinos bekommt.

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peter-noster: Mostly Movies

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9.0Herausragend

Tarantinos zitatenreiches und doch starkes Drehbuch und Scotts rasant routinierte Regie machen True Romance zu einem Lieblingsfilm mit hohem Wiedersehensfaktor.

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Kommentare (161) — Film: True Romance


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finfisch

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Bewertung9.0Herausragend

Habe den Film anfang des Jahres das erste mal gesehen weil er in der Tarantino-Box dabei ist und muss mich dafür bedanken, dass dieser geniale Film in der Box enthalten ist. Das tollste an dem Film ist definitiv die Musik, knapp gefolgt von einem sehr coolen Christian Slater und natürlich Patricia Arquette. Der Anfang des Films hat mich einfach umgehauen. Ich liebe es wie die beiden sich kennenlernen und ich liebe es wie Alabama reagiert nachdem Clarence bei Drexl war. Es ist zwar kein klassischer Liebesfilm aber er ist sowas von romantisch und gleichzeitig sooo cool!!!

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Guardian23

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Verdammt! Ich liebe diesen Film!
Er ist ein Beweis dafür, dass es auch Romanzen für Männer gibt (was nicht heißen soll, dass ihn Frauen nicht auch toll finden können). Im Gegensatz zu den meisten anderen seines Genres (vorausgesetzt man ordnet ihn mal unter "romantischer Film" ein) hat dieser Film einfach Charakter, Charme, Witz, Leidenschaft, Hingabe...
Das Zusammenspiel aus einem perfekten Soundtrack, einer ebenso passenden schauspielerischen Besetzung mit hochkarätigen Leuten, unvergesslichen Dialogen und einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte berührt dieses Meisterwerk dermaßen mein Herz und das trotz der nicht gewaltfreien Szenen (oder gerade deshalb?!).
<3

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung9.0Herausragend

Was für ein "cooler Film" anders kann ich es gar nicht beschreiben. Im Jahr 1994 kamen wirklich tolle Filme ins Kino. Wie auch der Film "True Romance". Das Drehbuch, dass von Quentin Tarantino ist, erkennt man sofort. Hier gibt es viele Ähnlichkeiten mit "Pulp Fiction" ob Filmgespräche, Burger Szenen und eine Gelassenheit der Schauspieler. Dies kann ja nur von Tarantino kommen. Auch wenn Tony Scott den Film gedreht hat.

Der Dialog zwischen Christopher Walken und Denis Hopper ist überragend.
Für mich die beste Szene im Film. Hier erkennt man einen Hauch Tarantino.
Der Rest des Casts ist auch recht gut. Ob Samuel L. Jackson oder Brad Pitt als Junkie, alle passen in den Film.
Ein großer Pluspunkt ist für mich ein top Soundtrack von Hans Zimmer. Einfach nur cool.
Ein wirklich sehr gelungener Film, der leider etwas unbekannt ist. Für Fans von Tarantino könnte hier eine wahre Praline versteckt sein. Unbedingt mal anschauen.

Ihre Ur- ur- ur- ur- Urgrossmutter fickte einen Nigger. Ja und ihr Kind war n halber Nigger. Also wenn das die Wahrheit ist, sagen sie mal, dann bin ich doch kein Lügner

Einfach nur herrlich dieses Gespräch.

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SilverDagger1992

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was kommt dabei heraus, wenn Quentin Tarantino eine Liebesgeschichte geschreibt: "TRUE ROMANCE"! Von Tony Scott inszeniert, wird uns eine Geschichte erzählt, in der es um die bedingungslose Liebe zweier Menschen geht, welche sich durch eine Spirale aus Gewalt, Drogen und obskuren Gangstern windet. Christian Slater und Patricia Arquette legen so viel Spielfreude an den Tag, dass man sich einfach in die Figuren verliebt und bei ihren Handlungen mitfiebert. Scott's Film präsentiert sich hier als modernes Märchen für Erwachsene, in welchem man an jedem Satz die Handschrift Tarantino's erkennt, der es wieder schafft, großartige Szenen mit großartigen Dialogen und massenhaft Querverweisen an die Popkultur (oder besser "seine" Popkultur) zu kreieren.
Die einzige schmählerung ist Scotts kommerzieller Stil, der an wenigen Stellen so ein bissien entzaubert. Mit QT als Regisseur sicher ein 10 Punkte Kandidat.

Blutige Road-Movie Romanze mit vielen Querverweisen und mit einem Haufen Tarantinoesquer Dialoge zum dahinschmelzen. Tolle Darsteller runden das ganze zu einem klasse Film ab, den auch Tony Scotts kommerzieller Stil nicht allzu sehr schmählern kann.

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Martin Oberndorf

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Bewertung9.5Herausragend

Mich überkam letztens dieses Verlangen, so einen Film zu sehen... wie nennt man die eigentlich?
Also so Gangsterfilme a la Tarantino oder Guy Ritchie?
Naja, wie dem auch sei, ich LIEBE solche Filme.
Da ging ich meine Schubladen und Kästen durch, und hab mir alle derartigen Filme durchgesehen.
Dabei ist mir der Streifen hier wieder aufgefallen.
Naja und dann ging es auf zur Zweitsichtung von "True Romance".
...
Was wünscht sich der Filmfan von allen Dingen der Welt am Meisten?
Kein Treffen mit dem Lieblingsregisseur.
Keine Widmung im Vorspann eines guten Film.
Keine Rolle im besten Film aller Zeiten.
Nein, er wünscht sich das, was sich alle anderen Leute auch wünschen: einen Seelenverwandten.
Jemanden, mit dem man seine Filmliebe teilen kann.
Ein Partner zum Filmschauen, mit dem man auch mal den Streifen genießen kann, jemanden, mit dem man auch danach darüber quatschen kann.
So geht es auch Clarence, der in dem zukünftigen Ex-Callgirl Alabama eben diesen Jemand gefunden zu haben scheint.

"True Romance" ist ein geniales Crossover zweier Genres, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Lovestory und Gangsterfilm.
Ist der Film zu Beginn noch süßlich-romantisch, fast schon kitschig, addiert sich bald schon eine gewisse Gewalt und Coolness in den Streifen, die auch bis zum Ende bleibt.
Man konnte es schon erahnen, als im Vorspann die Inschrift "Written by Quentin Tarantino" aufleuchtet.
Das Geniale daran ist, dass sich die Romantik und die Action nie ablösen, sondern beide bis zum Ende gleichwertig andauern.

Drehbuch und Regie ergänzen sich hier perfekt.
Tarantinos Skript gibt dem Film meine geliebten Dia- und Monologe, die wie immer ausschweifend, aber stets fesselnd ausfallen. Mit viel unnützem Wissen vollgestopft, zitierend, anspielend, schreibt Tarantino diesmal nur den Songtext auf das Blatt Papier.
Die Melodie arrangiert diesmal Tony Scott.
Der inszeniert stürmisch, süßlich, bei Bedarf aber auch radikal, brutal, jedenfalls immer leidenschaftlich.
Da bin ich auch froh, dass der Film das vom Großmeister der Worte vorgesehene Ende nicht übernommen hat, denn wenngleich das für den lieben Quentin gut gepasst hätte, so hat Scott doch einen anderen Stil, gar eine andere Atmosphäre.
Auch der Score von Hans Zimmer trägt dazu bei.

Und dennoch ist der Film durchtränkt von Coolness.
Er strotzt nur so davon.
Er ist zackig, flott und extrem kurzweilig, macht irrsinnig viel Spaß und wird sogar, wie ich das nun festgestellt habe, beim zweiten Mal anschauen besser.
Seine Actionszenen, die oft recht brutal daherkommen, kann man sich bei einem von Tarantino geschriebenen Film ja denken (dennoch finde ich, er könnte mal nach Neuprüfung FSK16 kriegen, andere Filme dieses Talk'N'Kill-Genres haben locker so viel Gewalt und trotzdem eine Jugendfreigabe), sind ebenso atemberaubend wie seine Textstellen.
Der vielgepriesene Dialog zwischen Dennis Hopper und Christopher Walken ist in der Tat eine wahre Glanzleistung.
Sowie auch alle Darsteller (Brad Pitts Auftritte dauern jedoch immer nur ein paar Sekunden, sodass er vielleicht 1 Minute Screentime im Film hat, für alle, die den Film Pitt wegen sehen wollten) eine Glanzleistung vollbringen.

So verewigen sich beide Männer hinter dem Film, Tarantino als auch Scott, in diesem Film und drücken ihm zwei unterschiedliche Stempel auf, die perfekt harmonieren. Und daraus ebtsteht ein vielseitiger, spaßiger und exzellenter Film, der sich seinen Platz in der Filmgeschichte redlich verdient hat!

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EvertonHirsch

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Das was Harti sagt, und natürlich noch "Spy Game", den ich auch noch um einiges besser fand, als "True Romance"


PeaceMaker93

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Man(n) hat zwar eigentlich keine Nr.1, aber dieser hier ist meine. Musik, Charaktere, Atmosphäre, Action und Drehbuch - einfach alles perfekt.


TheRambostar007

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Bewertung7.5Sehenswert

"Wer oder was ist ein Drexl?" Natürlich ist auch dieser Film aus der Feder Tarantinos ein wahres Dialog-Gewitter. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass es dem Film besser getan hätte, wenn er (Tarantino) auch Regie geführt hätte. Damit möchte ich aber nicht sagen, dass Tony Scott gescheitert ist, ganz im Gegenteil. Ihm ist eine wirklich tolle Actionromanze gelungen. Natürlich lebt der Film von seinem Cast, welcher wirklich bis in die letzte Ecke mit Stars besetzt ist. Man hat hier bei den Nebendarstellern: Dennis Hopper (grandios), Gary Oldman (ebenfalls super), Brad Pitt, Chris Penn, Tom Sizemore, Val Kilmer und Christopher Walken. Jeder macht seine Sache hier super. Langweilig ist der Film nie, vor allem nicht, wenn es in den Actionszenen zu extremen Gewaltausbrüchen kommt. Manchmal ist die Naivität der Protagonisten zwar etwas zu krass, doch alles in allem ist hier ein sympathischer Film gelungen. Die letzten Minuten sind tatsächlich der Höhepunkt.

Fazit: Humorvolle Actionromanze mit tollem Cast, coolen Dialogen aber nicht ohne Schwächen.

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razzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was Tarantino wohl so in den 80ern getrieben hat?

Klar, er hat jeden Film in seiner Videothek rauf und runter geschaut, aber das kann doch nicht alles gewesen sein. Vielleicht war er ja ein charmanter Jungnerd, der den Ladys eine Fussmassage nach der anderen gab. Scheint mir jedoch genauso realistisch wie eine Prostituierte zum Geburtstag geschenkt zu bekommen. Auf jeden Fall hat er viel Elvis gehört und dabei von seiner weiblichen (Film)Seelenverwandtschaft geträumt. Praktisch einer sexy Tarantina, für Kung Fu Trilogien an einem Stück oder auch mal eine gepflegte Diskussion über Madonnas Schwanzphantasien. Er muss sehr einsam gewesen sein :)...

So oder so, in ''True Romance'' steckt mehr als nur ein Quentchen Tarantino. Tony Scott führt zwar Regie aber wo QT draufsteht, ist auch QT drin. Der typische Trash Talk, seine Vorliebe für verrückte Typen, Figuren aus dem Gangstermilieu, sein Hang zur Gewalt. Die Handschrift ist deutlich zu erkennen und es wäre sicher interessant gewesen, was der Meister selber daraus gemacht hätte. Grade weil die 90er für mich seine absolut besten Zeiten waren. Scott macht aber auch soweit einen guten Job und bringt dieses verrückte Drehbuch (ursprünglich gemeinsam mit ''Natural Born Killers'' ein Monster von 500 Seiten) in die richtigen Bahnen, wenn auch nicht mit der Kreativität eines Tarantinos. Was mich nicht grade vom Hocker gerissen hat, ist die Lovestory um Clarence und Alabama. Bei einer Geschichte wie dieser - Comicbuchverkäufer verliebt sich in Callgirl und mischt kräftig die Unterwelt auf - erwartet man ja keinen besonderen Realismus, aber die ganze Nummer geht doch recht flott über die Bühne, der Emotionsfaktor ist auch übersichtlich. Das ganz feine Händchen für ''true'' Romance wird man allerdings weder bei Tarantino, noch bei Tony Scott finden. Aber gut, in meinen Augen sind die zwei Turtletauben zwar der Hauptstrang der Handlung und doch mehr ein Aufhänger für die große Show von Gary Oldman, Christopher Walken und Dennis Hopper. Was die in ihren wenigen Minuten Spielzeit raushauen ist einfach grandios. Da kann doch Patricia Arquette und Christian Slater (seh ich sonst richtig gerne) nur süss bzw. blass aussehen. Oh Gott, wenn ich an diese Walken/Hopper Szene im Wohnwagen denke. Gut, am Schluss wird zwar ordentlich geballert, aber das ist der wahre, vorgezogene Showdown. Einer dieser legendären Dialoge, die einem wohl auf ewig im Kopf rumschwirren. Perfekt. Dazu noch Oldman als abgefuckter Zuhälter, Gandolfini als brutales Arschloch, Brad Pitt (spielte angeblich lieber den zugedröhnten Pottkopf als die Hauptrolle), Tom Sizemore, Samuel L. Jackson, Val Kilmer (ist er das wirklich ;), Michael Rapaport und wie sie alle heißen. Aus soviel guten Nebendarstellern hätte man auch locker drei geile Filme machen können.

Bei der Bewertung muss ich einfach was für den Clarence/Alabama Part abziehen. Ansonsten wäre dieser abgefahrene, blutdurchtränkte Spaß ganz sicher in der Nähe von 10 Punkten...

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razzo

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Peinlich, peinlich :D


Dahmer

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grins


replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

True Romance ist ein harter, zynischer und blutiger
Thriller, mit einer aber auch leider etwas zu kitschig
und klischeehaft geratenen Liebesgeschichte
die manchmal schon etwas nervig ist.
Ein cooler Film, auch wenn der Vampir-Action-Western Near Dark
die bessere Liebesgeschichte hat.

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InfiniteJest

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Bewertung9.0Herausragend

TrueRomance ist ein verdammt sympathisches Pärchen (Clarence & Alabama) das sich gegen alle Mafiosi, Polizisten, Zuhälter und Schläger der Welt durchbeißt, und seien diese noch so prominent besetzt (Cameotopia). Am Anfang war der Name noch Programm, große Emotionen so unkompliziert und natürlich gezeigt, wie das bei 'wahren Romanzen' nun mal so sein muss. Aber dann geht es zunehmend um Clarence Selbstverwirklichung, kein schlechtes Thema, auch kein schlechter Umgang damit. Aber Clarence Wille zu noch mehr Geld und Coolness hat doch so viel weniger Charme als der Anfang. Naja völlig egal, Hans Zimmers Musik zaubert einem ja doch in den wildesten Schießerein Schmetterlinge in den Bauch (wo die Bösewichte nur jede Menge Blei hineinbekommen) und man will sofort selbst eine Hure heiraten, ihrem Pimp Kokain stehlen und es in Hollywood verdealen... Moment, was zur Hölle habe ich da gerade gesehen? Achja, ein Tarantino-Drehbuch.

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americanpseiko

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Bewertung7.5Sehenswert

True Hipster Movie
7.5 Punkte für Brad Pitt als Kiffer
;)

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AndiiSc

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Bewertung9.0Herausragend

Einzigartige Krimi-Romanze mit Witz, Spannungsmomenten, blutiger Gewalt und hochkarätiger Besetzung. Der Titel ist genau passend und trifft die Lovestory im Kern, welche eingebettet ist in eine Mischung verschiedener anderer Genres.

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Roldur

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie schön wäre es? Wie schön wäre es, wenn ein Filmnerd tatsächlich zum coolen Gangster mit bildhübscher Freundin werden könnte. Tarantinos feuchter Traum. Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Da Klein-Tarantino aber damals eher Geld brauchte als romantisch-pulpige Liebesgeschichten in Drehbuchform verkaufte Tarantino seinen feuchten Traum und sieh einer an, Tony "Top Gun" Scott kann auch gute Filme machen. Klar, die Dialoge sitzen nicht so gut wie bei "echten" Tarantinos und die Bildhaftigkeit ist nicht annähernd so berauschend, aber Scott versteht es hier hervorragend eine bunte, ungewöhnliche Lovestory zu erzählen und das ganze auf eine äusserst erfrischende Art mit einem Action-Thriller zu verbinden.
Die Schauspieler sind durch die Bank großartig, vor allem Chris' Slater als der "coole Nerd" Clarence und Gary Oldman als zugekokster Rasta Drecksel, natürlich dürfen sich hier auch James Gandolfini und Brad Pitt sowie die wunderschöne Patricia Arquette erwähnt fühlen.
Klar, "True Romance" besticht nicht durch seine logische und atemberaubend gute Handlung, ist auch kein wirkliches Gewaltinferno wie der auf dem anderen Teil des Drehbuchs beruhende "Natural Born Killers", aber hat eine so blauäugige und liebevolle Art mit Genrezitaten um sich zu werfen und setzt das Hauptcharakter-Pärchen so süß in Szene, dass ich den Film einfach mögen muss.
"True Romance" ist also fast schon ein Tarantino und macht einfach verdammt Spaß. Ausser "Sin City" werden sich wohl auch wenige Filme finden, die man so wunderbar zitieren kann (gut, mal "Pulp Ficition" und "Trainspotting ausgenommen"). "True Romance" ist purer Kitsch, viel zu dick aufgetragen, übertrieben pseudo-cool und fühlt sich noch bunter an als "Scarface", wenn man so etwas mag ist die Kombi toll, sozusagen mein Richard Curtis der Action-Thriller.

"Amid the chaos of that day, when all I could hear was the thunder of gunshots, and all I could smell was the violence in the air, I look back and am amazed that my thoughts were so clear and true, that three words went through my mind endlessly, repeating themselves like a broken record: you're so cool, you're so cool, you're so cool."

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Roldur

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Danke für die Blumen, Tee :)


Mr. Pink

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"Richard Curtis der Action-Thriller". Das hast du schön gesagt! :)


Einar

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Bewertung6.5Ganz gut

Das (mögliche, mir oftmals angedeutete) „Remake“ von „Badlands – Zerschossene Träume“ – doch außer der Musik, die eigentlich immer noch auf Musica Poetica von Carl Orff basiert und einigen ganz losen Zusammenhängen, lassen sich keine Verbindungen feststellen. „True Romance“ ist eher ein eigenständiger Thriller mit Road-Movie-Elementen. Man merkt deutlich das tarantino-eske Drehbuch an, was mir hier nicht gerade besonders gefallen hat. Auf die Dauer wirken viele Sprüche ermüdend und das deutlich sprödere „Badlands“ im 1:1-Vergleich, wenn man den denn ziehen möchte/kann, ließ sich mir persönlich viel, viel besser an – auch bei der Figurenzeichnung, die hier der Action ein wenig mehr Spielraum lassen muss.
Was stimmt ist: Patricia Arquette ist wirklich süß. Ansonsten auch ein namhafter Cast, am Ende kommt aber dennoch nur etwas mehr als ein Mittelklasse-Thriller heraus. Irgendwie hat was gefehlt, dafür scheinen andere Sachen nur allzu aufgesetzt.
Wer’s mag, der soll’s mögen. Bei mir langt es zu einem „ganz guten“ Seh-Vergnügen, von richtig gutem Stoff ist man aber ein Stück weit weg.
Insgesamt finde ich "True Romance" ein wenig überschätzt.

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Markbln

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Ach, als BADLANDS Remake habe ich das ja noch gar nicht gehört.
Sehr interessant, schaue ich mir unter diesem Aspekt auch noch mal an.


MrDepad

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Bewertung9.0Herausragend

Um an Geld zu kommen, teilte Quentin Tarantino eins seiner Drehbücher in 2 Teile, um sie zu verkaufen. Einer der beiden Teile landete bei Regisseur Tony Scott und so entstand der Film "True Romance".
Der Streifen ist eine Mischung aus altmodischer, fast schon kitschiger Lovestory und knallhartem Action-Thriller. Allein das ist schon eine interessante Kombination, was aufgrund des wundervoll geschriebenen Drehbuchs auch voll aufgeht. Man merkt schon zu Beginn den unverkennbaren Stil von Tarantino, da sich erstmal sehr viel in den Dialogen um alte Filme oder popkulturelle Zitate dreht. Zwischen Christian Slater, der heutzutage leider nur noch in öden B-Movies verschimmelt, und der wunderschönen Patricia Arquette entsteht schnell eine tolle Chemie, wodurch die Handlung dann Fahrt aufnimmt. Durch ein Missverständnis schlittert das Paar auf die kriminelle Schiene, was in einem actionreichen Thriller-Plot mündet, bei dem es immer wieder zu harten Momenten kommt. Im Gegensatz zu seinen aktuelleren Filmen verzichtete Tony Scott hier noch auf die hektischen Schnitte oder unpassenden Farbfilter, wodurch der Film wirklich sehr gut aussieht.
Allgemein ist die erste Hälfte des Films quasi perfekt und eine grandiose Szene reiht sich an die nächste. Neben dem tollen Hauptdarsteller-Duo liegt die Würze des Films allerdings in 2 anderen Dingen. Zum einen bietet der Streifen großartige Nebendarsteller, die zwar alle meist recht wenig Screentime haben, aber dafür maximalen Eindruck hinterlassen. Gary Oldman als urkomischer, durchgeknallter Zuhälter, Christopher Walken als harter Gangster, James Gandolfini als eiskalter Killer oder Brad Pitt als fauler Kiffer sind nur einige der Highlights, die man in dem Film vorfinden wird. Zum anderen wird der Film mit dem vielleicht besten Score von Hans Zimmer überhaupt unterlegt. Der Mann, der heutzutage kaum noch wirklich überzeugende Scores abliefert, hat hier sein Meisterstück geschaffen und macht den Film zu einem akustischen Hochgenuss.
Was den Film für mich nicht zu einem absoluten Meisterwerk macht, ist lediglich, dass in der zweiten Hälfte leider ein paar Längen auftreten, durch die die Handlung ein wenig ausgebremst wird.
"True Romance" ist eine furiose Mischung aus Action und Lovestory, die mit herrvoragenden Figuren, tollen Dialogen und fantastischer Musik glänzt. Quentin Tarantino ist nicht zu Unrecht sehr zufrieden damit, was Tony Scott aus seinem Drehbuch gemacht hat. Zum Abschluss hier noch ein Link zu dem Song, dessen Melodie mir immer durch den Kopf geht, wenn ich an "True Romance" denke:
http://www.youtube.com/watch?v=jq5kbNW8VKU

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denratten

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Bewertung6.5Ganz gut

Ok, das hat man sich 1993 also unter echter Romantik vorgestellt. Viel Blut, viel Tarantino-Einfluss, Star-Besetzung bis in die letzte Ecke.
Aber irgendwie reicht mir so etwas nicht mehr, um einen Film in den Himmel zu heben.

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MrDurden

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Was heißt Tarantino-"Einfluss", der Mann hat immerhin das Script geschrieben!


denratten

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Dann eben viel Tarantino statt Tarantino-Einfluss.


Altai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach langem hinauszögern habe ich mir nun True Romance angeschaut und ich muss sagen da stimmt einfach alles, Starangebot gutes Drehbuch was will man mehr.

Denis Hopper und seine Geschichtsvortrag von der Eroberung Siziliens durch die Mauren einfach nur Legendär. =)

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dareiDi

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"was will man mehr" - mehr Punkte, wenn schon alles stimmt! ;)


Altai

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naja perfekt war er nun nicht an ein zwei stellen war er da doch schon unrealistisch. Ich denke 7,5 reicht vollkommen aus. =)


ElmStreet84

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse erzählte Story mit klasse Schauspielern, die ihren Job wirklich überzeugend durchführen. Diesen Film zu sehen, war auf garkeinen Fall Zeitverschwendung, besonders nicht wegen der Schießerei am Ende, die dem ganzen nochmal das Krönchen aufsetzt. Ein Film, den ich nur wärmstens empfehlen kann!

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albaniax

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

8 insgesamt und noch ein halbes Pünktchen oben drauf für die geilen 10er Szenen mit Top Besetzung in jungen Jahren (Brad Pitt, James Gandolfini..)

Wie der wohl geworden wäre, hätte Tarantino ihn gedreht?

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albaniax

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2 Seiten vom Drehbuch nur sind von Tarantino? Wo steht das denn?

$50.000 für 2 Seiten wären schon recht viel :)
http://wiki.tarantino.info/index.php/True_Romance

Zitat:
"Tony Scott "re-arranged" the layout."

Scheint als ob nur das Ende umgeschrieben wurde von Roger Avary.

Auf der Special-Edition DVD gibt's auch das Ende von Tarantino, wäre interessant anzusehen.


Milano90

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Ihr dürft nicht immer alles so ernst nehmen. Das war doch bloss ein Witz von meiner Seite aus. :D Nächstes mal wirds gekennzeichnet mit *Ironie off* :D Ändert aber nix an den Geschmacksfakten. :)


Codebreaker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"True Romance" - Tarantino schrieb zwar hier nur das Drehbuch, allerdings ist der Film trotzdem auf seiner Box dabei, weshalb dieser nun also nach "Reservoir Dogs" an der Reihe ist. Auch hier ist es die Zweitsichtung und auch hier ist es gar nicht so lange her, seit dem ich dieses Filmchen zum ersten Mal sah. Damals fand ich ihn schon recht gut und deshalb ging ich auch ziemlich zuversichtlich an das zweite Mal Sehen ran.
Soweit, sogut, was bleibt nun zu sagen? Hat er mir auch bei erneuter Sichtung gefallen? Die Antwort ist kurz und knapp: Ja.
Einer der besten, untypischsten Liebesfilme die ich je gesehen habe, wenn nicht sogar DER Beste, der untypischste ist es auf jeden Fall, finde ich.
Ein Liebesfilm und zugleich ein, ja was eigentlich? Gangsterfilm? Road Movie? Man kann hier wirklich einige Genre nennen, aber der Faktor Liebe macht immer noch den größten Teil des Films aus.
Ich finde es richtig toll, dass man mal einen Film hat, der eine Liebesgeschichte erzählt, ohne groß auf irgendwelche Klischees zu setzen.
Meistens ist es so, dass Person A und Person B zusammenkommen und es dann irgendeiner (meistens der Mann) es sich beim Anderen vermasselt, es folgt ein großer Streit und im Endeffekt ist dann ja doch alles gut, das war hier so nicht, hier war es einfach nur eine Liebe zwischen Mann und Frau, ohne Schwierigkeiten, ohne Klischees.
Dann haben wir natürlich noch die Tatsache, dass hier so ziemlich alles eher nach einem Gangsterfilm wirkt. Drogen, Polzei, Mord und Totschlag. Dazu ist der Film eigentlich auch recht brutal... alles Dinge die eigentlich nicht in einem Liebesfilm auftauchen und dennoch ist es hier so und das mag ich!
Wie gesagt, die Liebesgeschichte wirkt hier einfach ganz groß, nicht einfach so "dahingeklatscht", nein dabei steckt was dahinter und das gefällt mir richtig gut.
Was die Charaktere angeht, haben wir hier auch teilweise richtig coole und abgedrehte Dinger dabei. Sei es Floyd, der scheinbar nichts zu tun hat außer den Bösen die Aufenthaltsorte von Clarence und Alabama zu verraten oder der Zuhälter Drexl.
Abgesehen von den vielen Figuren, kommt dazu, dass man hier auch ein riesiges Aufgebot an Schauspielern hat. Natürlich Christan Slater und Patricia Arquette, die ihren Job richtig gut machen und dann haben wir noch Samuel L. Jackson, Brad Pitt, Gary Oldman, Christopher Walken (sehr coole Szene übrigens!) und und und. Sicher, da sind die Auftritte nicht wirklich lang, aber es wirkt trotzdem cool.
Auch die Musik gefällt mir und passt meiner Meinung nach richtig gut!
Alles in allem muss man wirklich sagen, dass der Film richtig cool ist, viel Spaß macht und vor allem als Liebesfilm extrem beeindruckend und anders ist. Es mag sicherlich kein filmisches Meisterwerk sein, aber trotzdem sehe ich "True Romance" gerne und das war sicherlich nicht das letzte Mal.

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Dady

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Film!! Hier wurde eine der wohl schönsten Liebesgeschichten der letzten Jahrzehnte grandios in Szene gesetzt. Wo soll ich da anfangen....ich würde sagen Christian Slater der wohl nie eine bessere Leistung auf der Leinwand abgeliefert hat. Er passt einfach perfekt in die Rolle des einsamen Comicbuchverkäufers der von Heut auf Morgen sein leben auf den Kopf stellt. Dann haben wir da noch die unglaublich süße und verdammt heiße Patricia Arquette. Die wie die Faust aufs Auge in ihre Rolle passt. Zur Besetzung ist noch zusagen das der Film bis in die kleinste Nebenrolle mit einen stargespickten Cast aufwarten kann. Zu erwähnen sind da Gary Oldman der wohl nie schlimmer aussah, Samuel L. Jackson, Dennis Hopper, Christopher Walken und das waren bei weitem noch nicht alle.
Was den Streifen auch so einzigartig macht ist seine besondere Story. Die auf einer Seite ziemlich einfach gestrickt ist aber trotzdem besten unterhält. Aber auf der anderen Seite ist sie einfach nur schön. Da denke ich an die erste Viertelstunde in der sich die beiden Hauptakteure kennenlernen. Diese Momente finde ich sogar als Mann schön weil beide auch so unglaublich gut zusammen passen. Es ist zwar ziemlich kitschig aber das stört hier gar nicht.
Das hier Tarantino seine Finger mit im Spiel hatte ist dem Streifen anzumerken. Einzig die langen und intensiven Dialoge fehlen ein wenig die seine Filme zum Teil auch ausmachen.
Mit Gewalt und Action wurde hier auch nicht gespart. Da fällt mir die Szene ein in der Alabama im Hotelzimmer ordentlich verdroschen wird. Diese Sequenz ist unglaublich brutal und nichts für schwache Nerven. Was mir auch noch in Erinnerung blieb ist Szene mit Christopher Walken und Dennis Hopper die ganz großes Kino ist und vielleicht sogar zu einer der besten der Filmgeschichte zählen sollte.
Abschließend ist noch zu erwähnen das den Film bestimmt schon 10 mal gesehen habe er aber lange noch nicht seinen Reiz verloren hat. Was natürlich auch für den großen Tony Scott spricht der hier sein bestes Werk abgeliefert hat!!

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