True Romance
True Romance (1993), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Road Movie, Kriminalfilm, Kinostart 27.01.1994
42 Bewertungen
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107 Kommentare
Keine ?
von Tony Scott, mit Christian Slater und Patricia Arquette
Clarence feiert seinen Geburtstag – allein im Kino. Doch dann setzt sich die sexy Blondine Alabama neben ihn, und keine 24 Stunden später sind die beiden verheiratet. Dass Alabama als Callgirl anschafft, stört Clarence wenig. Kurzerhand legt er Alabamas brutalen Zuhälter um. Und mit dem zufällig erbeuteten Rauschgiftgeld machen sich die beiden auf Hochzeitsreise – im Schlepptau Mafia, Polizei und die Leibwächter eines ziemlich angepissten Filmproduzenten.
Als Clarence Worley seinen Geburtstag im Kino feiert, wo er sich ein Sony Chiba Triple-Feature anschaut, lernt er zufällig die attraktive und etwas durchgeknallte Alabama kennen. Sie kommen sich näher und entdecken, dass sie die gleichen Interessen teilen, nämlich Kung-Fu Filme, Comics und Elvis. Der Abend endet für beide in einer heißen Liebesnacht. Kurz danach gesteht Alabama Clarence jedoch unter Tränen, dass sie in Wirklichkeit ein Callgirl ist und von Clarences Chef als Geburtstagsgeschenk für ihn engagiert wurde. Clarence lässt sich jedoch von Alabamas Geständnis nicht beirren, da er sich unsterblich in sie verliebt hat. Da Alabama ihn ebenso liebt, beschließen beide, noch am nächsten Tag zu heiraten.
Allerdings steht dem jungen Glück noch etwas im Wege: Alabamas ehemaliger Zuhälter Drexl Spivey. Nach einem imaginären Gespräch mit seinem Idol Elvis, beschließt Clarence, dessen Rat zu folgen und Drexl zu töten. Unter dem Vorwand, ihre Sachen abholen zu wollen, lässt er sich von Alabama dessen Adresse geben.
Er findet den Zuhälter in dessen Nachtclub und es kommt zu einem Streit zwischen beiden. Nachdem Clarence zusammengeschlagen wurde, nimmt sich Drexl dessen Führerschein und erhält so seine Adresse. Er befiehlt seinem Bodyguard Marty, die Wohnung aufzusuchen und Alabama zu holen. In diesem Augenblick zückt Clarence eine versteckte Pistole und erschießt die Beiden. Bevor er den Club verlässt, nimmt er noch einen Koffer mit, von dem er glaubt, er…
Clarence feiert seinen Geburtstag – allein im Kino. Doch dann setzt sich die sexy Blondine Alabama neben ihn, und keine 24 Stunden später sind die beiden verheiratet. Dass Alabama als Callgirl anschafft, stört Clarence wenig. Kurzerhand legt er Alabamas brutalen Zuhälter um. Und mit dem zufällig erbeuteten Rauschgiftgeld machen sich die beiden auf Hochzeitsreise – im Schlepptau Mafia, Polizei und die Leibwächter eines ziemlich angepissten Filmproduzenten.
Als Clarence Worley seinen Geburtstag im Kino feiert, wo er sich ein Sony Chiba Triple-Feature anschaut, lernt er zufällig die attraktive und etwas durchgeknallte Alabama kennen. Sie kommen sich näher und entdecken, dass sie die gleichen Interessen teilen, nämlich Kung-Fu Filme, Comics und Elvis. Der Abend endet für beide in einer heißen Liebesnacht. Kurz danach gesteht Alabama Clarence jedoch unter Tränen, dass sie in Wirklichkeit ein Callgirl ist und von Clarences Chef als Geburtstagsgeschenk für ihn engagiert wurde. Clarence lässt sich jedoch von Alabamas Geständnis nicht beirren, da er sich unsterblich in sie verliebt hat. Da Alabama ihn ebenso liebt, beschließen beide, noch am nächsten Tag zu heiraten.
Allerdings steht dem jungen Glück noch etwas im Wege: Alabamas ehemaliger Zuhälter Drexl Spivey. Nach einem imaginären Gespräch mit seinem Idol Elvis, beschließt Clarence, dessen Rat zu folgen und Drexl zu töten. Unter dem Vorwand, ihre Sachen abholen zu wollen, lässt er sich von Alabama dessen Adresse geben.
Er findet den Zuhälter in dessen Nachtclub und es kommt zu einem Streit zwischen beiden. Nachdem Clarence zusammengeschlagen wurde, nimmt sich Drexl dessen Führerschein und erhält so seine Adresse. Er befiehlt seinem Bodyguard Marty, die Wohnung aufzusuchen und Alabama zu holen. In diesem Augenblick zückt Clarence eine versteckte Pistole und erschießt die Beiden. Bevor er den Club verlässt, nimmt er noch einen Koffer mit, von dem er glaubt, er gehöre Alabama. Zuhause stellen Clarence und Alabama zu ihrer Überraschung fest, dass der Koffer voll mit Kokain ist.
Sie beschließen, die Drogen in Hollywood zu verkaufen. Auf ihrem Weg dorthin besuchen sie jedoch erst einmal Clarences Vater, Clifford, einem ehemaligen Polizisten, der wegen Alkoholismus seinen Job verloren hat und nun in einem heruntergekommenen Wohnwagen haust. Er soll seine alten Kontakte nutzen, um herauszufinden, ob die Polizei seinen Sohn im Visier hat. Clifford kann ihn jedoch beruhigen, da die Polizei von einem Verbrechen der Drogenmafia ausgeht. Clarence erzählt seinem Vater, dass er zusammen mit seiner Frau auf den Weg nach Hollywood ist und schreibt ihm die Adresse seines Freundes Dick Ritchie auf, den er dort aufsuchen möchte.
Kurze Zeit später erscheint jedoch der Mafiaboss Vincenzo Coccotti mit seinen Männern in Cliffords Wohnwagen. Sie haben Clarences Führerschein bei Drexls Leiche gefunden und sind nun auf der Suche nach dem Kokain. Als trotz der Folter durch Coccottis Männer, Clifford den Aufenthaltsort seines Sohnes nicht verrät, wird er von dem Mafiaboss erschossen. Allerdings findet einer seiner Männer den Zettel mit der Adresse in Hollywood.
Inzwischen haben Clarence und Alabama dessen Freund Dick getroffen, der zusammen mit seinem dauerbekifften Freund Floyd in einer armseligen Wohnung lebt und von einer großen Hollywood-Karriere träumt. Zusammen planen sie, das Kokain an den bekannten Filmproduzenten Lee Donowitz zu verkaufen und arrangieren ein Treffen mit dessen Berater Elliot Bliter. Dieser schlägt Clarence vor, sich in drei Tagen mit ihm und Donowitz in einem Hotel zu treffen, um den Deal durchzuführen.
Währenddessen taucht Virgil, einer von Coccottis Killern, in Dicks Wohnung auf. Über den ahnungslosen und wieder einmal zugekifften Floyd erhält er die Adresse des Hotels, in dem Clarence und Alabama untergekommen sind. Als Alabama alleine in das Hotelzimmer zurückkehrt, weil Clarence unterwegs ist, um Hamburger zu holen, wird sie bereits von Virgil erwartet und brutal zusammengeschlagen. Nur durch Glück schafft es Alabama, Virgil zu töten.
In der Zwischenzeit wird Elliot in seinem Porsche von der Polizei wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten. Während sich die Polizisten dem Auto nähern, versucht er verzweifelt, bei seiner Begleiterin ein Kokainpäckchen zu verstecken. Als diese sich jedoch weigert, kommt es zu einem Handgemenge, wobei das Päckchen platzt und Elliot komplett mit Kokain vollgestaubt wird. Da ihn die Polizei nun in der Hand hat, erklärt er sich bereit, Lee Donowitz an sie auszuliefern.
Als Elliot später zum vereinbarten Treffen erscheint, trägt er ein verstecktes Abhörmikrofon bei sich. Während Donowitz und Clarence in die Verhandlungen einsteigen, kann die Polizei in einem Nachbarzimmer jedes Wort mitverfolgen. Als sie genug gehört haben, beschließen die Polizisten, Lees Suite zu stürmen. Schwer bewaffnet stehen sich Polizei und Lees Bodyguards gegenüber und fordern sich gegenseitig auf, die Waffen fallen zu lassen. Da erscheinen plötzlich auch noch Mafiakiller im Zimmer, die wieder einmal über Floyd von dem Treffen erfahren haben. Die Situation eskaliert und es kommt zu einer wüsten Schießerei (Mexican Standoff), bei der Clarence ein Auge weggeschossen wird. Alabama schafft es jedoch, sich und ihren schwerverletzten Mann zu retten. In der allgemeinen Konfusion schaffen sie es, unerkannt zu fliehen.
Der Film endet mit einer Einstellung, in der man Alabama und Clarence, zusammen mit ihrem Sohn Elvis, am Strand spielen sieht.
Produktionsnotizen
True Romance war ursprünglich nur die erste Hälfte eines weitaus längeren Drehbuchs, das erste Filmdrehbuch von Quentin Tarantino überhaupt. Um Geld für seinen Film Reservoir Dogs zu beschaffen, trennte er das Drehbuch und verkaufte beide Hälften. Aus der ersten Hälfte wurde True Romance, die zweite Hälfte diente als Originaldrehbuch für Natural Born Killers von Oliver Stone. Tarantino verglich diese beiden Drehbücher einmal in einem Interview mit alten Freundinnen, die er zwar liebt, aber nicht so sehr, als dass er sie heiraten würde. Im Gegensatz zu True Romance, lehnte er jedoch die späteren Skriptänderungen und die komplette Verfilmung von Natural Born Killers ab, obwohl er durchaus einige Stilelemente des Films in seinen späteren Werken verwendete. Auch heute noch sind viele Kritiker der Meinung, Tarantinos Originaldrehbuch sei weitaus besser gewesen.
Tony Scott ließ das Drehbuch für True Romance nochmals überarbeiten und ordnete die, wie bei Tarantino üblich, nichtlinearen Sequenzen in eine lineare Handlung. Aufgrund der zahlreichen Charaktere, Dialoge und Handlungen, hielt er diese Vorgehensweise für die bessere.
Scott hatte die Möglichkeit, auf eine große Anzahl bekannter Schauspieler zurückgreifen zu können. So kann True Romance für einen Film mit relativ niedrigem Budget, bis in die kleinsten Nebenrollen, mit einem beinahe unglaublichen Cast aufwarten. Scott nutzte diese Möglichkeiten, indem er zahlreichen Schauspielern die Möglichkeit zur Improvisation gab. So sollen Gary Oldman und Brad Pitt nahezu durchgehend improvisiert haben. Unklar hierbei ist allerdings die so beliebte und in Fankreisen so berühmte „Sicilian Scene“ zwischen Christopher Walken und Dennis Hopper. Während Walken behauptete, die Drehbuchvorlage sei so fantastisch gewesen, dass sie es nicht gewagt hätten, sich von ihr zu lösen, sagte Hopper, ein Großteil sei spontan improvisiert worden.
Auch wenn True Romance verständlicherweise nicht gerade ein Kassenschlager wurde, so entwickelte er sich doch recht schnell zu einem Kultfilm. Trotz der Skriptänderungen, hat der Film, auch unter Tarantino-Fans, einen sehr hohen Stellenwert. Viele Kritiker behaupten sogar, diese Änderungen und Scotts eigener Stil hätten den Film sogar sehr gut getan. Allerdings gibt es auch heute noch zahlreiche Debatten, ob der Film unter einem Regisseur Tarantino nicht doch noch etwas besser geworden wäre.
Wissenswertes
• Quentin Tarrantino verkaufte das Skript, um Reservoir Dogs finanzieren zu können.
• Das Drehbuch zu True Romance war ursprünglich weitaus umfangreicher. Der zweite Teil wurde später für Natural Born Killers verwendet.
• Im Film wird 225 mal „Fuck“ gesagt.
• Quentine Tarantino wollte Robert Forster für die Rolle des Mafiabosses Cocotti.
• Die Rolle des ständig zugekifften Floyd, der niemals die Couch verlässt, wurde wesentlich von Brad Pitts Ideen geprägt.
• Im Film kommen 21 Menschen ums Leben. Alle werden erschossen.
• Das Kleinkind in der Schlusseinstellung, ist der vierjährige Sohn von Patricia Arquette.
• Die Rolle von Val Kilmer wird im Abspann nur als Mentor bezeichnet, um Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen.
• Val Kilmer musste jeden Tag 8 Stunden in der Maske verbringen, um wie Elvis auszusehen. Glücklicherweise hatte er nur zwei Drehtage.
• Val Kilmer hätte lieber die Rolle des Clarence gespielt.
• Auf den Charakter der Alabama, wird noch in einem anderen Tarantino-Film eingegangen. In Reservoir Dogs erkundigt sich Mr. White nach Alabama.
• Ursprünglich sollte Alabamas Rolle in Reservoir Dogs weitaus umfangreicher gestaltet werden.
• Im Tarantinos Originalskript war vorgesehen, dass Clarence während der Schiesserei am Ende des Films stirbt. Alabama sollte als Witwe zurückbleiben und eine kriminelle Karriere als Partnerin von Mr. White beginnen.
• Regisseur Scott schickte Val Kilmer sämtliche Filme und Songs von Elvis Presley, um sich für seine Rolle vorzubereiten.
• Sowohl in True Romance, wie auch in Pulp Fiction und From Dusk Till Dawn, werden Kahuna Burger erwähnt. An allen drei Filmen war Tarantino als Drehbuchautor oder Regisseur beteiligt.
• Schauspieler Sean Penn bewertete die „Sizilianische Szene“ zwischen Dennis Hopper und Christopher Walken euphorisch mit den Worten: “The best pop-culture scene ever shot…”
• Die Figur des Clarence soll starke autobiographische Züge von Tarantino selbst haben.
• Clarence arbeitet in einem Comicladen, Tarantino in einem Videoladen. In beiden Fällen hieß ihr Chef Lance.
• Patricia Arquettes Off-Stimme am Anfang des Films erinnert stark an die Anfangssequenz von Badlands (1973). Auch die Musik von Hans Zimmer weist deutliche Parallelen zu Badlands auf.
Cast & Crew
-
Tony Scott
-
Christian Slater
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clarence Worley
-
Patricia Arquette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alabama Whitman
-
Val Kilmer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mentor (Elvis)
-
Gary Oldman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Drexl Spivey
-
Dennis Hopper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clifford Worley
-
Brad Pitt
Regie
Schauspieler
-
Christopher Walken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vincenzo Coccotti
-
Bronson Pinchot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Elliot Blitzer
-
Samuel L. Jackson
-
James Gandolfini
-
Michael Rapaport
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dick Ritchie
-
Tom Sizemore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cody Nicholson
-
Frank Adonis
-
Chris Penn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicky Dimes
-
Anna Levine
-
Victor Argo
-
Conchata Ferrell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mary Louise Ravencroft
-
Saul Rubinek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lee Donowitz
-
Paul Bates
-
Kevin Corrigan
-
Eric Allan Kramer
-
Gregory Sporleder
-
Roger Avary
-
Quentin Tarantino
- Genre
- Thriller, Romanze, Road Movie, Polizeifilm, Mafiafilm, Heist-Krimi
- Zeit
- 1990er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Beverly Hills, Detroit , Hollywood, Los Angeles , Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alkoholiker, Amoral, Amour Fou, Brutalität, Callgirl, Dieb, Drogen, Drogenboss, Drogendealer, Drogenhandel, Drogenmafia, Drogenmissbrauch, Durchbrennen, Elvis Presley, Exekution, Falle, Filmproduzent, Flucht, Folter, Gewalt, Gewehr, Held, Illusion, Italo-Amerikaner, Kiffen, Kokain, Krimineller, Kultfilm, Leiche, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Liebe gegen alle Widerstände, Liebespaar, Mafia, Maschinenpistole, Mexikanisches Unentschieden, Mord, Mut, Mörder, Pistole, Polizist, Prostituierte, Prostitution, Reise, Romantik, Romanze, Schauspieler, Schießerei, Schuss in den Kopf, Schusswaffe, Schusswechsel, Schusswunde, Schönheit, Vater-Sohn-Beziehung, Verbrechen, Verfolgung, Verlieben, Verlust des Vaters, Zuhälter, Zyniker, Überwachung
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Romantisch, Spannend, Verstörend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails True Romance
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Trailer zum Film True Romance
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Kritiken (7) — Film: True Romance
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen"True Romance" ist mittlerweile 17 Jahre alt, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen. Der Film ist nach wie vor spannend, besticht durch Witz, Action und Detailreichtum, der vor allem aus der Besetzung resultiert. Selten geben sich Hollywoodstars für kleine, teilweise abgedrehte Rollen her. Sie alle dürften vom Drehbuch überzeugt gewesen sein. Dass Tarantino dieses beigesteuert hat, erkennt man nicht nur an der expliziten Gewalt, sondern auch an den Dialogen. Schön, dass diesem Film ein limitiertes Steelbook spendiert wurde.
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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenStark am klassischen Bonnie&Clyde-Plot entlang ausgerichtet, hangelt sich das Drehbuch eines gewissen Quentin Tarantino und die Regie vom talentlosen Scott-Bruder durch ein Meer aus Macho-Manierismus, ausgestellter Roadmovie-Coolness und wahllos zelebrierten Gewaltexzessen. Ein verklärtes und schwer anstrengendes Stück Trivial-Kino, dessen Cameo-Auftritte zwar größtenteils verschenkt wirken, den planlos (?) mit Testosteron-Klischees und visuellen Spielreien aufgefüllten Film aber noch knapp über der Brechmittel-Grenze halten. Diese einzureißen, gelang Tony Scott dann erst Jahre später mit seiner Gangster-Posse DOMINO.
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Roldur 2011/04/30 23:52:40
Antwort löschenGenau meiner Meinung. Ich bin ein echter Tarantino-Fan. Aber dass der so kack Drehbücher schreibt und jemand die so schlecht umsetzt? Unglaublich nerviger Film. War selten so enttäuscht.
guilecourier 2011/08/06 20:10:13
Antwort löschenich glaube gewisse personen hier denken sie haben ahnung von filmen! haben sie aber nicht...
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Roldur 2011/08/07 12:43:29
Antwort löschenIst ja nur persönliche Meinung ob man nun "True Romance" gut oder schlecht findet. Ich persönlich fand die Umsetzung einfach öde und ich hab von jedem teilnehmenden Schauspieler schön besseres gesehn. Umsetzungen von Tarantino Drehbüchern können soviel besser sein...siehe NBK
PatrickM3 2011/08/15 23:36:44
Antwort löschen@ guilecourier... wie wahr wie wahr... hauptsache in rhetorik gab`s die 1 ;) "selbstdarsteller" nennt man solche artikulationstalente, welche durch ihren linguistischen ergüsse von der "an sich" schlechten kritik ablenken... whatever - Chacun à son goût...
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Was bleibt, ist "True Romance", ein ambivalentes, sarkastisches, kontrastreiches Roadmovie, das sich zu keiner Zeit ernst nimmt. "True Romance", Scotts blutgetränkte, durchgeknallte Version einer (Loser-)Romanze, bei der jegliche Vorstellungen ad absurdum geführt werden, bei dem offen in Frage gestellt wird, was normal ist, so durchgestylt, so großartig geschrieben, so glänzend besetzt, ein Film über gut und böse, über Reichtum sowie über grenzenlose Liebe und Stärke, wie ihn nur Quentin Tarantino niederschreiben kann. In gewisser Hinsicht repräsentiert "True Romance" somit die beinah perfekte Symbiose von Regisseur und Drehbuchautor.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Die innige Liebe, die die beiden Hauptfiguren verbindet, bekommt der Zuschauer deutlich zu spüren. Dennoch ist „True Romance“ frei von Kitsch. Stattdessen zeigt sich diese Romanze durch und durch grotesk. Unter welchen Umständen die beiden zusammenfinden und welche irren, blutigen Folgen deren kühne Zukunftspläne haben ist einfach nur schräg, und, was entscheidend ist, ziemlich unterhaltsam anzusehen. Dabei wird es, trotz der hohen Dialog-Dichte, praktisch nie langweilig, was auf den ausgefeilten Schnitt und Tony Scotts wunderbar straffe Inszenierung zurück zu führen ist. Gegen Ende droht sich der Film zwar langsam zu erschöpfen, wartet dann aber mit einem furiosen und wortwörtlich durchgeknallten Finale auf. Nach dem Happy End fragt man sich, was das Ganze nun eigentlich sollte. Aber egal, man hat einen gut gemachten, harten, mit vielen witzigen Details versehenen, außergewöhnlichen und unterhaltsamen Film gesehen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenAngestrengt in Szene gesetzt und fast zwanghaft männlich, gefällt Tony Scotts Road Movie als postmoderne Bonnie and Clyde-Version lediglich phasenweise durch feine Kabinettstückchen und stilisierte Gewalt. Ansonsten ist der von Over Acting durchzogene Testosterontrip nur ein romantisch-verklärender Abgesang auf den American Dream, dem es ganz deutlich an Reife fehlt.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFür einen Tony Scott-Film gar nicht so schlecht, auch wenn man dennoch das Gefühl eines verwässerten Tarantinos bekommt.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenTarantinos zitatenreiches und doch starkes Drehbuch und Scotts rasant routinierte Regie machen True Romance zu einem Lieblingsfilm mit hohem Wiedersehensfaktor.
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Kommentare (100) — Film: True Romance
Kommentar schreibencpt. chaos 2012/02/08 22:59:36
Kommentar löschenHätte man vielleicht sogar noch etwas mehr herauskitzeln können, aber dennoch auf jeden Fall sehenswert, alleine schon aufgrund der genialen Darstellerriege: Christian Slater (kann auch echt richtig böse sein), Patricia Arquette (wirklich hübsch anzusehen), Gary Oldman (herrlich abgefuckt), Dennis Hopper, Christopher Walken (geilste Szene des ganzen Films mit den Beiden im Wohnwagen), Samuel L. Jackson (das war ja mal echt ne kurze Vorstellung), Tom Sizemore (wie immer die coole Sau!), Anna Levine (als kaputte Asphaltschwalbe, oder was sollte sie doch gleich darstellen?), James Gandolfini (fiese Rolle - als schwuler Auftragskiller in "Mexican" dann doch wesentlich sympathischer), Chris Penn (Seans viel zu früh verstorbener Bruder), Michael Rapaport (den ganzen Film über hab ich mich gefragt, woher ich den Bengel denn wohl kenne...) und Brad Pitt (als dauerbekiffter Freak) - geile Truppe!!!
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JackoXL 2012/02/09 08:58:15
Antwort löschen"Sizilianer sind halbe Nigger!" :) Die Szene ist ein Knaller.
cpt. chaos 2012/02/09 09:01:37
Antwort löschenIch hab Tränen gelacht...
snour 2012/01/22 19:07:51
Kommentar löschenEine andere Art von Liebeskomödie. Irgendwie hat mich gewundert, dass Tarantino nichts geschnippelt hat [Episoden].
Sondern er hat einfach Liebe, Sex, Gewalt, Mafia, Drogen, Humor, Glück und natürlich Zufall in den Mikser geworfen. Und voilà da haben wir True Romance.
Als erstes muss ich sagen, ich wusste nicht was mich bei True Romance erwartet.
Ich wusste nicht mal, dass Tarantino am Werk ist.
Als ich die DvD kaufte habe ich Christian Slater mit Jonny Depp verwechselt [auf dem Cover] also habe ich den Film gekauft, weil ich bei moviepilot eine hohe Vorhersage hatte und ich wusste, dass einer meiner Lieblingsschauspieler Brad Pitt mitspielte.
Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, da Brad Pitt eine Neben(neben)Rolle hat.
Ich hab gehört, dass die Schauspieler für Tarantino gerne sterben [natürlich im Film]
SPOILER
So geschieht es auch mit Samuel L Jackson
ENDE SPOILER
Jetzt mal zu einem Schluss zu gelangen, würde ich sagen eine gelungene Abwechslung zu den anderen Liebeskomödien.
PS: Für "Die Sopranos" Fans spielt auch James Gandolfini mit.
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Kallekowsky 2012/01/19 09:19:18
Kommentar löschenDer Film hat ähnlich wie andere Actionkollegen der 90er ein Problem: Er ist in die Jahre gekommen und kann technisch nicht mit der Optik aktueller Filme mitziehen. Üblicherweise haben solche Filme nur eine Chance, um aktuellen Genrevertretern gerecht zu werden - Kult sein. Ein Pulp Fiction tut das dank grandioser Dialoge und smarter Charaktere, aber True Romance hat trotz des blendenden Casts einfach zu wenig Biss und Coolness in den Dialogen, zu billige Action und zu glatte Charaktere um da mithalten zu können. Dazu kommt die verzweifelte Mühe, genau das zu schaffen. Dabei kommt mir der Dialog zwischen Paps Clifford und Mafiahampel Vincenzo in den Sinn und ich denke mir - Nein, das ist einfach nicht dersselbe Level! Ich möchte allerdings nicht behaupten, der Film sei ein kompletter Rohrkrepierer, denn hier und da schleicht sich doch mal ein cooler Spruch, eine lustige Szene oder ein akzeptables Wortgefecht ein... es geht so.
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Hungerkünstler 2012/01/05 17:55:17
Kommentar löschenTrue romance könte ein höchst unterhaltsamer Film sein. Die erste Viertelstunde bis zur Bltzheirat ist höchst vergnüglich. Was dann folgt ist nicht gerade neu. Die Sympathieträger des Films stolpern durch Zufall über das große Geld und befinden sich nach bewährtem Muster in fortwährender Flucht vor den Bösen (Mafia, Gangster) und/oder Polizei. Das ist hier ganz flott inszeniert. Gleichwohl scheint mir nur eine nur mittelmäßige Bewertung wegen der dargestellten Gewaltszenen (grausame Folterung des Vaters und der Ehefrau durch die Verfolger) möglich
Kann die insoweit abstoßende Darstellungsweise bei einem filmisch und darstellerisch an sich guten Streifen die Bewertung beeinflussen? Ich meine ja! Derartige Werturteile lassensich nicht objektivieren. Die optischen Eindrücke, die uns ein
Film vermittelt, können, ja müssen, unsere subjektive Einschätzung beeinflussen. Sind sie ekelerregend oder wie hier grob abstoßend,so halte ich eine Spitzenbewertung nicht für möglich.
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lagertobi 2011/12/25 18:13:41
Kommentar löschenAbolut genialer Film der keine Sekunde langweilig wird. Ich hab mich von der ersten Sekunde an in Alabama verliebt. Die schauspielerische Leistung von allen Darstellern ist perfekt und absolut glaubwürdig. Unvergessliche Dialoge, grandiose Bilder und eine bezaubernde Patricia Arquette. Nebenrollen sind top besetzt (Pitt, Hopper..) und mitunter Slaters beste Rolle überhaupt. 10/10
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doenef 2011/12/20 03:42:39
Kommentar löschenAuch wenn mir nicht begreiflich ist bzw. ich einfach nicht nachvollziehen kann, wieso dieser KLASSE Film indiziert ist, gehört er zu meinen absoluten Favoriten!!!!!!!!!!!!
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JackoXL 2011/12/20 11:42:25
Antwort löschenIst er schon lange nicht mehr, überall erhältlich.
Pressley 2011/11/13 13:05:53
Kommentar löschenMan liebt ihn oder hasst ihn.Ich liebe diesen Film.
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RoosterCogburn 2011/10/31 23:29:50
Kommentar löschenVor 17 Jahren hat mich dieser kompromißlose Film im Kino einfach nur umgehauen. Auch wenn ich ihn heute wieder sehe, begeistert er mich noch immer. Denn die Story funktioniert und wurde von Tony Scott einzigartig in Szene gesetzt. Seine fulminante Darstellerriege agiert klasse. Die blutige Szene zwischen James Gandolfini (The Sopranos) und Patricia Arquette (Medium) ist ein bleibendes Erlebnis. Oder die Erklärung von Dennis Hopper gegenüber Christopher Walken, weshalb die Sizilianer dunkle Haare haben. Grossartiges Kino mit der richtigen Prise Thrill, etwas Humor und guter Action. Und der Film nimmt sich nicht selbst all zu ernst. So macht Hollywood Spaß!
Übrigens:
Das Drehbuch zum Film entstand aus einem sehr frühen Skript des damals noch unbekannten Quentin Tarantino, der es zusammen mit Roger Avary verfasste. Aus diesem Skript ging auch das Drehbuch zum Film "Natural Born Killers" hervor.
+++ Spoiler AN +++
Im Originalskript und in der ursprünglichen Kinofassung zu "True Romance" stirbt Clarence während der Schießerei beim Showdown.
+++ Spoiler AUS +++
Dieses alternative Ende ist auf der Special Edition DVD mit dem Unrated Director’s Cut enthalten.
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crab1973 2012/01/20 08:41:26
Antwort löschenSPOILER
Auch in der, stark gekürzten 16er Fassung des Films stirbt Clarence. (Da die BPjS der Meinung war es würde sonst der Eindruck entstehen das Verbrechen sich auszahlt.)
SPOILERENDE
Übrigens: Patricia Arquette ist in diesem Film einfach nur zum niederknien. Damals im Kino gleich in sie verliebt.
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RoosterCogburn 2012/01/20 16:55:04
Antwort löschenWieder was dazu gelernt. Diese gekürzte Fassung habe ich nie gesehen - Ist das die, die auch im TV ausgestrahlt wird? - Ich schau mir meist die Kinofassung an. Gerade bei solchen Filmen wie "True Romance".
crab1973 2012/01/20 17:46:47
Antwort löschenKeine Ahnung. Ehrlich gesagt habe ich TR noch nie im Free TV gesehen. Ich vergleiche meistens Laufzeiten und lass es dann. Habe TR letztens im Pay TV gesehen. Da lief die Fassung mit dem Strandende und uncut. Ich finde das Ende auch schöner. So eine Love Story hat ein Happy End verdient.
Punsha 2011/10/27 12:25:57
Kommentar löschenSo willkürlich und gekünstelt, dass es beinahe schon peinlich ist, versucht T. Scott Tarantinos einmal mehr auf Gewalt und Coolness getrimmtes Drehbuch irgendwie zu Kult zu verarbeiten. Doch wenn ein mäßiger Drehbuchautor (aber nebenbei großartiger Regisseur) auf einen äußerst dürftigen Regisseur trifft, kommt so etwas wie "True Romance" raus. Zugegebenermaßen freut man sich über das luxuriöse und durch die Bank weg überzeugende Star-Aufgebot, welches aber leider durch zu kurzer Screentime oft ausgebremst wird und so ein wenig verschenkt erscheint. Slater und Arquette bekommen hingegen genug Zeit, sich zu beweisen und während der eine tatsächlich cool zu sein scheint, wirkt die andere wieder äußerst bezaubernd und entzückend auf den Zuschauer. Die Chemie stimmt, so sieht Liebe aus.
Aber Gangsterklischees en masse, ein schrecklich unpassender Score und absurde, willkürliche, auf hip getrimmte Handlungen machen "True Romance" zu einem nichtigen Abenteuer, welches sich nur durch seine bloßen Namen im Cast vom Genrebrei abzuheben versucht.
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Timo K. 2011/10/27 16:58:23
Antwort löschenIch mag ihn zwar entschieden mehr (das Drehbuch ist toll), kann deine Kritikpunkte aber sehr gut nachvollziehen. Tarantino hätte ruhig den Film selber drehen können. ;)
Punsha 2011/10/27 17:16:42
Antwort löschenHat Tarantino nicht noch das Drehbuch zu Natural Born Killers geschrieben? Der war ebenfalls ein kleiner Griff ins Klo in meinen Augen. Ein weiterer Beweis dafür, dass nur er fähig ist, seine eigenen geistigen Ergüsse auf die Leinwand zu bringen. :)
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Timo K. 2011/10/27 17:27:25
Antwort löschenJoa, der gefiel mir ebenfalls nicht, was in erster Linie an der schmerzenden Inszenierung lag. | Einzige Ausnahme: FROM DUSK TILL DAWN.
Punsha 2011/10/27 17:29:48
Antwort löschenJoa, da geh ich mit.
Anton Chigurh 2011/10/11 18:02:21
Kommentar löschenDieser Film ist einfach Klasse!
Und die Schauspieler sind alle cool...
„Sie sind Sizilianer?" - "Ja, Sizilianer." - [...] "Sizilianer sind Ableger von Niggern." - "Wie bitte?!" - [...] "Das ist 'ne Tatsache. Sehen Sie, Sizilianer haben schwarzes Blut, das durch ihre Herzen fließt; und falls Sie's mir nicht glauben, können sie's ja nachlesen. Ich sag's es ihnen. Vor hunderten von Jahren eroberten die Mauren Sizilien. Ja, und die Mauren waren Nigger." - "Ja." - "Sehen Sie, damals sahen die Sizilianer aus wie die Makkaroni aus Norditalien. Sie hatten alle blondes Haar und blaue Augen. Naja, und dann sind die Mauren da einmarschiert und die haben eben alles verändert. Die haben so viel rumgefickt mit den sizilianischen Weibern, dass sich eure Erbanteile für immer verändert haben, und dadurch wurde aus blondem Haar und blauen Augen immer mehr schwarzes Haar und dunkle Haut. Wissen Sie, ich finde es absolut erstaunlich, wenn ich daran denke, dass bis heute, nach hunderten von Jahren, dass die Sizilianer diese Nigger-Gene in ihrem Blut tragen. [...] Das ist geschichtlich erwiesen. Es steht geschrieben. Das ist 'ne Tatsache, man kann's nachlesen. [...] Ihre Vorfahren waren Nigger. [...] Und Ihre Ur-, Ur-, Ur-, Urgroßmutter fickte einen Nigger. Ja, und ihr Kind war 'nen halber Nigger."
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Nayelivolando 2011/10/10 16:16:24
Kommentar löschenBlut und Federn :)
Ich finde den Soundtrack ganz cool, und die Idee ist süß, aber der Film hätte besser sein können. An "Natural Born Killers" kommt es lange nicht heran. Ich hatte beim Film aber definitiv meinen Spaß.
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CapitanKnaecke 2011/10/10 16:38:03
Antwort löschenDer Film war irgendwie romantisches Männerkino. Fand ich gut!
Nayelivolando 2011/10/17 20:30:10
Antwort löschenstimmt! :)
ash-williams 2011/08/28 23:37:18
Kommentar löschenEin typischer Scott und gleichzeitig ein typischer Tarantino. Hier vereinen sich die stärken der beiden Filmschaffenden, wir haben die tollen Dialoge voll Details und Charme die Tarantino liefert und Scotts Gespühr wie man eine Szene aufbaut, mit einem Auge für Details und Sinn für die Positionierung von Charakteren. Der Film erzählt eine romantische und durchgedreht Geschichte über ein Paar, das auf das schnelle Geld aus ist und sich dabei viele Feinde macht. Die Geschichte wird zu keinem Zeitpunkt langweilig und macht durchgehend Spaß. Herrliches 90er Jahre Kino zum immer wieder ansehen!
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tapedogg 2011/08/13 09:15:03
Kommentar löschenDer soundtrack stört mich so richtig, passt überhaupt nicht zum film, klingt eher nach weihnachten :@
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Rode 2011/08/12 03:07:20
Kommentar löschenich bin eigentlich nicht der fan von action filmen, aber tarantino schafft es immer wieder aufs neue action filme toll zu verpacken...wie bei jedem tarantino film ist die musik mal wieder herausragen und die dialoge sind einfach sau cool ^_^
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Rode 2011/08/29 01:41:29
Antwort löschen@greetling: ja..hab ich dann eine stunde nachdem ich den kommentar geschrieben hatte auch herausgefunden, aber war zu faul ihn zu ändern ;-) außerdem fand ich das ende aus dem film besser als das ende das tarantion vorgesehen hatte....
ewigkeit 2011/08/05 02:21:19
Kommentar löschenEiner dieser Filme, die mich an die gute, alte Videothek erinnern. Jener Streifen ist für mich eine dieser 90er-Jahre-Perlen, von denen ich zuvor nichts gehört, aber auf einmal in der Hand hatte und für zwei deutsche Märker meinem VHS-Gerät spendieren durfte. Was mich erwartete war ne Achterbahnfahrt voller Kitsch, Gewalt, Naivität, Skurilität und außergewöhnlichsten Filmmomenten bis dahin. Ja, natürlich ziele ich dabei auf das kurze, aber um so eindringlichere Spiel zwischen Walken und Hopper ab - genau solche Momente waren es, wodurch mich Hollywood seinerzeits begeistert hat. Etwas dergleichen verleiht einem Film in meinen Augen eine derartige Tiefe, dass man über die offenkundigen Mängel hinwegsehen kann. Genau jene Momente fehlen im heutigen Hollywood im Reboot- und Superhelden-Wahn. Letzten Endes handelt es sich hierbei um ein blutiges, aber unterhaltsames Märchen. Daher geht für mich auch das Ende als solches in Ordnung - weil Clarance und Alabama für mich einfach wie geschaffen füreinander sind - was den ganzen Film über hinreichend betont, wenn nicht sogar zelebriert wird.
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Puni 2011/06/29 11:56:44
Kommentar löschenZwiepältiges Ding. Einerseits ganz skurril mit witzigen Einfällen, unterhaltsam und recht gut musikalisch unterlegt, andererseits fast schon zu straight am Rande der Bedeutungslosigkeit, weiß der Film nicht was er sein will. Soll das jetzt Tony Scott sein, dafür hat er definitiv zu wenig Action, oder soll es ein Tarantino sein, dafür aber zu geradlinig, vorhersehbar und mit zu wenig verheizten Leuten, die das ganze so richtig abgedreht machen (man muss trotzdem zu gute halten, dass T. zu dem Zeitpunkt erst Reservoir Dogs gedreht hat). Die Mischung funktioniert für mich nicht ganz, der Funke wollte überhaupt nicht überspringen und so bleibt am Ende nur ein nettes, aber auch unbedeutender Film mit Hang zum Road-Movie und gleichzeitig einer von Scotts schwächsten Filmen.
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Muxi92 2011/05/31 22:08:32
Kommentar löschenHätte Tarantino ihn doch selbst gedreht...
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Roldur 2011/05/01 00:00:30
Kommentar löschenIch hab bisher echt nur gutes über den Film gelesen und hab mir gedacht, als ich mir eben "True Romance" angesehen hab. Das kann nur gut werden. Ich meine bei Schauspielern wie Gary Oldman, Brad Pitt und Christian Slater, dazu noch ein Drehbuch von Quentin Tarantino. Was kann da schon groß schiefgehen? Meine Antwort darauf bedauere ich sehr und ich "wollte" den Film echt gut finden. Die Antwort lautet hier : so ziemlich alles. Anfangs waren die Charaktere recht blass, was durch die relativ schlechte Synchronisation nicht wirklich unterstützt wurde. Da dachte ich mir noch: Etwas lahmer Einstieg aber das kann sich noch steigern. Aber mit laufender Spielzeit beschlich mich immer mehr das Gefühl dass man hier versucht dem Drehbuchautor gerecht zu werden (Tarantino schrieb das Drehbuch unf führte nicht Regie). Hier und da werden Gewaltszenen eingestreut, man versucht einen Dialog irgendwie spaßig, brilliant oder witzig rüberzubringen. Eben so wie das in Tarantino streifen so ist. Nur das Problem ist, dass eben diese Coolness und eben auch diese Brillianz gehalten werden kann und nicht aufgesetzt wirkt. Bei "True Romance" rutscht man in eine Geschichte hinein in der die Charaktere scheinbar grundlos zueinander finden und irgendwie wirkt jeder auf möglichst "schräg" oder "abgefahren" getrimmt. Die Gewaltszenen sind unangebracht und dazu noch schlecht gemacht. Viel zu verwackelt ist die Kamera und die Musik harmoniert mal so garnicht mit dem Gezeigten. Mir war der Film in nahezu jeder Szene unsympathisch und machte genau das falsch,was Natural Born Killers immer vorgeworfen wird (NBK finde ich übrigens gut) : Er ist zu sehr auf modern getrimmt und wirkt dadurch lächerlich und langweilig. Für mich war der Film so schwer zu ertragen, dass ich nach 1,5 Stunden ausgeschaltet hab. Genau hier weiß ich eben nicht genau ob ich den Film hier jetzt Unrecht getan habe. Jetzt könnte sich ja all das was auf mich lächerlich gewirkt hat ja in etwas Sinnvolles verwandeln. Jedenfalls war mein Eindruck ganz fürchterlich und ich würde echt jedem Tarantino Fan von diesem Film abraten. Die die ihn auch gesehn haben können mich ja hier beraten oder mir vielleicht sagen ob ich mit dem frühen ausschalten einen Fehler gemacht habe.
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Rode 2011/08/12 03:13:30
Antwort löschendie musik passt perfekt, indem sie nicht passt! das ist so gewollt ;-)
pramudiya 2011/04/24 10:25:28
Kommentar löschenEin toller Liebesfilm der durchgehend unterhält, kitschig und brutal ist und mit übertriebenen Charakteren aufwartet.
Überragend ist der Cast und einige abgefahrene, klasse Szenen wie die erste Liebesszene der oft genannte Dialog zwischen Walken und Hopper oder die Achterbahnfahrt.
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SgoTscH 2011/04/07 22:33:08
Kommentar löschenBonnie und Clyde entführt ins Mafia-Universum, Tony Soprano, und einige gelungene Popkultur-&Underground-Hommagen. Leider manchmal doch etwas langatmig, da sich einige Dialoge einfach verlaufen, aber da fehlt mir wohl einfach das Hintergrundwissen, was man für einen Tarantino vorbereiten muss? Auch das Ende ist enttäuschend, obwohl das Finale positiv solide angefangen hat... was sollen die Federn?!? Bin mir noch nicht sicher ob das letztendlich zielstrebig konsequent war, oder sich zwischendrin verlaufen hat?
Vielleicht braucht der Film ja bloß noch nen zweiten Anlauf.
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