Wer die Nachtigall stört - Kritik

US 1962 Laufzeit 129 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.06.1963

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Kritiken (2) — Film: Wer die Nachtigall stört

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] "Wer die Nachtigall stört" erzählt eine zutiefst menschliche Geschichte über Mut, wahre Stärke und bittere Vorurteile und Atticus kann sich wahrlich als ein Vorbild für jeden Menschen sehen lassen, denn er hat gekämpft, auch wenn er sich damit unbeliebt gemacht hat und hat seine Meinung immer klar ausgesprochen. Auch wenn "Wer die Nachtigall stört" kein Meisterwerk ist und die ein oder andere Länge mit sich bringt, so ist es und bleib es immer ein wichtiges Werk, dessen Botschaft jeder Mensch verstehen und annehmen sollte. [...]

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

nerdkiller

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Klasse geschrieben. ;)
Großartiger Film!


SoulReaver

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Danke. :)
Allerdings!


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Völlig zu Recht ein Klassiker, der Südstaaten-Romantik mit dem ganz normalen Alltagsrassismus kontrastiert und nebenbei eine archetypisch märchenhafte Geschichte über das Erwachsenwerden erzählt.

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Kommentare (34) — Film: Wer die Nachtigall stört


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Neo_seven

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Bewertung9.5Herausragend

"Wenn ich das gekannt hätte, dann hätte ich eins meiner Kinder Atticus genannt."

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movie.max

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Bewertung7.0Sehenswert

Selbstverständlich großartig. Mir macht es sich 'Mockingbird' jedoch zu einfach. Mit seiner direkten Art, seinem perfekten Gutmenschen und seiner klaren Botschaft bietet mir Mulligan's Klassiker zu wenig Reibungsfläche, als dass er mich tatsächlich zum Nachdenken anregen könnte.
Seiner Zeit voraus ist 'Mockingbird' ohne Zweifel dennoch.

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Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meilenstein

Immer wieder wird Gregory Peck als Atticus Finch zum "Größten Helden in Filmen" gewählt und das zurecht. Hier spielt er wohl seine beste Rolle um einen alleinerziehenden Vater und Verteidiger des Rechts und der Gleichheit. Der Film, der im schwülen Süden der USA spielt und damit viel Zündstoff besitzt, ist einer der besten Anti-Rassismusfilme die gedreht wurde, auch wenn die Story recht langsam anfängt. Aber mit seiner emotionalen Art erreicht der Film die Herzen der Zuschauer und erreicht so eine große Symphatie.
Man muss ihn gesehen haben.
Auch weil das Filmdebüt von Robert Duvall unerwartet und einzigartig ist.
Ein großer Klassiker

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David "Noodles" Aaronson

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Bewertung9.0Herausragend

Gregory Peck als Atticus Finch, vom American Film Institute zum größten Helden der (amerikanischen) Filmgeschichte gewählt. Verdient der Verteidiger des dunkelhäutigen Tom Robinson - welcher beschuldigt wird eine weiße Frau vergewaltigt zu haben - dies überhaupt?
Mehr als alles andere!!

Einer der ganz großen Klassiker (hier ist das Wort einfach angebracht) des Kinos. Wir sehen Finchs einsamen Kampf gegen Rassismus & Intoleranz - schlicht gegen jenes falsche, Böse, vordergründig sogar noch charmante(!), in der Welt.
Atticus: so einen Vater, Lehrer, Freund hätten wir doch alle gerne. Die sardonischen Zyniker nennen ihn Gutmenschen, andere möglicherweise sogar Fanatiker! Doch sollte jeder einmal inne halten & nachdenken was solche Annschuldigungen wirklich bedeuten; nachdenken über das gesehene egal ob vor dem Bildschirm oder vor der eigenen persönlichen Bildfläche.
Denn letztlich; leider gibt es sie nicht, solche Menschen wie Atticus & wenn doch, dann sind sie viel zu selten. Er ist schlicht eine Überlebensgroße Figur der Roman- & Filmwelt, die so eigentlich nur in den Seiten bzw. auf der Leinwand - und nie in uns selbst - funktionieren kann. Doch vielleicht, möglicherweise, wenn wir uns ein wenig mit Atticus Finch befassen, können wir ihn in unseren eigenen Kopf hereinbitten & ihn so ein Stück weit Realität werden lassen.

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HimmelHoch

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Bewertung9.5Herausragend

Ich mag den Film wirklich sehr, aber ich liebe das Buch einfach mehr!

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Donzaffi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Film dessen Buch Pflichtlektüre beim Abitur war, dort habe ich auch diesen Film zum ersten Mal gesehen, damit begann damals bei mir die Zeit auch mal Schwarz Weiß Filme zu schauen, alleine die Darstellung der Schauspieler, genial.
Je weniger visuelle Reize für den Zuschauer umso mehr treten die eigentlich wichtigen Sachen in den Vordergrund.

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TheBruceWayne

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grandioser Film - schöner Kommentar.Nur 1-1,5 Punkte zu wenig :D


Donzaffi

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Die werden hochgestuft bei erneuerter Sichtung, habe viele Filme noch nicht bewertet die ich geschaut habe, und viele mit zu wenig.
Ich will den auf Englisch gern mal sehen, da meine Klasse leider zu unfähig war Englisch zu verstehen


emotionfreak

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Bewertung6.5Ganz gut

Erst nachdem ich den Film gesehen habe, habe ich erfahren was dies für ein hochgelobtes Werk ist. An meiner persönlichen Meinung ändert das aber nichts. Ganz schlecht fand ich ihn nicht, aber stellenweise langweilig und etwas seltsam im Aufbau und der Dramaturgie. Wo ist der rote Faden? O.K schon klar, es geht um Rassismus und Vorrurteile, trotzdem und was hat z.B die Sache mit dem tollwütigen Hund mit der Geschichte zu tun. Auch kann ich persönlich nicht nachvollziehen, warum das Spiel von Gregory Peck so hoch gelobt wurde. Ich fand aber die Darstellung des Bösewichts und seiner Tochter sehr gut. Ausserdem gefiel mir der Spruch von Atticus zum Thema Vorurteile und den Schluss fand ich wirkich sehr, sehr schön. Dafür gibt es auf jeden Fall Punkte.

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KonTaicho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"To kill a Mockingbird"
Was der Beschreibung nach zu urteilen nach einem Gerichtsdrama in den von Rassismus gebeutelten Südstaaten der 30er 40er Jahre irgendwo zwischen "Die 12 Geschworenen" und "Mississippi Burning" aussieht, ist in Wahrheit deutlich mehr als das.

Ferner ist "To kill a Mockingbird" "die Geschichte eines Sommers", hier vielmehr die Geschichte von zwei Sommern, die einen Reife- und Erwachsenwerdensprozess zweier Kinder dokumentiert.
Jem und Scout sind die Kinder des Witwers und Anwalts Atticus, der all seine Energie in seine Arbeit, die er im Sinne der Gerechtigkeit ausübt, und in die Erziehung seiner Kinder steckt. So scheut er sich nicht, ihnen abends vorzulesen, sie auf flehentliches Bitten hin zu interessanten Plätzen mitzunehmen oder ihnen die wirklich wichtigen Weisheiten des Lebens mit auf ihren Weg zu geben.

"You never really understand a person until you consider things from his point of view, until you climb inside of his skin and walk around in it."

So lernen die Kinder, diese Weisheit zu beherzigen und zu verstehen und erkennen außerdem, dass die von ihrem Vater gepredigten Werte in ihrer Welt scheinbar nur sehr wenigen bekannt sind.
Männer anderer Hautfarbe werden haltloserweise verurteilt und auch andere Menschen in ihrer direkten Umgebung scheinen nicht das zu sein, wofür sie von der ignoranten Gesellschaft gehalten werden.

Und schließlich endet "To kill a Mockingbird" als eine lehrreiche Parabel und einer wunderbaren Pointe und lässt den Protagonisten eines weisen, allwissenden, allumsorgenden, heldenhaften und bescheidenen Mannes ähnlich noch lange in unseren Köpfen verweilen.

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HopeWithinChaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Es hat mich etwas gestört, dass die Geschichte hauptsächlich aus der Perspektive der Kinder erzählt wird.
Ansonsten aber ein guter und vor allem wichtiger Film.

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

das der film so auf mich wirkt hätte ich nicht gedacht...grade die 2te hälfte war unglaublich!

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knusperzwieback

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Bewertung3.0Schwach

Ich liebe Gerichtsfilme. Diesen Film fand ich einfach nur langweilig. Liegt aber bestimmt daran dass ich schon viel zu viele gute Gerichtsfilme- und Serien gesehen hab.
Wer da noch nicht so vorbelastet ist kann ihn sich schon mal an einem ruhigen Sonntag auf der Couch anschauen.

Gebe mal 3/10 Punkten weil ich den Hauptdarsteller mag.

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Bandrix

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Bewertung7.5Sehenswert

„Wer die Nachtigall stört“ ist trotz seines Alters immer noch ein brisantes Lehrstück über Toleranz, Gleichheit und den Mut sich gegen eine Übermacht zu stellen.
Die Geschichte ist somit zeitlos und das wird sich sobald nicht ändern. Die Darsteller, angeführt von dem großen Gregory Peck, geben ihr bestes und verhelfen dem Film über die Zeit zu kommen.
Denn Haken gibt es.
Die Inszenierung ist leider nicht ganz so gut weggekommen, wie die Grundstory.
An einigen Stellen zu einfallslos und fade, dann wieder beinahe verwirrend in schnellen Szenen.
Jedoch nimmt der Film seine ihm zugrunde liegende Thematik ernst und schafft ein genaues Bild des damaligen amerikanischen Denkens und Handelns.
Zwei Mitglieder des Castes müssen jedoch noch einmal hervorgehoben werden: Mary Badham und Phillip Alford spielen das junge Geschwisterpärchen absolut glaubhaft und perfekt auf den Punkt. Da können selbst die erwachsenen Kollegen wenig dagegenhalten.
Generell ist die Idee, die Zeit der Rassendiskriminierung aus der Sicht der Kinder zu zeigen, originell.
Anders als zuvor vermutet, spielt sich der Film nicht nur im Gerichtssaal ab, sondern ist viel mehr nur Beiwerk in diesem Drama, der die zwei Kinder deutlich in den Mittelpunkt stellt.
So wird hier niemals eine Botschaft mit dem Holzhammer eingetrichtert, sondern, ähnlich wie Peck versucht seine Kinder vor zu viel Bösem in der Welt zu bewahren, der leise und zarte Weg gewählt.

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BobbyIII

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Bewertung7.5Sehenswert

"Books are useless! I only ever read one book, To Kill A Mockingbird, and it gave me absolutely no insight on how to kill mockingbirds! Sure it taught me not to judge a man by the color of his skin . . . but what good does that do me?"
Homer Simpson

"To Kill A Mockingbird", zusammen mit "In The Heat Of The Night" wahrscheinlich das Anti-Rassismus-Film-Plädoyer der 60er Jahre. Ungewöhnlich erzählt, durch die Sicht der Kinder, wird diesem emotional vielschichtigem Drama, auf den ersten Blick, eine gewisse Kinderfilm-Mentalität verliehen, die dem Thema ein wenig Härte nimmt. Dennoch ist es genau diese Vielschichtigkeit die den Film, zusammen mit einem DER Filmhelden der amerikanischen Filmgeschichte (Gregory Peck ganz groß in der Rolle des Atticus Finch), aber auch so ungemein traurige und schöne Momente beschert. Trotz der Zeitlosigkeit des Themas haben die Zeichen der Zeit aber ein wenig an der Inszenierung genagt. Die Kulisse der Vorstadt ist zwar grandios, die Szeneninszenierung an einigen Stellen aber durchaus kümmerlich. Dass die Buchvorlage bis heute ungemein umstritten in den Staaten ist, und das meist verbotene Buch in Schulen ist, ist bezeichnend für die Nachhaltigkeit die diese Geschichte bis heute hat. Der Film hat sie storymäßig auch. Inszeniertechnisch allerdings nicht durchgängig.

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philopee

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Achso. Man, das ist bitter.


cyranorick

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Kann nie und niemals auch nur ansatzweise mit dem (originalsprchigen) Buch mithalten, dennoch: grossartig


ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich hatte ich mir den Film ganz anders vorgestellt. Ich erwartete ein packendes Rassismus-Drama, das ist "To kill a mocking bird" aber nur ganz selten. Vielmehr ist es die Geschichte des Geschwisterpaares Scout und Jem die, zusammen mit ihrem Freund, zum erstenmal in ihrem Leben die Ungerechtigkeit, Tiefe und Unberechenbarkeit des Lebens erfahren und ist somit mehr "Stand by me" als "12 angry men".
In jedweder Aussage die der Film trifft, und er hat einige inne, bleibt "To kill a mocking bird" sehr zart, sehr vorsichtig und sehr leise. Er prangert nichts an, er zeigt Ungerechtigkeiten auf, aber verurteilt nicht, sondern kehrt symbolisch vor seiner eigenen Tür. Und so bleibt die Gerichtsverhandlung um den wohl zu Unrecht verurteilten Schwarzen, der vom Vater der beiden Kinder verteidigt wird, doch nicht mehr als ein Nebenschauplatz. Denn der Handlungsstrang um den zurückgebliebenen Boo Radley, der nie das Haus verlässt und dadurch zum mystischen Wesen für die Kinder wird, nimmt fast mehr Platz ein, hat aber die selbe humanistische Aussage. In "To kill a mocking bird" gibt es jedoch eine Menge an Situationen und Momenten, die immer wieder auf den einen gemeinsamen Punkt kommen: Lernt die Menschen kennen, verurteilt sie nicht, man weiss doch nichts über sie und man sollte sich in seiner Urteilsfindung nicht auf Mythen, Geschichten und die Meinung anderer stützen, sondern nur auf das, was der Mensch ist. Doch wie gesagt, dies wird nie Plakativ oder Anbiedernd vermittelt, der Film verlässt kaum seinen zurückhaltenden Standpunkt. Er ist wie der strenge, aber liebevolle Blick einer Mutter, bei dem man als Kind bescheid weiss, ohne dass die Mutter noch ein Wort verlieren müsste.
Vielen wird der Film etwas zu romantisch-verklärt sein, denn er hat schon was vom Gut-Menschen in sich. Aber von Zeit zu Zeit mag ich so etwas und es ist im Falle von "To kill a mocking bird" einfach sehr schön verpackt, denn die Handlung um die 3 Kinder ist einfach wunderschön und Mary Badham als kleine Scout ist einfach hinreissend. Aber auch Gregory Peck brilliert in seiner Rolle, genau wie es das fast schon etwas zu düster gehaltene Setting tut, auch wenn der Film aus technischer Sicht doch sehr nüchtern, fast schon simpel umgesetzt wurde. Ja er drückt noch nicht mal auf die Tränendrüse, was ich ihm hoch anrechne.
Ein herzlicher Film, kein provozierender. Ein stiller, aber kein unwichtiger. Auch heutzutage nicht. Denn auch wenn die Welt heute eine andere ist....Vorurteile werden wir in 100 Jahren noch haben.

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Roka586

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein für die Auseinandersetzung mit dem Rassismus außerordentlich wichtiger Film. Die schauspielerischen Leistungen und die Handlung können auch heute überzeugen. Die Erzählweise aus Sicht der Kinder ist zudem eine interessante Idee. Leider ist die Handlung, wie z.B. die Beweisführung in der Gerichtsverhandlung, sehr einfach gestrickt und lässt so etwas an Spannung und Tiefgang vermissen.

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alinchen94

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der wenigen Filme, der seiner Vorlage mehr als gerecht wird. Was daran liegen kann, dass zur Zeit der Entstehung andere Dinge im Vordergrund standen, als heute. Gregory Peck ist grandios in der Gerichtsszene und mit seinem Plädoyer setzte er nicht nur Maßstäbe für Schauspieler. Auch wenn in diesem Punkt das eigentliche Lob an die Autorin der Buchvorlage gehen sollte, kann man nicht bestreiten, dass seine Art des Vortragens ergreifend ist.
Meiner Meinung nach ist es schade, dass 'Wer die Nachtigall stört' mit der Zeit in Vergessenheit gerät, denn es ist ein schauspielerisches Meisterwerk, das zurecht mit dem Oscar geehrt wurde.

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george.taylor

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Bewertung3.5Schwach

Ich muss gestehen, ich habe, nachdem ich den Film gesehen habe, die überschwänglichen Kritiken nicht nachvollziehen können. Der Film plätscherte dahin. Es war (von den Bildern) ein schöner alter Film. Die Story konnte mich trotz des angenehmen Pecks nicht mitreissen, die Rassismus-Thematik aus Sicht der Kinder war ein schöner Ansatz aber nicht schön erzählt. Ein paar Lebensweisheiten hier, ein paar Streiche da.
Bleibt mir ein Rätsel.

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TexasTomBoe

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du schreibst das gerne;)
3.5 selber text... solltest vielleicht gar nix schreiben!


george.taylor

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3.5? Alles klar Texas Tante ;) Immer schön den Kopf auf und frei für andere Meinungen "als-für-wie-du".


cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Endlich mal wieder ein richtig guter Film und dazu noch einer, den ich bislang noch nicht kannte!

Schande über mich!!!

Erwartet hatte ich eigentlich einen Justizthriller oder ein Gerichtsdrama, aber herauskam eine wunderschöne und zugleich gegen den Rassismus Stellung beziehende Erzählung, in der nicht nur Gregory Peck überzeugt, sondern eben auch die Kids, aus deren Sicht diese einzigartige Geschichte erzählt wird.
Garniert wurde dieses Werk mit einer hervorragenden Kameraarbeit (diese kleinen Kamerafahrten - einfach grandios!), einer erstklassigen musikalischen Untermalung und eben dieser tollen Erzählform (ich liebe Filme mit einer passend eingesetzten Off-Stimme).

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summerwine-lee

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Auf meiner DVD steht 96 Minuten. Gibt es eine 30 Minuten längere Version des Filmes?

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dAJaro

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Definitiv!


cpt. chaos

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Auf meiner DVD ist eine Laufzeit von 93 Minuten vermerkt - tatsächlich lief er aber ne halbe Std. länger.

Normalerweise läuft das ja eher andersrum... ;o)))


guggenheim

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon wegen Gregory Pecks ausgezeichneter Darstellung ein mehr als sehenswerter Film. Atticus ist der Prototyp des progressiven, toleranten, liebevollen Vaters, der in seinen Erziehungsmethoden der Zeit voraus ist. Er ist seinen Kindern kein Herrscher, sondern nimmt sie ernst und vermittelt ihnen ein auf Werten, Moral und Ethik basierendes Welt- und Menschenbild, welches sie verinnerlicht haben, kennen sie doch keinen Rassismus (sie finden nichts dabei, sich während der Gerichtsverhandlung auf die Empore zu den Schwarzen zu stellen) und lernen im Zeitverlauf, dass Gerüchte und daraus resultierende Vorstellungen nicht der Wahrheit entsprechen müssen. Dass Vorlage und Film aus den 1960er Jahren stammen kann man sich kaum vorstellen, zeigt aber, dass es zu allen Zeiten Menschen gab, die fernab der allgemeinen Borniertheit Überzeugungen vertraten, die eigentlich selbstverständlich sein müssten.

Ein Klassiker, der an Aktualität nicht verliert und bis heute wichtig ist.

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