Wer ist Hanna?
Hanna (2011), DE/US/GB Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 26.05.2011
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von Joe Wright, mit Saoirse Ronan und Eric Bana
In Wer ist Hanna? lebt das selbige Mädchen (Saoirse Ronan) mit ihrem Vater in der Wildnis von Finnland. Zwar ist Hanna noch ein Teenager, dennoch verfügt sie bereits über Konzentration, Ausdauer und Stärke eines ausgebildeten Soldaten. Ihr Vater (Eric Bana), ein ehemaliger CIA-Agent, hat Hanna in jahrelangem harten Training zu einer perfekten Killerin gemacht. In Wer ist Hanna? soll die Nachwuchskillerin nun ihre erste Mission erfüllen, die sie durch ganz Europa führt. Allerdings wird Hanna rasch von einigen Agenten gejagt, welche die skrupellose Geheimdienstleiterin (Cate Blanchett) auf sie angesetzt hat. Als Hanna sich ihrer Zielperson nähert, kommt das junge Mädchen verblüffenden Enthüllungen auf die Spur. Welches Geheimnis birgt Hannas Vergangenheit? Wer ist Hanna? Sind ihre Fähigkeiten sogar unmenschlich?
Die Nachwuchsschauspielerin Saoirse Ronan wurde bereits für ihre Darbietung in Abbitte von Joe Wright für einen Oscar nominiert. Das Schauspieltalent ist auch aus In meinem Himmel mit Mark Wahlberg und City of Ember – Flucht aus der Dunkelheit mit Bill Murray bekannt. Weitere Rollen in dem Abenteuerthriller Wer ist Hanna? übernahmen die Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett (Elizabeth – Das goldene Königreich), Eric Bana (Star Trek), Jason Flemyng (Kampf der Titanen), Tom Hollander (Der Solist) und Olivia Williams (Der Ghostwriter).
Der britische Regisseur Joe Wright (Der Solist, Abbitte) führte bei Wer ist Hanna? Regie. Für seinen Debütfilm Abbitte wurde er bereits mit dem BAFTA Award, dem britischen Film und Fernsehpreis, ausgezeichnet. Der britische Regisseur hat in Wer ist Hanna? versucht seinem Vorbild David Lynch nahezukommen und die Atmosphäre und Ausdruckskraft von Lynchs Meisterwerken wie Blue Velvet, Eraserhead und Der Elefantenmensch zu übernehmen. So komponierte die britische Band Chemical Brothers den gesamten Soundtrack. Auch wurden außergewöhnliche Settings ausgewählt. Unter anderem wurde Wer ist Hanna? in Bayern, Berlin, Finnland und Marroco gedreht. Die meisten Szenen wurden allerdings in dem Studio Babelsberg in Potsdam aufgenommen. (RS)
Cast & Crew
-
Joe Wright
-
Saoirse Ronan
-
Eric Bana
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Erik Heller
-
Cate Blanchett
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marissa Wiegler
-
Olivia Williams
-
Tom Hollander
-
Michelle Dockery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Falsche Marissa
Regie
Schauspieler
-
Jason Flemyng
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sebastian
-
Cyron Bjørn Melville
-
Jessica Barden
-
Dee Bradley Baker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) FBI Soldat
-
Álvaro Cervantes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Feliciano
-
John MacMillan
-
Jamie Beamish
-
Marc Soto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Felicianos Bruder
-
Joe Penhall
-
Joe Wright
-
Seth Lochhead
-
David Farr
- Genre
- Verschwörungsthriller, Coming of Age-Film, Actionfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Finnland, Marokko, Wüste
- Handlung
- Abstammung, Adoption, Auftrag, Auftraggeber, Auftragskiller, Auftragsmord, Auto, Autofahrt, Beste Freunde, Beziehung, CIA, CIA Agent, Ersatzvater, Erwachsenwerden, Fitness-Training, Frauenfreundschaft, Freund, Freundin, Frühreife, Gastfamilie, Gefangener, Geheime Identität, Geheime Mission, Gewalttätiger Vater, Herkunft, Herkunft, Hütte im Wald, Identifikation, Identität, Identitätskrise, Individuum, Jugend, Jugendlicher, Militärische Ausbildung, Mission, Mord, Mädchen, Märchen, Mörder, Opfer, Opfer und Täter, Plattenbau, Schnee, Strenger Vater, Sträfling, Trainingscamp, Unschuldig Verfolgte Person, Unschuldig ermordete Person, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterfigur, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verfolgungswahn, Vergnügungspark, Verlust der Jugend, Wald
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Ernst, Geistreich, Hart, Romantisch, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Wer ist Hanna?
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Kritiken (27) — Film: Wer ist Hanna?
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEin Genrefilm für Leute, die Genrefilme nicht mögen: Überkandideltes Actionmärchen, mal unglaublich prätentiös, mal auf den billigstmöglichen Effekt hin inszeniert, mit schwachen, verschníttenen Actionszenen und einem fürchterlich gestrigen Fourtothefloor-Score der Chemical Brothers, die wohl die letzten zehn Jahre unterm Stein verbracht haben. Cate Blanchett schlägt sich zunächst recht wacker als Bösewicht, verfällt zum Ende hin aber wieder in ihre heißgeliebte Grimassiererei. So ganz traut sich der Film das Märchenkonzept dann doch nicht zu; das Finish entlarvt die Göre als handelsüblichen Bourne-Klon. Totally overhyped.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 14 Antworten
diceman 2012/02/06 09:53:04
Antwort löschenBOURNE-Klon ... hmm, kann man sogar so stehen lassen; mag den dann aber lieber als das Original. Das Märchen-Element fand ich jetzt auch nicht tragend genug, um mich daran längerfristig aufzugeilen; als nettes Gimmick okay. Verschnittene Action-Szenen? Zumindest in der Szene, wenn Eric Bana in Berlin aus dem Bus aussteigt, muß man doch aber als Purist Freudentränen vergießen ... die ist nämlich in einem Take gedreht!
Julio Sacchi 2012/02/06 10:31:49
Antwort löschenDas weiß ich auch, aber was soll's? Druck hat die Szene trotzdem keinen.
Hisayasu S 2012/02/06 14:45:38
Antwort löschen@Dice: Wenn Du auf so One-Take-Spielereien stehst: Hast Du Universal Soldier 4 gesehen? Da gibt's auch eine ziemlich lange und wahnsinnig geile.
diceman 2012/02/06 15:03:57
Antwort löschenSelbstverständlich! :-) Meintest sicherlich den Messer-Fight im Hausflur, oder? Mochte den 4ten auch sehr. Das Finale von CHILDREN OF MEN ist allerdings die Härte, was One-Take-Action angeht.
Hisayasu S 2012/02/06 15:29:46
Antwort löschenJa, den Messerkampf. Hach, toller Film. Mittlerweile schon 4xmal gesehen.
der cineast 2012/02/06 16:10:03
Antwort löschenBei CHILDREN OF MEN ist das durch digitale Effekte zustande gekommen.
der cineast 2012/02/06 16:10:45
Antwort löschenHasko, was war den an dem Film toll? Die 6 rechtfertigt so gar nix.
Mr Vincent Vega 2012/02/06 16:21:40
Antwort löschenDie Tracking Shots in CHILDREN OF MEN sind die besten aller Zeiten, dagegen nehmen sich die ausstellerischen Takes bei Sleaze-Opi De Palma wie Kindergarten aus. Digital getrickst wird mittlerweile immer. Die Szene im Auto hat Monate an Vorbereitungszeit gebraucht, zu bestaunen auf der DVD. Zu HANNA: Ultrakunst. Aber natürlich nix für Leute, die Filme gern so inszeniert haben wollen, wie sie es für "richtig" halten. Der wagt eben noch etwas: Zaghafte Poesie im Actionfilm. Und das auch noch als Entstehungsgeschichte der Zivilisation. Das Köpfchen schaut mit.
der cineast 2012/02/06 17:01:00
Antwort löschen"These sequences were extremely difficult to film, although the effect of continuity is sometimes an illusion, aided by CGI effects."
Mr Vincent Vega 2012/02/06 17:15:15
Antwort löschenJa, genau das schrieb ich.
der cineast 2012/02/06 18:40:34
Antwort löschenDarf ich nicht liebevoll meine Zustimmung bekunden und Dich unterstützen? :)
Julio Sacchi 2012/02/06 19:38:56
Antwort löschenImmer gleich beleidigend werden.
Alle 14 Antworten zeigen
Mr Vincent Vega 2012/02/06 19:59:36
Antwort löschenSo ist das eben mit den armen Säuen, die in Bochum (!) "studiert" haben.
Julio Sacchi 2012/02/06 20:07:56
Antwort löschenHaha! Du bist einfach super, ich strecke die Waffen!
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenWER IST HANNA? hat wenig mit dem bisherigen Werk von Regisseur Joe Wright (ABBITTE) zu tun und ist auch ansonsten recht schwer zu fassen, ignoriert er doch konsequent jegliche Konventionen und Genregrenzen. Der Plot pendelt irgendwo zwischen Thriller/Suspense, Action, Coming-of-Age und leichtem Sci-Fi-Einschlag, Märchen-Motive und cartoonhafte Antagonisten stehen neben realistisch-kühlen Bildern - und dennoch wirkt WER IST HANNA? nie unentschlossen oder überladen. Denn im Mittelpunkt steht immer die 15jährige, seit frühester Kindheit von ihrem Vater (Eric Bana) zum Überleben und Töten trainierte Hanna (hervorragend gespielt von Saoirse Ronan), die, auf der Flucht vor einer skrupellosen CIA-Agentin (Cate Blanchett), zum ersten Mal andere Menschen als ihren Vater sieht und sich in der ihr fremden Welt zurechtfinden muss.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Der Film ist ausgezeichnete Unterhaltung für zwischendurch, ohne zu belasten. Der Soundtrack der Chemical Brothers zählt meiner Meinung nach zu den besten der letzten Jahre und unterstützt den Film dadurch immens in seiner Wirkung. „Ich hab dein Herz verfehlt“ sagt Hanna zu Beginn und am Ende des Films. Zumindest mein Herz hat sie jedoch nicht verfehlt. Ob das Ganze jetzt große Kino-Kunst ist, kann ich nicht beurteilen. „Kunst ist, was gefällt“, sagt man ja so. Und dann, ja dann ist „Wer ist Hanna?“ Kunst.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
-elviZ- 2011/12/09 16:34:45
Antwort löschen"Der Film ist ausgezeichnete Unterhaltung für zwischendurch, ohne zu belasten."
Und manchmal steh' ich sogar nachts auf und hol' mir welche?
Was für eine sinnfreie Kritik... Alles relativieren und lieber keine Stellung beziehen.
Xander8112 2011/12/14 18:53:35
Antwort löschenEs gibt da nen Link, der heißt "Kritik im Original". Und wenn dir das dann nicht Stellungnahme genug ist, dann... keine Ahnung, sag Bescheid. Andererseits kann ich da schreiben was ich will - dir deinen "Hassfilm" schön reden werd ich eh nicht können (und wollen).
alike 2011/12/27 23:18:41
Antwort löschenFilmkritik heißt nicht, Filme nur zu kritisieren. Wenn du gerne anderer Leute Meinungen in den Boden stampfst mit Totschlagargumenten, ist dass ein ziemlich unkonstruktives Verhalten. Was Xander hier sagt, ist durchaus aussagekräftig. Der Film unterhält, ohne dass er den Zuschauer mit völlig sinnlos verworrenen Handlungssträngen überfordert (was bei anderen Filmen durchaus schief gelaufen ist).
-elviZ- 2011/12/28 01:06:00
Antwort löschenWas für Totschlagargumente?
Ich habe meine Meinung geäussert, nicht mehr, nicht weniger.
Und, dies ist eben meine Meinung zu dieser Kritik.
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Xander8112 2011/12/29 18:04:45
Antwort löschen@alike: SO sieht eine formvollendete Kritik aus:
"Was für eine völlig dämliche Story in schönen Bildern verpackt.
Lahm, vorhersehbar und dröge. Schund in Vollendung..."
Gut begründet, sachlich formuliert, inhaltlich aussagekräftig und objektiv. Quellenangabe glaube ich unnötig...
-elviZ- 2011/12/29 19:17:23
Antwort löschen17:33 ab Köln Hauptbahnhof
Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de
Kommentar löschen„Wer ist Hanna?“ ist kleines Kino mit großen künstlerischen Ambitionen. Vielleicht wäre hier weniger deutlich mehr gewesen. Im Gegensatz zum Eingangs mehrfach erwähnten „Kick-Ass“ wirkt das Konzept hier deutlich unrunder - für einen Actionfilm zu wenig Action, für einen Verschwörungsfilm zu wenig Verschwörung, für einen emotionalen Film zu wenig Emotionen usw. An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass ich „Kick-Ass“ für die bessere Hanna halte und daran ändert klarerweise auch der ein wenig deplatziert wirkende Soundtrack der Chemical Brothers nichts.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Weil das Drehbuch nur das Nötigste enthüllt, behält der Film stets seine interessante, leicht surreale Stimmung. Die elektronische Musikuntermalung von The Chemical Brothers funktioniert bestens und verleiht der ohnehin schon aufgeweckten Inszenierung voller komplexer Kamerafahrten einen zusätzlichen originellen Touch. „Wer ist Hanna?“ ist ein trotz auf den ersten Blick altbekannter Zutaten inspiriertes und erfrischendes, kurzweiliges und atmosphärisches Action-Drama mit spannenden Kulissen, attraktiver Besetzung und interessanten Charakteren, das an den richtigen Stellen auch mal Humor beweist und sich durch gewitzte Märchen-Anleihen sowie behutsam integrierte Coming-of-Age-Elemente auszeichnet. Einer der ersten Hoffnungsträger für das zur Hälfte abgelaufene Kinojahr 2011.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]„Wer ist Hanna?“ wirkt auf ähnliche Art und Weise. Ein Film, der eher assoziativ funktioniert, als das er sich auf einen konsistenten und logischen Rahmen fokussiert. Regisseur Joe Wright gelingt so ein Crossover aus Roadmovie-, Coming-of-Age- und Actionelementen, das sich in seiner ausdrucksstarken Bild- und Tonsprache durchaus sperrig, dafür aber umso interessanter präsentiert. Das Abheben von dem typischen Hollywood-Einheitsbrei, der natürlich von einem Großteil des Kinopublikums nachgefragt wird, ist folgerichtiges Resultat dieses Unterfangens. Anders als in den standardisierten Actionfilmen Marke Bruckheimer oder Bay funktioniert die Actionszene in „Wer ist Hannah?“ als punktiert eingesetztes Stilmittel eskalierender sowie implodierender Realitäten und nicht als reiner Selbstzweck.[...]
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenDas lose Handlungsgerüst trägt "Hanna" nur in den seltensten Fällen und wird auch nicht von ihrem prätentiösen Märchenkonstrukt entschuldigt. Vielmehr sind die meisten Szenen ungemein anstrengend, während zugleich damit kokettiert wird, Coming-of-Age-Elemente zu integrieren, obschon diese albinohafte, asoziale Protagonistin ebenso wenig als Identifikationsfigur funktionieren will, wie die gesamte Vortäuschung einer Geschichte, die den Antrieb für Joe Wrights erste (und hoffentlich letzte) Auftragsarbeit darstellt.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
Mr Vincent Vega 2011/06/12 15:59:52
Antwort löschenWenn man keinen Plan von Filmen hat, sollte man auch keine Albinos verhöhnen.
TheCorey 2011/06/12 16:27:07
Antwort löschenRoger.
Kalle Maeck 2011/06/14 18:39:30
Antwort löscheneine der schlechtesten kritiken die ich je gelesen habe...
HorrorClown 2011/06/16 14:57:57
Antwort löschenhahahhahahahahaha lächerlich xDalso die kritik
LordHelm09 2011/06/17 00:35:43
Antwort löschenFand deb Film absolut klasse!
Sticht aus den Einheitsbrei raus... Versteh deine Kritik wirklich nicht...
bewohner 2011/06/18 14:46:56
Antwort löschenklar isses ne schlechte kritik... zu recht!!
Alle 8 Antworten zeigen
adrolli 2011/06/18 18:21:41
Antwort löschenDiese Kritik stinkt mir derart, dass ich mich extra hier registriert habe. Eigentlich ist es gar keine Kritik, sondern eine sehr persönliche Meinung eines Menschen, der augenscheinlich eine Sammlung von Fremdwörterbüchern hat, es aber nicht schafft, daraus eine lesbare, nachvollziehbare Kritik "zusammenzudeutschen". Man spürt in der Kritik eine enttäuschte Erwartung und genau von dieser muss sich ein professioneller Kritiker freimachen, um objektiv bleiben zu können. Ein journalistisches Fiasko.
Alleine schon die wohl beste Filmmusik der letzten Jahre macht diese Bewertung schon unmöglich. Hanna war für mich ein durchaus kurzweiliges Filmerlebnis. Ein Aha-Effekt hatte er - die Musik ausgenommen - allerdings nicht. Eine Note zwischen 5 und 8 kann ich also nachvollziehen. Diese unterirdische Kritik ist aber auf jeden Fall verfehlt.
HorrorClown 2011/06/22 12:14:13
Antwort löschenIch finde die Kritik zwar einfach MIIIIIIIIIIES! dennoch @ adrolli Objektivität ist etwas dass kein Mensch in Bezug auf Filme hat. Jeder hat Vorlieben und einen Lieblingsfilm. Allein diese Tatsache beweist doch dass kein Kritiker der Welt objektiv an Filme herran geht! Oder nich?
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen„Wer ist Hanna?“ ist ein merkwürdiger, reibungsvoller, spannender Mix aus Märchen und Thriller. Kaum ist der Hebel betätigt, rasen Flugzeuge über die einsamen Schneefelder. Müssen Vater und Tochter sich trennen.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J. Löblein: Sächsische Zeitung J. Löblein: Sächsische Zeitung
Kommentar löschenRegisseur Wright, der bislang vor allem durch sein kluges Kostümdrama „Abbitte“ aufgefallen ist, entlockt hier dem Aktions- und Spannungskino unversehens einige neue, wunderbar extravagante Töne.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenInmitten eines Kinojahrs das noch trauriger wirkt als 2010, überrascht "Wer ist Hanna?" mit einer skurrilen Story, die in ungewöhnlichen Bildern mit wunderbarem Gespür für Tempowechsel, Emotionen und Action serviert werden.
Was auf dem Papier noch wie ein "Hit Girl - der Film" wirkte wird unter der Regie von Wright zu einem einfühlsamen, mitreissenden, humorvollen und immer wieder sehr surrealen Trip irgendwo zwischen Bourne mit SciFi-Einschlag und Entwicklungsroman.
Als Glücksgriff entpuppt sich dabei Saoirse Ronan die Hannas kindliche Verletzlichkeit, die Naivität ebenso wie ihre kämpferische und grausame Seite brillant spielt. Schon in Peter Jacksons (leider misratenem) Loveley Bones war sie eines der Highlights und hier kann sie jetzt zeigen was sie wirklich draufhat. Zwischen Schock, Angst, Überlebenswillen und überraschend zärtlicher Erotik trägt sie als Hanna meisterlich den Film über seine oft verwirrende und sicher nicht absolut…
/p>26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
ChriS* 2011/06/03 17:00:07
Antwort löschenJap, dem kann man nur zustimmen!
alanger 2011/06/05 20:05:44
Antwort löschenso ist das!
Katharina Sachs 2011/06/07 11:58:03
Antwort löschenEinen Kommentar zum Film könnt Ihr hier lesen:
http://www.suite101.de/content/wer-ist-hanna-2011-a114556
Alle 5 Antworten zeigen
alanger 2011/06/07 12:04:38
Antwort löschenmh, wäre mir jetzt lieber ich könnte den kommentar hier lese:
http://www.moviepilot.de/
Batzman 2011/06/08 20:06:29
Antwort löschenich auch.... das kommentarspamming nimmt mittlerweile schon arg zu.
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"Where do you come from?" -
Es ist der vielleicht ehrlichste und nicht selten auch berührenste Genrefilm (wenn man HANNA den überhaupt so nennen möchte) mit einer jugendlichen Hauptfigur geworden, den das Kino seit ein paar Jahren hervorgebracht hat.
Was HANNA von den in letzter Zeit so inflationär oft auftauchenden Comic-Amazonen eines Zack Snyder oder Matthew Vaughn, aber auch von der zum Prototyp hochgejazzten LEON-Lolita unterscheidet, ist in erster Linie der Mut, wirkliches Verständnis für die Protagonistin und deren Probleme aufzubringen: Saoirse Ronan ist das Zentrum des Films, ihre Odyssee durch die ganze Welt und zu sich selbst, der dominierende Handlungsstrang, den Wright nie aus den Augen verliert, und nur dezent -und damit wohltuend gegen die Erwartungshaltung des Publikums gebürstet- mit schnell geschnittenen Actionsequenzen und Geheimdienst-Aufhänger anreichert. Rache und Gewalt sind damit zwar auch in HANNA omnipräsente Themen, und doch…
Kritik im Original 33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 38 Antworten
Benner 2011/06/02 00:24:47
Antwort löschenGut geschrieben Hit! Ich freu mich schon auf den Film, wird die Tage mal im Kino geguckt.
duffy 2011/06/02 00:25:53
Antwort löschenWTF?!
Langsam wird es unheimlich. Der schläft ja ein wie ne Bombe.
Hitmanski 2011/06/02 00:27:50
Antwort löschenDanke, Danke!
Unbedingt anschauen, ich hab' mich ein bisschen in den Film verliebt <3
Benner 2011/06/02 00:33:27
Antwort löschenHätte ich vorher auch nicht gedacht aber er scheint ziemlich gut geworden zu sein. Haste den schon gesehen Duff?
duffy 2011/06/02 00:41:17
Antwort löschenNene, bisher noch nicht. Wollte eh nicht ins Kino weil ich nicht allzuviel vom Regisseur halte, aber jetzt...
Der bekommt ja von fast allen Leuten, deren Meinung mir wichtig ist, astreine Wertungen. Und irgendwas von "Gewaltverherrlichung" habe ich heute auch gelesen.
Muss ich sehen.
Benner 2011/06/02 00:46:05
Antwort löschenÜber die freien Tage werd ich mir den auch mal zu gemüte führen :) Ach und Duffy, meine Videothek hat G.I. Joe nicht :D Ma gucken, wo ich den jetzt herbekomme.
Hitmanski 2011/06/02 00:46:59
Antwort löschen@ Duffy: Also der "Gewaltverherrlichung"-Vorwurf ist Quatsch, und das sage ich als jemand, der durchaus auf sowas achtet. Es gibt eine harte Szenen, aber die sind weit entfernt von dieser unbequemen Gore-goes-Gummibrächen-Attitüde a la KICK-ASS ;)
patcharisma 2011/06/02 00:48:17
Antwort löschenAha! ;-)
duffy 2011/06/02 00:49:47
Antwort löschenDas war auch in so einem Zweizeiler-Verriss, den ich eh nicht sonderlich ernst genommen habe. :D
Kino ist definitiv gebongt. Insofern ich morgen überlebe.
@Benner:
Watt? Was ist das denn für ne Theke? Kaufen! :p
Benner 2011/06/02 00:54:13
Antwort löschenIst eigentlich ne ganz coole Theke, von neu bis alt ist normalerweise alles dabei, es gibt 5 BDs und der Rest ist DvD und VHS, also im Prinzip voll mein Geschmack aber genau G.I. Joe haben se nich :D Muss wohl an Tatum liegen.
mitcharts 2011/06/02 00:56:25
Antwort löschen@Hitmanski
Ich bin erstaunt (im positiven Sinne), dass er bei dir so gut abschneidet. :)
Hitmanski 2011/06/02 00:57:33
Antwort löschenGute Filme schneiden bei mir immer gut ab :)
Mr Vincent Vega 2011/06/02 02:43:27
Antwort löschenSchönes Review.
Hitmanski 2011/06/02 10:17:34
Antwort löschenMerci.
fabel 2011/06/02 11:06:08
Antwort löschenManchmal hass ich doch das Rheiner Kino für das blöde Programm.:(
Aber ich kann mich nur anschließen: Toller Text!
Benner 2011/06/02 12:13:50
Antwort löschenLäuft der nicht im Cinetech oder CityKino da am Media Markt?!
Bandrix 2011/06/02 18:35:18
Antwort löschen@Hit: Freut mcih auch, dass er bei dir so gut wegkommt. :)
@duffy: Ab ins Kino! ;)
Oceanic6 2011/06/02 19:04:23
Antwort löschenTolle Review zu einem tollen Film!
der cineast 2011/06/02 19:42:20
Antwort löschenWitzig finde ich das du dich an keinem Logikloch störst oder die eindimensonalen Charaktere, HANNA einmal ausgenommen, beschreibst.
Blanchett setzt wieder ihre Kalter Krieg Miene aus Indiana Jones auf und die Nazi Bande mit schwulem Anführer ist auch sehr amüsant, das Problem; leider nie bedrohlich. Die klitzekleine Handlung hat dann auch noch erzählerischen Leerlauf, und kommt auch nicht umher HANNAs Probleme mit der Zivilisation durch platte der Fernseher plus Radio plus Dusche gehen an Momente anzureichern.
Auch ist HANNA ausgebildet, sie tat nichts anderes als lernen zu kämpfen oder lernen zu töten. Im Kampf ist sie dann selber nur ein ängstliches Reh. Mal ist der Film Videoclip, dann wieder Coming-of-Age Drama und dann wieder Thrillnesker Versuch irgendetwas zu erzählen, das wir alle schon längst wissen. Die Schweirigkeiten Erwachsen zu werden wurden schon weitaus überzeugender als hier präsentiert. <3 :)
Oceanic6 2011/06/02 19:52:53
Antwort löschen@cineast: wie ich schon mal sagte, Film nicht verstanden, 6 und setzen ;)
der cineast 2011/06/02 19:59:30
Antwort löschenOh nein nicht schon wider der lahme Märchenvergleich...
Oceanic6 2011/06/02 20:04:34
Antwort löschenIch meine damit nicht nur den offensichtlichen Einfluss von Märchen, sondern ebenso, wie es Hitmanski schön auf den Punkt gebracht hat, das " Synonym für pubertäre Sinnkrise, Identitätssuche in einer fremden Welt und für verlorene Kindheit..." !
der cineast 2011/06/02 20:07:04
Antwort löschenDa gehst du leider nur auf keinen meiner Kritikpunkte ein. Macht nix. ;)
der cineast 2011/06/02 20:07:24
Antwort löschenAußerdem war es ja an den Hitman gerichtet ;)
Oceanic6 2011/06/02 20:15:38
Antwort löschenNein, weil ich dir schon mal alles erklärt habe und mich nicht gerne wiederhole!!
Hitmanski 2011/06/02 20:48:44
Antwort löschen>>Nichts in der Welt ist so langweilig, wie die Logik<<, wusste schon Hitchcock; zumal ich in dem Film keine Logiklöcher erkennen konnte, die im Rahmen seiner universellen Erzählung nicht vollständig zu vernachlässigen gewesen wären. Ich frage mich auch ernsthaft, wie man eine Killerin, die ohne mit der Wimper zu zucken, Leuten in den Schädel schießt, als "ängstliches Reh" bezeichnen kann. Dass sie ab und an zögerlich erscheint, ist ja einer der Hauptthemen des Films; sie ist eben auch auf einer Flucht vor sich selbst und ihrer Bestimmung - unsicher; ein "normaler" Teenager eben.
Die Randfiguren sind -selbst wenn man den Märchenaspekt völlig ausblendet (was natürlich Quatsch wäre, denn er ist nunmal eindeutig in dem Film enthalten)- natürlich schematisch angelegt, weil sie nun einmal auch nur RANDfiguren sind, die eher Mittel zum Zweck als funktionierende Charaktere sein wollen: Der Fokus liegt bei Hanna - deren Probleme mit der Zivilisation übrigens keineswegs auf die Konfrontation mit der Technik beschränkt sind, sondern ausführlich im Zusammentreffen mit der Touristenfamilie -der komplette Gegenentwurf zu ihrer Welt- thematisiert werden. Hier trifft dann auch allgemeiner Coming-of-Age (der im Rahmen eines Genrefilms sehr facettenreich aufgegriffen wird) mit der Thematik der Integration in einem fremden Kulturkreis zusammen.
"Erzählerischer Leerlauf" ist natürlich eine ebenso unwiderlegbar-geschmäcklerische Phrase, wie "wurden schon weitaus überzeugender als hier präsentiert"... :)
der cineast 2011/06/02 21:54:09
Antwort löschenLogik ist niemals langweilig. Alles baut darauf auf und wenn ich einen in großen Zügen realistischen Film drehe, kann ich mir nicht mithilfe der Märchenaspekte die Logik wegzaubern. Das ängstliche Reh beziehe ich auf ihre Zögerlichkeit, ihren Blick und ihren sanften unecht wirkenden Tritte und Schläge. Genau dabei liegt das Problem; Alle anderen Figuren haben keine echte Persöhnlichkeit, nur Funktionen. Wie soll an so ein glaubwürdiges Umfeld erzeugen? Wie soll man so den schweren Einstieg in die Welt der Menschen plastisch demonstrieren? Dadurch wirkt das ganze über weite Strecken so unemotional und kalt. So schaut man sich die Kleine schnell über. Wirklich interessante Gegenparts fehlen. Desweiteren gibt es keine wirkliche Bedrohung, die Blanchett hat zu wenig Screentime um es zu sein und die Schwule Nazibande ist zu lächerlich. Nun gibt es auch das Überwinden großer geographischer Felder an einem Tag, Postkarten die über den halben Globus geschickt werden sind nach wenigen Stunden da und das Ausbrechen aus einer CIA Basis in Marokko ist so einfach und verschnitten wie lange nicht mehr. Es wird nicht wirklich gezeigt, den es ist so unfassbar doof und bekloppt wie sich, nach dem Tod einer Beamten die Tür öffnet, man auf den Kameras aber sehen kann wo sie steht und trotzdem alle wie beknackt hereinlaufen. Genau das rechne ich dem Film schlecht an. Dieses fahrlässige Handhaben mit Logik. Kleine Killerin hin oder her. Aber sowas bleibt einfach stumpf.
"Es ist der vielleicht ehrlichste und nicht selten auch berührenste
Genrefilm..." Eine ebenso unwiderlegbar-geschmäcklerische Phrase. Auch mit dem kleinen vielleicht. :)
Oceanic6 2011/06/02 22:06:36
Antwort löschen@Cineast: Also wer hier, bei einem generell inteligenten Film, so pingelig auf Logiklücken rumhackt und andererseits Kick-Ass, den unlogischsten, sinnleersten und kindgetriebensten Film als Lieblingsfilm hat, den wird hier so bald niemand ernst nehmen!
der cineast 2011/06/02 22:14:09
Antwort löschenPeinlich.
Hitmanski 2011/06/02 22:20:05
Antwort löschenDer Einwurf ist nicht weniger "peinlich", als sich bei einem Film wie HANNA an Geografiefehlern und falsch datierten Poststempeln aufzuhängen... Oceanic hat die Quintessenz dessen, was ich -freilich ein bisschen verschwurbelter formuliert- auch antworten wollte, schon vorweg genommen. Denn genau darin liegt das Problem des verfehlten Wunsches nach einer nahezu naturwissenschaftlichen Hyper-Logik: Fast kein Film hält solch einer Betrachtung stand; Dramaturgie wird immer auf Kosten einer realistischen Logik gehen. Das ist bei KICK-ASS nicht anders, sogar noch wesentlich deutlicher, weil seine Überspitzungen und Modifikationen (die "unlogischer" nicht sein könnten) der Realität noch wesentlich weiter gehen, als bspw. bei HANNA.
der cineast 2011/06/02 22:57:41
Antwort löschenEs ist keine Hyper-Logik, sondern nur eine Feststellung. Darf man bei solchen Filmen also nicht mehr Lob in Frage stellen? Und sind dann Kritikpunkte pingellig? Peinlich ist dann nur jemanden anzugreifen und dann seine herangehensweise, an einem völlig anderen Film zu vergleichen. Und mit Poststemplen hat das noch weniger zu tun. Und dann auf de KICK-ASS Verweis zu kommen, anstatt beim Thema zu bleiben ist dann auch noch völlig doof. Wie schade das die Gegenüber sich dann immer persöhnlich angegriffen fühlen und mit "dann wird dich hier keiner mehr ernstnehmen" Sätzen kommen.
Hitmanski 2011/06/02 23:26:33
Antwort löschenEs geht mir überhaupt nicht um die einzelnen Filme, von mir aus kannst du KICK-ASS auch durch STAR WARS oder MAMMA MIA ersetzen, sondern darum, ob gewisse Einschränkungen der Logik zugunsten einer funktionierenden Dramaturgie nicht wünschenswert sind, und Filmen deshalb nicht zum Vorwurf gemacht werden können: Ich streite überhaupt nicht ab, dass sich Logiklücken im Script finden lassen (wobei die beiden von dir gebrachten Beispiele kleinlich sind, dabei bleibe ich) - aber sie sind (für mich) vorliegend vollkommen irrelevant. Für mich bleibt das eine Geschichte über das Erwachsenwerden, weshalb ich schablonenhafte Figuren in der Rahmenhandlung schon aus diesem Grund verzeihen würde - außerdem ist es nunmal -ob es dir nun passt, oder nicht- nunmal ein Märchen, und darf deshalb auch auf typische Märchenfiguren zurückgreifen.
P.S.Nelke 2011/06/02 23:41:36
Antwort löschenVon absoluter Ultrakunst zu wissenschaftlicher Hyper-Logik :)
der cineast 2011/06/02 23:45:57
Antwort löschenHm.
Dachsman 2011/06/04 02:29:36
Antwort löschenWas mich an dem Film dann, trotz seiner unbestreitbaren Güte, doch arg gestört hat, waren zwei Punkte:
1. Das Ding ist vorhersehbar wie ein Sonnenaufgang (und das kann man nicht nur mit dem Märchenaspekt erklären, gerade dann nicht, wenn man Hannas Geheimniss als große Enthüllung und Schock verkaufen will).
2. Diese unfassbar klischeehafte und nervige Hippie-Familie. ARGH!
der cineast 2011/06/04 11:41:52
Antwort löschenSo ist es.
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Hitmanski 2011/06/05 00:42:40
Antwort löschenSPOILER-SPOILER-SPOILER
Zu 1) Ich oute mich mal: Sicherlich kann man den ungefähren Ablauf solcher Filme und oftmals auch ihr Ende voraussagen, trotzdem haben mich Details durchaus überraschen können (siehe Stichwort "DNA", obwohl genau das eine Wendung ist, mit der ich mich erst anfreunden musste, und die mich noch immer ein bisschen stört). Letztlich finde ich aber -gerade bei einem Film wie HANNA, der optisch und emotional so viel zu bieten hat, das "Wie" auch wichtiger, als das "Was".
Zu 2) Störte mich nicht, und ist eigentlich nur das sehr überzeichnete (wie eben alle Figuren; sozusagen ein Teil des Konzepts) Produkt der westlichen Industriegesellschaft, mit der Hanna auf ihrer Reise konfrontiert wird. Dass der Film sich -insbesondere bei der Tochter- nicht mit der Beschränkung auf "frühreifer Wohlstands-Teenie" zufrieden gibt, sondern immerhin versucht, ihren Charakter und ihre wachsende Zuneigung zu Hanna aufzugreifen und näher zu beleuchten, rechne ich ihm hoch an - denn letztlich darf man ja nicht vergessen: Neben all diesen Deutungen und Interpretationen möchte der Film eben zumindest rudimentär doch auch als Genrewerk funktionieren.
alanger 2011/06/05 19:55:07
Antwort löschenHit: jut gemacht alter ;)
Dachs: alles richtig, trotzdem...
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Die Spannung des Films kann über weite Strecken aufrecht erhalten werden, obwohl es einige Durchhänger gibt. [...]
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der cineast 2011/06/08 14:57:09
Antwort löschenSo ist es.
David Kleingers: Der Spiegel David Kleingers: Der Spiegel
Kommentar löschenHanna, dieses neue Wolfskind im Schafspelz abstrakter Bildung und antrainierter Rollenspiele, geht einen bizarren, oft brutalen, aber stets spannenden Weg zur Wahrheit. Wrights so grausamer wie verträumter Film bestätigt somit die alte Regel, dass die finstersten Märchen zumeist die besten sind.
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenWer ist Hanna? ist ein guter Thriller. Einer, in dem die Gegner gleichzeitig attackieren. Packend inszeniert bis zur letzten Minute, aber leider nicht durchweg logisch und auch nicht unbedingt raffiniert aufgelöst. Eben keine Geschichte, die nach einem Oscar schreit. Aber eine, in der sowohl Wright als auch Ronan ihre Wandelbarkeit beweisen können.
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P. Bühler: Berliner Zeitung P. Bühler: Berliner Zeitung
Kommentar löschenVielmehr ist Wer ist Hanna? ein märchenhaft verschlüsselter Essay über die Entdeckung der Welt und ihr blutiger Kampf gegen böse Mächte die reinste Poesie. [...] Mit ihren schwelgerischen Bildmontagen und einem ambitionierten Techno-Soundtrack der Chemical Brothers gehört Joe Wrights psychologische Parabel zu den künstlerisch aufregendsten Filmen der letzten Jahre.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenHanna erzählt eine ungewöhnliche Geschichte mit überzeugendem Ensemble und starkem Stil: Der Film von Kultur-Regisseur Joe Wright („Abbitte“ 2007, „Stolz & Vorurteil“ 2005) begeistert zeitweise als außerordentlich guter Techno-Track in Ton und Bild mit atemberaubend raffinierten Übergängen von Geräuschen zur Musik der Chemical Brothers.
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenJoe Wrights Actionfilm Wer ist Hanna? ist nichts für Wahrscheinlichkeitskrämer. Dem Drehbuch der Debütanten Seth Lochhead und David Farr lohnt es sich nicht wirklich zu folgen. Der Plot ist löchrig, mit der Logik hapert es, und zahlreiche Anschlüsse passen schlichtweg nicht. Aber das ist nicht weiter wichtig, ist der Thriller doch nichts anderes als eine einzige lange Hatz durch Zeit und Raum. [...] Kameramann Alwin H. Kuchler agiert in Bestform: Mit langen Fahrten, wüsten Schwenks, rasanten Zooms und gewagten Perspektiven beweist er, dass er sein Metier perfekt beherrscht. Mit Wer ist Hanna? ist Kino wie eine Achterbahnfahrt. Jason Bourne hat eine Schwester bekommen.
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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio
Kommentar löschenBis zum Showdown von Wer ist Hanna? inszeniert Joe Wright eine Hetzjagd über den Globus, für die er so noch nie gesehene Settings gefunden hat. Ob in Marokko, im Containerhafen in Hamburg oder einem verblüffend authentischen Kreuzberg - vor der Kamera werden die Originaldrehorte zu visuell erlesenen Kulissen für explosive Action und die Suche des jungen Mädchens nach seiner Identität. Am beeindruckendsten gelingt der Showdown in dem märchenhaft-gespenstischen, von der Natur überwucherten alten Vergnügungspark im Plänterwald, bei dem auch die deutschen Schauspieler Gudrun Ritter und Martin Wuttke kleine, aber feine Rollen haben.
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Roderich Fabian : BR Roderich Fabian : BR
Kommentar löschenWer bei Wo ist Hanna? auf seine Kosten kommen will, sollte nicht viel auf die letztlich banale Story geben und sich auf die Details konzentrieren. Und auf Hauptdarstellerin Saoirse Ronan. Die erinnert nämlich oft an eine Kollegin, die ebenfalls schon im Teenager-Alter Hauptrollen in interessanten Filmen bekam und uns seit 40 Jahren als Star erhalten geblieben ist. Mit anderen Worten: Vielleicht ist Saoirse Ronan die neue Jodie Foster.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenObwohl sich das Drehbuch der Erstlingsautoren Seth Lochhead und David Farr keineswegs stimmig ausnimmt, hilft das hohe, von der teilweise psychedelischen Filmmusik der Elektroband „Chemical Brothers“ unterstützte, Tempo über die Logikunstimmigkeiten hinwegzukommen. Die Kamera von Alwin Küchler wechselt lange Einstellungen und Sequenzen mit schnellen Schwenks ab, wobei die Kampfszenen zwar teils aus ausgefallenen Perspektiven inszeniert werden, aber ohne die sonst übliche Wackelkamera auskommen. Den ständigen Rhythmuswechsel unterstreicht ebenfalls die Montage von Paul Tothill, die schnelle Schnitte etwa in den Kampf- und Verfolgungsszenen mit langen Nahaufnahmen von Hannas Gesicht verknüpft, die das Geheimnisvolle an ihr zu erkunden suchen.
Dass die Schlusssequenz von „Wer ist Hanna?“ im Gebrüder Grimm Park Berlin angesiedelt ist, wo die böse Hexe Marissa buchstäblich aus dem Rachen des bösen Wolfs zum Showdown erscheint, betont den märchenhaften Charakter von Joe Wrights Film. „Wer ist Hanna?“ verwebt großartige Schauwerte mit rasender Action, aber auch mit Elementen des Science-Fiction-Genres. Für den Zuschauer wird sich ebenfalls die im deutschen Filmtitel enthaltene Frage abschließend klären, die mit genetischen Eingriffen im Zusammenhang steht, womit „Wer ist Hanna?“ eine tiefgründige Dimension jenseits des bloßen Actionthrillers erhält.
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Alle Kritiken (27)
Kommentare (218) — Film: Wer ist Hanna?
Kommentar schreibenRoosterCogburn 2012/02/09 02:04:21
Kommentar löschenDiesem Film ist durchaus positives abzugewinnen. "Wer ist Hanna?" kann man als ungewöhnlichen und actionreichen Selbstfindungstrip sehen. Es ist irgendwie faszinierend mit anzusehen, wie die 16 jährige Hanna es in spektakulären Martial-Arts-Sequenzen mit den Bösewichten aufnimmt. Auch die Verfolgungsjagden sind ein echter Hingucker für Liebhaber von Old School Actioner. Ebenso erwähnenswert ist der starke Beat von den "Chemical Brothers". Dann wären da noch die Parallelen, die der Film zu den Grimmschen Märchen nimmt. Allerdings ist das ganze auch nicht besonders originell gelöst, wenn man ehrlich ist. Doch es gibt noch so einiges mehr was mich stört.
+++SPOILERLASTIG+++
Zum einen ist es, diese Unglaubwürdigkeit der Figur Hanna. Nach fast 15 Jahren, in denen sie im Wald aufgewachsen ist und sie bisher nur Tiere getötet hat, ist es für sie kein Problem einen Menschen zu töten. Da kam ich schon das erste Mal ins grübeln. Auch als die Forscher meinten 'Ist das ihre DNA? Prüf das nochmal.' Genau ab dem Punkt war für mich als Zuschauer klar, der Film sollte "Was ist Hanna?" heissen. Denn ab da hat man vermutet, das dieses Kind in irgendeiner Weise manipuliert wurde. Diese Vermutung wurde zum Schluß auch bestätigt durch den "Vater". Aber die Frage "Was ist Hanna?" wurde nie beantwortet. Die Antwort hieß schlicht 'Ein Forschungsprojekt'. Das war es?! Super. Die Frage um das Forschungsprojekt und was dahinter steckt hätte man viel weiter ausbauen können.
Ansonsten wird verfolgt oder sich versteckt. Inhaltliche Lücken werden mit dieser komischen Familie gefüllt, mit der sie mitreist. Übrigens erfährt man nicht, was aus dieser geworden ist, nachdem Cate Blanchett und ihre Schergen sie gefangen haben. Keine Andeutung ob die überlebt haben oder nicht.
Ansonsten werden auch noch reichlich physikalische Gesetze gebrochen. Aber diesbezüglich ist der Film nun wirklich nicht allein. Das werde ich ihm nicht ankreiden.
+++ Spoiler + Ende +++
Wenn es derart viele unbeantwortete Fragen am Ende eines Filmes gibt (und hier handelt es sich nicht um einen Streifen, der zum nachdenken anregen soll), dann würde ich so etwas nicht in die Kategorie 'sehenswert' einordnen. Zusätzlich kommt die in sich unstimmige Erzählstruktur, die sprunghafte Inszenierung und eine Cate Blanchett, die als Oberbösewicht langweilt.
"Hanna" ist ein Mix aus einem Kaspar Hauser-Verschnitt und einer "Alice im Wunderland" auf Acid.
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Mats Ekorre 2012/02/06 10:43:09
Kommentar löschenNaja, die Story ist wie "Die Bourne Identität" - nur mit weiblichen Hauptdarstellern...
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The Chief 2012/02/04 22:05:52
Kommentar löschenGuter Film, spannend, action geladen und gut besetzt. Leider ist der Soundtrack ist eher bescheiden.
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protythe 2012/02/04 02:32:40
Kommentar löschenEin vielversprechender Start, dann eine kleine Ernüchterung, und dennoch den Willen, sich auch auf den unerwarteten Schwerpunkt Ästhetik einzulassen. Mag ich auch, wenns gut gemacht ist. Nach und nach jedoch die Erkenntnis, dass die künstlerischen Ansätze nicht funktionieren, wenn die Geschichte mit jedem Moment belangloser und die Handlungen aller Charaktere unsinniger werden. Wackelkamera in Szenen, in denen es keinen Sinn macht. Widersprüche, Übertreibungen, offene Fragen. Dazu die plattesten "Bösewichte" seit langem. Vorhersehbarkeit, nix mit Twist.
Ach ja. Note to myself: (Mit Ausnahme des anstehenden Hobbits) nie wieder einen Film mit Cate Gähn Blanchet ansehen!
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lovlyangel 2012/02/03 17:54:00
Kommentar löschenIch bin ein fan von dem film allerdings finde ich die alters begrenzung viel zu hoch !!!
Ich bin 12 und fande den film absulut nicht schlimm eher an manchen stellen etwas lw.
Und ein wenig zu wennig Action....ich hatte mehr erwartet.
ansonsten ist ein sehr gelungener film....
Tipp: black swan ist echt ein guter film
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Rukus 2012/02/02 04:19:35
Kommentar löschenWer ist Hanna? Sorry, falsche Frage! Was ist Hanna? Lassen wir mal die spoilernde Filmerklärung weg. Dann kann man eindeutig festhalten, dass Hanna der perfekte Beweis dafür ist, dass es keine gute Idee ist, wenn man Kinder über ihre Herkunft belügt und vor allem dafür, dass Erziehung in einem gestörten sozialen Umfeld eine verdammt schlechte Idee ist. Tja, eigentlich vermeide ich Wortdopplungen in Sätzen ja gerne, aber hier wirkt es irgendwie. Anders formuliert: Wenn Menschen dumme Ideen haben und in noch dümmere Taten umsetzen, dann kann das ganz schön dumme Folgen haben. Verwirrt? Machts nichts, das passiert auch phasenweise beim Betrachten des Films. Ist also eine Art Impfung. ;)
Der Film lebt primär von zwei Elementen. Zum einen wären da die durchaus gelungenen und nicht gerade kindgerechten Actionsequenzen. Zum anderen natürlich der Hauptfigur - Hanna. Sowohl ihr Hintergrund, als auch ihre sehr spezielle Darstellung, sind zumindest einmal ungewöhnlich. Kurioses Kind und kühle Kriegerin, träumerischer Teen und toughe Terminatrix. Seltsam verwobene Gegensätze. Während es viele Actionreisser gibt, ist Hanna eine Besonderheit. Nicht, dass es nicht auch andere Killerkids geben würde, aber so etwas Ausgefallenes ist mir bisher noch nicht begegnet.
Der Film bietet nebenbei auch einige sehr pointierte Gags, auch wenn der Film alles andere als komisch ist. Es sind nicht die Sprüche, wie man sie aus Lethal Weapon kennt, es ist eine ganz eigenwillige Art von Situationskomik. Dennoch ist der Film knallhart. Keine weiche Action, wie man es aus diversen Reihen kennt. Immer wieder flackert das kindlich-teenagerhafte im Film auf. Zwischen Data-esquen Erklärungen Hannas springen diese ins Auge. Die Hexe, der böse Wolf ... und dann die eiskalte Soziopathin, die keine sein will.
Ein ungewöhnlicher Film mit einer noch ungewöhnlicheren Hauptfigur. Zu den skurrilen Bildern, die immer wieder gezeichnet werden, passt die Darstellung der "Bösen". Eine klischéehaft skrupellose Agentin und schmierige Helfern. Ein goldblonder, exzentrischer (deutscher?) Ex-Agent/Killer (wie originell) und seine beiden Handlanger mit Bomberjacke, Treterstiefel und Glatze (noch origineller). Im Ernst, mehr Klischée konnte man bei "den Deutschen" nicht mehr unterbringen, oder? Wie dem auch sei, der Film war unterhaltsam und macht sogar Lust auf mehr. Was ist mit der Familie? Findet Hanna weitere "dunkle Engel"? Da steckt in jedem Fall noch was drin.
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patcharisma 2012/01/30 22:41:02
Kommentar löschenAh, das hat mir jetzt echt gefallen... Hochorigineller, fantasievoll-absurder, futuristisch-kruder und herrlich durchgestylter Pop-Cocktail - gemixt und geschüttelt in etwa aus "007 - A View To Kill", "Bourne", "Nell", "Nikita", "Little Miss Sunshine" und gar etwas "Mit Schirm, Charme und Melone" und sonstiges 60's-Flair ist mit dabei - bei dem der Zuschauer eine Ewigkeit nicht weiss, was hier eigentlich gespielt wird (ausser er liest den bescheurten DVD-Hüllentext - don't do it!). Die junge Hauptdarstellerin Saoirse Ronan erinnert in ihrer Fragilität nicht umsonst an an eine Sissy Spacek (und auch diese wusste sich in "Carrie" (1977) schon heftig zu wehren). Cate Blanchett liefert als eiskalte Agent im Deux-Pièce wiedermal eine Glanzvorstellung ab. Alles ist gespickt mit obercoolen (visuellen) Einfällen, nicht nur die (Martial Arts-)Action stimmt und überrascht hier, es sind auch die immer wechselnden Sights zwischen Natur, Beton und Kulturenclash, die vielen kleinen eingestreuten Details vom Kirmes-Kabinett, über die Sprache der New Age-Hippy-Mom im Bus bis zum Zahnfleischbluten in der High-Tech-World. Die Story, die eigentlich so komplett an den Haaren herbeigezogen ist, wird mit einer Konsequenz abgewickelt, dass man nur noch staunen darf. Anders als auf ihren Platten, bringen gar die Chemical Brothers tolle (Soundtrack-)Töne hin.
Fazit: "Wer ist Hanna?" ist frech, frisch, spassig, dramatisch, mystisch, äusserst einfallsreich und schlägt in seiner Neu- und Andersartigkeit fast schon ein neues Kapitel von Kino ein. Bin noch immer etwas baff davon...
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janissl 2012/01/30 22:47:53
Antwort löschenSchön :)
der cineast 2012/01/30 22:50:07
Antwort löschenPat! <3
horro 2012/01/30 22:55:48
Antwort löschenSehr schön, das freut mich jetzt aber ausserordentlich :)
Dachsman 2012/01/30 23:12:49
Antwort löschenSchon beeindruckend, dass der Film bei so vielen verschiedenen Menschen, mit teils so unterschiedlichen Geschmäckern, durch die Bank weg Anerkennung (zu Recht!, wie ich mit Nachdruck betonen möchte) findet.
Schön, dass er jetzt also auch Dir gefallen hat, Pat. Das freut mich sehr. ;)
patcharisma 2012/01/30 23:39:39
Antwort löschenHey! ;-)
seven 2012/01/31 12:45:10
Antwort löschenFind ich geil Pat! ;D
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Bandrix 2012/01/31 14:29:27
Antwort löschenDamit hab ich jetzt nicht gerechnet. Sehr schön! :)
JohnnyKee 2012/02/01 17:17:30
Antwort löschenFantastic! :D
movieman111 2012/01/28 23:56:12
Kommentar löschenHanna soll eine genetisch gezüchtete Kampfmaschine sein und
flüchtet den ganzen Film vor dem blonden Homo und seinen zwei Glatzen!
Gegen was hätte Sie kämpfen sollen!!! Die Pussycat Dolls?
Lächerlich!
Bei diesem Film ist nur die Musik erwähnenswert!
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SaulKaroo 2012/01/28 21:58:40
Kommentar löschen…James Bond trifft KiKa… einzig Saoirse Ronan ist hier erwähnenswert… der Anfang ist auch noch ganz nett… aber dann geht's steil bergab… wären da nicht die expliziten (und leider auch überflüssigen!) Gewaltexzesse, gäbe das eine gute Folge bei den "Pfefferkörnern" ab…
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Yourself 2012/01/27 23:59:27
Kommentar löschenViele schöne Szenen, aber trotzdem kein so schönes Ganzes. Hier scheint oft Potential verspielt zu werden nur um eine künstlerische Note zu setzen. Trotzdem sehenswert.
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The_Comedian 2012/01/24 18:56:25
Kommentar löschenEine gar nicht so arg rätselhafte Geschichte wurde in diesem modernen Märchen mit einer starken, gleichermaßen un,- wie sympathischen Besetzung ausgeglichen. So steht unter´m Strich, getragen von dem perfekten Chemical Brothers-Soundtrack & Score, ein mehr als sehenswerter Mix aus ´Nikita´ und ´Nell´.
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frank-br 2012/01/16 21:23:28
Kommentar löschenGute Bilder, guter Sound und eine einfache Story, die aber actiongeladen und unterhaltsam rüberkommt. Was braucht`s für einen feinen Filmabend mehr? Prädikat: Empfehlenswert.
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JoeKramer 2012/01/16 14:47:38
Kommentar löschenLeider vergeigt der Showdown das letzte drittel des ansonsten wirklich gut gemachten und spanenden Film.
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JackoXL 2012/01/09 12:43:23
Kommentar löschen"Wer ist Hanna?" ist ein sehr ungewöhnlicher Genrebeitrag, der sich genau dadurch äußerst positiv von der Masse abhebt.
Man erwartet eigentlich einen Actionthriller, irgendwo zwischen den "Bourne"-Filmen und "Léon - Der Profi". An Action spart der Streifen gerade im Mittelteil gewaltig. Das Kunststück dabei ist, dass genau das ihm richtig gut tut. Von Langeweile ist keine Spur, viel zu gut und mitreißend umgesetzt ist es dafür. Ein weiteres Kunststück, denn die Geschichte an sich ist eigentlich auch gar nicht so gut, wie sie es einem zwischenzeitlich vorgaukelt. Die Grundstory ist sogar sehr simpel und gar nicht mal so neu, dafür eben verdammt gut erzählt. Oft sehr unterkühlt, leicht surreal, manchmal aber auch sehr warm und menschlich. Großen Anteil daran hat Saoirse Ronan, grandiose Leistung dieser so zerbrechlich wirkenden Jungdarstellerin.
Nochmal zurück zur Action: Wenn die dann kommt, ist auch das klasse umgesetzt. Keine bombastischen Explosionen oder großes Effektegewitter, temporeich, geradlinig, zackig, exellent gefilmt. So muss das sein. Dazu ein phänomenaler Soundtrack der "Chemical Brothers", ich liebe diese Jungs seit ihrem Debutalbum. Ihr musikalischer Beitrag passt zu den Szenen wie Arsch auf Eimer. Mal rasant, mal gefühlvoll, einfach perfekt.
"Wer ist Hanna?" hätte von der Story auch nur ein handelsüblicher Actiontitel von der Stange werden können, ist durch die Inszenierung aber Gott sei Dank weit davon entfernt. Doppeldaumen nach oben!
Hanna hat so manches Herz verfehlt, meins aber nicht!
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HH_Knorke1993 2012/01/09 00:52:37
Kommentar löschenDer Film hat mich sprachlos gemacht. In Erwartung eines guten Films angeguckt.. aber denkste.. Viel zu wirr, unlogisch und irgendwie "deutsch". Der Film ist eine Missgeburt aus Action und Drama und von beidem zu wenig um zufriedenzustellen. Zudem fühle ich mich hintergangen, der Film hört auf, aber eigentlich wird so gar nichts aufgelöst oder abgeschlossen. Die Leitfrage (siehe Filmtitel) wird nicht hinreichend beantwortet oder überhaupt "bearbeitet". In der Schule würde das heißen "Thema verfehlt"... naja.
Um die Hauptdarstellerin zu würdigen gibts trotzdem n paar Punkte.
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hundehaendla 2012/01/08 20:42:53
Kommentar löschenIrgendwie musste ich bei dem Film immer an die Band "Autobahn" aus The Big Lebowski denken ...
Der Film hat etwas eigenwilliges aber am Ende weiß man nicht was man damit eigentlich erzählen wollte ...
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HxC_Moe 2012/01/08 00:17:33
Kommentar löschenRelativ durchwachsener Thriller mit einer (mir) unsympathischen Hauptdarstellerin und einigen Logiklöchern. Das ist echt schade, da der Film handwerklich echt nicht übel gemacht ist und wirklich eine schöne Optik hat, aber dann so dämliche Fehler im System einbaut. Auch Schade ist, dass man bis über die Hälfte des Filmes nicht weiß worum es eigentlich geht. Insgesamt kein schlechter Film, aber ich denke, hätte man mehr gesagt was eigentlich Sache ist und hätte man auf so manche übertriebene Situation verzichtet, wäre ein besserer Film dabei rausgekommen.
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Hooded Justice 2012/01/05 21:01:29
Kommentar löschenWer ist Hanna?
Hanna ist ein einziger Blödsinn, der ganz offensichtlich „einen auf dicke Hose“ macht. Wright verquirlt, panscht und manscht und kreiert eine ganz unangenehme Mischung aus absurden Handlungsfolgen, Coming of Age-Ein- und Ansätzen, platten abgedroschenen Scherzen und einer ganzen Menge 08/15-Action, die durch Style, Style, nochmal Style und „Tönen“ gerne auf mehr abzielen möchte. Dabei gehen die Elektrobeats einem spätestens nach dem dritten Mal zuwider auf die Nerven und die Ästhetik erweist sich im Zusammenspiel mit der affigen Story als nahezu lächerlich. Dass Hanna im vorigen Moment noch nicht einmal weiß, was Licht ist, sie wenige Szenen später aber die Gabe hat, googlen zu können, ist doch sehr obskur. Ebenso wie die klassische Fiktion des finalen Kampfes [Achtung Spoiler] um Hanna und Marissa, die beide noch relativ unbekümmert durchs Gebäude klettern können, während die eine eine Kugel im Unterbauch hat und die andere einen Pfeil. [Spoiler Ende] Alles scheint darauf angelegt, Hanna sich in einem neuen Stunt beweisen zu können, einen neuen Schauort darzubieten oder irgendeinen weiteren hirnrissigen Hinweis auf die Auflösung zu geben, die sich [es folgt kein Spoiler, aber eine Beurteilung, die auf das Ende bezogen ist und Ihnen den Spaß rauben kann] ohnehin als ebenso begriffsstutzig wie immens ideenarm herausstellen soll und unfassbar an den Haaren herbeigezogen daher kommt. [Urteil Ende]
Alldieweil geht es eigentlich nur um Wegrennen und wieder eingeholt werden. Ob hier irgendwo auf tiefe Emotion anvisiert wurde, bleibt so fern und nicht mal mehr im Hintergrund; die Frage um Hanna kommt lediglich einmal wirklich zum spürbaren Vorschein („Bist du mein Vater?“). Ansonsten bleibt des Mädchens Schicksal genauso kalt wie die Einleitungsszene.
Visuelle Einfälle und Cate Blanchett hin oder her, schwache Story bleibt schwache Story, flaue Action bleibt flaue Action. Eher uncool.
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Punsha 2012/01/05 22:18:45
Antwort löschenIch würde dich lieben, wenn du nicht so einen scheiß Filmgeschmack hättest. :D
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Hooded Justice 2012/01/06 18:42:35
Antwort löschenEr ist eigenwillig und ehrlich, aber nicht scheiße.
Tjeorrmy 2012/01/23 23:33:23
Antwort löschenGenau so.
Spielberg_Fan 2012/01/04 12:16:12
Kommentar löschenArthouse und Action, das passt irgendwie nicht zusammen. Im Fall von „Hanna“ scheint diese Mischung doch ganz gut zu funktionieren. Jedenfalls an manchen Stellen. Denn wirklich lupenrein ist die ganze Inszenierung nicht. Wie ein Fremdkörper wirkt sich dieser doch recht seltsame Stil auf den Film aus. Auch die Charaktere empfindet man allesamt als etwas seltsam. Sie wirken eher wie Figuren eines Kunstfilms und entsprechen nicht unbedingt der Charakterzeichnung, die man in einem normalen Thriller erwartet. Wenigstens verliert der Regisseur während des ganzen Films nicht die Thriller-Elemente aus den Augen und liefert doch eine recht spannende Hetzjagd mit rar gesäter Action. Die Geschichte ist dabei auch nicht so außergewöhnlich ausgefallen und verpackt alte Ideen im Arthouse-Action-Stil. War alles also schon mal da. Für den nötigen Drive sorgen dann noch die Chemical Brothers, die mit ihrem Soundtrack denn seltsamen Stil des Streifens recht gut einfangen.
„Hanna“ ist also nicht der große Wurf, aber auf seine Weise eine nette Abwechslung zwischen den ganzen Routine-Thrillern in der Filmlandschaft.
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Mr. Laurel 2012/01/02 20:05:50
Kommentar löschenEin Arthouse-Film, der wie eine Action-Film und Roadmovie daher kommt, oder eher ein Action-Film / Thriller der wie ein Arthouse-Film daher kommt?
Wie dem auch sei, der Regisseur Joe Wright ("Stolz und Vorurteil") bietet eine interessante Story (die wahrscheinlich aus einem Comic geklaut wurde) und tolle, teils surreale Bilder / Szenen.
Cate Blanchett als Bösewicht (oder Bösewichtin?) bietet eine tolle Show (besser als in Indiana Jones) und der Hauptdarstellerin, Saoirse Ronan, sieht man auch gerne beim Flüchten und Kämpfen zu.
Fragt sich nur, was die klischeehaften deutschen Neonazis (die eher wie englische Hooligans aussehen) im Film zu suchen haben und warum das Finale in Berlin wie aus einem schlechten deutschen Fernsehfilm (mit Kunstanspruch) wirkt.
Jedenfalls ist dieser Film für mich einer der besten des Jahres 2011.
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