Wer ist Hanna?
Hanna (2011), DE/GB/US Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Actionfilm, Thriller, Drama, Kinostart 26.05.2011
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297 Kommentare
Keine
von Joe Wright, mit Saoirse Ronan und Eric Bana
In Wer ist Hanna? lebt das selbige Mädchen (Saoirse Ronan) mit ihrem Vater in der Wildnis von Finnland. Zwar ist Hanna noch ein Teenager, dennoch verfügt sie bereits über Konzentration, Ausdauer und Stärke eines ausgebildeten Soldaten. Ihr Vater (Eric Bana), ein ehemaliger CIA-Agent, hat Hanna in jahrelangem harten Training zu einer perfekten Killerin gemacht. In Wer ist Hanna? soll die Nachwuchskillerin nun ihre erste Mission erfüllen, die sie durch ganz Europa führt. Allerdings wird Hanna rasch von einigen Agenten gejagt, welche die skrupellose Geheimdienstleiterin (Cate Blanchett) auf sie angesetzt hat. Als Hanna sich ihrer Zielperson nähert, kommt das junge Mädchen verblüffenden Enthüllungen auf die Spur. Welches Geheimnis birgt Hannas Vergangenheit? Wer ist Hanna? Sind ihre Fähigkeiten sogar unmenschlich?
Die Nachwuchsschauspielerin Saoirse Ronan wurde bereits für ihre Darbietung in Abbitte von Joe Wright für einen Oscar nominiert. Das Schauspieltalent ist auch aus In meinem Himmel mit Mark Wahlberg und City of Ember – Flucht aus der Dunkelheit mit Bill Murray bekannt. Weitere Rollen in dem Abenteuerthriller Wer ist Hanna? übernahmen die Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett (Elizabeth – Das goldene Königreich), Eric Bana (Star Trek), Jason Flemyng (Kampf der Titanen), Tom Hollander (Der Solist) und Olivia Williams (Der Ghostwriter).
Der britische Regisseur Joe Wright (Der Solist, Abbitte) führte bei Wer ist Hanna? Regie. Für seinen Debütfilm Abbitte wurde er bereits mit dem BAFTA Award, dem britischen Film und Fernsehpreis, ausgezeichnet. Der britische Regisseur hat in Wer ist Hanna? versucht seinem Vorbild David Lynch nahezukommen und die Atmosphäre und Ausdruckskraft von Lynchs Meisterwerken wie Blue Velvet, Eraserhead und Der Elefantenmensch zu übernehmen. So komponierte die britische Band Chemical Brothers den gesamten Soundtrack. Auch wurden außergewöhnliche Settings ausgewählt. Unter anderem wurde Wer ist Hanna? in Bayern, Berlin, Finnland und Marroco gedreht. Die meisten Szenen wurden allerdings in dem Studio Babelsberg in Potsdam aufgenommen. (RS)
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Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Actionfilm, Mysterythriller, Thriller, Coming of Age-Film, Verschwörungsthriller
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Finnland, Große Freiheit, Kottbusser Tor, Marokko, Plänterwald, Wüste
- Handlung
- Abstammung, Adoption, Auftrag, Auftraggeber, Auftragskiller, Auftragsmord, Auto, Autofahrt, Beste Freunde, Beziehung, CIA, CIA Agent, Ersatzvater, Erwachsenwerden, Fitness-Training, Frauenfreundschaft, Freund, Freundin, Frühreife, Gastfamilie, Gefangener, Geheime Identität, Geheime Mission, Gewalttätiger Vater, Herkunft, Herkunft, Hütte im Wald, Identifikation, Identität, Identitätskrise, Individuum, Jugend, Jugendlicher, Militärische Ausbildung, Mission, Mord, Mädchen, Märchen, Mörder, Opfer, Opfer und Täter, Plattenbau, Schnee, Strenger Vater, Sträfling, Trainingscamp, Unschuldig Verfolgte Person, Unschuldig ermordete Person, Vater-Tochter-Beziehung, Vaterfigur, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verfolgungswahn, Vergnügungspark, Verlust der Jugend, Wald
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Ernst, Geistreich, Hart, Spannend
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Kritiken (30) — Film: Wer ist Hanna?
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Die Szenen, in denen Hanna erstmalig mit der Zivilisation und der damit einhergehenden Technologie in Berührung kommt sind sensibel und anschaulich und rücken den Film in diesen Momenten tatsächlich mehr in Richtung Arthouse, denn eines Thrillers. Auch die Anleihen an die Grimm’schen Märchen funktionieren im Kontext von Wer ist Hanna? ausnehmend gut und zeugen einmal mehr vom Einfallsreichtum des Regisseurs, um aus einem doch so geradlinig scheinenden Stoff ein kleines filmisches Meisterwerk zu machen.
Und dieses Meisterwerk, so bin ich mir sicher, hätte Wer ist Hanna? auch werden können, würde die Geschichte nicht an einigen gravierenden Punkten derart kranken, dass es dem Film als solchen den Einzug in den filmischen Olymp verwehren muss. Beeindruckt er zwar sowohl durch perfekt durchchoreographierte Actionsequenzen und einen zutiefst emotionalen Überbau, so schwächelt er doch merklich bei der nur unzureichend ausgestalteten Hintergrundgeschichte. Einzig, wenn man die Geschichte um Hanna als pures Märchen verstanden wissen möchte, würde dieser Mangel kaum ins Gewicht fallen, für einen Film aber, der mit derart starken Bildern, Figuren und Emotionen punkten möchte, ist die Ausarbeitung der Hintergründe hier eindeutig zu kurz gekommen, um nachhaltig überzeugen zu können. [...]
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenDie Üblichen Verdächtigen kommen aus dem Kino und sind begeistert! Eine überraschende Mischung aus Thriller, Coming-of-Age-Drama und Märchen, eine Mainstreamactionstory mit dem Zungenschlag eines Arthousefilms erzählt. Die sehr einfallsreiche und souveräne Regie, die beeindruckenden Schauspieler und das mutige Drehbuch werden nur noch durch den Score der Chemical Brothers getoppt. Der beste Soundtrack seit sehr langer Zeit. (Mehr im Podcast)
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenEin Genrefilm für Leute, die Genrefilme nicht mögen: Überkandideltes Actionmärchen, mal unglaublich prätentiös, mal auf den billigstmöglichen Effekt hin inszeniert, mit schwachen, verschníttenen Actionszenen und einem fürchterlich gestrigen Fourtothefloor-Score der Chemical Brothers, die wohl die letzten zehn Jahre unterm Stein verbracht haben. Cate Blanchett schlägt sich zunächst recht wacker als Bösewicht, verfällt zum Ende hin aber wieder in ihre heißgeliebte Grimassiererei. So ganz traut sich der Film das Märchenkonzept dann doch nicht zu; das Finish entlarvt die Göre als handelsüblichen Bourne-Klon. Totally overhyped.
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diceman Mon, 06 Feb 2012 08:53:04 -0000
Antwort löschenBOURNE-Klon ... hmm, kann man sogar so stehen lassen; mag den dann aber lieber als das Original. Das Märchen-Element fand ich jetzt auch nicht tragend genug, um mich daran längerfristig aufzugeilen; als nettes Gimmick okay. Verschnittene Action-Szenen? Zumindest in der Szene, wenn Eric Bana in Berlin aus dem Bus aussteigt, muß man doch aber als Purist Freudentränen vergießen ... die ist nämlich in einem Take gedreht!
Julio Sacchi Mon, 06 Feb 2012 09:31:49 -0000
Antwort löschenDas weiß ich auch, aber was soll's? Druck hat die Szene trotzdem keinen.
Hisayasu S Mon, 06 Feb 2012 13:45:38 -0000
Antwort löschen@Dice: Wenn Du auf so One-Take-Spielereien stehst: Hast Du Universal Soldier 4 gesehen? Da gibt's auch eine ziemlich lange und wahnsinnig geile.
diceman Mon, 06 Feb 2012 14:03:57 -0000
Antwort löschenSelbstverständlich! :-) Meintest sicherlich den Messer-Fight im Hausflur, oder? Mochte den 4ten auch sehr. Das Finale von CHILDREN OF MEN ist allerdings die Härte, was One-Take-Action angeht.
Hisayasu S Mon, 06 Feb 2012 14:29:46 -0000
Antwort löschenJa, den Messerkampf. Hach, toller Film. Mittlerweile schon 4xmal gesehen.
der cineast Mon, 06 Feb 2012 15:10:03 -0000
Antwort löschenBei CHILDREN OF MEN ist das durch digitale Effekte zustande gekommen.
der cineast Mon, 06 Feb 2012 15:10:45 -0000
Antwort löschenHasko, was war den an dem Film toll? Die 6 rechtfertigt so gar nix.
Mr Vincent Vega Mon, 06 Feb 2012 15:21:40 -0000
Antwort löschenDie Tracking Shots in CHILDREN OF MEN sind die besten aller Zeiten, dagegen nehmen sich die ausstellerischen Takes bei Sleaze-Opi De Palma wie Kindergarten aus. Digital getrickst wird mittlerweile immer. Die Szene im Auto hat Monate an Vorbereitungszeit gebraucht, zu bestaunen auf der DVD. Zu HANNA: Ultrakunst. Aber natürlich nix für Leute, die Filme gern so inszeniert haben wollen, wie sie es für "richtig" halten. Der wagt eben noch etwas: Zaghafte Poesie im Actionfilm. Und das auch noch als Entstehungsgeschichte der Zivilisation. Das Köpfchen schaut mit.
der cineast Mon, 06 Feb 2012 16:01:00 -0000
Antwort löschen"These sequences were extremely difficult to film, although the effect of continuity is sometimes an illusion, aided by CGI effects."
Mr Vincent Vega Mon, 06 Feb 2012 16:15:15 -0000
Antwort löschenJa, genau das schrieb ich.
Julio Sacchi Mon, 06 Feb 2012 18:38:56 -0000
Antwort löschenImmer gleich beleidigend werden.
Mr Vincent Vega Mon, 06 Feb 2012 18:59:36 -0000
Antwort löschenSo ist das eben mit den armen Säuen, die in Bochum (!) "studiert" haben.
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Julio Sacchi Mon, 06 Feb 2012 19:07:56 -0000
Antwort löschenHaha! Du bist einfach super, ich strecke die Waffen!
Adrian_Veidt Wed, 19 Dec 2012 04:45:11 -0000
Antwort löschen„[…] und einem fürchterlich gestrigen Fourtothefloor-Score […]“
Stimmt so nicht, da das Spektrum des Scores mehr umfasst, wie z.B. Ambient und Experimentelles. Und so nebenbei, man könnte dir z.B. einen affektierten Stil, wegen des englisches Schlusswortes, unterstellen.
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenWER IST HANNA? hat wenig mit dem bisherigen Werk von Regisseur Joe Wright (ABBITTE) zu tun und ist auch ansonsten recht schwer zu fassen, ignoriert er doch konsequent jegliche Konventionen und Genregrenzen. Der Plot pendelt irgendwo zwischen Thriller/Suspense, Action, Coming-of-Age und leichtem Sci-Fi-Einschlag, Märchen-Motive und cartoonhafte Antagonisten stehen neben realistisch-kühlen Bildern - und dennoch wirkt WER IST HANNA? nie unentschlossen oder überladen. Denn im Mittelpunkt steht immer die 15jährige, seit frühester Kindheit von ihrem Vater (Eric Bana) zum Überleben und Töten trainierte Hanna (hervorragend gespielt von Saoirse Ronan), die, auf der Flucht vor einer skrupellosen CIA-Agentin (Cate Blanchett), zum ersten Mal andere Menschen als ihren Vater sieht und sich in der ihr fremden Welt zurechtfinden muss.
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Der Film ist ausgezeichnete Unterhaltung für zwischendurch, ohne zu belasten. Der Soundtrack der Chemical Brothers zählt meiner Meinung nach zu den besten der letzten Jahre und unterstützt den Film dadurch immens in seiner Wirkung. „Ich hab dein Herz verfehlt“ sagt Hanna zu Beginn und am Ende des Films. Zumindest mein Herz hat sie jedoch nicht verfehlt. Ob das Ganze jetzt große Kino-Kunst ist, kann ich nicht beurteilen. „Kunst ist, was gefällt“, sagt man ja so. Und dann, ja dann ist „Wer ist Hanna?“ Kunst.
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-elviZ- Fri, 09 Dec 2011 15:34:45 -0000
Antwort löschen"Der Film ist ausgezeichnete Unterhaltung für zwischendurch, ohne zu belasten."
Und manchmal steh' ich sogar nachts auf und hol' mir welche?
Was für eine sinnfreie Kritik... Alles relativieren und lieber keine Stellung beziehen.
Xander8112 Wed, 14 Dec 2011 17:53:35 -0000
Antwort löschenEs gibt da nen Link, der heißt "Kritik im Original". Und wenn dir das dann nicht Stellungnahme genug ist, dann... keine Ahnung, sag Bescheid. Andererseits kann ich da schreiben was ich will - dir deinen "Hassfilm" schön reden werd ich eh nicht können (und wollen).
alike Tue, 27 Dec 2011 22:18:41 -0000
Antwort löschenFilmkritik heißt nicht, Filme nur zu kritisieren. Wenn du gerne anderer Leute Meinungen in den Boden stampfst mit Totschlagargumenten, ist dass ein ziemlich unkonstruktives Verhalten. Was Xander hier sagt, ist durchaus aussagekräftig. Der Film unterhält, ohne dass er den Zuschauer mit völlig sinnlos verworrenen Handlungssträngen überfordert (was bei anderen Filmen durchaus schief gelaufen ist).
-elviZ- Wed, 28 Dec 2011 00:06:00 -0000
Antwort löschenWas für Totschlagargumente?
Ich habe meine Meinung geäussert, nicht mehr, nicht weniger.
Und, dies ist eben meine Meinung zu dieser Kritik.
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Xander8112 Thu, 29 Dec 2011 17:04:45 -0000
Antwort löschen@alike: SO sieht eine formvollendete Kritik aus:
"Was für eine völlig dämliche Story in schönen Bildern verpackt.
Lahm, vorhersehbar und dröge. Schund in Vollendung..."
Gut begründet, sachlich formuliert, inhaltlich aussagekräftig und objektiv. Quellenangabe glaube ich unnötig...
-elviZ- Thu, 29 Dec 2011 18:17:23 -0000
Antwort löschen17:33 ab Köln Hauptbahnhof
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschen„Wer ist Hanna?“ ist kleines Kino mit großen künstlerischen Ambitionen. Vielleicht wäre hier weniger deutlich mehr gewesen. Im Gegensatz zum Eingangs mehrfach erwähnten „Kick-Ass“ wirkt das Konzept hier deutlich unrunder - für einen Actionfilm zu wenig Action, für einen Verschwörungsfilm zu wenig Verschwörung, für einen emotionalen Film zu wenig Emotionen usw. An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass ich „Kick-Ass“ für die bessere Hanna halte und daran ändert klarerweise auch der ein wenig deplatziert wirkende Soundtrack der Chemical Brothers nichts.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Weil das Drehbuch nur das Nötigste enthüllt, behält der Film stets seine interessante, leicht surreale Stimmung. Die elektronische Musikuntermalung von The Chemical Brothers funktioniert bestens und verleiht der ohnehin schon aufgeweckten Inszenierung voller komplexer Kamerafahrten einen zusätzlichen originellen Touch. „Wer ist Hanna?“ ist ein trotz auf den ersten Blick altbekannter Zutaten inspiriertes und erfrischendes, kurzweiliges und atmosphärisches Action-Drama mit spannenden Kulissen, attraktiver Besetzung und interessanten Charakteren, das an den richtigen Stellen auch mal Humor beweist und sich durch gewitzte Märchen-Anleihen sowie behutsam integrierte Coming-of-Age-Elemente auszeichnet. Einer der ersten Hoffnungsträger für das zur Hälfte abgelaufene Kinojahr 2011.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]„Wer ist Hanna?“ wirkt auf ähnliche Art und Weise. Ein Film, der eher assoziativ funktioniert, als das er sich auf einen konsistenten und logischen Rahmen fokussiert. Regisseur Joe Wright gelingt so ein Crossover aus Roadmovie-, Coming-of-Age- und Actionelementen, das sich in seiner ausdrucksstarken Bild- und Tonsprache durchaus sperrig, dafür aber umso interessanter präsentiert. Das Abheben von dem typischen Hollywood-Einheitsbrei, der natürlich von einem Großteil des Kinopublikums nachgefragt wird, ist folgerichtiges Resultat dieses Unterfangens. Anders als in den standardisierten Actionfilmen Marke Bruckheimer oder Bay funktioniert die Actionszene in „Wer ist Hannah?“ als punktiert eingesetztes Stilmittel eskalierender sowie implodierender Realitäten und nicht als reiner Selbstzweck.[...]
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenDas lose Handlungsgerüst trägt "Hanna" nur in den seltensten Fällen und wird auch nicht von ihrem prätentiösen Märchenkonstrukt entschuldigt. Vielmehr sind die meisten Szenen ungemein anstrengend, während zugleich damit kokettiert wird, Coming-of-Age-Elemente zu integrieren, obschon diese albinohafte, asoziale Protagonistin ebenso wenig als Identifikationsfigur funktionieren will, wie die gesamte Vortäuschung einer Geschichte, die den Antrieb für Joe Wrights erste (und hoffentlich letzte) Auftragsarbeit darstellt.
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Mr Vincent Vega Sun, 12 Jun 2011 13:59:52 -0000
Antwort löschenWenn man keinen Plan von Filmen hat, sollte man auch keine Albinos verhöhnen.
TheCorey Sun, 12 Jun 2011 14:27:07 -0000
Antwort löschenRoger.
Kalle Maeck Tue, 14 Jun 2011 16:39:30 -0000
Antwort löscheneine der schlechtesten kritiken die ich je gelesen habe...
HorrorClown Thu, 16 Jun 2011 12:57:57 -0000
Antwort löschenhahahhahahahahaha lächerlich xDalso die kritik
LordHelm09 Thu, 16 Jun 2011 22:35:43 -0000
Antwort löschenFand deb Film absolut klasse!
Sticht aus den Einheitsbrei raus... Versteh deine Kritik wirklich nicht...
bewohner Sat, 18 Jun 2011 12:46:56 -0000
Antwort löschenklar isses ne schlechte kritik... zu recht!!
adrolli Sat, 18 Jun 2011 16:21:41 -0000
Antwort löschenDiese Kritik stinkt mir derart, dass ich mich extra hier registriert habe. Eigentlich ist es gar keine Kritik, sondern eine sehr persönliche Meinung eines Menschen, der augenscheinlich eine Sammlung von Fremdwörterbüchern hat, es aber nicht schafft, daraus eine lesbare, nachvollziehbare Kritik "zusammenzudeutschen". Man spürt in der Kritik eine enttäuschte Erwartung und genau von dieser muss sich ein professioneller Kritiker freimachen, um objektiv bleiben zu können. Ein journalistisches Fiasko.
Alleine schon die wohl beste Filmmusik der letzten Jahre macht diese Bewertung schon unmöglich. Hanna war für mich ein durchaus kurzweiliges Filmerlebnis. Ein Aha-Effekt hatte er - die Musik ausgenommen - allerdings nicht. Eine Note zwischen 5 und 8 kann ich also nachvollziehen. Diese unterirdische Kritik ist aber auf jeden Fall verfehlt.
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HorrorClown Wed, 22 Jun 2011 10:14:13 -0000
Antwort löschenIch finde die Kritik zwar einfach MIIIIIIIIIIES! dennoch @ adrolli Objektivität ist etwas dass kein Mensch in Bezug auf Filme hat. Jeder hat Vorlieben und einen Lieblingsfilm. Allein diese Tatsache beweist doch dass kein Kritiker der Welt objektiv an Filme herran geht! Oder nich?
Visionaire Mon, 01 Oct 2012 20:21:52 -0000
Antwort löschen@ kritiker: ich fand den film auch scheisse, obwohl mir der trailer gefallen hatte und ich mich eig. drauf gefreut hatte! will die knapp eindreiviertel stunden meines lebens zurück -.- ...
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen„Wer ist Hanna?“ ist ein merkwürdiger, reibungsvoller, spannender Mix aus Märchen und Thriller. Kaum ist der Hebel betätigt, rasen Flugzeuge über die einsamen Schneefelder. Müssen Vater und Tochter sich trennen.
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J. Löblein: Sächsische Zeitung J. Löblein: Sächsische Zeitung
Kommentar löschenRegisseur Wright, der bislang vor allem durch sein kluges Kostümdrama „Abbitte“ aufgefallen ist, entlockt hier dem Aktions- und Spannungskino unversehens einige neue, wunderbar extravagante Töne.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenInmitten eines Kinojahrs das noch trauriger wirkt als 2010, überrascht "Wer ist Hanna?" mit einer skurrilen Story, die in ungewöhnlichen Bildern mit wunderbarem Gespür für Tempowechsel, Emotionen und Action serviert werden.
Was auf dem Papier noch wie ein "Hit Girl - der Film" wirkte wird unter der Regie von Wright zu einem einfühlsamen, mitreissenden, humorvollen und immer wieder sehr surrealen Trip irgendwo zwischen Bourne mit SciFi-Einschlag und Entwicklungsroman.
Als Glücksgriff entpuppt sich dabei Saoirse Ronan die Hannas kindliche Verletzlichkeit, die Naivität ebenso wie ihre kämpferische und grausame Seite brillant spielt. Schon in Peter Jacksons (leider misratenem) Loveley Bones war sie eines der Highlights und hier kann sie jetzt zeigen was sie wirklich draufhat. Zwischen Schock, Angst, Überlebenswillen und überraschend zärtlicher Erotik trägt sie als Hanna meisterlich den Film über seine oft verwirrende und sicher nicht absolut logische Story…
/p>24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
ChriS* Fri, 03 Jun 2011 15:00:07 -0000
Antwort löschenJap, dem kann man nur zustimmen!
Alle 3 Antworten zeigen
Katharina Sachs Tue, 07 Jun 2011 09:58:03 -0000
Antwort löschenEinen Kommentar zum Film könnt Ihr hier lesen:
http://www.suite101.de/content/wer-ist-hanna-2011-a114556
Batzman Wed, 08 Jun 2011 18:06:29 -0000
Antwort löschenich auch.... das kommentarspamming nimmt mittlerweile schon arg zu.
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen"Where do you come from?" -
Es ist der vielleicht ehrlichste und nicht selten auch berührenste Genrefilm (wenn man HANNA den überhaupt so nennen möchte) mit einer jugendlichen Hauptfigur geworden, den das Kino seit ein paar Jahren hervorgebracht hat.
Was HANNA von den in letzter Zeit so inflationär oft auftauchenden Comic-Amazonen eines Zack Snyder oder Matthew Vaughn, aber auch von der zum Prototyp hochgejazzten LEON-Lolita unterscheidet, ist in erster Linie der Mut, wirkliches Verständnis für die Protagonistin und deren Probleme aufzubringen: Saoirse Ronan ist das Zentrum des Films, ihre Odyssee durch die ganze Welt und zu sich selbst, der dominierende Handlungsstrang, den Wright nie aus den Augen verliert, und nur dezent -und damit wohltuend gegen die Erwartungshaltung des Publikums gebürstet- mit schnell geschnittenen Actionsequenzen und Geheimdienst-Aufhänger anreichert. Rache und Gewalt sind damit zwar auch in HANNA omnipräsente Themen, und doch gerät der Film nie in die gefährlichen Untiefen einer zweifelhaften Glorifizierung von Brutalitäten - die Schmerzen, die Wright seine Figuren auf vielen Ebenen erleiden lässt, haben etwas authentisches an sich; die eiskalt-präzisen Mordakte verlieren nie ihre unmenschlichen Züge.
Und obwohl der Regisseur mit eben jenen Szenen bekannte Genre-Muster aufbricht, dem Zuschauer ein unhinterfragtes Identifikationsangebot, oder besser: eine klassische Heldin, vorenthält, ist HANNA ein durchaus emotionaler Film. Einer, der den in Bildern voller kühler Tristesse eingefangenen Road Trip seiner Figur nicht zum Sightseeing herunterbricht, sondern als Synonym für pubertäre Sinnkrise, Identitätssuche in einer fremden Welt und für verlorene Kindheit verstanden haben möchte, und der es sich tatsächlich traut, sein Publikum -ebenso wie Hanna selbst- in eine ungewisse Zukunft zu entlassen. Eine kleine Perle, und die erste wirkliche Überraschung im noch jungen Kinojahr 2011.
Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 37 Antworten
Benner Wed, 01 Jun 2011 22:24:47 -0000
Antwort löschenGut geschrieben Hit! Ich freu mich schon auf den Film, wird die Tage mal im Kino geguckt.
Hitmanski Wed, 01 Jun 2011 22:27:50 -0000
Antwort löschenDanke, Danke!
Unbedingt anschauen, ich hab' mich ein bisschen in den Film verliebt <3
Benner Wed, 01 Jun 2011 22:33:27 -0000
Antwort löschenHätte ich vorher auch nicht gedacht aber er scheint ziemlich gut geworden zu sein. Haste den schon gesehen Duff?
Benner Wed, 01 Jun 2011 22:46:05 -0000
Antwort löschenÜber die freien Tage werd ich mir den auch mal zu gemüte führen :) Ach und Duffy, meine Videothek hat G.I. Joe nicht :D Ma gucken, wo ich den jetzt herbekomme.
Hitmanski Wed, 01 Jun 2011 22:46:59 -0000
Antwort löschen@ Duffy: Also der "Gewaltverherrlichung"-Vorwurf ist Quatsch, und das sage ich als jemand, der durchaus auf sowas achtet. Es gibt eine harte Szenen, aber die sind weit entfernt von dieser unbequemen Gore-goes-Gummibrächen-Attitüde a la KICK-ASS ;)
patcharisma Wed, 01 Jun 2011 22:48:17 -0000
Antwort löschenAha! ;-)
Benner Wed, 01 Jun 2011 22:54:13 -0000
Antwort löschenIst eigentlich ne ganz coole Theke, von neu bis alt ist normalerweise alles dabei, es gibt 5 BDs und der Rest ist DvD und VHS, also im Prinzip voll mein Geschmack aber genau G.I. Joe haben se nich :D Muss wohl an Tatum liegen.
mitcharts Wed, 01 Jun 2011 22:56:25 -0000
Antwort löschen@Hitmanski
Ich bin erstaunt (im positiven Sinne), dass er bei dir so gut abschneidet. :)
Hitmanski Wed, 01 Jun 2011 22:57:33 -0000
Antwort löschenGute Filme schneiden bei mir immer gut ab :)
Mr Vincent Vega Thu, 02 Jun 2011 00:43:27 -0000
Antwort löschenSchönes Review.
Hitmanski Thu, 02 Jun 2011 08:17:34 -0000
Antwort löschenMerci.
fabel Thu, 02 Jun 2011 09:06:08 -0000
Antwort löschenManchmal hass ich doch das Rheiner Kino für das blöde Programm.:(
Aber ich kann mich nur anschließen: Toller Text!
Benner Thu, 02 Jun 2011 10:13:50 -0000
Antwort löschenLäuft der nicht im Cinetech oder CityKino da am Media Markt?!
Bandrix Thu, 02 Jun 2011 16:35:18 -0000
Antwort löschen@Hit: Freut mcih auch, dass er bei dir so gut wegkommt. :)
@duffy: Ab ins Kino! ;)
Oceanic6 Thu, 02 Jun 2011 17:04:23 -0000
Antwort löschenTolle Review zu einem tollen Film!
der cineast Thu, 02 Jun 2011 17:42:20 -0000
Antwort löschenWitzig finde ich das du dich an keinem Logikloch störst oder die eindimensonalen Charaktere, HANNA einmal ausgenommen, beschreibst.
Blanchett setzt wieder ihre Kalter Krieg Miene aus Indiana Jones auf und die Nazi Bande mit schwulem Anführer ist auch sehr amüsant, das Problem; leider nie bedrohlich. Die klitzekleine Handlung hat dann auch noch erzählerischen Leerlauf, und kommt auch nicht umher HANNAs Probleme mit der Zivilisation durch platte der Fernseher plus Radio plus Dusche gehen an Momente anzureichern.
Auch ist HANNA ausgebildet, sie tat nichts anderes als lernen zu kämpfen oder lernen zu töten. Im Kampf ist sie dann selber nur ein ängstliches Reh. Mal ist der Film Videoclip, dann wieder Coming-of-Age Drama und dann wieder Thrillnesker Versuch irgendetwas zu erzählen, das wir alle schon längst wissen. Die Schweirigkeiten Erwachsen zu werden wurden schon weitaus überzeugender als hier präsentiert. <3 :)
Oceanic6 Thu, 02 Jun 2011 17:52:53 -0000
Antwort löschen@cineast: wie ich schon mal sagte, Film nicht verstanden, 6 und setzen ;)
der cineast Thu, 02 Jun 2011 17:59:30 -0000
Antwort löschenOh nein nicht schon wider der lahme Märchenvergleich...
Oceanic6 Thu, 02 Jun 2011 18:04:34 -0000
Antwort löschenIch meine damit nicht nur den offensichtlichen Einfluss von Märchen, sondern ebenso, wie es Hitmanski schön auf den Punkt gebracht hat, das " Synonym für pubertäre Sinnkrise, Identitätssuche in einer fremden Welt und für verlorene Kindheit..." !
der cineast Thu, 02 Jun 2011 18:07:04 -0000
Antwort löschenDa gehst du leider nur auf keinen meiner Kritikpunkte ein. Macht nix. ;)
der cineast Thu, 02 Jun 2011 18:07:24 -0000
Antwort löschenAußerdem war es ja an den Hitman gerichtet ;)
Oceanic6 Thu, 02 Jun 2011 18:15:38 -0000
Antwort löschenNein, weil ich dir schon mal alles erklärt habe und mich nicht gerne wiederhole!!
Hitmanski Thu, 02 Jun 2011 18:48:44 -0000
Antwort löschen>>Nichts in der Welt ist so langweilig, wie die Logik<<, wusste schon Hitchcock; zumal ich in dem Film keine Logiklöcher erkennen konnte, die im Rahmen seiner universellen Erzählung nicht vollständig zu vernachlässigen gewesen wären. Ich frage mich auch ernsthaft, wie man eine Killerin, die ohne mit der Wimper zu zucken, Leuten in den Schädel schießt, als "ängstliches Reh" bezeichnen kann. Dass sie ab und an zögerlich erscheint, ist ja einer der Hauptthemen des Films; sie ist eben auch auf einer Flucht vor sich selbst und ihrer Bestimmung - unsicher; ein "normaler" Teenager eben.
Die Randfiguren sind -selbst wenn man den Märchenaspekt völlig ausblendet (was natürlich Quatsch wäre, denn er ist nunmal eindeutig in dem Film enthalten)- natürlich schematisch angelegt, weil sie nun einmal auch nur RANDfiguren sind, die eher Mittel zum Zweck als funktionierende Charaktere sein wollen: Der Fokus liegt bei Hanna - deren Probleme mit der Zivilisation übrigens keineswegs auf die Konfrontation mit der Technik beschränkt sind, sondern ausführlich im Zusammentreffen mit der Touristenfamilie -der komplette Gegenentwurf zu ihrer Welt- thematisiert werden. Hier trifft dann auch allgemeiner Coming-of-Age (der im Rahmen eines Genrefilms sehr facettenreich aufgegriffen wird) mit der Thematik der Integration in einem fremden Kulturkreis zusammen.
"Erzählerischer Leerlauf" ist natürlich eine ebenso unwiderlegbar-geschmäcklerische Phrase, wie "wurden schon weitaus überzeugender als hier präsentiert"... :)
der cineast Thu, 02 Jun 2011 19:54:09 -0000
Antwort löschenLogik ist niemals langweilig. Alles baut darauf auf und wenn ich einen in großen Zügen realistischen Film drehe, kann ich mir nicht mithilfe der Märchenaspekte die Logik wegzaubern. Das ängstliche Reh beziehe ich auf ihre Zögerlichkeit, ihren Blick und ihren sanften unecht wirkenden Tritte und Schläge. Genau dabei liegt das Problem; Alle anderen Figuren haben keine echte Persöhnlichkeit, nur Funktionen. Wie soll an so ein glaubwürdiges Umfeld erzeugen? Wie soll man so den schweren Einstieg in die Welt der Menschen plastisch demonstrieren? Dadurch wirkt das ganze über weite Strecken so unemotional und kalt. So schaut man sich die Kleine schnell über. Wirklich interessante Gegenparts fehlen. Desweiteren gibt es keine wirkliche Bedrohung, die Blanchett hat zu wenig Screentime um es zu sein und die Schwule Nazibande ist zu lächerlich. Nun gibt es auch das Überwinden großer geographischer Felder an einem Tag, Postkarten die über den halben Globus geschickt werden sind nach wenigen Stunden da und das Ausbrechen aus einer CIA Basis in Marokko ist so einfach und verschnitten wie lange nicht mehr. Es wird nicht wirklich gezeigt, den es ist so unfassbar doof und bekloppt wie sich, nach dem Tod einer Beamten die Tür öffnet, man auf den Kameras aber sehen kann wo sie steht und trotzdem alle wie beknackt hereinlaufen. Genau das rechne ich dem Film schlecht an. Dieses fahrlässige Handhaben mit Logik. Kleine Killerin hin oder her. Aber sowas bleibt einfach stumpf.
"Es ist der vielleicht ehrlichste und nicht selten auch berührenste
Genrefilm..." Eine ebenso unwiderlegbar-geschmäcklerische Phrase. Auch mit dem kleinen vielleicht. :)
Oceanic6 Thu, 02 Jun 2011 20:06:36 -0000
Antwort löschen@Cineast: Also wer hier, bei einem generell inteligenten Film, so pingelig auf Logiklücken rumhackt und andererseits Kick-Ass, den unlogischsten, sinnleersten und kindgetriebensten Film als Lieblingsfilm hat, den wird hier so bald niemand ernst nehmen!
der cineast Thu, 02 Jun 2011 20:14:09 -0000
Antwort löschenPeinlich.
Hitmanski Thu, 02 Jun 2011 20:20:05 -0000
Antwort löschenDer Einwurf ist nicht weniger "peinlich", als sich bei einem Film wie HANNA an Geografiefehlern und falsch datierten Poststempeln aufzuhängen... Oceanic hat die Quintessenz dessen, was ich -freilich ein bisschen verschwurbelter formuliert- auch antworten wollte, schon vorweg genommen. Denn genau darin liegt das Problem des verfehlten Wunsches nach einer nahezu naturwissenschaftlichen Hyper-Logik: Fast kein Film hält solch einer Betrachtung stand; Dramaturgie wird immer auf Kosten einer realistischen Logik gehen. Das ist bei KICK-ASS nicht anders, sogar noch wesentlich deutlicher, weil seine Überspitzungen und Modifikationen (die "unlogischer" nicht sein könnten) der Realität noch wesentlich weiter gehen, als bspw. bei HANNA.
der cineast Thu, 02 Jun 2011 20:57:41 -0000
Antwort löschenEs ist keine Hyper-Logik, sondern nur eine Feststellung. Darf man bei solchen Filmen also nicht mehr Lob in Frage stellen? Und sind dann Kritikpunkte pingellig? Peinlich ist dann nur jemanden anzugreifen und dann seine herangehensweise, an einem völlig anderen Film zu vergleichen. Und mit Poststemplen hat das noch weniger zu tun. Und dann auf de KICK-ASS Verweis zu kommen, anstatt beim Thema zu bleiben ist dann auch noch völlig doof. Wie schade das die Gegenüber sich dann immer persöhnlich angegriffen fühlen und mit "dann wird dich hier keiner mehr ernstnehmen" Sätzen kommen.
Hitmanski Thu, 02 Jun 2011 21:26:33 -0000
Antwort löschenEs geht mir überhaupt nicht um die einzelnen Filme, von mir aus kannst du KICK-ASS auch durch STAR WARS oder MAMMA MIA ersetzen, sondern darum, ob gewisse Einschränkungen der Logik zugunsten einer funktionierenden Dramaturgie nicht wünschenswert sind, und Filmen deshalb nicht zum Vorwurf gemacht werden können: Ich streite überhaupt nicht ab, dass sich Logiklücken im Script finden lassen (wobei die beiden von dir gebrachten Beispiele kleinlich sind, dabei bleibe ich) - aber sie sind (für mich) vorliegend vollkommen irrelevant. Für mich bleibt das eine Geschichte über das Erwachsenwerden, weshalb ich schablonenhafte Figuren in der Rahmenhandlung schon aus diesem Grund verzeihen würde - außerdem ist es nunmal -ob es dir nun passt, oder nicht- nunmal ein Märchen, und darf deshalb auch auf typische Märchenfiguren zurückgreifen.
P.S.Nelke Thu, 02 Jun 2011 21:41:36 -0000
Antwort löschenVon absoluter Ultrakunst zu wissenschaftlicher Hyper-Logik :)
der cineast Thu, 02 Jun 2011 21:45:57 -0000
Antwort löschenHm.
Dachsman Sat, 04 Jun 2011 00:29:36 -0000
Antwort löschenWas mich an dem Film dann, trotz seiner unbestreitbaren Güte, doch arg gestört hat, waren zwei Punkte:
1. Das Ding ist vorhersehbar wie ein Sonnenaufgang (und das kann man nicht nur mit dem Märchenaspekt erklären, gerade dann nicht, wenn man Hannas Geheimniss als große Enthüllung und Schock verkaufen will).
2. Diese unfassbar klischeehafte und nervige Hippie-Familie. ARGH!
der cineast Sat, 04 Jun 2011 09:41:52 -0000
Antwort löschenSo ist es.
Hitmanski Sat, 04 Jun 2011 22:42:40 -0000
Antwort löschenSPOILER-SPOILER-SPOILER
Zu 1) Ich oute mich mal: Sicherlich kann man den ungefähren Ablauf solcher Filme und oftmals auch ihr Ende voraussagen, trotzdem haben mich Details durchaus überraschen können (siehe Stichwort "DNA", obwohl genau das eine Wendung ist, mit der ich mich erst anfreunden musste, und die mich noch immer ein bisschen stört). Letztlich finde ich aber -gerade bei einem Film wie HANNA, der optisch und emotional so viel zu bieten hat, das "Wie" auch wichtiger, als das "Was".
Zu 2) Störte mich nicht, und ist eigentlich nur das sehr überzeichnete (wie eben alle Figuren; sozusagen ein Teil des Konzepts) Produkt der westlichen Industriegesellschaft, mit der Hanna auf ihrer Reise konfrontiert wird. Dass der Film sich -insbesondere bei der Tochter- nicht mit der Beschränkung auf "frühreifer Wohlstands-Teenie" zufrieden gibt, sondern immerhin versucht, ihren Charakter und ihre wachsende Zuneigung zu Hanna aufzugreifen und näher zu beleuchten, rechne ich ihm hoch an - denn letztlich darf man ja nicht vergessen: Neben all diesen Deutungen und Interpretationen möchte der Film eben zumindest rudimentär doch auch als Genrewerk funktionieren.
der cineast Thu, 16 Feb 2012 19:57:46 -0000
Antwort löschenFür alle die diese Diskussion gelesen haben. Jonny früher planlos. Heute erleuchtet. HANNA ist toll.
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Oceanic6 Thu, 16 Feb 2012 20:08:41 -0000
Antwort löschenHab ich das was nicht mitbekommen. Jetzt erleuchtet? Mhm, das musst du mir nochmals beweisen <3
der cineast Thu, 16 Feb 2012 20:16:29 -0000
Antwort löschenLach' kurz ins Kissen.
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Die Spannung des Films kann über weite Strecken aufrecht erhalten werden, obwohl es einige Durchhänger gibt. [...]
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen'Wer ist Hanna?' Nein, einen Moment mal, da stimmt was nicht. Was ist Hanna? 'Hanna' ist nicht das, was ich erwartet hatte, nämlich einen durchgestylten 0815-Thriller mit einem Mädchen in der Hauptrolle. Ganz im Gegenteil: Joe Wright (Abbitte, Stolz und Vorurteil) präsentiert uns einen skurillen Mix aus Drama, Action und teils Komödie. Ob diese Kombination aufgeht, erfahrt ihr jetzt!
Die Geschichte dreht sich um ein Mädchen, welches durch ihren Vater fernab aller Zivilisation zu einer Killerin ausgebildet wird, bis sie irgendwann erwachsen genug ist, ja für was eigentlich? Das, was anschließend passiert, ist, dass der Zuschauer einen der ungewöhnlichsten Thriller der letzten Jahre vorgesetzt bekommt. Wunderschön bebildert, grandios choreographierte in den actionreichen Szenen, technisch herausragend umgesetzt, ein Score, der zum Ohrwurm verdammt ist, und... Saoirse Ronan (!). Was diese Jungdarstellerin hier nach 'Abbitte' erneut an schauspielerischem…
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DeDavid Mon, 30 May 2011 19:22:00 -0000
Antwort löschenHm, und da frage ich mich wieder, wieso ich mein Geld für Fluch der Karibik 4 ausgegeben habe und nicht hierfür. :(
Oceanic6 Tue, 31 May 2011 08:26:44 -0000
Antwort löschenIch habe beide angeschaut und fand FdK4 auch toll, Hanna ist jedoch besser :D
David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online
Kommentar löschenHanna, dieses neue Wolfskind im Schafspelz abstrakter Bildung und antrainierter Rollenspiele, geht einen bizarren, oft brutalen, aber stets spannenden Weg zur Wahrheit. Wrights so grausamer wie verträumter Film bestätigt somit die alte Regel, dass die finstersten Märchen zumeist die besten sind.
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenWer ist Hanna? ist ein guter Thriller. Einer, in dem die Gegner gleichzeitig attackieren. Packend inszeniert bis zur letzten Minute, aber leider nicht durchweg logisch und auch nicht unbedingt raffiniert aufgelöst. Eben keine Geschichte, die nach einem Oscar schreit. Aber eine, in der sowohl Wright als auch Ronan ihre Wandelbarkeit beweisen können.
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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenVielmehr ist Wer ist Hanna? ein märchenhaft verschlüsselter Essay über die Entdeckung der Welt und ihr blutiger Kampf gegen böse Mächte die reinste Poesie. [...] Mit ihren schwelgerischen Bildmontagen und einem ambitionierten Techno-Soundtrack der Chemical Brothers gehört Joe Wrights psychologische Parabel zu den künstlerisch aufregendsten Filmen der letzten Jahre.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenHanna erzählt eine ungewöhnliche Geschichte mit überzeugendem Ensemble und starkem Stil: Der Film von Kultur-Regisseur Joe Wright („Abbitte“ 2007, „Stolz & Vorurteil“ 2005) begeistert zeitweise als außerordentlich guter Techno-Track in Ton und Bild mit atemberaubend raffinierten Übergängen von Geräuschen zur Musik der Chemical Brothers.
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenJoe Wrights Actionfilm Wer ist Hanna? ist nichts für Wahrscheinlichkeitskrämer. Dem Drehbuch der Debütanten Seth Lochhead und David Farr lohnt es sich nicht wirklich zu folgen. Der Plot ist löchrig, mit der Logik hapert es, und zahlreiche Anschlüsse passen schlichtweg nicht. Aber das ist nicht weiter wichtig, ist der Thriller doch nichts anderes als eine einzige lange Hatz durch Zeit und Raum. [...] Kameramann Alwin H. Kuchler agiert in Bestform: Mit langen Fahrten, wüsten Schwenks, rasanten Zooms und gewagten Perspektiven beweist er, dass er sein Metier perfekt beherrscht. Mit Wer ist Hanna? ist Kino wie eine Achterbahnfahrt. Jason Bourne hat eine Schwester bekommen.
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Alle Kritiken (30)
Kommentare (267) — Film: Wer ist Hanna?
allywooden Sat, 18 May 2013 23:14:21 -0000
Kommentar löschenich liebe diesen film.ich liebe hanna! von dieser schauspielerin werden wir noch einiges hören.
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LucyCelina Sat, 11 May 2013 22:36:19 -0000
Kommentar löschenGuter Anfang, aber das Ende ist unlogisch, abgekhackt und einfach schlecht.
Das versaut den kompletten Film
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Nabedane Fri, 10 May 2013 20:24:23 -0000
Kommentar löschenDie Idee ist jetzt nicht neu (gezüchtete Killerin, auf der Suche nach der Identität...) aber trotzdem hat der Film etwas. Lediglich das Drumherum nehm ich dem Film nicht ab. Die Killer sind ein Witz, der Schock in der zivilisierten Welt unglaubwürdig und der Trip mit der Familie überflüssig. Allerdings wird Hanna gut gespielt. Ehrlich gesagt einer der wenigen Filme, der das Potenzial zu einer guten Fortsetzung hat.
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loveissuicide Sun, 05 May 2013 20:37:05 -0000
Kommentar löschenDa waren sehr viele Vorschusslorbeeren, das hätte Warnung genug sein sollen, aber ich bin jetzt trotzdem enttäuscht. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Die Action ist oke, aber nicht überragend, ebenso Story und Schauspiel. Würden nicht prominente Gesichter mitspielen sondern stattdessen No Names, es würde keinen Unterschied machen. Der Road Trip mit den Möchtegernhippies ist auch eher nur solala. Muß man nicht gesehen haben.
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bonjovi84 Fri, 26 Apr 2013 09:52:09 -0000
Kommentar löscheneigentlich ganz interessante idee,
ABER: hätte ich den film nicht gesehen hätte ich nichts verpasst. insofern ist nicht mehr drin als eine durchschnittsbewertung.
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the assassin 666 Sat, 13 Apr 2013 19:50:57 -0000
Kommentar löschenNach einem starken Beginn in Finnland wo Hanna ausgebildet wird läßt der Film mit der Zeit nach und kann mit seinen Zutaten respektive Verfolgungsjagden, Mädchenprobleme und Hanna´s schweres Zurecht kommen in der Zivilisation nicht recht überzeugen. Vieles wirkt nicht recht ernst zu nehmen (z. b die zwie Killer, oder der Wechsel von der brutalen Killerin zu einem sensiblen Mädchen). Die Story hat Potanzial nur die Umsetzung ist nicht recht geklückt vieles wirkt besser gewollt als es letztendlich geworden ist.
Die Schauspieler spielen aber ganz solide aber auch hier wäre mehr gegangen. Für mich ist Wer ist Hanna ein durchschnittlicher Agententhriller den ich aus vergangenen Tagen besser in Erinnerung habe.
Mir hat da Codename Nina mit Briget Fonda z. B besser gefallen.
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lieber_tee Sat, 13 Apr 2013 21:29:02 -0000
Antwort löschenHm, so schlecht finde ich ihn nicht aber der krampfhafte Versuch Comic Reliefs mit Action und Arthouse zu kombinieren sehe ich als gescheitert.
the assassin 666 Sat, 13 Apr 2013 21:46:59 -0000
Antwort löschenja, die Kombi funktionierte eher schlecht, man hätte einen weitern Agentthriller machen sollen ohne diese Drumherum dann aber wer der Film richtig gut geworden.
Ich dachte und feute mich in den ersten Minuetn des Film, und hoffte da kommt ein neuer und GUTER Film aus díesem Genre auf mich zu naja,... leider bliebs nur bei der Erwartnug. :)
annB Sat, 13 Apr 2013 15:31:58 -0000
Kommentar löschengenauso gut hätte der Titel "wo ist hanna?" gepasst :D
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aberaber Wed, 03 Apr 2013 17:46:55 -0000
Kommentar löschen"Wer ist Hanna?" ist eine Mischung aus Thriller, Actionfilm und Märchen (mit Cate Blanchett als böse Hexe). Toll fotografiert, aber im Mittelteil doch etwas gemächlich. Die Hauptdarstellerin Saoirse Ronan ist unglaublich und allein schon das Anschauen wert.
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el_presidente87 Mon, 25 Mar 2013 17:10:12 -0000
Kommentar löschen"Wer ist Hanna?" wurde mir von einem Freund als Mischung aus Drama und Actionfilm ans Herz gelegt. Letztendlich ist er aber wahrscheinlich am besten als Thriller zu beschreiben. Die spannende Story erzeugt ihre fesselnde Wirkung anfangs vor allem weil der Zuschauer noch nicht vorhersehen kann was passieren wird und so wird alles sukzessiv entwickelt, was den Filmmachern zunächst gut gelingt. Allerdings kann der Spannungsbogen nicht bis zum Schluss gespannt werden und so wirkt der Film zum Ende fast schon etwas beliebig. Neben der gekonnten Kameraführung stechen auch die darstellerische Auswahl wie Leistung und die schön anzusehenden sowie vor allem dem deutschen Zuschauer bekannten Schauplätze positiv hervor. Leider ist die Handlung dann doch nicht reizvoll genug und es fehlen der wirkliche Wiedererkennungswert um aus diesem soliden Thriller einen richtig guten Film zu machen.
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mattxl Fri, 08 Mar 2013 09:29:42 -0000
Kommentar löschenEine Zweitsichtung. Ich war gespannt, ob der Film den 9 Punkten aus der Erstsichtung würde standhalten können. Um es kurz zu machen: Er kann.
Das liegt wahrlich nicht an der recht übersichtlichen Story: Verfolgungsjagden sind nun einmal Verfolgungsjagden, bei denen man die Gründe der Verfolgung und den Showdown letztlich austauschen kann. Im Idealfall wird eine Geschichte daraus. Nein, das Entscheidende liegt hier dazwischen. Und das ist SEHR gut inszenziert. Das fängt an bei den ständigen Tempo-Wechseln in der Dramaturgie, geht weiter über die atemberaubenden Kulissen/Drehorte, einer märchenhaft-frostigen Atmosphäre, die mit nordafrikanischen Wüsten und Berliner Siff kontrastiert wird. Es endet nicht zuletzt bei zwei großartigen Darstellerinen: Saoirse Ronan und Cate Blanchett.
Letztere ist hier unfassbar böse, das aber nicht undifferenziert: In ihren blutigen Zahnputzorgien deutet sich wohl soetwas wie Selbsthass an. Und, spät in der Geschichte, erfahren wir immerhin von einer guten Tat, die sie in ihrem Leben vollbracht hat. Getoppt wird Blanchett allerdings von Ronan: Ein Kind, wie aus einer anderen Welt, ätherisch, auf dem halben Weg der Menschwerdung steckengeblieben, eine fleischgewordene Wikipedia, eine präpubertäre Killermaschine, die nur einen Wunsch hat: Anderen nicht mehr weh tun zu müssen, auch Nähe erleben zu dürfen.
Eine besondere Erwähnung verdient nicht zuletzt Tom Holländer, der den tuckigen Sadisten in seinen pastellfarbenen Polyester-Traininingsanzügen brilliant widerlich zu verkörpern weiß.
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Reli Fri, 22 Feb 2013 10:37:19 -0000
Kommentar löschenIrgendwie hinterlässt der Film einen schalen Nachgeschmack bei mir. Der Soundtrack war extrem gut, die Story leider nicht, das Set im Berliner Grimmshaus war klasse, mit der Hauptdarstellerin hatte ich so meine Schwierigkeiten bezüglich der Glaubwürdigkeit, warum mussten ausgerechnet Neonazis als böse Helfer herhalten? (das war das Sahnehäubchen der Klischeehaftigkeit), von Tom Hollander hätte ich gern mehr gesehen und von den Logiklöchern will ich gar nicht erst anfangen. Trotzdem war es angenehme Unterhaltung, aber eben leider nicht mehr.
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TonyStark Thu, 21 Feb 2013 15:17:33 -0000
Kommentar löschenHat mir sehr gut gefallen. Stylische Action, cooler Soundtrack und sehr spannend!
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Boogers666 Fri, 08 Feb 2013 12:16:25 -0000
Kommentar löschenAlso noch so ein Thriller mit einem Kind bzw. Teenager in der Hauptrolle. Ich weiß nicht warum, aber cih werde mich mit der Thematik und der Szenerie des jungen Superagenten nie anfreunden können und auch wenn "Wer ist Hanna", seinen Genrekollgen in mancher Hinsicht hochaus überlegen ist, hat mich der Film nicht wirklich gepackt, denn obwohl die musikalische Untermalung, die schauspielerische Leistung und auch die Kamera wirklich stimmig sind und die Spannung auch aufrecht erhalten wird, kann ich mich eben nciht wirklich in diese Thematik hineinfinden, vielleicht auch einfach deswegen weil es mir einfach unrealistisch und in manchen Momenten sogar etwas lächerlich erscheint wenn ein "kleines" Mädchen alleine 3 Auftagskiller verprügelt. Des weiteren wirken die Kämpfe oft sehr gestellt und sind nicht sonderlich schön anzusehen. Aber gerade weil der Film neuen Wind in diesen Genre bringt und über weite Strecken durchaus unterhält bekommt er von mir noch 6 Punkte.
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Joergi Fri, 08 Feb 2013 12:22:56 -0000
Antwort löschendu scheinst den film nicht sehr aufmerksam verfolgt zu haben. hättest du, würdest du verstehen, warum das "kleine" mädchen in der lage ist drei auftragskiller zu verprügeln ;)
Boogers666 Fri, 08 Feb 2013 12:28:49 -0000
Antwort löschenJa, sie ist gentisch dazu veranlagt..super Killermaschine..blabla
meines Erachtens ist das unrealistisch. Außerdem schaltet sie in der einen Szene locker 8 Mann im Alleingang aus, und dann wird sie ncihtmal mit 2 Nazis fertig..also bitte. Dramaturgie hin oder her, das ist einfach unrealitisch.
Fu-Jay Sun, 27 Jan 2013 15:23:31 -0000
Kommentar löschenRelativ hohe Erwartungen die relativ wenig erfüllt wurden. Ein (von Eric Bana jetzt mal abgesehen) eher unsympathischer Cast rauft sich durch ein mittlerweile ausgelutschtes Geschichtchen und bietet einen ebenso unoriginellen kleinen Twist am Ende. Die Inszenierung und der Soundtrack waren gut doch das kann bei weitem nicht darüber hinwegtäuschen, dass "Wer ist Hanna?" einfach nicht viel und erst recht nichts neues zu bieten hat.
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Tampopo Sun, 27 Jan 2013 01:16:23 -0000
Kommentar löschenACHTUNG SPOILER!
Noch nie war ich mir so sicher was eine Bewertung angeht, ich vergebe 6,25 Punkte.
Kacke geht ja gar nicht. Also 6.0 oder 6,5.
Hmmmm... Am besten ich gehe das ganze systematisch an, so mit aufschlüsseln und so. Ev bringt mir das dann ja auch Erkenntnisse die zu besseren, oder besser gesagt, effizienteren Ergebnissen führen, und wenn nicht auch egal, mir ist eh langweilig.
So als Gerüst, vom Feeling her gefühlt + 4,87
Bana + 2,13 ein
Cate spielt das Miststück + 3,99
der "Bomberjackennazigehilfendreck" - 2,88
Musikuntermalung tw sehr geil + 1,37
Film irgendwie... ka, anders halt, aber irgendwie + anders +2,18
Minuspunkte dafür das es die Bitch nicht richtig besorgt bekommt zum Schluß -3 ,23
die Story bekommt - 2,66
apropos Story, Story? = - 1,71
Nicht eingebaut das sie auch Suaheli spricht - 0,68
Tom Holländer nicht von der Leine gelassen - 0,83
Das man als Camperfamilie nicht die Hoover´s aus "Little Miss Sunshine" genommen hat -3,44
mulipliziert mit der geheimen Hanna-Formel = 6,5
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Vellocetta Sat, 26 Jan 2013 22:41:31 -0000
Kommentar löschenSchöne Optik, guter Soundtrack, recht unterhaltsam.
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ElmStreet84 Fri, 25 Jan 2013 17:44:32 -0000
Kommentar löschenZwar baut die Story bzw. die Handlung sich anfangs sehr langsam auf, jedoch unterhaltet der Film einen durchgangig und man bekommt auf keinen Fall eine Enttäuschung zu sehen. Zwar ist (für mich) nicht ganz schlüssig warum die von Anfang an von irgendwelchen Behörden oder sonstigen Leuten verfolgt werden -Hanna's Vater sagt zwar am Ende des Filmes, dass sie in einem Forschungslabor in Polen geboren ist-, jedoch beantwortet dies die Frage nicht wirklich sehr.
Aber sonst, von der Handlung und den Schauspielern aus, ein sehr guter Film.
Man hätte es zwar noch ein bisschen mehr ausreizen können, aber an sich ein gelungener Film. Kann man sich auf jeden Fall angucken!
So, klappe zu.... (Affe tot!)
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Sashman Fri, 11 Jan 2013 11:38:30 -0000
Kommentar löschenTeilweise sehr schöne und surreale Bilder. Aber macht das wirklich schon einen guten Film? Ach, da wäre ja noch der tolle Soundtrack, der wirklich sehr gelungen ist.
Hmmm, reicht jedoch immer noch nicht für einen guten Film. Stop, die Story ist auch nicht schlecht. So, jetzt fällt mir aber auch wirklich nichts mehr ein. Denn all diese positiven Dinge, wiegen leider nicht auf, dass sich diese in der Belanglosigkeit verlieren.
Wenn man sich nur etwas mehr Zeit genommen hätte, die verschiedenen Charaktäre mehr zu erklären und zu etablieren, so wäre schon sehr viel gewonnen. Denn genau dies, ist in meinen Augen, das große Manko.
Man fühlt mit keinem der Darsteleller mit. Der Killer ist irgendwie cool, aber es ist egal wenn er stirbt, das Mädchen (Hanna) ist super gespielt, aber wäre total ersetzbar gewesen und selbst wenn sie gestorben wäre, so wäre es einem irgendwie egal. Selbst der Tod des Vaters, der am Ende sehr leicht zu töten ist, (warum eigentlich, wenn er soooo ein Topagent war), ist einem irgendwie egal.
Fazit: verpasste Chance einen wirklich guten Film zu machen. Statt dessen ein überlanges, schön gefilmtes Musikvideo, mit guten Darstellern die allesamt jedoch keine Chance bekommen ihren Charakter zu erklären, oder zu entwickeln. Zu abgehackt, zu nichtssagend, zu schnell, zu wirr....
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movie.max Fri, 04 Jan 2013 13:19:56 -0000
Kommentar löschenMein 100. Kommentar! Und dann dieser hier.
Ach ja... Die Story ist schon sch*iße. Und gerade die Auflösung, falls man sie überhaupt als solche betiteln kann, könnte mich nicht minder interessieren. Auch Ronan mag ich überhaupt nicht. Schon 'In meinem Himmel' ist sie nicht angekommen, dementsprechend konnte sie auch als 'Hanna' nicht viel reißen.
Aber einglück geht es hier auch nicht um sie. Es ist alles nur ein Vorwand für Joe Wright, sich mal so richtig auszutoben. Und das kann er.
Die Kamera dreht sich, es gibt eine Plansequenz nach der anderen, es gibt virtuose Schnittfolgen, einen tollen, experimentierfreudigen Soundtrack von den Chemical Brothers und tolle Lichtspiele unter anderem im Grimm'schen Haus.
Anfang und Ende sind toll, der Schriftzug 'Hanna' setzt mir ein Lächeln aufs Gesicht.
Tom Hollander gibt einen tollen Bösewicht, Blanchett ist blass. Die Story und das Mädel sind doof, die Inszenierung mach Spaß.
So viel zu meinem hundertsten Kommentar!
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germanu Wed, 26 Dec 2012 03:30:07 -0000
Kommentar löschenHatte viel mehr von dem Film erhofft. Leider sehr enttäuschend mit vielen unlogischen Momenten. Die Kampfszenen sind mau. Die Story ziemlich flach.
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