Wer ist Hanna?

Hanna (2011), DE/US/GB
Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 26.05.2011

7.1 Kritiker
46 Bewertungen
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6.9 Community
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245 Kommentare
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von Joe Wright, mit Saoirse Ronan und Eric Bana

In Wer ist Hanna? lebt das selbige Mädchen (Saoirse Ronan) mit ihrem Vater in der Wildnis von Finnland. Zwar ist Hanna noch ein Teenager, dennoch verfügt sie bereits über Konzentration, Ausdauer und Stärke eines ausgebildeten Soldaten. Ihr Vater (Eric Bana), ein ehemaliger CIA-Agent, hat Hanna in jahrelangem harten Training zu einer perfekten Killerin gemacht. In Wer ist Hanna? soll die Nachwuchskillerin nun ihre erste Mission erfüllen, die sie durch ganz Europa führt. Allerdings wird Hanna rasch von einigen Agenten gejagt, welche die skrupellose Geheimdienstleiterin (Cate Blanchett) auf sie angesetzt hat. Als Hanna sich ihrer Zielperson nähert, kommt das junge Mädchen verblüffenden Enthüllungen auf die Spur. Welches Geheimnis birgt Hannas Vergangenheit? Wer ist Hanna? Sind ihre Fähigkeiten sogar unmenschlich?

Die Nachwuchsschauspielerin Saoirse Ronan wurde bereits für ihre Darbietung in Abbitte von Joe Wright für einen Oscar nominiert. Das Schauspieltalent ist auch aus In meinem Himmel mit Mark Wahlberg und City of Ember – Flucht aus der Dunkelheit mit Bill Murray bekannt. Weitere Rollen in dem Abenteuerthriller Wer ist Hanna? übernahmen die Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett (Elizabeth – Das goldene Königreich), Eric Bana (Star Trek), Jason Flemyng (Kampf der Titanen), Tom Hollander (Der Solist) und Olivia Williams (Der Ghostwriter).

Der britische Regisseur Joe Wright (Der Solist, Abbitte) führte bei Wer ist Hanna? Regie. Für seinen Debütfilm Abbitte wurde er bereits mit dem BAFTA Award, dem britischen Film und Fernsehpreis, ausgezeichnet. Der britische Regisseur hat in Wer ist Hanna? versucht seinem Vorbild David Lynch nahezukommen und die Atmosphäre und Ausdruckskraft von Lynchs Meisterwerken wie Blue Velvet, Eraserhead und Der Elefantenmensch zu übernehmen. So komponierte die britische Band Chemical Brothers den gesamten Soundtrack. Auch wurden außergewöhnliche Settings ausgewählt. Unter anderem wurde Wer ist Hanna? in Bayern, Berlin, Finnland und Marroco gedreht. Die meisten Szenen wurden allerdings in dem Studio Babelsberg in Potsdam aufgenommen. (RS)

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Kritiken (27) — Film: Wer ist Hanna?

Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Ein Genrefilm für Leute, die Genrefilme nicht mögen: Überkandideltes Actionmärchen, mal unglaublich prätentiös, mal auf den billigstmöglichen Effekt hin inszeniert, mit schwachen, verschníttenen Actionszenen und einem fürchterlich gestrigen Fourtothefloor-Score der Chemical Brothers, die wohl die letzten zehn Jahre unterm Stein verbracht haben. Cate Blanchett schlägt sich zunächst recht wacker als Bösewicht, verfällt zum Ende hin aber wieder in ihre heißgeliebte Grimassiererei. So ganz traut sich der Film das Märchenkonzept dann doch nicht zu; das Finish entlarvt die Göre als handelsüblichen Bourne-Klon. Totally overhyped.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 14 Antworten

Mr Vincent Vega

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So ist das eben mit den armen Säuen, die in Bochum (!) "studiert" haben.


Julio Sacchi

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Haha! Du bist einfach super, ich strecke die Waffen!


HerrLehmann: Das Manifest

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9.0Herausragend

WER IST HANNA? hat wenig mit dem bisherigen Werk von Regisseur Joe Wright (ABBITTE) zu tun und ist auch ansonsten recht schwer zu fassen, ignoriert er doch konsequent jegliche Konventionen und Genregrenzen. Der Plot pendelt irgendwo zwischen Thriller/Suspense, Action, Coming-of-Age und leichtem Sci-Fi-Einschlag, Märchen-Motive und cartoonhafte Antagonisten stehen neben realistisch-kühlen Bildern - und dennoch wirkt WER IST HANNA? nie unentschlossen oder überladen. Denn im Mittelpunkt steht immer die 15jährige, seit frühester Kindheit von ihrem Vater (Eric Bana) zum Überleben und Töten trainierte Hanna (hervorragend gespielt von Saoirse Ronan), die, auf der Flucht vor einer skrupellosen CIA-Agentin (Cate Blanchett), zum ersten Mal andere Menschen als ihren Vater sieht und sich in der ihr fremden Welt zurechtfinden muss.

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Xander8112: at the movies

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9.0Herausragend

[...]
Der Film ist ausgezeichnete Unterhaltung für zwischendurch, ohne zu belasten. Der Soundtrack der Chemical Brothers zählt meiner Meinung nach zu den besten der letzten Jahre und unterstützt den Film dadurch immens in seiner Wirkung. „Ich hab dein Herz verfehlt“ sagt Hanna zu Beginn und am Ende des Films. Zumindest mein Herz hat sie jedoch nicht verfehlt. Ob das Ganze jetzt große Kino-Kunst ist, kann ich nicht beurteilen. „Kunst ist, was gefällt“, sagt man ja so. Und dann, ja dann ist „Wer ist Hanna?“ Kunst.

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Xander8112

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@alike: SO sieht eine formvollendete Kritik aus:
"Was für eine völlig dämliche Story in schönen Bildern verpackt.
Lahm, vorhersehbar und dröge. Schund in Vollendung..."
Gut begründet, sachlich formuliert, inhaltlich aussagekräftig und objektiv. Quellenangabe glaube ich unnötig...


-elviZ-

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17:33 ab Köln Hauptbahnhof


Andreas Stadler: http://darkagent.blog.de

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7.0Sehenswert

„Wer ist Hanna?“ ist kleines Kino mit großen künstlerischen Ambitionen. Vielleicht wäre hier weniger deutlich mehr gewesen. Im Gegensatz zum Eingangs mehrfach erwähnten „Kick-Ass“ wirkt das Konzept hier deutlich unrunder - für einen Actionfilm zu wenig Action, für einen Verschwörungsfilm zu wenig Verschwörung, für einen emotionalen Film zu wenig Emotionen usw. An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass ich „Kick-Ass“ für die bessere Hanna halte und daran ändert klarerweise auch der ein wenig deplatziert wirkende Soundtrack der Chemical Brothers nichts.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] Weil das Drehbuch nur das Nötigste enthüllt, behält der Film stets seine interessante, leicht surreale Stimmung. Die elektronische Musikuntermalung von The Chemical Brothers funktioniert bestens und verleiht der ohnehin schon aufgeweckten Inszenierung voller komplexer Kamerafahrten einen zusätzlichen originellen Touch. „Wer ist Hanna?“ ist ein trotz auf den ersten Blick altbekannter Zutaten inspiriertes und erfrischendes, kurzweiliges und atmosphärisches Action-Drama mit spannenden Kulissen, attraktiver Besetzung und interessanten Charakteren, das an den richtigen Stellen auch mal Humor beweist und sich durch gewitzte Märchen-Anleihen sowie behutsam integrierte Coming-of-Age-Elemente auszeichnet. Einer der ersten Hoffnungsträger für das zur Hälfte abgelaufene Kinojahr 2011.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

[...]„Wer ist Hanna?“ wirkt auf ähnliche Art und Weise. Ein Film, der eher assoziativ funktioniert, als das er sich auf einen konsistenten und logischen Rahmen fokussiert. Regisseur Joe Wright gelingt so ein Crossover aus Roadmovie-, Coming-of-Age- und Actionelementen, das sich in seiner ausdrucksstarken Bild- und Tonsprache durchaus sperrig, dafür aber umso interessanter präsentiert. Das Abheben von dem typischen Hollywood-Einheitsbrei, der natürlich von einem Großteil des Kinopublikums nachgefragt wird, ist folgerichtiges Resultat dieses Unterfangens. Anders als in den standardisierten Actionfilmen Marke Bruckheimer oder Bay funktioniert die Actionszene in „Wer ist Hannah?“ als punktiert eingesetztes Stilmittel eskalierender sowie implodierender Realitäten und nicht als reiner Selbstzweck.[...]

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TheCorey: MovieMaze

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2.5Ärgerlich

Das lose Handlungsgerüst trägt "Hanna" nur in den seltensten Fällen und wird auch nicht von ihrem prätentiösen Märchenkonstrukt entschuldigt. Vielmehr sind die meisten Szenen ungemein anstrengend, während zugleich damit kokettiert wird, Coming-of-Age-Elemente zu integrieren, obschon diese albinohafte, asoziale Protagonistin ebenso wenig als Identifikationsfigur funktionieren will, wie die gesamte Vortäuschung einer Geschichte, die den Antrieb für Joe Wrights erste (und hoffentlich letzte) Auftragsarbeit darstellt.

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adrolli

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Diese Kritik stinkt mir derart, dass ich mich extra hier registriert habe. Eigentlich ist es gar keine Kritik, sondern eine sehr persönliche Meinung eines Menschen, der augenscheinlich eine Sammlung von Fremdwörterbüchern hat, es aber nicht schafft, daraus eine lesbare, nachvollziehbare Kritik "zusammenzudeutschen". Man spürt in der Kritik eine enttäuschte Erwartung und genau von dieser muss sich ein professioneller Kritiker freimachen, um objektiv bleiben zu können. Ein journalistisches Fiasko.

Alleine schon die wohl beste Filmmusik der letzten Jahre macht diese Bewertung schon unmöglich. Hanna war für mich ein durchaus kurzweiliges Filmerlebnis. Ein Aha-Effekt hatte er - die Musik ausgenommen - allerdings nicht. Eine Note zwischen 5 und 8 kann ich also nachvollziehen. Diese unterirdische Kritik ist aber auf jeden Fall verfehlt.


HorrorClown

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Ich finde die Kritik zwar einfach MIIIIIIIIIIES! dennoch @ adrolli Objektivität ist etwas dass kein Mensch in Bezug auf Filme hat. Jeder hat Vorlieben und einen Lieblingsfilm. Allein diese Tatsache beweist doch dass kein Kritiker der Welt objektiv an Filme herran geht! Oder nich?


Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

„Wer ist Hanna?“ ist ein merkwürdiger, reibungsvoller, spannender Mix aus Märchen und Thriller. Kaum ist der Hebel betätigt, rasen Flugzeuge über die einsamen Schneefelder. Müssen Vater und Tochter sich trennen.

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J. Löblein: Sächsische Zeitung J. Löblein: Sächsische Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur Wright, der bislang vor allem durch sein kluges Kostümdrama „Abbitte“ aufgefallen ist, entlockt hier dem Aktions- und Spannungskino unversehens einige neue, wunderbar extravagante Töne.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Inmitten eines Kinojahrs das noch trauriger wirkt als 2010, überrascht "Wer ist Hanna?" mit einer skurrilen Story, die in ungewöhnlichen Bildern mit wunderbarem Gespür für Tempowechsel, Emotionen und Action serviert werden.
Was auf dem Papier noch wie ein "Hit Girl - der Film" wirkte wird unter der Regie von Wright zu einem einfühlsamen, mitreissenden, humorvollen und immer wieder sehr surrealen Trip irgendwo zwischen Bourne mit SciFi-Einschlag und Entwicklungsroman.

Als Glücksgriff entpuppt sich dabei Saoirse Ronan die Hannas kindliche Verletzlichkeit, die Naivität ebenso wie ihre kämpferische und grausame Seite brillant spielt. Schon in Peter Jacksons (leider misratenem) Loveley Bones war sie eines der Highlights und hier kann sie jetzt zeigen was sie wirklich draufhat. Zwischen Schock, Angst, Überlebenswillen und überraschend zärtlicher Erotik trägt sie als Hanna meisterlich den Film über seine oft verwirrende und sicher nicht absolut…


26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

alanger

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mh, wäre mir jetzt lieber ich könnte den kommentar hier lese:
http://www.moviepilot.de/


Batzman

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ich auch.... das kommentarspamming nimmt mittlerweile schon arg zu.


Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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8.0Ausgezeichnet

"Where do you come from?" -

Es ist der vielleicht ehrlichste und nicht selten auch berührenste Genrefilm (wenn man HANNA den überhaupt so nennen möchte) mit einer jugendlichen Hauptfigur geworden, den das Kino seit ein paar Jahren hervorgebracht hat.

Was HANNA von den in letzter Zeit so inflationär oft auftauchenden Comic-Amazonen eines Zack Snyder oder Matthew Vaughn, aber auch von der zum Prototyp hochgejazzten LEON-Lolita unterscheidet, ist in erster Linie der Mut, wirkliches Verständnis für die Protagonistin und deren Probleme aufzubringen: Saoirse Ronan ist das Zentrum des Films, ihre Odyssee durch die ganze Welt und zu sich selbst, der dominierende Handlungsstrang, den Wright nie aus den Augen verliert, und nur dezent -und damit wohltuend gegen die Erwartungshaltung des Publikums gebürstet- mit schnell geschnittenen Actionsequenzen und Geheimdienst-Aufhänger anreichert. Rache und Gewalt sind damit zwar auch in HANNA omnipräsente Themen, und doch…

Kritik im Original 33 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 38 Antworten

Hitmanski

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SPOILER-SPOILER-SPOILER
Zu 1) Ich oute mich mal: Sicherlich kann man den ungefähren Ablauf solcher Filme und oftmals auch ihr Ende voraussagen, trotzdem haben mich Details durchaus überraschen können (siehe Stichwort "DNA", obwohl genau das eine Wendung ist, mit der ich mich erst anfreunden musste, und die mich noch immer ein bisschen stört). Letztlich finde ich aber -gerade bei einem Film wie HANNA, der optisch und emotional so viel zu bieten hat, das "Wie" auch wichtiger, als das "Was".

Zu 2) Störte mich nicht, und ist eigentlich nur das sehr überzeichnete (wie eben alle Figuren; sozusagen ein Teil des Konzepts) Produkt der westlichen Industriegesellschaft, mit der Hanna auf ihrer Reise konfrontiert wird. Dass der Film sich -insbesondere bei der Tochter- nicht mit der Beschränkung auf "frühreifer Wohlstands-Teenie" zufrieden gibt, sondern immerhin versucht, ihren Charakter und ihre wachsende Zuneigung zu Hanna aufzugreifen und näher zu beleuchten, rechne ich ihm hoch an - denn letztlich darf man ja nicht vergessen: Neben all diesen Deutungen und Interpretationen möchte der Film eben zumindest rudimentär doch auch als Genrewerk funktionieren.


alanger

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Hit: jut gemacht alter ;)
Dachs: alles richtig, trotzdem...


Dietmar Kesten: Filmmag.de

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6.5Ganz gut

[...] Die Spannung des Films kann über weite Strecken aufrecht erhalten werden, obwohl es einige Durchhänger gibt. [...]

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der cineast

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So ist es.


David Kleingers: Der Spiegel David Kleingers: Der Spiegel

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7.5Sehenswert

Hanna, dieses neue Wolfskind im Schafspelz abstrakter Bildung und antrainierter Rollenspiele, geht einen bizarren, oft brutalen, aber stets spannenden Weg zur Wahrheit. Wrights so grausamer wie verträumter Film bestätigt somit die alte Regel, dass die finstersten Märchen zumeist die besten sind.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Wer ist Hanna? ist ein guter Thriller. Einer, in dem die Gegner gleichzeitig attackieren. Packend inszeniert bis zur letzten Minute, aber leider nicht durchweg logisch und auch nicht unbedingt raffiniert aufgelöst. Eben keine Geschichte, die nach einem Oscar schreit. Aber eine, in der sowohl Wright als auch Ronan ihre Wandelbarkeit beweisen können.

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P. Bühler: Berliner Zeitung P. Bühler: Berliner Zeitung

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7.5Sehenswert

Vielmehr ist Wer ist Hanna? ein märchenhaft verschlüsselter Essay über die Entdeckung der Welt und ihr blutiger Kampf gegen böse Mächte die reinste Poesie. [...] Mit ihren schwelgerischen Bildmontagen und einem ambitionierten Techno-Soundtrack der Chemical Brothers gehört Joe Wrights psychologische Parabel zu den künstlerisch aufregendsten Filmen der letzten Jahre.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.0Sehenswert

Hanna erzählt eine ungewöhnliche Geschichte mit überzeugendem Ensemble und starkem Stil: Der Film von Kultur-Regisseur Joe Wright („Abbitte“ 2007, „Stolz & Vorurteil“ 2005) begeistert zeitweise als außerordentlich guter Techno-Track in Ton und Bild mit atemberaubend raffinierten Übergängen von Geräuschen zur Musik der Chemical Brothers.

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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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8.0Ausgezeichnet

Joe Wrights Actionfilm Wer ist Hanna? ist nichts für Wahrscheinlichkeitskrämer. Dem Drehbuch der Debütanten Seth Lochhead und David Farr lohnt es sich nicht wirklich zu folgen. Der Plot ist löchrig, mit der Logik hapert es, und zahlreiche Anschlüsse passen schlichtweg nicht. Aber das ist nicht weiter wichtig, ist der Thriller doch nichts anderes als eine einzige lange Hatz durch Zeit und Raum. [...] Kameramann Alwin H. Kuchler agiert in Bestform: Mit langen Fahrten, wüsten Schwenks, rasanten Zooms und gewagten Perspektiven beweist er, dass er sein Metier perfekt beherrscht. Mit Wer ist Hanna? ist Kino wie eine Achterbahnfahrt. Jason Bourne hat eine Schwester bekommen.

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Hannelore Heider: Deutschland Radio Hannelore Heider: Deutschland Radio

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8.5Ausgezeichnet

Bis zum Showdown von Wer ist Hanna? inszeniert Joe Wright eine Hetzjagd über den Globus, für die er so noch nie gesehene Settings gefunden hat. Ob in Marokko, im Containerhafen in Hamburg oder einem verblüffend authentischen Kreuzberg - vor der Kamera werden die Originaldrehorte zu visuell erlesenen Kulissen für explosive Action und die Suche des jungen Mädchens nach seiner Identität. Am beeindruckendsten gelingt der Showdown in dem märchenhaft-gespenstischen, von der Natur überwucherten alten Vergnügungspark im Plänterwald, bei dem auch die deutschen Schauspieler Gudrun Ritter und Martin Wuttke kleine, aber feine Rollen haben.

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Roderich Fabian : BR Roderich Fabian : BR

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8.0Ausgezeichnet

Wer bei Wo ist Hanna? auf seine Kosten kommen will, sollte nicht viel auf die letztlich banale Story geben und sich auf die Details konzentrieren. Und auf Hauptdarstellerin Saoirse Ronan. Die erinnert nämlich oft an eine Kollegin, die ebenfalls schon im Teenager-Alter Hauptrollen in interessanten Filmen bekam und uns seit 40 Jahren als Star erhalten geblieben ist. Mit anderen Worten: Vielleicht ist Saoirse Ronan die neue Jodie Foster.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Obwohl sich das Drehbuch der Erstlingsautoren Seth Lochhead und David Farr keineswegs stimmig ausnimmt, hilft das hohe, von der teilweise psychedelischen Filmmusik der Elektroband „Chemical Brothers“ unterstützte, Tempo über die Logikunstimmigkeiten hinwegzukommen. Die Kamera von Alwin Küchler wechselt lange Einstellungen und Sequenzen mit schnellen Schwenks ab, wobei die Kampfszenen zwar teils aus ausgefallenen Perspektiven inszeniert werden, aber ohne die sonst übliche Wackelkamera auskommen. Den ständigen Rhythmuswechsel unterstreicht ebenfalls die Montage von Paul Tothill, die schnelle Schnitte etwa in den Kampf- und Verfolgungsszenen mit langen Nahaufnahmen von Hannas Gesicht verknüpft, die das Geheimnisvolle an ihr zu erkunden suchen.

Dass die Schlusssequenz von „Wer ist Hanna?“ im Gebrüder Grimm Park Berlin angesiedelt ist, wo die böse Hexe Marissa buchstäblich aus dem Rachen des bösen Wolfs zum Showdown erscheint, betont den märchenhaften Charakter von Joe Wrights Film. „Wer ist Hanna?“ verwebt großartige Schauwerte mit rasender Action, aber auch mit Elementen des Science-Fiction-Genres. Für den Zuschauer wird sich ebenfalls die im deutschen Filmtitel enthaltene Frage abschließend klären, die mit genetischen Eingriffen im Zusammenhang steht, womit „Wer ist Hanna?“ eine tiefgründige Dimension jenseits des bloßen Actionthrillers erhält.

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Kommentare (218) — Film: Wer ist Hanna?

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RoosterCogburn

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Bewertung5.0Geht so

Diesem Film ist durchaus positives abzugewinnen. "Wer ist Hanna?" kann man als ungewöhnlichen und actionreichen Selbstfindungstrip sehen. Es ist irgendwie faszinierend mit anzusehen, wie die 16 jährige Hanna es in spektakulären Martial-Arts-Sequenzen mit den Bösewichten aufnimmt. Auch die Verfolgungsjagden sind ein echter Hingucker für Liebhaber von Old School Actioner. Ebenso erwähnenswert ist der starke Beat von den "Chemical Brothers". Dann wären da noch die Parallelen, die der Film zu den Grimmschen Märchen nimmt. Allerdings ist das ganze auch nicht besonders originell gelöst, wenn man ehrlich ist. Doch es gibt noch so einiges mehr was mich stört.

+++SPOILERLASTIG+++
Zum einen ist es, diese Unglaubwürdigkeit der Figur Hanna. Nach fast 15 Jahren, in denen sie im Wald aufgewachsen ist und sie bisher nur Tiere getötet hat, ist es für sie kein Problem einen Menschen zu töten. Da kam ich schon das erste Mal ins grübeln. Auch als die Forscher meinten 'Ist das ihre DNA? Prüf das nochmal.' Genau ab dem Punkt war für mich als Zuschauer klar, der Film sollte "Was ist Hanna?" heissen. Denn ab da hat man vermutet, das dieses Kind in irgendeiner Weise manipuliert wurde. Diese Vermutung wurde zum Schluß auch bestätigt durch den "Vater". Aber die Frage "Was ist Hanna?" wurde nie beantwortet. Die Antwort hieß schlicht 'Ein Forschungsprojekt'. Das war es?! Super. Die Frage um das Forschungsprojekt und was dahinter steckt hätte man viel weiter ausbauen können.
Ansonsten wird verfolgt oder sich versteckt. Inhaltliche Lücken werden mit dieser komischen Familie gefüllt, mit der sie mitreist. Übrigens erfährt man nicht, was aus dieser geworden ist, nachdem Cate Blanchett und ihre Schergen sie gefangen haben. Keine Andeutung ob die überlebt haben oder nicht.
Ansonsten werden auch noch reichlich physikalische Gesetze gebrochen. Aber diesbezüglich ist der Film nun wirklich nicht allein. Das werde ich ihm nicht ankreiden.
+++ Spoiler + Ende +++

Wenn es derart viele unbeantwortete Fragen am Ende eines Filmes gibt (und hier handelt es sich nicht um einen Streifen, der zum nachdenken anregen soll), dann würde ich so etwas nicht in die Kategorie 'sehenswert' einordnen. Zusätzlich kommt die in sich unstimmige Erzählstruktur, die sprunghafte Inszenierung und eine Cate Blanchett, die als Oberbösewicht langweilt.
"Hanna" ist ein Mix aus einem Kaspar Hauser-Verschnitt und einer "Alice im Wunderland" auf Acid.

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Mats Ekorre

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Bewertung6.0Ganz gut

Naja, die Story ist wie "Die Bourne Identität" - nur mit weiblichen Hauptdarstellern...

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The Chief

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film, spannend, action geladen und gut besetzt. Leider ist der Soundtrack ist eher bescheiden.

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protythe

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein vielversprechender Start, dann eine kleine Ernüchterung, und dennoch den Willen, sich auch auf den unerwarteten Schwerpunkt Ästhetik einzulassen. Mag ich auch, wenns gut gemacht ist. Nach und nach jedoch die Erkenntnis, dass die künstlerischen Ansätze nicht funktionieren, wenn die Geschichte mit jedem Moment belangloser und die Handlungen aller Charaktere unsinniger werden. Wackelkamera in Szenen, in denen es keinen Sinn macht. Widersprüche, Übertreibungen, offene Fragen. Dazu die plattesten "Bösewichte" seit langem. Vorhersehbarkeit, nix mit Twist.

Ach ja. Note to myself: (Mit Ausnahme des anstehenden Hobbits) nie wieder einen Film mit Cate Gähn Blanchet ansehen!

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lovlyangel

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Ich bin ein fan von dem film allerdings finde ich die alters begrenzung viel zu hoch !!!
Ich bin 12 und fande den film absulut nicht schlimm eher an manchen stellen etwas lw.
Und ein wenig zu wennig Action....ich hatte mehr erwartet.
ansonsten ist ein sehr gelungener film....

Tipp: black swan ist echt ein guter film

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Rukus

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer ist Hanna? Sorry, falsche Frage! Was ist Hanna? Lassen wir mal die spoilernde Filmerklärung weg. Dann kann man eindeutig festhalten, dass Hanna der perfekte Beweis dafür ist, dass es keine gute Idee ist, wenn man Kinder über ihre Herkunft belügt und vor allem dafür, dass Erziehung in einem gestörten sozialen Umfeld eine verdammt schlechte Idee ist. Tja, eigentlich vermeide ich Wortdopplungen in Sätzen ja gerne, aber hier wirkt es irgendwie. Anders formuliert: Wenn Menschen dumme Ideen haben und in noch dümmere Taten umsetzen, dann kann das ganz schön dumme Folgen haben. Verwirrt? Machts nichts, das passiert auch phasenweise beim Betrachten des Films. Ist also eine Art Impfung. ;)

Der Film lebt primär von zwei Elementen. Zum einen wären da die durchaus gelungenen und nicht gerade kindgerechten Actionsequenzen. Zum anderen natürlich der Hauptfigur - Hanna. Sowohl ihr Hintergrund, als auch ihre sehr spezielle Darstellung, sind zumindest einmal ungewöhnlich. Kurioses Kind und kühle Kriegerin, träumerischer Teen und toughe Terminatrix. Seltsam verwobene Gegensätze. Während es viele Actionreisser gibt, ist Hanna eine Besonderheit. Nicht, dass es nicht auch andere Killerkids geben würde, aber so etwas Ausgefallenes ist mir bisher noch nicht begegnet.

Der Film bietet nebenbei auch einige sehr pointierte Gags, auch wenn der Film alles andere als komisch ist. Es sind nicht die Sprüche, wie man sie aus Lethal Weapon kennt, es ist eine ganz eigenwillige Art von Situationskomik. Dennoch ist der Film knallhart. Keine weiche Action, wie man es aus diversen Reihen kennt. Immer wieder flackert das kindlich-teenagerhafte im Film auf. Zwischen Data-esquen Erklärungen Hannas springen diese ins Auge. Die Hexe, der böse Wolf ... und dann die eiskalte Soziopathin, die keine sein will.

Ein ungewöhnlicher Film mit einer noch ungewöhnlicheren Hauptfigur. Zu den skurrilen Bildern, die immer wieder gezeichnet werden, passt die Darstellung der "Bösen". Eine klischéehaft skrupellose Agentin und schmierige Helfern. Ein goldblonder, exzentrischer (deutscher?) Ex-Agent/Killer (wie originell) und seine beiden Handlanger mit Bomberjacke, Treterstiefel und Glatze (noch origineller). Im Ernst, mehr Klischée konnte man bei "den Deutschen" nicht mehr unterbringen, oder? Wie dem auch sei, der Film war unterhaltsam und macht sogar Lust auf mehr. Was ist mit der Familie? Findet Hanna weitere "dunkle Engel"? Da steckt in jedem Fall noch was drin.

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patcharisma

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Bewertung7.5Sehenswert

Ah, das hat mir jetzt echt gefallen... Hochorigineller, fantasievoll-absurder, futuristisch-kruder und herrlich durchgestylter Pop-Cocktail - gemixt und geschüttelt in etwa aus "007 - A View To Kill", "Bourne", "Nell", "Nikita", "Little Miss Sunshine" und gar etwas "Mit Schirm, Charme und Melone" und sonstiges 60's-Flair ist mit dabei - bei dem der Zuschauer eine Ewigkeit nicht weiss, was hier eigentlich gespielt wird (ausser er liest den bescheurten DVD-Hüllentext - don't do it!). Die junge Hauptdarstellerin Saoirse Ronan erinnert in ihrer Fragilität nicht umsonst an an eine Sissy Spacek (und auch diese wusste sich in "Carrie" (1977) schon heftig zu wehren). Cate Blanchett liefert als eiskalte Agent im Deux-Pièce wiedermal eine Glanzvorstellung ab. Alles ist gespickt mit obercoolen (visuellen) Einfällen, nicht nur die (Martial Arts-)Action stimmt und überrascht hier, es sind auch die immer wechselnden Sights zwischen Natur, Beton und Kulturenclash, die vielen kleinen eingestreuten Details vom Kirmes-Kabinett, über die Sprache der New Age-Hippy-Mom im Bus bis zum Zahnfleischbluten in der High-Tech-World. Die Story, die eigentlich so komplett an den Haaren herbeigezogen ist, wird mit einer Konsequenz abgewickelt, dass man nur noch staunen darf. Anders als auf ihren Platten, bringen gar die Chemical Brothers tolle (Soundtrack-)Töne hin.

Fazit: "Wer ist Hanna?" ist frech, frisch, spassig, dramatisch, mystisch, äusserst einfallsreich und schlägt in seiner Neu- und Andersartigkeit fast schon ein neues Kapitel von Kino ein. Bin noch immer etwas baff davon...

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

Bandrix

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Damit hab ich jetzt nicht gerechnet. Sehr schön! :)


JohnnyKee

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Fantastic! :D


movieman111

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Bewertung2.0Ärgerlich

Hanna soll eine genetisch gezüchtete Kampfmaschine sein und
flüchtet den ganzen Film vor dem blonden Homo und seinen zwei Glatzen!

Gegen was hätte Sie kämpfen sollen!!! Die Pussycat Dolls?

Lächerlich!

Bei diesem Film ist nur die Musik erwähnenswert!

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SaulKaroo

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Bewertung5.0Geht so

…James Bond trifft KiKa… einzig Saoirse Ronan ist hier erwähnenswert… der Anfang ist auch noch ganz nett… aber dann geht's steil bergab… wären da nicht die expliziten (und leider auch überflüssigen!) Gewaltexzesse, gäbe das eine gute Folge bei den "Pfefferkörnern" ab…

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Yourself

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Bewertung7.0Sehenswert

Viele schöne Szenen, aber trotzdem kein so schönes Ganzes. Hier scheint oft Potential verspielt zu werden nur um eine künstlerische Note zu setzen. Trotzdem sehenswert.

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The_Comedian

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine gar nicht so arg rätselhafte Geschichte wurde in diesem modernen Märchen mit einer starken, gleichermaßen un,- wie sympathischen Besetzung ausgeglichen. So steht unter´m Strich, getragen von dem perfekten Chemical Brothers-Soundtrack & Score, ein mehr als sehenswerter Mix aus ´Nikita´ und ´Nell´.

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frank-br

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Bilder, guter Sound und eine einfache Story, die aber actiongeladen und unterhaltsam rüberkommt. Was braucht`s für einen feinen Filmabend mehr? Prädikat: Empfehlenswert.

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JoeKramer

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider vergeigt der Showdown das letzte drittel des ansonsten wirklich gut gemachten und spanenden Film.

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JackoXL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Wer ist Hanna?" ist ein sehr ungewöhnlicher Genrebeitrag, der sich genau dadurch äußerst positiv von der Masse abhebt.
Man erwartet eigentlich einen Actionthriller, irgendwo zwischen den "Bourne"-Filmen und "Léon - Der Profi". An Action spart der Streifen gerade im Mittelteil gewaltig. Das Kunststück dabei ist, dass genau das ihm richtig gut tut. Von Langeweile ist keine Spur, viel zu gut und mitreißend umgesetzt ist es dafür. Ein weiteres Kunststück, denn die Geschichte an sich ist eigentlich auch gar nicht so gut, wie sie es einem zwischenzeitlich vorgaukelt. Die Grundstory ist sogar sehr simpel und gar nicht mal so neu, dafür eben verdammt gut erzählt. Oft sehr unterkühlt, leicht surreal, manchmal aber auch sehr warm und menschlich. Großen Anteil daran hat Saoirse Ronan, grandiose Leistung dieser so zerbrechlich wirkenden Jungdarstellerin.
Nochmal zurück zur Action: Wenn die dann kommt, ist auch das klasse umgesetzt. Keine bombastischen Explosionen oder großes Effektegewitter, temporeich, geradlinig, zackig, exellent gefilmt. So muss das sein. Dazu ein phänomenaler Soundtrack der "Chemical Brothers", ich liebe diese Jungs seit ihrem Debutalbum. Ihr musikalischer Beitrag passt zu den Szenen wie Arsch auf Eimer. Mal rasant, mal gefühlvoll, einfach perfekt.
"Wer ist Hanna?" hätte von der Story auch nur ein handelsüblicher Actiontitel von der Stange werden können, ist durch die Inszenierung aber Gott sei Dank weit davon entfernt. Doppeldaumen nach oben!
Hanna hat so manches Herz verfehlt, meins aber nicht!

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HH_Knorke1993

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film hat mich sprachlos gemacht. In Erwartung eines guten Films angeguckt.. aber denkste.. Viel zu wirr, unlogisch und irgendwie "deutsch". Der Film ist eine Missgeburt aus Action und Drama und von beidem zu wenig um zufriedenzustellen. Zudem fühle ich mich hintergangen, der Film hört auf, aber eigentlich wird so gar nichts aufgelöst oder abgeschlossen. Die Leitfrage (siehe Filmtitel) wird nicht hinreichend beantwortet oder überhaupt "bearbeitet". In der Schule würde das heißen "Thema verfehlt"... naja.
Um die Hauptdarstellerin zu würdigen gibts trotzdem n paar Punkte.

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hundehaendla

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Bewertung5.5Geht so

Irgendwie musste ich bei dem Film immer an die Band "Autobahn" aus The Big Lebowski denken ...
Der Film hat etwas eigenwilliges aber am Ende weiß man nicht was man damit eigentlich erzählen wollte ...

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HxC_Moe

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Bewertung7.0Sehenswert

Relativ durchwachsener Thriller mit einer (mir) unsympathischen Hauptdarstellerin und einigen Logiklöchern. Das ist echt schade, da der Film handwerklich echt nicht übel gemacht ist und wirklich eine schöne Optik hat, aber dann so dämliche Fehler im System einbaut. Auch Schade ist, dass man bis über die Hälfte des Filmes nicht weiß worum es eigentlich geht. Insgesamt kein schlechter Film, aber ich denke, hätte man mehr gesagt was eigentlich Sache ist und hätte man auf so manche übertriebene Situation verzichtet, wäre ein besserer Film dabei rausgekommen.

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Hooded Justice

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Bewertung3.0Schwach

Wer ist Hanna?
Hanna ist ein einziger Blödsinn, der ganz offensichtlich „einen auf dicke Hose“ macht. Wright verquirlt, panscht und manscht und kreiert eine ganz unangenehme Mischung aus absurden Handlungsfolgen, Coming of Age-Ein- und Ansätzen, platten abgedroschenen Scherzen und einer ganzen Menge 08/15-Action, die durch Style, Style, nochmal Style und „Tönen“ gerne auf mehr abzielen möchte. Dabei gehen die Elektrobeats einem spätestens nach dem dritten Mal zuwider auf die Nerven und die Ästhetik erweist sich im Zusammenspiel mit der affigen Story als nahezu lächerlich. Dass Hanna im vorigen Moment noch nicht einmal weiß, was Licht ist, sie wenige Szenen später aber die Gabe hat, googlen zu können, ist doch sehr obskur. Ebenso wie die klassische Fiktion des finalen Kampfes [Achtung Spoiler] um Hanna und Marissa, die beide noch relativ unbekümmert durchs Gebäude klettern können, während die eine eine Kugel im Unterbauch hat und die andere einen Pfeil. [Spoiler Ende] Alles scheint darauf angelegt, Hanna sich in einem neuen Stunt beweisen zu können, einen neuen Schauort darzubieten oder irgendeinen weiteren hirnrissigen Hinweis auf die Auflösung zu geben, die sich [es folgt kein Spoiler, aber eine Beurteilung, die auf das Ende bezogen ist und Ihnen den Spaß rauben kann] ohnehin als ebenso begriffsstutzig wie immens ideenarm herausstellen soll und unfassbar an den Haaren herbeigezogen daher kommt. [Urteil Ende]
Alldieweil geht es eigentlich nur um Wegrennen und wieder eingeholt werden. Ob hier irgendwo auf tiefe Emotion anvisiert wurde, bleibt so fern und nicht mal mehr im Hintergrund; die Frage um Hanna kommt lediglich einmal wirklich zum spürbaren Vorschein („Bist du mein Vater?“). Ansonsten bleibt des Mädchens Schicksal genauso kalt wie die Einleitungsszene.
Visuelle Einfälle und Cate Blanchett hin oder her, schwache Story bleibt schwache Story, flaue Action bleibt flaue Action. Eher uncool.

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Hooded Justice

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Er ist eigenwillig und ehrlich, aber nicht scheiße.


Tjeorrmy

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Genau so.


Spielberg_Fan

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Bewertung6.5Ganz gut

Arthouse und Action, das passt irgendwie nicht zusammen. Im Fall von „Hanna“ scheint diese Mischung doch ganz gut zu funktionieren. Jedenfalls an manchen Stellen. Denn wirklich lupenrein ist die ganze Inszenierung nicht. Wie ein Fremdkörper wirkt sich dieser doch recht seltsame Stil auf den Film aus. Auch die Charaktere empfindet man allesamt als etwas seltsam. Sie wirken eher wie Figuren eines Kunstfilms und entsprechen nicht unbedingt der Charakterzeichnung, die man in einem normalen Thriller erwartet. Wenigstens verliert der Regisseur während des ganzen Films nicht die Thriller-Elemente aus den Augen und liefert doch eine recht spannende Hetzjagd mit rar gesäter Action. Die Geschichte ist dabei auch nicht so außergewöhnlich ausgefallen und verpackt alte Ideen im Arthouse-Action-Stil. War alles also schon mal da. Für den nötigen Drive sorgen dann noch die Chemical Brothers, die mit ihrem Soundtrack denn seltsamen Stil des Streifens recht gut einfangen.

„Hanna“ ist also nicht der große Wurf, aber auf seine Weise eine nette Abwechslung zwischen den ganzen Routine-Thrillern in der Filmlandschaft.

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Mr. Laurel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Arthouse-Film, der wie eine Action-Film und Roadmovie daher kommt, oder eher ein Action-Film / Thriller der wie ein Arthouse-Film daher kommt?
Wie dem auch sei, der Regisseur Joe Wright ("Stolz und Vorurteil") bietet eine interessante Story (die wahrscheinlich aus einem Comic geklaut wurde) und tolle, teils surreale Bilder / Szenen.
Cate Blanchett als Bösewicht (oder Bösewichtin?) bietet eine tolle Show (besser als in Indiana Jones) und der Hauptdarstellerin, Saoirse Ronan, sieht man auch gerne beim Flüchten und Kämpfen zu.
Fragt sich nur, was die klischeehaften deutschen Neonazis (die eher wie englische Hooligans aussehen) im Film zu suchen haben und warum das Finale in Berlin wie aus einem schlechten deutschen Fernsehfilm (mit Kunstanspruch) wirkt.

Jedenfalls ist dieser Film für mich einer der besten des Jahres 2011.

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