City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit

City of Ember (2008), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 17.12.2008

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6.1
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6.4
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von Gil Kenan, mit Bill Murray und Toby Jones

Ember, in eine Stadt unter der Erde: Über Jahrhunderte haben die Bewohner die Stadt in eine florierende, leuchtende Metropole verwandelt, doch nun steht der Energie-Generator vor dem Zusammenbruch. Die Tage von Ember sind gezählt: Lina und Doon suchen einen Ausweg, doch der Bürgermeister hat seine eigenen Pläne. Gibt es eine Möglichkeit die Stadt zu retten? Was ist hinter den Mauern der Stadt?

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit

goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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6.0Ganz gut

Ein nettes Kinderabenteuer mit illustrer Nebenbesetzung. Dass der Film des ehemaligen Regiewunderkinds Gil Kenan nicht vollends überzeugt, liegt in der reichlich konventionellen Handschrift des Drehbuchs, das auf einem Kinderbuch basiert, das sich wiederum aus den Grundideen zweier exzellenter Kurgeschichten von Philip K. Dick und E. M. Forster zusammen setzt (um es mal neutral zu formulieren). Der Film erscheint sehr bemüht, alles richtig zu machen, bleibt aber dadurch reichlich überraschungslos und fad. Wäre man noch 10 Jahre alt, hätte der Film sicherlich mehr zu bieten, so bleibt für uns Erwachsenen leider nur höfliches "nett" - und der Griff zu Forsters "The machine stops" und Dicks "The Defenders".

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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6.5Ganz gut

„CITY OF EMBER“ stellt zugunsten einer atmosphärischen Inszenierung das vordergründige Spektakel in den dunklen Hintergrund und präsentiert sich als gradlinig erzählter, unter der Oberfläche aber durchaus tiefsinniger Lichtblick im Fantasy-Genre, der allein schon aufgrund des großartigen Setdesigns einen genaueren Blick wert ist - auch wenn einige Schatten den ansonsten uneingeschränkt empfehlenswerten Filmgenuss etwas trüben.

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Filmkenner77

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Gerade erst gesehen. Werde am Wochenende mal eine Rezension schreiben. Der Film hätte für meinen Geschmack düsterer sein können, auch wenn er "Flucht aus der Dunkelheit" heißt. ;-)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

Als packende Unterhaltung funktioniert das schwungvolle Drama ausreichend.

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Christian Alt: NEGATIV

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4.0Uninteressant

[...] Es hätte alles gut werden können für Regisseur Gil Kenan bei seinem ersten Langfilm: Mit Bill Murray und Tim Robbins hatte er zwei hochkarätige Schauspieler in seinem Cast, sein Gesamtbudget betrug 55 Millionen Dollar und sein Team schaffte es, die Stadt Ember großartig in Szene zu setzen, in einer der schönsten Kulissen, die man seit langem gesehen hat. Aber es hat nicht sollen sein. Nur 17 Millionen Dollar hat der Film bisher eingespielt – nicht mal die Hälfte seiner Kosten. Und das liegt vor allen Dingen an der Geschichte. Allzu oft verrennt sich das Drehbuch in Nebensächlichkeiten und handelt wirklich wichtige Szenen viel zu kurz ab. Dazu gesellen sich noch einige Logikfehler. Das Buch ist an der Herausforderung die berühmte Ember-Kinderbuchserie zu adaptieren vollkommen gescheitert. Der Film scheint darauf ausgelegt als Trilogie verfilmt zu werden, so bleiben viele Fragen ungeklärt. Da es die nachfolgenden Teile aber nie geben wird, bleibt man mit einem verstümmelten Film zurück.
[...]

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.5Sehenswert

Bezogen auf die Handlung ist der Film ziemlich verworren und zu düster für junge Kinder, aber City of Ember stammt von Regisseur Gil Kenan. Er und seine Designer erschaffen eine gestochen umgesetzte und fantastisch reiche Untergrundstadt, die von Kabeln, Drähten und Schnüren zusammengehalten wird. Kenan hat Monster House gemacht, auch gut, und auch nicht für kleine Kinder geeignet. Wenn er sich in ein Projekt hängt, das seiner imaginativen Stärken würdig ist und ein paar populäre Aufhänger hat, schau dir den Film an.

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Kommentare (38) — Film: City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit


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totox

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Bewertung5.0Geht so

"The City of Ember" ist eindeutig ein Kinder-/Jugendfilm. Erwachsene werden mit der simpel gestrickten, völlig unrealistischen Handlung, in der die Jugendlichen die Helden sind, nicht viel anfangen können. Die Schauspielleistungen (Bill Murray habe ich noch nie so lustlos spielen gesehen) sowie die Kostüme und Kulissen taugen nicht für einen Kinofilm, sondern eher für einen TV-Nachmittagsplatz auf einem der kleineren Sender.

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Diggler27

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Bitte? Gerade die Kulissen sind doch wirklich super. Widerspreche dir zwar nicht in allen Punkten; in diesem aber auf jeden Fall.


totox

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Das Ganze spielt sich zum großen Teil in einer "Stadt" aus schäbig aussehenden Pappkulissen, die in einen Filmstudio-Saal gestellt wurden, und in ganz normalen Zimmern ab oder in Gängen mit Rohren, wie sie zu jeder normalen Kanalisation gehören. Special Effects-Aufwand wurde nur für die Maschinen betrieben, aber diese Szenen nehmen nur eine kurze Zeit ein und teilweise merkt man diesen Szenen deutlich an, dass sie am Computer erstellt wurden.


Mauxion

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Bewertung7.0Sehenswert

Wirklich schöne Geschichte mit viel Charme und Phantasie! Der Trailer, der wenig zeigt, hat mich nicht zum Schauen bewogen, wohl eher, dass ich Fantasy-Fan bin... Absolut sehenswerter Film für alle Kinder und Erwachsene, die etwas mit Phantasie anfangen können. Lasst euch vom Trailer nicht vom Film abbringen!!! Es gibt wahnsinnig viele Trailer, die zu viel zeigen und der Film hinterher dann einfach nur langweilig ist... Nicht CITY OF EMBER. Der Trailer zum Film zeigt so gut wie gar nichts, der Film hält aber die Spannung voll und ganz! Bin sehr überrascht! ANSEHEN!

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Strikerth

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Bewertung7.0Sehenswert

City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit macht so vieles richtig, sieht wunderbar aus und begeistert an viele Stellen, doch leider hat es ein paar Makel. Er verfügt zwar über einen super Cast doch trotzdem wird zu wenig ins Detail gegangen und am Ende fehlt irgendwie eine Richtung oder Genre in das sich der Film einreiht. So bleibt doch leider einiges im Argen, aber er bleibt ein fantastischer Film für Kinder, dem am Ende nur ein wenig liebe für das Detail fehlt um perfekt zu sein.

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freakualizer

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Bewertung6.5Ganz gut

Mir hat der Film schon gefallen. Und wäre ich 25 Jahre jünger, hätte er mich wahrscheinlich fesseln und verzaubern können, was er nun nicht so wirklich vermochte. Für Heranwachsende bestimmt ein Abenteuer. Für mich war alles zu lieb, zu einfach, zu unspektakulär. Selbst Murray.

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Uwe B.B.B.

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Bewertung5.5Geht so

Auch wenn der Film fast alles bei "Logan's Run" klaut, ist es doch recht gute Unterhaltung.

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doctorgonzo

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Bewertung6.5Ganz gut

Optisch irgendwo zwischen "Dark City", "Die Stadt der verlorenen Kinder" und "Der Grinch" bietet "City of Ember" eine grundsätzlich durchaus interessante Idee an.

Die Menschen in Ember, einer von Glühbirnen beleuchteten unterirdischen Stadt, haben einige Probleme: keinen Plan, ob und wie man wieder an die Oberfläche können, eine schwierige Versorgungslage, einen unfähigen und hamsternden Bürgermeister und eine "Ausbildungslotterie".

Alles schön und gut. Wie es Hollywood will findet sich dabei das Protagonistenpärchen. Erfindersohn und Waisenmädchen. Die kommen einer unglaublichen Sache auf die Spur...
blablabla....

Es ist ein nettes Abenteuer. Und das Setting ist top. Echt grandiose Kulissen, die einen mit ihrer Stimmung gefangen nehmen. Dazu kommt ein Cast, der in Nebenrollen mit Bill Murray, Tim Robbins und dem guten alten Martin Landau aufwarten kann.

Ich möchte durch diesen grandiosen Mikrokosmos wandern, jede Ecke erkunden. Alle Erfindungen von Tim Robbins untersuchen, mit Martin Landau am Wasserkraftwerk arbeiten...

Aber vor allem hätte ich gern, dass die Geschichte sich entscheidet, ob sie eine "The Goonies" Dystopie sein möchte oder etwas ernsthafter, oder weniger ernsthaft, oder überhaupt irgendwas.
Denn bei aller Schönheit ist die Geschichte auch nicht kreativer als bei "Avatar - Aufbruch nach Pandora", allerdings sind die Darsteller überzeugender, der Score besser und es sieht wenigstens nicht aus wie eine Mischung aus "Myst X" und "Battlefield Pandora".

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zissakos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schöner Film, gute Schauspieler, gute Atmosphäre, tolle Bilder. Story nicht unbedingt realistisch, aber trotzdem nett. Wird nicht langweilig, voller Rätsel, die gelöst werden müssen. Ständig die Frage: gibt es einen Ausweg aus der Stadt?

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Rukus

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Abenteuerfilm mit einem satten Schuss Fantastik und Dystopie, der wirklich gut gelungen ist. Beinahe kam man sich vor, wie in einem klassischen Adventuregame, bei dem Rätsel und Aufgaben zu lösen sind. Die teilweise angesprochenen Lücken kann man nicht verschweigen. Vor allem die "Lösung" des Gesamträtsels wirkt schon ziemlich seltsam. Mir als Fan besagter Adventures allerdings hat es eben aufgrund dieser sehr ausgefallenen Lösung und Wege gefallen, da alles wie ein großes Rätsel daher kam. Ein cooles Abenteuer muss nicht immer über die Komplexität eines Star Trek Technikproblems oder die Logik eines Vulkaniers verfügen. Es muss Spaß machen. Und das hat City of Ember.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

"City of Ember" wartet zunächst einmal mit einer interessanten Grundkonstellation auf. Ähnlich wie bei "12 Monkeys" hat sich eine Menschenkolonie nach einer hier allerdings ungenannten Katastrophe (vermutlich ein Atomkrieg) in einer unterirdischen Stadt eine neue Heimat geschaffen. Die Erbauer verriegeln die Stadt für die kommenden 200 Jahre und erst danach soll das Geheimnis, wie man die Stadt wieder verlassen kann, gelüftet werden. Der Schlüssel zu diesem Geheimnis befindet sich in einer Metallbox, die allerdings über die Jahrzehnte und Jahrhunderte in Vergessenheit gerät. Bis sich zwei Kinder auf den Weg machen, der Dunkelheit zu entfliehen.
Stilistisch erinnert das Werk an die Filme von Terry Terry Gilliam und Jean-Pierre Jeunet, was sich vor allem in mancher Charakterzeichnung und der surreal anmutenden Architektur der Stadt widerspiegelt. Regisseur Gil Kenan (Monster House) beweist, dass er ein Könner seines Faches ist und daher handwerklich saubere Arbeit abliefert. Zeitweise fühlt sich der Zuschauer gar in die Zeit der 80er Jahre zurückversetzt, in denen sich die Adventure-Spiele großer Beliebtheit erfreuten. So geht der Film auf liebevolle Weise mit diesem Erbe um: Es wird hier und dort ein Hebel oder Knopf gedrückt und eine zuvor verborgene Tür öffnet sich oder aber es gelingt, ein Wasserrad so zu positionieren, dass die Flucht aus der Stadt gelingen kann. All dies ist herrlich anzusehen, höchst unterhaltsam und letztlich auf angenehme Weise altmodisch. Gleichwohl muss an dieser Stelle auch über die zweifellos vorhandenen Schwächen des Films gesprochen werden. Man merkt dem Film deutlich an, dass die Story Teil eines vier Bände umfassenden Zyklus ist und somit viele Sachen im Film rätselhaft und unbeantwortet bleiben. Etwa die Frage, warum manche Tiere wie der im Film gezeigte Maulwurf zu gigantischer Größe mutieren konnte. Gerade hier wünscht man sich Aufklärung, die dem Zuschauer leider vorenthalten wird. Diesen Handlungszweig hätte man mit den durchaus ansehnlichen Tricks, die der Film bietet, ausweiten können, wobei dann das Budget von circa 55 Millionen Dollar vermutlich nicht hätte gehalten werden können. Auch das Ende enttäuscht ein wenig, da sich alles irgendwie in Wohlgefallen auflöst. Man hätte der Story neue Impulse für eine Fortsetzung verleihen können, entscheidet sich aber letztlich für den einfachen Weg. Dass es vermutlich keine Fortsetzung dieser durchaus ausbaufähigen Geschichte geben wird, liegt vor allem an den enttäuschenden Ergebnissen an den Kinokassen. "City of Ember" spielte gerade einmal ein Drittel der Kosten ein, was ein Schande ist, wenn man bedenkt, dass Fantasy-Filmgurken wie "Reise zum Mittelpunkt der Erde" (2008) erheblich erfolgreicher waren, aber weder den Charme noch eine annähernd so interessante Storyline vorweisen konnten.
"City of Ember" ist insgesamt gesehen ein unterhaltsamer, soagr nostalgischer Fantasyfilm mit Starbesetzung (Tim Robbins, Bill Murray, Saoirse Ronan), der sein Potenzial leider nicht im ausreichenden Maße ausschöpft. Der Vorlage als Jugendbuch geschuldet, wirkt er manchmal zu sehr wie ein Kinderfilm, obwohl er durchaus auch düstere Momente aufweist. Gerade diese Augenblicke sind aber zu selten und hätten dem Film insgesamt gut getan. Bill Murrays Rolle als durchtriebener Bürgermeister, der mehr an sein eigenes Wohl als an das der anderen denkt, wirkt verschenkt. Hier hätten die Abgründe von menschlicher Gier und Rücksichtslosigkeit, Korruption, Machtstreben und Machterhalt deutlicher gezeichnet werden müssen. Auch ein so hervorragender Schauspieler wie Tim Robbins bleibt unter seinen Möglichkeiten, weil ihm in seiner Rolle zu wenige Gestaltungsmöglichkeiten gegeben werden. Aber dies sind alles noch kleine Probleme im Vergleich zu manch anderen Genrevertretern der letzten Jahre, wo Figurenzeichnung durch spektakuläre 3D-Effekte ersetzt wurde.

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Filmkenner77

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Sehe ich ähnlich. Wir reden natürlich nicht vom Original aus dem Jahre 1959, das unerreicht bleiben wird.


Rukus

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Ich bezog mich auch den relativ neuen Film mit dem Mumienbändiger Fraser. ;)


kinogaengerin

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Menschheit steht vor dem Untergang. Um diesen abzuwenden, wird tief unter der Erde eine Stadt errichtet, die den Menschen für 200 Jahre Zuflucht spenden soll. Doch die Aufzeichnungen der Erbauer gehen verloren und somit auch das Wissen um ein Leben auf der Oberfläche. Und so geht alles tief unten in der Dunkelheit seinen Gang, bis schließlich die Technik veraltet ist, das Dunkle immer drückender wird und zwei junge Erwachsene nach mehr als den zugewiesenen Berufen streben. Saoirse Ronan spielt wunderbar und Harry Treadaway macht seine Sache ebenfalls nicht schlecht. Bill Murray als Bürgermeister bietet zudem eine Nebenfigur der besonderen Art. Doch neben den beeindruckenden Kulissen der 'City of Ember' wäre noch genügend Platz für phantastische Tiere gewesen, so dass man als Zuschauer leider nur einen kleinen Einblick in die Dunkelheit bekommt. Dennoch stimmt die Atmosphäre, so dass man dieses Abenteuer durchaus genießen kann.

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Filmkenner77

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Sehe ich ähnlich wie du.


filmschauer

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich vor einigen Jahren den wahrlich nicht uninteressanten Trailer zu Gil Kenans "City of Ember" gesehen habe. Gehört dieser vielleicht zu den recht wenigen richtig guten Fantasyfilme der letzten Jahre? Lange musste man darauf warten, verschwand er doch lange aus meinem Blickfeld, was sich in der klammheimlichen Heimkinoveröffentlichung in Deutschland letztendlich manifestiert hat. Finanziell gesehen ist der Film über eine geheimnisvolle unterirdische Zivilisation als Flop zu verzeichnen, künstlerisch jedoch nicht unbedingt. Denn die reine Umsetzung ist im wahrsten Sinne des Wortes fantasievoll geraten, die kleine Stadt mit seinen unzähligen Lichtern hat einen eigenen Charme und viele gelungene Steampunk-Elemente vorzuzeigen. Auch passen die Figuren sehr gut in das Geschehen hinein, die neben den Hauptcharakteren durch sehr prominente Namen wie Bill Murray, Tim Robbins oder Martin Landau repräsentiert werden. Diese sind aber wirklich als Nebendarsteller zu verstehen, hier und da hätte man sich sogar etwas mehr Screentime von denen erwünscht. Die beiden Protagonisten selbst sind mit Saoirse Ronan sowie Harry Treadaway ziemlich jung besetzt und spiegeln auch ein bisschen das Zielpublikum wider, immerhin handelt es sich in diesem Fall um eine Jugendbuchadaption. Der Plot verfolgt eine ziemlich geradlinige Abenteuergeschichte, der es anders als den Bauten aber etwas an Finesse mangelt. Hinzu kommt der durchaus nachdenkenswerte Hintergrund des Ganzen, was zwar für sich eine gelungene Idee für den Film bildet, allerdings desse inhaltliche Tragweite nur angerissen wird. Die Message wird nur butterweich vermittelt, etwas mehr Mut für mehr Ecken und Kanten wären hier ganz zuträglich gewesen. Für Fans des Genres bietet "City of Ember" sicherlich seine unterhaltsamen Momente, für einen ganz großen Klassiker der Fantasywelt ist er leider in der Umsetzung ein wenig zu brav und erzählerisch zu gewöhnlich. Der große Leinwandauftritt hierzulande wäre damals trotzdem nicht unverdient gewesen.

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Yourself

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Bewertung7.0Sehenswert

City of Ember ist ganz klar als Familienfilm ausgelegt und als solcher auch sehr brauchbar. Leider bleibt der Film die ganze Zeit über relativ flach, kann aber denoch durch Thematik und skurille Charaktere und Bilder Punkten. Durchaus sehenswert.

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CJ1203

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Bewertung7.0Sehenswert

Solider Fantasyfilm, dessen Ausstattung mich wirklich beeindruckt hat. Unterhaltsam, wenngleich auch der Funke nicht ganz überspringen mag, was jedoch in erster Linie an der kurzen Laufzeit liegt.

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seltmansa1991

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Bewertung7.5Sehenswert

Coole Grundidee- Netter Kinder-Fantasy Film, welchem man auf jeden fall gesehen haben sollte. Lediglich das Ende kommt meines erachtens zu kurz. Anschauen lohnt sich auf jeden fall :)

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Joxcus

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Bewertung5.5Geht so

"City of Ember" hat eigentlich alle Zutaten, die einen gelungenen Fantasyfilm ausmachen: eine originelle Geschichte, seltsame Kreaturen und surrealisische Bilderwelten. Hier dreht es sich um eine Stadt unter der Erdoberfläche, die eine durchaus atmosphärische Grundstimmung besitzt und interessante Einblicke in das Leben der dortigen Menschen gewährt. Im Grunde geht es darum, dass die beiden Hauptprotagonisten Lina (Saoirse Ronan) und Doom (Harry Treadaway) einerseits die Ursache für die Störung des Generators finden wollen, der die Stadt eigentlich mit Energie versorgt und andererseits eine mysteriöse Box entschlüsseln möchten, welche den Ausweg aus dieser unterirdischen Stadt ermöglicht.

Der Film beginnt recht stark und temporeich. Der Prolog ist grandios: Kinder und Jugendliche ziehen per Zufall Berufe aus dem Beutel des Bürgermeisters (Bill Murray) und Lina bringt uns das Ambiente dieser maschinell anmutenden Stadt näher, indem sie wild durch Gassen saust. Ein bombastischer, stimmungsvoller und stets passender Score von Andrew Lockington untermahlt die Szenen sehr eindrucksvoll und man freut sich auf eine tolle Fantasygeschichte mit namenhaften Darstellern wie Saoirse Ronan, Bill Murray oder Tim Robbins.

Doch leider flacht der Film anschließend zunehmens ab. Es möchte nicht wirklich Spannung aufkommen. Die Hauptprotagonisten bekommen nicht genügend Tiefe verliehen und somit fällt es schwer Symphatien oder Beziehungen zu ihnen aufzubauen. Man mag nicht recht mitfiebern, wenn sich Lina oder Doon in Gefahrensituationen tummeln. Auch das allmähliche Enträtseln der Box ist nicht spannend genug inszeniert. Die Dialoge sind sehr einfach gestrickt. Und manchmal überkam mich das Gefühl, dass einige Szenen unfreiwillig komisch wirkten. Die Darsteller bemühen sich redlich, sind aber unterfordert, wobei Saoirse Ronan mit ihrer bezaubernden Art noch am meisten punkten kann. Sie ist sicherlich ein junges Ausnahmetalent in der Schauspielkunst und zeigt viel Hingabe in ihrer Rolle der Lina.

"City of Ember" hat sicherlich seine Momente, etwa als die Stadt ab und zu in völliger Dunkelheit verschwindet. Im Großen und Ganzen bleibt es aber ein Fantasymärchen, das zwar inszenatorisch gefällt, aber ebenso eines, in denen Charakerzeichnung und Spannungskurve nicht ausgeprägt genug sind. Ein kurzweiliger Fantasytrip bleibt er dennoch, auch wenn man nach Charme, Humor und dem gewissen Etwas vergeblich sucht. Schade!

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Mr. Pink

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Bewertung6.5Ganz gut

"City of Ember" ist ein sehenswertes Endzeit-Drama im kindlichen, märchenhaften Fantasygewand. Das klingt zwar erst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, passt aber irgendwie. Die Story ist stellenweise zwar ein wenig unausgereift, dafür bekommt man mit Saoirse Ronan, Tim Robbins, Martin Landau, sowie Bill Murray in einer göttlichen Performance als verfressener Bürgermeister der Stadt, einen tollen Cast geboten, sodass "City of Ember" alles in allem durchaus als gelungen bezeichnet werden kann.

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IamNoSuperman

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Bewertung6.5Ganz gut

Solide, aber mäßig spannend - Sehr viel Liebe zum Detail, auch wenn die Dunkelheit viel verschluckt. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen, vor allem bei dem Cast. Bill Murray ist nicht mehr als ein verfressener Bürgermeister. Für Fantasy-Liebhaber und postapokalptische Nerds aber durchaus ein kurzweiliger Zeitvertreib.

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King Conan

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Bewertung7.0Sehenswert

Außer ein paar logikfehlern fand ich den Film auch gelungen.
Der Film ist zwar kein großer wurf, aber anschauen kann man es sich einmal. ;)
Ich fand das Bill Murray und Tim Robbins zu wenig Zeit im Film hatten.

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Klopper

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Bewertung6.5Ganz gut

Damit die Menschheit all den Käse überlebt, den sie in den letzten Jahrhunderten so angerichtet hat, werden ein paar von ihnen in einer unterirdischen Stadt eingechlossen um dort 200 Jahre zu verweilen. Im Lauf der Zeit geht das Wissen um die Oberfläche jedoch Größtenteils verloren, während die Stadt beginnt zu verfallen. Gut, dass zwei Teenies auf einige Ungereimtheiten stoßen und damit beginnen, einige Geheimnisse zu lüften...

Sonderlich innovativ ist die Geschichte von "City of Ember" wirklich nicht. Es ist einer dieser typischen Teenager-enttarnen-Verschwörung-Filme für die ganze Familie und als solcher funktioniert er auch ganz gut. Besonders macht den Film aber die schön anzusehende Stadt unter der Erde, die sehr detailiert und mit vielen tollen Ideen umgesetzt wurde. Man bekommt regelrecht lust, Ember selbst zu erkunden, durch seine Tunnel zu streifen und die skurrilen Bewohner zu beobachten. Da verzeiht man gerne die fehlende Tiefe und die überraschungsarme Story. Hinzu kommen zwei gute Jungschauspieler und mit Bill Murray und Tim Robbins zwei hochkaräter in den Nebenrollen.
Hätte man die innovationslose und an manchen Stellen recht hakelige Geschichte noch mal überarbeitet, hätte "City of Ember" wirklich toll werden können. So ist es immerhin noch ein nettes Filmchen in toller Umgebung.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung4.0Uninteressant

Fantasievoll beginnt ein Abenteuer, dass voll geschmückt mit kleinen Ideen und technischer Originalität steckt. Doch das Endergebnis fällt leider anders aus. Gil Kenans "City of Ember" könnte ein wundervolles Fantasyabenteuer sein, wenn die Handlung etwas spannender und origineller gestaltet wäre. Erst in der letzten halben Stunde, kommt die komplette Fantasie zum Vorschein, davor begnügt sich Kenan nur damit, dem Zuschauer ein ständiges Licht ein, Licht aus, zu bieten. "City of Ember" hätte mehr bieten können, bei einem so guten Grundstein, der fabelhaften Musik und den kleinen 'neuen' Ideen. Die Autoren haben hier nichts geklaut, sondern haben hier eine neue Welt erschaffen, die ihre eigenen Charaktere besitzt. Natürlich wurden dennoch einige Klischees ausgepackt, was Bösewichte und deren Handlanger betrifft. Auch war einiges sehr vorhersehbar, was der Spannung zusätzlich einen Dämpfer verpasste.
Schade eigentlich, wo die Geschichte doch vielversprechend wirkte.

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