Bradley Cooper beklaut Jeremy Irons in The Words
Miss Kubelik (Constanze Brinkschulte), Veröffentlicht am 18.05.2012, 15:00
Urheberrechtsstreitigkeiten sind heutzutage ja kaum mehr aus den Medien wegzudenken. Ständig hagelt es neue Untersuchungen und Vorwürfe über abgeschriebene Doktorarbeiten. Dass es aber auch in der Romankultur zu solchen Fällen kommt, zeigt nicht nur Helene Hegemanns Buch Axolotl Roadkill (das ganze Passagen aus einem anderen Roman enthält), sondern auch der eindrucksvolle und subtile Film Der Dieb der Worte von Brian Klugman und Lee Sternthal.
Bradley Cooper schlüpft hier nach seinem Drogentrip in Ohne Limit bereits zum zweiten Mal in die Rolle eines erfolglosen Schriftstellers – nur, dass er sich diesmal nicht selbst zu Höchstleistungen bringen kann, sondern stattdessen lieber die Lebensgeschichte eines anderen stiehlt, um selbst den Ruhm dafür einzufahren. Als Rory Jansen findet er eines Tages ein altes Skript in einer Aktentasche und erkennt das Potential der unveröffentlichten Geschichte. Bald jedoch plagen ihn Gewissensbisse und er muss feststellen, dass es nicht leicht sein wird, mit seiner Tat zu leben. Das Interessante an Der Dieb der Worte ist dabei aber vor allem das Verknüpfen mehrerer Erzählebenen und Schriftstellerschicksale, denn Bradley Cooper trifft auch auf den Urheber seines neuen Romans, der von einem ziemlich auf alt getrimmten Jeremy Irons verkörpert wird. Ben Barnes spielt außerdem den Autor in jungen Jahren und Clay Hammond (Dennis Quaid) wiederum schreibt an einer Erzählung über die von Rory Jansen begangene Tat.
Der Dieb der Worte stellt dabei eindeutig die moralische Seite in den Vordergrund und scheint ein sehr tiefgründiger Film zu sein. Es geht in erster Linie nicht darum, wie Rory Jansen erwischt wird und was der eigentlich Autor dazu sagt. Wichtiger ist hier, wie sich durch diesen Diebstahl die eigene Persönlichkeit verändern kann. Der Film, der auch mit namhaften Nebendarstellern wie Olivia Wilde, Zoe Saldana und J.K. Simmons aufwartet, startet bei uns am 04. Oktober 2012 in den Kinos.
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Kommentare
über Bradley Cooper beklaut Jeremy Irons in The Words
dAShEIKO Mon, 21 May 2012 09:12:51 -0000
Kommentar löschen...möchte von Irons endlich mal wieder beeindruckt sein.
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hannahsophie Sat, 19 May 2012 08:18:48 -0000
Kommentar löschenSehr interessant. Wurde direkt vorgemerkt!
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Burki84 Sat, 19 May 2012 06:57:58 -0000
Kommentar löschenTolle Schauspieler und scheinbar eine gute Story, werde ich mir auf jeden Fall bei passender Stimmung im Kino anschauen.
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Pharazon Fri, 18 May 2012 17:11:33 -0000
Kommentar löschenAllein wegen Olivia Wilde werde ich diesen Film sehen ;)
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Pharazon Sat, 19 May 2012 18:55:01 -0000
Antwort löschenWir haben Lange geschwiegen, zu lange.
Wir haben viel erduldet, zu viel.
Wir haben ignoriert, zu Ignorant.
Wir alle haben eine Stimme, nun hört uns schreien!
http://www.moviepilot.de/forums/film-forum/threads/ungeheuer-und-ungeheuerliches-die-filmwelt-abseits-des-mainstreams?page=36#post_83047
http://www.moviepilot.de/movies/stalker/comments/527873
"Auch wenn man den Schlagstock, anstelle eines Gespräches einsetzen kann, werden Worte immer ihre Macht behalten!"
V- wie Vendetta
bestseimon Fri, 18 May 2012 13:14:32 -0000
Kommentar löschenSchöner Trailer! Endlich mal wieder eine gute Rolle für Jeremy Irons und Dennis Quaid.
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Bradley Cooper
Beteiligt an 35 Filmen (als Akteur, Produzent und Regisseur) und 6 Serien
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